Nr. ZI Cer Sieht,i«r Anzei«, erscheint täglich, antzer «vonntag». - Beilagev: Oirheuer Zamilienblätter; Kvcisblait fSr den Ureis Stehen. Bezugspreis: monatl. SO Ps.. viyctel- jährl. m. 2.65: durch vlbhole- u. Zweigstellen monatl. 80 Pf.: durch die Post Mt. 2.45viertel- jährl. tutsschl. Bestellg. Fernsprech^ Anschlüsie: für die Schriitleitung112 Verlag,Geschäftsstelle»! Auschriit für Drahtnachrichten: Anzeiger Giehen. Blatt M. Jahrgang Dienstag, h. Februar PostfcheSrotijo: Frankfurt a.M.^U586 eneral er für G vankverkehr: Sewerbebank Stehen SwiUingrru« »druck ».Verlag: vrühl'sche Univ.-Buch- u.Steindruckerei R.Lange. Schriftleltung, Geschästzjtelle u.Druckerei: Schulftr.7. ni.uutnne von Anzeigen '. die XaßtSnummet bis nun Nachmittag vorher Zeilenpreir. f. 2lnzeigen: örtlich 20 Pf.. Vermietungen u. Stellengesuche 15Ps., auswärts' 2b Pf., b. Plqtzvorschrstt 30 Pf., Reklamen 7b Pi., bei Platzvorschrift VV Pf. Hauptschristleiter: AuH. Goetz. Verantwortlich für Politik u.Feuilleton: Aug. Goetz. Stadt und Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: Fr. R. Anzeigenteil: sämtlich in Gießen. AußsrderuNM Wilsons an die Neutralen .MTB.) Großes Hauptquartier, 5. Februar. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Vom Nordufer der Ancre.lüs zur Somme spielten sich bei starkem Artilleriefeuer in ,-inzelnen Abschnitten auch Jnsanteriekümpfe ab. Im Gegenstoß wurde den üfNgländern der größte Teil der Gräben östlich von Beauer» urt wieder entrissen; dabei blieben rund huudert Gefangne in unserer Hand. Nachmittags scheitelte ein ! heftiger Engläuderanqriff nördlich von Beaucorrrt, nachts 4 oiederholter Ansturm starker Kräfte gegen unsere Stellung en östlich von Grandcourt bis südlich von Pys. Auch am Vj ege von Beaulencourt nach Gueudecourt wurde gekämpft. Südlich der Somme holten« Stoßtruvvs über zwanzig Franzosen und Engländer aus b en feindlichen Linien. Oestlicher Krieg sschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls PrinzenLeopold von Bayern. An der N a r a j o w k a fühl! jen kleine russische Abteilungen stegen unsere Sicherungen Mar, die sie durch Feuer zu- rückwiefcn. An der Front des Grrckeralobersten v ^ Erzherzog; Zosef and bei der Heeresgruppe des Gelteralfeldmarschalls vonMaj^ensen ist die Lage bei geringem Arte tleriefeuer und Vorfeldgesech- ten unverändert. Mazedonij che Front. Nichts Neues. Der Er- e Generalauartiermeister Ludendorff. * Der Äbendbericht. Berlin, 5. Fevr.. abi-nds. (WTB. Amtlich.) Von den Fronten sindo größere Kampfhandlungen nicht gemeldet. * « * Man hatte sich den WeFtkrieg früher, als er noch nicht Tatsache war, viel einförnck -ger, als einen lebenerlöschenden Vernichter alles Buntgesk/ (tigert, vorgestellt. In den ersten Kriegswochen hätte man b. eujeuigen, der etwa hatte prophe- zeierc wollen, daß nach zwei Kriegsjahren im Innern unseres Landes noch. Konzerte, Theatervorstellungeir, Wintervergnügmrgen um der Eisbahn, stattfinden könnten, einfach ausgelacht. Und heuuoch ist es so gekonffnen. Ein Lebensvernichter, ein Zs'rrtreter des Schönen und Mannig- :u eg gewiß in reichem Maße gewesen. faltigen, ist der Weltkr. Aber es ist, als würde chm von einer „höheren" Hand doch rnanches unter der nttfW iberischen Sichel hinweggezogen. Der Grabenkrieg bat die A erhältnisse umgewandelt, der starke Aerteidigungsschutz, bitr urtfer Vaterland vor dem Ächrecken eines Einfalles der F.Feinde bewahrt, hat uns Muße verschafft, uns aus lanäiae Dauer des „Weltbrandes" einzu- richten. Unsere Ortzt anisattonen, die zwar nicht alles haben zuwege bringe -1 können und der Kritik vieles offenstehen lassen mußtH/, haben dem Lebenserlöscher wirksam entgeg eng carbeitet. Mir wissen jetzt, daß wir wirklich durchhalten können.. Denn uns alten ist die • Ueberzeugung gekommen, daß der"- Krieg doch nicht s o lange dauern kann, als es einst ein K) tchener in den Bereich der Möglichkeit gestellt hat, und Ä oyd George selber, hgs geduldige England, beginnen unA uhig zu werden und stellen vor der Welt fest, daß die (ZnijJ Heidungen nahe bevorstehen. Wie ruhig stehen wir Deutsch! da in der Gewißheit, daß wir auf alles wohl vorbereitet j ind, daß die Anwendung der schärfsten Mittel, den Krieg,' bald zu beendigen, wohl erwogen sind in allen Folgeerft Heinungen! Das deutsche Volk hat seine Kräfte erprobt uni o vermag einer ganzen Welt von Feinden ftand zuhalt en. Girl Gefühl des Stolzes! ist mit der Erwartung der bevorstehende? r Folgen des ungehemmten U-Bootkrieges zugleich in unsere ^Herzen gezogen. Welcher Feind könnte.uns heute noch den, Sieg entreißen, nachdem wir so Großes erreicht habe/tt und nun die letzte, schwerste Waffe gegen iden Hauptgegner schwingen! In dieser Zeit einer stolzerr Erwartung, einer ruhigen, stählernen Fasses mg, da verschlägt es nichts, wenn wir wegen der grimmiger t Kälte für einige Tage die Musentempel, die schulen und andere öffentliche Einrichtungen schließen. Gesprenge Herren negieren nicht lange. Jetzt erst spüren wir einmal recht, dtz iß wir in einer eisernen, auch in einer eiskalten Zell leflck n. Aber wir werden weder verhungern, noch erfrieren. Huna er und Kälte setzen auch unseren Feinden zu, >luw am Ende ! önnen w i r sie besser ertragen als diese. Der „scharfe Geisten zahn", der „auf pseilgespitzten Zungen" gegen uns yerandrcnv g und uns den Kohlenmangel fühlbar machte, bei we äterMvicht so unsympathisch als der neueste Wtno aus dem „neutralen" Lager der Vereinigten Staaten. Doch auch, di- 1er schreckt uns nicht. Wilson hat nach dest neuesten Nach richten versucht, in besonderen Noten an die kleineren Met neutralen diese zum Gleichschritt an der Seite Amerikas zu bewegen. Nach Stimmen, die aus Holland und der c^chwerz z u uns dringen, scheint es ihm nicht zu gelingen. Man durchs^ aut die Ziele des Präsidenten. Er will die An- deren semew krgenen Zielen und Zwecken dienstbar machen und dann sez bst wohl schwerlich die äußersten Konsequenzen ziehen. Da e> t binsieht, dajß er zu weit vom Schüsse ist, um unv wirklich, gefährlich zu werden, so sollen die anderen Neutralen bl fc Gefahren, die uns bedrohen, vermehren. Diese aber, unsere, unmittelbaren Nachbarn, haben noch einige Achtung vor unseren Kräften und setzen einiges Mißtrauen in die Lockrufe, die so weit her übers Wasser zu ihnen dringen. So wird Herr Wilson seine Entschlüsse zunächst wohl allein fassen müssen. * * * Der österreichisch.ur»garische Tagesbericht. Wien. 5.Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 5. Februar 1917. ' Oestlicher Kriegsschauplatz. Feindliche Abteilungen. die gegen unsere Stellungen südwestlich von B rzezany vorfühlten, wurden durch Feuer vertrieben. ^ Italienischer Kriegsschauplatz. Gestern morgen drang eine Abteilung des Feld-Jäger- Bataillons Nr. 39 in eine feindliche Stellung westlich des Plöcken-Passes (Karnischer Kamm) ein, nahm einrn Offizier und 28 Mann gefangen und erbeutete ein Maschinengewehr, einen Minenwerfer und mehrere Gewehre. Sollst keine Ereignisse von Belang. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Lage unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höf er, Feldmarschalleutttant. Ein Luftangriff ans den Haien von Dünkirchen. B e r l i n, 5. Febr. (WTB. Amtlich.) Ein deutsches Marineflugzeug belegte am 3. Februar abends die Hafenaistagen von Dünkirchen erfolgreich mit Bomben. Ein in einem dortigen Schuppen entstandener Braird war beim Rückflug noch weithin sichtbar. * .Krieg und Arbeit in den Froilten. Berlin, 5. Febr. (WTB. Nichtanstlich.) Wenn von den der- schiebenen Kriegsschauplapen in den letzten Tagen gemeldet wurde, „Keine Ereigilisse von Bedeutung", so hatte indessen doch nirgends der Kampf auch nur eine Sekunde gestockt. Auf der gesamten, 2000 Kilometer langen Front in Belgien, Frarstreich, Rußland, Runcänien und Mazedonien stehen in den Graben-Labyrinthen von Truppen zu jeder Stunde des Tages mit) der Nacht am Gewehr, stets bereit, jeden Versuch des belagerte:: Feindes, den Gürtel der Belagerer zu sprengen, zurückzuweisen. Beobachter, Artillerie und Minenwerser stehen Tag und Nacht aus ihrem Posten. Tie Batterien, verborgen in Wäldern, in SckMee und Eis versimken, sind jede Minute feuerbereite Lln Hunderten von .Abschnitten kommt es zu Artillerietampfen, Feuerübersällen und heftigen Kanonaden, die Zähigkeit imb Pflichttreue verlangen _ und auch blutige flpstr fordern. In der Nacht schieben sich die Patrouillen vor die Drahtverhaue, k auern die Horchposten in Sappenköpstn und Granattrichterir und . vollbringen stille Heldentaten, die niemand kenist. Täglich werden mit Mühen und Gefahren unzählige kleinere^ und größere Erkundungen unternommen, die bis in die feindlichen Stellungen führen. Pioniere wühlen und bauen in den Schächten, horchen Mifmerksam aus jedes Geräusch unter der Erde, in Taistenden von Fernsprechnnterständen herrscht angespannte Fiebertätigkeit zur Entgegennahme und Weitergabe von Meldungen, bei Dag und Nacht sind Scharen von Drahtslickern, unterwegs, um gestörte und zerschostene Leitungen wieder herzu- stellem Mck dem anbrechenden Tage — wenn das Wetter es irgend zuläßr — erheben sich die Fliegergeschwader auf langen Fronten in der Lust zu täglichen Aufklärungen und Kämpfen^ mit den: Feind, Tag und Nacht sind Kolonnen unterwegs, in Schnee und Eis, im Feuer feindlicher Granaten, um Munition, Nahrung und Ppst zu den Feuerstellungen zu bringen und Kranke und Verwundete zurückzuschaffen. In Tausenden von Verbandplätzen und Feldkriegslazaretten arbeitet ununterbrochen ein Heer von Aerzten, Pflegern und Pflegerinnen. Tie Feldbäckereien und Feldschlächtereien sind dauernd in fleberhaster Tätigkeit. Millionen von Männern stehen unausgesetzt bei Tag und Nacht im Kampfe, in der Ätrbeit, in freudiger Hingebung und unerschütterlicher Entschlossenheit, beseelt vom festen Vertrauen auf den Endsieg. * * * Ein Besuch des Kaisers beim König von Bulgarien. Großes Hauptquartier, 4. Febr. (WTB. Anitlich.) Der Kaiser begaÄ sich zum Besuche des Königs von Bulgarien am 3. Feoruar mit einem größeren Gefolge, unter denen sich auch der bulgarifche mikitärbevollmächtigte Oberst Janichowj befand, nach P o e st y e n in Ungarn, wo der König zur Kur weilt. Auf dem Wege von dem Bahnhof zum Hotel Thexnia-Palast wurde der Kaiser von der Bevölkerung enthusiastisch begrüßt. In der .Halle des Hotels hatten sich die Spitzen der Behörden, die Badedirektion sowie eine größere Anzahl rekonvaleszenter Offtzierc der österreichisch-ungarisch len Armee versammelt. Der Kviser sprach jeden einzelnen an, n. a. auch den Bruder des ungarischen Ministerpräsidenten Grafen Tisza. Hierauf begab sich der Kaiser zu den Wohnränmen des Königs von Bulgarien, der ihn mit seinem Bruder, dem Prinzen Phillipp von Sach'en-Coburg imd Gotha, vor dem Eingang herzlich begrüßte. Borde Monarchen konferierf- teninehreren Stunden allein. lJm>Anschskußdaran fand eine Abendtafel im großen Saale des Hotels statt, an der auch die beiderseitigen Gefolge teilnabmen. Der Kaiser saß zwischen dem König und dem Prinzen Phstlipp, dem der Kviser den hohen Orden vom Schwarzerc Äldler verliehen hatte. Nach der TafÄ wurden dem Kaiser Damen und Herren des rmgarischen Roten Kreuzes vorgestellt, zu dessen Gunsten er einen goldenen Nagel in eine Nachbildung der Kwne Ungarns einschlug. Am späten Abend wurde nach herzlicher VeraKschiä>ung die Rückreife nach dem großen Hauptquartier angetreten. Der türkische Bericht. Konstantinopel, 5. Febr. (WTB.) Generalstabsberrcht. Tigrisfrvnt: Südlich des Tigris heftiger Är- tilleriekampf. An der Felahie-Dtellu ng ^ZntiMterre- und AEleriestner und Kinnpse Mischer AnstkärungspatrouillAl. zu unseren Gunsten. Ans GsfangenenatlSsagen geht hervor, daß während des Kampfes am 1. Februar 1917 zwei feindtiche m aitjtijcpefp Bataillone , jedes in einer Stärke von 700 Mann, denen es gelang, in unsere Stellungen cinzudringeir, volftändig Vernichtet wurden. Persische F r v nt: Wir nahmen dem Feind emen Zw» von 335 beladenen Kamelen ab. 5kaukasusfront: Wir schlugen feindliche UngrrfNt ttsu M gegen unseren rechteir Flügel ab. Nach späteren Meldungen itmrbm bei unserer Beschießung von Tencdos ein Ballonab^vehrgeschütz und der Leuchtturm der Insel zerstört sowie acht LasWhne verserrkt. Ein von Tenedx^ geflüchteter Einwohner erklärte, daß auf 'der Insel kein Hospital vorhanden sei. Infolgedessen hat der Feind durch das Aufziehen von Rote Kreuz-Fahnen im klugen blick unserer Beschießung nnea> dings einen Verstoß gegen die Genfer Konvention begangen. Ein feindliches Schiff, das sich dem früher von uns bei Castellori vesienkten feindlichen Kreuzer zu nähern versuchte, wurde durch unser Arttlleriefeuer zum Sinken gebracht. Ein neues türkisches Kabinett. K o n st a n t i n o p e l, 4. Febr. (WTB.) Meldung der Agentur Milli. Großwefier Said Hcklim Pascha hat den Sultan aus Gesundheitsrücksichten um Entlassung grfKten. Der Sultan hat das Rücktritts ge such angenommen und den Mimster des Jttnern, Talaat Bey, mit der Bildung eines neuen Kabinetts Üeauf- ttagt. Talaat Bey hat die Kabinettsbstdung übernommen. Das neue Kabinett setzt sich folgendermaßen Msammen: Dalaat Bey Großwefier mrd Inneres, sowie zeitwestig Finanzen, Mafla Kiazim Effendi Scheich ül Islam und Bakus, Messiny Bey Aeuße- rcs. Halst Bey Justiz und Vorsitz des Staatsrates, Enver Pascha Krieg, Tjemal Pascha Marine, Schükri Bey öffentlicher Unterricht und zeitwestig Posten und Telegraphen, der Abgeordnete flir Cü- sarea Scheres Bry Handel und Ackerbau, Ari Münif Bey, Gouverneur des Libanon, öffentliche Arbeiten. Ter Sultan hat Talaat Bey den Titel Wesir und Pascha verliehen. Das neue Käbinett Talaat Pascha findet allgemein günstige Aufnahme. Das Kabinett, von dem nrehrere Mst- glicder dem früheren angehörten, wird die bisherige Polittk weite« verfolgen, nämlich energische Fortsetzung des Krieges an der Seite der BerMndeten bis zitr Erreichung des Endsieges. Als sich der Zug des Großwesiers nach der Hohen Psotte begab, ivurde er von der 'Bevölkerung warm begrüßt. Großwefier Talaat Pascha hat heute seinen Posten angetreten und die Glückwünsche der Reichswürdenträger, der Senatoren und Abgeordneten, des diplomatischen Korps usw. entgegengenommen. * m * Wilsons Lockrufe an die Neutralen. Bern, 5. Febr. (WTB. dttchtamtl.) Meldung der Schweizerischen Tepeschen-Ageittur: Präsident Wilson hat an die schweizerische Regierung eine Note gerichtet, in der er diese ein- lädt, sich dem Vorgehen Amerikas gegenüber Deutschland anzuschließen. Der Bundesrat befaßte sich heute in einer besonderen Sitzung mit dieser Note und stellte die Antwort an Wilson^ fest. Tie Antwott der schweizerischen Regierung wird erst veröffentlicht, wenn Wstson in ihrem Besitz ist. Tie aus Anieritä stammende Nachricht, wonach die Schweiz mit der Vertretung der deutschen Interessen in Amerika betraut wurde, ist verfrüht. Dagegen besteht rrach Erkundigungen der Schweizerischen Depeschen-Agentur kein Zweifel darüber, daß die Schweiz gegebenenfalls einen solchen Auftrag annehmen werde. Amsterdam, 5. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Ein Presse bureau veröffenllicht eine Depesche aus Washington vom 5. Februar, daß Wilsonan dieNeutralen eineNoteabgeschickt b a b e, in der er sie ausfordert, seinem Protest gegen das Auftreten Deutschla ndsgegen den nercttalen Seehandel zu unterstützen. Diese" Schritt sei eine Vorbereitung für den Plan, gemeinsam auf die Beschleunigung des Friedens und auf die Beschützung der Iiechte der Neuttalen hinzuarbeiteu. , London, 5. Febr. (WTB. Nichtamllich.) Das Reutersche Bureau meldet aus Washington, die amerikanischen Vertreter im Auslände erhielten eine Instruktion, der neutralen Regierung mitzutesten, daß Wstson glaube, es werde zum Frieden führen, wem: die N-ecttralen dem Beispiele Amerikas folgten. * * * Beschlagnahme deutscher Schiffe durch Amerika. -Berlin, 5. Febr. (Prwattel.) Nach hierher gelangten Meldungen hat die Regierung der Vereinigten Staatenz außer den bereits genreldeten Handelsschiffen anch Hilfskreuzer, welche in amerikanischen Häfen liegen, beschlagnahmt und die Mannschaft dieser Kveuzer interniert. London, 4. Febr. (WTB. Mchtamtlich.) Das Reuter- sche Bureau meldet aus Washington: Es' verlautet, daß die Regierung nicht beabsichtigt, die deutschen Handelsschiffe, die in amerikanischen .Häfen liegen, zu beschlagnahmen, da das eine Kriegshandlung wäre. Die Dampfer „Kronprinz Wilhelm", „Priirz Eitel Friedrich", „Ap- pam" und „Kronprinzessin Cäcilie" stehen bereits unter der Aufsicht der Regierung. Amtlicherseits lvird erklärt, daß die Maßregel der Behörden dorr Panama zweifellos zeitweiliger Natur sei und nur in der Absicht getro-ffen tourde, um zu verhindern, daß die Besatzungerr die Schiffe in die Luft sprengen und dabei den Kanal gefährden. Amsterdam, 4. Febr. (WTB.) Meldung des Reutev- schen Bureaus. Der deutsche Dampfer „Kronprinzessin C.ecilie" in Boston ist beschlagnahmt worden. Die amerikanische Regierung erwägt, ob die anrerika. urschen Schiffe durch die Seesperre durch Kriegsschiffe ge* leitet werden sollen. In Panama wurden vier Dampfer der Ham- burg-Amerika-Linie, die sich dort seit KriegsauS-' bruch befinden, von den Behörden der Pananrakarralzorve beschlagnahmt. Washington, 5. Febr (WTB. Nichtanrtlich.) Wie verlautet, haben die deutschen Besatzungen an Bord der in den philippinischen Häfen liegendeuk Schisse versucht, die Maschiiren zu zerjpMU. «anoueuboot Geier ui Honolulu in Brand gesteckt. mpIhmSJ 0 iv lWLB. Nichtamtlich.) Reuter ' ? a ' ^/nEsche Kanorrenbvot Geier, das in "^nert ist, wurde vvn der Besatzung in ^ m und steht in Flammen. Nachricht, daß das deutsche „Gerer", das in Honolulu nttrimierl war, N ^utzaug ni Brand gesteckt wurde, heißt es im wa ■- rleme Kreuzer „Geier" war bei Krieasaus- der Reise von der ostafrikanischen Station nach der Sudsee unterwegs. Das Schiff hat Großes geleistet, um öte feindliche Schiffahrt in der Sudsee zu schädigen. Eine Reuter-Lüge. London, 4. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Das Reuter- ßhe Bureau meldet aus Washington, daß beinahe sofort nach der amtlichen Mitteilung, daß die diplomatischen Be- ^eyungen abgebrochen seien, in der in New-London für das ai^brAch^ schland" aufgespeicherten Ladung Feuer ^ ®ttj&cmerfert hierzu, daß die „Deutschland" die dritte Ausreise nach Amerika nicht angetreten hat und IN Ihrem deutschen Hafen liegt.) m Washington, 4. Jan. (WTB.) Meldung des Reuter- schen Bureaus. Die Senats kommission hat 17 Ge- wtzentwürse angenommen, die die Bekämpfung von ^^crtefeungen erleichtern sollen. Prä- irdent Wr l) on hat auf die rasche Erledigring dieser Gesetze gedrungen .luf Brieffälschungen und falsche Erklärungen .zunr Zwecke, sich in den Besitz eines falschen Passes zu setzen, w^d eine Gefängnisstrafe von fünf Jahren gesetzt. Brand- strftung, Zerstörung von Maschinen oder das Legen von Bomben aus amerikanischen Schiffen wird mit zehn Jahren Gefängnis bestraft. ' mi . 5/*&*.!!' f; ^bruar (MTB. Nichtamttich.) Reuter meldet 'm l die amerikani- JW* ^tsAMr, - Gesandten icrtb konsularen Vertreter in Eng- Nunlanv, Japan, Rumänien, Serbien, Griechenland, Aegv ptcn imd Marokko angewiesen bat, die ihnen übertragenen Vertretungen der deutschen Interessen ein- stelle u iirtb abzüivarten, bis Deutschland durch eine neutrale Regrmtns bHann^gcht^vem es den Sckutz seiner Interessen an- ^Ercmeu Will ens Staatsdepartement hat bekannt gemacht, g y r:n ;.^ !mm ^ *** britischen Interessen in Deutschland den Niederlanden Übertragen wurde, die der japanischen und serbischen Spanien imd dre rumLipchen vorübergehend, bis die rumänische Wunsch' geäußert hat, auch Spanien. Ferner E^Ä^eilt, daß alle amerikanischen Konsuln Befehl erhielten, ^euMlMrd «u verlaßen Man evvartet, daß Deutschland ebm- SS %g e .^lMsrckn aus Amerika abberufen wird. Ereauatur wird mcht eingezogen wetten, da das eine Kriegshandlung wäre, nlk mr ?2°£* von Pagen nach Deutschland ist eingestellt. Wenn O euer reich-un garn in dieselbe Lage kommen sollte, wie Deutsch- ^b^wewen auch für dieses Land keine Pässe mehr ausgcgeben ,, e r I i u, 5. Febr. (WTB.) Der amerikanische Botschafter Gerard hat heitte nachmittag seine Pässe ver langt. tlmcvita und Belgien. * , ^br. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung d^.s Reuterschen Bureaus. Denr belgischen Gesandten wurde n>.tg^teilt. daß die Vereinigten Staaten ihren diplomatischen Berater in Dc lg'ien nicht ab berufen, außer wenn ötc deutschen Militärbehörden ihm ein längeres Bleiben unmöglich machen. Auch die Amerikaner, die für die Mfs mrssron arbeiten, sollen vorläufig in Belgien bleiben." ' ^ Mittel zu finden, das gegen die Pariser öffentliche Meinung ist einstimmig in der md?£ Hd> 2F* 1 Öü ^ bcn Schein rein sor- öprfi^pn ^'hr^^ 1 ^Nen werden, mit welchem die Deutschen versuchen, ihr neues Attentat auf die Zivilisation zu verbergen * * * Italienische Vorbereitungen. (WTB.) Amtlich wrck micheteili. in fe 1 "^ordnet morden, daß sich atic in den sÄ. N Momaten des Jahres 1898 Geborenen rwi- uni . 25 - Februar crmnnstern lassen muffen. Xte "ruglrchen werden sofort zum Landsturm eingezogen. Seekrieg. Unberechtigte Anschuldigungen. wn^rlin 5 (WTB.) In das Bestreben eines uns nicht wohlgesrEen Teiles der neutvalen Presse, derdeutschen See- den neutralen Bannwaren- ^{W mn Zeuge zu flicken, kommt stnwer wehr "mrden Berichte gesammelt, die von ge- norwegisch« Bannwareiischiffe itxrmmen. ~tefe toerben dann zusumnrengesbellt und ausgebeutm, uw Teutschlcmd zu magen. Dabei nst?d n^ürZ ^ ober wieweit die einzelnen Berichte den jwSSf 11 seemännischen mtt der Reporterphantasie ent- KfeJl diesen Machenschaften restlos J&Kff Eehen, werden wir nicht nUe ^r S^sy phu sarbeet, imen unwahren Behauptungen m gebulwEr W«ie entgegenzutreten. ^ 2 m, rt r TU ^ 'Elegischen Presseäuherunaen vom 12. Ja- Mannschaft des versenden norwegisck>en , daß die Leute des deutschen Tauchbootes euren Sack mit Proviant tmeder aus dem NettmrgSboot herausliolten Mannse^ften also ohne Nahrung den Wellen preis- Demgegenüber wird, wadfaan die Meldrmg" d^ ^gestellt daß dieses weder vom Dampfer „Ellik" seAt noch -aus seinen Booten irgend ivel- chen Proviant milnahm. Das einzige, was aus den Beständen des foSJSZri? entnommen wurde, waren Signalflaggen und Wiscb- Mitnahme dieser Sachen wurde der Kapitän besonders aufmerksam gemacht. Wenn die Leute des Dampfers reinen Proviant Mitnahmen, so ist es ihre eigeiie Schuld. Ter U-Bootskommandaiit hörte selbst, ,vie der Kapitän deni Steuer- mann zumef, Proviant mitzunehmen. Uebrigens wurden die Ret- »ovte noch eme Strecke nach Lmrd zu geschleppt, bis die Schlepperlerne brach. Aehailich liegen die Fälle der norwegischen ^?gh", „Lund", „Harald" uiid „Erik Lm- doe , welche rm November bezw. Dezember 1916 wegen Fahrens Bannware verdenkt wurden. Auch hier wurde von den Tauch- bvotsVommmidanten durchaus nach den Regeln des Völkerrechts gehandelt, terüveise sogar Entgegenkommen gezeigt, das durch das Verhalten der Dampfer nicht einmal begründet war. Was die Mitnahme von Proviant und nautischen Instrumenten betrifft, L° stellen, daß aus den Vorräten eines als Prise ausge- krachwii uiid der Einziehung und Versenkung imterli-egeudeui Schiffes sellrltverstandlich die Vorräte des Kriegsschiffes ergwizt werdeir dürfen. Ebenso wie dies dem Völkerrecht entspricht, dürfäl Uber auch die nautischen Instrumente geborgen werden, es steht deren Eigentümern frei, sie später vor dem Prisengerickü zu reklamieren. Tie. Eisnttümer sollten, anstatt hierüber zu schelten, sich Uber eine solche.Bergung freuen. Denn wenn sich vor dem Prisen- gencht erwelft, daß die Instrumente Eigentum der Besatzung füib Id erben |ie heransgegeben, während sie. wenn die Instrumente mit unterg egang en wären, den Schaden selbst zu tragen hätten. Was . < Dampfer „Erik Lindst' anbetrifft, sei nur ern>ähnt, daß die m bas Rettungsboot gegangene Besatzung ziemlich stark angetrun- !rnLS? r UTl ^ l^c uttfrrt Ml der Küste utit hmreichen>däml Whrskivorrat versehen hatte St»«t4sekr«tär Dr. Helffrrich an die «dreffe der Norweger. lWTB Nichtamllich.) Dta-tsskkrMr Xc. tzabm z-mn uircirigrschrLnkten U-Boot-Krie- » T ™ ^-n nn firfwcj und ttnrffameS Mlttcl sehen. °^kLr^en und der «cechrannei Eu-,lands em für alle- Hc Neutralen unter dem leAm fie ni-A schon heute unter u> einem geradezu unerträglichen Matze ? Fragen ^ie br? Ihrer eigenen Regierung und bei Ihren ÄE5^"^urSLelche Mißhandlung und Erpressung Englaiid nEgischen Sänfte zwingt, in seinem Dienst Bannware zu sah- i rtu^rr*r (*rhh't*K* fl _ cs^^.n ■ *.T nwadtfeii fernen, gering sind gegenüber de« ^ EiiglandS WirtsämstskrieN ihnen unsererseits alles tun. was it» ^ °us dem U-Boot-Kri« ent- ° SFF S * Tlt -. Ich weiß, daß die Ko h. ßehd Wir haben selbst aageiE Mch ,mß^qe der starkm (diansl>ruch>mihme unß^ Gsen- WKnite pif rtnmqfritat in der .Kohlenversorgung Wir Tg™ ZZEI trotzdem -n-helfeu können. Wir habn^uns^ Koblenaiksmbr nach Schweden, das von England seit Beginn §s ^baffen worden ist. mm 418 000 Dohnen im 4 Millionen Tonnen im Jahre 1916 qc- rf-'25 ne ^ ^ Wtr 1X08 m Krieges leisten können. *?'**'* kür uns nicht. Wir gehen unsere« Ä5nkm w^m im * imat3t ' dn Neutralen uns das Amsterdam. 4. Febr. (WTB.) Nach einer Reuter- melduny ans Washington ist bei dem Skiatsbeparte. ment eine Depesche dom ameriranischen Konsul m My- mouth erngetroffech daß der Dampfer „Housatanic" vor der Bersenkung durch dais deutsche Tauchboot eine Mrrnung uyd Gelegenheit zur gtettun« der Besatzung erhalten habe. Llopds meldet, daß der Kapitän und dm Besatzung der ..Housatanic" gelandet toor^ den stnd. ». L°nd 5.n. 5. Febr. (WTB.) Lloyds meldet: Das russische Segelschiff „P r o m o t s ch a i k" ist v e r s e n k t worden. London, 3. Febr. (WTB.) Lloyds meldet aus Ba r5r öt *i * dvst- lind Fvachtdampser, die den Hafen verlassen haben, erhielten den Befehl, den nächstgelegenen Hafen Mizulaufen und auf AnweisunigLN aus Holland ru warten. 0 Bern. 4 Febr. (WTB.) „Petit P-rrisien" meldet die Verfenkung des spanischen Dampfes „Naera Mon- t anar. Aur dem Reiche. Schwerin, 5. Febr. (WTB.) Das Regierungsblatt von Mecklenbnvg-Schwerin veröffentlicht folgende Bekannt nvachnng: Noch Gottes Mrtschlnß ist die jüngst gebo rene Prinzessin gestern abend 9 Uhr im hiesigen schloß entschlafen, nachdem sie kurz vorher in der heiligen Danse den Namen Olga erhalten hat. Durch den Todesfall ift das Großherzogltche Hans in tiefste Trauer versetzt. Aus Stadt und Land. Rufstfche Äußeruuge«. f^detersburg, 5. Febr. (WTB.) Zn der von Deutsch, kand angekundlgten Verschärfung des Tauchboot fT 'i$ e £ schreibt dm „Nowoie Wremja"- ; n „^, 7nar,e rrsoidcrt keine langen diylomotischen Erwägungen loiidern kann nur dadurch gelost werden, daß die Handelsschiffe genügend brwattnct werden. Zwei Schnellfniergeschütie lind wi^k Kmer. als alle DölkerrechtsLüche. LN tLn^sLden^ r . ^Eu^sch^uds Haltung gegeirüber den La za ettrchlffen fchlagt die „Nvwvje Wremja vor, auf diesen Schiffen verwundete oder unverwundete feindliche Gefangene unterzubringen. 7 „Birshewi)a Wjedomosti" sagt' .. „ Die anffekündi-tt Seesperre wird Deutschland noch mehr bloß- ^ttevmrdis^erm als bishe^umsomehr, als die neutralen Staaten mm ^.brer Interessen sind als bis- Staats ^ ^ "der eme Konferenz der neutralen Die „Rj'etsch' führt aus: Die ß»hre Bedeutung des neuen Schrittes der Mittelmäckte regt d«m, datz fte damit alle Zugeständnisse znrücknehmm 'die sie im L«ne der letzten beiden Jätzre vezüMch desUnters^w- kneges S^genüber den Bereinigten Staaten gemacht haben Deutsch- .^n.der ganzen Welt und stellt die Nnitral^ §inä) ' m ^ 1Tl Gefühl eines unbezwing »-> imrtK ” »- ^mmfcttgasen: Dießen, 6. Februar 1917. Der Musketier Otto Schäfer aus Gießen, Ini.-Rgt. Nr. 118, Leib-Komp.. wurde mit dem Eisernen Rreuz 3. Klaße ausgezeichnet. - Das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhielt der SamtätS-Vizefeldwebel Fnedrich Lohnes Sohn des Großh. RevisionsiuspektorsLohnes dahier. - Schütze Karl Schmalz ,n der 3. Maschmengewehr-Kompagnie Res.-Jnf -Rgt. Nr. 80 wurde nnt dem Etsernen Kreuz 2.Klasse ausgezeichnet - Das Eiserne Kreuz erster Klasse wurde dem Unteroffizier Adolph Boat aeburug aus Schönbach (Westerwald), zuletzt als Metzgergeselle bei Vofl'eserant Fritz Schreiner tätig, für wiederholt tapferes Ber- halten vor dem Feinde verliehen. Vogt trat im Februar 1915 als ^.andtturm-Rekrut ins Heer ein, wurde iiach karun 1 Jahr Unter- osfizrer, er erhielt bald darailk bei den Oesterreichern als dlus- zeichnung für einen mutvoll ausqesührten Patrouillengana 100 Kronen und bald darauf das Eiserne Kreuz 2. Klasse, dem jetzt zu Kaisers Geburtstag das Kreuz 1. Klasse gefolgt ist. — Tein Schreiner- meilter Karl W a q n e r, zurzeir beim Landsturm-Bataillon Gießen, früher eanbmebr.3 n f..k itte durch Einsatz von Leben r'nd Gesundheil fRlk ärerrc^digunZ des Eaterlandes da^bringen. sstteurant!» wird sich dieser Dankestz.Iicht entziehen wollen und ettvrlxm sein urd infolgchessen der Geräten ein öanfs-> vom 2b. Februar d. Js. eine Herabsetzung) JLfj. 7 lur den DvPP^entner ersaliren wird. -Diejenigen welche die aMewrungspfliästigen 6 / 10 ihtt-r Ernte El die Rerch^Gerstengssellschaft bis zum 25. Fe- Ö01 J 32 Mk. bezw. nach dem 25. Februar ru>u?hKrftiL . m. v. v , .Gießen, oder an deren Kommissiormre zu richten. - Verwundeten^*Beratungsstelle wurde auch re S5 m Anspruch genommen und zwar in 4L Fällen sLf^ezember v. Js^. Von den Ratsuchenden ivaren 14 ? L Evang. Sämiestern- 8 J <■i ^? m lr 1 Sischenftaus, 3 Chirurgische iPTmif, 2 Er- 1 9 brreits entlassene .^Kriegsbeschädigte. 1 Angehöriger des Feldheeres. In der Sprechstunde beraten svur- ^.,00 suchende. 9 m den. Lazaretten, 4 schriftliäi. Von den erteilten Sluskunften betrafen 31 Arbeiter versicher un g, 4 Krankeiwerftcherung, 1 UusLllversicherung, 26 Invaliden ver- Ncherung-,> 1 An g e ste l l t euL'e-r si che r un q . 6 Militär- ^brsorgin g, 1 Löhnung ^fragen , 4 Angehörigen- 1 LT or H ^' 5 Sonstige fragen (Steuerangelegerv- deiten usw.j. Außer den erteilüm Auskünften wurden im Monat.- ^anuar durch dre Verwundete»L*Berattmgsstelle 2 0 Schrift-' (,/iitte angcserttgt. Diese betmfen außer der Aeschanung der KÄr Ur ^ Stellung der Anttäge ans Invalidenrente. Verhandlungen mit Verftcherunzfsämtern, Landesversicherungsan-. wtteu und Oberverftcherungsäuuern wegeir Beschleunigung des !^^^°hrens bezw. zwecks Durchführung begründeter An- pruche aus Invalidenrente u,m.V außerdem Anträge wegen Wei- tergewahrüvg der Militärrentc >oäl^end der Lazarettbel-andlung 5! n Ä.. h m 8e ^. ?2 ter ^ung dar Angehörigen usw. Im übrigen SZerstc^rten auch im vinflosienen Monat in Vorkommen-- ven fallen mit Erfolg- vor dem Oberversicherungsamt vertteten. ' Reiche Beute machte svm 5. lf. Mts. ein Dieb der mittelst'Einbruchs aus dem Keller eines Hauses dfk Goechesttaße, das in der Lake liegende Schiveinesteisck ^Wochen gchchlachteben 'Tieres, bestehend aus Schinken. Ä Solbersteisch, ferner Töpfe mit Fett, diverse rZlaschen Kognak, Ikotwein und Se9 entivendete. Ein Dienstviädchen ■ i'£ cr ^ anscheinend «n der Wasserleitung zu schaffen an, Mid der ihr, noch zurief, schließen Sie mich Nicht ent. Ms sie ihre Wahrnehm-ü ig später dem Hausherrn mtt- wltte, wln- der Dieb Verschvunl< n. Sachdienliches nimmt die ttriminal-Pollzei dahier entgegen. ** Von der Post. Wegen. Verkehrsstörungen werden vom d. M. ab keine Ei n schr ei b pake te mehr anac- nommen. Gilerchzeitig wird die Bse för d erung von Pa - keten an Deutsche Krieg^zsefangene in England,. Portugal und Besitzungen einyeslellt. fs" m ^ i U l L?- 1 Frostg.efahr! Bet dein starken, anhaltenden Frost ist es dringend erforderlich^ die Lagerräume (Keller. Mleten usw.)^' m denen Kartoffeln sonstige Feldftüchte anf- bewahrt stnd. so gutt rote irgend mißlich gegen die sehr starken Froste zu schutzeru Die Fenster und sonstige Oeffnungen sind mit Stroh Sacken chw. gut abzudichten. Die Fenster hochliegender ?euer stnd außerdem von außen möcchichft mit Stalldünger oder- ahnstchem zu verlegen. Diese Mahnung ergeht gleicherweise an Ltadt und ^.and. Es muß alles geschehel>>, damit üble Wirkungen des Frostes auf unsere Lebensmittelbestäiüde vermieden werden. Gerade dtt Kartoffeln sind gegen Frostgefichr sehr empfindlich. r. - r ^ « l J c b r 0 t m 0 r f e n - Wir ,»erweisen auf eine diesbezügliche Bekanntmachung in unserem hü rtigen Blatte ''Ucber Aufkauf, Berka.ckf und B-rfenduna von Eiern findet sich eineBekanntrnachuiwg in unserem heutige» Blatte, auf die wir besonders Hinweisen. a q **cr ? m ® ^ L 10 * t ^ b 0 u 8 stkht aq f dem Programm vom 6.-9. Februar: „Die kleine Fürstin^, GeselltzchafrSdrama in 3 Akten, mit dem beliebten Künstlerpaar Wanda tTreumann und Viggo Larsen in der Hauptrolle. Sodann »Fräulein^kautnant^, entzückendes Lustspiel in 3 Akten, und das gute Beiprogrerstellung bon Kfftegsbedaiff, PreiÄieschr^ mkungen bei Aus- befieruugen von Schuhwaren, Stattstik über dir Vorräte an Kohl- nimm, Festsetzung der Dreschlöhne, Vermehr mit L )afer und Sommern £2 ft I! u Sra«Mecken, Slbgabe von Speck und Z ichmal^ aus Laus- K^'^L^dserde-Aushebungsvorfchrist, Ze«^ent, Regelung des Verbrauchs von Zregenfleifch und Holzanfuhr. Landkreis Gießen. -wa5>°r siebr. Ter Schulmi r-valter Wilhelm Muhl von hier wurds zum Unteroffizier beförd« tl und erhielt das Eiseriie Kreuz 2. Klaffe.' „ u- 1 § ^ ° u ^ C ^br. DaS Eiserite» Kreuz 2. Klaffe Westtn Wilhelm Klös bei eüiter Batterie im 2. G e i l s h a u f e n , 6. Febr. Muskrtier Hz ijnrich Henkel Kwff?" ^^^E-Regtment Nr. 88 erhielt das Eiservre Kreuz zweiter ** ® T /uberg. ö. Februar. Unteroffizier K ajrl Zimmer-. nl! 1 *: Bet ^er rvcritttatskvmpagme im Westen, i mrbe zu Kaisers ^ 2 tn^ r w Ziehen:' früher schon kettsme^rille ^ ^utackkreuz am Bande der Hes sischen Tapser- i. Hattenrod, h. Febr. Das Eiserne Kreuz, errhielt Heinrich l^dlft.-Negt. Nr. 25 - Den : Heldentod Mrs Vaterland starb Karl Fink von hier. Die (Ktern sind umsomehr zn bedauern, als etn zweiter Sohn schoii schwer ver wundet wurde. ^ i ii b c it ft r u t h, 5. Fobr. Wie wir erst jetzt erfahren, wurde schon vor einiger Zeit der seit lltzriegsbcgim, bei der Mu° ^''^^"b.riner schweren Batterie lm Felde s« chcnde Unter, offtzier d. Heiirnch P e tt 5 mtt dem Eisernen Krenv 2 Kl ^gezeichnet. Die Hessisch TapserkeitsmeL Le M er sch^n eit Anfang vorigen Jahres. 1 m 5. Febr. Mit her .Hessischen ^f^rkeitsinedaille au^eznchnet wurde der Fahrer 8'-udw. Belte Kriegsausbruch als Ersatz - Reservist ein- gezogen und steht letzt beim Res.-Fuß-Art.-Regt. Nr; 7. W atz e n b 0 r n, 6. Febr. Der Tambour ^udw^» i Harnisch wurde der den Kämpfen.an der Somme mit der Heskr ühen Tapfer- kertsmedackle ausgezeichnet. A Keeis Büdingen. , r 6 r 9fl l h 6 ft «\ $ A^r. ras Eiserne Kreuz erhielt der ©errette öofjftnf tm Nes.-Jnf.-Negt. 88. «... ö ^obr. Zum Vizeleldwebel befördert wurde an: Gedurtvlage des Kmserö der llnterossizier Seid ert im Land tturm-Ins.-Bat. „Fnedberg^. , .. ^ Al * e v * P ( ch 1,1 * e "' b. Febr. Tie Hessische Tapser Arr^Reg^^L ber (öe,rcitc Becker im Stassauischen Fuß . Kreis Alsfeld. en ji- 0, Febr. Dem Seminaristen Karl ^ SchlossirmMers Adam Reib II., wurde CTl ü ? r bem ^^ude vor kurzem das Eiserne Kl^se verliel-m. Reitz, der Unteroffizier in einer hn? ■ ni % ntc wurde im Osten verwundet und !!L j bte schweren Kampfe um Verdun von Anfang an mü- dluSzeichnung erhielt der Gefreite Otto Erb ; ^egiment im Westen, nachdem ihm im vergangenen >r>eroste schon die Hessische Ta pferkerts Medaille verliehen worden war. Auch Erb ist Verdimkämpfer. ^ Kreis Lauterbach. rr. R r e o e r - S t o l l, 6. Februar. Kanonier Heinrich S ch ä- Eurem Fctd-Artillerie-Regrment im Osten, wurde mit Tnm Etserrven Kreuz ausgezeichirct. Kreis Wetzlar. r» A u s d e ,n 5k r e i s e W e 1z l a r, 5. Febr. In sämtlichen «emernden des Kreises Wetzlar wurden wieder bei den viehbesitzenden Haushaltungen die M i l ch e r t r ä g e festgeslellt. dlns Grirnd dieser Ausnahme werden dann die Bnttermengen sestgestellt, die die cni- f c ' ncu Ortschaften allwöchentlich an die Sammel,letten abrultefern haben. ^ r». Braun felL, 5. Febr. Für die Landbürgermelsterei «rauitiels ilt der fürstliche Baurat und Gemeindevorsteher Karl L-erler hier auf die gesetzliche sechsjährige 'Amtsdauer zum Bei- geordneten ernannt worden. c r. -.[ Ä * O b e rwetz , 5. Febr. In unserem Dörfchen wurden 6 7 Mark für die deutschen S o l d a t e n h e i in e gesammelt. Starkenlmrg und Rheinhessen. Mainz. 5. Febr. (MB. AmlNch.) Ter in der Halle de« Mainzer Hauptbahnholes um 10 Uhr 19 Minuten abends ein« faprenbe P e r f o u e n g u q Nr 653 von Darmstadt stieb gestern mit einer zürn ersetzen den Abteilung mehrerer Personenwagen z u « f am m en. Durch den Zusammenstob wurden sieben Personen lercht verletzt. Die Lokonrolive und fünf Wagen des einsahrenden Personenzuges wurden leicht beschädigt. Hessen-Nassau. 5.- £ ir - ?, r * n Y f fll T t 5. FeblTunr. Ter Magistvat fordert oShOFk *** tf* 31 ^schlossamm höheren Lchranstalben auf, sich dem Hilfsdienst für die Versorgntta. Mit Brennmaterial zur Verfügung zu stellen. Tie Arbett Ä Ehrenamtlich, doch werden bn 4stundi>gem Schichtwechsel für Ätejetofautamg l.~ Mt. vergütet. Die sich melde,wen Schüttr werden von der ^wdtgegcm Unfall versichert. — Vom heutigen Montage ab dürfen nach Er Aerordnung des Magistrats Stein- bohlen Vrmuikohleik, Stearvohlen- und Braunvohleubri'vetts nur gegm iVorlage des LebeuÄnittelausweis-e§ und nur in einer Dkenao von erneni Zentner für den ecirzelnen Haushalt abgegeben werden ^ M« rburg 5.Fedr (^n seit einigen Jahren hier bei einer Hewnchatt in Stelle besinpttches Mädchen, das in letzter Zeit Schwernrut zeigte, mochte seinem Leben durch Vergiftimg ein Ende d,r M^Wil Mir ist die Lahn auch unlerl^lb bei Werden Hauser Brmke zum ersterrmol toieder seit 1879/80 zn- gesroren 0 Von der Lahn, b. F-br. Gröbere Anzahl Wint-rvöcicl zergen sich seit dem emgetretenen Frostwetter im Lahntal. Vor allem werden ganze Schwärme Wildenten und Wildgänse beobachtet. Hier und da auch Fischreiher. te Wiesbaden, 5. Febr. Vom 12. Februar ab können hier Kohlen nur noch gegen Abgabe von Kohlenkarten bezogen werden. 0 a Letzte Nachrichten. Deutsche Zuzestän-msse an die Neutralen. r 1 \ n F b \ »ehr. Das Entgegenkommen, das Teutschlmrd bmch bte Verlegung des Sperrgebiet''-; be. E batche aus Meldungen aus dem Auslände gestützte Auf. Ästchen baffen, das; tvcrtere.Zugeständnisse dieser Art an Ere Neutrale gewalwt worden such, oder beabsichtigt wären. Abjchwachung des ungehemmten U rll t iIV C9 ^r!Si n . f i^ c sein. Bei allnu Ber- sur dre SckxlmerrgSertcm der Neutralen ist die Regierung w,t entschlossen, auf den ani 31. Januar beschlossenen Mas;- $ U r verhLrven. Die Schwierigkeiten der Neutralen '0/um, abgesehen von den schon bekannten Zuaeständnissen nur durch wrrtfchastlrä>e Zugeständnisse gennldert wer ^ ^rmentlul) die erhöhte Lieferung von Eisen uno Kohlen, worüber zurzert günstig verlausende Verband- luugen geführt toerden. Daß dieser Standpunkt in der Il-Boot- Frage von der )1tegicrung eiirgenomnlen ,vird. geht auch aus Äeugerungen hervor, die der Staatssekretär Dr. Helsserich dem Vertreter eines norwegischen Blattes gegenüber getan hat. ^r, Helfferrch betosite, dgsi der ll-Bvot-Krveg das wirksamste und einzig sichere Mittel sei, um den Friedeu r a sch juctr ci chen und der englischm Seechrannei ein Ende zu ^AT“^. gebe es m&% er verschließe sich nicht den Äichlwterigreiten, die den Neutralen aus der deutschen Seesverre erwachsen werden, erkläre aber, daß sie erheblich geringer sein werden, ^l^bie Leiden, denen alle Neutralen während des ganzen sind^^ ^ englischen VMerrechtsverletzungen unterworfen . Die Besatzung des Yarrowdale. 5. . 8 /rlin, 6. Febr. Wie die „Voffische Zeitung" hört, Und dre 72 Amerikaner, die auf dem Prisenschiff „Yarrow- oale eingebracht wurden, voii der deutschen Regieruiig frei- gelassen worden. Die Leute hätten glaubhaft erklärt, es sei lhiien der der Anheuerung unbekannt gewesen, daß Deutschland bewaffnete varchetsschiffe als Kriegsschiffe betrachte. Der Reichstag und der Konflikt mit Amerika. Berlin, 6. Febr. In politischen Kreisen war das Gerücht verbreitet, der Reichstag oder doch zum mindesten der .vaushaltsausschuß werde anläßlich des Konfliktes mit Amerika schon m den nächsten Tagen erneut zusammentreten. Wie das „Berliner Tageblatt" hört, besteht eine Absicht, den Reichstag einzuberufen, auf keiner Seite. Der Ausschuß ist eben erst zu eingehender Berichterstattung und Beratung über die Verhältnisse und über die Absichten der Reichs- und obersten .Heeresleitung versammelt gewesen und dabei sind auch die letzt eingetretenen Eventualitäten, mit welchen man ia bei der Entscheidung über den ungehemmten U-Bootkriea rechnen mußte und gerechnet hat, bereits in aller Ausführlichkeit besprochen worden. An eine Einberufung des Parlaments vor dem in Llussicht genommenen Termin — 22. Februar — denkt man daher weder in Reichstags- noch in Regierungskreisen. Amerikas Maßnahmen. ^ , -T^nhggen, 6. Febr. „Politiken" berichtet ans New- york über London, cs bestätige sich die Meldung, daß Amerika auch im Falle eine* JtnegeS zunächst nicht beabsichtige, Truppetr N^en, da es dazu vor 1918 nicht imstande sei. Tagegcu bestehe die Absicht, die amerikanischen Munitionsfabriken bedeutend zu vergrößenl und die Lieferungen zu vernlehreii ^ Amsterdam,d. Febr „Daily News" berichten aus Wa- chington: Der amerikanische Mari n emt ni st cr hat gestern nach Gustanao auf Kuba, tvv sich erne Schlachtdivisiou der orientischen FlvUe befindet, dringende Ordre gegeben, die Schiffe gebrancl-s- ru hatten. Ern Mmenüataillon ist ani Freitag früh m Washington mis Baltunore angekommcn, um die Gebäude und die .s?ominiente zn beivachen. Telegramme aus verschiedeueu Lan- bestellen melden, daß auch mwerweitig gleiä-laulende Maßregeln getroffen wurden. Auch in den Munitionsfabriken sind die Wachen verstärkt worden. Berlin, 6. Febr. Im Weißen Hause in Washington sollen einigen Blättern zufolge viele Telegramme und Schreiben einlaufen, die dringend zum Frieden raten. — Laut „Deutscher Tageszeitung" wurden in New York am Freitag abend r i e s i g e Fri e d e n S de m o n st r a ti o ne n veranstaltet, und B r y a n sagte unter tosendem Beifall.' Gott behüte uns vor dem Kriege mit Deutlchland! Die deutschen Dnuipfer in Amerika. London, 5. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Ter .Korrespondent OEr,.Daily Chronicle" in Neiv Port telegragchiert, das; man versucht liabe,; den Dampfer „Kronprinzessin Cecilie" unbrauchbar zu machen. Em Beamter der Hafenpolizei entdeckte, daß Feuer unter den locveu Kesseln angezündet waren. Alle Sctiraubrn waren ge- lockert. Es befand sich nichts an Bord, nm die beschädigten Ma- schrnen wieder herzustellcn. Tie Neservcteile sind vermntlich über Bord geworfen worden. Man wird im Hafen darnacks suchen. Die Besatzung Nmrde nach dem Einmandernngsburoan gebracht. 200 Poltzeibeairrte beivachen jetzt das Schiff. Bei der Untersuchung des scheu Fvachchmnpsers „Himalaja" entdeckte man, daß die Adaschinen, teilweise nrit Brecheisen, die man auf dem Fuß- bvhen des Masckmieiitxrumes fand, zerstört ivorden waren. Es geht ^Gerücht, daß auch der Dampfer „Vaterland" in Hoboken beschädigt worden ist, und die Reparatur mehrere Monate in Anspruch nehmen wird. Manila, 5. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reu- rer scheu Bureaus. Tie Zollbeamten, die die hier liegenden deutschen Dampfer untersuchten, fanden, daß die Maschinen von nenii Dampfern zerstört waren, irnd bei deii übrigen Scksisfeii Feuer unter den leeren Kesseln brannten. Die amerikanische Hochfinanz. Haag, 5. Febr. Aus New Bork wird berichtet, daß; die amerikanische Hochffnanz beretts am Freitag tätig 'war, um Maß nal/mcu für den Kriegsfall vorznbereiten. Falls es zum Kwiegc kommt, wird die Börse sofort geschloffen werden, nm jeglick-c Panrk zn vernrerden, Nwbei geivöhnliche Wertpapiere zn Schlender- Preisen ans den Markt genwrfen soerdeu. Man envartet im Kriegsfälle eure wesentlickie Steigenmg des Sterlrngskurses. Die nordischen Staaten und der U-Bootkriea. ^d^rkin, 5. Fcbr. Im Zusammenhang mit dem U-Bootkrieg hat Schtveden mit Deutschland Verhandlungen emgeleitet. Auch die beiden anderen Staaten sollen den glci chen Schritt unternommen haben. Bisher aber verhandelt jeder Staat für sich allein. Nach Mitteilungen, die dent Berliner Tagblatt von unterrichteter Seite zugehcn, dürfte es ich bei diesen Besprechungen darum handeln, daß den nor sischen Staaten dieselben Erleichterungen des Verkehrs gewährt werden, wie der amerikanischen Schiffahrt. Keine Brotkarte in Italien. Zürich, 5. Febr. „Corrrere delta Sera" meldet ans Rom: Die Brotkgrte, die in Italien herausgegeben wer den sollte, um' den Brotverbrauch zu regeln, tvird incht eingeführt werden. Berlin, 6. Febr. Verschiedenen Blättern wird gerne!- )et, daß Italien, in den letzten Tagen ganz bedeütend-q Gett-eidemengen aus Amerika erhalten hat' Wien, 6. Febr. Seit Ende Januar verließ fein italienischer Dampfer Genua. Die für Staatsämter bestimmten Kohlen in den Genueser Hafenlagereien reichen noch etwa drei Wochen. Die Spaltung in der Sozialdemokratie. Dresden, 6. Febr. Die Spaltung der sächsischen ti'Qtte wurde an; der Landeskonferenz am Sonntag vollzogen. Meine Geschäftsräume sind bis auf weiteres geöffnet: VsO Uhr m orgen« bis GUhr aben d« Sonntag bleibt das Geschäft geschlossen PEIT2 NOWACK — Ausstattungs-Geschäft und Wäsche-Fabrik WTsr aii Scbwai*z - Weiss «Theater» Programm t«b mesatac, d. 6. Fcbp. bis iakl. Freitag, d. 9. Febr. DER ZEITUNGSRIESE S G-rosae dramatische Geschichte eines Zeitungsjungen und eines Journalisten r j rr , „ , ln 4 Akten. In der Hanptro le der berfüimte u. tollkühne deutsche Scl.auspieler Ludwig Trantaau. Verfaßt und aufgreführt von Sirt ISaiaiZ. Weisest© Kpiegsiserichte» fl Guten Morgen, Herr Fischer! P - - b Reizendes Lustspiel in 2 Akten. Regie: Otto Treptow. CiTEUET Spannendes Drama. Aus der Kinderstube der Tiere! Interessant. 1069a Grotzherzogliche Universitätsbibliothek c, -t. ® ri Pa tu no »0« Heizuilgund Beleuchtung bletbt die Bibliothek vom 8.—14. d. Mts. geschlosie». Gießen, den 3. Februar 1917. I. B.: Heuser. lma Kl. Gartenod. Kartculand auch killt Obstb. oder Beerensträucher zu pachieu ges.Schr. Ang. u. 00718 a. d. Gieß. An». K,-e""" kri8gsgetraut. Gießen, den 5. Februar 1917. Haugeräte Jeldbahnglets, Kippwagen, Gerüstbohlen usw. z. kaufen gesucht. Hch.Hcrbold, Baugeschäft, Frankfurt a. M., Hanauer Landstrahe 87. Römer 3551. I l07i hv Alte Pappen u. paümarerial (Sinälaüsu. 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