Ur. 25 Dritter Blatt Erschein täglich mit Ausnahme des Sonntags 167. Jahrgang Verlagen: „Giehener Zamittenblätter" und „rcreisblatt für den Ureis Stehen". Postscheckkonto: Frankfurt am Main Nr. l,68b. vankverkehr: Gewerbebank Gießen. Gießener Anzeiger Seneral-Anzeiger für Sberhejsen Samstag, 27. Januar i,9tf ZwMngsrunüdruck und Verlag: Br ü hlffche Unioersitäts-Buch-u.SteurdruckLrei. R. Lange, Gießen. SchrifUeituag. SeschSftsstelle und vrnckerei: Schulstraße?. Geschäftsstelle u. Verlag: bl, Schrift leitung: «E 112. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Ute Liuwirtvng der hüftdienftpslicht aus bestehende Werk- und vienstvertrage. Nach Berichten der Rechtsabteilung des Kriegsamts.) Ine. außerordentlich schwierige Frage, welckie die Kreise der DrlsSdreuftplrckligen lebvoit beschäftigt, ist die: Jiumeweit wirkt , ^ '^.^olen,tPflicht auf bestehende Verträge ein? Es ist nicht möglich, drese Frage ntii einer allgemein gültigen Formel zu beantworten. Tie Entscheidung l ängt ganz von der Lage des einzelnen Falles ah. Man denke nur an der: Fall, daß ein Betrieb auf Grund eures von ihm a'ogeschloisenen und noch laufenden Vertrages zu ^leteriulgeu verpflichtet i«t und nunmehr aus ?lnlaß des Hilss- menslgesi'tzcs iveientlich eingeschränkt lvcrden muß, weil ihm Arbeitskräfte entzogen werden. Bedeutet dies für ilM Unmöglichkeit der Leistung im Rechts,inn? Inwieweit hat er diese Unmöglichkeit gegenüber dem andercii Teile zu vertreten? ES liegt auf der Halft», daß cs ans die konkreten Liefcruirgsbedingungcn uird auf die Natur der betreffenden Ware an ko mint. Ebenso steht es mit dem Fall ob und in welcher Frist ein Auftrags!- oder Gesellschaftsverhältnis gekündigt werden kanii, weil die Hilfsdienstpslicht dem einen oder andcrlw Teile nnen wichtigen Grund zur Kündigung gab. Son- stjige Verträge, die nur zu einzelnen, bestimmten Vermügens- leistmrgen verpslrchten, wie Darleherr, Brrrgschast, werden durch die Hftssdienstpfllcht fast nie berührt werden. Dasselbe gilt auch für den Mret- und Pachtvertrag, der ja bekanntlich auch gegenüber der 28ehrvflrcht des Mieters grundsätzlich bestehen bleibt. . ^ nc .ersten und vielleicht -auch am empftudlickssten könnte die Hrltsdtenstpfllcht in bestellende Dien st Verträge sowohl auf der Seite des ^nenstberechftgten lPrinzipal, Arbeitgeber., wie auf der des Tienstverpflüchteten lHandlängs- oder Gewerbegebilfe, Angestellter und Arbeiter ^edei: Art) eingcmrd ep wohl selten Vorkommen, daß die Verkümmerung so plötzlich und schonungslos mntritt.^ daß nacht tvrnigstenS kirrzere Kündigungsfristen eingehaltcn werden konnten: rntmerhin werdkni Fälle vorkonmien, in denen dem Beftrebsrichaber das Recht des sofortigen Rücktritts von den crb- gchchlo,jenen ^renstverträgen zugebllliqt nwrden muß. Das Gesetz Mrsdrücktich vor, daß in alten solchen Fällen jedwede zn üben ist Nicht minder wichtig und toahrscheinlich auch .mhlrercher dürsten die Fälle sein, wo die Hilfsdienst Pflicht den ^lenstverpsrvchdebeu (Angestellter Arbeiter nsw.) trifft Die Havanzrehmig des Hilfsdienstpflichtigen erfolgt zunächst rva:ch allgememe ^ Aufschderung zur freiwilligen Meldung und ^ schrWiche Aufforderung des Einzelnen, bloße Tatsache, daß em Angestellter oder Lkrbeiter Hilfsdienst- Michttg ist kurch Kemrtms von der allgemeinen Aufforderung zur unwilligen Meldung echält. berechtigt ihn nicht, ohne Rücksicht ant puren ihn beenden Dienstvertrag seine Stellung auf .Knall und Fall zu verlassen. Will der Einzelne freiwillig seine .Kräfte dem Vaterlande darbringxn, dann bleibt für ihn die Verpflichtung bestehen, seine Dwnstvcrtragsverbindlichkeiten durch Verhandlung !?£J Cl 2? n Drenscherpn gütlich zu lösen. Ausnahmen find natür^- Iich dcnllurr. .Hingegen mutz im Falle der schriftlichen Ansfordmmg, wobei es ganz gleichgültig ist, ob der Betreffende freiwillig in die Inländische Avbeit emtritt oder erst überwiesen wird, diese .tuffowerung als wichtiger Grund für den Dieiistvertragverpflich- "uch hier ist eine Einschränkung notig. Nach J 7 Abs. 2 des Gesetzes muß der freiwillige Antritt, emes Hilfsdienstes bannen zwei Wochen erfolgen. Es muß daher angenommen werden, daß dann, wenn der Betreffende nur 14- t-grgc Kimdrgung^srist bat unb bk Kü-ldiMu-, .sofort „wqlich bic,r Kündigungsfrist ölten Arbeitgeber mklinltcn mnfe. Wer 5M Stadttheaterbureau. Attf das Gastspiel des Königs. Bayrischen Hoffchauspielers ?N a y £° tP J?\ lev k am kommenden Freitag sei ganz besonders ^ew^sen, da es ein künstlerisches Ereignis zn werden verspricht Der Gast, der als Bortragsmeister einen ebenso vorzngllchetk Rns genießt wie als darstellender Mnstler, wird sich in beiden Eigenschaften hier betätigen. Er wird seinen Gastabeird niit einer Reche zeitgemäßer z. T. heiterer ^ortrage ernlerten; es folgt sodan.n die Aufführnna des Uebenswnrdrgen Lustspieles „Zum Einsiedler^ durch das Personal^unserer Bühne,, und den Beschliiß bildet das Lebensbild Ern bayrischer Löw", das in dem ober- vayrrjchen Landwehrmann Laver Schrnnttermeher deni Gast eine ferner Eigenart besonders zusagcilde Rolle bietet. Z ( X A eX ™ b * ^? wässer. Infolge der anhaltenden Kalte geht der Wafserytand der Lahn und ihrer Seitenbäche mrt fedem .vag inehr zurück. Die Strömung der Gewässer rst schwach ^ ihren Ufern entlang hat sich ein Eissaum gebildet. -iic tleferliegenden Felder der Nußniederungen, die voni Hochwasjer überschwemmt waren/ sind mit einer festen Eisdecke überzogen und werden von den Kindern tuchrig belaufen. Vor dem frühzeitigen Betreten des Fluß- eifes rann aber nicht genug gewarnt werden; wir mußten schon wiederholt sehen, wie allzu vorwitzige Jungen sich ans das Lahneis lvagten. ' * ' J Kreis Büdingen. flanoniev Äd°/l?L e n T ' 2 ®' S “ 5 ® ilctn ' ec ^ ica bet k-n-*^n^^'?E ockstadt, 26. Jan. Die Hessische Tapfer- ^Ut^^lcqV ^ö er ^ TC t der Fahrkanonrer Adoli Reuth er im Feld- qr( A s ^„ a l'lershansen, 25. Jan. Ter' 18 Jahre alte Arbeiter äilchard Koburger von hrer siel auf dem Hunmeisbachjcpeu Sägewerk m Nidda so unglücklich von eutein etwa 6 Dieter liosten Gerüst, das er beide Arme dovvelt brach und sich fast alle Schnetdezahne ernsiel. Kreis Lauterbach. r ^ - 1 ? d ' 24. Jan. Dein Lehrer Daniel Appel, der l u X u tm .^ht, wurde die Hessische Tapferkeits- Medaille verliehen. Bor einiger Zeit wnrde er auch tritt dem Drserneu Kreuz mtsgezerchnel. Starkenburg und Nheinhejjen. n. Osfeubach, -6. Jan. Bürgerlnemer Porth wurde der her vorgestern abgehaltenen K r e i s t a g s w a h l der h.rndert Höchst- besteuerten des Kreises Offenbach neugewählt. Die Fabrikanten Louis * e t ft m a n n Willy H e y e r undTheodor B o e h m wurden ^E^rgewählt. — Das Großh. Ministerium des Innern hatte sich atl 1** $! e 5 ee ^ a x nbe i cc "nt der Frage gewandt, ob m Hinblick aus das Bedurpus vorr Handel und Indilslrie, ins- besondere der KriegSlndustrie, die Schüler des letzten Jahrganges der Volksschule schon jetzt zur Entlassung koinmen sollen. Die Handelskammer vermochte em solches Bedürsnis nicht allzu- erkennen. — Ber den V o r st a n d s w a h l e n zur Haiidelskaimner wurde Fabrikant L. ^eistmanu zum Vorsitzenden, Gustav Boehur zum ersten, Direktor Andr. Aicheler zum zweiten stellverrretenden Vorsitzende,i gewaylt. zünftigen Spekulnlron, neue Vcrpftickftungcn cinzugehen, da sre mcht sicher ist, ob und wann sie Gefolgschaft habeir tvird. Bei der derzeitigen Geschäftsunlnst ist es schwei, von einer ausgesprochenen Stnirrmung zn sprechen. Die ungeminderte Siegeszuversicht auf Gnmd unserer militärischen Lage^ läßt eine cigentlick-e Schwäche mcht aufkommen, aber die Zukunft birgt eine solch? Menge des Ungewissen, daß auch die Grundlage für eine feste Börse fehlt. Vor alleni leidet der Geschäftsverkehr unter der Unsicherheit, welche Lasteir uns auch ein siegreicher Krieg bringen wird. Daß die kommenden Friedenesjahre ganz gewaltige Ansorderrmgen an die Lerstungskahlgteit jede^ Einzelnen stellerr werden, steht außer Frage. Tre zu entrichtenden Steuern werden denn auch weiterhin eine wesentliche Rolle für die Halt,mg der Esfektenbesitzer und die Entwicklung des Börsengeschäfts spielen. Einstweilen beschäftigt man Zu) an der Börse und bei den Banken schon wieder mik der Vorbereitung für die n ä ch st c Kriegsanleihe, deren Erscheinung .langsam naher rückt. Was den G e l d m a r 11 betrint, so befindet sich dieser schon jetzt in einer, für die ?lnsilahme l^r neuen Anleihe sehr günstigen Verfassung. J-eder Tag führt Bmiken und Sparkassen neue, sehr bedeutende bare Mittel zn !nnd un Monat Februar ist noch besonders auf starken Zufluß von Geld zili rechnen. Der Geldbedarf der Börse ist äußerst gering und für die Banken besteht einstweilen die einzige Möglichkeit der Anlage im Kauf von Scbatzanweisungen des Reichs und von Städte wechseln, welche noch inimer in sehr großem Umfange erworben werden. Im EinNimg mit der Flüssigkeit am Geld- knarktc steht auch die gute Haftung von A n l a g e w c r t c n, namentlich der deutschen Anleihen und Hupothekenliank-Pfand- brrese Bankaktien blieben ebenfalls gut behauptet: das Be- vorstehen der Abschlüsse, die durchweg gute, zuni Teil recht gute Ergebnisse zeitigen werden, wirkt preishaftend. Schiffahrts^ a k t r e n waren Kleirrigleiten schwächer. M o n 1 a n p a p i e r e ver- lehrten in schwankender, doch vorrviegend fester Haltung. Bevorzugt ivaren oberschlesische Werte, sowie Kvhlcnaktien wohl im Zusammenhang mit der kaften Witterung. Von anderen I n d ii st r i e- pavieren untertageii Rüstungswerte nur kleineren Schwan- Lungen. Hirsch Kupfer und Hcddernheimer konnteri etwas anziehetr, während Daimler Motoren und Elektrowerte etwas nachgeben mußtew Chemische Wierte, namentlich Holzverkohlung, lagen ziem- uch fest Größerem Interesse begegneten vorübergehend auch Kunstseide, Gummipeter und Fuchs Waggonfabriken. Privatdiskont etwa 4 Prozent. AikehLLche NcAchrrchte»^ Evangelische Gemeinde. Sonntag, d e n 28. Inn., 4. n a et, Epiphanias. G o t t e s di e n st. )n der Ltadlkirchc Vorm. 9'/, Uhr: Pfarrer Mahr. Vorm, ii Uhr: Kinderkirche für die Matthä,isgemeinde. Pfarrer Pc a h r. 2lbds. 5 Uhr: Pfarrer Schwa b e. 2lbds. 8 Uhr : Veremlgnng der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäus- gemeinde. Abds. 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten nrännlichcn fugend der Markusgemeinde (f. Wartburg-Verein). — Von Sonntag, den 4. Februar an, beginnen die Abendgottesdienste um 6 Uhr. - 3n der Iohanne5kirche. Vorm. 9X Uhr : Pfarrer B e ch t o l s- he, in er. Dorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgememde. Pfarrer Bechrolsheimer. AbdS. b Uhr: Pfarrer Au s f e l d. Belchte und heckiaeS Abendmahl für die Lukas und Johannes, gememde. Anmeldungen werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten Abds. */,8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der LukaSgemeinde. Abds. V,8 Uhr: Deretniguna ^"^^/krten männlichen Jugend der Johannesgemeinde. — imtrood), 31. Jan., abdS. 8Uhr: Knegsbetftunde. Pfarrer A u ß f eld. Kirchberg Sonntag, 28. Jan., vorm. 10 Uhr. - Mainzlar. Irl 9 ^ r * Dollar. Mittwoch, 31. Jan., abds. 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Dekan G u ß ,n a n n. Börsen-Wochenbericht. Fraiikfurt a. M., 26. Januar. Tie schon seit einiger Zeit im freien Verkehr der Börse zu beobachtende GeschäftSsttlle gab auch ftl der abgelaufenen Woche imefter bei? Haltung das Gepräge. Das Privat kapital zeigt sich sehr zurückhaltend lind dadurch erhöht sich auch die Abneigung der Uathokische Gemeinde. m ^ ® I" es die n st. Samstag, d e n 27. I a n.: J Ö © n n ii 5 »^ * u 5« i bcnb§ ? Ur: Gelegenheit zur heil. Beichte, m ^ ^ n 5,9 9 • ?8. Jan.. 4. Sonntag nach Erscheinuno Vorm. 6 /, Uhr : Gelegenheit zur hl. Beichte. Vorm. 7 Uhr: Hl. Messet Vorm. 8 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hochamt mtt Predigt Vorm. 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt. Nach,,/ b,, Uhr. Ghrlttenlehre; darauf Andacht für die Abgestorbene,,'- nor.n U ? n^ e •S (, 'r abb§ ; 8 ^ l[t Kriegsbittandacht. - Frei. i? 0 mi O r * Segensmesse. - Samstag wird nach jeder hl. Mesie und nachm. 4 / 2 Uhr der St. Blasiusscgen erteilt. D l a s v o r a - G o t t e s d i e n st am 28 Jan- atw«« berg 9V, Uhr, in Hungen 9'/. Uhr. ^ &VÜ *’ Nach sohwerer Operation starb am 11. Januar im -Lazarett im Dienste des Vaterlandes unser l.A.H.u. ß. Br. 2X Hi H, © iiC (1901—1905) Grossh. Forstassessor (Feldart.-Regt, 27) im Dienste der Kaiserl. Forstinspektion Inhaber des Hessischen Kriegsehrenzeichens. Ehro seinem Andenken! 7661) Die Landsmannschaft Chattia, Giessen. &lite~ Sämereien S%ucfj im dritten SfCriegsjaßre ift es mir möglid), meine S%6- neßmer mit fortenedßten, erft- blaffigen Sämereien 31L ßedieneru 3Uuftr. SCataloge zu 2>ien/ten. Samenßandlung ZKeinv. ZKafin - SNeufiadts Vorschriftsmäßige Bezugsscheine f- Manafakior-, Schuh' waren-, Wollwaren Buchdrucker ei I. Weinert. Neuenweg 0. Telefon 215. Wer nimmt meine Tochter. Erlernung der Binderei. ObergÄrlner Fuhr. AlSeatoerfl b. Wetzlar. 0524 T ödes- Anzeige. (Statt jeder besonderer Mlttellnnir.) Unser herzlieber, einziger Junge Hans Heini Hansn.lt starb heute im Alter von 11 Jahren. Amtsgerichtsrat Dr. Hansult nebst Fran u. Tochter. Gießen (Bismarckstr. 43 p.), den 25. Januar 1917. Die Beerdigung findet Sonntag, den 28. Januar, nachm. 3 1 /» Uhr auf dem Neuen Friedhofe statt. 795 Beileidsbesuche bitten wir gütigst zu unterlassen. Statt besonderer Anzeige. Heute abend 9 Uhr entschlief sanft plötzlich und unerwartet nach langem schweren, mit grosser Geduld getragenem Leiden mein innigstgeliebter Mann, der treusorgende Vater seines Kindes, unser lieber Sohn, Bruder, Schwiegersohn und Schwager Herr Karl Stein, Schlosser im 28. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Anna Stein nnd Kind. Wieseck, den 26. Januar 1917. • 847 Die Beerdigung findet am Sonntag, den 28. Januar 1917, nachmittags 2 /< Uhr, vom Sterbehans Kornblumenstrasse 55, aus statt (li der beste Ersatz — sür Toilette- u. ^aus- scifc nach d. Verfahren von Prof. Dr. L. Darm- staedter u. Dr. I. Perl. Fania enth. garamiert kein Ton, kein 5laolin. Fania schäumt und ist mildes absolut unschädliches Erzcugn. Fonia ist das ergiebigste, daher i. Gebrauch btll. Waschmittel. Fania ist das ideale Neinignngsmit- tel s. Haus und Bureau, Werkstätten, Hotels, Krankenh., Lazarett, s. Aerzte u.nneurbebrlich s. das Militär. Probe- rtck. f_ vaket enthaltend 6.00 Dkk. Probepaket enth. 36 Stück 10.80 M. ZfL"-Nicht »usried. ne- hellte Käufer,.berecht. d.Warernnerb. «Tage zuruckzusend. falls obige Angaben nicht zutreffen. bvrn»arS «rauar, Berlin oW., Friedrichstr. 41. n Todes-Anzeige. Schlaff» wohl, Du Herzensguter, Nun in fremder Erde Schoß, Vielgeliebter Sohn und Bruder, Früh zu sterben war Dein Los. Wiederseh n war Deine Hoffnung, Aber ach. welch graus’ Geschick! 0, wann wird er wieder kommen, Der ersehnte Augenblick? Ruhe sanft in fremder Erde, unsere Liebe deckt Dich zu. Zwar hienieden hier auf Erden, Gibt’s für uns kein Wiederseh’n. Doch wenn wir vereinigt werden Einst in jenen sel'gen Höh’n. Schlafe, treuer Sohn und Bruder, Ruhe aus von Kampf und Streit. Dir, Dir ward die Ehrenkrone, Uns, ach, bleibt das bitt re Leid. Nach Tagen bangen Zweifels erhielten wir die schmerzliche Mitteilung, daß unser einziger, herzensguter, unvergeßlicher Sohn, Bruder, Schwager, Bräutigam, Pate und Neffe Musketier Georg Harnisch bei einer Sturm-Abteilung im Infanterie-Regiment Nr. 185, 12. Kompagnie Inhaber der Hessischen Tapferkeitsmedaille nach 22 monatiger treuer Pflichterfüllung sein junges hoffnungsvolles Leben im blühenden Alter von nahezu 26 Jahren am 16. Dezember dem Vaterland geopfert hat. In tiefem Schmerz: Georg Harnisch V. Familie Balth. Happel III. Kath. Harnisch geh. Hirz Familie Jobs. Hirz IX. Emma Happel geh. Harnisch Familie Jobs. Wallbott III. Ludwig Happel, z. Zt. im Felde Familie Heinrich Handwerk Karoline Burk, als Braut Familie Jakob Burk VI. Steinberg, Watzenborn, Garbenteich, Holzheim, den 27. Januar 1917. Wiederseh’n war seine und unsere Hoffnung. 00532 Am 15. Januar starb infolge eines Unglück-s falleS in Hannover mein lieber Mann, unser guter Sohn, Schwiegersohn, Bruder und Schwager, der ÜMto Karl Kerften 2. Kompagnie des Infanterie-Regiments 81 Hedwig Kersteu geb. Walldors u. 2 Kinder August Kerften und Frau, Berlin Hermann Kerften, z. Zt. im Felde Anna Kerften, Berlin I. Walldors und Frau Hermann Walldorf, Ldstm., und Familie Max Walldors, Ldstm., und Familie Gustav Walldors, Wehrm., und Familie Ernst Walldors, z. Zt. im Felde, u. Familie Ludwig Haubeil, Ldstm., und Familie. Gießen iNodheimer Sir. 40), den 26. Janrmr 1917. Die Beerdigung stndet am Sonntag, den 28. Jan. nachmittags 3 Uhr von der Kapelle des Neuen Friedhofes in Gießen statt. W41 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen zmAMMMMMM. geb. Gorr sagen herzlichen Dank. 778 Tie kMrickn Hinterbliebenen. Heuchelheim, Den 23. Januar 1917. Nachruf. Nach 18 monatiger treuer Pflichterfüllung starb am 20. Januar im Lazarett zu Gießen unser lieber Kamerad Musketier Karl Schmidt Inf»nterie-ftcg?Iment 168, 5. Komtiagnic Inhaber der Hesaichen TopferkeitMiuedallle. Wir werden demselben stet» ein treues Andenken bewahren. I.ang-Göns, den 24. Januar 1917. Gestern nacht verschied nach langem schweren Leiden mein lieber Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater und Bruder Herr Louis Strauss im 65. Lebensjahre. 811 Die trauernd Hinterbliebenen. I. d. N.: Nettdien Strauss geb. Beyfuss. Danksagung. Für die zahlreichen Beweise der Teilnahme bei dem Begräbnis unseres guten Bruders IVlnksK sagen allen, besonders der Inhaberin und der Gefchcfftsleitnng der von Mün ckow'schen Hof- und Untversitätsdruckerei, tiefgefühlten Dank Die trauernden Geschwister. Soeier rt. .Mein, im Januar 1917. m Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unserer teueren Ent- schlasenen, sowie für die liebevolle Pflege der Krankenschwester und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Böckelmann sagen wir unseren besten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: August Feisel. Klein-Linden, den 24. Januar 1917. '46 Für die wohltuenden Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Mutter KM ZükMne liefet Me. jfj aus Niedererlenbach, sowie für die Kranzspenden sagen wir unseren tiefgestihlten Dank. Die dauernden Hinterbliebenen: Familie Herm. Pfeffer Familie Phil. Pfeffer Familie Heinr. Dojch. Gießen, 27. Januar 1917. 00333 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen Frau Margarete Stäbe für die vielen Blumensvenden und Allen, welche uns hilfreich zur Seite standen, unseren herzlichsten Dank. . Familie A. Handloser. Gießen, den 27. Januar 1917. 781 Giessen (Asterweg 44) und Stockholm, 26. Januar 1917. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 4 Uhr von der Leichenhalle des Neuen isr. Friedhofs aus statt. Blumenspenden und Beileidsbesuche dankend verbeten. Nachruf. Heute verschied nach längerem Leiden unser langjähriger treuer Mitarbeiter und Geschäftsführer Herr Louis Strauss. Der Verblichene war über 42 Jahre in unserem Geschäft tätig und hat während dieser Zeit mit voller Hingabe seiner Kräfte unermüdlich die Interessen des Geschäftes wahrgenommen. Wir bedauern tief das Ableben dieses treuen Mannes und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. R. Oppenheimer Sohn. Gießen, den 26. Januar 1917. 832D Für die vielen wohltuenden Beweise inniger Teilnahme beim Heimgange meines lieben Mannes, Herrn Pfarrer Gombel für die trostreichen Worte am Grabe, allen Vereinen für ihr treues Geleit, für die vielen Kranzspenden, all den lieben Freunden und Verwandten für das herzliche Gedenken auf dem langen Leidenswege unseres teuren Entschlafenen sagt vielen herzlichen Dank Frau Elisabeths Petri. Netskirchen, den 23. Januar 1917. 760 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres teuren Entichlafenen, sagen wir auf diesem Wege allen innigen Dank. Im Namen der tiestrauernden Hinterbliebenen: Frau Marie Wagner Ww. nebst Kindern. Gießen, den 27. Januar 1917. Deuts nachmittag entschlief sanft mein innigstge- liebter Gatte, der liebevolle Vater seines Kindes, unser lieber Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, der* Kaufmann • Eginhard König Die tieftrauernden Hinterbliebenen: I. d. N.: Elisabeth König, geb. Walther. Giessen (West-Anlage 56), den 26. Januar 1917. Die Beerdigung findet Dienstag, den 30. ds. Mts., nachmittags 3V 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt. Emf.,dopp.u.amerikan. Buchführung schreiben, alle Handelsleiter lehrt, grtindl. durch geprüfte Lehrkr. u. Garantie ein. sich. Erfolges Hermes Leiir-lnstitnt Gießen, Bahnhofstr. 60. netalihettein HoIzrahmenmatr.,Kinderbtte bill. an Private. Kat. frei. , „hv Eisenrnttttlfabrik. smü Th. 3weigverein Gießen vom Roten Rreuz und Alice-Zrauenverein. Zweigverein Eichen Im Interesse der allgemein wünschenswerten Kohlen- und Lichtersparung sehen auch wir uns veranlaßt die Dienststunden einzelner Abteilungen bis auf weiteres für die Wintermonate wie folgt einzuschränken: Alice-Zrauenverein Sprechstunden des Vorstandes nur Montag, Donnerstag und Zreitag vorm, von U bis J27 2 Uhr Whftuben in der alten Klinif nur noch Montag. Mittwoch und Zreitag Kaffe des Roten Rreuzes (Gebuttstagsspeiide usw.) gänzlich geschlossen Mittwoch und Samstaq, an den übrigen Tagen nur vorm, von JO bis \2 Ühr geöffnet. An Sonntagen finden Sprechstunden nur beim Bezirksausschuß für vermißte und kriegsgesangene Deutsche von fl bis J2 Ahr vormittags statt. Gießen, den 27. Januar 1917. 787 C Die Vorstände. Anger strKipK-iüfisbseiiiner. Zur Erhöhung des Ertrages der Oelsaaten- ernte stellt der KriegSausschnß für Oele und Fette, Berlin, denjenigen Landwirten, welche zum mindesten 1 ha NapS oder Rübsen angebaut haben, für jeden angebauten ha 100 Kg. schweselsaures Ammoniak zur Düngung bei sofortiger Anmeldung zur Verfügung. Der Nachweis für die Anbaufläche muß durch eine Bescheinigung der GroßH. Bürgermeisterei geführt werden. Antragsformulare und Lieferungsbedingungen sind durch die Central-Genosserrschast der Hess, landw. Con- sumvereine e. G. m. b. H. in Darmstadt erhältlich. 829D Bekanntmachung» Schlüffelwaren-Berteilung. lGrauven und Teigwaren.i Ein Teil der Schlüsselwaren ist eingetrvffen und kann: von Montag, den 29. Januar 1917 ab in den Geschäften, bei denen die Eintragung in die Bestell-Liste erfolgt ist, gegen Barzahlung und Vorzeigung der Ausweisnummern in Empfang genommen werden. Es entfallen auf die Person je 12 » Gramm Graupen und Teigwaren. Beschwerden gegen Geschäfte, bei denen Unregelmäffig- ketten bei den Abgaben Vorkommen, sind dem Stadt. Lebens- mtttelamtc mttzuteilen. Die Abgabe von Grietz und Haferflocken erfolgt später: der Tag der Ausgabe wird noch bekannt gegeben. Die Beftell-Listen sind von den Kletnhandelsgeschaften anfzu- bewahren und bet der demnächsten Ausgabe von Griesi und Hafersiocken zu verwenden. 818L Metzen, den 26. Januar 1917. Der OberbürgermeDer. Keller. Ferkel EbestcrZucht.schnellwiichsige vdelr, langgestr., Schlappohren, die besten zur Zucht n. Schnellmast, prima Fresser, senchensrei, kerngesund. Vor äsm Versand kreistisrärxi- Hehe Untersaeknng. 7S4ss 8-10 Wo ch. all ASt. M. 46-50 12 „ ,, „ „ „ 55-86 12-15 „ ^ „ „ „ 64-75 Für prima Schweine, gesunde Ankunft Garantie. Bahnstation genau angeven. Friödr. Burgherrn, Düsseldorf Land G. Telefon (5812. MsÄtLFerksl von bester Zucht schnellwüchsige Rasse, lang- -gestreckte, breit- buckelige Tiere, die besten zur Zucht und Schnellmast. Sehr gute Fresser. Kerngesund, ea. 6 — 8 wöchige. 36—42 Mk. 8-10 wöchige. 43—48 Mk. 10—12wöchige. 49—56 Mk. 12—14 wöchige. 57—65 Mk. 14—16 wöchige. 65—75 Mk. Läufer 1.70Mk.pr.Pfd.ab hier. Für In Schweine lebende Ankunst Garantie. Nachnahmeversand. Bahnstation genau angeben. 797D Fr. Jo». Hochmann, Eberstadl b. D. „Schweizer- hsus". Ferarsf Mr. 282. Alte Kunden deren Konto beglichen, erhalten auf Waren und Möbel befondere Vergünstigung. i 1 Burschen-läntel Herren-Mäntel Ulsters, Ueberzieher Anzüge, große Auswahl mit 15.00 Mk. Anz. Anzahlung und Abzahlung nach Nebereinkunft. J. Jttmann Gießen, Bahnhofstraßc 29. Versand nach auswärts, f^a Ziegenzucht-Verein Gießen. Generalversammlung Samstag, den 3. Februar abends 8 Nhr in der Stadt Kassel. 812 Tages-Ordnung: Nechnungsablage. Berichterstattung. Zusatz der Satzungen. Vorstandswahl. Versicherungsprämien. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Der Vorstand. Bekanntmachung Betr.: Beschaffung von FrÜhjahrssaatgetreide (Sommer- wetzen, Sommergerste und Hafer pp.). Bestellungen von Saatgut für das Frühjahr 1917 — Sommerweizen, Sommergerste: Hafer, Erbsen und Acker- bohnen — durch Vermittlung der Saatbanslellen der Landwirtschastslammer werden bis zum 31. Januar d. I. wahrend der üblichen ß-efchäflöstunden auf dem LebenS- mittelamt Zimmer 6 entgegengenonnnen. Gießen, den 26. Januar 1917. Der Oberbürgermeister: Keller. 8178 Jagd-Verpachtung. Mittwoch, den 31. Januar dS. IS., nachmittags 1 Uhr, soll die Jagd der Feldgemarkung Bergheim, bestehend in 186,9 Hektar Feld, auf weiteres in dem Termin bekannt gemachten Bedingungen verpachtet werden. Holzheim, den 24. Januar 1917. Großherzogliche Bürgermeisterei Holzheim. Klotz. 772 Dr. Friedrich Engel prallt. Tierarzt,Oberveterinär der Reserve Marie Engel geb.Nauheimer Kriegsgetraut Kaufbenren V. Januar 1917. Oießen Gießener Konzert-Verein Sonntag, 28. Januar 1917, abends 5 Uhr, in der NEUEN AULA ■=* =--— FÜNFTES KONZERT AdolfBusch FritzBusch aus Wien (Violine) Musikdirektor aus Aachen (Klavier) PROGRAMM: Sonate op. 23 von Beethoven, Praeludiutn u. Fuge von Bach, Suite im alten Stil von Reger, Sonate op. 108 von Brahms. Eintrittskarten: Mk. 3.—, Mk. 2.—, Mk. 1.— und 50 Pfg., sämtlich numeriert. Studenten karten 75 Pfg. Militär vom Feldwebel abwärts 30 Pfg. sind bei Ernst Challier, Tel. 671 und abends an der Kasse zu haben. gi 5 v Ueberschuß für Kriegswohlfahrtszwecke. Gafä Ernst Ludwig Zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät unseres Kaisers Wilhelm heote Samstag ab^nd 8U0 FEST-KONZERT Cat6 Amend Heute Samstag 7 Uhr, Sonntag von nachm. 4 [Jhr an Familien-Konzert Unter Mitwirkung des Vortragsraeiaters Dir. HANS RAMSEYER Langjähriges Mitglied und Spielleiter des Giessener Stadttheaters Samstag aus Anlaß von Sr. Majestät des Kaisers Geburtstag Patriotisches Programm