/ «r. „ Zweiter Erschein! täglich nrit Ausnahme des Sonntags. Beilagen: „Glehener ZmnllkenblLtter" und JtzmbUä Mr den Kreis Sietzen". poftfche«»mo: Zrankfurl om Main Nr. u*$6. Btttteerfe^r: Hewerbebaai Kietzen. Blatt Samstag, 13. Januar M Atorüntgsrundüruck und Verlag: Brühllfthe Universitäts-Buch-«.St^inbrrnkerei. N. Lange, Gießern Schriftleitnng, GeschaftsstcSe und Druckerei: Schulstecuze?. Geschäf^irelleu.Verlag: <^GObi, Schriftleilung: 112. Anschrift für Tn.htaachrichten:AnzeigerGie6en. 30 Die Antwort der Entente an Wilson. Basel, 12. Jan. Aus Paris meldet Havas: Die Antwort der alliierten Regierungen auf die Note des Präsidenten Wilson vom 19. Dezember 1916 lerntet: Die alliierten Regierungen haben die Note erhalten, die ihnen onl 19. Dezember 1916 im Namen der Regierung der Bereinigten Staaten überreicht wurde. Sir haben sie mit der Sorgfalt geprüft, die gleichzeitig das bestimmte Gefühl, das sie von dem Ernste der Stunde besitzen, und die aufrichtige Freundschaft, die sie mit denn amen Haiti jdjeu Volke verbindet, erheischen. Im allgemeinen legen sie Wlert darauf, zu erklären, daß sie bat hohen Gefühlen, von denen die amerikanische ?kote erfüllt ist, Anerkennung zollen, und dgß sie sich uck allen ihren Wück- scheu dem Projekte der Schaffmtg einer Liga der Nationen, die den Frieden und die Gerechtigkeit in der ganzen Welt sichert, anschließen. Sie anerkennen alle Vorteile, die sich für die Sache der Menschlichkeit und der Zivilisation aus der Einfüliirung nationaler Reglements zur Vermeidung gewalttätiger Konflikte zwischen den Nationen ergeben, vmr Reglements, welche die notwendigen Sanktionen nrchallen müßten, um die Ausftihruug zu siätecn und so zu verhindern, daß eine scheinbare Sicherheit zur Erleichterimg neuer Ueberfälle dient. Aber die Diskussion über die Vereinbarungen zur Sicherung eines dauerhaften Friedens hat zunächst nur zur Voraussetzung eine befriedigende Beilegmtg des gegenwärtigen Konfliktes. _ Dis Alliierten empfätdeu ebenso tief wie die Regierung der Vereinigten Staaten den Wunsch, daß dieser .Krieg, für den die. Zentral- machte verantwortlich sind und der der Menschheit so schreckliche Leiden zugefügt hat, sobald wie möglich zU Ende gehe. Aber sie halten dafür, daß es unmöglich sei, schon heute einen Frieden zu verwirklichen, der ihnen die Entschädigungen, Wiederherstellungen und Bürgschaften sichert, auf die ihnen der lieber fall ein Recht gibt, für den die Verantwortlichkeit auf die Zentral machte fällt und der vrinzipiell darauf zielte, die Sicherheit Eirrvpas zu zer^ stören. Die alliierten Nationen sind sich bewußt, dag sie nicht für ein egoistisches Interesse kämpfen, sondern für die Wahrung der Unabhängigkeit der Völker, für das Recht und für die Menschlichkeit. Die Alliierten gebar sich vollkommen Rechenschaft von den Verlusten und Leiden, die der .Krieg den Neutralen wie deU .Kriegführenden zugesügt, und sie bemühen sich,, diese Schäden ernznsch.ränken, soweit dies mit den unerbittlichen Forderungen chrer Verteidigung gegen die 6Kwalt und die Fallstricke des Feindes vereinbar ist. Mit Befriedigung nehmen sie Kenntnis von den Erklärungen, daß die amerikanischen Mitteilungen in ihrem Ursprung in keiner Wjeise auf diejenigen der Zentralmächte znrückgchen, die am 18. Dezember von der amerikanischen Regierung überreicht wurdeü. Sie b^üveifeln nicht, das. diese Regierung entschlossen ist, auch mrr, dem Scheine nach eine moralische Unterstützung des verantwortlichen Urhebers des Krieges zu vermeiden. Die alliierten Regierungen glauben in der freundschaftlichsten, aber entschiiedensten Weise gegen eine Gleichstellung sich verwahren zu sollen, die sich, auf die Erklärungen der Zentral- mächte gründet und in direktem Widerspruch zu den klauen Tatsachen steht, sowohl was' die Verantwortlichkeiten für die Vergangenheit, ccks auch die Garantien für die Zukunfft anlangt. Wenn VrAiderrt Wilson sie erwähnte, so beabsichtigte er sicher nicht, sich ihr anznschließen. ' Eine historische Tatsache steht zur Stunde fest: der An- grfffswille Deutschlands und Oesterreich-Ungarns zur Sicherung ihrer Vorherrschaft in Europa und ihrer wirtschaftlichen Beherrschung der Welt. Deutschland hat durch seine Kriegführung und seine sofortige Verletzung der Neutralität Belgiens und Lurenr- burgs und durch die Art und Maisch in der es detr Kampf führte, seine systematische Mißachtung aller Grundsätze der Menschlichkeit «und aller Achtung für die kleinert Staaten bewiesen. In dm breiteren Enrwi'llmw d"s ^ 'Aerrtralmäckte und ihrer Verbündeten eine beständige Verletzung der Menschlichkeit und der Zivilisation. Muß man an die Greuel «erinnern, die den Einmarsch, Belgien uu > roten e.., .ait die harte Behandlnng der eroberten Länder, an die Niever- -metzelung von Hunderttausenden friedlicher Armenier, die Barbarei gegenüber der Bevölkerung Syriens, die Zeppelin flöge über offene .Städte, die Zerstörung von Paketbooten und Handelsdampfern mrt neutraler Flagge durch Unterseeboote, die grausame Belurnd- lungen der Kriegsgefangenen, die Justizmorde (tu Miß Cavell und Kapttan Fr patt, die Tepordationen und die Mführung zivilisierter Bevölkerungen in die Sklaverei usw. ? Die Hinrichtung von Parvule (?) und die Reihe von Verbrechen, die ohne Rücksicht SU 1 ' k ie allgemeine Empörung begangen wurden, erklären dem Präsidenten hinreichend den Protest der .Alliierten. Sie sind der Ansicht, daß die den Vereinigten Staaten als Antwort auf die deutsche Note überreichte Note auf die von. der amerikanischen Regierung gestellte Frage.antwortet und nach dem etgenen Ausdrucke dieser letzteren „eine öffentlich,e Erklärung bezügltck, der Bedingungen, unter denen der Krieg beendet werden konnte," darstellt. Präsident Wilson wünscht mehr, er tnöchte, daß die krieg- führenden Mächte die Zielte, die sie bei Fortsetzung des Krieges verfolgen, in voller Offenheit darlegen. Tie Alliierten erblicken keine Schwierigkeit darin, darauf zu antworten. Ihre Kriegsziele sind wohlbekannt, sie laben ste wiederholt durch den Mund der Chefs ihrer Regierungen formuliert. Tie Ziele werden int einzelnen mit allen Kompen- bat.r onen und billigen Entschädigungen für die erlittenen Schäden erst zur Zeit der Unterhandlungen dargelegt werden, aber dte zivilisierte Welt weiß, daß sie notwendigerweise und in erster Lmte in sich schließen: Wiederaufrichtung Belgiens, Herbsens und Montenegros und die ihnen gesch.nl- ldete jEntschädigung, die Räumung der besetzten Gebiete Frankreichs und Rußlands mit gerechten Entschädigungen, eine Reorganisation Europas, garantiert durch ein stabiles Regime, das gegründet ist auf die Respektierung der Nationalitäten und Rechte auf volle Sicherheit und aus Freiheit der wirtschaftlichen Entwickelung, die allen Völkern. kleinen und großen, zustehen, sowie auch aus territorialen' Konventionen und^ internationalen Reglements, die geeignet sind, die Land- und Segrenzen g?gen ungerechtfertigte Angriffe zu sichern, die Rückgabe der früher durch Gewalt gegen' den Wunsch ihrer Bevölkerung den Alliierten/ entrissenen Provinzen, die Befreiung der Italiener, S l a ü e it, Rumänen, Tsche ch e n und Slowene n unter fremder Herrschaft, die Befreiung der unter der blutigen türkischen Tyrannei schmachtenden Bevölkerung, die Verweisung des der westlichen Zivilisation entschieden fretnd gegenüber- stehenden osma nischen Reiches aus Europa zu garantieren Die Absichten des Zaren gegenüber Polen wurden durch seine Proklamation an seine Armeen ausgesprochen. Wenn die Alliierten Europa dem brutalen Ehrgeiz des preußischen Militarismus entziehen wollen, war cs selbstverständlich niemals ihr Ziel, wie dies behauptet wurde, die Ausrottung der de ut scheu Völker und ihr politisches Verschwinden anzustreben. Was sie vor allen Dingen wollen, das ist die Sicherung des Friedens aus den Grundlagen der Freiheit und Menschlichkeit und der unverletzlichen Treue, von denen sich leiten zu lassen die Vereinigten Staaten niemals aufgehört laben. Tie Verbündeten, einig in der Verfolgung dieses höheren Zieles, sind entschlossen jeder für sich und alle solidarisch, mit aller ihrer Kraft zu handeln und alle Opfer zu bringen, um den Kon- ftikt zu einem siegreichen Ende zu führen, von dem nach ihrer Ueberzeugung nicht nur ihr eigenes Heil, und ihr eigenes Wohlergehen, sondern auch die Zukunft der Zivilisation abhängt. Gleichzeitig mit der vorstehenden Note überreichte Herr Aristide Briand, französischer Minister des Aeußern, dem Botschafter der Bereinrgten Staaten noch eine besondere belgische Note. Es heißt darin nach einer Pariser Meldung der schweizerischen Zeitungen: Die königlich belgische Regierung, die sich der Antwort der Ententemächte an die Vereinigten Staaten anschloß, hält darauf, den Gefühlen der Menschlichkeit, die den Präsidenten der Vereinigten Staaten veranlaßt haben, seine Note an die Kriegführenden abzusenden, ihre besondere Hochachtung zu bezeugen Präsident Wilson wünscht, daß der Krieg raschesteits beendigt iverde, aber er scheint zu glauben, daß die Staatsmänner in deit beiden gegnerischen Ländern die gleichen Ziele verfolgen. Das Beispiel Belgiens zeigt, daß dem leider nicht so ist, BÄgicm hat nie, wie die Zentralmächte, Eroberungen im Auge gehabt. Die barbarische Art und Wleise, mtit der die deutsche Regierung die belgische Nation behandelte und behandelt, gestattet nicht, anzunehmen, daß sich Deutschland mit dem Gedanken trägt, in Zukunft die Rechte der schwachen Völker zu garantieren. Es hat, seitdem es den Krieg entfesselte, nicht aufgehört, diese Rechte mit Füßen zu treten. Andererseits verzeichnet die königlich belgische Regierung mit Freude und Vertrauen die Versicherung, daß die Vereinigten Staaten Anhänger jener Maßnahmen sind, die nach dem Friedensschluß die kleinen Nationen gegen Gewalt und Unterdrückung schützen sollen. _ Die Note der belgischen Regierung legt dann klar, daß Belgien vor dem Ultimatum Deutschlands alle seine Neutralitätspflichten getreulich erfüllte; ohne stichhaltigen Grund sei es von einem Ta-g ans den anderen in seiner Neutralität verletzt worden. Auch nach der Besetzung des belgischen Gebietes habe Deutschland die Vorschriften des Völkerrechtes nicht besser beobachtet. Die Note zählt die schweren und willkürlichen Steuern, die Ruinierung der Industrien, die Zerstörung v>on ganzen Städten, die Tötung einer großen Zahl von Einwohnern, die Verschickung von Tausenden belgischer Arbeiter auf und fährt dann fort: Wenn es ein Land gebe, das das Recht habe, zu sagen, es habe die Waffen ergriffen, um seine Existenz zu verteidigen, so sei es Belgien, oas entweder kämpfen oder sich der Schande unterwerfen mußte. Belgien wünsche leidenschaftlich, daß den unerhörten Leiden seiner Bevölkerung ein Ende bereitet werde; aber es könne keinen Frieden annehmen, der ihm nicht die völlige politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit wieder gibt, ihm die Unantastbarkeit seines Gebietes und seiner afrikanischen Kolonie garantiert und ihm gleichzeitig alle Entschädigungen und'sichere Garantien für die Zukunft znspricht. Dann spricht die belgische Note für die von den Vereinigten Staaten gewährte Unterstützung der belgischen Bevölkerung ihren Dank ans und gibt zum Schluß der Hoffnung Ausdruck, daß sich die Stimme der Vereinigten Staaten mit Kraft erheben werde, um der belgischen Nation, die ein unschuldiges Opfer deutscher Beutesucht sei, den Rang wieder zu geben, den sie durch ihre unantastbare Vergangenheit, durch die Tapferkeit ihrer Soldaten, durch ihr Festhalten an der Ehre und durch ihre hervorragende Befähigung zur Arbeit verdient. Aus Lloyd Georges neuer Rede. Haag, 12. Jan. Reuter ineldet aus London: In feiner Rede in deriGuildhäll sagte Lloyd George u. a.: Ich bin gerade von dem Kriegsrat der vier großen Entente-Staaten, aus deren Schultern dieser schreckliche Krieg ruht, zurückgekeyrt. Ich kann Ihnen nicht mitteilen, ui welchen Beschlüssen wir dort gekommen sind, wohl aber,, daß wir uns die Größe unserer Aufgaben nicht verhehlen, an dein Endergebnis jedoch nicht zweifeln. Wir haben alle Schwierigkeiten ins Auge gefaßt und untersucht und Maßregeln getroffeir, sie zu überwinden. Wir sind auseinandergegangen mit der Einsicht, daß der Sieg schwierig, eine Niederlage jedoch unnwglich sei. Es war kern Zaudern, kein Schwanken keine Unentschiedenheit oder Schwachheit über das Ziel und in der Entschlossenheit, um jeden Preis die hohen Ziele, um die wir die Herausforderung der preußischen Militär - käste angenommen hatten, zu erreichen und die Welt ein für allemal von dieser Drohung zu befreien. Was mich ans dieser Konferenz stark berührt hat, ist das wachsende Vertrauet der Verbündeten in die starke Kraft uttd die großen Hilssmrttel Englands. England wird mehr und mehr die Hosftrung der Unterdnückten tmd die Verzweiflung der Unterdrücker. Tie Heere Englands sind in ihrer Ausbil- durg, in ihrer 'Kraft, in ihrer Ausrüsijung gefürchteter als je zuvor. Das Volk kann daraus rechnen, daß sie sich schließlich, wenn ihnen die nötige Unterstützung zu Teil wird, durch die Gefahren und Schwierigkeiten der nächsten wenigen Monate den Weg nach dem Ziel bahnen werden. Wir müssen die Heere unterstützen, sir sind es wert. Ich nruß Eure Schecks durch die Lust nach den feindlichen Laufgräben schwirren sehetr Jeder gut gerichtete uttd gut geladene Scheck ist eine furchtbarere Vernichtungswaffe als eine Zwölfzollgranate. Er bahnt sich einen Weg durch die Truhtver- sperrungen. Je ntehr wir von diesen Schecks bekommen, desto ge- geringer werdeit tmsere Opfer an Gitt Und Blut sein, bis wir durchbrechen. Je mehr wir davon bekoimnen, desto sicherer wird der Sieg seitt und desto kleiner die Opfer an dem größten Gute, ivas wir haben, nämlich dem Blute unserer Helden. In diesem .Krieg kommt alles auf die Ausrüstung an. Darum drängen die Rutschen unsere tapferen Verbündeten in Rumänien zurück. Nicht weil sie besser Der Schauspieler-Lrsatz. Uns Wird geschrieben: Tie Zeilen des Ersatzes, m denen wir jjrarn schon seit zwei Jahren leben, sind durchaus nicht durchloeg prosaisch und ..ersatzmäßig", wie viele Zeitgenossen vermeinen. l ist dies kein gleichgültiger Einzel fall, sondern ein ?lnzeichen dafür, daß ente ganz neue, ganz nw- derne Marionettenkunst im Etttstehen ist. Was beweist, daß der Gegenwart der Marionette eine noch größere 3u£ntft winkt. Und an ^ Marionette, die früher ein Ersatz war, au dem Wege, etne tm besten Sinne erfreuliche und wertvolle Ergän zung, em Gegengewicht in lbezug möglich ist wp den Laut jedes geflüsterten Buchstaben ein bestimmce- allg.- mein gültiges Zeichen zu erhalten. Der Apmrat, der diäee ferchen empffnden Und wiedergeben soll, besteht in der Hauptscn^ aus ernem sehr etnpfindlichen Mikrophon und einem Stronstreis ^.er letztere setzt such aus einer einfachen dlkkumulatorenbattnie. entem Widerstand, cittcm sog. Empfänger und der Primärmicklunc etnes duktwnsapparotes zatsamwen. Der durch das in dac l.'ctlrophon geflüsterte Wort hervorgerufette Sttom durchläuft det! et wähnten Krets, während der Strom der Sekundanviclltrug seinen WKg durch den Faden eines Galvanometers ninrmt, und dic L,ch!wmgungen tverden, den Schallwellen entsvrecltend. aus einem mtt einer Geschwrndtgkett von 840 Meter in der M.'nitte sieb d' ebei: den Film festgehalten. Auf diese Weise ergab sich, daß die Wvrt- kurven ftch rn ganz bestimmte Formen gliedern lassen, die ei-et ,^ethe von Tonbtldcrn der Stimme entsprechen und das hei dem Lymm gebrauchte sog. phonographische Alphabet ergeben Auf galt es, dte Zeichen dieses Alphabets auch sichtbar zu regintieren. ivobet man sich der Selenzelle bediente. Eine tut Hal'.u e- : -> .rn- geordnete Rpihe von kleinen Spiegeln »vird durch vor diesen angebrachte Linsen von einer elektrischen Lanrpe beleuchtet. Die Spiegel stehen mit Elektromagneten in Verbindung, die den Zuvö eines^ Resonators erfllllen. Werden diese Elektromagneten durch een rn seiner wechselnden Stärke der Einwirkung der Stinntrc ctttsprechenden Strom in Tätigkeit gesetzt, so geraten sie in Suunn- gungen, die durch Vernrittluug der Spiegel die Selenzelle ern leuchtet. In entsprechender Weise nimmt der elektrische Wider- stand der in den Stromkreis feiltet Batterie cingeschlossenen Selen zelte ab, und die Batterie zeichnet entss-wechend durch einen Stift die Stromstärkeveränderungen in einer Kurve ans. Diese .Kurve kann dann mit Hilfe des „phoiwgraphischen Mplxrbets'' cinfncH abgrlesen werden SfSfe: Aer rumänische Bauer hat bewiesen, daß er der ge- ^ Kämpfer der Wett ist, wenn er die Möglichkeit dazu, er- vatt-^ -U^er er hat brefe Möglichkeit nftbit getrabt, und die Art, in «r die Russen 2 l / a ^ahre lang mit entblößter Brust gekämpft haben , mit weniger Geschützen, mit ungenügenden Gewesen. mit ist eine der ergreisendsten Tatsachen der Welt- gfwtditf. ®tr wollen ihnen helfen, sich auszurüsteu, bann iverden ltch die Chancen ändern. Die Anleihe ist eine gute Anlage und sie wird nach dem Kriege nvch eme bessere fein. Ich kenne kein Volk, bas nach dem Kriege luns anMruhren wagen darf. Unsere Feinde vvn jetzt hatten ver- 9 ^!>kn, dah wir noch hie Mten sind. Aber nach der Lektion, die Nnr ihn en geben, werden sie es nicht mehr vergessen. Als der Krieg begann, waren ivir vielfach in der Industrie und der Organisation Mrrück. Der Krieg beseitigt das alles. Unsere Fabriken räumen mu den alten Maschinen Mf, schaffen alte nachlässige Methoden ab und brechen mit den schädlichen Gcivohnheiten. Ich weiß nicht, wie groß die nationale Schuld an: Ende des Krieges sein wlrd. Aber ich wage prophezeien, daß das Steigen dieser Schuld dem wahren Reichtum des Volkes zugute kommen wird. Das Volk Sachlichkeit abgeschliffen hat, desto schneller und ivirksamer setzt sie sich, durch. Mit dem schönsten Erfolge -haben es in der Kriegsbeil d^rade^ emige Wirtschaftsgruppen gewagt, selbst ihre Betriebs- Geschäftsgeheimnisse preiszugeben. Dort hat sich jeweils der beste Mann zur besten Einrichtung, zum besten Verfahren gesellt und auf.den; kürzesten Wege, mit den sparsamsten Mitteln die Leistung vollbracht. Bedingte Bereitschaft, versteckter Eigennutz, falsche Geschäftigkeit betrügen sich selbst. Nur durch die rückhaltlose Hingabe an die gemeinsante Wirtschaft wird das Gelingen des Werkes verbürgt. Die Rot und die Einsicht gebieten gleichermaßen das Opfer jeder Eigenbrödelei., Z. Das Kriegsämt wird Überläufen von Vorschläge aller Art. wie man Kohle als einen Grundstoff der Kriegswirtschaft sparen könne: es kennt nunmehr alle erdenklichen Vorschläge und schließt die Akten mit dem Wunsch, daß jeder Deutsche zu jeder Stunde eingedenk sei, er gefährde mit verschwendetem Licht, vergeudeter Warme, verschleuderter Treibkraft die Landessicherheit und müsse sich solcher Bequemlichkeiten vor den Brüdern iw Felde schämen. Zumal in den beiden Zeitabschnitten jedes Wintertages, zu denen sich der Kohlenbedarf der Kraftwerke häuft, morgens vor Sonnen- ecnzuschranien gelernt. Wir imd ein tüchtigeres Volk geworden. Die I ; »Ke*™- in- Dedrvhimg durch Deutschland war eine Hypothek, die den Wert Unserer nationalen Sicherheit drückte. Diese Hypothek wird jetzt ein- für allemal getilgt sein. Nach dem Kriege wird sich die Welt voll- , hter pifr . n , oc~ stanbig der Friedensarbeit widmen können, und in der Zuftmft I a^ fta wlirrLiWf das tromnetz zwecklos belasten. In jedem Falle aber ist guter Rat billiger als gute Tat. Die Glühbirne des Nachbarn fnfjt nicht mehr Kohle als die eigene Glühbirne Und weniger Kochten als wird die beste Garantie für den Frieden geschaffen werden, wenn 4. Es ist Willigkeit niederen Grades, wenn jemand- ohne Vor kenntnisse, ohne Geübtheit, ohne geeignete Betriebseinrichtung sich w evi^a I Kriegsamt ist nicht dazu geschaffen worden, um jeden, der Lust hat r Georye schloß mit einer Aufforderung, dre Kriegs- I drehen tziu lassen. Die Willigkeit höheren Grades be anlerye gut zu zerchnen. I scheidet sich in OVbutb, überprW mit Vernunft ihre Eignung «ttd meldet sich im Rahmen des Gesamtplanes zur rechtzeitigen Vcw Dir bei^ischs und die ÜNeKjscfte Neutralität l Wendung an. Dieser Gesamtplan befindet sich in guten Händen ^ . r / 01 . ... . I Das Kriegsämt läßt ihn nach den Gesichtspunkten der Technik In ihrer Note vom 31. Dezember an die griechische Regie- | ]m £ Wirtschaftlichkeit, der Wohlfahrt und des Rechtes von Fach- pung stellen.die logen ,,Schutzmachte" unter dem Druck einerl raitcn durcharbeiten, bis er verspricht, unter Anwendung des! Blockade, dre das griechische Volk durch Hunger bezwingen soll, von IKriegshilfsdienst-Gesetzes die kriegswichtigen Arbeitskräfte Und neu em m ehr chs entwürdigende und den Neutralttätslmllen eines Werkstätten zweckmäßig zu mobilffieren. DieWilligkeithöch- Staates verletzende Forderungen. Denn es wird von der griechrscheli ft^n Grades »vird sich zeigen, wenn die Wirtschaft auch.diese Regier,mg verlangt ihre, Streftkräfte nördlich des Peloponnes so ^ Mobilmachung nicht nur ertragt, sondern so freudig selbst wert zu verringern, daß s re gewissermaßen nur noch Polizei- und vollzieht, daß sie vom Zwange nichts mehr verspürt, weil er mit Gcndarmeriedmnsic verachten kmmten, wahrcird die D«pwnlsse der ^ Opfermilliqkeit MmnwenftiW. Truppen^ und der Munition nach dem Peloponnes geschafft werden soll. DUf diese Weise würden die Schutzmächte, nachdem sie schon vor einigen Monaten sich der griechffchen Flotte bemächtigt haben, durch Beherrschung der Landenge von Korrnth mittelst ihrer weit- tragenden Schiffsgeschütze das griechische Heer auf der Halbinsel Peloponnes sozusagen eingeschlossen und gefangen halten. Weiter tvird die griechische Regierung daraus hingewiesen, „daß militärische Notwendigkeiten sie (b. h. die Aus Sicrdt tutft Land. Gießen, 13. Januar 1917. Gegen den Schwindel mit LebeusmitLelersatz! _ ^ , Tie gegenwärtig in den AnsstellungshaLen des Berliner Zoo , ,Schutzmächte") demnächst» I veranstaltete Schau praktisch wertvoller und amtlich geprüfter dazn werden zwingen können, Truppe,: m Jtea zu landen und I Ersatznrittel auf den verschiedensten Gebieten legt es nahe, auch ne mit der Larissa-Ep enbahn nach Saloniki zu bringen". (Würde einmal die Schattenseiten des Ersatzniitttlbetriebes zu betrachten, die griechische Regierung der ersten Forderung nachgeben, hätte | bj e nicht nur den breiten Schichten der Bevölkerung, sondern auch sie es überhaupt nicht mehr in ihrer Hand, mit den geringen nörd- | den vielen anständig arbeitenden Ersatzmittelindustrien zum Schaden lich des Peloponnes stehenden Truppen diese Landung zu ver- gereichen. Der Schwindel vor allein niit Lebens Mittelersatz, der sich Indern.) ^ ^ ^ ^ t natürlich! nicht vollständig hmtertreiben lich, zeitigte, wie einer Ms ove deutsche Regierung am 2. August 1914 durch ihren I zusammei:fassenden Darstellung von I. Schwalbe in der Deutschen Gesandten in Brüssel dem belgischen Außenminister Davignon diel Medizinischen Wochenschrift zu entnehmen ist, eine Anzahl vori bekannte vertrauliche Note zu gehen lich. lagen ihr „zuverlässige Produkten, die teils lediglich eine finanzielle Schädigung, teils Nachrichten vor über den beabsichtigten Aufmarsch französischev I aber auch von direkt schadenbringender Wirkung sind. Streitkräfte an der Maasstrecke (Mvet-Namur (also gegen die w>est-1 Im Friede,! diente der Verfolgung von Lebensm ittelf ä1schuug liche Fluß- und FestungSlrnie Belgiens)". Inzwischen veröfftnt-1 das Nahrungsmittelgesetz, das aber nach! der Ansicht Schwalbes lichte Dokumente haben gezeigt, daß Deutschland in diesem Falle I heute nock, mehr den Kriegsbedürfnissen angepaßt werden, sollte, auch richtig informiert war. „Die kaiserliche Regierung" heißt I In der ersten Kriegszett machten sich die Lebensmittelfälscher be- es in obiger Note vom 2. August „kann sich der Besorgnis Mcht! sonders den äußerst regen LiebesMbenveckehr zunutze. Viele sog. erwehren, daß Belgien, trotz besten Willens, nicht im^iande sein Feldpost-Nahrnngspräparate kcnnen ans den Markt, die nicht Nur wird, ohne Hilfe einen ftanzösischxn Vormarsch mtt so großer! geringen oder gar keinen Näl>rwert hatten, sondern manchmal Aussicht auf Erfolg abzuwehren, daß darin eine ausreichende! I geradezu gesnndhettswidrig waren. Ties galt vor allem von vielten Sicherheit gegen die Bedrohung Deutschlands gefunden werden! Milch-Präparaten inrd Teetabletten, von Pimsch- Und Grogwürfeln kann. Es ist ein Gebot derSelbsterhaltungfür Deutsch-» usw. Da die Anklagen gegen eine Anzahl von Fälschern nicht land, dem ferndlichien Angriff zuvorzukommen." Dabei! genügend Wirksamkeit hatten, gingen die Verwaltungsbehörden erklärte aber die Deutsche Regierung ausdrücklich, daß sie „keine | dazn über, das Publikum vor bestimmten, namhaft geknachtenj Feindseligkeiten gegen Belgien beabsickttge", daß sie sich ver- Sck'windelPräparaten zu warnen. Aber auch derartige Warnungen pftickte, „beim Friedensschluß Besitzstand und Unabhängigkeit pes I stellen keine ausreich,ende Schutzmaßnah,ne dar, da sie nur von Königreichs in vollem Umfange zu garantieren", „im Einder- I einem geringen Teil des Publikums gelesen werden und liberdies nehmen mit den Kgl. Belgischen Behörden alle Bedürfnisse seiner! ihre Beröffentlichnng in den meisten Fällen erst einsetzt, nachdem Truppen gegen Barzahlung anznLmfen und jeden Schaden zu I die betreffenden Waren bereits eine Zettlang Schaden angerichtet ersetzen, der etwa durch- deutsche Truppen verursacht werden könnte." I haben. Im weiteren führt Schwalbe eine Anzahl minderwertiger Nach, dem Fall von Lüttich wiederholte die Deutsche Regierung! Ersatzmittel an. Ter „Gulasch--Ersatz" stellte ein künstlich gefärbtes, am 10. August ihre Anerbietungen und „bat seine Majestät den I mit Gewürzen versehenes Gemisch- von ,rngefähr 55 Teilen Kar- Köniq und die belgische Regierung, Belgien die weiteren Schrecken I toffelstärke und 44' Teilen Kochisalz dar. Das angeblich zur Herdes Krieges zu ersparen" (bekannllich- hatten sofort beim Ein-! ftellung von Koteletts dienende, nach den Reklamen dreimal nähr- marsch der Deutschen in .Belgien außer. der Armee auch Frei-1 Hafter als Fleisch- gepriesene ^.Pllanzenfleisch, Deutsche Kraft." schärler die Waffen ergriffen und Deutsche aus dem Hinterhalte I von dem chn Psu^d für 40 ' Koteletts genügen sollte, erwies getötet, was zu Gegenmaßregeln zwang; vergl. dazu die Denk-! sich, bei näherer Untersuch'ing als eine höchst primitive Mischung schrift der Deutschen Regierung scher den belgischen Volkskrieg.) ! vvn Erbsenmehl, Weizen-, Romen- und Maisschvot. Ein „Wurst- „Teutschland ist noch immer bereit, das Belgische Königreich unver- I ersatz Naerol" bestand aus rvtgefärbter. mit 12 Prozent Kochsalz züglich, zu räumen, sobald die Kriegslage es ihm gestattet." I und Gewürz versehener Nährhefe. Auch veschiedene Boulllon- Vergleicht man hiermtt das Vorgehen her „Schutzmachte" würfe! und Salatöl er satzmittel erwiesen sich- als zumindest wertlos, gegeii Griechenland, so ergibt sich fvlgerches: Deutsch-1 desgleichen der eine Zeitlang vielgerühntte „Napfkuchen in der land sah sich, durch den beabsichttgten Aufmarsch französischer I Düte." ^ Truppen an der belgischen Maaslinie in seiner Existenz be- Jan weiteren Verlauf des Kampfes gegen diese Gefährdung der droht, während die Entente-Mäch-te griechisches Gebiet I Volkswohlfahrt wurden verschiedene Schitzvervrd!rungen erlassen, und griechische Verkehrswege lediglich aus dem Grunde in Besitz I die sick. vor allem gegen eine absWllich irreftihrende Bezeichnung nehmen, unl ihr ausschließlich Eroberungszwecken dienendes« von Nahrnnas- und Genußmitteln richlteten. Mer auch dies genügt Saloniki-ttnternehmen vor dem Untergang zu bewahren. Im nach-der Meinung Schwalbes nicht. Denn es ist vielen Fabrikanten Gegensatz zu Deutschland, 'halten die „Schutzmächte" es für s e l b ft - nicket unmöglich, die Bezeichnungen so geschickt zu wählen, daß sie verständlich, daß sie weder eine stichhaltige Begrün--, einem sonst wohlverdienten Dck^ldspruch entgehm. Einen wichtigen dung^ noch eine Entschuldigung für ihre Maßnahmen Fortschritt im Kampf gegen diese Mßstände kann man also nur vorzubringen brauchen. Auch- geben siekeine Zu s i ch eru n g ,! erzielen, wenn man vorsorgt, so daß minderwertige Ersatz- für die entstehenden Schäden aufzukommen und die besetzten Präparate überhaupt gar nicht erst auf den Markt gelangen können. Gebiete, sobald dies nwglich, ist, zu räumen. Würde doch l Den wick-tigsten Schritt hierzu haben die P r e i s p r ü f u n g s - zur Wiederherstelulug des früheren Besitzstandes des Königreichs! stellen in Frankfurt a. M. und Münchien getan. Tie Grund- Grieck-enlaTid auch eine Räumung aller besetzten griechischen Inseln sage des gesetzmäßigen Systems besteht darin, daß jedes Ersatzmittel, Und Mazedoniens gehören und eine solche Zusicherung zu geben, I das neu auf den Markt gebrachit werden soll, einem Konzessivns- hütet sich sogar die Entente, die sonst in Zusicherungen groß -ist. [ zwang unterliegt. Bei jedem neuen Ersatzmittel ist vorl)er die Erlaubnis der Preisprüftmgsstell-e einznbolen. Bei Aenderung der Zusammensetzung, des Gewichtes oder Preises^ ohne Genehmigung der Preisprüftcngsstelle.kann die Genehmigung sofort widerrufen Der Hilfsdienst. In den „Anftlichen Mittettungen" des Kriegsamts wird werden. Der Frankfurts Magistrat verlangt sogar, daß den: Antrag ausgeführt, die Erfahrung der letzten Wochen dränge zu der auf die Ziilassung das Gutachten eines vereidigten Chemikers über Bitte an alle, die es angcht, die folgenden Regeln zui die genaue Zusammensetzung des betreffenden Ersatzmittels bei- beatt^ten: ! gefügt wird. In Frankfurt wurden von den gestellten Anttägen 1. Die Grenzen des .Kriegsschauplatzes weiten sich stündlich ungefähr 10—15 Prozent abgelehnt. Dieses System verursacht und kein Teil der Kriegswirtschaft ist so belastet, wie die Eisen- gewiß viel Arbett und Mühe, erscheint aber als das beste Mittel b n h n. Gewiß kann man ihren Dienst auf dir reine Kriegsnot- zur weitgebendsten Ausschaltung des Schwindels mit Lebens mittel- wendi- küt beschränken, gewiß kann nurn ihren rollenden Bestand ersatz. Darunc fordert Schwalbe, daß im Interesse des^ Bolks- nach Kräften vermehren: alles das geschieht ylber wiederum Wohles die in Frankfurt a. M. und München gettoffenen Ein rcttcht die amtlickir Maßnahme nicht aus, wenn sie nicht bis in dir ricktungen auf das ganze Reich ausgedehnt werden. Besonders letzt - Faser hinein das Bahimetz mit dem Geiste der Gemeinsamkeit wick.tig sei der Deklarationszwang ftir Ersatzinittel, der »virllich ertt-lft Kein Wagen darf als Lagerraum ruhender Güter ver> reelle Fabrikanten auch niemals schädigen wird. Ties ist vom geudet werden: kein Wagen darf an das Ziel rotten wenn bex I ärztlichen Standpunkt bei der heutigen Einschränkung der Er- Emv'änger nicht gerüstet ist. ihn schleunig zu entladen'- nicht hex I nährunosweise unbedingt notwendig und kann den Erzeugern Lie, i r. sondern der Besteller hat btn Zeitpunkt des ' Versandes Verkäufern der wirklich wertvollen Ersatzmittel auch nur nützen^ zu bKimmen, und der Besteller hat diesen Zeitpunkt nach Maß- indem es die werllose oder gar schädliche Konkurrenz in kurzem gäbe (ri unentbehrlichen kriegs,nichtigen Bedürfnisses zu wählen ' vom Markte verschnnnden läßt. c:^Ä^ütern mich ^ sinnvoll hausgehalten werden;. i l o s o p h e n w a l d. Wir verweisen nochmals auf das weder darf sich die Vorratsdccke so sehr verdünnen, daß die Ber> ** R b kchrczuckungen auf den blanken Leib des Wirtschaftsbetriebes ein--.!-_ toirfm, no&: dar, sie Jura cfaTuc^l in ,mfeKt 9eftli9en ‘ JhanmeT «MvindiM K-nrert. verbunden mit Verbraucher und Erzeuger müssen einander ff ss 3 wa«r» ss» w°bnhni^, nHTIra seine Umlauf > Ernst des. Meiner Tbcntzrveneins Mr Zeit der Borstihrnngen ' ÄÄ. öcrm « b ™ läbt- SS od^r mSSSi Win ncxt t* rm »ottoi in vielen wn™ c rum c rfvT'-'rt miW^r - 5 < I ru unsrer -juu tno • Tiefe erreichen Verbraucher ,mh cm . Theateraufführung und telepathischen Vorführungen, das morgen krr^t^^dr^cher imd Erzener mnsm,,em«^r l,,^mittaa von 4-7 Mir im PWosophm>v-iId« stattfrndet. Leiter Planuiäßig so mit d".m Ramsayer, der als schmispielerische Umlauten __ ^ Me Vollbeladimg' chaffen im Eaft Leib noch- vielen Mitbürgern in guter Erinnerung sein wird. Hans Ramsayer verdiente sich damals u. a. als Mit- wirkender in den Triesch--Gastspielen in der Rolle des Meister 2 .^^wnd soll ,ür Erfüllimg seiner Ein^lwün^ unnük ^ %ntm " Magd-l-m-, als Mrrer in Ärd^rmanns .fWll Iftlh rP , a i «m* (ll • 4 *i C ^ ^ i>hrs einer Je größer zur reinen- > i n Feindesland. Nicht vergessen sei, auf die k^leMthifchen Vor- reiiemredm schreiben. Zimral iL LUttd^MittEnZ > “ tä MWm Teil. Jtotl Moor u. a. m. rückhalt bedm't mm m am Mini ix* Stm-chrohrs esdmr Wniw*, öei- raon nach/ Standort oder Beruf zugehört. Je größer die Grupp-- pt, ie mehr sie in sich deir Widerstreit bis zur reinen mm frFam b -fSf lo ' e Anerkennung Es ist daher zu erwaicken, daß der Künsller Stoi!dl.'rt nhn Virrur J55Ü I auch bn seinem wtzigen Gastspiel wohlwollendes Inttresse ftnden Jur Aufführung gelangt ern Lebensbild m 2 Abtnkungen wird. führungen von Ivs. Medini-Bvgt hinzuweisen, eines hiesigen tz-etdgranen, der schon öfter in Privatkreisen und Vereinen, sowie vor wifsenschaftlichen Autoritäten, Proben seiner eigenartigen Be- abgelegt hat. Ter Besivch der Veranstaltung wird sich sehr lohnen. w /? ^ e cJ ®^rsorgung mit Marmelade. Wie das ,,-ö. D. erfährt, steht nunmehr eine regelmäßige Ver- lorgung der Zivilbevölkerung mit Marmelade unmittel bar bevor. Ta der Kriegs gesellsch-aft für Obst- wnferven und Mannelade ein viel geringeres Quantum zugewiesen wurde, als ursprünglich- in Aussicht stand, mußte eine Streckung ourcp Zusatz von Rüben erfolgen, die nach vielfachen Versuchen jetzt m M fr: eben stellender Weise erfolgt ist. Die Vorräte sind so groß, daß nicht nur Heer und Marine, sondern auch die Zivilbevölkerung den notwendigsten Bedarf bis Mäi und Juni 1917 erhalten kann. Lne Verteuimg geht über die Kommunen, die den Marmeladeverkauf durch- den Kleuthandel vornehmen. Ter Preis für die gestreckte Pflaumen- und dlpfelmarmelade wird sich- im .Kleinhandel auf <5// b0 Pf-enmg das Pfund stellen. Nach der Versicherung des „Li. ± enthalt die .Kriegsmarmelade genügend Zucker und ist in l c -E de Ziehung wohlschmeckend mtb bekömmlich. Die Verteilung durfte bereits in ben nächsten Tageir in den Großstädten beginnen, cn ^ 1 n ^ i b- Die Weihnachtsbücherpakete des Hessi- chviftenVereins haben bei unseren braven Feldgrauen! attenthatben große Freude ausgelüst. Das bezeugen die bis jetzt Ichon eingegangenen vielen Hunderte von Dankesschreibeu. Mge- >ehen von den zahlreichen großen Sammelpaketen an Truppenteile und Lazarette wurden nahezu 4000 Einzelpakcte mit rund 10 0 00 Büchern nach allen Fronten und auf See verscÄckt. Ueberall waren die Gaben sehr willlommen, überall wurden sie nnt Freude ausgenommen und begrüßt als „ein Heimathauch in -Ächuhengraben und Unterstand, der erzählt von der liebevollen Für« wrge rn der Heimat". Dankbar «wird in allen Briefen die Zusendung von Bilchern als „eine sehr lohneride Aufgabe bezeichnet, denngeradewirinderVorderfronthabensowerkg G e I e g e n h e: t, u n s m i t L e s e st o f f z u v e r s o r g e n". Alle Mttteclungen stimmen darin überein, daß sich ein großes Bedürfnis nach guten Büchern, bei allen Soldaten zeigt. „Ich hätte früher mcht geglaubt, daß die Leüte so dankbar für ein gutes Buch sind, w:c ich es wtzt oft wahrnehmen kann. Die lange Dauer des Krieges brnngt die Leute immer mehr -zu der Überzeugung, daß nicht nur ort^ /olü>ern auch der Gsist scjine tägliche Nahrung braucht." Alle Briefe bestattgcn es aufs neue, wie sehr gute Bücher imstande find, unsere feldgrauen Helden von der Sorge und Not ab^ulenken, den Trübsinn zu verscheuchen und die Stunden der Langeiveile in nutzbringender Weise auSzufüllcn. Die Seele kann sich durch sie, wenn auch nur für Stunden, erheben über die grausige Umgebung, ~ ^ * ann ftcf) stärken an großen und befreiendeii Gedanken lun aber unseren Kämpfern, jetzt, wo durch ^^^Odvnng des Friedensangebots durch unsere Gegner der Krieg nach dem Wvrt unseres Kaisers seinen Fortgang nimmt, doppelt not. Barum dürfen wir in der Heimat nicht Nachlassen in unserer Sorge ux unsere kämpfenden Brüder. Ssie alle erbitten weitere Bücher. un £ ^^udjig will sie ihiien der H essische Volksschriften verein «chicken. Um dies aber in dem erwünschten Umfang weiterführen zu tönncttj. braucht er die Ilnterstützung aller Kreise. Allen, die uns nüher schon halsen, die Arbeit in so wirkungsvoller Weise durchzn- fuhren, sei auch an dieser Stelle der herzliche Dank ausgesprochen. Es wird dem Verein eine innige Freude sein, wenn sie auch im neuen,^ahre die Treue halten, und mit herzlicher Dankbarkeit wird er "I!.^tz^rstse unserer Feldgrauen begrr'ißen, wenn sich zu ihneir noch recht mele Gönner und Gönnerinnen gesellen, damit den sortgc- ictzt in großer Zahl uns zugehendevj Bitten um Lesestoff vollauf ent- tverden kann. Der Schriftführer des Volksschristenvereins, Zehrer Hasfrnger in Darmstadt, Stiftsstraße 43, nimmt jederzeit gerne Geld- und Büchergaben entgegen. ** Schütz der Obstbänme. Wie die Obstbäumtz im Som- iner durch das Anlegen von Klebringen vor der Insektenplage ge- ich ätzt werden, sollen sie -auch im Winter vor Hasen fraß berviahrt werden: das geschieht, wenn man die Bäume jetzt durch Dornen chützt, die sich besser bewahren als Drahitnetze. Ferner ist die Er- nenerung der Klebringe m empfehlen, ba zurzeft die Weibchen des Fwstspanners beginnen, die Baumstämme hvnmrfznllettern. Der Baunilerm soll nicht auf die Rinde selber, sondern ans fteffes Papier anfgetragen werden, das recht dicht am S-tamM liegen« öll. Die kleine Arbeft lolßtt die kommende Ernte. Landkreis Gießen. -m Hungen, 12. Jan. Ter bei einem Fuß-Art.-Rgt. seit nahezu zwei Jahren im Felde stehende Adolf Schwarz von hier wurde mit der Hessischen Tapserkeitsmedaille ausgezeichnet. Kreis Friedderg. oa. Friedberg, 11. Im:. Dem leitenden Arzt des Bürger- hospftals, Tr. Krombach, wurde das Eiserne Kreuz verliehm. — Das Ersatz - Bataillon R. 116 Friedberg schlachtete heute ein Schwein im Lebendgewicht von 740 Pfnnd. Ter Verkäufer dieses Tieres war Pächter Reif-Dorheim. = Friedberg, 11. Jan. Das städtische Polytechnikum scheint auch vorläufig ein Kriegso-pfer tverden zu sollen, da zum 1. April den drei letzwn noch an der Anstalt tätigen Lehrern gekündigt wurde. — Bad-Nauheim, 12. Jan. Der Sohn des Rentners Breidenbach, Leutnant F. W. V r e i d e n b a ch . wurde mit dem Eisernen Kreuz er st er Klasse ausgezeichnet. Starkenburg und Rheinhessen. — Groß-Gerau, 11. Jau. Ju König st ädten wurde einer Witwe nachts ein 250 Pfund schweres Schwein iin Stalle mit einer Axt erschlagen, an Ort uud Stelle zerlegt und daun gestohlen. Die Axt ließen die Schweiuediebe liegen. Kreis Wetzlar. ra. Philipp st rin, 12. Jan. Lehrer Taufkirch dahier, Leutnant d. R., liTurde mit dem Eisernen Kreuz erster Klasse ausgezeichnet. ^ va. Waldgirmes (Kr. Biedenkopf), 11. Jan. lieber ftühece Kriegserlebnssse berichtet Me hiesige Chronik u. a.: „Am Donnerst tag nach dem 2. Advent 1759 mußten wegen Kalte alle Alliierten decampieren und in den Dörftrn cantonieren. Drei Ikegnnentec als des Obrist von Plesse, welcher auch vor dem General von Trewes im hiesigen Pfarrhaus logiert, das von Stolzen bürg und Leib-Regiment Hessen,^ logierten 3 Tage allhier; da hatten nmnche Einwohner 20 bis 40 Gäste im Hauß." Nach Königsberg wurde das Regiment „von Bland" oder „die erste Dragoner Guard" (Royal Dragoons of Bland) gelegt und blieb dort bis zum 3 . Januar 1760. In Krnmbach lagen „die «Engländer von der blauen Gard". Rodheim, Fellingshausen und Bieber rvurden auch mit englisck-er Kavallerie belegt, Rodheim mit 4 Regimentern. Hessen-Nassau. va. Biedenkopf, 11. Jan. Für die Na tio nal sti ft un g gingen bisher aus der Nagelung des Eisernen Kreirzes cm; aus dem Bezirk Biedenkopf 4400,30 Mark, Bezirk Battenberg 2505,50 Mk., Bezirk Oöladenbach 2448,45 Mk.: mithin zusammen 9354,25 Mk. — Von den Forstbeamten des Kreises Biedenkopf ind 167 Mk. der Nationalstiftung der im Kriege Gefallenen überwiesen worden. va. Eamberg, 12. Jan. Dev Krieg hat von unserer Gemeinde schwere Opfer an Blut gefordert. Bereits 47 tapfere Cam- berger Krieger haben im Verlanf des Weltkrieges den Ehrentod gefunden. — Fulda, 11. Jan. Bei den Nachprüfungen der Ka rt o sfclor r ä t e im Kreise Fulda durch militärische Konnnandos wurden etwa 10- bis 12000 Zentner, die überschüssig, bezw. verheimlicht waren, beschlagnahmt und enteignet. Die Beschlagnahmungen wurden in der Weise gehandhabt, daß alle Vorräte üou mehr als 143 Pfund für die Person den Eigentümern genommen wurden. -- Franks urta. M., 11. Jan. Aus dem Bereich des Ober- lmidesgerichtsbezirks Frmikfurt a. M. wurden in Wiesbaden! 181660 Pfund Gerichtsakten, die nickt mehr gebranckt werden, für 6864 Mk. an ein Wiesbadener Geschäft verkauft. Kauf-' lustige lxrtteu sich zu der Berste:gerurrg in recht ansehnlicher Zahl ein gefunden. Gericht»?«,«,!. Thvrn, 11. Jan. Die StrafkamwerKonitz verierteilte den Leiter des K^iegsgetreidecmrwo des Kveises Tuchel, den früheren MüUenbesitzer Berndt aus Tuchel, liegen. Vergehens uegen das Nahrnn gs m it tel gese tz mrd Bestechung, forme roegen übermäßiger Preissteigerung m einem Jahr Gefängnis, 78 450 Mark Geldstrafe imd fünf Jahren Chrv-erlust. Berndt rvar an den Getreideschiebungen von Westpreußen nach Berlin beteiligt. vermischtes. Ein Ausstand in Luxemburg. Luxemburg, 11. Januar. (WTB. Nichiamtlich.)^ Wegen L v h n d i s f e r e n z e n ist die Arbeiterschaft der Stadtverwaltung Luxemburg in den A u s> st a n d getreten. Der Straßenbahnverkehr wird nur beschränkt anfrechterhnlten. Von 4 Uhr ab ist die Stadt!ohne Gas. m Bern, 11. Januar. (WTB. Nichtamtlich.) Das „Journal" meld^: Tie Seine und ihre Nebenflüsse sind über die Ufer getreten. Die Schiffahrt auf der Seine ist eingestellt. Man befürchtet schwere Störungen des Verkehrs. * Da sErdeessen. In unserer Zeit des fehlenden Jettes und der Ersatzstoffe, die an nnsern Magen vielfach, merkwürdige Anforderungen stellen, sei daran erinnert, daß es feit alten Zeiten und heute noch Völker gibt, die sich die Erde als Nahrungsnrittel, ja in manchen Fällen als Leckerbissen erkoren haben, trotzdem sie sicherlich noch unverdaulicher ist, als die schlimmsten unserer Ersatzstoffe. Meistens wird leine an Infusorien und Bakterien reiche Erde, gewöhnlich/ eine Tonerde als Speise benutzt, sie wird entweder in roTjem Zustande oder in Form von gebacken eil Kuchen genossen. Am gebräuchlichsten ist das Essen von Erde bei den Jiidianerstämmen Amerikas, aber auch die Neger Westafrikas und die Sudanesen essen Erde, die sie aus dem ab gesetzten Schlamm der Flüsse gewinnen und als fluchen backen. Die Chinesen essen zum Nachtisch mit Vorliebe das Schi-noa, eine aus kieselsaurem Ton bestehende Erde, !«nd die Perser verzehren eine aus dem armenischen Hochlande stammende fette Tonerde, die sie Ghel-Mahallet nennen. In Java tvird ein kleines, feines Gebäck aus einem gelben Ton Iiergestellt, das auch von vielen Europäern genossen wird. Aber auch in unserm alten .Kulturlande Europa ist die Geophagie oder das Erdeessen durchaus noch nicht ausgestorben: in Sardinien und Oberitalien, ja sogar in einigen Gegenden Steiernrarks kann man aus den Märkten eßbare Eiche wie ein anderes Nahrungsmittel kaufen. Wir haben sogar in Deutschland Erdeesser, denn in den Sandsteingruben des KpffhÄusergebirges haben die Arbeiter die Gewohnheit, eineil feinen Ton, den sie „Sternbutter" nennen, an Stelle dev echten Butter auf das Brot zu streichen. Selbstverständlich hat die Erde keinen Wert als Nahrungsnrittel; in manchen Fällen, wo sie salzhaltig ist, dient sie gewissermaßen als Ersatz des Salzes', aber sonst scheint das Erdeessen nur eine alte, überkommene Ge- nwlmbeit z-u sein, die beibehalten worden ist. Ohne Zweifel stammt das Essen von Erde aus schlimmen Zeiten der Hungersnot, in denen die Menschen zu diesem Füllmittel des Magens griffen und den (Gebrauch, an den sie sich gewöhnt hatten, in späteren, besseren leiten beibehielten. Bon nachteiligen Folgen dieser Geschmacksverirrung ist wenig bekannt geworden, vorausgesetzt^ daß denl Gnruß nicht allzuheftig gefrönt wurde, denn dann müßte er dcxh not gedrungen zu Magenverstintmiungeil oder Krankheiten führen^ Es soll allerdings im Sudan Leute geben, die täglich mehrere Pfund Tonerde z>u sich nehmen, ein Genuß, den wir Europäer sicherlich mit schweren Gesundheitsschädigungen.bezahlen müßten. Lpielplan der Sieheirer Stadttheaterr. Direktion: Hermann Steingoetter. Sonntag, den 14. Januar, nachm. 3 1 /, Uhr, bei Volksvreisen: Kinder-Vorstellung: „Das Märchen vom Daumenlutscher' oder ^Wunderbare Erlebnisse des kleinen Konrad tm Lande TrmStrill.' 5/. Uhr Abends 70, Uhr. bei gewöhnlichen Preisen (er- lii "** obcrt und Bertram' oder „Die lustigen Vagabunden." Ende 10/, Uhr. Dienstag, den 16 Januar, abends 7% Uhr, bet gewohnlrchen Preisen (ermäßigts, 9. Dienstag-AbonnementS-Vor- Uellung: „Die Stützen der Gesellschaft." Ende gegen 10 1 /, Uhr. Freitag den 19. Januar, abends 7»/., Uhr, bei kleinen Preisen (auper Älbonnement): „Der siebente Tag." Ende 9X Uhr. Sonntag, den 21. Januar, nachmittags 30, Uhr, bei kleinen Preuen: „Was Ihr wollt." Ende 5^ Uhr. Abends 7H, Uhr, bet kleinen Preisey: „Wie einst im Mai.' Ende 101* Uhr. Spielplan der vereinigten .hranffurter Stadttheater. Gpernhaur. Sonntag, bcn 14. Januar, nachmittags 30, Uhr: „Max' und Lieselchens Weihnachtsreise." Adends 7 Uhr: „Frühlingslust." Montag, den 15. Januar, geschlossen. (Probe ztim 2. Rühl-Vereins- Konzert.) Dienstag, den 16. Jannar, abends 7 Uhr: „Tiefland.' Mittwoch, den 17. Januar, nachmittags 30, Uhr: „Mar' und Lieselchens Weihnachlsreise.' Abeitds 7 Uhr? „Das Dreimäderl- harts." Donnerstag, den 18. Januar, abends 7 Uhr: „Der Evangeli- lnann." Freitag, den 19. Januar, abends 7 Uhr: „Der fliegende Holländer." Sainstag, den 20. Jantlar, nachmittags 30, Uhr: .Max' und Lieselchens Weihnachtsreise." Abends 7 Uhr: .Die Hugenotten." Sonntag, 21. Januar, nachinittags 3 Uhr: „Max' und Lieselchens Weihnachlsreise." Abeitds 6'/, Uhr: „Der Rosenkavalier." Montag, deit 22. Januar, geschlosseit. (2. Rühl-Vereins-Konzert.) Schauspielhaus. Sonntag, den 14. Januar, nachntittags 30, Uhr: „Als ich noch iin Flügelkleide . . Abends 70, Uhr: „Könige." Montag, den 15. Jartuar, abeitds 7 Uhr: „Die zärtlichen Verwandteit." Hterauf: „Der Brandstiiter." Dienstag, den 16. Januar, abends 70, Uhr: „Die Stützen der Gesellschaft." Mittwoch, deit 17. Jan., abends 7 Uhr: J. Gastspiel des Herrn Alb. Steinrück vonr König!. Hostheatcr in Müitchen: „Ftthrmaitn Henschel." Dontterstag, den 18. Januar, geschlossen. Freitag, beit 19. Januar, abends 6 Uhr: Zweites Gastsviel des Herrn Alb. Steinrück: „Faust" Samstag, den 20.Januar, abends l'A. Uhr: „Der Widerspänstigen Zähmung.' Soitnlag, den 21. Januar, nachmittags 3 Uhr: „Die Siebzehn- jährigsn." Abends 6 Uhr: Trittes Gastspiel des Herrit Albert Steinrück: „Ton Carlos." Montag, den 23. Januar, abends 70, Uhr: „Emilia Galotti." RöVchlLche rrachkZchtesr. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 14. Jan., 2. nach Epiphanias. G o t t e s d i e n st. In der Stadtkirche Vorin. 90, Uhr: Pfarrer Mahr. Dorm. 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Schwabe. Nachtn. 2 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer Mahr. Abds. 5 Uhr: Pfarrer Schwabe. Abds. 8 Uhr: Ver- einigting der konstrmierten männlichen Jttgeiid der Markusgeineinde (siehe Wartburg-Vereins. Abds. >^UHr: Vereiitigung der konstrmierten inännlichen Jugend der Matthältsgeincinde Donnerstag, 18. Ja»i., abds. 8 Uhr: Versa,nmlung des Frauenvereins der Markusgemeinde. — In der Johannerkirche. Vorm. 91* llhr: Pfarrer Bechtols- h eimer. Vorm. 11 Uhr: Kiuderkirche für die Lukasgemeinhe. Pfarrer Bechtolsheinter. "Abds. 5 Uhr: Pfarrer A u s f e l d. Llbds. 0,8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten ntännlichen Jugend der LukaSgcmeinde. Abds. 0," Uhr: Veremignng der konfirmierten männlicheit Jugend der Johannesgeineinde. — Mittivoch, 17. Jan., abds. 8 Uhr: Knegsbetstmide. Pfarrer B e ch t o l s h ei m e r. Kirchberg. Sonntag, 14. Jan., vorm. 10 Uhr. — Maiuzlar. Nachm. 10, Uhr. — Mittwoch, 17. Jan., abds. 8 Uhr: Kriegs- betstunde. Dekan G u ß m a n n. Natholische Gemeinde. Gottesdienu. Sainstag, den 13. Jan.: Nachm. 4 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag, 14. Jan., 2. S o n n t a g nach Erscheinung. Feier de- 25jüyrrgen PfarrjabtlLa«». Dorm. 60, Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte. 7 Uhr: Heil. Messe. Gemeinschaftliche' Kommunion der ganzen Gemeinde. 8 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. 9 Uhr: LevitierteL Hochamt mit Fest- predigt. 11 Uhr: Hl. Messe. Nachm. 50, Uhr: Kinderpredtgt, darauf Andacht. Montag, 15. Jan., vorm 7H Uhr, ist ein Seelenamt für alle Verstorbenen der Pfarrei. — Dienstag und Freitag, abds. 8 Uhr, ist Kriegsbittandacht. — Diaspora-GotteSdienst findet am 14. Jannar nicht statt. Meteorologische Beobachtungen der Station Gietzen. Jan. 3917 ^ * »- LZ Sjs & OJ •> 5 « If 55 L (X> .3 J4 If s s Co CB 1 s ■c JO z Z *5 *s C S <* wod Z-L nu »ZL» Z-i Wetter 12.1 2« _ 0.2 44 95 10 bchneefall 12. 9" — 0,8 44 95 — — 10 13. 7" 1 1,8 4,5 90 10 Bed. Himmel Höchste Temperatur am 11. bi« 12. Jan. 1917 — 1,5' C. Niedrigste „ * 11. „ 12. „ 1917— 1,5'C, Niederschlag 4,9 mm. » Amtlicher Teil. Bekanntmachung. B e t x .: Maßregel gegen die Maick- iotb Klauenseuche. Wir bringen xur allgemeinen Kenntnis, daß auf Grund der im ReichsMtzeiger veröffentlichten Nactzweisimg über den Stand der Maul- und Klauenseuche vom 31. Dezember 1016 als verseurhi zu gelten haben: Die Bezirke: Königsberg, Gumbinnen, Stadtkr. Berlin, Pots-, dam, Frankfurt, Stettin, Köslin, Stralsund, Posen, Breslau, Liegnitz, Oppeln, Magdeburg, Merseburg, Schleswig, Hannover, .Hildesheim, Stade, Aurichl, Düsseldorf, Eöln, Trier, Oberbayern, Obersranken. Mittelfrairkeu. Unterfranken, Schwaben, Neckarkreis, Schwarzwaldkreis, Jagstkreis, Donau kreis, Mannheim, Oberhessar, Meinhessen, Mecklenburg-Schwerin, Sachsen-Weimar, Oldennbrg, Braunschweig, Gotha, Hamburg, Unterelsaß, Oberelsaß, Lothringern Gießen, den 12. Januar 1917. F Großherzogliches Kreisamt Gießen, vr. U sing er. Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntiris gebracht, daß die Großh. Amtsgerichte, Notare und Ortsgerichte als ..Beratun^s- stellen für ländlichen Grmrdbesitzweck^el" bezeichnet wordetc smd' und alten Grundeigentümern, die vor der Notwendigkeit der Veräußerung ihres Grundbesitzes zu stehen, glauben, gebührenfrei Rat erteilen, sonne in den lsterzu geeigneten Fällen sich bemühen wer^ den, Mittel und Wege nachzuweisen, um ihnen ihren Grundbesitz zu erhalten oder wenigstens dessen Verschleuderung zu verhindern. Ansprüche gegen die Beratungsstelle aus Ersatz etwaiger aus dem erteilten Rat oder der anschließenden Tätigkeit ergebendes Nachteile stehen den Beteiligten nicht zu. SprechstundenjedenMittwochvonSbisllUhr, Gießen, den 6. Januar 1917. Großherzogl. Amtsgericht. Giessener Paedagogium (Private Höhere Lehranstalten) A Poorlannninm' Sexta - Oberprima, kleine Klassen, individ. Be- . reiuuayuyium. h anc ii un g. Arbeitsstund, unt. streng. Aufsicht. Einjährigen-, Primareife-, Abiturientenprüfung. Fast sämtliche unserer Prüflinge bestanden, deshalb gute Empfehlung. P H'inHpkrpakphnlp- L Realklassen Untertertia - Unter- o ndfiU^jbg LaaoUHmo. Z^kunda: Kaufmännische Ausbildung. Einjährigenprüfung. II. Oberklasse: Jahreskursus zur kaufmännischen Durchbildung für solche, die Einjährigenzeugnis besitzen. III. Musterkontor. r ^phäilprhpim fiir Zöglinge beider Abtlg. Charakterbildung OCilUierneim IU» d urc h ernste Arbeit und Pflichterfüllung. «st Beste Verpflegung. Häuser im Park - Musik - Sport. Drucksachen und jede Auskunft durch Direktor Brackemann, Ludwigstrasse 70, in der Nähe der Universität, Fernruf 633 und 953. 1 Fenster und Balkon-Türen in jeder Ausführung nach eigenen u. gegebenen Entwürfen Bilder-, Spiegeleinrahmungen Rahmen- und Glas-Handlung Sämtliche Reparaturen. 233 Solide Arbeit Schnelletp Bedienung Karl Euler,GSasermstr. Telephon 771. Giessen Kirchstraße 13. Die Firma Wilhelm Moeser, Großh Hess. Hoflieferant, Gieyen, Selterswea Nr. 63, bringt hiermit ihrreichhaltiges Lager inZigarren Zigaretten und Rauchtabaken angelegentlich tn Empfehlung. )agd-Verpachtung. Die Feldjagd der Gemarkung Saasen, Bahn- ation Gießen—Fulda, 2023 Morgen groß, soll cn 22. Januar ds. Js., vormittags 9 Uhr, uf der Bürgermeisterei dahier in 2 Losen aus Jah.e verpachtet werben. Beginn der Pachtzeit m 10. Februar ds. Js. 2»5 Saasen, den 5. Januar 1917. Großh. Bürgermeisterei Saasen. Sch epp. in schwarz, weiß u. vielen Farben, für Blusen und Kleider, zu mäßig. Preisen M y o geh aus v ahmon^ Gienen Ac/iulüiöß» 361a Bekanntmachung. Die Umlagekataster für das Jahr 1916 der land- und sorstwirtschastlichen Berussgenossenschaft Großh. Hessen für die Gemeinden: Älbach, Allen- dors a. d Lahn, Alten-Buseck, Annerod, Burkhardsfelden, Daubringen, Garbenteich, Großen-Linden, Grüningen, Hausen, Heuchelheim, Klein-Linden, Lang-Göns, Leihgestern, Lollar, Mainzlar, Oppenrod, Rödgen, Ruttershausen, Staufenberg, Steinbach, Treis a. d. Lda., Trohe, Watzenborn-Steinberg und Wieieck liegen Mer Wochen lang, nämlich vom 17. Januar bis 31. Januar 1917 einschl. auf dem Amtszimmer der betr. Großh. Bürgermeistereien zur Einsichtnahme sür die Beteiligten offen. Auch für etwaigf Ausmärker gilt diese Offenlegungssrift Innerhalb eines Monats nach Ablaus der Offen- legungssrist können die Beteiligten bei dem Genossenschaftsvorstand Widerspruch dagegen erheben, daß der Betrieb in das Umlagekataster ausgenommen oder nicht ausgenommen ist,' sowie dagegen, wie er veranlagt ist. Nach Ablauf der Ofsenlegungssrist eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Gießen, den 12. Januar 1917. Großherzoglich Hessisches Kreisamt Gießen. I. V.: Langermanu. 444B Jagd-Berpachtung. Mittwoch, ben 31. Januar 1917, mittags 12 Uhr, soll die der Gemeinde Freienseen zusteheude Wald- und Feldjagd, bestehend in 198,2 Hektar Wald und 463,5 Hektar Feldgrundstücken, unter den vor Beginn der Verpachtung bekanntgegebenen Bedingungen, in der Wirtschaft des Adolf Hofmann, dahier, aus weitere 6 Jahre verpachtet werden. Freienseen, am 10. Januar 1917. Großh. Bürgermeisterei Freienseen: I m m e l t. 423 LTonkursverfahren. In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Weißbindermeisters Philipp Horn in Gießen ist zur Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters, zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schluß- verzeichuis der bei der Verteilung zu berücksichtigenden Forderungen — und zur Beschlußfassung der Gläubiger über die nicht verwertbaren Vermögensstücke — der Schlußtermin aus Dontterstag, den 8. Februar 1917, vormittags 9 Uhr, vordem Großherzoglichen Amtsgerichte Hierselbst, Zimmer Nr. 3 bestimmt. Gießen, den 11. Januar 1917. 4528 Gerichtsschreiber des Großh. Amtsgerichts. LTotltrrrsverfahren. Indem Konkursverfahren über das Vermögen des SchmiedemeifterS Heinrich Adam Lindenftrnth zu Gießen, Tiefettweg tt, ist zur Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters, zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schlußverzeichnis der bei der Verteilung zu berücksichtlgenden Forderungen — und zur Beschlußfassung der Gläubiger über die nicht verwertbaren Vermögensstücke — sowie zur Anhörung der Gläubiger über die Erstattung der Auslagen und die Gewährung einer Vergütung an die Mitglieder des Gläubigerausschusses — der Schlußtermin aus Donnerstag, den 8. Februar 1917, vormittags 9 Uhr, vor dem Großherzoglichen Amtsgerichte Hierselbst, Zimmer Nr. 3 bestimmt. Gießen, den 11. Januar 1917. 453 ^ Gerichtsschreiber des Großh. Amtsgerichts. Sanatorium Lindenfels i. Od. zw. Darmstad! 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