llr. 2) Der Gtetzever N»zeiqer erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: SlttzeiwrFaailienblatter; «reirbkatl f»r den Kreis Slrtzcv. vezugspreis: rnonatl. 90 Pst, viertel- jäbrst Mk. 2.65-. durch Abhole- u. Zweigstellen uronatl. 80 Pf.: durch die Post Mk. 3.45 oiertel- jähbl. ausschst Bestellg. Ferchprech - Anschlüsse: für dieSchriitleitung112 Verlag,GeschLttsstel!e51 Anschrift für Draht:,ach- richten: Anzeiger Gießen. Erstes Blatt rrromag. 29. Januar W postschEonto: Zranksurt a.m. U686 enerai-Anzeiger für Oberhefsen Bankverkehr: Gewerbebank Gießen SwilltngrrunNrukr u. Verlag: vrühl'sche llniv.-Buch. u. Steiiidrnckerei XL Lailge. Schristleitnng, Geschäftsstelle f. Druckerei: Schulstr. 7. Uhu+uwt von Anzeigen f. die Lagesrrurnrner dis zum Nachmittag vorher Seilenpreir, f. Anzeigen: örtlich 20 Pf., Ber- mietungen u. Stellengesuche 15 Pf., auswärts 25 Pf., b. Platzvorschrifti 30 Pf.. Reklamen 7b Pi., bei Platzvorjchrift 90 Pf., Hauptfchriftteiter: Aug., Äoetz. Verantwortlich, für Politik u. Feuilleton: Aug. Goetz, Stadt unk Land, Vermischt esu.Gc -i richtssaal: Fr. R. Zenz. Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. Neue U-Voot§ersolge im Mttelmeer. (TO.) Trotzes Hsuptguartier. 27. Januar. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Armee des Generalfeldmarschalls Herzog Albrecht von Württemberg. Sildwestlich von Dixmuiden wurde ein belgischer Posten von zehn Mamr ohne eigenen Verlust aufgehoben. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Südlich des Kanals von La Bassee scheiterten mehrere durch Feuer vorbereitete Vorstöße englischer Abteilungen. Südöstlich von Chilly wurDen gegen unsere Gräben vordringende Franzosen abgewiesen. Eigene Erkunder fanden bei Barleux die feindliche erste Linie leer. Heeresgruppe Kronprinz. Dem fchlgeschlagenen Nachtangriff der Franzosen gegen die von uns genommenen Stellungen auf H ö h e 3 0 4 folgte in den Morgenstunden ein weiterer Angriff, der gleichfalls blutig zusammenbrach. Bei Manheulles in derWoevre, auf der Com- bres-Höhe und im Maas-Bogen westlich von St. Mi- biel drangen Aufklärungsabteilungen in die französischen Gräben ein und holten etwa zwanzig Gefangene heraus. Dabei zeichneten sich wie an den Vortagen Stoßtrupps des Hannoverschen Neserve-Jnfanterie-Regiments Nr. 73 aus. Oeftlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls PrinzenLeopold vonBayern. Oeftlich der Aa komtten auch neue Verstärkungen der Russen das von unseren Truppen erkämpfte Gelände nicht zurückgewinnen. Front des Generalobersten Erzherzog Josef. Zwischen Casinu- und Putna-Tal nahmen deutsche und österreichisch-ungarische Streifabteilungen dem Feinde 100 Gefangene ab. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen und an der Mazedonischen Front ereignete sich nichts von Bedeutung. Der Erste Generalauartiermeister Ludendorff. (WTB.)» Trotzes Hauptquartier, 28. Januar. (Amtlich^ Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Kronprinz Rupprecht von Bayern. Nach starkem Feuer gelang es englischen Abteilungen, -sich in einen kleinen Teil unserer vordersten Linie südwestlich von Le Transloy (nördlich der Somme) einzunisten. Bei den Wrigen Armeen herrschte, abgesehen von zeitweiliger Steigerung des Feuers in begrenzten Abschnitten und vereinzelten Vorfeldgefechten. Ruhe. Oeftlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls PrinzenLeopold vonBayern. An der Aa war der Artilleriekampf stark. Auf beiden Flußustrn geführte Angriffe der Russen scheiterten verlustreich. Front des Generalobersten Erzherzog Josef. Im Mesticanesci- Ab schnitt, an der goldenen Bistritz. muhte infolge überlegenen russischen Drucks die Verteidigung näher an das östliche Fluhufer gelegt werden. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen. Keine Ereignisse von Belang. Mazedonische Front Bei Gefechten von Erkundungsabteitungen in der Struma-Niederung errangen die Bulgaren Vorteile. Der Erste Generalauartiermeister Ludendorff. Die Aberrdberichte. Berlin. 27. Januar 1917. abends. (WTB. Amtlich.) Zwischen Ancre und Somme und auf beiden Aa-Ufern zeitweilig rege Kampftätigkeit der Artillerie. Berlin. 28. Jan. 1917, al^ads. (WTB. Amtlich.) Auf dem Westufer der Maas sind mehrere französische Angriffe gegen Höhe 304 gescheitert. An der Slota Lipa wiesen osmanische Truppen wiederholte Angriffe der Russen ab. * * * Das letzte Seegefecht an der flandrischen Küste hat erstaunlicherweise den Engländern wieder Stoff zu einem fotzen Siegesgeschrei gegeben? Das britische Marin-eamt duldet dabei die handgreiflichsten Lügen: die deutsche Flotte soll mehrere Torpedoboote verloren haben — die Zahl ftnrcbe immer mehr, zuletzt bis sieben, gesteigert. Unsere deutsche Behörde hat uns klare und vollständige Berichte nntgeterlt, und heute wird nochmals halbamtlich festgestellt: ,,Tatsache ist, daß kein einziges deutsches Torpedoboot bei dem Gefecht oder nachher verloren gegangen ist und außer dem nach Dmuiden wegen Seenot eirigelaufenen „V. 69" und dem Boot, das ein englisches durch Rammen vernichtete, kein deutsches Torpedoboot irgend einen Schaden davontrug. Dagegen sind zweifellos zwei englische Zerstörer verloren. Der eine ist in der Nacht zum 23. Januar durch ein deutsches Torpedoboot aus kürzeste Entfernung durch ein Torpedo getroffen worden und, wie die Besatzung dieses Torpedobootes aussaat, sofort wie Staub auseinandergeflogen. Der zweite englische Zerstörer ist am nächsten Morgen mit fehlendem Vorschiff von der Besatzung verlassen und in sinkendem Zustande von einem deutschen Flugzeug eiriwandfrei beobachtet worden." Eine freudige Bewegung wird auch die neueste Veröffentlichung unseres Admiralstabes Hervorrufen, wonach innerhalb weniger Tage im Mittelmeer von unseren Unterseebooten drei große feindliche Dampfer versenkt worden sind, darunter ein voll besetztes Truppentransportschiff, das von einem französisc^n Torpedoboot geleitet wurde. Die große Bedeutung unserer U-Bootstaktik wird jetzt auch von solchen Kreisen festgestellt, die dieser Waffe kein entscheidendes Eingreifen einräumen wollten. Der militärische Mitarbeiter des „Berliner Tageblattes", Major Morath, veröffentlicht nämlich in seinem neuesten Auffatz auch folgenden bemerkenswerten Hinweis: „Den Alliierten gegenüber fühlt sich England nunmehr ohne Scheu und ohne Furcht vor gewinnen. 2000 englische Leichname liegen vor unserer Äiiridtera'&SfiSä®™ "" s *>“ •«»£« «j'fim'JssiÄVäsÄ Aus der türkischen Kammer Auszeichnungen. onftantinopel, 28. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Tie ^ an ‘ (WTB. Amtlich.) Der Kaiser von I L _ _' " 7^.'-' 'T , *'£\" 1 ?' UIUULIU >-J. e ?' lt rot* tw r.~i c - «■ • ' "" — - - hat nn Gesetz angenommen, durch das der osmamschen ^atronal-zkreortbank eine Reilde von weitgehenden Beireiunaen von 10 t I , A-\r> »' / 77.+ .v. ,w,-v, /r* >> - r . .v-. , .. ? ^ejreireto) hat bet seinem gestrigen Geburtstaasbesuch dem Generalfeldmarschall v efinbcnBiim hn« w/f;J rh ‘ I r^ lw,u ai l € ' Jtctl * üon werrgchenden Besreiungen vm dienftkrenr i BI . ^ oenvurg oas Mllitarver- sämtlichen Steuern und Gebühren sowie andere Privilegien ac Den WWn r ?? s öer „^^ befoi:nit na rr -1 * * * Eine neue BertranenSerkläriing für Briand in der französischen Kammer. Paris, 27. Jan. (WTB.) Kammer. Es wurden sechs :a cm •• j- u ' r “ 1 i vuilicijuu looroci jfäujZ? C J$ C Wai ^ lcr und grauen der harten .Kriegsarbeit es cr- darin die verdiente äußere Anerkennung ttrr ihre rn schwerer Zett dem Vaterlande geleisteten Dienste finden. Ein HnldigungStetegramm der deutschen Universitäten Berlin, 27. Fan. (WTB.) Die Rektoren der deut- ^^^ordnungen eingebracht. Zu Beginn der öffentlichen Universitäten haben folgendes Telegramm an S^nng erklärte Ministerpräsident Bri a n d , die Regierung den Kaiser gerichtet: ^ ' »ramm an ^hme nur die Tagesordnung Lenoir an, welche der Re •r «* a p C u u 1 i • p . ft m 3 5Ä-? rn,c »mLund-il, bringen die deutschen Universitäten I W »um deiitrgen Tage Glückwunsch und Suldigimq lautet oar. i»)ort segne und wbu kp imCmr ;r+ tw,.^ k.,. — ir^:. I Indem die Kammer das Attentat vom 1. Dezember verabscheut? leugt sie sich achtungsvoll vor den gefallenen Opfern. Wenit v° 11 nur me irr nne i ^«nkreich vor der Welt mit Recht stolz darauf sein kann, seine hoch- Äf'Ä a ^ l f I: Kraft gesammelt, jede Faser gc- Irrige Haltung gegen das von seinen Pflichten abgewichene Grie- unsere SSL^rlJ U ^"TN. Getreu dem deutschen Sinne, der cksenland der verabscheuungswürdigen Haltung Deutschlands gegen nnseri Kommilitonen vor hundert Fahren beseelte, oewbm, ,^-Idas seinen Verpslichtnnaen treue Belaien . uu. ALu.yc»uLuiiuiiy an, wetcye oer me- , bringen die deutschen Universitäten Leerung einfach das Vertrauen ausspricht. Diese Tages- Taae mHUhmmM? mH csuts orbnuno lautet: VnLXrLZl ^ oeuttchen Sinne, der c<°'?'^ungswur 0 igen vattung Deutschlands gegen hundert Fahren beseelte, geloben wir: bas seinen Verpflichttmgen treue Belgien entgeqenzustellen, so i» Bitten und Körmen, Blut rmd »« «wagen, daß FraEch bis ans äußerste Ende geduldig ge- wur mr Zwiser und Bitterland. wesen ist, um fernen Uebarlieferungen treu zu bleiben mih ir h f ^ötfer ließ hievauf folgende Antwort an die Uni-1^^ kleinen Volke njicht die Fchler seiner Regierenden zur Last versitaten ergehen: zu legen JAem die Kammer das Vertrauen zur Regierung hat ^^eremten deutschen Universitäten meinen wärmstmDank DurchfMrunlg der unerläßlichen Genugtuung bis ans für dre sreuiidlu^n Glückwünsche und das Gelöbnis uner,'chütter- M^„ ^treiben ^d, dast ne fortfahren wird, alle notwendigen ,» -»» ä - _ SfSSÄ«*«“Ä-S STKBS 3 — *-**> --»»« »» teÄS|SSBÄÄ®B 5 StSSSS ^ e E. Jr? eit fr« t te regeln und alle Entscheidungen diplomatischer und tau-te, die Lage erheischt, treffen wird, ' ' Aber Steren Zusatz ab und geht zur Tagesordnung über. ^ Berlin, 28. Jan. (WTB.) Die Kämpfe nördlich Mitau am ^.r.Streitkväste regeln und alle Ents . ... ^ J S^t^S T3 r a?: f ^ 24 - äum 25. Januar flaute sie öl l Sa f ? c erheischt, treffen wird, lehnt D«^.^sechMatigkeit ^beröcrserts der Aa etwas ab. AberI' werteren Zusatz ab und geht zur Tagesordnung über. erste ^eti der Tagesordnung Leiroir wurde durch rr . 1 v— T ut: eia erwas ab SSJ n ersten RL)tAMstnnden begannen sich die Russen 3 uU ^ eu öcr Tagesordnung Lenoir wurde durch wmtv nni feÄ? a 2. ucrschredenen Stellen irrit Einsatz Haudaucheben angenommen. Der zweite Teil, der das lrrrter- trauen zur Regierung ausdrückt, wurde mit 313 gegen 135 ISTalten Reiben wirrbw von unse- Strmmen angenormnen. Sodann wurde die gesamte TaaeS- KSt“* „ 8 „L... IX *iÄ .«srwt» »ÄTaSfU zur atd,,. »>.»»»,<«». «imebnt und deshalb aus den vordersten Linie^ herausEogen Redn^ uachzutragen: Nach Briand sprachen mehrere wo^en svartti, nach AuMllung nun wieder Genmgten Sozialisten billigte es, ^L^^unstre Reihen zu durchbrechen, nxrren vergeblich, Zerschmet c« - , ’ cvl .v y ,luJl «mDver eingesetzt. AVer auä «rem^ersucye imsere Rerhen zu durchbrechen, rvaren vergeblich t cn"7T 1 ' uuxfi ituccq ore Zerscymet- -SJfeü?*™ '"H Men Zoll brett Boden gewinnen und mußtet ^ tu>n befleckt habe, und erklärte, er bringe Dmiderte von Toten und Berwmldeten zurücklassem ' \ Politik anzuz-eigen, die die Re- .Am westlichen Ufer der Aa güch^uns^ Truppen zum \t 2Ä^ ^rde besolgen müssen, nämlich keine Ge- Angriff über und stürmten mit unwiderstehlicher^ Kraft den Rr^ia^d dlchtung der griechischen Neuttalität. «LS b^ .kniEefen ScL.^r zum «?' Aussen entgegen, nichtachtend des knietiescm Schneü *trr rnm ^^and bneb dabei, daß er nur die Tag Tell noch offenen Sumpfstellen und der zugefrorEn SSÜlüfa Tas^vrdnuna Bedouce zurück, die tnchtn Unaufhörlich drangen sie vorwärts und besetzten foeTon ausspreche. Die Kammer lehnte darauf ^n Russen eben nocks zäh verteidigte Stellung. Rur in einigen Taoeä^dn^nn N^ Stuiimen dre von der Regierung abgelehnte Eckhäusern konnte sich der Finnd iwch halten Aber mich drese Tagesordnung Bedvuee zu Gunsten der Tagesordnung Lenoir ab. sielen^rmch hartnäckigem Kampfe in unsere Hand. Am Abend de^ dem französischen Senat. wl 9 « g £Z iC Hauptstelrung wieder in un- Paris 26. Jan. (WTB.) Bei den Verhandlungen des Senats wiederholten die Russeir ihre An- uber Matznahmen zur Verschärfung der Blockade^aea^ ^u^.wurden aber überall abgewiesen. I Deutschland und zur Verhinderung der Ausfalls on,» BÄätejgf ä S S 9 «fcWtt** »Ä tt *sÄÄ&«äBSÄfiMi IfÄSSfeÄäWj feuer. Cerna-Bogen schwache Artillerietättgkeit. In der Moa- I Massen der Blockade nutzbar machen. Wenn wir lenagegend blotz rn Mttgen Abschnitten vereinzelte Kanonenschüsse 5U beWnngen suchen, so geschieht es um mid spärliches Gewe^- und Maschinengewehrfeuer wtt aeÄnlich I ^ lin ^ * u sichern. Die Deutschen bellaqen sich Airs beiden Uterm des Wardar ziemlich spärliches Artillerieieuer ie wassenwerse hinmorden wollten, aber unberechtigter- ^.„Feuerwechsel zwischen Feldwack>en. An der^Struma Mack! fl L^? A. phps/ischen Gründe von Bernhardt und Arttlierietattgkett und Patronillengcfcchte. Eine starke feindliche Sm?*!^** angewandt. Wtr bleiben den liberalen Ideen treu die Grkundungsabteiluiig näherte fid> unseren Sckützenoräben i.. Ä A ^^e unsrigen gewesen und. Dvs soll uns aber nickt hfZiu*™ tuag gegen Barakli und Tschunaga L ÄÄt ^5 mit a ? r CI * Waffen, auch der der BlEde S schlugen bei Gegeiiangriffen derr Feind in die FlÄ Tiestr li^ M suchen des Ministers wurde die einfache faa^ ^Ö r F c Tote zuruck, darunter den Führer der Abteillmg^und einen . Ü durck) Handausheben angenommen. Darauf stiinmte ^der te™® 0 ®***™ ferner 15 Gefangene. Ueberall ^at dem Gesetzentwurf iivvr erne Ackerbauprämie vou 3 Francs m der Sewrs-Ebeiie wurden femdliche Patrouillen die sckmi ^ » . nähern versuchten, durch Feuer'vertrieben Transport- und Finanzkrise in Frankreich. bevE Die ©m te in den Kolonien sei im Vorjahre aus- Der türkische Bericht gezeichnet gelesen. Die großen Lager von Bodener^ena- JÄ"“ 1 '"**•> »«»«" SM*. 3'“»«5,ÄtafÄS 1 !'® Bei einem erbitterten Luftkampf in der Gegend von 2!X/Esfnhr ans den Kolonien f eji gleichzeittg auch f w -* 1 — - - * 9e - nD von, das Budget alter Kolonien bedroht, da die Haupteinnabme- Kutel Amara gelang es dem Unteroffizier Fopp am 24 4!I^ _ .-— V u. ^uu+ueinnanmp mwr trotj feindlicher Ueberlegenhc.it ein feindliches Flugzeug ab-|? Ue l e > Kolonialbudgets in den Ausfuhrzöllen liege zuschußen und ein zweites zur Landurrg zu zwingen. Ein dritte« ^ ba ^ 3 blc Kolonien auch eine Finanzkrise zu er^ wurde, konnte entilieblni ' warten sei. 0 ' 3 6L -J ■ / - -r- 0 lv V S" SIUUUJKII DO* wahrscheinlich getroffen wurde, konnte entfliehen Kein wichtiges Evergnis von den anderen Fronten . In Hedschas wurde eine Anzahl Aufständischer die oxltex'«*«*«** Truvpemm-cht «griff, u ' nte b-richt°°°m27.LLL' 28 Z*'- ^TB.) AEchvc W r - ?F St af fton t nahm der Feirrd am 24. Januar unsere Fellahre-Stellung unter heftiges.Artilleriefeuer, ging aber. warten fei. * * * Das unterjochte Indien und Wilsons WettfriedenSbotschaft. ^Kopenhagen, 27. Jan. (WTB. Nichtamtlick).) Das Exekutiv-Komitee der indischen Nationalpartei (europäische Zentrale) hat an den Präsidenten der Vereinigten Staaten folgendes Telegramm gerichtet: ^ , L-'tr ■ovc'jbisK ’ Im Name:: von 3!5 Millionen uittcrdrucktee ^.oU^r^nonns möchten wir Ihnen unsere Dankbar beit aussprecksen ttrr ^yre lungst an den Swiat gerichtete Botschaft, in der Sie r.tit erhabenem Idealismus die Sack>e der Gereckxtigkeit unb Menschlichkeit oertreten stiben. in den: Sie als notwendige Bedingungen eines dauernden Weltfriedens für jede Nation das R^cht sorderien, ri/re eigene Regierungssorm und ihren eigenen WeA in ihrem Entwicklungsgang zu bestimmen, lieber ein Jahrhundert - ai I2 < ^ r F7 r wk>Er unglückliches Land das Opfer einer rück- srcyvs losen P künder u.n g und Ausbeutung durch ^mes einst wegen seiner Rcichtümer, seiner morn- ^Msn Grotze und geistigen Errrmgensckxlsten berühmte Land ist unsäglicher Schatze beraubt und in den Zustand dauernder Beror- ®und völliger moralischen und geistigen Still- gande. verficht worden. In Uebereinstimmuna mit den Grundsäßen. fVL ^ . ü ^ tT ^ ten ' nach welchen kein Volk das Recht haben soll eine Derrschast irgend einem anderen Volk aufzuerlegen, fordern vom englischen Jochech.esreit und oatz ihm Gel egen hei tgeg ebeii wird, seinen rechtsmäßigen Platz im ^oer anderen Nationen einznnehrnen. Tic Engländer haben SJL. ^ ri?- 156 indem sie ausschließlich Aeußerungen indi- Icher Söldlinge, Knechte und Spmophanten. die Verräter ihres -Vaterlandes und, veröffentlicht haben, indem sie als Beweis für M ^suahme den gewaltigen Tribut au Männern und (yew darstellten, den man dem hungernden unwilligen Volke erpreßte das um der selbstsüchtigen Interessen Englands Willen sich m ^ode verblutet. Wir möchten hierdurch unseren Protest kund- geben und der unterdrückten Stimme der Verfolgten Indiens Aus- drun verleihen. In Ihrer jüngsten Botschaft an den Senat traten E !ur die völlige Freiheit der Nattonen ein. Während Ihrer ersten imttv rivde haben Sie erklärt, daß Ihre Regierung bereit sei, a len unterdrückten Nationen in ihrem Streben nach Frei beit öu bilrreidrc .vaiw zu leihen. Wir hoffen ernstlich, daß Sie setzt ^tzrem eigenen Worte Wirkung verleihen und Ihre mächtige Sttmmc sur die leidenden Riillionen Indiens erheben iverden. Wir erklären, ohne ein freies unabhängiges Indien es keinen daueimden Weltfrieden geben kann. * * r Haltlose Gerüchte. Die Nachricht von der Mobilisierung einiger Schweizer Tivifwnen hat zu den abenteuerlichsten Gerüchten Beran-- lallung gegeben. Diese sind teilweise so unsinnig, daß jeder Vernünftige selbst ihre Haltlosigkeit hätte erkennen können Umso schärfer müssen solch leichtfertige Schwatzereien verurteilt werden. Denn zu irgendwelcher Bcunrnhiguna uegt selbst für die Grenzgebiete nicht der mindeste Grund'vor Auch hat der Verlauf des Krieges gezeigt, daß unsere oberste Heerestertung allen beabsichtigten Maßnahmen der Feinde noch nnmer rechtzÄtig zu begegnen gewußt hat. Den gervissenlosen Schwätzern aber, denen nicht das eigene Veranttvortlichkeitsgesühl den Mund schließt, sei nachdrücklich in Erinnerung gerufen, daß die böswillige oder mich nur fahrlässige Verbreitung falscher Kriegsnachrichten unter strenge Strafe gestellt ist. Der 5 eelrieg. U-Bootserfolge im Mittelmeer. ^.derlin, 28 . Jan. (WTB. Amtlich.) Eines unserer Unterseeboote hat im östlichen Mittelmeer am 9 . Januar einen bewaffneten vollbeladeuen feindlichen Frachtdampfer von etwa 5000 Tonnen, am 15 . Januar den öc Sw^« * 3 ? x kn.Slischen Tankdampfer „G a r f i c l d" (3838 mit einer Ladung Kohle und Oel von Malta nach Port Said versenkt. Der Kapitän des Dampfers „Gar. Neid wurde gefangen genommen. Ein deutsches Unterfee- voot hat a-w 2 s. Januar etwa 250 Seemeilen östlich von Juihn eriien östlich steuernden bewaffneten feindlicitcr! ^r upp en tra nspo rtd ampfer. der von einem fran- zoslschen Torpedoboot geleitet wurde, durch Torpedoschuß v^s/ukt- Der mit Truppen vollbesetzte Dampfer sank nach 10 Minuten. Die neue „MSve". B e r n, 27. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Lyoner Blätter melden ans Rio de Janeiro: Nenn Mann der Besatzung des französischen Dreimasters „Narses" trafen an Bord de- portugiesischen Dampfers „Eadra" in Bahia ein. Beidc Segelschiffe seren von einem deutschen Hilfskreuzer Versen f t_ worden. Die Mannschaft wurde vou erneiu deutschen Schiss an Bord genommen^ An Bord des deutschen Schiffes hatte sich eine sehr große Anzahl Gefangener von versenkten Schiffen befunden. Aus Pernambuco wird den gleichen Blättern gemeldet, daß an Bord des englischen Dampfers „Mr. Theodore" eine Prrsenbesatznng eines deutschen Schiffes ab- ' geordnet worden sei. - am, 27. Jan. (WTB.) Holländischen Schiff- fahrtskrersen zufolge ist in dem Seegefecht cm der flandr!- scheu Küste cm englischer Zerstörer gesunken und ein zweiter so schwer beschädigt worden, daß auch er als verloren gelten muß. London, 28. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Lloydsmel- düng. Der dänische Dampfer „Osnet Snhr" (1482 Brutto- regrstertonnen), der britisihe Dampfer „Tabasee" (298'. Bruttoregistertonnen) und der norwegische Dampfer „Sun- nina" (589 Bruttoregiste-rtormen) wurden versenkt Es wird vermutet, daß auch der norwegische Dampfer „Nyr. dal" (2631 Brnttoregiftertonnen) versenkt wurde. Bern, 27. Jan. (WTB.) Wie italienische Blätter melden, ist der italienische Dampfer „Taormina" (1526 Tonnen) versenkt worden. (Lloyds Register gibt einen norwegischen Dampfer von 134o Brnttoregistertonnen und einen italienischen Dampfer von 8289 Bruttoregistertonnen an. Es ist zweifelhaft, um welchen von beiden es sich hier handelt.) Kopenhagen, 27. Jan. (WTB.) Das Ministeriun des Aeu-ßern teilt mit: Bei der B e r s e n k u n g d e s d ä n i - scheu Dampfers „Hroptattzr" am 22. Dezember ist durch den Zusammenstoß des Unterseebootes mit dem Schiffsboot und dem Schiss der Kapitän und ein Matrose ertrunken. Der hiesige deutsche Gesandte drückte dem Ministerium des Aeußern gegenüber das aufrichtiac Bedauern der deutschen Regierung anläßlich des traurigen Unglücksfalles aus, wodurch zwei brave Seeleute ihr Leben eingebüßt hätten. Am dem Reiche. Berlin, 28. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Der Haushalts ausschuß des Reichstages tritt am Mittwoch, den 31. Januar, nachmittags 3 Uhr, zusammen. Berlin, 28. Jan. (WTB.) Die „Nordd. Allgem 3ta " meldet: Im Abendblatt des „Berliner Tageblattes" vom 27. Januar befinbet sich eine Notiz über Beschlüsse der Regierung, die eine dauernde Beibehaltung des Getreidemonopols betreffen sollen. Sie ist wie alle in der letzteii Zeit verbreiteten Gerüchte von irgendwelchen Beschlüssen m Sachen der künftigen Reichsftncmzresorm aus der Luft gegriffen. Derartige Beschlüsse sind schon durch die Tatsache ausgeschlossen, daß der künftige Friedensbedarf des Reiches ganz ungewiß ist. Me, die letzt jo, eip.'m mu iötcea>muuv ii uuo xkimuumgen uutt ote tunj* tiflen Jinanzlasten und ihre Deckung an der Arbeit sind, sollten überlegen, dag die künftigen Lasten nicht bloß van der Dauer des Krieges abhangen, sondern auch von den finanziellen Bedingungen, die wir bei dessen Beendigung unseren Gegnern anfznerleaen imstande sind. Berlin, 28. ^an. (WTB.) Nichtamtlich.) Der Kaiser hat deni Vorsitzenden des Vereins deutscher Zeitnngsver- leger, Dr. Robert Fab er, Magdeburg, das Eiserne Kreuz - Klasse cnn loeiß-sästnarzen Bande verliehen. Ans Sts-t nn^ Land Gießen, 29. Januar 1917. * Auszeichnung. Der KriegSsreiivilllge Gefreiter Heim- Sieb ert im Ink. Rgt. 186 wurde am 22 . Jan. 511111 Unteroffizier bcförderl. Er ist schon im Besitz der Hessischen ^apserkeitsniedaille. ** Auszeichnung. Unteroffiäicr Wilhelm Kraushaa r beim Staffelstab 122 und Gefreiter Kurt Kraushaar im Hn- siareuregiment Nr. 14 ert-ielten das Eiserne Kreuz 2. Klasse. ** Umsatzsteuer. Die Handwerker-Beratungsstelle des Ortsgewerbevereins weist mit Rücksicht darauf, daß die Frist zur Einrcickxung der Anmeldung für die Umsatzsteuer am 31. l. Mts. abläuft, nochmals darauf hin, daß sie den Mitgliedern des Ortsgew erbe Vereins in den Mittwochs und Sou rr- t a g s von 1—2 Uhr im Gewerbehaus, .Kirchstraße, stattfindenden Sprechstunden bei der Aufsbellung der Unterlagen sowie bei der Anfertigung der Anmeldung zur Verfügung steht. Ebenso sind Anmeldeformulare dort zu haben ** Seifendiebstahl. In letzter Zeit wurden einem hiesigen Wäschereibesitzer aus einer verschlossenen Bodenkant mer 4 0 Pfund gelbe Kernseife gestohlen. Wer über den Verbleib Auskunft zu geben vermag, wird gebeten, dies der hiesigen Kriminalpolizei zu melden. •• Aus dem Stadttheaterbureau. Für morgen Dienstag ist eine Wiederholung von HanS Müllers Schauspiel ö n i fl e" an gesetzt worden, das bei der Erstaufführung an Kaisers Geburtstag so außerordentlich günstig ansgenoimnen worden ist. Die Vorstellung findet außer Abonnement statt, doch sei besonders daraus hingewiesen, daß Gutscheine Gültigkeit haben. ** Feldpostsendungen In Erfüllung eines Wunsches von Heeresangehörigen ist das Dt c i st g e w i ch t der nicht amtlichen F e l p 0 st s e n d u n g e n (Feldpostpäckchen) jetzt auch ür den Verkehr» vom Feldheer nach der Heimat entsprechend den in entgegengesetzter Richtung bereits bestehenden Gewichtsslufen von 250 auf 50 0 Gramm erhöht worden. so daß unter Zubilligung de 8 zebuprozentigen Uebergewichts nun- mehr Brieffeiiduugcn (Päckchen) aus dem Felde bis zum Gewicht von 550 Gramm verschickt werden können. Die Feldpost- fendungen über 275 bis 550 Gramm sind vom Absender mit 20 Pfg. freizumachen. ** Gießener Hausfrauen-Verein. Im .Hinblick lauf die von dem Gießener Hausfrauen-Der ein eingerichtet« Schuhflicklehrftube sei aus folgendes aufmerksam gemacht. Für die minderbemittelte Bevölkerung hat die Regierung yutes Bodenleder zur Verfügung gestellt. Wer solches Bodenleder beziehen will, muß bei der Bürgerin ei sterei seines Wohnortes einen Frei gabeschein erwirken. Jeder Sckfein darf nur auf eine Person und eüt Paar Sohlen lauten. Tie .Hessische Handwerker-Zentral-Gc- nossenschaft A.-G., in Tarmstad't, gibt auf Grund eines solchen Freigabescheines das zugeschnittene Sohlenleder aus. Wer in der Schühflicklehrstube des Gießener Hanssraucn-Vereins seine Schuhe besohlen will, muß in dem Freigabeschein den Gießener Haus- fvauen-Verein als Anfertigungsstelle bezeichnen lassen. ** Schutz unfern Haustieren vor Kälte. Hauptsächlich sei den Kaninchenhaltern empfohlen. die Tiere vor Kälte zu schützen. Ost hört man sagen: die Kanistchen sind wetterfest und können Kälte vertragen. Dieses trifft nicht ganz zu. Jedes Tier fachst im Winter die Wärme aus und will geschützt sein vor Kälte. <Äne einfache Holzkiste im Freien stehend, genügt nicht für Kaninchen : die Kiste muß nachts zngedeckt werden. Ebenso schütze man Hühnerställe und Bienenhäuser gegen scharfe Zugluft, es genügen hier schon einfache Strohmatten. Auch vor die Hundehütte hänge man einen dicken Lappen satten Sack), der das Eindringen der gröbsten Kälte verhindert. Das Futter sei auch gut warm und sollte vor dem ('gefrieren fvrtgenommen werden. ** M u sch e lf le isch. Morgen.Dienstag, am Donnerstag und Samstag, von vormittags 8 Uhr, findet in den Marktlauben Verkauf von Muschelfleisch und Fischmarinaden statt. Mufchelfleisch ist eine sehr nahrhafte Volksspeise. ** D a s h e u t i g e K r e i s b l n 11 Nr. 16 enthält Bekanntmachungen über Rohtabak. Saatgut von Wicken und Lupinen, phosphorhaltige Mineralien, Krähenplage, Maul- und Klaucii- ft-che, Benutzung der Viehwage der Gemeinde Ruttershausen, Verkehr mit Gerste, Auflieferung von Vieh, Regelung der Beschaffung, des Absatzes und der Preise von lebendem Vieh Landkreis Gießen. •• Bellersheim, 26 Jan. Bei dem erstmaligen Sammeln für die Großherzog-Jubiläu insspende gingen von den Schülern der 1 . Klasse 41,35 Mk. ein. Durch Verzicht ans die sonst übliche Weck-Abgabe an Kaisers und Großherzogs Geburtstag und am Cedantag wird sich der 0 '' n a ' egebene Betrag auf über 50 Mk. erhöhen. - ^ Lich, 29. Jan. Das Eiserne Kreuz wurde, dem Sa litäis- Unteroffizier H. Obwald von hier, Lehrer in nad-Nauheim, verliehen. Mit dem Hessischen Militär-Sanitätskreuz wurde er bereit-? früher ausgezeichnet. ** Saasen, 28. Jan. Unserem 2. Lehrer Heinr. Krämer, der seit Knegsbeginn im Landst-Jns.-Bat. Gießen steht und vor einiger Zeit zum KompagniS'eldwebel befördert wurde, wurde jetzt das Hessische Ehrenzeichen »Für KrieqSverdiensl' am Bande der Tapserkeitsmedaille verliehen. Kreis Büdingen. # H ö ch st a. d. N., 29. Jan. Das Eiserne Kreuz erhielt der hiesige Bürgermeister A l t v a t t c r. Er hat den Feldzug in Serbien mitgemacht und an dem Ringen vor Verdun teilgenommen. 44 Düdelsheim, 27. Jan Tie Hessische Tapserkeits- medaille erhielt Wilhelm Baue r. 4 O r tenber g , 29. Jan. Wegen hervorragender Verdienste auf allen Gebieten der Kriegsfürforge würde Grästn Kuno zu Stol- berg-Roßla zum Geburtstag des Deutschen Kaisers der Luisenorden erster Klasse mit der Jahreszahl 1865 verliehen. Kreis Alsfeld. n. Zell, 29. Jan. Lehrer Georg Gieg von liier erhielt das Eiserne Kreuz 2.^fllaffe und wurde zum Gefreiten, befördert. ilreis Schotten. 0 . Schotten, 28. Jan. Ganz unerwartet starb hier der Mitinhaber der im ganzen Vogelsberg bekannten Firma S. Kauf- mann Söhne, der 52jährige Julius Kausmanu. F 0. Schotten, 28. Jan. Infolge zahlreicher H aus- s ch l a ch t u n g e n mußten die bisherigen Schlachtbezirke aufgehoben werden und anderweiiige Einteilung stattfinden. Drei auswärtige Schlachtbezirke gehen ein. ii. Höckersd 0 1 s, 29. Jan. Dem Lehrer Albert Fenchel von hier wurde das Mililär-SanitätSkreuz verliehen. Kreis Friedberg. n. Friedberg, 29. Jan. Tie hiesige B l i n d c n a u ft ü 1 1 war im laufenden Jahre von 26 männlichen und 6 weiblichen Zöglingen besucht. Tic Zahl der in der Taub st u m nt c it a n stalt untergebrachten Zöglinge belief sich auf 2.5 inännliche und 33 weibliche, die bei achtbaren Bürgersleuten in Pflege gegeben ivaren. In die Taubstummenanstalt werden schwerhörige, ertaubte und taubstumme Kinder jcber Konfession ausgenommen, wenn sie am 1 . Mat des AufnahmejalTres das 7. Lebensjahr vollendet Haben oder ll^or körperlicher und geisstger Entwicktulig bis zuni L Oktober vollenden^ werden. Die Unterrichts- und Verpslegungskosten be- tragen 350 Mk. jährlich, doch ttägt im Bedürfnisfalle der Staat die Hälfte. Bei ganz Unvermögenden wird die weitere Hälfte des Beitrags vom Kreis oder der Gemeinde übernommen. n. O b e r r 0 s b a ch, 29. Jan. Dem Lehrer H 0 f f m a nn von lner wurde das Eiserne Karenz zweiter Klasse verliehen. Starkenburg und Rheinhessen. ---- Mainz, 26. Jan. Zur Förderung des Klein" w 0 h n ii n g S b a n e s m der Stadt Mainz beschlossen Handelskammer undStadtoerwattung die Gründung einer Gesellschaft in.b.H. mit einem Stammkapital von 500 000 Mk. Die Stadtverordneten- Versammlung gab am Donnerstag ihre Zustimmung zur Durchführung des Planes. Die Stadt beteiligt sich mit 200 000 Mk. an der Gesellschaft. Kreis Wetzlar. ra. Wetzlar, 29. Jan. An die vcrsorgungsbereck.tigten Personen des Kreises kamen in der abgelansenen Woche 1920 Pfund Landbutter aus denr Kreise, 1520 Pfund auswärtige Butter (Margarine), 150 kg Speiseöl und 150 Pfund Schweineschmalz zur Verteilung. E§ kamen hiernach 50 Grainm Speisefett (Butter, Speiseöl und Schweineschmalz) ans die Fettkarte zur Verausgabung. ra. Aus dem K l e e b a ch t a l, 28. Jan. Wenn anderwärts über das Verschwinden des Eisvogels und der Elster geschrieben wird, so trifft das für die Täler des Klee- und Welsbaches nicht zu. An den Ufern dieser Bäche ist der Eisvogel noch immer nn- zutreffen und in den Erlen ihres Oberlaufes ist die geschwätzige Elster noch ein häufiger Gast. Hessen-Nassau. fi Marburg, 27. Jan. Nach einer Verordnung des Kreisausschusses beträgt vom 1 . Februar ab der Höchstpreis'für Roggenbrot 15 Big. für das Pfund, also 60 Psg. für den Laib, der bisher 63 Pfg. kostete. - Von der Stadt wurde gestern zmn erstenmal Speiseöl verkauft. Es gab 60 Gramm aus den Kopf für zwei Wochen. X. Treysa, 24. Jan. Der Vorstand der Anstalten Hephata zu Treysa hat sich entschlossen, der Frage der Begründung eines Kriegerkinderheims näher zu treten. ul. Limburg, 29. Jan. Tie Lahn ist nunniehr am unteren Lauf vollständig zuge froren, so daß die Jugend eisrigst dem Eissport huldigen kann, ein Vergnügen, das den Limburgern auf der Lahn jahrelang versagt blieb. — Der Staatseis'en- b a h n - V e r e i 11 Limburg hat aus Anlaß von Kaisers Geburtstag 500 Mk. für K r i c g s w a i s e n gestiftet. X. Hanau, 28. Jan. Tie Schwurgerichtsverhandlung gegen den der Ermordung des Försters Ronnrnus aus Riesig bei Fulda angeklagten Zigeuners Hermann Ebender, sowie gegen seine der Mittäterschaft verdächtigen beiden Brüder Ernst und Wilhelm Ebender wird nicht in Hanau, sondern in Fulda stattfinden. Bestimmend^ ftir die Wahl dieses Bcrhandlungsortes ist die Tatsache, da.ft sich während der Verhandlung eine ein- oder mehrmalige Besichtigung des "Tatortes im Kämmerzeller Walde bei Fulda erforderlich machen wird. Die Verhandlung beginnt am 6 ". März d. Js. — Im Dampssägewerk L. Bermann zu Karlstadt a. M. sind in der- verflossenen Nacht sämtliche Treibriemen im Werte von 3000 Mark gestohlen worden PcrmiJAk», Berlin, 27 Jan. (WTB. Amtlich.) Heute vormittag 1 Uhr 25 Min. fuhr der von B 0 n z i e r — Fr a n k fu r t a. M. konimende v-Zug 11 bei der Einfahrt in den An- Zhalter Personenbahnhof über den Prellbock auf den Kopf- bahnsteig nnd kam an der Hallenwand znnr Halten. Hierbei sind der Post- und Gepäckwagen erheblich beschädigt worden. Verletzt wurden weder Reisende, noch Post- und Bahnbedienstete. Eine Betriebsstörung ist nicht eingetreten. Untersuchung über'die Schuldfrage ist eingeleitet. * Bern, 26. Jan. (WTB.) Die Schweizerische De^- peschen-Agentnr meldet: Bei Grabungen in Richon, Kanton Basel-Stadt, stießen .Arbeiter auf die Ueberreste eines M a m m u t s. Haag, 27. Jan. .'WTB.- Das Koirespondenzbureau meldet, daß in den Distrikten Kintamoni, Bangli mtd Soescet auf der Insel Bali in N i e d e r l ä n d.-O st i n d i e n beim letzten Erdbeben 5 50 Menschen den Tod fanden oder vermißt werden. Mit Ausnahme von 14 Häusern sind sämtliche Gebäude zerstört. Die Wiederherstellung des Verkehrswesens wird Monate beanspruchen. Die Zahl der Toten und Verwundeten in anderen Distrikten ist noch unbekannt. Die Vulkane auf Bali sind ruhig. Tie Ursache des Erdbebens ist unbekannt. Gevrchtssaal. Hamburg, 27. Jan. (WTB.) Das Schwurgericht verurteilte heute den Hausdiener Bernhard Draheim wiegen Mordes nnd gefährlicher Körperverletzung zu nt Tode und zu fünf Jahren Gefängnis. Draheim hat am 18. Mai 1916 den Ernst Grumbrecht, weil er ihm die Ausstellung eines Attestes wegen Arbeitsunfähigkeit verweigerte, durch sechs Schüsse aus einer Brow- ningpistole getütet. Der Schutzmann, der ihn festnehmen wollte, wurde durch einen Schuß in die Schulter verletzt. Letzte Aachnchren. Englischer Hilfskreuzer versenkt. London, 29. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Amtliche englische Meldung. Ter Hilfskreuzer Laurentiz, 14892 Tonnen, ist am 25. Januar an der irischen Küste von einem deutschen Unterseeboote oder Mine versenkt worden. 12 Ossi ziere, 109 Mann sind gerettet. Verschärfte Blockade der Nordseebucht. Berlin. 28. Jan. lieber eine verschärfte englische Blockade gegen die deutsche Bucht erführt die „Vossische Zeitung", daß die norwegische Gesandtschaft in London au das norwegische Auswärtige Amt folgeudc Mitteilung der britischen Regierung weite rgc geben hat: Infolge der hemmungslosen Kriegführung mit Minen und Uitterseebooten, die die Deutschen ::icht nur g-.-Mu die allilertenl Mächte, sotldern auch gegen den neutralen Schiffsverkehr führen, und angesichts der Tatsache, daß .Handelsschiffe dauernd ohne Rück sicht aus die Sicherheit der Besatzungen versenkt werden, macht bi» britische Regierung bekannt, daß vom 7. Februar an ein bestimmtes Gebiet in der Nordsee durch Operationen gegen den Feind dem ge samten Schiffsverkehr gefährlich werdcü 'ivird nnd daß das Gebici deshalb vermieden werden soll. lFrks. ZtgZ Eine Konferenz der Neutralen. S t 0 ck h 0 l in, 28. Jan. (WTB. Mchta.mtlich. „Svensla Dagbladeft^ erstuhrt im Auswärtigen Amt von Stockholm, die Nachricht von einer geplmrten neutralen Konferenz in bcr Hauptstadt Schwedens sei richtig. Die Anregung ging von der schwedischen Regierung aus. Der Zeitpunkt der Konferenz ist noch nicht festgesetzt „Svenske Dagbladell' er innert cm den letzten amtlichen Bericht über die nordische Ministerzusammenkunft in Christiania, in dem von der Notwendigkeit die Rede war, daß möglichst viele neutrale Länder gemeinsam ihre Interessen wr. B a u r. [650 D 871 Hvlzstrbmisfion. Nachverzeichnetes Holz aus den Waldungen der Gemeinde Staufenberg soll auf dem Submissionswege vergeben werden: , 1 Kiefernstamm 4. Kl. 26 Ztm. Durchm. 0,64 Fstm. 1 Fichtenstamm 2. 22 Fichtenstämme 3. 58 „ 4. 160 193 43 „ „ 3,48 „ 30-39,, „ 38,72 „ - ..25-29,, „ 68,08 „ 5a.,,20-24,, .. 117,38 „ 5d.„ 12—19,, .. 135,04 ^ 93 Fichtenstangen 1. „ 9— 11 „ ,. 9,37 „ Die Offerten sind bis zum 8. Februar lsd. Js., nachmittags 4 Uhr, bei der Unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen, wo alsdann die Eröffnung stattfindet. Das Holz lagert in den Distrikten Tiefenbach und Mühlmald, zur Hälfte unmittelbar an der Staatsstraße, der Rest 1 / 2 Klm. von derselben entfernt und 3 Kilometer von der Bahnstation Lollar. Eine Zusammenrechnung findet nicht statt. Staufenberg, den 27. Januar 1917. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. Stephan. 866 Oberrsalschule. Anmeldungen für das neue Schuljahr werden Dienstag, den 6. Februar, vorm, von 9 bis 1 Nhr und nachm, von 4—6 Uhr aus dem Amtszimmer des Unterzeichneten entgegengenommen. Vorzulcgen sind: Geburts-und Impfschein und Schulzeugnis. Gießen, den 20. Januar 1917. Großh. Direktion der Oberrealschule. Dr. Schnell. (USD Vorschule Des RechWUsms uul> der MmW!e. Anmeldungen für das neue Schuljahr werden Mittwoch, den 7. Februar, vorm, von 9 bis 1 Uhr und nachm, von 4—6 Uhr auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten entgegengenommen. Vorzulegen sind: Geburts- und Impfschein und Schulzeugnis. Die in die unterste Vorklasse aufzunehmenden Schüler sind persönlich vorzustellen. Die Vorschulen des Realgymnasiums und der Oberrealschule sind vereinigt und unterstehen der Direktion der Oberrcalschule, weshalb nur bei dieser die Anmeldungen zu erfolgen haben. Gießen, den 20. Januar 1917. Großh. Direktion der Oberrcalschule. JDr. Schnell. Statt Karten. Friedrich Hahn Großh. Geometer II. Kl-, z. Zt. im Heere Kätchen Hahn geb. Henß kriegsgetraut Großen-Baseck, den 28. Januar 1917. Dom 25. Januar verkehrt der Sz. v. 179 Franksnrt- Cassel-Berlin in nachstehendem Fahrplan: .. 7831 Frankfurt ab 10.13 n. 'bisher 9.46,, Friedberg an IIA ab 11.29 (biöfjer 10.31, 10.32), Bad Nauheim ab 11.38 (btSher 10.41 >, Gienen an 12.13 v. (bisher 11.16) und weiter tut Fahrplan der Sz. D. 125 Gienen ab 12.38 v., Berlin Fr.-Ltr. 0.13 v. Königliche Eüenbabudrrektton Frankfurt 860 Ob.-In£. ilahmeyer, EsNen-R., Ostfeldstrahe 5. Suche zu baldigstem Eintritt ein tüch tiges 8 ®“ lädclicn ’"®£2 nicht unter 18 Jahren fiir Hausu.etwasLandwirtschast. Frau Bürgermstr. Hardt, Ebringsbanscn. [791 Bon Mittwoch ..- — die Ausgabe von '/g Pfund Fettverteilung ch dem 31. d. Mts. ab. sti __.indet bezirksweise oie Auounvc nun ,8 Feilt auf! den Kopf der Bevölkerung statt. Die Bezirke Xr. I, X nnd XI cx J} a ^l n nit Stelle von Fett V» Llr. Oel.- die erforderlichen Getahe ^^ie^Abgabc^vvn Fett und Oel erfolgt in den auf Grund der^neuen Bezirkseinteilung für die einzelnen Bezirke angegebenen Verkaufsstellen der Molkeret GebruderGneb an den bestimmten Tagen gleichzeitig mit der Ausgabe der Butler. (Bekanntmachung tm Grehener Anzerger vom 37. I. 1917.) o68ts Gültig sind nur die Fett- und Oelmarken für die 6. Woche. Giehen, den 27. Januar 1917. Ter Oberbürgermeister. Keller. 5 Zimmer 2wj Meaöii Bäne L nt etne 5Zimn,cr-Wobnung mit gr. Vorvlalr zu vermieten. 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