Ar. 15 Der Sletzener Anzeiger erscheint tätlich, außer Sonntags. - Beilagen: Sletzener Zamilienblatter, Kreisblott ffir den Areir -ietzen. vezugsprelr: nwnatl. 90 Pf., viertel- jährl. Mt. 2.65; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 80 Pf.; durch die Post Mk. 2.45viertel- jährl. ansschl. Bestellq. Fernsprech - Anschlüsse: fürdieSchristleitungllZ Verlag,Geschäftsstelleöl Anschrift für Drahtnach- richten: Anzeiger Stehen. Erstes Blatt V 167. Jahrgang Postscheckkonto: Frankfurt a.M. N686 Donnerstag. 18. Januar 1617 von Anzügen { . die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Zeilenpreir, I Anzeigen: örtlich Pf., Vermietungen u. Stellengesuche 15 Pf., auswärts! 25 Pf., b. Platzvorschrijtl 30 Pf., Reklamen 75 Pf.„ bei Platzvorschrift 80 Pf. Hauptschriftleiter: Aug., Goetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Bankverkehr: Aug. Goetz. Stadt und, Siwerbebank Sieben Land,Vermisch,esmGe- richtssaal: Fr. R. Zenz. rangt. Schriftlettung. Geschäftsstelle «.Druckerei.- §chulftr.7. jj®; General-Anzeiger ffir Oberhessen 3w.ll.ngrrund-ruck u. Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- u. Steindruckerei K, * '' Aömpfe zwischen Casinu- und Zufitatal. Unsere Iiegerersolge im Dezember. 17 cm-,,, . en. (AmtlN^ ® tö6e5 Hauptquartier. 17. Januar Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generalfeldmarsckallä Kronprinz Rnpprecht von Bayern 2 r "8-ne Patroui,l^u.7er hmüu cu' p i ft “** und westlich P, ranne brachten sieben undzwanz.g Gefangene unv ein Maschinengewehr ein. ^"^"es Deutschen Kronprinzen. tpÄÄSS'rÄÄSS Destlicher Kriegsschauplatz. Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern «w? «ÄÄffi i"s ks; &anö 3ot) Irt ttfjf tote Russen bedecken bas Angriffsfew ^ cr ^acht wurden an mehreren Stellen gegen tZSti£%VSSStT Erkundungsabteilungen und Jagd- Front des Generalobersten Ä k . Erzherzog Josef. oen Ostkarpathen hotten Stontrupps deutscher am Co ma n (nördlich! der goldenen Bistritz) mevrere WinUtt f 2 STÄ 7 Äffffi Heeresgruppe des Genera lfcldmarschalls ^ von Mackensen. . . & er Sumpfnicderung zwischen Braila und n , tmir n * ^Esche Postierungen bei Baden i feindlichen Kräften befehlsgemäß ans die 'vauptucherungsllnie zurückgeiwmmen. ^ ^ ö,c w'Urde^dur^ nit^r ^gehende russische Abteilungen wuroen durch unser Artrllenefeuer zum Halten gezwungen. MazedonischeFront. Keine besonderen Ereignisse. * w,in U fm M! "aaunstige Wittern,Igsverhällnissc die Jlug- .J ™- Manat Dezember erheb,jck> einschränkten ac Äi nd e e^b??lieaern und Flugabwehrformationen. dem ^rinoe erhebliche Verluste z uz „fügen Wir verloren 17 Ftugzengc. Unsere Gegner blitzten 6 6 Fluamaschinen durch'unfrechilIim-n 'b' Abschust" voll L Erde 16.' S “9 fr S t ’fJ aÖUnn rwei Hiervon sind in unserem ^uge. * Ö 8lnwn erkennbar abgestürzk 44 Flügger Erste Gencralguartiernieister Ludendorsf. Der Abendbericht. B e r t f ii 17. Jan abends. (WTB Amtlich ) sind iwn^er MechtStätigkcit bei B tau mont 10 besonderen Ereignisse z» melde». ...’S-ffiUffi«-" Miefen ° l e ^ C1! Wochen noch einmal hinein Bemübon b - Ct ^ e ™ bort Ku-tage tretenbe-n männer u^tpsereren der feindlichen Staats- rnanner und Zer.tnn.gen beit Frieden als einen beharrlichen 2 Zu behandeln, ein SSX blx SÄ&I 1 ? 11110 I at ^ öie Parteileitung uei oeurscyvolnfchen Partei am Sonntaa in ftaffef mt- freundlichen Leitsätze gegen die Politik des jetzigen Reicks' derk^Wi?^"^^^^' baffen Rücktritt ste geradezu chr- Es i'ftblesem Berfahr-m nicht anschlictzen. die N^t de!^ nnterherrn v. Bethmann .Vollweg r u ■^och eine Äandlung in der bi^lieriaen Tattit herbeisuhren wird. Za den von un« ange üdrtm Sut^bM %Zr n * Ue s^ e3C Ausblick hielten, dürfen wir Rein . bM p^ußlschen .Herrenhauses Dr. , 7r .. gefeiten, der rin ,,I^ag" unter der Iledetietn'ist „Ultrma ratw" folgende Sätze schreibt- „Wv tmb aber auch von solchem Vertrauen \u umVrrr brauchbare»'^ >-H°n wieder holt angekündtea Mk- Ersindungl-nn s,e bÄngew Le/LansLt Är °^e " ZK ÄÄ LL^ ErMe bett«e S J ’ !- Stechgin,ter und Scibelbnfl: tm wird cs in England beffen 3^ C (fr 0 fM; f c nmi tal,n ma,t i-en. Lloyd George aber Befehl crwüm d^ fjE U9 SL no " Munition wir kennen, hat LMSLMKMBZ immer unsererseits wird aber -SFf-SÄK-“* 1 ' C ”- et ^rständrgung mit England sollte ©WÄc n « ss Vn^ÄrLw gesunkene oder gar keine Rolle meh, spielen 5 ^ wird Sei- üsterreichisch-uiigarischc Tagesbericht. v-r.°L't':' ÄS' Amtlich Lestlicher Kriegsschauplatz, oceresgruppe de SG e n e r a l s e l d m a r s ch a l l s von Mackensen. Vadcni wurden voracschobcuc osmonische jdo -erungen vor übeilegene,, feindlichen Kräskc,- au die arik^n $ ä»rückgenommen. Ein feindlicher i'tn- Nadeni- Stellungen, etwa zwei Kilometer westlich von Baden,, tam durch unser Sperrfeuer zum Stehen Hecresfront des Generalobersten Erzherzog Josef. ® rn ! 6 a sinn - und Susita-Tal ginaen '^Asstn und Rumänen mit starken Kräften ;unr Angriff über. ES gelang dem Feinde, sich auf einer Höbe fest gewftf'en n nUf br ” ÜÖriGcn ^ontteilen restlos ab ® r c r C m ^ 0 11 ( Generalfeld marschalls Prinzen Leopold von Bayern. Bei den k. und f. Truppen keine Ereignisse. I t a l i e n i s ch e r K r i e g s s ch a u p l a tz. ™ Karsthochsläche und im Wippachtale lebte die Artillerietatigkeit wieder auf. S ü d ö st l i ch e r Kriegsschauplatz. Lage unverändert. Der Stellvertreter des Ehefs des Generalstabs v. H ö f e r. Feldmarschalleutnant. Die Wielt weiß nunmchr, wer die Friedensstörer sind und wer ^oberungsgelüstc hegt. Sie wird auch erkennen, daß unsere Feinde Nch in der Elnschätzung der Kraft und opferwilligen Ausdauer der ^eupchen getäuscht haben. Schwabens Söhne an der Front, wie die alte Kraft cmsctzcnben Arbeiter daheim erneuern mit mir in dieser ernjten stunde das Gelöbnis, durchMhalten mit Gut und Blut. Darauf ift folgende Antwort des Kaisers eingegangen: x . f ^le Empfindungen der Entrüstung und Entschlossenheit, die in dwstn Tagen der Enthüllung der feindlichen Beruichtungspläne A'^.'^ ^deutiche Volk beseelen, hast Du Mir kraftvoll zum OMivEti QÜnwbt. Empfange Meinen wärmsten Dank für das c>o'obnrs, mrt Gut und Blut durchzuhalten, bis der Uebermut der mtXff* nrt , i5cm u^or,chütterlicheu Siegeswilleu des Vaterlandes und ,emer treuen Verbündeten zerschellt ist. Dazu helfe uns Gott. veine Zusammenkunft der Präsidenten der Parlamente des Bierbundes. Dres^äuster/s^'V Nichtamtl.) In der „Neuen Freien , u L. der Abgeordnetenhauspräfident 2 hlve ft er. ni Zusammenkunft der Präsidenten der Parlamente des Bierbundes in Berlin. Er Naatsmänner nuk r r iu,lu,n " l.-2 ieronni betm t cs genug-nicht, wenn bloß die Ieilenden B°ttlvertr-»..nn!n"l°""l'Es sei notwendig, daß auch die lräae T,n- S„S- ba ' betreuenden Länder, denen die Sr-atsver. ISmeV S f," 9 vorzulegei, ,cien. in hänfigerc Berührung wwt sein ^ Zusammenkunit der Psäsw-ntc» solle .cs aber Ätc en imd es loltteu künftig anck Vertreter der »S s? Abordnungen der einzelnen Bevölkerungskreisc Ser mevbl^ ^r«^h tfl L 0I L t ' !1 i e / lt s . a - nfa - r in Verbindung treten .tzierdurck' Ii 5 das letzt die IN dem Waffenganqe eng verbün- &L r ‘J*?*, 1 «*?. immer fester gekwipst werd« Lr Ji ^ |rofifeertten des Deutschen Reichstage. mlLe 0 !?* • a - Wendigste zu begrüßen, imd in diesem Sinne mmw auch die gewmte Preise der verbündeten Staaten Mitwirken der oüerre^waT" der Parlamente unserer Verbündeten, also bertre'tung^L ^^nLm^'Lin°L und anderen frf,f 1 ,? Urd l bie .? :ere 9 ra,nntc und Kundgebungen die im An- SSttäU* des Kaisers verösfentli^ wo^de7fL »«boraen« Zuittmmung. oder auch ein halb ' die kai,erliche Regierung möge fortan *bril 9 „ ? n T e " Erfahrmrg>en für ihre Politik die er- rhr Mern'.andE°n>eäucnz.e,i ziehen. Bestimmte Wege möchte ftftiüffc „„r™ Wet f en ' denn Entscheid,,„gen und Bc- VWhuub ZlkZ T '^'ühl ernstester Velautioortung ckieqieruna dil >">d diese Vcrautwortuug hak die ist,^alleii?'ru ai e I erforderlichen Grundlagen denbnras wiede"^" Volk lebt jetzt das Wort .hin- Männer an schner Ä'^Ei. ^°uts-he Voll will entschlossene Wort noch , ^°de jetzt! .Heute gilt uns dieses kraftvollem Appell .7."^" ^vchen. In des Kaisers, die uns für öic e , t l>aa Uon dieser Entschlossenheit. - «aa«sa»Ä fea«- Der bulgarifchc Bericht. 16. Jan. (WTB.) Amtlicher Heeresbericht vom o f i a, 16. Januar. Makedonische Front: An der gesamten Front unbedeutende .üampftätigreil. Rumänische Front: Die Artillerie ans dem rechten Donauufer schoß den Bahulwi Barbocia in Brand. Wir bestrichen die ^Straße Mobilem— Golatz- Dzurdzulesti, ,vo lebhafte Bewegung von Truppen und Fahrzeugen beobachtet rvnrde. Bei Isaicca brachte mgcre Artillerie bis jetzt sieben feindliche Leichter und ein kleines' Torpedoboot zum Sinken. * * * Der König von Württemberg an den Kaiser. Stuttgart, 17. Jan. Der König von Württemberg hat laut „Staatsanzeige-r" zu den: kaiserlichen Auf^- rus an das deutsche Volk folgendes Telegramm an den a i f er gerichtet : Die zuversichtlichen, krastoollen Worte, welche Eure Majestät als Anttvort aus, die anumßendeii Noten nuferer Gegner au das deutsche?Volk gerichtet haben, sind mir aus der Seele gesprochen und haben wärnrstcn Widerhall in den Herzen meines Volkes gesunden Die von uns besetzten feindlichen Gebiete. Frankreichs0^uaj»ra^'WOVO^Qua^ land waren beient ? 1^4.^11. ^511 .nui, IM 000 E Quadrailüome.O wäkreL^Eter^m^ Rnrnämen S lÄS*? Äf > Händen der Russen waren'. ^ 9 nrun^ o J b7 ' 111 Montenegro 14 180 in Al stst warm L-uadratkilometcr, die von unseren Truppen bc * * * ei» Rahrungsmittelkrawall in England. lPrivattelcsiwmn.V Tie « tz - c W andere Knuten scklies lj^ untel vE l-cren K»rr- Barräte zu einem Sck illina ner£'X„ ^ 'bre und die lemcr Blumengärten in Tyrone ^ % lC0 ™ cmen Tei' ftir Gemüsezucht ans nutzen. Die Eröffnung Stockholm, 17. des schwedischen Reichstags. vom König mit' einer^Tbrrm^ c ^ ch -tag ist gestern unter anderem heißt- Schwer ift x;?!!!? worben, in ber es Reichstag in gemeinsamer Veranin,^ ' l5t . ber SUmi^ und Zukunft des gRSnSf-^ die Sicherheit der ich unter Zustimmung des ganwn ^an^riÄ^' ■ benT und das Selbstbestimmungsrecht des ReiäÄ Sa. m %iü;Ari£p ! r ää erhalten uerben. Tic cinftto?w < S C V" 1 f H nod] anfreM letzten Reichstages zur Frgge^ bn I n 11 h - f» f g ? 1 körend des emo Stütze bei meinen Bemübnngn ?^?^^ " "nd für mich e Lebensinteressen Schwedens sie verlangen"^ ^ bringen, O r • - i roiiiede kommt dann auf die k LebensMittc-lbeschafsung zu sprechen und ne i l? tcü:n . bei Hillen m Ansicht Weit"r lwUk fn^bi sondere .'kriegs- W e h v m a eit t unter Am'nüw na Me. m *fr- X " " 1 f “ " ' d e > fahrungen verlangt. Auß-rdem Onuachtcit Er- auf. Regelung des Berhäl» ^ Mitnehmern, neue Eisenbahiumlagen üi g' /^e'^cbern und Ar- N«. SwatseisenbahnL und Wilson. ^ÄJ!»"’sBil|.'llbeabsichllg'HE Ekt "b°nnittelten Note,, Stellung r u n g zu den zu nehmen an beiden ihm nehmen. Er werde aber die Ne* l °! c 11 Stellung die beiden kriegführenden 'lldäcktto^^ Erklärung tlmg des Kongresses abhängig *** * aI ' Der Seekrieg. CHite fatsche und teuderrziöse Anschuldigung der englischen Admiralität. Berlin, 17. Jcru. (WTB. Amtlich.) Nach der „Times" Dezember 1916 macht die englische Admira- nt ** dezug auf die Versenkung des Dampfers ,L8eftmrn ster" durch ein deutsches U-Boot und die Beschießung der in den Booten befindlichen Besatzung folgendes bekannt. Ter Grad der Wildheit, den die Deutschen in ihrer U-Boots- tawk erreicht hätten, schiene aufs höchste gestiegen zu sein bei der Bedeutung des englischen Dampfers „Westtnftister". Am 14. De- zemLrer 1916 wäre er von einem deutschen U-Boot ohne Warnung angegriffen morden, als er 180 Seemeilen vom Lande sich befand, und iväre schnell hintereinander von zwei Torpedos getroffen «En, die vier Mann töteten. Die Offiziere und die Besatzung des Dämmers wären, während sie sich von dem sinkenden Schiff zu retttn verfnchten, von dem U-Boot aus 2700 Meter Entfernung befchojfen worden. -Der .Kapitän iritb der leitende Maschinist tvären auf r^r stelle getötet worden, ihr Boot wäre gesunken. Der zweite um> dritte Maschinist und drei Mann der Besatzung wären nicht amgefrscht worden. Es folgen dann die üblichen Ausdrücke der Entrüstung Aer „kaltblütiges Morden", Beweis für den „Tiefstand der deutschen Ehre" usw., offenbar mit dem Zweck, die Erinne- rungan den „Baraloug"-, „Mng-Stephen"- und „Crampton"-Fall m ersticken. Demgegenüber wird, nachdem die dienstliche Meldung des betreffenden U-Bootskonrmandanten vorliegt, fest- gestellt: 1. Es ist nur ein Torpedo aus den bewaffneten Dampfer „Weftnrinster" abgefeuert worden. 2. Mit einer Kanone ist überhaupt nicht geschossen! worden. 3. Als das Unterseeboot nach dein Torpedoschuß auf- tarichte. war das Schiff schon gesunken. Die Angabe, die Be- fatznng tväre, als sie sich von dem sinkenden Dampfer zu retten suchte, beschossen worden, ist somit frei erfunden. 4. Das U-Boot versuchte nach der Versenkung sich den Rettungsbooten m nähern. Bei diesem Versuch kam ein feindlicher Bewachungsdampser in Sicht. Das U-Boot mußte sich rm Interesse der eigenen Sicherheit entfernen. Dies konnte um so unbedenklicher geschehen, als die Aufnahme der Besatzung des Dampfers durch den Bewachuugsdampser gesichert erschien. Der Bericht der englischen Admiralität ist somit in allen Einzelheiten falsch und tragt den Stempel tendenziöser Stimmungsmache im eigenen Lande und bei den Neutralen an der Stirn. Ein erfolgreicher U-Bootführer. . 2 t F.y n Dirn. (Priv.-Tel.) Kapitänleutnant Wünsche, der nttzllch mit fernem U-Boot zurückgekehrt ist, hat aus seiner Unternehmung 16 Schiffe mit insgesamt 26 000 Brn tto re gifte r- wnnen versenkt. Davon waren zwei mit Mais, drei mit Kohlen, drei mit Früchten, zwei mit Schwefelkies, zwei mit Fischen und je emes nnt Salpeter, Eisenerz Grubenholz und .Hafer beladen. Ein österreichisches Schiff ohne Warnung torpediert. di o m, 17. Jan. (WTB.) Bericht des Marineministe- rurms. Am Morgen des 14. Januar wurde bei den dalmatinischen Inseln ein österreichisches Schiff von.eurem f ra n zö s i s ch e n-T o r p e d o b o o t, das unfern ^eestrertkraften beigegeben war, t o r p e d i e r t und versenkt. Das Unterseeboot wurde ergebnislos von einem öfterreichi jchen Flugzeug angegriffen. Das Wolfffche Bureait bemerkt dazu: Es handelt sich um den österreichischen Kursdampfer „Zagreb", der, wie gemeldet, von einem feindlicher: Unterseeboot ohne Warnung torpediert wurde. Eine erhebliche Anzahl von Passagieren ist diesem Völkerrechts widrigen Angriff zum Opfer gefallen. U-Boot Beute. ^..London, 17.1«r, (WTB. Nichtamtl.) Die Admiralität wurde angenommen, daß die folgenden .^augayrtepchffse, die lange überfällig waren, von den Deutschen versenkt worden sind: Die, britischen Schiffe „Drama tist", „Ra d ma r ca r ro" „Mini ch", ,W e t 1 e rb h", ,H ul l" norwegischen Dampfers „Solvanch', der am 13. Januar von einem U-Boot versenkt wurde, hier angekommen. Der Dampfer „Otto", ivahrscheinlich norwegischer Nationalität tft versenkt worden. N«§ dem Reiche. Eine Kundgebung des Zentrums. ^ Frankfurt a. M., 17. Jan. (WTB.) (tzrzellenz Dr ^pahn richtete namens des Reichsausschufses der deutschen Zentrumspartei und der Zentrumsfraktion des deutschen Reichstages an S. M. den Kaffer folgendes Telegramm: An Seine Majestät den Deutschen Kaffer, Großes Haupt quartier. . J5 lTe * Majestät sagen wir für den Aufruf an das deutsche Volk im Namen der deutschen Zeillrumspartei und der Zentrumsfraktion des Deuffchen Reichstags ehrfurchtsvollen Dank. Für Ehre, Größe und Macht unseres Vaterlandes sind 9tot und Tod nie zu schwer. Für die Füh- JHJJ9 unserer Waffenmacht vertrauen wir Eurer Majestät Willenskraft. Helsen wir uns selbst, so hilft uns Gott. - c Dr. Spahn. Darauf ist folgendes AntworttelegrMnm eingeganaen Seine Majestät der Kaiser und 5lönig haben die ver- traueiisvolte Kundgebung des Reichsausschusses der deut lchen Zentrumspartei und der Zentrums fraktion des Deut lchen Reichstages mit großer Befriedigung entgeqengenom men und lassen herzlichst danken. Auf allerhöchsten Befehl: Geh. Kabinettsrat v. Balentini. Aufnahme der Vorräte an Brotgetreide usw. Um einen Ueberblick über die vorhandenen Vorräte an Brot getrerde und Mehl, Gerste, Hafer und Hülsenfrüchten zu gewinnen, ai H ö'^ruar 1917 eute Bestandsaufnahme bei den Erzeugern und Konimunalvexbänden ftattffnden. Zu diesem Zweck ist am 16 Januar ds. ^s. eine Verordnung des Reichskanzlers ergangen. UÄer dre Einzelheiten der Erhebungen werden die Landeszentral- behorden das Erforderliche alsbald bekannt geben. Um eine möglichst vollständige Erfassung der Bestände sicherzuftelleri, ist dem Kommunalverband zur Pflicht gemacht, bis Ende Februar eine Nachprüfung der gemeindeweise erfolgenden Erhebung der Vorräte ourch Beamte oder beeidigte Vertrauensleute vorzunebmen. Unk- rrchtige Angaben der Anzeigepflichtigen sind mit Strafen bedroht. Aber auch abgesehen von der Strafandrohung darf damit ge- rechnet werden, daß ieder Betriebsinhab^r seiner Anzeigepslicht im vaterlandffchen Znteresse mit peinlicher Genauigkeit Nachkommen und )owert Schätzung ungedroschener Vorräte in Frage kommt, diese gewiß schwierige Aufgabe so sorgsam und gewissenhaft wie irgend möglich erfüllen wird. ; jr Die ErfassunF all er und richtiger Einheiten r I ' u «, bie menschliche Nahrung und die Heerespferde erforder lrchen Kornermenge, (die von der genauen Bestandsaufnahme ab hangt, ilt unbedingt geboten, um uns die Sicherheit des Durchhaltens bis zur neuen Ernte zu geben. W e r b e i d e r B e st a n d s - aufnahme nicht voll seine Pflicht tut, selbst wenn er nur, um s n ni cht rn der eigenen Wirtschaft zu kurz zu kommen, die Vorräte sahrlafffg zu niedrig angibt, schädigt das Vater- I^a n d n n d h i l f t d e Ni F e i n d e , d e r u n s v e r n i ch t e n w i l l. ^eder mug deshalb in seinem Kreise ausklävend in dieser Hinsicht wirken, damit die Aufnahme richtig gelingt. „Mount Temple", „K ingGeörge", .Geora'H und „Volta ire" und die fvanKösffche-n «Schiffe '„Nan 1 es" und „A m r e r e s Es liegt eine deffnitive Nachricht aus Pernam- bueo vor, txck diese Annahme richtig ist. Am 15 Ja- wmr aberchs kam der japanische Dampfer „Hudson Hart," ^ ^ cl l)c öon Pernambucv mit den Kapitänen und 232 Mann ^^EMtzungen einiger, verloren gegangener Schiffe an, die an Ovzkchm dem 12. Dezember und 12. Januar versenkt wurden. Außerdem wurden die Dampfer „S a i n t Theodor e beschlagnahmt und mit einer Prisenbesatzung versehen. Der Dampfer „Yarrowdale" ist beschlagnahmt und mit ungefähr von anderen senkten Schiffen, die gelandet werden ^ ^ bcr 6eibcn Skiffe ist Vernichtung de» Schlachtkreuzer» „Tsukuba". Tokio, 17. Jan. (WTB.) Meldung des Reuterschen Burear^. D er Verlust an Menschenleben bei dem Brande PiL ¥*$*%**&&& „Tsukuba" wird jetzt auf 200 ae- Ichätzt. Boote von anderen Schiffen ftschten die Seeleute aus, wm denen,viele verwundet waren. Der „Tsnkuba" sank ^0 Minuten. Man glaubt, daß er in zwei Teile gebrochen ist. Dadas Unglück am Sonntag geschah, war bcr SfeWranö an Land. Die genaue Zahl der Verunglückten ist vorläufig noch unbekannt. Man glaubt, daß auch der Kommandant Arima und eine Anzahl Offiziere an Land waren. Ueber die Ursache der Erplofton weiß man nichts. r 1 m Tnfi: 0 Ä e n n J a V n r< Das russische Torpedoboot „Dobrowocez" von 660 Tonnen ist E E feschesdell^ am 21. August 1916 am Eingang d!s' Rrgarschen Meerbusens aus eine Mine gelaufen u,7d g e - ' 1 ^ n E c rt. h * ?$ e ° « e " - 17 ■ San. MTB. Nichtamtlich.) Der danr,che Dampfer „Norm a" (2800 Tonnen) ist am mft S ® alencia nach Londmij mit einer Ladung L>udfruchte von einem Untersee- fersen kt morden. In dem Telegrmmn ist nichts über das schick,al der Besatzung erwähnt. Es ist jedoch an- KÄ^^folche ^ ^^-1 wurde, da die Bersenkr^ng ,m Stavanger, 16. Jan. (WTB.) Ein vor Stavanqer kreuzendes englrsches Geschwader versolgte einen dem es jedoch gelang, wohlbehalten über dre Hohertsgrenze bei Egersund zu^slüch- t e n , wo er vor Anker grug. Als ein norwegisches Torpedo- dE^nnzukmn, zogen sich die ftemden .«riegsschiffe seewärts Bern, 16. Jan. (WTB.) Lyoner Blätter melden die rm“ eS .roamartrifd&'en Seglers „Saint M, che l" «1^4 Bruttoregistertonnen). Die Besatzung ist gerettet. dune Nichtamtlich.) Lloyds-Met- Besatzung des norwegischen Dampfers „West- ^ Schenkung bereits genieldet wurde, ist gerettet. Der Dampfer „Ophir" ist mit der Besatzung des . drrlin t?. Jan. (WTB.) Gestern nachmittag fand rm RerchÄkanzlerpatast unter dem Vorsitz des bayerischen Stabtsmlnrsters Grafen v. Hertling eine längere Sitzung des Bundesratsausschusses für aus wartige Angelegenheiten statt. Aus Studt und Land. «ießen, 18. Januar 1917. Kriegskinderfpende deutscher Krauen. Die von der Kronprinzesffn am 20. September 1915 ins Leben gerusene Stiftung „Kriegskinderspende Deutscher Frauen" hat schon ^durstigen KVlegerfrauen die während dem Kriege einem Kurde das Leben schenkten und sich m besonderer Notlage befanden eine einmalige Unterstützung von 20 Mark gewährt. Die Bequt achtung der aus Hessen eingehenden Gesuche wurde dem Alice- strauenverein übertragen; zur schnelleren Erledigung dürfte es sich für hessr, che Frauen empfehlen, ihre Gesuche an dessen Geschäfts- stelle, Darmftadt, Mathildenplatz 20, zu richten, die dann nach Bearbeitung du Weitergabe nach. Berlin veranlaßt. Auch die Ber- mb ÄäT er'“gST“ ^ Sntgegeuuahmo Bei der ungeheuren Anzahl täglich einlaufender Gesuche war es notwendig, die Gewnhrung der Spende auf die Fälle einev a u ß erg e w o h n.l i ch e n Notlage zu beschränken und für die Be- Iwilligung der Spende bestimmte Grundsätze auszuftellen Diese sind: o B nb muß nach dem 19. September 1915 geboren sein wesen \?in ® CWffWl mufe 3ur ^ elt f cr @eburt im HeeresÄenft ge 3. Der Ehemann darf nicht über 20 Mark Löhnung beziehen , 4. Die Gesuche msffsen innerhalb 3 Monaten nach der Geburt erngereicht werden. t , Di- Mutter muß burch besondere Umstände in außer- ?eXatm J™ T- bar J au6er Kiteasunterstützung unb Wochenhilfe keine anderen Einnahmen oder Vorteile haben — ba J t;rtb: ^ r t ie Ahnung, freie Lebensmittel, freie Feuerung' ftner Garten oder fteies Ackerland. ^ e Das Gesuch muß von der Mutter selbst geschriMn sein, um den bedürftigen Frauen nicht noch Veranlassung zu geben, durch Zuhilfenahme sich anbietender Schreibkräfte (wie dies bereits vorgekommen ist), die sich recht gut bezahlen lassen, noch unnötig Geld auszugeben. , Die Mttel für die Stiftung roerdeii durch fveiwillige Spenden ^Outerter Krregsmutter aufgebrachk. Der Mice-Frauenverein hatte in letzter Zeit wiederholt die Freude, solche Gaben hessischer.Kriegs- ^!!?s^?Ä-§^uftvelLergeben zu können. Nur ivenn weiterhin reichliche Mittel aus Hessen erngehen, können in gleichem Maße me frühn: bedürfttge hessische Frauen von der Stiftung unter- tutzt werden. Es ergeht daher an alle bemittelten Kriegsmütter Zb herzliche Bitte, durch eine ihren Verhältnissen enffprechende ^bnde^as Unternehmen der Frau Kronprinzessin nach Kräften * ** A m tl i che P ers o n al n Lch,reibgehilfin gewünscht wird, angegeben werden kann, sind an das ^ekretariat des Großh. Ministeriums der Justiz zu richten^ ZeuMMie sind mir m Wschrtft beijufüsen. " ^ »«* e cke r n - A bl i e se r u n g. Von zuständiger Satte wird darauf aufmerksam gemacht, daß den Besitzern von Bucheckern am nächsten Samstag von 11 bis 12 Uhf im ET Tf Stadthauses Gartenstraßc 2, noch einmal Gelegenst geboten werden soll, ihre gesänunelten Bucheckern zun Ablreserung zu bringen. Wer also Bucheckern besitzt, liefere sie zur angegebenen Zeit ab. Er erhält dafür 60 Pfenntck pro Kilogramm. Wer die Ablieferung unterläßt, setzt sich der Gefahr aus, bestraft zu werden. Für die Hälfte der gesammelteilt werden übrigens Erlaubnis zur Oelbereitung er- »„TE be ?-f eIn durch Kohlrüben. Du: K^tofteln macht eine möglichst ftarle §,eranziehunq ocr Kohlrubcn unabwemlich. Drc Kohlrübe bält sich im Gegensatz ^ ® enu 6 ini allgemeinen nur bis f kür später genug Kartoffeln L d°ben, mit Nachdruck aus mogüchlt reichliche Vermendimg der .bi. blruben m de.n nächsten Monaten bingewirkt werden In &«Mr e r n ^ bw Anordimug ergangen, daß überall da, wo genügend Kohlrüben,vorl>anden und, die Wochenkopfmenge auf 3 Pfund Kartofieln .herabgesetzt wird und daß die sortsallende Kartvffelmenae: durch mi»de,tens die doppelte Menge Kohlrüben ersetzt wird Die .nartoffelzulage pur die Lvchiverarbeiter bleibt bestehen Den übri- & wweit die Verhältnisse es zulaffen, ein gleiches Verfahren anempfohlen worden. . c Erhö hungi der Haferration für Holzabfuhr-, b e ‘ • Süc ?bstthr des Henrigen Holzeinschlages ans dett Wäldern, insbesondere für Grubenbetriebe und für Lweveszwecke, >hat o Schwierigkeiteii bereitet, da die gespannbesitzend ent Landwirte die Holzabftrhr vielfach! nicht übernehmen konnten, tveih !^5 uE m der Lage gesehen haben, ihre Pferde bei diesen fwweren Arbeit nnt der allgemeinen Haferratto» von 1' . Psd mt m&yg Kraftfutter so bei Kräften zu halten, wie es für die Fruhiahrsbeftellung erforderlich ist. Da das benötigte Grubenholz und der Hvlzbedarf des Heeres rn der bis zur Frührahrsbestellung noch zur VersugiMg stellenden kurzen Zeit unbedingt abgefahren u bat ba ^ Hriegsernährungsamt in Würdigung dev befteheiiden Futterungsschwierigkeiten angeordnet, dcust die Vor-, stände der .Kommunalverbände während der Zeit bis 15 Mär» Wenigen Pferde, die Holz aus den Wäldern abfahren, das für Grubenbettrebe oder für unmittelbarelr Heeresbedarf be-i ttt. mit Ausnahme von.Brennholz, eine Haferzulage von 1VL Pfund täglich, für die Dauer der Holzabfuhr bewilligen können. ^ Landkreis Gießen. w w 18 a i T?' ^ Etsernc Kreuz 2. Kl. wurde dem Musketier With. Kehler beim Res.-Jus-Negt 222 bcr 12. Komp., verliehen. q /' ® [ l Jan. Unteroffizier Wilh. H a n i t s ch im r.answehv-Jns.«Regt. 118 wurde ivegen tapferem Verhalten bei wlttztigen Patromllengängen am 11 . Januar mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Zum Unteroffizier wurde er im November 1916 befördert. - ^ th, ID Jan. Auf der Strecke Gießen—Gelnhausen^ zvnfchen Lich und Garbenteich, ist vor einigen Tagen unterhalb des sogengmtteift „Fuchssttauckies" ein D a m m r ii t s ch einge-, tteten. Die Geleise ftihren hier über einen hoch angelegten Damm, der infolge des anhaltenden Regens und der Schiieeschmelze nach^ gab, wie dies schon in früheren Jahren öfters geschehen ist. Glücklicherweise wurde der schaden rechtzeitig entdeckt und Vorsichts-^ maßregeln zur Sicherheit des Verkehrs getroffen. Die Züge müssen die gefährdete Stelle sehr langsam passieren. Es wird eiftäg ge-, arbeitet, um ein iverteres Senken des Dammes zu verhindern. Der schaden durfte bald tvieder behoben sein Kreis Alsfeld. X A u s d e m O h m t a l. 17. Jan. Der P o st s ch l i t t e n geht wieder; das war schon seit Jahren nicht der Fall. Der Scynee ttegt allgemein fußhoch, an Windwehen und in Hohlwegen meterhoch. Sch„eeschipper schippen Bahn. Die Vögel befinden sich in Not und bedürfen der Fütterung. Wie's wintert, so ’ sommerts! ' 1 Kreis Friedberg. • ^dad-Nauheim, 18. Jan. Unterofftzier und Offt- ^ersasplrant Wilhelm Langsdorf wurde mit dem Eisernen; Kreuz ausgezeichnet. D»rheim 18. Jan. Wilhelm Eißner von hier erhielt das Eiserne Kreuz und ioardc' zum Gefreiten befördert.; oa Ockstadt, 18 Jan. Dem Landsturmrekrut August Pfeuffer rm Rep-^nf.-Regt. 87 und dem Musketier Heinrich perliehe:^ ^ ^ im 2ns.-Regt. 394 wurde das Eiserne Kreuz ^^x^odheim v.d.H., 18. Jan. Kanonier Pfaff int Feld-Artlllerr^Reg. Nr. 107, erlstelt das Eiserne Kreuz, ebenso Unteroffizier W i e r, in: Jrff.-Regt. Nr. 88; die Tapferkeitsme- daüle hat letzterer fchon, früher erhallen. Jäger Fritz Jae obi, erhielt die Hessische Tapserkeftsmedackle. ^ ^oa. Vilbel, 18. Jwi. Dem Schützen Wilhelm Duvlois ^ayn des I,oh. Peder Taplotz, im Res.-Jnf.-Regt. 30, iwirri* das Eiserne Kreuz verliehen, Starkenburg und Rheiuhessen. Mainz, 17 Jan «WTB Nichtamtl.) Das nachstehende Telcgramni ist He.sie von dee btesigen 'BürgermeWrei abqesandt morden. ,,An des Deutschen Karsers Majestät! Euerer Kaiscr- Uchen Aöaiestat Ku,id-,sbunc, an das deutsche Volk lrom 12 Januar- Hat Ul allen dcntschsn Herzen mächtigen Widerhall qesundm ^ic «tadt Mmnz von deren Mauern der Aeind durch das nnbe- zwungenc deutsche Heer abgehalten >norden ist. teilt in ehrlichen, !orn die gerechte Entrüstung über die schnöde Zurücktveisung des hochhcrjtgen ?enedenvangehotö lurd die nun ossen bekannten ruchlosen Ziele ünsever Femdc. Sic dankt dem Kaiser für seine macht- ^ vollen deutschen Wvrte, die, unseren Widersachern MnLen sollen, daß das.gan^e deutsche Volk wie ein Mm« hinjer seinem Kaiser steht und eisern entschlossen ist, alles zn tun, bis der endliche volle Sieg evjumuflon ist. Vevnmlttmcs und Vertrettmg der Stadt Atainz." Kreis Wetzlar. " Kroidorf, 18. * Jan. Dr. Seipp, der als König!, preutz. Stabsarzt der L. 1 seit klriegsbegiim im Felde steht und der bereits mit dem Eisernen Kreuze sowie dersHessischen Tapser- keitsinedaille ausgezeichnet wurde, ist jetzt vomMöuig von Bauern auch der bäurische Militär Verdienstorden verliehen worden. Hessen-Nassau. etc Aus Hesse u - N a s s a u, 18. Jan. Ter Oberpräsident, hat folgende Ferwnvrdkmnq für die höheren Schulen und Lehrerbildungsanstalten der Provinz Hessen,Nassau und des Fürstentums Waldeck von -Ostern 1917 Ins ebendahin 1918 festgesetzt: Für den Regierungsbezirk Kassel, mit Ausnahme der Stadt Atarburg, das Fürstentnn, Waldeck und die Städte Tillen- burg, Frankfurt a. M., Herborn, Bad-Homburg, Oberursel, Usingen und Weilburcp: Ostern 1917 vom 4. April bis 19. April: Pfingsten 25. Mai bis 1. Juni: Sommer 6. Juli bis 7. August: Michaelis 29. September bis 16. Oktober: Weihnachten 21. Dezember bis 4. Januar 1918: Ostern 1918 27. März. Für die Städte Marburg, Biebrich. Biedenkopf, Diez, Eltville, Ems, Hadamar, Höchst a. M., Geisenheim, Limburg, Montabaur und Wiesbaden: Ostern 1917 4. April bis 19. April: Pfingsten 25. Mai bis 5. Juni: So innrer 20. Füll bis 21. August: Michaelis 3. Oktober bis 16. Oktober: Weihnaächen 21. Dezember bis 4. Januar 1918: Ostern 27. März. v. Frankfurt a. Dl., 17. Jan. Der älteste Sohn von Pros. G g. Bender, der Vizewachtmeister unb Offiziers- aspirant Fritz Bender vo,n Feld-Art.°Regt. 63, starb im Alter von 21 Jahren den Heldentod fürs Vaterland, Pros. Bender, ein eifriger Förderer aller gemeinnützig vaterländischen Bestrebungen, ist Vorsitzender des Zweigvereins Frankfurt ci. M. vom Vogels- berge r Höhen kl ub lnrd hat sich als solcher um die Hebung des Fremdenverkehrs im Vogelsberg große Verdienste erworben. Geboren in Hungen, lebt und wirkt er eifrig für „sein" Ober« Hessen. Die Teilnahme mit der hart betroffenen Familie ist allgemein. Frankfurt ia. M., 17. Jan. Tie heutige zahlreich besuchte Sxmptversämuckung des Mittel rHeini schcn Fabrika n - len Vereins nahm einstämmig folgende Erklärung au: ,,Der Mittelrheinische Fabrikantenverein nimmt in seiner heutigeil zum drittenmal während des Krieges stattfindenden Hau Pt Versammlung Verankassung, seine Bewunderung und Dankbarkeit den kämpfenden Truppen auszusprechen, die auch im abgelausenen Jahr wieder eine Fülle glänzender Waffentaten vollbracht, da4 Vaterland vor feindlichen Einfällen bewahrt und grvtze, für die Volksernährung wichtige Gebiete in Besitz genommen haben. Aber auch hinter der Front ist es gelungen, die der Versorgung des Heeres uud der Bevölkerung dienenden ''Aufgaben befriedigend zu lösen, mld es ist mit Sicherheit zu erirxrrten, daß dies auch.künftig trotz alter Schwierig keilen gelingt, wenn alle Krästö sich in deirl Dienst des Vaterlandes stellen. Nachdem die letzten Kundgebungen des Vierverbandes auch deu bisher auf Verständigung rechnenden Kreisen volle Klarheit über die Ziele unserer Feinds und ihr heuchlerisches Vorgehen gebracht haben, darf vertraut ,verden, daß das ganze Volk einig und geschlossen nach dem Aufruf unseres Kaisers zusammen steht, uud daß alle Machtmittel und alle Bestrebungen hinter der Front nur aus das eine Ziel, die Niederringung unserer Gegner, gerichtet werden. Die In d u st r ie wird, wie bisher, alles darau setzen, den ihr gestellten Aufgaben gerecht zu werden." _ _ yJL”." ' — " — ff J—lüillLLj 1 ! ISÜ ^ jUL ' JSÜLLlg ' JJii 1 . 6eri^t$faa(. Utitfr der Anklage des Giftmordes. ---Frankfurt a. M., 17. Jan. Vor dem Schwurgericht hatte lick) Mittwoch und Donnerstag der 27jährige Fabrikarbeiter Karl Friedrich S chv 1 l aus Wiesbach w e g e u G i s t m o r d e s zu veraurtworten. .Gr lvar beschuldigt, im Juli 1916 seine Braut Therese Kandlbinder durch Gift getötet'zu haben. Sckwll ist bereits 16 mal vorbestraft und war schon von srülier Jugend an ein Fvemü» des weiblichen Geschlechts. Im Jahre 1916 verkehrte er einer sMnna 5)irsch, der er nur von (Äift erzählte. Ter Angeklagte führte auch stets Gifte, die er sich in einer Drogerie beschafft hatte, bei sich und prahlte danrlit. daß er weit gescheiter als der Gfftnwrder Hopf sei, wenn er Gifte lnuvenden würde. Während er noch mit der Hirsch verkehrte, bändelte er mit der >ßandlbinder an, der er alle Ersparnisse ab schwindelte. Um sich eines der beiden Mädchen zu entledigen, beschloß er, so nimmt die Anklage an, den Giftmord. Da die Hirsch sich nicht emfchüchtern ließ, maßte die Kandlbinder darmr glauben. In der Nacht zuist 18. Juli vollführte er die Tat, indem er dem Mädchen mit Arsenik bestreuten Kuchen zu essen gab. Das Mädckien starb innerhalb 24 Stunden.. Scholl wurde schon am nächsten Tage als der mutmaßliche Täter verhaftet. In der Verhandlung bestritt der Angeklagte die Tat, gab aber zu, daß er Gift bei sich gefüllt und allerlei Redensarten über Gftt gemacht habe. Tie Kandlbinder habe zwar Arsenik von ihm bekommen, sei aber von der Wirkung dieses Giftes nicht belehrt worden. Vermutlich habe sie davon genössen und sei daran gestorben. Weitere Einzelheiten konnte der Angeklagte nicht angeben. Die Zeugen bekundeten, daß Scholl ihnen gegenüber oft von Arsenft Vergiftungen gesprochen habe: sie halten alle einen Selbstmord der K. für ausgeschlossen. Die Sachverständigen stellten einmütig bei der K. Arsenrkvergiftung durch fremde Hand fest. Tie Geschworenen bejahten die Schuldfrage auf fahrlässige Tötung. Scholl nmrbe daraus in später Abeuvstuude wegen fahrlässiger Tötung pu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Er nahm die Strafe an. * ][ Marburg, 17. Jan. Das Schwurgericht verurteilte heute die 26 Jahre alte, seit drei Jahren von ihrem Manne getrennt lebende Arbeiterin Helene Gabriel aus Radom in Russisch-Pol eil, zuletzt wohnhaft in Groß-Ropperhausen, die beschuldigt wurde, ihr neugeborenes Kind am 29. April v. Js. getötet zu haben, zu 2 Jahren und 2 Monaten Gefängnis. Acht Monate Untersuchungshaft werden in Anrechnung gebracht AAusdemKreiseBiedentopf, 17. Jan. Der Landrat des hiesigen Kreises hat einen Aufruf an die Gemeinde Vorstände erlassen, in denen er ihnen nahelegt, die Schafzucht, die bekanntlich im Hinterlande srülwr in hoher B-Me stand, wieder neu zu beleben und im Frühjahr in den Gemeinden, in denen die Schafherde ganz eingegangen ist, -wieder eine solche zu bilden. Keine (Gemeinde solle sich die groLan Vorteile, die jetzt die Haltung einer Schafherde mit sich brinjW, entgehen lassen. vermischtes. Ein großes Eisenbahnunglück in Rumänien. * Lon d oli, 17. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Die „Times" meldet aus Ci u rea in Rumänien vom 7. Januar: Zwei Züge mit ungefähr 2000 Personen sind ineinander gefahren. Mehrere Wagen des einen Zuges wurden vollkommen ineinaudergeschoben, der andere Zug entgleiste. Die Leichen von ^ Soldaten, Frauen und Kindern liegen auf denr Bahnkörper. Unter den Verwundeten befindet sich der französische Attache Marguis Dabelbvh. Schneefälle in Frankreich. * Bern, 17. Jan. (WTB. Nichtamtlich). Seit 48 Stunden wüten in ganz Südsrankreich schwere Schneestürme. In den Seealpen sind die ineisten Ortschaften vom Verkehr abgeschnitten. «rechliche Nachrichten. Hkrttesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft. Savbatseier den 20 . I a n. 1917. Freitag abd. 4.35 llhr. — Samstag vorm. 8.30 Uhr. Predigt. — Nachm. 3.30 Uhr. — y SabbatauSgang 5.50 Uhr. — Wochengottesdienst: morg. 7.00 Uhr, abds. 4.30 Uhr. letzte Nachrichten. Personenzug Sieben Köln entgleist. i. Köln, 18. Jan. (Drahtnachricht.) In der verflossenen Nacht gegen ! Uhr entgleiste am AuSaang der Kölner Elsenbahnbrncke ein Personenzug. wobei fünf Personen schwer und 25 leicht verletzt wurden. Die Schwerverletzten befinden sich anher Lebensgefahr. Seit heute vormittag sind alle Geleise wieder frei. Der Anprall war äußerst heftig. Feuerwehr und Sanitütskolonne waren sofort zur stelle und überftihrten die Verunglückten in die Kölner Krankenhäuser. Wie wir von zuständiger Seite erfahren, hat der Unfall sich bei der Einfahrt eines aus Gießen kommenden Per- sonenzugeS in den Kölner Hauptbahnhof durch einen in anderer Richtung fahrenden Leerzug infolge Ueberfahrens des Haltesignals ereignet. Der Leerzug fuhr in die Flanke des G i e tz e n c r P e r s o n e n z u g e s und brachte zwei Wagen znm Umsturz. DaS Unglück ist auf den herrschenden stai-fen Rebel zurückznftihren. Der Besuch der parlamentarischeil Präsidien in Berlin. Berlin, 12. Jan. Die Präsidenten der österreichischen, nngarischen, türkischen nut> bulgarischen Volksvertretungen, treffen am Freitag in Berlin ein, ivo sie vom Reichstags Präsidenten, Bürgermeister Dr. Reiche, zwei Stadträten, so wie den Stadtverordnetenvorstehern, ferner von Vertretern der Reichs- und Stadtbehörden empfangen werden. Nach den Begrüßungen im Reichstage und Empfängen findet am Samstag eine Rundfahrt durch Berlin, eine Besichtigung städtischer Einrichtungen und eine Begrüßung im Berliner. Rathause statt. Die Fraftionsführer beim Reichskanzler. Berlin, 18. Jan. Die Besprechung des Reichskanzlers mit den Parteiführern der Reichstag sfr aktiv neu findet, wie das „Berliner Tageblatt" hört, gegenüber anderslautenden Meldungen, am heutigen Donnerstag statt. Deutsch österreichische ErnährungSkonftreuz. Wien, 17. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Ministerpräsi-, dent Elam-Martinit, und (Henevalmajor Hofer reisen heute nach Berlin ab, wo Besprechungen über Ernäh-rnngssragen ftattsinden. Ein Aufnif an die Polen. Warschau, 17. Jan. (WTB. Ni-chäMutlich^ Ter pröoi- sorische Staatsrat hat au die Polen einen Anfrut gerichtet, in dem es n. a. heißt: Durch den ewig denkwürdigen Akt vom 5. November 1916 haben die verbündeten Monarchen des Deutschign Reiches und Oesterrei-ch.-Ung-arns die Unabhän-gigteit des polnischen Reiches proklamiert. Die Wiederbelebung dieses Reiches, sein wirklichter Llufbau, die einseitige Ausdehnung in die sein Akte verkündeten unabhängigen S'taatswesens auf die Rußland entrissenen, noch Polen gravitierenden Länder. dies ist die große weltgeschichtliche Aufgabe .unseres^ Voltes. Bevor die oberste Gewalt der polnische König übernahmen wirch ist zwecks Bildimg des pol nischen Reiches ^dcr provisorische Staatsrat berufen worden. Das Bestreben des Staatsrados^ wird g?rich,tet sein auf eine, wenn möglich! baldige Vorbereitung des gesetzgebenden Landtages sonne ans die ''Ausarbcitnn.g der verfassungsinäßigen Einrichtung des Reiches, die den Bedürfnissen der Neuzeit entspricht und aufgebant ist aus der Grundlage der Gleichbereckltigung aller Bürger. Die Schaffung einer zatzkreichen, schlagfertigen und nwhldiszi- pliniertcn polnischen Armee, die treu unseren großen vitterlichen Traditionen den alten Onchni des polnischen Schivertes wiedererwecken wird, ist für uns effre freudige, dringende Mtlvendigkeit. Wir sind uns nämlich dessen bewußt, daß eine solche Armee die erste Bedingung ftir ein imabhängigee- ^taatswesen darstellt. Sie .wird zur Merlangnrrg der dem polnischen Reiche iwllvendigen Grenzen betragen und wird zur Handhabe des Ansehens dieses Reiches. Da eine Anordirnng der allgemeinen Wehrpfticht gegenwärtig noch nicht getroffen inersen kann, wird sich die Heeresorganisation ans die freüvillige Werbung stiltzen, wofür unsere heldenmütigen Legionetc eigene, bereits fertige Kadres bilden. Gleichzeitig wird der Staatsrat an die Arbeit der Organisierung der polnischen Verwaltung, nankentlich auch des polnischen Finanzwesens hevarrtreten und die stufenweise Ausgestaltung ^md Uebernahme einzelner Telle des öffentlichen Dienstes erstreben. Seine besondere bedeutsame Aufgabe erblickt der Staals- rat in der Bezeichnung und Anwendung wirksamer Mittel zur wirtschaftlichen Belebung des Landes, Hebung des Gewerbes, und znm Beginne des Wievermffbaues der vernichteten Wohn und Arbeitsstätten, in den er vor allem die Bedürfnisse des arbeitenden Voltes und den Arffschwung seiner geistigen und materiellen Kultur berücksichtigt. Die Erfüllung der großen Aufgaban des gegenwärtigen Angew- blicks erfordert von der Volksgemeinschaft eirtsprechend große Opfer. Der Staatsrat wird bemüht sein, die Lasten und Nnzuträglicksteiten, die der Kriegszustand zur Folge hat, nach Möglichkeit zu nnldern. Immerhin muß man die NollocTrdigkeit voraussehen, noch weitere, hierfür unentbehrliche Opfer und Lasten zu tragen, damit der K>rieg für Polen günstig verlaufe, und darauf müssen alle Bürger gefaßt sein. Mögen sic auch darauf vorbereitet sein, daß der StaatSrat bei seiner Tätigkeit mit vielen Schwierigkeiten wird zn kämpfen haben und daß die Früchte seiner Arbeit nicht allein von ibm ab- hängen werden. Die Arbeit des Staatsrates wird um so günstigere Ergebnisse erzielen, einer je größeren Unterstützung mrd Mitnärkung der Nation er sich erfreuen wird. Wjir stellen fest, daß wiir nicht eine beliebige politische Organisation sind, die dieser oder jener Lösung dient, sondern daß wir das polnische StaatÄbesen vertreten und eine mit RcgienmgsLesugnissen ausgestattete Körperschaft bilden, die alle Staatsbürger gleich behandeln und von allen auch gleiches Gehör für sich beanspruchen wird. Aller Sölxne bedarf das Vaterland heute, keinem ist es gestattet, sich der Dienste für dasselbe zu entziehen. Das Bvmbardfment von Galatz. Stockholm, 18. Jan. Seit dem Vorrücken der Deutscher über Braila ist in Galatz eine Panik ausgebrock>en. Die begüterte Bevölkerung verließ größtenteils die Stadt, nnr daö Proletariall ist zurückgeblieben. Dieses ist der furchtbarsten Hungernot ausgesetzt, da die Militärbehörden alles irgendwie Eßbare beschlaMähmt haben. Brot fehlt gänzlich und nur Maismehl ist vorhanden. Ebenso herrscht gänzlich Mangel an Belenchtungs- mrd Heizmaterialien. Die (Aektrizitüts- und Gaswerke stellten den Betrieb infolge Kvhlen- mangels ein. Die Wasserleituug ist durch das Bombardement ge-- sährdet: infolgedessen wurde sie abgestellt. Die wohlhablerchere Bel- völkerung wurde russischerseitS zur Flucht verlockt durch die Nack>- richt, der Feind sende alte Rumänen zu Feldarbeiten nach der Türkei. Ein endloser Flüchtliugszug bewegt sich unanfhörlich über die Straßen. Man zählt täglich 20 (KX) Flüchtlinge. Das rumänische Parlament brach plötzlich seine Sitzungen ab, anscheinend, weil man sich in Jassy nicht mehr sicher fühlte. Die Not der rumänischen Flüchtlinge in Odessa. Gens, 18. Jan. lieber die in Odessa lprrsckFitdeii schiveren dLotstände berichtet der Smiderkorrespondent des „Temps", daß infolge des Zuströmens der flüchtigen rumänischen Familien namentlich aus Braila, die Lage geradezu kritisch geworden sei. Tie Riinlänen seien notdürftig nntergebrach^ Die ihv-em durch die öffentliche Wohltätigkeit zukommenden ^pendeii erwiesen sich als durchiaus unzureichend. T-ve Teuerung der nnchtßfften Gebrauchsartikel habe einen nie dagewesenen Grad erreicht. Der bulaarische Bericht. Sofia, 17. Jan. (WTB. Nichtamtlich.» Bericht des Geiveral- stabes vom 17. I an.ua r. Mazedo n isch e Fro n t: Alt der gaiizeu Fvorit ,chtoack^ Artilleriefener an gewissen Stellen, besonders an der Struma und Patrouillengesechle. Zlvei stündliche Kreuzer beschossen riffolglos unsere Stellungen in der Nahe der Strnmanründung. Rumänische Fronte Vier stnudliche Flugzeuge über- flogeii Tnlcea: wir vertrieben sie wieder durch ArtillEfener- Englands Männermangel. Rotterdam, 17. Jan. (WTB. Nichlamtl.' De, „Nieuwe Rotderdanffche Eonrant" nrcldel aus London: Der Präsib.nt des Ackerbananrtes Prutlrero teilt mit, er babc' von dein Kriegsirmt die VerstäTldignng erhalten, d>rß «'s sich al< nötig heransg-öellv habe, die Hälfte der vom Militärdienst befteiten Männer, die in der LanÄvrrtschaft tätig seien, anfzurufen Es sollen Maßregeln getroffen werden, um so rasch als möglich enil sprechen den Ersatz zu schaffen. „Daill) Emo nicke" wentx't sich energisch gegen dies« Entblösrmg des Landes von Arbeitskräften und schreibt: Entweder haben wir eine ernste Lebensmittel und Schiffahrtskrisc oder nicht. Wenn eine solche Krise besteht, so ist der Plan, von dew ohnehin schon entvölkerten Farmhöfen 20- bis 30Q00 Männer weg zu hoberi, einfach wahnsinnig. Wenn aber keine Krise besticht, warrrm hat man so viel Vtlarm geschlagen? Warum ist denn ein Lebensmittelkontrollenr nötig genxfen? Warum essen wir denn Kriegsbrot und warnm stellt Prethero selbst die Lage ans unserer Insel als die einer belagerten Stadt hin? Wcn.n die neue 'Ütat, reget dnrchgeft'rhrt wird, so wird nicht nur der oraanisiertenl Lebensmittelerzeugung ein schverer Schlag zugcfügt, sondern es wird auch die Bebauung des königlickijen Parkes usw. uninögllchl werden. Das Blatt verlangt eine Erhöhung des Dienstpflicht alters. , London, 17. Jan. >WTB. Nichtamtlich.) Die Verlust^ listen voin 15. und 16. enthalten die Nnmeil von 58 Offtz-ieren (26 gefallen) und 345)4 Mann. Rotterdam, 17. Jan. In Birmingham lvnrden taiffe,^ freiwillige Polizisten eingestellt, znm Ersatz für die Bmnfs-poti- zistcn, die zur Front gehen Man braucht im ganzen 3(X)0 Neam, als Ersatz und deshalb richtete der Bischof von Birnüngham einen Aufruf an die sizeisttichen, sie möchten Polizisbendrenste annehnven — Tie englische Admiralität mackit bekannt, daß ba£ Departement des ersten Seelords zur Organisation der Arbeit auf den Schiffswerften und in den Marinewerkstätten ausgebaut werde. Zum^ Leiter dieses Neorganisationsdepartements wurde Lynden-Viccassep mit dem Titel „Direktor der Schiffswerften arbeiten" ernannt. Die Stimmung in Frankreich. Berlin, 18. Jan. Ter Vertreter des „Berliner Tageblattes" in Lugano berichtet: Eine ans Frankreich in der Schweiz eingetrossene skandmavische Persönlichteit, die über ein halbes Jahr in^ Frankreich verbrachte, gibt mir Anffchlnsse über die dortige Stimmung. Sie sei ganz und gar nicht so, wie sie die ftan zösische Presse darstelle. Vielmehr ftelK die große Me ln Heu des französischen Volkes unter dem Einfluß des deutschen Friedens^ ongebotes und wünsche sehnlichst, daß die Regierung auf den Bor schlag Deutschlands ein ginge Von zähem Festhalten an der Revanche oder Rückeroberung von Elsaß-Lothringen sei absolut keine Rede, wenigstens nickst bei dm Masse, lleberall, versicherte mir mein Gewährsmann, kann man selbst in guten Kreisen den. Wunsch hören: Ach, wenn dock, die rkiegierung mll Deutschland zilsammengingc und die Engländer zum Lande hinaus - komplimentiere. Nicht, daß man die Engländer Haffe, aber man sei ihnen gegenüber argwöhnisch in boRm Grade. Ein nnver söhnlicher Haß gegen Deutschland, den die Presse zn schüren versucht, existiert nrcht, wenigstens nicht im Volke. DaS Eifendohnunglück in Frankreich. Genf, 18. Jan. Bei dem Zusarnmenftost eines Güter zuges von Le Havre nach Paris mit einen: von Paris nach Le Havre sich de wegen den L-aza.rettzug wurden 18 Wagen zertrünnnert. Unter beti Toten, deren Zahl amtlich ver- schwiegen wird, befinden sich nach Pariser Blältermeldiingen zahlreiche britische Osfiöie're. Italienische Niedergeschlaflenheit. B^e r n , 17. Jan. MTB. Nichtamll.) In einem „Widerstand^' überschriebenen Artikel sagt „Giornate d'Jtalia", daß kein Land an der Fortsetzung des Krieges so viel Interesse iyabc, wie Italien, uni) wendet sich sodann gegen die Niedergeschlagenheit und Entmutigung, die sich besonders feit deni Friedensangebot der Mittel machte in Italien geltend gemacht t-abe. Nack den Ausführungen des Blattes gehen in fast allen größeren Städten des Landes böse Gerüchte um. In Äont fabele man von einer Revolution in Florenz, in Florenz spreckic man von blutigen Aufständen in Bo logna und in Bologna erzähle man mm einem Aufruhr in Pisa, wo man wissen wlll, Turin stehe in Fkammeir usw. Das Blatt erklärt alle diese Gerüchte für falsch. Griechenland nimmt die Forderungen an. London, 17. Januar. (WTB. Nichitamtlrch. ^luch das Ncutersiche Bureau erfährt, daß Griechenland die Forderungen der Alliierter! in vollem Umfange angenommen hat. Der britische (Gesandte Elliot ist aus Jeinen Posten zurückgekshrt. Bern, 17. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) „Pettt Parisien" mel-- det: In der Kammer herrscht wegen der Ereignisse in Griechenland ^ lebhafte Erregung. Einige Wgeordueten hätten geäußert, sie wür- . den von der Regierung schnellstens genaue Erklärungen über die Lage in Griechenland verlangen. H-erv^ schreibt, er wisse, daß seft einigen Tagen ein selxr schlechter Wind gegen das Kabinett Briand in den ^Handelgängen der Kammer wel,c. Man werfe Briand Lang-- mütigkeit gegen König Konstantin vor. Hervö erllärt sodann, es sei inertwürdrg, wenn man jetzt schon von neuen Ministerlisten: spreche, weil Briand sich von König Konstantin habe um den Finger ivickeln lassen, wo sich vielleicht schon in ivenigen Tagen zeigen werde, daß der Widerstand König Kvnstaittins endgültig gebrochen sei. Herve sagt, man müsse noch einige Monate abwarten, bis die Regierung Belveise ihrer Tätigkeit habe erbringen können. Wenn die Regierung unter den augenblicklich entstandenen Bevhältnisseir gestürzt würde, würde dies keinen 'glücklichen Einfluß ans die Armee nnd das Land ausüben. Eine neue Rote an Griechenland Gens. 17. Jan. Die griechischen Meldungen der Pariser Blätter bestätigen, daß die Entente der Athener Regierung eine neue, in energischem Tone gehaltene dkote übervenüt hat, in der die unverzügliche Ausführung der Forderungen des Ultimatum^ verlangt wird. Gleich.zeUg liegen aber vom 13. Januar datterds Athener Meldungen vor, in denen ausdrücklich! erklärt wird, die dlusführung des Ultimatums sei schon in vollem Gange und Minister Zalott'stas habe srch zur .Besprechcmg der Einzelheiten zu den Enlentcgesandten nach dem Hasen von Keratsini begeben. Die Perser für die Türkei. K o n st a n 1 i n o p e 1, 17. Jan. Me in der Türkei lebenden Perser haben sich, soweit sie wehrfähig sind, iirnt türkischen Heeresdienst gemeldet. Die 18- bis 25jährigen Freiwilligen kmnmen an die versischc' Front. Ungefähr 200 000 Perser aus Persien selber haben sich an die türkische Seite qejtettt, um die Russen aus Persien zu vertreiben. Lansiligs Rücktritt. Berlin, 18. Jan. Zu einer Meldung, daß Lansincr zurücktrete, bemerkt der Berliner „Lokalanz.": Es lie^t hin reichend Grund zu der Anuahme vor, daß die Meldunig über Lansings Mscktritt zutreffend ist. Obwohl Gesundheits- rücksicksten als der lfür Üanftugs Rücktritt bestimmende Grmid angegeben lverden, ist sein Rücktritt unter den gegebenen Umständen docki ein Ereignis, das die größte Aufmerksam- « teil aller politischen Kreise verdient und sicher auch sinden wird Die Pca^uahmeu der Schweiz. Wien, 18. Jan. Der schweizerische (^esianbw Bourcard äußerte laut Wiener „Neuen Freien Presse": Ter Schritt der Schweiz ist fernes,vegs als eine Maßregel aufzufassen, die untere Nachbarn beunruhigen soll oder kann. Sie ist ausgesprochene Vor ■ bengnngs und Vorsichtsmaßnahme und geeignet, in der Schümiz wie bei den Nachbarn Berulstgimg l>ervorzurusen Angesichts des sichtbar verschärften Kriegszustcnrdes glaubte die schoeizer Regie rnng mit dc-r Ausdehnung der Mobilisierung nicht zögern zu dürfen, rKwohl dadurch die Lasten für die Schweiz noch oerTmint werden Trotz der Ausdehnung der Mobil.isim.uing Ixit die Stnveiz noch inmwr nicht zur allgemeinen Kriegsmobikisiernng gegriffen Wir haben nur eine Ten 1 nvoIstlisier-img zugn Zwecke (sHyti • 'chutzt's, der Beweis ist, daß die vom Ablös»mgsiw^nn Vervetten! Offiziere und Maumchawen iricht chnzunüchan Höchen. *, • -v ' ' . " ' Dem Herrn über Leben und Tod hat es heute unseren treuen Vater und Grossvater gefallen, Herrn August Stiehl Zugführer i. K. im 68. Lebensjahre heimzuholen. In tiefer Trauer: Marie Stiehl twnstel Stiehl Carl Stiehl und Frau Emma Bia Stiehl geb ‘ Külp Giessen (Am Riegelpfad 26), Crefeld, den 17. Januar 1917. Die Beerdigung findet Samstag, den 20. Januar, nachmittags 3 Uhv, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. 576 Nachruf. Am 12. Januar verstarb nach kurzem Leiden uuser lieber Freund und Kollege, der 263 V Grotzh. Hess. Lokomotivführer i. R. Herr Heinrich Waag Wir verlieren in dem so unerwartet rasch von uns Geschiedenen ein treues Mitglied unserer Ortsgruppe. Sein freundliches Wesen sichert ihm ein bleibendes Andenken über das Grab hinaus. Ortsgruppe Gießen des Verbandes Kgl. Preutz. n. Grotzh. Hess. Lokomotivführer Gestern wurde uns die traurige Mitteilung, das; unser treuer Packer Edward Warm nach kurzer Krankheit verschieden ist. Er war ein Muster treuer Anhänglichkeit undPflichterfüllling. Wir werden seiner stets in Ehren gedenken. Möbelhaus I. Fttmann 264 . ,,nd dessen Angestellten. 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Verlag von Emil Roth in Giessen Soeben erschienen und in jeder Buchhandlunj vorrätig: l)as für jeden Geschäftsmann überaus wichtige Iweseiz über eitlen | ifarefluiiisaizstem put " vom v i 26. Juni 1916 [7357 und Frachturkundenstempelqesetz'im 7 « 8 Mit den AnsftthrBnysbestimmnnoen hierzu. Text-Ausgabe mii Kernworten, Anmerknngen, Tabellen nnd alphabetischem Sachregister. 1—8. Anklage. Bearbeitet von M. Bahn, 1. Staatsanwalt in München. Nr. 867 Wide i leutsehen Reich! gesetzc. Preis m> pig. ÜalKer-Allee I 5 5-3immcr 'ISuIntun« mit Mädchenkammer mib reich lichem Z.nbehür per 1. April zu vermieten. l00^<4 3 Zimmer Krofdorfor Mrnile 37 idiöiic :{=;lim.=ü5of)iiii!i!i mit .iubchor uitb Garten - amctl per sofort oder später zu vermleten. Näheres bei Wilhelm rianli, Mit bl ytrnhc .3. 120 | Verschiedene ( 2 a. 4 Z.'Woiin. zu ver.nieten 0147 Marktplatz 1 8 l. Part. Wohnung »• auch 7 Zimmer mit allem 'sttbehör ver 1. April oder Mai zu vermieten. Zu ersr. 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