w. 11 Der 64ctK»<* DyAtz« erschemt täglich, außer SemUagS. - VeUaqen: Gichever KamMenblStler; Lreirblatt ßLr re« Krv.-Vuch. u. Steindruckerel R. ränge. Zchristlettnng. Seschästrstelle n. Druckerei - Schulstr. 7. postlcheeNonto: Zrankftitt a. w. XI6S6 Vanfvertehr: Sewerdedenk Sietzen üh,.u^Ut MU LLZ *. bic Zo£je , 5ratmmct ^um Nachmittag vorher Zeklespreir, l Än-ecaen- örtlich 20 Pi.. Äer» mietungeic u. Stellende» suche 1b Pf., auSwärt» 25 Pf., b Pwhvorschrsit 30 Pf Reklamen 7b Pf^ bei Platzoorschrist SO Pf. Hauptschnitleiter: Aug^ Goetz. Verantwortliche für Politik u.Feuillewn: Aug. Goetz. Stad« »ich, Land, Vermischt es u.Ve-< richtssaal: Fr. N. Zenz^ Anzeigenterl: H. Vrck, sämtlich in Gießen. & Die Antwort der Kinde an Wilson. Sin Ausnif de; «aiserr an da; dentsche voll. (WTB.) Großes Hauptquartier, 12. Januar. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Kronprinz Rupprecht von Bayern. Auf unseren Stellungen bei Armentieres und Lens sowie beiderseits der Straße Albert-Bapaume lag mn uns kräftig erwidertes heimliches Artillerieftuer. Mrdlich der Ancre griffen die Engländer in den frühen Morgenstunden zweimal vergeblich an. Bei Serre brach der Angriff vor unseren Linien zusammen. Nördlich B e a u - court wurden sie nach anfänglichen Erfolgen durch kräftig geführten Gegenstoß verlustreich in ihre Ausgangsstellung zurückgeworfrn. 5b Gefangene und zwei Maschinengewehre blieben in unserer Hand. Bei Beaucourt sind noch kleinere Jnfanteriekämpfe im Gange. Front des Deutschen Kronprinzen. Westlich der Maas, auf der Eote und in den Vogesen lebte der Artillerie- und Minenkampf an einzelnen Stellen zeitweise auf. Heute früh in die feindlichen Gräben auf den Combres Höhen und östlich Nomeny eingedrungene Stoßtrupps kehrten ohne Verluste mit 16 Franzosen zurück. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. An der Düna und im Seengebiet südlich Düna- burg nahm die Gefcchtstätigkeit gestern wesentlich ab. An der Bahn Wilna — Dünaburg wurden an- grnfende russische Kompagnien unter großen Verlusten ab- geunesen. Zwei zur Verbesserung der eigenen Stellung südwestlich Riga unternommene kleinere Angriffe brachten uns 32 Gefangene ein. Front des Generalobersten Erzherzog Josef. In Erweiterung unserer Erfolge am 1b. Immen- wurden «sch gestern mehrere h intereinanderliegende Stellungen des Gegners gestürmt. Der Feind erlitt schwere blutige Verluste und ließ einen Offizier, achtzig Mann sechs Maschinengewehre und drei Minenwerfer in der Hand des Angreifers. Nördlich und südlich des Susita-Tales blieben feindliche Angriffe erfolglos. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls vonMackensen. In der Sumpfniederung zwischen B r a i l a und G a - i a tz drängten wir den Russen weiter gegen den Sereth zurück. La Burtea wurde genommen. ^er Nacht vom 1b. zum 11. Januar versuchten bewaffnete feindliche Schiffe Jsaccea donauauftvärts zu passieren. Ein Dampfer wurde durch unser Artillerieftuer versenkt ern audever gezwungen, auf das Nordufer aufzulaufen. Mazedonische Front. , Südlich des Ockrida-Sees griff der Feind die ostrrreichisch-ungarisch-bulgarische Front hinter der Cerva an, Dre Stellungen wurden gehalten. Der Erste Generalquartiermeister Ludendorff. Der Abendbericht. Berlin. 12. Jan., abends. (WDB. Amtlich.) Nördlich der Ancre sind Kämpfe im Gange. * * * Die Weltpvlitik, von .der vor dem Kriege bei uns in Deutschland die meisten nichts Rechtes wissen wollten, die sogar in den Parlamenten wie ein erkalteter Ofen stand, sprüht uns jetzt von Glut und Feuer. Wendete sie sich sonst an den Weitblick der Wissenden, an die Sachkenntnis der Wirtschafts- kniidigen, sv redet sie heute in einem unheimlich persönlich zugespitzten Ton zu jedem einzelnen Deutschen. Die Antwort der Feinde auf unseren Friedensvorschlag, auf die vermittelnde Anfrage Wilsons, erklingt uns nicht als eine Fügung des lwlitischen Schicksalswillens, sondern als ein Menschenmachwerk sonderlichster Art. Der Kampf der Völker, der so schicksalsschwer auf uns niederwetterte, ist jetzt hinübergespielt worden in enge, kleinliche Herzen, die nichts zu wissen scheinen von höheren Schickungen, sondern nur von den Ausgeburten menschlicher Leidenschaften, des Hasses und der Selbstüberhebung. Bevor wir Deutsche uns zu den hier offenbarten „Zielen" der Gegner recht äußern können, müssen wir uns über die Niedrigkeit wundern, in der sie ihre Kriegspolitik machen. Diese Niedrigkeit hat in der Geschichte foutn ihresgleichen, weil diese Bewahrerin großer Dinge aus dem hetzenden Atem solcher diplomatischeil Krcrkehler wie Lo i> G^ovge und Briand eben nichts machen urtb verewigen, konnte. Finstere Vergessenheit breitet die dunkelnachtenden Schwingen über diesen.„Geschlechtern" aus. Mer heute stehen diese Gestalten und Köpfe erhellt, beschienen von einem grellen. Lichte, vor uns. Ihre Maske ist gefallen! Bisher hatten die Gegner meist mit deni Kleide sanfter Morast, mit der Toga des Friedens- und Tugendpredigers, sich angetan, dagegen auf unseren Küraß, die gepanzerte Faust unseres Militarismus hingewiesen. Jetzt, da das deutsche ^Friedensangebot erschienen war, da einige mrter unä Deutschen ixrriib# Hinalls gleichfalls, nur mit etwas mehr Narvität und Kurzsichtigkeit als die englischen Hench- wr k? die pazifistische Garderobe eingedrungen waren, da schüttelt der britische Leu die falsche Mahne und gibt die angeborenen Natnrlante von sich Zwar immer noch von einigen Zwischentönen moralischen Bemühens begleitet, aber doch ilngezähmt und angrisfswütig. Eine nette Jllustra- tron zu der englischen Ministervede, in der es hieß, mit fHfera wilden Tiere könne man keine Verhandlungen fuhren! Es enthüllt sijch folgende historische Tatsache: Der Brlte fühlt sich nicht nur als oberster Hüter der politischen Weltmoral — auf gewisse Amerikaner ist nur ein Mglanz davon übergegangen —, sondern auch als Richter und Vollstrecker dieser „moralischen" Macht. Er glaubt an diese beste aller Welten, wenn England sie regiert. Gegenwärtig ist aus diesem ehemals starken, festgewurzelten Glauben infolge der züchtigenden Hand des Schicksals, die über diese Weltherrscher gekommen ist, ein Dünkel geworden, alles mit Worten, Prahlereien, Lästerungen, Ansprüchen kundtut, was er mit der Tat nicht erreichen kann. Die englischen Wurzeln sind zwar angefault, aber sie liegen noch fest und tief in der Erde, so steht es in Lloyd Georges Seele fest, und dem schwindeirden Ansehen der die Meere beherrschenden Macht muß mit der lautesten Stimme imd dem längsten Sprachrohr nachgeholfen werden. England hat seine Kriegsziele kundgetan, Herr Briand, der eifrige Wiener, der für sein unglückliches Larrd um Lohn buhlt, hat sie niedergeschrieben. Wir brauchen hier nicht alles noch einmal aufzuMlen, was da von mrs begehrt wird: Elsaß-Lothringen ist auch dabei. Die Herren sind so klug dem Präsidenten Wilson zuzugestehen, daH über diese Bedingungen auf Grund der heutigen Kriegslage noch nicht verhandelt werden fomt, und sie schmettern die Türe zur Friedenskonferenz zu. Die britische Weltmoral faucht und funkt dazu noch einmal in allen Farben. Wir sind dre Friedensstörer, die Verbrecher, die gegen den Strom stimmen (der sich hoffentlich nur als eine schließlich doch fahrbare Themse erweisen wird). Es ist eine komische, britische Wut, die aus dem Dokument der Entzerrte spricht, trotz dem es der Franzose mit der Phrafenzunge beleckt hat. Was jetzt in Deutschland die Folgen sind, wie je- der Ernzelne unter uns diesen so unheimlich persönlich klingenden Anpöbelungen begegnen wird, das hat der Kaiserin, dem nachstehenden herrlichen, begeisternden Erlaß besser gesagt, als wir es zu tun vermöchten. Die Feinde haben aus- gerusen, daß sie uns zwar als Reich zerschmettern, daß sie Europa nmH ihrem Plane neugestalten, jedoch die deirischen Volker gnädigst leben lassen wollen. Das ist ein Pfeil, der irrch-t ohne tiefe Wirkung in die deutschen Herzen gefahren rst. Dre Wrrkung wird sein, daß das Reich noch einmal wie eine Pulvermirre aufbrennt. Und ein gnädiges Geschick wrrd den ungemessenen Uebermut der Gegner hoffent- lrch schon bald die Strafe ereilen lassen! * 4 - * Der österreichisch.ungarische Tagesbericht. , Wien 12.Fan. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 12. Januar 1917. Oestlicher Kriegsschauplatz. Im Mündungsnrinkel des S e r e t h irehmen die Kämpfe einen günstigen Verlauf. Am Südflügel der .Heeresfront des Generalobersten Erz- herzog Joseph warfen österreichisch-ungarische und deutsche Bataillone des Generalmajors Goldbach südlich der Oitez- Straye den Feind in raschem Ansturm aus mehreren hintereinander liegenden Höhenstellungen. Der Kampf kostete den Russen außer schweren blutigen Verlusten sechs Maschinenlehre urw drei Minenwerfer, die nebst einem Offizier und 0 Mann in unserer Hand blieben. Russische Gegenstöße ver- lrefen wie an den Vortagen ergebnislos. Sonst bei den k. und k. Streitkraften der Ostfront nichts von Belang. Italienischer und südöstlicher Kriegsschauplatz. Nichts zu melden. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f e r, Fcldmarschalleutnant. Ereignisse zur See. Ein Geschwader von Seeflugzeugen hat in der Nacht vom 11. auf den 12. ds. Mts. das feindliche Flugabwehr- ,eld bei Belig na, das seit der Zerstörung durch unsere Flieger bei den Angriffen am 14. November und 6. Dezember vorigen Jahres wieder aufgebaut worden ist. sehr erfolgreich mit Bomben belegt. In den neu errichteten Hangars wurden mehrere Volltreffer erzielt. Flottenkommando. Lin Aufruf der Aaisers. Großes Hauptquartier, den 12. Januar 1917. (WTB. Amtlich.) An das deutsche Volk. Unsere Feinde haben die Maske fallen lassen. Erst haben ie mit Hohn und heuchlerischen Worten voll Freiheitsliebe und Menschlichkeit unser ehrliches Friedensangebot zurück- gewiescu. In ihrer Autivort au die Vereinigten Staaten haben sie sich jetzt darüber lstnaus zu einer Eroberungssucht ÜwiUh 1 !: Schändlichkeit durch ihre verlnrmderische Begründung noch gesteigert wird. na* die Niederwerfung Deutschlands, die Zer- '«ukeluttg der mit uns verbündeten Mächte und die Knech- Europas und der Meere unter dasselbe zähneknirschend jetzt Griechenland trägt. mß ^t ie ln dreißig Monaten des blutigsten Kanrpfes gewissenlosesten Wirtschaftskrieges nicht erreichen bringen ^ mcrt * en aud * in Er Zukunft nicht voll- Unsere glorreichen Siege und dre eherne Willenskraft, mit der unser kämpfendes Volk vor dem Feinde und das da- hnm jedwede Mrihsal und Not des Krieges getragen hat, bürgen dafür daß unser geliebtes Vaterland auch fernerhin nichts zu fürchten hat. Hellflammendc Entrüstung und hri- Zorn werden jeden deutschen Mannes und Weibes Kraft verdoppeln, gleichlviel, ob sie dem Kämpf der Arbeit oder dem opferbereiten Dulden geweiht ist. Der Gott, der diesen herrlichen Geist der Freiheit in unsres tapferen Volkes Herz gepflanzt hat, w^rd uns und unteren treuen sturmerprobten Verbündeten auch den vollen ^-reg über alle feindliche Machtgier und Dernichtungswitt geben. Wichelm I.R.. * » * Die Londoner Presse und die Antwort an Wilson. ^ 5S fte ci büTn ' IT JEmr. (WTB. Nichtamtlich.) Das meutrndß Birvean meldet ans London, daß sich alle Blätter enthusiastisch über die Antwort der Mii-erten cm Wlsov äußern. „Daily Telegraph" schreibt: Di- Note drücke die Stün» mung der verbündeten Völker voll und ganz aus. Wir glauben, daß stc rn Amerika als völlig korrekte und befriedigende Ant- wort auf die Mitteilungen Wilsons betrachtet wird. Urrter den Krlegszrelen der Mlrierten ist keines, auf das sie nicht stolz ,ern ionntew In diesem Bewußtsein fordern sie das Urteil txs amerckarnschen Volkes und der neutralen Welt heraus Dre „Morning Post" fogt: Die Rede Lloyd Georges und dre LntNwrt der Alliierten an die Deveinigten Staaten zeigen., daß dre Mlrierten das neue Jahr mit wichitrger Stirmnung beginnen England selbst bleibt unverletzt, aber sein Herz erbebt urtter dem Unrecht, das seinen Freunden m'.getan ist. Wir wollen verernrgt bleiben, bis unsere Aufgabe durchgeführt ist. Zeinen: Me Antwort der Mlrierten an Lvrlson inuß dre Zustimmuirg und Billigung des großen ameri- kanr,chen Volkes fcnden. Sie ist im Ton außerordentlich höflich mib freundichattlrch, in der Argumeirtierung klar und positiv, von den blühen ^dealen der politischen Moral erfüllt, der alle Amerrkaner immer huldigten. Deutschlland, schreibt das Vlatt, bat Wüsons Ersuchen um nähere Aufklärung rimdweg abgeschlagen L'ie Miierten haben die allgenreinen .Kriegsziele mit größerer AuStziihrlrchfkett imd Genauigkeit nrrtgeteilt, als in irgend einer Erklärung an die eigenen Landsleute. . „T a i l y N e w s" führt aus: Der Haupttmtersckiied zwischen der Antwort der Mlrrerten an Wilson rmd derjernaen Deutsch,lands rst, biSöbie Alliierten offen und ausführlich! die Bedingmigen! ? ^nen. An Deutschland sei es jetzt, zu sagen, ob man i-och Frieden bekomme. Me Mliierteii hätten die Tür nicht geschlossen Wir sagt das Blatt, daß die Rich,tigkeit der Argumeitte der Muerten Nirgends besser erkannt wird, als in den Vereinigten Staaten. Der türkische Bericht. Konstantinopel, II.Jan. (WTB.) Bencht vom 11 Ja» nuar. Nach einer ArMerieVorbereitung, die 48 Stunden dauerte, griffen die Engländer unsere Stellungen m der Gegend von Iwan Muhamed östlich K u t e l A m a r a an. Dem Feinde gelang es zuerst, in eiingen Teilen unserer vorgeschobeiien Gräben Fuß zu fassen, dann aber wirrde er durch Gegenangriff gegen Mittag liber- all zurückgeworsen. Ebenso wurde der Feind zurückgeworfen, der uns nach heftiger Artillerievorbereittmg mit Bomben an der Fol- lahie.-Front angrifs. Fii der Umgebung von Hamadan imteriiahmen wir einen erfolaroichen Ueberfall gegen einen feinde lichen Vorposten, in deßen Verlauf wir eine Anzahl Gefangener machten, zwei Maschinengewehre erbeuteten und die zweite Hindernislinie des Feindes zerstörteii. Der Gegner verlor ungefähr hundert Marm. Kaukasus front: Wir eröfsneten ein überraschendes Feuer gegen mehrere feindliche Schiffe, die sich im Hafen vorc Meivs (?) befanden. Wir zerstörten durch Volltreffer einen englischen Kreuzer vom Typ Vano (Jiuno), ohne daß dieser Zeit fand, das Feuer zu eröffnen. Das Wrack des Kreuzers brennt rwch. Ein Torpedoboot, das sich ebenfalls int Hafen befcnrd, entfloh, nachdenr ihm durch unser Berlar ein Mast zerbrochen war. Ein anderes Wachschiff non imbekannter Nationalität erhielt während der Flucht einen Voll- treffer mtb enffernte sich, stark zur Seite überneigend, in fübTidveT Richtung.. Amtlicher englischer Bericht aus Mesopotamien. Nordöstlich K u t - e l - A m a r a auf dem rechten Digns-Ufer > setzten wir anr Morgen des 10. Januar bei näbligein Wetter url- sere wrterirehnnmgen fort und machten den ganzen Tag Fort- chritte. Bei Einbruch der Nacht waren wir mr Besitz des «nößteN Teiles der türkischen Schützengräben auf dem rechten Tigris User in denr Flußbogen nordöstlich Kut-el-Amara. Tie Gefan.nneurahl des geskrigen Tages ^beträgt 178, darunter 7 Offiziere. Jri eineiit einzigen 300 Bards langen Verbiudungsgraben lrrgen 200 ge- allene Türken. Me Lage ist anstheinend an den übrigen Steller ähnlich. Amtlicher englischer Bericht aus Aegypten. Unsere Truppen eroberten mn 9. Jarumr eirie starke, aus sechs Linien von SckKtzeugräberr mit sechs .Hauptschanzeu und einer Zentralschanze (wörtlich central keech b'steluurde feindlifl>e Stellung, die Rasa .30 Meilen östlich von El Arisch, deckte. wurden 1600 Gefangene gemacht und vier Gebirgsgesckmtze erbeutet: 600 feindliche Tote und Penvundete blieben in wrsercn Händen.' DK MM Angriff bestimmten Truppen verließen El Arisch am o. ^onnor NM 4 Uhr nwrgens. Der Angriff ans die fcotblttfje ^teHirag begann am 9. Januar um 7 Uhr morgens. Der Kampf aruerte bis 5 Uhr nachmittags, wo die Stellung endgültig ge- Mrntt war. Eine nach dem Kampf von Schalal, 16 MeitenI oMch Rasa, heranrückende Hilssabt r llung wurde festgestellt. Tie !Abteilung wurde an einem Punkte ungefähr vier Meilen von Rasa entfernt in einen Kampf verwickelt und vollständig vernichtet. Amtlicher französischer Bericht der Orient-Armee vom 11. Januar. „ ^schlechte Wetter hielt an und verhinderte jede bedeutende militärische Unternehmung. Ter Artilleriekampf wurde auf der Mnzen Front fortgesetzt, besonders an der Struma und in der «Aegend von Macovo und Monastir. Unsere Enviderung war nördlich und westlich des letzteren Punktes sehr wirksamm Am 8. Ja- ^^»u^rnahTnen britische Truppen einen Streifzug auf Minder, östlich des Tojran-Sees. Sie führten Gefangene mit Gestern Patrouillenzusammenstöße südlich Serres. ._^_N§wes'cn.' Britische Wasserflugzeuge bombardierten Gereitsch, ludvfflich^lmntta. Zwölf englische Flieger bombardierten wirksam mUttarische Anlagen von Hudovo und Strumiea. Einem Geschtva- bei Veles^^ Fliegern glückte ein Bombenabwurf auf die Lager Die Lage Griechenlands. Bern, 12. Jan. (WTB Nichtamtlich.) Anläßlich der Annahme des Ultimatums der Entente durch die Athener Regierung veröffentlicht die ganze französische Presse eine anscheinend offiziöse Note, in der erklärt wird, daß trotz der Annahme das Mißtrauen der Entente gegenüber Griechenland nicht geschwunden sei, daß die bisherige Haltung der Athener Re- den Rückschluß zulasse, daß die Forderungen der Alliierten auch letzt nicht so durchgeführt werden würden, wie der Vierverband dies wünsche. Die Blätter lassen durchblicken, daß die hellenische Negierung nach wie vor versuchen werde, Zeit zju gewinnen, um schließlich doch auf die Serie der Mttckelmachte zju 'treten. * * * Die norwegische Thronrede. Kristiania, 12 .Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Fn der «yronrede, mit der der König heute den Stor- trng eröffnete, wird auf die wachsenden Schwierigkeiten der Neutralen infolge des Krieges hingewiesen. Trotz des Ätrevens Norwegens nach strenger allseitiger Neutralität seren Mernnngsverschredenherten mit den Kriegführenden rnfolge abweichender Interessen nicht zu vermeiden gewesen Die Regierung habe sich bei der Behandlung dieser Angelegenherten des Rates des Stortingspräsidenten und ?^ lä^br bedient, halte das aber nicht für aenüaend, so dckß Me Einsetzung eines Stortingsausschusses erwogen werden solle, den die Regierung in wichtigen Fragen zu- zrehen konnte. Die Thronrede erwähnt weiter die Beqeq- . cv^ n 5 eTI zwischen den Außenministern der skandinavischen ^mder und fee Noten zur Unterstützung von Wilsons Schritt und geht schließlich auf die Staatsstnanzen über. Der Seekrieg. Der Untergang der „Regina Marghcrita" bestätigt ... Karl sruhe, 11. Jan, Der „Basler Anz. meldet ^ Rom: Es bestätigt sich, das; das italienische Linien- w£&l na Balona durch Mine oder Torpedo untevgrng. 600 Mann der Besatzung .. ü m J$ e J ° m , m .. e n - Das Linienschiff hatte 13 430 Tonnen Waffervrtnängung. Die Besatz una betrug 820 Ernnert mar das Schiff mit vier 30.5-Zentrmeter° ^^ntimeter- und zwölf 15,3-Zentimeter-Ge- KWett, sowie vier Dorpedolcmciarrvhren. Gs war 1901 Vom Stapel gelaufen. Ei« feindlicher Transportdampfer versenkt. } 2 ' («TB. Amtlich.) Am 28. Dezember 1916 hat ernes unserer Unterseeboote im englischen 5:^ * a b^nen abgeblendeten, von Zerstörern begleitetem Transportdampfer von etwa 8000 Tonnen oers enrr. Auszeichnungen. '^ an * (P^ivattel.) Dem KapiLänleutnant ^ unter cmßerst schwierigen Berhält- dre Versenkung der „S u s f r e n" herbei führte, wurde der Orden ,,Pour le märrte" verliehen. Das Ritterkreuz **° n s®f?^ en |° aer ? Kaprtänleut^ nant Franz Becker, dessen Tauchboot 55 Tage lang unter- toe>Q$ war. Dre gleiche Auszeichnung wurde dem Oberleut- bet ' wie gemel- Der Mangel an Schiffsraum bei den Feinden. < ^ London, 12. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. EI wurde eine Verordnung er- latsen über dre Charterung von Schiffen nach von brr tischen Häfen. Aehnliche Bestimmu^ ^^§^Eerch und Italien erlassen worden. Der • SJ 10 ettgere Ueberernstrmmung in des Schrfssraumes zu sichern. In Zukunft wird von der nationalen Behörde ernes jeden Landes die We l ben müssen, bevor irgendwelcher fremder Schiffsraum gechartert wird. geltenden Bestimrmrngen sind ooic der Verrechnungsstelle für iL>chwe^r Käse in München 8 zu beziehen. — Bis auf weiteres gürten folgende Preise bei tan Verkaufe an den Verbraucher im Mernhandcl nicht __ überschritten werden: bei Schweizer HEtkäse l^MEllhaler ^ Käse) und hartem (getrocknetem) Kräuterkäse <2,60 W, bei weichem Kräuterkäse 2,40 Mk. für ein Pfund — Auch die Einfuhr von Emnrenthaler Schachtelkäse unterliegt nunmehr dem -Verrechnungsverkehre: nähere Auskunft erteilt die Verrechnungsstelle für Schweizer Käse in München." . Kartoffel und Kohlrübe. Berlin, 12. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Dre Knappheit von Kartoffeln macht eine möglichst starke Heranziehung der Kohlrüben unabweislich. Die Kohlrübe halt sich im Gegensätze zur Kartoffel für menschlichen Genuß im allgemeinen nur bis Mitte März. Deshalb muß un I ^5 später genug Kartoffeln zu haben, mit T möglichst reichliche Verwendung von Kohlrübe.^ u^u nächsten Monaten hingewirkt werden. In Preußen ist die Anordnung ergaurgen, daß überall, wo genügend Kohlrüben vorhanden sind, die Wochenkopsinenge auf drei Pfund Kartoffeln herabgesetzt wird und daß die fortfallende Kartoffelmenge durch mindestens die doppelte Menge Kohlrüben ersetzt wird. Die Kartoffelzulage für Schwerarbeiter bleibt bestehen. Den übrigen Bundesstaaten wurde, soweit es die Verhältnisse zulassen, bcr£ gleiche Verfahren anempfohlen. Berlin, 11. Jan. Da eine Vornahme von Wahlen nach den Vorschriften der Re ich s ve rsi ch eru n g s o r d - nung wahrend der Kriegsdauer nicht erwünscht erscheint, wivo in Abänderung der Bekarmtmachung vom 18. April 1916 (Reichsgesetzbl. S. 321) durch eine Verordnung des Bundesrats vom 11. Januar 1917 der Zeitpunkt, bis zu welchem die Amtsdauer der Vertreter der Unternehmer oder anderen Arbeitgeber und der Versicherten bei Versicherungs- behorden und Versicherungsträgern sowie der nicht ständigen Mitglieder des Reichsversicherungsamts und der Lant^s- versicherungsämter längstens erstreckt worden ist, auf den Schluß des Kalenderjahres festgesetzt, das dem Jahre folgt, in welchem der Krieg beendet ist. Aus Stutzt untz Lerntz. Gießen, 13. Januar 1917. Spart mit Kartoffeln, denn fie müffen bis 15. August reichen B e rs o n a l na ch r: ch t en. Ernannt wurde am 9. Jan. 1917 Jubus Alker in Gießen zum Schreibgehilsen ber dem Amtsgericht Gießen. — Ter Grobherzog hat dem ^berbriestrager Jak. Schneider in Seligenstadt das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige treue Dienste^ und dem Postschaffner Peter Wagner in Neckarsteinach das All gemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Dienste" ver liehen. ** Auszeichnung. Dem Ersatzreservisten Hans T h o m a vergehen brkedrlch-August-Medaille am Kriegsbande Erhöhung der Tragfähigkeit bei Güter- w age n. Zur Linderung der derzeitigen WagengesteUungs schwierigkerteu und zur besseren Ausrttttzung des Güter- wageirpavks wird bei einem Teil der bedeckten und offeneir Guterwagen mit 15 t Laoegewicht die Tragfähigkeit, die nur 13 750 k g beträgt, auf 17 500 kg erhöht: die erhöhte Tragfähigkeit ist an den Wagen augeschrieben. Der oben angegebene Zweck wird nur dann erreicht, wenn die Verkehrtrerberrden diese erhöhte Tragfähigkeit der betreffenden Wagen auch voll aus nutzen; es wird dies bei Massen>- sendungen in der Regel ohne weiteres möglich sein. <. . Beurlaubungen der im Heere stehenden Me- " verende n zur Forffetzimg des Studiuirrs erfolgen grundsätzlich mcht, da sie mit den milttärdienstlichen Jntmssen nicht vereinbar sind. Dagegen darf Urlaub zur Ablegung der Vorprüfung und der Staatsprüfung denen erteilt werden, die alle Bld-nlgungen für die Zulassung zu diesen Prüfungen erfüllt habeir. SL Bermechung von Härten ist ihnen Neuerding zugebilligt, das letzte Semester vor der Staatsprüfung in einem besonderen 56ursus zu erledigen und daran anschließend die Staatsprüfung abzulegen Hierzu werden sie auf die Dauer von 3 Monaten beurlaubt. Ferner fft tat ui der Vorprüfung Stehenden, die ihre Dienstpflicht mit der Waffe vor dem Kriege abgeleistet haben oder mit deren Ab lerstung begonnen hatten, die Möglichkeit gegeben, in einem Kursus pon 2 Monaten das letzte Semester zu erledigen und daran anschließend die Vorprrmmg abzulcgen. Daduixl, wird die Härte beseitigt, daß Studierenden, die ihrer Dienstpflicht vor dem Kriege ganz pder teilweise genügt hatten, die Krregszcit aus die Stttdienzeit nicht angerechnet lverden konnte, während ihren gleichallerigeni Kaineraden der Kriegsdienst angerechnet wnrde, so daß sie iw- staude waren die Vorprüfung abzulegen. (WTB. Amllich) ** Umsatz st e u er. Nach dem Gesetz über die Waren Umsatzsteuer vom 26. Juni 1916 sind alle Gewerbetreiben- den, die einen Jahresumsatz von mchr als 3000 Mk. haben verpflichtet, bis spätestens 30. Januar l. I. die in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 1916 einaeaanaenen Zahlungen bezw. erfolgten Lieferungen bei Großh. 'Finanzamt anzumelden und die Umsatzsteuer ziu zahlen. Soweit der Betriebsinhaber mangels einer geordneten Buchführuna außerstande rst, oen tatsächlichen Gesamtbetrag der Zahlungen bezw Lieferungen miz-ugeben, genügt schätzunas- werse Angabe. Diese muß jedoch den wirklichen BerlMt- nissen entsprechen, andernfalls erfolgt Einschätzung durch die Steuers^lle. Die Handwerker-Beratunasstelle Ortsgewe rbevereins steht den Mtqlie- dern umd deren Angehörigen bei der Aufftelluna der Unterlagen für dre Umsatzsteuer in den Sonntags und Mitt- wochs von 1—2 Uch: im Gewerbehaus, Kirchstr. 161 stattsindenden, Sprechstunden, wo auch Anmeldeformulare , „ Jj ,.. -11_ s?tss% dr ^rsMkrMsrik-kj-E». ßekowmen yt, meldet, daß er im Golfe von Biskapa ^ ^ " Die^Mann„Omniu m" begegnete. ^ ^anuschast hatte den Dampfer wahrscheinlich in Booten verlaffen. Der „Omnium" mißt ungefähr 60M Toiinen. frauen und Töchter, dieser Ällgem.' Teuff^ Fra-ueiwerän Ottsgde Gießen), m 1915 und 1916 einrii^te liatar i^ ll^bl ^icht. Urfprünglich waren 1 bis 2 W vor^scheu. ^ wnr aber so groß, daß 7 Kurse em- ~ Nun will der Verein, veranlaßt durch verschiede Ansiagen, Kurse für kau fmännische B u ch- ?? % or ^ W »ich auch hierfür die bewährte A p pel gesichert. An diesen Kursen ftmSen Mer Kreise tecknehmen. Nach ^nnen neue Tellnehmerinnen nichit mehr enttreten. Wir verwerfen noch, auf die Anzeige in dieser Nurnme? ö^.S^?"heaterbureau. ^ fci ausdrücklich darauf hrngewiefen, daß die heutige Gasworstel- luntz Conrad Drehers mit dem Schwank „Der alte Feinschmecker" die letzte Vorstellung ist, die um 8Uhr ^rgen Sonntag ab beginnen sämtliche Menovorftellungen mtt Mcksictst auf die Früherlegung von Ladenschluß und Polrzeiftunde um 7^ Uhr. * n. D er Thea ter verein veranstaltet die erste O pern v o r st e l l u n g dieses Wlmters am Montag, den 2 2. Ja- "U^r. Da die CiseubahnverbLndung mit Darmstadt in jetziger im i! ^0 Vorstellung von Mitgliedern des ^onkfurt aufgesichrt werden. Vion den 4—5 be- Opern Mozarts, die im Spielplan der Bühnen stehen, war bwl-er vom Theaterverein nur „Figaros Hochzeitt^ zur Aufführung l Aus dem Reiche. Die Regelung des Käsevcrdrauchs KAuiig von Eulwhi und Vertrieb von Schw^? ~ Beftiinnlungen vom 20. September 1916 bis zum 30. April 1917 verlängert wird Ten nteirfvn »emmmmqen werden von ieW autf) fori-f^ch^^rkäse unterworfen, jedoch wird für die Käse-- mZr^ r,lZ der Ätt« Äta Iplfc&ftm^ltgrsevt, die Bcslimnnn,. bei ikmen^d^ "".^wlsclxnhande! und IM Mrsschnitt kommen vcm Ul u nn £!' i>U hangen gebl leben es Laub sind zu entfernen, die Bäume sind zu talken und nrttLerrnringen zu versehen und die Baumscheibe ist umzugraben. D^^usllchllmg der Krone ist Vvrzunehmen, Edel- 9€,im ^ Tl Baumen und Stecklinge von Johannis- und A^lbEi muß man schneiven. — Gedenket auch unserer bestell Helser^bei der Ungeziefervertllgung. gebt den jetzt darbenden Vö- Uuter,ckstups und reichliche Nahrung, sie verdienen ihr Kostgeld mrt Zinsen. * JUV,L qqo sm ßa> Ü tt Vt. 13 -^ unserem Orte sind bis heute >M«nn^Zfhoben worden, wovon 72 durch Rellamatt'mi^ Mnnittonsherstellung oder fonstiger Kriegsarbeit in die .Heimat oder erne Mumtronsfabrik beurlaubt sind. Den Heldentod Mrs Vaterland starben: Offz.-Stellv. Pfarrvikar Gu^v Bartb^ August Riedel, Hch. Naumann, Peter Preis <öein\k «Römer Km-l G-ißler. Hch. Notes. Kl 4'uS7c?t Kch- Grün und sem .Bruder Ludwig Grün, Ludw Seivv Doschcn, HcrMMM Hörstel, Otw Müller. Sch drosch, Hch. Scharmann, Kar! Riehm, StuÄ irre A« Zimmer mann,.Hch Schwab, Mnrab Seht Hch UnteE-ier Frieimch Klinkel, Cmril Feh FZN /ranst Kl. Schön, Untvsff. Hch. Hvfmann, Joh Jantz Heinrick Schadeck VI Lehrer Fmcdrich Fachs, Lehrer WUh^Ä üllef Karl Hasfelbach, Ernst Arnold, Wilh Deibel Wiener UnM. K^rl Becker, Ld '.K^ fef. XI., Urttffij. Sfart Lückhos>f, ött» Klehm, Wilhelm! h„lm\*r S 'KL. 5n ^ ruI L ar& ' Ji°ob Runs. jettneT. 43 Opfer, betten allen dre Gerüeinde ein ehrendes Andenken bc^rhren wird. Ms vermißt gemeldet sind Martin Naumann, Wilh. Fey und Hch. Klippel in russischer Geianaen« qfrf T - Klinkel m frm^ösischeri (Gefangenschaft. Als Kriegsfreiwillige zogen 1914 in edler T geisterung fürs Vaterland hinaus: Kurt Daab, Karl Taab Vh,n Mmr-ert. Otto Schmidt. Kl. Sch^^L Kl. ^Mhrbach. A,ug. Zintmermann, von denen Mmrzert und llim- mermann chr Leben aus tan Felde der Ehre ließen. Mrs^ckm^ . gen erhielten: Leutnant Kl. Gilbert das Eiserne Kreuz 1 V * m unb die Heffische Tapferkeitsmiedaille, Oberarzt Dr. K Nord- m a n n tas Äsevne Kreuz 2. Kl., Assistenzarzt Otto S t o r ck bas Echrnc ^arr 2 Kl. Offz.^Stellv. stud. Karl Daab das Mer^ .Kreuz 2. Kl., Gefr. Kl. Back die-Hess. Tapferkeitsmedaille^ B-llos bd Echrm 2. « Ubit Wf zUpfnte t cJ mi) DsKMp. Kurt Daab das Echrne Kreuz, 2. Kl., Philtbb F e b die Heff. Tabferkeitsmedchlle Ilntiir Fritz Frank das Eiserne Kreuz 2 MchlliMIIntfi? Er Becker das Eiserne Kreuz 2. Kl. (gef.,. ssä“. m& ses?Ä,#& iä tmfwat* t£hh 3 ?iiN& g AML Lift fasst L ISL'iS (vM, Untffz. Kl. Hofmnnn die Hess. Täpferkcftsmebaille, Untffz. Ld. Ho fmann das Eiserne Kreurz 2. Kl., Adolf Bischofs das Eiserne Kreuz 2. Kl.. Oskar Krause die Hess. Dapserkeits-- nrebaüle, Ernst Kl inkel das Eiserne Kreuz 2. Kl., Feldwebel Hch. Kl in kel das Eiserne Kreuz 2. Kl. und die Hess. Tapserkeitsmedaille, Feldwelrel Fritz Kl i n kel das Eiserne Kreuz 2. Kl. und die Hessische und die Badist' ' TapserkeitsMedaille, Wachttiieister Oliv Klippel das Eiserne Kreuz 2. Kl., Friedrich Müller das Eiserne Kreuz 2. Kl., Untffz. Ld. Medenbach das Eiserne Kreuz 2. Kl., Gesr. Wild. Pfaff oft Heff. Dapserkeftsmedaille, Andr. Stiel er das Eiserne Kreuz 2. Kl., Gesr. Otto Schmidt das Eiserne Kreuz 2. Kl. und die Hiejss. Dapserkeitsmedaille, Karl.! S ch m u l b a ch das Eiserne Kreuz 2. Kl., Fritz Sundheim die .Hess. Tapferkeitsrnedaille, Karl Schön das Eiserne Kreuz 2. Kl., HU). Völpel die Hess. Tapserteitsmedaille, Otto Ruß das Eiserne Kreuz 2. Kl., Gesr. Karl Klinket das Eiserne Kreuz 2. Kl. und die Hess. Tapserteitsmedaille, Gesr. Kl. Klinket das Eiserne Krrftz 2. Kl., Hermann Wagner das Eiserne Kreuz 2. Kl. Infolge schwerer Verwundung oder Krankheit sind dauernd aus dem Heeresverband entlassen: Joh. Schäfer. Georg Pfeiffer, Fr. Riehm V., .Karl Bischofs, Karl Volkmanu. Die Stzrnrme von Entbehrungen, Strapazen, Todesmut, Tapfev- Feit und Treue, die in vorstehenden Namen steckt, wollen wir in der Heimat dadurch danken, daß, auch wir in der schweren und ernsten Zeit voll unsere Pflicht erfüllen gegen das Vaterland und unsere Nebenmenschen. Kreis Büdingen. 44 Büdingen, 12. Jan. Die Hessische Tapferkeitsmedaille erhielt der Gardist Klein im Jnf.-Regt. 115, die Verdienst- medaille erfyäelt der Gefreite .Specht im Reserve-Dragoner-, Regiment dir. 4. 4t Berg heim, 12. Jan. Die Hessische Tapserkeitsmedaille erhielt der Musketier Otto Honsel. 2 Lißberg, 13. Jan. Am vorigen Sonntag wurde hier der Militärkmnteupileger Wilhelm Seidel mit militärischen Ehren zu Grabe gebracht. Seidel war gerade bei seinen Eltern in Urlaub, als er an eurer heftigen Lungenentzündung erkrankte, der er schon in einigen Tagen erlag. Pfarrer Lic. Herpel tyiett die Grabrede. Ä Schwickartshausen, 13. Jan. Am 21. ds. Mts., nachmittags 1 /o 2 Uhr. wird Konzertorganist. Peter von der Au aus Mainz auf der neuen Orgel unserer Kirche ein geistliches Konzert veranstalten, in dem klassische und moderne Meister der Orgel zum Bortvag kominen sollen. Auch einige sehr stimmungsvolle Lieder, die selbstverständlich dem Ernst der Zeit vollkommen angepaßt sind, sollen gesungen werden;. Dä Herrn voft der Ani sowohl als Sänger wie als Organist der beste Ruf vorausgeht, kann der Besuch des Konzertes auch den Nachbar gemeinden, mir empfohlen werden, zumal ein Teil des Ertrages der örtlichen Kriegsfürsorge zugute kommt. 44 Selters, 12. Jan. Der Gardist Ganß im Jnf.-Regt. Nr. 115 erhielt die Hessische Tapserkeitsmedaille. Kreis Lauterbach. F. C. Lauterbach, 12. Jan. Zur Kohlen- und Lichtersparnis wurde dahier das Vereinslazarett „Turnhalle" auf unbestimmte Zeit geschlossen. Kreis Schotten. n. Schotten, 12. Jan. Den. Bürgermeistern Jmmelt in Freienseen und Lind in Gonterskirchen wurde das» K!riegsehrenzeichen verliehen. n. M i ch e l b a ch , 12. Jan. Der im Infanterie-Regiment 399 stehende Grenadier Heinräch Schäfer erhielt die Hessische Tapscr- keitsmedaille. 44 M i ch e l b a ch , 13. Jan. Die Hessische Tapserkeitsmedaille erhielt der Grenadier Schäfer im Jnf.-Rgt. 399. 44 Ulrich st ein, 13. Jan. Das Eiserne Kreuz erhielt der Dragoner-Leutnant Georg M e i s k i. Kreis Friedberg. n. Friedberg, 12. Jan. Dem Forstassessor Arnold 'Zimmer von hier, der als Oberleutnant eines Jägerbataillons zurzeit in Mazedonien steht, wurde neben einiger anderer Auszeichnungen, die er bereits besitzt, vor einiger Zeft nun auch das Eiserne KreUz erster Klasse verliehen. Bor Ausbruch des Krieges war Oberleutnant Zimmer, der Sohn einer hier wohnenden Lehrerswitwe, Forstbeamter auf einem großen galizischen Privat- besitz in der Nähe von Lemberg. Von dort mußte seine Familie bei dem ersten Russeneinfall fliehen und all ihr Hab und Gut im Stiche lassen. Kreis Wetzlar. wa. Wetzlar, 13. Jan. Die Wär mstube in der Langgasse ist eröffnet: ein großes, behaglich durchwärmtes, reines Zimmer nimmt alle die gastlich aus, dir ein Weilchen ihren Weg durch Nässe und Kälte unterbrechen und den durchfrorenen Körper wieder erwärinen wollen. Auch diejenigen, denen in der augenblicklichen Kohlen vertuen heit das Heizmaterial ausgegangen ist, dürfen sich dort niederlassen, z. B. eine Mutter mit ihren Kindern, soweit diese nicht schon in der Krippe oder im Kinderhort unter-« gebracht sind. Ebenso steht die Wärmestube Arbeitern und Arbeiterinnen offen, die für 1 oder 2 Stunden nicht tätig sein und nicht im Wirtshause einkehren wolle»» oder können. Kurz gesagt, leder von der Kälte Leidende darf dort vorübergehend Aufenthalt nehmen. Außerdem ist ihm Gelegenheit geboten, dort gegen billiges Entgelt eine warme Tasse Kassie (5 Psg. !) oder Suppe z>u genießen. Es besteht kein Zwang in dieser Hinsicht: der Aufenthalt ist völlig frei. Frauen dürfen ihre Strick- oder Näharbeiten mitbringen ; auch Gelegenheit zum Lesen ist dovt. Mit der Wärmestube ist der 2. Kinderhort verbunden, der in den nächsten Tagen, Freilag, eröffnet wird. Möchten recht viele von der neuen Einrichtung in diesem naßkalten Winter Gebrauch! machen. wa. Wetzlar, 14. Jan. Mit dem Eisernen Kreuz e r st e r Klasse wurde ausgezeichnet Feuerwerks-Oberleutnant Emil Schneider, bei der Armeegruppe v. d. Marwitz, aus Wetzlar. Hessen-Nassau. ---Bad Homburg v. d. H., 12. Jan. Der Kaiser hat jetzt den Berliner Bildhauer Hans Dam mann mit der Schaffung eines künstlerischen Aufbaues über dem Eliscu- bechenbiTunnen betraut. Die Entwürfe zu dem temhel- artrgen Gebäude stammen vom Kaiser. “ r ? d- d. H., 12. Jan. Bei der Zwangsver- Weinlagers, dessen Wert auf 1000 Mark geschätzt war, kletterten die Liebhaber mit ihren Angeboten um S5ÜV2 p Prozent über die Taxe. Der Bestbietende blieb mit 4300 Mark Sieger. — Banrat Jacobi - - - - erwarb bei der Zwangsver- Aiugusta" die dazu gehörige Billa „Augusta steigerung des Hotels für 97 500 Mark. 12. Jan. Kommerzienrat Georg Kropf, der ^mhaber der bekannten Brauerei Kropf, ist, während er ein Bad nahm, efttent Herzschlag erlegen. Er stand im Alter von 43 Jahren. iA , ’H r $' 12- Jan. Der auf dem Bahnkörper b^- Ütottigte Ichahrige Ersenbcchnarbeiter Georg Müller anS Elz geriet unter dre Räder eines Eisenbahnwagens und wurde so schwer x P m noch> 3 Zj. L StGB, schuldig und verurteilte rhu zu einer Zuchthausstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten. Letzte Nachrichten. Wiener Presscstimmen zur Vierverbandsnote. Wien, 12. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) In Besprechung des Reuterschen Auszuges der Entente-Aittwovt auf die Note Wilsons sagt die „Neue Freie Presse": Sie ist ein Sck-riftstück, in dem ein vollständiger Umsturz in Europa gefordert wird. Dieses Maß unversöhnlicher Schroffheit beweist, daß in der Entente eine zornige Demagogie herrscht, die im Gegensatz zu den Stimmungen der Völker, durch den eigenen Mißerfolg gereizt, das Ziel fortsetzen möchte, das sie in 21/2 Jahres nickst gewinnen konnte. Die Note ist an Wilson gerichtet, in Wirklichkeit jedoch für den inneren Gebrauch bestimmt. Sie ist kein diplomatisches, sondern ein demagogisches Aktenstück, dazu bestimmt, die eigenen Völker zu betören. Das „Neue Wiener Tagblatt" sagt: Abgesehen von unerhörter Anpassung und Selbstgefälligkeit, mit der die Entente sich' gegen die Gleichstellung mit den anderen kriegführende»» Parteien wahrt, stellt sie die .Kriegsziele ohne Rücksicht auf die tatsächlichen Vevhälttrisse auf. Mt dieser ddote fällt die ganze Schuld, nickst nur die politische, sondern auch die moralische an der Fortdauer des Weltkrieges auf die Entente. Durch, diese Note werden die Noten des Grasen Czernin und der deutschen Regierung erst vollkommen ins sttahlende Licht gestellt. Es ist undenkbar, Idaß die Note der Entente nicht bei wirklich neutral Gesinntest Empörung über die Kriegsziele der Cmt-ente, bei lauen Neutralen, die mehr der Ettente z^rneigten, nickst Schrecken iiber den Wahnwitz zeitigt, der in London, Paris, Rom und Petersburg herrscht. Das ist der Wahnwitz, den wirklich nur Eisen heilen kann. Auch die „Reichs post" sagt: Nichts ist lehrreicher, als ein Vergleich! zwischen den Fri-edensbedingungen bei den Mächtegruppen. Ter Vierbnnd hat ein walwhaffcs Friedens Programm aufgestellt, die Gegner stellen, ohne Rücksicht aus die Kriegslage ein Programm auf, welches die russisch-britffch-sconzösisch-italiL- nischen Ervberungspläne der Welt mundgerecht machen soll. Die Ententemächte haben chit vollem Bewußtsein alle Brücken, die ihnen der Vierbund bauen wollte, zertrümmert. Die volle Verantwortung für alles Kommende, für alles zwecklos vergossene Blftt belastet sie. Deutschlands Entschlossenheit. Köln, 13. Jan. In einer in Gelsenkirchen abgehaltenen Dele- giertenvcrsammlung der Zewrumspartei erklärte sich der Mgeord- nete Bartscher entschiede»» gegen die immer wiederkehrenden sck>ädlichen Aeußerungen Scheide manns über die Friedensziele. Der Vierbund müffe alle seine Machtmittel restlos und mit allem Nachdruck einsetzen. Jetzt dürfe man nicht mehr vom Frieden reden, sondern müsse den Frieden erzwingen. über den man mit uns nicht verhandeln wollte. Ter beste FriMensvernritller sei der Papst. Der aus dem Felde zurückgekehrte Reichstagsabgeordnete S t r u p p erklärte, die Ablehnung des Friedensangebots habe bei unseren Truppen eine Stimmung ausgelost, die man kurz als eiserne Entschlossenheit mit dem Ziel, mm erst recht alle Kräfte anzuspannen, bezeichnen könne. Gerard und Wilson. Washington, 13. Jan. Die Rede, welche Gerard in Berlin gehalten hat, wird hier mit Schweige»» ausgenommen. Nur der Berichterstatter der „Tribüne" sagt, Gerard l)abe den Deutschen in die Karten gespielt und „die Katze auf dem Dach gelassen" nrit der Andeutung, daß >die Fortdauer der Kanzlerschaft Betlmvann Hollwegs für die Fortdauer der guten Beziehungen zwischen Deutschland und Amerika notwendig^sei. Gr habe so die vielfach heir- schestde Theorie unterstützt, daß Wilsons Note bestimmt war, der Partei des Reichskanzlers zu helfere Daß die AeußeruTigen Gerards hier im voraus gebilligt lwaren, wird weder abgestritten noch Uu-- gegeben. Jedenfalls bettachtet man die Aeußerimgen jetzt als eine dritte amtliche Erklärung der Friedensnote. Zur Zurückberufung Gerards liegt kein Grund vor. Die Bemnteu Huden nichts an seiner Rede auszusetzen. Die Aufforderung an den Botschafter, den Wort laut hierher zu übersenden, ist eine reine Forinsack^, wie sie in derartigen Fällen üblich ist. Zwischen Wilson und diesen Zeitungen l-at sich ein Gegensatz l-erausgebildet. Jellicoe- Berlin, 13. Jan. Auf einem Festmahl in der City von ^ondon zu Ehren Jellicoes sagte dieser, daß gegenwärtig eine scharfe Blockade, wie sie in früheren Zeiten durchgesührt werden konnte, wegen der U-Boote Und Minengefahr nicht möglich sei. Dann prahlte er, daß kein Schiff der Neuttalen oder Englands jemals die deutsche Flotte »oeit von ihren Häscii entfernt gesehen hätte. Er sprach darm ausführlich votn dev Tätigkeit der englischeic Flotte m der ganzen Welt und teilte mft, daß gegenwärtig mnb 4000 Schiffe aller Klassen, fort Dienste der englischen Marine tättg seien. Die russische Krisis. Stockholm, 12. Jan. ObwohL noch immer zuverlässige Nachrichten darüber fehlen, was Unmittelbar vor Trepows Abgang sich abgespielt hat, so Zeigen neuerliche «Anzeichen dock immer« deutlick>er, daß die russische Regierung mehr denn je enffchlössen ist, den liberalen Ansturm abznschlagen. In den letzten Tagen vor Prepows Mrgang fanden bei dem Chef des zarischen Zivilkabinetts^ mehrere Besprechungen statt, an denen Chwostow und die Führer der Rechten des Reichsrates teilnähmen. Der letzten Beratung hat auch Protopopow beigewohnt. Anscheinend hatte das neue Kabinett auftragsgemäß versucht, an Stelle des einen völligen Ver- sager darstellenden Kabinetts Trepow ein noch ausgesprocheneres Kampfkabanett zustande zir bringen, was aber namentlich an dem aus taktischeii Gründen hervor gegangeneil Widerstand Proto Popows scheiterte., Mari einigte sich dann aus ein vorübergehendes Ge^- schäftskabinett, das dem ersten Ansturm^ der Eirde Januar wieder Lusanimenlretenden Duma leichter widerstehen könnte. Noch weitere Symptome zeugen von der Kampfentschloffenheit der Regierung Man sprrcht in Petersburg davon, der Zar g^>enke für 1917 Schtscheglowitvw zum Präsidenten und Sttirmer zum Vizepräsidenten des Reichsrotes zu ernemieii. Sollte sich dies bewahrheiten^ so würde dies den endgültigen Bruch zwischen Regierung und Volksvertretung bedeuten. Auch im kleinen scheint die ^Negierung die Nichtbeachtung der Duma besonders betonen zu »vollen. Die russische Eisenbahnanleihe. Kopenhagen 12. Jan. lWTB. Nichltamtlich.) Nach einer Petersburger Meldung der „Berlingske Trdende" wird die geplante russische Eisenbähnanleihe nicht in absehbarer Zeit zur Zeichnung aufgelegt werden, da die Anleiheplänr des Finanz miniiteriums nach, Unterbringung der gegenwärtig iwch zur Zeich- rrung aufliegeuden inneren Kriegsanleihe von doch Milliarden Rubel in erster Linie auf die Ausschreibung einer weiteren inneren Kriegsanleihe in Hohe von zlvei bis drei Milliardeii Rubel und dann a»ff die Ausnahme einer Prärnienanleihe von fünf Mlliarden Rubtt gerichtet sind. Griechenland. London, 12. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Der „Mor- mng Post" wird aus Athen vom 10. Januar gemeldet, es sei bekannt geworden, daß die italienische Regierung dem Minister des Aeußern der griechischen Regierung telegraphisch den Rat gegeben habe, das Ultimatum der Mierten anzunehmen und daß er in seinem Telegramm erklärte, daß die Zukunft des Larrdes traurig aussehen würde, wenn dies nicht geschehe. London, 12. Jän. Dei' Athener Korrespondent des „Dailh Telegraph" meldet aus Rom, daß die Athener englffche Kolonie in Brindisi angekommen fft. Sie war mft Ausnahme der italienischen Kolonie, die letzte Kolonie der Entente, die Griechenland verließ. Nur die Gesandtschaften sind an Bord eines englischen Transportschiffes in der Kevastini-Bucht geblieben. Die französische Zivildienstpslicht. Berlin, 13. Jan. Ter in der fra7rzösisck)en Kammer ange- kündigte Jnitiativaittvag über dir Einführung der Zivildienstpflicht sieht eine Inanspruchnahme aller nichtmöb-ftisierten Franzosen zwischen 17 und 60 Jahren vor. Das sogenannte Diktrturgesetz, durch das der französische Kriegsrat das unbedingte Verordnunqs- recht erhält, erfährt nicht nur im Bericht des Kamurerausschusses eine vernichtende Krittk. Der Kammerpräsident Deschcmel eicklärty sich mit großer Schärfe dagegen. Die Rede, mft der er die Vorlage verwarf, erweckte sttirmischen Beifall, der sich verstärkt wiederholte, als Dsschianel die .Kriegsziele Frankreichs proklamierte: die Wiederherstellung Belgiens und die Rückgabe Etsaß-Lothrrngens. Erg^inis der französischen Steuern. Bern, 12. Jair. (WTB. Nichtamtl.^ Wie der „Temps" meldet, betrug das Ergebnis aus den französische»» Steuern und Monopolen im Dezember 396 443 000 Franken; gegenüber Dezember 1915 ergibt sich ein Mehrbetrag von 108 812 000 Fcan^n- gegenüber dem Monatsdurchschnitt des NormaljahreS ein Mehr-- ertrag von 50 311000 Franke»». Das Erträgnis für das ganze Jahr 1916 übersteigt das Erttägnis des Vorjahres um 801 025 000 Franke»»: es steA gegenüber dem eines Normaljahres um 11510 000 zurück. Das verhältnismäßig günstige Ergebnis ist auf das Erttägrris der Eftrfuhrsteuer zurückzu führen, »velche nrft 156 421 000 Franken eine»» Mehrerttag von 37 500 000 Franken gegenüber den» Monatsdurchschnitt des Vorjahres auflveist. 12 Personen ertrunken. X. Haft au. 13. Jan. (Drahtn.) Auf dem Main bei Kleiu^Krotzenburg kenterte heute morgen gegen 6 Uhr ein Fährkahn, der mit 25 Personen, »neistens Arbeitern, besetzt war. 12 Personen, darunter der Fährmann, fanden den Tod. Bisher ist eine Leiche geländet worden. Das Unglück entstand dadurch, daß der Kahn auf einen Baupfahl der Wehrbauanlage, der infolge des Hochwassers nicht sichtbar war, aufstieß u»rd kenterte. _ idiwarz-Weiss-Theater Se,te -- Dan ltachegre>spenNt Ein Großstadt-Sitten-Rom&n in 4 Akten. _ Lisi der Verliebten. Humoreske. Opfer ihres EbenbilileN Spannendes Drama in 3 Akten. ^Teuestes vom Kriegsschauplatz Verhängnisvoller Nasenfornicr. Reizende Komödie. Tripolis. Sehr interessantes Naturbild. AUgem. 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ToUsttsnttssüu.Bad in eleg. Berv., 40 St. Mk. 10. d. Sehfeld, Abt. Waschmittel- Industrie, Berlin N. 24, Friedrichstrabe 131 <1. Danksagung. Tieferschüttert erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß es dem Herrn über Leben und Tod gefallen hat, unsern geliebten, guten Sohn, Bruder, Bräutigam, Enkel, Schwager, Onkel und Neffen, den Jäger Wilhelm Volk 9. Jäger-Bataillon, 2. Komp. nach 29monatiger treuer Diensterfüllung im 26. Lebensjahre heimzurufen. Fern von der Heimat, im Kampfe für unser teures Vaterland, am 21. November 1916, starb er den Heldentod. In tiefstem Schmerz: Friedrich Volk III. und Frau Friedrich Volk I. Friedrich Volk IV. (im Felde) Anton Volk Katharine Volk Anna Volk, geb. Weiß Heinrich Volk (im Felde) Wilhelm Volk. Katharine Engel Hörnsheim, Hochelheim und im Felde, den 13. Januar 1917. 435 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste unseres einzigen, lieben, unvergesslichen Sohnes, Bruders, Schwagers und Onkels Ludwig Horn sagen wir allen auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Schlaf wohl, schlaf wohl! Ruh’ du in Frieden, Du bist daheim, wir noch hinieden. Gar sehr quält uns der bitt’re, harte Schmerz, Du ruhst in Gott, du heißgeliebtes Herz. Schlaf wohl, schlaf wohl! Die Zeu? wird bald vergehn. Dann dürfen wir dich droben wiederseh n. Wir harren aus, wenn auch die Tränen rinnen. Was wir an dir verlier’n, neu sollen wir s dort gewinnen. Daß nicht vergessen werde, was man so gern vergißt, Daß diese arme Erde nicht uns re Heimat ist. Es hat der Herr uns allen, die wir auf ihn getauft, In Zions gold’nen Hallen ein Heimatsrecht erkauft. Steinbach, den 13. Januar 1917. Familie Horn Familie Herbert Familie Walb. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste unseres lieben teuren Entschlafenen Ludwig Neidei II sagen innigsten Dank 446 Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Heufchelheim, Kinzenbach, den 12. Januar 1917. DmEagurrg. Für die vielen Beweise Herzlicher Teilnahme bet dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen, insbesondere die trostreichen Worte des Herrn Dekan (Submann am Grabe, sowie allen denjenigen, die ihr das lebte Geleit gegeben haben, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichen Dank. Ludwig Fuchs 11. und Kinder. Staufenberg, den 12. Januar 1917. 433 X\ Cafe Amend S&niHtag und Sonntag I Künstler - Konzert Cafe Ernst Ludwig Samstag und Sonntag 126 KÜNSTLER-KONZERT ii HOTEL SCHÜTZ n S«nn1ag abend 438 Familienkonzert : Anfang 7 Uhr. » — , Giessener Konzert-Verein Viertes Konzert Sonntag, den 14. Januar 1917, abends 5 Uhr, in der NEUEN AULA, das Sifliiprter fokal-lartdi Frau E. Tester, Fräulein M. Diestel, Kammersängerinnen, Herr H. Ackermann, Herr L. Feuerlein. Am Flügel: Herr Professor O. Trautmann. 206D PROGRAMM: Spanisches Liederspiel von Schumann; Zigeunerlieder, Liebeslieder, Quartette und Duette von Brahms. Der Bechstein-Flügel ist aus dem Hofpianofortelager von Wilh. Rudolph, hier Ueberschuß f. Kriegswohlfahrtszwecke EINTRITTSKARTEN: 3.- Mk., L- Mk., 1.- Mk., 0.50 Mk., sämtlich numeriert. Studenten karten 75 Pfg. Militär vom Feldwebel abwärts 30 Pfg. In der Musikalienhandlung Ernst Challier Tel. 671 u. abends an der Kasse. Donnerstag, 18. Januar, 8 1 /* Uhr, Ln der neuen Aula: Exzellenz Admiral z. D. von Grapow Die Freiheit der Meere und ihre Bedeutung für Kolonialpolitik und Seegeltung Numerierte Plätze 50 Pfg., unnumerierte 20 Pfg., Galerie frei. Vorverkauf in den Buchhandlungen Ferber, Frees und Nicker. 422D Ueberschuß fürKriegswohlsahrt - wecke. Pros. SieverS» Aufruf. Der „An alle Hessen" gerichtete Aufruf der Herren Präsidenten der Ersten und Zweiten Kammer der Stände zum 25 jährigen Regierungsjubiläum Seiner Königlichen Hoheit des Srohherzogs Ernst Ludwig hat vor kurzem der Tagespresse beigelegen. Der Anlaß zu der jetzt in ganz Hessen einzuleitenden Sammlung ist also bekannt. L§ gilt nunmehr, dar durch den Ausruf Erstrebte auch für den Krefs Gießen in die Tat umzusetzen. Edel und dringend ist der Zweck, dem die Stiftung dienen wird, die unserem Landesfürsten am 13. März d. Is. als Gabe des Hessenlandes überreicht werden soll. Erholung und Kräftigung erhoffen von ihr diejenigen unserer hessischen Kämpfer, die durch des Krieges unerbittliches Walten in körperlicher und seelischer Beziehung Schaden erlitten haben. Gebe deshalb jeder in Stadt und Land nach Kräften! Auch die kleinste, aus treuem herzen kommende Gabe ist willkommen! Gießen, den 12. Januar 1917. Der Bezirksausschuß des Kreises Gießen für die Großherzog Ernst Ludwig Zndilüums-Stistung. Geheimerat Dr. Usinger Negierungsrat hemmerde Vorsitzender. Schriftführer. Emma, Fürstin zu Solms-Hohensolms-Lich, Lich; Elisabeth, Prinzessin zu Solms-Braunfels, Hungen; Marie, Gräfin zu Solms-Laubach, Arnsburg bei Lich; Kreisschulinspektor Professor Dr. Alles, Gießen; Gemeinderechner Arnold. Vorsitzender des Kreisrechnerverbandes, Grüningen ; Dekan Bayer, Gießen; Kammerrat Elemm, Gutspächter, Winnerod; Lehrer Daab, Vorsitzender des Hassiabezirks Gießen, Lollar; Generalmajor Exner, Gießen; Landtagsabgeordneter Fenchel, Ober-Hörgern; Bürgermeister Zendt, Hungen; Geheimer Kommerzienrat Dr. Gail, Mitglied der Ersten Kammer der Stände, Gießen; Frau Geheime Kommerzienrat Gail, Gießen; Frau Geheime Fustizrat Gebhardt, Gießen; Landtagsabgeordneter Iuftizrat Grünewald, Gießen; Landgerichtspräsident Geheimerat Dr. GÜNgerich, Gießen; Dekan Guhmann, Kirchberg bei Lollar; Dekan Kirchenrat Hainer, Hungen; Geheimer Kommerzienrat Heichelheim, Präsident der Großh. Handelskammer, Gießen; Rabbiner Dr. Hirschfeld, Gießen; Oekonomierat hoffmann, Mitglied des Kreisauschusies, Hof-Güll; Oberbürgermeister Reller, Gießen; Buchdruckereibesitzer Rlein, Gießen; Bürgermeister Rreiling, Mitglied des Kreisausschusses, Heuchelheim; Buchdruckereibesitzer Lange, Gießen; Universitäts- professor Geheime Iuftizrat Dr. Leist, Mitglied der Ersten Kammer der Stände, Gießen; Landtagsabgeordneter Bürgermeister Leun, Großen-Linden; Buchdruckereibesitzer Mahner, Hungen; Frau Oberstleutnant Naumann» Gießen; Landgerichtsrat Neuenhagen, Mitglied des Kreisausschusses, Gießen; j Gewerberat Louis Petri II., Gießen; Freifrau Auguste von Nordeck zur Nabenau, Großen-Buseck; Bürgermeister Ranft, Vorsitzender des Hassiabezirks Grünberg, Grünberg; Oberamtsrichter Rausch, Lich; Bergmann Karl Rinn, Gießen; Buchdruckereibesitzer Robert, Grünberg; Rabbiner Dr. Zander, Gießen! Professor Dr. Zchian, Rektor der Landes-Universität, Gießen; Bürgermeister Schomber, Wieseck; Landtagsabgeordneter Profesior Dr. Urstadt, Gießen; Frau Geheimerat Dr. Ufinger, Gießen; Apotheker Welcker, Mitglied des Kreisausschusses, Allendorf a. d. Lda.; Landgerichtsrat wiener, Mitglied des Kreisausschusses, Gießen. Gaben nehmen entgegen: Die Banken, Bankgeschäfte und Bezirkssparkassen, ferner die Kreiskasje und die Stadtkasse Gießen, sowie schließlich die in den Landgemeinden als örtliche Sammelstellen bestimmten Aemter, Stellen und .Kassen. In jeder hiernach in Betracht kommenden Stelle hängt ein Plakat aus, das diese al§ Sammelftelle kennzeichnet. Außerdem werden in Stadt und Land Haus- (Listen)-Sammlungen vorgenommen werden, deren Durchführung in der Stadt Gießen der Herr Oberbürgermeister, in den Landgemeinden die in ihnen eingerichteten örtlichen Ausschüsse übernommen haben. 4400 Vortragsvereinigung Naufmänilischer Verein Grtsgewerbevereln Gießen Samstag, 13. Januar, Pünktlich 8 Uhr im Saale des „Grostherzog v. Hessen" Vortrag Nr. 6 Herr Fabrikant Reutlinger - Offenbach Warenumsatzstempel undQuittungssteuer. Jeder gewBnsohten Ausstattung stilrein u.preiswert »rttbl’tfkt Uotv.-DrNkerd HsactaaMr;; Dir.: Hermann Steingoetter. Samötag, 13. Jan. 1917, aoendö 8 Uhr Einmaliges Gastspiel des Königlich bayerischen Ho!« schansplelers Konrsd Dreher mit eigener Gesellschaft. Schwank in 4 Akten von G. Vogelfang. Sonntag, 14. Jan. 1917, ' nachm. 3'/, Uhr Das Märchen m Zaimealilischer Märchen in 6 Bildern von Hermann Steingoetter. AbendS 7'/, Uhr: Mni ii. Bertram Sl&nfb« «Mt i nnX ' Posse mit Gesang und Tan»/ von Gustav Räder. Ende 10'/« Uhr. 4 "c 1