Kr. 2 Der Sietzeser Unzei-er erscheint täglich, nutzer Sonntags. - Beilagen: Sichener Kmnilienblatter. Kreisblatt fflt den Kreis Sieben, vezugspreis: manatl. 90 Bi., viertel- jäürl. Mt. 2.65°, durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 80 Pf.: durch diePost Mk.2.45viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zernsprech - Anschlüsse: fürdieSchristleituug112 Verlag,Geschästsstelleöl Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Siegen. Erstes Statt für. Jahrgang Postscheckkonto: Frankfurt a. IN. 11686 ZWjllmgrrunddruck u. Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- u. Steindruckerei R. Lange. lllittwoch. 3. Januar W von Anzeigen °. die Tagesnummer dis 7 .u»nNachmittag vorher. ZeUenpreis.f. Anzeigen: ö rtt l i ch 20 Pf., Vermietungen u. Stellenge-^ suche 15Pf., auswärts 25 Pf., b. PlatzvorfchrifL- 30 Pf., Reklamen 75 Pf^, bei Platzvorschrift 90 Pft Hauptschristleiter: Aug.j Goetz. Verantwortlich : für Politik u.Feuilleton:; Vankverkehr: Aug. Goetz. Stadt und' Gewerbebank Siegen LandVennischtesruGe- rrchtssaal: Fr. R. Zenz. Schriftleitung. Geschäftsstelle ».Druckerei- SchulsSr.r. Fi-ßc»! vor vraila und.^sc WTB.) Großes Hauptquartier. 2. Januar. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Armee des Generalfeldmarschalls Herzog Alb recht von Württemberg. Im Apern-Bogen lebhafter Artilleriekampf. Englische Handgranaten-Augriffe wurden abgewiesen. Krönt des Deutschen Kronprinzen. In der Champagne, im Argonrrerwald und auf dem Ostufer der Maas drangen deutsche Stoßtrupps und Patrouillen in französische Gräben und kehrten mit Gefangenen und Beutestücken befehlsgemäß zurück. * Ein englisches Großflugzeug fiel in unsere Hand. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Gcneralfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Unternehmungen russischer Jagdkommandos südlich von Riga, im Südwestcn von Dünaburg und westlich von Stanis- lau blieben ohne Erfolg. Front des Generalobersten Erzherzog Joses. Südlich des T r o t o f u l - T a l e s gelangte der viel umstrittene Döhennicken des M t. F a l t u c a n u durch frischen Ansturm in deutschen Besitz. Längs der aus dem Bereczker Gebirge zum Sereth führenden Täler warfen Angriffe den Feind weiter zurück. Unsere Truppen erstürmten beiderseits des Oitoztales mehrere Höhenstellungen. S o v e j a im Susila- ral ist genommen. Russische-rumänische Vorstöße wurden zurückgeschlagen, dreihundert Gefangene eingebracht. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls vonMackensen. Die 9. Armee zwang den Russen, in scharfem Nachdringen 'kirre Nachhuten werfend, zu weiterem Rückzug. Bon Westen und Süden nähern sich deutsche und österreichisch-ungarische Truppen den Brückenkopfitetlungen bei F o c s a n I und»F u n- d e n i. Ueber 13 0 0 G e s a n g e n e und viel Kriegsmaterial blieb in der Hand des unermüdlichen Verfolgers. Zwischen Buzaul und Donau hält der Gegner stinen Vnrckcnkopf. Oestlich Braila. in der Dobrudscha, nahmen deutsche und bulgarische Truppen zäh verteidigte Stellungen des Russen und warfen ihn auf Macin zurück. In den Kämpfen zeichnete sich das pommersche Reserve-Jnfanteric-Regiment Nr. 9 aus. Mazedonische Front. Keine besonderen Ereignisse. Der Erste Generalguartiermeister Ludendorsf. Die Ablehnung des Friedensvorschlages durch die Gegner hat in Deutschland keine sonderliche Ueberraschung und namentlich auch keinen Schreck hervorgerufen. Wenn in einigen Blättern der Linken die Anbahnung einer Verständigung mit besonders heißem Bemühen versucht wurde, so batte dies seine Gründe in den überlieferten Gesinnungen, in der altgewohnten Anhänglichkeit an eine Weltordnung ohne Schwert und Feuer. Kein Mensch aber hatte bei un§ Zweifel an der Fähigkeit Deutschlands und seiner Verbündeten, den Krieg bis zum Siege durchzuhalten. In dieser .Beziehung hatte die amtliche deutsche Note nicht zu viel gesagt. Was bei den Völkern der Entente in den letzten Tagen und Wochen vor sich ging und in der Presse Ansdruck fand, gleicht einem Rausch, einem Anfbransen von Leidenschaften, die bekanntlich den Blick für Tatsachen und Aussichten trüben. Tie bisherigen Kriegsergebnisse waren ja nicht danach angetan, die Feinde mit sicheren Hoffnungen aus Siege und Triumphe zu erfüllen. Allein der Koalitionsgedanke, obgleich er in 2 l k Kriegsjahreu arg geprüft und zermürbt worden ist, lebt noch immer. Es ist eine erstaunliche Leistung Englands, daß es seine eigenen und verbündeten Völker noch immer in den: Wahn wiegt, die fortschreitende Zeit sei den Angreifern gegen Deutschland günstig. Einer der „Alliierten" hofft noch auf den andern. Vergessen ist anscheinend der für Koalitio ns kriege bezeichnende Ausspruch Wilhelms III., des englischen Königs, der an der Spitze der Gegner Ludwigs XIV. kämpfte und beim Beginn des 2. Koalitionskrieges ausrief: „Mir graut vor der Bielköpsigkeit unserer Bundesgenossen!^ Wir Deutsche dürfen uns an den geschichtlichen Erfahrungen der damaligen Zeit stärken. Tie Vielköpfigkeit der Gegner des „Sonnenkönigs" schuf ihnen tatsächlich den Mißerfolg, wenn auch die Weltherrschaftstendenzen des Franzosenkönigs henrrnt wurden. Wir aber haben heute keine solchen Weltherrschastsgedanken. Konnte die Entente Wilhelms III. bou einem Kampf für Freiheit der Völker mit Recht sprechen!, konnte sie im Gegner und in seinen kriegswütigen Generalen mit Recht „Verbrecher" sehen, von denen die Menschheit befreit werden mußte, so liegen die Dinge heut.' doch etwas anders. Deutschland, das industriell und handelspolitisch hoch gestiegen war, hatte sich als eine M»achl des Friedens erwiesen, der nichts ferner lag als Angriffe auf seine Nachbarn. Unsere Feinde bewerfen uns heute mit ärgeren Anklagen als die Völker am Ausgang des 17. Jahrhunderts dem Franzosenkönig entgegenschlendern konnten. Gerade aber mit einer solchen Vergleichung können wir lernen, was Deutschlands Streben und Schicksal heute ist und was es nicht ist. Bei j)er Erwägung des Enderso^- ges dieses gewaltigen Völkerringens bewahren wir uns die ruhige Zuversicht des Starken/ der am mächtigsten allein ist, und wir können das aussprechen, da die Einheitlichkeit im Wollen und Kämpfen bei. den Mittelmächten wirklich eine ausgemachte Sache ist. Ob die gegen uns kämpfenden Völker noch sehr lange ihr Einvernehmen werden aufrecht erhalten können? Die Zukunft wird es lehren. In unserem deutschen Volke aber ist die Einheitlichkeit in der Beurteilung der Dinge jetzt auch so ziemlich wi-eder- gekehrt. Zu der Notwendigkeit, den frevlen Zielen der Feinde auch weiterhin kraftvoll mit dein Schwerte zu begegnen, bekennt sich auch der „Vorwärts", das Organ Sheidemanns, indem es nach der Ablehnung des Friedensvorschlages n. a. schreibt: „Da die Gegner — wenigstens bis auf weiteres — den Krieg fortzusetzen wünschen, bleibt auch dem deutschen Volke keine Wahl. Es wird sich, nicht darüber täuschen lassen, daß hinter der Ablehnung des Friedensvorschlags die Hoffnung steht, Deutschland dennoch schließlich niederwerfen' zu können. Diese Absicht auch fernerhin zu vereiteln, kiegt im Interesse des ganzen Volls. Inzwischen wird es vielleicht die Aufgabe der Neutralen sein, zu untersuchen, ob eine Begrenzung des .Streitgegenstandes aus Belgien möglich! ist und ob sich hier nicht doch vielleicht in absehbarer Zeit die Möglichkeit einer Vermittlung ergeben wird. Sie wird freilief) erst dann vorhanden sein, wenn Die Kette der Enttäuschungen für die Entente nicht abreißt und wenn der Friedenswille drüben ebenso stark wird, wie er hüben schon längst ist." Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. W i e n, 2. Januar. (WTP. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbarti 2. Januar 1917. Oestlicher Kriegsschauplatz. In der Dobnwscha fronte der Feind auf M a c i n zn- rückgenwrfen. In der Molden, sichen die verbündeten Streit fräste vor den Verteidigung^ ' .-r, s von B r ai ! a und F o c - sani. Der Südflügel dev Heeresfront des Generalobersten Erzherzog Joseph machte gestern namentlich im Raume von Pauleasi und Soveja Fortschritte. Unsere Trupven erstürmter: hier und südöstlich Harja mehrere feindliche Stellungen. Bei Stanistau wurden russische Streifaüteilungen zurückgewiesen. Italienischer und südöstlicher Kriegssch au platz. Unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f e r, Feldmarschalleutna.nt. Die deutsche Antwort an die Nordftaaten. Merlin, 2. Jan. ^WTB. Nichümcklich.) Auf die Noten, die hier am 29. v. Nits, von den Gesandten D ä n emarks, Schwedens und Norwegens übergeben worden rvaren, sind am 1. ds. Mts. dm Gesandten die Antwortnoten zugestellt worden. Darin spricht die kaiserliäse Regierung vollstes Verständnis für die.Beweggründe aus, Pie die drei Regierungen bei ihren Kundgebungen geleitet haben imb verweist sodann ans die deutsche Note vom 12. Dezember und aus die Beantwortung der Airregung des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Antwortnoten schiließen nrit der Bemerkung, daß es von der Antwort unserer Gegner abhänge, ob per Versuch!, der Welt die Segnung«! des Friedens wiederzugeben, von Erfolg gekrönt sein würde. i m Der König von England an den Präsidenten von Frankreich. London, 2. Januar. (WTB. Nichtamtlich.) König Georg V. sandte anläßlich des Neujahrsfestes folgendes Telegramm an Po in care: Nochmals, Herr Präsident, findet der Beginn des neuen Jahres unsere beiden Länder in engem Bündnis kämpfend für die Unabhängigkeit Europas und die Gerechtigkeit gegenüber den klei/ner«? Völkern. Wie stets voll Vertrauen aus die siegreichen Ausgang des Krieges bete ich, daß Sic, Herr Präsident weiterhin mit Gesiuücheit und Kraft begabt sein mögen, um die Verantwortung Ihres hohen Amtes zu tragen, daß die edle französische Nation, beretf Söhne kürzlich in so schlagender VMe von ihtem Siegeswillen Zeugnis abgelegt haben, durch den Triumph der alliierten Waffen den Pfad friedlichen Fortschrittes betreten mögen, gesichert gegen Angriffe und meinem Volke verbunden durch die dauernde Bande! der Freundschaft, die durch die Waffenbrüderschaft gefestigt ist. Noch ein englisches Wort zur Friedensfrage. London, 1. Jan. (WTB. döi/chianrtlich.) „Daily Telegraph schreibt: Die deutsche Note und die Antwort der Alliierten werden alle beide Deutschland auf der Degenspitze zugesandt. Die Alliierten haben cs,unglücklicherweise reicht Mit einer großen Macht zu tun, sondern mit einer verbrecherischen Macht. Wie kann sich die Gerechtigkeit mit einem Verbrecher in Erörterungen einlassen, der mit der unzerstörbaren Macht seiner Armeen prahlt und behauptet, ein Opfer zu sein, während er die Verantwortung für das vergossene Blut trägt! Die Alliierten verstehen ebenso gut wie Deutschland die Bedeutung der Kriegskarte. Sie wissen, daß die Moral ihrer Armeen und Völker der deutschen überlegen ist. Deutschland sollte also nicht daran denken, eine neue Note a^usenden, bevoresznv Buße bereit ist. Obwohl die Alliierten den Frieden lieben, denk«! sie doch! gegenwärtig nur an Krieg, da sie wissen, daß ein Idanerhaster Frieden ohne einen entscheidenden Svsg der Gerechtigkeit und des Rechtes' nicht möglich ist. Spaniens Ablehnung des amerikanischen Friedensschrittes. Madrid, 2. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung bet Agence Havas. Die Regierung veröffentlicht folgende Antwortnote Spaniens aus die Note Wilsons : Die Regierung Seiner Majestät erhielt durch Vermittelung ihres Botschafters eine Abschrift der Note, die der, Präsident der Vereinigten Staaten an die Kriegführenden ^richtet hat rmd in der der Wunsch aus gedrückt wird, es möchte eine baldige Gelegenheit herbeigesührt werden, um von allen - zurzeit frittK führenden Nationen eine Erklärung zu erlangen über ihren Standpunkt hinsichtlich der Grundlagen, die zur Beendigung, des Krieges führen könnten. Diese Abjchrist ist begleitet von einer andevm Note Eurer Exzellenz, datiert vom 22. Dezember, in der Sie gemäß später erhaltenen Weisung«! im Namckn des Präsidenten erklärten, der Augenblick scheine ihm geeignet für einen Schritt Seiner Majestät, die, wenn sie es für tunlich erachtet, die Haltung der B«x einigten Staaten unterstützen möge. Angesichts des begreiflich»! Wunsches der genannten Regierung, in ihrem .Vorschläge zugunsten des Friedens unterstützt zu werden, ist die Regierung Seiner Majestät der Ansicht, daß, da der Präsident der nordamerikan^ scheu Republik die Initiative ergriffen hat und die vepchi^xMU Eindrücke, welche sie hervorgerufen hat, t>ereits bekannt smd, der Schritt, zu den! die Vereinigten Staat«! einladen, keinerlei Wirkung hätte, umsomehr, als die Mitteffnächte den festen Will«! kundgaben, die Friedensbedingnngen sollten^ unter den Kriegführenden vereinbart merben. Tie Regierung Seiner Majestät, ist bei aller Achtung der edlen Triebfedern des Vorgehens des Präschenten Wckson, das immer die Anerkennung und Dankbarkeit aller Völker verdient, bereit, sich nicht jeder Verl-andlung über ein Abeommxn, das geeignet ist, das bunranitare Werk zur Beendigung des Krieges zn fördern, zu entziehen, sie redoch schwebend zu laßen und rhoe Aktion ans den Augenblick zu oerjpareu, wo die Zlnstrengungen aller jener, die den Frieden wünschen, mehr Nutzen und Wirksmn- teit haben werden, als jetzt und wo eine Intervention Anssicht ^ gute Ergebnisse bieten kann. In Erwartung dieses Augenbluks- erack.et es die Regierung seiner Mai«tät für opportun, zu erklären, daß sie hinsichtlich einer Verständigung zwischen den neutralen Ländern zum Schutze ihrer materiell«! durch den Krieg berührten Interessen jetzt wie zu Beginn des,gegenwärtigem Krieges bereit ist, in Unterhandlungen cinzntreten, die zu einent Abkonunen ftchren könnten, das geeignet wäre, alle nichtkriegfühcenden Lmwer zn vereinigen, sofern sie sich beeinträchtigt glauben und es für not* wendig halten, den erlittenen Schaden gutzumachen oder zu vermindern. * Die schwedische Presse und die Antmortnote der Entente. Stockholm, 2. Jan. (WTB. Nichtmntlich.) Die Antwort der * Entente ans das Friedensangebot der Mittel* mäck)te wird von der Stockholmer Morgenprefse mit seltener Einstimmigkeit sehr absällig beurtellt. „Stockholms D a g^b l a d" meint: Die Note bedeutet jü«t ihrem Hauptinhalt nach nichts Ucberraschendes, aber ihre Rcröstent- lichung gerade jetzt müsse dom die düstere Stimmung Mannehren, die den dritten Jahreswechsel seit Ausbruch des Weltkrieges kenTv- zeichne, da er ohne sichere Friedensvorboten bleibe. In dem Satz der Note, daß ein ans Grund dcr euroväischen Kriegskarte geschlossener Friede allein von Börteil für den Angreifer wäre, erblickt „Stocklwlms Dagblad" das Eingeständnis, daß die Alliierten eine Beendigung des Krieges bei der jetzigen militärischen Lage als nn- vorteilhaft für sich ansehen. Zum Schluß wird die Bedeuttmg der abschlägigen Note, „die mehr wie ein Zeitungsartikel, als wie eine, diplomatische Ertlärung wirke", vor allem im Hinblick auf die Neuttalen behandelt. Das neue J-ahr, so heißt es, beginne also mit der Aussicht auf noch stärkere Kämpfe als bisher und damit für die Neutralen auch noch größerer Bedrängnis. Die Lehre, die diese aus dem bitteren Neujahrsgruß der Entmrte ziehen könnten, gehe daraus hinaus, daß jeder von ihnen sich einer erhöhten Wach!- samkcit nationalen Zusammenhaltens und einmütiger Opferfo«!de für das Vaterland befleißigen müsse, um den neuen Ereignissyr und Prüfungen gewachsen zu sein, die man von dem neuen Jattr efa warten könne. - ' / „S venska Dagblade t" vermißt vor allem jegliche Angabe von Friedensbedingnngen in der "Note und b«nerkt: Wenn man irgendwie erwartet batte, daß die Ententemächte um ein Haarbreit n!ebr als die Mittelmächte die allgemeinen Bedingungen für einen Frieden nenn«! würden, so batte man sich getäuscht. „Dagens NyhcterZ und „Stockholms Tidnin- g cn" hoffen noch ans Wftsons Aktion und meinen, es sei sehr gut möglich, daß der amerikanische Präsident trotz alledem weiter arbeiten könne. Logisch lasse es sich fichr wohl denken, daß dev Präsident aus den! Friedensangebot der Mittelmächte weiter bauen könne cm dem schließlich zn errichtenden Frieden. L>ogar Branting ist mit der Entcntenote unzufrieden und wagt die Behauptung, daß ihr das Gleichgewicht fehle. * * * Aus Griechenland. Berlin, 3. Jan. Mamrmeldungen neb«: Zusammen- stoßen zwischen griechischen Reservisten und französischen Abteilungen werden in der „Bossischen Zeitung" verzeichnet. In Athen herrsche angeblich völlige Marchie. Aa- solge des durch! die Blockade verursachten Kvhlenmangels liege die Stadt von 1 ?7 Uhr abends an in Dunkelheit. Infolge Mehlmaugels «tthalte das Brot bis zn 10 Prozertt Kleie. Verfügungen, vou B«!izelisten und Plünderungen venizetistischer Häuser sei«! an der Tagesordnung. — In verschiedenen Blättern wird mft- geteilt, der ehemalige griechisch.? Minister Gunaris Ijabc in Larissa begeisterte Llufnahme gesund?,!. Die.Bevölkerung jubelte ibm zu, als er aus ries, Pflicht aller Griechen sei es. sich uiu den Vater des Vaterlandes, den König Konstantin zu scharen, dessen Leb«! infolge der feindselig«! Ränke ständig der Gefalrr ausgesetzt sei. Rom, 2. Jan. (WTB. dkichitamtlich.- Meldung der Ll'wnzia Stefani. diach. einer Meldung aus Athen vom 31. Dezember \yrt nach! der Ueberverchung der 3Loten der Gesandten von Frmlkreicb Großbritannien und Rußland der i t a l ie n i s ch e Gesandte der griechischen Regierung eine Note übernrittett in der Italien seine Solrdarität nrit seinen Verbündeten bekräftigl •* hrnftchttich bex nt 8 4 der Note der Schutzmachne ?ntt>augn«v Forderung, gbrub? Italien, da.sie Fragen der inneren Ordnwng fccttcffe, 31 tr Intervention nixtit das Recht zu. haken und erklärt, nn der Prstfung einer Forderung nich^t interessiert zu sein. Der türkische Bericht. I Konstantinopel, 1. Jmr. > ruht der Fall sei, cintreten müsse, wrden die Schnlbe>^rder d^ Hau^rUntcrriä-tSstmü^ ^rringernng E u.a. m. Erleichterungen zu verschaffen. < - steht es zunächst mir der „Unterernährung"? Diese ist ? d äL crn städtischen Volksschule und einem Teil dessen igrn Schwen vorhanden. Der Fett- und FleischmangÄ ^ bei ban Teil der Jugend bemerkbar. begriffen ist. Nachdem jetzt auch dir Vollmilch Aus dem Reiche. Der Kaitzr an den Nrichstagspräsidenten. Berlin, 2. Jan. lWTB. Nichtamtlich.) Der Kaiser -Hat an den Reichstagspräsidenten Exzellenz Dr. Kämvf «ll dessen Neujahrswunsch das folgende Antwort-Telegramm gerichtet: Eingedenk der rühmlichen Mitarbeit des Reichstages an der Verteidigung des Vaterlandes gegen den auf seine Frei- Heil und wirtschaftliche Entwickelung gerichteten Ansturm der Feinde habe ich die Glückwünsche des Reichstages zum dritten Jahreswechsel im Kriege gern entgegengenommen. Ich weiß wich eins mit den gewählten Vertretern des deutschen Volkes und allen patriotisch fühlenden Deutschen in dem unerschütterlichen Entschluß, für die siegreiche D^rchrührung unserer gerechten Sache auch fernerhin Ades Opfer zu bringen, bis der ersehnte Friede errungen und wieder freie Bahn für die Betätigung deutscher Intelligenz und Arbeitsamkeit ist Wilhelm I. R. Berlin, I.Ivn. (WTB. Amtlich.) Der Kaiser hat anläßlich feines Besuches in Dresden durch nachstet^ndes Hmrd- sMeiben den König von Sachsen gebeten, die Abzeichen des Ordens pour le mertte anzulegen: „Durchlauchtigster Großmäch- tlgster Fürst! Freundlich lieber Vetter und Brüder? Am l-enti- gen Tage in Euerer Majestät Haupt-- lütb Residenzstadt Dresden 1 inöc^te ich diesen willkommenen Anlaß wahrnehmen, rnn ; ^ere Majestät aufs neue meines aufrichtigsten Dankes zu ver- I suvern rür die warme Anteilnahme, die landesväterliche Für- -sorge sowie das lebhafte Interesse, das dieselben alte Zeit ihren Tru ppen imd dem Gauge der.militärischen Operationeii entgegen-- brmgen. Insbesondere niöchte ich aber auch bei dieser Gelegenl-eit jy Tapferkeit und hrugebenden Treue gedenken, mit der E»Mer Majestät Landeskinder ans den verschiedensten Fronten fochten. Erst unlängst in schweren Kämpfen in der errangen sächsische Regimenter durch idr heldenmütiges Ausharren neue unverwelkliche Lorbeeren und halfen durch 'ihr siegreiches Standhalten mit, die mierlastlickie Vorbedingung zu schanen für den erfolgreichen Verlauf der kriegerischen Ereignisse in Rnmmiien Der Wunsch, meiner uneingeschränkten Anerkennung «N 6 neue sichtbaren Ausdruck zu verleihen, veranlaßte nrich zu der Bitte, Euere Majestät möchten die Mzeichen meines Ordens Vrmr le mer ite annehmen und anlegen. Mir der Versicherung der vollkommensten .Hochachtung und der wahren Freundschaft verbleibe ich Euerer Majeltät sreundwilliger Vetter und Bruder. Wilhelm. der im „Wachsen ^ „oto&enteiö" auch « t die '^lt, wird Bet alten unseren ödiülcrn mehr ober weniger sich erne germire „Unterernährung" geltend mackxm die eine geringere Lcistungsfährakeit im Olefolge hat. e;. ani I dieser „Unterernährung" entgegengewirkt und Ne aus ein erträglicheres Maß zurückgesührt werden? rln ,7?"|“ ^rade b - fr Schuljugend und seitens des Ern ä h- üroßte Ausinerkiamkeit zuteil werden. Tie schränkt et ! nur auf einzelne Jalwgänge be- treten ' 6 esamte Hu;-ullugend muß in ihren Genuß treten. Ebenso nruß VollTnilck, und vor allem eine «höbt- Kor- l« iSmn a nady h« n - 1 f cn - Werfc ‘ clt - Datz imsm Sckü- bf - ! l 0 )'" Unterrichtsstunde das gesamte FrüBstück d-v.sie !bw 6 &* st-mdenr-na biS.zmn Mitt^ tft Urni hip nl fpe' CrT ' "Ä- ihre (ssesamternWrun-r unqcrtliqrtto iLv ™r b J £ ™3C't. Bai: gerade cf,t viele Frühstücke eiitmeif- toaben, bestätrgt ebenfalls diese Beha^tnng ^twmul Kif» rJi n V ailiK: r‘ l n —^ Elternhaus darüber wachen daß &“ ne £ b ^Urg zu Bett geht und mehr Schlaf als früher ^"lleno. für die durch die Zeitereignisse mehr le f CCt bestrebt, der Lektüre eine: grosteu Eres Schlafes zu opfern. Mit eiserner Energie mnst das A^aus aber darüber lachen, daß der Schlaf nickt zu kurz nisten daß er kräftigt und stärkt. Einem K htl der Ettern darf aber auch geiagt werden, daß es für t' 1 ?' glesnnd-ertfvchernd und nervenstärkend ist. Ä Kin^r ZchäK" ""in'nahneit. die noch lange den Geist "b°r m-ch du: Schule. ,me in jenen ur. kein lick.ng darg-eran lvurdc. nicht achtlos an dieser Fraae vorubmgcheu Was kann sie nun tun? Das ist wohl sichet daß ^ss?^^^^''orberunjm, wie sie bei normaler Ernährung ÄÄ; ^'nten. nick); mehr vollstimdig genügen können" 1 Nicht zurückqesckwaubt zu werden. Die Stundenpläne können aber so umgc,ta!tet werden, daß für alle .^"brgange die ganzen Nachmittage frei werden Nnd die freie Zert in kräftiger, frischer Luft zu- * 1 ^ '.£} c " kan n Das ist,für alle Schulen ,Volks-- höhere Srhulen) möglich. Bis zur Beendigung des Flrr?i! e 3 /, fl tn”'’" ’ ,1!m Unterricht-stunden ganz aus- s rr ir ^z. B. Gingen . Für andere Fächer können die Stunden 2» Etl eine vermindert werden z. B. Starten, Zeichnen usw.'. Lüertjo rainicn für andere Fächer noch Stundenverringerungen wenn es notig unro, emtreten. 'chuk alle Fälle läßt es sich emö^ toeibert ** Ut ° C wie gejagt, die Nachmittage ganz frei Eine Verminderung der schriftlichen A-rbeitm, wie sie ein Dater anregch iä mich durchführbar, ohne daß die Schule rwtleidet. vlme daß wettere Ausführuugen nötig sind, sowohl ffir me >ckafftlichm Hausarbeiten, als auch die Klassenarb iten, lll-er deren größeren oder geringeren Wert die Ansichtei^ in Lehrerkreisen leckst recht getettt sind. Nebenbei würde hierdurch auch unsren teueren Zettverhältnissen Rechnung getragen, wofür lveite Eltern kreise lehr dankbar wären. ^ er Gesünderhaltung unserer Jugend, dem kvmmendeu Gc- lchlecht, mui^en daher in dieser ernsten Zeit die Behörden (Er nahnmgsamt), das Elternhaus und die Schule zusaw men ihre ganze Aufmerksamkeit zuwenden. Kncasbrtefe aus dem Osten. Telegramm unseres zum Ostheer entsandten Kriegsberichterstatters. lUnberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.) Neujahr an der Ostfront. Ostfront, 1. Januar 1917. Wie zu Weihnachten, herrschte an der wochynischen Front und an der Nordfront am Silvesterabend fast vMae nciche, so daß die Truppen in Stille in das neue Janr hinubergehen konnten. Das Wetter zeigte sich, gleich wie zum vhrlftleu, trübe und feucht Schneetreiben wechselt mit Regen, nachts gibt es leicht.cn Frost. Die 0>räben find Ö -L c t uc I Pflffierfxrr Diese Unbilden zusarmnen mit dem bevorstehenden russischen Wechnachteir haben auf die ~ F "szetch n u ngen. Der Signalmaat Julius B a l s e r, §' f* e * "Dklnzlg", wurde zu Weihnochteu mit der Hessischen Lapserkeitsmedaisle ausgezeichnet. — Dein KriegSsreiwitligen Hartmann ^.oth, 3. Ers.-Kon,p. Jni.-Rgt. 116, wrlrde für Tapferkeit vor dem ttemde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. - Grenadier r!®* se,t mehreren Jahren Buchbinderbei der Firma Emrl Noth hier, erhielt die Hessische Tapscrkeitsinedaille. e-> Ehren-Urkund t n. Nachideni die Handioerkskammer zu ^armimdt be,chloi,eii hat, an unselbständige Personen des Hand- werrerstanden, welche 2o ^ahre in ein und denffelben Betriebe un- untechrochcn tätig gewesen sind, als Anerkennung für die treue ürvett, Ehren-Urkunden zu verleihen, haben auf eingereichte Anträge und nach Erffillimg der fotzungsgemäßen Verleihungsbe- Mmmungen 32 gelernte Handwerker Ehren-Urkurrden erhalten, ülavon m der^ l 'r o v i nß Ober Hessen: neider H. Müller m Gießen ^Mawck)Ecrei,J. Pfeffer in Gießen; Schreiner D- dach Möbelfabrik C. Ringshausen in Nidda; Spengler nach Installateur Fr. St r enb er in Friedbcrg nnd .Spengler und^nstallatenr W. A. Lohfink in Friedberg,^ beide bei dem ^nstallotionsgeichätt C. F. Frick in Friedberg: Maurer- posier ^ndw. Tamm in Reiskirchen bei der Hoch- und Tiefbau- geiellichasr vornr. G, Winn & Co. in Gießen; Weischindergesexle- Joh. Schutt V II. m Torl;eim bei Weißbindermeister Gg. Werner vorm. Ph Werner m Friedberg; SckMser Ludw. Stei n Müller m Kinzenbach bn Scklosserweister W. Nagel in Gießen; Sckftemer Karl von der Lehr in Nidda bei der Möbelfabrik C. Ringshausen in Nidda. " Zwei starke Detonatione n sind heute morgen gegen 6 Uhr gehört worden. Die Ursache konnte noch nicht festgestcllt werden. Jedenfalls ist der Ursprungsort der Detonationen nicht in Gießen oder der näheren Umgebung zu suchen. *.* Schulferien. Nach Bestinrmung GroßherzoglickM Ministeriums des Innern Iverden die gegenwärtigen Sckmlferien an ber Hoharen und ertoeiterben Mädckiensckynle und a.l den städtischen Votk^chnlen bis znnl 16. Januar 1917 einschließlicki verlängert 5. rr der Verband- nndKranken-Ersrischungs- stelle des Roten Kreuzes am Bahnhof Gießen wurden im ; i ; oiri®,;, " ,,c « Jcn 'vurven un rumamichen Front stelnmd, wmDc am 1. 12. 16. für Tc cktonat Dezember 1916 9612 Vcr.vnndete und durchreisende Sol- dem Feinde die Hessische Tapserfeitsnwdmlle verlichen. dr.ken erfrischt, sonne 182 Transporte ausgeführt und in 213 Fällen sonstige Hilfe geleistet. - ■ d cm Stadtthenterbureau. Während zurzeit em Effches Stück auf einer Bühne des feindlichen Auslandes nn- oenkvar wäre, denkt man in deutschen Landen vorurteilsfreier und großzügiger; wir Deutsche leimen das Gute auch jetzt nicht ab, es mag kommen woher es will, und so sind nameritlich' ftemide Klassiker wahrend der Kriegszeit bei uns vielfach gegeben worden. Ein Werk L) yLke, pcare s, der ja in Deutschland .don jeher besser ge- wuwtgt und verltariden worden ist, als in seinem HeimatlaTide, oitrtte oal)er nach längerer Panse gerne wieder einnräl begrüßt werden, zumal sich nrr das klassijckie Lustspiel „W a s i h r w 0 l l tav» überinorgen als achte Freitags-Alwnnemcmts-Vorstellung gegeben w^rd, äupzett lerne lehr gute Besetzung ermüglich>en laßt. — Aufführung von „Wo die Schwalben nisten" zu Bollsstückcs^ ^ ^ hübschen und bülmenwirtsamenl ^ Jn der Vortragsvereinigunq (Kaufmännischer und Ortsgewerbeverein) spricht morgen abend Professor Dr. Hart- mmm au-, Stuttgart über „Me Donau, chre völkergeschichtlick-e nrck koeltlmrtfchaftlrche Bedeutung imb ihre landschaftlichen Schönsten (mit Lichtbildern). Der Vortrag muß schon 8 ^/. Uhr pünktlich beginnen. * ^ ** Lichtspielhaus Bahnhofstraße. Das Detektiv- .rrama „Freaks-gl tder ^.3.", ein Film, der von Richard Os- luald sehr spann-end verfaßt und mit erlesenem Geschmack inszeniert M, hatte gestern abend in der Erstaufführung das Unglück nicht zu Ende gespielt werden zu kömien, da vorher die Polizeistunde ein- ^vat- Wie uns die Direktion des Lichtspielhauses mitteilt, können! dre ^Besucher von gestern abend heute abend von 9 Uhr an den! Schluß des Filmes seien. Bei der spannenden Entwicklung bis znnr Schluffe ^des 3. Aktes loird man sicher den 4. Akt nicht gern) per) (hi mint wollen. Das Entgegenkommen dar Mrektion ist umso dankenswerter. ' ** Lernt stenographieren! Gcradezn unentbehrlichj ist in der retzigen Zeit für den Kaufmann und Buroauoeamtens die Stenographie. Infolge der vielen Einberufungen sind zahlreiche kaufmännische Stellen zu besetzen, Vorbedingung ist aber stets, daß die Bewerber stcnographiekmidig sind Außer den Vorteilen, welche die Stenographie dem schreibenden Manne bietet, kommt nameittlich für Unverheiratete Damen, die Möglichkeit eimr recht lohnenden Beschäftigung dazu. Me Kurzschrift irf Verbindung mit der Schrcibmasckiinc hat einen neuen Erwerbs- zweig geschaffen, oem sich wegen besonderer Eignung hierzu auch die Frauen zugewandt haben. — Tüchtige und leistungsfähige Kräfte heranzubilden, war von jeher Aufgabe der Gal^lsbrrgerscheu Slenographenvereine. Wie aus dem Anzeigenteile ersichtlich, eröffnet der Gabelsberger Stenographenverein von 186l und der Tam.-stverein Gabelsberger am Donnerstag, 4. Januar im „Post- keller" einen ?lnfän ger- Lehrgang für Damen und Herren^ woraus wir besonders aufmerksam machen. ** Hoch st preise gelten auch für A u s l a n d s w i l d. In verschiedenen Zeitungen wird berichtet, daß auf deutschen Märkten sogen, ausländische Hasen zu Preisen bis zu 20 Mk. gehandelt; werden. Die festgesetzten Wildhöchstpreise gelten auch für alles aus dem Auslande eingesührte Wild. Llusnahmeerlaubnisse zum Ver- kaufe über den Höchstpreis sind bisher vom Käiegsernährungsämt nicht beroilligt, sondern, trenn beantragt, ausnahmslos abgelehnt worden. W.enn also in ein? 7 elnen Fällen ausländische oder angeblich ausländische Hasen oder sonstiges ausländisches Wild zu Preisen,' verkauft werden, die die Höchstpreise überschreiten, so liegt eine strafbare Gesetzesverletzung vor. ** Ter nächste städtische SeesischMarkt oeginnkj Donnerstag, den .4. Januar 1917. nackMittags 3 Uhr, in den Marltlauben. Verkauf von besten frischen Seefischen (Schellfisch, Cabliau). ** D i e H e s s i s ch e L a z a r e t t z e t t u n g Nr. 35 enthält iolgende Beiträge: Des Freiherrn von Münchhausen wunderbare Abenteuer. Mer weiß? von K. Fröhlich. Eine Mahnung für Kriegsbeschädigte von Tr. Justus Schneider. Warum ist der Unterricht für die verivuudeten und kranken.Soldaten besonders uotioendig? Vevsicherungsrechtttche Fragen, Lazarettberatung, Vom deutschen Geiste, Räljelecke. Die Gießener Beilage enthält: Die Eiche von Gorch Fock. Ehrlich währt am längsten. Die Aus- sichten im Schreiberberui. Kriegsbeschädigtenfursürge der Reichd- versicherungsan.stalr für die Angeslelltcnversicherung. Ardeitsmarkt. Berwundeteuunterricht. Landkreis Gießen. # Burkhardsfelden, 3. Jan. Unteroffizier Konrad G a n tz, der leit Beginn des Krieges im Felde steht und mit der Hessischen Tapserkeitsmedaille und dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet ist, wurde zum Vizeseldwebel befördert. I_J Lang-Göns, 3. Jmi. Der Unteroffizier Karl Schäfer in einer Bewachungskomprgnie erhielt das Ehrenzeichen für Kriegsverdienste am Kriegsbande. Karl Schäfer ist der Komnum- dcrnt der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr. II. Lang-Göns, I.Jcrn. Dem Pionier Heinrich Voller V., Minenwerser-Komp. 162, 8 . Ersat>Div., 3. Zug, wurde das Eiserne Kreitz verliehen. Hch. Böller ist der Sohn des Schreinermeisters Hch. Böller II. DeM Gefreiten Otto Zörb, 2. Garde- Res.-Reg., Itt .Komp., 1. Garde-Res.-Div., wurde das Eiserne Kreitz ebenfalls verliehen. Die Hessische Tapserkeitsmedaille erhielt Zörb schon früher. Otto Zörb ist der Sohn des Konrad Zörb, Landwirt. — Die Neujahrs nacht verlief ruhig, einige junge Bürschchen, welche sich mit Revolver beschäftigten, lourden zur Anzeige gebracht. — Am Sonntag abend 7 Uhr hielt Pfarrer Weber einen Gottesdienst ab. — Der Bahnbau nach der Grube Adler soll bis Ausgang Febstuar d. I. vollendet sein. K. V i l l i n g e n , 3. Jan. Nach der letzten Volkszählung zählt unser Ort 983 EiMiwhner (gegen 1054 im Jahre 1910). In letzter Zeit wurden aus unserer Gemeioch»: mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet : Gefteiter Otto Klaus, Fahrer Karl Schneider und Gefreiter Georg Jung. Kreis Büdingen. # Bisses, 3. Jan. Das Eiserne Kreuz und das Sanitätskreuz erhielt der Sanitäter Adolf Simon im Jnf.-Rgt. 88. t Borsdorf, 31. Dez. NackHem erst Lirz vor Weihnachtsu der Gefreite Rud. Henrich von hier nttt drin Eisernen .^breuz 2. Kl. ausgez-eichnet wurde, erhielt er dieser Tage auch mxfr die Hessische Tapferkeitsmedaille. Henrich, in Rumänien kämpfend, ist der älteste Sohn unseres Lehrers, war bis zu seiner Einberufung Lehrer zu Höchst a. d. Nidder. Echzell, 3. Jan. Das Eiserne Krenz erhielten Wehr- mann Wilhelin Rau und Kanonier Hugo Schultheiß, die Hessische Tapserkeitsmedaille Kanonier Steffan und Gefreiter Hinkel. 4tz Glauberg, 3. Jan. Das Eiserne Kreuz erhielt der Milskelier Karl N i ck e l. K 0 h d e n, 30. Dez. Die Hessische Tapserkeitsmedaille erhielten der Unteroifizier Lenz, Fuhrpark-Kolonne Nr. 6, und Ge- reitet U h l im Jni.-Rgt. 186. # St 0 ckheim, 3. Jan. Das Sanitätskreuz erhielt die am Büdiuger Vereinslazarett tätige Hilssschioester Elisabeth H a r t- m a n n von hier. # Wolf, 3. Jan. Das Eiserne Kreuz erhielt der Gefreite Heinrich K ä u p e r. Kreis Alsfeld. - Alsfeld , 1. Jan. Diplomingenieur Otto Dörr decket, ein hochbegabter Architekt, ist vor einiger 'Zeit auf den Schlackst- eldern gefallen. Sein srülier Tod berührt ü-eäte Kreise auch um deswillen besonders schmerzlich, als Dörrbecker mit der ?lbfassung eines Werkes über die .Kirchen des Kreises Alsfeld beschäftigt nmr. langer Arbeit batte er sämtliche Kirchen zeichnerisch und in schnitten und Rissen aufgeiwmmcn. Auch eine Aufnahme der im Kreise vorhandenen Glocken stammt aus Dörrbeckers fleißiger Feder. Sein Tod bedeutet für die kirchengeschichtliche Forschmig des Kreises Alsfeld einen schlveren Verlust. ** 93 11 rg-Gemünden (Kr. Lllsfeld), 3. Jan. Dem Muske tier Wilhelm Reitz, gegeuwärttg in einem Inf.-Regt, an der rumänischen Front stehend, wurde am 1. 12. 16. für Tapstrkeit vor # ulrichstet »r, 80. Dez. Aus dem Felde der lehre starb infolge Bauchschusses der Wehrmann Mahr im Landw.-Jnf- Rgi. Nr. 3V. X Mücke, 1. Jan. Unteroffizier B e n d e r, Artillerie-Rgt. 25, der seit Kriegsbeginn im Felde stand, gegenwärtig schwer verwundet in Berlin in einem Lazarett liegt, wurde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. Bender ist schon Inhaber der Hessischen Tapferkeits- medaille. M. Nieder-Ohmen, 1. Jair. Ten .Heldentod fürs Vaterland starb in Rumänien der Musketier Wilhelm Ho fmann. Dosinann, 2. Turuwart unseres jungen Turnvereins, ivar vor ferner Militärzeit Schrei bgehilse an Großh. Sttuerkonrmissariat •nt Grünberg. Sein Kompagnieffihver gibt ihm in der Mitteilung an seine Eltern das Zeugnis eines tapferen Soldaten und eines guten Kameraden. — Vor Verdun starb den Heldentod der Musketier Hemrüh Rahn. — Der Musketier Heinrich Werner, der vor Verdun den Unten First durch? Granatschust verlor und auch am rechten Fuß erheblich verletzt wurde, erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse. Im Lazarett „Kaufmännisches Vereinshaus" zu Gießen sieht er seiner Gäresung entgegen. — Ter Res. Ioh. Bock, der seil Kriegsbeginn im Inf.-Regt 116 kämpfte, erhielt die Hessische Tapferkeilsmedaille. Bock wurde durch Granatsplitter am linken Unterkiefer verletzt und liegt in einem Lazarett zu Berlin. Auch der Gefteite Georg Herrmann rn einer Eflenbahn-Baukoulp. in Serbien erhielt die Hessische Tapferkeitsmedackle. Tie Zahl der Ausgezeichneten ist hier somit auf 48 und die der Gefallenen auf 20 gestiegen. Kreis Schotten. ch- Eichelsdorf, 30. Dez. Hier brannten zwei mit Heu und Stroh reichlich gefüllte Scheunen vollständig nieder. Ober-Lais, 3. Jan. Nach einer schweren Verwundung starb in einem Feldlazarett der Musketier Otto Bach im Res.- Jnf.-Rgt. 397. — Die Hessische Tapferkeitsmedaille erhielt der Musketier Friedrich König. Kreis Friedberg. == Fried berg. 1. Jan. Die Steigerung der Kohlenpreise machte hier eine Erhöhung der Verbrauchspreise für Leucht- und Kochgas erforderlich. Die Anschlüsse an das Netz des Elektrizitätswerkes sind während des Krieges von 350 auf 700 gestiegew Infolgedessen must das Werk durch den Einbau neuer Umformstationen Betriebserrveiterungen vornehmen. Q. B a d -N a uT) c i m , 2. Jan. Ter Kaufmann Hermann S torz, Feinkost-, Butter- und Käsehandlung, wurde vom hiesigen Schöffengericht wogen Ueberschreitung der H ö ch ft p r e i s e zn 50 Mark Geldstrafe verurteilt. — Das Gastspiel des Giestener Stadttheaters am Samstag erlitt durch Zugoerspätung eine erhebliche Verzögerung. Statt um 6,23 Uhr kam der „Künstlerzug" erst hier an, als das Publikum bereits im Theater versammelt w^r. Die hübsche Wiedergabe des anschaulichen Lustspiels „Der Bursche des Herrn Oberst" ließ jedoch keine schlechte Laune bei den Besuchern auskommen und war die gut halbstündige Verspätung bald vergessen. Starkenburg und Rheinhessen. — Darmstadt, 1. Jan. In einem hiesigen Fabrikbiet riebe verunglückten zwei Arbeiter tödlich. Ein Arbeiter aus Griesheim geriet in ein Räderwerk, das ihn zu Tode drückte. Sodann wurde der Arbeiter Stork aus Arbeilgen von einem Rangierwagen gegen einen Leitungsmast gedrückt und lotgequetscht. Kreis Wetzlar. F. C. Wetzlar. 31. Dez. Hier werden in den nächsten Tagen Wärme st üben eröffnet für Leute, die kein behaglich erleuchtetes und geheiztes Zimmer besitzen. ra. Wetzlar, 1. Jan. Mit dem Eisernen Kreuz erster Klasse wurden ausgezeichnet Leutnant (Amtsrichter) Henrich, Maschinengewehr-Kompagnie (Res.-Jnf.-Rgt. 81), ans Wetzlar, und Dizeteldwebel Friedrich H e d d e r i ch (Res.-Jisi.-Rgt. Nr. 81) aus Wetzlar-Niedergirmes. ra. Krofdorf, 3. Jan. Oberförster Lieber, welcher 15 Jahre die hiesige Oberiörsterei verwaltete, ist am 1. November in bert Ruhestand getreten. — Der in Forstkreisen wohlbekannte Hegemeister Schmitz steht jetzt im 90. Lebensjahr. Förster Echternacht wurde der Titel Hegemeister verliehen. Hessen-dwssau. X. Aus der Röhn, 31. Dez. Der Zigeuner Hermann Ebender, welcher sich in Fulda als Untersuchungsgefangener befindet, hat gestanden, den Kgl. Förster Romanus aus Riesig am 45. Februar 1912 erschossen zu haben. --Bad Homburg v. d. H., 2. Jan. Heute nachmittag brach im Dachstnbl des K u r h a u s e s e i n B r a n d aus, dem ein erheblicher Teil deS Daches zum Opfer fiel. Die Feuerwehren konnten rn etwa halbstündiger Tätigkeit das Feuer ans seinen Herd beschränken. Der Schaden ist trotzdem sehr bedenkend, da eine Decke ein- stürzte und sich die Wassermasscn die Treppen hinab in die Säle des Erdgeschosses ergossen. Besonders hat der unter dem Brandherd belegene Prinzensaal mit seinen wertvollen Stückarbeiten undl Wandtäfelungen sehr gelitten. Tie Gemälde des Konzertsaales konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Die Entstehungs- nrsache konnte bisher nicht ermittelt werden. ta. Biedenkopf, 3. Jan. Kreistierarzt Staupe, welcher feit dem Jahre 1383 mit gutem Erfolge Hierselbst seine Praxis ausgeübt, ist in Ruhestand getreten. --- Frankfurt aM., 3. Jan. Zwei jugendliche Wagen- Putzer wollten im .Hanptbahnhof aus dem Heimweg dkm näheren/ Weg über die Gleise benutzen. Hierbei wurden sie von einem Rangierzug überfahren. Eirrer war sofort tot. Dem anderen wurde das rechte Bein an der Hüfte abgefahren. Cr kam in lebensgefährlich verletztem Zustande ins Krankenhaus. — Frankfurt a. M., 1. Jan. Kommerzienrat Beit von Speyer überwies dem städtischen Fürsorgeamt für Frankfurter Kriegsbmterbltebene 25 000 Mark. --- K c r ch h a i n, 31. Dez. Zwischen Kirchhain und Niederkleen wurde ein Schickknabe im Walde von einem Bären, der schon einige Tage zuvor einen Briefträger belästigt hatte, überfallen. Der Junge rettete sich vor dem Tier durch die Flucht nach dem nahen Glltshof Plausdorf. Anscheinend ist der Bär umherziehenden Bärenführern entsprungen. r Hochwasser. K. B i l l i n g e n , 3. Jan. Der Schluß des ^ Jahres brachte unserer Gemeinde noch eine unangeirehme Ueberraschung. Infolge der reichlichen Niederschläge der letzten Tage führte die Horloff so große Wassermassen nrit sich, daß sie am 30. Dezember über.die Ufer trat: das ganze Gelände zwischen Villingen und Ruppertsburg stand unter Wasser, desgleichen die Gärten im Osten, sowie im Unterdon 20 Gehöfte. Das Vieh konnte alles gerettet werden. Amn Teil allerdings nur unter großen SckMerigkeiten. Wie groß der Schaden ist, der in den Kellern an den Kartoffelvorräten an- gerichtet ftmebe, läßt sich noch nickst übersehen: auf jeden Fall werden die Kartoffeln noch mehr der Fäulnis ausgesetzt sein, ajlsl seither schon. Es war ein Glück, daß das Wlasser bei Tag kam, sonst wäre sicherlich iwch mehr Schaden zu beklagen. m. Hungen, 31. Dez. Bon Hochwasser, wie es seit dielen Jahren hier nicht >nehr vor kam, wurde gesteru abend unser Städtchen heimgesucht. Die infolge des anhaltenden Regens der letzten Tage und der Schmeeschmelze der Gebirge des Bogklsbergs mächtig angeschwollene Horloff trat aus ihren Ufern und große Wassermassen drangen von zwei Seiten in drts Städtchen ein, Wiesen 'imb Gärten überflutend. Straßen, Hofretten und Keller lvurden unter Wasser gesetzt, wodurch! beträchtlicher Schaden angerichtet wurde. Das Vieh mußte aus den betroffenen Ställen geschafft imb in hoher gelegenen Stallungen junter gebracht werden. Sofort wurde mit dem Auspumpen dev Keller begonnen, welche Arbeit mich heute fortgesetzt werden mußte. ie Ni eder-O ymen, 31. Dez. Schon in der Nacht von Freitag auf Samstag war die Ohm, wohl infolge der Sctzneo- sckmelze tm Vogelsberge, sehr groß geworden. Jni Lause des Tages stteg das Wasser immer höher, bis es am Spätnachmittag feinest Höhepunkt erreichte. Fast war das Olimtal nicht breit genug, um all die Wasserfluten an meinen zu kölmeu. Schlimm erging es den tiefgelegeneu Teilen nirseres Torfes. Hier wurden Gärten total vernichtet, siltarbenzäune iveggerisstn und fortgeschvennnt. Das Wasser drang in die Straßen, Höfe, Ställe, Keller usw. In letzteren schwammen KarrofteUr, ErruuachtSpfe und -gläser. Flaschen u.o. Munter umher. Das Vieh mußte aus den Ställen geflüchtet werden. In der Untergasse konnte das Vieh nicht mehr über die Straße heransgebracht und mußte nach rückwärts übckr den Bahndamm befördert werden. ORanche Leute haben ernpfffwlichen Scha- den erlitten. Die an und für sich nicht im Ueberfluß vorhandenen Kartoffeln lverdeu durch, die Nässe gelitten Hadem Infolge Ueberschwetnnrung >der Straßen waren einzelne Dorfteile ganz abgeschnitten. Ter Werkelst mit ihnen ergab heitere Bilder. An der Neeb'schen Mühle z. B. wurden die Leute ganz einfach aus einen zweftädrigen Karren über die Fluten befördert. Tie Fuhrleute hatten sich natürlich nrit hohen Stiefeln beroafsnel. Daß die Fähre zum Ergötzen der Zuschauer ab und zu )nal mitten im Wasser stehen blieb, war nichts Seltenes. Andwe beluden sich einfach mit den Reffenden und trugen sie „Huckepack" hinüber. ** Groß-Eichen, 2. Januar. Von einer Wassermenge wurde unser Ort heimgesucht, wie es seit Menschengedenken noch nicht der Fall war. Ter Regen begann um 10 Uhr morgens. Bis nachmittags 4 Uhr waren Ställe und Scheunen mit Wasser ange- süllt. Glücklicherweise ist kein Menschenleben zu beklagen. Kaum war das Wasser verlaufen, so trat ein trauriger Unglücksfall durchs Unvorsichtigkeit ein. Beim Landwirt Karl H o r st entlud sich ein Gewehr, welches ein Sohn von 12 Jahren so unglücklich traf, daß man für sein Leben fürchtet. ----- Frankfurt a. M., 2. Jan. Wenn auch seit 24 Stunden kein Regen mehr gefallen ist, so sind die Zuflüsse des MainS doch noch im lmrgsamcn Steigen begriffen. Fnfolgkchessen hat auch die Flut des Mains chren Höhepunkt noch nicht erreicht. Sie wird erst am Mittwoch in der hiesigen Gegend erwartet. Gewaltigen Schaden richteten vergangene Nacht die Wasser bei Krotzenburg. Kesselstadt und Mainkur an, wo sie die großen Wehvbauanlagen überfluteten, so daß die Arbeiten vorerst ruhen müssen. Von den überschwemmten Userrändern spülten die Fluten zahllose Holzvorräte weg:. — Dev Tagebau der Braunkohlengrube Dettingen „ersoff". Gine Fraü Pfähl er von hier, die bei Deättngcn der Ueberschwemmung zu-- sah, wurde von den in die Tiefe rutschenden Erdmassen mit hinab- gezogen und erstickteindenSchlammassen. Eine Mainzer Dame konnte im letzten Augenblick gerettet werden. AMarburg, 31. Dez. Infolge der anhaltenden Regengüsse der letzten Tage führen Lahn und Ohm H och wasser. Das ganze Ohmtal von Schweinsberg bis Bürgeln bildet einen gewaltigen See, aus dem Amöneburg wie eine Insel heransragt. Aus den Fluten tummelt sich zahlreiches Wassergeflügel. Bei der Ohm- talbahn reicht das Wässer bis an den Bahndamm. Auch südlich unserer Stadt ist das Lahntal stundenweit überflutet und einige Ortschaften, z. B. Roth, Wenkbach und Argenstein^sind völlig von Wasser umgeben. Die Flut zeigt am heutigen Tage nocki keine Abnahme. Auch aus den Seitentälern der Lahn wird Hochivasser gemeldet. fy. Kassel, 1. Jan. Infolge tagelanger Regengüsse luib plötzlicher Schnecschmelze führen Fulda und Werra Hochwasser. Die Fulda ist umi 3 Meter gestiegen.^ ^In Rothenburg mußte die Hessischst Kunstmühle vorübergehend stülgelegt werden.. ch. Bingen, I.Jan. Tie hesttgen Regengüsse der letzten Tage, verbunden mit der Schnee schmelze in best Gebirgen, brachte weiteres starkes Steigen des Rheines und seiner Nebenflüsse. Vor- geftenr stand bett Rhein auf 4,00 Mewr, gestern 4,10 Meter und beute morgen 4,21 Meter. Weiteres Steigert ist in sicherer Aussicht. Viele Keller weisen bereits Wasser aps. Sie mußten geräumt werden. Die Nahe steigt immer mehr, zumal sie keinen? freien Ausfluß aus den: ebenfalls hochstehenden Rhein hat. _ Infolgedessen dürfte sie an der Eff'enbabnbrücke eine 5)ö'lst vost 5 bi»/ 6 Meter haben. Sie hat gelbe erdfarbige Fluten. Auch die Mosel steigt stark. fz. Koblenz, 1. Jan. Ter Rhein ist hier jetzt aus 6,30 Meter gestiegen. Tie Rheinanlagen und das Rhein- und Moselweri sind überflutet. Die dort befind lickte n ^ Lagerschuppen mußten geräumt werden. Die Schiffbrücke ist^ wiederum verlängett worden. Tic Moseldampff'chissahrt ist eingestellt: auch ist auf der Moseltalbahu der Verkehr zwischen Zeltingen und 'Xndel unterbrochen. Von der oberen Mosel Nnrd Fal len des Wassers gemeldet. Bei Trier ist der Pegelstand heute früh 4,29 Meter. Das Regenwetter hält noch immer mr. Der amtlickst Nachrichtendienst ist eingerichtet. sz. Köln, 1. Jan. Die Kölner Pegelhöhe ist auf 7,25 Meter gestiegen. Die unteren Stadtteile sind überschlvemnrt. In den Rnhrhäfen verursacht das ^.Hochwasser empfindliche Verkehrsstörungen. Bei mrl'altend starkem Regenwetter wird weiteres Steigen vom Oberrhein genieldet. Spielplan der vereinigten Krantsitter Stadttheatek. Gpernyaur. Mittwoch, den 3. Januar, nachmittags 3'/, Uhr: .Max'und Lieselchens Weihnachtsreise." Abends 7 Uhr: „Das DreimäderlhauS." Donnerstag, den 4. Januar, abends 7 Uhr: Der fliegende Holländer." Freitag, den 5. Januar, abends 7 Uhr: ^Mignon/ Samstag, den 6. Januar, nachmiklags 3'/, Uhr: „Max' und Lieselchens Weihnachtsreise/ Abends 7 Uhr: »Die Schneider von Schönau." Sonntag, den 7. Januar, nachm. 3 Uhr: „Max' und Lieselchens Wcihnachtsreise." ^lbends 7 Uhr: „Don Inan." Montag, den 8. Januar, abends 7 Uhr: „Das Dreimäderlhans." Zchauspielhaus. Mittwoch, den 3. Januar, abends 7 Uhr: ^Rausch." Donnerstag, den 4. Januar, abends 6 Uhr: „Don Carlos." Freilag, den 5. Januar, abends 7'/, Uhr: „Wienerinnen." Samstag, den 6. Januar, abends 7 1 /» Uhr: „Der Biberpelz." Sonntag, den 7. Januar, nachmittags 3'/, Uhr: „Alt-Franklmt." Abends 7'/, Uhr: ,Viel Lärm um Nichts." A/ontag, den 8. Januar, abends 7si, Uhr : „Die Stützen der Gesellschaft." * Ter unbeirrbare Apotheker. „Die Division", so erzählt der „Figaro", ivar in Ruhestellung gekommen, imd einer der Berbindungsradfahrer erschien gusgeruht. gereinigt und mit geölterr Maschine vor der Ofsiziersmesse, um sick> zu Diensten der Offiziere zu stellen, die aus dem nächsten Ort die neuesten Zeittmaeir hstrbeigeschafft wünschten. Er erhält eine von einem Offizier nieder- gesckstiebene Liste der gewümchten Zeitungen und fährt ab. In der Ortschaft angelamft, sucht der Radfahrer^ die^ Liste h.wvor und müht sich vergeblich ab, die unleserliche Schrift des -Offiziers ^tt entziffern. Welche Zeitungen soll er bringen? Da fällt sein Blick aus das Schild einer Apotheke, und sofort bnmtt ihm eine Idee.' Im nächsten Augenblick ist er in der Llpotheke, reicht dem Lkpvtheker die Liste und sagt: „Bitte sehr, mein Herr, ftrmteti Sie das lesen?" Tenn ein ?lpotheker hat dochi die beruslrche Pflicht, jede Schrift lesen zu köirnen! Ohne Zögern nimmt denn auch i>?x Apotheker das Papier. Er verschwindet in einem Hirrterraunt, einige Sekunden vergehen, und gleich! daraus tehrl er mit einem gefüllten und sorgfältig etikettierten Medizinfläschckstn zurück. Er reicht es dem verblüfften Radfahrer und meint freundlich: „Es hat'dock? nicht zu lange gedauert, wie? 1 Frs. 20, bitte!" Meteorologische veodachtungen der Station Siehe,r Jan. 3917 2. S |°-^l §(5 i «-§1 L L ß U \Z~ &> CU 7s 03 o ~ 55 L ÖD .B « Zs -- 3 & *» do o> 5 Z- 4 s s -o a C Z fÜ2 -oSi; | £ e = .§ ii Wetter 2. 2" - ! 9,8 6,0 66 _ _ 9 2. 9" - ! 7,8 6,0 76 — — 10 3. 7" 1 “ i 9,6 8,2 91 10 Regen I ! I > I I I Höchste Temperatur am 1. bis 2. Jan. 1917 + 10,7' C. Niedrigste „ „ 1. „ 2. , 1917+ 7,6 • C. Niederschlag 2,5 mm. Briefkasten Ser Redaktion. Mnouhme Anfragen bleiben nuberücksichtigt.l st. p. st. b (J>. Ist eine Person, deren Hinterbliebenen auf Grund des Militär-Hnrterbliebenen-Geseyes Witwen- und Waisen- gcld oder Kriegsversorgung zustehen jöiirbe, oder bewilligt werden könnte, verschollen, so kann das Witwen- und Waisengeld ertvx die Kriegsversorgung den Hinterbliebenen and:! schon vor der Todeserklärung gewährt werden, wenn das Ableben des Versckolleneit mit hoher Wahrsch-Rnlichkeit cm-nnehmen ist. Ob das Ableben mit hoher Wahrscheinlichkeit airgenommen rverden kann, bängt von dem Ermessen der Militärverivaltung ab. Den Tag, mit welchem die Zahlung des Witwerr- mrd Waisengeldes oi>er der Kricgsver- sorgung beginnt, bestimmt im vorliegeirden Falle die Vcrsorgnngs- abteilung des Kriegsministeriums.in Berlin.__ Amtlicher Teil. Baterländifcher Hilfsdienst. Aufforderung des Kriegsamts zur sreiivilligen Meldung gemäß § 7 Abs. 2 des Gesetzes, für den vaterländischen Hilfsdienst. Hilfsdienstpslichtige iverden gesucht zur Verwendung im besetzten feindlichen Gebiet und zwar: Für Schreiber- und Botendienst bei militärischen Kommando- und Vertraltungsbehörden, Zur Beaufsichtigung fremdländischer Arbeiter, Zur Beschäftigung in militärischen Drrtschaftsbetrieben jeder Art, in SoldakcnHeimen und Lazaretten. Es wird zrmachst ein vorläufiger Avbeitsvertrag mit 14tägige7 Kündigung abgeschlossen. Die Hilfsdienstvflichttgen erhalten: freie Verpflegung und Unterkunft, freie Eisenbahnfa'hrt zum Bessimmungsort und zurück, freie Benutzung der Feldpost, freie ärztliche und Lazarett-Behaiwlung, militärische Bekleidungs- und Ausrüstungsstücke, falls die Art der Beschässigung es nötig crschei 2 rm läßt. Die Höhe des Lohnes oder Gehalts wird nach Arbeits- art und -daner, sowie nach der Leistung festgesetzt: eine auskömmliche Bezahlung wird zugesichert. Im Fall des! Bedürfnisses werden außerdem Zulagen gewährt für in der Heimat zu versorgende Familienangehörige. Die Versorgung H i l s sd i en st psl i ch t i g e r , die eine Kriegsbeschädigung erleiden, und ibrer Hinterbliebenen wird noch besonders geregelt. Tie aus Grund dieser Meldungen in Etappen- und Operasions- gebicten verwendeten Hilfsdienstpslichttgen i-echnen im allgemeines zum Heeresgesolgc und unterstehen insoweit den K'riegsge.seycn. Meldungen niinmt die Unterzeichnete Kriegsamtsuelle in FrMiksurt a. At., Marienstraße 10 bis 10. Januar 1917 entgegen Es sind beizubringen: Polizeilicher Ausweis mit Photographie, etwaige Militürpapierc, Beschästtgungsausweis oder Arbeitsvapime, erforderlichenfalls eine Bescheinigung gemäß § 9 Abs. 1 des Gesetzes über den vaterländischen Hilfsdienst lMkehrschein.', Angabe, wann der Bewerber die Beschlffsigimg antreten kann. Frankfurt a.jM., den 2.Januar 1917. lKriegsamtsftelle im Bezirk des stellv. Generalkommandos XVIII. Armeekorps. ItnifcrfitabfHacbricbten« Hk. Frankfurt a. M., 3. Jan. 2ln der Frankfurter Universität erhielt Or meä. Willy Pfeiffer die veuia leg-eoäi für das Fach der Nasen- und HalSkrankheiten. Seine Habilitationsschrift trägt dsn Titel: „Klinische Studien an Diphtheriebazillenträgern und deren Behandlung". Vermischte». ** Svnneberg (Thür.), 30. Dez. Unser 2. Bürgermeister Tr. jur. Pepp ler, z. Zt. Kriegsgerichtsrat bei Kgl. Gouverne- mentsgericht der Festung Köln, wurde zum ersten Bürgermeister in P a s e w a t f gewählt. Tr. Peppter entstammt einer Großen- Lindencr Familie. * Die elegante Veneziaarerin im Umi'chlage- tuch. Der Kampf gegen die Eleganz der italienischen Frauen ninmtt immer energischere Formen mi. Mährend man sich bisher damft begnügte, ihnen allgemein Sparsamkeit zu predigen, will man jetzt mit einschneidende Vvnchlägei^beginnen, die möglicherweise bald zu Derordmmgen wevden. So wird im „Gazettino"- angeregt, daß die Venezi-anerffrnen aus Sparsamkeitsgründen statt Mänteln und Jacken rarr ?uxh Umschlagetücher tragen sollten. Selbswerständlich wird in diesem Artikel der Eitelkeit der Frauen Rechnung getragen, indem der .Hauptton auf die ästhetischen Vorzüge der neuen Track)t gelegt wird, die überdies als echtes altvene- zianisches Kostüm verherrlicht nnrd. 'Frauen, die sich nicht an die neue .Kleidung gewöhnen können, wird geraten, sich .Kimonoärmel ffr ihre Umschlagtücher annähen zlu lassen. Am Schluß des Aufsatzes Wßt es: „Noch ein anderer Vorzug dieses „Mantels" ist der', daß er einen einfachen Hut fordert. Bänder, Mnmen, Federn würden die schöne Linie der Trägerin stören. Nur ganz! einfache Rundhüte aus Filz «Her Santt ft'igen sich dem Bilde gut ein." * Das Grammophon im Straßenbahnwagen, Eine neue Einrichttkng, die man sozusagen als Sttnßenbahtvi schtaffner-Ersatz bezeickZne?: konnte, .wird gegenwärtig in Liverpool eingefülirt. Unt die Schaffenerinnen von der Anstrengung des Ausrufens der Haltestellen zu. defveien, werden iränrlich' ffl die Betriedswagen der Stt'aßenlxflm Apparate in Gestallt llciner Gramnwplwne eingebaut, die automatisch/ beffn Ssillstellen an jeder Haltestelle in Betrieb gesetzt loerden und dann den ?iamau der betreffenden Haltestelle tm Wagen ansrufeu. Mascbißensdifeiben Stenographie 013287 Bochlöhning Schönschreiben und alle Handelsfächer Geivissenliafte Ausbildung nur in Heriuea llandclK- Lchr-lnHiitnf Cviosnen. Bahnhoistr. SO Beginn täpL Prospekte frei. Giiindl. Unterricht in 84 Masctiinenscbreiban Stenographie Buchführung ii. allen Handelsfächern Tages-n.Äbendkarse Honorar * inonatl. Hk. 10.- Kursdauer nach besonderer Vereinbarung. Anme dung täglich. Kostenlose Stellen- v rmittlung. Franz VoglS Co., Gießen Goetbostr. 32. Tel 206t. %n erteilt m Ä.^ nc Nachhilfs in Französisch aaci I^athenialik. Schriftliche Angebote unter <10023 an den Gießener Altzeiger erbeten. 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Seinem jüngeren Bruder ist nach drei Monaten im Tode gefolgt unser inniggeliebter ältester Sohn und Bruder Stabsarzt Dr. Alex Fischer Regimentsarzt im Inf.-Regt. 168 Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse und des Hessischen Sanitäts-Kreuzes. Im Namen der tieftrauernden Familie: „ Rechnungsrat Fischer. Gießen, den 2. Januar 1917. Von Beileidskundgebungen jeder Art bitten wir abzusehen. 103 ■ •» ' t; Statt besonderer Anzeige. Unsere innigstgeliebte Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter Frau Amalie Loeb geb. Kahn ist gestern morgen nach kurzer Krankheit im 77. Lebens- janre sanft verschieden. Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N: Frau Moritz Roßmann Ww. Giessen (Bleichstrasse 3 ), Friedberg, den 3 . Januar 1917 . Die Beerdigung findet statt: Donnerstagenachmittags 3 Uhr von der Israel. Leichenhalle des Neuen Friedhofes aus. [C0024 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schmerzlichen Verluste unseres lieben unvergesslichen Louis Rosenthal sagen wir hiermit innigen Dank. Die Iranernfa Hinterbliebenen. Giessen, Januar 1917. AllS.BeiMFraneiiKrelB Ortsgruppe Gießen. A nskun st stelle für Zrauenberufe. Frauen u. Mädchen er- halten unentgeltlich Rat und Auskunft für alle Berufe imaltenRathaus, Marktplatz 14, Dienstag abends von 7 bis 8 Uhr. Sprechstelle des Allgemeinen Deutschen Vereins fürHausbeamtinnen llechtsschutzftelle. grauen u. Mädchen erhalten unentgeltlich Rat und Auskunft in Rechtsangelegenhchen im alten Rathaus Markt- ! Platz 14 Mittwoch abends ! von 7—9 Uhr. (4D I'ür die mir bewiesene liebevolle Teilnahme bei dem schweren Verluste meines lieben Mannes sage ich innigen Dank. ««««» Frau Minna Schmall Wwe. Giessen (Löberstrasse 19), den 30, Dezember 1916. j ild Einige 100 Kessel in Gun und Stahlblech jede Größe und Ausführung emailliert und uioxydiert, führe nur erttklafnge Ware und gebe von heute ab auf Listenpreis 1<> Prozent Rabatt. Gleichzeitig empfehle ich mein " großes Lager in 30 ^fen, Herden ti. Kesselrümpfen I. AM Sfiijf. Diezstraße 6. Telephon 283 VsvtrKgsvereittJAung llausmännijcher Verein GrirgMerbe-verein Gresten öomerrtag, den 4 . Zaniiar iAr, abends 8 % At».- pünMich, in der neuen Aula ,nic6t 8V * 11610 Vortrag Ar. 4 Herr Prof. Dr. hartmann aus Stuttgart Die Donau, ihre völkergeschichiliche und Weltwirtschaftliche Bedeutung u. ihre landschaftlichen Schönheiten (mit Lichtbildern) Eintrittspreis 1.00 Mk>.., für Militär (vom Feldwebel abwärts) 20 Pfennig. Kinder unter 14 Jahren haben keinen Zutritt. ■Lichtspielhaus Bahnhofgtr. 34 Anfang 4 Uhr. Ende 10 uhr Bi« einschließlich Freitag, 5. Janoar Oas yfiih©imliieh@ Haus ». t*ü -K oder: Freitag cSer 93. ■=— Detektivdrama in 4 Akten, verfaßt und inszeniert von Richard Oswald. lila Frau im Spiegel Drama in 3 Akten. 108a mit elektrischem Betrieb. W. M i r-' jz J, Neustadt 15. 00001 öl© werten Besuches’ von gestern abend werden höfllchst ein- geladen, sich das Bild von 9 Uhr an honte abend anrusehen. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgänge unserer lieben Schwester und "Schwägerin fftäiiltiii ijerejt Kritzler sagen herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen; I- d. N.: H. F. Geißler. Lollar, den 2. Januar 1917. 00020 Cafe Amend Heute Mittwoch, 8 Uhr: Familien-Konzert gingen ferner Gaben ein von: Ed. Plank I. Witwe, 41. Kommerzienrat Ad. Noll und Frau. 42. Kaufmann L. Fuhr sen.. 43. Frau Architekt Stem Witwe, 44. Kommerzienrat L. Emmelius, -—^ ".C'C, -t*. otuiHHiciöiciiiui Äl. VTIIU 1 ICIU 19 , 4o. Hallenmelster K. Malkomesius und Frau, 46. Metzgcr- lelfter Venkes, Walltor, 47. Hauvtlehrcr Knauß und Frau, Danksagung. n Beweise her? 'inscheidens m Marie A-WKi f[ (235. Köniffl. Preußische) Klassen - Lotterie Die Ziehung dieser Lotterie beginnt wieder am 9. Januar meifter ^ci.cw ^uujui:, ^nupneyrcr wnauu und Frau, 48. Prokurist Kühl und Frau, 49. ApothekenbesitzerSchwieder und Frau, 50. Landgerichtsrat Neuenhagen und Frau, F- Familie E. H^ Müller, 52. Frau Puth Witwe, 58. Familie Karl «sommer, Bäckermeister, 54. Familie Heinrich Michel, 5o. Frau Johanna Georgi und Tochter. 56. Eduard Klinket, 5/. Frau Karl Reiber und Tochter, Metzgermelster Schreiner und Frau, 58. Geh. Hofrat Pro festor Dr. Naumann. Allen Gebern herzlichsten Dank! Gießen, den L Januar 1917. [52D Für den Vorstand der Kleinktnder-Bewahransralt ._ Schwabe, Pfarrer. r.Mthie vielen Beweise herzlickier Teilnahme lichen i^ Hinscheidens unserer unvergeß- Lose 11 11 11 11 !8 >4 12 |l . pro besonders für bte trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Hartmann, sagen mir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. 9 Allen-Buseck, ben 2. Januar 1917. fios Somütc Kaspar Kahl. 1 . 57 - «. 18 - 8 .U- M. 40 .- Kla -« sind zu beziehen durch die Königlich Preußischen Lotterie-Einnehmer in Gießen: Buchacker Flimm Legier Neuen Baue II Walltorstr.63 Süd-Anlage 5 Fernsprecher 877. Fernsprecher 237. Fernsprecher 82. Ziehungslisten für alle 5 Klassen 60 Pfg, bei freier Zu- sendung und vorheriger Zahlung. (23 Für die vielen 93eioeife herzlicher Teil, "ahme bei dem Hinscheiden unseres geliebten Sohnes und Bruders sagen innigen Dank Familie Peter Theiß. Gießen < Brandgasse 5), den 3. Januar 1917. [109 Für die Elisabeth-Kleinkinderschule gingen als Ablösung von Neujahrsglückwünschen Gaben ein von: Ernst Nlemann und Frau, Universitäts-Rent. amtmann i. R. Weimer, Fabrikant Wilhelm Rudolph, Frau Kommerzienrat Heyligenstaedt, Frau Karl Haubach, Hermann Zulch und Frau, Otto Rathschlag und Frau, Pfarrer Bechtolsheimer und Frau, Svarkassekontrolleur Haas und Frau, Heinrich Wilhelm Horst und Familie, Stadtverordneter «um und Frau, Kaufmann Heinrich Boiler und Frau, Ludwig Uhl und Frau, Karl Fester und Frau, K. N.,: Oberbibliothekar Dr. Heuser und Frau, Bankbeamter Fritz Reiber und Frau, Schuhmachermestter Heinrich Heß und Frau, Universitatsgärtner t. R. Dörmer, Obervoita sistent Nicklas und Frau, Direktor Man. Fra,! FabrikantlBänninger, Weichensteller Bechtold und Kimilte" LouiS Wolfs und Familie. kiA Allen Gebern herzlichen Dank! Für den Vorstand Bechtolsheimer, Pfarrer. Haas, Svarkassekontrolleur. Kreis-W- uni) Gartenbilllverein. Sonntag, den 7. Januar 1917, nachm. 3 Uhr, im Saale des Felsenkeller in Gießen Hauptbkrsanunlrmg. TageS-Ordnnng: 1. Rechnungsablage. 2- Vortrag des Kgl. GartentnspektorS Junge auS §Me?SchälstM^^Eoemüfekultur u. Bekämpfung 2 u Ä ö * e , T Beantwortung von Anfragen. 4. Gratisverlosung von Hochstämmen, Pyramiden, Beerensträuchern, Sämereien und GebrauchSgegen- ^Uufere Mitglieder lade ich zu dieser Versammlung ^uudllchst elw außerdem aber auch jedermann, der Interesse für die Sache hat. 92 D Simon, stellvertr. Vorsitzender. Handarbestsschule und~Pensionat~von Fri. Landmann, Giessen Süd-Anlage 7 1221 Süd-Anlage 7 Unterricht in allen weiblichen Handarbeiten: Weiß- und Maschinennahen, otickereien jeder Art, Klöppeln, Occhi, Aenderungen von Wäsche, einfachen Kleidern und Blusen, ferner Kunsthandarbeiten in allen Techniken. Beginn des Unterrichts am 3. Januar. Masdiicensclireilica . Stenoppiiie Buohlülirußg 2 nid alle Haiifielsläcliep Honorar monatlich Mk. 10.— Franz Vogl & Co., Cießea J Goethestr. 32. Tel 2064. (Höhere Privatschulo oexta — Oberprima) Aufnahme neuer Schüler jederzeit. Gute Erfolge. Ein jä Sb ragen-, Primareife-, Ahitnrlenten- prüfiing. Durch den Besuch der Unterstufe genügen Kinder unt. 14 .Jhliren dergesetzlichen Schulpflicht (Minist Verfügung vom 13. V. 14). Näheres durch Direktor Brackemann, Ludwigstr.70,Fernr 633 ladfeali Dir.: Hermann Steinqo< Mittwoch, 3 Jan. abends 8 Uhr. !8olks-!övrstellii ll .. Volksstück in 5 Bilde «co Kästner u. Hans Ende 10»/, Uh