Bt. Svettes ölatt Zahrgmig Erscheint lä-llch mit Ausnahme des Sonntags. Veilagen: „Aietzever K«nNiend1atLer" und „KreisOTttt für 6eu Kreis Sietzen". Poftsche«aato: Frankfurt «nn Main Nr. \\täb. Vaukverkehr: Sewerdevank Gieße«. General-Anzeiger für Gderheffen Montag. Dezember M6 Zwillingsrunddruck und Verlag: B r ü h l'fche Universitäts-Bllch-u.Steindruckereu R. Lange, Gießen. ZchriftleitANg, Geschäftssteüe und Druckerei: Schulsteaße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: 51, Schriftleitung: 112. Anschrift für Drahtnachrichten: AnzeigerGießen. Die Vorgeschichte der rumänischen LriegserMkMg. .. „(mg. NichtamMÄ) DaZ „SBctikx Tag. blM Ver5ffentlich4 hewde «in Interview mit Radow, den: bulgarisch«! Gesandten tzn Bern, dm bis zum Kriegseinttttt Ru- EM LNs dre bulgarifchie Regierung in Bukarest vertrat. Ti,: Aus- sEhrm^en .Radows entkräften neuerliche Andeutungen gewisser rrcul^s sifche ^ Blatter, wiotrcückädre Enteittediplomaten in Bukarest von zu frühen Eintritt Rumittriens in den Krieg abgeratcn haben Wll« Der chemalige bulgarische Gesandte in Bukarest erklärte ]!^ c - : Bevliandlunsen zwischen Rumänien und den Kriege lührettden haben viele Schwankungen durchgemacht. Die Be- s precha rngen nrit der Entente nahnten ihren Anfang mit dem MMg der Russen in Lemberg im Jfthre 1914 und wurden mit ?«oAmrck wieder ausgenommen während der Offensive Brussilows rn G«rzien. Die Entente machte verschiedene Borschläge, und l^- sonders war es Briand, der mit allen Mitteln für einen bald- Möglichen Eintritt Runrchrrens in den Krieg wirkte. Man war fast ernrg geworden, als Britiairu zwei besondere Forderungen stellte: erstcms die Lieferung schwerer Artillerie für einen mv bcxnc lt Krieg Und der rwtwendigen Munition und zweitens dw Konzentrierung von 200 000 Russen in der ^vbrud scha. Die Ententediplomat-en bewilligten die -erste Forderung, wenigftens auf dem Papier, die zweite Forderung wurde 0>egenst>and tattgw irriger Verhandlungen. Die rirssischen Dipiontaten versp^ch.en schließlich vier Divisionen. Auf stürmisches Drängen oer^ Eptentedrplomaten erklärte Bratiaim, sich im Prinzip nrit dresen Beihilfen zu begnügen, zögerte aber noch nrit der Kriegsentarung, um das Eintreffen schwerer Artillerie und der Russen armtwarten. Um die Entscheidung Bratianus zu beschleunigen, grrff die Entente zu -einem stärkeren Druckmittel. Sie erklärte, die Armee Sarrails sei -einzig und allein in Saloniki, um das Eitrgre^en Rumäniens zu unterstützen. Sie werde sic! aber zurückziehen, wenn Bratianu sich nicht-sofort zur Kriegserklä rirng entschließe. In diesem Falle werde man Bulgarien freie Hau! lassen, dte Dobcudscha wi-cüxr zu besetzen. A?s auch dieses Mitte noch nicht wirkte, überbrachte am 26. August 1916 der russische Mili tarattachs, Oberft Datariirww, der soeben aus dem russischen Haup gUartier zurückgekehrt war. Bvatiamt das U l t i m a t u nt, sicl 24 Stunden zur Kriegserklärung zu entschließen, andern falls würde die russische Armee durch die Moldau marschieren, un Oesterreich-Ungarn anzugreifen. Unter diesem doppelten Druckend schkotz sich Bratianu endlich, «Oesterreich-Ungarn den Krieg zu erklären, ohne daß die versprochene schwere Artillerie angelangt Wat Und ohne daf', eine russische Truppenkonzentration in der Dobrud scha stattgesunden hatte. Auf die Furage, ob Rumänieu damit rech neu könne, daß Bulgarien igegenüber Rumänien neutral bleibet werde, sagte Radow, dazu liege kein Grund vor. Die bulgari dkegi e rsung hat Bratianu auch nicht einen Augenblick in Unklaren geläsien. daß sie treu zu ihren Verbündeten halten werde Ae hat weder divell noch indirekt Berätstassmrg zu einer solcher Adrston gegeben. Bratiouu wußte also genau, daß die Truppet B^lgarrens mit deneA der Mittelmächte vollkommen vernrengt seien d^bei uns die EinhE der Front keine Chimäre sei, sondert WrMichkett. Damit noch nicht gernrg. Bereits Anfanc August, also vier Wo chen vorder Kriegserkl äru n< Rumäntens, wurde Bratianu amtlich mitgeteilt' daß Rumanten gefgMr die unter Mackensens Oberbefehl stehende Phalanx deutscher, österreichisch- »«sartscher, türkischer und bulgarischer Truppet zv kämpfen haben werde. Ebenso lourde Bratianu amtlick Kenn tu cs da von gegeben, daß Deutschland in Siebenbürgen Trup- Venkot^entrattvnen vornehme. Ter rumänische Ministerpräsiden! hrÄt dre Warnungen für einen Bluff. Fermer l>at Radow festgestcllt daß das rumänische Volk in seiner Gesamtheit keinen Krieg gewollt habe. 4ws habe man am Tage der Kriegserklärung sehen können wo eure allgemeine Bestürzung herrschte. Damals bereits habe mari angefangcn, Bratianu für das Unglück verantwortlich zu macken Schließlick? teilte Radow noch mit, ec sei am Tage der Kriegserklärung als bulgarischer Gesandter mit seinem ganzen Personal verhaftet und ihm jede Verbindung mit seiner Regierung abgeschnitteri worden. Das Kabinett Lloyd George. London, 9. Dez. (WTB.) Meldung des Reuterschen Bureaus: Lloyd George hat die Bildung seines Kabinetts so aut wie vollendet, das vermutlich folgende Personen umfassen wird' Bvnar Law als Schatz kanz'ler, Addison als Munition^-' minister, Balfour als Staatssekretär des Amtes des Neueren, Lmd Derby als Staatssekretär des Krieges und RegierungsVertreter im Obechause, Henderfon als Arbeitsminister mit einem Sitze im Kciegsrate, Barnes als Minister für Pensionen, Lord Robert Cecil als Unterstaatssekvetär im Auslvärtigen Amt Amsterdam, 9. Dez. 'WTB. Richtamst.) Einem hiesigeii Blatte zu folge teilt der politische Mitarbeiter der „Times" nrit, daß das n cu c Kabinett vielleicht nur aus fünf oder sechs Mit- glvcdern bestehen wird, die Fugteich den Kriegsrat bilden iverden. Das Kabinett wird bestehen aus Lloyd George als Premierminister und Vorsitzender des Kriegsrates, Bonar Law als Schatzkanzler, H e n d e rso-n Arbeitsminister, Lord C n r z o n Lock-Privy-Seal jund Lord Miln er oder Car son Minister ohne Portefeuille. Die übrigen Mitglieder des Mitristeriums lver- den wahrscheinlich sein: Lord Derby: Krieg: Balfour: Aeußeres: Alter Long: Kolonien: Austen Ehamberlain: Indien: Ellas Griff«th: Inneres; ,Adisson: Munition; Lord DevonPort: Lebensmittelkontrolle; Sir A. Stanley: Handel; Fisher: Unterricht; Lever: Fincrnzsekretär des Schatzamtes : Sir Robert Finlah: LoiMrnzlcr; Smith: General- anwalt: E a v e: Svlieitor General; Lord Robert Cecil: Unterstaatssekretär für auswärtige Angelegettheiten: Sir George Ä o u tt - g«r: Staatssekretär für Schottland. Es ist noch nicht sicher, ob Lord Milnec oder Carson die Admiralität übernehmen werden. Bonar Law wird sich hauptsäckstich dem Parlament widmen, so daß. Lloyd George seine gartze Aufmerksamkeit wird ans den Krieg konzentrieren föimen. Admiral Jellicoe und der Chef des Generalstabes Robertson wevoen dem Kriegsvat zugeteilt. Das ganze Ministerium fvirv Dienstag im Unterhause erscheinen. London, 9. Dez. (WTB. Nichbamtlich.) Meldung des Reute rschen Bureaus. In der Bersamust'mig der liberalen Partei hat Asguith eine Erklärung über die Krise abgegeben, in der er sagte, er habe :oohl die Stelle des Premierministers, nicht aber die Leitung der Partei tnedergelegt. Etz sei eine sorgfättig organisiert^ Verschwörung angezettelt worden, die hauptsächlich gegen; ihn selbst und gegen Grey gerichtet gerveseir sei. Darmr hätte aber weder Lloyd George noch ein anderes Mitglied der Regierung tcilgenommett. Die Angriffe seien mit der angeblichen Schlaffheit und Energielosigkeit der Regierung begründet worden. Er sei sich nicht bewußt, daß irgendeine Urswche zu solchen Klagen bestehe. Tie Erfahrung lehrt aber, das; das Kabinett kräftiger fvürde auftreteu können, wenn die Zahl seiner Mit- pltebcr eingeschränkt werde. Am letzten Freitag habe Lloyd George ihm vorgeschlagen, einen Mts drei Mitgliedern bestehenden Kriegs- rat zu bilden, idem er (Asgutth) nicht -crngehören solle. Gr habe daraus erklärt, daß ec als Premrermiuister gleickHeittg Vorsitzender des Kriegsamtes sein müsse. Lloyd Geovge sei damit nicht einoer- Mirf-ji.s-rerrtentse tn England standen gewesen. Anr Somttag hättetr die unioniftischeit Mitglieder des Kabinetts die Absicht ausgesprochen, zu demissioniereit, wenn er selbst nicht demissioniere. Er habe darauf mit Lloyd Georgs konferiert, um die zwischen ihnen entstandenen Meinungsverschiedenheiten ans denr !Wegc zu räumen und dein Verfall des Kabinetts, deic er als ein nationales Unglück betrachte, vorzubeugen. Jlstck Ansichten über die Personen, aus denen der Kriegsrat bestehen müsse, uttd über die Noüvendi^öeit, daß der Premierminister Vorsitzender dieses Rates sei, seien aber so sehr voneinander abgewichen, daß keine Einigung möglich gewese:: sei. Svdcurn habe er mit seinen ältesten und geschätztesten Kollegen beraten und hierauf seinen Rücktritt angeboten. Er habe den Vorschlag, einett Sitz im Ku 'b in e ti|t an zuüeymen, a b ge l e hn t, y.?eil er gefühlt habe, daß er es dadtrrch nur schwächen würde, da die gegen jhn gc- richteten Angriffe fortdauern würden. Er habe geglatcht, d^cs neue Kabinett besser unterstützen zu körnten, tvettn er ihm nicht atlge- hörte. ASquith wies sodann die Beschuldigung zurück, das; er trachten rmärde, seine Kollegen davon, aüztchalten, in die neue Regierung einzutreten, uttd sagte, diese Beschuldigung sei ein Zeichen dafür, wie tief der ö fsen t tichc Anstand gesunken sei. Er halte es aber für die Pflicht aller, keine Gegenbeschnldigir'Ngen zu äußern, und glaube, -daß alle Beteiligten aus sehr ernsten Gründen so gehandelt hätten, lme sie hcrndellen. Asguith schloß: „Ich werde tun, was ich ürnn. um die große Ausgabe, die in den Händen des neuen Kabinetts liegt, zu erleichtern." London, 10. Dey. (WT.'>. „Wcelly Despatch" schreibt: „Das Pro gram tn^Lo y d Georges schließt: Dte Veivass- nung chvn Handelsschiffen, die .Vorbereitung aus die Frühjahrs- offensive, die Molisierung der Zivilpersonen zwischen 16 und 60 Jahren, Maßnahmen, unr die Blockade effektiv zu machen, die Ausgabe von 9iahrungsmittelkarten, die Vermehrung der l-eimischen Lebensmittelproduktiou, das Verbot von Arbeiten, die fü r den Krieg umveseM lich! sind, Zwangs maßregeln gegen Verschwendung und die Einführung fleischloser Tage." Schlachwiehpreise. Das Kriegsertrährungsamt schreibt: In der Presse finden sich, irrtümlich Mitteilungen bezüglich der Schlachtviehprcisc. Während die Schwernepveise durch Bundesrats- vcrordnnng geregelt sind, ist die Festsetzung der Preist für Schlacht- tinder vorlänsig Sache der Landesfleischäntter und der ihnen unterstellten Vichhandelsverbände. Ter preußische Zentralvichhau- delsverbattd hat im Herbst auf Anregung des Kriegsernährungsamtes eine Herabsetzung der Rindviehpreise um eltva 10 M. für 100 Kilo Lebendgewicht vorgenommen. Anßerpreußische Viehhandelsverbände sind diesem Beispiel gefolgt. Bei dieser Gelegenheit hat der Präsident des Kriegsernähruirgsamtes dem preußischen ZentralviehhandelsverbMid mitgeteilt, daß er, um dis mit besonderen Schwierigkeitetr verbuttdene Windermast der Rinder nicht zu beeinträchtigen, bis zunr .Abschluß der Wintcrmastperivde, der im Mat erfolgt, seinerseits Anordnungen wegen weiterer Herabsetzung der Preist fttt Schilachtrrnder nicht treffen werde. Dagegen ist nach Abschluß der WiMer- und Beginn der Sontmermastperiodc, also etwa zu An fairg Juni eine tveitere Herabsetzung der Preist für schlachtrinder in Aussicht genommen. Der Hinweis aus diese Absicht ist trotz mancher dagegen bestehenden Bedenken schon jetzt erfolgt, damit einer ungesunden Preistreiberei aus dem Magerviehmarkt vorgebeugt wird. Diejenigen, die sich im Laufe des Winters Magervieh ztim .Sommer anschaffen wollen, haben Anspruch darauf, über die Msichten hinsichtlich der Preisfestsetzun.t soweit als möglich rechtzeitig unterrichtet zu sein, vamit sie unberechtigte Preisforderungen für Magervich zurückweisen und sich so vor Schaden schützen können. Tie allgemeine Festsetzung von Höchstpreisen für Magervieh für das Reich ist bei den hierbei bestebenden, besonders großen Qualitätsunterschieden ausgeschlossen. Rur eine verständige Zurückhaltung der Käufer famt in dieser Hinsicht gesunde Preisvcrhältnisse herbeiführen. GenaueAngaben über die späteren Preise lassen sich, zurzeit noch nicht mnchett, dazu nrtcß das Ergebnis der nächsten Vieh^ählutbgen und die Entwicklung der Futterverhältnisst ivie der allgemeinen wirtschaftlichen Lage abgewartet werden. Die der- zeittgen Rinderpveise ernröglichen eine sehr hohe Verwertung der Futterrüben. Darin liegt die Gefahr, daß uneinsichtige Landwirte im! nächsten Fvühjahr -im Verträumt Mts eine gleich hohe Verwertung im nächsten Herbst ihren Futterrübenattbau zum Nachteil anderer Früchte in uuwirtsck-astlicher Weise steigern, daß sie mehr Futterrüben aiibauen, als sie für den eigenen Viehsbnnd gebrauchen mtd aus Verkauf des Mehranbaues zu den derzeiti'ten Hoheit Preisett rech-nen. Daß eine solche .Rechnung v-ersthlt wäre, liegt auf der Hand Aur Stadt rrnd Land. Gießen, 11 . Dezember 1916 . Die Zentralisierung der Einfuhr von frischen Fischen. Nach langen Ueberstgungen und Verhandlungen mit den in- lättdischen und auÄLndifchmt Interessenten hat die Zentral°Ein- kaufsgesellschaft unter Zustimmung der zuständigen Zentralbehörden für die Einfuhr der frischmt .Herntge und der übrigen frischen Seefische verschiedenarttge Regelungen gefunden. Die frischen Heringe werden durch die von den Firmen des Fachhandels imter Fül)rung der ZGG. gegründeten Frrschherütgs- Cinfuhr-Gesellschast in Berlin bearbeitet, die im Ausland an den wichtigsten Mittelpunkten der Heringssisck^erei eigene Einkaufsstellen eingerichtet hat. Ter von diesen Eiitkaussstellen gekaufte Hering wird den Verteillmgsftellen zugesandt, von denen sich je eine in dem Mittckptmkt eines jeden bedeutenden Produktionsgebietes der derüschen Fischindustrie befindet. Tie Verteilungsstellen teilen einerseits dem FrischftWMndel, andererseits den fischindustriellen Betrieben ein bestimmtes Konttngent zu. Für die Eitiftchr der übrigen fttschen Seesische erschien es er- forderltch, die technische und kaufinänuische Organisation der Fischmärkte für die Verteilntrg der empsitMichmt Ware beizubehalten Ans diesem Grunde tomta trau der Zeittral-Einkanfsgesellschaft unter dem Namen „Zentral-Fischnrarkte" ant Sitz der großen deutschen Seesischmärkte Verteilungsstellen geschaffen. An die Stelle der Auktion tritt aber die Verteilung, auf Grund welcher die atn Sitz des Zentral-Fischntarlles ansässigen Firmen im Verhältnis ihrer Beteiligitng am Geischäst der letzten Jahre einen Anteil dev Zufuhren erhalten. Große im Irland ansässige Importeure wurden dem nächftbelegenen Zentral-Fis chmarkt angeschlossen. Die Preise für dänische frisckxe Seefische, die an diese Zenttal- Fischmärkte versandt werden, ftub von der Zentral-EinkaUssgesell-- schaft nach Fühlmtgnahmc mit dm: ausländischen Interessenten festgesetzt. , Obgleich diese Preise immer itoch das Mehrfache der Friedenspreise bettagen, bedeuten sie doch eine erhebliche Verminderung der vor der Zentralisierttng gezahlten. Zu diesen Preisen kommt in Deutschland noch der Nutzen des verteilenden Großhandels und des Klein.Handels hinzu. . In gleicher Weise wie aus Dänemark, werden auch die schwedischen Fische an /die Zentral-Fischmärttc gesandt. Für die aus Holland stammeitden frischen Seesische wurde eine andere Regelung gesunden, weil diese auch im Frieden in der Hauptsache nicht den Weg über die deutscher: Soest schmärite nehnten. 9lm Sitz der holländischen Hochseefischerei in Bmniden wurde eine Vereinigung- der Importeure Bmitidens gegrünldet, der die holländischen mtb- deutschen Firmen, die bereits im Frieden die Fisck>ausfuhr nach Deutschland besorgt hatten, angehören. Die Bereinigttng kauft zu Preisen, die ettva den in Dänemark gezahlten entsprechen, in dev Auktion des Dmnidener Fischmarktes iind verteil^ die gekaufte Ware nach einem Schlch'sel, dem der Friedenseinkauf der betteffenden Firmetr zugrunde liegt, unter die Mitglieder der Bereinigung. Tie Mitglieder übernehnrert den Versand nach Deittscklcmd au ihre bisherigen Abnehmer, die hauptsächlich in WesDentschland, vorwiegend in Rteinland und Westfalen sitzen. Die neue Regelung hat die Probe aus ihre Brauchbarkeit bereits bestanden. . ** Verkehr mit Hülsen fr ächten. Don zuverlässiger Seite ist berichtet worden, daß Hülsenfrüchte aller Art, muttem!iä; Erbsen im Handel angeboten werden, die als Verkehrsund beschlagnahmefrei bezeichrret sirtd, weil es sich angeblich um aus den besetzten Gebieten staurnrende Ware oder um Saatrvare handelt. Es wird darauf hingewiesen, daß Hülsensrüchte, gleichviel, ob sie aus dem Gebiet des Deutschen Reiches oder den besetzten Gebieten stammen, nurandieReichshülsen fruchlt- stelle abgesetzt werden dürfen, daß also jÄ>er Handel mtt Hülsenfrüchten (auch das Weitergebett im Wege des Tauscht, der Schenkung usw.) Untersagt ist. Wer Hülsenfrüchte diesen Vorschriften zuwider absetzt, toird mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 15 000 Mark bestraft. Auch Saatgut ist nicht v e r k e h r s fr e i, es sei denn, daß es von der Reichshülsenfruchtstelle im Einvernehmen mit den Saatstellen ftLchegeben ist. Zum Gemüseattbart bestimmtes Saatgut ist daun verke^s- srei, wenn diese Bestimmung ttachgewiesen wird. Fretgeg^enes Saatgut darf nur zur Saat verwandt werden. Wer Saatgut zu anderen Zwecken, insbesondere zu Speisezivecken, verwendet, macht sich strafbar. Es wttd daraus aufmerksam gemacht, daß die Reichs- hülsensruckitstelle in allen Fällen, in denen eine GesetzcSüberttetung vorliegt, Strafanzeige erstatten.wttd. Tie Reichshulsenfrnchtstelle weist noch besonders darauf hin, daß auch der Absatz von Hülsen- früchteit an Kommunalverbände und militärische Stellen (Truppenteile, usw.) sttaftechtlich verfolgt !vird. ** Liebesgaben für die Eiseubahntruppeu. Ganz Deuts,ch>land ist eifrig tätig, .unseren Truppen die dritte Kriegsweihnacht zu bescheren. Denkt hierbei auch an die Eisenbahn-Truppen? Auf vott ihnen gebauten Eisenbahnen führen sie den gmtzen Nachschub (Proviant, Munition und Ersatz', heran und verjüngen immer von nettem dtt Front. Die ganze Arbett, die in der Heintat für das Heer geleistet wird tmd die nach, Annahme des Hilssdienstgesetzes noch viel gewalttger werden Witt), muß auf den Operationsgebieten von den Eifenbahnttuppen der Front zu geleitet werden. Tie Kriegstätigleit der Eisenbahntruppen ist daher sehr bedeutttngsvoll. Neben den staatlichen Liebesgoben- Abnahmestellen für die einzelnen Armeekorps, die in deren Bezirken zuständig sind, hat das Kriegsministerium zur Versorgung der Eisenbahntruppcn eine besondere Liebesgaben-Llbnahmestelle, Berltn-Schöneberg, Kolonuenstraße 31 (Fernruf Nottendvrs 4631 Pojtscheck Berlin N.N. 7 Nr. 20990) genehmigt. Ans sie allein sind dte Eisenbahn-Truppen angewiesen. Jede Gabe wird gern und dankbar aitgeuommen. Frachtstücke, die mtt der Zeichnung „freiwillige Gabeit" an di-e,e Abttahmestelle gerichtet sind, iverden bis dahin auf allen Bahnen frachtfrei befördmt. ** Dtts Ergebnis des Opfertages für die Marine. Die am 1. Oktober d. Js. im Großherzogtum Hessen veranstaltete Sammlung für die Kaiserliche Marine ltatte nackt Mtttellung des Landesausschusses des Deutschen FlottenvereinH in den einzelnett Kreisen das folgende Ergebnis: Bentheim! 7266,62, Tarmstadt 4389,70 Dieburg 5511,94, Erbach 1703 05 Groß-Gerau 3866,92, Heppenl?eim 2363,95, Offenbach 14 691.56'. Alsfeld 2172,40. Büdingeu 3757,80, Friedberg 7109,01, Gießen 9162,71, Lauterbach 2312,45, Schlotten 862,20, A^ep 1099,00 Btngen 2409,00, Mainz 5402,38, Oppenheim 34M.15, Worms 1043,30 Mark. Das Gesamtergebnis für Hessen betrug 78 612,64 Mark: davon entfallen auf die Provinz Starkenburg 39 793,74 Oberhessen 25376,57. Rl-einhess«i 13 433.83 MorkI Beim Landesattsschuß gingen ein 8,50 Mark. ** Invalidenrente, statt Krankenrente. DieBer- wtkndetett-Beratttngsstelle teilt uns folgenden lehrreichen Fall mtt' Ter Krtegsbeschädilgte Wilhelm Bommershcim Res.-Laz 1, Turn^ Halle, dahter, hat durch Verwundung die linke .Hand verloren, außerdem eine Verletzung des linken Fußes, die eure Bewegunpckn'sckwLn- kung desselben verursacht, davongettageu. 26 wöchiger Be- Handlung im Lazarett stelhie er Antt^rg auf Invalidenrente Die Landesveritcberitngsanstalt bewilligte ttdoch imr die Krankenrente werl ue der Ansicht ttwrr, daß es sich unt vorüber ge hendc In- valtdttat handele. HterdUrckt tvar der Versickn-rte insofern geschädigt als dte Krgnkeirrente erst nnt dem Ablmts der 26. Woche gezahlt' während dte Jnvakideurettte vvm Tage der Vnioimdung. bezw Er- ^^ bs sich im vorliogeUdcn Falle um den üonäimtiaon jScrluit dcr ltnkeit Hand, sowie um Vetsteffung bot groben Zchc bc5 hnfett Fußes Iiauhcltc und nach Abichlnß des Hell- Verfahrens in absehbaver Zeit eine wesentliche Bessetung nuA L HrSmcCtm war, neunte int Jnvalidenrercte (statt SEbrnferrrmtf) gs- ivährt werben. Ter Derstcherte B. roandte sich deshalb an die hLest geBerwundeten-Beratungs stelle, welche gegen den «scheid der Landesvcrsicherungsanstalt unter entsprechender Begründung des Anspruches Berufung verfolgte. In der diese Woche vvr dem Oberversicherungsamt dahier stattgefundenen Verhandlung svurde die Landesvcrsicheru ngsansta.lt, entsprecherrd dem Antrag der Verwundet en-Bevatungs ft eile, zur Zahlung der Invalidenrente statt KranSewvente verurteilt. Tem Versicherten B. wird danach die Rente für die ersten 26 Wischen nachbezahlt. ** Zivfikdien st Pflicht und f re iw illi ge Krankenpflege. Nttch- dem Gesetzt über die Zivildienstpflicht wird me Betätigung in der freiwilliger Krankenpflege den sonstigen Herrin angeführten Tätigkeiten gleichgeachtet. Nicht mehr wehrpflichtige Berssnen können deshalb durch Aufnahme eines regelmäßigen Dienstes in den Sari:täts-Kolonnen dieser neuen Dienstpflicht genügen. Bei dem durch« die militärische Einziehung von Mitglredern lhelDorgerufenen starken Mangel an Monschiafttn wäre auch für die hiesige Sanitäts-Kol omre eine Ergänzung des Rditgliederstandes sehr erwünscht. Alle Mitglieder, die bisher im Dienst der Ganitäts- Kokorrnen tätig waren, haben darin eine interessante und dankbare Aufgabe gesunden, der sie sich gerne hingegeben haben. , ma. Schüle rhil se gegen Wagenma n gel. Eine Mitwirkung der Schiulen bei der Entladung von Eisenbahnwagen ist in der Rheürprovinz vorgesehen worden. Das stellvertretende Generalkommando des 8. Armeekorps hatte den Regierungspräsiden- ten in Köln darauf hingewiesen, daß in den Industriegebieten! Zahlreiche Wagen unentladen stehen sollen, die den Wag-Ntumkanf rmd die WagengestellungShöchst ungünstig beeinflussen. Im Jndevesse der ScAagsertigkeit des Heeres und der Volksernährung kann Ztvangsenlladung und ZwcmgszMskruNg durch die Gisenbcchn- vcrwaltungsn nötig werde«. Es harchelt sich dabei nur um eine Mitwirkung von kurzer Tauer. Die ältesten Klassen der Schulen sollen deshalb zu diesen Arbeitet: in weitestem Maste heran - gezogen werden. Die -Vorsteher der Eilgut- Und Güterabfertigungen srrw angewiesen, fich, den ländlichen Schvlorten mit den Schulleitern, in den Städtern mit den SchulverwaÜUngdn mnnittelbar Lus BewchTncn zu sctzeA. m Oefsentliche Bücherhalle. Im November wurden 8520 Bände ansgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 15*3, Zeitschriften 250, Jugendschriften 191, Literaturgeschichte 18, Gedichte und Tranten 55, Länder- und Völkerkunde 49, Kulturgeschichte 24, Geschichte und Biographien 131, Kunstgeschichte 34, >Aaturivis,'ensch«Ü und Technologie 82, Heer- und Seewesen 17, Hau«- und Landwirtschaft 15, Gesundheitslehre 21, Religion und Phrlaigphie 35, Staatswissenschast 18, Sprachwissenschaft 11, Fremd- sprachuches 1» Bände. Nach auswärts kamen 21 Bände. Santzkreis Gießen. o». Ettings Hausen. 11. Dez. Unser Tors hat 530 Seelen orts anwesende Bevölkerung. Gegen 1. Dezember 1910 bedeutet dies eine Zunahme von etwa 20 Köpfen. Dazu kommen noch 3 Kriegsgefangene und 1 Wachtmann. ga. G rünb^rg, 11. Dez. Gestern fand die Hcmssarmnlung für die ins Feld gesandten. BeHnachtskiften statt. ** Lang-GÖns, 10. Dez. In dieser ernsten Zeit sollte nran es nicht für mLqlich halten, daß noch solche Roheiten be- Zangen würden, wie sie bet uns in letzter Zeit geschehen sind. Am >18. November, abends um 11 Uhr, nahmen zwei Bürschchen eine Sämaschine und wollten damit den Weg, der nach der Dahit führt, sperren, und am 29. November, nachts, nahmen wiederum zwei Bürschchen einen Zaun von ungefähr 5 Meter Länge und sperrten die Straße nach dem Bahnhof. Da gerade an diesem Abend die Straße belebt war, fiel ein Mädchen so unglücklich über das Spalier, daß es ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte. ES ist unserem Nachtwächter Hardt gelungen, die Täter ausfindig zu machen, so daß sie einer gerechten Strafe entgegensetzen. Oppenrod, 11. Dez. Gefreiter Christian Hainbach, 12. Komoagnw Landw.-Jnf.-Rgt. 116, seit Kriegsbeginn im Felde, erhielt die Hessische Tapferkeitsmedaille. ** Reiskirchen, 11. Dez,. Aus aigOttünckrche Weise erhielt die Fannlw Wilhelm Becker II. die zrwerttffsrge Nachricht von dem ZMe rhves seit 9. März 1915 vermWr« Sohnes Heinrich Becker. ytad) Berichten der Kompagnie war er am 9. März verwundet ge- stotben und mit noch 10 Mann beerdigt tvovden. Die Toten sind inzwischen nrit der Aufschrift „Hier ruhen 11 unbekannte deutsche Krieger" unrg-ebettet worden und dabei würde bei Heinrich Becker das Soldbuch unversehrt im Rock «aufgefunden und zur Kompagnie gesandt. ' oa. Saasen, 11. Dez. Musketier Wilhelm Hetterich im Jnf.-Regt. Nr. 186 wurde mit der Hessischen Tapserkeits- medaille ausgezeichnet. oa. Weickartshain, 11. Dez. Durch Leutnant Schmidt aus Geilshausen ist die Nachricht eingetroffen, daß Lehrer Velten am 30. November vor Daux den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. Kreis Friedberg. tz. Butzbach, 11. D^. Der 'Gefangenanfseher an hiesiger Zellenstrafimstalt Hermann M ünch, der-seit Beginn des Krieges als Unteroffizier bei einem FeLtazarett im Westen steht, wurde am 1. Dezember mit dem Eisernen Kreuz zweiter Klasse ausgezeichnet, nachdem ihm schon vorher die hessische Tapserkeitsdenkmünze verliehen worden war. Tem Musketier Aäeier Bär (Res.-Jnf.-Regt. Nr. 110), Sohn des Viehhändlers Mols Bär in Griedel, wurde das Eiserne Kreüz verliehen. Dem Musketier W. Heinz aus Nieder-Weisel, Geschäftsführer, wurde das Eiserne Kreuz verliehen. Starkenburg und Nhtinhessen. --- Mainz, 8. Dez. Auf rhein hessischen Eisenbahnstationen wurden durch geheimpolizeiliche Bahnüberwachung zahlreiche Butterschmuggler — Händler und Private — aus Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Köln ufw. ertappt. Die weiblichen Pascher, die in der Mehrzahl ivaren, wurden durch besondere, von der Polizei damit beauftragte Frauen Leibesuntersuchungen unterzogen. Man fand die geschmuggelte Butter bei den Fvau-en in geheimen Taschen der Unterkleider. Ferner ergaben die Ermittelungen, daß die ertappten Händler die Butter zu weit die Höchstpreise überragenden Sätzen an Privettcrbnehmer verLnrsten. Sämtliche Vorräte verfielen ausnahmslos der Beschlagnahmung. Zudem kamen die S chmuggler zur Anzeige. Kisrefre ttnd Schule. -- Ka ssel, 8. Dez. Me Schuldeputation beschloß, alle Lehrerinnen, die mit Vollendung des 30. Lebensjahres noch nicht fest angestellt werden konnten, überhaupt nicht mehr endgültig anzustellen. Als Grund dieser Maßnahme bezeichnet sie den übergroßen Andrang zrum Lehrerinnenberuf; 75 Prozent aller vvrgemerkten Bewerberinnen müssen aus diesem Grunde ausscheiden. 9iur ganz wenige mit hervorragend«: Zeugnissen finden Anstellung. ... .—. ■ k f - j_ Gericht»? aal. ■]r Marburg, y Dez. Ane 20 Jahre alte, elegant gekleidete junge Dame, die im September unter dem hochklingenden Nanten Erna v. Bongart sich als angebliche Studentin der Medizin, die hier im Wchtsrs-emefter ihr Examen machen wollte und sich als Tochter eines höheren Offiziers aus Elberfeld aufspielte, stand gestern wegen einer Anzahl Betrügereien vor der Straffammer. Tie Angeklagte, die in MEchkeit Frielingsdorf heißt und aus Wald bei Solingen stammt, hat schon ein großes Sündenregister. Im Spätsommer aus dem Gefängnis entlassen, ging sie Zunächst mach Heidelberg, mietete sich lunter genormtem Namen ein und verübte mehrere Betrügereien. Bon dort aus wandte sie fich nach Worms, gab sich als Lehrerin aus und verschwand auch von dort, nachdem sie mehrere Leute geprellt hatte. Mitte September tauchte sie hier in Marburg auf, wo sie bei den Versuchen, fich billig elegante Pelze und Mäntel zu ver- sctzasten, und mach mehrfachen Miatsschwindeleien festgenommen wurde. Tie Strafkammer verurteilte die Hochstaplerm zu N/2 Jahren Gefängnis. Fc. Wiesbaden, 8. Dez. Der 1883 in der Pfalz geborene, allerdings auch schon schwer vorbestrafte Taylöhrrer Peter Konradi hatte bei seiner: verschiedenen Reviftonen in .KeKern reiche Beutd gemacht. Im Oktober d. Js. suchte er den Keller des .Hauses Lang- gafie 12 heim und erbQttete dort it. a. einem Korb nrit über 150 Eiern, -gvci Büchsen Mersch Und mehrere Pfund Butter. Als er sestgenourmen werden sollte, warf er kurzer Hmnd dem Pvtize:- beamteu den ganzen Kovb voll Eier vor die Füße. Stenrmeisen und und Dietriche, die «rr bei sich trüg, gehörten einem gfroßen Unbekannten, der seit: Freund ist. Bet einem ähnlrchet: Streifzug int der Moritzstraße holte er fich aus einem Keller 215 Eier und einen Topf mit Butter. Mehrere Mansardendiebftähle kommen auch auf sein Konto. Der unbekannte „Georg", den er im Zuchthaus Butzbach kennen gelernt hat und der heute an allem allein schuld ist, ist uicht zu finden. Unter Anrechnung mildernder Umstände wurde Konrad wegen schweren Diebstahls und eines versuchten schweren Diebstahls im wiederholten Rückfall zu vier Jahren Zuchthaus, zehn Jahren Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht verurteilt. = Bad Homburg v. d. H., 10. Dez. Der wiederholt vorbestrafte Gelegetcheitsarbeiter Johannes Wahner aus Essen a. Rh. verübte im Mai d. Js. in der Gedächttriskirche des Stadtteils Kirdorf einen Einbruch, wobei er Kirchengeräte im Warte von etwa 1000 Mark erbeutete, darunter einen Kelch aus «der hiesigen Schloß - kirche, den !die Kaiserin der Kirche geschenkt hatte. Tie Geräts wurden dem Wehner wenige Tage später wieder in Düsseldorf ab- getwnrmen. Die Frankfurter Strafkammer verurteilte den Einbrecher heute nrit 6 Jahren Zuchthaus Und 10 Jahren Ehrverlust. Meteorologische Beobachtungen der Station Sietzen. Dez. 1916 u ** e W 0-3 «-* c •ö 2 =* U S“ ■V ‘S 's « 0 55 2 tx> -«2 .2 03 ZH 5 S LV CB c B •e n V 'S JO £ s«# 3^-S ■»«’S H 2 S = a ®ll5 i 5 t Wetter 10. 2” 3.1 51 89 __ 8 10. 9" — 1,5 48 93 — — 8 11. 7 21 - 0,9 4,1 96 10 Nebel u. Rei Höchste Temperatur am 9. bi« 10. Dezember ISIS: -f- 3.6° C. Niedrigste „ . 9. , 10. , 1916: — 0,8 °C. Niederschlag 0,0 mra. .unsere Marine" Cigarette ** 3 pt • elnscMleBWch Krlegsauftchta^ ?M>U Stouor«rhöhiing behaltsn tinutro Zlgareftm lh»« «Iten snerkanntsn Qaelttfttan Georg A. Jaematzi AkUeogaeallachaft.