Nr. Zltt» Der »1etze«cr Avze^er erscheint täqüch, außxr Sonntags. - Beilagen: Siehener KamilienbläUer; Ureisblatt für den Kreis Gietzen. Vezugrprelr: monatL 90 Pi., viertel- jährl. Mk. 2.65-. durch Abhole- u. Zweigstellen nronatl. 80 Pf.: durch die Post Mk. 2.45 viertel- sährl. cnesschl. Bestellg. Fenyprech - Anschlüsie: iür die Scl)riitleitung112 Verlag,lKeschäitsstelleöl Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Giehcn. Erstes Blatt 5amstag, 30. Dezember typ» pafischeSkonto: Krmttfurt a.M. N686 General-Anzeiger für Oberhessen vantoeriehr: -ewerdebimk Siesten r«>. m« jme oou iii.j 1 die Tagesnumnier du- zürn Nachmittag vorher, Zeilenpreir, f. Anzeigen: örtlich 20 Pi.. Vermietungen u. Stellengesuche 15 Pf., auSwärt» 25 Pf., b. Platzvorfchrifd 30 Pi.. Reklamen 7b Pf^ bei Platzvorschrift 90 Pf. Hauptfchristleiler: Aug., Goetz. Verantwortlich für Politik u.Feuilleton: Aug. Goetz. Stadt und Land, Verm ischt es luGVe* richtssaal : Fr. R. Zenz. Anzeigenteil: H. Beck, Zwillingrrunddruck u.vrrlag: vrühl'sche Univ.-Such- u. Steindruckttki R. Lange. Schrtftleitimg, Srschäftrstelle u. Druckerei: Zchulstr. 7. f ämtud) -» ©ie&en! ua Neue Fortschritte Mackensens. Der Jahreswechsel. Gietzen, 30. DezemVer. Wer nrft auf der Schwelte des neuen Jahres die entscheidende Losung? Wir harren und horchen seit beinahe drei Wochen. Jetzt heißt es, daß am heutigen Samstag in London die Antwort an uns abgehen soll: oder vielleicht geschieht es am Sonntag, darnit in der Silvesternacht lär- merche Spukgestalten die Friedenslichter verlöschen und dem anbrechenden Jahre 1017 mit einem neu entfachten Höllen- feuer des Krüeges ins Angesicht leuchten. Dann stehen wer ernst und still vor dem neuen Zeitabschnitt. Für einige Stunden verstummen alle rauschenden Stimmen unserer ausgeNTuhlten Zeit. Der Deutsche will irn inneren Herzen spüren, was er erschafft und was ihm daraus begegnet. Heute klingt uns noch das Wort des Zaren an seine Wehrmacht im Ohr, voll Vermessenheit und Unbesonnenheit in die Welt geschleudert. Da werden für Rußland Kvnstantinopel und die Meerengen verlangt, ferner, als billiges Lockmittel für pbantastische Widersacher in dem durch Deutschland und Oesterreich-Ungarn geschaffenen neuen Pufferstaat, die Schaffung „eines in allen drei gegenwärtig getrennten Teilen freien Polen" angepriesen. Auch sollen wir erst aus den russischen Gebieten Vertrieben und „endgültig zerschmettert" werden i— io, so Heißt es in dem Erlaß des Zaren wörtlich! — damit urc3 bcmij)er Friede aufgezwungen werden könne. Das ist eine Sonderantwort des „heiligen fMßlcrnd" auf den 21ppell Wilsons, auf die wohlmeinenden Anrufungen der Neutralen, die sich seit gestern um drei weitere, nämlich die der kleinen Nordftaaten, vermehrt haben. Es sind noch dieselben Ziele, die uns in den Verteidigungskrieg gedrängt haben. Und wie der Selbstherrscher den Taten und Tatsachen der abgelaufenen Kriegs^eit Gewalt antut! Wir sind es zwar von seinen früheren Erlassen gewöhnt, daß er abgrundtiefe NiÄwrlagen in ruhmvolle Erfolge ummünzt, allein die Keckheit, mit der er das Kriegsjahr 1916 in den Hekden- tmnzer der Entente hineinznzwangen sucht, übersteigt alles Dagewesene. Er spricht von unseren „furchtbaren Niederlagen im Frühling und Sommer 1916"", von dem Nahen des e^gültigen Verlustes unserer Widerstandskraft, das uns Mn Friedensvorschlag angetrieben habe. Die „zeitweiligen Erfoi^ek" Mackensens und Falkenhayns sind, so erllärt der Zar, rrur dein Umstande zuzuschreiben, „daß Rumänien noch tkine Zeit hatte, sich Erfahrung über die gegenwärtige Art der Kriegführung zu erwerben"". Ueber diesen Satz, der .Heiterkeit in die grausen Drohungen rnischt, werden alle Kobolde, die in der Silvesternacht noch ihr Wesen treiben, ein homerisches Gelächter anstimmen. Wenn die Russen durch Erfahrung so klug und stark geworden sind, warum haben sie Mackensens Sieg bei Rimnicul-Sarat nicht verhindert? Warum sind sie nicht früher erschienen, die Schützer und Verführer der kleinen Staaten? > Me die Zukunft sich gestalten lvird, wissen wir nicht. Aber wir wissen, wie das Kriegsjahr 1916 in Wahrheit aussieht. Wenn es auch nicht die Sieges- und Friedenskrone trägt, so hat es die Mittelmächte doch ans der Bahn des Endsieges voran gebracht. Wir nennen seine Fortschritte nrit Stolz und Zuversicht. Englands neu geschaffenes Heer war auf der Bildfläche erschienen, und in ungeheurem Auf- wande von Munition und anderem Kriegsmaterial begann nurn die große Frühjahrsoffenstve, um gleich ans Ganze zu gehen, an die „Zerschmetterung"" Deutschlands. Alles war vergeblich. Die deutsche Mauer hielt stand. Zwei neue Feinde erhoben das Haupt gegen uns, und nun pochte jedes deutsche Herz vor heißer Erwartung, denn der Kaiser berief den Helden von Tannenberg und Masuren an die oberste Spitze des Heeres, wir sahen einer neuen Art der Kriegführung entgegen, gegen welche die „Unerfahrenheit"" der rumänischen Kriegsmacht, von der die Gegner die Errtscheidung erhofft hatten, in einigen Wochen schon Schiffbruch erleiden mußte. Die Enttäuschung der Gegner erneute sich, und heute erinnert uns ihre scheltende Zurückweisung unseres Frie- derrsvorschlages lebhaft an die wachsende Leidenschaft des Spielers, der durch seine Verluste immer wieder in neue Wagnisse hineingezogen wird. ' Doch wenn schon die Führer unseres Volkes in mildern Erwägen auf die Einschränkung des Blutvergießens bedacht sind — wieviel mehr wird heute der Einzelne auf der Schwelle des Jahres sich jenen ernsten Empfindungen und Betrachtungell hingeben, die, wenn die Waffen und Werkzeuge einmal einen Augenblick ruhen, bei Han.s und Herd vor allen anderen Stimrnen sich geltend machen. Hier ist rnan Mensch, hier darf man's sein, lind wenn wir in dem Gegner den waghalsigen Spieler sehen, so haben wir zugleich die schmerzliche Ueberzengung, daß uns dabei keines- rvegs die klimpernde Freude des Gewinners beschieden ist. Auch wenn wir siegelt, einen starken Frieden uns erkämpfen, so wird doch gar vieles in Trümmer gehen. Wir sehen das neue, eisenklirrende Jahr nicht ohne Schauder die Rampe der Weltgeschichte besteigen, und wir fühlen beim Rückblick auf das verflossene ebenfalls ein Erschauern in Wehmut. Die Stimmung will sich einftellen, die einen unserer empfindsamsten Dichter, Friedrich Hebbel, beseelte, als er am 31. Dezember 1838, eine halbe Stunde vor dem Jahreswechsel, die Silvesterbetrachlung in seineln Tagebuch mit dem Satze endigte: „Es schlug 12 Uhr, ich habe für bst Toten gebetet." Auch wir könnten heute solche Hebbelschen Gebete verrichten, die mit formellen Visiten beim göttlichen Schöpfer nichts zu tun hatten. Aber wir vergessen nicht, daß es zugleich Gebete find vor neuen Schlachten, die uns die Feinde notwendig mcwhen. Und da ist es uns, als spräche mit gedämpftem Tone das scheidende Jahr die gewappneten Worte Bohemunds zu uns: . „Krieg oder Frieden! Noch liegen die Lose Dunkel verhüllt in der Zukunft Schoße! Doch es wird sich, noch eh wir uns trennen, entscheiden; Wir sind bereit und gerüstet zu beiden." (WTB.) GrohesHauptquartier,29. Dezember. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Front des Deutschen Kronprinzen. Auf dem Westufer der Maas führten gestern an der Höhe 304 und am Südbange des Toten Mannes Teile der Infanterie-Regimenter Nr. 13 und 155 und des Füsilier- Regiments Nr. 37, sämtlich von der Somme her rühmlichst bekannt, Vorstöße in die französische Stellung aus. Eingehende Vorbereitung durch Artillerie und die durch ihre Wirkung der Infanterie unentbehrlich gewordenen bewährten Minenwerfer bahnten den Stoßtrupps den Weg bis in die zweite und dritte Linie der feindlichen Stellungen, aus denen 2 2 2 G e f a n g e n e, dabei vier Offiziere, und s i e b e n M a s ch i n e n g e w e h r e zurückgebracht wurden. In den genommenen Gräben wurden mehrere, auch nachts rviederlwlte Gegenangriffe der Franzosen ab gewiesen. . (Im Walde von Eheppy und Malancourt holten sich wackere Württemberger und Badener mehrere Gefangene aus der feindlichen Stellung. Oeftlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls . Prinzen Leopold von Bayern. Nichts Wesentlich, s. Front des Generalobersten Erzherzog Josef. Der Südftügel der Heeresgruppe unter dem Befehl des Generals der Infanterie von Gerok hat sich in Uebereinstim'- mung mit den Bewegungen in der Großen Walachei in dem Gebirge ostwärts vorgezogen. Deutsche und österreichisch-ungarische Truppen haben in dem schwierigen Höhengelände der Ostfrontvon Siebenbürgen mehrere hintereinander liegende Stellungen gestürmt. Dabei wurden 1400 Russen undRumänen gefangen, 1 8 Maschinen- gewehre und drei Geschütze erbeutet. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von M a ck e it f e n. Aus dem linken Flügel der 9. Armee brachen bayrische und österreichisch-ungarische Truppen unter Führung des Generalleutnant Krafft von Delmensingen im Gebirge starken Widerstand der verbündeten Gegner und erreich- ten Tumitresti, zwanzig Kilometer nordwestlich von Rimnicul-Sarat. Der rechte Armee-Flügel stieß zwischen dem Rimnicul- Abschmtt und dem Lauf des Buzan nach Nordosten vor, nahm mehrere zäh verteidigte Dörfer und ließ den weichenden Russen keine Zeit, sich in vorbereitete Stellungen am Seenabschnitt zu setzen. Bei diesen Kämpfen zeichnete sich das westpreußische Infanterie-Regiment Nr. 148 aus. An Gefangenen vom 28. Dezember sind über 1400 Russen, an Beute drei Geschütze und mehrere Maschinengewehre eingebracht. In der Dobrudscha ist N ach e l genommen. Mazedonische Front. Keine besonderen Ereignisse. Der Erste Geueralauartiermeister Ludendorff. * Der Abeudbericht. Berlin. 29. Dez., abends. (WTB. Amtlich.) Stärkeres Feuer nördlich der Somme, Gegen Front und Flanke unserer neuen Stellung am „Toten Mann" geführte Angriffe der Franzosen find abgewiesen worden. O st f r.o n t nichts Besonderes. Heeresgruptle Mackensen ist im iveiteren Fort- schreiten. In Mazedonien Ruhe. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. , (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wir verlautbart: 29. Dezember 1916. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Nordösllich und nördlich von Rimnicul-Sarat drängt die Armee des Generals v. F a l k e n h a y n den Feind von Stellung zu Stellung zurück. Im Hochgelände rwrdwestlich der genannten Stadt wurHe er durch die österreichisch-ungarischen und bayerischen Truppen des Generals Krafft von Delmensingen erneut geworfen. Die zu diesen gehörige Kampfgruppe des Feldmarfchalleutnants Ludwig Goldinger steht vor Dedulefet im Kampf. Auch der Südflügel der von Generaloberst Erzherzog Josef befehligten Heeresfront hat sich dem Angriff an ge- schlossen. Oesterreichisch-ungarische und deutsche Kräfte entrissen dem Feinde im oberen Zabala-Noruje- und Putna- Tal eine Reihe stark ausgebauter Stellungen und erstürmten bei Harja nordöstlich von Soos-Mezö feindliche Linien. Der Feind ließ bei den gestrigen Kämpfen in der Walachei und im Gebirge westlich von Focsani 3000 Gefangene, 6 Geschütze und über 20 Maschinengewehre in unserer Hand. Weiter/ nördlich keine Kämpfe von Bedeutung. Ein österreichisch-ungarisches Flugzenggeschwadcr belegte am 27. ds. Mts. den von feindlichen Truppen stark besetzten Bahnhof von Onesci mit Bomben. Mehrere Gebäude gerieten in Brand. Italienischer Kriegsschauplatz. Auf der Karst-Hochfläche war das italienische Artitterie- feuer gestern lebhafter als an den vergangenen Tagen. Im Wippach-Tale schoß einer unserer Kampfflieger ein feindliches Flugzeug ab. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö s e r. Feldmarschalleutnant. * * * Auszeichnung Hindeuburgs und Luder,dorffs durch den Sultan. Konstantinopel, 29. Dez. (WTB.)>Der Sultan verlieh dem Generalfeldmarschall v. Hindenburg den Osmanieordeu in Brillanten und Ludendorff den Os-> manieorden 1. Klasse. Reue Ehrung Hindenburgs und Ludendorffs. Dresden, 29. Dezember. (WTB. NichtMnckich.) Seine Majestät der König hat heute dem Generalfeldm-arschall van! Hindenburg. folgendes Telegramm übersandt: Es gereicht mir zur besonderen Freude, Euerer Exzellenz- al? ein Zeichen der Dankbarkeit, die ich selbst, mein Volk und mein» Arm« Euerer Exzellenz entgegenbringen, am heutigen Tage das Gvoßkreuz meines Militär-St. .Heinrich-Ordens zu verleihen. Gleichzeitig verlache ich Euerer Exzellenz treuem und genialem Helfer, Gerreral der Infanterie Lichendvrff, das Gwßkreuz des Albrechpordens mit goldenem Stern und Schwertern. Der bulgarische Bericht. Sofia, 29. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Heeresbericht vom 29. Dezember. M a z e d^o n i s ch e Front: Schwache Artillerietätigkeit auf der ganzen Front. Bulgarische und deutsche Artillerie beschoß bei Bitolia (Monastir) feindliche Truppen, die vor der Stadt Be- wegungen ansführten. Rumänische F r o n.t: Im nordwestlichen Winkel der Do- brudschg dauert die Offensive entsprechend dem Kriegsplan fort. Wir besetzten das Dorf Rachel. * Ein russischer Bölkerrechtstruch. Berlin, 29. Dez. (WDB. Nichtamtlich.) Nach einem Bericht des kaiserlichen Gesandten in Peking an das Auswärtige Amt wurden drei aus russischer Kriegsgefangerr- schaft ^ in Troitzkossavsk nad) Urga entkommene deutsche Offiziere: Max Gräff, Rittmeister im Hu- saren-Regiment König Huinbert Nr. 13; Ludwig v. Werner Oberleutnant im Jäger-Regiment zu Pferde Nr. 13; Hanl v. Hoffmeister, Leutnant der Reserve im Bad. Leibdragöner. Regiment 97r. 20, trotz einer chinesischen Eskorte von russischen Soldaten verfolgt und bei dem Orte Taolin in de: äußeren Mongolei, nahe der Grenze der inneren Mongolei erschossen. Einzelheiten fehlen. Der chinesische Resident in Urga hat beim russischen Konsul Protest eingelegt. Der Protest wurde ihm mit der Erklärung zurückgegeben, daß er sich um chinesische Interessen in der äußeren Mongolei zu kümmern habe: deutsche Kriegsgefangene gingen ihm nichts an. Der kaiserliche ^sandte Hai gegenf diesen russischer Völkerrechtsbruch , der eine k r a s se' V e r l e tz u n g der chinesischen Neutralität bedeutet, scharfe Verwahr rung eingelegt. -1uS Rußland. Amsterdam, 29. Dez. (WTB. Nichtamtlicy. „Daily Chronicle"" berichtet aus Petersburg, daß die Duma am Samstag in die Weihnachtsferien geht. Tie politische Lage liat sich bisher nicht geändert. Trepow konnte kein völlig homogenes Kabinett mit einem bestinimten politischen Programm bilden. Man spricht fortwährend über Verände- rrrngen des Kabinetts. Die Minister reisen beständig von und nach dem Hauptquartier. Die Gesundheit Protopopows, die sich bald bessert, bald verschlechtert, bildet ein tägliches Thema der Presse. Zwei Kongresse, die vorige Woche in Moskau söattsinden sollten, nänckich ellr Kongreß der Semst- wos und Städte und ein Kongreß der Kriegsindnstriekom- Missionen, wurden im letzten Augenblick verboten. Sie sollten die brennende Frage der Nahrnngsmittelversorgung b& handeln. Der russische Bericht. Westfront: Feindliche schn»ere AirMerie und Mörser lwm- barbierten Mschnitte unserer Stellungen östlich Zarkowo in der. Gegend von Speniaki, iw unsere Schützengräben h'ilwiV zerstört sind, ebenso w-ie Abschnitte bei Garbuqeff. Im Wald? von Gr.> kalowce und Kugusdowka, wo die Narajowka tu die Zlola Lipa einmündet, erreichten unsere Mfkl-ccher das östliche Ufer in dev Gegend des Dorfes Swistelniki, versagten feindliche Posten und bvachten auf unsere Uferseite Material für Drahtnetze irnd Stachel- draht. Versuche des Feindes, den Dnjestr südlich Hulüz bei Simiroce zu überschreiten, wurden durch unser Feuer angehalten. M o l d anfron t? Der Feind nahm mit beträchtlichen Kräften die Offensive aus der Front dorr dem Torfe Glashütte bis Sovsmezö .auf und besetzte, nachdem er untere Mannschaften zurückgedrängt hatte, einen Teil der Höhen nördlich südlich des Deftiany- und Oitus-Tales, östliche von Soosmezö. Der Kampf geht Port fort. Die feindliche Offensive wurde südlich Soosmezö pn Stehen gebracht. Eine unserer Batterien schoß ein feindliches Flugzeug ab, das in der Gegend von Tkuc zur Erde fiel. Führer und Bcokwchter wurden gefangen genommen. Kan kasusfront: Tie ganzen Höhen des Man angeb irges fMich Wan wurden von uns besetzt. Die Türken weicheil iu der Richtung auf baä Dorf Jl: zurück. R u m A n i s ch e F r 0 n t: Nach hartnäckigem Widerstande lvur- den urffere Truppen unter dem Druck überlegener feindlicher Kräfte in den Abschnitt längs der Bahnlinie in der Gegend Rimnicul Sarat zurückgedrängt und gezwungen, sich auf den Rimnikfluß zu r ü ck z u z i eh e n. Feindliche Angriffe an der Donau tour- den mit großen Verlusten zurückgeschlagen. ^ Westlich von Viziru nahmen englische Panzerautomobile hervorragenden Miteil an der Abweisung der feindlichen Angriffe. Der tapfere Komnrandaut der englischen Aütomovilabteilung wurde am 26. Dezember im Laufe eines Gefechtes verwundet, als er den Angriff des Feindes abwies. Jedoch schon am 27. Dezember leitete er von neuen: den Kamps seiner Panz-erautomobile, die den Feind veranlagten, die Flucht zu ergreifen. Dvbrudscha: Angriffe des Feindes auf unsere Front wurden überall durch unser Feuer abgeschlagen, mit Ausnahme an einer Stelle bei dem Dorfe Rachel, das vom Feinde in Besitz ge- Kommen ivurde. * Umbildung des rumänischen Ministeriums. Jassy, 28. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Harms. Das rumänische Mnisterium wurde durch die Zuwahl mehrerer Mitglieder der ehemaligen Oppositionsparteien umgebildet. Bratianu bleibt Ministerpräsident und Minister des Aeußern; Coirstantinescu übernimmt an Stelle von Mortzun das Ministerium des Innern; Take Jonescn tritt als Minister ohne Portefeuille ein; auch Prinz Cantacuzene Gresianu und Jstrail werden Mitglieder des Kabinetts. Englische Leichenfledderei. Rotterdam, 29. Dez. (WTB. Nichtamtlich) Ter „Nieuwe Rotterdamfche Courant" enthält eineu Bett äst aus dem englischen Unterhaus vom Donnerstag. Danach klagte Generalmajor Sir Charles Hunter über zahlreiche Diebstähle, die an gefallenen englischen Offizieren begangen worden seien. In fast allen Fällen, wo die Ausrüstung nach England zurückgeschickt wurde, waren sämtliche Wettgegenstände gestohlen. Der Redner habe Hunderte von Briefen von Eltern erhalten, die über solche Tiabstähte klagten, auch (Generäle hätte:: ihm darüber geschrieben. Ein General schreibt, daß in 75 Fällen die Leichen von Ofsizieren vollständig der Wertgegenstände Beraubt waren. „Das muß durch unsere eigenen Leute geschehen sein!" sagte er. „Mein Blut kocht noch, wenn ich an meine toten Osffzi-ere denke, allds war von ihren Leichen weggenommen! Feldstecher, Uhren, Geld und Schmuckgegenstände. Die Leichen waren keinen Augenblick in den Händen der Türken gewesen. Kann man einen deutlicheren Beweis verlangen, daß unsere eigenen Leute diesen Raub begehen? Tie Diebstähle scheinen in der Zwischerrzeit vorgekommen zu sein, wo die Offiziere in der Feuerlinie getroffen wurden und der Zeit, wo sie das Hospital hinter der Front erreichten." * * * Französischer Heeresbericht vom 28. Dezember nachmittags. Südlich der Avre wurde eine deutsche Abteilung, die sich den französischen Linien vor Quesnois zu nähern versuchte, durch «unser Feuer zerstreut. Nach neuen Meldungen gelang gestern die Minenfprengung der Franzosen in der Gegend von Beuvrargnes Vvllstärüng. Einer der entstandenen Tttchter fft 120 Meter lang zmd 40 Meter breit. Ans dem linöön Maas-Ufer schlugen die Fransen mühelos einen deutschen Handstreich, der sich gegen die Osthänge der Höhe 304 ttchtete, ab. Auf der übrigen Front war die Nacht ruhig. Flugwesen. Es bestätigt sich, daß Unterleutnant Hottean ccm 26. Dezember über dem Walde von Baux sein fünfzehntes Flugzeug abgefchossen hat. Mr demselben Tage holte Unterleutnant Guy ne me r östlich von M'isery sein vierundzwanzigstes und am folgenden Tage fMich von Mcaisonnette sein fünfundzwanzigstes Flugzeug herunter. Ein anderes deutsches Flugzeug zerscKllte Eltern nach einem Luftkamps mit einem französischen Flieger bei Omiecourt am Boden. Englische Seeflugzeuge bervarfen gestern die Hochöfen von Dillmgen mit 1100 Kilogramm Bomben. Fran- zöfische Flugzeuge führten gesterr: und heute Nacht verschiedene; Bombardements auf die Bahnhöfe von Moutmedy, Pierpont und Longuyon, die von zahlreichen Geschossen getroffen wurden, aus. Desgleichen wurden 920 Kilogramm Granaten aus die Werke von Trionville um> Joenf (Btteuy-Becken) geworfen. Neunzig 120 mm- Geschofse wurden auf die Hochöfen von Rombach, sechzig aus die Hochöfen von Hagedingen geworfen. Zrvei französische Lenkluftschiffe bombardierten die metallurgischen Werke von Neunkirchen. Dom 28. Dezember abends: Ms dem linken Maasufer belegte die feindliche Artillerie, von der unsrigen kräftig bekämpft, im Laufe des Tages die Stellungen an der Front Toter Mann— Höhe 304 mit heftigem Feuer. In Lothringen glückte uns ein Handstreich auf einen feindlichen Graben -nördlich von Badonvillers. Wir erbeuteter: zwei Maschinengewehre. .An der übrigen Front Geschützfeuer mit Unterbrechungen. An der belgischen Front im Laufe des Nachmittags beiderseitige Mttillerittätigkeit bei Dixmuiden und Het Sas. * * * Die holländischen Kriegskredite. Haag, 29. Dez. lWTB. Nichtamtlich.) Die Erste Kammer hat den außerordentlichen Kriegskredit von 135 Millionen angenommen. NaMrem die russischen Schiffsoffiziere als Gefangene auf das Unterseeboot genommen wurden und ein deutscher Seeoffizier mit einigen Unteroffizieren die Führung des Dampfers übernommen hatte, wurde dieser, begleitet von einem U-Boot, nach einem deutschen Hafen gebracht. Hier stellte es sich heraus, daß es der von den Nüssen bei Ausbruch des Krieges im Hafen von Wladiwostock beschlagnahmte Dampfer der Hamburg-Amerika-Linie „Spezia" war. Die einen Wert von vielen Millionen darstellende Ladung des Dampfers bestand aus: 100 000 7.5 Zentimeter- Schrapnells. 75 000 7.5 Zentimet.-Sprcnggranaten. 150 000 3.7 Zentimeter-Patronen, 250 000 Zündern fiir Spreng- granaten, 100 000 Zeitzündern, 125 000 Zündschrauben. 150 000 Kilogramm Trinitrotoluol (hochwertiger Sprengstoff), 175 000 Kilogramm Röhrenpulver, 10 000 Kilogramm Schwarzpulver, 127 30 Zentimeter-Geschosse. 150 Zylinder mit Saure, 1 230 000 Kilogramm Blei in Barren, 7 Lastautomobile, 200 Ballen Sohlenleder, 500 Spulen Stachel- draht und 6000 Eiselchahnschienen. Die Schiffsverluste der Feinde seit Kriegsbeginn. Berlin, 29. Dez. (WTB. Amtlich.) Fm Monat No vember sind 138 feindliche Handelsfahrzeuge von ins gesamt 314 500 Br.-R.-T. durch kriegerische Maßnahmen der Mittelmächte verloren gegangen. Davon sind 244 500 Tonnen englisch. Außerdem sind 53 neutrale Handelsfahrzeuge mit 94 000 Tonnen wegen Beförderung von Bannware zum Feinde versenkt worden. Das Monatsergebnis beträgt also insgesamt 408500 Tonnen. Seit Kriegsbeginn sind damit durch kriegerische Maß nahmen der Mittelmächte 3 636 500 Tonnen feindlichen Han delsschiffsranrnsl verloren gegangen; davon finb 2 794 500 Tonnen englisch. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Stockung der holländischen Schifffahrt. Amsterdam, 29. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Die Fischdampfer in Ymuiden haben ihren Bettteb eingestellt. Die Kapitäne :md Maschinisten der Fischdampfer haben beschlossen, nicht mehr auszufahren, da sie die Kttegsgewinnbesteuerung angesichts der Gefahren ihres Berufes im Kriege unberechtigt hoch finden. ... Rotterdam, 29. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Da die Maschinisten sich weigern, auszumustern, beginnt sich die Stagnation in der Fracht)chiffahtt auszudehnen. * , London, 29. Dez. (WTB.) Lloyds meldet: Der eng- nsche Dampfer „Copsewood" (599 Tonnen) und der norwegische Dampfer „Jda" sind versenkt worden. Aus der Lust gegriffen. B erlin , 30. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Me bekannte Kopenhagener Zeitung „Politiken" veröffentlichte am 15. ds. Mts. eine Meldung aus Le Havre, in der auf Grund von angeblichen Aussagen russischer, aus den deutschen Linien geflüchttter Gefangener die Behauptung aufgestellt wurde, die aus Belgien abgeschobenen Arbeiter würden zur Anlage von Drahtverhauen, zum Ausheben von Schützengräben sowie zur Errichtung von Schanzen und Fundamenten für Maschinengewehre und Batterien unmittelbar hinter der Front gezwungen. Diese Behauptungen sind, wie die bei den zuständigen Stellen eingezogenen Erkundigungen ergeben haben, vollkommen aus der Lust gegriffen. Daran, daß die zwangsweise zur Beschäftigung herangezogenen belgischen Arbeiter zu keiner Kriegsarbeit ange- halten werden dürfen, wird von deutscher Seite mit der größtes Gewissenhaftigkeit sestgehaltem Der Seefrfeg. Ein mit Kriegsmaterial beladener russischer Dampser erbeutet. Berlin, 28. Dez. (WTB. Amtlich.) Eines unserer Unterseeboote brachte vor einiger Zeit im Nördlichen Eismeer östlich des Nordkaps den Dampfer „Suchau" der russischen Freiwilligen-Flotte auf. Der Dampfer war mit Kriegsmaterial beladen und befand sich auf dem Wege von Amerika nach Archangelsk. velgische Verbrecher. m Brüssel, 27. Dez. • Das belgische Flüchtlingsblatt „Het Baderland rn Paris brachte am 8. Dezeniber Artikel über die beangsttgende Zunahme der Verbrechen tu Belgien. Während an utelen Elen bitteres Elend herrsche und Hunderte von Arbeits- lv)en dem Hunger verfielen, müßte die Polizei Spielhöllen schließen. m bas Geld leichtsinnig, verspielt werde. BaMten drängen mit Revolvern in tue Häuser, und die leerstehenden Wohnungen'würden Mplündett. Ganze Banden non Uebeltätern gingen bttvaffnet auf Raub aus und lieferten, :venn sie überrascht würden, förmliche Gefechte gegen die Patrouillen. Wie richtig das Blatt informiert sei, zeige der kürzlich! veröffentlichte Bettcht über einen Prozeß wegenBandendiebstähle in Lüttichi. Wenn es jedoch versucht wird, me Lchuld an der wachsenden Demoralisation auf die zahlreichen schlechten Elemente zu sckffeben, die die Deutschen ins Land gebracht hatten (!), so mag der Borfall erneut beweisen, daß vielmehr die belgischen Verbrecher in der perfidesten Weise den Anschein zu erwec^n verbuchen, als seien ihre dunklen Taten von Deutschen auSgefühtt worden. Durch Urteil eines Feldgiettchtes in Brüssel ,rnd Xrm 15. November die 3 Belgier Alphons Weemaels, Charles Weemaels und van Repinger wegen schweren Tiebstabls und Waffentragens zu Zuchtshrmsstvafen verutteilt worden. Sie hatten sich! Nachts in ein von einem deutscher: Offizier bewohntes Haus :n Lennick-St. -Quentin eingeschtichen imb Uniformstücke des Offiziers und seines Burschen gestohlen. Sie sind dann vermeidet zu einem wohlhabenden belgischen Viehhändler in Anderlach go gangen und haben sich dott als deutsä-e Soldaten ausgegeben, die Befehl hatten, seinen Geldschrank zu durchsuchen, da er in dem Verdacht der Spionage stehe. Sie haben den Viehhändler und seme Haushältettn eingesperrt und aus dem Geldschrank 19 000 Franken genommen, die von der deutschen Polizei noch größtenteils Vorgefundenen und dem Besitzer zurückerstattet wurden. Wegen dieser Erpressung wird die Verurteilung der Täter noch, durch die belgischen Behörden erfolgen. So sieht es in Belgien mit dm. „Greueltaten" aus, die man den Deutsche:: zuschreiben möchte Wie unmittelbar jedock.! die in Belgien wachsende Verwilderung tatsächlich mit der Arbettslosigkeit zusamnrenbängt, geht deutlich aus dem Prozeß wegen eines in Gevonsat-Fvasnes begangenen scheußlichen Mordes hervor, der zurzeit 'vor dem Schwurgericht in Namur verhandelt wird. Nach, dem „Ami de l'ordre" vom 15 Dezember hat der Betteidiger des einen Angeklagten Mr. Dembour wörtlich das Folgende über seinen Klienten gesagt: „Tesourty war em braver Arbefter, Mhtte sich, gut, plagte sich hatt und war glück- lul) in mitteil der Sein^en. Zum Unglück kam der .Krieg und mit ihm der Müßigmig und der Hunger. Tesourty hatte keine Arbeit und es quälte ihn^ seine Familie im Elend zu sehen, ohne ihr heraushelfen m können. Gerade in diesem Augenblick trat sem böser Geist in der Person des Jvnniaut ein, eines vorbestraften diebischen und boshaften Menschen." Wahrlich, zwei Bilder von erschreckender Eindringlichkeit. Hier der brave, erst infolge van Arbeftslosigkett der Verführung durch, einen übel beleumundeten Landsmann erliegende Arbeiter, dort drei belgische Nichtstuer die ita Verbrechen durch freche Maskeraden als Untaten der Deutschen hinstellen möchten. Wer wird gegenüber solchen Zeugnissen noch wagen, du Ueberführung belgischer Arbeitsloser in gesundere Verhältnisse bei guter Behandlung und hohem Lohn als einen Akt der Barbarei lffnzu)tellen?! kannten auf die Jahreswende gedichteten Liede zum Ausdruck! gebracht hat, dr 0BeiX5, 30. D^. Dem Musketier Georg Beck, bei der 11. Komp., akt. Jnf.-Regt. 116, wurde das Eiserne Kreuz verliehen. — Dczcfeldwebel Lang ethielt des Hessische Sanitätskreuz. — DerLandstw ru t u v amr Georg Zimmermann, imLand- i«Hr^ff(attrrjs-Regiment Nr. 80, Sohn von Weißbrndermeister Gg. W. Zimmermann, wurde mit dem Eisernen Kreuz und der HessLÜ^n Tapßerckeitsmedaille auSgeKeichvret. Ter Obergefreite Pauli, bei der Fnßprt--Batterie 39H, wurde zum Untewffizier befÄedert. " Butzbach, 30. Dez. Dem stnä. phll. Willy Büttner, Leutnant d. Retz, zurzeit in Rußland, wurde da« Eiserne Kreuz -verliehen; die Hessische TapferkeitSmedaille erhielt er 1915 bei Mitau. G. Bad-Nauh-eiM, 30. Dezember. Der auf der hiesigen Station als HWÄsberter beschäftigte 16jährige Th. Mörschel aus Ober-Mörlen wurde gestern mittag, als er. einem einfahrenden Güterzug answcichen wollte, von emem aus entgegengesetzter Rstttungtzomnvenden Wtznger erfaßt rmdzermalmt. — Leutnant Glock, Sohn des Pfarrers a. D. Glock von hier, wurde mit dem Eisernen Knmz 1. Masse ausgezeichnet. Tie Krankenträger Konvad Beutel und Earl Stezrernagel erhielten das Militär- SanrdLts-Kreur. oa. B ur g-G rüfenrod e, 30. Dez. Bürgermeister Hahn, welcher zurzeit im Felde steht, erhielt das Eiserne Kreuz. oa. N i e d er - E s chba ch, 30. Dez. Fräulein Anna Katharina Bauer wurde vom Großherzog für Verdienste der Vernmndeten- pflege die Medaille für Kriegsfürsorge verliehen oa. Melbach, 30. Dez. Der Musketier Adolf Schmidt, Reserve-Ssrfanterie-Negiment 254, 5. Sohn des Bergmanns Heinrich Schmidt II. rn Melbach, erhielt die Hess. Tapferkeitsmedaille. Starkenburg und Rheinhessen. -- Darmstadt, 29. Dez. Beim Aufspringen auf eine fahrende Straßenbahn flüchte ein Soldat ab. Er wurde überfahren und getötet. = Worms, 29. Dez. Der 19 jährige Taglöhner Christian Diehm wurde mit einer schweren Schußwunde im Rücken in das Krankenhaus gebrach^ wo er bald verstarb. Er konnte kurz vor seinem Tode noch mitteilen, daß er zwischen Worms und Rhein- Dürkheim von unbekannter Seite den Sämß in den Rücken erhalten habe. Die Gerichtsbehörde hat eine Untersuchung der Angelegenheit ungeordnet. Hessen-Nassau. ra. Biedenkopf, 30. Dez. Für diese Woche werden 200 Gramm Fleisch ohne Knochen, 250 Gramm mit Knochen oder 500 Gr. Rehfleisch oder 500 Gr. Frischwurst (Fleisch-, Leber-, Blutwurst) pro Person ausgegeben. X Groß-Steinheim, 28. Dez. In der Nähe der Klein- Stein heimer Eisenbahn-Mainbrücke ist heute nachmittag ein mit mehreren Personen besetztes Fuhrwerk mit einem Wagen der Hanauer elektrischen Straßenbahn zusammen ge stoßen, wobei vier Insassen des Fuhrwerks zum Teil erheblich verletzt worden sind imd dein Krankenhause zugeführt werden mußten. Ter Unfall ereignete sich infolge des hen-schenden dichten Nebels. Tie Passagiere des Straßenbahnwagens sind mit dem Schrecken davongekommen, ebenso das Führerpersvnal. = Kassel, 29. Dez. Eine hiesige Hausfrau kaufte von einer Bäuerin eine Gans nach dein Gewicht. Als sie später den Vogel ausnahm, machte sie die Entdeckung, daß Kopf, Kropf ünd Speiseröhre des Tieres mit Kieselsteinen ausgestopft ivaren, wodurch sich das Gewicht noch recht erheblich gesteigert hatte. [] Wetter, 26. Dez. Als Weihnachtsgeschenk wurde unserer Stadt zur großen Freude der Einwohuerschast elektrischesLicht beschert. Die Versorgung der Stadt mit Elektrizität erfolgt von Marburg aus.__ vermachtes. Doprwlmord in Köln. Köln, 29. Dez. (MTB. Nichtamtlich.) Nach amtlicher Darstellung handelt es sich bei dem Doppelmord in Köln-Deutz um einen lang vorbereiteten raffiniert angelegten Doppelranbmord, zu dem die Mörder chre Opfer aus Essen-Borbeck über Düsseldorf nach Köln lockten, um die Aufklärung zu erschweren. Auch sonst hatten die Mörder vieles getan, um die Kriminalpolizei auf falsche Spuren zu lenken. Die am Tatort Vorgefundene alte „Kölnische Volkszeitung" zum Beispiel sollte auf Kölner Täter hindeuten. Der die Ermittlung führende Kriminalkommissar konnte bald nach der Auffindung der Leichen die Persönlichkeit des Haferkamp feststellen, trotz der fürchterlichen Zurichtung des Kopfes,, da er ihm bekannt war. Infolgedessen wurde von dem Kommissar schon am ersten Tage die Ermittelung zu Essen-Borbeck aufgenormnen. Von hier führte ibn eine sichere Spur nach Düsseldorf. Nach Ermittlung oer von den Verbrechern dort gelegten Spuren konnte aus Grund sicheren Beweismaterials der Kommissar mit mehreren Beamten schon am 23. Dezember früh den Mörder Fräser und auch den Kellner Franz Hahn in ihrer Wohnung in Essen überrumpeln und festnehmen. * Karlsruhe, 29. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Oberl^fmar- schall Freiheit Leopold von Freystedt hat der Stadtgenreinde Karlsruhe sein in den Gemarkungen Jstein und Hnttingen, Amts- gerichtsbezirk Lörrachs gelegenes Gut im Flächeninhalt von über 280 000 Quadratmeter samt Wohn- und Oekonomiegebänden in* allem landwirtschaftlichen Zubehör mit der Auslage geschenkt, dasselbe oder den Erlös -daraus zur Linderung von infolge des Krieges entstandener Iiot zu verwenden. Spielplöu Ser Sietzener Stadttheate». Direktion: Hermann Steingoetter. Montag, den 1. Januar 1917 (Neujahr), nachm. 3*/, Uhr, bei kleinen Preisen: »Der Bursche des Herrn Oberst.- Ende gegen 5°/. Uhr. Abends 7 1 /, Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (ermäßigt): .Robert und Bertram- oder „Die lustigen Vagabunden." Ende 10X Uhr. Mittwoch, den 3. Januar, abends 8 Uhr, bei Dolks- preisen: Volks-Vorstellung: „Wo die Schwalben nisten." Ende 10V, Uhr. Freitag, den 5. Januar, abends 8 Uhr, bet gewöhnlichen Preisen (ermäßigt), 8. Freitag-AbounementS-Dorstellung: »Was Ihr wollt." Ende 10H Uhr. Sonntag, den 7. Januar, nachmittags 3V, Uhr, bei gewöhnlichen Prellen (ermäßigt): „Robert und Bertram" oder „Die lustigen Vagabunden." Ende 6'/, Uhr. Abends 7 1 /, Uhr, bei kleinen Preisen: „Familie Schimek." Ende 9% Uhr. Spielplatt Ser vereinigten Srcmffurter staöttpeatei. Opernhaus. Sonntag, 31. Dezember, nachm. 3 1 /, Uhr: „Max' und Lieselchens Weihnachtsreise." Abends 7 Uhr: .Der Schneider von Schönau." Montag, den 1. Januar, nachmittags 3 Uhr: .Max' und Lieselchens Weihnachtsreise." Abends 6'/, Uhr: „Tannhäuser." Dienstag, den 2. Januar, abends 7 Uhr: „Mona Lisa." ' Schauspielhaus. Sonntag, den 31. Dezember, nachmittags 3 1 /, Uhr: .Alt-Heidel- berg." Abends 7 1 /* Uhr: „Wienerinnen." Montag, den 1. Januar, nachmittags 3 Uhr: „Glaube und Heimat." Abends 6 1 /, Uhr: „Peer Dienstag, den 2. Jannar, abends 7V, Uhr: „Könige." ritzte Nachrichten. Die Antwort der VerÄün-eten. Bern, 30. Dcz. Die Airttwort der Mrierbeu -ruf die deutsche Friedenswote ist, wie „Daily Telegrcrph" behauptet, im ganzen ausgefertigt ltttb von der englischen. Regierung durch deren Bot- I schaster dem Präsidenten der Bereinigten Staaten überreicht worden. der ffc dann den ZentralluükHtrn HbmnSttdn wird. Aus der Antwort wird hervorgehen, daß die Alliierten ihre Siegeszuversicht nicht für einen Frieden opfern wollen, bevor die militärische Macht Deutschlands in offenem Kmnpfe gebrochen ist. In aller Aus- führlichkeü werden in der Note die dieser Viervcwbandskämpfg und die Gewaltakte Deutschlands betont. Erst wen« man sichere Garantien für die Einhaltung der Vertrage habe, körme diesen VAkervechtverletzungen Einhalt yaetan werden. Die Antwortnote auf die Initiative der Neutralen werde einige Tage später abgegeben werden. In dieser Note werden die Neutralen darauf aufmerksam gemack-t, daß die Mliierten einen Frieden haben wollen, der der VorlierrschLft ein Ende macht, die Deutschland innerund mißevkialb Euwpas ausübe. Lugano, 30. Dez. Nach einer Londoner Meldung des „Secolo" soll über alle .Hauptpunkte der Antwort der Entente an Deutschland Einigkeit erhielt worden sein. Das Schriftstück ist lang und wird ani Tage der Ueberreischnng gleichzeitig in allen verbündeten und neutralen Ländern veröffenllichlt werden. Nament-i lich in Amerika, wo die deutsche Antwortnote an Wilson keine gute Llufnahme Mfunden hat, werde die Note der Entente mit großer Ungeduld enoartet. Eine inoffizielle Friedenskonferenz. i. Köln, 30. Dez. (Drahtnachr.) Die „Köln. Völlig." erhält Kenntnis von vorläufigen Berernbarungen einer jener inj- osffziellen Friedenskonferenzen, die kürzlich in der Schweiz stattt- gefunden hab-en. Sie besagen im wesentlichen die Räumung von ganz Belgien und Frankreich durch Deutschland und zwar vor dem Friedensschlüsse, die Unabhängigkeit Polens, Abtretung eines Teiles des Elsaß an Frankreich, oder Volksabstimmung in diesen Gebieten. dafür Rückgabt eines TÄlos der deutschen Kolonien cm Deutschland u^> keine Kriegsentschädiaung hüben wie drüben. Die ,Ilöln. Volksztg." meint, es sei interessant, daneben die Forderungen Scheidemanns und der französischen Sozialdemokraten zu halten. Jeda. weitere Bemerkung sei Lbevflüsftg. Zur Friedrnsnote der drei nordischen Länder. Stockholm, 29. Dez. (WTB. Nichdamtlich.) Die Friedensnote der drei nordisck>en Länder wird Von der schwedischen Presse einstimmig mit Beifall begrüßt- „Stockholms Tümingen" schreibt: W dürfte iSerfMssig^sem, dieses Llktenstück näher zu behandeln, da sei?« klaren und deutlicher Worte für sich selbst sprechen, indem sse der natürlichen Seim sucht nach Frieden und zwar nach einem dauerhaften Frieden Ausdruck verleihen. Diese Sehnsucht muß bei den Völkern des Nordens lebendig sein, da sie mit Entsetzen sehvm tche der Krieg durch fcM Tauer und durch seine zunehmende Verschärfung die Kultur und den Wohlstand Europas ganz zu vernichten droht. „Tagens Nhheter" unterstreicht vor allem d« Einigkeit der drei nordischen Länder. Branting erblickt in , .Socitaldenwkvatxn'' den Hauptvorrng der Noten darin, dalß sie sich gegen DkmtstUand richte und die Friedensbereitschaft dieses Landes auf eine unongenahme Poobe stelle, um den Schleier Über seine Kriegsziele ein wenig zu lüften. England. Berlin, 30. Dez. Zum Rücktritt der Mrantwortlichen Kriegsurheber in England schreibt die „Kreuzzeitung": Ob es den neuen Männern mtt Lloyd George an der Spitze gelingen wird, die entmutigten Völler mit neuer Zuversicht zu erfüllen? Sü kommen wieder mit der beständigeln Versicherung, für die gute und gerechte Sache zu kämpfen. Allein, diese Versicherungen kommen von denselben Stellen, die bisher dire Wdhrheit leugneteui mrd werden wahrscheinlich auf begründete Zweifel stoßen und die weitere Opferwilligkeit der feindlichen Völker nicht erhöhen. Fallende Kriegswerte. Haag, 30. Dez. Die „Finamial NewS^' melden aus New York: Auch vre fortgesetzt abweisenden .Bommentare der englischen und französischen Presse und die entschiedene Stellungnahme gegen jede Friedenskonfevenz, im Falle Deutschland nicht im voraus die Bedingungen beS an nt gibt, verhindern nicht, daß die Kurse von I-ndirf tnzMri-tvax, die infolge des deutschen Friedensangebotes und des Verinitteiungsverfüches Wilsons gefallen find, auch in do letzten 48 Stunden um 7 bis 15 vom Hundert gesunken sind. Braila geräumt. Bern, 30. Der. Nach Pariser MeLdvngen werden die riefv- gen Vorräte an Landesprodukten m den Speichern von Braila cmjj Anordnung der rumänrschen Regierung nach BessonMen geschafft. Die ungarische KSnigskrömmg. Budapest, 29. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Die Hauptstadt hat nunmehr vollständig ihr Frstllnd angelegt. Eine große Menge drängt sich in den prächtig beflaggten Straßen. Täglich bringen die Züge neue Scharen von Festgästen. Heute vormittag erschienen der König und die Wrrrgin in dev Krönungskirche, wo unter Teilnahme sämtlicher Würoenträgetz und Beamten eine Probe der Krönung vorgenommen wurde. Heute nachmittag erfolgte unter KcMonendmrner die feierlich» lleVerführung der Kronen und der Krönungsinsignien von da Burg in die Mathias Krche, wo die Krönung stattfindet. D« Kwnen sowie die Truhe mtt den Krönu^sinsignien wurden ach den sechsspännigen Galawagen geladen, der, geleitet von Banner»' Herren und der Kvonenwache, seinen Weg durch die diästged rängt festlich bewegte Menschenmenge nahm. Die hier cingetroffenm, Mitglieder des Herrscherhauses sind heute von einer ALordmmrgl des Parlaments zur Teilnahme an der Krönung erngeladen ivordar. Erzherzog Max dankte auf die vom Erzbischof von Erlau (Egechs gel)lltene Begrüßungsansprache im Namen der Erz-l)crzöge mrd fagbe, daß er sowie die anderen Tvzhevzöge die Anhang!rchkvtt^ das Herrscherhaus mit ganzem Herzen erwidei-teir. Er wü nsch«- daß die ungarische Nation, die im gegenwärtigen Kriege groM . und glänzende Beispiele ihrer Kraft und ihres Opfermutes gegebm \ habe, in dem volllommenen Erfolge ihrer Brytrebungon den Loh« KAFFEEHAUS «ASTORIA» Ein frohes neues Jahr wünschen allen verehrten Gästen Bekannten und Freunden :::::::: JULIUS KÖRNER UND FRAU naiii Silvester-Abend Unterhaltungs-Konzert Hotel Seiilits. 9281 MscheimlaM! mit Reifen- Ersatz „HeroS" glänzend begutachtet. Baßt aut jedes Rad. 1 Paar 10 Mk. Nachn., Porto u. Berp. iMk. Vertreter gesuchi.Prosv. gratis. „Heros" - Geicll- jebaft m. b. H., Berlin 244, KtLrichstratze 181. 19271*1 Komme am 2. Januar mit einem 1*246 Transport Hannoveraner Ferkei auf Station Dutenhofen. 44IIkein, Weigel. f el Nr”T® Schwarz-Weiß-Theater ® e NTa e * Festprosramm vom Sanrnlaffi 30. Oe®. inkl. Montag. 1. Jen. Ho«5da Vernon-<Öast»piel In Maria Kiemand «.ihre zwölf Väter! Drama in 3 Akten. Als zweiter Mager: Oer König des Meere». 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Dezember den Heldentod fürs Vaterland unser innigst- geliebter einziger Sohn, unser lieber, guter Bruder Pionier Christian Arnold bei der Minenwerfer-Kompagnie 203 im blühenden Alter von 22 Jahren. In tiefer Trauer: Familie Leonhard Arnold III. Burkhardsfelden, den 30. Dezember 1916. 014093 Du guter Sohn, du starbst so früh, Wir konnten dich nicht sterben seh’n Dein Platz in uns’rem Kreis ist leer Und nicht an deiner Seite steh'n. Du reichst uns nicht mehrdeine Hand Du warst so gut, du starbst so früh. Du starbst so früh füre Vaterland. Wer dich gekannt, vergißt dich nie. Allen Verwandten und Bekannten die tieftraurige Nachricht, dass unser lieber Sohn und Bruder Wilhelm. Dönges im Marine-Infanterie-Regiment Nr. 3 nach 28monatiger treuer Pflichterfüllung infolge einer Krankheit im Alter von 24 Jahren den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist., In tiefem Sohmerz: Familie Karl Dönges Wilhelmine Schlierbach und Verwandte. Bieber b. Lodheim und Rodheim, 29. Dezember 1916. Die Trennungsstunde schlug zu früh, doch Gott der Herr bestimmte sie. Am 25. Dezember 1916 verstarb zu Hannover unser lieber a. H. Prof. Dr. Ludwig Kredel leitender Arzt eines Lazaretts Inhaber des Eisernen Kreuzes. [9251D Der C. C. der Starkenburgia. Das Glück meines Lebens, mein lieber braver Mann, mein treusorgender Vater, unser guter Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Neffe Karl Bender Landsturm-Rekrut im Infanterie-Regt. Nr. 186, 6. Komp. musste am 10. Dezember in Feindesland sein Leben dem Vaterlande opfern. 014106 ln tiefstem Schmerze: Frau Katharina Bender, geb. Alban Erich Bender und alle Angehörigen. Ruttershausen, Alten-Buseck, Hamburg, 30. Dez. 1916. Der Tag der Beerdigung wird noch kund gegeben. Todes-Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass unsere innigstgeliebte Tochter nnd Schwester Marie Kahl heute nachmittag B Uhr nach langem schweren, mit grosser Geduld getragenem Leiden im Alter von 21 Jahren sanft entschlafen ist. Die tieftrauemden Hinterbliebenen: Familie Kaspar Kahl. Alten-Buseck, den 29. Dezember 1916. »165 Die Beerdigung findet Montag, den 1. Januar 1917 nachmittags 2 Uhr, statt. ' Danksagung. Für die vielen Beweise innigster Teilnahme bei dem Hinscheiden meiner lieben Frau, unserer guten Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Katharine Rinn, geb.Weigel sagen wir allen unseren innigsten Dank. 9229 Die trauernden Hinterbliebenen: Ludwig Rinn Ludwig Rinn und Familie Wilhelm Rinn, z. Zt. im Felde. Heuchelheim, Krofdorf, den 30. Dezember 1916 Der Krieg Hat aus den Reihen unserer Mitglieder weitere schmerzliche Opser gefordert. Es starben für das Vaterland: Karl Noth Gefreiter im Res.-Jnf.-Regt. 223 Friedrich Happel Schreiber beim 17. Arm.-KorpS, Generalkommando Valentin Tönning Jäger im Res.-Jäger-Bataillon 8* Wir werden ihrer stets ehrend gedenken. Gießen, den 30. Dezember 1916. Lteimgrspheii-ktscllsW „WelSberger" und Imcilabttilliilg 6. V. I- A.: 924lv A. Karnbach, 1. Vorsitzender. Todes-Auzeige. Heute früh entschlief sanft nach dreitägiger schwerer Krankheit, im 66. Lebensjahr, meine ge« liebte Frau, unsere treusorgende Mutter,Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und Tante Katharine Lynker aeb. Martin 014105 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Lhrrker und Kinder. Gießen, Ltircheuplatz 2, den 29. Dezember 1916. Die Beerdigung findet Sonntag, den 31. Dezember 1916, um 3 Ubr nachmittags, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. Gestern morgen 7 Uhr entschlief sanft nach 8tagigem schweren Kranksein unser lieber Sohn und guter Bruder Heinrich Theiß im Alter von 19 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Peter Theiß. Gießen, Brandgasse 5, den 30. Dezember 1916. Die Beerdigung findet Sonntag, den 31. Dez., nachmittags Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Hofmann beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen sagen innigsten Dank S»5» Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Zamilie Conrad Kamilie Balth. Becker. Londorf, d. 30. Dezember 1916. af£ Amend Sonntag nnd Montag Künstler - Konzert Herren- und Damen-Uhren Taschenlampen u. Batterie?., Klage and Kinäerokrrlagfl, ftlnnäkarmanlkas, Brillen nnd Zwicker ä Mt. 1,50 Militär- verhaltnisse halber, äußerst billig. >013986 Ka. Koch, Uhrmacher, Mühlstraße % neben Bahn- hvfstrnße 11. Zöpfe! Dreher. ftaar-ITkr* ketten, Toupet», Scheitel aal Perücken werden billig an gefertigt. ZflpSe werden gefärbt Damen kopfwaschen mit Frisur 1 Mk. [6068 H. Tichy, Seilersweg 43 Ecke der Goethestraße. Unseren werten Kunden, Nachbarn, verehrtichen Gästen, Freunden und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum Jahreswechsel! J. 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