Ltr. 503 Ter Lietzener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntag-. - Beilagen: Gietzener^kunlienblätter; Kretsl lc.U fflr den Kreis Giehen. Bcjitgsprcis: monatl. 90 Bi.. Vierteljahr!. Mk. 2.65: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 80 Pf.: durch diePost Wik. 2.45 viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Herusprech - Anschlüsse: sürdieSchri'tleitttugN2 Verlag,Gcschäitsstellebl Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Erstes Aiatt lOb° Jahrgang Mittwoch. 27. vezemver (9(6 Postscheckkonto: Frankfurt a.M. ((68b Vankverlehr: Gewerbeban? Giehen Zwittingrrunddruck u. Verlag: Vrühl'sche llniv.-Vuch- u. Zteiudruckerei U. Lange. Zchnftieitung. Geschäftsstelle u. Druckerei: Zchulftr. 7. va.t '. die Dagesnunnncr i.j zuluNacbmiltag vorher Seiienpreis, >. i)lnzeigen: örtlich 20 P'.. Vermietungen u. Stellengesuche 15Ps., auSwä rtS 25 Pf., b. P.'ahvorschriit 30 Pf., Reklamen 75 Pi.,, bei Platzvorfchriit 90 Pf. Hauptschristleiter: Tlnq.. Goetz. Verantwortlich für Politik n. Feuilleton: Aug. Goch. Stadt ' . d> Land, Peru risch! es u.&c- richtssaal: Fr. Zen;.. Anzeigenteil ^ p. Beck, sämtlich >u Gießen. ßes Hauptquartier, 23. Dezember. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Armee des Generalfeldmarschalls Herzog Alb recht von Württemberg. ™ A wP n ! Airern- uni) Wytschaete-Vogen erreichte gestern der Artttlerlerampf erhebliche Starke. Südöstlich von Ppern gnften englische Abteilungen an: sie wurden durch Feuer, an crner Stelle im Nahkampf, zurückgetrieben. Südlich von Boesinghe drangen mehrere Patrouillen in dle feindlichen Gräben und brachten Gefangene. Maschinen- gelvehre und Beutestücke zurück. Heeresgruppe Kronprinz. An der Champagne- und Mags-Front nur geringe Feuermtigkeit. In den Vogesen, nordwestlich van Münster, hoben deutsche Streifkommandos einen französischen Sappenposten auf. Bei Fvapelle, östlich von St. Di6, und südlich des Rhein- Rhone-Kanals wurden nach starker Artillerievorbereitung Angriffe französischer Abteilungen abgewiesen. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Front des Generalfeld mar sch alls Prinzen Leopold vonBayern. Nichts Wesentliches. Front des Generalobersten Erzherzog Josef. In den Waldkarpüthen mehrfach Patrouille nunterneh- mungen. bei denen Gefangene und Maschinengewehre eingebracht wurden. Südlich von Mesteccmesci nahmen österreichisch-ungarische Abteilungen eine jüngst aufgogebene Vorstellung den Russen wieder ab. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls v o n M a ck e n s e n. In der Dobrudscha stürmten die verbündeten Truppen mehrere russische Nachhutstellungen und besetzten Tulcea au der unteren Donau. Die Gefangenenzahl har sich auf Wer 1600 erhöht; mehrere Maschinengewehre waren die Beute. M a zedonische Front. Am Doiran-See Artillerieftuer, in der Strumaebene Vorpostengefechte. Der Erste Generatauartiermeister L u tfc ndorff. (WTB.) Großes.Hauptquartier. 24. Dezember. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Beiderseits von Wicltje im Npern-Vogen griffen englische Abteilungen nach starker Feuerwirkung int Morgengrauen unsere Stellungen an; sie wurden abgewiesen. Auf der übrigen Front herrschte bei meist schlechtem Wetter nur geringe Feuertätigkeit. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Keine besonderen Ereignisse. Front des Generalobersten Erzherzog Josef. In den verschneiten Waldkarpathcn nahm zeitweilig im Ludowa- und Kirlibaba-Abschnitt das Geschützscuer zu. Nördlich des Uz-Tales ging der Russe wieder zum Angriff über. Nach einem fehlgeschlagenen Vorstoß gelang es ihm, am Höhenkamm des MagyaroS sich sestzusetzen. Heeresgruppe des General sc ldmarschalls vonMackenfen. Durch die Operationen der Dobrudscha-Armee ist der Feind in den Nordmestzipsel des Larldes gedrängt worden. Das nördliche Donau-Ufer beiderseits Tucea liegt unter dem ^eucr unserer Geschütze. Mazedonische Front. Zwischen Wardar und Dojran-See lag starkes englisches Feuer auf den deutschen und bulgarischen Stellungen; in den Abendstunden angreifende Bataillone wurden blutig ab- gewiesen. Der Erste Generalquartiermeistcr Ludendorff. (WTB.) GroßesHauptquartier, 25. Dezember. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Im Wytschaete-Bogeu zeitweilig starker Artilleriekampf. Bei den übrigen Armeen ging die Gefechtstätigkeit über das gewöhnliche Mast nicht hinaus. Die Nacht verlief in den meisten Abschnitten still. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls P r i n z e n L eo po ld vo n B a ye r n. Südwestlich von Stanislau wiesen österreichisch-ungarische Vorposten bei Lysiec mehrere russische Vorstöße ab. Front des Generalobersten Erzherzog Josef. Im Gebiete ver Cimbroslawa Wk. warfen unsere das Vorfeld beherrschenden Patrouillen mehrfach nlssische Streif abteilungen zurück. Nördlich von Sosmezoe, Oitos-Talcs, zwang unser Abwehrfeuer zweimal angreifende Russen zurückzuweichen. Heeresgruppe des GcneralfeldmarfchallS v o n M a ck e n s e n. In der großen Walachei haben sich neue Kämpfe entwickelt. Die Dobrudscha-Armee nahm Jsaccea und steht im Angriff auf den B r ü ck e n k o p f vonMacin. Mazedonische F r o n t. Nichts Wesentliches. Der Erste Generalquartiermeister Luden darf f. (WTB.) G r o st e s H a u p t q u a r t i e r, 26. Dezember. (Amtlich.) W e st! i ch e r Kri e g s-schau p la tz. In einzelnen Abschnitten der Ipernfront deideiseits des Kanals von La Bass6e und westlich von Lens nahm dir Artillcrietätigkeit zu. Vorstöße starker englischer Patrouillen sind mehrfach abgewiescn worden. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Front des Ge neralfeld marschalls Prinzen Leopold von Bayern. Am unteren Stochod war die russische Artillerie rühriger als sonst. Nordwestlich von Lack bEchte eine üiiicn:el,mung deutscher Abteilungen 16 Gefangene ein. Front des Generalobersten Erzherzog Josef. An der Lndowahöhe in den Waldkarpathen zeitweilig starkes Geschützscuer. Am Neagratal südlich von Dorna- Watra starkes Geschützscuer. Südwestlich von Dorua-Watra scheiterte ein Vorstoß russischer Strcitabteilungen. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls vonMackenfen. Bei den Kämpfen in der großwallachischen Ebene und am Rande des Gebirges südlich von Rimnicnl-Sarat sind in den letzten Tagen sünstansendsünfhundert Russen gefangen genommen worden. Gestern stürmten oft bewährte deutsche Divisionen mit zugeteilten österreichisch-ungarischen Bataillonen das zäh verteidigte Dorf Filipcsti (an der Bahn Bnzau—Braila) und beiderseits anschließende stark verschanzte Stellungen der Rüssen. Mazedonische Front. Erfolgreiche Patrouillenvorstöße bulgarischer Infanterie ntrdwtstlich von Monastir. Im Cernabogcu wechselnd heftiges Artilleriesener. Der Erste Generalquartiermeister Ludendorff. * Die Abendberichte. Berlin. 24. Dez., abends. An der West- und Ost- front im allgemeinen ruhiger Tag. In der Dobnwscha ist Jsaccea genommen. Bei Tulcea hält das Feuer an. In Mazedonien nichts Besonderes. (WTB.) Berlin, 26. Dez. (Amtlich.) Ans dem Nordufer der Somme zeitweiscs starkes Feuer. Sonst im Westen und Osten nichts Wesentliches. In der Großen Walachei ist der Russe ans mehreren Stellungen geworfen worden. In Mazedonien herrschte Ruhe. Schnell und kurz und bündig hack unsere Regierung dem Präsidenten der Vereinigten Staaten auf seine Friedensanregung eine Antwort erteilt, die einen herzlichen und freundschaftlichen Geist atmet. Die am 12. Dezember geschaffene Lage ließ eine Antwort in solcher Form und von solchem Inhalt notwendig und nützlich erscheinen. Die deutsche Regierung sagt darin nicht mehr zu, als was sie den Feinden selbst crngeboten hat, und sie stellt die Ueber- einstimmnug zwischen Berlin und Washington darin fest, daß ein nirmittelbarer Gedankeiraustausch zwischen den Kriegführenden heute angängig und erwünscht wäre. Wie wir schon hervorgehoben haben, ist die lange Note des amerikanischen Präsidenten voller Andeutungen gewesen, die einer verschiedenartigen Auslegung begegnen können. Wir Deutsche haben keine Ursache, besondere Gunst, ein besonderes Wohlwollen Von Washington zu erwarten Wilson hat mit keinem Wort die Tatsache hervorgekehrt, daß die Mittelmächte bisher siegreich waren, und wir wissen nicht, ob er am Ende dazu neigt, zu einen: derartigen Frieden zu drängen, der mehr der Entente als den Mittelmächten zugute kommt. Gleichwohl sind bestimmte . sachliche Meinungsverschiedenheiten über* die nächsten Schritte bisher nicht zutage getreten, und da es sich nach der deutschen Antwort um das Zustandekommen einer Friedenskonferenz handelt, die ohneMitwirkung von Neutrale n zunächst die Streitfragen dieses Krieges schlichten soll, während die allgemeineren Beratungen zur künftigen Sicherung des Weltfriedens einer späteren Zeit überlassen bleiben, so ist in der Tat gegenwärtig eine Ueberein- stinrmung in den Kabinetten 'von Berlin und Washington sestzustellen. Unser nächster Verbündeter, Oestewreich-Ungarn, hat sich dieser Ueberein'stimmung angeschlossen, und die heute gleichfalls veröffentlichte Wiener Erklärung, die beinahe den gleichen Wortlaut hat wie die deutsche, zeugt von dem innigen Einvernehmen, der erfreulichsten Einheitlichkeit in den Handlungen der beiden verbündeten Staaten. In den versöhnlichen, Frieden erstrebenden Noten der Mittelmächte liegt doch eine nunmehr offen ausgesprochene Voraussetzung, nämlich daß wir eine Entmischung Nichtbeteiligter, ein Stimmrecht zweifelhafter Neutraler bei den Friedensabmachungen zurückweisen. Haben wir erst einen Frieden gewonnen, der unsere nationale Existenz sichert, der unseren Grenzschutz verbessert, die Freiheit der Weltmeere verbürgt, dann können wir mit ehrlichem Streben und aufmerksamen Sinnes an den Bemühungen teilnchmen, die künftige Weltbrände verhindern sollen. Mer Augen schauen setzt aus unsere Gegner. Sie haben bisher noch keine Zeichen von Einlenknng und Entgegen- 'konrmen bewiesen. Im Gegenteil, der französische Senat h Leitern abend die Rote Wilsons und ernannte eine Mord- Staaten an einem Orte des neutralen Auslandes vorzu-! stvng, die sich zum Ministerpräsidenten begebetr wird, um schlagen. Die k. und k. Regierung stimmt gleichfalls der Aufsas- ihn aufzufordern, auf die Note nicht zu antworten, fung des Herrn Präsidenten zn, daß es erst nach Beendigung des Der hnjurtnirfm Qrie.iava* Krieges möglich sein würde, sich dem großen und wünschenswerten * J ^"egsrat. Werk der Verhütung künftiger Kriege zn widmen. Im. gegebenen Paris, 24. Dez. (Havasmeldung.) Der Krieg srat Zeitpimkt wird sie gern bereit sein, demselben ihre Mitarbeit zur. am Samstag abend zusammen. Es wurde beschlossen^ Verwirklichung dieser erhabenen Aufgabe zu leihen. daß über alle die Vorbereitung und Wetterführung ' Des I Krieaps fipfrpFfortHe»™ o»:j. _ t ..-/ ,»«r_ Verwttklichung dieser erhabenen Aufgabe * Ein Friedenswort der Schweiz r - r t rr c ‘• Vl *' u “a Wlly vwn-Utt|UllUUIU uw Krreges betreffenden Fragen unter Leitung des Generals Lyautey beraten und berichtet werden soll. General Lyau- ™ oo ctn ^ k ~ ctn » !^?baustragt, den beteiligten Ministern und dem Ober- Bern, 23. Dez. (Meldung der Schweizer. Depeschen- befehlshaber die gefaßten Beschlüsse zu übermitteln und dos agentnr.) Gestern, den 22. Dez. 1916, hat der Schweizerische bei ihrer Ausführung notwendige ZufaEn^tEc^r- Bundesrat an die Regierungen der kriegführenden Staa- zustellen. e-mtge ^ammenarvenen sicherten folgende Note gerichtet: ... _ Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, ^er ltaUcinsche Senat, it \npXrhom hpr förfihipi ip-Hfrfip 9^nnhpSraf aosoitot van I Rom, 23. Dez. (WTB.) Meldung der Agenzia Stefant vU| U'L lll Uwl- 'Vtl'l.UliyiwIl V./VUUIL. 1 l v vH 1 mit welchem der Schweizerische Bundesrat, geleitet von 0 . ^ d . meumrcg oec Ä-genzra Elefant, ^einem heißesten Wunsche nach einer baldigen Beendigung bi™*,* e , nat rankte Bos elli den Rednern, die insgesamt >er Feindseligkeiteti, vor geraumer Zeit in Fühlung ge- vertrauen zur Regierung ausgedrückt hatten, undRührte reten ist, hatte die Freundlichkeit, dem Bundesrate von der !r u ?/Jt! 1 ' ß K . e r tr a u e. n s t a g es o r d n u n g des Senats verleit Reaierunaen der Zentral- und Ententemächte zuae- vollständige das Kammervotum und bestätiae don Der bulgarische Bericht. So f ia , 25. Dez. (WTB.) Bulgarischer Generalstabsbericht nom 25 Dezember: Mazedanische Front: Von der ganzen tMvnt ist kein Ereignis von Bedeutung zu melden. , Rumänische Front: In der Dobrudscha besetzten wir die Staot I s a c c e a. Nachhuten des Feindes halten sich bloß vor M-acm. Sofia, 26. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) M^dtmg der bulgarischen Telegvaphen-Agentur. Bulgarischer Generalstabsbericht vom 26. Dezember. Mazedonische Front: Stellenweise Artilleriefeuer an gewissen -Frontabschnitten. , Rrr man i sch^ Front: In der Dobrudscha haben feind- irch,e Monrtore dre Ltadt Tul cea beschossen. Zehn Häuser svurden zerstört mw mehrere Frauen und Kinder getötet. Bei Jsaccea ^ -reind zwei Brücken über die Donau gefälageir, eina Mmanrsche und eine russische. Beim Rückzuge gelang es den Russen, die rmnänische Brücke auf das nördliche User der Donau zuruckzuztehen, während die russische Brücke in Brand gesteckt wurde. Ber Mac,in ist der Kampf um die brückenkopfartig aus -gebaute Stellung im Gange. Der türkische Bericht. Konftantinopel, 25. Dez. (WTB. Amtlicher Bericht) ^:n Zrakabschnitt wurden unbedeutende englische Angriffs- versuche voltkonimen abgeschlagen. Dem Feinde wurden ziemlich schwere Verluste zugefügt. . den anderen Fronten hat sich nichts von Bedeutung ereignet. * * 9 Die deutsche Antwort auf die 5rieden5NoteAmerrka§' Berlin, 26. Dez. (WTB. Amtlich.) Der Staats -ekretär des Auswärtigen Amtes hat heute dem Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika in Beantwortung des Schreibens vom 21. De zamber folgende Note übergeben: ' „Die Kaiserliche Regierung hat die hochherzige Anregung des öernt Präsidenten der Vereinigten Staaten ,von Amerika. Grundlagen für die HersteNung eines dauernden Friedens zu schaffen, iu dem freundlichsten Geiste aufgenom men u n d e r w o g c n, der in der Mitteilung des Herrn Präsi deuten zunr Ausdruck kommt. Der Herr Präsidetrt zeigt das Ziel, das ihm am Herzen liegt und läßt die Wahl des Weges offen. Der Kaiserlichen Rlegierung erscheint ein Unmittelbarer Gedankenaustausch als der geeignetste Weg, um zu dem stzewünschbeii Ergebnis zu gelangen. Sie beehrt sich daher, im Sinne il-rcr Erklärung vom 12. ds. Mts., die zu Friedensverhand- slungen die Hand bot, den alsbaldigen Zusammentritt jvon Delegierten der kriegführenden Staaten an ine m!*neu tra len Orte vorzuschlagen. Auch die Kaiser- ' l«he Negierung ist der Ansicht, daß das große Werk der Verhütung künftiger .Kriege erst riach Beendigimg des gegenwärtigen Völker- ringens in Angriff flmontmen. werden kann. Sie wird, svenn dieser Zeitpunkt gekoiNmcn ist, mit Freuden bereit sein, zusamwtzn mit den Vereinigten Staaten von Amerika an dieser erhabenen Auf gäbe mitzuarbeiten." ... im Kriege steyeu- a;um|terumt werde ;ede auf den Sieg den Mächtegruppen verbunden, loie eine Insel inmitten der I^relenoe Tätigkeit entfalten. Auch der italienische Senat Brandung des schrecklichen Völkerkrieges gelegen und in r ? c . m heutigen Italien hpn rnprr — seinen ideellen und materiellert Interessen auf das empfind-orsasi.) — Die Bertra lichste bedroht und verletzt, ist unser Land von einer tief^ | lij „fl 11 ® angenommen. gehenden Friedenssehnsucht erfüllt und bereit, mit seinen S immcn zum amerikanischen Vorschlaa schwachen Kräften mitzuhelfen, um den unendlichen LeidenL .. Petersbu rg, 25. Dezember. (WTB.) Meldung der Peters, des Krieges, welche ihm durch tägliche Berührung mit den Tele^aphe^A-FLntur. Dü Blätter zollen den Beweginternierten Schlververwundetetr und Evakuierten vor Augen ^ ^^ ^ujon zu seinem Schritte bestimmt haben, einstimmig geführt werden, ein Ende zu bereiten und die GrutidlagenI der Aufrichtigkeit zu ein, schaffen Der schweizerische /ou.nveVrui rrurccu vager ,reaviu viel ^l-eagrierrrkWve. iL'S strebe naw d?r -- Gelegenheit, die Bestrebungen des Präsidenten der Bev- Welt, indem es seine Herrschaft von Berlin bis^Bagdad^begrÄch^! enngten Staaten von Amerika zu mrterstützen. Er würde wolle Dagegen verteidigten die Eutentemäckste die Freiheit Europa^ sich glücklich schätzen, wenn er in irgend einer auch noch so öer ticnt-en, Völker, wie Serbien und'Belgien. Ihr Ziel sei bescheidenen Weise für ,die Annäherung der im Kampfe!?^ des Friedens, die twtwendig die Zerstörung des stehenden Völker und für die Erreichung eines dauerhaften ü.)'.bed-urge, denn sonst svürde Deutschland Friedens tätig sein könnte. Ww SWWfHtÜÄ. ^ _ I „ f fßc vn oje Wremia" weist danruf lun. daß n,r Aus dem B- t>ka». B-festiamig des Friedeirs in Enrvpa sich of^n Mf die ^itl- d^r Rom, 25. Dez. (Meldimg her Agenzia. Stescmi.) Der Papst a ^sollen. das H e i l i g e Kolle a i unt, das il>m_ seine Wünsche dar- j daß alte Parlamente mtb miswärtigen sie oayin führe, dre Oucue zu erkennest aus der dar- Frreden, W sttome, und den Weg ztt finden, um die von Gott gowotlte Ordnung ^ ^ V f rln zu erlangen, die ihn aufrecht erhalten könne. l verzusieilen. Ter Papst erwiderte, er freue sich über die Anerkenmmg des Heiligen Kollegiums für seru Werk, das die Leiden des Krieges zu lindern trachte, und über die Eminütigkeit in den Gedanken imd Bestrebungen der Kardinale und des Obmhauptes der Kirche. Er erinnerte an seine früheren Friaderismahntingen nnd schloß mit dem Wunsche, daß die Erde zum Weihnachtsseste erketuicii möge, was du §eMeg. Das Gefecht in der Straße von Otranto in italienischer Beleuchtung. zu ihrem Frieden diene, daß die Mächttg-LN der Wallt, MN denU .Rom, 25. Dez. (WTB. Nichtamtl.) Das Marinemini-.. Laus der Zerstörung der Völker aufzuhalten, die Stimme des' ! stevrunl gibt bekattnt: In der Nacht zum 23 Dezember Heiligen Kollegiums hören möchten und daß die'Völker Nachdenken machten einige feiitdliche Einheiten eilten Anaritt ank' pininr ^.Mvrt des al1«n PsaLnis^n, daß Gerechtigkeit kleine Wachtschisfe im Kanal von Otrauto^Si ^^VS und Friede sich kusfen m unseren.TagM nm neue Anwendimg aber alsbald von französischen Doroedob.wdsrenWrprn Ttnben möge. Der Papst drückte sein sicheres Bertraueti auf die merkt Nach einem iel U ^ t -v '' ■ Zukunft der Kirche und der Staaten mis. Er dankte den Kardinalen, Seiten 2? IZ ^ 3 ^ Bctbcn btackste ilincn feilte Wünsck)je dar und erteilte ihnen den apostoli- \T n ?i?L 9 -I ?A bem ö . an ^. tbcreu Verstärkung ent ! scheu Segen. N-? ■ t n ^aliemschen und alluerten Einheiten verfolgter * . * 5 'etnbe, unter dem Schutze der nächtlichen Dunkelheit zu ent- Londoner Beratungen. Sr!n 7 £L fC o !t rr idjt b K r bei bem Gegner »D» ,«».>«un« u, ÖSÄfi ““SSTJSSSSt , «SS st äh ,v rr.'».".' *ä a s ^ lT n “A - L Reihe von Kriegsratsbesprechungen die KriegAorganisatio- L ^ ct sranzosrfche Zerstörer verloren, nen und die für die Zeit nacl) denr Kriege sich ergehendenL London, 25. Dez. (WTB.) Meldung des Reuterschw Probleme zu erörtern. Die Premierminister werden mög- Die Admiralität teilt mit: Am 21. Dezembe licherweise auch über die Friedensbedingungen befragt 1°™ tn ber Nordsee zwei T or p ed o bo o ts zer stö r e. werden. ^ ' infolge eines Znsaminenstoßes bei sehr schlechtem Wettet Der französische Senat gegen den Frieden. Paris, 23. Dez. (Havasmeldung.) Um 6 Uhr abends, beendete der Senat seine Geheimsitzungen zur Besprechung Lugano, (23. Dez. (WTBZ Das französische Tor der Interpellationen. Eine Viertelstunde darauf wurde die pedoboot Nr. 3 00 lief am I. Dezember 1916 vor Havr. öffentliche Sitzung lvieder aufgenominen. Es wurden mehrere auf eine Mine und sank. Tagesordnungen eingebracht. Ministerpräsident Briand London, 25. Dez. (WTB.) Die Mannschaften de: erklärte, die Regierung werde nur die Tagesordnung versenkten Daunpfer „Dans borg" nnd „Marquis d, Eheron-Mougeot annehmen, die die Regierung das Vertrauen U r q u i j e t" sind gerettet. Ferner sind nenn Mann de; ausspreche. Der erste Teil, der der Regierung das Ver- dänischen Dampfers „Hroptatyr" an Land gebracht worden trauen ausspricht, wurde mit 194 gegen 60 Stimmen an- Einer ist verwundet. aenomtnen, der zweite Teil und die ganze Tagesordnung Amsterdam, 25. Dez. (WTB.) Lloyds ineldet: De: durch Handhochheben. Daraus wurde die Sitzung geschlossen, dänische Danrpfer „Hr op ta tyr Dans borg" (?) i Die vom Senat angenommene Tagesordnung Cheron versenkt worden, hat,folgenden Wortlaut:, (Der Senat versichert, d a ß F r a n k- Mal m ö, 26. Dez. (WT^.) Ein Schoner namens ^ 0 r G w etn 5 m Gesinde, d er sein Gebiet be- Hanne", lvahrscheinlich deutscher Nationalität ist am^2l setzt halt, nicht Frieden schließen kann. Er ist>Dezember nachmittags östlich von Stevus-Leuchtseuer ge. " - - .-'..I'vijw c/v-1 f IW'UIU !gesunken. Sechs Ofsiziere und 49 Matin sind ertrunken war un Schlepptmr eines schwedt- un - ^60 NN, ohne ein NotfissNkll gegossen zu n das; das Sckssepptau gekappt werden S VT, ^ ° s U Nettuugsversuche ist die Besatzung von tut),- Mann mit dem Schoner untergeganpen Nsrs Stadt nnd Land. Gieszen. 27. Dezember 1916. u S 5 e r cf) n u n g e n. Den, Musketier Leopold R o t h - w u \ bc C f {ct,,ücr verwrrudet. Nach Wiederherstellung «ahm er von neuem an verschiedenen Kämpfen ! 11 e ä U, J? r . cr(l,t dort «um zweiten Atale schwere Ber- letju gem - Der Feldwebel Philipp Pauly arrs Gießen, der seit t't n,,')' s 1 , 914 r^ bei c öec ^tappen..hits--to»'pagnie 10 im Felde steht, . vtl ? \ ro V - n e 11 • c 11 ^ -- blasse ausgezeichnet worden. ÖI ( ,C i! ’ 0 ■* bei der Maschinengewehr-Kompagnie Ins." chgt. 110 erluelt rvegerr tapferen Verhaltens an der Sornme das ‘ofu 1 * 5 c Jl ter N lasse. Im Besitze des Eisernen Krerrze^ -. Klasse und der Hessischen Tapferkeitsmedarlle ist er fc°• t. -lern Musketier Nud. Dnhmer aus Gießen wurde bei lM-e , Ü ,lP:CU l ' ÜU ^ordrm das EiserneKreuz 2. Klasse vcr- ^ l'ft ätten verein.^ Ter Vorstand des Svilftnücn* 'Ä Gpoßherzogwm Hessen hielt seine diesiährige or- ^ors.aiwssrßung arn 20. Dezember l. Js. in der Lupus- Ijeilltattc m Gießen unter dem 'Vorsitz von Geheimrat Dr.Dietz- ^ ärmster 1.1 ao. .Ins der TaAesordnnrrg standen der Geschäftsbericht imb b \c ^chmlngscrslcbnisse für 1910, der Voranschlag für 1917, ^-"t Ruäsrcht auf den Kriegszustand rrnd die zurzeit herrs.chenven schlechten Bahnverbindungen, beschloß der Vorstand, 5°* Gmvcrftändnis der Mitglieder voraussetzend, im Jahre 1910 von der Einberufung einer Mitgliederversammlung Abstand zu nehmen. Auch von Drucklegung des Geschäftsberichts soll abgesehen al’Vr-? dem Geschäftsbericht sei kurz ernvähnt, daß die Zahl der rrtgueder wieder nm nahezu 1OO znrückgegangen ist, und «W me ..crtglrederberträge ebenfalls begreiflicherweise einen Aück- gang ersahren haben, ein Umstund, der alslwld wieder wett gemacht Mewcn muß wenn nicht die dermalen ganz besonders not- wcnwrge Bekämpftmg der Tuberkulose iwtleiden soll. Tie beiden, rm Eigentum des .Hellstättenvereins stehenden .Heilstätten, die Eleo- bwrenheustatte-bei Lindensels i. O. für lungenkranke Frauen, und dl« Lupnsheclstatte rn Ehesten, ‘umreit mich im Jahre 1910 gut be'sucht, ^vie ungeheure Teuerung hat natürlich auch auf die 'sinan- zielle Gestaltung der Heilstätten cingewir'tt, sodaß eine Erhöh n n g des P fl e g e sa hes eintreten mußte. Es wird allerdings gehofft, daß diese Erhöhung mit Eintritt normaler Zeiten wieder m Wegfall kommen kann. Der Voranschlag für 1917 bewegte sich im allgemeinen im üblichen Rahmen und fand ebenso wie der Geschäftsbericht und die Rechnnngsergebnisse die einmütige Zustimmung des Vorstmtdes .Der Heilstättenverein ist, wie fdwm erwälpit, Eigenin me r der genmintcn beiden .Heilstätten' Er unterhält außerdem die beiden Kinderstationen im St. Bonisa- tiusrrankenhaus Hirschhorii, für Knaben, und im evangel Kranten- hmls in Lampertheim, für Mädchen. Alle Einrichtungen des .Heil- stättenvereins haben sich durchaus bewährt: was der Gcsamivor- stand mit I^sonderer Freude in der Sitzung seststellen konnte Die Fürsorgetätigkeit des .Heilstättenvereins hat trotz des Krieges imt Jahre 1915 nicht gelitten. Sie ist sogar gegen das Borjahr um et- ioas in die Hohe gegangen. Insgesamt hat er hierfür 13 717 Mark aufgebracht, hat also mehr als die gesamten Mitgliederbeiträge (12 052 Mark' in Anspruch genommen. In zahlreichen Fällen fand Ermäßigung des Pflegesatzes in den beiden Heilstätten statt. Auch wurden Zuschüsse zn Kuren in anderen Heilstätten und zur Unterbringung Tuberkulöser in Invalidenheimen geleistet. Naturalunterstützungen mit Milch, Fleisch, Eiern usw. fand in zahlreichen Fallen statt. Die Aufwendungen für den Ort Heubach i. Odw. nah- nken die Mittel des Heil statten Vereins auch in 1915 erheblich in Anspruch. ** Die Auszahlung der F a m i l i e n u n t e r st ü tz u n - gen an die Familien der zum Hoevesdienst Einberufenen für 1. bis lo. Januar 1917 bezw. für Dezember 1916 friidet vom 30. Dez. bis 1. Januar statt. ** Zirkus B l u m e n f e ld. Ilm Colosseum, das zum fxsten Zirkus umgebaut ist, fand gestern die Eröffnungs-Vorstellung des Zirkus Blumenfeld statt. Die Darbietungen waren sämtlich gut und wurden vor ausverkairftem Hause nnt ungeteiltem Beifall MMlasst, ob eine Liga der Neutralen besteht, die gememsam Vorzüge Yen beabsichftgt. England tödlich verwundet. R o t t e r d a m , 27. Dez. Eine der ersten politischen Persönlichkeiten des Landes sagte zu dem Vertreter der „Neuen Zürcher Mch- richten": Tie. Rede von Lloyd George hat das Friedensangebot nicht getötet: wir wissen hier zu gut, daß England am Ende seiner Widerstandskraft angelangt ist. Zum Teil ist es bereits auf den Tod verwundet. Das weiß man auch in den maßgebenden Kressen der Union .... Tic Note Wilsons unterstützt das Friedensangebot, ohne daß sie eine Bevorzugung oes Vicrbuudes oder eine Kränkung für diesen ist. Eher ist sic zugunsten Englands abgefaßt, um es vor dem Untergänge 5 u bewahren. Wilson droht wahrscheinlich heute nicht mehr den Mittelmächten. Ich wäre garnicht überrascht, weim später die Enthüllung erfolgte, daß hinter der No>te Wilsons hohe; Persönlichkeiten Englands zu suchen sind, die sich schon seit einiger Zeit über die weitere Kriegführung der Entente keiner Täuschung mehr hingeben. Schrveden und die Friedcnsfragc. Stockholm, 27. Dez. Wie die Pariser Presse behcknpwt, t»e- absichligt Schweben, sich an der Fttedetisaktion der Neutralen zu beteiligen. ,.Ntatin" erklärt, Schwedeii bereite eine Note vor, an der Deutschland nichts auszusetzen haben ^oerde. Im „Victoire" schreibt Herve, Weihnachten 1916 sei trauriger als Weihnachten 1915 ititD 1914, weil es eine weitere Enttäiischung darüber bringt, daß die Neutralen, die kein Wort gegen die Verletzung der geltenden Rechte gesprockien l/aben, nun auch versuckMi, den rächenden Mm der Gerechtigkeit zurückzul-alten. Der schw-bische t^esandte in Paris, Gvldenstolpe. erklärte ein-em Vertreter des „Journal", es sei nur selbstverständlich, daß Schweden und die übrigen nördlichen Staaten mit Amerika und der Schweiz znsammengingen. Schweden beabsichtige indessen nicht, irgend einen Druck auf die krieg- führenden Mächte auszuübeti. intiv wolle nur seine Interessen und seine Unabhängigkeit wahren. Friedenssehnsucht in Rußland? Ko p e n h a g en . 27. Dez. Aus den russischen Zeitungen geht l)ervor, daß seit der Erklärung Pokrowskys in der Reichsdnma und der Zurückweisung des deutschen Friedensangebotes durch die Reichsduma in Petersburg, Moskau, Kiew und arideren russischen Städten Unruhen und Fttedenskundgebungen der Arbeiter statrge- fundeii haben. Gleickvzeitig wächst die cn glarrdfeindliche Stmmiung und man nimmt an, daß die schroffe Zurückweisung des deutschen Lliigebotes durch Porrowskli auf Buchanan zurücktzuführen sst. Buchanati erhielt zahlreiche Drohbriefe. Zu seinem Schutze fvat der Petersburger Polizeipräsident zahlreiche Maßnahmen getroffen, ebnsso auch zum Sckmtze des Botschaftscwbäildes. „Gedeukel der Gebyrt§iag§spende sm'§ Rote Areuz"! H\Us- monteure f. elekirische Starkstromanl. z. Llusfertig'.mg von HeereS- ansträgen ges. Meldung bei Diiilkiii-Füg. Bejareiio, Siemens - Schuckert - Werke, Holet Viktoria, Gießen, am 28. Dezember. 9164 D 1 Schreinergesellen snckn Äug. 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Januar 1917 bis 14. Januar 1917 einschl. auf dem Amtszimmer her betrffenden Gr. Bürgermeistereien zur Einsichtnahme der Beteiligten offen. Auch für etwaige Ausmärker gilt diese Offenlegungsfrist. Innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegungsfrist können die Beteiligten bei dem Genossenschaftsvorstand Widerspruch dagegen erheben, daß der Betrieb in das Umlagekataster ausgenommen oder nicht ausgenommen ist, sowie dagegen, wie er veranlagt ist. Nach Ablauf der Offenlegungsfrist eingehende Widersprüche können-keine Berücksicht, igung mehr finden. Gießen, den 22. Dezember 1916. 9144B Großh. Hess. Kreisamt Gießen: I. B.: L a n g e r m a n n. Karns Backpulver ist stets frisch, wirkt daher besier als abgelagerte. p 889 Nur Central-Drog., Soksistr. Eiermann’s iackpu von höchster Triebkraft 1 AArt Die Beerdigung findet Freitag, den 29. Dezember, nachmittags 12 1 /* Uhr vom Sterbehause Heuchelheim, Bachstraße 20, aus statt. ttZrokc herrschaftliche Wohnung mit Zentralheizung und sämtlichem Zubehör in freier Lage ver !. April 1917 zu verm., eml. mit Stallungen und Remise. 6023 Nähe res F r ankiart erSlr ._59. Babnliosstr. 54 12. Stock, ^-Zimm-'r-WohMlnq m. reich!. Zubehör, mehreren Kellern usw., Loggia, zum 1. Avril 1917 z. vermieten. 1®*» Näh. Ltcinwcg 20 I. 6 *Zimmer gölilic 6»j mit Bad. Ost-Anlage 39, sofort m verm. Näheres ßarlonsir. 2, Zimmer 15.( 8347 B Plocksiraße 11 , II! 6-Zlra.-WoIm. m. alleurZubeh. Balk., Gas, elektr. Licht per 1. April zu vermieten, I 9028 Wilbelmstraste 10 Part. ist 6-Z mmer-Wahnnng m. all. Zubehör z. vermieten. Näh. FraakiarterStr. 28. [ 0lM S. lcsj Wotiea Bkne 6 i»t eine 5-Zimmer Wovnunu mit nr. Vorplatz zu vermieten. Näheres Gesellschastsverein, Sonnenstraste 19. ri-anivui'töl' 81CKÜ6 nahe den Kliniken ist eine LLdtzvo S-Ztm.-^Nska., I. Stck,, m. all. 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Die Offerten sind verschlossen, mit entsprechender Aufschrift zu versehen bis zum Samstag, den 30. Dezember, nachmittags 1*/, Uhr, auf Großh. Bürgermeisterei Oppenrod einzureichen, wo alsdann die Eröffnung stattfindet. Nähere Auskunft erteilt Forstwart Zimmer, Albach. Oppenrod, am 24. Dezember 1916. Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. Baiser. 9156 Cafe Amend Heute Mittwoch, 8 Uhr: Familien-Konzert Handleiterwagen in allen Gröhen, groste Auswahl. [9094 Küferei Soinmerkorn, Bleichstrahe 10 14387 Zugelafs. Sackbäudler d. Reichs-Sackstelle Berlin zahlt die vorgeschr. Höchstpr. für alle Sorten Säcke u. Pack- tuch. M. Tronlk, Nord-Anl. 3. Heuchelheim, Krofdorf, den 27. Dezember 1916. Am 24. Dezember verschied nach kurzem Kranksein unser lieber Gatte und Vater Herr Georg Spieß im 80. Lebensjahr. 9153 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Christiane Spieß geb. Will Gießen, Rodheimer Straße 43, den 27. Dezember 1916. Die Beerdigung fand in der Stiile statt. Beileidsbezeugungen jeder Art dankend verbeten. BetaurMnachiMg Die Auszahlung der ^amilienunterstützungen an die Familien der zum Heeresdienst Eiuberusenen für 1. bis 15. Januar 1917 bezm. für Dezember 1916 findet statt: a) Reichs Unterstützung: An diejenigen, deren Namen beginnen mit: A —H Samstag, den 30. Dezember 1916 J—R Dienstag, den 2. Januar 1917 S —Z Mittwoch, den 3. Januar 1917 b) Weitere Unterstützung (Mietzurchuk) An diejenigen, deren Namen beginnen mit: A— H Donnerstag, den 4. Januar 1917 J —R Freitag, den 5. Januar 1917 S—Z Samstag, den Januar 1917. c) An Vermieter, die Mictbeträge abbolen: Dlontag, den 8. Januar 1917. Die Auszahlungen finden von 8—1 Uhr vormittags im Stadthaus, Zimmer Nr. 7 statt. Die Unterstützungen dürfen nur au den vorgenannten Tagen abgckiolt werden. 9145B Giesten, den 2). Dezember 1916. Ter Oberbürgermeister. Keller. Todes^-Anzeige. Gestern morgen entschlief sanft in dem Herrn meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Katharine Rinn geb. Weigel nach kurzer Krankheit im Alter von 64 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ludwig Rinn Ludwig Rinn und Familie Wilhelm Rinn z. Zt. im Felde. Verwandten und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass heute vormittag unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Fräulein Tlieresc Geissler im Alter von 22 Jahren nach langem schweren Leiden sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Friedr. Geissler. Lollar, den 26. Dezember 1916. 9154 Die Beerdigung findet am Donnerstag, 28. Dezember, um 3 Uhr nachmittags, vom Trauerhanso in Lollar statt. Gafe Ernst Ludwig Heute Mittwoch 8640 KÜNSTLER-KONZERT Möhl. Ziinm or]^ fä d e n u~ dol. j