Nr. 2% Der tfefcmr In^tift« erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: Gichener^amlllendlStter; Kreisblott ffir len Kreis «Uten, bezugsprelr: motiatL 90 Pf., Vierteljahr!. ML. 2.65: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 80 Pf.: durch diePost Mk.2.45 Vierteljahr!. ausschl. Bestellg. Fernsprech - Anschlüsse: lstr die Schristleitunq112 Verlag, Geschäftsstellebl Anschrift für Drabtuach- richten: Anzeiger Gießen. Erstes Blatt 166. Jahrgang Samstag, 16. i Gietzemr Anzeiger Samstag, 16. Dezember 1916 Postscheckkonti: Zrankfnrt «.M. 11686 General-Anzeiger für Oberhessen r-.i.l.ar,Ni« von Anzc^err die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. SettenpreK, f. Anzeigen: örtlich 20 Pf.. Vermietungen u. Stellengesuche 15Pf., auswärts 25 Pf., b. Plaßvorschrift: 30 Pf., Reklamen 75 Pf., bei Platzvorschrift 90 Pf. Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik «..Feuilleton: yRNtverkehr: Aug. Goetz. Stadt und «eaerbebattfSiesten Land.Vermischtesu.©e- richtssaal: Fr. R. Zenz. Swillingrrunddruck u.Verlag: vrühl'sche Univ.-Such- u. Steindruckerei «.Lange. Schristlektung, Seschäftgstelle «.Druckerei- Schulftr.7. Buzau gensinmen. Ungünstige Ausnahme des Friedensangebotes auch in Rußland. (WTB.) GroßesHauptguartier,15. Dezember. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Krönt des Deutschen Kronprinzen. Auf dem Westusier der Maas versuchten die Franzosen in dreimaligem Angriff umsonst die ihnen vor kurzer Zeit auf Höhe 304 südöstlich von Malancourt entrissenen Gräben zurückzu nehmen. Oestlich des Flusses setzten sic nach starker, weit ins Hintergelände schlagender Feu'ervorbereitung zu mehrmaligen Angriffen an. Am P f e f fe r r ü cke n scheiterte das Vorgehen der Sturmmellen in unserem Abwehrfeuer. Auf den Südhängen war Fort Hardaumont kam der Angriff in unserem Zerstörnngsftuer nicht zur Entwickelung. Ocstlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfe.ldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Nördlich der Bahn Z l o c z o w — Tarnovol drairgen deutsche Truppen in dir russischen Gräben und brachten neunzig Gefangene zurück. Front des Generalobersten Erzherzog Josef. Die gestrigen Angriffe der Russen an der siebenbürgi- schen Ostfront hatten zumeist den gleichen Mißerfolg wie die der Bortage. Auf einer Höhe gelang es dem Gegner. Fuß m fassen. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen. Brennende Dörfer zeigen den Weg durch die große Wäscher, den der Russe auf seinem Rückzuge genommen hat. Unter ungünstigenWegeverhältnissenwett- e-iferndieverbündetenTruppenindcrEbene. denGegnernichtzu längerem Haltkommenzu lassen. Am Gebirge leistet der Feind in befestigten Stellungen Widerstand. Sie wurden durchbrochen. Buzau ist genommen. V iertause nd G efan- gene konnte die 9. Armee von gestern und vorgestern als Ergebnis melden. Bei Fe lest i haben starke bulgarische Kräfte die Donau überschritten. Mazedonische Front. Teilvorstöße bei Paralovo und Gradestnica (beiderseits des östlichen CernalaufeS) brachten dem Feind lediglich Verluste. Patrouillen-Geplänkel in der Struma-Niederung. Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff. * Der Abendbericht. Berlin. 15. Dez., abends. (WTB. Amtlich.) An der Somme geringe Gefechtstätigkeit. Auf dem Ostufer der Maas seit vormittags st a r k e f r a n z ö f i sch e A n g r i f f c im Gange, bei denen der Feind Vorteile in Richtung Louve- -mont und Hardeanmont erlangte. Kampf noch nicht abgeschlossen. Unsere Dobrudscha - Armee verfolgt den Feind, der unter Einwirkung des schnellen Vordringens in der Großen Walachei seine Stellungen in letzter Nacht räumte. An mazedonischer Front herrscht Ruhe. Das Friedensangebot der Mittelmächte, offenherzig und wahrhaftig als „sittliche Kraftäußerung" gemeint, hat in vielen deutschen Herzen einige Tage erhellend und erhebend gewirkt. Wer wotlte und wünschte nicht den Frieden, der oas grausige Zerstörungswerk an der Kultur und Wohlfahrt der gesamten Menschheit wieder beseitigt! Allein: „Ich kann das Wort allein so hoch unmöglich schätzen, ich muß es anders übersetzen, wenn ich vom Geiste recht erleuchtet bin." Und wir dürfen die Faustischen Worte weiter durchdenken. Sinn und Kraftgefühl des Friedensangebotes lassen uns ebenfalls noch nicht ans Ende der Ueberlegnngeir gelangen. Denn den Sinn des Angebotes kennen die Völker nur in allgemeinen Umrissen. Wir wissen nicht, ob der deutsche «Kanzler nicht am Ende bereit war, ft'ir allzu billige und lattzil entsagungsvolle Bedingungeil das Schwert aus der jHand zu legen. Leiderist auch die sittliche „Kraft-Aeuße- irunß" Deutschlands draußen arg mißverstanden worden. Der >.Hauptneutrale, Amerika, hat fiel) nicht überzeugen lassen, jUnd die Blätterstrmmen, die herüberklingerr, sind voll von ,Mißgunst, Verdrehung, Hetzerei und offener Feindseligkeit. Lieder könnte per Kaiser heute, wie im Jahre 1908, zu seinen Meneraten sagen: „Wie es in der West anssieht, das haben die Herren tzesehen" . . . Auch das Rauschen im Petersburger Blätterwalde entspricht nicht einem Frühlingserwachen. Seen und Flüsse sind noch zugefroren. Eiseskälte strömt dem deutschen Friedeilsangebot entgegen. Es hilft doch wahrlich nichts, die „Zuverlässigkeit" der feindlichen Telegraphen- bureaus, des Reuter-Bureaus, der „Agence Havas" und des Petersburger Telegraphenbureaus in diesem Falle anzu- zweifeln, wie es vereinzelte große deutsche Zeitungen hat, die uns gerne aii einen Nachtigallengesang im Dezembersrost glauben machen möchten. Die Erkenntnis, daß auf Annahme des FriedenSvorschlages oder auch nur auf eine gute sachliche Wirkung im feindlichen Auslande nicht zii rechnen ist, wächst indessen. Die „Tägl. Rundschau" schreibt heute: „In dem kaiserlichen Armeebefehl hieß es: „Ob das Ziel erreicht wird, bleibt dahin gestellt." Es ist nicht erreicht morden. Und eherner noch klingeil jetzt die kaiserlichen Wjorte: „Ihr hcM weiterhin mit Gottes Hilfe dem Feinde standzuhalten imd tfm zu schlagen." Nun gilt, was wir von diesem Armeebefehl sagten: „Er wird, sollte er Ablehnung finden, die Hände, Fäuste und Kolben! harter zuschlagen machen." Mm gilt, was der Kaiser eben seinen! Soldaten bei Mülhausen sagte: „Glauben sie noch immer nicht genug zii haben, nun dann weiß ich, werdet ihr . . ." Ter Draht vorenthält uns die drastische Wendung, die der Kaiser hier gebrauchte. Das; sie herzerfrischend war.irnd verstanden rvnrd-e, erfahren . wir durch das Schnrunzeln der Soldaten. Die „tiefe sittliche Krafläußerung" des deutsche:i Landes und Volkes, die der Feldmarschall Hindenburg durch das Friedensangebot des Kanzlers eingeleitet sieht, ist mißverstanden morden von unseren Feniden. Daß es ein Mißverständnis zu ihrem Verderben war. das verbürgt mrs des Feldmarschalls Wort: Wir Soldaten 'wißen, daß cs für rrns gerade in diesem Augenblick keine höhere imd heiligere Pflicht gibt, als den Sieg ntkt äußerster Tatkraft weiter zu verfolgen." Wir haben die allgeineine Stimmung, die noch gegen uns und gegen den Frieden herrscht, kennen gelernt. Die feindlichen Regierungen werden sich jetzt zusammensetzen und uns ein Tränklein bereiten, das uns ein wenig ängstlich machen köiinte. Man hat das Friedensaiigebot als einen klug erwogenen Schritt,hier und da gelobt, Pros. Hans Delbrück hat ihn sogar als einen „genialen Zug" unserer Staatsmänner gerühmt — indessen bald wird der Klugheit zweiter Teil herannahen müssen. Das Werk ist begonnen, es muß auch beendet werden. Und ob die Schwierigkeiten die uns die feindliche Ränkekunst jetzt bereiten kann, 'dem vorsorgenden Auge unserer auswärtigen Aemter schon bekannt und vertrant waren, wer will das wissen? Am Ende wird die Tücke der Gegner so weit gehen, daß Herr van Bethmanu Hollweg mit Wallenstein in die Worte ausbrechen muß: „So Hab ich mit eigneni Netz verderblich mich umstrickt, und nun Gewalttat kann^es reißend lösen." Gewalttat nicht im schlechten, widri- geu Sinne, sondern im Sinne des gerechten Verteidigung^- krieges, der uns auch über den aufs neue bekundeten deut^ scheu Friedenswilken-Hinaus grausam aufgezwnngen wird. ’ » * Der österreichisch-ungarische Tage»berichr. Wien, 15. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 15. Dezember 1916. Ocstlicher Kriegsschauplatz. Die Verbündeten haben in rastloser Verfolgung bt\ weichenden Rumänen und Russen gestern Buzau gö nommen. Nördlich von Buzau leistet der Feind noch Widerstand Die Gefangenenzahl der zwei letzten Tage betrügt abermatt 4000 Mann. Westlich und nordwestlich von Ocna wird erbittert weitergekämpft. Südlich des Uz-Tales wurde den Russen eine von ihnen vorübergehend gewonnene Höhe im Gegen» angriff wieder entrisst«. Nördlich des Osobanos-Tales errang der Gegner eine« örtlichen Vorteil. In den Waldkarpathen ließ die russische Angriffstätig. keit nach. Bei Koniuchy, siwlich von Zborow, sttzten sich öfter, reichisch-ungarische Abteilungen auf 350 Meter Frontdreite in den Gräben der russischen Vorposten stst. Italienischer und südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f e r, Feldmarschalleutnanl. Der Kaiser in Elsaß-Lothringen. Be-rlin, 15. Dez. (WTB.) AmMch wird gemeldet: Seine ^Rosestät sah auf dem Häbshttmer Exerzierplatz bei Regen und> Schnee am 13. Dezember Abordnungen aller Waffen der im Oder-Elsaß stehenden Truppen. 9iach Ltbschreiten der Front hielt Seine Majestät eine kurze Ae spräche, die von Generalleutnant v. Nentscher beantwortet wurde. Nach einem Parademarsch in Kompagniefronten sprach Seine Majestät den Offizieren seine volle Anerkennung über dre gut disziplinierte Truppe aus, betonte den Wert des Drills und schilderte darauf in kurzen! Zügen die Kriegslage in Rumänie n. Darauf besichtigte Seine Majestät bei Mein-Landau eine weitere Truppe. Der Vorlttmarsch der glänzend aussehenden Truppen erfolgte hier auf der Straße in Gruppen kolonne. Nach einem Frühstück im Kreise des Oberkommandos fuhr Seine Majestät im Auto nach Colmar, wo er das Etappenlazarett eingehend besichtigte und an die Verwundeten Auszeichnungen oder Erinnerungen verteilte. Ten Aerzten und Schwestern gegenüber sprach Seine Majestät sich außerottxnttlich anerkennend über den guten Zustand des Lazaretts und die bewunderungswürdigen Heilerfolge aus. Am 14. Dezember nahm Seine Majestät im Kasino des Jnf.-Regts. 105 in Straß- lh u r g iE. den Vortrag des Armeegruppenführers und des Gouverneurs von Straßburg entgegen, besichtigte im Anschluß daran Teile der Nordwestfront der Festung und nahm sodann das Frühstück im Kreise des A. O.-K^. ein. Der Statthalter von Elsaß- Lothringen und Staatssekretär von Tschammer waren hin zu gezogen Am Nachmittag sah Seine Majestät bei gutem Wetter auf dem Exerzierplatz bei Mörchingen einen größeren Truppen- verband, der ebenso wie die gestern gesehenen Truppen einen vorzüglichen Eindruck mochte.' Seine Majestät schritt die Front ab, verteilte Auszeichnungen und hielt eine Ansprache, in der er seinen Dank für das zähe Aushalten der Truppen im Westen ausdrückte, ohne das dre 'Erfolge auf dem rumänischen Kriegsschauplatz, die aller Wicke aus sich lenkten, undenkbar seien. Generalmajor Teetzmann brachte in seiner Antwort erneut das Treugelöbnis gegen den allerhöchsten Kriegsherrn da'-. Seine Majestät nahm darauf den Vorbeimarsch ab. Seme Kai,.bliche Hoheit der Kronprinz als Heeresgruppcnsührer mrd der Armeefühver begleiteten Seme Majestät. Die Fliegerleiftungen im November. Berlin, 14. Dez. (Amtlich.) Ein englisches Telegramm aus 'Carnavon vom 6. Dezember 1916 berichtet, daß die L e i st u n g e n der deutschen Flieger im Monat November geringer gewesen seien, als in den vorhergehenden Monaten. Die Engländer hätten 24 deutsche Apparate vernichtet, 7 erbeutet und 26 beschädigt, außerdem hätten Marineflugzeuge noch 5 Flugzeuge abgv- schossen. Es genügt, diesem Bericht folgende amtliche Veröffentlichung Wer eigene mib feindliche Flugzeu gvettnste im Monat November gegenüberzustellen. Gegenüber einem Gesamtoerlust von 27 Flugzeugen auf der Westfront vor und hinter der Kampffront verloren die englisches und französischen Flieger ebenfalls an der W e st f r o n t im ganzen 90 Flugzeuge, davon fielen 39 in unsere Hand und zwar 27 englische und 12 französische: 50 wurden jenseits der feindlichen Linien einwandfrei abgeschossen, 1 jenseits doll .Linien zur Landung gezwungen. Die Beute in Rumänien. Berlin, 15. Dez. Am 13. Dezember betrug unsere Beute in Rumänien 26 Offiziere und 1700 Mann, fünf Maschinengewehre und vier Eisenbahnzüge. Dazu traten am 14. Dezember noch 1300 Gefangene. Bis zum 14. Dezember waren 65 000 Quadratkilometer rumänischen Landes besetzt, das ist etwa die Hälfte des Gesamtgebietes. Die Flucht aus Jaffy. Berlin, 16. DA Heber allgemeine Flucht aus! Jassy läßt sich der „Berliner Lokal-Anzeiger" melden: Tie rumänischen Ministerien rüsten sich zur Abreise von Jessy. Der letzt« Minifterrot hatte den Charakter eines Kronrates. Das AußenMinisterium soll nach Petersburg übersiedeln. Die Mehrzahl der übrigen Ministerien dürfte sich zurzeit in Kiew installieren, mn abznwarten, ob Rumänien gänzlich verschwindet. Der König Habe den Wunsch geäußert, nicht länger als eine Woche russischer Gast sein zu wollen. Er wünscht dann über Skandinavien nach ^England zu reisen. Der bulgarische Bericht. Sofia, 14. Dez. (WTB.) Amtlicher Bericht. Mazedonische Front: In der Gegend von Monastir (Bitolia) geringes Arttlleriefemer. Wir setzten einen feindlichen' Fesselballon südlich von Monastir (Bitolia) in Brand. Im Cerna - Bvgen lebhafte Tätigkeit der feindlichen Artillerie, besonders um Pa^ valovo. Oeftlich der Cerna schlugen wir einen feindlichen Angriff zwischen Gradesniea und Tarnova zurück. In der Gegend der Moglena fer.rdliches Arttllerieseuer. Zu beiden Seiten des War- Lar geringes feindliches Artilleriefeuer, lebhafte aber ivirkungs-i kose Tätigkeit der feindlichen Flieger über und hinter unseres Stellungen. An der Front der Belaste« Planina Artttlettefener und Patronillengefechte. Zu beiden Seiten der Struma vereinzelte feindliche Kanonenschüsse und kleine Patrvuillengefechte. An der Front am Aegäischen Meer und in der Gegend von Drama ergebnislose feindliche Lufttätigkeit. Bei Docat schossen wir ein s^rn- zöftsches Flugzeug ab. Seme Insassen, der französische Leutnant Ivan Rechad und der Unteroffizier Jean Legaleski, wurden gefangen. Rumänische Front: In der Dobrudscha geringe Arttllerieseuer und Patronillengefechte. In der östlichen Wa lachet dauert der Vormarsch der verbündeten Heere fort Vv«l Igeichobene .Abteilungen unserer Truppen, die die Donau bk Tutvakan, Silistria und Cernavoda überschritte:: hatten habe die Bahnstrecke Bukarest—Fetestt erreicht. — An der Front m Schwaben Meere beschossen russische Schiffe Baltschik. Pie Einwohner wurden getötet, fünf verletzt. Sofia, 15. Dezember. (WTB. Nich-tanrürch.) Generalftabs bericht vom 15. Dezember. Mazedonische Front: In der Gegend von M'toli schwaches becherseitiges Arttllerieseuer und Patronillengefechte Ir Cerna-Bogen wurden mehrere feindliche Angriffe gegen die Höh östlich, von Pavalovo leicht abgeschlagen. In der Gegend von Mog lena schwaches beiderseitiges Arttllerieseuer. Längs des Warda reges Arttllerieseuer. Die Stellung südlich, von Bogowditza wurd »on der KKlÄM Artillene von.Zeit zu Zeit hefttg beschossen Lebhafte Tattgkert der feindlichen Flieger über und hinter unsere Stellungen. An der Belaftca-Front schwache Artillerie- und Po trouillengesechte. An der Gtrnma vereinzelte Kanonenschüsse vo 'Seiten des Feindes. Mehrere unserer Flugzeuge warfen erfolgreic Bomben auf englische Biwaks :md Depots bei Tschajasa An der Front des ägäischen Meeres gab ein feindliches Schi ungefähr 15 Schüsse auf die Küste südwestlich von Maronia a! Zwer feindliche Flieger bewarfen das Dorf Radulvvo mit 15 Bom ben. Vier feindliche Flugzeuge warfen wirkungslos 12 Bomben ar die Brücke bei Kluett Burgas. Rumänische Front: In der Dobrudscha hat der Fein seine Stellungen aufgegeben, die bereits in unseren Händen sinf In der östlichen Walachei -rücken die verbündeten Armeen nördlik der Jalomita vor. Unsere Truppen haben Fetesti besetzt. Aus Griechenland. Das letzte Ultimatum der Entente. P i r ä u s, 15. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Havas. Die Note der Alliierten ist gestern nachmittag dem Minister des Auswärtigen Zalocastas von Sir Elliot, dem Dopen der alliierten Gesandten, überreicht worden. Sie lautet: Mf Weisung ihrer Regierungen 'haben die Gesandten Frankreichs, .uallens, (Vwßbriranniens und >üußlands die Ehre, folgen- des der griechischen Regierung zur Kenntnis zu bringen: Die jüngsten Ereignisse haben Var bewSdstn. daß Weber der griechische König noch die griechische Regierung im Besitz genügender Autorität über die griechrsche Armee sind, um zu verlMdern, daß diese zu einer Bedrohung des Friedens und der Sicherheit der Armee dev Alliierten in Mazedorrien werde. Unter diesen Umständen sehen sich die alltterten Regierungen gezwungen, um ihre Strtttkräfte vor einem Angriff zu sichern, die sofortige Ausführung der Verschiebung tapn Truppen und Kriegsmaterial zu verlangen, hie in der beigefügten technffchen Weise bezeichnet sind. Diese Verschiebungen müssen innerhalb 24 Stunden be ginnen mW so schnell als möglich durchgeführt werden. Außerdem wird jede Bewegung von Truppen und Kriegsmaterial nach diorden sofort verhindert werden. Falls die griechische Regierung sich, diesen beiden Forderungen nicht unterwerfen- sollte, so sind die Mliierben der Ansicht, daß eine solche Halttmg einen feindseligen Mt gegen sie darstellen würde. Tie Unterzeichneten haben den Befehl erhalten, mit dem Persmml ihrer Gesandtschaften Griechenland zu verlassen, wenn sie nicht bei Ablauf einer Frist 'von 24 Stunden, von der Uebergabe dieser Mitteilung ab gerechnet, eine vollständige glatte Annahme seitens der königlick, griechischen Regierung erhalten haben. Die Blockade der griechischen Küsten wird so lange aufrecht erhalten werden, bis die griechische Regienrng vollkommene Genugtuung für die kürzlich,en Angriffe geleistet hat, die ohne Herausforderung von gttechischen Streitkrästen gegen alliierte Truppen in Athen unternommen wurden und bis genügende Bürgschaften für die Zukunft gegeben sind. In einen: Anhang werden alle technischen genaueren Angaben über die Räumung Nordgttechenla:rds durch die griechischen Truppe:: gemacht. Konstantinopel, 13. Dez. (WTB.) Wie aus griechischen diplomattfchen Kreisen verlautet, darf als Zeichen der zwischen der Türkei und Griechenland bestehenden freundschaftlichen Beziehungen die Bereitwilligkeit betrachtet werden, mit der die Pforte darin einwilligt, daß die in der Türkei befindlichen wehrpflichtigen Epiroten, die infolge der Verkehrschwierigkeiten die Formalitäten für die Feststellung einer griechischen Staatsangehörigkeit innerhalb der durch den Friedensvertrag von Athen vorgesehenen, im November abgelaufenen drei'jiihri- gen Frist nicht hätten erfüllen können und nunmehr als türkische Untertanen in die türkische Armee hätten einrücken müssen, einstweilen vom Militärdienst enthoben würden. Es soll sich hierbei um 6000 Personen handeln. , Berlin, 15. Dez. (WTB.) Nach einer hier eingetroffenen, 'aus amtlicher Stelle stammenden Nachttcht landeten Tttle der Besatzung von Schiffen der Entente auf der Insel S y r a und verhafteten den dortigen deutschen, den österreichischen und den türkischen Konsul. Der deutsche Wahlkonsul starb 24 Stunden nach seiner Verhaftimg an den Folgen der ihn: zuteil gewordenen brutalen Behandlung. Der im siebzigsten Lebensjahre stehende dN-ann, ein griechischer Staatsongekchttger namens Dalleg- gio, war seit 33 Jahren im deutschen Dienste. Dieser Vorfall reiht sich würdig an den nächtlich«: llebersall und die Fortschleppung' des dvttundsiebzigiähttgen Konsuls Ornftein auf Chros und zeigt, wie es um die Achtung der Rechte der klttnen neutralen Staaten, mn die Wahrung des Völkerrechts und um die Grundsätze der Menschlichkeit -btt den Gegnern der Zentralmächte bestellt ist. Aus dem englischen Unterhaus. London, 15. D^. (WTB.) Unterhaus. Bei der Einbringung der geforderten Kredite von 400 Millionen Pfund schätzte Bonar Law die Gesamtausgaben des Finanzjahres 1916/17 auf 1915 Millchnen Pfund. Das Wachsen der Ausgäben, die jetzt täglich 5 710 000 Pfund betrügen, stt in der Hauptsache darauf 'zurückznfühven, daß die Anleihen ar: die Alliierten und überseeischen Dominions, die jetzt ihre Ausgaben selbst finanzierten, um 400 000 Pfund täglich zugenommerr hätten. Diese Vorschüsse seien ebensogut zu den KriegSausgaben zu rechnen, wie die bei der Ausrüstung entstehenden Ausgaben. Die Schnelligkeit, mit der Man den Ktteg tzu einem siegreichen Llbschlnß bringen könnet hinge zum großen Teil von dem Umfang ab, in dem die Hilfsmittel der Mliierten an Mensch>en, Geld :md Wkunitton dienstbar gemacht und der gemeinsame:: Sache zugefühtt werden könnten. Bonar Law machte Ausführungen über die ungeheure Zunahrne der Munitivnserzeugung, vwbtt er sagte: Wenn er die Zahlen für 1915 und für heute mrgeben -könnte, würde ver Unterschied bettrahe unglaublich) effchinen. Sodann ^rklätte er, es w:rrden bei dem Posten für verschiedene Ausgaben erheblich^ Ersparnisse gemacht, besonders bezüglich der Lebensuttttel und Eistn- bahnen Großbritanniens. Die Gesamtausgabe seit Kriegs beginn betrage 3 MAiardeir 852 Millionen Pfur:d Es sn eine gewallige Zähl, doch! halte >er sie nicht für cnschreckend. Er glaube, daß England seine Ausgaben in demselben Grade lange genug fottsetzen könne, um den Fttnd zu: schlagen. Es würde nicht an finanziellen Gründen liegen, wenn Ei:glcmd den Sieg nickt erlangen sollte. Amsterdam, 15. Dezember. (WTB. Nichtamtlich.) Einem hreftgen Blatte wird aus London gemeldet, daß >d r e i Arbeiter- parteiler zu Unterstaatssekretäven in der neue,: Regierung ernannt wurden. JU der gestttgen Sitzum- des Unterhauses fragte n o w d e n (Arbeiterpartei,, ob Gellgenhttt gegeben werden würde, das deutsche Friedensangebot zu besprechen Es wurde chm von allen Sttten zugerufen: Nein! Enlands Schiffsnot und sein neuester Uebergriff. Rotterdam, 15. De^. (WTB. Nichtamtlich.) Der „Nieuwe Rotterdamsche Cour an tt' meldet aus London: Ro- bevtst eilte im Namen des 5)andelsamtes im Unterhause mit, daß 28 Schiffe von neutralen Ländern im Bau seien und daß ein Abkommen getroffen wurde, demzufolge diese Schiffe, sobald sie sertiggestellt, im nationalen Sinne verwende^ werden tvürden. Die Regierung habe die Macht, alle Schiffe, die in England gebaut würden, zu reaui- rreren. ^aoorna und der gemernsame Oherbefehl. Berlin, 15. Dez. iPriv.-TÄ.) Die „B. Z." meldet < Budapest: Mit großer Bestimmtheit erhält sich das Gerücht, ' der itauenrsche Oberkomnuaridierende Cadorna auf das hefti eirjem gemeinsamen Oberbefehl der Enterttetruppen widersproc habe. Gadorna soll nicht genttgt sen:, sich der: englischen W scheu unterzuordneu und habe dein König daher seine Entlass: augeboten; der König habe sich die Entschttdmrg Vorbehalte::. V * Die Abtretung der dänisch-westindischen Inseln an Amerika. .Kopenhagen, 15. Dez. (WTB.) Bei der gestrig. Volksabstimmung über die Abtretung der dänisch-westint chen wuseln an dre Vereinigten Staaten sttmmten 233 6i für und 157 o96 Personen gegen die Abtretung. ver Seekrieg. . 2l)nbon, 15. Dez. (WTB.) Llohds meldet: Das por gtesrsche Segelschiff „Braziella" soll versenkt wori ern. Das Segelschiff „Emma Daurens" (2152 Tonn rst versenkt worden; die Besatzung ist gerettet. (WTB.) Meldung des Reutersö Bureaus. Wre Llohds meldet, sind die englischen Damr s u r n h o p e" (1941 Tonrren), „B r a t w a'l d a" (4037 T neu) versenkt worden. — Wie Lloyds meldet, wurde Dmnpfer „Harlington" aus London am 9. Dezem versenkt. Die Mannschaft wurde von dem DEPfer „H lh rck" aufgenommen. Meser ser gleichfalls verfenkr woroen.^ Ferner sei der englische Dampfer „S t. U r s u l a" (5011 Tonnen) versenkt worden. Der englische Schoner „R o m a" aus St. Johns New Foundland sei am 30. November durch ein feindliches Tauchboot versenkt worden. Bern, 15. Dez. (WTB.) „Petit Pattsien" meldet: Das Schiff „Auguste Marie" ist versenkt worden. London, 15. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Lloyds meldet : Derinorwegische Dampfer „K a u p a n g e v" wurde versenkt. Der portugiesische Dampfer „Le c a" und der englische Dampfer „Gren coe" wurden ebenfalls versenkt. Am dem Reiche. Bundesratsbeschlüsse. Berlin, 15. Dez. Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung eine Aerrderung der Verordnung über Hülsenfrüchte vom 29. Juni 1916 (Reichs-Gesetzblatt S. 846) beschlossen, die nach zwei Richtungen von besonderer Bedeutung ist. Einmal sind hierdurch Ackerbohnen, Peluschken und'Genieuge, in denen sich Hülsenfrüchte befinden, im gleichen Umfange zugunsten der Reichshülsenfruchtstelle G. m. b. H., Berlin, beschlagnahmt worden, wie dies bisher für die Speisehülsenfrüchte der Fall war. Ferrrer sind die Uebernahmepreise für Hülsenffüchte der Ernte des Jahres 1917 um je 10 Mark für den Doppelzentner erhöht worden. Damit soll den verinehrten Anbauschwierigkeiten im TÜich- sten Jahr Rechnung getragen werden. Die übrigen Aende- rungen sind weniger einschneidend. Eine derselben betrifft den Verkehr mit Saatgut, deren Regelung dem Reichskanzler übertragen ist. Eine besondere Saatgutverordnnng wird in aller Kürze erlassen werden. Der Bnrrdesrat hat in seiner heutigen Sitzung eine Verordnung über'die Geschäftsanfsicht zur Abwendung des Konkurses verabschiedet. Die Verordnung, die am 25. d. Mts. in Kraft tritt, eröffnet im Zusammenhänge mit einer Neuregelung der Geschästsaufficht den infolge des Krieges zahlungsunfähig gewordenen Schuldnern die Möglichkeit eines den Konkurs abwendenden gerrchtlichen Zwangsvergleichs. Die amtliche Begründung zu btt Verordnung wird im Reichsanzeiger veröffentlicht werden. Aus Stadt und Land. Gießen, 16. Dezember ISIS. Spart mit Kartoffeln, denn fie muffen bis 15. August reichen. Briefaufschrifte«. In der jetzigen Zeit, wo der Bestelldienst der Poftanstalten zmn großen Teil durch wenig geübte Hilfskräste besorgt :verden muß, loirren Mängel inderAufschriftderPostsendungen (ungenaue Bezttchnung des Empfängers, Fehlen der Angabe von Straße, Hausnummer,' Gebäudeteil, Stockwerke usw. auch bei wenig bekannten Personen oder Gesästiften) besonders erschwerend auf dev Betrieb und verursachen nicht selten erhebliche Verzögerung rn ihrer Bestellung. Richtigkeit, Deutlichkeit und Vollständigkeit der Aufschttst sind die unerläßlichen Vorbedingungen für die ordnungsmäßige Beförderung und Zustellung der Postsendungen. Bei Briefen nach Berlin macht 6s der Massenverkchr drmgend erforderlich, in der Aufschttft außer dem Pvstbezirke (E., M W usw.) auch die Nummer des' Pvstamts anzatgeben, von dem die Sendung bestellt oder abgeholt wird fo. B. Berlin S. 42: Berlar 0.17). Selbjtverständlich darf aber auch die Angabe der Straße der Hausnummer, des Gebäudeteils und des Stockwevks in der Aujschttst nicht fehlen. Man muß also bttspielswttse schreiben: Herrn Kaufmann Karl Müller in Berlin NW. 6 Albrechtstraße 7, Hinterhaus, „ 3 Treppen links. Das von der Postverwaltung herausgegebene „Straßenve^eich-» n:s von Berlin und Iden angrenze::den Orten mit Angabe der Bestellpostanstxrlt' / kann an bei: Poftscholtern erngeseben und sollte vom Publikum zur Vervollständigung der Aufschriften im eigenen Interesse stets benutzt werden. Das Verz-eichnis nebst Stadtplan ist durch alle Pvstanstalten und Bttefträger für 5 Pfg. zu beziehen. * Amtliche Personalnachrichten. Das Ehrenzeichen sür Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde vom G r o ß h e r z o g verliehen an Friedrich L a u t e n s ch l ä g e r, Karl Peter Geyer, Johann Philipp Ries, Heinttch Hosmann und Hermann Schlinger, sämtlich zu DarmstadtJakob G S tz zu Neu-Isenburg. Johann Bauer zu Wimofen. K i r ch e n r a t Dr. N a u m a n n f. Am 14. DezeEr d JÄ starb zu Dieburg der frühere erste evangelische Pfarrer unseres Stadt, K r r ch e n r g t Dr. Naumann. Von 1880 bis 1906 war er m Gießen tätig. Und sein Wirken war ttu überaus segensvolles. Eine ausgeprägte Persönlichkeit von inniger, wahrhaftiger Fröm- mrgkett, großen Gaben, umfafseno-en Kenntnissen, l-ervorragendem Organisationstalent, seltener Tatkraft hat er die Entwickelung dev evangelischen Gemttnde auf mamngfalttge Weise gefördett. Er verstand es, neue Wege zu öffnen, werm die alten nicht zum Ziele ftihrten, er wußte das als ttckttg erkannte mL aller Kraft duttip. zusetzen, andere sür sich zu gewinnen, und er scheute auch den Kvmpf Nicht, wenn ihn die Verhältnisse erforderten. Ihm gelang es, di« ftnanzielle Unabhängigkttt der kirck)lichen Gemttnde von der bürgev, l:chen in die Wege zu lttten, wodurch das kirchliche Gemeindelebtt« seine volle Sellständigkttt erreichte; seinem Vorgehen vor allem ist die Eintttlung der großen Stadtgemttnde in vier Eirrzelgemein- den, die Erbauung der Johanniskirche, die Erneuerung der Städte kirche zu verdanken. Durch sttne kraftvollen Predigten sammelte er eine große Gemttnde um sich, und in hingebender Treue nahm er sich der Armen und Kranken an. Viele suchten wälirend der Jahre seiner Wirksamkttt bei ihm Trost und Halt in den Erschütterungen des Lebens. Die evangelische Gemeinde ist bei dem Heimgänge des Entschlafenen von aufttchttger Trauer erftlllt: das AM- deinen des um sie verdieitten Pfarrers wird in ihr nicht ettöschM L. U. Studenten-Bersammlung. Zur Aussprache über die unten angegebenen wichttgen Angelegenheiten der Studentenschaft und über ihre Mtarbett an den vaterländischen Aufgaben lädt der Rektor alle Studierenden der Ludwigs Universität — Herren wie Darnen — auf Montag, den 18. Dezember, aberck>s 8 Uhr, in den Großen Hörsaal im Vorlesungsgebäube ein. Der Rektor wird über die Einwirlllng des neuen Gesetzes über den Vaterländischen Hilfsdienst Mitteilungen machen; Privatdozent Dr. Briefs wird über die Mitarbeit der Studentenschaft in der Frage der Volksernähruna, Geh. .Hofrat Dr. Haupt über den Vaterländischen Studentendienst! sprechen. stellung gelangten noch Oelgemälde, Aquarelle und Pastelle von Heinr. Haderl-München, Mathilde Segantini- Schweiz und von imseren einheimischen Künsllem: Ottilie Kowarzick, G Gerhard und 5). D i e h m. Verkauft wurden noch „Niedersächsische Mche", Pastell von Prof. Fntz, „Hof vom Schiffenberg", Oelgemälde, und „Schisfen- berg von Westen", Aquarell von W. Geißler-Berlin ferner noch vier Radierungen von H. Hgberl-Münchem ■ ** y Gli&cipititbe. Laut Bekcmntm-achung tm heutigen „Cfteßener Anz-erger" ist die Polizeistunde für Gieße n von heute ab auf 11 Uhr festgesetzt. Die Polizei stunde gilt für Gast-, Schank- und Speisewirtschaften, Casös, Vereins und Gesellschaftsrämne. ß01 .** ^un g wrhr Sonntag, 17. Dez, Komp. 620 und 0tra6e * 2 /4 Uhr an der Gabelung Licher-Grüuberger Großb. Hochbauaufseher Philipp Haller zu Gießen feierte am 12 Tezernber sein 25jähriges Dienstjubilüum. Die^e Dienstz-eit Ijat Herr Haller zum größten Teil bei Großh. .HoHmumnt Gießen, sowie ber der Großh. Baubehörde für Uni- oersitats-Neiiba uten abgeleisiet. Eine Bcrsammlung der Bildhauer-, Steinmetz- und Grabster-n ge schüft sin Haber findet morm-u ZEtag, 17. Te» nact.mrttass 2 Uhr, im Restaurant „Schio- rapa.; ^ statt. Es sott über den Zusmnmeuschlusi der vn-rnntcn Ge- schastsmhaber zu euiem über das Grvstherzogwm Hessen sich er streckenden Verbände beraten werden. Dienstaq, de» 19. Dezember. nach, mittag? Uhr, findet im K a t h o l. Vereins Hause eine Weihnachtsfeier für Verwundete, bestehend aus rheatervorluhrungen und Musikvorträgen, statt. Gäste sind herrlich willkommen. ** Au s dem Stadttheater. Der Mangel an geeig- i^ten und mit den zurzeit, hier verfügbaren Mitteln anfsührbaren Kmd^märchen hat den Leiter unserer Bühne veranlaßt, ein'älteres Marcheii aus seiner Feoer hervorzu suchen und u in zuarbeiten. „Da s .VI archen vo m Danm e n l u t sche r" lvlmno-elt die wmcder baren Erlebnisse des kleinen Konrad im Lande Tripstrill, in das der kleine Schlingel zur Strafe für seine Unarten vom. großen Nikolaus im Tintensasse gebracht wird. Das mit hübscher neuer .Nunk von L. Marguth versehene Märchen des Herrn Stein- Q ? c t te r ist im Jahre 1896 in zahlreichen Aufführungen in Franksirrt a. M. uiö> einer Reihe miderer süddeutscher Städte gegeben ivvrden, und di-e Kritik hat ihm damals liebevolles Verständnis für die Kinderseele nachgerühmt. So dürste auch hier das Stückchen die gleiche frermdliche Aufnahnre bei unseren Kleinen finden, sxe einem anderen sdldärchen desselben Verfassers, dem „Plappermäulchen" wiederholt bereitet worden, ist. *• Das Sckwarz-Weiß--Theater bringt ab 16 . Dez. bis einschließlich 18. Dez. den großen dreiaktigen Detektivschlager »Des Malers Bettelweib". Weiter ist der schöne Film »Ihre erste Liebe" vorgesehen. Ein Drama aus dem wilden Weiten, betitelt „Die Ziegenhirtin", vervollständigt das gut ausgewählte Programm. Auch für Humor ist bestens gesorgt. ** Lichtspielhaus, B a h n h o f str a ß e 34. Ab heute dis eürschließlich Dienstag, den 19. Dezember, wird die Fortsetzung des Kimstsilms „H oniunculus" gegeben. Dieser dritte Teil des Filmwerkes, die Liebeslömödie be$ Homunculus mit Olaf Fonß als Hauptdarsteller, überttifft nach auswärtigen Pressestimmen bei weitern die beiden ersten Teile. Außerdem ist, wie immer, ein auserlesenes Beiprogramm vorgesehen. Wegen des überaus starken Andranges in den Llbendstunden ist es ratsam, nach Möglichkeit die Nachmittags-Borstellungen #u besuchen. ** Zur schnellen Abwickelung des Postschalter- verkehrs wähnend der Weihnachtszeit kann jedermann wesentlich beitragen. >Die Einlieserung der Weihnachtspakeüe sollte n i ch t lediglich «oder vorwiegend bis zu den Abendstunden mwscl-o^n, riamentlich müßten Fainiliensendungen tunlichst an den Vormittagen ansgegeben werden. Auch sollte es die Regel bilden, daß die Ab send-erdieeinzu liefern den! Weihnachtspakete durch Po st Wertzeichen selb st s r e i m a ch e n. Mit seinem «Bedarf an Postwertzeichen müßte sich ein jeder bald versehen. Zeitungen dürften nicht in den Tagen! vom 19. bis 24. Dezember Jm Monat Oktober 1916 stellte sich der gefaulte Güterverkehr gm .hiesigen Hafengebiet in der An- rrnd Abfuhr auf 99 373 Tonnen, gegenüber 95 491 Tonnen im Oktober 1915. Der Verkehr hat sichj demnach um 3882 Tonnen erhöht. Tie Zufuhr $u Berg betrug 34 870 Tonnen, zu Tal 29 952 Tonnen, die l Ab fuhr zu Berg 6900 Tonnen, zu Dal 27 651 Tonnen. Wagenladungssendmrgen gingen 4358 an und ab. Hessen-Nassau. Hü Marburg, 16. Dez. Bor der hiesigen Strafkammer hatte sich heute der schon vielfach vorbestrafte Pferdehändler Forst aus Boppard zu verantworten. Bei .Kriegsausbruch hatte er sich als dKriegsfreiwilliger cgemeldet. Nach einiger Zeit entfernte ec sich jedoch von seinem Truppenteil. Er verschaffte sich eine Offiziers- imiform und reistt unter dem Namen Graf von Stein in Deutschland und Oesterreich umher, Wo viele Offiziere seinen Schwindeleien zum Opfer fielen. Heute wurde ihm zur Last gelegt, anfangs 1914 den hiesigen Metzgermeister Jonas um! 100 Mark betrogen zu haben. Das Gericht erkannte auf Freisprechung, da festgestellt worden lvar, daß Forst an Geistesstörung lrtt. — Biedenkopf, 15. Dez. Bei einem Großfeuer auf dem Rittergut Elmshausen brannte eine große Scheune samt der darin ausgestellten Dreschmascbilie nieder. — Homburg- 16. Dez. (Drahtb.) Ein Herr, der nicht genannt sein will, stellte der Stadt Hornburg 100000 Mark zum Ausbau der Kuranlagen zur Berluglmg. F. C. Fulda, 15. Dez. Nach Beschluß des Magistrats soll das Rondell im Schloßgarten mit Kartoffeln bebaut werden. Mit der Verwandlung des Rondells in einen Kartoffelacker wurde bereits begourren. ul. Limburg, 15. Dez. Bei der Volkszählung am 1. Dezember waren in unserer Stadt 10628 Personen, 4739 inänn- liche und 5889 weibliche anwesend. In dieser Zahl sind die hier mttergsbrachiten Militärpersvnen mttgevechnet. Bei der Volkszählung in 1910 wurde eine Einwohnerzahl von 10965 sestgestektt. Tie Bevölkernngsziffer weist demnach! einen Rückgang aus, es darf aber nicht übersehen werden, daß der größte Teil der wehrhaften Männer im Heere steht. v Märkte. Gießen, 9. Dez. Marktbericht. Auf deRl heutigen Wochenmarkt kostete: Butter das Pfund 0,00—0,00 Mk.- Hühner eier das Stück 00 Pfg.; Käse 0 Pfg., Käsematte ochsg. das Stück Hühner das Stück 0,00—0.00 Mk., Hahnen das Stück 0,00—0,00Mk. Ochsenfleifch das Pfund 2,10-0,00Mk.. Kuhfleisch 2,10-0,09 Mk. das Pfund, Rindfleisch das Pfund 2,10-0,00 Mk., Schweinefleisch das Pfund 1,80 - 0,00 Mk., Kalbfleisch das Pfund 2,00-0,00 Mk., Hammelfleisch das Pfund 2,20—0,00 Mk.: Kartoffeln 50 Kilo 0 Mk.; Zwiebeln das Pfund 80 -00 Pfg.: Milch das Liter 00 Pfg.; Meerreltig 20—25 Pfg. d. Pfd.: Spinat 35-40 Pfg. das Pfund, Weißkraut das Stück 10-00 Pfg., Rotkraut 15-20 Pfg. Wirsing 10-00 Pfg. das Stück, Koblraben 5-6 Pfennig das Stück, Rote Rüben 15—20 Pfennig das Pfund: Gelbe Rüben 12 bis 15 Pig. das Pfund, Endivien 00-00 Pfg.; Sellerie 10—80 Pfg-, Laclch 10 Pfg., Blumenkohl 20-70 Pfg.; Aepül dos Pfund 22-25 Pfg., Birne,» daS Pfund 80-35 Pfg. — Markt- zeit von 8 bis 2 Uhr. Letzte Nachnchter;. Englands Standpunkt. Bern. 15. Dez. (Priv.-Tel. zf.) Die „Neue Zürcher- Zeitung" meldet aus deni H a a g, tvie män dort versichere, solle Englands Standpttnkl lauten: voverft Räumung Frankreichs urid Belgiens, sod-aim Friebensbesprochungeri. Die Antwort der Alliierten werde nicht vor der toin,- inenden Woche erwartet. Rotterdam, !15. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Der Londoner .Korrespondent des „Nieuwe Rotterdamsche Courant" gibt noch folgendem ergänzenden StimMmrgsbericht ans London: Die Nachrichten aus Amerika über die Friedensbedirlgungen hätten in England kesiren guten Eindruck gemacht. Wen.n der Friede nur durch Rußlands Wunsch, Konstantinopel zu bekonrmen, verzöoert würde, loürde das Bündnis mit RuUand sicher auf einigen Wider- stand stoßen. Aber solange Deutschland plane, nissisches Gebiet zu behalten oder ein Königreich Polen auszurichten, bestehe seine Llussicht, daß das englische Publikum tRnßland mttreu lverde. — Die „Westminfter Gazette" schreibt in einem Leitartikel: Die Dentscheu reämen offenbar darauf, daß die Amerikaner, lvenn Belgien wieder hergestellt und Frankreich geräuint ist, kein an tw örtlichste Teil der Presse mit Inbegriff iniger Blätter, deren Traditionen besseres hätten erwarten lasten, l)abe leichtfertig gehandelt, als er über die ff -. ns vor-, schräge von vornherein, ehe sie noch übermittelt waren, h 0 b n i s ch den Stab brach. Italien. Berlin, 16. Dez. Die italienischen Blätter'fahren fort, die Friedenssrage in Leitartikel zr, besprechen. Wenn der „Secolo" als Mindestmaß der Enteirtebedsiigungen absolute Befreiung und Entschädigung Belgiens, Rückgabe Elsaß-Lothringens, Räumung Rumäniens, Serbiens, allen russischen Gebietes und noch einig's mehr verlangt, so weis; er, heißt es in der „Vossischerr Zeitung", daß er durch diese blödsinnige 2 lüfstellu 2 t.g jedes ehrliche Friedenswccö stört. Aber auch fn Italien iverde man die Methode in diesem Wahnsinn erkennen und der „Avantt" sage mit Recht, d r Tag werde kommen, an dem der „Secolo" mrd die anderen Blätter alles tun würden, um vergessen zu machen, was sie jetzt schrieben> — In den Blättern der äußersten Linken in Frankreich ist zu erkennen, daß die Note der Zentralmächte auf die fraltzösische Arbeiterschaft einen beträchtlichün Eindruck gernacht hat. ReilaudT schreibt in der „Humanitö", die deutsche Friedensnote sei ein diplomatischer Sieg. Es sei zu bedauern, daß die alliierten Regierungen rwch immer nicht ihre Friedensbedingungen bekannt gegeben hätten. Es )ci eine große Schwäche, daß sie es sich hätten nehmen lassen, als di Regierungen des zukünsttgen FriedenK zu erscheinen. Es ler abc. rwch immer nicht zu spät, das Versäumte nachzuholen. Amerika. Amsterdam, 15. Dez. (WTB. Nichtamtlich - Die „Times^ rnelden ans Washington: Der Abscheu vor der Ansicht aus eine endlose Fortsetzung des Krieges und die viel verbreite Ansicht, daß die Alliierten Deutschland doch rricht niederzwingen können, scheinen bei dem amerikanischen Publinrm die Hauptpunkte der Ti- kusiion zu sein. Tie deutschen Llgenten tun, was sie können, um die Ansicht zu verbreiten, daß das (deutsche Volk, wenn die Alliierten den Krieg fortsetzen, zu einer verzweifelten Verteidigung ge^wungcu fein würde, daß der Krieg ins Unendliche fortdcruern und Amerika lvahrscheinlich früher oder später ebenfalls in den Kamps hsireirm gezogen würde. Australien. A m st erd a m , 15. Dez. (WTV. Nichtamtlich.: Tic „Times" melden aus Sydney: In Australien wird das deutsche Frieden-- angebot als ein Versuch betrachtet, unter den Alliierten Uneinigkeiten zu säen und die Friedensgruppen in den alliierten Lächern zu stärken. Die Presse bettachtet das Friedensangebot als einen Riesenbluff. Aus Wellington wird gemeldet: Die neuseeländische Presse schreibt: Die einzige Antwort aus das Friedensangebot kö'-rne sejn. den Krieg noch energischer sortzusetzen. Die „Wellingtonpost" schreibt: Es wäre Verrat am britischen Reiche, wenn man auf Friedensverhandluugen eingehen würde. Amtlicher Teil. O Bekanntmachung. Großherzvgliches Ministerium des Innern hat angeordnet, daß Gast-, Speise- und Schankwirsi'chaften, Casös und Vereins- und Gesellschastsräume in der Stadt Gießen, in denen Speisen oder Getränke verabreicht werden, bis 11 Uhr abends geöffnet sein dürfen. Gießen, den 16. Dezember 1916. Großherzogliches Pvlizeiamt' Gießen. __ Hemmerde. _ Bekanntmachung betreffend die Entrichtung des Warermmsatzstempels für Aas Kalenderjahr 1916. Auf Grund des § 161 der Aussührungsbestimmimgen zum Reichsstempelgesetze werden die zur Enrrkchtung der Abgabe pom, Waremimfatze verpflichteten bewerbetreibenden Personen'und Gesellschaften der Finanz amtbezirke Gießen, Butzbach, Grünberg und Hungen aufgeOrdert, den gesamten Bettag ihres Waremrmsetzes i im Kalenderjahr 1916 sowie den steuerpflichtigen Bettag ihres Warenumsatzes im vierten Viertel des Kalenderjahrs 1916 bis spätestens zum Ende des Monats Januar 1917 dem betreffenden Finanzamt schriftlich oder mündlich anzumelden und die 2lbgabe gleichzeitig mit der Anmeldung einzuzahten. Als steuerpflichtiger Gerverbebetrieb gilt auch der Betrieb der Land- und Forstwirtschaft, der Viehzucht, der Fischerei und des Gartenbaues sowie dei' Bergwerksbetrieb. Beläuft sich der Jahresumsatz aus nicht inehr als 3000 M7., so besteht eine Verpflichtung zur Anmeldung und eine Abgakw- pflicht nicht. Wer der ihm obliegenden An nieldu ug sverpsl i ch tun g zuwiderhandelt oder über die enipfangenen Zahlungen oder Lieferimgen wissentlich unrichtige Angaben macht, hat eine Geldstrafe verwirkt, ivelche dem zwanzigsachen Betrage der hinterzogenen ?ll>- gabe gleichkommt. Kann der Betrag der hinterzogenen 'Abgabe nicht sestgestellt wei'den, so tritt Geldstrafe von 150 Mark bis 30 000 Niork ein. Zur Erstattung der schriftlichen Anmeldung sind Vordrucke zu verwenden. Sie kömien bei den rmterzeichneten Finanzämtern sowie den zuständigen Bürgermeistereien kostenlos mtnommen werden. Steuerpflichtige sind zur Anmeldung ihres Umsatzes verpflichtet, atlch wenn ihnen Anmeldung s v 0 r d r n ck e nicht zugegangen, sind. Gießen, Butzbach, Grimberg, Hungen, den 12. Dez. 1916. Die Großherzogl. Finanzämter. ssos^j I. V. Franz, F l a t h . Wenzel, M a y. K ßaumann 6LskJ:r>otedh n i jrh#s (qcjcixa-jd- llsucnWc^ 7 Vcj? kau]? üa~Lai zu Qrx^inaLpi?el|cn welcher sich elegant und schick kleiden will, findet bei mir die grollte Auswahl von besseren Herrschaften wenig im Gebrauch gewesene, teilweise sogar auf Seide gearbeitete Anzüge von 18 —, 22.—, 25.— Mark nnd höher Anzüge für korpulente Herren in grosser Answahl Paletots von 16.—, 20.—, 24.— Mark nnd höher Einzelne Hosen, Sakkos and Kinder-Anzüge W&" »ehr preiswert. HI Frack, Gehrock- u. Smokinganzüge anch leihweise Außerdem "HB Nene moderne Garderoben für Herren n. Damen B*“ in allen Preislagen. HI Kaufhaus für Monats Garderoben Seltersweg 58, Giessen, Eingang Ecke Volksbad L. Rasenzweig. "WS Wegen Ersparung hoher Ladenmiete 1 Treppe. — Auswärtiger Kundschaft wird gegen Vorzeigen dieser Annonce Fahrt vergütet. Bitte Bezugsscheine mftBubringen. 013870 Ein Versuch, dauernde Kundschaft Statt jeder besonderen Anzeige. Heute vormittag 3 / 4 ll Uhr entschlief sanft nach kurzer, schwerer Krankheit unser lieber Vater, Großvater, Bruder, Onkel und Schwager Herr Kirchen rat Dr. Karl Naumann im fast vollendeten 78. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familien Naumann und Pabst. Dieburg, den 14. Dezember 1916. 8961D Danksagung. Für alle Beweise der Liebe und innigen Teilnahme, die uns bei dem Heimgange unseres teuren Entschlafenen Lehrer i. R. Friedrich Obermann in so reichem Masse zuteil wurden, sowie für die schönen Kranzspenden sagen innigsten Dank Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Giessen, den 15. Dezember 1916. 8993V Immer einfach warsein Leben, Treu und fleißig seine Hand. Und so wollt er weiter streben. Muß nun ruhn in Feindesland. Wenn Liebe könnte Wunder tun Und Tränen Toten wecken, So würde dich in fernem Land Wie hast du wohl in letzter Stunde Gesehnt dich nach den lieben Dein’n. Nun ruhe sanft, du Herzensguter, Sollst nie von uns vergessen sein. Nicht fremde Erde decken. Nun ruhe sanft, du treues Herz Du hast den Frieden, wir den Schmerz. Tieferschüttert erhielten wir ganz unerwartet die schmerzliche Nachricht, daß mein innigstgeliebter Mann, der treusorgende Vater seiner Kinder, unser lieber Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel, der Landstannmann Johann Konrad Wagner II. im Grenadier-Regiment Nr. 6, 6. Kompagnie| nach 29monatiger treuer Pflichterfüllung im 43. Lebensjahre am 8. Dezember den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. In tiefem Schmerz: Katharina Wagner geb. Brückel and Kinder Familie Johannes Wagner VIII. Anfon Müller I., z. Zt. im Felde, u. Familie Familie Heinrich Brückel II. Heinrich Brückel IV., z. Zt.im Feldeju. Familie N Wilhelm Brückel, z. Zt. im Felde, u. Familie. Wiedersehen ist unsere Hoffnung. 8960 Lang-Göns, den 14. Dez. 1916. Statt Karten. Für die zahlreichen wohltuenden Beweise der Teilnahme bei dem Heimgang meines lieben Mannes sage ich allen meinen aufrichtigsten und herzlichsten Dank. Darling Zedier 8978D geb. Isenberg. Mittwoch nacht um 1 Uhr entschlief sanft nach kurzen schweren Leiden meine liebe Tochter, nnsere gute Schwester, Schwägerin und Tanke Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schmerzlichen Verluste sagt Elisabethe Schüler innigen Dank Int Namen der trauernden Hinterbliebenen Heinrich Graoeliur. im Alter von 24 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Kmaö Wler nebst allen Verwandten. Gießen, den 16. Dezember 1916. Klein-Linden IKirchstrahe 261, den 16. Dezember 1916. Die Beerdigung finde: Sonntag, den 17. De zember, nachmittags 3 V t Uhr statt. J3S69 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unserer innigstgeliebten Entschlafenen, sowie für die liebevolle Pflege der evangelischen Schwestern sagen herzlichsten Dank. Marie Renner. Ziesten IWettergaffe 51, den 16. Dezbr. 1916. 8954 Nach langem schweren Leiden entschlief gestern nacht um 1 Uhr mein guter Gatte, unser lieber Vater, Bruder und Schwager Ludwig Mandler im Alter von 50 Jahren. Die trauernven Hinterbliebenen. Heuchelheim, den 16. Dezember 1916. Die Beerdigung findet Sonntag, den 17. Dezember, mittags 12 l /o Uhr. vom Sterbehause, Gienener Strafe 8 aus statt. i Danksagung. Für die vielen Beweise innigster Teilnahme an dem uns betroffenen schweren Verluste meines innigstgeliebten Gatten, deö liebevollen Vaters seines Kindes Oeinrieh Bendrv sage ich allen, insbesondere Hrn. Pfarrer Schwabe für seine trostreichen Worte, dem Ersatz-Bataillon des Jnsanterle-Regimentsllß für das letzte Ehren- gelette, dem Verein der unteren Post- und Tele gravbenbeamten Giesten, der Ortsgruppe Gietzen IVerband der unteren Post- und Telegraphen beamten», sowie allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die zahlreichen Kranzspenden meinen innigsten Dank. 8959 In tiefem Schmerz: Frill klisabethe Bender zeb. Mer und Kind. Gieben Meusladt 83», den 15. Dezember 1916. Herren- und Damen-Uhren mit prima Anker- und Zvlinder Werken, Taschenlampen, datierten, Ringe und Kinder Obrrmge.Muudbarmoni kaS, Lesebrillen und Zwicker werden wegen evtl. Ein- ^ , berufung äutzerst billig abgegeben. M3886 o lg.Korh, Uhrmacher,Mühlstraste 2, neben Ba hnhofstratze 14. Elite Pilsner Lindenei* Urhräu Spezial-Exportbier der Lindener Aktien-Brauerei empfiehlt ^82 EmiS Sch mall _ «iergrotzhandlung. ?? Warum überlegen Sie ?? Eine Photographische Kamera Kino-Apparat „Klnopflkon“ 18953 :: Projektions-Apparate :: /!^*?b»llcht - Vergrössernngsapparate Sämtliche Bedarfsartikel für die Photographie sind dankbare Weihnachtsgeschenke! Diese empfiehlt in unerreichter Auswahl Medizinal-Drogerie Zum Kreuzplatz Kreuzplatz 9 Spezial-Photo-Haus Kreuzplatz 9 Unsere Arbeiter und England. Oeffentlietzer Vortrag von Dr. Hans Siegfried Weber Sonntag, den 17. Dezember nachmittags 5 Uhr im Saale des Hotels „Zärstenhof" zu Gießen Eintritt frei. 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