Nr. 2 1 Der Gießincr Änzekßer erscheint täglich, ander SonntaqH. - Beilagen: Sietzever ^amilleAbl-tter; Nrrrrbiott für den Ureis Gietzen. be)ttg^»relr: nronall. 90 Pf., viertel- fährt. Mt. 2.65-. durch Aohole- u. Zweigstellen e monatl. 80 Pf.: durch diePost D8.3.45 Vierteljahrs mrsschl. Bestellg. Fernsprech - Anschlüsse: für die Schriftleitung112 Verlag,Geschäitsstellebl Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Siehe». Erstes Matt Postscheckkonto: Frankfurt a.M. 11586 Mmag. 11. Dezember W5 iu.ahme von Anzetgru die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Zeilenprels, f. Anzeigen: örtlich 20 Pf., Vermietungen u. Stellenge» suche 15Pf., auswärts 25 Pf., b. Plcchvorschrist 30 Pf., Reklamen 75 Pf., bei Platzvorschrift 90 Pf. Hauptschrülleiter: Aug., Goetz. Verantwortlich! für Politik u.Feuilleton:' vankverkehr: Aug. Goetz, Stadt u: d- Sewerbe'oank Siegen Land.Vermischtesu.Ge- rrchtssaal: Fr. R. Zenz. Zwiüingrrundtzruck u. Verlag: vrühl'sche Unlv.-Such- u. Steindruckerei R. Lange. Schriftleitimg. CefchästsstelleDruckerei- Schulftr.7. ^mt'uch^in Sitfln. mtm schnelle Fortschritte in der ValschLi. (WTB.) VrotzeS Hauptquartier. 9.Dezember. steilen zu per- estrtem Schlagen den Weg iviesen. Ilyren mrd Ihren bewährten Helfern int General,tabe geWilyrt dafür miss neue der Dank des V a t e r l a n d e s, das mit schlier Freude und Belvundermr.r die Siegesnachrvchteil vernoinnien Mid mit sichrerer Zrwersicht' und vollem Vertrauen auf solch^e Führer der Zukunst entgegensieht Ich aber habe den Wimsch, nnünem tiefgestihlten Dwrk und ineuier nnerngeschränkte:c Anerkeirnung dadiirch besviideven Ausdruck zu gebem daß ich Fhneir als ersten nverner E^nerale das (^roßkreiu des Eisscnen Kreuzes verleihe. Gwßes Hauptquartier, dm 9. Dezaruber 1916. Jbr dmikbarer iNid stets ivohl affektionierter K^na a*. Wilhelm L. 9 Berlin, 9. Dez. (WTB.) Se. Ptajtsttit der König von Bayern verlieh bei seiner Anwesenheit im Großer? Hauptquartier dem Gencralfeldmarschall v. Beneckendorff i?ich v. Hindcnbnrg eine Plakette mit seinem Bildnis, dem Ersten Generalquartiermcister General der Infanterie Ludeudorff das Großkreuz des Militär-Max- Ioseph-Ordcns, sowie mehreren Offizieren des Großen Hauptquartiers andere Ordensanszeichnungen. Die bulgarische Sobranje an Mackensen. Sofia, 9. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Bulgarischen Telegraphenagentur. Der Präsident der Sobranje richtete an den Generalseldmarschall v. Mackensen folgendes Telegramm: Die Nationalversammlung hat unserer Jnfanterieregimenter durch unseren Gegenangrr Kein richtiges Eretginis auf den anderen Fronten. Die Lage in Griechenland. London, 9. D^. (WTB. Nichtamtlich) Das Reuter Bursau Nreldetaus A t heu vom 7. Dez. DieLageistäuße ernst. Dre effektwe Blockade beginnt Freitag frlch 8 Uhr nflgkchen Untertanen gingen heute an Bord eines Dampf, Dre diplomatischen Verhandlungen dauern fort. Heute teilte Regierung den Gesandten der Entente mit, die militärische ' berettoegen ste gestern ©cf,.ritte unternommen i-at: Jg, ^ Bevölkerung der Stadt fürchte eine Beschreßu Es^^herrscht große Besorgnis. Brele Leute flüchten nach siche Ferner verbreitet das Neutersche Bureau folgende Athe Meldung vom 8. Dezember. Die anwesenden Italiener ha M emgestbiffi: im übrigen ist die Lage unverändert. — ^ Z«tt»mg „Embros" und die anderen Blätter derselben Nicht 'ii« »h»»lml,nsch, obroobl ihr Optimismus ungenchtfertigt in Hern. 9. Dez. (WTB Nichtamtl.) Der Pariser Berichersta «o .Smrutvf bcifo >scra" «erichtet, der französische und hätten sich nach Piräus begeb y*ter mtuaf )me per Archiv' Das Gepäck des Personals der en iGm «Wes«nstschan sei bereits in Piräus eingeschiffl worden T^mber, König. Konstant ~ Grsaickt,chast in WtTjcit BcrfttaMgt, er hrt ^..^^Uchland a irschliebe.il, iattä Me (Bntnrtc die BerieAmge» alchrüche. jöcTti, 9. Dez. (WTB. diichtaurllvch) Der „Bund" meldet zu den "Vorfällen am 1. Dezember in Athen folgendes: Von autorisierter Seite erßchren wir, daß die griechische Regierung an ihren Vertreter in London eine Depesche folgenden Inhalts abgehen ließ: Nachl einem Reuter-Berichte erklärte Lord Cecrl m Beantwortung einer Anfrage des ^Abgeordneten Dalziel, daß am letzten Freitag ein höchst verräterischer Angriff gegen die auf Befehl des franzö fischen Admirals gelandeten Truppenabtellüngen der Alliierten gerichtet wurde, Und zwar «ohne jede Herausforderung! ihrerseits, trotz wiederholter formeller Zusagen sowohl seitens des Königs von Griechenland, als auch von seiner Regierung. Der griechische Gesandte in London wurde beauftragt, dem Minister des Aeußeren zu erklären, daß die königliche Regierung Herr französischen_ Admiral durch zwei Briese und mehrfache Erklärungen wiffen ließ, daß es ihr unmöglich sei, das geforderte Kriegsmaterial aus- tz u l i e fe r n. Obwohl der Admiral davon unterrichtet war, ließ er zahlreiche Truppenabteilungen aus schiffen, die in mehreren Trupps vom Piräus gegen die militärisch geschützte Hauptstadt marschierten Und sogar einen: Teil der Vorstadt besetzten, <ütS der sie dick grieck.isckien TruAse?? heraus drängte??. Tie königliche Armee beschloß dann Nur, sich zu verteidigen und zwang die An greifen den zum Rückzug. Auf Wunsch des französischen Lldmirals wurde nach den Zusammenstößen, die am Vormittag zwischen den Abteilungen dar alliierten und unserer Truppe?? stattgefundei? haben, ein W a f f e n st i l l stan d geschlossen. Trotz- den? und nach! Einstellung des Feuers begannen die Kriegsschiffe der Alliierten verschiedene Punkte der Stadt zu beschießen und schleuderten ?n in beste ns 38 Geschosse, davon 7 gegendasköni gl? che Schloß. Unter diesen Umständen kann weder von Verräterei noch von einem Angriff ohne Herausforderung die Rede sein. Bern, 10. Dezv (WTB.) „Corriere dekla Sercp' meldet ans Athen: Köni^ Konstantin hat den Königen von England und Italien und dem Zaren von Rußlartd telegr,rphisch mitgeteilt, die Untersuchungen hätten bewiesen, daß eine Verschwörung angezettelt worden sei, die am 1. Dezember die Dchnastie hätte stürzen sollen. Die Schuldigen wurden genannt. Bertrauenskundgebung für das italienische Kabinett. Rom, ü0. Dez. (WTB.) Meldung der Agenzia Stefani: Ausführlicher Bericht: In oer Kammer verlangte B o s e l l? ei??e bestimmte, klare unc> positive Abstimmung über die Tages- vrdn?mg des 'Mgeovdneten Camera, die der Regierung das Vertrauen ausspricht. Um in diesem bedeutsamen Airgenblicke an alle Kräfte des Landes zu appellieren, müsse die Regierung voll imd aufiüchtig dirrch die Vertretung des Volkes gestützt »verden. Tic AbstimmMig müsse die Bekräftigung der Ei??müt?gkeit der Nation zwm Ausdruck bringen und die Herbeiführung des Sieges befchleumgen, zu dem jeder Verbündete so vollstä??dig und kräftig tvie möglich Mitwirken müsse. Boselli versicherte feierlich, das La??d habe zu den Verbündeten volles Vertrauen und wolle mit ihnen fest bleiben bis zum endlichen Siege. Der Ministerpräsident betonte die Notwendigkeit eines einträchtigen Zusamn??mwirkens, wie es im Kabinett der Fall sei, das sich zwar aus Angehörigen! verschiedener Parteien zusammensetzt, aber in Fragen der nationalen Verteidigung stets von vollkommener Einmütigkeit beseelt sei. So müsse auch die Kammer eine Art einheitlicher Front bilden als Ausgangspunkt oer ui?gcheuren Anstrengung, die das Land machen müsse, um die Anerkcnnllng alter seiner Rechte und den Triumph des Nationalitätei?-Pr?nzips als tvesentlrches Ziel des Krieges zu erringen. Boselli verlangte die Abstimmung über die Tagesordnung Camera, die das Vertrauen zum Ministerium ausdrückt. Er nahm auch die Tagesord^rrung Bertesi cm, die die Entrifftung über die belgischen Deportationen nusdrückt und die Befreiung Belgiens wünscht. Der Ministerpräsident erklärte, daß Italien in Ueberei??st?mmung mit den Verbündete?? die Waffen ???cht u?ederlegen werde, solairgc die Wiederherstellung Belgiens nicht gesuyert fei. Hierauf wurde die das Vertrauen ausspcechende Tagesordnung mit 376 gegen 45 Stimmen der offiziellen Sozia- litten angenomlmen. Die Tagesordm???g Bertesi wurde sodann unter Be?fallsku??dgebungen einstimmig angenommen. * Der Kohlenmangel in Frankreich. Berlin, 11. Dez. Wie die Blätter melden, soll die französische Regiewtng eine Einschränkung des Licht- und Wärmeverbrauchcs für ganz Frankreich um ein Drittel der bisher verwandten Mengen plunen. * Unsere KrlegSz,ele rm Westen. Berlin IDDez. IN der „Voss. Ztg." schreibt Geor Bernhard. Unser Schutz .gegen Rußland ist militärisch fxd>e ^stellt. Der Schutz gegen Engla??d kann nur durch den Frieden^ vertrag erreicht werde,?. Im Ettelp-uukt unseres Interesses na Westen steht Belgien. Ein Belchen, das militärisch und in d Auße?wol?ttk ielb,täud?g bleibt, ist die größte Gefahr die es ff ^.exttschbmd geben kcnrn. 'Deshalb könne?? wir als reale Garant ?m Westen im Sinne der Krmzlerrede nur ein Belchen ohne He mw ohne selbständige diplomatische und konsularische Agentt ansehe??. Der Seekrieg. Borstoß der flandrischen Seestreitkräste. Berlin, 9. Dez. (WTB. Amtlich.) In der Nacht vom 8. zum 9. Dezember unternahmen tlnsere flandrischen Seestrettkräfte einen Vorstoß in die Hoofden, hiel- t en f .„ n hEändischen Dampfer „C ale dv ?ri cd 1 und den brasilianischen Dampfer „Rio Pardv", beide mit Bannware nach Englaird unterwegs, an urw brachten sie in den Hafen e?n. (Hoofdei? heißt der Teil der Nordsee am Attsaa.ua des Kanals zwischen Holland und Norfolk.) Die Praxis der englischen Passagierdampser. Berlin, 9. Dez. (WTB. Amtlich.) Am 4. Dezember versuchte im Mittelmeer der englische Passagierdampfer „Caledonia" (9223 Brnttto-Register-Tonnen) eines unserer Unterseeboote zu rammen, ohne daß er von diesem angegriffen war. Kurz bevor das U-Boot von dem Rammstoß getroffen wurde, gelang es chm, einen Torpedo abzuschießen, der den Dampfer traf und zum Sinken brachte. Das w-Boot wurde nur leicht beschädigt. Zwei als Passagiere auf dent Dampfer befindliche englische Offiziere, Getreralmajor R a v e n s h a w, abgelöster Konlmandeur der 27.' Divisior? der englischen Saloniki-Armee, und Gencralstabshairptmann Vickerman wurden ebenso wie der Kapitätl des Dampfers James Blaikie von dem U-Boot gesarrgen genommei?. London, 8, Dez. (WTB.) Meldung des Reutersch Bureaus. Dre Admiralität meldet, sie hatte einen Ber? erhalten, daß ein bewaffnetes verkleidetes der 'ches Schiff vom Handelsfchifpchp mn 4. Dezember nvrdlrchet? Atlantischen Ozean gesichtet worden sei Ei wettere >Meldunjg jsei nicht eingelaufen. London, 6. Dez. (WTB.) Meldmrg des Reutersch Bureau^^ Der Dampfer „Rind ja ui" ist nicht gesund er landete dre Besatzungen des spanischen Dmnpftrs G. r o n a" und des yolländijcheu Davipfers „K e d rri", deren V e r f e n t u n g früher gemeldet worden ist. London, 9. Dez. (WTB.) Lloyds tnetdet: Der holländische Danipfer „Borneo" laiwete die Desatzungeti des belgischen Dampfers „Kettiei"' (2360 Tonnen) und des norwegischen Dainpfers „Meteor (4211 Tonnen), zu- samine'n 59 Personen. Beide Schiffe ivaren durch Unterseeboote versenkt worden. Der norwegische Dampfer „Ner- v i o n" (1020 Donnen) Hst gesunken. London, 10. Dez. (WTB.) Lloyds meldet: Die norwegischen Dampfer „Saga" und „Rakiura" sind wahrscheinlich versenkt worden. London, 9. Dez. (WTB.) Lloyds meldet, daß der dänische Danrpfer „Sigurd" (2119 Br.-R.-T.) und der englische Dampfer „A r i ft v n" versenkt wurden. Die englischen Dampfer „Tagfield" (4300 Br.-R.-T.) und „P o u ch" sollen ebenfalls versenkt worden sein. Kopenhagen, 9. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Der dänische Dampfer „Steen Steensei? Blicher^h der gestern aus England mit einer Ladung Kohlen hier eingetrofsen ist, hatte die Besatzungen des dänischen Dreimastschoners „Christin e" und der dänischen Bark „R o b e r t" an Bord, die, beide mit Grubenholz auf der Reise von Schweden tiach England, von einem deutschen Unterseeboot angehalten und in Bra nd g e schosse n worden waren. Das Unterseeboot i?ahm die Besatzungen auf und lieferte sie nach einigen Stunden an den dänischen Dampfer ab. — Die „National Tidende" meldet: Der schwedische Dampfer „Tuva" war am 2. Dezember von Archangelsk nach England abgegangen. Seitdem hatte mat? nichts mehr von ihn? gehört und geglaubt, daß er mit der ganzen Besatzung untergegan- aen sei. Jetzt hat die Reederei die Nachrirht erhalten, daß der Dampfer von einem deutschen Unterseeboot versenkt worden ist, das die Besatzung atifgenommen, sie zwei Monate an Bord behalten und nun in Wilhelmshaven gelandet hat, von wo sie in einigen Tagen die Heimreise antritt. Kristiania, 9. Dez. (WTB.) Meldung von Norsk Telegramm-Bureau. Der norwegische Bizekonsul in Blyth teilt mit, daß der norwegische Dampfer „Ella" (878 Tonnen) mit 640 000 Kronen gegetr Kriegsgefahr versichert, von Gothenburg nach Goole unterwegs, am 5. Dezember 2 Uhr nachmittags aus 56 Grad 55 Minuten nördlicher Breite und 5 Grad 30 Minuten östlicher Länge von einem deutschen U-Boot versenkt wurde, das das Rettungsboot tnit der Mannschaft ins Schlepptau nahm und später einem schwedischen Danrpfer übergab: dieser landete die Mannschaft in Blyth. Kristiania, 9. Dez. (WTB.) Die norwegische Gesandtschaft in Paris telegraphiert: Der Dampfer „Ami- citia" der Bergener Dampfschiffahrts-Gesellschaft ist am 6. Dezember versenkt worden. Ein Boot mit dem Kapitän und acht Mann ist in Brest angekoinmen. Ein zweites Boot wird vermißt. Rückkehr der „Deutschland". Bremen, 10. Dez. (Zf.) Die Deutsche Ozeanreederet teilt mrt: Unser 5dandelstauchboot „Deutschland" (Kapitän König) ist heute mittag nach einer schnellen Reise vor der Weser mündung angekommen. Berlin, 11. Dez. Zum Eintreffen der „Deutschland" vor der Wesermündung sprechen die Blätter ihre Freude aus. Im Berliner „Lokalanz."'heißt es: Sie hat zu ihrer Ozeanreise noch nicht einmal 20 Tage ge- b r a u ch t. In Bremen gingen bald nachdem die Mewurrgen eingetrofsen waren, an vielen öffentlichen und privateti Gebäuden die Flaggen hoch. Mit Interesse sieht man all- aemein der Schilderung entgegen, die Kapitän König von dem Zusammenstoß mit dem Schlepper der „Detttschland" geben wird. Aus dem Reiche. Einberufung des Reichstags. Berlin, 9. Dez. (WTB.) Wie wir Hören, hat der Präsident des Reichstages die Mitglieder zu einer Sitzung fltr Diettstag, den 12. d. Mts., nachmittags 1 Uhr, einberufen. Es wird angenonrmen, daß t>er Reichskänzler in dieser Sitzung über die neue militärische Lage in Rumänien Mitteilung machen wird. Grülwung eines Kanalmreins für Rhein, Donau und Neckar. Stuttgart, 9. Dez. (WTB.) In Anwesenheit von Vertretern der württembergischen Ministerien des Innern, des Aeußern und der Finatrzen, des bayerischen Ministeriums des Innern, der badischen Mnnfterien des Innern und der Finanzen, des hessischen Mi nisteriums des Innern, der Oberbürgermeister der Städte Stuttgart, Heilbronn, Ulm, Mannheim, Ludwigshasen, Heidelberg üsw.. sowie in Gegenwart zahlreicher industrieller Kreise ging heute die Gründung des S ü d w e std eu t s che n Ka- nalvereins für Rhein, Donau und Neckar vor sich. Der Verein bezweckt die Förderutrg der nationalen Bninenjchisfahrt. Zu seinem Vorsitzetiden' wttrde Geheimer Komnterzienrat Schiedmayer-Stuttgart geuählt. * 1 juer jraijcr f)at trt diesen Tagen im Großett .Hauptquartier einen „Weihnachtsglückwunsch für afle draußen im Felde wie daheim im lieben Vaterland" eigenhändig niedergeschrieben und befahl die Vervielfältigung auf' Postkarteit zu Wohlfahrtszwecken. Die Kartett werden bereits zu Beginn der komtnenden Woche zum Verkauf gelangen, dantit sie noch allerorten zu Weihnachtsgrüßen Verwettdung finden können. Herstellung und Vertrieb wurden der Rotophot A. G., Berlin SW. 62, übertragen. Aus Stadt und Land. Dießen. N. Dezember 1916. Gemeinschaftliche Selbstversorgung. Zur Frage der qeineinsgntcn Selbstversorgartttast sckneibt for Kr?egsern ähruligsantt: 1. Gemeinschaftliche Selbstversorgung liegt vor, n?enn di Wrrffcktattsffihrung eine genteinsame ist, also das Sch!reff, in einc Wirtsckfaff gel-alteii linrb, die völlig gemeinsam voti verschiedene? Personerr fatrreben wird. Dies gilt bei mehrere?? Miteiget?tün?ert und M?tpächtern auch daun, menn einzelne dieser Personen nich mn Mastt?iigsorte selbst lvvhnen, solange sie nur die Wirtschas mit betreibet?. 2. Gentei?,schaffliche Selbstversorgut?g ist auch dai?,?. t?och mög l?ch, trenn n?dyt ld?e ganze WirtsÄaftsfül-ruug der Beteiligten ge nrevnam ist. sondert? nur die Beivirt,cl»afttmg der SchtveincinästlM geit gemeinsam erfolgt. Zur Gemciusamkeit der- Mästuttg in dieser Falle gehört, daß alle tvesentlick^u Borgättge der Riästungeu gc tmtusam, L°?rchgesuhrt !»erdeu das; also das Tier gemetnstm bc \dyam der ^faalt genternsam ltercitgestellt lu-trb u??d die Fül Olnminsam oder inrrch yemeinsame Organ dirrchgefuhrt wird. Es genügt also irvcht, daß sich emzelne mrr rm ?vucicrlx'idMiriiftgtn ji)wi|e tueui|uuiteil mt ntKfyit nne nahe wirtschaftliche BeMchnny ZN der l^meinsEM Schnxmicmltting- voraus. Hieraus er.nl' t sich folgendes: Die gemciusamc Mästung lli^gt vsr, wenn verschiedene Familien ne nr enwm für alle nahe erreichbaren Sttnll duEüchr«r. JnÄ- bewndere kann sie auch bann noch vorliegeir, wenn sich eine An- zaiil von Personen znsanrnreuschlicht, um (jcirtcütftmr die Futter- mittel aus den K üchc 11 . Pz. 4:342 Gießen—Londorf—Grün berg: Qiieöen ab 6.51 nachm, «bisher 6.30), Grünberg an 8.13 nachm, «bisher 7.58). S864i 5. Pz. 4273 Hungen—Lagbach: Hungen ab 7.30 nachm, «bisher 7.15). Lanbach an 8.03 nachin. «bisher 7.48). Königliche Eiienbahndirektion Frankfurt (Main). Die feinsten Nordsee nnd C'ahlinu, kopflos [ 73rt treffen hellte ein bei GeorgWallenfels Marktpl.21 Fernipr. 942 gegenüber d. Engelavotheke 4 — 6 vollständige gebrauchteBetten mit Bettwerk zu leihen oder zu mäßigen Preisen zu kaufen gesucht. S844 B PsMiatriskiltKlillik Gießen, Franks. Str.99 (nicht 97) Hochfeine alte Weiß-, Rn!-, SfiD= uni raonj}. 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Großmutter Frau Marie Wagner geb. Schwan im Alter von 81 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Gg. Biedenkapp. Gießen (Rodheimer Straße 102), den 9. Dezember 1916. Die Beerdigung fc^nd in Mannheim- Feudenheim statt. 013775 MMtzvoskseudu ! empfehle: Kognak. Rum Liköre in Feldpost-Packungen Praktische Feldkocher :: :: Hartspiritus :: :: Regierungsbezirk Coblenz. (Kreis Wetzlar.) Langnutzholzverkaus vor dem Einschlag. Montag, den 18. Dezember 1916, um l 1 /* Uhr mittags kommen in Gienen. Hotel Felsenkeller, öffentlich meistbietend aus Staatswald Obersörsterei Krofdorf und der Gemeindewaldungen der Bürgermeistereien Wetzlar, Krofdorf. Gr. Nechrenbach, Schöffengrund Forstwirtschaftsjahr 1916/17 zum Verkauf etwa 3000 Festm. Fichten- und Kiefern- und etwa 1000 Festm. Eichenstammbolz zu Gruben-, Bau- und Schneideholz, Eichen auch zu Extraktzwecken, darunter 30 Festm. des Stadtwaldes Wetzlar 1.—3. Klaffe, auch für Möbeltischler sehr geeignet, günstig zur Abfuhr. 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