nt. 28 ? 2 er öießetur Anzrlaer erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: Eiehener FamUiendlättcr; Kreisblatt fflr den Kreis Gießen. Bezugspreis: monatl. 90 Pir, viertel- jährl. Mk. 2.65. durch Abhole- u. Zweigstellen nwnatl. 89 Pf..- durch diePost 3Rt.2.45 viertel- jährl. ausschl. Bestellg. ssernsprech - Anschlüsse: sürdieSchristleitungl12 Verlag,Geschästsstelleol Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Sirhen. Erstes Narr 166. Jahrgang Mittwoch, 6. Dezember stlfb Postscheckkonto: Zrantfurt a.M. N686 Nankvetteyr: Gewerbebank Gießen Swillingsninödruck u. Verlag: Srühl'sche Univ.-Such- u. Steinüruckerei H. Lauge. ZchriftKttung, Geschäftrstcllr g. Vkuckerei: Lchu!ftr. AruiaLine vo-i Anzergeu die Tagesnummer bis um Nachmittag vorher. Zeilenpreir, f. Anzeigen: örtlich 20 Pf., Vermietungen u. Stellengesuche 15 Pf., auswärts 25 Pf., b. Platzvorschrist 39 Pf., Reklamen 75 Pi., bei Platzvorfchrift 99 Pf. Hauptschriftleiter: Aüg.. Goetz. Verantwortlich für Politik u.Feuilleton: Aug. Goetz, Stadt ui d Land, Vermischtes mGc-> richtssaal: Fr. R. Zen^.i Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. MTB.) GrotzeS Hauptquartier, 5. Dezember. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Im Frühnebel streßen nach kurzer, starker Artillerie- wrrkung englische Abteilungen östlich der Straße Albert— Warlencourt vor: sie wurden durch Feuer zurückgerviesen. Bei nachmittags sich bessernder Sicht wurde der Ge- schützkampf an der ganzen Somme front stärker und blieb mrch während der Nacht lebhafter als in der letzten Zeit. Oestl ich er Kriegsschauplatz. • Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Siwlich der Bahn T a r n o p o l - K r a s n c stieben bei Augustowka vergeblich russische Abteilungen gegen ein ihnen jüngst entrissenes Grabenstück vor. Front des Generalobersten Erzherzog Josef. Während erneute Angriffe der Russen am Eapul, nordöstlich von Dorna Watra, im Vutna-, Trotosul- und Uz- Tale ohne reden Erfolg blieben, haben deutsche und österreichisch-ungarische Truppen an den Vortagen verlorene, für uns wichtige Höhensteltungen im Sturm zurückgenommen. Bei diesen zum Teil sehr erbitterten Kämpfen blieben am Werch Debry (südlich des Tartaren- PasseS) über 100 Räann und fünf Maschinengewehre, -am Mt.Nemira (nördlich deS Ojwlz-TaleS) 350 Gefangene mit rcht Maschinengewehren in unserer Hand. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen. In der Verfolgung den Widerstand feindlicher Nachhuten brechend, hat die 9. Armee d i e B a h n B u k a r e st — Targoviste — Pietrosita ostwärts überschritten. Die Donau-Armee folgte nach ihrem am unteren Argesul gegen starke, zahlennrähige Ueberlegenheit erfochtenen Siege, an dem insbesondere die 217. Infanterie-Division rühmlichsten Anteil hatte, dem weichenden Feind bis an den Abschnitt, mit dem linken Flügel kämpfend darüber hinaus. Der Oftflügel wies in der Gegend der Donau-Niederung rumänisch-russische Angriffe blutig ab. Die gestern gemeldete Gefangenenzahl vom 3. T<- zemoer erhöht sich auf 12 5 0 0 ; bei der 9. Armee sind noch 2000. bei der Donau-Armee 2500 Mann, letztere 22 Infanterie- und 6 Artillerie-Regimentern angchörend, hinzu- gekommen. In der Dobrudscha keine gröberen Kampfhandlungen. Mazedonische Front. Oestlich der Cerna haben sich neue Gefechte entwickelt-, serbische Vorstöße bei Bahovo und Nonte an der Moglena-Front sind gescheitert. Der Erste Generalauartiermeister ^ Ludendorff. Nbendbericht. Berlin, 5. Dez., abends. (WTB. Amtlich.) In Ost und West nichts Besonderes. In Rumänien Fortschritte in Richtung Bukarest und P l o e st i. An mazedonischer Front Artilleriekamps. Eine Ueberraschung, die uns Genugtuung bereitet: % quith, der englische Ministerpräsident, ist nun doch g< gangen! Der Mnig hat, nach einer letzten -amtlichen Meldur aus London, fern Rücktrittsgesuch angenommeir. In diese' Kabinettswechsel enthüllt sich vor der ganzen Welt die fata Lage, in die Errgland sich heute verwickelt fühlt. Die Ahnur gen, die Asqntth früher schon einmal in öffentlichen Rede ausgesprochen hatte, es möchte die Zeit kommen, wo < sein Amt einem andern weitergeben würde, von dem die Al gemeuchelt mehr erwartete als von ihm selber, haben ft jetzt erfüllt. Das Advo-katenherz, das im übrigen die Stimn des Gewissens hinter lärmenden Prahlereien herabzi dämpfen gewohnt war, hat auf dem Sessel des leitende Ministers ausgelitten. Herbert Henry Asqnith wird jetzt zr Opposition übergehen. Denn das ist das Bezeichnende der Lage: es' ist ei großer Streitfall, der jetzt England bewegt und durck zittert. Wie es in den Londoner Blattern heißt, eine Krieg- krisis, nicht nur eine Kabinettskrisis". Zwei Parteien stehe einander wild gegenüber. Die Koalitionsregierung ist an- einandergerissen worden, und es wird wohl kein nackte Parteikabinett im überlieferten Sinne, also konservc ttver Farbe, ans Ruder kommen. Der Krieg hat auch i England die beiden großen Parteien durcheinaridergewnrfel Das trat zutage, als Asqnith einwilligte, Mitglieder de Opposition in sein Kabinett aufzunehmen, aber die tradi twnelle Praxis, die seit Pitts Tagen in Geltung war, ha vornehmlich durch die Schaffung eines neuen Kriegsrates Festausschusses des britischen Kabinetts, ein KElegende Aenderung erfahren. Asqnith war fett der *? ri Ö en Lahres Mitglied des engere nri^gsansschnffes, aber dieser Ausschuß Ml erst im geger wärttgen Augenblick auf die .Höhe seiner Bedeutung erhoben werden. Die Dittatnr, die vor einigen Tagen von einer Volksversammlung in Edinburg gefordert worden war, soll in diesem Ausschuß geführt werden. Das wollte Asqnith, der aus dem nach Lloyd Georges Vorschlägen zu verkleinernden Ausschuß entfernt werden sollte, nicht mitmachen; darum ist er gegangen. ^ Lloyd George und Bonar Law, der Führer der Oppo- >liwn im Unterhause, haben sich verbündet, um diesen Urn-- Uwung herbeizuführen, und Bonar Law, der bereits zum König gerufen worden ist, wird voraussichtlich der Nachfolger von Asqnith werden. Englische Blätter verraten uns jetzt dentlicker, um welche Streitigkeiten, welche neuen Ziele und Bestrebungen es sich handelt. „Manchester Guardian" sagt: ,)Es bestehen eigentlich zwei Krisen, eine Kriegs- und eine KabinetMn.se. Die zweite ist die Folge der ersten. Die Kriegskrise banst ans folgendes hinaus: Man begreift allmählich, daß man vn der lexirgen Art der Kriegführung niemals den Krieg gewinnen wird. Ter Krieg wird nicht von England geleitet, sondern er ist sich selbst überlassen. Eine Koalition bildet cern befriedigendes Kriegsinstrumcnt, ebensowenig, wie eine Parteiregierung, die England zu Beginn des Krieges hatte. Im Laufe des Krieges wurde die Opposition mehr und mehr gefesselt und die Regierung wurde eigenmächtiger, ohne aber energi- scher zu iverden. Das Heilnnttel besteht offenbar darin, die ausfuhrende Macht bezüglich der Kriegsführung in einige wenige Darwe «t legen und diesen Händen große Autorität und große Machtbefugnisse zu verleihen. Es gibt nur einen Answeg, allge- m ein e r Wechsel bei der Regierung und einen neuen Ministerpräsidenten, der die oben aus geführten Grundsätze verwirklicht." Ein parlamentarischer Mitarbeiter des „Star" schreibt: „Die Ursache der Krise ist die tiefgehende Meinungs^ Verschiedenheit zwischen ber Strategie der westlichem und der östlichen Schule. Die östliche Schule will ein großes Heer von etwa 500000 bis 1 Million Mann nach Saloniki senden, .vre westliche bezeichnet dies als einen Wahnsinnsplan, der Englands Flotte unerfilllbare Forderungen stellt und die Mehrzahl aer englischen Handelschiffe der Vernichtung durch deutsche Unterseeboote aussetzen würde." ~? ie ute Blatter darstellen, hat Lloyd George eine groß Offensive von Saloniki aus gefordert. Uns Dcutscheir kan es recht sein, genau so, wie wir auch nichts dagegen habe: daß der neue Fkottenkommandant Beatty gegen die dentsck Küste vorstößt. England hat in diesem Kriege nicht Unb trächtliches geleistet, aber mit bloßen neuen Gedanke der Taktik siegt man nicht. Ueberstürznng, phantasievollc Elfer sind drüben erwacht, und der Gegensatz zwischen b< östlichen und der westlichen Schule wird sich nicht so bal verpflüchtigen. Das Jmponierendste, das England in die sei Kriege geleistet hat und was uns an unser neues Hilft dienstaesetz erinnert, war am 9. Juli 1915 d Annahme des Mnnitionsgesetzes und am 24. nuar 1916 die Annahme " des Wehrpflichtgesetze! Gegen diese Taten gehalten, hat die Diktatu des erneuerten Kriegsausschusses nur einen sehr fragwürdi gen Wert. Die neuen Entschlüsse, die fortan von den Maß gebenden in London gefaßt werden können, bauen sich nick in erster Linie auf fachmännische Erwägung auf, sonder: auf der l^kenntnis fortgesetzter Niederlagen durch das jetzig System. Es soll anders werden! Aber wie es anders wirk die neuen gestrengen Herren das Rad des Schicksals aus zuyalt§n, ob fie lange zu regieren vermögen, das wisse die Götter. Sp viel aber wissen wir: die neue „östlich schule , die beim Elementarunterricht beginnen müßte, wir keine sonderlich willfährigen Schüler finden. E s i st z u s p ä t Serbien, Montenegro, Rumänien sind der englischen Ein Wirkung endgültig enttückt, und die neuesten Ereignisse zei gen, daß auch Griechenland der „östlichen SÄlle" ent wachsen ist. Ob General Sarrail aus dem Um fchwung in London neue Hoffnungen schöpfen wird? Wi vermuten, daß er ebenfalls „Zu spät!" ausrufen und qa r/o zum Rückzug blasen wird. Englands Niedergang wir offenkundiger werden als je zuvor. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 5. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 5. Dezember 1916. Oestlrcher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen. ^ S ie } n *? M letzten Tagen errungenen Erfolge wurde auSgtt»Mlt. Die Donau-Armee schlug mit ihrem reck keu SAel russische Angriffe ab und drang südwesttich vo Bukarest über den Argesul hinaus. Die nordwes luh der Hauptstadt Rumäniens vorgehenden österreichisck ungarffchen und deutschen Kräfte sind über die Bahn Bukc sM—Targovist vorgerückt. Feindliche Nackchnten wurden, w steUttn g-eworfen Die Zahl der am 3. Dezember eil gebrachten ^refangenen beträgt mehr als 12 000 Am m tevox Argesul wurden auf verhältnismäßig engem Gefechtt selbe allein Soldaten von 26 Regimentern eingebracht Dte österreichisch-ungarischen und deutschen Trappen dk Generals von A r z haben im Grenzgebiet westlich und nort westlich wrn Oe na den Russen durch H^genstöße alle ör ttchen Erfolge Meder entrissen, die sie in den letzten Tagen a einzelnen Stetten errungen hatten. Elwnso warfen Bataillor dev Generalobersten vo n Ko eve ß den Feind in erbitterte Kämpfen aus den kürzlich an ihn verlorenen Gräben auf dnn Wcrch-Debry. Bei diesen Unternehmungen wurden 550 Mann. 13 Maschinengewehre und vier Minenwerfer eingebracht. Russische Angriffe nordwestlich von Soos-Mezö, südösttich ToelgyeS, ulld bei Dorna Watra wurden unter großen Feindverlusten abgeschlagen. Heeresfront dcS Gcneralfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Außer einem rasch abgewicsenen russischen Vorstoß bei Augustowka in Ostgalizien nichts voll Belang. Italienisch erKriegsfchau platz. Trotz Regen und Nebel blieb das Geschützfeuer im Karst- c-b?chllitt auf größerer Stärke. S ü d ö st l i ch e r Kriegsschauplatz. Keine besonderen Ereignisse. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f e r. Feldmarschalleutnant. EreignissezurSee. Linienschiffsleutnant B a n f i e l d hat am 3. Dezember nachmittags über dem Karstplateau im Luftkampf mit italienischen Caproni-Landslugzmgen eines derselben abgeschossen. Die vier Insassen, hiervon einer schwer und zwei leicht verletzt, wurden gefangen genommen. Flottenkommando. Abendbericht. Wien, 4. Dez. (WTB.) Aus dem KrirgSpreffeguar- tier wird vom 4.Dezember abends mitgeteilt: Südwestlich Bukareft wurde der Feind über den Argesul geworfen, dkordwefttich der rumänischen Hauptstadt wer- dkn unsere Erfolge weiter ausgebaut. In den K a r p a t h e n stelleaweise Aufleben des Kampfes, dessen Verlauf für uns günsttg ist. * * * Deutsche Tauchboote vor Madeira. Basel, 5. Dez. (Zf.) Aus Lissabon meldet die Agence Havas: Am Montag mittag drangen deutsche Tauchboote in den Hafen von F u n ch a l ein und torpedietten einen srcrnZöifischer Transportdampfer mit Kriegsmaterial Und ein englisches Handelsschiff. Ein französisches Kanonenboot wurde versenkt. Die Land-- befestigungrn aröffneten das Feuer aus die Tanchb-oote, welche die Flucht ergriffen. Eine spätere portugiesische Meldung besagt: Der Marinemini- ster teilt mit, daß die im HafM von Fuuchal versenkten Schiffe folgende sind: ( Das U-Boot^Geleitschiff „Känguru", der englische Dampfer „D a c i a" und das französische Kanonenboot „Surprrse". Nach der Torpedierung bombardierten die Tauchboote die Stadt wiährend zchei Stunden. Sie befanden sich drei Meilen vom >LaNde entfernt. Tie Landbatterien erwi- detten das Feuer und zwangen die Tauchboote, sich zurückzuziehen. Ter Sachschaden ist wenig bedeutend. Bis jetzt wird kein Toter in der Stadt gemeldet. Es scheint, daß 34 Mann der Besatzung des französischen Kanonenbootes ums Leben gekonmren sind, looruntar sich auch der Kommanöant beffndet. Einige Portugiesen, die sich bei den torpedierten Schiffen befanden, kamen ebenfalls ums Leben. Tje Regierung hat Maßregeln crgttff'en. Die Kabinettskrise in England. Londons. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Amtliche Meldung. Premierminister A S g u i t h hat dem König fein R ü ck- t r i t t S g e f u ch unterbreitet. Der König ließ BonarLaw zu sich bitten. m London, 6.Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen BurermS. Der König hat das RücktrittS- gefuch AsguithS angenommen. daß die gefährliche Phase der Krise vorüber sei. Es s fest, daß As quith Prenrierrnrnffter bleibe, und man nel allgemein an, daß es ihm ml Verein mit Lloyd George i Bonar Law gelingen loerde, alle Differenzen aus dem A zu rÄrmen Jü den Waudelgängen des Unterhauses glaube m daß Edward Ca r s on in das Kabinett eckrtreten und der Krie rat Mr aus ^Asquich, Bonar Lwo und Lloyd George besahen we' Mmi nehme mr, daß Bonar Law Erster Lord der Vmriral wird und Balfour.das.Kobouialamt übernehmen wird. Der „Manchester Guardian" schreibt im Gegensatz dazu- ^ einzige Möglichkeit für eine llmforimrng des Kriegsrates ist k völlige ^Imbüdung des Kabinetts mit eineim neuen Prem minister." ^ London 5. T<^. (WTB.) Die „Westminster Gazette" 1 mit,, daß Asqurth es endMtig abgelehnt Hst, er Kr regs ra t zN bilden, dein er selbst nicht anqrhiört. Md verlau mtterstutzen Grey und die Mehrzahl der hauptsächttchften Mitglic E^^netts Asgnrth. Lloyd George verlangte einen llei ren Krregsrat mit tatsächlich unlTeschränkter Allmacht Ter P \ ^^rmrnister sollte davon ausgeschlossen sein i E das Recht haben, gegen die Entscheidung sein Veto mivxltc ^-rnrntc dem Vorschläge, einen kleineren Kriegsr M bilden, zsi^rr zü, wjar aber iny übttgeu der Ansicht, daß ^r ]X TJ^ X Wer den Rat führen rn.m~ eurer anderen Abmachung fik Asqutths Entscheidäma ist unwiderruflich ' Neue StrfeßSfrefcite in England. London. 5. D«K. (WTB.) Meldung des Reuterschen Au- wss-.-. Dlmtfid». Diel neu^itl^mHigaiden Kredite, lueldic dem lhttcrlTQiifv in it*enLgen Dagnr vorgclagt werden sollen, werden 4 00 Miltionen Pfund Sterling betragen. Das englische Kriegsbrot. Zondon, 5. Dez. (WTB. Ntchtamtl?) Das neue Kriegs- brol, daS ivalnschenÄrck', in weinigen Taigen in allen Bäckcrem M haoen sein wird, und das narr 76 Prozent reines Weizenmehl enthalten soll, wird vermutlich nicht bmiger sein, als das I^tage, denn fti den letzten Monaten ist auch der Preis der Kleie beträchtlich gestiegen. Preiserhöhung für die englischen Zeitungen. Londo n . 5. Dez. '(WTB. MchtamÜich.) In einer Bersamm- Lung der wickftigsten Zeitun gs besitze r in London ttmcbc bcjd?lo))€n, den Preis süralle Z ei t u n g e n um einen halben Penny KN erhöhen. Für die Penny-Blätter wird diese Preiserhöhung erst in drei Vöonaten in Kraft treten. -» Der bulgarische Bericht. Sofia, 4. Dez. (MTV.) Generalstabsbericht. M aben die ver- bürcheten Trupftm die r u «n ä n i s ch e n Truppen a in A r - gesul geschlagen. Längs der Donau und bei Tutrakan Jn- fauterie- und Moschiöreng«yehrfeuer. Bei Cernavoda Artillerie feuer. I» der Dobrudscha Artilleriefeuer mit Unterbrechungen und Gefechte zwischen Patrouillen. Der Feind verschanzte sich und zieht Drahtverhaue Aus Griechenland. Amsterdam, .5. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Nach einem hiesigen Blatt meldet die „Time s" aus Athen, daß anr Sonntag mit der gricrhischen Regierung ein Abkommen ge- Wossen worden ist, nach loelchem sechs Batterien ausgeliefert werden, sollen und die Alliierten die Kontrolle über die Eisenbahnen und die Zensur über den postalischen und telegraphischen Vermehr erhallen. Alle gefangen genommenen ftar^ösischen Soldaten wurden in Freiheit gesetzt. Tie französischen Truppemkontingente ftud noch dem ^Piräus abmarschiert. Die Ordnung ist wieder hergestellt. Die Stadt nimmt imeder ihr gewöhnliches Aussehen Qi. Nach, einem anderen Telegramm der „Times" aus Athen Hecht es, die Gerüchte, daß die griechischen Truppen nach dem Mräns vorrücken^würüen, hätten neuerdings eine unruhige Stimmung in der Stadt erzeugt. störch einer Konferenz Admiral FsurnetS mit dem britischen und französischen Gesandten wurden die Truppni der Alliierten l nieder eingeschifft. Vier Gesandte der Gutentestacrten HA>en den >rriech-ischen Mtmsrer des Aeußern besuch:. Ein darnach veröffentlichtes Com- Mniaue beruhigte die Bevölkerung. Oberst Zimbrakakis, der fttiHere Cher der .Athener Polizei, ist verhaftet worden. Die griechische Presse erklärt, offenbar durch die Regierung inspiriert, das Borgefallene für bedauerlich und schreibt, sie würde es als m großes Unglück betrachten, wenn es zu einem Konflikt mit den Staaten komme, mit beiten 0/riechenland freundschaftliche Be- zrehungen zu unterhalten wünsche. i. Köln, 5. Dez. Die ..Köln. Ztg." meldet aus Amsterdam: Dan „Dahn Telegraph" wird aus dem Piräus vom Sonntag abend gemeldet: Ter König macht überall mobil und läßt merken, datz Griechenland sich aus den Knieg mit uns vorbereitet, aber 3«t zu gewinnen sucht, um möglichst viel Mannschaften einzu- flellen und Mackensens Truvven. welche die Griechen an der ifomn von Monasrir erwarten, beim Angriff aus Sarrails Flanke Griechenland verlassen hat, w^^der Schutz der deutschen Interessen in Griechenland von der nredarländischeu Gesandtschaft wahrgenommen. Eröffnung der italienischen Kammer. ^ Bern, 5. Dez. WTB.) Zu der heutigen Eröffnung der rtalieaischeu Kanrmer meldet der „Cdrrier<- della Sera": Zu Beginn der Sitzung wird der Kammerpräsident eine kurze Rede haften, in der er die Ereignisse der letzten Zeft, sowie die internationalen Beziehungen berühren wird. Daran anschließend gibt der Müirsterpräsideni Erklärungen ab. Dem „Oft'ornalc d'Italia" zufolge wurde von einigen konstitutionellen Abgeordneten die Frage der GehAmsitzung anfge- wlmni Dem Vorschlag wird vielfach zugestimmt. „Corriere della Sera" schreib: dazu: Eine l^eheimsitzung wäre für ^tatu'i neu Die italienische Kanimer stimmte nie der Einberufung einer Geheimsitzung zur Besprechung von politischen Fragen xu, was dem Geist der italienischen Verfassung entspricht. ♦ Die russische Dienstpflicht. Berlin, 6. Tez. Mü Vorbehalt verzeichnen ernige Blätter die Meldung, der rus-ftckie Mimsterrat habe einen Gesetzentwurf eingebracht, wonach das wehrpflichtige Alter auf 51 Jahre heraufgerückt werde. Futtermangel in Schweden. Kopenhagen, 5. Tez. (WTB.) „Bcrlingske Tidende^' neidet aus ^ t o ck h o l ni . Wegen des großen Butter man- '" ‘ ^ 'Nt die Let^nsmittelkvnmriffion bei der Regierung becm^ t'-eyrt , m orten Meiereien, die sich dm Bestimmmlgen der Lebens^ wEldstmufffton nicht unterworfen {jcüjqi, alle Puttervorrüte zu Ein vcrdienftvoUer Kltegec. Berlin 4. Dc^. (WB.) Oberleutnant Berr vom Jäger- bcrtaillon Nr. 4, Führer einer Kampfstxrftel, hat den Orden Pour le mörfte >erl)alten. nachdeni er seinen zehnten Gegner im ^uit-' kämpf abgesckxossen hat. Er füllte in den schweren Kämpfen Ql der Somme seine Staffel mit hervorragender Tatkraft urw glanzendem Schneid. Der 5eekrkeg. L o n do n, 5. Dez. (WTB.) Lloyds meldet: Die Damps-er „H i t t e r o g" und „E r i ch 2 i n d o e", der griechische Dampfer „Demetrios Jnglessis" und der frunzösisüie Dampfer „Skjoldulf" sind versenkt worden. Der Kapitän und die Besatzung wurden gelandet. Lloyds meldet weiter: Bon der Besatzung des schon früher als versenkt gemeldeten Dampfers „Nagatomar u" wurden durch Geschützfeuer fünf Personen getötet und fünf verwundet. London, 4. Dez. (WTB.) Lloyds meldet: Die englischen Goeletten „Grace" und „^eckeft^ und der dänische Dampfer „Vrsrck' sind versenkt worden. Die Besatzungen der beiden Segler wurden gelandet. London, 5. Dez. (WTB. Nichtanrtlüh.) Lloyds niel- det: Die englische Goelette „Mizpah" wurde versenkt. Die Besatzung wurde gerettet. Bern, 5. Dez. ^WTB. Nichtamtlich.) „Temps" rneldet aus Bordeaux: Der uorwegisck>e Dampfer „Bossft' (1462 Tonnen), mit Grubenholz beladen, der englische Dampser „M o e r a k i" und die französische Goelette „R o b i n f o n" wirrden versenkt. Die Besatzungen sind alle gerettet. Ferner meldet das Blatt aus Ereft: Der englische Dampfer „Eggesford" (1414 Tonnen) wurde von einem U-Boot angegriffen llnd schloer beschädigt, konnte jedoch im Schlepptau ins Trockendock ver- brcüit werden. London, 5. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Lloyds meldet: Die norivegischen Dampfer „B o s s i" und „Dran tner" sollen versenkt worden sein. K r i st i a n i a , 5. Dez. (WTB.) Meldung von Norsk Telegramm-Bureau: Die Dampfer ,,£) arald" und „E r i ch" Lindoe" sind von deutschen Tauchbooten versenkt worden, die Besatzungen wurden gelandet. Von Kriegsanfang bis Ende November sind 24 2 norwegische Schiffe mit znsamrnen 325 415 Tonnen durch die Kriegsereignisse vernichtet worden, darunter 182 Dampfer von 281628 Tonnen und 60 Segelschiffe von 43 787 Tonnen. Die Schiffe, waren für 145,7 Millionen Kronen versichert, wovon 142,4 Millionen auf Dampfer entfallen. In den letzten drei Monaten wurden 03 Schiffe von 145 295 Tonnen, die mit 97,5 Millionen versichert waren, vernichtet, nämlich iin September 25, im Oktober 32 und im November 36. Kristiania, 5. Dez. (WTB.) Der heutige Leitartikel von „Handels og Sjoefartstidende", betitelt „Schifssver- luste", schließt mit dem offenbar an die englische Adresse gerichteten wehmütigen Hinweis, daß die deutschen Tauchboote ihre Tätigkeit anscheinend ziemlich ungestört betreiben können K r i ft i ü ’ . Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Die norwegische Gesar..: . )aft in London meldete am 4. Dezember dem Ministerimn des Aeußern: Der Dampfer „Hitteroy" ist am 2. Dezember aus der Fahrt von Glasgow nach Italien versenkt worden. Die Mannschaft ist in Liverpool gelandet. „Hitteroy" war in Kristiania beheimatet und mit 1700 000 Kronen kricgsversichert. Industrie und Handel im hansa-vund zum vaterländischen Hilfsdienst. Unter sehr starker Bebeiligurig aus allen Teilen des Reiches begannen gestern vornvittag in Berlin unter dem Porjitz de^ Neichtstagsabgevrdnetien Gel>eimrat Prof. Dr. Riesser die Ber- bandlungen des Honsa-Bmides. Zunächst sprach Prof. Tr. Schär, der Rektor der Handelshochsckjnlr in Berlin, über den bargeldlosen Bärkehr als! einen Teil unserer Kriegs- r ü ft u n g. Er wies hin Qis die starke Steigerung der Inanspruchnahme unserer Zahlungsmittel durch die Kriegsführung. Eine weitere Zunahme des Bedarfs an Zahlungsmitteln kann für uns ein nationales Unglück werden. Dem vorzubeugrn, muß die Reick-s- bank sich genötigt sehen, entnvder die Ausgabe neuer Banknoten zu verhindern oder ans eme Aenideviurg des Bankgesetzes hinzu^ wirken: beides ist ungemein mierwünscht. Als Abwehr mittel bleibt uns nur, aus eme Verrin.-perimg der ZahliUlgsmittel durch möglichst weite Verbreitung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs hinzuwirken. Zu dem Behufe ist die Bevölkerung in möglichst weiten Kreisen durch Wort und Schrift liber die nationale Bedeutung und die Votteile dieses Zahlungsverkehrs sowohl für die Gesantthett wie für den Einzelnen, aufzuklären. Daß eine bedeutende Erwei- teruirg desselben möglich ist, zeigt die Tatsackse, daß bisl^er nur rund 20 Prozent der in das .Handelsregister eingetragenen Firmen ein Postscheckkonto besitzen. Unter dem lebhaften Beifall der Versammlung schloß der R^ner: Unter den heutigen Verhältnissen ist Geld totes Nationalvermögen, und die Mittel, die im Zahlungsverkehr erspart werden, kommen der Prodnktionskraft unseres Volkes zugute. Zum Gesetz über den vaterländischen Hilfsdienst legte der Präsident des .Hansa-Bundes, Geheimrat Prof. Dr. R i e s s e r, einleitend die Gedanken dar, die den Gesetzgeber bei der Ausarbeitung des Gesetzes geleitet haben. Gegenüber der Frage, was einen so starken Eingriff in unser Wirtschaftsleben reckftferti- gen könne, wies er hin auf Ausführungen des englischen 9Runi- tionsministers über die gewaltige Steigerung der Herstellung von Munition und KriegsVedarf durch die Engländer und if;re' Verbündeten. Unter brausendem Beifall der Berfanmilnng rief er Industrie nnd Handel zu vatriottschier Opferwilligleit auf. Der Berichterstatter, Regierungsrat Prof. Dr. Leidig- Berlin sonach über den Aufbau des Gesetzes über den vaterländischen Hilfsdienst, die notwendige Organisation und die Ans- sührungsoorfchriften. Er brachte unter wiederholter Zustimmung der Versammlmrg für die Durchführung des Gesetzes eine Reihe organisatorischer Einzelmaßnahinen zur Vermei.dung unnötiger Härten gegenüber Handel und Industrie in Vorschlag, erörterte die Notwendigkeit einer Organisation, auch ideft freiwilligen Meldungen, besprach die Rückwirkung dieser Unistellnng unseres Wirtschaftslebens aus den Uebergang zur Friedensarbeit und schloß seine von lebhaftestem Beifall beglefteten Darlegungen mit der Aufforderung tot Handel und Industrie, mich das Letzte zu geben, um den Sieg urrd einen ehrenvollen Frieden uns zu sichern. Tie Erörterungerö fftrete das HaTtdelskammermitglied L o e v y- Rawrtsch, der die Wünsche, des Kleinhandels warm vertrat, Generalsekretär Baum-Frankfurt a. M. brachte namens der deutschen Angeftelltenverbände deren Zustimmung zum Gesetze und ihr Vertrauen, daß das Gesetz vom Kriegsamt und den Unternehmern in sozial-wohlwollender Weise durchgeftrbrt werde, zum Ausdruck Handelskammevmitglied B r y - Berlin erklärte für' toeitt Kreise des Berliner Mrtschaftslebens das volle Einverständnis mit den Zi«len des Gesetzes. Mit begeisternden vaterländischen Worten schloß dann Ge- l-eimrat Rresser, die von starkem patriotisckjen Wollenr getragene Versammlung, die Zenanis gab von dein entschlossenen Willen mit dem Deutsckfttoids Handel ntid Industrie an die Durchführung des Hindenburg-Pvogrwnnls zur Ueberwältigung rmserer Feinde bw> angeht. Aus dem Reiche. Die Kriegszielr des Zentrums. , Köln, 4. Dez. In einer Versammlung iv Bonn sprich" gesterm laut der „Kötn. Volks ztg/' der Zentrnmssüyrer Dr. Spahn über die politische Lage nnd erklärte, den ^Anspruch Englands, daß nicht die Kriebsßarte, sondern die Heeres- ftärce bei einem Friedensschluß maßgebend sein sollte, erkennen wir nicht an. Wir verlangen Friedenssicl)ernngen, die teilweise in Gebietserweiterungen, teilweise in anderen realen Garantien bestehen. Bezüglich des Z i v i l d i e n st g e s e tz e. s versicherte der Redner, daß dieses theoretisch eine vollständige Umaeftaltnng unseres wirtschaftlichen Lebens darstelle, praktisch werde es dazu wohl nicht kommen. Wenn im Frühjahr die Früchte des Ote* setzes sichtbar werden, dann steht hoffentlich der Weg zn FriedenSverhandlungen offen. Wilson als FriedenSver- mittler könne man sich kaum denken. An einem Znscunmen- schlnß deS österreichischen Volle/ haben inir das größte Interesse; eine Verständigung mit ihm aus wirtschaftlichen Gebiete wird wohl erreicht werden. Gegenüber der ansge- lvorfenen Frage, ob daS ZentrnmSprogramm erweitert lver- den solle, versicherte Dr. Spahn: Unser Programm reicht ans, alle Ausgaben zu erfassen und zn erledigen, die uns die Gegenwart nnd Znkmrft zuweisen. Aus Stcrdt rrnd &an&. Gießen, 6. Dezember. 1916 Der heilige Nikolaus. (Zum 6. Dezember.) Ter heilige Nikolaus, der auch heute noch in verschiedenen Gegenden unseres Vaterlandes umgeht, um die guten und fleißigen! Kinder zu belohnen und zu belobigen, die schlechten mrd faulen! aber zu bestrafen^ gilt als der eigentlichste Patron der Kinder, weift er nach dem Tode seines Vaters mit Hilfe der reichen Mittel, die ihm zü Gebote standen, sich unabWftg als Helfer der kirnten und Bedrängten, insbesondere aber der verwaisten Kinder erwies. Noch hente ist in dem katholischen Westen und Süden nnseres Bater- laiwes der Nikolaustag ein Kinderfesttag!: vor der Einführung der Nesormation war dies überall in Teutschland der Fall. Martin Luther erwähnt in seiner Hausrechitung, die er mit seüler Frau Käthe iiber die Alts gaben seines Hauses aufftellt, ausdrücklich neben den GeschenHwi, die der Jahrmarkt für Kinder und Gesinde nötig machte, anch die des St. stttklas. In Holland und den angrenzenden Ländern ist sinte Mölaas, den nobelen baas (der heilige Nikolaus, der edle .HeLd) der einzige Heilige, dem wich die Reformierten Ber- ehrn'.rg zollen, im protestanttschrm Deutschland hingegen hat der Nikolaustag seine frühere Bcd-cuttmg als Kinderfest tag eingebüßt und sie an daS Weihnachtsfest abgegeben. Als Kaufmannssohn, der, anfänglich auch dem Beruf seines Vaters nachgegangcn war, wurde' der Heftige auch der Patron der Kaufleute. Wie viel der heilige OttkolQis bei den Mufleuten des Mittelalters galt, kann man schon daraus ersehen, daß bis zum heutigen Dagx die Hauptkftcken bedeutender .Handelsstädte, nne Berlin, .Hamburg usw., obwohl sie nach der- Einmhrung der Reformation protestantisch geworden sind, nach ihm Nikolailirck»n heißen. Die Legende ft'ihrt mehrere Wunder aus, die er in seiner Eigenschaft als Sckmiipatron der Kftusleute voll- bracht hat. Eine dieser Wundergeschichtcn, die von dem tatkräftigen Reckstlickffeitssimt des Heftigen beredtes Zeugnis ablegen, sei hier nach der Schilderung im „Pässional" )vottgctteu iviedergegebcn: „Einesmals war ein Mann, dem ging sehr an Gut ab. Da bat er einen Juden, daß er ihm! Gold lieche. Da sprach der Iud: „Setz mir Bürgeik oder Pfartd?" Da sprach er: „Wahrlich, ich mag Dir weder Bi'rrgen noch Pfand setz-nr. Ich null Dir aber einen Eid bei Sankt NitlaS schwören, daß ich Dir znrückgeben will." Da nahm der Iud den (£0) unjd lieh ihm das^ Gold. Da gewann der Ehtüft viel mit dem Gold, das merket der Iiird. und sprach: „Tu sollst mir rrun heim zahlen." Sprach daft Christ: „Hast Du vergessen, daß ick) Dir gezahlet Hab?" Da erschrak der Ind sehr und sprach: „Du hast nicht recht. Du hast mir nicht gezahlet. Du mußt mir eiuen Eid schibören darnm." DK ließ der Christ einen hohlen Stab machen und Allst den mit Gobd. Unid da er dem Iüden schwören mußt, da gab er chm den Stab und sprach: „Nimm den Stab, bis ich Dir geschw-oren." Das tät er mit List, daß er möchte sckwören, er l>ätt chm das Gold gegeben. Und schwur, er hält chm gezahlet, das er schuldig war. Da gab ihm der Iatd den Stab uüeder nnd ging von ihnc betrübt lind spracht: ,/Äia, Sankt Niklas, was soll ich Dir Gutes wwtrauen? Er hält mir bei Dir gesckmwren, und Hab doch mein Gut verloren." Danach leget sich der Christ an die Straße und schlief ein. Ta ging ein Wagen über ihn und über den SEab. Und er starb, nnd der'Stab zerbrach, und fiel das Gold heraus. Do sah man feilte große Falschheit gar wohl. Da kam der Ind auch dazu uns) sah es. D^i sprachen die Laut zu ihm: „Nun beb auf, was Dcftir ist." Also rösch Sankt NUlas an dem Mann." * ** Amtliche P e rsv nalna chr i chien. In den Ruhc- stand versetzt tvurde am 25. Oktober der Lehrer Franz Mulch zu Oftvß-Gercnr auf sein Nachsuchen, imter Anerkennimg seiner langjährigen tveuen Dienste, mit Wirkung vom 1. November 1916 an Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 25. Oktober i>em Lehrer Franz Mulch zu Grvß-(^)erau anläßlich seiner Versetzung in den RuhestaTid das Ritterkreuz 2. Kl. des Verdienstordens Philipps des GoosMütigen ziu verleihen. ** Personalnachrichten der Ober-P ostdi rek tion in Darmstadt. Verliehen wurde das Hessische Ml- gemeinc Ehrenzeichen Ar Kriegsveroienste: den Geheimen Post- räten Kublmann, PormanN, Scherpe und Stamm urkd den Oher-Postrnspektoren Deutler und Venus in Tarm- stadt; den Postdirektoren Z immer tn Bad-Nauheim. T r a i f t r Bingen (Rhein), Blaß und Geyer in Drrnistadt, Harros in Fricdberg (Hessen), Scharfer in Gießen, Bo r.met in Mainz, Fritzel m Offenbach (Main) nnd Grämling in Wvrnrö: den Telegraphendirektoren Seitz rn Darmstadt, Wiebusch in Gießen, Wolf in Offerrbach (Ätain) und Bothe in Worms, denr Vize-PosLirektor Stahl in Worms und dem LtochtaigSabgeoMroteik, Postsekvetär Mergell in Reichelsheim ('Odenwald). Das Hessische Kriegsehrenzeichen: den Ober-Postsekretären Spie hl in Alzey: s)1echnungsrat Evlils, Kabey, Kaufmann, Krämer uno Vogler in Darmstadt, K o h l h a s e und Weiß in Gießen; Rechmmgsrat Brinkmanie und Vogel in Mainz, Arnold und Storger in Offenbach (Main): dem Ober-Telegraphensekretär Andreß m Mainz: den Postmeistern Schm idt A Büdingen (Oberhessen), Schuckmann in Groß-Gerau, Freisens in Heppenheinl (Bergstraße^ und S ch i r m a n n in .Lauterbach (Hessen); den Poftsekretären K l e i n s ch m i d t in Bcnsh äm,, S ch ä f f e r in Büdingen (Oberhessen), Engel, Sack und T o d t in Darmstadt, Zimmer- m a n n in Dieburg, L e i b f r i e o in Groß-Umstadt, St r a u ß in Lampertheim, kU-nvres in Nteder-Ingelheim, Zinser in Reichelsheim lWetterauft Lo tz m Vilbel lMam-Weser Bahn» und dem Postassistent Geißner in Darmstadt. Uelumgsplatz. Das Eiserne Zlreuz 2. Kl.: dem Feldwebel len htaittf, Ober-Postassistent Seipp in Bingen ())?hein). Die Hessische TapferkeitSmedaill'e: dem Feldpostsckretär Philipp Schmidt in Eberstadt (Kr. Darm- stadt^. Ferner beim Scheiden aus dem Dienste das Hessische Allgemeine Ehrenzeichen für langjährige treue Dienste: dem Ober- Briefträger 'S e. i p p e l in Reichelsheim (Odemvald). Etats- mäßig angestellt wurden: als TclegraphennrechaniSer, der Telegraphen-.Hilfsmcchaniker Sei pp in Darmsftwt und dre Tele- grapliengehilfin K r o n e r in Offenlxub (Main >. Bestanden haben die Postassistentenprüffing: die Postgehilfen Freude- macher in Mainz und L. Koch in Butzbach. Versetzt nmrde: der Telegraphensekretär Erbe voll Mainz nach Bad-Nauhäm Angenommen wurde: als Pofta-gent der Krieg sin valide Jäger in Hechtsheim mrd als Postagentin Frau MargarellL Nau Wftive in Ruppertenrod. In Ruhestand trftt der Tele- «rraphensekretär Seibert tn Bad-Nauheim. Freiwillig auS- m C } & l e ö e n ? u ' ^^araphengehusrn Schwinn in Bao- E&'gJ?* ?er Moment «f Iuar in .HechtShZm. Zeftorb^ f£&-J^ 1 'esra^nteTreiar t. R. Zöller in Darmstadt und der Poftagent Na u m Ruppertenrod. Vor dem Feinde gefal- der Telegraphen gehilfe Gebauer in Darmstadt. Seiner Ti.^rwundung rn einem Feldlazarett erlegen ist: der Post, asirstent M at.theß aus Ostenbach (Main). q?i U;3ä nr? ,,lu i t > ^ et Musketier Willy Herr bei einem un Osten erhieli fnr ganz hervorragende Tapferkeit vor i*lTo f e r xt Tapferkeitsmedaille, gleichzeitig das Eiserne Ztreu^ 2 Mas,e und wurde zum Gefreiten ernannt. Willy Herr,st ^ ^ohn der SteUenvernnttlerin Herr hier. - Dem Unteroifizier -^udwlg Bolz, Land,turm-Jnf.-Batl. Gießen 18/9, wurde das bande verliehen ® ^ 1 e n ® e 1 ^ e n für Kriegsverdienste am Kriegs- c.-r?^'.^^^entenschaft und vaterländischer ^rlssdrenst. Die Wirkungen, die das Gesetz über den d i sch en Hilfsdienst auf die Universitäten üben konnte, bilden, wie sich aus zahlreichen Anfragen er- l-?"- tTt n^orer Stadt den Gegenstand von allerhand .Nutinaßnngen. die, wie schon jetzt gesagt werden kann, größtenteils weit über das Ziel hinausschießen. Vorläufig liegen die näheren Ausführungsbestimmungen selbstverständlich noch Nicht eininal den Behörden vor; Zuverlässiges mit zuteilen ist al,o uoef)^ ganz unmöglich, und haltlose Vermu Lungen aufzustellen ist zwecklos, das einzig Richtige im gegen- Augenblick ist ruhiges Abwarten. Daß sehr zahl-' reiche Angehörige der Universität sich freiwillig dem Hilfs- u^nst Zur BerUKung zu stellen beabsichtigen, versteht sich na.urlich ganz von selbst. Der Rektor hat in einem am Schwarzen Brett angehefteten Anschlag seine Freude über diese ihm kundgewordene Absicht ausgesprochen, zugleich aber die Studierenden gebeten, sich nicht sofort einzeln und verstreut hier oder dort zu melden, sondern die Gelegenheit ßu einem gemeinsamen Schritt abzuwarten, die sich wahr scheinlrch bald bieten werde. Er werde, sobald als möglich, weiteres trt dieser Sache bekannt geben, t - .l .. ;^Jv?r- e r T -^ ri. e gs sa mmluug derhiesigen Univer- ' 1 r-J » oibIiv 1 h e k ist jüngst eine Anzahl von Drucksachen ein- verlewt worden, die in der Druckerei der Zeitung der 10. Armee hergestellt worden sind. Auch diese Zeitung selbst geht jetzt unserer Universitutc-bibliothek regelmäßig zu. Sre erscheint in Wilna und wird von ..eutnaut d. R. U r b a ch als verantwortlichen Schriftleiter heixri^gegeben. Jeden zweiten Tag kommt eine Nummer heraus. Der Inhalt r,t überaus reichhaltig: es ist von hohem Interesse, diese literarische Leistung aus dem Felde kennen zu lernen. ** Iungwehr. Mittwoch, 6. Dez.: Uebungsstunde fällt aus. — Sonntag, 10. Dez.: übungsfrei. Dafür Schießen (freiwillig) nur für solche, die schon geschossen haben. Anmeldungen täglich zwischen 6 und 7 Uhr bei Herrn Vizefeldwebel Weeg, Neuenweg 11. ** Volkszählung 1916. Haushaltungsoorsta'nde, die bei der Volkszählung am 1. Dezember 1916 Haushaltrmgslisten nicht erhallen haben oder bei denen die ansgefnllten Haushallungslisten durch die Zähler nicht abgeholt worden sein sollten, werden ans- gefordert, sich sofort ans dein Stadthaus, Garten,tr. 2, Zimmer Nr. 15, zu melden. Ansgefnllte Haushaltnngsltsten sind init- znbringen. Siehe Bekannt uachllng. ** Musikalisch-deklamatorischer Vortragsabend. Wie alljährlich veranstaltete Fräulein Minna Körner auch diesmal eitlen Vortragsabend für die Eltern ihrer Schüler zum Besten der W e i h n a ch t s b e s ch c r n n g verwundeter Soldaten und unserer Kämpfer zur See. Das Programm war diesmal besonders reichhaltig. .Kompositionen klassischer und moderner Meister für Klavier wurden zwei- und vierhändig, meist auÄoendig, korrekt und von deir älteren Schülerinnen mit viel Geläufigkeit und Verständnis vorgetvageu. Mn patriotische Feier mit Rezitation, Ehorgesang fund Sololiedern schloß sich daran. Die Lwlolieder tvurden von einer Gesangssolistin, die ,'ich freundlich dem guten Zweck Mr Verfügung gestellt halte, künstlerisch schön vor- ^tvageii und manches schöne und ergreifende Lied, von frischem Kinderstimmcn gesungen und gesprochen, er-sreute die Zuhörer! Das alte, Svig junge Lied Deutschland über alles, in das mich alle Erwachsener! mit eiustimmten, beschloß die Feier. ** Eisenbahnwagengeftellung. Bei Versendung von Wagenladungsgütern an militärische Stellen ist die Genehmigung der zuständigen Linienkonunandantur vorher einzuholen. Für alle übrigen Landungen ist bei dem Wagenbureau der Eisenbahndirektion eine Bescheinigung, über die Genehmigung der Wagengestellung anzufvrdern. Eine große Anzahl von Gesuchen um Genehmigung der Wagengestellung für Sendungen an Private, auch solche, die mittelbar für die Heeresverwaltung bestimmt sind, ivird imwer noch fälschlich an die Linienkommandaulur eingcsandt. .Hierdurch tritt leicht eine Verzögerung in ihrer Behandlung ein. Es liegt daher im Interesse der Verfrachter, die Genehmigung an der richtigen Stelle, und zuxrr schriftlich, zu beanttagen. — Für Nah- rungsmittelsendungen an nichttnilitärische Stellen ist eine vorherige Genehmigung der Wagengestellnng nicht erforderlick). ** Gesuche um Urlaub. An die Adresse der Obersten Heeresleitung, des Großen Hauptquartiers, des Chefs des Gene- ralstabes des Feldheeres und des.-ersten Generalquarriermeisters werden fortgesetzt Gesuche gerichtet, in denen für Mannschaften nnl Urlaub, Versetzung, mrderweitige Verwendung usw. von Angehörigen gebeten loird. Für die Entscheidung )oldyn Gr'snck>e sind uich-t die obengenannten Dienststellen, sondern die den Betreffenden Vorgesetzten militärischen Koinurandostellen zuständig. Zur Ber- rneidnng von Rückfragen empfiehlt es sich, die Gesuche zunächst durch die zuständige .Zivilbehörde aus ihre dLotwendigkeit hist begutachten zu lassen. Sodann sind sie dem Truppenteil des Mannes oder dein für den Wohnort des Antragstellers zuständigen Stellvertretenden Generalkomnrando cinzureichen. Tie Eingabe an einer anderen Stelle, kann nur eine Verzögerung herbeiführen. ** Brotohne Kartoffeln? Die „Kriegszeitung" meldet: Bei einem Vortrag in Recklinghausen teilte das Vorstandsmitglied des Krregsernährungsamtes, Generalsekretär Stegerwald, mit, daß vom 1. Januar 1917 ab die Kartoffel bei meng un g zum Brot wegsallen werde. Tie Brotstrecknng loird durch stärkere RoggenausMahlung, 93 statt 81 vom Hundert, erzielt werden. Für die gemüsearme Zeit, die Monate Januar bis Mm, sei ein großes /Angebot Kon Suvpenfabrikaten, Teigwcrren, Graupen, Grieß und Hoserprävarate zu erwarten. Im allgemeinen sei die Lage des LebensmittelMarktes derart, daß wir mit dem Vorhan-i denen auskonlmen können. ** Versich,erungs karten der Angestelltenversicherung. Vom Ortsausschuß Gießen der Reichsversiche- rungs-Anstalt für Eingestellte wird uns geschrieben: Am 1. Jmmar 1917 sind die meisten Versidverungskarten der Angestellten-Ver- sicherung abgelausen. Für die Ausstellung einer neuen Karte ist es erforderlich, daß der Versicherte einen Antrag auf Ausstellung einer neuen Karle stellt. Der Antrag ist von den in validen versiche- crnngspslichtigcn Mitgliedern bei der Ortskrankenkasse oder der betreffenden Betriebskrankenkasse, bei welcher er versichert ist, zu stellen, während für die anderen Versicherten der Stadt Gießen das Versicherungsamt Gartcnstraße Nr. 2 zuständig ist. An diesen Stellen fittb auch die Antragsformulare zu haben. Um einen Andrang zu vermeiden, wird gebeten, nicht erst bis zum 1. Januar! zu warten sondern sich sck>vn jetzt eine neue Versicherungskarte ausstellen zu lassen. ** A u s dem Stadtt heaterbureau. Tie Aufführung von Ludivig Fuldas „Jugendfreunden" in der nächst^ Freitag-Abonuementsvorstellung ist die letzte des hübschen Lustspiels. — Am 14. Dezember kommt ein regelmäßiger und Hern gesehener Gast unserer Bühne wieder, Herr Professor Mareell Salzer. Ans seinen Vortragsabend sei schon heute hingewresen. ** Im Lichtspielhaus, Bahnhofstr. 34, steht auf dem Programm vom 6 bis 8. Dezember 1916: „Seine letzte Maske", Film schau spiel in 4 Akten, versaßt und inszeniert von Richard Oswald. In den Hauptrollen Bernd Mdor und Leontine Kühnberg. Die neuesten Klnegsberichte von sänttlichen Zdampffwnten, aktuell. „Das Kind ruft", Drama in 3 Akten mit Asta Mcklse» m der Hauptrolle, verf^t Imd rnsz>M«rt von Urban Gad, und „BrU- lmtte Praxis" Hunwreske. ** Höchstpreis für Sauerkraut. Um Mißverstand, niffen vorzubeugen, wird wiederholt darauf hingewiesen, daß der H ö ch st p r e i s f ü r Sauerkraut im Tetailverkauf 0.16 Mk. pro Pfund beträgt. Verkäufer und Käufer machen sich strafbar, wenn dieser Preis überschritten wird. **Der nächste Städtische Seefisch markt beginnt Donnerstag, den 7. Dezember 1916, vormittags 8 Uhr, in den Marktlauben. Verkauf von Ranchftsch pro Pfund 2,20 Mk. Landkreis Gießen. ü Allertshausen, 6. Dez. Musketier Johann M ü l l e r, emem Reserve-Jnsanterie-Regilnent, trug an der Somme im heftigsten feindlichen Sperrfeuer eine wichtige Meldung nach rückwärts. Dabei wurde er am linken Daumen verletzt. Zur Belohnung erhielt er die Hessische Tapferkeitsmedaille. . G e i l s h a u f e n, 6. Dez. Vizefeldwebel Chr. N i e b e r g a l l erhielt für tapferes Verhalten in der Sommeschlachl die Hessische Tapferkeitsmedatlle. Mit dem Eisernen Kreuz war er schon früher ausgezeichnet ivorden. ** Inheiden 5. Dey. "Dem Musketier Karl Münch von hrer, rm Westfäl. Inf.-Regt. Nr. 17, wurde die Hessische Tap ferkeitsMedaille verliehen. Kreis Alsfeld. Alsfeld, 6. Dez. Mit sofortiger Wirkung ordnete das Kreisamt den Milchlieserungszwa ng für sämtliche Milch- erzeuger in den Genreinden des Kreises an die Molkereien an. Als Empfänger und Verarbeiter der Milch kommen 15 ?Nolkcreicn des Kreises in Betracht. Ter Verkehr mit Magermilch bleibt von der Verordnung unberührt. Kreis Friedberg. k'. 6. Jriedberg, 6. Dez. Der bisherige Pfarrer der hiesige,i katholischen Gemeinde, Freiherr v. I i, n g e n f e I b , ist als Dompfarrer nach Mainz versetzt worden. Zu seinem Nachfolger wurde Pfarrer Kind haus er in Spießheiin ernannt. Q. Bad-Nauheim, 6. Dez. Die Freimaurerloge Ludwig zu den drei Sternen hat der hiesigen Stadtschule eine so große Geldspende znr Verfügung gestellt, daß ihr Betrag ausreicht, an 70 arme Kinder während des Winters warmes Frühstu cf (Milch und Brödchen) zu verabreichen. — Um gegen Er- nahrungSschwicrigkeiten gesichert zu fein, läßt die Stadtverwaltung für den Winter große Mengen Weißkraut, Erdkohlraben und weiße Rüben einkelleri,. Starkenburg und Rheinhessen. --- Groß-Gerau, 5. Dez. Beim Umladen von Kisten auf dem Güterbahnhof brach eine von Köln nach Mannheim bestiminte Kiste mit „Eismteiken" auseinander. Statt der Eisenteile rollten aber lauter safttge Rollschinken aus der Kiste. Die Schinken trugen den Stempel eines schweizerischen Fleischbeschauers. Die leckeren Schinken wurden dem Kreisamt zur Verteilung an die Bevölkerung überwiesen, die Kölner Firma kam zur Anzeige. Kreis Wetzlar. ra. Wetzlar, 5. Dez. Tie jüngste V ol lv er sa m m l u n g der Handelskammer beschloß einstimmig die Errichtung eines besonderen Kanffnanns- und Gttverbegcrichtes für die Stadt Wetzlar zu bekämpfen, dagegen die Einrichtung eines mindestens den ganzen Kreis Wetzlar umfassenden Kaufmannsgerichtcs neben denr bereits beste Herr oen Gewerbegericht anzustreben, um weiteste Kreise der Bevölkerung an oen Segmingen einer solchen Einrich- ttnrg teilnehmen zu lassen. Hessen-Nassau. Fc. Marburg, 6. Dez. Ein bekanntes historisches Baudenkmal der Stadt Wetter, der Tiebestnrm, wird von der Denkmal' pflege wiederhergestellt. ra. Biedenkopf, 5. Dez. Nach dein endgültigen Ergebnis der außerordentlichen Viehzählung gab es vor Beginn des Krieges im Kreise Biedenkopf 7456 viehbesitzende Haushaltungen. Es wurden dainals an Vieh gezählt: 1302 Pferde, 26 822 Stück Rindvieh, 5857 Schafe und 21 785 Schweine. — Frankfurt a. M., 6. Dez. Tie Leiche des bei Bonames aufgesundenen älteren Mannes wurde als die des Jean Eifer von hier erkannt. Eifer war einer der Führer der Frankfurter Sozialdeinokratie. --- F r a n k f u r t a. M.. 6. Dez. Der Frankfurter Kriegsfürsorge sind von Beginn des Krieges bis Ende No- veinber d. I. rund 10 Millionen Mark zugeflossen. Hierzu koinmen iveitere 10 Millionen 'Mark, die ihr von der Stadt zur Verfügung gestellt ivurden. X .Hanau, 5. Dez. Am Abend des 1. Dezember hatte die nn benachbarten Kiliauitädten im Gemeinvehause wohnende Ehe- wau des im Felde stehenden Taglöhners Philipp Schmidt im Ofen noch tüchttg emgcheizt mrd sich dann mit ihren fünf Kindern im Atter von 3—13 Jahren schlaseil gelegt. Da das Ofenrohr nicht genügend gereinigt )oar, sttömten die Kohlengase zurück und verbreiteten sich im Schlafzimmer, wodurch die ganze Familie vollüändrg betäubt wurde und dem Erstickungstode nahe )var, als man sie am Samstag morgen vorsond. Glücklicherweise konnte allen Bewußtlosen schnell Hilfe gebracht und sie so vor deui sicheren Tode bewahrt werden. — Der Landgraf 'Friedrich Alexander von Hessen auf Schloß Philippsruhe hat eine größere Anzahl schwerer goldener Medaillen aus seiner Sammlung der Goldankansssixlle in Hanau übergeben lassen. Ter Erlös wird für wohltättge Zwecke Verwendung finden. = H öchft a. M., 5. Dez. Aus dem hiesigen Hauvtgüterbahn- hos wurde in der vergangenen Nacht während des dichtesten Ne- <71 bels der 17jährige Hilfsarbeiter Wagner aus Sulzbach i. x ] von einem Rangierzug überfahren und aus der Stelle getötet. --- K ö n i g st e i n , 6. Dez. Aus dem Amtsgerichtsgefängnis e n t s p r a n g en in der Montagnacht die Einbreck-er Börngen und Fritsch, die vor einer Wvck)e wegen zahlreicher Einbrüche in Eppstein und seinen Nachbarorten verhaftet worden waren. Die Einbrecher durchbrachen die Gefängnismauer, sprengten zwei Türen imfr ließen sich an Bettüchern vom Fenster herunter ins Freie, nackür-em sie dem Gefängniswärter noch viele Lebensmittel gestohlen hatten. — Oberursel, 5. Dez. Die Stadt verkaufte cm die Mo- toreniabrik ein größeres Gelände für annähernd 30 000 Mk. ke. Wiesbaden, 6. Dez. Die F r e m de n z i f f e r dahter hat am 3. Dezember ds. Js., vom 1. Januar ab gerechnet, die Zahl 100 218 erreicht, davon waren 62 585 Passanterl urrd 37 633 Kurgäste. Der Fremdenbesuch im Vorjahre betrug rund 95 000 Demnach hat der Kurbesnch sich gegen 1915 rvesenllich gebessert. Fc. Fulda, 5. Dez. In der Ker stattgehakten Versammlung des . Landwrrtichamichen Krnsvereins wurde betont, daß die M ilch frage der hiesigen Stadt zur Zufriedenheit der Landwirte wie der Verbraucher geregelt worden sei. Im Kreise Fulda stehen 12 500 Kühe. ^ Bei einer Llkgabe von einem Liter Milch pro .Kuh und Tag ist es möglich geworden, diese Menge an die Stadt kzw. an die Molkerei zu kiefern, die täglich 12 000 Litetrs brauchen. = Hersseid, 5. Dez. Der Kreistag für den Kreis Hers- seldl bewilligte 60000 Mk. für den Ausbau der Bera'scheu Abdeckerei in Fulda zu^ciner Kreis-Abdeckerei. Für den Wiederaufbau des Patenkreises Stallupötlen in Ostpreußen stellte er 8632 Mk zur Verfügung. Wegen des überhMrd nehmenden 'Ankaufs von Ziegen durch Frankfurter Händler erließ der Kreis ein Ausfuhrverbot Bei der Nachprüfung der Kartoffelvorräte tvurden durch die Revisoren im Kreise zahlreiche verschwiegene Lager festgestellt und der Allgemeinheit zu geführt. — Kassel, 6. Dez. Ter L a n d e s a u s s ch n ß für den Regierungsbezirk Kassel beschloß unter Berücksichtigung der Zeitlage eine Erhöhung der Tagesver pfleg ungssätze in den Landkrankenhänsern au Kassel, Eschwege, Fulda, Hanau, Hersfeld. Rinteln und Schmalkalden. g. Eschwege a. d. Werra, 4. Dez. Wegen Uel^rtrctuna der Bundesratsvewrdnnngen betr. Verkehr mit Web-, Wirk- und Wollwaren in vier Fällen und wegen übermäßiger Preisforderuna wurden die Inhaber der Mchweger Wollwarenfabrik I. F. Hüther die Kaufleute Ernst und Karl Hüther, heute von dem Landgericht in Kassel zu je 11000 Mark Geldstrafe und in die Kosten des Ver- fahrens verurteilt. Der Staatsanwalt hatte eine Strafe von )C 20000 Dtark imo gegen Karl Hüther wegen einfacher Urkunden- fLtschung eine Gefängnisstrafe von 3 Wochen bemttragt. ra. Runkel a. d. Lahn, 6. Dez. Auf de»n hiesigen Schloye ging ii^ diesen Tagen wiederum ein halbjähriger Kursus für an- gehende Hausfrauen zu Ende. Während zu diesem KiwsuS noch 22 Teilnehmerinnen zngelafsen waren, sott deren Zahl für die Folge auf die Hälfte beschränkt werden. ra. Von der L a h n , 5. Dez. Gutsbesitzer R e i t h e l erlegte im Schutzbezirk Kettenbach ein Wildschwein, daS 180 Pflmd wog. va. A u H Na s s a u, 5. Dez. Mit den: Monat Dezember nehmen überall die Holzhauer ihre Tätigkeit auf, um das festgesetzte Nutz- imd Brennholz zu fällen. Noch wehr als in den leiden ersten Kriegstvintern wird es diesmal Mi Arbeitskräften fehlen, um den Holzschlag rechtzeitig zu vollziehen. Während die Gesamtfläche der Staatswaldungen 53 556 Hektar beträgt bet einem Reinertrag von 731 348,65 Mk.. umfassen die Gemeinde-, Anstalts- und Standesherrlichen Waldungen rund 166 549 Hettar und 4 619 296,85 Mk. Reinertrag. hessische Erste üammer. Darmstadt 6. Dez. (Drahtnachricht.) Tie Erste Kammer trat heule vormittag 7*11 Uhr zu einer Vollsitzung zusammen. Präsident Fürst Solms-Hvhensolms-Lich gedachte bet Eröffnung rn erst des Ablebens des Fürsten zu Stollbcrg-Roßla aus dem Felde der .Ehre rmd :vidmete dann denr verstorbenen Finanzeninister Braun ehrende Worte des Gedenkens. Daraus wurde der Gesetzentwurf betteffend die Mahlen ^mn 37. Landtage nach kurzer Begründung durch den Staatsnrinister ohne weitere Debatte angenommen. Die Sitzung dauert fort. vermischte-. Ein großer Ausstand in Turin. Bern, 5. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Nach einer Meldung des ^Eorriere della Sera" aus Turin haben die Baumwoll- arbeiter den Generalstreik erklärt. 6000 Arbeiter sind in den Ausstand getreten. * * D o l t a i r e über die K r i e g s l i e f e r a n t e n. In alten französischen Anekdotensainmlnngen findet sich folgender Scherz. In einer Gesellschaft, der Voltaire beiwohnte, belustigte inan sich damit, Gauner- und Diebesgeschichten zu erzählen. Als Voltaire an die Reihe kam, Hub er an: „Es lvar einmal ein Kriegs- lieserant". — Da er nicht fortfnhr, und alle gespannt warteten, fragte einer: ,Nun weiter, weiter!* — „Aleine Geschichte ist zu Ende!" meinte Voltaire. Bkiefkaften -er Ue-akNon. EAnouyme 2rusragcn bleibcu nuberückfichtiGt.ß 5ch. Ott. Ein Kriegsinvalide, der vom Heeresdienst entlassen ivorden und Inhaber des Eisernen KrenzeS und der Hessischen TapserkeitSmedaille ist, ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, die Ordensbänder am Zivilrock zu tragen. Letzte Nachrichten. U-Boot-Gerückite in Amerika. Haag, 6. Toz. Reuter meldet aus New Burk, daß Gerüchte von einem Auftauckren deutscher U-Boote cm der a m e r i k a n i s ch c n Küste in Verkehr waren und erhebliche Unruhe an der New Vvrker Börse herbeisührden. Das Gerücht habe aber bis jetzt keine Bestätigung gefunden. Furchtbare Erplosion in Petersburg. Wien, 6. Dez. Wie „Rjetfch" berichtet, ereignete sich in Petersburg eine neue Explosion. In der Munitionsfabrik auf der Rasatannach fand sie statt. Die Ursache der.Explosion ist unbeknntt. Im Augenblick der Kawstrophe ivaren in der Fabrik mehrere T a u s e n d P e r s o n e n tätig, die offenbar alle zugrunde gegangen sind. Die RLunitionsfabrik ist infolge der Explosion total vernichtet rvorden. Die Detonation tvar derart stark, daß der Knall in der ganzen Stadt gehört wurde In vielen Häusern wurden die Fensterscheiben eingedrückt. Tie Regierung hat eine strenge llntersnckwng ein geleitet. Der Rückzug aus Athen. Bern, 6. Tetz. Wie Journal" aus Athen meldet, sind zahlreiche Ententeschiffc mit größeren Trnppenverbänden im Piräus angenommen. Zwischen der englischen irnd französischen Regierung findet ein eifriger Meirrnngsausrausch über die Berweridung dieser einstweilen bereitgestellten Truppenmassen statt. Der sranz-ösische Ministerrat, der bereits am Sonntag abend in einer langen Sonder- siltzmcg über die grieck>isck-e Krise beriet, hielt gestern eine neue Sitzung ab. Die Sprache der Pariser Presse bildet einen Anhalt barilr, in welckjem Sinne die Beschlüsse der Londoner trnd Pariser Käbinette ausfallen werden. Die Blätter verlangen nun nämlich offen die Abdankungdes Königs Konstantin. Wie die Prssse weiter berichtet, werden auch die gricchisck^en Gesmrdten in London rmd in Rom zur Demission veranlqßt werden. Der Priester der griechisck?en Kirche in Paris mußte versprechen, die Bittgebete für König Konstantin künftig aus dem Zeremoniell M,streichen. Bei der Verlesung^des Bittgebetes kmn es vorgestern in der Kirche zu höckyt peinlichen Zwischenfällen. ^ Lugano, 6. Dezember. „Secolo" meldet: In Athen beginnt R u he einzutreterc. Der verhaftete venizelistischc Bürgermeister NUrrde in Freiheit gesetzt. Die Zahlderfreiwilligzu den Waffen geeilten Reservisten übersteigt bereits 7 0 0 00 Man n. Dr. Hans Richter tz. Bayreuth. 6. Dctz. (WTB. Nichtamtl.) Kapellmeister Dr. Hans Richter ist in der letzten Nacht im Elfter von 73 Jahren 8 Monaten gestorben. Amtlicher Teil. Betr.: Ermittelungen über den Bestand cm Schinalspurbahnen von 60 Zentinreter Spunveite. An die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Soweit Sie noch! mit Erledigung unserer Verfügung vom 25. November 1916 (Kreisblait 153) im Rückstände sind, werden Sie daran mit Frist von 2\ Stunden erinnert. Gießen, den 5. Dctzember 1916. Grvßherzogliches Kreisamt Gießen, vr. 11 s i n g e r. Die Ziehung der für den l. und 2. Dezember angesehlen Ziehung der 6. Eisenacher Geldlotterie mußte verschoben werden, da die Kriegslage den Losabs«v zu stark beeinträchtigte. Die Ziehung findet unwiderruflich am 9. nad !t. MSirr 1917 statt. W Für die nns anläßlich unserer ® ,W7i Silberhochzeit erwiesene Aufmerksamkeit sagen auf diesem Wege innigen Dank. Adam Döring and Frtn Wieseck er Weg 13. ^chntrrecht Idee» irgend welch. Art w. an erstkl. Firma sachgem. verwertet. Ang.»nr m. Rückv. Firma »BraU,ar. CB1 », Karolinaerrg.25. U,,ss « 1 -1» ffTSackH n dle r d. Mcitk* Verlin Änblt die vorgeschr. Höchstvr. tür alle Sorten Säcke n. Pack' t"ch. « . fronlk, Nord -hnl. 3. Verl. gold. Zwicker tit Hülle. Gegen Belohnung abzugebcn LndwiaS- platz 3, I. Stock. [01W87 ' Todes-Anzeige. Es hat Gott dem Allmächtigen gefallen, meinen lieben, herzensguten Mann, unseren guten, treusorgenden Vater Georg Schneider heute mittag 12Vi Uhr nach kurzem schweren, mit grosser Geduld ertragenem Leiden, im 58. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Um stilles Beileid bitten die trauernde Gattin Maria Schneider, geb. Schneider, und Kinder Irene Schneider Alfred Schneider. Gießen (Wilhelmstrasse 35), den 5. Dezember 1916. Die Beerdigung findet Freitag, den 8. Dezember, nachmittags 3% Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt. — Es wird gebeten, von Trauerbesuchen abzusehen. Wß ire Am 21. November fiel nach 15monatiger treuer Pflichterfüllung im schweren Kampfe für sein Vaterland unser innigstgeliebter Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Schütze in der 2. Maschinen-Oewehr-Kompagnie des Grenadier-Regiments Nr. 11! im vollendeten 23. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Joseph Stiebei Frieda Stichel geb. Rosenberg Flora Stiebei Julius Jonas 8716 Rosa Jonas geb. Stiebei. Aliendorf a. d. Lumda, Londorf, den 5. Dez. 1916. WW Am 21. November fiel nach lömonatiger treuer Pflichterfüllung im schweren Kampfe für sein Vaterland unser innigstgeliebter Sohn, Bruder, Schwager und Onkel ir Im Dienste für sein Vaterland starb infolge eines Unfalles nach zweijähriger treuer Pflichterfüllung unser lieber Alter Iierr Dr. med. Paul Schaub Freiwilliger Arzt im hessischen Lazarettzug O 3. Statt besonderer Anzeige. Gestern nachm. 4^2 Uhr entschlief sanft nach kurzem schweren Leiden, im 68. Lehensjahre, meine liebe, gute Frau, unsere innigst- geliebto, Ireusorgende Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Eleonore Saas geh. Mohr Gaslampea Sassparherde empfiehlt 013520 i:i grober Auswahl billigst JnstallatiouS-Meschäst J B Tliüs’&ier» liTidwigstraßo 40. 8724 D] Burschenschaft Frankonia. I. A.: K o c h. Im Namen der Hinterbliebenen: Heinrich Saas. Gießen (Riegelpfad 31). Die Beerdigung, findet statt Freitag, den 8. Dezember 1916 nachm. 8 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes. (8748 Danksagung. Im Kampfe fürs Vaterland starb am 7. November 1916 unser lieber A. H. , Rechtsanwalt Hermann Bergheimer Unteroffizier d. Res. u. Offiziers-Aspiraat im Inf.-Regt. 49. Ehre seinem Andenken! 18709D Die Landsmannschaft Darmstadtia! Für die vielen Beweise herzlicher Teil- nahme bei dem Hinscheiden meines lieben Mannes, unseres guten Vaters, Schwiegervaters, Großvaters, Bruders, Schwagers und Onkels sagen wir hiermit allen unseren herzlichsten Dank. 018659 Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Frau Anna Pascher Mwe., geb. Walgenbach uud Kinder. Gießen (Niegelpfad 26), 5. Dezember 19°16. Dir.: Hermann Steingoetter. Freitag, d. B.Dezbr. 1916, abends 8 Uhr 8784 o (>. Freitags-Abonnements- Vorstellung. Gewöhnt. Preise »ermähigt). Jugendfreunde Lustspiel in 4 Aufzügen von Ludwig Fulda. Ende 10'/« Uhr. Gießener Konzert-Verein. DRITTES KONZERT. Freitag, den 8. Dezember 1916, abends 7 1 / i Uhr in der Stadtkirche Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die zahlreichen Kranzspenden sagt innigsten Dank Fra» Kmlm Mi,Ae gcb. WW. Lollar, den 6. Dezember 1916. ( 0 iBGf >4 mm Zur Ausführung großer Lieferungen von Proviantwagen und einfachen Wagen für die Heeresverwaltung sind für Soli, Chor und Orches'cer. 1. Mein Gott, wie lang’ ach lange? 2. Nun komm, der Heiden Heiland. 3. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes. Solisten: Thiidc Walther, Adele E. Gottheffl, Ludwig Rüge, Kammersänger Ernst Everts, Der akademische Gesangverein und der evangelische Kirchenchor. Mitgliederder Kapelle des Ers.-Bat. Inf.-Regt, „Kaiser Wilhelm“. Orgel: Otto Görlach. Leitung: Herr Prof. G. Trautmann. Der Bechstein-Flügel ist aus dem Hofpianoforte-Lager von WILH. RUDOLPH, hier. FTeberBchnß für Ka-i^gswohlfahrtszweck c. Eintrittskarten: i-PiatzM.3.-,2.piatzii.ä-.3. Pia:» I - - - — M. 1.—, Studentenkarten (numeriert, ; soweit Platz vorhanden) 75 Pfg., Schüler- uud Soldaten- karteu 30 Pfg. iu der Musikalienha n d 1 ung von Ernst Challier, Tel.671. Am Tage der Aufführungauch bei HciTn Hubert Heinz gegenüber der Stadtkirche. Oeffnung der Kirche 6 s /t Uhr. Sofort z)l vergeben. Selbständige, leistungsfähige Handwerksmeister aus diesen Gewerben wollen sich j unverzüglich wenden an die 87d4D Hessische Handwerker-Zentral-Geirossenschast, Berdingungsftette der Handwerkskammer Darmstadt, Neckarftratzc 3, Fernspr. 2L24. «"Stelle g& tür.kvrtwt vv ,'^bmenb von ^-alkalisches v •schnitte!. Bunte Wäsche. Körverreiniauna, Scheuern. ^ M5 5.-, Kiste 2l-0 Sick. Mk. 25.- unfrankiert. E;l " Kammer, Btrliu-Wilsi. 20, Detmolderstr. 61. 8743sl HaO-Lcitemageil iit allen Grösten vorrätig. Mül'ccci »omaicrliorn, Bleichstrape 10. [08ß2J 8610D Cafe Amend iCitraojBfäkiMi ? ? i't ein neuer, icßr leistungsMiger Kino-Apparat, welcher auch gleichzeitig als L&terna JVlasica au verwenden ist. Passendes Weihnachtsgeschenk für die altere Jugend, für Verwundete, zu gebrauchen iu Lazaretten, Betriebsfertig MK. 8-0.—. 8747a Miz.-Drogerio Zm Ereiizplatz Spczfaai-Photo-flSaws Kren/platz 9 Heute Mittwoch, 8 Uhr: Familien-Konzert Danitstädter Pädagogium bestanden seit Ostern d J.: 7 Abiturienten. 4 Primaner. 2 Fähnric] 1 Seckadett, 23 Ein. ihrige und 4 für andere Klass seit Kriegsbeginn bestanden 07 Schiller ihre Prüfung Prospekte durch den Leiter M. Ella« [8615D