Rr. 2(>6 Zweites Blatt 166. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntag». Beilagen-. „Htetzener FamiliendlStter'' und „Ureisdlall für den Kreis Stehen". Postscheckkonto: Frankfurt am Main Nr. U686. Sankverkehr: Sewerbebonk Stehen. General-Anzeiger für Gberhessen Samstag, November IW Zwillingsrunddruck und Verlag: B r ü hl'jcheUniversuäts-Bllch-u.Steindruckereu R. Lange, Gießen. Zchristleitung, Geschäftsstelle und Druckerei: Schulstraße?. Geschäfcsslelle u.Verlag: Schristleitung: 112. Anschrift für Drahtnachrichten: AnzeigerGießen- Asquith über die Lage. London, 10. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Auf dem Guild- G»att-Bankett hielt Asguith eine Rede, in der er u. a. sagte: Wir haben keinen und hatten nie Streit, im Gegenteil, lvir haben Liefe und aufrichtige .Freundschaft sü>r Griechenland. Als eine der Garantiemächte seiner Unabhängigkeit und Freiheit wi'ffr- sch«! mir gleichzeitig zu verhüten, daß. es in das germanische Netz Verstrickt wird, und es Var innerem Hader zu bemähren. Was wich immer für Maßregeln offenbar drastischer .Art von den Alliierten ergriffen worvet: sind, so sind sie nirr von der Nottvent- digkeit eingegeben, ,zn verhindern, daß Athen der Brennpunkt Und Mittelpunkt .deutscher .Werbetätigkeit und Intrigen w:rd,, -oder vielmehr sorisährt, das zu sein. Ich erkläre ganz offen, daß loir für diesen großen griechischen Patrioten Venizelos herzliche Sympathie haben. Er versicherte uns, und mir nahnten seine Versicherung voll an. daß seine Anstrengnngeir und Organisation keine antidynastischen Ziele verfolgen. Das einzige Ziel seines Strebens ist, daß in dieser Welt des Kampfes Griechenland eine dvürdige Rolle auf der Seite der Freiheit uud in einer fortschrittlichen Entwicklung, Nrit der Richtlinie der llnabhängrgleit und IFveiheit 'der Balkanvölker und osteuropäischer Gemeinschaften Spielen möge. - - Dies ist der Krieg für die kleinen Staaten. — ßWi-e kann Griechenland in einem solchen Kampfe beiseite stehen? 'Eines der Ziele der Alliierten und namentlich derer, die wie toiv fcu den Garantiemächten gehören, ist, daß mir noch einntal in der -Lage mären, in der wir uns befanden, als Venizelos Minrster-i Präsident mar, und lvir zuerst nach Saloniki gingen. Hellas tvar es, die als erste unter den Nationen in Europa das Licht der Freiheit anzündetc und Idem Einbruch der östlichen Barbarer und Tyvannei Widerstand leistete. Barbarei und Tyrannei sind emige Bernde des Besten im Nienscheu, ob sie von Osten oder von Westen kommen, ob sie unverhüllt und sctwnllos einherkommen oder bebehangen und verhüllt int Kleide der Kultur. Möge Griechenland sein Licht wieder anzünden und sich seiner unsterblichen Vergangenheit mürdig erweisen. Lassen Sie mich, ehe ich schließe, einige Worte über die all- '.gemeineren Aussichten der Lage sagen! Wik wollen >1rns über unsere Feinde keinen Illusionen hingeben. S:e sind große Organisatoren mrd vortreffliche Kämpfer auf den: Schlachtfelds, sie Und auch, ich will nicht sagen kunstvolle, aber doch uner- inüdliche Arbeiter aus emein ganz anderen Gebiete, aut dem Gebiete der Werbetätigkeit, llitb tu dieser Beziehung sind ihre Be- vrübimgen ans zwei Ziele gerichtet, darauf, die Alliierten zu oer- tzrneinigei:, und darauf, die össenllickfe Meinung der Neutralen für sich selbst einzusangen. Unt\ von dem zweiten Ziele zuerst zu sprechen: Es wird in den neutralen Ländern die Behauptung! vusgestreut, daß wir und die Alliierten finstere Absichten hätten, »ins nach dem .Kriege gegen sic zusammenznschließjen und eine un- jübersteigbare Steinmauer gegen ihren Handel zu errichten. Das ist eine kindliche Einbildung. Denn wem: das tvahr wäre. so -mirve es bedeuten, daß tvir alle zusammen auf wirtschaftlichen! iSelbstmvrd ausgingen. Es sollte überflüssig sein zu versichern, daß, wenn die Zeit für den Frieden gekonnnen sein wird, die Mliierten von dem Standpunkt ihrer eigenen Interessen aus aus nichts mehr Gewick>l legen werden, als darauft bw besten industriellen und finanziellen Beziehungen mit ben neutralen Mächten herzustellen. Das ers^rwahnte Ziel der deutschen Werbetätigkeit besteht in der Beeinflussung der öffentlichen Meinung in jedem der kriegführenden Ländw zngunftet: eines Sonderfriedens. Es tverden verschiedene Gründe hierfür an verschiedenen Stellen misgestreut. Beispielsweise wird hier in Großbritannien angegeben, Deutschland sei bereit, die Unab- bmrgigkert Belgiens wiederherzustellen und ihm Entschädigung zn leisten, und daß auf dieser Grurrdlage ein billiger Friede erlangt! -werden könne, sotveit besonders der britische Kriegszustand in -'Frage käme, daß wir von unseren Alliierten im Kriege weiter gezerrt würdet^, mit besonders die Ansprüche Frankreichs oder Rußlands oder Italiens zn befriedigen, an denen wir kein umnittel- Ewres Interesse oder Anteil hätten. Lassen Sie mich beiläufig be- mterfen, daß tvir ebenso zur Wiederberstellung und Unabhängigkeit Serbiens verpflichtet sind. Soweit ich sehe, hat niemand, der deutsche Werbetätigkeit betreibt, auch nur angedeutet. daß Deutschland bereit wäre, diesem Verlangen entgegenzukommen. Ich möchte iedock ohne Zögertt lind ohne Znrückhaltmig erklären, daß die Alliierten für eine gemeinsame Sache fechten Zrnd daß für das Ziel des Krieges ihre Interessen auch die virserigen sind, und daß der Siegt, der sic alle erfüllt, unsierev Meinung nach die wesentliche Bedingung des dauernden Friedens ist. Das Shstsem, das die deutsche Propaganda gegen unsere Alliierten, insbesondere Rußland altwendet, ist gerade entgegengesetzt. Tort loerden ivir als Macht Ist:caestellt, der es darunt zu tun ist, den Krieg fortzusetzen und die Möglichkeit eines Separatfriedens wie eines allgemeinen. Friedens zu Hintertreiben. Wir werdet hingestellt als das Volk, das Geld zu Wucherzinsen ausleiht, das aus der Munition und dem anderen Bedarf, den wir liefern, und ans der Verschiffung, die wir besorgen, gewaltige Gewinne zieht. Wir werden hingestellt, als erfüllten wir die uns von Napoleon zugeschriebene überlieferte Aufgabe einer Nation von Höckern und> Händlern, als beuteten wir skrupellos und ohne Maß tdie Notlage unserer Brüder im Streit ans. Ja, den Frieden wollet: wir, aber nur unter der einen Bedingung, daß der Krieg mit seinen ungeheuren Opfern, unsagbaren Leiden und ruhmvollen und unsterblichen Beispielen von Mut und Selbstlosigkeit nicht vergeblich gewesen sein soll. Ein Separatfr:e4 den kann nicht in Frage kvm nt e n und ein Frieden, mag er früher oder später kommen — ich will keinen Augenblick mem3 Ueberzengung verhehlen, daß der Kampf alle unsere Hilfsguellen, alle unsere Geduld und Entschlußkraft in Anspruch nehmen wird —, wird ein solcher sein müssen, der ausgebaut ist, auf einer sicheret: und festen Grtmdlage und Bürgschaft für die Schwackten, für die Freiheit Europas und für die zukünftige Freiheit der Welt. Die Aussprache im Aeichshaushaltsausschus;. (Schluß.) Der Vertreter der Fortschrittlichen Volks Part ei erklärt^ daß ungezählte Peitschen nicht nur bei uns dem Reichs- kattzler für die Zusammenstellung, die er gegeben habe, dankbar sein würden. Tie historischen Vorgänge seien außerordentlich glücklich und wirkungsvoll zusammcngestellt. T,as Gedächtnis, auch mancher Staatsmänner, für die tatsächlichen Vorgänge, sei merkwürdig schwach. Der Redner tvandte sich sodann scharf gegen dett Berliner Lokalattzeiger, der mit seiner unüberlegten .Handlungsweise säst in die Geschicke der Menschheit eingegriffen habe. Seine Freunde seien damft einverstanden, daß internationale Friedensbedingungen stätt- fänüen. Ob Lord Grep im Ernste die Hand zum Frieden ausge- streckt> habe, wolle er nicht untersuchen^ Wir sollten aber zeigen, daß uns ernst sei, zu seinen Gedanken Stelluttg zu nehmen. Ob es möglich sei, eine dauernde Friedenswahrnng zu schaffen, sei gewiß fraglich. Seine Freunde seien immer dafür getvesen, einen Versuch zu machen. Es werde keine ganz verlorene Mühe sein. Jetzt, habe die Sache natürlich eine andere Bedeutung als vor den: Kriege. Durch die ganze Menschheit iverde ritt ernstes Sehnen nach der Friedeus- sicherung gehen. Er sei froh, doch der Reichskanzler so deutlich ernste Mitarbeit versprochen habe. Vielleicht sei das von größerer Bedeutung. als man sich im Augrurblick vorstelle. Es sei gut, daß unsere Friedensliebe so klar und unzweideutig sestgestellt worden! se:. Erst müßtet: natürliche die Konsegnenzen aus dem gezogen werden. was uns angetan worden sei. Eine Weltordnung im englischen Sft.ne und nach englischem Wunsche dürfe es nicht geben. Das sei das Interesse der ganzen Welt. Grehs Ansichten böten nicht diei Grundlage für einen Weltfrieden. Darin teile er völlig die Auffassungen des Reichskanzlers. Wir verlanget: Schutz unserer Rechte und Sicherheiten für unser"- Et-twickesnug.,>Aucb teilte Freunds haben niemals aus dem Standpunkte gestanden, daß Belgien annektiert iverden müsse, utck> wünschen dies auch jetzt nicht. Damit sei die Frage aber nicht erledigt. Belgien dürfe nicht der Tummelplatz englischer Machtbestrebungei: auf dem Kontinente werden. Ter englische Einfluß müsse zugunsten des deutschen zurückgeschnitten werden. Zwischen diesen beiden Gesichtspunkten gebe es eine Reihe von Möglichkeiten. über die eine Auseinandersetzung erfolgen werde. Seine Freunde seiet: bereit, an diesen Fragen mitzuarbeiten. Der Redner der sozialdemokratischen Fraktion führte aus, der Reichskanzler habe die Schul dftage ausgerollt und ausgeführt, wie er sich die Herbeiführung des Friedens denke. Diese letztere Frage sei die tvichtigere. Es wäre besser gewesen, daß manches, was über die Schuldsrage erklärt worden sei, schon früher bekannt gegeben worden wäre, rvie die ztveite Instruktion! nach Wien. Der russische Befehl von 1912 müffe das Märchen zerstören, daß Rußland der angegriffene Teil gewesen se:. In allen Ländern wachse der Gedatrke, es tnüsse eit: Ende des Krieges werden. Mit Recht habe der Kanzler gesagt, der Schrei, daß in Zukunft die Kriege durch interitationale Verträge verhitchert würden, sei so groß, daß cr schließlich einen Erfolg haben müsse. Wrr hätten früher die Schiedsgerichte zu sehr en bagatelle behandelt gegenüber der Bedeutung, die ihr m Frantreich und England ber- gelegt worden sei. Der Kanzler habe die Befürchtung ausgesproä-en. daß England eine Friedensloalition nur wieder alleit: auf-englische Bedürfttffse zuschneiden würde. Trotzdem se: das Prinzip als richtig anzuerkennen.'Wichtig sei, daß der Kat .nals eins Annexion Belgiens verlangt habe. Es dürften aber Belgien niemals unel-renhafte Bedingungen auferlegt werden, bic £ine Verständigung hindert: würden. Das Reichsinteressc verlange nicht, daß wir Belgien militärisch, politisch und wirtschaftlich in der Hand behielten. Es fei ein gutes Programm', daß tvir uns' at: die Spitze einer Koalition stellet: wollten, die beit Krieg verhindern solle. Das Deutsche Reich führe einen Verteidiguitgs-, keinen Eroberungskrieg. Daß t>er Reichskanzler ff: den früheren Redet: dre Tapferkeit der Franzosen gelobt habe, habe gut gewirkt: es se: zu hoffen, daß er i:ock) über seine heutige Reoe hinaus die Friedensbereitschast: Deutschlands erkläre, datrn tvürden die feindlichen Völker ihren. Regierungen die Schuld an der Weiterft'ihruug des Kricges geben. Der Vertreter der konservativen Parte: erklärte, tvas der Kanzler über die Kriegsnrsachen gesagt habe, sei überzeugend und wert, im In- und Auslande verbreitet zu tverden. Unsere Ieinde, die sich auch durch unwiderlegliche Tatsachen nicht überzeugen lassen wollten, tvürden es auch nach diesen Ausführungen nicht tun. Für den Friedete fei jedenfalls wohl nicht die Auffassung über die Nrsach/ei: des Krieges entscheidend, sondern die Machtstellung, die 'wir uns errungen hätten. Was den internationalen Butü> zur Erhaltung des Friedens betreffe, so köm:e er dem Vorredner nicht beisftmmen, daß wir im Haag uns zt: wenig zustimmend zu diesen Ideen verhaltet: hättet:. Es sei notwendig gewesen, die Vorbehalte offen auszusprechen. Wenn man meine, das habe die Feindseligkeit gegen uns erhöht, so könne er dem nicht zustiurmen. Tie Feindseligkeit habe die anderen bekanntet: Gründe gehabt, bei England lag sie itt dem 'Entschluß, uns nicht hochkommen zu lassen. Wie die Dinge heute lägen, könne er dem Gedanken beiftichten, daß auch wir nach dem Kriege ehrlich versuchen müßten, an den intertmtionalen Friedensabmachungen mffzuwirken. Der Vorschlag allerdings, den Greh in dieser Beziehung mache, sei als solcher nicht ernst zu nehmen. Wenn Grey von idealet: Bestrebungen zur Erhaltung des Friedens spreche, so meine er das englische Ziel, einen Bund zu schaffen, der Teutscl)- land politisch isoliere, militärisch vernichte und wirtschaftlich boykottiere. Ein Bund mit dem Ziele, den Friedensstörer im Zaume zu halten, sei erstrebenswert: entscheidend für die Err^chung dieses Zieles werde letzten Endes die Machtstelluttg sein, die wir uns in diesem uns anfgezwnngenen Verteidigungskriege erkämpfen. In diesem iZulamMenhange stehe auch, die Erörterung des Manifestes über Polet:. Seinen Zweck erblicke der Redner darin, daß Polen dett Anschluß Mt die Zentralmächte erhalte. Er könne vielleicht nicht ff: dem Maße, wie die Vorredner, die Zweifel zurückstellen, ob dies Ziel erreicht werden würde, und ob der jetzige Augenblick der richtige gewesen sei, um diesen Teil der Friedensverhandlungen vorwegzunehnren. Er lege jetzt tveniger Wert aus die Erörterung dieser Zweifel, sondern sei gewillt, mit den vollendeten Tatsachen zu reckmen und das Hauptgewicht auf die Frage zu legen, wie weiter verfahren werden soll, lieber Belgien stehe er in.einem entschiedenen Gegensatz zu dem Redner der sozialdernvkratischen Fraktion, der lediglich das negative Ziel ausgesprochen habe; daß wir atlk jeden Etnsluß verzichteten, sei 'direkt eine Utopie.^wenn der Vor- rebitct von den Erklärungen solcher^ Verztchtletstungen aus die ^ÄvMmtzung allers dessen, was wir militärisch mit urcserem Blute errungen haben, süh einen günstigen Einfluß aus die Beendigimg des Krieges verspreche. Mit dem Zentrumsredner sei er einverstanden darin, daß wir sorgen mußten, Belgien' nicht toieder als ein Einfallstor benutzen zu lassen. Er sei aber auch dafür, das Land als eine Stärkung unserer Machtstellimg zur See nutzbar zu machen. Wie wichtig das sei, habe unser jüngster Vorstoß ff: den Kanal bewiesen. Lllrch jeglichen Verzicht Frankreich gegenüber könne cr nicht zustffnmen. Mit dem Zentrumsredner wünsche er, der Kanzler möchte positiv erklären, daß mit der Ablehnung der Annexiot: doch eine Berücksichtigung dieser Gesichtspunkte verbündet: sein müsse. Ein Redner der Sozialdemokratischen Arbeits- gemeittschaft führte ans, am wichtigsten seien die Ausführungen über den Frieden, und er möchte bei: Satz rchterstreichen, daß wir an jeder Koalitiot: teilnehmen würdet:, die den Frieden sichere. Grep habe niemals det: Gedanken ausgesprochen, daß Deutschland boykottiert und verttübtet werdet: solle, im Gegentei!, er^habe dies wiederholt abgelehnt. Was der Vorredner wolle, sei, daß Belgien zu einem Vasallenstaat werde. Wenn wir solche Programme aufrecht erhielten, tvürden wir nie den Frieden bekommen. Solang^ (Bicfecttcr Stadttheater. Maria Stuart. Trauersprel von Friedrich von Schiller. Zu Schillers Geburtstag war diese Ausftihrung in die Wege Leitet. Sie war im höchsten Grade verdienstvoll. Tenn sie ertvies, Laß Schiller auch an der Provinzbühne möglich ist, vhtte daß eine der berüchtigten 'Lchülervorstellungen daraus wird. Es bedarf nur einer getvissenhafteu Vorbereitung und des küitsllerischen Ernstes der Darsteller. Ai: beidem fehlte es diesmal nicht. Wilhelm Hellmuth, dessen sachliche Spielleitung schon öfter lobend anerkcvtnt wurde, gebührt besonderer Tank für diese Aufführung. Er hat ein gutes Auge für die Erfordernisse des klassischen Stückes. Er hatte auch die Räume klug ausgebaut, so daß bis aus unbedeutende Kleinigkeiten nichts daran auszusetzen ivar. Zn diesen Kleinigkeiten gehört der Vorhang in der letzten Szene, dessen roter Streifen das gleich,farbenc Haar der Königin Elisabeth als Farbwert aus sog. Die Darsteller übertrafen insgesamt und im einzelnen die Er- lwartungen, die man nach den: ersten klasisschen Stücke, dem' !>.Nathan", hegen durfte. Wo eff: Lob ehrlich verdient ist, soll nicht !damit gekargt tverden. Ties gilt für die noch sehr jugendliche Künstlerin Llda M a h r, die in der Rolle der Maria Stuart eine künst- jlerische Reife an den Tag legte, die nach den bisherigen .Erfahrungen che: ihr nicht zn vermuten war. Mag sein, daß sie in früheren .'Rollen feine Gelegenheit hatte, solch überraschendes Können f,u .entfalten. Hier erschloß es sich zn einer einl-eitliä-en, langsam s:ch steigernden Größe. Man fühlte: dieses Spiel tvar qus einer liefen lPerim^rlichung in das Seelenleben der leidenden Königin hervvr- .gewachsen. Daher tvar jeder Don echt und jede sparsame Geste Idurchgeisffgt. So schritt sie ohne Nachlassen der Spannkraft aus idem Staube ihrer Ertffedrigung zum leidenschaftlichen Triumph über jihre Gegnerin tmd zur geklärten Absage an die irdische iHMt Es bleibt zu erwarten, ob es der Mnstlerin ein zweites Mal gelingen wird, eine Gestalt so aus einem Guß zu schassen. Als Gegnerin stand ihr Ell: Dornhöser gegenüber. Sie hatte der Nach- 'wehen einer Erkältung wegen um Rücksichtnahme bitten lassen. sEs wäre tlicht erforderlich gewesen, denn das Strenge, etwas Frostige der Ettgländerin lag unztoeifelhaft in ihrer Art, und so -erzielte auch sie einen Volten Erfolg. Die Gestalt der Elisabeth ge- -wann bei ihr ein vorzügliches Gepräge, was sich zlumal in den 'letzten Auftritten erwies. In der Zusammenkunft mit Elisabeth thätte eff: Nein wenig 9!ervosität die Beherrschtheit durchbrechen ^dürfen. Adolf Falken gab den Mortimer mit dem leidenschast- .lichen Pathos, das dieser Gestalt naheliegt. Eine Milderung des Drestifsimo zum Vivace hätte ihn vor einigen sprachlichen Ent- gleisunget: behütet. Graf von Leicester, Oskar F e i g e l, konnte ff: dem Schwanken seines Charakters nicht überzeugen. Wer Krone gegen Krone ausspielt, muß besttmmter umrissen sein. Vorbildlich in Maske und Spiel war iviederum Max W e s o l o w s k i als Baron von Burleigh. Ein Hagen von Tronje, ftnster, unbeugsam und treu, erriet er die geheimen Wunsche seiner .Königin und führte sie aus. Besser konnte der Charakter Burleighs kaum gezeichnet werden. Wffhelm Hellmuth gab den ehrlichen Shrewsbury. Erwähnt seien noch Hans Werthmann, Kurt L e r ch, Emil W a l d e n und Luise D e l o s ea. Das Haus war ausverkouft und zeigte beifallsfreudig seine Anerkennung sirr das Gebotene. zz. * Gberhesfischer ttunstoerein. Gießen, 10. November 1916. Tie erste Ausstellung dieses Winters hat Pani Cassierer-Berlin mit einer Sammlung beschickt, die gute Namen attstoeift. Zwei Lieberntanns, zwei Leistikows und ein Trübner, das sind Namen, die allein schon ihre Anziehungskraft ansübet: tverdm. Auf dis Feinheffei: des „Reiter am Meer" von L i e b e r m a n n aufmerksam zu machen, erübrigt sich. Seine „Zwei Hunde", die das Datum 1914 tragen, offenbaret: in der Behattdlnng des Felles ebenfalls die immer noch meisterliche Techtcik dieses begabtesten deutschen Impressionisten. Leistikows „Herbst in Meran" und „Kirchhof im Frühling" sind mit einer ttänmerischetr Versonne::- 'peit gestaltet, die dem Beschauer ihren Stimmutrgsgehalt anf- ztoingt. Trübners „Herbst" gehört nicht zu den besten Schöpsungen dieses Meisters, fesselt aber ebenfalls stark. Ulrich H ü b - t:e r ist mit zwei überraschend jchirf gesehenen und flott gemalten Landschaften „Herbstsommer" und „Wintertmhe" vertteten, die außerdem beit Vorzug einer guten Fläck)-enausteilnng haben. Von! zwei Bildern Theo von Brock Husens getoffurt die Landschaft „Aus Nienport", mis dem recksten Abstand gesehen, eine außerordentliche Raumtiefe und farbige Kraft. An Leuchtkraft der Farbe tvetteisert damit Romat von Kardorffs „Plakatsäule an der Lützowbrücke". Eine glänzende Beherrscknutg des Raumes beweist H. Beck manu /mit dem impressionistisch gesehenen ,.Strandbild"ansschnitt. W. Rösler leitet mit seinen beiden» Bildert: „Badettde" und „Landschaft mit Straße" zu mehr expressionistischer Sehweise über. „Die Landschaft mit Sttaße" hat, voi: Einzelheiten abgesehen, große künstlerische Qualitätei:, was! besotlders bei der Behandlung des Lichtes hervovtrrtt, das über der fernen Stadt liegt. Ztoei schnmcke lichtvolle Landschaftsbilder hat Klein-Tiepold ausgestellt. Zumal die „Kühe auf der Werde" sind in einem seinen Lichte gebadet. 'Außer dieser Sammlung Cassierer ist noch effre Reihe von Künstlern vertreten. Mehrere Arbeiten von G. Segantini weisen eine eigenartige Technik aus, die an sich eine Neuerirng darstellen oürfte. Die Farbe ist mit spitzer Spachtel aufgetragen. Eine gute Wirkung wäre damit sicherlich zu erreichen, werm der Künstler ebenso wie die Darstellung eines Blütengehänges die Gesetze der Raumtiefe und die Anatomie des menschlichen Körpers beherrschte. Ter Raum geht von der Fläche nicht los und die Figuren wirken puppenhaft leblos. Wir erwähnet: noch eilte Bilderserie des Frankfurter Künstlers Bahner, besonders die Landschaft „Aus dem Vogelsberg", tresflicho Landschaften von M. Fritz, zumal der in einem seinen Braut: abgetönte „Kieserttwald", seine „Niedersächsische Küche" und „Abend", das „Fünsbäume-Kreuz" von P. L e u t e r i tz, stim- numgsvolle Tierbilder von W. T i e d g e n. mit unendlicher Sorgfalt gemalte Landschaften von I. G. Mohr und eine gehalwolle Landschaft von C. Felder. Liebltaber der dünnflüssigen Oel- technik werden an dem Bilde „Dorfstrategen" ihre Freude haben. Olga H a s s e l m a n t: - K u r die mehrfach hier schon aus- stellte, zeigt ein für sie charattcristisches Pastell „Lauernde Zuaven" rntb eilt lebensvolles Porträt des beim Bergen eines verwundetet: Franzosen von einer heimtückischen Kugel tliedergestreckten Leutnants Schenk. Zmn Schlüsse sei wiederum auf die außerordentlich feinen Radierungen von H. H a b e r l aufmerksam gemacht, die wir be' einer der letzten Ausstellungen besonders hervorhoben. zz. * — Der König her amerikanischen Wetterpropheten. Der New Porker Professor Cleveland Abbe, dessen Tod die amerikanischen Blätter meldeten, war in det: Vereinigten Staaten als der König der amerikanischen Wetterpropheten bekannt. Ein halbes Jahrhundert hindurch beschäftigte Professor Abbe sich ausschließlich mit der Beobachtung der Wetterverhchttüsse Nordamerikas, und man behauptet, daß die außerordentliche Treffsicherheit der Wetterprophezeiungen der meteorologischen Station itt Washiug tot: hauptsächlich der bfftgebende:: Tätigkeit Cleveland Abbe's tu verdanken Ist. Die Wettervoraussage spielt in dcn: Bereinigten Staaten eine viel größere Rolle als bei uns, besonders in Verbindung mit großen Börsenspekulationen in Weizen oder anderen Bodenprodukten. In jedem Geschäftsbureau wird eine ungeheure Kärtenmappe der Vereinigten Staaten gehalten, auf der die durch schnittlichen W^tterverhältniffe nach den Erfahrmtgen und Voraus sagen farbig eingetragen siiw. Auf die Angaben dieser Karlen, in die man täglich die aus Washington telegraphierte Wettervoraussage einzeichnet, stürzen sich zahlreiche unternehmende Getreide spekulanten. Darum hätten auch sie einige Veranlassung, dankbar des Königs der Wetterpropheten zu gedenken be*r Mnzter fee positiven (Srffäritn^cri c&gc&f itrtb gegen bfe Ämrexionifte-rr nicht protestiere, bleibe der (Äitdruck bestehen, daß er ÜM«r zustimnie. lieber die Schuldfrage zu sprechen, habe nicht viel Zweck, weil ttttm doch niemand überzeuge. Wenn man volle Klärung schaffen wolle, müsse man die gesamten Berhandkungeft zwischen Deutschland und -Oesterreich veröffentlichen. Der rrrffiiche Mobilisat ionsbefehl von 1912 sei ein wichtiges Dokument, das mrt den Erklärungen des russischer Kaisers, es werde nicht gegen Deutschland mobilisiert, im Widerspruch stehe. Der Redner geht sodann -des Näheren aus die Ereignisse kurz, vor Ausbruch des §er Vertreter der Reichspartei erklärte, daß auch die Rechte und die Wirtschaftsverbände nie den Standpunkt der Lln- nexion vertreten Hütten. Durch, unsere Politik in Belgien, besonders gegenüber den Blumen, hätten wir bewiesen, daß wir Verständnis sür die Bedürfnisse des Landes haben. Das werde in Zukunst seine Früchte tragen. Wir wollen die Sicherheit, daß irnr nicht in loenigen Jahren neue Opfer bringen müssen. Xie ftanzösische Sozialdemot'ratie wolle Elscctz-Lothringen haben. >L>re stelle also uns „unehrenhafte Bedingimgen". Tie Ration werde dankbar fern, wenn sie erfahren, daß wir alle eine künftige Schutzwehr verlangen. Von einem Vasallenstaat brauche noch nicht gesprochen werden. Es gäbe auck? sonst Garantien gegen einen neuen ruchlosen Ueber- fall. Tie Schieosgerrchtsidee ist den: Redner sympathisch. Wenn wir uns aber 1914 auf ^chiedsgerichtsverhandlungen eingelassen hätten, hätten wir den Gegnern, die erst 1916 losschlagen wollten, Zeit gelassen, die Rüstungen zu vollenden. Gin Mitglied der sozialdemokratischen Fraktion führte aus, daß die Diskussion der Schuldfrage umso günstiger für Deutschland ausfalle, je gründlicher man sich in sie vertiefe. Lin- sichtlich der russischen Mobilmachung sei es gut, nicht nur das Augenmerk aus die russische Totalmobilmachung, sondern auch auf die schon vorher fortschreitend sich erweiternden Teilmobilmachungen -zu richten. Seit 25. Juli 1914 wurde in Rußland mobilisiert. Zuerst die 13 Armeekorps als Antwort auf die Mobilisierung von acht österreichischen Korps gegen Serbien, sodann aber die umfassende Teilmobilisation in den nächsten Tagen auch in den nördlichen und östlichen Bezirken. Dafür liegen außer dem Bericht des belgischen Gesandten aus Petersburg, det im deutschen Weißbuch enthalten sei, auch wertvolle Zeugnisse aus der Presse der Ententelander vor. So telegraphierte der Petersburger Berichterstatter des „Temps" am 29. Juli: „Die Mobilisierung schreitet in Kiew, Odessa, Wilna (!), Warschau (!) und St. Petersburg (!) fort. Trup- venzüge passieren Warschau alle Viertelstunden." Am gleichen Tage berichtete Reuter: „Anzeichen dafür sind vorhanden, daß die ganze umfangreiche militärische Maschinerie bald in Bewegung gesetzt wird," und am 30. Juli telegraphierte der Korrespondent des „Daily Chronicle", Herold Williams, aus Petersburg: „Der Befehl für die partielle Mobilisierung ist als Antwort auf die österreichische Kriegserklärung gedacht: tatsächlich ist sie absolut und allgemein. Die Reservisten in den nördlichen Distrikten sind ebenfalls zu den Fahnen gerufen worden." Darnach erklärt sich die wachsende Unruhe in Deutschland in jenen Tagen. Man sah die sich von Osten heran'- wälzende, von Täg zu Tag cm bedrohlicher Ausdehnung zunehmende Lawine. Aus dieser Situation begreift sich denn auch die an sich sehr bedauerliche Voreiligkeit im „Berliner Lokal-Anzeiger". Gin polnisches Mitglied des Ausschusses sprach sich gegen jebe Annexion aus. Aus Hessen. Darmst-abt, 10. Nov. Tie Erste Kammer der Land- stände wird voraussichtlich noch vor dem Weihnachtsfest zu einer kurzen Plenarsitzung zufanpmentreten. Am Mittwoch, den 15. November, ist zunächst der Finanzausschuß der Ersten Kammer zur Beratung der in der kürzlich von der Zweiten Kamnier verabschiedeten Anträge und Gesetzentwürfe einberufen worden) und am gleichen Tage kommt auch, der Gesetzg ebungsaus^ schuß der Ersten Kammer zu einer Sitzung zusammen, der sich besonders mft dem Gesetzentwurf über die Verlängerung der L a n d- tagswaplnr andate xu beschäftigen 'haben wird. Der Zweiten Kammer der Stände liegen folgende Anträge vor: 1. Abgeordneter Dr. Weber beantragt, Großh. Regierung zu ersuchen, bei der Reichsleitung veranlassen zu wollen, daß den Sammlern von Bucheckern die Hälfte (statt 1 / 4 ) der gesammelten Mengen und größeren Familien (über vier Mitgliedern) eine .Höchstmenge bis zu 50 Kilogramm überlassen bleibt. Der Preis sür 1 Kilogramm Bucheckern möchte vom 1. November 1916 ab auf eine Mark festzusetzen sein. Zugleich erscheint es dringend im Interesse der wichtigen Sache gelegen, daß amtlich von den Reichs- und Landesbehörden die bindende Zusicherung öffentlich bekannt gegeben wird, daß das gewonnene Oel in erster Linie zur Versorgung des Feldheeres und der Arbeiter sür den Heeresbedarf dient und daß Geschäftsgewinne am Oel und den Oelkuchen weder von den Behörden noch den Zwischenstellen erzielt werden dürfen. 2. Dringlicher Antrag des Abgeordneten Dorsch, eine Durchimpfung der Schweinebestände gegen Rotlau f s e u ch e vorzunehmen, oder, wenn dies aus irgend einem Grunde untunlich ist, mindestens die Schweinebestände der Orte dnrchzuimpfen, wo Fälle von Schweinerotlauf festgestellt werden. 3. Dringliche Anfrage des Abgeordneten Reh, betreffend: No t st andskreditean Kriegsteilnehmer. Die Anträge Köhler und Dr. Osann sowie Reh und Genossen betreffend Not- standskreditefürKriegsteilnehmer sind im Mai 1916 im Ausschuß behandelt worden. Damals hat Großherzogliche Regierung zugesagt, eine entsprechende Vorlage baldigst dem Landtage zugehen zu lassen. Gelegentlich der Landtagsverhandlungen hat Großherzogliche Regierung erwähnt, daß diese Gesetzesvorlage fertig gestellt sei und dem Landtage in Kürze vorgelegt werbe. Bis heute ist dies nicht erfolgt. Bei der Dringlichkeit der Sache tragt Abg. Reh daher ergebenst an, welche Hindernisse der Einbringung der Vorlage im Wege stehen. Arrs Stadt und Land. Gießen, 11. November 1916. Rotes Kreuz. Zum dritten Male seit Kriegsbeginn tritt der Hessische Lan- desverein vom Roten Kreuz mit einem Bericht über seine Tätigkeit an die Oeffentlichkeit. Wir geben hier eine kurze Zusammenstellung der Hauptpunkte dieser Rechenschaftsablage, an der ja die weitesten Krerse unseres Volkes, die Spender zumal, ein großes Interesse haben. v Das Rote .Kreuz ist in allett Arbeitsgebieten bemüht geblieben, ,einen vielseitigen Ausgaben gerecht zu werden. Es hat seit Kwiegs- begrnn rm Großherzogtum über 2060 Krankenträger und nahezu 400 Pfleger neu ausgebildet. Die Gesamtzahl des in die Etappe entsandten Personals ist auf 607 Personen angewachsen. Der Bericht nennt die Namen von vier Krankenpflegern, die in treuer Pflichterfüllung ihr Leben dem Vaterland geopfert haben. Im Heimatgebie't, d. h. im Großherzogtum Hessen, wirken in der freiwilligen Krankenpflege nach wie vor 3000 Personen: mehr als 95 000 Verwundete und Kranke wurden seit Kriegsbeginn geordneter Pflege und Behandlung zugeführt. 64 000 Mark erforderte die Bekleidung und Ausrüstung des in Etappe und Heimat tätigen Personals. Seit dem 1. Oktober 1915 wurden 257 Helferinnen zu Hilfchchwestern, 231 Helferin-Schülerinnen zu Helferinnen ernannt. 69 Vereinslazarette mit 4000 Belten standen zur Verfügung. In ihnen wurden vom Beginn des Krieges bis zum 1. August 1916 39 000 Verwundete verpflegt; insgesamt war für die Lazarettverpftegung die stattliche Summe von 5 Millionen Mark aufzuwenden. Es ist leicht zu verstehen, daß hier eine gewaltige Arbeit geleistet würbe, zu der ein sehr großes Betriebskapital gehört, wenn auch die für die Vereinslazarette aufgewandten Summen größtenteils von der Heeresleitung zurückerstattet werden. Trotz immer mehr erschwerter Beschaffung wurden von der ^aterialienabf-iluttg L i e b e s g a b e n im Werte von 136 000 Mark an 16 232 Soldaten verabfolgt; besonders an Weihnachten Truppen, Lazarettinsassen. Pflegepersonal und Flotte x r f bnab. Mit einer einzigen Ausnahme erreichten alle ihr zahlreiche Dankschreiben widerlegen den vielfach verbreiteten fischen Ottcmhtn, als sei hier etwas verabsüuntt worden. Die Kriegsausftellung blieb mft 10000 Mark Reingewinn hinter dem von ihr erhofften Ertrag zurück. An Unterstützungen für Angehörige Einberufener, Hinterbliebene wurden rund 65 000 Mark verausgabt. In 139 Transporten wurden 7252 Deutsche und 2831 Gefangene von der Krankenbeförderungs-- abteilung befördert; die Verpflegungsstelle am Hauptbahrchof Darmstadt hat vom 1. Oktober 1915 bis zum 31. Juli 1916 10 654 Verpflegungen und 43119 Erfrischungen verabfolgt. Vereinslazarettzug T hat in 56 Fahrten 14 000 Mann, 0 3 in 39 Fahrten 10 275 Mann heimbefördert. Aus der regen Tätigkeit der Abteilung für Vermiß tenermittelung und Gefangenenfürsorge verdient befOnbors die Sammlung für deutsche Gefangene in Rußland Erwähnung; sie er- 9 Hirsch Kupfer, Heddernheimer und Munscheid waren gebessert. Auto- und Elektrowerte schrvöchten sich etwas ab. Eünges Interesse bestand für Lindes Eismaschinen und für chemische Werte, namentlich für Badische Amlin, Elberfelder Farben, Gricsheimer und Scheideanstalt. Für Bankaktien trat vorübergehend' größere Kauflust hervor, ebenso für S ch i f f a h r t s a k t i e n , die zum Wochenschluß ansehnliche Kürsbesserungen erzielten. Deutsche Anleihen lagen fest. Von ftemden Staatsanleihen waren Argentinier und Mexikaner gebessert. Geld war leicht. Privatdiskoni! 4V 16 Prozent. Auch während des Krieyss liefere ich mit Imars.-Einlage,hell Eiche imit., 3-türiger Schrank,Waschkommod. ' » ,-i.Spiegelauss.. 2Nacht- W schränke, 2 Bettstellen, ' 2Stüble,lHandtuchhalt. Schlaf-, Wohnzimmer und Küche 2 Betten, 1 Waschkom., 2 Nachtschränke, 1 Schrank, 1 Divan, 1 Vertikow, 1 Tisch, 4 Stühle. 1 .Küchenschrank, lTisch,2Stühle. Kompl. Küche m. modern. Verglasung. 5472! Steinttraße 23 sofort Wohnung von 2 Zim und Kucke zu vermiet, diäheres Nord-Anlage 38 Bureau m. Kttcho zir verm JLövrengasse 9. 1 Verschiedene Wilüelmstrage 10 p. 6-Zim mer-Wohng., Friedrichstr. 15. 3. Stock 5-Zimmer-Wvhnung -.vermiet. Näh.Frankfurter Straße 29. 14806 Krofiwrfer Str. 30 ist Jm Parterrestock eine Bäckerei mit Ladei u. 4 -Zkmmer-Wohn., letztere evtl. a. allein, im I.St. eine 4-Zim.»Wolin. — beide mit Zubehör und Garten anteil für sofort oder später zu vermieten. Nah. bei [ 0|2S C. Alleartörler, Crednerstr. 43 a. zus. m. Gartenant. ustv.bal'd beziehbar billig z. verm. Nah V/allwisir. 73, Erdgesch. [^^ Li. 3-4-ZlwmEr-WnLll. zu verniieten. Klaudrsohrst?.71!. Eine 3- und eine 4-Zim:ucr Wobnnng 'Rodbcimcrstr. 51 u. 53 sogleich od. später zu vermieten. Näh. Bahn hosstraßc 65. [7957 2-, 3- u. 4-Zimmerwobn. zn vermieten. Webrum, Erednerstraße 50. 17617 mm u Tische, Stühle, Bertikows, Schränke, Sofas, Kommoden anl bequeme & b z a h 3 y ei g 1 ; Größter oberhessischer Möbelversand ^ J. Jüans LaplaveilZ. 7,Eingang Schloß gasse, 2- b. 3-Zlm. • Wobimag 3u vermieten, auf Wunsch mit Stallung und Scheuer. Näheres Schloßgaffe 16 im Laden. [7944 Bleichstraße 11. Kleine Wohnung (1 Zim. 2 Kabinett und Küche» an ruhige Leute zu vermieten. Näheres Licbigstraße 61 n. Bleichstr. 11 I. [6666 Sch.Marisardcn-Wobnnng 3. verm. Kreuzplatz 19. [8009 Ll. VJohn. z. verm., 1 Trevve hoch. VkisssekerMsg IS f01S5tM 377“ Wohrann^ sofort billig zu vermieten. Marburger Str. 29. [<»-«< 29 Zwei itnoiiiM. Zimmer mit oder ohne Küche im III. Stock an ruhige Leute zu vermieten. Näheres Selterö- weg 89 1 . [013190 Grußes, irnmöb’. Ziemer mit Kabinett zu vermieten. Näh. in der Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. [618198 metuiKjei | Möbl. Zimmer 8*t Bermetdmrg Mn Verwechselungen MKbbertettung mm BerwietaafS* Kotigen ofc«r dql. i#*rb dringend um *n*a%ebeTH«=eT«*w»!ommer gebet. Vertag des Gieh-AnZeigers List müdl. Woiinz. n. Schlafs. m. 2 B.a. einz. z. v. Gasbel j L,arS8r.-rhi[.-?!aiL 16 I. [°* 3173 i Peasiaa Brandl Neuen Efi?.s22 I (Bellevue)Zim.m. u.ohneVer. j pfleg, f. jede Zeitdauer. Mil tag- u. Abendlisch. Elektrisch Licht, Bad. Tel. 1085 [8099 ö Zimmer ] Moderne 6 -Zimmer-Wohnung per sofort oder später zu vermieten. W. ftilblngrer, Seltersweg 79 a. 6867 OsMnUeo 31 p., sch. 6 -Z‘el- Wahn. m. Mansz. zu v. Näh. Bergstr. 17 U b. XL Wallach, Bismarckstraße 14 II. [ 7779 8(191 1 Schön möbl. Wobn. « Schlaszim., auch einzeln ab zugeb.. z.verm.Telef.,Klavier, elektr. Licht. Liebiattr. 15. Möbl. Zimmer in gutem Hause bei einer alleinstellen den Dame zu verm. Schr. Angeb. u. 013203 a. d. G. Anz. Möbl. Zimmer zu vermieten Löberltraße 1 Part. [013202 2 ger. 6.Zimm.-Wohnung m. reich!. Zubehör zu verm. 81191 Näh. Plockttraße 14 I. 8 Zimmer Seh.5-Zim.-W8hag.. vart., m. Gas, Ltzvlrtr. 16 bald, z. verm. Näh.Mw, Friedrichstr. 141. Bahnhofstr. 49 5-Zimmerwobnung, sämtl. Zubehör, 2 Balkons, Trockenboden, Bteichplatz, 2. Stock zu vermi eten. _ [7426 ßocsslr. 235-Z.-W. m.Zubeh. sos. od. später zu verm. Näh. Groß. Steinweg 201. 7162 Bleichstraße 16 A ist auf sofort od. später fler I. Stock, bestehend aus: 5 Zim., Zubeh., Gas.SarieBant. ko vermieten. Die Wehn nag isi non kergsr. Näh. d. Heiar. Wallach. Bismarckstraße 14II. f ol81iü7 Möbl. Zimmer nt od. ohne Pension zu vermieten. [° 13215 Brandgaffe 2 Möbl. Zimmer an Fräulein vermieten. LsLr«sg43 XU, "e Nord-Anlage. (913224 z. v< Ecke ! Ltiden u d£rTT\ 5471] Bleichstr. 5 p. Laden mit 4-Ztm.-Wohnuna sofort billig zu vermieten. Näheres Nord-Anlage^3 8 Burea u. 739 '(Hans, Marktstraße 25, schöner Erkladcn, per sofort oder später billig zu vermieten od. zu verkaufen. Näheres Licbigstraße 3. Laden in besterGeschäftslage z. verm. m. od. ohne Wohnung, od. Haus z. verkaufen. Schr. Angeh. unt. 8151 an die Geschäftsstelle des Gieß. Anz. f~ 4 Zimmer | LKißcirdkrger Äez ßä 4 Zimmer Wobnung, neuhergerichtet, sofort zu vermieten. Näheres bei (6211 Herz berger, Löberstraße 3. 4-Z.-Wohu., J. Stock, zu verm. Fra nkfurter Str. 71. [ 01894S 4-Zim.-Wo hu., geräumige Mansarde, mit Zubehör zu verm. Sls.:'c22vw. 42 ?. [ 8133 1 3 Zimin &r ~\ 3-ZiNAer-Woljii.s.v-r„,. Unve rzagt. Schojtstr. 11.1"" Ri 'gelpfad36 p. [ 013078 7U' immeC:! ®olmujin per h Dez. z. vermieten. Näheres B-Wallack , Bismarckllr. 14II. AöU3-Z.-Wl>hiliTtM L^??orser Str.z. verm. Näh. Wll!-.. ?leuü. Muhlstr. 3. I 787 " Z-Zim.-Wolm. XX. 8t. m. allem Znbeh.z. v.Lrs». Lir.b p. | 3 Zimmer" 2 Zin:. Wolm. zu vermieten 013239] Ebelstraße 28. WirtschKft auf Hekto zu verpachten, auch für Kriegsbeschädigt, passend. Schriftliche Angebote unter 013078 an den Gieß. Anz. WMWW Ein.;. Dame sucht i 1. April kl. Mam'arden-Wobnung, nicht höher als 2 Treppen in besserem Hans, in freier Lage. Schr.Angeb. u. 013210 a. d. Geschäftsstelle d. Gießener Anz. ,rräuleiu sucht möbliertes Zimmer mit voller Pension mögb mit Klavierbenutzung, Schriftliche Angebote unter 8074 an den Gieß. Anz. erb. Fräulein sucht einfach möbl. Zimmer mit Gas. Säiriftl. Angebote unter 8126 an den Gießener Anzeiger erbeten. fflöM.Wcim-n. Schlafzimmer m.2Betten bei ruh.Leuten ges. Schristl. 'Angebote unt.013235 an den Gießen. Anzeig. erbet. Für unsere Großbandlung suchen wir [8104 tllljt. MW für Kontor. Tribus & Sundheim. Stellungsuchenden zur Beachtung Den Bewerbern um ausgeschrie- bene Stellungen wird dringend geraten, ihren Angeboten keiner, lei Original.Papiere (Zeugnisse. Urkunden und dgl) beizufügcn. Wir können zur Wiedererlang, ung derartiger Papiere, sowie auch oou Bildern nur ausnahms. weise behilflich sein, weil uns die Aufiragaeber von Offc-rtanzeigen in den incistenFällen nicht bekannt sind Don wertvollen Papieren dürfen den Singeboten stets nur Abschriften beigegeben werden. Verlag des Gießener Anzeigers Arlterev, milttärfreter Schlosser der sich in Autoniobtlrepara- turen ausbilden will, wird eingestellt bei ködsl & Appel, Alicestrabe 25. 18006 Wir suchen einen durchaus selbständigen Vorarbeiter f. Massenartikel. Hch. Schön k Eo. G. m. b. H. [8072 Für freiverläufl. [8145hv Waschpulver, dessen Preis und Beschaffenheit behördl. genehmigt ist, werden gewandte, fleißige Vertreter, mögl. bei der Kundsch. schon eingesührt, gegen gute Prov. ev. feste 9rechnung sofort gesucht. Eigels chem.-techn.Fabrik, I,orsfoaeh im Tacknus. ' Gehilfe sofort gesucht. ' [8067 Rechtsanwalt Fischer. Wegen Einberufung wird für Kontor und Versand jungei- ihn« zum baldigen Eintritt ge- incht. Derselbe muß auf Sdireibmaschine geübt sein. Angebote mit Gebaltsansprüchen nur schristl. erbeten. Justus Formhals, Zigarrenfabriken, 9184 — (Vroßcn-Linden. — Aelterer selbständiger sowie Hilfsmonteure gegen boben Lohn in dauernde Stellung gesucht. [8019 Wilhelm 14.. ^»chmidt, Goetbestraße 23. Telbstüiidigk Slantcurt, Hilfsmonteure u. Arbeiter für Ortsuetzba« und Hausinftallatiou bei bohem !013237 Lohn u. Akkord für dauernde Arbeit gesucht. Zu melden schriftlich oder persönlich am Sonntag, den 12. November, vormittags von 11—12 Uhrbei Ingenieur L. Rotü, Hotel Viktoria. üi^eipi evtl, kraft. Lehrling ges. °° 78 ] EeH. Schmier, ßieSen. Tüchtiger Wcißbindcr für sofort gesucht. [013204 Ernst Petri, Astcrweg 31. Zuverl.Anstrcichergeiiilieu Tür dauernde Arbeit sos. ges. Karhns.Malergesch., Wetzlar Sophienstraße 29. (013211 2 Schuhmacher sofort ges. Friedrich Hovve, Gießen, Wetzsteingasse 24. >013228 gegen hohen Lohn für sofort gesucht. Auch werden junge Leute zum Anlcrnen angenommen. Andreas Euler, Sleinstraße. 18052 Für Bahnbau Lang- Göns bis Grube Aron Erdarbeiter für gesucht. 8io7 ZchMimster AinA. Kutscher Bef, l*b„? of= kutschcrci Hubn. (8130 Fahrbursche tvird sofort bei freier Kost und Wohnung gesucht. [* 125 Hmil Lohrnall. Biergroßhand!. Frankfurter Straße 7. Hausdiener für sofort gesucht. [8116 Eodehaus Salomon. Jüngerer, tüchtiger Hausbursche zu sofortigem Eintritt gesucht. JJite' Ä te.-Büci!ta(ilg. Ernst Liegler. [ 81M !iSi suchen Schave & Füllgrade Bahnhosstraße 26. 8159 gesucht. Karl Gieß, Grünberg, Bauschlosserei. (8121 Brav e, zuverläff., sa uber e ISP" fflenatsfraa "ISS gesucht. FrauEim,Jriedrick straf;e 14 I. (013170 Scltuhbranche Tüchtige Verkäuferin gegen guten Gehalt gesucht, für dauernd u. z. Aushilfe, f 018 ** 7 Adolf Baer, Marktplatz 7. Jüneere Verkäuferin zum 1. Januar gesucht. Julias ächulze, Kreuzplatz. 18246 Pflegerin flefurfjt Psychiatrische Klinik, Franks. Str. W inicht 97]. | 9W Tüchtiges, in allen Hausarbeiten erfahrenes Zlllc'in- mädchenin kl.Hnus'p.1.Dez. ges. Lolr,Bahnhofftr.221.!° 48 " 7 Fl., r.Rridvh.o.NäüLh. tagsüb. g. Schvsr», StepHanstr. 15, p. 8 »! mögl. schon in bess. Hansel gedient, per 1. Nov. gesucht.s (Frau Herrmann,Mainz,| Kartaus Haus -Nr. 5. 9 '"z Tüchtiges Mädchen vom Lande gesucht. (013171 Wilh. Iffiayer, Kaiser-Allee 27. Bess. Hausmädchen v. auswärts f. alle Arb., muß schneidern können, p. sofort gesucht. J.Knhn, Franks. Str. 62. [° 13209 Lehrmädchen aus guter Familie gegen sos. Vergütung, sowie [ om31 Aushilfe bis Weihnachten sos. gesucht. Schnhhaas W. Benner. Militär fr., jung. Mann sucht Stellung a. Kontor od. Heimarbeit. Schristl. Angeb. unt. 013185 an den Gießener Anz. Fräulein m. sdröner Hand- sckirift sucht Stelle auf eineur Bureau Schr. Angeb. unt. 013196 an den Gieß. Anz. erb. Leichtes Pferd zu verkaufen. Näheres in der Gefchäftü. d. G. Anz. [™ 8 -11. Mi zu verkaufen. 013200 Heinrich Dietrich, Benern. Suche für sofort ein braves Dienstmädchen für Hausarbeit. Lohn nach Uebereinkunst. (8090 vhrisUanAsvl.Bllhnhofshotel Burbach i. W. Wir scheii str ststrt »der [pater für Korrespondenz, Buchhaltung und Schalter Herren und Damen welche bereits in einer Bank oder in einem größeren kaufmännischen Betrieb tätig waren. Gewandtes, zuverlässiges Arbeiten Voraussetzung. (Kriegsbeschädigte sind nicht ausgeschlossen.) Nur schriftliche Angebote erbeten. Gewerbebank zu Sichen. _e. S. nt. b. h. 8081V Für den Posten unseres im Felde gefallenen Inspektors Fritz Münzel tüchtiger eschästsAann gesucht. Ausführliche Bewerbungen erbeten [8157 Friedrich Wilhelm Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft Frankfurt am Main, Zeilpalaft. Schlosser gesucht. Für die chirurgische Klinik in Gießen wird ein chlosser, der im Beleuchtungs- und Jnstallations- wesen erfahren, ist gesucht. Die Jahresvergütung beträgt neben freier Station 900.— Mk. [81278 Meldungen unter Anschluß von Zeugnissen sind alsbald bei der Verwaltung der Klinik einzureichen. 013201] Eine prima holländische Knh gefahren (zweit. Kalbt z. verk. Wo, zu erfragen in der Geschäftsstelle des Gieß. Anz. 013199] 1 Läuserfchwein zu verkaufen. Näheres in der Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. Habe 3 gut angerleischte Länferfchweine z. verkaufen. FoliannesNöckcr,Büfrseld, Bahnstation Burg-Nieder- gemünden. [8106 GrOSere a. kleinere Schweine zu verkaufen. Zu erfragen in der Geschst. d. G. A. (o^» 2 Einlegschweine zu verk Zu erfragen in der Ge- schäftsst. d. G. Anz. (013236 S 3 ST" Wolfshund IV« I., sch. gez., z. verkaufen. Zu erfragen in der Geschäftsstelle des Gie^ Anz. [8062 Ein kl. sch. Zwcrgvinscher bill. abz. »Isichsir. 17 X. Fabrikgelände gesucht in der Nabe der Bahn und möglichst mit Gleisanschluß, evenll. mit aufstehenden Gebäuden. Ausführliche Angebote mit Preis, Bedingungen, kleiner Skizze nur solche werden berücksichtigt, unter 8098 an den Gießener Anzeiger. KesuA liierkH verkauft. Villa, Wobn , Ge- schäftshaus,kl. tt.gr. Güter, Mühlcuod. sonstigeAnwesen Geschäfte zwecks Zuführung an vorhandene Käufer und Interessenten f. Immobilien. Sclbstverkäufer schreiben an den Verlag des 795281 Verkaufs Markt Frankfurt a. M., Zeit 68. Besuch erfolgt kostenlos. Wer verkauft s. Villenbesitz, Herrschaftshaus od. Landhaus mit Garten an gut. Platze. Off. v. Eigentümer od. Vermittler anliVübsimSre»,Postlagernd Frankfurt a. M. U„sl Zahle für sofort lieferbares Leinöl roh, gekocht und gebleicht, sowie Stand öl Atark: 9.— p. Ko. Ebenso kaufe Tcrventiuöl, Bleiweiß, Tran, Schellack und Frie- denölackc jeder Art. (8115 S. Sonörjciai, ®ie|en, Nord-2lnlagcll,Tel.2084 gesucht für leichten 'Bau betrieb auf Eisenschwellen oder für Holzschwellen, 600 mm Spur, mit Low- ries und Weichen. Angebot zu richten an: H. IMuhm, Kassel, Oederanerstr. 1. 8U9 D 1 gesucht. Schr. An- 1 INklizr geböte mit Preisangabe a. d. Gieß. Anz. (^i» jBncfittdeiifaiiiiliinä § od. einz. bessere Stücke sowie altcMarken a.ganzenBriefen kauft Sammler. Zu erfr. i. d. Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. Kl.I-s-wrv/äe,'sl2hgL Ankäufen ges. .Kaiicr-2lllee 33p.(°"-^ Küchcnsckrank, Tisch, Stühle, Kleidcrschrank, billig zu kaufen gesucht. Schr. Angeb. m. Preisangabe a. d. Gießener Anzeiger erb. l 01 **** Futterkartoffeln auch in kleinen Mengen zu kaufen gesucht. ?»pisrhsLS- Iung Jang, Seltersweg. (8152 Gut erhaltenes rli evtl, auch Handkarren, leichtlausend, Tragkraft 1—3Zir. zu kaufen gesucht. Off. an Papierhandlung: Jung:. Seltersweg 33. 18153 Ent erhalt. PliPmöbel zu kaufen gesucht. Näheres zu erfragen bei Adam Dürr, Liebigstraße (Rest. Kobel). Klein. Dobermannpinscher sehr wachsam, billig abzugeb. 013213] X.vihg««lvrusr!Veg 42. öl»»?« u.Sllhvsrverkauft L. Hcllmold, Steinstraße 31. 2 wenig getragene Kostüme Gr. 46, vreisw. zn verk. Näb. in der Geschst. d. G. Anz. [ 8oa5 Herren-Pelzmantcl zu verk. 8i&»&rckstr. 38 L 019182 Sträucher, wurzelecht und tragsäbig verkauft Fr. Boß, Schotlstraße 15 p. [013193 Tiichmangcl zu verkaufen. 013194! Wctzsteinstraßc 44. Stroh hat abzngebcn Schneiävr. Frank!. Str. 29. 8114 irre Verschiedene gebr. zu verkaufen. (8131 HoHoImkatsch«?ei Enha. Ein gr. l'tcuf. Sin darliege wag. bill. abzg. Bleichstr. 17II. oia2SS Tibet-Velz, Kinder-Pelze, Kleid u. Unlerröcke f. 12jäbr. Pkädtben z. verk. Zu erfr. in der Geschäftst. d. G.A. [013232 Infolge Umänd. d. Gartens Bur zu verkaufen. Wo? sagt die Geschäftsstelle des Gießener AnzeigerS.!8148 In Buchhaltung und Zlonto-Korrent erfahrene üfoiiforisiin sucht angenehme dauernde Stellung per sofort oder später. Beste Zeugnisse vorhanden. Schriftliche Angebote unter 013189 an den Gießener Anzeiger erb. Zahle für HT Kaninchen “08 pro Pfd. lebend Gewicht Mk. 1,20. Postkarte genügt. H. Benner 11., Oielien, Krosdorser Straße 9. [013188 Gebrauchte Hobelbank zu kaufen gesucht, 160—180cm lang. Aug. Sckecker, 8139] Wetzsteinstraße 46. Treibriemen neu n. gebraucht, in allen Dimensionen, zu höchsten Preisen ges., auch Riemenscheiben und2 gute Schreib- masch. Preisoff. erb. 0. L. k. L^s'hor, Jnstr.-Fabrik, DranuscLvsig 92. "^»8 Alt.Zinn a.klsi kauftckühsLnss Zvlai!.Zinngleß.Wolkeng.,3r2s ' Strick- kumpen kaufen zu höchsten Preisen L. Wsai I a. s . Grttndl. Unterricht ia mi Masehinense&peßien Stenographie Buchführung u. allen Handelsßchern durch bewährte Lehrkräfte. Tjcsos* o. Aboadknrse HonorarMlt.10.- Anmelduu g täglich. Kostenlose Stellenvermittlung. Privatunterricht und Nachhilfe in Griechisch, Lateinisch,Deutsch und Geschichte für alleKlasa, Englisch und Französisch für Unter- u. Mittelstufe. Priv. Vorher, f. alle Schulklassen u.-Examina, speziellf.Matu- rum u. Ergränzungrsprüf. [ 7< '° Dr. Rosse Ä.i Samstags geschlossen. Kaufe alle Sorten Sacklumpen, Packtuch. Zu gelassen von der Reichssack stelle Berlin. 'Fronik. Nord- Anlage^_ [012347 Ankauf m 156 Louis Rothenberger Tel. 176. Neueuweg 22. k?ar.kiart-N. (V.) T. 4904 (T). Raufe getragene Herren- u. Damen- Kleider u. -Schube. Zahle die höchsten Preise. [013017 L. KoaonzweiK. SelterSw. 58. Karte genügt. Bin Stebpuli evtl, doppelt und gebraucht, zu kaufen gesucht. Schristl. Angeb. u. 8085 a. d. G. Anz. (Höhere Privatschula Sexta — Oberprima) Aufnahme neuer Schüler jederzeit Gute Erfolge. Einjährigen-, Primareife-, Ahitnrienten- prüfnng. Durch den Besuch der Unterstufe frenügen Kinder unt 14 Jahren der gesetzlichen Schulpflicht. (Minist Ver- fügung vom 13. V. 14). Näheres durch 47n Direktor Brackemann. Ludwigstr.70,Fernr.633 Qam[ifka^s3kJ(aMfuAadaiit£ Qsfc‘vua£6aiujU’bitatL KmmsßsMrbkit von Zigarrenfabrtk gesucht. Schristl. Angeb. unt. 013220 a. d. Gießener Anzeiger erb. oi»ri8Die geg. Familie Gabriel ausgesproch. Beschuldigung nehme ich als unrichtig m.dem Ansdruck des Bed. zur. Karia H oaigM—d, Erednerstraße48. Wer leiht einem höheren Beamten 300 Mk. gegen monatlidie Rückzahl. u. hohe Zinsen? Nur v. Selbstgebern. Schr. Nng. u. 013240 a. d. G. A. Sehaetäoria.akadem. ausgeb., empf. s. i.LLkorllg.v.mGiüsra. Lvsiümvll u.Llv^orki.i. u.auß. d. Hause. Bleichatr. 33p. Vereine UJSflOJSf Victoria Bekanntmachung. Mit Rücksicht auf die derzeitige Knappheit an kleinsten Zahlungsmitteln ersuchen wir die Besitzer von Heimsparbüchsen diese öfters als seither ent!eeren zu lassen, damit die eingelegten Münzen dem Verkehr nicht unnötig entzogen werden. Giesien, den 10. November 1916. BezirkSsparkasse Gießen. Zacheis. 8iWg Offizier-Unterzieh-Pelzmäntei wasserdichter Bezug, mit Lammfell, Wildkatze, Bisam etc. gefüttert, offerieren jetzt: ük* iiO-— bis RHka 875.— Ohne Bezugschein! 8001 Gefbrtldos* Stamsn f Dem verehrlichen Publikum, von Gießen und Umgegend zur Kennt- . nis, daß ich in meinerWohnungein Spitzenlager in Klöppel- und Schweizer-Stieh e - reien übernommen habe. Verkauf zu Fabrikpreisen. Hochachtungsvoll Frau Architekt Nicolaus Seltersweg /. Stock. j^ CCCCCCf^ Gebrauchs- und Luxusmöbel Stets reichhaltigste AuswahJ 7498a Teppiche, Bettvorlagen, Linoleum,Vorhänge Hofmöbelfabrik Th. Brück Große Auswahl angekleideter Puppen ln .jeder Preislage. hlHk-Pipiii uni Mm Piippen-Kiiple uBd-Oeslelle Puppen-Wäsche, -Kleider,-Schuhe, -Strümpfe, -Häubchen DOW. Echte Haarperiicken Puppen-Sitz- und Liege-Wagen J. H b Fotair Sonnenstraße ‘45 8084 Fernruf 632 Puppen-SOinstc. Schwarz -Wesss -Theater Spielplan von Samstag 11. Xovember bin Jnkl. Jlontag. 13. November. Di© Kinder des üajers Großes Drama in 3 Akten aus den Offizierskreisen. In der Hauptrolle: Herr Steinbeck vom Berliner Theater und Herr Hanus vom Friedrich-Wilhelm städtischen-Theater. Da© Urteil des Arztes Spannendes Drama eines Sträflings in 3 Akten mit dem berühmtesten und größten Schauspieler A 0 vom Deutschen Theater Deutschlands Ä0wriri ' Berlin in der Hauptrolle. Aaßerdem noch die neuesten Kriegsberichte and das reichhaltige Beiprogramm. Zum Besuche ladet ergebenst ein die neue, langjährige, fachmännische Leitung 013205 Direktion: Karl Tlanrer. 3u Weibnacktsgabcn für unsere Marine ivendeten: Ungenannt 30 Mk., Frau Elvira Jost 3 Mk., Ungenannt 5 Mk., VI des Realgymnasium 5 Mk., Gemerberat Gerhard 3 Mk., Professor Storck 25 Mk., Untersekunda des Realgymnasium 50 Mk., Professor Müller 10 Mk., Fabrikant Carl Georgi 100 ML. und 1000 Zigarren, Frau Johanna Georgi und Tochter 50 Mk., Emil Geismar 2 Mk., ein Damenkränzchen [durch Frau Forslnieister Cellarins) 20 Mk., Realschule Laulerbach (durch Assessor Lauckhard) 27 Mk. Allen Gebern herzlichen Dank. S143D Professor Bölzing, Goethestr. 19. mein liebes MMterlcin. Zeitgemäßes Lied von Große. Text und Melodie ergreifend schön! Für Sesam nml Klavier 1 Mk.. Fantasie 1.20 Mk., Zither 80 Pf. Ernst ChalHer,H2as!k.*R f Iiü.,6ieBoB l Neaenweg 9. Statt Seife nimmt man zum Waschen für zarte Haut besser Karns WSandetkleie Central - Drogarie, Schnlstr. Eierniaii’sl Backpulver tiücbfter Auf Abzahlung IMäntel aus guten Stoffen schön gearbeitet ftir Muner „ Frauen ,, Kinder 10.-” Anz. an JJIImam l Bahnhof- •tr. 29 Zur [795 II empfehlen alle Sorten* Därme, Blasen und Gewürze. i, DarnthaniHnny Giesren, Wetzsietnstrave 2L Zöpfe Haarunterlag. Locken, Dreher sow. alle sonst. Haararbetten werden schön und dauerhaft angeferligt in dem Spes. - Damen - Frisierend Uaar-Geachttk Hermann Plank Ww. Sellersweg8. 17032 F ~~—~” cFacßfcfjulefüdEufdjneide/zunft von FM. fuüundevLicß y gießen Cßleidjftraßc 28 p., &cfe Jdudwigftraßc. Jfeffr dürfe für ff)amen- in: 1. Anfertigung eigner ffardevoße, fowie Umänderung aller (ßardero 6efHieße. 2. Scßnittzeidjnen und 2f ufeßneiden, 3. allen feineren StCandarßeiten. d. ‘Vorßereitung für die gefetzlidjen lPrüfungen . gediegene F7lus6ildung für FfCaus und Fßevuf. ^ ^ Dauerbrandöfen Junker L Ruh, Oranier, Eos usw. Laadeien moderne bewährte Modelle, empfiehlt in bekannt reicher Auswahl, preiswert 7585a i. B. Hauser, Qiessen, Neustadt 56. Telefon 660 _Svezial Ausstellung: Rodhetmer Strabe 42. l-snZtsr und Baikon-Türsn in jeder Ausführung naoh eigenen u. gegebenen Entwürfen Bilder-, Spisgeleinraiimungen Böhmen- und Gias-idandlung SLmtliohe Bvparaturen. 7757 Solide Arbeit. Schnellste Bedienung. Karl Eider, Giasermstr. Telephon 771. Glessen Kirchstraße 13. m Flaggen- §ala 5Ä m Graf Yorck 6L MM 'S *«« '5 rl ! Bahnhofstr. 34 j| MH Telephon 2077 oder 0h@ifhliuni@ aller Arten und Formen. Garantie für SortenechtHeit. Tadellose Ware, solide Preise. — Bedeutende Vorräte. August Engelhardt, Baumschule, _ HeuchelbeirniG-ehe«. . - 1013101 am werden angefertigt, sowie alte h 16 U gJUBCKCII in Wolle, Watte oder Dannen ausgearbeitet od. ausgebessert bei billiger Berechnung. [ 01?4f ” W n lltorstraßc 24 I. LBernard.iii Bisöiarckstraße S. I ErnffChallier Rudolph's ffactii. öiehen • lleuenweg 0 • Tel. 671 ffluslkdlen- u Hluslklnrtrumenten 6au? Grammophone kaufsitelle d« flbtien-Geiel liMiiMI Offizielle Verkaufsstelle der Deutschen 6rannrwphon- Bklien.Seieülchaft Berlin Iteiert !d jeder gewünschte« Ausstattung stilrein u.preiswert 4ü BriW’etfct Utfv.'Dnt9Mn| Spielplan m !!. bis 13 . loteniber: ALWDT 2 TEII 7 SS in seinem neusten Sitten- u Kriminalsehlager ln o Akten l^es* T&njg; M\ Von Koblenz bis Riidesheim Prachtvolles Naturbild. 8147 a SCeünep zahlen Heitere Filmposse in 2 Aufzügen. Dazn das gute Beiprogramm. Näheres sieh© Lokal /\ Cafe Amend Samstag und Sonntag Künstler - Konzert 7214 Gafe Ernst Ludwig Samstag und Sonntag [7163 KÜNSTLER-KONZERT Giefiener Fröbel- Seminar. Um vielen Wünschen entgegen zu kommen, werden folgende Kurse errichtet werden: 1. Fortbildungsklaffc mit Abschlnstprüsung, welche rum Eintritt in den KindergärtncrinrrcnkursuS oder ähnlichen Kursus berechtigt. 2 . Handarbeitsunterricht für Schülerinnen welche böbere Knabenschulen besuchen. 3. Hand- rt rbcit0= und Beschäftigungsunterricht für schulpflichtige Kinder, Knaben und Mädchen. 7771D Sanatorium Lindenfels i. Od. zu Barmstatf« Heidelberg 4 öüm.h. inideal.Waldg.g d | !ir Nervöse, ebron. Imk snd Efholongsbedilrüiq i Mäß. Preise —Prospekt kostenlos. S. U. Dr. Sokasitt.