Nr. Z57 Erscheint täglich mit Ausnahme de? VonntagS. Beilagen: „Slttzener ZamillenblStter" uni> „Kreisblatt für den Kreis Sieheu". Postscheckkonto: Zrankfnrt am Main Nr. lt-SL. Vankverkehr: Sewcrbebanr Sletzeu. 166 . Jahrgang Gietzemr Lzei General-Anzeiger für Gderheffrn Mittwoch, 1. November L5K16 er Zwillirlgsrunddruck und Verlag: Brüh l'sche Universiläts-Buch-u.Steindr»!ckereb R. Lange, Gießen. Schnftleiümg, Seschäftzftelle und Druckerei: Schulstraße7. Geschäftsstelleu. Verlag: 5', Schristlcitung: 112. Anschrift füv TrahtnachrlchtenrAnzeigerGießen Mb. Deutscher Reichstag. 7 1. Sitzung. Dienstag, den 81. Oktober. Am Tische des BundeSratS: Helfserich, L i S c o. Vizepräsident Dr. Paasche eröffnet die Sitzung um 8 Uhr 1® Minuten. Meine Anfragen. ALg. Mollenbuhr (Soz.) weift auf eine Entscheidung des Reichsvermcherungsamts hin, wonach ein Anspruch auf WaisenauSsteuer nicht besteht, wenn die Witwe vor dem Tage verstorben ist, an welchem die Waisen das 15. Lebensjahr vollenden. Er fragt an, ob diese Härte nicht beseitigt wird. Ministerialdirektor Caspar erwidert, daß Verhandlungen mit den Bundesstaaten im Gange sind. Abg. Giebel (Soz.) hebt in einer Anfrage hervor, daß die auf privaten Dienstvertrag in Betrieben und Verwaltungen des Reiches und der Bundesstaaten beschäftigten technischen und Bureauangestellten unter der Teuerung schwer leiden. Er fragt, ob eine Besserung der Bezüge dieser Beamten beabsichtigt sei. Geheimvat Roeder: Wegen der Verschi-edenarti gleit der Verhältnisse, die für die auf privaten Dienst-Vertrag in Betrieben und Verwaltungen des Reiches und der Bundesstaaten beschäftigten technischen und Bureau-Angestellten in Betracht kommen, sind einheitliche Grundsätze über die Gewährung von Teuerungszulagen nicht aufgestellt worden. Den gegenwärtigen Be- dürfniffen ist jedoch dadurch Rechnung getragen worden, daß nach Maßgabe der für die festangestellten Beamten bestehenden Grundsätze Zuschüsse gewährt werden. Dbg. Basscrmann (nl.) fragt: Nach der Statistik des Deutschen UniversitätSkalenders sind auf deutschen Universitäten eine große Anzahl Russen, außerdem einzelne Engländer, Belgier, Franzosen und Italiener immatrikuliert. Ist der Reichskanzler bereit, die Grund-. sätze mitzuteilen, nach denen bei der Zulassung von Angehörigen des feindlichen Auslandes auf deutschen Hochschulen verfahren wird, und mitzuteilen, ob Vorsichtsmaßregeln gegen Mißbrauch getroffen sind? Ministerialdirektor Dr. Lewald. Die Zulassung von Ausländern an deutschen Hochschulen ist Sache der Landesregierung. .Für Preußen find bereits Anfang 1914 über das Studium feindlicher Ausländer an den Universitäten, Technischen und Handelshochschulen Anweisungen ergangen. Der Reichskanzler hat durch Rundschreiben diese Anweisungen den Bundesregierungen mitgeteilt mit dem Ersuchen, im ganzen Reich möglich st gleichartige Anordnungen auf diesem Gebiet zu treffen. Das ist auch geschehen. Noch diesen Anweisungen sind feindliche Ausländer vom Besuch deutscher Hochschulen im allgemeinen ausgeschlossen. Die Zulassung von Ausnahmen haben sich die Regierungen Vorbehalten. Für die Zulassung solcher Ausnahmen war die Erwägung maßgebend, daß eö Angehörige feindlicher Staaten gibt ,die schon lange Zeit in Deutschland wohnen und in Sprcuüe, Sitte, Gewohnheit und Gesinnung als Deutsche anzuschen find, auch wenn sie die Reichsangehörigsteit noch nicht erworben haben. ES ist Vorsorge getroffen, daß ein Mißbrauch mti diesen Einrichtungen reicht getÄeben werden kann. Abg. GieSbertS (Ztr.) fragt an, ob der Reichskanzler bereit fei, dahin zn wirken, daß die von Arbeitervereinen, Gewerkschaften usw. eingerichteten gemeinnützigen Rechtsauskunftsstellen zur Rechtsberatung der Kriegsbeschädigten zugelassen werden. General von Langermann: Gemeinnützige Auskunftsstellen, welche die Auskünfte unentgeltlich erteilen, sollen, soweit nicht besondere Umstände eine Ausnahme verlangen, nicht verboten fein. Dieser Standpunkt wird allgemein bekanntyegeben werden. Abg. Kuckhoff (Ztr.) fragt an, ob gemeinsame Richtlinien in bezug auf die Schundliteratur und das Kino Unwesen zum Schutze jugendlicher Personen erlassen werden sollen. Ministerialdirektor Lewald: Der Reichskanzler ist bereit, zu geeigneter Zeit mit dem Kriegsministerium imb den Bundesregierungen in Verbindung zu treten und darauf hinzuwirken, daß gemeinsame Richtlinien für einen geeigneten Schutz der Jugendlichen in bezug auf die Schundliteratur und das Kinounwesen sestgestellt werden. Der Reichskanzler ist bereit, dem Reichstag die bisher ergangenen Bestimmungen mitzuteilen. Abg. Schwarz sZtr.) fragt an, obKommunalverbände, die Lebensmittel abgeben, der Umsatzsteuer unterliegen. Unterstaatssekretär Jahn: Nach Auffassung des BundeSrats schulden die Gemeinden an sich den Warenumsatzstempel. Dem Bundesrat ist aber schon ein Antrag zugegangen, auf Grund des Ermächtigungsgesetzes zu beschließen, die Warenumsatz- st euer nicht zu erheben bei solchen Warenlieferungen, die während der Dauer der Kriegswirtschaft von Gemeinden usw. zur Versorgung der Bevölkerung erfolgen. Zensur untz Lelageruogszuskand. Die Aussprache wird fortgesetzt. Abg. Werner-Gießen (Deutsche Fraktion): Die Generalkommandos haben vielfach erfreuliche Erlasse ins Land gehen lassen, z. B. gegen die Antiabstinenzbewegung, den Alkoholver- kaus an Minderiähriae und das Rauchen der Jugendlichen. 9toch schärfer sollten die Generale gegen die Auswüchse des Kinos Vorgehen. Jetzt prangt an allen Berliner Säulen ein häßliches Plakat für das Kinodrama „Rache". So etwas sollte nicht zugelassen werden. Leider steht die Reichsregierung auf dem Standpunkt, datz der Kampf gegen das Kincmnwesen Landessache sei. Ich meine, wir leben im Kriege, und im Kriege müßte das Reich Mittel und Woge haben, um die Ehebruchsdvamen in den Kinothoatern ein- für allemal unmöglich zu machen. Jetzt ist im Kino das Erotische die Hauptsache. Wenn das Kino auch in Patriotismus macht, so geschieht das nur nobenher. Auch die Theater führen Stücke auf, die ein Nachlassen der Zensurmaß- nahmen bewerfen. Max Reinhardt bringt ein Stück von Hermann Essig, in dem gezeigt wird, wie ein deutscher Bauernsohn alles versucht, um sich vom Heeresdienst zu drücken. Wenn Essig Stücke schreiben will, so sollte er sich andere Objekte auS- suchen. Die Zensur wird einseitig auSgeübt. Der Verlag Ullstein kann seine Kriogsziele entwickeln und behaupten, daß das deutsche Volk dah int ersteht. Nach meiner Kenntnis der Volksseele ist daS deutsche Volk mit dem Kriegszielen Ullsteins nicht einverstanden. Die „Frariksurter Zeitung", die auch die ,Süddeutsche Allgemeine Zeitung" genannt wird (Heiterkeit) kann schreiben, was sie will. Welcher Geist rm .Berliner Tageblatt" herrscht, beweist eine Buchbesprechung, in der hervovg erhoben wird, daß in einer Sammlung von Kriegsliedern das Wort ^.deutsch" nicht vorkommt. Die Berichterstattung des W. T. B. gibt häufig zu berechtigten Klagen Anlaß. Selbst die Regierung ist mit den Kommissionsberichten nicht zufrieden gewesen. Wolfs und Reuter sollen sogar jetzt noch in Holland eine gemeinsame Agentur betreiben. (Vizepräsident Dr. Paasche fordert den Redner auf, sich an den Beratungsgegenstand zu halten.) Jede Kritik am Reichskanzler wird auch heute noch von der Zensur als unzulässig angesehen, ganz anders war es bei den Angriffen gegen Tir- p i tz. Was Ballin unter „Maulhalten" versteht, ist kein Burgfriede, das ist Friedhofsruhe, ist ein allgemeiner Brei der öffentlichen Meinung. Man spricht von einer alldeutschen konservativen Fronde. Aber alles ist so gekommen, wie es die Alldeutschen vorher gesagt haben (Lachen links.) Auch Fortschrittler sind Mitglieder des Alldeutschen Verbandes! Gegen geistig hochsteherwe Führer unseres nationalen Leben wird in der unglaublichsten Weise vorgegangen. Bei dem Heidelberger Professor Rüge hat man Haussuchung abgehalten, weil man auf ganz vage Momente hin tn ihm den Verfasser der Junius- Alter-Broschüre vermutete. Der Grund für den Verdacht war, daß der erste Junius Alter vor hundert Jahren auch Arnold Rüge hieß. (Stürmische Heiterkeit.) Graf Reventlow, der beste deutsche Publizist, durfte unter Billigung der Zensur von der sozialdemokratischen Presse als der tolle Gras hingestellt werden. Der Abg. Bernstein hat unter Bezugnahme auf die sechs Wirtschaftsverbände von der „Raubtiernatur bes Kapitalismus" gesprochen usw. Wenn solche Dinge Vorkommen, kann man nicht mehr von einer unparteiischen Zensur sprechen. Der Reichstag muß von seiner Macht Gebrauch machen, um seinen Willen durchzusetzen. Ich spreche nicht von der Budgetbewilligung im Ganzen. Aber es gibt andere Mittel, beim Etat, mit denen man einen Druck auf die Regierung ausüben kann. Abg. Stadlhagen (Soz. Arb.): Der Staatssekretär, der letzthin die Sklavenwirtschaft im alten Rom mit heutigen Staaten verglich, übersieht auch völlig, daß gute Gesetze nichts nützen können, wenn die Verwaltung noch ganz im Geiste des Polizeistaates lebt, wte bei uns. (Sehr wahr! bei den Soz.) Er sprach von englischen Zeitungsverboten, ohne zu sagen, daß die Aufforderung zum Munitionsstreik der Grund war. Bei uns hätte man darauf einen Hochverratsprozeß eingeleitet, jene Blätter erscheinen aber auch wieder und zwar ohne Garantien, wie man sie bei dem ungeheuerlichen „Vorwärts"- verbot verlangt hat. Man zwingt dort die Zeitungen auch nicht, durch die Bestimmung, keine Lücken zu lassen, dem Publikum vorzulügen, daß bie Zensur nicht eingreift. Unsere Zensur ist ja sogar einge schritten, als geschrieben wurde, die Ur-Ur- Großmutter des Reichskanzlers sei ein Hasenfuß gewesen. (Gr. Heiterkeit bei den Soz.) Ich dachte bisher, unsere Soldaten lassen sich unerschrocken von vorn angreifen, am Sonnabend hat man uns gesagt, daß sie nervös werden, wenn hinter ihnen französisch gesprochen wind. (Heiterkeit bei der Soz. Arb.) Die Jmmunitätsv^rletzungeu gegen Abgeordn et e häufen sich Der Schuldige für die seinerzeitige körperliche Durch-, suchung des Abg. H e r z f e l d an der Schweizergrenze ist immer noch nicht entdeckt. Anfang August wurde Abg. Herzfebd verfas- sungs- und rechtswidrig unter Briefsperre gestellt. Der verantwortliche Reichskanzler und seine Vertreter haben sich nicht darüber geäußert. Der Oberbefehlshaber ist mit das Instrument, auf dem die politische Polizei ihre Saiten aufzieht und spielt. DaS Instrument gehorcht und weiß Wohl sicht einmal, wozu es dient — zur Durchsetzung der Politik der allmächtigen politischen Po > izei. vor der schon Staatssekretär Marschall die Flucht in die Öffentlichkeit angetreten hat. Die politische Polizei ist für uns dasselbe wie die verrufene Staats- inguisition in Venedig. Es sind auch vorfaffungs- und rechts- wLrige Haussuchrrngen bei Reichstagsabgeordneten vorgenommen worden, sogar bei dem Rechtsanwalt Herzfeld nach Beziehungen mit seinen Klienten. (Hört! Hört!) Aber es handelt sich eben um einen Mann von nicht genehmer Gesinnung. Bei den Abgg. Antrik. Haberland, Thiele wurde hansgesucht, bei letzterem nach Flugblättern gegen die Friedensmehrheit, der Thiele selbst angehört. (Hört! Hört!) Unser Stuttgarter Genosse Erftpien kommt wogen un- crng«meldeter Versammlungen ins Gefängnis, die Alldeutschen erhalten für daS gleiche LiebeSbezeiigunrgen. Volle Rechtslosigkeit herrscht. Unter dem Aushängeschild des Oberbefehlshabers wirbt die politische Polizei jetzt in Berlin Jugendliche als Denunzianten unter dem Versprechen von Debchnung und Militärfreibeit. (Leb. hört, hört! b. d. Soz.) Der Redner schildert einen solchen Fall und sagt: Zu Ehrlosigkeiten und Schustereien will man junAe Menschen verleiten, unter der Parole: Ehrfurcht vor den Behörden! DaS ist die elendste Tätigkeit, ausgeübt unter Schuh und Schirm des Belagenungszustandge setz es. DaS Zensurshstem behandelt die Presse nicht als Kulturfaktor, sondern als Bestie mit Zuckerbrot und Pertsche, um das Eigene und Menschliche, die Ueberzeugung aus den Menschen herauszubringen. Das Vorgehen gegen Reventlow und Th. Wolfs, gegen „Deutsche Tagcsztg." und „Berl. Tagebl." ist ungeheuerlich. Nach langem Nachdenken über die Zensuranweisungen ist einer daraus gekommen, daß W. T. B. — War- nungs-Tafel: Blödsinn heißen müsse. (Heiterkeit.) Es wird immer schlechter, man sagt uns, die Besserung komme — ja, nach dem Kriege! Nein« weg mit der Zensur und dein Belagvrungs. zustand. Läßt man die Zensur für militärische Dinge bestehen, so hat s i e zu entscheiden, was militärisch ist. DaS Verbot des »Vorwärts" ist besonders interessant durch seine Begleitumstände. Dabei hat der .^vorwärts" in dem beanstandeten Artikel den Kapitalisten nichts anderes vor- gewovfen, als sie selbst ausgesprochen haben. Sie haben doch sekbst zugegeben, daß es Industrie und Landwirtschaft nie so gut gegangen ist wie im Kriege. Damit soll der .^Vorwärts" den Burgfrieden gebrochen haben. Seit wann find die wüsten Profitjäger eine Klasse oder eine Partei? Aus allen Poren blut- und schweißtriefend kommt jetzt das Kapital zur Welt. Der fragliche Artikel des „Vorwärts" hat ja gar keine Entrüstung beim Zensor- erregt, denn er sagt ja auch nichts Neues. Man hat nur darauf gewartet, bis man Gelegenheit fand, durch ein Verbot den „Vorwärts" zu einem Organ der Parteimehrheit zu machen. Durch die Stellung von Bedingungen sollte dafür gesorgt werden, daß eine andere Geistesrichtung im „Vortvarts" herrschte. Der Zensor benutzte den Belagerungszustand, um den «Vc> rwär t §" der Fraktionsmehrheit in die Hände zu spielen. Es ist daS ein unerhörter Fall. Alke Parteien sind an dieser eminent politischen Frage interessiert. (Sehr wahr! b. d. Sog. Arb.) Das Oberkommando hat aber- wiederholt erklärt, daß ihm nichts an der Entlassung der Redakteure liege, es wolle nur Garantien haben für die Einhalttmg der Zensurvvrschriften. Der Redner trägt unter steigender Unruhe deS^ Hauses die Einzelheiten des „Vorwärts"-Konfliktes vor und bespricht dabei auch den Stroit in der Berliner Sozialdemokratie. wird vom Vizepräsidenten Dr. Paasche wiederholt zur brache ge« rufen. Abg. Stadthagen (fortsahrend): Es könnte mir der Vorwurf gemacht werden, daß ich den Fall des „Vorwärts nich: vollständig vorgetragen habe. (Stürm. Zurufe: Nein! Ich will nur auf den Widerspruch Hinweisen, daß das Oberkommando angeblich nur Garantien für die Einhaltung der Zensuvvorschviften forderte, während die Offerte Partei Vorstandes viel weiter ging und sich auch aus den Inhalt des „Vorwärts" erstreckte. Wenn man nicht an em Fastnachtsspiel glauben will, kann man nicht annehmen, daß es dem Oberkommando mit seiner Zusicherung, eine Aende» rung des Inhaltes des „Vorwärts" liege ihm fern, ernst war. Vizepräsident Dr Paasche? Diese Einzelheiten interessieren das Haus nicht. (Zustimmung. — Abg. Ledebouv: Doch! Heiterkeit.) Abg. Stadthagcn: Die Alldeutschen Blätter, die eben auf politische Reinlichkeit halten, haben das Vorgehen gegen den „Vorwärts" aufs schärfste verurteilt. Unter Ausnutzung des Belagerungszustandes ist das Blatt unterdrückt worden, das die politischen Ansichten der Berliner Genossen wiedergab. Wie tief stehen die Männer, die im Anschluß an die Haltung des Oberkommandos sich gleichfalls dazu hergcgeben haben, eine politische Gesinnung zu unterdrücken. Wie die Genopen im Rei-.h über diese Männer denken, haben sie ja deutlich zu erkennen gegeben. Dieser Fall des „Vorwärts" war nur unter dem Belagerungszustand möglich. Daher fort mit dieser militärisch ganz Überflüssigen Einrichtung. (Beifall b. d. Soz. A.-G.) Abg. Sryda (Pole): Die Verhältnisse werden immer unerträglicher. Man weih schon nicht mehr, was eigentlich erlaubt und was verboten ist. Die harmlosesten Versainmlungen werden der boten. Wir Polen leiden unter diesen Verhältnissen noch mehr als andere Kreise. In den Gegenden fern vom Kriegsschauplatz kann der Belagerungszustand ruhig aufgehoben werden. Polnische Zeitungen wenden nicht vorübergehend, sondern gleich für die ganze Kriegsdauer verboten. Und warum? Weil die ganze Richtung gewissen Leuten nicht patzt. In den Nachrufen der im Kriege gefallenen Polen darf die Mitgliedschaft zu einem Sckol-Verein- nicht erwähnt werden. ^ (Hört! Hört! links und nn Zentr.) Man will jetzt an die Lösung.der polnischen Frage Herangehen. Man kann diese Frage aber nicht lösen nur für einen Teil des polnischen Volke?, ohne gleich- zeitig auch auf die übrigen Volksteile Rücksicht zu nehmen. Darüber wird zu gegebener Zeit noch eingehend zu sprechen sein. Jedenfalls sollte die Regierung Maßnahmen unterlassen, di, die polnische Bevölkerung schwer verletzen müssen. Vizepräsident Dr. Paasche ruft nachträglich den Abg. Stadt- Hagen zur Ordnung, weil er das Vorgehen des Oberkommandos gegen den „Vorwärts" schofel genannt hat. Abg. Hauß (Elf.): Selbstverständlich soll in Ellaß-Lothringen sich jeder der deutschen Sprache bedienen, der. deutsch spricht Aber es gibt nun einmal Landesteile mit überwiegend französischer Sprache. Die Einwohner dort müssen ftanzösisch sprechen, wenn sie sich verständlich machen wollen. Diese Bezirke werden durch das Sprachverbot schwer getroffen. 46 Jahre hindurch ist in diesen Gegenden in den Volksschulen der Unterricht in französischer Sprache erteilt worden. Und nun auf einmal soll diese Sprache verpönt sein. Sie wird doch schließlich auch in den be- setzten französischen Gebieten hinter dem Rücken unserer Truppen gesprochen. Nirgends sind weniger Verfehlungen bekannt geworden, als gerade aus den ftanzösisch sprechenden Gebieten Elsaß-Lothringens. Das Sprachenverbot wird dort als eine ungerechte Maßnahme empfunden, die die schädlichsten Wirkungen haben kann. Sogar an den Türen der Gotteshäuser hat man nicht Halt gemacht und den Geistlichen vorgeschrieben,_ in ^welcher Sprache sie das Wort Gottes verkünden sollen. (Hort, hört! im Zenturm.) Eine große Erbitterung hat sich der Bevölkerung bemächtigt. Sie Übertritt da§ Verbot, weil sie es in dem Kampfe um die Existenz übertreten muß/ In einem Kriege, in dem das Blut der Söhne Elsaß-Lothringens zum ersten Male fließt, war dieses Verbot ein Fehler, der durch keine Beschau ignngskünste g«t gemacht werden kann. (Zustimmung.) Oberst v. Wriesberg: Ich kann von meinen Dorten nichts zurücknehmen. (Unruhe links und im Zentrum.) Das Verbot der Sprache ist auf eine Forderung der Truppen hin verfügt worden. Das Verbot richtet sich im übrigen nur gegen den heranSfor- d e r n d e n Gebrauch der ftanzösi scheu Sprache. Darauf ließt der Schwerpunkt. Die Bewohner von Elsaß--Lothrmgen brauchen also auch in Zukunft nicht den Mund halten, sie können sich ftai^öftsch unterhalten, nur nicht in herausfordernder Werse. Abg. Ebcrt (Soz.): Die Angriffe Staidthagens auf die Leitung unserer Partei zwingen mich zur Abwehr. Madt- hagen hat es für' zweckmäßig gehalten, innere Streitigkeiten unserer Partei in diesem Hause vorzutragcn. Solche Auseinandersetzungen gehören aber nicht auf die Paela- mentstribüne. Der Reichstag ist hier mcht das berufene Forum. (Beifall b. d. Soz.) Er ist auch kein Parteitag. Die Akssrcht liegt klar zutage. Innere Streitigkeiten sind häusliche Angelegenheiten. Davon lassen wir uns nicht abbringen, auch nicht borüi Provokationen, Ivenn sie auch noch so sorgfältig vorbereitst sind. (Beifall b. d. Soz., Lachen d. Soz. A.-G.) Stadrhagen hat versucht, die Stellung unserer Parteileitung und unserer Fraktion zum Belagerungszustand zu diskreditieren. Unsere Stellung liegt klar zutage. Wir haben von Anfang an gegen dcm Ve- lageruttgszustcrnd und die Pressezcnsur in schärfüer Weise Wider- spruck» erhoben, auch gestern unser Sprecher Geck. Unsere Parteileitung hat gegen jeden Zensurangvrff auf unsere Presse Verwahrung eingelegt und Abhilfe verlangt — auch beim letzten Vorwärtsverbot. Das Oberkommando wollte eS nur auf- heben, wenn es Garantien ftrr früher aufgestellte Bedingungen erhalte, d. h., daß Klassenkampf und Klassenkampf nicht mehr berührt werden, waS Abg. Haase seinerzeit im Unverständnis mit Redaktion und Berliner Parteileitung zugesagt hat; Haase erklärte auch, dah die Garantie dafür dadurch gegeben werde, daß ein Redakteur und ein Vorstandsmitglied über Inhalt und Form des BlatteS eirtscheiden. In den inneren Besprechungen war sogar vorgeschlagen worden, diesen Beiden diktatorische Gewalt zu geben. (Hört! hört!) Das war auch nvtrg. denn man kann doch einem Parteivorstandsmitglied, daS über den Inhalt wachen soll, nicht zumuten, daß eS sich täglich von der Redaktion verhauen und verprügeln lassen soll? (Stürmische Heiterkeit.) (Die Sitzung dauert fort.) Mb. Deutscher Reichstag. ^ fcung, Montag, den 30. Oktober 1616. (Schluß.) don SSSl ** WW«: Die offiziöse Presse, Reaieru^'.^n^ ^ Aufklärung zu verbreiten und den BertreleÄ ^Ä ^ ^ vertreten. Schl'eßlich bietet sie den Gelcaenbett wenn sie persönlich angegriffen werden, oder u^nW,- blngr.sfe zuruckzuweisen. Ob das m,t mehr un‘er5f ^mper>zment geschieht, brauchen wir hier nicht zu Bezug^ch der Denkschrift, die mir fälschlich voß E ich erklärt, daß ich sie nicht verfaßt habe. CFrfll™ ? Cn 71,(01 entspricht. Wenn man inrch dieser 0 dennoch behauptet, daß sie von mir herrührt, so ist als Ent;7egnung ern hartes Wort gewiß am Platze. (Zustimmung.) Cs .rang so, als ob Dr. Rösicke sagen wollte, man habe d?n ^ r a e n Z e p p e l, n etwas anderes sagen lassen, als er ^mw wollen W.r haben ,m Ausschüsse über diese Sache gejpr^on und die Zusammenhänge fesigestellt. Graf Zeppelin UI !3J cin€ ei 9 ene Meinung auszusprechen und sich Ntcv4 eine andere Meinung aufdrängen zu lassen. (Sehr gut!) ~ Ss rst rmn auch d.e Angelegenheit besprochen worden, die He^in M:nlsterta!dnektor Dr. Lewald betrisst. Der von Herrn . arm ei per gegen Dr. Letvald erbobene Vorwurf ist im Aus- u'Hfj a.s nnbegrundet und unwahr zurückgewies-en worden Da- el ' re ^Ä ^n nicht Herr Vacmeister in der ^ >-rk>arL hatte, er halte seine Behauptung in vollem Umzüge aufrecht. DteS hat mich zu eiiuer Untersuchung veranlaßt, sfj™ uh, da ich meine Beamten zu schützen und ÜU vecken hake, bekannt gebe: Herr Barmrtftrr h-tt in einn im Se^ Eingabe seine in einer mit itS Behauptung wieder- „7^- ^be gegenüber Bmratsmitgliedern des Luft- der, Durchsicht der BerrinSsatzungen erklärt: L ör t ! fetrUnß der deutschen Luft. ■ ‘ c "»K ^raus aus den Satzungen. Solche Sachen brirv 1 w Der Klottenverein hat uns diesen Krieg ge- brach, der L u f tf l s t t e v d e r'e i n will uns wohl den ' llf ^ Dr. Müller-Meiningen sind aus die ReichStagSsitzung vom Sonnabend zurück«?. 2 e "S b ^ben besonders davon gesprochen, welche EindriZe Vorgänge nach außen machen. Der Meinung bin ich auch. nhmii>£ beZ i- bQ ' ^ober gemeint hat, daß ich diesen Eindruck hätte wirwil^x n>Ctm !< ^ urich in schärferer Weise der Ent. isf &*}*'f €S angeschlossen hätte, so kann ich ihm nicht folgen. Ich darf,n meiner Verantwortlichen Stellung nicht Ent. r^untz uber Leute aussprechen, die noch nicht gehört worden sind Än! m 'tr Vorgänge fallen, die erst unparteiisch geprüft werden müssen. Ich kann es aber auch nicht gutheißen daß Be. noch nicht abgeschlossen ist/als Tat- ^ ^ fl ^i n ? U f ße ^ lt Das erklärt meine Zu. ^ x C 1/ " n . 6 ' 1&J**** aber auch mit schärfster Verurteilung halten*" ***** *** Se ^ l Ö un Ö der Bcbauptungen nicht zurückge? Ich mochte nicht den Eindruck aufkommen lassen, der aus Lesprochen hat. als ob Belagerungszustand. Schutzhaft und Zensur so eine Art deutscher Spezialität seien und l ebC ?r2P ^'^.^Plung dieser Verhältnisse bei uns ganz außerordentlich unerträglicher sei als irgendwo anders in den krvegfuhrenden Landern. (Zuruf von der Soz. Arb.: Darauf kommt es nicht an!) Das Gegenteil.ist der Fall. r giir die objektive Beurteilung dieser Verhältnisse ist es von Wichtigkeit zu wissen, wie in Landern mit freiheit- " Errichtungen die Dinge während des Krieges Ü.^WFf bit ^nsur seit Jahrhunderten ab. geschafft. Gleichwohl hatte die Regierung einen scharfen Einfluß tollJ£ C **' ^'le. Sofort nach Kriegsausbruch wuvde e»n Reichsverteidigungsgeietz beschlossen, das viele Er- U ? b i>cffen Ausführungsbestrnrmungen Vollmachten an die Hand geben, die auf Aufenthalts, "^sen, Beschränkungen des Postverkehrs, der Presse und sonstiger Veröffentlichungen abzielen. Danach darf niemand Mißstimmung gegen die Streitkräfte erregen oder die auswärtigen Drehungen schädigen Auch das Recht des eigenen Hauses, das den Eiiglandern besonders heilig ist. wie es das Wort: My house * s mv esFtle, mein Haus ist meine Burg, veranschaulicht ist da. & HEs^ng m fafet, dem freien Wort nicht der Spielraum gegeben werden kann Vrtk^wie'?ieuÄ!^ 2«'*' wurzett nicht selbstverständlich im hZu' ü *l*T 3 euflam fl von bet Notwendigkeit, die Waffen ^ Ä* *- -*b"°n Le. *«SE tr«!£*.ÄVi VluVTtM *•**??. oifct m ? | be schränken. Die Regierung gibt ruhig zu. daß sie in der Durchführung dieser Absicht luchtstm merganzglücklich war? (Sehr riSüal) HoffL. ^ Sl r f b ^ 8 7 " S^nft besser. Die Grundtendenz der borliegen. und S?5 ^ unserer eigenen Wünsche und Bestrebungen einer einheitlichen Handhabung und einer Milderung der Zensur Der Reichskanzler ist bereit, die De" tärSri *lf5} r fe i? e Handlungen zu übernehmen und den mili. ^ tb\!ÄÄ e0 n U T\ U f b Ratschläge zu geben. Ueber sämtliche Zen-fuestellen Richtlinien ergehen lassen nach denen .nnerpolitiiche und wirtschaftspolitische Fragen JeinSfci Sfcl SSh *S!2 ^erliegen und daß nur gehässige, andere Beruft- Iut ^ herabsetzende Angriffe Zensurmaßncchmen b i e J^? Cn . sol^n. , (Zuruf links: Kautschuk!) D a S Ge - """ b.. oitip nichtigsten Fragen hat sich der Reichstag selbst ». st? SS Ä-Ä'r,K'£Ö;S,SS r m retohb wenigen Fallen, während die französischen Zei. j.. ‘den Veröffentlichungen des Herrn Bac ',' liCr ,7J dressc «r^ sich, daß er seine schwere Beschuldi- Jl ne * '2" Förderung der Suftschiffahct hochver- tH beT D6°mbener Versammlung auf- kt e " lCI ^ P"s°nlich- ,)m Hmrpchausschuß hat Dr. Lewald festgesrellt, daß eine Be- ^s Luftflottenvereins i saSn ^emetsmugliedern Niemals ftattgefunden «Tf lmeöt . Ert dieser Satzungsänderung chdlgl.ch dQ- Mstaninge Referent im RerchsEnt des Innern Re- Gefaßt war. der nur mit den' Geichäfts- tojWotemextmi Dr. Marguard und Hauptmann / vom Lustslottenverein verhandelt hat. (Art, hört!) abgegebene Erklärung entspricht der von ^- Lewvü. abgegebenem Aus dieser Erklärung eraibt sich, daß R- 5™« der einzigen, die zwischen dem R^chsamt des Innern und dem Luftflottenvcrein stattgefunden hat, keine timioe. 9tafirtituhni* .u ^ " behaupteten Aeu'ß'^ g^^rLn Neumann hat protokollarisch erklärt, daß Dr. sstrr^^Hntercei>unicht beigewohnt bat, daß ihm auch Dr Lewalds nicht bekannt sei, und daß er auch rncht eine ivlche Aeugerung Dr. Lewalds Herrn Bac. menrer m«.geteilt habe. Der Vorsitzende des Luftflottenvereins a !, mern Berragen und auf Grurrd einer am 22. b Mts tattgehabren Aussprache des VereinSvorftandeS erklärt, daß die' .eußemrng, d,e Herr Bacmeister Dr. LewaL zuschreM und die r-ml^Ö Cr jr rt Estnn Anlaß einer Mitteilung im Beirat gemacht ^ weder :m Vorstand noch im Be?, rat d e s L o f t f l o t t e n v e r e i n s vorgebracht oder erörtert Lebhaftes Hört, hört!) Der Vorstand hat mtt fl? Enthaltenen die Ser. brefer Erklärung gestattet. Ich glmrbe. damit ch der Fall 9acm«ift«c 1 c ^ 1 9 i lBoweguny und lebh. Zustimmung) ^e-Verhaftuug kann außer LwPolizeijfderBeaff tragte ohne Haftbesehl eine irgendwie verdächtige Person fest. 72™?- Versammlungen können verboten werden, wenn Störun. gen der offenttichen Ördnur^ befürchtet wett>en. x-.. ber ? r^ iCr fte H n aßc diese Anordnungen nicht. son° ?' r o £ t r cnergifcf» davon Gebrauch gemacht. Die Zensur hat den .Labo u r lvader" urid die Zeit scherst „G lobe" verboten ^!ttori?t Gl«^)wer Arbeiterzeitung, die unserem .Vorwärts" ? f 7 n ri '2*'.^ urb c wegen eines wahrheitsgetreuen Artikels verboten weil darin eine Behinderung der Munitionserzeugung und erblickt wurde. r !■ die Mllitargcwalt das Recht, bei 7 *\ JJT®, >Haus,uchungen vorzunehmen, den Aufenthalt v^2'^^^^^'^"'chungen und Versammlungen zu ver-! SIuSlafTurgcn \n d« ^5. blc Mllitarzeniur nicht nur auf militärische ! Äll^^o^otilche Dinge, ,andern auch auf Verüssentlichung^i ' !B .? r I OTn < S ;t unb R-Si-rung entölten X? 8 ^ eignet Und. die otterittrcki^ w:_ o. •. ... ” ^ u f ta " l>e [ °6t sich nicht bestreiten, wenn wir natnr. ?e“n e X ße *?°rr e BC / anCn ’ !t ' &ie in d-m S?n'ne der ^ f«*" die öffentliche SZS'K&tl' petrn Bacmcister bebandteten Btubermu, ™.w,.+ ,» brunrubiaen. " sa i.^ 0E5!!crt e'cngung äU Die Handhabung ist äntzerst streng ^stc von 22 Blattern, die ver- i I J>^°r r ? € ? ^ in ?' cm Ö elnc auf 3 Monate, eins auf 6 Mo- Tat sTnt'fe t 'u n° * ^tznahmen. Wir sind durchaus ,i ich t baltervn rV- m \ ® lC bci un§ ^ ic erforderlich ge- l f Ä m ""deren Ländern in mindestens der- LenScharfe «^ordnet worden, und es sind dort mindesttns dieselben Mißgriffe vorgekommen. Wir haben nicht den Ehrgeiz auf bre eo, ®d>,et am der Spitze der Ratianan Z marschig “ n ® «“&<■ Opfer an Gut und Blut auf 5W> te r - ^d7r s b ^ür. dast d,e Opfern u f d?n> schwersten e^fnLn'X^? Es"Ä'n^ T f rn, are ^üt XT,e5ÖU6crullc ""bestens Ebenso hoch^und höher HW als die Opfer an Geld und Gut. (Sehr aull) Aber die Uwer)t Hoffmann getan hat. Ich veritsbe nicht -r- Zu einer solchen Auslegung gekommen be r*® U ü7 >ru^spr°chcn. daß General b J Schneidigkeit. die er gegenüber der Presse i— >«Wf« Das Haus vertagt sich. Nächste Sitzung DienÄag 8 Mr. »keine Ankraaen n^Belag-rnng^sMnd. Bericht de. «ubfch^«. Schluß gegen V Lhr. Gietzener Stadttheate». Der Wewstcufel. Drama van Karl Schön Herr. fn ^ te* seiner Erstaufführung im vorigem Jahre aev-nd "^rannten Stefe Ä*! worden. Zu dem danml^ iornrulierten Urteil ist M ^ ^stärkte sich nwr bZ kn> ^ l^Neck^tr^ A M iwÄ Tramgs nicht in dem nnbemedig- tvükn whkm t. '° , * ern m ,eö,em Mutterschoffs- eOxV-l Stücks wich non der ersten AnMstrung Rotte T-mifftDter Lwftheape? feiner Rolle war bis anfs fc.E nusaestri^ ^"m^tliche Linienführung £& ?£-Jr m ine r-eelenskmmirng dieser , tbreatur Gottes' * tt Ä» Aufgabe «RSÄSi 4 WSS Voitze ersch^k^L K o ' ac fT l , ®W- ef Mte der einheiüiffje und vor UEerbcucktes )taufe schroff itebatc-mmrlw «utters-ÄrftstriÄ ^e S&'Ä'teÄ 1 %s*3 b*&..**i K?°st nnyi dieser u.h^l mum* uugtjjcgien molle iit die Twrfh errtvn 6v„fX BAtöpesttstrjaS >5177 großer^ Teil des PuNikmns begriff erst etwa vom drittk-n Z in einem Trama und ni$te rtJÄE iberattD. Es bedunte mir eines Borf«Himrirfr«m V. kS, is 45 " ane unbegreifliche Lachlust zu erreast>^>.üi!!!Ä^!^ Itermb, daß verschiedenttich aus der kuMrafdtrft erhoben wurde, Tie 0«®,^ g?r ^.\^ !S Ura0 b« Loffe scheint hier sem^Echwir^ L Las Ämc Unterredung Lrnft v. wi!denbruch§ mit Bismarü. Binnen kurzem erscheint bei der G Grotescken a Yr'ttT m 2 cr[tn 55 Eießende zweite Band bn &et er ch.Biograuln'', m Oer Professor »erthold Lltzmmm dos Led^ «ÄÄÄÄf E hatte ihn damals die Beanstandung der Aus Dramas „Der Generalfeldoberst- getroffm, Äs Dick, i n ?°** cr Vorbereitung war. Es wurde dem trr ^lsskfeeutet, dass crn Berbot der dlussührung weaen Iln- v^sV^dn?ch flU -‘ ^ l'cher sei. Natürlich is S«! äss saut °s? £,ö“ '"i“'« SriJÄSSmT-^ ns'.S’Sr lÄfen t?- ^„Ar-Keichnung. jrftfwsaaans tt?4s& feasaa*« »wra uung entgegensah, Darm wird^^ff^rrttlin - ^ ^ Lmff i b0 i Mjt aus seffwm Geffäste ist^ein wohlwol^ w“K|SÄ f ÄfÄ« K p^'er MÄerWiSw SÄÄ' MWUMMÄE U.wmkt schweigend — der milde schünc Ausdruck den das ßV- ««».tt, tf^ÄWnsws-iSrs bürg gefunden werden könnte." * öcgcn Habs &®” 1 b ^h wie ein Lächeln, geht über sein Gefickt MLKMÄKN-EB «WLDSWKM.T Umform, chmml eben von dem Kaffer-F^thstück (mit dem Mexarchcr-Regiment, Er geht auf den Vo z.u, der sich rn dem rMuteuil z-nrücttehnt, die linke Hand mit im SSffi ^"“ChS'Ä %T wr»^»** sxft£ k,! vä4 , ‘'® « er^ctTo 6 ^' ^ * mtT bte £wnb hn. die ich. aufstehe anli^tm^sa^f^^ Durchlaucht mit einem Worte zu I m^SBiiJSVtS&ggggi * - - «— Si- if^ÄÄ.äÄJr 0 ““ »«I WSLELVLS-Uk ll«r vm^uschlagml, daß ich Ew. Durckstaucht das Sti s»ttä£w, A J St'A b biJf’K£; LL'L" SÄK*-' '«“«*"«"«.» Är*A Durchlaucht, mit Freuden!" ^ch.höre immer gern von Jahnen," fährt er fort Sie ftr «7„||ÄÄi*gÄflÄfej n ~ 005 war °ber m-r mäßiges Ve> m V r m,<6 ru bemerken erlauben/- unter S./iL^ tL."Sl C !H U ’ fc ? b a? das was Sie vorhin sagten daß de wist ?ie^Din^'^ wattstisch gesinntes PirblikM hnrfa tDill, die Drnge so schildern muß. wie sie wirklich gewesen sind.- wär/'7?'snnst",L!eÜ T Z!$ : - un ^ t old&c Stoffe wirken stark, Wi von 9tdS ^ "n doch io schwächliches Stück wie da. we?l 7s K^ nl S von Homburg--, so Wirker, kannte? N» ^irrtirften behandelt, wirkt es. Den» biefe- Ä'W,“ f(fcw4c8 Wo&r - -mit seiner Todesfurcht, Ist ^l;L°En Law m dresen Dingen u„d werde mich hüten, mein M e? d K h iU^ l 2' lfPrt ’fc! ,: "ber ich finde seine Lustschel. — den zerbrochenen Krug — und — und" — und da- Sttlb?onn"°" warf ich ein, „Ja, - das Käthchen vor Ouitzows — so schlimm- »rrar es aber n^ckt — Brudermord rst ber ihnen mdtf vorgekommen " ^ WÄde-nbvuchs Niederschrift. Seine Gattin ha! Ao^erktmg gemacht dap er sich trotz vielfältiger Bitte nie hat entschließen kvnnen ffe fertig zu machen. Doch ist noch e Aeußenmg, die Bismarck gemacht hat, von ihm überliefert D Oultz.ows waren Nachbarn meiner Borfahren, der Sw'f gemeinsam verflucht, rhre Seelen der Holle iß,.,, hat sie dem Fraß der-' Bög'el des Himmel? nfmetnfflm