m. 278 tüakch. mche, i — VeNagem •k&mr ^erUknblitkr, VtttoUteti ftr Ur K?fis ««Ge». DA. 2.Sk>. drrrch u. ZrvL umstellen M M.. durch däePOft 3tt.2.4&ot«*cl- jofccL «ichch l. Besteüg. vvcruipswtt) - Ansthlnste: Wt toie Schvütl«Krns US D«1aßl,G^chättMv6eSr Austhrist für Dr«tfMach «chtem Anzeiger Gießen. M. Jahrgang Samstag. 25. November Mb euer Anzeig General-Anzeiger für Oberhessen pastscheSksnts. «.m. um ^Xiueiaenteil * SsiMngxrLntzdnrck u. Verlag: vrühl'sche U»iv.-B«ch- u. Steinbruckrrri R.La«ge. Lchriftleitung, SeschästLsteliL p.. Druckerei: Schüistr. 7. sämtlich in Gießen« hmuttiut w>n TLuyciitm <. die ian^siurmm« btfr i^uin Nachmittag vorher». Zeilen pretr, s. 'i örtlich 20 M. mietunyen u. Ste 6 e»ge- suche IbPf., auswärts 25 Pf., b. Platzoorfthrffp 30 PI., Reklamen 75 P 1 ^ bei Platzvorschrift SV PU Hauvtschristleiter: Aug^ Goetz. Verantwortlich^ für Politik u. Feuilletons jfogf tttfrfft: Aug. Goetz. Stadt und' »leßrn u®*' nchtLfaal: Fr. R. MeNU H. fie£ die Donau überschritten! Der Altslutz in der Ebene erreicht. Sonntag der Toten. Gießen. den 25. November 1916. Man spricht es jetzt häufig zu dem um einen teuren Entschlafenen Trauernden wie einen Trost aus, daß bei so vielen Mitwundernden in die andere Welt das Sterben alles Grauen verloren habe; der Tod hat die Schauer der Einsamkeit eingebüßt. Gewiß, so müssen wir nns trösten; wir gehen alle demselben Schicksal entgegen, es wird keiner bevorzugt, und darum hat in jenem Märchen ein armer Mann, dem nienrand mehr etwas geben wollte, für sein dreizehntes Mnd den Tod zum Gevatter genommen. Aber heute isES mit der friedscrmen, milleidigen Rolle des Gevatters Tod vorbei. Seine Gestalt ist riesengroß vor nns «rwfgeschossen, er ist rricht mehr der Bescheidene, der sich in Händel uird Vergleiche einläßt. Es war etwas Seltsames, ***■& der spielende Menschengeist in Poesie und Kunst auch de§ Todes aW eines trauten Gesellen sich annahm, in Ändergeschichten seiner spottete, während in den prunkvolleren Gemächern der Helderrg-esänge sein Walten, von Blut und streit umflossen, ebenfalls alles Schreckhafte verlor. Wir kannten seinen Ernst und seine Kälte, aber er war kein Ungeheuer, sondern hatte nebenbei milde, menschliche Züge, >so daH die Sage ihn uns verklärte und mit ihm ihre größten Werke zustande brachte. Dichtung und Wirklichkeit! Die schönen Träume zer- kreißen. Stern, er ist so finster wie nie vorher vor nns aufgestanden, und seine kalte Hand schreckt nns voll Dag zu Tag. Die Bilder der Dichtung, die Blüten unserer Einbil-- dmigskraft welken und sinken dahin, unser Zeitalter, das sichmÄch einst als ein großes und gewaltiges gefeiert werden mtcb, stellt sich uns Mitlebenden in grausamer Mich-- rerrrheit vor. Aus schönen Trärmen werden wir jäh heraus- Oerjfseu, und poetische Gemüter finden harte Herzen und verschlossene Türen. Gin reger Kampfeswille, ein ungeheurer SchaffensAwang hat alle anderen Neigungen ab-- gelöst. Selbst der Gedanke an die Zukunft im Jenseits 2 nischt sich nur scheu in die Arbeit der Köpfe und Hände, ötfi in unserer ^egsorganifation aufgeht. Doch heute D der Gedenktag für die Toten! Wir Müssen eine kurze Spanne Zeit für sie haben. Draußen, im Kampfgewühl, setzt man wie der Wallensteiner, über sie hinweg: „und sei's mein Bruder, mein leiblicher Sohn" . . . Wer wenn schon die Truppen im Felde in den Gefechtspausen rhre Feier für die Toten rüsten, sollen w i r nicht ihrer ehrend gedenken? Das große, stille Heer der Gefallenen mahnt nns, das Werk der Landesverteidigung in Ehren zu vollenden. Sie wollen nicht umsonst gefallen sein. Mit Tränen, Seufzen, Händeringen ist es ihnen nicht getan. Das .deutsche Voll in Massen und in der Kriegswerkstatt! Ein anderes gibt es nicht. Fast sind wir noch mit den Toten im 'Kriege vereint; die altdeutsche Mythologie kommt zu hohen Ehren: Der Fcucrkreis in Walhalla — einen Widerschein dcwon sehen wir in unseren Munitionsfabriken, in den Werkstätten, die die Schlachtfelder versorgen. Unsere Toten in Walhall sollen unsere Herzen pochen und unsere Hämmer klopfen hören; bald werden vielleicht auch, Walküren gleich, unsere Frauen zum gleichen Werke die Hände rühren. So bleibt sich der Deutsche immer gleich, und einer erschütternden Wirklichkeit begegnen wir mit dem heldischen Sinn unserer Altvordern. Es ist uns in den Schrecknissen von Blut und Feuer doch noch etwas übrig geblieben vom Trachten nach den ewigen Gütern, die nicht im Staub sich aufiösen, auch von Treue und Dankbarkeit für die.Gefallenen. Wo sie auch gebettet liegen in ferner Erde, wir holen sie herein, und in unseren Herzen, aus denen wir manchen Tand und Luxus der Friedenszeit entfernen, sollen starke Wohnungen für sie sein. Odins Feuerlohe soll sie schirmen und behüten, und wo es heute einer bekümmerten Mutter oder Gattin versagt ist, das Grab des teueren Toten aufzusuchen und zu schmücken, da wird ein inniges und aufrichtendes Gebet die Geineinschaft erneuern. Man sagt ja, daß Lr^be und Treue über das Grab hinaus dauern; so .soll im genauesten Sinne dieses Wortes am Sonntag der 'Toten der Blick hinausfliegen weit über die Kirchhöfe der iHeimat, denn so will es die große Zeit, daß, wie in den großen Kriegszügen des Mittelalters, der Drang in die Weite den Heimatgedanken zwar nicht verkleinert und verdüstert, ahtt doch überflügelt, damit die Liebe zur häuslichen Scholle später desto frischer und blühender gedeihe. Die Stunde trauernden Gedenkens ist kaum verflossen, 'da sehen wir den Tod schon neue Beute ereilen. Wir blicken in sein furchtbares Antlitz, wie er an der Somme die Tausende dahin mäht, in sinnlosem 'Wüten, in erstickender Luft. Da durchzieht uns nicht nur der Strahl des Gedenkens an teuere Gefallene, sondern wir nwchten dem Schrecklichen ein flehendes Halt ein zurufen. Doch dann wird er die Entscheidung wo anders suchen. Neue Mbelungenschaven übersetzen die Donau, Mackensen, der Reitergenerat, ergreift 'nach dem neuesten Heeresbericht die Offensive im östlichen -Rumänien. Dort ist der Tod nicht der stumpfe Schläger wie im Westen, dort wird sein blutiges Werk vielleicht der .Anfang vom Ende des Krieges sein. Und so mischen sich ruErürnerungen und fromme Fürbitten für die Toten heiße Wrrnjche und Gebete für die Leberüren intb für die Zukunft Hie noch schwarz verschleiert vor uns liegt. Dann aber wecken uns die Hammer in dev heimischen Werkstatt zur neuen Tat; py'xx haben, schaffend und fechtend, noch keine Zeit, müde ZU fern. ly. ' MTB.) GrvtzeS HLUptguartier, 24. Sd>v (AmÄch.) Westlicher Kriegsschauplatz. Armee des Generalfeldmarschalls Herzog Alb recht von Württemberg. Fm Ypern- und Wytschaete-Bogen lebte zeitweilig die Feuertätigkeit mrf. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Kronprinz Rupprecht von Bayern. Nördlich der Ancre fetzte nachmittags starkes Feuer ein, das auch auf das Südufer Übergriff. Mehrere Angriffe der Engländer erreichten nirgends unsere Stellung. Meist brachen sie verlustreich schon im Sperrfeuer zusammen. Im St. Pierre V aast- Walde und südlich der Somme bis in die Gegend von Eh au l nes war bei guter Sicht der Artilleriekampf lebhaft. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Keine größeren Gefc-chtshairdlungen. Front des Generalobersten Erzherzog Josef. In der Walachischen Ebene nähern sich die Truppen des Generals der Infanterie van Falken Hayn dem Alt. Im W e st; i p f e l Rumäniens ist der feindliche W i d e r st a n d gebrochen. O r s o v a und Turn- S e v e r i n sind g e n o m m c n. Balkan-Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls vonMackenscn. Auf dem rechten Flügel der Dobrudscha-Front wurden ru s si sch e Kr ä f t e d u rch Vo rsto ß b u l g a r i - scher Truppen aus dem Vorgclände unserer Stellungen zurückgeworfen. Auch an anderen Punkten der Armee besteht Gefcchtsberührung. An der Donau Kärnpfe. Mazedonische Front. Zwischen Prespa-See und Cer na mehrfach starkes Artilleriefeuer. Teilvorstöße des Feindes nordwestlich von Monastir und bei Makovo scheiterten. Der Erste Generalquartiermeister Ludendorff. * Berlin, den 24. November 1916, abends. überwindlicbkeit des breiten, unwegsamen Hochgebirgs-Walles üit Vorwinter hatte er seine gmrze Hoffnung gesetzt, nachdem ihn seine Ueberzahl aus siebenbüvgisckZem Boden rächt vor dem ver^ dienten Schicksal geschützt hatte. Jeder von uns weiß auch, welche aufopfernde Anstrengung und Pflichttreue des Ernzelrren, welch zielsichere niemals schwankende ZusammerraLbeit aller nötig war, um das Ziel zu erreichen. Sckiwer habt Ihr wochenlang auf froste starrenden Felshöhen, in tief verschneiten Tälern, fast stets ohM Obdack», oft ohiu Feuer, nicht selten viele Tage abgeschnitten von jeder Verbindung ringen müssen: aber keiner, auf den es ankam, hat versagt. Wo der Feind gebunden werden sollte, wurde er mit eisernem Griff gehalten: Wo er zermürbt werden sollte, ist er zerrieben worden, wo er geschlagen werde» uarßte, ist er ins Hertz getroffen. Mit berechtigtem Svch dürft Ihr ans solche L«stn»«vj zurückblickerr, mit froher und ruhiger Zuversicht den Ausgsoc» der Zukunft für das Wvhk der Hermat entgegensehen. ge^. Der Oberbefehlshaber v. Falkenhahn. General der Infanterie. 9 * Der bulgarische Bericht. Sofia, 24. Nov. (WTB.) Bericht des Generalftabes vom 23. November: Mazedonische Front: Zwischen Ochrida und Prespa-See zog sich der Feind nach kurzem Kampfe nacb Süden zurück. Ein feindlicher Angriff aus das Ostufer des Prespa-Sees scheiterte. Die Höhe 1050, östlich des Dorfes Pa-- r a l o v o, wurde vom Feinde von neuem, aber erfolglos angegriffen. Der Gegner erlitt schwere Verluste. In der Umgegnch des Dorfes Budamirizi nahmen wir infolge eines glücklichen Angriffes feirrdliche Gräben. Auf dem übrigen Teil der Front kein wichtiges Ereignis. Rumänische Front: Die Lage ist unverändert. Der türkische Bericht. Konstantinopel, 24. Nov. (WTB.) Arntlicher Heeres^ \t* vom 22. November: Tigrisfront: Unsere FlugAeu.ge zwangen feiTÜliche Flugzeuge, die rntfere Stellungen überflogen, zur Flucht. Wir zwangen ein feindliches Flugzeug, zu landen. Zwei andere feindliche Flug-i zeuge, die Le Chates (?) stberflogen, warfen Bomben auf die Bevölkerung uird Umgebung. Persische Front: Wir zogen in das Dorf Mihr Abad, 30 Kilometer nordöstlich von Bidjaz, ein. Kaukasusfrvnt: Auf dem reckchen Flügel Ruhe. Zm Zentrum und auf dem linken Flügel schlugen wir Ueberfälle des Feindes mit Verlusten für ihn ab. Auf 'der übrigen Front kech Ereignis von Bedeutung. bericht' Ministerwechsei in Untzland. Petersburg, 24. 9kov. (WTB.) Meldung der tersburger TelegraHhen-Agentur. Der Staatssekretär und Verkchrsminister Trepow ist zum Ministerpräsidenten ernannt worden. Der bisherige Ministerpräsident und Minister des Aeutzeru Sturme r ist zum ObersLkam- merer des kaiserlichen Hofes unter Beibehaltung seiner Funktionen als Mitglied des Reichsrates ernannt worden. Durch kaiserlichen Erlaß sind die Duma und der Reichs-- rat bis zum 2. Dezember vertagt worden. Stürmer war am 2. Februar als NachfoDger Gvv.vuykins zum Vorsitz im Mimstervat berufen worden, wo er zunächst teilt Portefeuille übernahm. Am 19. März übernahm er das Ministerium des Innern und trat «m die Stelle Chwostows. Nach dckü Rückttitt Sasoiwws übernahm Stürmer dessen Amt. Vier Monate lang hat er die beiden wichtigstem. Älentter Rußlands in sich vereinigt. Sein diachfolger als Mrnisterpräsidenl, der bisherig« Verkehrsminister Trepow, ist bisher in der Oeffentlichkeit varbätt« nismäßig wenig hervorgetretem { Die Lage der Kriegsgefangenen in Rnßland. Kopenhagen, 24. Nov. (WTB.) „Berlingske Tr- dende" meldet aus Stockholm: „Svenska Dagbladet" hat an den Präsidenten des schwevischeu Roten Kreuzes -Prinzen Karl die Anfrage gerichtet, ob es dem schwedischen Roten Kreuz nicht möglich wäre, den Zivil- unö Kriegsgefangenen tu Rußland zu Hilfe zu kom^ men, da sie mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen yättem Prinz Karl erwiderte daraus, daß die russische Regierung seit Kriegsbeginn die Arbeit derart verteilt habe, daß das. schwedische Rote Kreuz sich der mMtkischen Kriegtzgafan- «enen annehme und das amerikanische Rote Kreuz der rrivil- gefangenen. Es könne daher kaum erwartet tverden) daß die russischen Behörden hierin eine Aenderung vo-rnehmesr wurden, ^.luf der l1koten-Kreuz--Konferenz in Stockholm sei Zkr Bonchlaq erngebracht worden, daß die Tätigkeit des T^^zeS sich auch aus die Zivil-Kriegsgefangenen erstrecken falle. Der Vorschlag wurde von deutscher und Ssterrelchiscj)-ungarischer Seite angenommen, dagegen von Rußland gvgelehnt. Prinz Karl hat darauf vor'ge'schlagen, den Zwu-Kriegsgefangenen die .Heimkehr zu gestatten. Zur dieses Vorschlages hat das russische Ministerium des Aeußern eine Kommission eingesetzt. m * m Das englische Oberhaus und die Tauchbootfrage. London, 24. Nov. (WTB.) Oberhaus. Lord Sy den- ya m eröffnen die Debatte Aber die Tau chb o ot f ra g e und kne Regierung l>abe sck-on am.15. August eine endgültige Er- uarung mcht nur Englands, sondern alllw alliierten Regierung Qai m Aussicht gestellt, in der sie -der deutschen Politik gegenüber dav uuacheuerliche Verfahren der deutschen Tauchboote sestlegen wollte. Aber nichts sec geschehen, im Lande herrsche ein Gefühl ßfgjfo/rfjvßrlfercßm V : f 5 JS 2 — - / ^ r ‘•uv yttiju/e ein yjc un ai? m ? r!tt J e / mcht alle .Tatsachen kmidgegeben würden Der Redner fragte, ob dre Regierung einen Plan habe. Wenn dies bei Fall sei sollte pr Mvorzüglich ve-rösfentlicht werden. Lord Beresford sagte, man erreichte eine ernstliche Krise. Die Re- gierulrg schcme W glauben sie werde den Krieg durch einen Glücks- m gymmi«r, aber alle früheren Kriege seien durch Voraussicht Eiun-gie mw die Offensive gewonnan worden. Der Redner kri- ttslerbe dte dldmrralttch und erklärte, .indem' er die Verluste durch dm TaAchbootkrieg Msammensteltte, daß die britische Bor d ; •'L rur r See durch, die Tauchboote in Frage ge- sei. Beresstord forderte, daß die „Blockade" Deutsch- öl 0 * Ettel verschürft »verdau müsse und schloß ^.^rMill^Lung, er habe kürzlich erne von Deutschland ver- ösfaitlichte Liste der brrttschm Flotte gesehen, die Jnforinattonen enthalt«! haue, Jtne tjt England /irvetmmd außer den führenden Emiraten lutb hm Mitgliedern des Kabinetts besitzen konnte, o- <9 r <5 ctltnberte, Ibk englische Regierung halte die ^atigkrnt der bauschen, Motte für Piraterer. aber Deutschland habe 5? Versp^chcn, g&oxfcn, tont es England toi Bersprcch^ gegeben habe. Man könne ein deutsches Tauchboot >mr «s^ernd betracht«!,, dm aus den ersten Blick zu vernichten er- “ »* f«. Das Ersännen des ozeanfahren. ■*5” c- <{,}* ^.^ootc J fyahc die Schwierigkeiten sehr »vermehrt aber die Mnttralttitt ser sehr erfolgreich darin gewesen, die Taucht p°lmrisierte gege»r die Unterstellung, daßdie englische Motte Untätig ser. ES bestände die Gefahr, daß sie SüJrän- levchtfertigm Unternehmung fort- gerissen werten kvnntt. Ä>rd M idleton sagte: Creive habe deck ££*£ TAftmng m eine wes«ttliche Wenderung, TütiBkrt der Motte betresst, geinacht. Ec gebe die Gefahr m, daß ne Flvttt M emer leichtsinnigen Handlung gereizt wer- vyr kvrmc. Lord Lhtton verteidigte die Mmiralität wammamm ß/sfcmf&ntäro'ctm/T/e w»zß.i7.n *■ $0. 9. 9 b ft <£G9zr/77&//. Albert ff* Arbeiterbewegung Segen die hohen NaLrrrngHmiLtelpreise in England. ! \ n ' 25 Nov. Am letzten Sonntag fand in London auf r™ ^raRllgar Sguarc erne große Massenversammlung aü Protest,gogen die hohen Rahrungs- ^ ? 1 e Beschluß Wirtbe angenommen, in dem .ft. ftftg iiber die himmelschreiende g£5vJ A c L r n 9 gognrüber der Aus- ^lkeS toch du Schiffseigner und Nahrim gsmittol- lmnw»«tisten irnL über die Unfähigkeit betont nnrb, »virlsam Nahrungsmütelprmse anznkmnp- Teuerung in Amerika? %}nK 5; 7/ 5 V ^0V- Die französischen Blätter erhalte»!, wie d -Vos, Ztg. berichtet tuird, Depeschen aus New York, nach Aufhörcn der amerikanischen X. enspNrtt clzusii hr a»i die Alliierten zu rechnen sei. Der Mnt!E^ ^ Budget-Ausschusses im ameriranischen Repräsen- .Fltzoerald, habe die Beschlagnahme aller in emigten Staaten vorhandenen Lebens- verlangt 0XTütt me0en ^ tm L^nide herrschenden Teuerung Der 5eekr?sg. A _ - -KCfitwai UlLlKlf I71C CTTC tintgtn uns gemeinnützige Gesellschaften vorne lernen lasse Sin englischer Pessimist in Flalieu 18 ‘ (WTB.) „Daily Telsaraph'" ver> DL^Ebre» pessimistischen Antike? seines rrst Mischen Korrespondenten Dillon: ^ ^cn an allen Grundstoffen und Kräften Hl^ Men ' reicher als ihre Gegners ^^^Etzen als diese. Die ® efahr evohcft DckLvn tn der Verringerung des Kriegsmaterials der Alliierten durckj den Ta u ch b o o t kr i e q fSS«? wirtschaftlichen Not^ die dmch die ^S«r die Straße von Messina un- tal .ll n entstanden sei. Die italienische Bevolkevmg leche schwer mtter den nahez»! den Kauf unmöglich ^ Kohle und Zucker, aber im Vergleich angel noch mel ernstere Folgen haben ^or alftm im .Walisischen Süoen, wo die Bevölkerrmq' ihre Jm- “S? Lccheiischaften mcht beherrschen könne. Im Süden, tme z. B. m Sizilien, lebe der Arbeiter fast allein von Brot ^t Grundbesitzer verzehre viel mehr Brot als sem Landmann im Norden. Die Einführung von Brot- chrmve Folgen haben. Die Lage der itallemschen Regierung die ShSfonb ÄbT 0 n ' TÖTOtfe ^ ^lter tonten, als man im w^ti^cr ^wEf hin daß, als Italien den .Krieg des für die Neutralität ge^ N^ends to&§Wiüp*t gehalten: Kriegsmüdigkert und der Wunsch nach Frie- dmM spüren. Aber um mrt den Alliierten »veitrr zusammen- ^onrum, müßten die Italiener leben, und um zu tzbm, MilßLeii sie Weizen haben. Dieses Problem sei durch de^ Tmrchbootkrieg akwell geworden, man dürfe seine Bednitmig ni^t üevftetntxti. Das ^ßToWcm irnifie feine Lösuna Winril 't.tX,.,, a»f die böse Geschichte de?Fehl"?. die i^KZ^a^cht worden seren, nm an neues Kapitel bereichert werden.^ ^ Die „Times" über die Lage. ^ a“’!*"’?', 2 f lWTB. Nrchtanitl.) Tie „S:ime3" schreibt ■ T™ A^lpiockt erreicht, wo jede Nation die ganze . [! ?*?- r n ^'r hU Ji t ^ n ' lmb däS sofort. äXt «^mir 714 btffe NotwendiMt * ^ Griechenland. w,rfh.+ e s"' a?f» 5?0b ' C®? 59 - Mchtmntlich.s Laut „Secolo meldet die Athener „Hestia", Admiral F-ournet werde ein Ult,maturn stellen mit einer Frist, ^ ^^ren d,e m der letzten Note gestellten Forde- ^n«en Mgenonrmen t^rden müßten. Unterdessen Hab« verboten daß^.Km^srnaterial ans der .Hauptstadt » werd e x ,n Teil der fßreffe verlangt, daß .Heer A°tbkk widersetzem a r ? C rü' eT 4 ' r 9 *- (WTB.) Meldung des Rentcrschcn Bwreans. In der letzten Forderung des AdmiE FaZ?. ?q « ^ ^Übergabe von Kriegsmaterial »rxrren IZBatterien Fetdartrllerie, 16 Batterien Gebirgsartillerie 4 OM Mannlicher-Gewehre, 1 40 Maschinengewehre, 50 Auto) Munitionsmengen einbegriffen. 'Xbmiral FDirrnet erk^rrte, dre Menge käme dem Krieas- ^rial gletch das den Deutschen und Bulgaren Vge- fei ‘ ? ie antwortete, die Entmrte habe schon 191 moderne Geschütze aus Griechenlarrd fort- 85^Een Ferner behauptet sie, die Stimmmrg m btlfm ^iJ^l bl[be J me südliche .Handlung gegen die Zentral außerdem Griechenland unmöglich, sich zu vertermHen. Daher verweigere sie die Forderung ' ^ Der Untergang der „Britanic". ' 24 (WTB.) Wie der „Corriere della Sera" aus London mellret, ist man dort vielfach der Ansicht, daß der Untergang der ,Britanick' durch eine Mine ver- «sacht worden ist. Anscheinend sei in Konstanttnopel ein Minenleger-Unterseeboot mit der Bahn angclommen, das W Aegarschen Meere zwischen den J-nseln Feves und Fes Manen auslege. Berlin. A Nov. (MBi AnMch) Im t angeblich durch ein deutsches Untersee-. Bont erfolgte »erfenfung des Hospitalschiffes „Britanic" *1 Vvlkerrechtswrdriger Akt unmenschlicher Barb-arei hin- 6e>reut worden. Demgegenüber wird festgestellt, daß die '.Bmtantc durch ein deutsches Unterseeboot nicht versenkt worden ist. 1 ‘ Der Chef des Admiralftabcs der Mariire. * ■ A°?don, .24 Nov. (WTB. Nichtamtlich) Die Admiralität teilt mrt, daß das britische Hospitalschiff Weoe^m?g ^rnttoregistertonnen) auf dem ^^^.Salomkr von Malta mit Verwundeten an Bord im Mykom-K-mal im Aegalscheu Meer auf eine Mine g.e l a u fe n o d e r ve r se n kt worden ist. Alle Personen die suh an Bord befanden, sind gerettet. Bern, 24. Nov. (WTB. N bringt eine Peihe von Meldun, 5WUStJW?«!«r m- I " @t - 5fto 8 a tw« // (1581 Tonnen) und der griechische ^ versenkt worden. Die Besatzungen ^den Schtsfe seren gerettet worden. Ferner sind 'bet ®o^ e ^?. er . "Notre-Dame de Lourdes" und die Goelette psvvv infolge der Fahrlässigkeit ihrer Kapitäne unter» ''Prcsldeute Varia" aus Monte- ^ 1 St. Noyan und das Paketboot „Lorraine" ans '^av^ Ms der Seine bet Fle Corday gestrandet. KjxbmeWd) bertchtet. der Konrman- dant des Dampfers „Machieo" habe erzählt, ein deutsches Unterseeboot habe sechs Schüsse auf sein Schiff abgegeben und es zwei Stunden lang vergeblich verfolgt ' ' r® 0 J-PÄ v ' bU ' T3 ' 24 - Nov. (WTB. Nichtamtlich ) Der h'estge Ftschdampfer Delfin brachte 18 Mann drü Stock- h °s m e r D a m p f c r s A r t u r (1900 Tonnen) ein, der vormittags sechs Seemeilen südöstlich von Skagens Feuerschiff von e,nein deutschen U-Boot versenkt wurde. Der Dainvfcr Artur war von England nach, Kothenbnrg mit Kohlen unter- ist das erstemal, daß ein deutsches U-Boot ein für Schweden bestimmtes Kohlenschiff versenkte Der Kavi tan des Artur nimmt als Ursache der Versenkung nn daß bei Dampfer m,t Grubenholz nach England ging ' ® ® Amsterdam, 23. Nov. (WDB.) In enalisilien BWt- tern vmn MffNEmber wird der «riecksifche Dampsir „Sty ° ltenr (8600 Donnen) als versenkt angegeben, o, «WTB.) Der griechische Dampfer lft 00,1 ei ’ ,em Rutsch», SS«. isKaft. .haucht Bicher Halle eme ff--,»-. sisch-belgrsche Gesell,Hast, tn Deutschland bekamt, unter dem ab- gekürzten Namen „Internationale Schlahvagen-Gesellschaft", »vie m den meisten Ländern des kontinentalen Europa, so auch in Oesterrerch-Ungarn das Monopol des Schlafwagen- und Speise- wayen-Betriebs. In Deuts^chland führte diese Gesellschaft Luxus- zuge, berl anedene wichtige Schlafwagen!Lust und Speisewagen- Alrse Endlich beherrschte sie durch MchoriLLtAbefttz die deutsche ^sen^lii^Speffe^acn-Gesellschaft. Schon vor dem Kriege hatte die Preußisch-Hessische Epenbahnv-erwaltuirg beschlossen, die ad- lanfenden .Verträge der fremden Gesellschaft nicht zu erneuern. Die Verwirklick/mig dieser Absicht wurde durch den Krieg be- )chlcun»gt. ^m ^Einvernehmen mit den Staatsbahnverivaltungen von Oesterreich-Ungarn beschlossen die sämtlichen deutschen Eiseu- bahn Verwaltungen, einer neuen Gesellschaft, an der deutsches osterr^ämches und ungarisches Kapital beteüigt fft, ausschließlich da^ Recht für den Betrieb von Schstfwagen und Speisewagen ^ übertragen. Die Betriebsvertrage ruft der internationalen Gesellschaft werden mcht erneuert und, fmoeit sie rächt schon Kündigungsterminen aut die ^deutsche Gesellschaft überführt. Es war nötig, dem neuen llnternehmen auch die in Preußen von einigen Unternehmern etther gerührten Speisewagen kurse a n z u g l i e d e r n, sowohl im Interesie der Berettch-eiÜichung und Vt in GigLrch, ge- !S?LS‘ ^ ^ ^?Uig unangebracht, für eine etwa! vlH vornherein erfolgte Anpassung an Bedingungen und Er- fordenlis,e dre mcht vorauszustlien waren, nach dem Schuldigen! o]i luckien. Heute fet lediglich die Frage des restlosen Kräfteetnsatzes k? 1 ? Sieg zu erörtern. Nachdem wir erkannt haben, was noh tue, sti es unsere.Pflicht, alle Mittel anzuwenden, die die LagÄ von uns erfordere und unseren unerschütterlichen entschlossenen Willen einzust^i bis zur Entscheidung. Täten wir das, bmm Butten wir nn Recht, einen endgüttigen und dauerten Erfolg m R^E^lter erklärte xirm Schluß, er fühle sich ffigWß, ^p^ückllch zu betonen, daß während des ganzen/ Krieges kern einziges Zrollressort den Forderungen der Heeresver» Elm^iemals dre genngsten Schwierigkeiten in den Weg ge- Im weiteren BerlÄff der Besprechung stellte der Staats- LLm^I^Ä nn ^ r r n mü Genugtuung fest, daß in der Frage ^ UTlb bec Kosten organisatorischen Ar- jft 1 Ausfuhnmgen erforderlich sei, vÄlige Ueberein- stimmtung Amschen dem Ausschusst und der Regierung herrsche. Der Swatss^retar trat den Befürchtungen entgegen, daß im Nationen Interesse wichtige wientbehrtiche Betriebe stillgelegt. bczw in der Begriffsbestimmung nicht ausdrücklich genannt seien. Inders die Presse anlcrngx, wisse die Rc^gierung ganz ge- baß die Aufrechterhaltung auch der mittleren und kleinen Presse wahrend der ganzen Dauer des Krieges eine dringende vaterländische Notwendig- kert stu .Achnlich verhalte eS sich mit tstr Berufsvr ga ni sa- t i v n. Dre Regrerimg sn sich ganz klar darüber, daß auf deren Mit- H 1 !?/ 11 die innere Kriegführung und namentlich auch siir die Durchführung des Knegsdienstgesetzes garnicht veweichtct werden ronni-. ÄC einzelnen Probleme müßten natürlich an Ort Und Stelle tn (genauer Kenntnis der örtlichen Verhältnisse gelöst ioerden. Etz ^ .Organtsativnsffagen und Fragen der praknschm Dinchfuhrnng gleich von vornl-erein in Ein-^lheitenffest. anlesen. Der Staatssekretär besprach dann die Maßnahmen, die qe- trosscn werden können und grtwffen tverden. um auch die B e o ö l- besützlten Gebiete imiechalV der durch das Völkerrecht und durch gewisse rein tatsäMchd Erwägungen gezooe- M Arbmt in Deuffchland heranzuziehen. Er s-Aoß nrtt der Bitte, in der Behandlung oon Enrzelk,eiten nicht weiter zu gehen, als dies eben im Interesse der Durchstibrutrg des Gesei-rS notig sei. Die Stillegung einzelner Betriebe solle im engen Ein- vernchmen mit der imchiubustrie und auf Grund ihrer Anregungen und BorschLge erfflgen. Die volle Einheitlichkeit ber Durchführung « EM lokaten Stellen sei dadurch gewährleistet, daß alle General- kominandos in den einschlägigen Fragen an die Weistmqen des .PrieMitmfleMlms und damit^drs, Krikysamtrs gebunden seien. Tie MitwiMing der untersten Zivilbehöiffen, vor Llem der Kam- mun albeh orden,,werde selbstverständlich ständig in Anspruch genom- man wardeu musskm. Gen e r a l l e \\i t n a n t Grüner erklärte tvefter, dir Uwstel- lang von IMmstrwzwergen^ und Fabriken s^lle weitt!öglichst auf dem Wege der Frerhert erricht werden. — Auf die Einwände eines Sr?- 1 * Abgeordneten eingeHmd, ap- tcat§fcftettagensül/rern wurde einer lebensgesälnlich, der andere leicht oerleht. — An einer Straßenkreuzung in Sachsen- Hausen fuhr ein Straßnrbahnwagen in einen WaldbahTrzug, wöbe: mehrere Fahrgäste verletzt wurden. Ein .Kind mußte dein Kranrew- lMise zngeführt werden. -- Beim Abspringen von einem Straßen- bahtiwagen geriet die 17 jährige Wilhelniiw Bärenz Unter den Anhänger Und wurde sehr schwer verletzt, so daß sie in fast hofsnunaS- losem Zustande in fes HeiliggeisfeHospital verbracht werden mußte. * — Frankfurt, 24. Nov. Der bisherige Leiter der Kölner Oper Herr Gustav Brecher wurde vom Generalintendanten, Geheimrat Zeig, ab 1. August 1717 als erster Kapellnieister und Dirigent von Symphoniekonzerten für das Frankfurter Opernhaus verpflichtet. nt. Kriftel, 25. Nov. Dem Pionier Anton Jakobi von hier, Sohn des Joh. Jakobi V., wurde daS Eiserne Kreuz 2. Klafie verliehen. nt. Unterliederbach, 25. Nov. Der Reservist Keßler vott hier, der bei einer Eisenbahnbau-Kompagnie in Mazedonien steht, ist mit der Bulgarischen Verdienstmedaille ausgezeichnet worden. Kicßener Strafkammer. Gießen, 24. NvvemVer Wegen unrichtiger Angabe ihrer Kartoffelvvr-eäte war^: den Landwirten Johann Wilhelm K., Jvhann Heinrich W.. Heinrich M., Heinrich M.. sämtlich ans Treis a. d. Lumda, Straf, befehle zngegangen. ttihaltlich derer sie mit Geldstrafen zwischen 30 nnd 80 Mk. belegt twufeit. ?lnf hiergegen erhobenen Einspruch lvnrden sie vom hiesigen Säfiöfsengerickst steigesproä-em Gegen dieses Urteil verfolgte die Grvßh. Staatsanwaltschast Berirftmg. Ans Grmid der ^heutigen Bewei^fnahme hob das Gericht das erstinstMrzlickje Urteil auf nnd erkannte gegen die Arrgeklagten, die iznm Teil ihre Kattoffelvorräte um 30 und .mehr Zentner zu wenig mrgegefen hatten, auf Geldstrafen und zwar gegen die Angeklagten K., M. und M. vmr je 20 Mk. nnd gegen W. von! 5 Mark. Der Landwirt Heinrich L. v'on Nieder-Bessingen war durch Urteil des Schöffengerichts Lich vom 5. Juli 1916 wegen Mil chfälschinng, da die Milch tztu wenig Fettgehalt hatte, zu 30 Mk 6>ldstrafe ve» nrteilt worden. Gegen dieses Urteil verfolgte der Angeklagte Bs- rnfung, um seine Freisprechmirg M erzielen. Auf Grund des vvn den: Sachverständiger: erstatteter: Glttacfeens, nach dein die Möglichkeit nickst ansgesckstoffen ist, daß eine Entrahmung der Milch nicht statt gefunden fet, hob das Gericht das vornrftanzliche Urteil aut u:ch sprach der: AngMaglcr: frei. ^ _ letzte Nachrichten. Ein Vorstoß unserer Seeftreitkräfte gegen die Themsemiindnng. Berlin. 25. Nov. (WTB. Nichtanttlich.) Teile nni«. rer See st reit kr äste stießen in der Nocht vom 23. zmn 24. November gegen die Themsemündung und den Nordausgang der Donms vor. Bis ans ein Vorpostenfahrzeug. das durch Geschützfmer verstnkt wurde, wurden keinerlei feindliche Streitkräfte ststgesbeltt. Der befestigte Platz Ramsgate wurde drrrch Artillerie unter Feuer genommen. Ms auch darmrfhin von der englischen Flotte nichts sichtbar wurde, traten unsere Streitkräste den Rückmarsch an und liefen wohlpehalten in den lstimifchen Stütz- Punkt ein. Wechsel im Stellv. Generalkonnnando des 18. Armeekorps. Frankfurt, 26. Rrdd. (WTB. Nichltamtlich.) Durch allerhöchst Kabinettsorvve ist die MobllinväM:gsfestttn-mnng des Generals der Infanterie Freiherrn vott Galt äls ftellfertretendÄll Kiommaiü)iewndet: dos 18. Armeekorps imbex Verleihung der Krone zum Roten Adler Orden 1. Kl. mit Eichenlaub ausgehoben nnd GnerallonMant Riedel Kornvumdenr der 12. Jnftmterie-Division zum slellvertretmülen konrMmü>ievend-m General errurmtt worden. Mackensen über bk Donau gesetzt! Berlin, 25. Nov. Tie „Boss. Ztg." urteilt: Als logische Folge dlS Durchbruches in die walachische Ebene tmt Norden her, folgt jetzt das Ueberschreiten des Donau-Stromes dur ch Mackensens Armee. Der rumänische Widerstand an der Doturu war bis MM Mlt-Wntz, der: :mstve Vorposten von Crräo- va her erreicht habe::, nutzlos geworden. SärMiche rumänischen tvestlich des Alt in der Wälacbei stehenden Kräfte Härchen sozusagen in der Luft, andere ihrer Basis bercorbt. Vielleicht Hafen die Rn- manen rechtzeitig die drohende Gefahr erkannt und den Hauptteil ihrer dort stehenden Kräfte Zurückgezogen. Wie schnell sich die weiteren lEreignisse in Rtcmänien entwickeln werden, hängt heule von der Entschlußkraft des Führers des rusftsch-ru- mänischen Heeres, voa: der' nicht alfeu hoch zu vei> anschlagctchen Moral der rtunanisckstn Truppen und nicht Messt von der Beschafserlheit der Straßen und Eisenbahnen ab, von der^n allerdings auch die Schnelli^ert des Bm> marsches trnsever eigenen Truppen febttrgt ist. ZN jedem Falle erscheint die Lage der rtnnänisckKM Truppen südlich des Roten- Turm-Passes bereits stark gefährdet. Die Hauptverbindntchen durch das Gebirge lausen sämtlich Nvrd-SG»-. Oft-Weife Nerbrn- düngen fiitb nur wenig vorhanden. Der gelut:gene deutsche Flie-- gerMrgrisf m:s so wickstige Eisenbahnpnnkte, wie i, B. Pitespi beweisen die fehe Gefahr, die für den Rückzug der Rumänen besteht. Die rumänisckie oberste Heeresleitung n:uß nach der jetzigen Kriegslage eine neue westliche Defensrv-Flanke aufsiellen, die voraussichtlich versuchen :vird, östlich des Alt-Flusses Widerstand zu leisten. Ob diese Operation noch gelingt, das erscheint sehr fraglich. In jedem Falle erscheint heute schon die Lage der an den Gretrzbergen der Sndftont Siebenbürgens kämpfenden Heeresteile recht schwierig. Der Untergang der „Brftanic". Rotterdam, 25. Nov. Ter „Daily Telegraph" meldet ans Athen: Es ist setzt festgestetll, daß rund 200 Personen von dem Dampfer „B r: 1 a n i c" vermißt werde«. Zwei der Verletzten erlagen ihren Berwirndmrgen. Die Bewohner der Insel Zea sirgten ans, daß sie vor dem Untergang der Brttanic ein U-Boot in der Gegend bemerkt haben. Man neigt zu der Annahme, daß dieses U-Boot en: Minenleger gkwesea: ist und die Bridanic drwch eine Mine nntz-rgegarmen sein könnte. ^ Es habe sich nämlich jetzt amü heran sgestellt, daß die Deutschen imstcarde seien, Minen in Fahr-- tvasser vor, 200 Meter Tiefe zu legen. Förman 'Dose <30 Dort in jenen sel'gen Höh'n werden wir uns Wiedersehen. 1 »^ iBST* daB “" S ' r SW», unser Kaufmann Otto Weller Vizefeldwebel d. R. und Offiziersaspirant im Füsilier-Regiment Nr. 73, 10. Kompagnie an, 15. November bei einem Sturmangriff im Alter von 25 Jahren den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. In tiefstem Leid: Beigeordneter Joh. Weller und Frau geb. Faber Wilh. Velten, z.Zt. im Ersatz-Bataillon 116 und Frau geb Weller Georg Weller, z. Zt. im Felde Leihgestern, Nordhausen, 24. November 1916. K»?,f!^ SSen !^ Chner w^ We ] lc J» aIs Grossvater Kaufmann Georg Weller und Frau und alle Angehörigen. S47i Heute früh 6 Uhr entschlief sanft mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater, Schwiegervater und Grossvater Herr Johann Jacob Schmidt nach schwerem Leiden im Alter von 71 Jahren. «m In tiefer Trauer: Ratbarinr. Schmidt Lina Kinkel geb. Schmidt Wilhelm Kinkel z. Zt. im Felde nnd 1 EnkeL Giessen (Kaiser-Allee 6 ), den 25. November 1916. Die Beerdigung findet Dienstag, 28. November, nachm. 3 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. Todes-Anzeige. Gott dcm Allmächtigen bat es gefallen unseren lieben, guten Vater, Schwiegervater und Großvater Wilhelm Horn Weichensteller I. KL i. R. nach kurzem, aber schweremjLeiden, im Aller von 74 Jahren, heute in die Ewigkeit ab- zurufen. ' Sie tntucraöen ^inferöfirtenen. Gießen (Stephanstr. 36), den 24. Nov. 1916. Die Beerdigung findet Sonntag, den 26. November nachmittaaS 3 Uhr von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. Steno^rasben-Verein „Stolze Sciirey“ Lollar Montag d. 27. Nov. abends 9 >/ 4 Uhr, beginnen wir im „Deutschen Haus“ (Gg. Schwalm) einen —== LEHRGANGS— für Damen und Herren. Unterrichtsdauer ca. 15 Abende. Einzel - Unterricht jederzeit. Lehrgeld sehr gering. Der Vorstand des Stenographen-Vereins „Stolze Schref Lollar. Jung und einfach war sein Leben, Treu und fleißig seine Hand. Und so wollt’ er weiter streben, Muß nun rahn ln Feindesland. Nach 13monfttiger treuer Pfiicht- arftfflimg starb am 3. September auf dem Felde der Ehre unser heissgeliebter, herzensguter, treuer Sohn, Bruder und Schwager Paul Viehmann 6 . Kompagnie Königin- Augnsta - Garde- Grenadier-Regiment Nr. 4 im vollendeten 21 . Lebensjahr. 8 ‘” In tiefer Trauer: Familie Karl Yiehmann. Kinzenbach und im Felde, 24. Nov. 1916. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung! Dort in jenen sel'gen Höhn, Werden wir uns wiederfeh'n. ... dlövUch und unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dag am 15. November, infolge einer am 13. November erhaltenen schweren Verwundung, m einem Feldlazarett unser heitz- gellebter, braver, hoffnungsvoller Sohn, Bruder und Lchwngcr Konrad Müller MnSketierimRes. Jns.-Reg.Nr. 81,1.Komp. uaK 18 monatiger, treuer Pflichterfüllung im h.^öenden Alter von 26 fahren den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. In tiefem Schmer»: Familie Wilhelm Müller Familie Wilh. Harbach DceiK a. b. Lumda, 3l. November 1016. 013479 MM General-Versommlung Sarg-Lager W l«>». WlS-BmillS Wikjetl. Halte stets ©in größeres Lager von 137 ™ bärgen in allen Preislagen Zirka 7SO Pfund Runkelrüben zerkleinert stündlich MönchS >14* ?» zur Zerkleinerung von Obst und Kartoffeln vorzüglicii geeignet, -daher bester Rüben- schneidcr für kleinere Landwirte, Ziegen-, Kaninchen- und Geflügelzüchter. Preis Mk. 8.—. Vorrätig bei t B. Häuser, Gießen. Zöpfe Haarunterlag. Locken, Dreher sow. alle sonst. Haararbeiten werden schön und dauerhaft angesertigt in dem 8pez.-Oamen -Frisier- nnd Haar-OeachäU Hermann Blank Ww. 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Ritjlic>mkrsi,»l,q Tagesordnung: Aenderung des tz 24, Abs. 2 der Satzung (Hochst- versicherungssumme betreff.) 84 " D Der Borftaud. Gafä Ernst Ludwig Zur Feier des Geburtstags Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs heute Samstag abend FESTKONZERT Ich zeige hierdurch höfflehst an, daß ich die Vertretung einer ßreixor Twchlebrlk erhalten habe, und empfehle meine reichhaltige /TCafe Amend Heute Künstler - Konzert 7214 KONZERT täglich von »/-« vhr abends Motel Rappen. Kriegerverein Gietzen. ÄTltt'ÄSSBa" Johann Wilhelm Horn Veteran 1870/71 geziemend in Kenntnis zu setzen. Die Beerdigung findet Sonnlag, nachm. 3 Uhr, aus dem Neuen Friedhof statt. 8494c Der Vorstand. Einige IO« Kegel in Gust nnd Stahlblech jede tröste und Ausführung emailliert ^rvdiert, führe nur erstklassige Ware und gebe von heute ab auf LisienvrerS 10 Prozent Rabatt. Gleichzeitig empfehle ch mein .. grobes Lager iu «498 Ofen, Herden u. Keffelrümpfen !8. JirbÄ RM. Diezstrahe 6. Telephon 283. 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Auskünfte erteilt der Vorsitzende, K. Reifs. Nord-Anlage 19. Der Vorstand deS Stenographen-Vereins Stolze» Schrcv c. V. (ttiekeu. l^"°D vir. ttormsmi 8tsingosttsr. SamStaa, 28. Nov. 1916. Abends 7*/° Uhr. Fest-ÄrrsiellaagziirMr Sniier KSnigl. Hsheit djuMm Md bei Um SMertüre ja Mgenie in Aulls vM hierauf: Iphigenie auf Tauris Schauspiel in v Aufzügen von Goethe. Ggstsviel Charlotte Plla vom Hoftheater Darmstadt. Ende 9-/4 Uhr. 1^-« Sonntag, 26 November,