J Nr.Ä56 »chch»M »»Sch mit NuSnahm« de- Sonntag». »ttlagra „Gtetzener ZamMeublStter" und ^Ärrirdlatt für dev Ureir Gieße«-. pchyche««rt»: Kraukftm m Mai» Nr. U6S6. Vmüverkehr: Gewerdebavk Siebe«. 166. Jahrgang Dienstag, 31 Oktober 1916 Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhessen ZwillingSrunddruck und Berlaqr B r ü hl'sche UnwersucitS-Buch-u.btttndruckerei R. Lange, Gießen. Schrlftlettung. Geschäftsstelle und VruSerei: Sch ui st rave 7. (. eschäf.s, teile u. Bermg: ^m6l, Schriftleuung: 112. Anschrift für Tro ht lachrlchten: AnzetgerDteßen. 16 Minuten Mb. Deutscher Reichstag. M. Sitzung, Montag, den 30. Oktober 1V16. Aw Lisch« des BundeSratS: Dr. Helfferich. Vizepräsident Dr. Paasche eröffnet die Sitzung um 3 Uhr mit folgender Ansprache: Bevor wir in die heutige Tagesordnung eintreten, habe ich Ihnen eine traurige Mitteilung -u machen. Unser allverehrter Präsident wird »eÜ»er in den nächsten Tagen unseren Sitzungen fernbleiben müssen. Gestern hat ihm der unerbittliche Tod seine liebe Gattin nach langer schwerer Krankheit entrissen. Er hat mit sicher rührender Liebe die treue Lebensgefährtin in ihren ften Stunden und bis zum letzten Atemzuge gepflegt. Wir ien herzlichen Anteil an dem schweren Verlust. Sie »en sich zum Zeichen dessen von den Plätzen erhoben. Ich bitte um die Genehmigung, das Zeichen der Anteilnahme deS Hauses dem Herrn Präsidenten mitteilen und gleichzeitig einen Kranz am Sarge der Entschlafenen niederlegen zu dürfen. Vor Eintritt in die Tagesordnung gibt dann der Abg. D i t t m a n n (Soz. A.-G.) eine Erklärung ab, die sich gegen die Ausführungen des Staatssekretärs Dr. Helfferich vom csonnabend richtet. Es handelt sich dabei um einen von Dittmann erwähnten Fall, in dem zwei junge Mädchen mit Prostituierten zusammengesperrt wurden Staatssekretär Dr. Helfferich hatte erklärt, Dittmann habe nähere Auskunft nicht gegeben, sondern gesagt: Das behalte ich mir für das Plenum vor. Dazu erklärt nun der Abgeordnete Dittmann: Diese Darstellung des Staatssekretärs entspricht nicht den Tatsachen. Ich Hube in der Kommission nicht auf einen solchen Fall nur angespielt, sondern von vornherein den konkreten Fall der beiden Mädchen unter Namensnennung dargestellt. Einer Aufforderung, den Fall vorzutragen, bedurfte es deshalb nicht mehr. Ich weist auch nichts von einem dies- bezüglichen Zuruf. Ebensowenig habe ich auf ihn geantwortet: DaS behalte ich mir für das Plenum vor! Ich habe vielmehr von selber meiner Darlegung hinzugefügt: Ich werde im Plenum auS einem Briefe eines der Mädchen Stellen verlesen, aus denen hervorgHt, wie das Zusammensperren mit Prosti- t u i e r t e n gewirkt hat. Weiter stelle ich fest, dast die Aussprache im Ausschuß trotz meines Widerspruchs geschlossen wurde, so daß ich daran gehindert wurde, noch weitere Schutzhaftfälle dorzutragen. Staatssekretär Dr. Helfferich: Gegenüber den Feststellungen des Abg. Dittmann muß ich bei meiner Darstellung bleiben. Der Abg. Dittmann hat im Ausschuß den Fall von den zwei Mädchen vovgettagen, die in Schutzhast genommen und dort mit Protistmerten zu lamm engskommen seien. Daß er Namen genannt hat. ist weoer mir noch dem Ministerialdirektor Lewakd erinnerlich, mit dem ich vor den Ausführungen den Abg. Dittmann hierüber gesprochen habe. Ich häbe dem Abg. Dittmann AUgernsen — vielleicht hat er es nicht gehört —: ßeoen Sie das Material vor. Der Abg. Dittmann sagte: Ich habe hier noch Briese, die behalte ich mir für das Plenum vor. Ich glaube, es wäre, besser gewesen, er hatte sie in der Kommission vorgebracht. Wenn ihm oas im Ausschuß nicht möglich war, dann hätte er doch den Weg zu unS ftnoen können. Ich wäre ihm wirklich dankbar gewesen, wenn er unS alle- Material vorgelegt hätte, so daß ich wirklich darauf hätte errrgehen können. In dieser Lage war ich nicht, weil der Fall nicht ausgiebig genug vovgetrcrgen war. (Zuruf des Zlibg. Dittmann: Ihre Sache war es, zu mir zu kommen!) Zensur und LelagerungsMand. Nvf der Tagesordnung steht zunächst der Bericht de» Ausschusses für den Reichshaushalt. Der Ausschuß legt ein Gesetz über d i e politische Zensur vor. ^ ES besagt in seinem grundlegenden § 1 folgendes: Wird im Deutschen Reiche auf Grund des § 5 des preußischen Gesetzes über den De. lagerungszustand vom 4. Juni 1851 oder eines an dessen Stelle tretenden ReichsgescheS eineZensurder Presse eingeführt, so geht die vollziehende Gewalt in Angelegenheiten der politischen Zensur aufden Reichskanzler über, der damit die Der. antwortung für die Handhabung der politischen Zensur übernimmt. Die Besttmmungen des § 4 deS Gesetzes vom 4. Juni 1851 bleiben für das Deutsche Reich nur insoweit anwendbar, als e» f^h um die Zensur militärischer Angelebenheiten handelt. Die Festsetzung der für die Ausübung der polittschen Zensur erforderlichen Organe erfolgt durch BundeSratSverordnung. Der Hauptausschuß beantragt, diesen Gesetzentwurf dem Schutzhaft-Ausschuß zu überweisen. Ebenfalls zur Beratung steht eine Entschließung des HauShal-tausschusses, den Reichskanzler zu ersuchen, dar im Ar- ffkel 68 der Reichsverfassung in Aussicht gestellte Gesetz über den Belagerungszüstand unverzüglich dem Reichstag vorzulegen. Das Zentrum legt folgenden Gesetzentwurf über den Kriegszustand vor: Bis zum Erlaß deS in Artikel 66 der Reichsverfaffung ange^ündigten Gesetzes über den KrieyS- gustand wird gegenüber den Anordnungen der Militärbefehlshaber eine militärische Zentralinstanz als Aufsichtsstelle undBesch werde stelle errichtet. Der Reichskanzler erläßt die näheren Anordnungen. Vorstehende Besttmmung findet auf das Königreich Bayern keine Anwendung. Schließlich verlangt noch ein Antrag Albrecht (Soz.) Aufhebung des Belagerungszustandes uudWieder. Herstellung der Freiheit der Presse. Einen gleichen Antrag hat die Sozialdemokratische Arbeitsgemeinschaft gestellt. Berichterstatter Abg. Dr. Stresemann: Die Kommission brachte zum Ausdruck, daß das heute geltende Gesetz auS dem Jahre 1851 nur mit einer ganz kurzen Kriegsdauer gerechnet h verständige Leute wagen Attentate auf die Rechte der Abgeordneten. Die Behandlung der parlamentarische» Berichte ist ein Skandal und eine Gesetzlosigkeit. Hier ist parlamentarische Solidarität nötig! (Sehr gut!) Das jetzt der Linken geschieht, kann morgen auch den Herren von der Rechte» passieren. (Widerspruch links, Heiterkeit.) Nötigenfalls muß die Geschäftsordnungskommission eine Vorlage machen. (Zustimmung.) Das Vereins- und Versammlungsrecht ist nur noch ein Fetzen Papier! Jetzt verlangt man hier und dort sogar, daß die Reden der Diskussionsredner der Zensur vorher vorgelegt werden. (Heiterkeit.) Das ganze Vereinsrecht ist vollkommen illusorisch. Die Herren von der Regierung sind sehr schlecht beraten. Herr Staatssekretär. Dr. Helfferich, eS genügen nicht nur schöne Reden, es muß auch etwas erreicht werden. Tor- heiden in Süd und Nord. Ein System macht sich breit, das der Lächerlichkeit verfallen muß. Die Presse leidet entsetzlich darunter. Hochiutelligente Leute werden wie die kleinen Kinder behandelt. Ihre Sätze werden durchgesehen und korrigiert, und zwar vo» Leuten, die niemals einen richtigen Satz schreiben konnten, die vor dem Kriege nichts mit der Presse zu tun hatten, und nach dem Kriege nichts damit zu tun haben werden. (Heiterkeit.) Sie sind als Zensoren angestellt worden. Sie stilisieren die Arbeiten der Redakteure. Ein AristophaneS müßte die ganze unfreiwillige Komik dieser Herren einmal behandeln. DaS ist ein S h st e m der S h st e m l o s i g k e i t, das System der unbegrenzten Ungeschicklichkeit. (Heiterkeit.) Fenster werden eingeworfon auf dör rechten ^ite und auf der linken. (Zurufe im Zenttum: Auch in der Mitte.) Die Herren von der Regierung sollten sich doch endlich der unwürdige» Stellung bewußt werden, die ihnen zugemutet wird. Sie sind die parlamentarischen Prügelknaben dieser militärischen Diktatoren. Der Reichskanzler sollte dem Macht- kihel dieser Herren doch entgegentreten. Er hat sehr wunderschöne Richtlinien aufgestellt. Keine Einschränkung der Erörterung innerpolitischer und wirtschaftSpolitischer Fragen soll erfolgen. Wie schön daS Ningt. WaS ist aber erreicht worden? Gar nichts, rein gar nichts. Der Staatssekretär Dr. Helfferich schüttelt mit dem Kopf! Er ist immer noch optimistisch. (Heiterkeit.) Ich habe hier ein verttaulicheS Schreiben des Oberkommandos in den Marken. Ich werde darau» nichts verlesen, was das Vaterland gefährden könnte. In diesem Schreiben heißt eS. daß nach Ansicht der KriegSrohstoff-Abteilung geeignet sind vaterländische Interessen zu verletzen, u. a. jede Kritik der Beschlagnahme, der Höchstpreise und der PreiSbeschränkungs. Verordnungen. Alle diese Kritiken sind einfach zu verbieten. (Hört, hört!) Ferner sind verboten Klagen darüber, daß Sachverständige nicht herangezogen werden. (Hört, hört!) Verboten ist schließlich jede Kritik von KriegSgesell« schäften. (Lebhaftes Hört, hört!) T«nn das Verbot deS Artikels des Kollegen Hoff über de» Wildabschuß. Der Freiherr v. Vietinghoff hat daboi einen Schneid entwickelt, den er lieber drautzeu im Schützengraben auS toben foHljc, (Sehr richtig!) Er ttttt selbst gegen Hoff in eine Polemik ein und zeigt sich als Redakteur, als Anwalt und als Poivatvertreter des Fürsten PutbuS. Dazu ist ei» stell- 1 verkreknber ÄontfncmSeuT m<5! bc! Tr schkagk foBt? tfetn fo hahnebüchenen Ton an, wie er selbst für mich a I 8 Baj n- baten unerhört ist. (Große Heitcickert.) Im IX. Korps- bezrrr verbietet man ikrs Anzeigen von Sanatogen, Lecithin .usrv^ ja soKar vrm Nestle? Kinder vre hl. (Heiterkeit.) Das mag rnel- oft v in ™^ feIx ^ M ; c Ö nicht nötig fern. (Erneute Heit «Bett.) efcbec das geht doch in einer Zeit, wo wir hier die DevölkeruRg?- probleme behandeln, doch zu wert. (Sehr richtig) Die Avt und Weise, wie man die Presse vielfach behandelt, ist ein feiner n * ihre Tätigkeit bei der Kriegsanleihe. lertg „Prometheus" fehlte die 1 n A e 1 ? ^s ganzen und Einen; hier vergab sich der Sünger dre große einheitliche Wirkung durch allzuausgeprägte Ausarbeitung im^ einzelnen, so wundervoll die g e s a n g l i ch e Leistung auch gerade him war. ^^ € l l i st blieb dem großen Ernste des Haydnschen Konzerts und der Sonate von Locatelli nichts schuldig. Seine Auf- sasiung und jvm Spiel von großer Wärme, rythmischer Sttaffheit uno reicher >L>chattterung waren in gleichem Maße ihrer Wirkung sicher. Crn herber, kraftvoller Ton kam gerade dielen betten Werken besont^rs zu statten. Der Virtuose glänzte zum Schluffe inSara- lates vom Spieler für Cello bearbeiteten Zigeunerweisen und m dem Au gegebenen Popperschen Spinnerlied. Der vollbesetzte Saal spendete beiden Künstlern den wohl- verdreitten reichen Beifall, von dem auch Herrn Professor Trautmann ein reichlicher Anteil zugedacht war. So war der Mend mne erfolgversprechende, vielverheißende Eröffnung des neuen Konzert; ahr es. * 0 *f*ille int 8eichen des Krieges, Seit Ansbrnch des Krieges hat Marseille besonders als Handelsstadt außerorden- lich schwere Rotunden durchgemacht, die zum Teil, wie ein Bericht des „Temps" erkennen läßt, durch bessere Organisation der Behörden hätten erleichtert toerden können. Tie angstvollsten Tage erlebten die Marserller wohl in jener Zeit, als durch die kühne Fahrt unserer „Goebew" Nnd „Breslau" die Schisfahrt plötzlich stockte und kein fremdes Schiff sich in den Marseiller Hafen wagte Als,dann später Marseille andauernd als Basis der französisch- englischen Truppen benutzt wurde, zeigte sich, daß die Hafenanlagen durchaus unzureichend waren, um gleichzeitig Handels- und Transportschiffe aufzunehmen. Große Aufregring.herrschte in der Stadt und die Behörden sahen sich außerstande, die stürmischen Bitten der Burger nach Erlveiterung des Hafens zu erfüllen, fehlte es doch an den notwendigsten Arbeitskräften. Am gefährlichsten griff dann die Kriegserklärung Jtalttns in die Marseiller Verhältnisse ein, denn nun zogen auch die Italiener, die in Friedenszetten etwa ein Fünftel der Bevölkerung darstellten, von dannen Damals^ kam ein Tag, wo der Hafen so überfüllt war, daß,58 Lochs fe, die insgesamt 233 000 Donnen Ware heranbringen wollten, draußen bleiben mußten, ohne abladen zu können. Erst nachdem Mi? eme große Anzahl von Kriegsgefangenen hinzugenommen und Hils^hafeiianlagen geschaffen hatte, wurde der Zustand erträglicher. Aber ehe es soweit kam, mußte Marseille erfahren, wie schwer es rst, eine große Stadt mit Nahrungsmitteln zu versehen wenn die Einfuhr plötzlich flockt. Oel war eines Tages unauffindbar' doch zeigte es sich dabei, daß die Behörden es nich verstanden hatten' das Treiben gewinnsüchtiger Spekulanten bloßzulegen: denn kaum hatte man mit Mühe und Not eine Sendung Oel erhalten als von allen Leiten wieder das Oel zn „fliehen" begann und zu angemeffeneni Preise verkauft wurde. Dasselbe Trauerspiel wiederholte sich mit dem Getrette, das nur in der Hälfte der gebrauchten Menge vorhanden war. Die Behörden erklärten, nicht helfen zu können, und die großen Haridelshäuser weigerten sich wegen der unsicheren Schiffahrt, ausländisches Getreide kommen zu lassen Nur ein Handelsherr wagte es, 160 000 Zentner Getreide zn be^ stellen. Ms das erste Getretteschiff eingelaufen war, erbot sich gleich cme ganze Reihe von Neutralen ebenfalls. Marseille mit Getreide zu versorgen. Um eine derartige Krisis fernerhin zu verhüten, ist unter Versprechen von hohen Belohnungen jetzt den Bauern der Marseiller Gegend die Bebauung von bisher brach liegenden Läittern empfohlen worden. Auch sind 2 Mlllttnen Franken ausgesetzt worden, um den in der Nähe von MarseMe liegenden sumpfigen Teich Valcarös trocken zu legen, wobei man wiederum die Hilfe von 100 Kriegsgefangenen in-Anspruch nimmt. Ter fremde Einschlag, den das Marseiller Dtraßenbild schon immer gezeigt hat, wird in Zukunft wohl noch schärfer hervortreten^ Bon den 12 000 Lverben, die in Marseille, tellweise von ihren Familien begleitet, ausgenommen wurden, ist als bleibende Erinnerung eine serbische Handelsschule und eine serbische Mädchenschule zurückgeblieben. Auch die Russen und Montenegriner haben Kolonien zurückgelassen. Zn den 6000 Flüchtlingen aus den von uns Deutschen besetzten Gebieten haben sich vor einigen Tagen noch loOOO Griechen hinzugesellt, den den Aufenthalt in ihrem unglücklichen Lande nicht mehr erttagen konnten. ^ drialmvnt, der Befestiger Bu karests. Die De- festigungen Bukarests dürften augenblicklich Gegenstand allgemeinen Interesses fern. Sie sind auch geschichtlich interessant, insofern ihre Anlage den seit lange bestehenden Gegensatz zwischen Oesterreich und Rumänien erstmalig zur öffeiitliche^i Kenntnis brachte. Zur Aufstellung eines Befesttgungsplons hatte die rumänische Regierung im Jahre 1883 den belgischen Generalleutnant Brialmont, welcher als Befe?tiger Antwerpens schon Weltruf genoß, bernfen. Brialmont bereite Rumänierl und entwarf die Befestigungen für die Grenzen und für die Hauptstadt Bukarest. Hierin nun sah Oesterreich eine feindliche Kundgebung Md veranlaßte daher Brialmonts Abbe- rufung, der sogar vorübergehend in die Nichtakttvität versetzt wurde. Er blieb aber auch nach seiner Wiederanstellung in Belgien mit der rumänischen Regierung in Verbindung urtt gab deii Anstoß zn Vergleichsversuchen zwischen einem französischen und nnem deutscheii Panzerturm, die 1885 und 1886 bei Bukarest vorgenommen wurden. Im Anschluß hieran wurden dann die Befestigungen Bukarests bis zum Jahre 1896 ausgebaut, und zwar im wesentlichen iiach dem ersten Entwurf Brialmonts vom Jahre lo83. Ter 75 Kilometer lange Fortgürtel ist rrach reicherem Maße, als Brialmont es geplant hatte, mit Panzerdrehkuppeln frort- zösffcher Herkunft (248 Geschütz- und 54 Beobachtungspanzern) ausgestattet. Brialmont hat außer Antwerpen urtt Bukarest auch nvck) Lüttich und Narmrr nach seinem System! befestigt. Tie Er-, probung seiner Werke im Ernstfall hat Brialnwnt, der am 21. Juki 1903 in Brüssel gestorben ist, nicht mehr etlebt. Bei den drei oel- gischen Festungen Antwerpen, Lüttich und Namnr sind sie ja in wenigen Tagen zuschanden geworden. Es ist zu hoffen, daß auch die Befestigungen Bukarests einer modernen Belagerunasarmüe niicht lange werden standhaften können. Berlin, 31. Okt. Kurz vor BollendMg seines 85. Lebens- whres ist in letzter Nacht in einem Lichterfelder Sanatorium I u - lu J Stettenhein gestorben, der Altmeister unter Deutsch- ttnds Humoristen, der in den 60 er Jahren die Zeitschrift jße MMm dessen „Wippchen-Briefe" mmMicht"ge.