Nr. 242 Zweiter Blatt M. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Beilagen: „Orchener ^amilienblätter" und „Nrelsblatt für den Nreir Giehen". postjcheckkonts: Zrankfnrt am Main Nr. 11686. vankoerkehr: Gcwerbcbant Gießen. 5 amrtag, \\. Oktober 19 X 6 ZwillingSrund^ruck und Verlag: Brü ht'sche tlmvcrsiläls-Bccch-u.St'indruck'.'r u. R. Lange, (dienen. Zchristleitnng, Geschastrstellr und Druckerei: Schulstrnge?. c> eschäf.Sslelle u. Verlag: 61, Schriftleuung: <£=%& 112. Anschrift für DrohtuachrichkenrAnzeigerGießen. Gold für die Neichrbank. Der bei Ausbruch des Krieges 1250 Millionen Mark betragende Goldbestand der Reichs bank ist durch den bekannten rm Jmius'.urin aufbewahrien Go'üichatz und weitere kivch vorhandene Kriegsreserven, besonders aber durch die Ablieferung von Goldmünzen aus allen Schichten der Bevölkerung — ein in der Bank- ^.rnd Minzgeschichre aller Zeiten und Völker ohne Beispiel da- stel>cndcr Vorgang — bis beute auf annähernd 2,6 Milliarden (Nei einem slcht^nuntlauf von über 7 Milliarden Mark hart an der zulässigen Goeuze. Dabei muß mit einer weiteren Ausdehnung des Nttcuilmlaufs mit Sicherheit gerechnet werden. Zunä-clilst erfordere '.-er Krieg als solcher gewaltige Mittel. Besonders sgroh ist unter den gegenwärtigen Verhältnissen Idic .Bedeutung des Goldsck«ades der Reichsbank für die Aus> dleichnng ider aus dein internationalen Handelsverkehr sich ergebenden Zahkmrgsv-erEichtungen. Zurzeit übersteigen diese Verpflichtungen unsere ForBerutigen mt das Ausland erheblich; dre vorteilhafteste Begleichung kann nur Mit einem Zahlungsmittel stattfrnden, das internationale Geltung hat. Mit Gold. Wir müssen aber auch an die Zukun.it denken, au die Bedeutung eines,hoben Goldbestandes der Ruch-Hanl beim FrtedenLsckuß. Zunächst wird die Bestellung zahlreicl^r Zweige der Industrie von der Kriegsin die Friedenswirtschaft wch die >Erweiterung zahlreicher indu- ftricÄlcr Betriebe ganz erhebliche Kreditansprüche an die Reichs- Bank .'herantreton lassen, (yit deren Befriooigung ein sehr erhebe licher Notenumlauf -erfi.wderlich sein wird, für dessen vorchüfts- l müßige Deckung rcckl-zeilig Sorge getragen werden Muß. Dazu bsdars es eines starken Goldbestandes. Des weiterm Müssen wir -darauf bedacht fein, die während des .Krieges zur Bezahlung voii Lebensmitteln und Roh-stoffen im Anstande aufgeuommenen Kredite lenN Gintritt geregelter Verhältnisse- abzudecken, uni dadurch vor allem auf die Wiederherstellung normaler Devisenkurse Irii:= -zuwirken. Ailck hierzu werden erhebliche Sinnmen von Gold ' bereitztusteNen sein. Schließlich' werden diejenigen Jüdustriezweige, Svelche auf die 'Lieferung ausländischer Rohstoffe angewiesen sind, «m^r erheblühA Beträge von Gold fordern, um die Einfuhr dev Stoffe iZU ermöglichen. jWelche Betrüge hierbei in Frage kom- -mien. erhellt daraus, daß allein die Textilindustrie im Jahre 1913 Rohstoffe iM Werte tx>n 965 Million au Mark eingeführt hat. Die weitere V e r st ä r k u n g des G 0 l d s ch a tz e s der Reichs bank ist daher heute eine unerläßliche nationale Forderung. Da die Zuflüsse von Goldgelb durch Abgabe seitens der Bevölkerung allmählich abebbcn. weil die im Volke vorhandenen fBestände an geniünztem Golde sich naturgemäß verringert haben, '.ist die Nechsbank auf Anregung vieler vaterlandsltebeuöer Frauen Hund Wänster ans Werk gegangen, für die Vermehrung ihres Molldchatzes eine neue Quelle zu erschließen, indem sie ven Ankauf von Goldschmuck 'und Goldgeräten aller Art zu ihrem reinen ^Goldwerte Mer das ganze Land organisiert hat. Diese Organisation nst Zunächst in dein westlichen Laard es teilen erngeleitet und all- nElich u-ach Süden nick Osten ausgebreitet worden, dergestalt, daß rmninlehr mit der unmittelbar bevorstehenden Eröffnung von -Goldankaufftellen in Großberlin die Organisation rm ganzen Reichsgebiet vollendet ist. Vielfach ist angeregt worden, die abzuliefernden Schmuck- gegenstände der Reichsbank in Gewahrsam' zu geben und sie nach yem Kriege im Nichtbedarfsfalle den Eigentümern zlurückzuer^ statten. Dresier Weg ist nicht gangbar, denn einmäl muß dre Golddeckung der Riechsban? ans Goldbarren oder in gemünztem Gold bestehen, Und weiter würde es technisch gar nicht Möglich sein, /bei der großen Zahl der zur Verfügung gestellten SchMUcksachen eine Garantie für die Rückerstattung zu übernehmen. Eine Beschlagnahme der noch zurückgebaltenen Goldmünzen — es handelt sich schätzungsweise immer noch um ei te Summe von etwa 500 Millionen Mark - unrd von der Reichsbehörde nicht in Aussicht genommen, weil sie an dem Glauben^ festhält, daß kein Deutscher ^.es mehr über sein Gewissen bringen tvird. Goldmünzen auS un- llbegreiflachem Egoismus und zum Nachteil der Allgemeinheit in der Truhe oder irr Strnmvf zu bewahren. Auch an die Ablreferuug der Trauringe wird zunächst nicht gedacht, denn imsere finanzielle Situation ist Gott sei Dank nicht im entferntesten mit der von 1813 zu vergleichen, w'o das Letzte herausgegeben werden Mußte. .Die Trauringe sollen die äußerste Reserve bleiben. Wer, wenn emmäl jcmf säe tzlurückgegriffcn werden fmüßte, dann könnte ihre Ablieferung nur als patriotische Spende aufgefaßt werden, und aus ihrem Erlös .würde eine Stiftung entstehen, über deren Zweck Ztveifel nicht bestehen können. Wie bis jetzt bei jeder R-eichsanleihe der Rns des Vaterlandes nicht un gehört verh.rllt ist, so muß auch erwartet werden, daß au dieser bedeutsamen Aufgabe ein jeder mitwirkt mtb gibt, was er nur irgend entbehren kann, reich und arm, hoch Und niedrig^ Wenn die &),ernte und -Herzen offen sind, wird ein großer -veil des im Lande vorhandenen Goldschntuckes in die Keller der ReichWank wandern, und 'dadurch die Politisch und wirtschaftliche Macht des Deutschen Reiches gesichert 'und gestärkt wetdeu. Krtco,sl>riefc von der rumänischen ßront. Telegramm unseres zum rumänischen Kriegsschauplatz entfv Kriegsberichterstatters. (Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.) Zur Einnahme Kronstadts. Deutsches Kriegspressequartier Südost, 11. Okt. Nach der Entschlußkraft des Widerstaitdes der Rumänen noch am Sonntag abend, sah es an Ort und Stelle so ans, als ob die Fortsetzung der Käinpfe während der Rast der Nächst oder des Montags mit Bestimmtheit zu erwarten sei. Tie Spitzen der deritschinc Stoßtruppeir waren bereits am Sonnabend abend iu die nördlichen Vorstädte eingedrungen. Am Montag früh war der Feind, statt sich' neuerdings zu wehren, aus Kronstadt nnd Umgebung mit dem, was von ihm übrig war, abgerückt. Einest namhaften Teil seiner -ohnedies nicht allzu reichlichen Artillerie batte er bereits am Sonntag nachmittag in unserer Hand lassen müssen. Tie Zerstörung der Bersch.uß '-ücke ist denr Gegner unter der Wirkung unseres Feuers nicht nrehr gelungert, dagegen sah ich durch dieses unmittelbar unbrauchbar gcnvordenc Geschütze. Tie blutigen Verluste des Gegners sind so beträchtlich, daß die Annahme, er habe nur, um einen an sich geplanten Rückzug zu decken, Widerstand geleistet, vollständig ausgeschlossen ist. Ter Feind hat sich unter Einsetzung seines gesamten Derinögens aus allen Kräften geschlagen urrd 'hat in diesem Punkte seine durch andere Tinge allerdings stark besrrdelte Wafsenehre zu wahren ge-wußt. Tabei ist iubciieit die kaum mehr ausgleichbare Rückständigkeit seiner Taktik und sein Mangel an Kriegserfahrung abermals deutlich hervorgetreten. Tie Wirkung moderner Waffen gegettüber ungeschickt gesühr.en Trccppen ist gelegentlich in geradem erschütternder Weise hervorgetreten. So gestmg es einer dkuctschen Maschinengewehr- Mannschaft, beim Kamps tun einen Kronstadter Vstrstadtbahnhof sich> aus zehn Meter Entfernung an 3^lX) Rumäne;t in der Flanke anzuschileicheit, die gedeckt durch die Böschung des Bahndammes gegen unsere Stnrmkolvnnen im Feuer lagen. Im Handumdreheit warm diese erledigt. Ter Anblick der Toten war das Furchtbarste, was ich in diesem Kriege gesehen habe. Unsere Truppen wie die Ungarn sind bei ihrem Einzüg von der Bevölkerung Kronstadts mit dem größten Jubel aufgestonvmen worden. Tie Stadt als solche ist im w'esntlichen unversehrt, doch hat die Gä'uwoHuerschaft unter der Willkür der rumänischen Truppen und der von ihr begünstig reu Raubgier des ortsansässigen walachischen Pöl^ls schwer Delikten. Kronstadt liegt einstweilen abends in tiefem Dunkel da. Tie Rumäneit. haben vor ihrem Wzug die Maschinen der Gasanstalt rmbrauchbar gemacht, auch l-aben sie die Fensterscheiben der Läden in den Lxruptstraßmr vielfach völlig zwecklos zer- trümtnert. Den Güterbahnhos haben sie in Brand gesteckt, tun ihre Züge mit Kriegsvorrat, die dort standen, zu vernichten. Trotzdem sind viele Lebensmittel, die sie zuri'tcktassen mußten, iu unsere Hände geraten. Die Eroberung von Cutrakau. Aus dem Großen Hauptquartier wird uns geschrieben: Seit Wochen hatte man mit einem Umschwung in der Politik Rumäniens gerechnet, seit Wochen war man anch im deutschen und brrlgLirischen Hauptgrrartier an der Arbeit, nach den Weisungen der Obersten .Heeresleitungen alles für einen Feldzug gegen Rumänien vorzubereiten. Als dann am >27. August 10 ifhr abends die Kriegserklärung an Oesterreich-Ungarn Tatsache wurde, kam sie wohl einige Tage früher, als man erwartet, aber in keiner Weise überraschend. Jetzt nach den ersten großen Erfolgen der deutsch-bulgarischen Truppen in der Doürudscha hat es sogar den Anschein, als wenn der Krieg den militärischen Kreisen Rumäniens selbst über den Hals gekommen wäre. Auch hier kam es demnach oarauf an, dem Feinde zn- vorzukommetl und möglichst starke Kräfte der Rumänen zu schlagen, ehe sie ihre Versammlung in der Dobrudscha beendet hatten. Nach den um die Wende August-September vorliegenden Nachrichten waren hier und in dem wichtigen Donaubrückenkopf Tutrakan zunächst nur verhältnismäßig schwache feindliche Kräfte versammelt. Sie überraschend anzugreifen, versprach einen schönen Erfolg. Dem linken Flügel der bulgarischen Armee fiel die Aufgabe zu, die ersten starken Schläge gegen den neuen Feind z/n führen;- abgesehen davon, daß bei Tutrakan die feindlichen Kruste am schnellsten zu treffen waren, mußten die Rumänen durch Wegnahme dieses Brückenkopfes gezwungen werden, mindestens bis Silistria zurückzugehcn. Wie die späteren Ereignisse zeigen, trafen aber die ersten Schläge so gut, daß auch dieser wichtige Platz kampflos geräumt werden mußte. Demgemäß war von dem Oberbefehlshaber der verbündeten deutsch-bulgarischen Truppen in Nordbulgcrrierr, Generalfeldmarschall von'Mackensen, die Versammlung der bulgarischen Armee befohlen worden, so rechtzeitig, daß bereits siir den 2. 9. früh der Vormarsch starker Kräfte aus dem Raum westlich Karaac in die Linie Kasimlcrr—Ahmat- lar—Belica—Mese Mahle angeordnet werden konnte. Diese Teile hatten bei Aufgabe, die Süd- und Südwestfrorrt der Festung anzugreifen, während deutsche Truppen, die Abteilung des Majors Frhr. v. H., verstärkt durch mehrere Bataillone bulgarischen Landsturms, den äußersten linken Flügel bildeten^ Diese Abteilung sollte in der Folge einen hervorragenden Anteil an der weiteren Entwicklung der siegreichen Kämpfe um Tutrakan nehmen. Die Mitte unter dem Befehl deS Abteilungsführers bildeten die deutschen Kräfte, denen sich rechts und links zwei Grteppen unter bulgarischer Führung anreihten. Auf dem rechten Flügel sicherten Ulanen und deutsche 'Artillerie den Raum zwischen Llb- tcilung H. und der benachbarten bulgarischen Division Gietzerier' Stadttheater. Wo die Schwalben nisten. Mvlksstilck in 5 Bildern von Leo Kästner und Hans Lorenz. Tie Wnstlerische Linie des diesjährigen Spickplanes, die sich ,%u3 den beiden bisherigen Aufführungen und den Ankündigungeii ibis zum übernächsten Sonntag erkennen läßt, scheint nicht allzu oft über literarische Höhen zu führen. Nachdem ..Nathan", der pflicht- ijchnldigen Verbeugung vor der klassischen Literatur, brachte man gestern abend ein ganz neues ..Volksstück": denn so nennt man, heutigen Tags ein Bühnetiwerk, das Gestalten aus bürgerlichen Kreisen abwechfel:rd mit .Humor und Rührung übergießt. Es heißt: jedes Publikum hat das Theater, das es w i l s. Der Wille des vollbesetzten Hauses sprach für dieses Stück. Nicht mit Unrecht. Es ließ die neuerworbeitett Kräfte in einem viel günstigeren Lickste erscheinen, als beim Natan, der ihnen gar nicht „lag". Das bedeutet schon eiirm' Vorzug, falls man einen mütder wertvollen Stein in geschickt sangepaßter Fassung einem echten iu unvorteilhafter Fassung vorzieht. Der zweite Vorzug dieses Abends war ein Verdienst des Stückes selbst. Denn wenn wir bei dem Vergleich bleiben, so hatte der Stein, der so geschickt gefaßt war. einen verblüffend ivirkungs- vollen Schliss und ein angenehmes Licht, das er in tauscncd nicht Minder wirkungsvollen Reflexen urrd Reflexchm ausstrahlte. Leo IKastner und Hans Lorenz, ein neues Autorenpaar, dessen einer Teilhaber sich auch als Mitverfasser des am nächsten Sonntag zur Aufführung gelangenden fröhlichen Spieles: „Unter der blühenden Lirtde" ankündigt, verraten eine Bühncngewandheit. die heute nickst gerade selten, aber immer zu schätzen ist. Der Tttel „Wo die Schwalben nisten" ... da wohnt das! Glück, war schon ein befteckiender Einfall. Das Motiv der zivit- schcrnden Schwalben tmrd dem.geinäß auch weidlich ausgcnützt. Die Fabel des Stückes ist diese: Johannes Wendel, ein armer Mu- stker, hat seine Frau verloren. Sie lvar ihm in seine Arnrut gefolgt nnd hatte ihm iu denr schwalbettumzlvitsckerten Dachzimwer zwei Kinder, Walter und Jsa geboren. Der Schnierz um seine Fräst bringt den Musiker ntoralisch herunter. Er gerät ans Trinken und seine Kinder, denen die Mutter fehlt, sistd der Gefahr ausgesetzl;, zu verwahrlosen. Ter Bruder seiner Frau nimmt sie zu sich und Johannes Weitdel tritt im Hartdumdrehen seine Vaterrechte aN ihn ab. Soiveit das Vorspiel. Zwanzig Jahre später: Walter und Jsa haben die künstlerisckie Veranlagung ihres Vaters geerbt. Walter ist Bildhatier, Jsa — schreibt Romane. Mit diesen Fähigkeiten suchen sie sich mühsam durchs Leben zu schlagen. Denn das Vermögen ihrer Adoptiveltern ging verloren. Da kehrt ihr eckster Vater unerkannt zurück. Er hat als Komponist Geld verdient und wird bei seinen Kindent — möblierter Herr. Ws solcher kann er um sie sein, ihr Liebesglück atlfblühen sehen und heimlich ihren Wohltäter spielen. Er zahlt hinter ihrem Rücken fällige Rechnungen und Mieten, versorgt seinen Sohn mit künstlerischen Aufträgen und Orden und erreicht es, daß unter seinem, des Vaters Künstlernamen ein Roman Jsas angenommen wird. Durch diese letzte Tat gerät er in den Verdacht des literarischen Diebstahls. Statt sich davon zu reinigen, schleicht er wie ein begossener Pudel dalx>n, weil er die Abneigung seiner Kinder gegen den Rabenvater, der sic leichten Herzens preisgab, für unüberbrückbar hält und die Handlung noch ein fünftes Bild ergeben nmß. Sein Vermögen bat Wendel für seine Kinder hingeopfert. Er kehrt in seine alte Dackuvohnnng zurück, arm wie zuvor. Wer über seinem Dache zwitsckxwt wieder die billigic Symbolik deck Schwalben. Vo:n Fenster aus sielst er eine Toppellwchzeit und erkennt unter den Brautpaaren seine Kinder. Alte Erinnerugen übermannen ihrt, er eilt in die Kirche uird spielt auf der Orgel das Brautlied. das er seiner verstorbenen Frau komponiert l)atte. Mit diesem Liede wird seine Baterscl>ast offenbar. Walter und Jsa steigen zu ihnc ins Dackzimirrer hinauf, sollen ihnr gerührt unt den Hals — utid die Schuralben zwitschern dazu. Wenn man von allen Zufälligkeiten und Unwahrschcinlick>- keiten absieht, so ist diese Fabel ein sehr bildsamer Stofs nnd feilte Bearbeiter haben gezeigt, daß sie etlvas daratcs zu machen ver- standeu. Viele Einzelzüge beugen ihre Geschicilichleit. Rudolf Goll formte den alten Müsikas. Er war in seinent Element. Tie Figur stand aus beiden Füßen. Er wußte auch Leichstsiun. Wehmut und Humor richtig zu^dotiereit. Man konnte seine helle Freude daran haben. Vally Scheid! er hatte als Recha mehr Ausdruck, wie als Jsa. Sie hat sich noch zu größerer Bühnengewandheit dutckzuriugeüi. Adolf Falken als Walter fühlte sich in dieser Rolle sichtlich Nwhler, wie als Tempclntter. Das gleiche kamt man von Ernst T heil in g sagen, dein der Liebhaber der Ueberrumpelungstheorie besser anstand, als die Maske des Sultans Saladin. Er nahm seine Rolle mit anerkennenswerter Forschl-eit. Tilli Scutders, Jsas Freundin. >mirde von Fräulein Helene Kall mar vom Neuen Theater Frankfurt gegeben. Eine Bornotiz aus dem Stadttheaterbureau. die wir vor Beginn der Spielzeit veröffentlichten, nennt sie eine talentierte ^Naive. Das scheint trotz der verhäldtismäßig kleinen Rolle des ersten Auftritts nicht zuviel gesagt zu sein. Eine vorteilhafte Erscheinung komutt ihr jedenfalls zugute. In einer ganz neuen Beleuchtung erschien Luise Del ose a als Wirtschafterin Trine. An ihr erlebte man nach der Daja in Nathan eine höchst a n ge n e h m e Enttäuschung. Wie Man sie jetzt kennen lernte, verspricht sie, sich als sehr schätzenswerte Kraft gnzulajsen. Erstnralig trat Karl S t e i n m e v e r vom Schauspielhaus Sdcttgart als Friseur Knopf auf. Er bot eine gut charakterisierte Gestalt. Elli D 0 r n h ö f e r von der Schauburg in Hannover hatte chne zu kleine Rolle, um daraufhin ein Urteil zu rechtfertigen. Kleinere Rollm versahen noch Hans Werthmann als Herbert Rotenburg und Hosntarsckall von Berndsen (auch sein Spiel gefiel diesmal besser), Max Wesolowski als Fürst auch in der kurzen Szene lrervortretend, Eurt Lerch noch ohne bestimmte Physiognomie, als Hatl.sbesitz.er Wilhelm Hellmuth als Ernst Holbein utld Hermann Stichel. Tie Spielleitung hatte Direktor Herniann Steingo etter in gutem Zuge. Tie Bühnenbilder konnten viel ei'.tdrucksvoller gedaäst werden. Man vermag kaum mehr dartiber himvegzusehen, daß'die vorhandenen Dekorationen das Gesamtbild beeinträchtigen. Daran kann atlch der beste Wille nicht viel ändern. 22 . * — Das Stufenhaus der Zukunft. Da man in Paris! eifrig damit besckchftigt ist, die Zukunft Frankreis von den verschiedensten Standpilnkten aus und auf attett Gebieten des öffentlichen und privaten Lebens 511 erörtern, konnten auch Auseinander-^ setzungen über die baulichen Veränderungen von Paris nicht misbleiben. Hierbei wurden die großen Bauten der letzten Jahre vor dem Kriege, namentlich die durch ihre Höhe das geschlosserte Straßenbild störeichen BolckevardhVtels nach amerikanisckiem Wolkenkratzermuster scharf gertlgt, inch tarn liegen sich die Praktiker und Idealisten in den Hetären, da die ersteren betonen, daß es vor allem auf die Geldersparnis ankotmne, die durch eine große Zahl 'von Stockwerken gewährleistet tverde, während die anderen; die Schönheit des Anblicks über alle sansti^n Ettvägtlngen stellen. Nicnnrehr hat. 7 tack,>dem Journal, der Pariser Stadt rat Tl-erböeourt anscheinend ein Mittel gestrichen, das die Wünsche beider Parteien zu vereinen vermag. Es ist das sog. „Stufenförntige Haus", das Haus des zukünftigen Fraitkreich. Ein Haus mit 10 Stocktv^cken. so strhrt Herr Therböcourt aus, ist natürlich viel rentabler tmd darum billiger als ein Haus mit 5 Stocktvercken auf einer gleick- grvheu Grundfläche. Darum sollte imm diese Häuser bauen tmd zugleich auf die Möglichkeit sinnen, ihre beiden bisherigen^ Fehler zu umgehen, nämlich dett Mangel an Licht und freier Luft und das wenig schöne Acußerc. Tartim erscheint als der Jdealbau der Zukunft ein Haus, das mck feilten 10 Etagen stufensörnrig errichtet wird. Wenn auf diese Weise ein Stockwerk imnrer um einen gervissen Wftand hinter dem dartviter liegenden Stockverk znrück- tritt, wird sich die Straße aus beiden Seiten nach oben stark verbreitern. und so werden aste Wohnungen glei-chrnäßig viel Luft und Lickft haben. Ueberdies scheint dies auch für die ?le>t!-eten die beste Lösung des Problems: deirn man könnte die durch die stufenförntige Bauart entstandenen Terrassen mit Bltum.tr bepflanzen, und so würde auch bei sehr leihen Häusern die Straße durckxnrs keinen einförmig „amerikanischen", smtdcrrr im' OVgenteil einen höchst malerischen, bunten und belebten End ruck rnachan. — Marburg, 13. Oktober. In der langen Kette vor- gesckichtliclier Wohn gruben zwischen der Wcta'.rau urrd Kassel fehlte bislh'r ein wichtiges Bindeglied im Gebiet der Lahn^Dieses wurde nunmebr auch durch die Freilegung prähistorischer Siedlungen am Frauenberge bei Marburg und in den hiesigen Lahnbergen ^ruf- gesunden. Diese wurde am 3. 9. morgens in der Linie Denitzler—Mese Mahle-Sijah-lar gemeldet, während Abteilung H., die wie befohlen am 2. 9. die Grenze überschritten hatte, sich mit der mittleren Gruppe östlich Türk Smil befand. Im Laufe des 3. und 4. 3. schoben sich die bulgarischen hauptkräfte näher an den Brückenkopf heran; das Dorf Dajdir wurde im Sturm genommen. Ta der linke Flügel der Abteilung H. nördlich der Straße Ruftschul—Tutrakan in völlig offenem Gelände unter starkem Artillerie- und Maschinengewehrfeuer vom jenseitigen Tonauufer und von Kanonenbooten auf der Donau aus iu leiden hatte, war das Vorwärtskommen auch für die mittlere deutsche Gruppe schwierig. Dennoch gelang es ihr, am 4. 9. Höhe 131, westlich Staroselo, zu nehmen und an ihrem Westhange ihre Artillerie in Stellung zu bringen So waren die Vorbedingungen für den eigentlichen Angriff auf die innere Fortlinie für den 5. 9. gegeben. In biefe wurde die erste Bresche durch die bulgarische Brigade auf dem rechten Migel geschlagen. Fort 8 westlich Antimovo fiel durch Sturm in die Hand der tapferen Bulgaren, es folgten an demselben Tage die Werre 5, 6 und 7. Vor der Abteilung H. waren in der Nacht vom 4. zum 5. 9. die feindlichen Vorposten auf die stark befestigte Höhenftellung östlich der Straße Sijahlar—Tutrakan zurückgegangen. Ein deutsches Bataillon besetzte entschlossen den Ostrand von Staroselo und bald darauf hatten auch die bulgarischere Truppen rechts und links Gelände gewonnen. Am 5. 9. vormittags eröfsnete die deutsche Artillerie das Feuer auf Werk 2 (Höhe 109) und die Stellungen nördlich und südlich dieses Werkes. Bis zum Mittag hatte sich deutsche Infanterie bereits bis auf 400 Meter an Fort 2 herangearbeitet und 5 Uhr 3Ö Min. nachmittags war es in der Hand der Deutschen. 5 Panzergescyütze wurden hier mit stürmender Hand genommen, wovon 1 auf den fliehenden Feind verwendet werden konnte. Mit 41 Bataillonen, 20 Batterien und 6 Eskadrons hatte der Feind geglaubt, die ftir ihn so wichtige Brückenkopfstellung halten zu können, dazu in mehreren hinter--' einander siegenden, besonders stark mit allen technischen Mitteln ausbebauten Infanterie-Stellungen, die rnst't 6 bis 7 Meter breiten Drahthindernissen, Wolfsgruben usw. versehen waren. Aber der Feind hatte nicht mit dem Angriffsund Siegerwillen der deutsch-bulgarischen Truppen gerechnet. Am Abend des 5. 9. waren die Forts 2—9, die Haupt- stettung, genommen. Für den 6. y. war geplant, mit dem linken Flügel über Höhe 62 vorgehend, die Division zum Angriff gegen die letzte Stellung der Rumänen vorzuführen. Abteilung H. erhielt den Befehl, die nördlichsten Werke 0 und 1 zu nehmen. Die Abteilung, die bis zum 5. 9. abends die Front nach Nordoften hatte, nahm nun die Front nach Norden und setzte am 6. 9. vormittags aus Linie Höhe 62 — Werk 2 erneut den Angriff an. 1 Uhr nachmittags hatte sie die Stellungen nördlich Werk 2 in unwiderstehlichem Ansturm genommen, eine Panzerbatterie und eine lange Kanonenbatterie auf dem Rücken, der sich von Tutrakan nach Südwesten zieht, erobert. Ein letzter verzweiflungsvoller Stoß des Feindes, der bei Höhe 62 durchzubrechen versuchte, wurde abgewiesen. Inzwischen batten auch die Bulgaren im Südosten und Osten der Stadt den eisernen Ring geschlossen. 8 Uhr abends rückten als erste deutsche Kompagnien in die Stadt ein. Etwa 28000 Gefangene, über 400 Offiziere, darunter 3 Brigade-Gene- rale, über 100 Geschütze, darunter viele schwere, und zwei Fahnen waren die Beute. Auf ein deutsches Bataillon entfielen allein 15 Geschütze, darunter vier Kruppsche lange 15-Zentimeter-Ringkanonen Modell 88 und vier 10-Zenti- rneter-Skoda-Haubitzen 04, alle in Schirmlafetten, große Mengen von Artillerie- und Infanterie-Munition, Gerät und Ausrüstungsstücke. Die Tage von Tutrakan bilden ein neues Ruhmesblatt in der Geschichte der an der Wegnahme beteiligten Truppen. Rriegsbriefe am dem Osten. Bo« unserem zum Ostheere entsandten KriegsberichterststtM (Ürckerechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, ütxbo&SL.) Winter auf den Karpathenhöhen. II. Auf dem Prislop. Prislvp, Anfang Oktober. Als wir in Richtung Kirlibaba die Prislop-Straße hinunter- sichren, !war das Tal der goldenen Bistritz, deren Wasser Kur Donau fließen, noch in den Minuten, da der Nebel sich zerteilte, deutlich zu sehen. Ter schnelle Fluß geht über geglichen Unter- gvmtd, chnd selbst in dem Grau des Tages glitzerte es goldgelb von der Bistritz hinauf. Kirlibaba, der Flecken mit dem Märchennamen, wird gelegentlich von den Russen beschossen. Es ist nicht viel Märchenhaftes daran an dem langgestreckten kleinen Gebrrgs- nest, dessen niedrige Häuser rechts und links der großen Straße liegen. Das Bad Dorna-Watra dicht an der rumänischen Grenze über beni Tal der goldenen Bistritz hat durch die Kämpfe erheblich mckhr gelitten, der kleine hübsche Kurort ist zerschossen, und rmment- lich der Bahn'hvf ist beschädigt. Hier bei Dorna-Watra traten bakd nach der Kriegserklärung bayerische Truppen mit den Rumänen in Fühlung. .Hier lernten sie zuerst bayerischen Zorn kennen. Bei dem Kurort Dorna-Watra begann die bayerische Kur an oer rumänischen Armise, die dann beim Roten-Turm-Piaß so gut fortgesetzt wurde. Bei der Rückfahrt — ich kam vom Timbroslawia-Rücken — las Dcmkelheit undurchdringlich über dem Tal. Man wußte nur, daß es tief hinabgmg zur Linken, sehen konnte man nur den Straßenrand und weihe, vorüberhnschende Tannen, wenn sie für Augenblicke in den Lichtkreis der Laternen kamen. Ueber dem Prislop war Heller Schein, als ob der Berg brenne. Biwakfeuer von Kolonnen. Wie Sterne glühten die Lichter aus den Baraken durch die Nacht. Feuchter Schnee überall auf der Höhe. Man hat den Eindruck, alles sei naß, kalt, angefaßt von der kühlen Hand der Schrwenacht draußen. Aus einer Leiter turnt ntan in den oberen Teil der Baracke. Alle Wärme von unten ist hier zusammengeströmt. Unten liegen sechs Herren, in dem Raum oben werden wohl mehr Zusammenkommen. Trotzdem, es gibt ein Kasino auf dem Prislop, alle, die weiter wollen nach! Kirlibaba, Dvrna-Watva, den Bergen, alle, die am Prislop zu tun haben, finden sich hier ein. Oesterreicher, llckgarn, Deutsche. Man ist erstaunt, wenn man in den hellen Raum tritt. „Kurort Prislop, 1414 Meter", ^sagt der österreichische Ber- pstcgungsiofsizier. Es gibt österreickchches Kraut und deutschen Moselwein. In der Mitte der Tafel sitzen ein deutscher und ein österreichischer Oberst. Zn einer Ecke wird ein neues österreichisches Spiel gespielt, das aus Wien kvinmrn soll. Es hat einen Papageiennamen „Lorla" oder so ähnlich. Man taut auf in der Wärme. Tie deutschem Herren beratschlagen über einen Skat. Aber man ist müde. Wie auf einer Insel stehen wir hier in den Bergen, einer Znsel voll Leben und doch Behaglichkeit. Ich sehe hinein in die Nacht, wo in Dunkelheit und Kälte die draußen beieinander liocken. Hier Mrs dem Prislop aber wird mit gearbeitet, daß auch draußen bald, leder sein gutes Dach über dem Kopf habe, feilte Wärme. Zeichnungen für Blockhäuser sind ausgvgeöen. Die Sägen arbeiten im Tal, Lebensmittel Wien für den Ueberfall des Winters auf Vorrat nach vorn gebrächt werden. Es kann ja auch kommen, daß der Prislop eine wirkliche Insel im verschneiten Land wird, daß die Verbindungen zugeschneit sind. Es heißt Vorsorgen. „Der Tag .heute," hatte der bayerische General gesagt, „ist der beste Antreiber für alles Banen." In der Baracke schläft schon alles. Das ganze Haus scheint zu atmen, der Wind muß wärmer geworden sein, der Schnee tropft in schweren Tropfen vom schrägen Dach. Doch am Morgen ist der Winter noch Überall auf den Höhen und auf dem Prislop. * Talfahrt im „Kurswagen". Cs sind nur ein paar 'Urlauber zwischon den Befehlsempsängern, ttotzdem ist in dem übervollen Auto eine Stimmlung wie bei übermütigen Jungens. Alles drückt sich mg aneinander, als ein paar Mann als „überzählig" hinaus sollen. „Mink, inank, pink, jxrnk, ose. Pose packe Dich. .." beginnt einer abzuzählen. Es ist gut, daß der menschliche Körwiev und noch mtzhr der Gärst die Nöte so schnell vergißt und eine kleine! Freude ihnr immer stärker scheint, als eine große Entbehrung — wenn sie vorbei ist. Die Schneegrenze bleibt hinter uns. Das Lachen, und Erzählen wird immer breiter. Gelber Laubwald leuchhtet an dem Hängen, wie eine Flamme brennt ein kleiner Kirschbaum dazwischen. Wir sind wieder im Herbst. RolsBrandt, Kriegsberichterstatter. .. ■ I ■ V 1-"- ■ —— , « O Marburg, 13. Okt. In einer umfangreichen Verhandlung, in welcher außer drei Angeklagten einige -Sachverständige und eine ganze 'Anzahl Zeugen zu vernehmen waren, beschäftigte sich heute die Strafkammer mit dem Eisenbahnunglück am 17. Oktober v. Fs. in Treysa, bei welchem sin Eisenbahn- beamter getötet und zwei .weitere Verletzungen erhielten. Ten drei Angeklagten, welche dem Fahrpersonal angehörten, wurde -zur 'Last gelegt, durch Unachtsamkeit das Unglück oerschuldet zu haben. Das in später Llbendstunde verkündete Urteil lautete gegen einen Angeklagten auf 6 Wochen und gegen einen zweiten aus 4 Woch-erk Gefängnis. Der dritte Angeklagte erzielte Freisprechung. X Hanau, 13.Okt. Wie in der Hauptversammlung des Vereins der A l t pen s i o n ä re mitgeteilt wurde, beabsichtigt der Hauptvorstand des Verbandes der Altpcnsionäre gegen den preußischen Staat im Wege der Klage Vorzügehen, um die Ansprüche der Mitglieder auf Erhöhung ihrer Bezüge durchzusetzen. Das Reichsgericht hat kürzlich eine Großbank, die das Ruhegehalt ilfter ehemaligen Angestellten den veränderten Geld-Verhältnissen nicht entsprechend erhöhen, wollte, verurteilt. Hervorragende Rechtsgelehrte haben dem Verbände daher den Rechtsweg empfohlen, um endlich Klarheit in die Sachlage zu schaffen. Urr vcrsi Lts-Ncrcbvrchten. Hk. Marb u r g , 14. Okt. Wie mir erfahren, ist der Bonner Privatdvzent Dr. Phil. Karl Reinhardt zum Extraordinarius für llassische Philologie an der Universität M a r b u r g als Nach- olger von Prof. Johannes Mewaldt in Aussicht genommen. Tr. Reinhardt, ein geborener Detmolder, promovierte 1910 in Berlin mit der Dissertation: „De Graeooruin Theologia". Am 28. Oktober 1914 erhielt Tr. Reinhardt die venia legendi itt Bonn. '* Gießen, 14. Okt. Der Verein „R n d e r s p o r t G i e ß en 19 13* veranstaltet am kommenden Sonntag, nachmittags 3 Uhr, ein diesjähriges Abradern, verbunden mit Regatta. Außer einigen Nennen innerhalb des Vereins wird je ein Nennen gegen die erste und zweite Cchiilermannschast des „Rüderklubs Wetzlar" ftaUfinben. AsrchSrehe Zlacfyvicfyten* Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 1 5. Oktober, 1 7. n a ch Trinitatis. Kollekte für die Gustav-Adolf-Stsitung. Gottesdienst. Inder Ztadtlirche. Vorm. 9'/, Uhr : Pfarrer S ch w a b e. Feierliche Eröffnung des Konfirinandcnunterrichts für die Kinder aus der Markus- und Müitärgemeinde, zu welcher die Eltern und Angehörigen herzlich eingeladen werden. Vorm. 117* Uhr: Kinder- tirdye für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Abends 6 Uhr: Pfarrer M a h r. Feierliche Eröffnung des Konfirmanden- unterrichts für die Kinder aus der Matthänsgemeinde, zu welcher die Eltern und Angehörigen herzlich eingeladen werden. Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Markusgemeinde, siehe Wartburg-Verein. — Montag, den 6. Oktober, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Matthäusgemeinde. — Dienstag, den 17. Oktober, nachmittags 4 Uhr, im Matthäussaal: Frauenmissionsvereiw — Zn der Johannes- kkrche. Vorm. Uhr: Pfarrer A us ie l d. Feierliche Eröffnung des Konfirmadenunterrichts für die Kinder aus der Johannesgemeinde, zu welcher die Eltern und Angehörigen herzlich ein- geladen werden. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer A u s f e l d. Abends 6 Uhr: Pfarrer Bechtols- heimer. Feierliche Eröffnung des Konfinnandenunterrichts für die Kinder aus der Lukasgemeinde, zu welcher die Eltern und Angehörigen herzlich eingeladen werden. Abends 7 1 /, Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Lukasgemeinde im Lukassaal. Abends 77 2 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Johannesgemeinde im Johannessaal. — Mittwoch, den 18. Oktober, abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Pfarrer Bechtolsheim er. — Freitag, den 20. Oktober, abends 57', Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Johannesgemeinde im Johannessaal. Kirchberg: Sonntag, den 15. Oktober, vorm. 10 Uhr. Feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts. Heil. Abendmahl für Lollar. Kollekte für den Gustav-AdoU-Verein, insbesondere für Siebenbürgen. - Mainzlar: Sonntag, 15. Okt.. nachm. 17, Uhr: Heil. Abendmahl für die alten Gemeindeglieder. Kollekte. - Lollar: Mittwoch, den 18. Okt-, abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Dekan G u ß m a n n. UathoNsche Gemeinde. Gottesdien st. Samstag, den 14. Oktober: Nachm. 5 Uhr und abds. 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. S o n n t a g, d e n 1b. O k t., 18. S o n n t a g n a ch P f i n g st e n. Vorm. 67, Uhr: Gelegenheit zur heiligen Deichte; 7 Uhr: Hl. Messe. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Militärgottesdienst. Nachm. 6 Uhr: Christenlehre; darauf Nosenkranzandacht. — Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstags vormittags 6A Uhr ist Rosenkranz. - Dienstag und Freitag, abends 8 Uhr, ist Kriegsbittandacht. Diaspora-Gottesdien st am 15. Okt.: In Hungen 8 Uhr. In Lich 9X Uhr. _ Spkeiylan (ves Metzener Stadttheater». Direktion: Hermann Steingoetter. Sonntag, den 15. Oktober, abends 1 X A Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (ermäßigt): »Unter der blühenden Linde/ (Neuheit!) Ein fröhliches Spiel mit Gesang und Tanz in 3 Akten von Leo Kästner und Ralph Tesmar. Musik von Fr. Gellert. Ende nach 107« Ahr. Dienstag, den 17. Oktober, abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (ermäßigt), 2.Diettstag-Abonnements-Vorstellung: »Jugendfreunde/ Ende nach 10J* Uhr. Freitag, den 20. Oktober, abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (ermäßigt), 2. Frettag-Abonne- ments-Vorstellung: „Nathan der Weise." Sainstag, den 21. Okt., abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (ermäßigt): Vortragsabend des Schriftstellers Mar Halbe. Ende gegen 10 Uhr. Sonntag, den 22. Oktober, nachmittags 37, Uhr, bei kleinen Preisen: „Pension Schüller/ Ende gegeit 57, Uhr. Abends 77, Uhr, bei kleinen Preisen: „Familie Schimek/ Ende nach 10 Uhr. Spielplan Ser oereintgten Zrantfutter Staöttdertei-.- Gpernyaur. Sonntag, den 15. Oktober, abends 7 Uhr: Zum ersten Male: ^Violanta/ Oper in 1 Akt. Mustk von Erich Wolfgang Korngold. Hierauf, zum ersten Male: „Der Ring des Polykrates/ Heitere Oper in 1 Akt. Musik von Erich Wolfgang Korngold. Montag, den 16. Oktober, geschloffen. Diensta g den 17. Okrober, abends 5 Uhr: „Parsiml." Mittivoch, den 18 Oktober, abends 7^/, Uhr: „Das Dreimäderlhaus." Donnerstag, den 19. Okrober, abends 7& Uhr: „Violanta." Hieralli: „Ter Ring des Polykrates/ Freitag, den 20. Oktober, geschloffe,c (2. Museums-Konzert). Samstag, den 21. Oktober, abends 77* Uhr: „Das Treimäderlhaus/ Sonntag, den 22. Oktober, nachmittags 3 Uhr: „Der Graf von Luremburg." Abends 7 Uhr: „Aida." Montag, den 23. Oktober, abends 77, Uhr: „Violetta/ Schauspielhaus. Sonntag, den 15. Oktober, nachmittags 37, Uhr: „Die Siebzehnjährigen." Abends 77, Uhr: „Viel Lärm um Nichts." Montag, den 16. Oktober, abends 77, Uhr: „König Heinrich der Vierte." 2. Teil. Dienstag» den 17. Oktober, abends' 77 , Uhr: „Der Lebensschüler." MiKlvoch, den 18. Oktober, abends 77, Uhr: „Des Meeres und der Liebe Wellen." Donnerstag, den 19. Oktober, abends 77 , Uhr: „Emilia Galotti." Freitag, den 20. Oktober, abends 6A Uhr: „Alt-Heidelberg/ Sanistag, den 21. Oktober, abends 77 , Uhr: „Biel Lärm um Nichts." Sonutag, den 22. Okt., nach,nittags 3 Uhr: „Othello" Abends 77, Uhr: „Dr. Klaus." Atoulag, den 23. Oktober, abends 7'/, Uhr : „Viel Lärnr um Nichts." Börsen-Wochenbericht. F r a n k f u r t a. M., 13. Oktober. tJm freien Verkehr der Börse ist das Geschäft in der letzten Zeit etwas stiller geworden, die Grundstimmmrg bleibt aber nach wie vor überaus zuversichtlich und fest. Stützte sich die Zuversicht zunächst auf das Vertrauen in unsere militärische Lage, insbesondere aus unsere neuesten U-Bovt-Erfvlge und die fortschreitenden Siege in Rumänien, so hat doch auch das glänzende Zifsernergebnis der Zeichnungen auf die fünfte Kriegsanleihe, das noch ein gut Tgil die anfangs gehegten Erwarttrrvgen Übertrag viel dazu beigctragen, die Börse in guter Laune zu erl-alten. Unsere Heeresorganisation ist mit den neuen Milliarde nun wieder aus lange hinaus sichcrgestellt und dem Wirtschaftsleben können neue Kräfte zugesührt werden. Die Sicherung der Kriegsfinanzierungl fällt in eine Zeit, wv unsere industrielle Konjunktur wieder ein Zeichen einer neuen Besserung stelst. Noch ist nicht äb- zuselien, wann der Höhepunkt industrieller Leistungen erreicht sein wird, doch was aucl- kommen inag, wir haben die beruhigende (Gewißheit. daß Deutschlands Industrie allem gewachiseir ist und daß Hand in Hand mit der stetig koachsenden industriellen Leistungsfähigkeit in Diensten der Landesverteidigung diese Treuste sich auch in imposante Gewinne umsetzen. Wenn gleichwohl das Geschäft an der Börse etwas ruhiger geworden ist. so kommt dafür in Betracht, daß man diesen günstigen Verhälttrissen bei vielen Werten seither allerdings schon reichlich Rechnung getragen hat. Immerhin zeigte süch auch in dieser Woche lvieder neue Kauflust für eine Reihe oow Werken. Im Vordergrund standen dabei Montan- und Rü- stungswerte, die zum Teil weitere Kursbesserungen erzielten., Am Montan markt waren es diesmal nainerttlich Kohlenak- rien, die größeren: Interesse begegneter, wobei auf die glänzen- iU!u Abschlußziffern der Harpener Bergbau-Gesellschaft verwiesen wurde, die von der Börse als typisch für das Großkohlengewerbö angesehen werden. Arkch der zu erwartende engere Zusammenschluß fber Werke im Syndikat gab etloas Llnregung, namentlich für Gel- senkirchener und Harpener. Hüttenaktien lagen ruhiger, doch ebenfalls zum Teil etwas fester. Von Rüstuugswerten waren besonders Rheinmetall und Deutsche Waffen begünstigt, auch Benz, 5lleyer und Fahrzeug Eisenach waren gefragt und höher. Munscheip schwächten sich dagegen nach Bekanntwerden des Abschlusses, obgleich dieser den hohen Erlvartungen entsprach, etwas, ab. Aüch Daimler stellten sich niedriger. Mehr Interesse zeigte sich dagegew für Elektro werte, besonders für Felten und Guilleaumie-< Aktien. Chemische Werte behaupteten bei Allem Geschäft ihren t Stand. Banken waren ebenfalls wenig verändert, wogegen Schiffahrtsa-tien etwas schwankende Haltung zergten. Derck- iiche Anleihen waren fest, auch fremde Renten konnten sich zum Teil etwas befestigen. Geld war leicht. Privatdiskont etwa 4 l / 8 %. Briefkasten Ser Bedaktion. Muouhme Anfragen bleiben uuberäcksichtigl^ G. v. hier. Der Antrag auf Krstegselterngeld ist von der Mutter des Verstorbenen bei der hiesigen Bürgermeisterei (Ber- si/cherungscnn't) unter Vorlage der erforderlichen Unterlagen zu stellen. Kriegselterngeld kann im Falle der Bedürftigkeit gewährt werden, sofern der Verstorbene vor 8em Eintritt in das Feldheer oder nach feiner Entlassung zur Zeit seines Todes bezw. bis zu seiner letzten Krankheit den Unterhalt der Eltern ganz oder überwiegend besttitten hat. Stum) auf ein JW Gehöft • -3 ' DenKl an uns! •Sende! ÖahmMhüum (hohlmund s?ücK) «OoldmundsHiCkl 5i0are#m. Willkommenste Liebesgabe! 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Ihren Bnqeboirn Iielner. let Ortglnal-Vapier, (8,tt«nlsl«, Urkunden unv dgl^ Urlzushaen. 'wir künnen zur Wlederertan,»' u»a derartiger Papier«, sowl« auw von BNdern nur auinahm— weis, behllilich sein, weil uni di, Auftrags, cd er von Offertanieigen In den meistens,Illen nicht bekannt Und 21on wcrtvoNen Bapteren dllrfen den »tng,boten stet» nur Abschriften beiqegeben werden. Verlag des Giehener Anzeigers lnöalichstNtasckinu'ltschreiber. alsbald gesuchl. Nieldnuaen mii Vebenslaus, Zeugntsal'- schriftelt, GehaliSansprilchim sosorl elnreichen 74781» Oirvftb. ItreiSamt Miefitf». Fürbio dteöselt. Bertualinna laucki Krleavbeschädlaielt) vd Geliilft» aesnrlä. 2?N'ldttnat'u unter 2lnäavo der Anfprllche nmaehend I7151HI ? B!ir!i0riualateramt Erohlorl, ,sfrei ' Mehlar . Baumwar! (rtelcrnlev) für längere Zeb gesucht. 1727/ Gemeinde Eaafe«. fomie -Hilfsarbeiter linden bei ttttö dauernden. lolutendeBe schästignlta auch geeigneteKritfgSbeich.idtnte können soiori emgenellt ive'den. 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Herren Aum Perl rieb eines sehr leicht v e rkäufl.»4 P > k. - K r > eg S > v e r ke S aeg. hob- Provision evtl. t"e halt gesucht- Zu melden SantSlag nachul. b. 8 ;Utn undSoultiag vorm. b. N Uhr Bahnholstr. 53, Rastaaratto i Bollor. KQfiaor. _^ | umirt Rf" Gilt Jinitfcr n nun auv Aushilfe sär schriftliche wirbelten gesucht. Näheres PcnselSlufigärtchelt 11 od. Strofborfer Strafte 2.112012 Schneider sär llaiiinMi* Jacken and nuntci sos. gesucht. l ,ai0 Gebe. Imhcuscr, Marktplatz. dünnerer crtuiIjiiiiKlirr aus 2goche gesucht. Müller, Molke,,,ms,e \VX 17414 istcinlinidinrhfitfr sofort, auch für Miuternrbeit. lverdea angenommen. BnanUwerk W. Nohoi»i» ggrtjtu. __ Tüchtiger Knecht der mit Ochsen und Pferden fahren kann, gegen bubrit Vobu nach auswärts gesucht. 2,'äh. Friu-klnrtur Sir. 82.>7141 Ällijill,. Snliriiifliiii gesucht. Adolf l4.yi»cllt»r, M Bahnspediteur. .^nnacr 21 \ ; • > 1 4.otti»m uoiiric. Zier- grobhandlung, Marbnrger Straffe 7. _ [012806 Jo. 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Jauner 191T: V. 28. Januar 1017: VI. 11. Februar 1817: VII. 25. Februar 1937: KammernÄnger Ludwig Heß (Tenor) u. Arnold Földesy (Cello). Kammermusik: Das Wille-Streichqnnrtett aus Dresden. Kirchenanfftihrung: Kantaten von Bach und geistL Lieder von Brahms. Das Siuttgsrter Vokal-Quartett (Kammersängerinnen Frau E. Tester, Frl. M. Diestel und die Herren H. Ackermann und L. Fenerlein.) Musikdirektor Fritz Busch (Klavier) u. Adolf Busch (Violine). Wilhelm Backhaus allein und mit Prof. Trautmann auf 2 Klaviern; Adriaan van der Stap (Bariton). Orchesterkonzert im Stadttheater. = Aenderungen Vorbehalten. -■ Mit Aus,ahme der Kirchenaufführung finden alle übrigen an Seaataaea statt Der Ueberschuß aus den Konzerten fließt vshltfiügea Zwaebtn zu. Den bisherigen Inhabern bestimmter Plätzo werden diese auf Wunsch auch für alle sieben Konzerte im voraus bis 90. Oktober in der Musikalienhandlung von .Chalii er reserviert. - Mitgliedern des Konzert - Vereins. Saalbau-Vereins und Akudam. Gesangvereins worden bei Entnahme von Karten für alle sieben Konzerte die Mitgliedsbeiträge, wie seither, in Abzug gebracht. Eintrittskarten: Jr* 2 - PlA ^ ^^ 2 .-. 3 . putz Mk. 1 .-. 4 . putz ■Z-rr, - 5fk. 0.50, sämtlich numeriert. Studentenkarten Mk. 3.— (für den verfügbar, gültig), für Schüler nnd Militär vom Feldwebel abwärts 501 f g.. »in* in der Musikalienhandlung von Ernst Cha liier, Neuenweg». leie phon 071, zu haben. 7290D Selters weg 81. Dir. H. Bakof. K T nr 3 Tage: Vom 14. bis 16. Oktober. BC J ®> H@iss »Theater Telephon 911. Gastspiel Rita ftAchetto d berilhmte S c o h ria ü i ; MEaä königin ein reizvolles, spannendes Drama aus dem Künsterleben. F ^ r, l ftr f ( l er GpSFhÜf'fpnf*^ Kri^tnl) Pas Oeheimnis einer Nacht *roße®«!al**:cr ue ?>UmHeiILb Kribiail * 3 Akt j^uptroUeLim Be # k. SItiiMlio mnt Meißen cin kös l Smisch Bt9piel da« interessante Beiprogramm. Anfang: Werktags 4 IJhr. Sonntags 3 Uhr. Tttgllcti Vorstcllmijren. [012571] KfInnHcr-Konrcrt. ^ NTRAC+IT c btM oht die drei in vorstehender Inschrift fehlenden Buchstaben ergänzt und uns den ganzen Satz richtig mitteilt, erhält von uns nmsonst das schfine nnd za Herzoa zprachiafle Bild .,Im Kampf© treu tut Seite“. Dieses Bild ist in Kapferticfdruak ilivJarbifl ausgeführt, hat eine Kartongröße von WxBI s bi und bildet für jedes deutsche Haus eine bleibende Erinnerung an unsere große Zeit. Har di« Lftssr das Rabsa erhalten diesen schönen \\ and«chmuck unter Ersatz der geringen Versandkosten aaiaenst. Wir sind aUaia baraektlgt, dies«« Bild &bzngeb«a. IpHpr I PCPT * e,cr Annonce kann uns ohne irjsnd dne Verpfllchtunf seine Lösung jv.uv.1 üvjti einschicktn. Diaselbe muß uns »ofsrt in renürend frankiertem Kuvert mit vollitindiger Adresse rrnxewndt wsrden. Den Einsendern wird alsdann unter 3-Pfenni s- Drucksnehe im Briefumschlag mit®*t, fern 18. Oktober d. I. von 12 Ubr ab 3,lsn Deutschen Kaiser in Cleeberg au» Schutzbez. gjeeber#:. 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