Nr. 231 Ter Siebener Anzeiger erscheint tätlich, außer Somltaqs. - Beilagen: Gletzcner^amiliendlatteri Nreirdlatt für den Kreis Sietzen. Vezi'.gspretr: monatl. 90 'Üi., viertel- jäh rl. DU. 2.66; durch Abhole- u. Zweigstellen mouatl. 80 Pf.: durch die Bost Mk.3.45 viertel- jährl. ausschl. Bestellg. ^erusprcch - Anschlüsse: für die Schristleitung l 12 Verlag,(Üeschäst-stelleöl Auschritt für Drahtnachrichten: Anzeiger Sichen. 16b. Jahrgang eneral-Anzeiger für Ol psftfchecNonto: Zranlfnrta.M. 11686 Zwillingsnin-druck u. Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- u. $tein5nufcrei R. Lange. n bei Hel MTB.) Trotzes Hauptquartier, 30. Sept. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Wie am vorhergehenden Tage griffen die Engländer auch gestern mit starken Kräften zwischen der A n c r e u n d Courcclette an. Nach wechselvollen Nahkämpfen sind sie abgeschlagen. Sonst nur kleine Teilvorstöße und Artilleriekampf, der sich nördlich der Somme und in einzelnen ALschnittcn südlich des Flusses nachmittags verschärfte. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. An der S t o ch o d - F r o n t machte eine Kompagnie der polnischen Legion eilten erfolgreichen Vorstoß bei Sitowieze; südwestlich von Wytonicc griffen die Russen vergeblich an. Bei einer gelungenen Unternehmung in der Gegend von Hukalowce (nördlich von Zbororv) in der Nacht vom 29. September nahmen wir drei Offiziere siebenzig Mann gefangen. Front des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl. Südlich Str. Klauzura (Ludowa-Gebiet) und an: Co man hatten wohl vorbereitete Gegenangriffe von Truppen des Generalleutnants von Eonta vollen Erfolg. Bei Str. Klauzura sind vier Offiziere, 532 Mann gefangen genommen und acht Maschinengewehre erbeutet. Im Kirlibaba-Abschnitt wurden russische Angriffe abgewiesen. Kriegsschauplatz in Siebenbürgen. An der Ostfront sind die rumänische Nord-und 2. Armee im Goergeny-Gebirge aus der Linie Parajd— Oderhellen (Szekely Ndvarhely) und von Fogaraes her zum Angriff übergegangen. Im Goergeny-Gebirge wurde der Feind abgewicstn. Weiter südlich wichen die Sicherungstruppen aus. Deutsche Truppen fielen vorwärts des Haar- BacheS, südlich von Hcnndorf (Hegen) eine der rumänischen Kolonnen mit Erfolg an. warfen sie zurück, nahmen elf Offiziere,591Manngefangen und erbeuteten drei Maschinengewehre. Die am 26. September eingeleitete Umfassungsschlacht von Hermannstadt (Nagy Szcbcn) ist gewonnen. Unter dem Oberbefehl des Generals von Falte nh a y n haben deutsche und österreichisch-ungarische Trnp-- pen starke Teile der 1. rumänischen Armee nach hartnäckigen Kumpfen v e r n i ch t e n d g e s ch l a g e n. Noch schweren blutigen Verlusten flüchteten die Reste der feindlichen Truppen in Auflösung in das unwegsame Bergland beiderseits des von uns durch kühne Gxbirgsmürsche bereits am 26. September früh im Rücken de§ Gegners besetzten Rothen-Thurm- Passes. Hier wurden sie von dem verheerenden Feuer bayerischer Truppen unter dem Generalleutnant Krasft von Dcl- mcnftng^n empfangen. Der Entlastungsstotz der rumänischen 2. Armee ist z u sp ä t g e ko mm e n. Unsere Truppen kämpften mit größter Erbitterung, nachdem bekannt wurde, daß die mit der Entente für die durch Deutschland bedrohte Kultur kämpfenden habgierigen Rumänen wehrlose Verwunde t e c r m o rd e t hatten. Die ZahldcrGefangcnen und die zum Teil im bergigen Waldgeländc verstreute, sehr erhebliche Beute steht noch nicht feit. Am Hoetzinger (Hatszeger) -Gebirge und im Mehadia- Abschnitt sind rumänische Angriffe gescheitert. Balkan-Kriegsschauplatz. Keine Ereignisse von besonderer Bedeutung. .. Flugzeuggeschwader haben mit Erfolg die Elsenbahnbrücke von Eernavoda und feindliche Truppenlager angegriffen. * Der erste Generalquartiermeister Ludendorff. (WTB.) Großes Hauptquartier, 1. Oktober. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Bei der Armee des GeneralfcldmarfchallS Herzog Albrecht von Württemberg, sowie auf der f l a n d r i sch e n und A r t o i S fr o n t der Heeresgruppe des GeneralfeldmarschallS Kronprinz Rupprecht von Bayern entfalteten die Engländer eine besonders lebhafte Patrouillentätigkeit. An der Schlachtfront nördlich der Somme nahm der Artilleriekampf am Nachmittag große Heftigkeit an. Wiederum erfolgten bei und östlich von Thiepval starke englische Angriffe, die. wie an den vorangegangenen Tagen von Truppen der Generäle von Stein und Sixt von Arnim nach hartnäckigen Nahkämpfen abgeschlagen wurden. Aus Rancourt und westlich davon stürmten französische Regimenter vergebens gegen unsere Stellungen an. Tcilvorstöße aus Eourcelette, aus Morval und nordwestlich von H a i l e f ch e i t e r t e n i m S p e r r f e u e r. HeereSgruppedeSDeutfchen Kronprinzen. Rechts der Maas spielten sich unter vorübergehend auflebendcr Arlilftrietätigkeit kleine, bedeutungslose Hand- granatenkämpfe ab. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. .„Die Russen haben an verschiedenen Stellen ihre An- gnffstatigtelt wieder ausgenommen. Front des Generalfeldina Prinzen Lcopotd von B Westlich von L u ck nimmt KaS feindli^ früh zu. Beiderseits der Bahn Grod weiter südlich bis zur Graberka bei Z'z lichcn Vorgehen teils durch Schrrfeu^ ist der bis zu siebenmalen wicdevhs sammengcbrochen. Auf -cm u haben die Russen in der vordersten " J gefaßt. Front de§ Generals dej Erzherzog K Beiderseits der Z l o t a L i p a kämpfen. Fm Winkel zwischen ?rr hat sich der Gegner vorgeschoben. Ä türkische Truppen eingedrungen, gestern und h ute morgen durch sofortig' der zurück und machten h erbei zw eitz ß i g (230) Gefangene. In den Karpathen herrscht im Die Zahl der bei Str. Klauzura geinl ist auf über sechshundert (600) M Kries,uplatz in Sieben An der Ostfront w». den rumänische Angl rostale abgewiescn. Im Gocrgenytal und weite? zogen sich die Vortruppen zum Teii dem feind! stoße. — Die Beute der deutschen Truppen aus fecht südlich von Henrdorf (Hegen) erhal t sich um Geschütz e. Nordwestlich von FogaraS hat der Feinds Angriff eingestellt. Aus der Schlacht von H ermann stad t waren bis gestern eingebracht.- lieber dreitausend (3000) Gesa n g e n e, dreizehn Geschütze, ferner sind erbeutet: eine Flugzcugh a lle. zwei Flugzeuge. zehn Lo - k o m o t i v e n. d r e i h -r n d e r t W a g g o n S mit Munition. über zweihundert M u n i t i o n S w a g c n, über zweihundert gefüllte B a g a g e w a g e n. siebzig Kraftwagen, e i ck L < zarettzug Weiteres Material wird erst allmählich aus den Wäldern geborgen werden. Der Rote Turmpaß ist an gefüllt mit zerschossenen Fahrzeugen. Südlich des Passes wurden rumänische, gegen die Höh n westlich Caineni gerichtete starke Vorstöße abgeschlagen. Im Hoetzinger (Hatszcgcr)-Gcbirge griff der Feind westlich des Strell (Sztrigy)-TaleS vergebens an. Balkan-Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des GeneralfcldmarfchallS vonMackense it. Am 29. September erzwang eine österreichisch-ungarische Donauslottille die Einfahrt in den Hafen von Corabia, vernichtete ncununderbeutetesiebenteilsbe- ladcnc Schiffe. Bukarest wurde von unseren Flngzcnggeschwadern mit beobachteter guter Wirkung bombardiert. Mazedonische Front. An vielen Stellen zwischen dem PreSpasee und dem Wardar lebhafte Feuerkämpfe und vereinzelte, ergebnislose feindliche Unternehmungen. Ein starker Angriff brachte den Gipfel des Kajmakcalan in den Besitz deS Gegners. Der erste Generalguartiermeifter Ludendorff. Wie ein in jähem Erwachen zerwehendes zartes Traumbild ersck>eiut uns der sonneuvolle Spatfommerforattag, der uns den Frieden so trügerisch spiegelte und mit schmeichelnden Stimmen uns eine glückliche Gegenwant vortäuschte. Oder hat er auch seinen Wert und seine Bedeutung, die kurze Spanne beschaulichen Sinnens, da wir es schier vergessen, daß wir im schrecklichsten Weltenkampfe unbekannten Bestimmungen entgegen eilen? Hat jetzt überhaupt noch etwas anderes Wert, als rüstiges Mitschaffen, die Tat in. ihrer wechselvollen Kriegsgestalt? O, wir dürfen ihn loben, den Opfertag für die deutsche Marine; er brachte in Millionen Gaben eure Beisteuer für unsere Zukunft, und dieses Streben nach deuffchem Werden war in uns einmal lebendig in anderer als der gewöhnlichen Form. An der Wende ernster Ereignisse, die von unseren Feinden als ein Nachlassen der deutschen Widerstands- und Schlagkraft beschwatzt wird, klingt es in allen Nöten und Beschwernissen wie ein Jauchzen: Heil der Marine, heil dem großen Wachsen und Ausstieg des Reiches! Die kümmerlichen Erörterungen der englischen Presse über die Rede des Reichskanzlers frohlocken über die stärkere Zurückhaltung des deutschen Staatsmannes im Vergleich zu seinen früheren Reden, und es wird daraus gefolgert, daß unsere Erwartungen stark hernb- gemindert seien. Nichts spricht so sehr'gegen diese Unterstellung als der Opfertag für die Marine. Jeder Tag fordert von uns die schwersten Opfer, vor allein im Einsatz des Köstlichsten: unserer Menschen, unserer Besten und Tüchtigsten. Wir opfern auch an Genüssen und Bequemlichkeiten des Lebens, an Gut und Geld für bekämpfende Volks tum. Und das sind Taten, die wir dransetzen, vorn heißesten Schaffenswillerr durchdrungen. Mer in der Opferung für unsere Marine erheben sich unsere Geister noch höher, wir verweilen frohgemut bei einer schöneren Zukunft. Da soll l Ur Tr? tun de ha trg. dur lers lieg uns des und fühle hinar heit d den er? durfter folgen, sonderr Wie vcrlautbar Westlich gewiesen. Die unter Hayn stehenden Streilkräfte lnbei einen vollen gehungSkolonne bat Rücken deS Feindes' (Rothen-Thurm) P^ diese wieder zu off drangen von Westen. R rische und deutsckre Kolori den kämpfenden rumäm wehrte sich verzweifelt. Dl^ tig. Jedes fahrbaren Wegl Trümmer der rumänischen' raser-Gebirgc. Die Zahl del Die Beute ist sehr groß. d> soweit er ihn nicht vernichten Die vorgestern von den föurni Offensive gegen die siebenbürgischr Ostfront konnte an dem Ergebnis der Kämpft bei Nagy Szebcn nichts mehr ändern. Mutzten auch nördlich von Fogaras und bi Szekely-Udvar- hely (Oderhellen) vorgeschobene Gruppen aut die Hauptkräfte zurückweichen, fo brachte andererseits südlich von Henn- dorf (Hegen) ein Gegenstoß deutscher Truppen -1 rumänische Offiziere. 591 Mann und drei Maschinengewehre ein. Am 29. September griff eine k. u. k. Motorabteikung verstärkt durch eine Vedettenarnppe. durch einen armierten Dampfer und durch das deutsche Motorboot ..Weichsel" d u rumänischen Hafen Corabia an. Nach Niederkam r:: d r feindlichen Verteidigungsanlagen drang n unsere Si-fn ; :i in das innere Hafenbassin ein. Sie vernichteten den Bahn- hff. militärische Haftnanlagen. armierte rumärri ch - fcr, die sich im Rückzuge nach Corabia geflüchtet ha:..,-. Marinefahrzcuge und Schlepper und schließlich brachten sie aufgenommene 4 ch von Sibiu (Hermannstadt) dauern die Kampfe fort. Im Jm- ale rückten wir vor. — Südsront. In der Dobrudscha dereinMies rtilleriefeuer. — Luftkämpfe. Feindliche Flugzeuge warfen -e des gleichen Monats ankommen. Zu diesem Zeitpunkt nnrd in Nordafrika kein deutscher Gefangener, weder Kriegsgefangener noch Zivilgefangener, weder in Strafanstalten noch in Lagern verbleiben." Angesichts dieser bündigen Erklärung der französischen Regierung besteht kein Zweifel daran, dass; die Leibinszeit unserer, deutschen Landsleute in Afrika endlich abgeschlossen ist. Schon vorher war die größere Hälfte der deutschen Gchangenen von Nordafrika nach Frankreich znrückgekehrt. Die deutsche Heeresverwaltung, hat daraufhin ungeordnet, daß die nach Rußland verschicktes 10000 Franzosen sämtlich in deutsche Lager znrnckgeschickt werden, da der Zweck dieser Maßnalnne erreicht ist. Pakete, Briese und Geldsendungen für deutsche Kriegs gefangene, die bis letzt in Nordasrika waren, sind bis auf weiteres an das „Bureau bei Renseignement, Ministöre de la Gnerre" in Paris zu adressieren, das die Weiterleitnng in die neuen Lager im europäischen Franb reich veranlassen wird. Ein russischer Minifterwechscl. Petersburg, 1. Okt. (WTB.) Meldung der Petersburger Telegraphe n agentitr. Ein kaiserlicher Erlaß verkündet die Ernennung des f'sh.'lmarschalls der Provinz .Simbirsk, Protopo-i p o w , zum Minister des Innern an Stelle von Chosw- tow, dessen Rücktritt genehmigt wird. Protopopow ist Vizepräsident der Duma. unter Schutze war 'cbhast pach- Der 5eekrieg. Lo ndo n^30. Sept. (WTBd Nach einer Lloydmeldung sind der russische Schooner „Emmo" und der englische Dampfer M e y w b o o d" versenkt worden. Die Besatzungen wurden gerettet. London, 30. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Lloyds meldet: Der norwegische Dampfer „Vindeggen" und der englische Dampfer „R all ns" (1752 Br.-R.-T.) sind versenkt worden. K o pen ha gen, 1. Oktober. (WTB. Nichtamtlich.) Wie aus Drontheim gemeldet Lvird, ist der der Nordenfteldske Dampf- schiffahrtsgesellschaft gehörende Dampfer „Rolf Jarl" (1265 Donnen) an der Murmanküße torpediert worden. Der D>aurpfer „Roald Jarl" derselben. Gesellschaft lief gestern in sHonningsvaag mit der ganzen geretteten Besatzung ein. Aus dem Reiche. Sämtliche über den, rermannstadt n Gefichts- g der Trnp- übertroffen." rngtunng der i wir in dank- nser Herz ein, Vaterland zu panischen Träume Zerrar und erntete ' .gen sollte glorreich ^nmert m Bukarest um Verräter gewvr- n das Grab geschan- „Wir Ungarn müssen -ö freuen. Kostbare, vom s/enbürgens kommen wieder st voll Dankes für-die tap- 'die den Erfolg n^it ihrem [er Linie fühlt bei uns jeder e deutschen Hilfstrnppen, die nmatboden gegen jeden Feind Der rumänische Verrat, welcher ce um uns herum zu schließen^ ganze Entente urrd tvard für sie eine neue Urquelle ihrer Schande und ihres öhnnrachitrgen Tobens. Das Bündnis mit Rumänien erweist sich für die Entente eberrso als ein falscher Griff, wie die Politik Brrrianus, welche nurrmehr für Rumänien Verhängnis^ voll zu sein beginnt." „A l k o t m a n y" läßt sich folgendermaßen vernehmen: „Bon Süden zerschmetterte Mackensen die ersten rumänischen Stellungen, von Norden lenkte Falkenhayn Rumäniens Schicksal in Bahnen, die ihre Schatten schon in der vernichtenden Niederlage bei Hermannstadt voraus werfen." 2Lif die Siegesnachricht von Hermannstadt wurden sämtliche öffentliche nnd viele Privatgebäude mit Flaggen der Zentrale machte und der verbündeten Staaten 'geschmückt. Berlin, 1. Oktober. Verschiedene Blätter beziffern die bis- therigen Verluste der rumänischen Armee auf 71000 Manu und 32k)0 Offiziere. Rumänische Berichte. Bukarest, 28. Sept. Verspätet eingetrof'sen. Nord- und, Nordwestfront. In den Giurgiu-Bergen Abteilungsgefechte. Süd- herri zeitigte eine s nicht nur zur ''Torpedobooten und von einigen Segel schiffen im Golfe von Tschenderli an Land zu gehen, wurde aber mit Verlusten für sie vertrieben. Am 29. September warfen wir Banditen Mrück, die man unter dem Schutz von sechs Kriegsschiffen im Golf von Kauluk m landen versuchte und fügten ihnen Verluste ztn. ...... An den mrderen Fronten kein wichtiges Evergnrs. * * * Die Lage in Griechenland. Amsterdam, 30. Sept. (WTB.) Die „Times" meldet ans Athen: General Danglis ist gestern in Begleitung von fünf Offizieren nach Salonik abgereist. Der 5hommandant von Varria, General Peraschschopoulos, hat sich mit seinem Stabe ebenfalls der Bewegung angeschlossen. Die „Daily News" meldet aus Athen: Der Munsterprasident empfiehlt dem König, jetzt neutral zu bleiben, bis die Bedingungen für Griechenlands Teilnahme am Kriege klar gelegt sind. Die liberalen Kreise in Athen sind überzeugt, daß kein Augenblick zu verlieren ist. Die falsche Meldung, daß die allgehneine Mobilmachung angeordnet wurde, führte gestern in P a t r a s zu Unruhen. Als die Blätter Telegramme aus Athen verbreiteten, daß die Vtobilmachnng der Llrmee angeordnet wurde, berief der lokale Reservistenbund eine^ Protestversammlung ein mit der Begründung, daß dem König dieser Beschluß abgezwungen worden sei. Nach Schluß der Versammlung wurden den Tageszeitungen die Fensterscheiben eingeivorfen. Die Menge versammelte sich vor dem Hotel, in dem vcniselistische Offiziere, die srch auf dem Wege nach Salonik befinden, wolMen. Als später dre Nachricht kam, daß keine Mobilmachung angeordnet tmirde, ging die Menge wieder auseinander. Salonik, 30. Sept. (WTB.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Cihos hat sich der nationalen Verteidigungsbewegung angeschlossen. Es sind jetzt sämtliche Inseln zu der Revolution übergegangen, außerdem die Stadl Kozanr in Westmazedonien, die 25 000 Drachmen Staatsgelder, die von Athen nach Florina unterwegs waren, seguestierte. , Ein Telegramm ans Kreta teilt mit, daß dort die provisorische Negierung „zur Rettung des Vaterlandes", bestehend aus Veniselos, Conduri.otis nnd einem dritten Mitglicde, das noch zu ernennen ist, proklamiert. . worden ist. Das nationale Verteidignngskomitee in Salonik begrüßte in einer Antwort auf diese Depesche die Entscheidung der Kreter und erließ seinerseits eine Proklamation, in der alle Griechen ausgefordert werden, sich znsammenznscharen, um den Erbfeind aus dem Lande zu jagen. , _ Bern, 30. Sept. (WTB.) Gin Mitarbeiter des „Corrrere della Sera" in Saloniki drahtet: Obwohl die Nachrichten über die Ankimft von Veniselos nnd Konduriotis in Kanea sowie über eine angeblich bevorstehende allgemeine Mobüisatwn einen starken Eindruck machen, verbleibt die Spaldt rußig. Trotz verworrener über tri etem, Nachrichten, die in Saloniki eintreffen, ist die Lage in politischer Hinsicht unverändert. Die R e v o l n t i o n ä r e warten die Ankunft von Veniselos ab. Die von dem natimmlen Verteidigungtzans)chup angeordneten Rekrutierungen unter den Orthodoxen und Israeliten des Jahrganges 1915 'begegnen großen Schwierigkeiten, da der Hauptteil, besonders die Israeliten, sich ihnen zu entziehen! trachtjet. Die große Mehrheit des Heeres bleibt bis jetzt k ö n i g s t r e u. Von besonderer Seite wird dem Korrespondenten mitgeteilt, daß Soldaten, die von ilirenr Obersten^ zur Ein- schifftmg nach Saloniki gezivungen worden warerr, ihn während der Uebersalwt fesselten, in Volo ausschisften und den konsütutioncllen^ Behörden auslieferten. Bern, I.Okt. (WTB.) Nach einer Meldung der „Tribuna" aus Athen wgrd-e für gestern die Uebergabe der Ententenote erwartet, in der energisch die sofortige Erklärung des n at i on a - len Krieges oder die bedingungslose Auslieferung allen Kriegs'- und Eisenbahnmaterials unter AnflösuNa des Leeres verlangt werden soll. ^ Versichcruligspflicht von Angestellten für Beschäftigungen während des Krieges. Berlin, 28. Sept. Der Bnndesrat hat in der Sitzung vom 28. September 1916 eine Verordnung über die Versichern ngs Pflicht von Angestellten für BeschäftiguNigen während des Krieges erlassen. Nach der neuen Verordnung sind Personen, die eine an sich persichernngspflichtige Tätigkeit aller Wahr- sch>einlichkeit nach mir während des Krieges ausüben _ — eins solche vorher nicht aus übten und nachher vermutlich nicht mehr aus üben werden — nicht Vers ichernngspflichtig nach dem älln- gestelltenv-ersicherunFsg-esetz. Doch dürfen, fvenn Beiträge zur Au- gestelltenversicherung für die Tauer der an sich Versicherungs- Pflichtigen Beschäftigung von solclien Personen tatsächlich entrichtet sind, die Leistungen der Llugestelltenversichernng nicht deshalb abgelehnt werden, weil die Beiträge z-u .unrecht entrichtet seien. Hierdurch soll einer nachträglichen Schlädiguug von Personen, die, ohne dazu genötigt zu sein, die verhältnismäßig hohen Beiträge zur 2lngestellte"nersicherung entrichtet haben, vorgebeugt werden. Auch das .Heilverfahren gehört zu solchen Leistungen der Llugestelltenversichevung. Da die Frage, ob eine Person nach Kriegsende ihre versiä-eruugspflichtige Tätigkeit vorlrussicht- lich fortsetzen wird, nicht selten schwer zu beantworten ist, so macht die Verordnung, für eine Frist von einem Monat nach-ihrem Inkrafttreten oder nach dem Beginn des Beschäftigungsverhält- nisses, ihre Wirksamkeit von einer Erklärung des Angestellten gegenüber der' Reichs Versicherungsanstalt abhängig. Bereits früher getroffene rechtskräftige Entscheidungen, die iw. Gegensatz zu dieser Verordmmg die Frage der Versick-erungspslicht eines dlngestellten bejaht haben, werden, ans fristmäßigen 'Airtrag des Versicherten: bei der in Betracht kommenden Stelle, anfgehohm. Tie Vcr- -ordNung soll auch zugunstai der vor ihrer Verkündung während! des Krieges in ein Augestelltenvechältnisgetreteneu Personen 2ln- wendung ftnden. Sie erMt deshalb rücknnrkende Kraft bis Mst Kriegsbcginn. Prcisbeschränkung für Schuhmaren. Berlin, 30. Sept. Eine Verordnung des Bundesrats vom 28. September 1916 führt, um ungebührlichen Preiserhöhungen, wie sie vielfach vorgebvmmen sind, zu steuern, eine Preis- beschränkung für Schuhwaren ein. Die zulässige obere Preisgvenze ergibt sich aus der Zusanrmenrechmmg der Gestehungskosten, eines angemessenen Anteils der allgemeinen Unkosten und eines angemessenen Gewinns. Tie Grundsätze für die Berechnung dieser Bestandteile des Preises werden von der vom Reickskanzler ernannten GutachterKonrmission für Schnhwaren- preise, Berlin, Leipziger Straße 123a aufgestellt. Die Preisbeschränkung erstreckt sich ans Schuhwcrren, die ganz oder zum Teil aus Leder, Strick-, Web- oder Wirkwaren, Filz oder ftlz- artigen Stoffen bestehen. Sie ist insofern rückwirkend, als sie aus' abgeschlossene, aber vor dem Inkrafttreten der Verordnung noch nicht erfüllte Liefernugsverträge Anwendung findet. Ter Kettenhandel in SchiUl-wareu ist untersagt: der Großhändler darf nur an KleiulMdler, diese dürfen nur an Verbraucher absetzeu. Tie Schuhwaren müssen vo-ni Hersteller oder Importeur durch Angabe): über Firnm nnd Ort der Herstellung (oder eine 'dem, Hersteller vom Gutachterausschuß zugewieseue Numnverl Klcin- verkanfspreis und Zeitpunkt der Anbringung der Angaben gekennzeichnet werden. Dadurch, daß der Hersteller verpflickstet ist/ für alle von ihm in den Verkehr gebrachten Schuhwaren den Klein- vom Reichsvreis nach Maßgabe der Reichssätze der Gnt- achterkomMission festznsetzen nnd anszuzeichnen, wird eine gewisse Gleichmäßigkeit der Preise gewährleistet und glerckWntrg der Kleinhändler vor Schwierigkeite)l bewalftt, die ihm bei selbständiger Preisfestsetzung durch die nottvengige Kontrolle der Angemessenheit der Preise erwachsen tvürden. Die gleichmäßige Festsetzung Preise bedeutet insofern keine grundsätzliche Llbweiching von bisherigen tatsächlichen Verhältnissen, als die l-arrptsächlich- Gebrauchsstiefel auch im Frieden lrereits von der Mehrzahl Händler m Annähernd gleichen Preisen verkauft worden sind, Vermutrmg übermäßiger Preissorderung.kann der Käriser — der kaufende Schnlßvarenhändler — ein Schiedsgericht ander de)) sten der Bei rufen ~ Da's Schiedsgericht prüft die Preise auch ans Anrufen der zuständigen Bchörden nckch>. Ergibt sich hierbei, daß der Preis für eine bestinnnte Art von Schulyvaren unangemessen hoch ist, so hat das Schiedsgericht zugunsten des Reichs einen dem lieberpreise aller in den letzten drei Nimraten mit der beanstandeten Preisauszeichnung in den Verkehr gebracht« Schuhwaren Entsprechenden Betrug von dem zLrr Auszeichicimv Verpflichte- teu «mzuziehen. Vermi fbal tun gen zu lxffu.m derer Beschleunigimg des Vwkauss von Schuhwaren — Ausverkäufe und Gelegenhettü- rause all . r Art — sind verboten: zur Vermeidung von Härten kann v «^Wliznbchürde Llusnahmen zulassen. Ausnahmen ton öcu woriainften der Verordnung üfehnnpt kann der Reichs- fmlzler ge statten: er kann auch die Preise für die Ausbesserung rvn schul/waren regeln. Die Verordnung tritt, abgesehen von den Vorschriften über bie Kenuzeichnnng der Schuhwaren und deii Strafocstunmungen sofort, die Strafbestimmungen mit dem dritten Tage nach Verkündung, die Vorscl-riften über die Kenn zerckmung an: 25. Oktober 1916 in Kraft. Reichs-Gummisammlung zugunsten der Deutschen Vereine vom Roten Kreuz. Im Einverständnis mit den amtliclum ©fceftert hat das Zentralkomitee vom Roten Kreuz eine großzügige über den größten Teil des Reiches sich erstreckende Sammlung von Altgummi in die Wege geleitet. Da fast an jedem Ort ein Verein des Roten Kreuzes sich befindet, so ist es jedermann möglich, auch die klein sten Mengen von Gummi, die er besitzt, für das Vaterland heraus zu geben Diese neue Sammlung gilt in doppeltem Sinne den: Vater lande: die HeeresVermattung verstärkt ihren für die. Kriegsführung so umrmgänglich notwendigen Bestand an Gummi, und das Rote Kreuz vermag durch den Verkauf des $ espcndeteu-/Altgummis seinem Hrlfslverk der Vernmuidetenpslege wieder neue Mittel z'uziiführen. Angesichts dieses doppelt edlen Zweckes wird wohl jeder ans Werk gehen uird in seinem Betriebe und Haushalt eine General mnftmntg vornehmen, um allen Mtgumlmi, auch das kleinste in emer Ecke nutzlos liegende Stück, mobil zu machen. Denn nur bei der äußersten Ansrrutzung aller unserer Kräfte rmd Hilfsmittel kann es uns gelingen, auch dem liebergewstcht iuuserer Feinde an Kriegsmaterial die Spitze zu bieten, lim aber auch den Einliese rern von Altgummi ein Andenken an diese in schwerer Zeit durch geführte Sammlung zu geben, hat das Zentralkomitee vom Roten Kreuz znvi Münzen mit entsprechendem .Hinweise Herstellen lassen. Ihre geu-aue Beschreibung sonne die Höhe der Spende, für die sie verteilt werden, wird noch bekannt gegeben. ^ ** Gieß euer Freilich t-Büh n.e. Bevor dos -Ätadttheatcr seine Pforten zur Winterspielzert öffnet, sei noch einmal der Gießener Frvilicht-Bühne gedacht, die es ftch zur Ausgabe gemacht hat, die Sommerpause des Stadt- theaters durch theatralische Ausführungen auszufiillen. Ihre erfolgreiche Tätigkeit in den Friedensjahren ist seinerzeit genügend gewürdigt worden. Ihr Verdienst ist es, daß sie auch während der Kriegszeit ihre Tätigkeit nicht eingestellt und ihren gesankten Reinertrag der ^iegsfürsorge zur Ver- sligung gestellt hat. Daß auch sie während des Krieges mit besonderen Schwierigkeiten zu käinpsen hatte, versteht sich vou selbst. Beivährte männliche .Kräfte wurden ihr entzogen, so daß sie den Ersatz dafiir größtenteils den oberen Klassen der höheren Schulen entnehmen mußte. Außer dieser Schwierigkeit erlitt sie das Mißgeschick, daß .Herr Karl Rotteck, der ili diesem Soinmer die künstlerische Leitung übernommen und sich mit der Aufführung von „Wallensteins Lager" und Paul Heyses „Unter Bri'idern" sehr gut eingefilhrt hätte, mitten in der Spielzeit erkrankte und von seinen! Posten zurücktreten mußte. Ein trefflicher Nachfolger wurde ihm zwar in der Person des Oberspielleiters Wilhelm Hell- m u t h gefunden, aber die Vorbereitungen zu weiteren Stücken, u. a. Björnsons „Wenn der junge Wein blüht", waren unterbrochen, und es gelang nur mehr, ganz am Schluß „Des Meeres und der Liebe Wellen" von Grillparzer, allerdings in mustergültiger Weise, zur Aufführung zu bringen. Angesichts der schwierigen Verhältnisse ist das künstlerische Ergebnis der drei Aufführungen um so höher einzuschätzen, wobei auch der zuletzt erfolgten Umgestaltung n soll. Die rein ideale Mitwirkung Ballin an Strescmann. Generaldirektor Baltin hat an den Reichstaasabge ordneten Dr. Stresemann ein Schreiben gerichtet, in dem er sich gegen die Gerüchte wendet, die andeuten, „daß sich die verantwortlichen Männer durch Rücksichten auf die privaten Interessen der Hmnburg-Amerika-Linie in ihren Entschlüssen beeinflussen lassen." „Die Schädigungen, welche die deutschen Reedereien durch die Maßnahmen, die den Gegenstand des Tages streiteis bilden, erleiden, könnten überreichlich gutgemucht werden aus den Kosten einer dreitägigen Kriegführung, unb selbst wenn sie nicht ersetzt werden, so verkommen ist kein deutscher Reeder, daß er nicht mit Freuden auch diese Opfer noch erduldet, wenn dadurch das große Ziel gefördert werden könnte." Weiter heißt es: Ich l)abe immer geglaubt und glaube es auch noch, daß in der Welt Raum genug für uns und England wäre und für Amerika und einige andere Mächte dazu. Ich glaube auch noch, daß dieser wahnsinnige Krieg vermieden worden wäre, , mn.it die englischen Staatsmänner klüger gehandelt hätten. Große Interessengegensätze müssen erst dann mit Notwendigkeit zu Kriegen führen, wenn die leitenden Männer sich durch sie gebunden fühlen anstatt, wie Bismarck, sich als ihr Meister zu wissen. Nun aber, da der Krieg zur Tatsache geworden ist, sagt man, ich glaubte, daß wir durch Nachgiebigl'eit und durch Verzicht aus Sieg das Verhältnis Herstellen könnten, auf das die Entwicklung der letzten Friedens- jahre hinzustreben schien. Das ist ein ganz absurder Gedanke, den man einem Manne uicbt zutrauen sollte, der während eines Menschenalters mitten im Wirtschaftskriege mit England stand und den Engländern sozusagen einen Schützengraben nach dein andern abgerungen hat. J-n Hamburg wünscht jeder — und ich voran —, daß England sobald wie möglich gezwungen wird, einen Frieden zu schließen, der für uns ehrenvoll und gerecht ist und der uns die politische Beivegungsfreiheit sichert, die wir seit Bismarcks Tode mehr und mehreingebüßt haben. 'Mit welchen Mitteln dieses heiß ersehnte Ziel zu erreichen i,t, darüber steht mir ebensowenig wie einem anderen Privat- manne ein abschließendes Urteil zu. Das muß Sache bleiben der verantwort licken Männer, zu denen Gott sei Tank jetzt Hinden- bürg unb Ludendorsf gehören. * Berlin, 30. Sept. (WTB.) Der Hauptausschuß dee Reichstages setzte heute die Beratungen fort; auch heute wohnten der Reichskanzler und die gestern genannten Staatssekretäre der Sitzung bei. Zur auswärtigen Politik sprach zuerst ein Vertreter der Konserv ativ ei;; dann erörterte Dr. Helfferich in einem längeren Vortrage die kriegswirtschaftliche Lage. Die GolHankauMe ist morgen von 3 bis 5 Uhr geöffnet Aus Stadt «nd Land. Gießen, 2. Oktober 1916. Teitweises KartoffclverfütterungHverbot. Das Kriegsernährüngsarnt hat eine Anordnung erlassen, die das Verfüttern von Kartoffeln unb Erzeugnissen der Kartvffel- trocknerei für die Zukunft nur noch an Schweine und an Federvieh gestattet. Die Anordnung ist nottoendig geworden, da die kommende Herbstkartoffelerute nach Ansicht aller beteiligten Stellen sowohl an Ertrag wie an Haltbarkeit zur Deckung des Bedarfs an Speise- kartosieln und an Brotstreckungsuioterial, sowie zur Herstellung der für das Heer benötigten Spiritusmengen nur ausreicht, wenn das Verfüttern der Kartoffeln soweit als irgend nröglich eingeschränkt wird. Die gebotene Einschränkung wurde nicht auf das Verfüttern von Kartoffeln an Schweine und an Federvieh erstreckt, um eine Gefährdung des Aufziehens des Geflügels und des Aufmästcns von Schweinen zu vermeiden. Die Versütteruugsbeschräukung muß sich auoerersctts auch auf die Erzeugnisse der Kartoffeltrockn eres erstrecken, da jonst durch das Verarbeiten von Kartoffeln übergroße ngen als '^petzekariosseln keine Verwendung finden, sondern f trocknet werden würden. Die als Speisekartoffeln benötig tens ^nigen wurden alsdann nicht mehr vorhanden sein. Als Ersatz für ^peiserartoffeln, Kartoffelpräparate, insbesondere Kartofselllocken zu verwenden, rst aber olme schwere Beeinträchtigung der Volkst- ernahrung nicht möglich. Das Kriegsernährungsamt verkennt nicht dag die getroffene Anordnung gerade in der jetzigen Zeit für die ^uobiwite äußerst fchwer ertragen werden kann. Für die zur Feld arbnt mrimmdeteii Spannttere mußte auf die Dauer der Herbst- ftwbeftellung unbedingt die Möglichkeit eines Ersatzes für die infolge der Anordnung fehlende Kartoffelsütterung geschaffen toerden. Dies E Z^r Weise gefchehen, daß gleichzeitig mit dem Verfütteruugs- vcrvote cne ^andeszenttalbc Hörden ermächttgt lourden, für Gegen- ÄswlÄ ^ Fütterung von Kartoffeln an Pferde und uxrc, die Bstttmiming zu treffen, daß die Zeit brn 15. November an ilrce zur Feldarbeit Arbeitspferde, Arbeitsochseu und Zngtül-e SrtriS.tr? 0 ! i -aüftemem zustehenden Ha fermen gen iwch eine ^'^s?^"iche Hmerzrllage von 3 Pfund täglich bei den Pferden und 1 / 2 Pfmlb täglich her den Ochsen unb Kül-eu verfüttern dürfen. vonBatocki te.Ja ® K ö ü ö ‘" 0 ift »um der Bühne gedacht werden .... _ _ aller Kräfte bis zum Leiter der Freilichtbühne, Pros. Dr. B ern deck, verdient restlose Anerkennung. Wir hoffen, daß sie auch im nächsten Fahre ihre Sommertäsigkeit in vollem Umfange wieder ausiiehmen kann. ** Skagerrak. Auf Einladung des Flottenvereins und des Marmcvereins hielt am Samstag abend 8 Vs Uhr in der Aula des Universitätsgebäudes Marineingenieur Schickte reinen Vortrag über die Schlacht am Skagerrak. Der eigentlich vorgesehene Redner, Kapitän!eutnant a. D. von Bebber, war, wie der Vor fitzen de des Flottenvereins, Oberbibliotl>ckar Tr. Lenser, mrtteilte, verhindert. Der Vortrag, der gleichzeitig als Vorbereitung zu dem für gestern angesetzten Marineopfertag gedacht war, hatte sich eines guten Besuches, besonders der Feldgrauen zu erfreuen und fand reichen Beifall. Anknüpsend an die vortteffliche Organisation unserer jungen Marine, die durch viele Lichtbilder erläutert wurde, schilderte der Redner die bedeutungsvolle L-eeschlacht am Skagerrak, die erste .Hochseeschlacht, die unsere Flotte überhaupt zu bestehen hatte. Die Kreuzerkämpfe der unvorgeßlichien Emden, Karlsruhe usw., die Schlachten der Auslandsflotte unter Gras von Spee bei den Falklandsinseln und Äanta Mario, sowie das Tressen an der Doggerbank waren nur Auftakte gegeii diestn Kanrpf, m dem das Gros der deutsckTein Motten mit dem Gros der englischen Seestreitkräfte sich maß. ^aß trotz der Uebermcncht voir 2:1, in der sich die Engländer befanden, ihnen ein Verlust von 4:1 sowohl an.Schiffszahl wie an Lonnengehalt zuacsügt wurde, und daß die Engländer in der Be- furchtung, ihre Machtstellung zu erschüttern, den Kanrpf vorzeitig abbrachen, i)t ein Erfolg, dessen Größe erst dann abzuschätzen ist, wenn cs zur entscheidenden Seeschlacht zwischen Deutschland und Ene;laiid gekommen ist. Daß es dazu konimen wird, ist nach An- pcht des Redners besttmmt zu erwarten. Obwohl zu den derzeitigen Veröffentlichmigen des Reichsmoriueamts über die Schlacht vom 31. Mai nichts wesentlich Neues hinzugefügt wurde, muß man es dennoch dem Redner danken, daß er das Verständnis für dre mutvolle Eittschlossenhett, mit der die Admiräle Hipper und Scheer den Entscheidungskampf mit der englischen Flotte auf- nahmen und die todesmutige Pflickfttreue unserer braven Blau- laaen m weite Bevölrernngssckiichten hineinzutragen suchte. Wäh- rend einer Vorttagspause wurde eine Sammlung zum Besten der Marine veranstaltet. ** Anmeldung beim Bezi r ks kom ma ndo. Wir machen aus eine diesbezügliche Bckannttiiachung im heutigen Blatte besonders aufmerksam. ** Zwei Diebinnen verhaftet. Der hiesigen Ponzer ist es am vergangenen Samstag gelungen, zweier erst 15 Jahre alter Mädchen aus Wetzlar habhaft zu werden, die rn letzter Zeit bettelnd die umliegenden Ortschaften heimsuchten und dabei stahlen was ihnen in die Hände fiel Hierbei nutzten sie die Gelegenheit aus, daß zur jetzigen Zeit bei den Bauersleuten tagüber inrr die älteren Leute anwesend sind. So entwendeten sie in Steinbach, woselbst auch nur eine 78 Jahre alte Frau zu Hanse war, außer Eiern und Wurst 145 Mark. Man hat es hier mit zwei ganz gerissenen Personen zu tim, denen auf die gleiche Weise in Pohlgöns schon einmal 600 Mark in die Hände fielen. ** Gefunden. Die vor einigen Tagen als verloren gemeldeten Wertpapiere sind gefunden und konnten dem Eigenttimer wieder zurückgegeben werden. Die Finderin ist eine in hiesiger Stadt wohnende Frau, die die ausgesetzte' Belohnung von 200 Mark sofort ausgezahlt erhielt,'wofür sie bei der jetzigen Zeit sehr gute Verwendung haben wird, zumal sie bedürftig ist. ** Aufschub der Zwangsvollstreckung für ab- lieferungspflichtigeGegenstäudeausReinnickel. Für die durch die Bekanntmachung Nr. M. 3231/10. 15 K. R. A enteigneten Gegenstände aus Kupfer, Messing und Reininckel war ursprünglich der 31. März 1916 als Endtermin festgesetzt worden. Wer diesen Termin nicht innehielt, hatte zwangsweise Abholung der ablieferungspflichtigen Gegenstände auf seine Kosten zu gewärtigen. Die Bekanntmachung Nr. M. 2684/2. 16 K. R. A. vom 15. März 1916 hat in den Zusätzen den Endzeitprmkt für die Durch-- ftihrung der Zwangsvollstreckung bei einer Reihe der enteignetcn Gegenstände hinansgeschoben. So wurde für die unter tz 2 Klasse B Ziffer 2 der Be kanntma ch u ng M. 3231/10. 15 K. R. A. fallenden Gegenstände aus Reinuickel die Frist für die Durchführung der Zloangsvollstteckuug bis zum 30. September 1916 verlängert. Unvorhergeschene Schwierigkeiten in der Ersatzbeschaffung lxiben nunmehr zu einem >oeiteren Entgegenkommen der Behörde geführt. Für die unter § 2 Klasse B Ziffer 2} benannten Gegenstände aus Reinnickel wird^ durch Bekanntmackung Nr. N. 748/9. 10 K. N. A. vom 30. September 1916 der End Zeitpunkt für die Durchführung der Zwangsvollstreckung auf den 28. Februar 19 17 verlegt. Dieser Aufschub gilt jedoch ausdrücklich nur s ü r d i e vorgenannten Gegenstände. Da eine weitere Verlängerung der Wlieferungs- frist nicht zu rn warten fteht, ist gleichzettig augeordnet, daß der Abruf der Nickelgegeustände durch die Metall-Miobilmachungs- stelle des Königlich Preußisckien Kriegs ministen ums erfolgt und Nichtbesolgung dieses Abrufs die in der Bekanntmachuua M. 3231/10. 15 K. R. A. angedrohten Strafen nach sich zieht. Die Veröffentlichung der Bekanntmachung erfolgt in der üblichen Weife durch Anschlag und Albdruck in den Tageszeittmgen. Auch kann der Wortlaut !der Bekanntmachung am lBürgermeistereigebäude dahier eingesehen werden. ** Lichtspielhaus, Bahnhofstrahe. Seit Samstag hat das Licktspiellxms ein eigenarttges Gastspiel aufziuweisen. 'Nach einem .dreiaktigen Milftärlustspiel „Rtama hat es gewollt" tritt die Hauptdarstellerin des Filmes 2lda Wilka persönlich aufs Podium, und fingt ein Couplet, in dem sie ihren ^Werdegang als F-ilmschauspielerin schildert. Zu einem zweiten Couplet erscheint sie in dem Backfischkleidchen, das sie in einer neuen Filmvolle trägt und singt Erlebnisse aus ihrer Backsischzeit. Ter Eindruck, eine Schauspielerin geioissermaßen aus dem Filmbild 1«r- r>ortreten und körperliche Gestalt annelMen -zu sehen, ist jedenfalls eigenarttg genug, ihn einmal ausgeköstet zu lxrbeu Aus dem übrigen Programm- heben wir ein ebenfalls köslliches Lustspiel, „Die sieben Frechdachse", l-ervor. Der Spielplan ist nur noch heute. Landkreis Giehen. Dettenhausen, 1. Okt. Der Industrielehreriu Katharina Ste ul von hier wurde wegen ihrer Tätigkeit auf dem Gebiet der Kriegssürsorge vom Großherzog das allgemeine Ehrenzeichen am weiß-roten Bande verliehen. ui Lang- GP ns, 30. Sevt. Ter Bahnschlosser ch Reuhl von hier wurde infolge eines Unglück lall-, den er bei Ansübuna seines Dienstes beim hiesigen Bahnhoi erlitt, in die 5linik^ nach ölleßen verbracht, wo er au seiner Verlegung starb. Reuhl,'rnter- äßt Frau und Kind. i * Utphe, 1. Okt. Die dem Unterosfisier Karl Webir zu- lwsaudten Postsachen kommen mit dem Vermerk „vernnßt^^zurnck. Weber rückte im Septeinber 1914 an die Westfront, erkrankte nach kurzer Zeit an Typhus und rückte im Juli dieses Jahres wieder an die Ostfront. Er kämpfte zuletzt in Galizien. Krkis Leuterbach. rr. Schlitz, I. Olt. Auch diesmal wieder beteiligen sich die ch ulen des Schlitzerlandes recht eitrig an der Zeichnung der neuen Kriegsanleihe. So wurden in der hiesigen Volks- ichule rnud 2000 Dck. qezelchnet, in der Bürgerschule 1100 Mt, in den Volksschulen .« Pfordt 16.00 Mk, zu Oueck 1300 Mk., zu Willofs 800 Mk., S'l .'"^hausen 450 Mk., zu Nieder-Stoll rund 300 Mk. Hesil.cMnssau ]f K i r ch h a i n 29. Sept. längerer Krankheit starb gestern hier der Bentzer der sogen, groyen. Mühle, Herr Nikolaus Prediger, Verblichene, der ein Attec- pon 61 Fahren erreichte, gelwrte ^ -K Jahre dem Kreistag des Kveks^Lirchhaui nnL dem Kreisaus mß an, ebenso war er auch sonst viel in öFeMT-chen Aemtern tati Ms Vorstandsmitglied des landwirtschastlittstm Kreisvereins, Viehzüchter-Vereinigungen usw. erfreute sich Prediger nicht nui in seinem engeren Heimatkreise, sondern auch wett darüber hinauf in ganz Kurhessen und dem darmstädtischen Oberhessen eines großen Bekanntenkreises. X H a n an, 1. Oft. Die Stadtverordneten haben die Gehaltsbezüge des Mt ztr wählenden Oberbürgermei st ers aus 12 000 Mk. ti"d^ 1000 Mk. Wohnungsgeld festgesetzt. Eine Ausschreibung des-Stelle soll nicht stattfinden. Nach Genehmigung der <^ehaltssätze?"rch die AuMckstsbehörde wird die Wahl stattsinden tür die der wsherrge 2. Bürgermeister Hild vorgesehen ist. _ fltJMÖCl Wetzsjar 30. Sept. Die regelmäßige Herbstsitzrmg des Auf- rchtsrats ckr B u d e ru s ' s ck e n Eisenwerke fand am 28. d. Mts. statt.s Rach dem Bericht des Vorstandes brachte das erste Halbjahr leasten Geschäftsgang und ein befriedigendes Gewinn- ergelbnis. Amtliche Zweige des Betriebes sind zurzeit stark beschäftigt. Jß wurde eine Vergrößerung der Stahlgießerei beschlossen. ^ Veptz an Eisensteinseldern konitte durch Erwerb be- nachlbart-u Grubenbesitzes in vorteilhafter Weise erweitert und abgerurvet werden. Unter den üblichen Vorbelalten darf mit einer Erhohittü der Dividende (für das Vorjahr 5 o/o) wohl gerechnet lverden Letzte Aachrchten. Hindcnburgs 69. Eseburtstag. B" rlin, 2. Okt. Mit dem heutigen Tage wird Hindenbnrg 69 Fatre alt. Das ganze deutsche Volk bringt ihm die herzlichsten Glücknchlsche dar, mit Dank für alles, was er ruhmvoll gelüste! hat, n.> un festen Vertrauen auf die Zukunft. In Berlin wurden schon zur Feier des Geburtstages zahlreiche Blumenspenden am Eispien Hindenburg njedergelegt.^ Heute vormittag von 11 bis 1 Uhr och von 4 bis 6 Uhr finden Militärkonzerte vor dem Stand-- bttd stat- Französische Marokkosorgen. Bfn, 2. Ott. Ter „Temps" meldet aus Madrid: Trotz archalteper lonrzäeller Versicherungen, daß die Haltung von Raisuli sich mcf geändert habe, läßt die Lage doch zu loünschen übrig. Wie „(f Nönudo' Mts bester Quelle ersährt, mußte der VerkArr nach Fvdcck eingestellt werden. Rcnsuli hat anscheinend sttate- gisch? ^httmnkte mtt 50G) Mann besetzt. Fn Tanger wird die Sachl nrtt Mißtrauen betÄcytek.' —r Aufbringung eines englischen ^nnpftrs. Haccg, 2.Okt. Der „Nieuwe Rotterdanmhe Cöurantt' berichtet: In der Nacht zum Freitag wurde die Aufmerksamkeit der Küsten ivcjck-e von Terschelliug auf ein Licht gelentt, das dicht hinter der Wstei auftauchte. Ein Motorrettungsboot fuhr hinaus und entdeckte nach einigem Suchen ein Fahrzeug, das dicht unter der Küste vor Ankeii lag. Es war ein englischer Damlpfer, der von einenr deutschen Unterseeboot erbeutet worden war. Es befanden sich drei bewaffnete deutsche Matrosen auf dem Dampfer, die ,'ick offenbar bemüht hatten, das Schiff nach einem Hasen zu steuern. Die Vorgänge in Abessinien. Lug.ano, 2.Ott. Zu den abessinischen Ereignissen meldet der „Seo^lo", es^ handele sich offenbar um die alle (Segnerschaft der Leute vou Scho a und deren vom Tigre. Ras Gugsa, der Galtc^ der neuen Thron erb in, sei ein Sohn des Ras Ollia, des Hauptes ihn Tigre, während Ras Mikael, der Vater Lidj Jeas- sus, der Hprr von Schoa sei. Das religiöse Motto, daß Ras Mikael ursptünglich Mohammedaner war und unter dem Negus Johannes sich taufe' ließ, bot dem Abunni /Bischof) Matteos Volum eine,, Vorwand ' für die Entbindung der Untertanen vom Gehorsam gegen Lidj! Jeassu. Das Blatt erinnert daran, daß bei den letzten Unruhen in Trgre Italien alle seine Truppen in der Erythrea mobilisierte und Truppen aus Lybien heimberufen mußte Inwieweit dsijse l-armlose Darstellung des ,,^>eoolo" zutrifft, bleibt dahingestellt. ^^Jmmerhin i>t die von Sannnw im Ministerrat mitgeteilte .Tatsache zu verzeichnen, daß zwischen den Regierungen Italiens, , siankrcnchs und Englands rege Besprechungen über die nepgeschaffene abeisttttsche Frage stattftnden. I insUr« j ^ I = „Unsere Marine“ I Zigarette 2 % Pfg. einsd^iefelich Kriegsagfschlag Trotz Steuererhöhun^ behalten unsere Zigaretten ihre alten anerkannten Qualitäten! Georg A. Jasmatzi Aktien-GeseflsAaft I ^HilWlMliHmDiHäHllllUlflllUllJHIUIllUliillitiHllllllllilllHllllllHHininiimnilui liiiiflannngatriu mBit ^ ^gniiDfr- Jung und einfach war sein Leben, Treu und fleißig seine Hand, Und so wollt er weiter streben, Muß nun ruh’n in Feindesland. Nun rohe sanft du gutes Herz, Wer dich gekannt, fühlt unsern Schmerz. PlatzücK und unerwartet erhiel£a wrr treuer Bruder, Schwregersohn und Schwager Ludwig Reuter, Weißbinder Landsturmmann im Knlmer Infanterie-Regiment UI, 10. Kompagnie am 8. September durch Artillerieschuss in treuer Pflichterfüllung den Heldentod fürs Vaterland gefunden hat. Jn Schmerz . Fran Helene Reuter, geh. Schwalb und Kind St.nfo.berg, 2. "^.r.9.6, J-ffl. Wiedersehn var seine und unsere Hoffnung. Karl Weller Pionier der Minenwerfer-Kompagnie Nr. 301 im Alter von 30 Jahren im Reservelazarett Neisse gestorben ist. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Marie Weller und Kind. Wieseck, den 2. Oktoker 1916 Die Beerdigung findet Dienstag, den 3. Oktober, nachmittags 2 Uhr, in "W ieseck statt. 012313 Danksagung. Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres teueren Entschlafend Herrn Georg MöM, Weissbindermeister sagen wir allen innigsten Dafic. Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen (Bahnhofstrasse 26), den“?. Oktober 1916. 7101 Den Heldentod fürs Vaterland srarv am oi. äu^uok u.uo^ einziger, guter, braver, hoffnungsvoller Sohn und Bruder Musketier Ernst Schäfer Inf.-Bcßlment 88, 5. Komp. im blühenden Alter von 27 Jahren. In tiefer Trauer: Familie Jakob Schäfer. Kinzenbach, den 30. September 1916. 012299 Die glückliche Geburt eines gesunden Mädchens zeigen hocherfreut an | Isi Rosenbaum z. Zt im Felde { und Frau Dora geb. Sternberg. < (Liebigstr. 29), den 29. September 1916. 7 «7 I Danksagung Gießen Für di© innige 1 eünanme schmerzlichen Verluste sagen wir Wege aufrichtigen Dank. Statt Karten. _ -—- -—-- Sonntag, denl. Oktober ist un» ein SOHN geboren worden Dr.med.PaulLindig, 12. Feldlazarett, 34.I.-D. Ilse Lindig geh. Deinhardt, Giessen e. 6. m. beschr. H. Die Auszahlung der Rückvergütung findet an folgenden Tagen statt: den 2. Oktober Nr. 1—100 Familie PlocK Familie Kober Fne Sauer JrrGiefien: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag. Freitag, Samstag, im B«reau,Schanzenstr.l6,jedcsmalnachm.v.2—Gilbt. In Wifimar erfolgt die Auszahlung am Montag, den9. Okt., von nachm. 3 Uhr ab, in Ulcin-Linden am Dienstag, den 10. Okt., von nachm. 3 Uhr ab in den VerteilungSstellen. In Henchelbeim, Vugbach, Wiefeck und Friedberg geschieht die Auszahlung Montag, den 9.. DienSiag, den 10. und Mittwoch, den 11. Okt., nur nachm., durch die Lagerhalter. Die Auszahlung erfolgt nur gegen Rückgabe der Quittung. 7095 Anmeldungen zum Abonnement für die Spielze.t 1916/17, beginnend am 10. Okt., werden fernerhin bei Neuenweg , 80080 entgegengenommen, woselbst Lifte zum Einz Ähnen und der Plan des Theaters ausliegt. Gute/'Mhe sind noch in genügender Zahl vorhand) .. Direktion des Stadttheaters. Velourh.üte Mk. 14.50 und höher. . . * Samtformen in großer Answahl Mk. 9.50 und höher. Besonders preiswert: 1 Posten feiner Filzformen von Mk. 5.— an. Hente znm letzten Hai Gastspiel von Frl. 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