Br. M Drittes Blatt 166. Jahrgang mit Ausn ah me des Sonntags. ^Otetzese» Ki»i«e,br8tter" werden dem „Jln^eiflcr' viermal wöchentlich beigsiegt, das J tluH Mdt fSr den Xvets • Ajetzen" zweimal »Setentbich. Die ..L«>d«irtjchaftUchen Leit- fta-T»^^ erjchetnen monalttch zweimal. siehener Anzeiger KeWeeÄ-MzeiW' fm Ktzechchen Zainstag, 16. September 1916 Notation«dri»ck und Berlaq der Brühllche» Univerfilüts - Buch- »md Steindruckerei. N. Lange, Gießen. Schrfitlsitnng.Geschättsstellett.Druckeret: Schul» straße7.SZeschLltSstellc u.Vcrlaq:EEü1.Schrift- leitungr «^»^112. Adresse sür Drahtnachrichten.' Anzeiger Gießen. H Vas neue Wirtschaftsabkommen mit der Schweiz. Der dieser Tage bekannt gewordene vierte Nentrnlib'its- bericht des schweizerischen Bundesrats enthält rwch keine Angaben Wer das neue Wirtschaftsabkonrmen mit Deutschland. Dieses Abkommen steht kn.rz vor dem Abschluß und soll noch iit dieser Woche veröffentlicht werden'. Mrr eine kleine Stelle in dem jWgsten Nentralitätsbericht wsist andeu-tungsweise crttf das Abkoinmeir hin, nmnlich der K us, der die Ltnsfiuhr von Zuchtvieh betrifft. Diese Aus- war im Jtzmi Und Ulli fast vollständig gesperrt und erst Ende Angiust im Austausch für Waren ivieder gestattet. Der große Mndviehbestand, der den des Wahres 19 U um 172000 Stück übersteigt, gestattet die Ausfuhr einer bestimm- len Anzahl von Tieren ohne BeeintviWtigung der Inlands- Versorgung. Fit dieser ?krsfuhr des schweizerischen lieber- schnsses Ivan Zuchtvieh, habeit'tvir de n Schlüssel zU der g l i'i ck - j i cde n Lö su n fj des deutsch-sschtotez.erischeir Problems. Man fand diesen Schlüssel, aber er öffnete die Tür zu größeren Möglichkeiten. Als die Schweiz jene Abmach im gen mit der Entente einging, die die Gründung der S. S. S. zur Folge hatte, hatte sie das Recht, auzuuehmen, es werde ihr gestaltet sein, eine gewisse Menge von Waren, die sie über Frankreich bezog, zu Komvensationszwecken an Deirtschlarrd kveiterziw rven. Niemand zweifelte daran, daß die an sich geringe jener Waren während des ganzen Krieges zu diesem zur Derfllgung stehen werde, und darauf gestützt, hat schlaud der Schweiz Kompensatiotrswirren geliefert, da auch in Berlin diese Auffassung herrschte. Allein die Schweiz Var leider nicht imstande, entsprechend den Lieferungen Deutschlands ihren Verpflichtungen nachzUkommen, da die Entente die Ausfuhr nicht gestattete. So kam es, daß Deutschland der Schweiz Waren irrt Werte von etwa 17 Millionen Keferte, für die die Schweizer die Kompensation schuldig Weitert mußten. Darauf erfolgte die deutsche Note, die den Schweizer Bnndesrat veranlaßte, in Paris das Aeusierste zu versuchen, um die notwendigen Zufuhren aus Frankreich Au erhalten. Das Resultat ist bekannt. Die Entente setzte der Schweiz unter allerlei schönen Versichernngeir der Shmpathie das Messer an die Kehle: „Führst du weiter aus, so sperren wir dir alles!" Was galten noch die alten Verträge, die der Schweiz freie Zufuhr verbürgten? Macht geht vor Recht, und die ScPveiz lies Gefahr, das Opfer dieses bekannten Grundsatzes des Vierverbandss zu werden. In dieser furchtbaren Zange wandte sich die Schweiz wieder an Deutschland und dieses ging bereitwillig auf die Berner Verhandlungen ein. Die erste Schwierigkeit, die ans tent Wege zu räum eit war, bestand darin, daß Deutschland erklärte, Kohlen und Eisen -war nicht als Kourpensationswaren ansehen zu wollen, an diesem Standpunkt aber nur solange festhalten zu fömtert, als der vereinbarte Austausch von jenen anderen Waren vor sich gehe, die man seinerzeit zu diesem Zwecke ausgolvählt hatte. Daoaufmußten die Schweizer erwidern, daß sie einfach nicht imstande seien, jene Abmachung zu halben, daß sie aber alles aufbieten wollen, den Ausfall auf anderem Wege zu decken. Mit anderen Worten: Der Ausfall der von der Entente gelieferten Waren für die deutsch-schweizerische Kompensation müsse aus der eigenen schweizerischen Produktion ersetzt werden. Diese eigene Produktion — und darin bestand die zweite große Schwierigkeit der Verhandlungen — kann aber, auch wettn man alles erdenkliche zusammerrcechnet, kaum soviel fein, als die Schweiz von Deutschland erhält. Hätten die deutschen Unterhändler am Grundsatz der gleichen Werte festgehalten, so wäre man wohl nie zu einem glücklichen Ende gekommen. Wie man sich nun geholfen hat und wie beide Teile nach Möglichkeit befriedigt wurden, das wird das neue Abkommen, das in diesen Tagen veriözssentlicht werden !v>ird, genau auftveiseu. Die Schweizer, das hat sich bei den Verhandlungen wieder gezeigt, sind ein hartes Geschlecht, das sich nicht gerne etwas vergibk. Znitt Bitteit sind sie von allersher zu stolz gewesen. Aber sie haben itt ihrem mchrechten Sinn dem Deutschen Reiche das Zeugnis nicht verweigert, daß es im Gegensatz zu der niederträchtigen und feigen Art der Entente bei der ganzen Kompensations- frage vornehm und großzügig handelt. Es hat der Schweiz trotz der Streitfragen fortlaufend täglich 10000 Tonnen Kohlen ohne jegliche Kompensation geordert und diese Kohlen in seinen eigenen Wagen geliefert, während der Vierverband deri Schweizern nicht sinmal gestattet, ihre in Arne- rika gekauften Waren iit ihren eigenen Wagen abholert zu lassen. Deutschland hat sachlich und freundschaftlich verhaw delt, die Entente hat immer wieder versucht, durch falsche und verzerrte Darstellung der Verhältnisse das Schwetzer Volk feindlich zu beeinflussen. Wer iit diesem gröißten Kriege ehrlich ficht und wer mit Lüge und Verleumdung lampst, das haben die Schweizer in ihrer neuesten Notlage deutlich erkannt. Und auch diese Erkenntnis wird ein wertvoller (te- winn der letzten Verhandlungen seilt. at er wnschiedene, ihm iit seiner Eigenschaft als Beamten onvertrante Pakete unterschlagen oder imbsingterweifi geöffnet und eines Teils ihres Inhalts) beraubt. Es handelt sich dabei nur Päckchen mit Kakaopulver, Tafeln Schokolade, Tabak und Zigarettenpapier. Abzüglich der Päckchen Tabak I>atte er zwar zu seiner Verteidigung behauptet, diese habe er aus dem Bahnsteig gefunden: dtos ist ihm jedoch nicht geglaubt worden. Auch eine Notlage I>at das Gericht nicht für vorliegend erachtet. Obwohl es sich nur um Nahrungs- oder Genuß wittel im Werte von etiva 5 Mark liaudelte, bat das Gericht doch nicht eine leichte _ Übertretung im Stmtc des § 370 Ziffer 5 St. G. B. für vorliegend erachtet, sondern ein Vergehn im Amte nach 8 350. Ueber diese Auffassung beschwerte sich der Angeklagte in seiner Revision, die er gegen das Urteil eingelegt tette. Die Feststellungen. so meinte er, seien ividerspructevolt und reichten nicht aus, wn die Auitahme eines Beamtenvergehens zu rechtfertigen. Zn Unrecht sei unberücksichtigt geblieben, daß es sich lediglich um Ncchrungs- oder Genußmittet im Werte von nur 5 Mark und zum alsbaldigen Verbrauch liaudelte. Ta Diebstahl oder Unterschlagung derartiger (tegenstände .gemäß 8 370, Ziff. 5 St. G. B. als Uebertretnng nur mit (teldstrafe oder Haft bedroht ist/ so sei er durch die Nickttanwendnng dsthes Paragraphen benachteiligt. Aitch rügte er, es sei zn Unreckit nnberiicksichtigt geblieben, daß er ans Not gehandelt t>abe. Das Reichsgericht hielt indessen keine der Rügen für begründet: der Angeklagte sei Beamter im Sinne des (Heftes geivesen und sei desl>atb mit Neckst ohtoj Rücksicht aus die Menge und den Wert der nnterschlageiten Gegenstände wegen Unterschlagung iin Amte verurteilt wordeit. Tlirchlrche Nachriehte«. Evangelische Gemeinde. S o n n t a g, d e n l 7. S e v t e m b e r, 13. nach Trinitatis. Gottesdienst. Inder Stadtlirche. Vorm. 8 Uhr: Pfarrer Schwabe. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Markuögenteiiwe. Vorin. 9‘/ a Uhr : Pfarrer M a h r. Beichte und heil. Abendinahl für RiatthänS- und MarknSgeineinde. Anmeldung vorher bei dent Pfarrer jeder Geitteinde erbeten. Vorin. 11V« ltf)r: Milttärgottekdiensl. Nachm. L Uhr: Kinderkirche iür die MatthänSgemeinde. Pfarrer Nt a h r. — In der Johannerkirche. Vorin. 8 Uhr: Pfarrer A u L f e l d. Zugleich Christenlehre für die Netlkonfirntierten auS der IohaniteSge»netnde. Dorm. Uhr: Pfarrer B e ch t o l S h e i m c r. Vorm. 1L Uhr: Ktnderkirche für die LukaSaemeinde. Pfarrer B e ch t o lS h e im er. — Mtttwocl), dert 20. Septentber, abends 8 Uhr: KriegSbetstunde. Pfärrer B e ch t o l S h e i m e r. Sonntag, delt 24. September, findet im HauptgotteSdienft Beichte und heil. Abendinahl für die Lukas« tind IohaltlteSgelneiitde genteittfain statt. Anmeldungen vorher bei dent Pfarrer jeder Gemeinde .erbctett. An bcmfclbeit Tage tvird in beiden Kirchen eine Kollekte für die evangelische Beivegtlllg iit Oesterreich erhoben werden. Kirchberg: Sonntag, deit 17. Sept., vorin. 10 Uhr. 11 Uhr: Christenlehre sür die männliche Jugend. — Mainzlar: Soniitag, dert 17. Sept., nachm. 1'/, Uhr. Dfiltivoch, de»t 20. Sept., abcitbf 9 Uhr: Krtegöbetstnnde. Dekali Guß m a tt n. fr-.i - -- -—' w fct. U'lfti Ulfe: ttathollsche Gemeinde. G o t t e 3 d i e n st. Sa iit Stag, bc it 16. September: Nachm, b Uhr und abds. 8 Uhr: Gelegenheit zitr heil. Beichte. S o tt tt t a o, b c it 17. Sept., 14. Sonntag n a ch P f t,t fl ft c n. Vorm. 6'/, Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beichte; 7 Uhr: Hl. Vtefte. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Militär- gotteödteltst. Nachm. 2 Uhr: Christenlehre, darauf fakranteittalische BrliderschaftS-Andacht. - Dienstag und Freitag, abends 8*/, Uhr, ist Kriegsbittandacht. Diaspora-GotteSdienst am 17. Sept.: In Hunacn 8 Uhr. In Ltch 9* Uhr. „Unsere Marine" Zigarette 2 'k Pf g. dnschriefelich Kric^saafechlog [ Trotz Steuererhöfeunö behüten unsere Zigaretten ihre alten anerkannten QuaHtäienl i Georg A. Jasmatzi Aktien-Geseflschaft ^iiHumHiimuiiiiiiiiiuiiiaiumuiiHuiiiiuiuniuiiiiiiiuiiiiiiiiiJifiiiiiiniiuirnriiiiiiiiiiiiunfiiinBimffnniiittiiiiiiiiiiU^ Kauft and Wissenschaft. — Tie Uraufführung eines Traumspiels. Aus Dresden wird uns geschrieben: Das Alberttheater brachte an Stelle des von der Zensur verbotenen Dramas „Der Sohn" von Hasenclever Paul Franks .phantastisches Stück „Ter Mandarin" zur Uraufführung. Der Wümer Paul Frank, der begabte Verfasser und Mitverfasser geschickter Lustspiele, hat in diesen „sieben Bildern aus einer anderen Welt" Kühnes gewagt. Aber er hat doch nur trotz einigen gut geschauten Bildern eine leere Szenenneihe eines literarischen Varicteketckst! geschri-eben. Der Mandarin — es könnte auch irgend sine andere fftgur aus irgend einer anderen Welt" sein — ist sin Dämon mit überweltlichen Kräften, ein Mephisto, der sich iit den Dienst großer Liebeshelden stellt, um Ihnen jede begehrte Frau augenblicklich zu verschaffen. Dieselben Dienste, die er sinst Ton Juan und Casanova erwies, widmet er jetzt dem modernen Lebemann, dem neurasthenischen jungen Frsihenn von Storni. (£r ment ihm gnt, bis der junge Herr seiner überdrüssig wird, bis er den mühelosen Genuß, dieses „Glück ohne Kampf" zu ver- abscheueit beginnt. Älber er ist dem Diener verfallen. Es gelingt chm nicht, sich aus seiner Mackst zu befrsien, aus signer K^rast zu handeln, nnd er bricht verzwsifelt zusammen — um im '3mit* teufe aus seinem Traum zu erwachen. Paul Frank verdirbt sich s««e nicht temperamentlose Bildersolge mit diesem Schluß, der dtsie Lozenen und Kämpfe zu Halluzinatiorren eines Nervenkranken macht. Er verdirbt sich ssine Szenen auch damit, daß er die Mhchoanalhse Freuds bemüht. Das Ganze blsibt sin vages, sinnloses Spiel, das unsicher zwischen Groteske, Tragödie, Tragü- vomödte schwankt. Es ist schade um der gsistteichen Beziehungen Witten, d-te öfters ausblitzen und die geschickte Theatermackie beleben. — Dte Ausführung unter Lichos Regie traf eine traumlwste phantoisische Stimmung ausgezeichnet. Die Hauptrolle des nervenkranken Frsiherrn spielte Hans Steiner mit Takt und Temperament. Er trug den freundlichen Erfolg dieser Uraufführung. A. G. Eine Versteigerung alter Urkunden in Stockholm. Wie aus Stockholm berichtet wird, findet am 16. September dort sine Versteigerung seltener Urkunden und Harrdschsiften statt, die sich insgsiantt über die Zsit von beinahe steten Jahrhunderten erstrecken. Das älteste Stück der Sammlung ist sine päpstliche, Bulle aus dem Jahre 1233, sins der schönsten trnd wohl auch toftbarsten, sine BibelHandschrift aus dem 15. Jahr- huntert, die 76 prachtvoll ausgeführte Initialen mit goldenen mtb farbigen Miniaturmalereien enthält. Ferner enthält das Ver- sletOeimngsverzsichnis einen Ehevertrag aus dem J-ahre 1339, sinen ongttstten Königsbrief mit einem Mlde der Königin Elisabech, eine P»«M»lle ibalienische Doktornrkunde aus dem Jahre 1629 und sine des Ordens von Oliva mit oen Unterschsiften von 55 Ordensvatern. Eine besoirdere Abteilung der Verstetgenmg tewen 1 / Autogramme, darunter solche von den sächsischen Königen Eguft I. und Auguft II., und von Herzog Ludwig dem Reichen von zöayern (aus dein Jahve 1471), ferner auch sin paar Autogramme aus der (tegenwart, so sin Brief des norwegischen Tondichters Edlvard Grieg und eine Handscliirift des norwegisckun Marchen- sainmlers Asbjörnsen. ~ r Ter Läusekäfig. Der Läusekäsig ist sine durchaus ernstliast zu nehmende Erfindung: es handelt sich dabei um sine kleine Vorrichtung, die dazu gedient l>at, das letzte Glied den Kette zu sichern, durch die der Nachweis erbrackst ivurde, daß der Erreger des Flecktyphus wirklich die Rickettsia Prowazeki ist, dte sttocba-Linta als den Krankl-sitserreger angesprochen liat. Von diesem Läusevifig und ssiner Anwendung berichtet der Hamburger Forscher Pwf. Martin Mayer in den bei Julius Springer in Berlin er scheinen dort „Natimvissenschafteir" in einem Lüissatze, der die letzten Ergebnisse der experimentellen Flecktyphusfvrschung zusammenfaßt. Nachdem es Rocha-Lima und dem inzwischen oer- stdrbenen Forscher von Prowazick gelungen war, in den Läufen der Flecktyphttskramken die kleinen Erreger attfzufindett, war cs noch nötig, zur völligen Sicherstellung nachzuweisen, daß gsimide Läuse, dte das Blut Flecktyphuskranker sinsaugen, sich dabei infizieren. Die Technik zu.diesen Versuchen hat die Forsck-erin H. Sikvra vom Hamburger Tropeninstitut ausgoarbsitet. Sie baute nämlich zum Ansetzen der Bersuchsläuseaufklappbare Kästchen aus Galalith- platten, die mit fsinster Müllergaze zum DurchsteckMt bekleidet sind und wie sin Armbaitd Migeschnaklt werden können. Bet der Beobachtung der Läuse in diesen Läusekäfigen hat mmi nun die Bestätigung finden köirnen, daß gesunde Läuse durch das Blut Flecktyphuskranker die Rickettsien erwerben. Es zsigte sich, daß die Läufe mintesteas zwsimal täglich Menschenblut saugen müssen, wälirend das Blut der Meerschwsinck-sinlen die sigemm Artgenossen entweder grundsätzlich in Schmuckgefieder oder grmtdsätzlich grau. Dem nach diemnt dte Jgr- ben des Gefieders den Vögeln nicht mrr als Schmuck, smrtern auch, um gegenfsitig ihre Arten zu erkennen WWrend die ästtetische Schmuckfrrrte durchaus nicht in allen MÄert imxfbm ist, vermag man die Erkennungsfarbe bsi allen Arten und Excmpsaren festzu- stellen. KonfasAlsfe ijl für den Kreis Alsfeld und für den Teil des Kreises, der links der Bahn Wetzlar—Gießen—Alsfeld Itcgf, von der Landesobststelle als Kommissionär be- stelln Obsthändler oder sonstige zuverlässige Personen, me sich dem Obstaufkauf widmen wollen, wollen sich ms spätestens Dienstag früh bei uns melden. Oberhess. Kornhausgenossenschaft. Schlobach. 6640V HAA-SS GH » OGOH EÄ«« Vergebllüß cou f eliorßtioÄ&eiteji. Für die Fetdbereinigung Steinheim sollen Waldrodungsarbeiten, veranschlagt zu 1700 Mk., durch schriftliches Angebot vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen aus Großh. Bürgermeisterei Stcintzeim offen. Die Angebote haben in Prozenten des Voranschlags zu erfolgen und sind verschlossen, postfrer und mit entsprechender Aufschrift versehen bei Großh. Bürgermeisterei Steinheim einzureichen, wo die Eröffnung Montag, den 25. dS. Mts., vormittags 10 Uhr, stattfindet. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 14. September 1916. Großh. Kulturinspektion Gießen. H. Steinbach, Gr. Baurat Wühl- und Sc'nubrad- mit Entleerung direkt in den Sack, ("“a eiserne Wende- und Universaipflüge Eggen etc. empfiehlt Maschinenfabrik, I,lch. Absatz-Ferkel 6601B BeWhnH non RWUDM .Die Lreferung des Bedarfs der im Betriebe der umer- zerchneten Derwaliunk; vom 1. Oktober 1916 für die Dauer lünaitenS bis 31. März 1917 erforderlichen t e 6cngmttte{ foü tn nachstehenden Losen vergeben werden: Los I Kolonialwaren: Los II ojemüfe; m Butter. Handkäse, Limburger Käse, Milch. *5 f ale,c fe n Weltraum wird bie Abnahme des «r nur, sämtlichen Kllcoen vergeben. . Angebote und verschlossen bis zum 19. Sevtember 1 OCT Kuchenverwaltung ein-.ureichen. Tie Eröffnung der- 10 Uhr vormittags im ' ^er,arnnil„n-ö^mnier der K.aserne l »m -öctfctn der etwa erschienenen Bieter statt. 66191) . 5iüchenverwalt!,ng des k. Er,atz-Batts., Jus.-Neats. Nr. 116. von beiter Zucht, uchs schnellmüchsjge Edelrasse, lang- r —-— gestreckte, breit* buckelige Tiere, die besten nrr Zucht und Schnellmast. Sehr gute Fresser. Kerngesund, ca. 6 —8wöchige. 22—28 Mk. 8-10 wöchige . 28—34 Mk. 19—12 mö't ine . 34—40 Mk. 12—15 wöchige. 40-50 Mk. Läufer 1.7üMk.pr.T. _ Bekenmtmachurrgl" In der Stadtknabenschule zu Gießen, Nord- Anlage, werden von der Kreisstraßenverwaltung ca. 800 Ztr. selbstgeerntete gute Winteräpfel (zu io J~ ttt f c § n Tt3obft geeignet) zum Preise von 1^,00 Mk. für den Zentner an Bewohner der Stadt Gießen zum Verbrauch im eigenen Haushalt verkauft An die einzelne Haushaltung werden Mengen J)iS zu lj, Zentner abgegeben. Händler und WiederverkLufsr sind ausgeschlossen. Der Verkauf beginnt Montag, de« 25. September l. I»., vormittag» 8-/, Uhr. Der Zugang findet von der Kirchstraße aus statt Bezugsscheine sind, da das Obst nur für den Bttbrauch im eigenen Haushalt abgegeben wird, .nicht erforderlich. Als Ausweis ist bie Brotkarte vorzuleoen. Gießen, den 13. September 1916. Der Großherzogliche Kreisbauinspektor. _ Hechler, Baurat. __ m4c Bekanntmachung. Nächsten Montag, den 18. d. MtS., soll das Freiherrlich von Nabenauifche Obst in den Garten zu Alten-Buseck, bestehend in Aepfeln und nachmittags 3 Uhr, anschließend an die Fiskalische Versteigerung, versteigert werden. Großen-Buscck, den 15. September 1916. Alth aus ,_ Freiherrlicher R endant. « 620 £> ObstveVsteigeruna. Montag, den 18. d». Mts. von vormittags 9 Uhr an soll das Gemeinde-Obst, bestehend in Aepfeln und Zwetschen, versteigert werden Zusammenkunft im Ort. Saasen, den 11. September 1916. em Großh. Bürgermeisterei Saasen Sch epp. KMel- Impfer Äktschkü -ZWm -Karste rr. ff ff ff iitrjiaftf ÄrSofci» Sörk empfiehlt billigst I 843 ^ Edgar Borrmann es. 165 Neustadt 11 Ei n-nw .^vauS-u. Küchenger. Zöpfe eacmmterlaa. Locke«. Dreher ww. alle fontt. Hacrrarbeiten werden schön sind dauerhaft angeferligt tn dem 8pez.-I)amen -l’rlsler. und SJanr-fie«cJiiUt Hermann 'Klaut Ww. ^cXtctöiüeflS. [4939 Die Neuheiten für Herbst und Win ter treffen täglich in grossen Sendungen ein J ln unserem Ausstellungsraum , Marktplatz Nr. 8, haben wir aus unseren grossen Vorräten einige mustergültige Kleidungsstücke: Kleider , Mäntel Jackenkleider,Blusen, Kleider rocke,Morgenröcke, Unterröcke, ausgestellt, an denen zu erkennen sein dürfte, dass wir auch während des Krieges an unseren bisherigen Grundsätzen festhalten , nur gute Qualitätsware in vornehm gediegener Verarbeitung in den Verkauf zu bringen. Von Freitag, den 15. September ab stellen wir in den erweiterten Ausstellungsräumen die neuen, aus Papier gefertigten Modelle der Firma Ullstein, de Comp. aus. Diese Abteilung dürfte für die Abonnenten auf Ullsteins Zeit- und Modenberichte, sowie für diejenigen Damen, die ihre Kleider nach Ullstein- Schnittmustern selbst anfertigen, besonderes Interesse haben. Die Ausstellung ist an Werktagen von 10 bis 1 und von 3 bis 6 Uhr und an Sonntagen von 11 bis 2 Uhr geöffnet. Der Besuch ist völlig frei und ist auch denjenigen Damen und Herren zu empfehlen, die einen augenblicklichen Bedarf nicht zu decken haben. Der weitaus grösste Teil der Konfektion und auch ein sehr grosser Teil der vorhandenen Stoffe kann ohne Bezugsschein abgegeben werden, und bitten wir im Interesse der zahlreichen Arbeiterschaft, die an der Herstellung von Damen- und Kinderkleidern beteiligt ist, mit Aufträgen nicht allzu zurückhaltend zu sein. Gebrüderimheuser, Giessen. Marktplatz 8—9—10 Alk y, KmMnlche halten die Zeichnungzsiellen und auch die hessische Landes-hypothekenbank Drucksachen für jedermann bereit. l664iv Die Drucksachen behandeln die Fragen, welche dre Zeichnungslustigen beschäftigen, so namentlich die Sicherheit der im ganzen Reiche mündelsicheren Kriegsanleihe, die Umsetzung von Kriegsanleihe in flüssige Mittel, die Wichtigkeit eines vollen Zeichnungserfolgs, um eine Verlängerung und Erschwerung des Kriegs zu vermeiden, dieEinzelheitend.Zeichnungsbedingungenusw. s6622a Bekanntmachung. Obst - Verfteigernng. o bett 19 * September, vormittags J utyr, soll das hiesige Kcmeinde-Obst, Aepsel, Birnen, Zwetschen und Nüsse an Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang ist am Pfingstweg. Großen-Buseck, den 15. Septeniber 1916. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck __________ S chw al b. esse KschvErkmifV Von den Schuldverschreibungen der Stadt Grünberg wurden durch Auslosung zur Rückzahlung auf Ende Dezeniber lfd. Js. bestimmt. Bon der Anleihe 1861. 2 Si. Lit. B. Nr. 77 u. Nr. 25 k 342,84 Mk. 2 St. Lit. C. Nr. 12 u. Nr. 41 h. 857,14 Mk Bon der Anleihe 1888. 3 St. Lit. A. Nr. 21, 2 u. 14 ä 200 Mk. 1 St. Lit. ß. Nr. 14 ä. 400 Mk. Von der Anleihe 1895. 2 St. Lit. E. Nr. 58 u. Nr. 39 ü 500 Mk 1 St. Lit. E. Nr. 40 k 200 Mk. Von der Anleihe 1896. 1 St. Lit. 0. Nr. 48 k 200 Mk. 3 St. Lit. D. Nr. 56, 57 u. 62 k 100 Mk. Grünberg, den 1b. September 1916. Großherzogliche Bürgermeisterei: Ranft. 6634V FünftedeutscheKriegsanleihe. Tier 7AlTlrm rrtmrftia Der Zeichnnngspreis beträgt: für die 47 2 % Heichsscfaatzanweisnngen 95% für die 5% Reichsanleihe, wenn Stücke verlangt werden, 98%* wenn Eintragung in das Eeichsschuldbuoh mit Sperre bis 15. Okt. 1917 beantragt wird, 97,8O°/ 0 , — Anmeldungen nehme ich bis Donnerstag, den 5. Oktober 1916, mittags 1 Uhr, entgegen. PM, Jockei BankgeschäftGrünbergi, HL “400 % Sp-isekarpfen°°"1 Obstversteigerung. 'Kreuzung von Spiegel- und Schuppenkarpsen) und Montag den 18. September, vormiti ea. 75 kg Hechte Ä n r?% b « cl ? Submissionswege verkauft werden. Der ltegl )irka ^/« Stunden von Nidda entfernt, fifa ote und pro Kilogramm jeder Äschgattung längstenö Montan den 2 . Oktober 1010. vormittags ?äJ!» ««!♦!»^ \°lK n l,nb "Ul entsprechender Ausschnft ver^ ! ' S eliwureljhen, um welcheI-N dann *! mn 'U,Gegenwart der etwa erschienenen Be. ^^'^?W"usen, 15. Sevtember 1916. «roffh. Oberförsterei Bad-Salzhauscn. Montag den 18 . September, vormittags von 51 Uhr an soll das hiesige Gemeindeobst an Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang ist an der Kreisstraße Wieseck - Alten-Buseck an der Gemarkungsgrenze. Alten-Buseck, am 15. September 1916. Großherzogliche Bürgermeisterei Alten-Buseck. I. B.: N a u. 6653 B nriafel As |f| äA.SSäks Mi JMÜUÜH rmm m I ^ ^ (kl v ..Druok«r«l dekanntmachiM Sie von uns während der Zeichnungsftist (bis 5. Oktober l. Js.) ausgegebenen, zu 5 °/o verzinslichen Kriegsfpörforteii ^u 5JI&., 3 lOik. und 10 ÜJik., können au^er bei unserer Kasse auch bei den nachbenannten 5amme!ftellen der Pfennig- sparkafse erhoben werden: Emil YiNgel, Papierwarenhandlung, Lindenplatz 5, Ehr. Bieter, Kolonialwarenhandlung, Neustadt 55 , Julius hoo§, Schreibmaterialienhandlung, Dahnhofstr. 41, Heinrich Ualbfleisch, Kolonialwarenhandlung, Liebigstr. 71 , Wilh. Klee, Schreibmaterialienhandlung, Marktstr. 2, Jakob Maternus, Delikatessenhandlung, Klinikstr. 22, Wilhelm lNoeser, Zigarrenhandlung, Seltersweg 63.' Ebenso geben die Sammelstellen der Pfennigsparkasse auf dem Lande diese Zpariarten aus. Bei letzteren Stellen werden auch Zeichnungen auf die Kriegsanleihe entgegengenommen. Diesten, im September 1916. Bezirksfparkasfe Gießen. 66310,