Jtt. 230 erst« Blatt Der «Hcheittk »äfläd», «Wer ©«HnloflS. - Beilagen: viermal wöchentlich Sietz<«r^a»Me»dlStt«r; -»vermal wöckzentl.Ureir« viattsürden Xreir Gießen (DieEag und Freilag): zrveirnal monatl. Land» würschafttiche Seitfraqen Ferryprech - Anschluss«: sürdie ScheiitleitunallS B«1aa.Geschästsftelle5L Adresse iur Drahlnach- rtchien: LtzeigerGlrtzea. Annahme von Anzeige» für die TageZnulnrner bis zum Abend vorher. 166 . Jahrgang Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Samstag, Zlt. September W Eine neue ttriegsrede Lloyd Georges. Die verworrene Lage in Griechenland. (WTO.) Großes Hauptyuartier. 29. Sept! (Amtlich.) j Westlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Kronprinz Rupprecht von Bayern. n _ der blutigen Abwchr der feindlichen Angriffe am 27. September flaute die Sommcschlacht gestern wesentlich ö&. Ein kräftiger englischer Angriff zwischen der A n c r e und Eourcelette wurde auf seinem Westflügel unter Auf- ^lwekleiner Grabenteile im Ncchkampf abgeschlagen. Er brach nordwestlich und nördlich von Courcelette in unserem Feuer zusammen. Ein schwächerer Angriff bei Eaucourt l'Ab- b«rye schlug gleichfalls fchl. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Abgesehen von einem erfolglosen schwachen russischen Vorstotz nördlich von Goduzischky und stellenweise aufgelegter Feuertätigkeit keine Ereignisse. Die Zahl der am 27.September bei Korytnica gefangenen Russen erhöhte sich auf ei nund vierzig Offiziere. über dreitausend Mann, die Beute auf zwei Geschütze, drciunddreitzig Maschinengewehre. Front des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl. Die Kämpfe in den Karpathen dauern an. Keine besonderen Ereignisse. Kriegsschauplatz in Siebenbürgen. Der Wider st and des Feindes im Abschnitt von H ermann stad t ist erlahmt. Die rumänischen Kräfte sind gegen das Gebirge geworfen. Balkan-Kriegsschauplatz. Die Lage ist unverändert. Der erste Generalguartiermeister Ludendorsf. emer Verständigung mit beißendem Hohne zurück, selbst wenn von Athen die aktive Beteiligung am Kriege angeboten wurde. Griechenland wird seinem Schicksale überlassen, mag es mit Bulgarien um seine Existenz kämpfen, wir können chm für seine Zukunft nichts versprechen, so lauten diese r • ett des römischen Blattes. Man sieht, Venizelos und jfrne Gesinnungsgenossen werden die einzigen sein, die den ^oyn für ihre Taten ernten: klingendes Gold! Armes Griechenland! Wir lesen die wundervollen Poesien Hölderlins, in denen er sein schwärmerisches Auge voll Wehmut auf den besten einer großen Vergangenheit ruhen läßt. Ihm gelang es noch, in kunstvoller Phantasieschöpfung das Arme mit dem Alten zusammeuzufügen. Mit einem Schrei des Jammers würde er heute die Feder sinken lassen. Nur etwas ist * tr .t en griechischen Wirren groß und tragisch und wird es bleiben: das Schicksal eines mutigen, seelenstarken Königs. Einen Tag nach unserem Reichskanzler hat auch der englisch^ Minister Lloyd George wieder das Wort ergriffen, obwohl er es nicht notig hatte, denn es hatte kein äußerer offizieller Anlaß dazu Vorgelegen. Wir geben diese iSchmaHeveä auch diesmal wieder, weil wir die nötigen Folgerungen daraus ziehen müssen. Herr Lloyd George hat irr einem Tone der größten Unversöhnlichkeit gesprochen, und wenn man seine Ausdrücke über die Unmöglichkeit eines Friedens im gegenwärtigen Zeitpunkt mit der Aeußerung unseres Reichskanzlers vergleicht, der die Forderung eines deutschen Friedensangebotes weit von sich gewiesen hat, so erkennt man leicht, wo Ernst und Sachlichkeit und wo Prahlerei und Leichtfertigkeit sitzen. Zwar hat auch der englische Redner den Krieg an unserer Westfront in den düstersten Farben gemalt und das Eingeständnis gemacht, daß die britischen Soldaten im Anfang ihres Auftretens in Flandern und Frankreich lediglich Kanonenfutter gewesen seien. Das soll jetzt an Deutschland gerächt werden. Wie kindisch ist doch dieses Gerede angesichts der Tatsache, daß England uns den Krieg erklärt hat, nicht wir ihm. Wer hat denn die Landsleute Lloyd Georges in diese „Hölle" geschickt, von der ex jetzt eine so Dante'sche Charakteristik gibt, allerdings ohne poetischen und sonstigen Wert. In ihrer ganzen Anlage waren die Verlautbarungen nur eine Sportsrede, wenn man den weichen Flaum der Klage über erlittenes Unrecht, böse Verluste und feindliche Härte hinwegbläst. Es wird gekämpft, bis einer unterliegt, bis Deutschland zerschmettert ist, so läßt sich die hohe Weisheit, die gefühlvolle Abwägung dieses britischen Worthelden vernehmen. Furchtbare Dro^ ungen platzen wieder gegen uns los. Aber sie sind uns ja nichts neues mehr. Und die Worte der englischen Kriegsmacher stehen sehr schlecht im Kurs. Sie haben so oft prophezeit und sich so oft mit großem Gerede hinterher blamiert. Man braucht kaum daran zu erinnern, und das deutsche Volk wird das englische Signal vor der Zeichnung der Kriegsanleihe gebührend beachten! Ohne viele Worte, durch entschlossene Tat, durch unbeugsamen Willen, die deutschen Balken im Weltgebäude als fester und gediegener sich erweisen zu lassen denn die schwankenden Kletter- und Schauaerüste des Kabinetts Asauith. * Woher wollen die Engländer den neuen Glauben an ihre Unüberwindlichkeit hernehmen? Auf den Schlachtfeldern haben sie so viel wie nichts erreicht. Bauen sie so fest auf den dauernden Zusammenschluß ihrer jetzigen Bundesgenossen? Eifersüchtig sind des Schicksals Mächte! War das Los- Ulagen Rumäniens für den Vierverband nicht eine arge Enttäuschung? Und wenn heute Venizelos von seines Daches Zinnen mit vergnügten Sinnen auf das beherrschte Kreta hin- schaut — wer verspricht sich davon einen weltgeschichtlichen Umschwung? Die Meldung von einer Kriegserklärung Griechenlands an die Zentralmächte war verfrüht; englische Meinungen geben selber zu, daß dergleichen von König Konstantin kaum zu erwarten sei. Ein italienisch. Blatt erwähnt einen Gedankenaustausch der griechischen Gesandten an den Höfen des Vierverbandes und weist die griechischen Versuche zu Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 29. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 29. September 1916. Oestlicher Kriegsschauplatz. Die Rumänen wurden bei N a g y S z e b e n (Hermannstadt) geschlagen. Die Höhen südlich und südöstlich der Stadt gelangten nach heftigen .Kämpfen in den Besitz der verbündeten Truppen. Die Schlacht ist noch nicht abgeschlossen. In den Karpathen wird weiter gekämpft. Die Lage ,st unverändert. Bei der Armee des Generalobersten von Tersztyanszky wurden vorgestern insgesamt 41 ru sische Offiziere, über 4900 Mann, 35 Maschinengewehr^ und zwei Geschütze eingebracht. Italienischer Kriegsschauplatz. ,- der Karst-Hochfläche starkes italienisches Ge- schutz-und Mlnenwerfer-Fcuer gegen unsere Stellungen und die dahinter liegenden Räume. An der Fleimstal-Front griff der Feind gestern nachmittag unter dem Schutze dichten Nebels den Gardinal und die Eima Busa Alta an. Er wurde abgewiesen. Die Cimone-Spitze steht andauernd unter leichtem und schwerem Artilleriefeuer. Trotzdem hatte das Ret- tungsunternchmen Erfolg. Unseren braven Truppen gelang es unter großen Schwierigkeiten, noch sieben Italiener, die vollkommen erschöpft waren, auszugraben und zu bergen. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Hofer, Feldmarschalleutnant. Ein englischer Schwatzminister. London, 29. Sept. (WTB.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Kriegsminister Lloyd George hat einem Ver tveter der United Preß of America eine Unterredung gewährt, der ihn nach seiner Ansicht über die jüngsten Friedensgerüchte fragte. Lloyd George antwortete ganz sportsmäßig und sagte: Deutschland hat seine Entscheidung getroffen, daß cs mit England kampsen will, bis einem von den beiden der Rest (Finish) gegeben wird. Der Kampf wird fortdauern bis zur Niederschmette- rung (Knock out). Die ganze Welt, auch die Dkutraleit mit dev edelsten menschlichen Beweggründen, mögen wissen, daß eine Einmischung von außen in diesem Abschnitt des Kampfes nicht m Frage kommen kann. Großbritannien hat keine Vermittlung angernfen, als es zum Kampfe nicht vorbereitet war. und wird jetzt kerne dulden, da es dazu bereit ist, bis der preußische Militärdespotismus auf ewig zerstört ist. Keine Träne wurde oon den Freunden der Deutschm vergossen, als Tausende von englischen Bürgern deren Ausbildung nur wenige Monate dauerte, das Schlachtfeld betraten, um dort niedergemäht, bombardiert oder mit Gas vergiftet zu werden. Und diese Leute sind jetzt bis zu Tränen bewegt bei den Gedanken an das, was kommen wird L-re haben mit trockenen Augen den ersten Runden des ungleichen Kampfes Angesehen. Kein Hinschlachten, keine Leiden, die noch konimm können, können schlimmer sein, als die Leiden dieser Toten der Alliierten, die das ganze Gewicht der preußischen Kriegsmaschine im Anfang über sich ergehen lassen mußten. In dem eng- Uchen Entschluß, den Kamps bis zur völligen Niedcr- werfnng fortzuführen, liegt mclyr als das natürliche Verlangen* nach Rache. Gegen ihn sprechen die Unmenschlichkcit und Mitleidslosigkeit des bevorstehenden Kampfes. Diese können aber • nicht möglichen werden mit der Grausamkeit, die darin bestünde, den Krieg jetzt zu beenden, solange die Zivilisation von demselben Feinde bedroht bleibt. Wenn wir auch das Ende des Krieges noch nicht sehen, so haben wir doch keinen Zweifel, wie das Ende sein wird. Aber Frankreich, kragte der Korrespondent, ist es ebenso entschlossen, den Kampf bis zu diesem Ende zu fuhren, hat es ebenso den Gedanken, zu känrvfen, bis die Friedensbedingungen Deutschland diktiert worden können'? Auf diese Frage antwortete der Kriegsminister nach einer längeren Pause mit sehr eindringlicher Stimme: ^,Dic Welt hat mich nicht gelernt, die Größe und den bewundernswerten Edelmut Frankreichs zu würdigen. Bei den Engländern ist es Sportgeist, der das Heer bis zum letzten Augenblick beleben wird. Bei den Franzosen wird brennende Vaterlandsliebe das Heer bis zum Ziel aufrecht erhalten, ohne danach zu fragen, wann das Ende komme nsoll." Und Rußland? fragte der Korrespondent, et*. .Roland wird bis znm Tode kämpfen, unterbrach Lloyd George. .Rußland war langsam zu erwecken, aber es wird ebenso langwm rn der Beruhigung seines Gefühls gegen die sein, die es M ouwm Kriege gezwungen haben, und es wird nichts vergessen. , . 'chlvgt in einem Augenblick los, wo es am wenigsten erwartet wird. Nein, es wird keinen Ausreißer bei den Alliierten geden^ Riem als wieder! ist unser Kriegsruf geworden. Die Leiden und Schmerzen mehren sich bei uns. Die Schrecken des Kampfgebietes sind unbeschreiblich. Ich komme vom Schlachtfeld in Frankreich zuruck. Ich glaubte an den Pforten der Hölle zu l^M 1 ' sah, wie Myriaden von Männern in den Glutofen yinnngiiigen. Ich sah einige verstümmelt und unkenntlich dmwus SK"" * H . ntcf • Dieses Schreckliche darf sich nicht wieder auf ^h. /^nen^^ Ern Mittel, ihm ein Ende zu machen, besteht darin, die Menschheit eine solche fmtvi 6 die Versuchung, ihr Beginnen zu wieder- au ^ den Herzen der Regierenden, die einen verderbten Geist haben, getilgt wird. Das ist das: was England J f *£ tt ?i b £ Tn ' 29 ■ ^Pt. (WTB. Nichtamtl.) „Nieuwe Rotterdamsche Courant" meldet aus London, daß die Blätter Ern ihren Leitartikel den AusführungenLloyd Georges gegenüber einem amerikanischen Journalisten zu stimmen. „Daily News bemerkt, daß man den Frieden nicht ganz SrlvhS Augen verlieren solle. Das Blatt schreibt: Wenn p ohd George sagt, daß man nicht an den Frieden denken tann, ehe die Freiheit Europas erkämpft ist, ist es in der ■lat müßig, jetzt von Frieden zu sprechen. Die Zeit wird Jw diese Freiheit erkämpft und die Macht des deutschen Militarismus gebrocherr sein svird. Wenn sie oa i|t, wird es die Aufgabe der englischen Staatsmänner &f daß die Hölle, von der Lloyd George T rf ,1? ** gesprochen hat, keinen Tag länger ftrM- besteht, als unbedingt nötib ist. Es liegt an Deutschland und sw ^gen, wre lange es noch nötig sein wird, dreje Hölle fortdauern zu lassen. Aus Griechenland. A t ^ m..hL0,^ lWTB.) DieAgeiree Havas mrfbet au4 di/ s dem Küstenpanzerschiff „Hudra" sollen sich mich die beiden Schwesterschiffe „Spetzai" und „Psara" nebst vier Torpedobooten der alliierten Flotte angeschlossen baben l ipvTf 9 ' *2** t (tBÜBO MrLuny der Asence DavaS. Grieckische Reserveoffiziere haben einen Aufruf an das Volk gerichtet, in den, sie es ermahnen, sich unter die Fahnen der Armee der nationalen Verteidiauno zu stellen. Der Ausru' trägt 146 Unterschriftcm Bern, 29. Seht. (W.T.B. Nichtamtk.) Der römische Mit- mckeiter der ^Stampa" meldet seinem Blatte: Gestern nach- inZttag hatte Coromillas eirre Besprechung mit Sonnrno. Gleichzeitig sprachen die grbschischen Gesandten bei den Regierung gen in Paris, London und Petersburg vor. Wegen der Griechenland zu gebenden Antwort ist ein Gedankenaustausch der Alliierten nötig. Ueber die bevorstehende Anttv-ort kann nur eures mit Sicherheit behauptetwerden, sie wird nicht so aus \ allen, toi« es Griechen land wünscht und hoffet. Dre Alliierten vertoeten den Standpuntt, daß bei der jetzigen Sachlage über eine griechische Intervention nicht mehr verhandelt werden kann. Für Griechenland ist oer Krieg gegen Bulgarien unvermeidlich, nicht um der Entente zu putzen, sondern um W selbst zu retten. ^ ^ Bern, 29. Sept. (WTB. Mchtmnllich.) Von der Stellungnahme der griechischen Regierrmg liegt, wie der „Secvlo schreibt auch heute nach keine sichere Meldung an den amtlichen Stellen Noms vor. Man bezweifle allgemein, daß,der 'riegserklärung cmtschließen werde. Ueber die 'militärische Bedeutring eines griechischen Em- greifens mache man sich wohl nirgends Illusionen. Wenn die EntentediploTTiatie darauf hinarbeite, geschehe dies vor allem m dem Gedanken an die moralischen Folgen bei den Feinden und den Neutralen. Die in einem sehr großen Teil der öffentlichen Meinung Italiens herrschenden Befürchtungen über griechische Absichten zum Schaden Italiens seien grundlos. Griechenland habe mit der Verteidigung des eigenen Gebietes vollauf zu tun. • i * Wechsel im KriegSminifteriurn. Berlin, 29. Sept. (WTB. Amtlich.) Der Stellvertretende Krttegsmiirister Generalleutnant v. Wandel hat ans gesundheitlichen Gründen, die ihn schon im Frieden in der Ausübung eines Frorrttommandos behinderten, und nachdem er trotzdem in zweijähriger, von großen Erfolgen begleiteten Tätibkert das arbeitsreiche Amt des Stellvertretenden Kriegsministers verwaltet hat, den Abschied erbeten. Seine Majestät der Kaiser hat demgegenüber dem Gesuch in besonders gnädiger Form entsprochen. General v. Wandel ist unter Verleihung des Charakters als General der Infanterie ä la suite des 1. Hann. Jnf.-Regts. Nr. 74, in dem er seine militärische Laufbahn begann, gestellt worden. Fltegerleutnarrt Mulzer verunglückt. M ü n ch e n, 29. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Die Münchener Neuesten Nachrichten melden: Fliegerleutnant Mulzer, Ritter des Ordens pour le merite und des Max Josefs-Ordens, ist auf dem westlichen Kriegsschauplatz tödlich verunglückt. Die Musterung der JahreStlafle 1918 in Frankreich. Paris, 29. Sept. (WTB.) Meldung der Agenee Havas. Der Kriegsminister hat in der Kammer ein Gesetz über die Musterung der Jahresklasse 1918 eingÄracht. Thiepval ein unterirdisches Gibraltar. Lsndo«, 29. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Der Kdrrespop- deM der ,£ i TO c 4" tm britischen Hauptquartier schildert Thiep val als ein unterirdisches Gibraltar. Der Angriff wurde von SiLden aus quer über das Laufgraben netz herangeführt, das mit den mrterirdischen Gängen rn Verbindung stand. Die Briten rückten an dem zusanrmengeschossenen Kastell vorbei, dessen große Keller, die alle mit einander in Verbindungen standen, ein gervaltiges Hinder- 7ns d arftellten. Die deutschen Veteranen boten während des Nach- rrüttags und Abends heftigen Widerstand. Es entstand ein allgemeines Handgemenge, in dem mit dem Bajonett, Gewehrkolben und selbst nük de n Fäust en gekämpft wurde. Auch unter der Erde wütete der heftige Kampf, denn dir Briten waren in die Tiefe hinabgo- megen und gingen den Deutschen mit Handgranaten, Messern und Bmonetteu zu Leibe. Zahllose Tragödien spielten sich in den unterirdischen Gangen ab. Der dAlgarische Bericht. Sofia, 29. Sept. iW.T.B. Nichtamll.) Bulgarischer Generalstabsbrricht nom 29. September: L Ma zedonische Front: Im Tale von Lerm (Florrna) schwaches Artilleriefeurr. Wir wiesen einen nächtlichen Angriff des FMdes ab :md besetzten durch einen Gegenangriff einen! Graben ferner Hauptstellung. Im Moglanica-Tal schwaches Ar- tmtnefrxc und M-menkampf. Auf 'beiden Seiten des Yardar J« JWtca Dlanrna Ruhe. An der Strumafront schwaches ArtiNerie^euer und Patrouillen gefachte. An der Küste des Aegäischen Meeres unaufhörliches Kreuzen der serndiichen Motte. Rumänische Front: Längs der Tvnou Rüche. In Her Dobrudscha schmnhes Avtilleriefeuer. An der Küste des Meeres beschoß ein russisches Kriegsschiff eure Stunde mch 20 Minuten lang das Dorf 'Kapladjaköj. Die Beschießung! bl«o ertzuglos. Der neue Chef des bulgarischen Generalstabs. Sofia, 29. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der BulganAhen Telegraphen-Agentur. Der Unterchef im Gene- ralftab. Oberst L u k o f f, ist an Stelle des verstorbenen Gene- ,rals Jojtow zum Chef des Generalstabes ernannt worden. Sin feindliches Flugzeug über Sofia. «r ^ Sep^ lWTB. Nichtamtlich.) Meldung der Bulgarischen Delegraphen-Agentur. Heute früh gegen acht Uhr flog ein feindliches, von Süden kommendes Flugzeug über Sofia und warf fünf Bomben kleinen Kalibers ab, die einen Straßenkehrer und zwei Pferde töteten -sowie eme Frau und ein Kind leicht verletzten. Der Mc> termlschaden beschränkt sich auf eine Anzahl, infolge der Er- plojwnen zerbrochener Fensterscheiben. Von unseren Flua- zeugen verfolgt, flüchtete das feindliche Flugzeug, das nur rasch den Luftraum über der Hauptstadt durchfliegen konnte .in der Richtung nach Norden. ' Der türkische Bericht. ««nfboTttiKoftel, 29. Sept. (WTB.) Amtlicher Bericht k Pom Zo. 'September: der Kamt ttmt Felahie beiderseits heftiger gewordenes Mi der persischen Front jirnd auf der Stvahe hvn, ■ na ^,.% jtt K. q q M uns günstiges P-twEen gesicht ^sr^nr" lUlial ® I “ 3Cr lOTrrt * feindlicher Angriff aae/iliuZ! ° JÜ'Ü*" 1 E-n Flügel Zusammen- ®tftratam5saittwiiKen uttb seittwife unterbrochenes Wc^kwc mr meutern Ege Gefangene. Im Zentrum wiesen S™ Überfall ab, den der Femsibe- günchqt »an Nebel und Lchneetturm, ausführte. Auf dem linsen ' yh ^r^ K C? te ILJZ^L et,te " ^ök der feindlichen Vorposteulinie zn mSta™ aabfxm 8 wittet ist «an Ereignis von BÄeutirn^ Der Seekrieg. i^V 100 ! 1 ' ^ Sept. (WTB.) Lloyds meldet: Der bri- b (2168 Tonnen) ist bei Peter- head versenkt worden. Der Dampfer „Thurso" (1244 Donnen) von der Wiyon-Ante ist versenkt worden. Neun Mann von der Bemannung wurden gerettet. London, 29. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Buveaus. Wie Lloyds meldet, soll sich der englische Dchnpfer ,X § * r ^ &' (1244 Tonnen) in sinkendem Zustande befinden. Ern Teil der Besatzung wurde ausgeschifft. Valencia, 29. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Birreous. Der norwegische Darnpfer „Brest" ist rrrit 11 Mann der Besatzung des britischen Danrpfers o dd am", der versenkt worden ist, hier angekommen. Rotterdam, 29. Sept. (WTB. Nichtanrtlich.) Die holländischen Schleppdampfer „Zutderzee" und „Geuwze^, die zwei niederländische und zwei belgische Leichterschiffe nach Lorrdon schleppen wollten, wurden in der Nacht von Mittwoch auf Dori-Tierstag nach Zee- brügge eingebracht. vie vertrage der §chrseiz mit dem vierverband und mit ventfchlanö. Bern, 29. Sept. (WTB. NichtmEch.) Bei der Behandlung fres Neutralitätsberichtes im> Stänlderat besprach po ff mann, der Chef des politischen Departements, dre Verhandbmgen der Schweiz mit Frankreich unÄ Deutschland eingehen-d. Gegenüber den Angriffen einzelner chwerzerischer Preßorgane stellte Bnndesrat Hoffmann fest, daß trotz aller Men den Bundes rat gerichteten .S^trrtiC in einer Sacfye ganze Volk hinter dem Bfmchesrat stehe, nämlich in der Po- lülk emer strikten lund loyalen Neutralität bis ans Ende des Krieges. Das müsse man sich im! Anslande überall gesagt seich lassen. Zu den Pariser Verhvndlimgen erklärte Bundesrat Hoff- nann, daß ihn das Ergebnis enttäuscht habe. Aber inan könne die chnnerrge Lage der Entente gegenüber der öffentlichen Meiirung! ryrcr Länder begreifen und in einem gewesten Grade die Ablehnung verstehen, was zur Verproviantierung der Zentral^ nachte mdirekt oder direkt von. militärisck)em Interesse sei. Dazu er dre ^Blockade ja geschaffen, die in erster Linie auf militärischem Interesse beruhe. Man habe aber die Neutralen auch dort einae- schätzt, wo solckie direkten oder indirekten milttärifchen JMeressen ncht m Frage ständen, sondern wo es sich nur darum handele, die erndlrck^ Industrie und den seindlick^en .Handel zu treffen. Das er nach der Meinung des Bundes rat es vom ncutralerr Standpunkt aus nicht gerechtfertigt. Man hätte der Schweiz in der, Frage des steestitutionsverkehrs erttgegenkomrnen können. Gegen die Bersertelasfung des Artikels 11 des SSS.-Vertrages müsst dre Schwerz sich ihre Rerlrte wahren. Im übrigen sei durch die Parnser Verhandlungen eine klare Lcr,.w gegen Deutschland ge- chafterr. M!an habe die Schroeiz mehr auf ihre eiaene Erzeugung gewiesen, die in einem höheren Maße zu Kvmpensattoneii benutzt! werden müsse. Damit könne die Schweiz ihre Bedürftiisse aus' Deutschland und Oesterreich-Un garn beftiedigen. Nachdem Mittwoch abend die bisher noch nicht erledigte Ueber- gangsbesttmmnng vereinbart worden sei, seien die Verhandlungen mit Deutschland abgeschlossen. Noäi sei das Ergebnis bisher weder von der Schweiz irvch von Deutschland rattft- zrert. Er könne nur einige Andeirttrngen machen. Äe Grundlage! des Wkommcns sei, daß jeder der beiden Kontrahenten das gebe, was er nicht dringend für seine eigenen Landesbedürsnisst brauche und was zu geben er nicht dusvch vertragliche Verpflichtungen! verhiildert sei. Die Schweiz könne also zu nichts verpflichtet wer- e ^^n Verpflichtungen gegen die Ententeländer wider- preche. Beiderseits wurden die Anssthrbewilligimgeii im Rahmen der notwendigen Mengen erteilt, die natürlich in einem gewissen Verhältnis zueinander stehen. Die für Deutschland in der Schweiz liegenden Waren sollten nstder beschlagnahmt, noch requiriert, noch exportiert iverden, famtem bis zur definitiven Beendigung der Feindseligkeiten in der Schweiz bleiben und dann ohiick Gegenleistung Deutschland - ausgeliefert toerden. Vorgesehen sei eine Art Ausfuhrtommissiorl, welche parallel arbeitet zu den im Verkehr mit den Ententeftaaten amtstrendeii Ausschüssen Diese Ausfuhrkommission, bestehend aus Bertrettern des .Handels, des Kompensationsbureaus, des Volkswirtschaftsdepartements und zweier Vertteter der SSS nehme Anttäge aus Ausfuhrbewilligungen entgegen und prüft, ob vom Stmidpunkte der SSS deck Ausfuhr M den Zenttalmächten nichts entgegenstehe. Eine ähnliche Einrichtung werde nach den anderen Richtungen gesckiaffen. Eine Kommission aus Vertretern des .Handels, der Volkswirtschaft, des ZÄldepartements und zn^i Vertretern der Treuhandstelle Zürich sei gebildet, an welche die Ausfuhrbetvillignngen für die Entente- staaten geleitet werden. Die Schwarzen Listen werden wit Ausnahme derjenigen von Munitions- und Wafftnfabriken verschwinden. Bundesrat Hoffmann erklärte Mm Schluß, daß diese Verständigung für dre Schwerz annehmbar sei. Bei loyaler Durchftrhrung fet es möglich, ohne M drückende Opfer der Schveiz eine Erleichterung der Volksernährung M sichern Uud die Beschaffung ältest desjenigen in ausreichendem Maße M erreicheir, was die Schweiz für ihre Landwirtschaft und industriellen und gewerblichen Bedürfnisse aus Deutschland nach wie vor beziehen müsse. Bei der Besprechung der Jrtterniertenfrage erklärte 5?offmann, daß der Bundesrat einer Hospitalisierung der Familienväter nickt widerstehe daß er aber .Meine, daß die anderen neutralen Staaten auch zu dem Werk der Hvspitalisierung ftwangezogen werden sollen- so daß das Ganze auf internationaler Grundlage organisiert ,würde. Bern, 29. Sept. (W.T.B. Mchtamtl.) Meldung der Schtveizerifthen TeleWAphen-Lhgenttrr: Der Bundesrat fctt in snner heutigen Na^n-ittagssitzung das Wirtschaftsabkonv- men mit Deutschland ratifiziert. Parlamentarische Anfragen. Berli^ 29. Sept. Auf eine Anfrage des Abg. Werner- -^^/vnrtsch. Ver.) antwortete der Staatssekretär Dr. Helfse- rich^: w m der Anfrage wiedergegebenen Ausführungen über den nmtzrng, den die börsenmäßige Spekulation in Wert- papieren «mgenonunen hat, treffen im allgemeinen zu. Inzwischen ist iedoch ein starker Rückschlag eingetreten, nachdem be- 'fle.Jxife Erwägungen schweben, wie der Wiederkehr stlcher Vorkommnisse vorgebeugt werden kann. .Die Angelegenheit wird noch werter erörtert. * rr Stuttgart, 29. Sept. (WB.) Der „Sbaatsanzeigetck^ schreibt: Zur Ferer des 25jährigen Regierungs-- lu b ilan ms des Königs werden in der Königlichen Stuttgart Dreimarkstücke als Denkmünzen aus- geprägt, die auf der vorderen Seite unter dem Bilde des Lorbeerzweig mit den Jahreszahlen 1891 und 1916 tragen wahrend die Rückseite den Reichsadler wie bei den gewöhnlichen Dreimarkstücken aufweist wlL 1 w'^vSeptember in Berlin an die vamilien der KrregÄ:eünehmec gelersteten Barunter st ützun- g e n belaufen sich auf 10 664 000 Mark. Auch die M i e tunte r- feg siÄ'ffii'aftäa's s £»ä-ffa Die Präsidentenwahl in Amerlta. London, W. S^pt. (WTB. Nicht-rmtlich.) Die „Times" meldet aus New York vom 28. Sept.: Der Kandidat Wilsons inNew Jersey filr denSenat ist gestern bei den Vorwahlen durch den ebenfalls demokratischen Kandidaten Martine geschlagen worden. Die deutsch-amerikanische Presse unterstützte Martine. Er erzielte eine Stimmenmehrheit von 20000. Ans dem Reiche. Aus dem Hauptausschuß des Reichstags. ^ s JP tx J in ' Sept. (WTB.) Der Hauvtausschuß des Reichs t a 9 s hat nachrnittags 1 Uhr die Beratung über vre polrtische Lage begonnen. Zur Sitzung war der Reichs- kanzler erschienen, ferner wohrrten den Verhandlungen der die Staatssekretäre v.Jagow, Dr. Helfferrch, v. Capelle, Dr. Lrsco, Graf Rödern, der Kriegsminister und zahlreiche Bevollmächtigte zum Bundesrat. Außer den Mitgliedern des Ausschusses waren der Präsident des Reichstages und zahlreiche Abgeordnete als Zuhörer anwesend. Die Verhandlungen, die der Berichterstatter Dr. Bassermann ein- lertete, sind streng vertraulich. Nach dem Berichterstatter, Abgeordneten Bassermann, sprach V n Ausführungen und stellte dabei ffJfX; 1 SL Cin ^ nc ^ engeren Ausschuß genauere Auskunft zu geben. Von der Regierung nahmen lveiterck>as Wort' Dre Staatsftkre^re von Jägow, Capelle und Ünterstaatssekretär Zrmmermann. Von den Fraktionell kamen heute die Redner der stzu^emokrattschen Fraktion rcnd des Zentrums zu Wort, ^n ssermann, Schiffer und S tresem a nn beantragten eine EntMießung, einen ständigen Ausschuß für aus- wlartige Angelegenheiten einzusetzen und ihm die Ermächtigung zu erteilen, sich allch bei Schließung des Reichstages tederzeit zu versammeln. Aus und £an 5 . Gießen, 30. September 1916. Lonntagsgedanke«. M.^Malben im deutschen Lande begeht man in diesen s?«?gewiß als sonst. Schwerer ist die es nicht oder nicht mehr ^ aben hilfreich regen muffen. mS flnfprp Zwiefaches leisten müssen. Unsere Felder haben wunderliche Gesellen zwischen dem ttlr^un^dtt^Ä^^ gefthen: Gefangene von fern her haben und den Rechen schwingen müssen. Allzu ^ESSewißhaben sie uns den Dienst nicht g^tan. Äe spurten es wohl, wie rn unserer Seele der Dank sich immer freudiger regte für den Reichtum der auf alleü PnL 5ßat ff tl0nb f § ^ den teuflischen Plänen der Fei^de^ entgegenstemrnte. Und wenn Erntefest darum mit weniger puschendem Klang wird begangmr 'werde^^unN!n^ wird das Einpftnden sein, das über vollen Speiiliern und ^^Aber hus deutschen Herzen sich znm Himmel'hebt. wi,v^ ?. 5 verpflichtet Das ist alte Wahrheit. Sie wird, glaub ich, auf den Tausenden von Kanzeln unseres Vaterlandes alljährlich um diese Zeit lebendig. Dürfen M b s 6 fi l in diesem Jahr befon&etl eiirdrin^ "ch verkündet, und noch mehr, besonders willig nnrd ver- werden? Vernommen, und in Tat umqesch? ^ den. che n, Schinken, Dauerwurst, Zunge, Speck, .Moh fett, oder c) 30 ttmttm Wildbret, Urischwurst, Em- geweide, Meischkonserven einschließlich Dosengewicht Be, einer Mwbrauchshöch sturen ge von 200 Gramm fivr \,ie Person u.itö Woche stellen sich die Werte der Marken auf *>0 16 und 40 Grrmrm, bei et irer Verb rau chshöchstinerrae von ofjo Gramm E.f 25, 20 und 50 Graurm. Um den tzGUEimen diese Nechenanfqabe zu erleichtern, dürfte eS sich dringend empsehlru, daß die Metzgermeister in den Läden an ml! sichtbarer Stelle Tafeln aufhängen, aus denen die die laufende Woche geltende V erb ca n ch s h ö ch st - menge, soimo der fiir i«t>e der oben angeführten drei (Gruppen von Fleischsorten geltende Wert der einzelnen Heiscwlmrken in Gramm ersichtlich ist. Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß heisch und Fl-elschir^ren von Rindvieh, Schafen, S ch w> e i n e n, Rot-, Dam-, Schwarz- und Rehwild, sowie Hühner nur gegen Fleischmarken verkauft werden dürfen; Hicht unter die Regelung fallen also Hasen und Pferd e sin sch. Dagegen dürfen folgende Teile der obengenannten Tierarten ohne Marken verkauft werden: vom Fleisch losgelöste Knochen, Euter, Fuße (mit Ausnahme der Schweiue- pfoteu), Flecke, Lungen, Därme (GekriHe), Gehirn und Floz- maul, fernem- Mldaufbruch einschließlich Herz und Leber sowie WildlB-pfe. Endlich sei noch bemerkt, daß bei Hühnern (Hahne und Hennen) ein Durchschnittsgewicht von 400 Gramm, bei jangen .Hähnen bis zu V, Jahr ein Du.rchschnittsaewicht von 200 Gramm bei der Anrechnung auf die Fleisch karte git- gründe gelegt wird. ^ **Zum Marine-Opfertag des Deutschen Flot terrVereins am 1. Okt-ober. Vvr 09 Jahren, im Mai des Jahres 1817, kamen afrikanische Seeräuber in die Nordsee mrd n«chmeR vier Schiffe aus HamLmrg, Lübeck imd Oldenburg weg. England versagte den deutschen Flaggen seinen Schutz, die See- rÄrlxr hicktcn ihm die Handelsiucqe von dem schwachen deutschen >tzc»nkurren!en frei. Am 17. Juli 1617 stellte Baden durch seinen Berv'l machti gten beim Bundes rat in Frankfurt den Antrag, erne deutsche Kriegsflotte zu schaffen. Es kam zu keinem Beschluß. Im Jahre 1841 wurde Deutschland zum letztenmal durch die Nachricht, daß em. afrikanischer Seermibersbaat Dreu^er rüste, beunruhigt. Der preußische ostsandte von Bimsen wandte sich im Auftrag des Sviatsministerimns am 28. Januar zimn letztemnal an England um Schutz ftir die preußischen Schiffe. Tie Bitte wurde kühl .chgewiestn. Im Jälme 1841 ließ Herwe-gh seinen Weckruf erschallen und Friedrich Lift begann seiner: Kampf uni die Flotte. Im Jahr« 1846 bildeten sich unter dem Druck der dänischen Blockade Fbotten^Kvnritees, um Beiträge zum Bau einer Flotte #u sammeln. Die Schöpfung des Flottenkomitees zervcmn. Langsam erwuchs aus dm- preußischen Flotte die deutsche. 99 Jälire nach der L>ec- ränbernvt in der Nordsee zertrümmerte die deutsche Flotte in: Skagerrak einen großen Teil der englischen Armada. Wie hätte die Ausgabe, die den Enkeln beschießen ist: für die Mannschaften einer siegreichen Flotte, für die in ^angeirschast geratenen Besatzungen von Schiffen wie die „Emden", für die Hinterblrebencn der Besatzungen unserer im HAdenmüttgen Kampfe rmtergegange- mm Schiffe und für die Invaliden der Flotte M sorgen — toe Väter mib dNütter von 1848 beglückt! Wir wollen diese Aufgabe so fveudig, so liebevoll erfüllen, wie sie. jene erfüllt hätten, wenn ihr Traum von deutscher Seemacht Wirklichkeit getwrden wäre. ** Winlerzeit. Gemäß Berovdnung des Bundes rats ttttt am 30. September eme Stunde nach Mitternacht mistelle der SonrmerLeil wieder die ntttt in den Lchr Werkstätten fiir Kriegsbeschädigte. 13. Gesuch der Frau Auguste Sänger um Erlaubnis Mm SchankwrrtsckMftsbetrieb im .Hause An den BahnWstn 80. S o n n t a g S k o n z e r t. Bei Gelegenheit de« Opfertages für die Marine am Sonntag, 1. Oktober, findet in der Süd-Anlage ein Konzert der Kapelle des hiesigen Lrsatz-Bataillons statt, und -war nachmittag- von 3-4 Uhr. . ^ •• D i e n st j u b t l ä u m. Am 1. Oktober begehen die Loko motivftihrer Wilhelm Na t her, Christian Sigle, Edua d S t e d e r t und Franz Spuck ihr 2 5 j ä h r i g e s D i e n st j u b i- läum in der preußisch-hessischen Etsenbahngemeinschakt. S i l b e r'n e H o ch z e i t. DaS Georg M ü ll e r f ch e Ehepaar an der Nodheimer Straße begeht heute das Silberne Ehejubiläum. Der Jubelbräutigam ist seit 1908 am städtischen Schlacht- h^,, zuerst als Trichinenschauer und neuerdings als Verwalter, tätig. " DekanatS-MisstonSfest. Da« diesjährige Dekanats- MifsionSsest wird durch einen schlichten, ernsten Gottesdienst in der Kirche zu Großen-Linden gehalten werden. Kein andere« christliches LiebeSwerk ist durch den Weltkrieg mit seinen bekannten Ereignissen in den Kolonien so beemstnßt. ja erschüttert worden, al« gerade die Mission. Umsomehr gilt eS, die Genreinden hierüber aut dem laufenden zu erhalten und auf manche ernste Frage Antwort zu geben. Näheres sagt die A»»zeige. * Der Kaninchen- und Geflügelzu chtv erern der Eisenbediensteten fttt Gießen und Umgegend hält am 1. Oktober auf der „Sck)ü,zen Aussicht" seine 1. Lokal-Aus- stellilng verbunden mit Prämiierung und PreiSsck^eßen ab. üus der/tzrhl der Anmeldungen tzn schllc^ü vorsprräftdre Verans^lttmg eine gut gelungene zu werden. Uebet 200 Kaninchen mrd 50 Stück Geflügel treten zum friedlichen Wettbewerb an. Besonder- sei auf emc Abteilung verarl'eiteter Knnmchenpclze aufmerksam ge macht, die zeigt, daß auch auf diesem Gebrete mancherler Nutzen aus der Zuckst der anspruchslosen Nager der sachgemäßer Behandlung gezogen werden kann. Zahlreiche Sieger -Ehrew- und Iveldpreise von Behörden und Privaten sichern den Züchtern wohlverdienten Lohn; aber auch den: Nichtzüchter wird die Äus stellung des Sehcnswerteii und Schönen genug bieten und em Besuch der Aiisstellinig bei dem geringmi EmtrittSgew sich reichlich lohnen. (Siehe auch Inserat vom 27. und 30. d. MtS.) Geöffnet von 10 Uhr vormittags. ^ „ . . . . ** Zur Sicherung der Zwetschenernte ward neuerdings die Beschlagnahme der Ztvetschen sil-r^ Den .Kixsts Netzen mit Wirkung vom 3Y. September 1916 ab aufgehoben. Der Handel mit gw-etschen darf hiernach imeder nach den von der LandeZo bst Me erlasftnen Bestimmungen erfolgen. Zuin Versand von Zwetscheii sind also Bezugs fdjeircc von den Großh- Bürgermeistereien auszustcllen. Landkreis Gießen. k. Obbornholen, 30. Sept. Der Musketier Richard Nuppel, Sohn de? Hei,ir. Konr. Herm.Nuppel, ist bei StamSlau am 19. d. Mts., abends ll Uhr, im 21. Lebensjahr den Heldentod für« Vaterland g storben. Er war ein lieber, braver Sohn und guter Kamerad. Kreis Büdingen. M Lißberg, 30. Sept. Mil Bezug auf die Nachricht von dem Brande im fog. Mühlhof wird von zuständiger Seile berich tigt, daß daS Feuer bet weitem nicht den gemeldete,. Umfang an genommen hat. Die Dkenge de« verbrannten Getreides und Mehls wird auf noch nicht 600 Zentner g schälst. KrciS Alsfeld. o*. Grebenau, 29. Sept. Gewester Fritz Kind, seit fast zwei Jahren im Felde flehend, wurde wegen hervorragender Leistungen mit der Hessifeben TaplerkeitSmedaille ausgezeichnet Kreis Friedberg. D B u tzb a ch , 30. Sept. Der Sträfling, über den wir seiner zeit berichtete,:, den des Burgfriedens vollzieheni. Es scherden ans 16 Fvrtschnckttler, 7 Sozialdemo-kraten imd 3 Nationalliberale. --Kassel, 30. Sept. Der zuletzt hier ansässig gewesene frühere Rechtsanwalt Philipp Georg D i e tz hat sich in Münster i Elsaß, seiner Heimat, des Landesverrats schuldig gemacht. Er hat sich seiner Verhaftung durch die Flucht nach Paris entzogen. Das Vermögen des 53jährigen Landesverräter« wurde beschlagnahmt. eier da« Stück 20 wg.; KLfe 10 Pfg.. Käsematte 8 Pf«, boi Ctjf; Hühner da« Stück 4,00—6,00 Mk., Hahnen das r tück 8,00—4,00 JJa Ochfensieisch da« Pfund 2,10-0,00 Mk.. Kuhfleisch 2,10 - 0,00 Mk. da» Pf»md, Rindfleisch das Pfund 2.10-0,00 Mk. E ch weine flZch da« Pfund 1,80-0,00 Mk., Kalbfleisch da» Pfimd 8,10-0,00 Ltk., Hammelfleisch das Pfund 2,20-0,00 Mk.: Kartoffeln das Pfund 5'/. Pfg-i Zwiebeln da« Pfund 18-18 Pig.: Milch daS L.ter 30 Pfg.: Rifffe 100 Stück 00-00 Pfg.: Spinat 20-35 Pfa. da« Pfund, Kopfsalat 5-10 Pfg., Gelbe Rüben 15-18 Pfg. das Pfimd, iLcißkraut das Stück 20-40 Pfg., Rotkraut 20 - 50 Pfennig, Wirsing 15-30 Pfg. da« Stück, Römisch Kohl 10-12 P»g. da« Päckchen, Kohlraben 15 bi« 25 Pfennig das Stück, Gurken, kl. 8 Pfg. da« Stück; Blumenkohl25-60 Pfg.; rote Rüben 12-15 Pfennig das Pfund; Bohnen 36 bis 00 Pfg. das Pfund. Sellerie 15-80 Pfg., Endivien 15 Pfg.; Tafeläpfel da« Pfund 20 30 Pfg., Birnen das Pfund 20-22 Pfg. — Marttzeit von 8 bis 2 Uhr. __ «rrchlrch- Nachrrchte«. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 1. Oktober, 15. nach Trinitatis. E r n t e d a n k f e st. G o t t e s d i e n st. In der Ztadtltrche. Vorm. /, Uhr - Pfarrer Mahr. Vorm. 11 Uhr: KinderUrche für die AtatthäuSgemeinde. Abends 6 Uhr: Pfarrer S ch w a b e. Ver- ciuigung der konfirmierten weiblichen Jugend der AcatthauS' -leineinde. Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten niänn- ichen Jugend der Markusgemeinde, Diezstraße 15. Ausweiskarten für die noch nicht 17 Jahre alten Atitglieder sind bei den Pfarrern in Empfang zu nehmen. — Tie diesjährigen Konfirmanden werden Mittwoch, den 11. und Donnerstag, den 12. Oktober, vormittags von 11 bis 1 Uhr und nachmittags von 4 bis 6 Uhr angemeldet, und zwar die Konfirmanden aus der Matthäusgemeinde bet Pfarre, Mahr Kirchflraße 1, diejenigen aus der Markus- und Militär, geineinde bei P-arrer Schwabe, K-rchslraße 5.— Die feierliche Er- Öffnung des Konsirmandennntcrrichts, zu welcher die Eltern uni onstigc Angehörige der Konfirmand«" herzlich eingeladen werden, indet Sonntag, den 15. Oktober, statt und tzwar für die Konftr- manden aiiS der Markus- und Mil'tärgememde im Vormittags- aotteSdienfl, für die Konfirmanden aus oer Matthäusgemeinde in dem Abendgottesdienst. Der Unterricht begimit Montag, den 16 Oktober.' Släheres wird bei der Aufnahme mitgeleilt werden. Formulare zur Aiimeldung sind bei den Ge.neindepfarrern und dem Kirchendiener erhältlich. - )« der I-Hannettirchr. Vorm. 9Uhr: Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r. Dorm. 11 Uhr: Kinder- kirche für die LnkaSgemeinde. Pfarrer BechtolSheimer. ^Abends 6'Uhr: Piarrer A ii s f e l d. Abends 7'/ Uhr: Ver- einigung der konfirinierten weiblichen Jugend der Lutatzgemeindk im Liikasfaal, zu der gleichen Zeit findet die Vereinigung de, konfirniierten männlichen Jugend der Johannesgemeiiide im Io- hanneSfaal statt. - Aiiltwoch, den 4. Oktober, abends 8 Uhr: Kriegsbctstunde. Pfarrer A u s f e l d. - Freitag, den 6. Oktober, nachmittags 5»/, biß 79, Uhr: Vereinigung der koiifirmierten weil)- lichen Jiigend der JobanueSgemeinde im JohanneSsaal. - D,e diesjährigen Konfirmanden werden Mittwoch, den 11. und Donnerstag, den 12 Oktober, vormittags von 11 bis 1 Uhr und nachittagß von 4 bis 6 Ubr angemeldet, und zwar die Konfirmanden a,»S de, LilkaSgemeinde bei Pfarrer Bechtolsheimer Liebigstraße 56, die- ieniaen aus der Johannesgemeinde bei Pfurrer Ausfeld, Sud- Anlage 8. — Die feierliche Eröffnung de« Konfirmandennnter- richls, zu welcher die Eltern und sonstige Angehörigen der Konfir- maiidcn herzlich eingeladen werden, findet Sonntag, den 15. Oktober, statt und zivar für die Konfirnianden aus der JohanneSgemeind« im VorniiltagsgotteSdienst. für die Konfirmanden auS der-LukaS- aemeiiide im Abendgottesdienst. Der Unterricht beginnt Montag, den 16. Oktober. Näheres wird bei der Aufnahme mitgeteilt ,verden. Formulare zur Anmeldung sind bei den Gemeindepsarrern und bei dem Kirchendiener zu haben. Kirchbera: Sonntag, den 1. Oktober, vorm. 10 Uhr. 11 Uhr. Ehrifleiilehre sür die männliche Jugend. — Daubringen: Mittwoch, den 4 Okl., abdS. 8'/, Uhr: Kriegsbetsttmde. Dekan Gußmann. . I fr:-KM lÄlMH «atholische Gemeinde. Bottei dienst. EamStag, den 30. 6eptemB«t! Nachm. 5 Uhr und abd«. 8 Uhr: Gelegenheit ,»r heth Beicht«. Sonntag, den I. Okt., 16. Sonntag nach Piingsten. Rosenkranzscst. Dorm. 6-/, Uhr^ Gelegenheit ,»r heiligen Beichte 7 Uhr: Hl.Mesie. 8 Uhr: Au»leilung der hl. «ommunlon. 9 Uhr:' Hochamt mil Predigt. II Uhr: Hl. Mesir mit Predigt. Nachm. 8'/, Uhr: Unterricht iür ^bie auswärtigen Firmlinge Nachm. 6 Uhr: Predigt, daran! Ro,eniran,andach< mit Segen. — Montag, Mittwoch und Donnerstag nachm. 5/, Uhr und abends 8 Uhr: Unterricht für die F i r m l in g e. — Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, SamStag vor- mittags 6K Uhr ist Rosenkranz. - Dienstag und Freitag, abends 8 Ulu-, ist Kriegsbittandacht. , Diafpora-GotteSdienst am 1. Okt.. In H«uge« 8 Uhr. In Laubach 10 Uhr. In Lich 9# Uhr. Märkte. (hießen, 30. Sept. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter das Pfund 1,90-0,00 Mk.: Hühner- Amtlicher Teil. An den Oberbürgermeister zu Gicben und die Krotzh. Bürger- meisterelen der Landgemeinden des KreiftS. Sickuwuna der Zivetschenernte wird auf GNMo des 8 3 Abs. 2 der Verordnung des stell verttet^iden General-KomNwn^ dos 18^ Arm<>ekvrps vom 15. Septtunber l J. die Deschlagnahme d.« Zwetschen für den Kreis Gießen imt Wirkung vom 30. Sept. 1916 ° b mit Zwetschen darf lsiernach ^er rmch den vov der Landes ob Welle erlassenen Besttmmimgen^^si>lgen^ Znm fand von Zwischen sind also Bezugsscheine von den Großh. Büv gervins^reien Sie, dies sofort ortsüblich bekannt zu mack-cn. Da« BeeirkSkommando fiellt in nächster Zeit mehrere nur gMrnison- und arbeitsverwendungdsähige Zwetjährtg- Kretwillige and den Geburtsjahren 1896 und 1897 mit auten Zeugnissen und guter Handschrift ein. Bevorzugt werden Leute, die bei einer Behörde beschäfttgt sind. ' Gesuche mit selbstgeschriebenem Lebenölaus. ?»eugniS- Meldcfchetn find umgehend hierher ein- abschrtstcn und zureichen. [7061D BezirkSkommando Friedberg i. H. Holländische Blumenzwiebeln Hyazinthen IZT'“"” für Gläser, Töpfe und Fretland einfache und aefüttte in ^ ll l V W allen Farben Narzissen, Croeus Scilla, Schneeglöcklein empfiehlt in schönen Zwiebeln Heinr. Hahn, TamellhülliilMg Neustadt 8. 666i Dime üezjiisclieiii! !F- II. Unsere Spezial-Qualitäts-Marko .Gazelle“ ln sifomon. 'hulsl/aila <«♦35 a 77 allen modernen Farben: grau, braun, beiffe. Soweit noch Vorrat Paar: Mk. L.K0 und 3.00 sJttr&er/p/qfiK) Was zahlten Sie für TOire letzte« Hchulnoblen? Sohlt selbst! Mit echte Leder-Soblen- Lchoner. 1 k»»r «>rr»»»o>t1«Rl.S0 «tz.. Danian 1.60 M., Kinder 0.75 BI. Probesendung nicht unter 3 Paar per Vtachnahme. I 7w ”sb IiBderverwertnaq J. Jontlelt, Berlin C. 25, Alezander-PUtx- Passage. Vertreter überall gesucht. 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Zlottenverem. lllarineverein. Der Oberbürgermeister. Die gründliche Anleitung im Selbstanfertigen -von Kleidern, Blusen usw sowie das Aendem von alten Kleidern wird an Haustöchter erteilt. am Dauer des Kursus 6 Wochen 6x3 Stunden wöchentlich. Preis Mk 35.— Anmeldungen 2—4 Uhr, nachmittags. Seltersweg 22 III. Handarbeitsschule und Pensionat von Frl. Landmann, Giessen Flotten-Verein Lichtbilder-Vsvtrag des Herrn Kapitänleutnants a. D. van Bebber „Skagerrak u (die Hochseeschlacht im gegenwärtigen Weltkriege) Samstag, den 30. September abends 8'/, Uhr, in der neuen Univerfitäts-Aula. Preise der Plätze (im Vorverkauf bei Herrn Cballier, Neuenweg, und an der Abendkasse): Vorderste Reihen 1 Mk., hintere Reihen und Galerie 50 Psg., Soldaten, die nicht im Osfiziersrang stehen, zahlen auf dem 2. Platze die Hälfte. 65>14 D Süd- Anlage 7 [G023J Süd-Anlage 7 Unterricht in allen weiblichen Handarbeiten: Weiß- und 1 Maschinennähen, Stickereien jeder Art, Klöppeln. Occhi, Aenderungen von Wäsche, einfachen Kleidern und Blusen, ferner Kunsthandarbeiten in allen Techniken. SfBBdlisbe iosblidoBg io aileo Zweigen des Mails. cPacßfcßulefür^nfcßneidekunft von fM. UJunderlicß, gießen Dlleicfjftraße 28 p., &d(e JSudwigftraßc. Jßefjrdürfe für 2)amen in : 1. Anfertigung eigner (farderoße, fowie Umänderung aller (farderoßefiüdle. 2. Sdjnittzeicfjnen und Sßufcßneiden, 3. allen feineren 5/fandarßeiten. 4. Tlorßereitung für die gefetzlidjen i"Prüfungen. gediegene SZusöildung für SfCans und 3ßevuf. Kn V Der Unterricht im Weissnähen, Flicken und Sticken beginnt 644# Montag, den 2.Oktober I9I6 W. Bränning, Kaiser-Allee 8 p. Großherzogliche Landez-Baugewerkschule varmstadt. Beginn des Winter-Semesters für Hoch- und Tiefbau am 16. Oktober. Schluß desselben Mitte März 1917. Programme sind durch die Direktion zu erhalten. Das Schulgeld beträgt 100 Mark für das Halbjahr. Schluß der Anmeldefrist am 1. Oktober. 5925 D _ Die Direktion. _, Höhere H andelssctmle L andan ■ fj » 1 1 l 1 Sch üler v.ll-20Jahren. LMIsreMele »*« znrkaufm. Ausbild, für Junge Leute von 16—30 Jahren. Im Schüierheim gute Verpllegung u. Beaufsichtigung. Ausführl.Jahre8berichteveraend.DirektorA.Harr. Houaufnahmo 12. Okt. 1910. Obsthochstämme—Zwergobst— - Beerenobst empfiehlt Fürstliche Obstbaumschule Lieh wie Platten,It4>ll-,PackfiIm,(sämt- liche Größen), Cellohlin-, Gaslicht-, lirovtiMilher - Papiere u.JPost karten,Photogr. Alben Metallstativc 3u. 4teilig, äußerst preiswert, Photographische Apparate empfiehlt Mediz. Drog. zum Kreuzplatz Spezial-Photo-Haus Fernsprecher 706 Kreuzplatz 9 Bestellungen nach auswärts und ins Feld werden prompt erledigt. 7040a Schreibmaschinen - Reparaturen werden in unserer Spezialwerkstatt für alle Systeme schnellstens ausgeführt. Aushilfsmaschinen zu Diensten. Reichhaltiges Lager in Farbbändern, Kohlepapiere usw. 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Auslosung von 6 Anteilscheinen des Schützenhauses 5. Verschiedenes statt und bittet um recht zahlreiches Erscheinen 170511) Der Vorstand. Preisliste kostenlos. 6852D AminemWttlllllMrein Gießen. Die verehrliche Mitglieder, welche noch nicht im Besitz von Veretnssatzungen sind, werden ersucht, dieses bis znm 3. Oktober bei dem Schriftführer, Herrn Becker nnmelden zu wollen, alsdann werden dieselben gegen Zahlung von 20 Pfennig zugestellt werden. 6981 d Der Vorstand. Kriegsausftellung Frankfurt a. M. * Holzhausen-Park. August bis Oktober 1916. CJeüfThet 9—8 Uhr. Eintritt50Pf. Militäru. Kinder unter 14 Jahren25Pfg. 592883 Absatz-Ferkel von bester Zucht, schnellwüchsige Edelrafie. lang« gestreckte, breit» buckelige Tiere, die besten zur Zucht und Schnellmast. Sehr gute Kresser. Kerngesund, ea. 6 —8 wöchige. 17—23 Mk. 8-10 wöchige. 24—30 ML 10—12 wöchige. 31—36 ML 12—15 wöchige. 37-48 ML Läufer 1.70Mk.pr.Pfd.ab hier. FürprimaDchweine, lebende Ankunft Garantie. Nach« nalmieversand. 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