itt. 22t Der Gtetzever Lt-ei-er erscheint taflkirtz. außer SomNagS. - Beilagen: viermal wöckeirÜich siehenerMnittesblStter; zweimal wöchenrl.Lreir' dlattMöeNArciL Sieh«, (Dienstag rmd Freilag).- zweirnal monat!. tanö- Seichten Ferchprech - Anschlüsse: sürdie 6christieikungL12 Verlaq,Gesch«itsftelleb1 Adresse kür Drahtnachrichten: »«zekgerGlehen. Annfllpne von Anzeige» für die TageSnurniner bis zum Abend vorher. Liftes Statt * lbb. Jahrgang Mittwoch, 27. ZeptemLr' M eneral-Anzeiger für Oberhchen «stationsdruck und Verlag der vrützi'sche» Uuiv.-öuch- und Stemdruckerei R. Lauge. Schriftlettung. SeMstsftelle und Druckerei: Schulstr. 7. f A il fl <*!>;- .- monatl. 90 W., vierte> jährl. DU. 2.65: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. HO Psg durch diePost Mk.2.45 viertel- jährl. ausschl. Bestelle Zeilenpreis: lokal 15P?., ausiv. 20 Pf. — Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Gerichtssaal: Fr.R.Zenz; für den Anzeigenteü: H. Beck, sämtlich in Gießen. wieder ein Das handelsunteeseeboot angriff aus England. " in (WTB.) Großes Hauptquartier, 26. Sept.I (Amtlich.) I Westlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Kronprinz Ru pp recht von Bayern. Die englisch-französische Infanterie ist gestern, am vierten Tage des großen Ringens der Artillerie, zwischen A n c re und Som m e zum einheitlichen Angriff angetretcn. Der mittags cingeleitete Kampf tobte mit der gleichen Wut auch nachts fort. Zwischen der Ancre und Eaucourt l'Abbaye erstickte der feindliche Sturm in unserem Feuer oder brach blutig vor unseren Linien zusammen. Erfolge, die unsere Gegner östlich von Eaucourt l'Abbaye und duvch die Besitznahme der in der Linie Gueudecourt- Bouchavesnes liegenden Dörfer davongetragen haben, sollen anerkannt, vor allem aber soll unserer heldenmütigen Truppen gedacht werden, die hier den zusammengefaßten englisch- französischen Hauptträften und demMasseneinsatzdes durchdie Kriegsindustrie der ganzen Welt in vielmonatlicher Arbeit bereitgestellten Materials die Stirne bieten. Bei Bonchavesnes und weiter südlich bis zur Somme ist der oft wiederholte Anlauf der Franzosen unter schwersten Opfern gescheitert. Oeftlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalseldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Sechsmaliger Ansturm starker feindlicher Kräfte bei Manajow schlug vollkommen und unter blutigsten Verlusten fehl. Ein russisches Riesenflugzeug wurhe bei Borguny (west.- !uh von Krewo) nach hartem Gefecht von einem unserer Flieger abgcschosscn, in derselben Gegend unterlag auch ein russischer Eindecker im Lnftkampf, Krönt des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl. ..n 3« Sw&ott>ii = Sl6f(&nitt sind abermals heftige teindliche Angriffe, weiter südlich Trilvorstötze, abgewiesen, Kriegsschauplatz in Siebenbürgen. Im Abschnitt von Hermann st adt (Nagv Szebeni stchen unsere Truppen in fortschreitendem Angriff, Rumänische Kräfte gewannen beiderseits der Kamm- lim!' Sz u r d uk-Vu llan-Pas; die Grcnzhohen, Die Vatzbesatzungen selbst schlugen alle Angriffe ab: sie sind heute nacht durch Befehl zurückgenommen, Balkan-Kriegsschauplatz, Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen, An der Front keine besonderen Ereignisse Luftschiff und Flieger griffen Bukarest erneut an. Mazedonisch« Front. Am 24.September kleinere, für die bulgarischen Truppen günstig verlaufene Gefechte östlich des Prespa-Secs und beiderseits von Florina. Stellenweise lebhafte Artrlleriekämpfe, Der erste Gcneralauarticrmeister Ludendorff. Wenn man bei uns etwas ängstlich und im Zweifel ernster genasen ist, ob der letzte Angriff unserer Luftschiffe auf England m seinem Erfolg den Verlust zweier Fahr-- zeuge mit rhren Insassen überwiegt, so erhalten wir heute Die rechte und willkommene Antwort darauf. Der Angriff fft, anscheinend von 6 oder 7 Luftschiffen, wiederholt worden, und diesmal ist unsere Freude ungetrübt; die Angreifer sind wohlbehalten zurückgekohrt. Die Engländer vertuschen begreiflicherweise die angerichteten Schäden- \\t haben das größte Interesse daran, und wir können chnen drese Taktik nicht übelnehlnen. Wie groß der materielle Schaden und die Störungen, die Unsere Luftschiffe angerichtet haben, sind, erfahren wir vielleicht spater einmal im einzelnen; fürs erste genügen die Beobachtungen unserer Luftfahrer selbst. Und wir empfinden doch immer wieder eine hohe Genugtuung darüber, eine Waffe zu besitzen, die auch das bisher von Kriegen verschont gebliebene verwöhnte Jnselland in Schrecken versetzen kann. Sie rüsten und lvehren sich drüben, sie verlöschen ihre Lichter, machen angstvolle Anstrengungen und streiten sich über ihre Organisation des Abwehrdienstes. Es hat auch so etwas Stolzes und Ruhm- o? J j ur lü i r öon vielen Feinden umlagerten Deutschen Nicht nur zu Lande mit starken Armen die Geq- nerbezwrngen und uns vom Leibe halten, sondern auch mit „kühnen Seglern der Lüfte" über unsere Feinde mit un- ?st^^^?k5^g^^umphieren! Diese Vorstellung E.E ^ asthetrscher Gernrß, wie wemi wir ein Helden- vyii besonderer Schönheit lesen. öibt - no< ^ anber ^' was diesen furchtbaren Kneg, der nun einmal unabweisbar war und ist mir einem Schimmer von Schönheit bestrahlt, das ist die schnetlfütz-s- Erfindung unserer Handelsunterseeboote! Auch mit d i e s e m seltsamen, das Gebot der Zeit so sicher und elegant erfüllew- den Instrument kratzen wir nicht übel an dem geschminkten Gericht der alternden Dame England, und wenn man auch das Alter schonen, das weibliche Geschlecht auch in seinen geschminkten Vertreterinnen respektieren soll, so ist doch bei der hochmütigen Dame England eine Ausnahme gestaltet, und kein Reichskanzler kann uns den Vergleich verargen. Die „Bremen" ist in Amerika angekommen! Was ihre Aus- reise etwas verzögert hatte, wissen wir nicht — genug, sie ist glücklich drüben angekommen und wir haben mit dem neuen Gedanken des Durchbruchs der englischen Blockade durch- aehalten! Es ist ein neues, frohes Ereignis, an nationaler Lebensbejahung so reich, an Wagemut des Gedankens so unerreicht, daß man in die Hamlet'schen Worte ausbrechen möchte: Welch ein Meisterwerk ist der Mensch! wie edel durch Vernunft! wie unbegrenzt an Fähigkeiten! in Gestalt und Bewegung wie bedeutend und wunderwürdig! im Handeln wie ähnlich einem Engel! im Begreifen wie ähnlich einem Gott! — Die Engländer müssen sich freilich bedrückt sagen, daß s i e nicht mehr die „Zierde der Welt" und das „Vorbild der Lebendigen" sind. Besser als alle Ansklärungsschriften, lauter als alle Presseorganisationen im Auslande preisen diese Tatenden Hochstand deutschen Wissens und Könnens, und wenn die Dame England n o,ch einmal erröten muß, so ist es vor Aerger über die Offenkundigkeit all ihrer Lügen und Verleunrdungen, die sie über den von „Militarismus" gedrillten, kulturlosen und weltunkundigen deutschen Vetter gehäuft hatte. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 26. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlauttzart: 26. September 1916. Oeftlicher Kriegsschauplatz. Front gegen Rumänien. . Der Vulkan- und der Szurduk-Paß wurden vor tvettausholcnder Umfassung starker rumänischer Kräfte geräumt. Bei Nsgy Szeüen (Hermannstadt) entwickeln sich neue Kämpfe; österreichisch-ungarische und deutsche Truppen greifen an. An der siebenbürgischen Ostfront kam es stellenweise zu Zusammenstößen. Südlich von Szekely-Advarhely (Ober-Kellen) schlug ein kroatisches Landwehrbataillon mehrere Angriffe überlegener Abteilungen in erbittertem Kampfe zuruck. Heeresfront des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl. An der Dreilanderecke südwestlich Dorna Watra wurden russisch-rumänische Vorstöße vereitelt. In Südostgali- zien setzt der Feind seine Angriffe mit unverminderter Hef- tigkelt fort Alle Anstrengungen scheiterten vor dem heldenhaften Widerstand der im Ludowa-Gebiet kämpfenden deut- kchen Truppeii. Heeresfront des Generalfeldmarschalls P r i n z e n L e o p o l d v o n B a y e r n. Auch gestern brachen nordwestlich von Perepelniki zahlreiche Angriffe des Gegners zusammen. Bei Watyn (östlich Twimuchy) ivurde ein russisches Farman-Großkampfflug- zeug durch unsere Flieger in die Flucht gejagt. Italienischer Kriegsschauplatz. Der Südteil der Ka r stho ch f l äche stand zeitweise unter starkem Feuer der feindlichen Artillerie. An der Fleims- talfront Vefchoffen die Italiener das Werk Dessaceio und den Abschnitt Gardinal—Coltorondo. Auf dem Gancenagel wurden Alpinr, darunter 2 Offiziere, gefangen genommen. Der zur Rettung der Verschütteten am Cimone angebotene Waffenstillstand wurde vom Feinde abgelehnt. _ Ae aus diesem Anlaß im Wege eines Parlamentärs gewechselten Noten lauten wörtlich: d 7 k.u. k. österreichisch-ungarischen ^trettkrafte nn Raume Oes Tonezza— Cimone-Gebietes an den Kommandanten der gegenüberstehendcn königlich ita- liemichen Truppen. . Luter den Trümmern des von uns in die Luft gesprengten Monte Clmone befindet sich noch lebend eine größere Anzahl italienischer Soldaten, welche um Hilfe schreit. Wir find bereit, ihnen zu helftn und sie aus ihrem Grabe zu be- freien, wenn die italienische Artillerie u,ld Infanterie heute, ^n^'^^tember 1916, zwischen 2 Uhr nachmittags und L UA uuends das Feuer auf den Monte Eiinone einstellt, selbstverständlich trifft dies ebenso die italienischen Balte- nen rm Tale des Astico, wie jene auf den Höhen westlich und ostftch dieses Flusses. Wälkrend dieser Zeit dürfen sich italreni-che Patrouillen zwischen dem Asfico und dem Rio Fredde nicht über ihre Befestiguagslinie hinausbcwegen. widrigenfalls wir die Hilfsaktion einstcllen und die Feuerpause für gebrochen erachten. Falls der königlich italienische .Kommandant hierauf nicht eingeht. verfallen die italienischen Soldaten^ ihrem Schicksal. Die diesbezügliche Antwort wolle ms 2v. September 12 Uhr mittags bei unserer Vorposten- ber^ 191l)For^^ werden. Eile geboten! 25.Septcni^ 2. Abschnittskommando Pedescala, 25. September 1916, 10.45 Uhr vormittags. In der Erwägung, daß die öster- reichijch-unganschen Tnippen ebenso, wie sie ihren Verwundeten zur Hilfe eilen konnten, in der langen Zeit zwischen der Minenerplosron und dem Beginn des italienischen Feuer; aus Menschlichkeit auch den italienischen Verwundeten hätten helfen können, findet es Seine Erzellenz, der Armeekoin- mandant, für angezeigt, die verlangte Einstellung des Feuers nrcht zu bewilligen. Der Generalstabschef, Generalmajor Albricci. Südöstlicher Kriegsschauplatz. In Albanien nichts Neues. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant. * . * Sin neuer Luftangriff aus England. Berlin. 26. Sept. (WTB. Amtlich.) In der Nachr vom 25. auf den 26. Scptenrber hat ein Teil unserer Mari n e lu ft sch iffe den englischen Kriegshafen Ports- m o u t h. befestigte Plätze an der Themse m ü n d u n g sowie militärische wichtige Industrie- und Bahnanlagen Mittelenglands. darunter York, Leeds, Lincoln und Derby ausgiebig und mit sichtbarem Erfolg mit Sprcng- und Brandbomben belegt. Die Luftschiffe sind trotz starker Gegenwirkung unbeschädigt zurückgekehrt. London, 26. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuter,chen Buwans. Amtliche Meldung. S i e b e n L u s t s ch i f f e luchten in der letzten Nacht und heute morgen Englarrd heim. Es wurden die Süd-, s)st- und Nordwestküste angegriffen. Das Haupt-- zret der Angriffe waren die Industriezentren in denr nördlichen Mrdlands. Bis jetzt ist kein Gerücht über die BeschMguüg VM ^-abrcken oder Werken von militärischer Bedeutung eingetrosfen. ^n mehreren Orten wurden eine Anzahl kleiner Häuser zerstört oder beschädigt. Es wird gemeldet, daß 29Personenaetötej worden sirrd. Es wurde kein Versuch unternommen, sich Londons zu nähern. Die Luftschiffe wurden vom Abwehrdienft bekänwst von mehreren großen Jndustriezerltren mit Erfolg vertrieben. London, 26. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Amtliche Meldung. Montag, den 25. September, abends zwischen 107» Uhr und Mitternacht, passierten mehrere Luftschiffe die "Ost- und Nordoftküste. Es sollen in Verschiedenerl Orten der nötbLichen! Grafschaften und des nördlichen Midlands Bomben abgeworfen worden sein. Andere Luftschiffe wurden an der Südküfte signalisiert. Bis jetzt ist kein Schaden oder Verluste an MenschMleben gemeldet. Eine spätere amtliche Meldung besagt: Während der Nacht besuchten feindliche Lustschifse, nmhrscheinlich sechs, die nordöstlichen und südlichen Grafschaften. In den nördlichen und luMtcfou Grafschaften wurden Bomben abgeworsen. Es werden einige Verluste Menschenleben und einiger Schaden gemeldet. Die Ankunst der „vremen" in Amerika. London, 26. Sept. (WTB.) Meldung des Reuter» schen Bureaus. Ein amerikanischer Schleppdampfer erhielt Befehl, nach der Nähe von M o n t a u l i P o i n t zu fahren umeindeutschesHandels-U-Boot nach Newlondon (Connecticut) zu schleppen. Berlin, 27. Sept. Die Ankunft des Handels-U- Boots „Bremen" in Amerika, die den Blattern ans Bremeii bestätigt wird, tvird im „Berl. Lok-Anz." wie folgt begrüßt: Nilii- mehr hat auch das zweite deutsche Haiidels-U-Boot die englische Blockade durchbrochen und ist inr Begriffe, in seinen Bestimuiiulgs- hafen ernzulmisen. Es ist zu hoffen, daß es auch den letzten klcmeii Teil seines Weges glücklich volleardet. Wie der erfolgreiche Führer der „Deutschland", Kapitän König, hat auch Kapitän Schwartz- k o p f f, der einer alteingesessenen Lübecker Fanrilie angebört, den Beweis geliefert, daß Deutschlaiids Seeleute imstande sind, die Wachsamkeft der britischen Wachtschiffe zu täuschen uiid daß die englische Blockade tatsächlich nur auf dem Papier besteht. Die Bilanz der Sommeschlacht nach drei Monaten. Berlin, 27. Sept. Ueber die Bilanz der Sowme- schlacht nach drei Monaten heißt es in der „Vossischen Zeitung : Die feindliche Presse sucht den Eindrilck zu erwecken, als ob die ungeheuren Berluste, die die Engländer und Franzosen bei ihrer großen Offensive an der Somme erleiden, nicht umsonst ge- bracht werden Besonders zu Anfang waren in englischen und N:anzosi,chen Blättern prahlerische Berichte zu lesen über den bedeutenden Geländegewinn, den pmn errringen habe. Bei den hochstrebenden Hoffnungen des Gegners, die an diese örtlichen Erfolge geknüpft wurden, nwge eine Bilanz das bisher tatsächlich Erreichte un Vergleich mit den feindlichen Verlusten im Gewände der nnchterneil Zahlen vorführen. Das von deir Deutschen besetzte und eroberte Gebiet beträgt in Belgierr 29 000 Quadratkilometer: davon haben die Engländer uiid Franzosen bisher e 0,Z vom Hnndert zurückerobert. Und um dieses Resultat zu erreichen, haben die Engländer allein nach vorsichtiger Schätzung von B e g i n n d e r O s f e n s i v c bis zum 15 September an Verlusten 350000 Mann gehabt. Mft den Verlusten der Franzosen zusammen hat also die Enterrte etwa erne halbe Million Mann eingebüßt. Wahrlich, ein hoher Preis. Und wenn die Erfolge der Gegner so weiter gingen dann niüßtcn sie mehr als 1V 2 Millionen Menschen opfern, um der hundertsten Teil des verlorenen Gebietes wieder zu gewinnen. Ein englisches HauptlNttnitionSlagcr irr die Luft geflogen. Berlin, 26. Sept. (WTB.) T Zeitung" schreibt: ic „Norddeutsche Mgcmeinr Nach einem Funkspruch des WTB. aus New York vom ... ........ w, u.« >vv uuj .’vv: 1 / f'/Ull UU Hl ') Oep - tember veröffentlicht die „New York Times" eirw von der Universal Preß-A,slXiation in N«v York veckürgte Nachrickst, in der sie fc 11 »btjuglteoe* o-es ürtriia*:» ^aiuimeurd, Jtn»j, antubit, tn Echan dieser ntüMTt, kurz vor beut 16 August habe sich die Explosion, iwn der man je gehört habe, hinter cftcTt Linien in Fr an kreich ereignet. DerVer- Mtan Munition werbe auf 25 Millionen Dollars (100 Millionen M'arf) gesck>ätzt. Wir sind nach einer Angabe aus amtlicher Quelle in der Lage, tnerzu erläuternd zu bemerken: Eines der größten englischen Mu ntllonslager wurde in monatelanger Arbeit bei Mdruicq, 16 Kilo meter südöstlich von Calais angelegt. Dutzende von Lagerhäusern mtb oci’itöym in verschiedensten Größen, umfangreiche neue Bahn anlagerr, Rampe:: und Ausladestellen entstanden und in ununtere brochener Folge liefen Munitionszüge ein, um das gewaltige Lager zu ftillen. Als nach den ständigen Beobachtungen unserer Flieger me Bauten beendigt und die Räume mit Munition vollgepackt wa ren, erfolgte in der Nacht vomj 20 zum 21. Juli der Angriff unserer Flugzeuggeschwader mit überwältigendem Er wlg. Das ganze gewaltige Munitionslager flog bis zum letzten Schuppen in die Luft. Tiefe Erdtrichter und wliste Trümmerhaufen bezeickmeten den Platz des einstige rmglisckwn Hauptmunftions- depots. In Weiler Umgebung brannten Wohnhäuser, Baracken und Lagerbaute:: nieder. Wohlgelnngene Lichtbildanfnahmen, unserer Flieger vom Tage vor und nach dem erfolgreichen Angriff ließen über Umfang und Bedeutung dieses Werkes der Zerstörung keinen Zweifel. Wenn in dein Brief des britischen Parlamentariers King der Zeitpunkt dieser Katastrophe anscheinend etwas spater gelegt ist, so kann doch angenommen werden, daß es sich Um den Angriff bei Andrnica handelt. Sollte sich indessen eine spätere andere schwere Explosionskatastrophe hinter der englischen Front noch zu getragen haben, so würde sich der Verlust fiir die Engländer verdoppeln. Schließung englischer Häfen. Kopenhagen, 26. Sept.-(WTB. Nichtarnttich.) Zu den Gerichten über eine Schließung der englischen Häfen wird gemeldet, das; der Hafen H arwi ch und einige Machbarorte mit Umgegend für militärisches Gebiet erklärt und für die Schiffahrt und anderen Verkehr geschlossen worden sind. Niemand darf das Gebiet betreten, niemand es ohne Paß verlassen. Der Verkehr mit dem Festlandc erfolgt von den nördlicher gelegenen .Häfen. Die Lebensmittelversorgung in Rußland Kopenhagen, 26. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Wie „Ber lingske Tidende" aus Petersburg erfährt, ist zur Regelung der Lebensmittelversorgung in Rußland abermals ein 'Zentralkomitee gegründet worden, dem Vertreter der Städtever cinigungen, der Semstwovereinigungen, des Zentralkomitees der Kriegsindustrie, des Handels, der landwirtschaftlichen Vereine usw. angehören. In Petersburg und Moskau ist je ein Hilfs .bureau eingerichtet und gleichzeitig ist eine große Anzahl von ,Sonderausschüssen gebildet worden, die sich mit der Herbeischasfung »von Fleisch, Fisch usw. beschäftigen. Das Zentralkomitee verfügt über ein Kapital von fünf Millionen Rubel; das von den verschiedenen Bereinigungen eingezahlt worden ist. Man hat mit diesein 'Zusammenschluß entspreel>ende französische Organisationen nach geahnlt. Der Oberbefehlshaber der russisch-rumänischen Truppen in der Dobrudscha. Berlin, 27. Sept. General Pan soll nach verschiedenen Blättern den Oberbefehl Wer die russisch-rumänischen Truppen in der Dobrudscha übernommen haben. General Iwanow, der nicht mit Pau zusammen arbeiten wolle, gehe an die russische Nordfront. Der Zeppelinangriff aus Bukarest. Bern, 26. Sept. (WTB. Nichtamtl.) Wie der „Temps" aus Bukarest meldet, ist die Donau brücke bei Cer navoda bei dem letzten deutschen Luftangriff getroffen »worden. Die Bomben sollen jedoch nur unbedeutenden Gchaden an gerichtet haben. Der bulgarische Bericht. Sofia, 25. Sept. (WTB.) Arntlicher Bericht vom 25. Sept.; Mazedonische Front. An der Front Lerin-Höhe . Kajmakealan lebhafte • Artülerietätigkeit. Ein Versuch der- feind pichen Infanterie, auf der ganzen Front vorzurncken, scheiterte. ;Im Moglenitza-Tal schwache, für uns günstige Jnsantcriege ff«hte. Zu beiden Seilen des Wgrdar schwaches Artilleuieseuer. fFeiudliche Artillerie, die Brandgranaten auf die Stadt Dojran schleuderte, rief dort einen Brand hervor. Am Fuße der Belasitza .Planina Ruhe. An der Strumafront lebhafte Artilleriekämpse. Ein Versuch von feindlichen Llbteillmgen, auf denr linken Ufer des Flusses östlich Orliak vorzurücken, scheiterte. In einern Kampfe am 23. September ließ der Feind allein vor dem Torfe D o l n o iKaaradjovo über 400 Leichen. An der ätzäischen Küste Rühe. Rumänische Front. Längs der Donau Ruhe. In der »-Dobrudscha rücken unsere Truppen auf der rechten Flanke ^erfolgreich vor und besetzten die Linie Amzartch — Eervell. Ter Feind zog sich nördlich zurück. Aus dem übrigen fDeil dieser Front schwache Artillerie- und Infanterie-Tätigkeit. 'An der Küste des Schwarten Meeres Ruhe. Sofia, 26. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Heeres- verrcht. . azedonische Front: An der Höhe mm Staraneretschkck ^Manma überraschte eine unserer Kolonnen in der Richtung des ^Dorfes Bresnica ein Bataillon des 242. französischen Insanterie- .Regiments und zersprengte es. Sie brachte einige Dutzend Gefan- sgyne, ein Maschinengewehr, Tonrister, Zelte und Bataillonsküchen ,em. Durch einen Bajonettangriff nahmen wir feindliche Schützen MEn bei dem Dorfe Orownic, wo lirir dreißig feindliche Leickstn ^«rfsanden. In der Gegend der Dörfer Pissoderi und Arinensto Mternahincnc wir einen Gegenangriff auf drei feindliche Bataillone, ftne ftch m Einordnung zurtickzogen und aus dem Gelände zahlreiche >!Tote und Verwundete zurückließen. Oestlich von Lerin (Florina) wresen wir drei aufeinander,olgende französische Angriffe ab. Der -erschütterte Feind wich nMer großen Verlusten. Nach zehntögigeft imunterbrochenen Kainpfen, in denen die gesamte serbische D r i n a d i v i s i o n die erbittertsten Angriffe gegen die Höhe .Kaftnatkoalan ausführte, griffen unsere Truppen sie heute bei Tagesanbruch mit großem Schwung an und zwangen sie, sich auf der ganzen Front zurückzuz.iehen. Der Kampf geht unter großen: Erfolg für uns roeiter. Im Moglenica-Tale Kampf der beiderseitigen Artillerien, in dessen Verlauf tvir zahl reiche feindliche Batterien pm Schweigen brachten. ~ " " Zeiten der Belesica Planina Ruhe. An der Sttnnmftont schwaches ArttNerlefeuer. An der ägäischen Küste lebhafte Bewegungen der Kreuzer. Rumänische Front: An der Donau Ruhe. In der Dobrudscha keine Veränderung. Unsere Truppe:: befestigen sich in den von ihnen erreichten Stellungen. An der Küste des Schwarzen Meeres Ruhe. gez. Radoslawow. Aus Griechenland. Athen, 26. Sept. (MB.) Ter Generalstabschef Moschvpulos hat demissioniert. Athen, 25. Sept. (WTB.) Meldung des Reuterschen Bu- reaus: Ven:selos ist heute früh, begleitet von Admiral ^KunZurwtts und mehreren höheren Offizieren :md ?lnbärrgern. Lvou hier abgefahren. Wahrscheinlich begibt er sich nach Kreta 5vvn itro er ftch nach Saloniki begeben dürfte. Die Lage ist -äußerst ernst. ^ Lomdon 26^Sept. (WTB.) „Daily dtews" erfährt aus 21 000 Reservisten aus Kreta und 16000 -Reiermsten von ^Muttlcne. Loamos, Chios und anderen Inseln tmnt Dampfern Saloniki zu erreichen trachten. Die Behörden Dampfer „Syra" im Piräus anzühalten, aber dre Drohende Altung der betvaffneten Kreter, die sich an Bord be- flüTWCh, z:vcn:g dazu, sie die Reise fortsetzen zu lassen. September. (WTB. Nichtamtlich.) „Daily &nmnde" erfahrt aus Athen; Benizelos wird bei feiner Atttuns: aus Kreta :m ^tauun: jeutee ^Lü/tLugei ^uu- 4 > i u 11 a Mat: on erlassen, ir: der er erklärt, daß er sich an die Spitze oer nattonalen Bewegung stellt, um die letzte Gelegenheft für Krone und Regierung, sich an die Seite der Mehrheit der griechischen, Nation zu stellen, zu benutzen. Es wird keine Entthronungs- e r k l ä r u n g veröffentlicht werde::. Benizelos wird auf der ganzen Insel die allgemeine Mobilmachung im Interesse der nationalen Verteidigung anordnen. Hieraus wird er Vcht-ücne, Chios und Samos besuche::, um sich dann nach Saloniki zu begeben. Leonrda, Embericos, der, als der reichste Mann des Landes gilt, hat Admiral Conduriotis mitgcteftt, daß er sein ganzes Vermögen der nationalen Bewegung zur Verfügung stelle. Conduriotis hat vor seiner Abreise nach Athen seine Stelle als Generaladjutant des Königs nieder- gelegt. Aus Italien. Bern- 26. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Unter AWrvhung ttrenger Strafen wird durch Erlaß des italienischen Ackerbaumini- fters verfugt, daß in den erste:: fünf Tagen des Oktober die Erer- vestandeinganzItalienan amtticher Stelle angezeigl werden müssen. rr ^ t ®j Tlcr r?ni rückgeschlagen. Unsere Tr::ppen stellten die ursprüngliche Lage vollständig wroder her mtb nahmen dem Feftrde 129 Gefangene, darunter Offiziere, ab. Der Seekrieg. Madrid, 26. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der „Agenee Havas'ü Ein österreichisches Unterseeboot versenkte die italienische Brigg „Ga ribaldi" (1374 Br.-R.-T.), deren Besatzung gelandet wurde, den englischen Dampfer „Ch arterh nse" (3011 Br.-R.-T.). und den norwegischen Dampfer „Burjord'ü Das italienische Schiff „Be gw( (3026 Br.-R.-T.) wurde gleichfalls worden. torpediert. Die Besatzungen sind gelandet Äu§ dem Reiche. Steigende Einnahinen aus dem Eiseichahnverkehr. Tie „Norddeutsche Mgemeine Zeitung" schildert den Einfluß des zweiten Kriegsjahres auf die w i r t s ch a f t l i ch e Lage des Reiches an Hand der 0>estalttmg der V e r ke h r s e in n a h m e n der Eisenbahnen. Während das erste Kriegsjahr (August 1914 bis Jul: 1915) gegenüber den letzten Friedensiahren im Personenverkehr eine Einbuße von zirka 32 'Prozent zu verzeichnen hatte, zeigt das zweite Krisgsjckhr schon wieder eine, erhebliche Besseruiig. Es erbrachte einen Eiunahmezuwachs von rund 112 Millionen Mark, so daß sich der Mrs fall, verglichen mit dem letzten Friedensjahr, aus 21 Prozent ermäßigte. Eine wesentlich günstigere Errttvicklung zeigte der Güterverkehr, auch er hatte im August und Septenrber 1914 gegenüber den entsprechenden Friedensnwnaten große Ausfälle, erholte sich aber bald wieder, so daß der Airsfall des erste:: Kriegsjähres im Verhältnis zum letzter: Kriegsjahr nur mehr 16 Prozent betrug. Seitdem haben sich die Verhältnisse stetig noch weiter verbessert. Blieben die Einnahmen der Mormte August bis September 1915, wenn auch nur um wenige Prozent, hinter den EinnalMen der betreffenden Friedensmvnate noch tzuritck, so :ouvder: vom Dezember 1915 ab die ftüheren Friedrurseinnahrner: überall überschritten, so daß die Gesamteinnahme des zweite:! Kriegsjähres ftch sogar noch höher stellte als die tz^samteinnahme des im Zeichen der Hochkonjunktur stehenden Vergleichsfriedensjahres 1913/14. Es betru.frn nänllich die Güterverkehrseiirnahmen rund: Mgust 1913 bis Juli 1914 2,226 Milliarden, August 1914 bis Juli 1915 1,863 Mllllarden, Augifft 1915 bis Juki 1916 2,255 Milliarden Mark Be: der preußischen Eisenbahnverwaltimg ist diese günstige Entwicklung nur zum geringeren Teil auf die Einnahme des Militärverkehrs, in der Hauptsache vielmehr auf die großen Transport- bedürmrsse der neuentstandenen Kriegsindustrie usw. zurückzuführen. * Berlin, 26. Sept. (MB. Amtlich.) Die Beschlagnahme von Pflaumen und Aepfeln führte bislang nicht zu idem gewünschten Erfolge, so daß die beabsichtigte baldige Aufhebung der Anvrdmmg nicht möglich war. Der Grun^X ist der, daß in einer Reihe von Bezirken die Ware zur«gehalten wird und die An- Am^idenlÄlerunLan die mit der Verfügung über das beschlagnahmte . ^^'Obst beauftragte Kriegsgesellschast für Obstkonserven und Marnieladen zögernd erfolgt. Da auch der festgesetzte verhältnismäßig hohe Preis nicht dazu fichrte, die Anlieferung zu beschleunigen, wird erwogen, die Höchstpreise für Pflaumen in nächster Zeit erheblich herabzusetzen. Aus Stadt und Land. Gießen, 27. September 1916. Die neue Kriegsanleihe. Man kann sich nicht genug'verwundern, fvelche Vtärchen im Zusammenhänge mit der neuen .^egsarlleihe besonders unter der ländlichen Bevölkerung sich gebildet haben. So sagen die Besserwisser: „Zeickinet nicht! Ä>enn der Staat kein Geld mehr hat, muß der Krieg aufhören; hat er viel Geld, so denkt er nicht daran, aufzuhören und lvird im Gegenteil noch die älteren Jahrgänge eiWerufen." Solckien Märchen erttgegenzu treten und in freier Aussprache alle die Kriegsanleihe betreffenden Fragen zu erörtern, hatte der Oberbürgernreister für gestern abend die Giehener Bürgerschaft zu einer öffentlichen Versammlung im Saale des Gasthofes Fürstenhof eingeladen. Der Saal rvar vollbesetzt von wackeren Männern und ovuui.li, ülLl'U oiuiuiif, lUiii uet uptoarycuueiiita m egrüf;uugsansprache hervorhob, etwas gilt in der Gemeinde, und die ihren Einfluß auf Verwandte und Bekannte, zumal auf dem Land, wo die unsinnigen Gerüchte am wildesten unrlaufen, wohl gelterrd zu machen vermögen. Wer den begeisterten Worte:: Geheimrat Ecks gelauscht hat, wird nicht zögern, dem Vaterlcrnde, dem er das Blut seiner Söhne anvertraut hat, auch sein Kapital anzuvertranen^ für das jegliche Sicherheit geboten ist. Fragen, die aus dem Kreise der Anwesenden heraus, so von Lehrer Valentin Müller, Rentner Berg, Lehrer Hermann Schmidt, Gastwirt Rahne selb, Obermeister Sack und August Noll gestellt wurden, wurden sachlich und fachmännisch beantwortet von Geheimrat Eck Bankdivektor Heichelheim, Justizrat G r ü n e w a l d, Reichsbantdirektor Müller, Gewerbebankdirektor Arnold und B^irkssparkassen- direktor Zacheis. Es sprachen noch die Herren Stadtverordneter Krumm, Bindewald, Handelskammersyndikus Dr. Zeidler, Prof. Dr. Skalweit. Geheimrat Eck forderte in machwollen Schlußworten nochmals vollstes Vertrauen. Somit klang die Versammlung in die Zuversicht aus, daß auch die 5. Kriegsanleihe eine gewonnene Schlacht über unsere Feinde bedeuten und danrit den Krieg nicht ver- länger::, sondern verkürzen wird. Einen eingehenden Bericht Wer den Verlaus der Versammlung werden wir in unserem Scrms tags blatte der- öffenllichen. * •• Amtliche Personalnachrichten. In den Ruhe- stand wurde versetzt am 16. September der Lehrer an der Volksschule zu Psaffen-Beerfurth im Kreise Erlach Karl Freund wegen geschwächter Gesundheit. — Uebertragen wurde am 22. September der Schulamtsaspirantin Luise Treiber aus Darmstadt eine Lehrerinstelle an der Volksschule zu GroftKarben, Kr. Friedberg. Kriegsanleihe-Sparkarten. Die Sparkarten «ngnen ftch vorzüglich zu Weihnachtsgeschenke::. Nur mußten sre schleunigst, d. h. in den alleniächsten Tagen, entnommen werden, noch der Kriegsanleihe zugnl zu kommen; sie sind ber den Sparkassen sowie bei den Spar- und Darlehnskaffen erhält-, llch und lauten auf 2, 3 und 10 Mark. e 111 m a n am 30. September d i e U h r? Darüber schreibt em Uhrewachmann: Man stellt alle Taschenuhren eine Stunde zuruck, ebensalls die Wand- und Standuhren ohne Schlagwerk. Bei Wand-^ und Standuhren mit Schlagwerk stellt inen den Pendel eine Stunde still. Uhren mit Schlagwerk und Wecker, welche man nicht stillstellcn kann, stellt man 11 Stunden vor. .... ^ lachtu n g en. Es sind hneberfjoÜ Beschwerden »ber das Verbot des Hausschlachtens vorgebracht worden. Demgegenüber ist hervorzuheben, daß Hausschlachtungen grundsätzlich ^ooe r. zu gelassen smd. Das Mästen von Schttveinen für den eigene:: Bedarf :st [dyt erwünscht. Auch sind die haussck>lachtenden Selbst- verwrger bedeutend rm Vorteil. Dem: einmal erl-allen sie das fletsch des ersten von ihnen innerhalb eines jeden V a h r e s. geschlachteten Schweines — und um Sch:reine handelt ftch meistens mit seinem Schlacht gewicht nur zur Hälfte und redes weitere Schwein nur zu drei Fünfteilen des Schlachtgewrchts angerechnet. Sie haben also das erstemal das halbe Fleisch und später zwe: FnWterle desselben vollständig fleischkar- tenfre:. sodann erfolgt die Llusrechniung in der Weise, daß immer angenonnnen wird, in dem I!omr:nalverband komme die höchste zulä,s:ge Menge an Fleisch zur Verteftung, während dies erfahrungsgemäß fmmt der Fall sein wird. Mft anderen Worten, der dre Hans schla ch tun g vorne hmende Selbst- versorgerdarf mehr Fleisch verzehren wie die ^J. 9 C n Kreiseingesessen en. Diese Vorteile dürfen allerdings mir denjenigen zugestanden werden, die das zu schla ch tende D:er wenigstens sechs Woche:: in ihrer Wirtschaft gehalten) wert. Als solche werden im wesentliche:: nur die Landwirte m Betracht komuren. Jeder, der eine Hausschlachtung vornehmen will, wird in seinestt eigenen Interesse handeln, wenn er sofort wieder ein oder mehrere Ferkel eiglegt, um sich auch für später- der .Hausschlachtung zu sicherm Daß d:e Dchörden die ihne:: übertragene Prüfung wohlwollend vornehmen werden, ^bedarf wohl keiner besonderen Erwähnung D:e Ausgabe der Brot-Fleisch- Butter- ^ett-und Zuckermarken findet Freitag, den 29. September 1916 und Samstag, den 30. September 1916 statt. Im Jntereffe der schnellsten Zlbferügnng liegt es, die im Mzei-gentelle angegebenen Zellen genau eiu^uhalten. rr ** 3m Lichtspielhaus, Bahnhoffttaße 34, tritt Maria Earmi V o l l m ö l l e r, eine der bedeutendster: dramatischen Kräfte der FilmiSunft, in ihrer neuesten Schöpfung „Die rätelljafte Frau" oder die Tragödie einer schuldlosen Frau aus. Das Beiprogramm weist außerdem eine zeitgemäße Ausnahme von der Donau aus, em entzückendes Lustspiel „Fräulein Puppe, meine Frau" und ein Drama „Ihre Fveundfttt'. Wir weffen besonders daraus hin, daß am Samstag Fräulein Ada WMa in einer Mililär- humoreske „Mama hat es gewollt" persönlich auftveten wird. Landkreis Gießen. m. All end orf a. d. Lda.. 27. Sept. Für die 5. Kriegs- a n l e i h e find von vierzig hiesigen Schülern bereit« über tausend Mark etngezahlt worden. Weitere Einzahlungen stehen noch in Aussicht. *• Da »bringen, 27. Sept. Musketier Wilh. Weimer :m Jnf.-Rgt. Nr. 222, i, Komp., Sohn des Schmiedemeisters Weimer, wurde mit der Hessischen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Weimer gehört schon seit Kriegsausbruch diesem Trilppenteile an. ÜI L a n g - G Ü n s, 26. Sept. Dem Unteroffizier Emil Hock beim Jnf.-Rgt. 116 wurde das Eiserne Kreuz 2. Klaffe verliehen Die Hessische Tapferkeitsmedaille hat er schon früher erhalten. Emil Hock ist der Schwiegersohn des Spenglermeisters Brücke! dahier Nonnenroth, 27. Sevt. Landsturmmann Wilhelm Beck I., 12. Komp. Jnf.-Rgt. Nr. 221, der seit dem 15. Juni als vermißt gemeldet wurde, hat jetzt seiner Familie mitgeteilt, daß er ich in russischer Gefangenschaft befindet. Kreis Büdingen. Fc. Büdingen, 27. Sept. Der Metzgerverband für den Kre:s Büdingen gibt von jetzt ab lausend größere Meng«: Kriegs wnrst und Fleisch ab. Die Waren müssen an de:: Herstellungsorten in Büdingen und Nidda abgeholt werden. Es kosten; .Kriegswnrst, BlWvurst mft 50»o Kartoffelzusatz, das Pftrnd 85 bis 90 Pfennig; Fuldaer Preßkopf oder Leberwurst, germichert, den Selbstkosteripreis; frisches ladenreines Rind- und Schweinefleisch 1 20 bis 1,50 Mark das Pfu:ü. Diese Fleischwareu haben noch den Vorteil, daß sie den Gemeinden auf den Fleischbezug nicht an gerechnet werden. B o r s d o r f, 27. Sept. Der Gefreite Hemr. Michel be- indtt sich in russischer Gefangenschaft. Er ist in einer Zementfabrik als Schmied beschäftigt. Michel war vor dem Kriege im Ruhrgebiet in verschiedenen Fabriken als Schmied tätig. X Nidda, 28. Sept. Eine große Seltenheit ist es, wenn in: Herbst die Borsdorfer Bauern nicht einige Waggons Aepfel aus den: hiesige»: Bahnhok verladen. Zu diesen Raritäten zählt der diesjährige Herbst. Daß, was an Aepfeln geerntet wird, reicht kaum für die einzelnen Fannlien. Mancher Borsdorfer Landwirt, der voriges Jahr bis zu 200 Zentner Aepfel geerntet bat, erhält dieses Jabr kaum seinen eigenen Bedarf. Die Borsdorfer Aepfel find von jeher sehr begehrt. Kreis Alsfeld. oz. Gleimenhain, 27. Sept. Ans dem Felde der Ehre starb den Heldentod Musketier Ernst Kalbfleisch, der Sohn unseres Bürgerineisters. Mit ihm ist das dritte Opfer aus unsrer Geineinde zu beklagen. oz. Schladenbach, 27. Sept. Der jett Aniang des Weltkrieges im Felde steheiide Friedrich Fröhlich vom Landwehr. Regiment iltv. iib wurde wegen l)etuoivagenben Leistungen mit der TapferteitSn, edaille ausgezeichnet. Fc. Aus dem Kreise Alsfeld, 27. Sept. Tie Schüler z e i ch n u n g fiiT die fünfte Kriegsanleihe ergab rm Kreise Alsfeld in der Schule in Schwabenrod, 3355 iOTarE, in der euv- flassigen Schule in Lehrbach 2700 Mark (geaen 400 Mk. bn der vierten Anleihe) und in der einklassigen schule in Erbcnhausen 2225 Mark Ein besonders gutes Ergebnis. Kreis Lauterbach. ^Nieder Rdoo s, 25. Septemlrer. Am vorigen. Tonn-erstag gingen einein hiesigen Lairdmanne mit einem hochbeladenen Wagen tz-ruäit die beiden Pferde durch und rasten m mlber Flucht davon. Im Dorfe rannten sie gegen den Pfosten eines Hansgiebels, so daß die Teichsel entzwei brach Dem zweijälwigen Fohlen schlug das abgebrochene Stück berde Vorderbeine entzwei, so daß es der Pferdemetzgerei zu Fulda überführt werden mußte, uni dort abgeschlachtet zu werden. Das andere Pferd war ebenfalls an den Beinen derart zugerichtet, daß es nach Gießen in die Klinik gebracht werden mußte. ^ ^ rt. Schlitz, 27. Seht. Dieser Tage hatten 70 Verwundete der Fuldaer Lazarette bei prachtvollem .Herbstwetter eine Wagenfahrt hierher zum Besuch unseres alten Städtchens unternommen. Unterwegs wurden sie in dem noch preußischen Ort Vichelsrambach von den Dorfbeivohnern mit Kaffee und Zwetschenkuchen reichlich bewirtet. Hier entkommen, fanden sich die Venvundeten als Gäste der Gräfin Wilhelm von Schlitz in der Brauerei Guntrum zu einem gemütlichen Zusammensein ein, woran auch die zurzeit hier weilende Großherzogin von Oldenburg, Gräfin Msabeth von Schlitz, Bürgermeister Zinßer, sowie die dingehörigen des hiesigen Lazaretts samt dem Lazarettv-orstand teilnahmen. Bürgermeister Zinßer hieß in einer Begrüßungsansprache die verwundeten Feldgrauen herzlich willkommen und schloß mit einem Hoch auf den Kaiser. Ein Verwendeter darrkte für die freundliche Ausnahme und ließ das Vaterland hochleben. Später erfolgte die Besichtigung der Stadt und eine photographische Aufnahme der Teilnehmer. Voll Dank kehrten dann die lieben Güstte wieder nach >Fulda .zurück. Kreis Schotten. — Schotten, 27. Sept. In den nächsten Tagen findet die diesjährige Ergänz unqsrvahlvonKreistagsabgeord- n e t e n des Kreise? statt. B oben Hausen II, 27. Sept. Der Gefreite Gustav Schuchhardt, Sohn des hiesigen Lehrers Schuchhardt, wurde mit dein Eisernen Kreuz 2. Klasse und der hessischen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Er ist nun zum Unteroffizier befördert worden Die gleicben Auszeichnungen und Beförderung erhielt der Gefreite Karl Scharmann von hier. — In unserer Gemeinde sonne in dem benachbarten Wohnfeld haben sich annähernd 60 Familien bereit erklärt, während der Herbstferien der Schulen in Offenbach unentgeltlich Schulkinder aufzunehmen. Den er- holungsbedürftigen Kirrdern kann auf Wunsch ihre Ferienzeit verlängert werden. Dieser Tage sind nun unsere kleinen Gäste hier an gekommen ; durch die beide!« hiesigen Lehrer Baum und Schuchhardt waren bereits alle Vorbereitungen getroffen worden. Liebevolle .Pflege uird Erholung werden sie finden. -f- E i ch e l h a i n , 27. Sept. Dem Oberleutnant und Kompagnieführer Lehrer Julius Silz im Landw.-Jni.-Rgt. Nr. 116 wurde, nachdem er mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und der § Hessischen TapierkeitSmedaille ausgezeichnet worden war, nun auch das Eiserne Kreuz erster Klaffe verliehen. Silz ist seit einigen Jahren an der hiesigen Schule tätig. 8 Herchenhain, 27. September. Flieger Ernst Appel, Sohn des Jiohannes Appel III. Tampfdreschmaschinenbesitzer von hier, welcher seit Februar 1015 bei einem Avmeeflug-Park im Osten steht, wurde in diesem Frühjahr zum Gefreiten und nun auch zum Unteroffizier befördert. — Bei dichtb-esetzten Kirchenstühlen 1fielt gestern morgen im hiesigen Gotteshause Pfarrer Römer seine Abschiedspredigt. Jedem der hierzu erschienenen Kirchsviels- -ünwohner war es von Herzen leid, seinen Pfarrer zum letztenmal tün der .Kanzel 'herunter sprechen zu hören. Man sieht ihn nur -ungern von hier scheiden. Pfarrer Römer war 81/4 Jahr hier tätig und übernimmt nun seine neue Anrtsstelle in Ulfa. = lllrichftein, 27. Sept. Vom 1. Oktober 1916 ab verkehrt die Personenpost: Engelrod—Ulrichstein—Schotten wie folgt: jEngelrod ab 8.45 Uhr vorm., ab Rebgeshgin 9.05 Uhr, an Ulrich- istein 9.30 Uhr, Ulrichstein ab 9.40 Uhr vorm., ab Wiesenhof 10.00 Uhr, ab Rudingshain 10.55 Uhr, an Schotten 11.30 Uhr vorm. Die 'Zeit der Rückfahrt bleibt unverändert. Kreis Friedberg. Friedberg, 26. Sept. (WTBH Aus dem Offizier-Gefangenenlager sind am Nachmittag des 25. d. M. drei englisch« Offiziere entwichen. Ihre Spur ist bis Friedrichsdors im fTaunus verfolgt. Von dort scheinen sie sich nach, Frankfurt a. M. gewandt zu haben. Zwei von ihnen trugen auf der Flucht deutsche iInfanterie-Offiziersunisvrm, diu dritte dunkelblauen Zivilanzug führte eine Aktenmappe mit sich. Es ist aber nicht ausg«- daß jetzt alle drei in Zivil reisen. Einer der Entwichenen >t gut Deutsch. kd. Bad-Nauheim, 27. Sept. Das letzte Sinfoniekonzert der Kurkapelle findet am Donnerstag, den .28 September, abends 8V4 Uhr, im Konzerthaus statt. Für diesen letzten großen Konzertabend der Sommerspielzeit hat Professor Winderft ein, der sich an diesem Abend verabschiedet, noch- vmls eine ebenso schöne als interessante Vortragsordnung ausgestellt. Im 1. Teil spielt Konzertmeister Drumm das Violinkonzert von Brahms erstmalig. Im 2. Teil wiederholt Pros. Wrnderstein aus vielfaches Verlangen Max Negers Variationen Über ein Thema von Mozart, denen er noch Richard Wagners gewaltige Tannhauser-Ouvertüre folgen läßt. Es ist zu hoffen, daß ein volles Haus die künftlerffchen Mühen des Abends lohnen wird. da». Bad-Nauheim, 26. Sept Dem Gefreiten Rudolf Wörner im 1. bayerischen Ulanen-Regiment wurde da? Verdienstkreuz 3. Klaffe mit Krone und Schwertern verliehen. — Tie Oberschwester Emmy Stadelmann und die Schwestern Paula Sch erb, Anna Beck und Nelli Tielemann, sämtlich vom Teil-Lazarett „Eleonoren-Hofpiz", wurden mit dem Militär-Sanft tät-kreuz ausgezeichnet. nt. Ober-Wöllstadt, 27. Sept. Dem Sohne unseres früheren Bürgermeisters, dem Grenadier Theodor G 0 n d 0 l s, vom 1. Garde-Reserve-Regnnem, der schon beinahe zwei Jahre im Felde steht, wurde sür hervorragende Tapferkeit die Hessische Tapferkeits- medaitle verliehen. — Kaum ist die Trauernachricht verklungen, daß Landwirt»Rudolf Schütz, einziges Kind seiner Eltern, Phil. Schütz, gefallen ist, so kommen zwei weitere Trauernachrichten. Den Heldentod fanden: Unteroffizier Erwin Walter, Sohn, des verstorbenen Lehrers Walter, und Josef F e n e r b a ch , Sohn des verstorbeneil ZimmermeisterS Johannes Feuerbach. :: P 0 h l - G ö n s, 27. Sept. Vergangenen Sonntag fand hier ein G u st a v - A d 0 l f - G 0 t t e § d i e n st statt, in dem Pfarrer Weiß. Bieber die Festpredigt hielt und außerdem Pfarrer L 0 0 s- Butzbach und Pfarrer M ö b u s - Ostheim redeten. Dle erhobene Kollekte betrug 156 Mk., von denen 100 Mk. für Heusenstamm, 31 Mk. für Viernheim und 2b Mk. für Siebenbürgen verwandt mit seiner Religion vereinbaren konnte, zu tot Rechen greifen, wenn sein Grummet einigermaßen gut geerntet werden sollte. D« vorzügliche Futterernte nnrd es dem Bauern ermöglichen, wreoer Jungvieh zu züchten. Die Kartoffelernte ist bereits im Gang. Sie scheint einen guten Ertrag zu liefern. Ddanche Sorten haben wegen der übergroßen Feuchtigkeit gelitten, so daß wohl dcrmtt gerechnet werden muß, daß ein gewisser Prozentsatz rn Fäulnis übergeht, während die Güte der Sorten, wie „Hassia" und „Vater Rhein" durch die naßkalte Witterung wenig beein-' flußt wurde. Der Ertrag der Obsternte ist meist recht gering. Biele Aepselsorten sind klein und fleckig. Ueberoll ist man ebenf mrt dem Honigkochen beschäftigt, uiid schon jetzt zeigen sich hiev und da die Schattenseiten der neuen Kessel. Momchem fällt es sel)r schwer, sich von seinem alten Kupferkessel, der sich beim Wurst-, sowie Muskochen ausgezeichnet bewährte, zu treimen. Möge uns der Herbst noch eine Reihe sonnenhelle Tage senden', daß die noch einzuerntenden Früchte in trockenem Zustande geborgen werden können. Starkenburg und Rheinhessen. ** Darmstadt, 26. Sept. Der Staatssekretär des Reichsschatzamts Graf von Roedern traf gestern vormittag hier ein und wurde kurz bor 4 Uhr in der Wohnung des Staatsministers vom Groß Herzog urtb darauf von der Gvoßherzogin empfangen. Das Großherzogspaar und Graf von Rvedern nahrnen beim Staatsminister das Frühstück ein, zu dem auch die Minister mit ihren Damen geladen waren. Kreis Wetzlar. ra. H 0 h e n s 0 l m s , 27. Sept. Interesse für die Zusammenlegung der Felder und die Erkenntnis der großen Bedeutung derselben für «men ergiebigeren Ackerbau geht wohl kaum einem' Landwirt unseres Kreises ab, welchem Umstande es auch znzusch-veiben ist, daß jetzt bis in der kleinsten Gemeinde der Bürgermeisteret. Hohensolms die Zusammenlegung der Aecker und Wiesen durchgeführt ist. ra. K l e i n - A l t e n st ä d t e n. 26. Sept. Dem Bahnarbeiter Neuhaus Hierselbst wurde das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen. Hessen-Nassau. Die Beisetzung des Prinzen Friedrich Wilhelm von Hessen. Cronberg i. T., 26. Sept. (WTB.) Um lOh? Uhr vormittags begann sich die Kirche zu füllen. Als erster fuhr Prinz Friedrich Carl mit feinen Söhnen vor, während Ihre Königliche Hoheit die Frau Prinzessin mit ihren Schwestern, der Herzogin von Meiningen und der Prinzessin von Schaumburg-Lippe folgten. Es ttafen ferner ein: der Großherzog und die Großherzvgin von Heffen, der Großherzog und die Großherzogin von Baden, die Großherzogin Adelheid von Luxemburg, der Kommandierende General des 18. Armeekorps, Frhr. von Gall, mit seinem Stab«, Regierungspräsident von Meister, Landrat von Bernus u. a. Anwesend waren auch drei Ulanenoffiziere, die als Kameraden des gefallenen Prinzen mit ihm im Felde standen. Pfarrer Aßmann hielt die Trauerrede. Nach Schluß des Gottesdienstes trugen die Ulanen, die am Morgen den Sarg am Altar der Kirche niedergestellt hatten, ihn nach der Burgkapelle, wohin nur die Familie folgte. * ha. Biedenkopf, 27. Sept. Dem Drogisten Rich. Kramer Hierselbst wurde die Note-Kreuz-Medaitle 3. Klasse verliehen. = Frankfurt a. M., 26. Sept. Am Hellen Tage wurde heute in einem Geschäft an der Zcil ein frecher R a u b ü b e r f a l l verübt. Kurz vor 5 Uhr betrat ein gutgckleideter Mann in den 30 er Jahren das Posamentengeschäft von Cohn, Zeit 13. Ehe sich's die allein in dem Raum anfhaltende Verkäuferin, Frau Johanne Blank versah, erhielt sie von dem Menschen einen wuchtigen Fausthieb aus den Kopf, so daß sie sofort besinnungslos zu Boden stürzte. Dann steckte ihr der Räuber ein Tuck in den Mund, um sie am Schreien zu verhindern. Als Frau Blank nach längerer Zeit wieder zur Besinnung kam und um Hilfe schrie, war der Mann unter Mitnahme der gesamten Ladenkasse verschwunden. Die sofort aufgenommene Verfolgung des Räubers blieb bis jetzt ergebnislos, da die Frau infolge des Uebersalles noch' nicht inr- stande ist, eine Beschreibung des Täters zu geben. — Kommerzienrat Wilhelm Flinsch und Stadtrat Heinrich F l i n s ch feierten mit ihren Gattinnen, zwei Schwestern, an einem Tage das goldene Ehejubiläum. Den beiden noch sehr rüsttgcn Paaren wurden reiche Aufmerksamkeiten zutell. Der Kaiser verlieh ihnen die Ehejublläumsmedaillc. Fc. Wiesbaden, 27. Sept. Nach dem Genuß eines Rollmopses^ also an Fischvergiftung, verstarb dahier die ehemalige Kaiserlich Russische Hofopernsängerin Frau Lacroix-Orlvff. Tie Verstorbene, als die Tochter eines deutschen Oberförsters Weyer mit Namen in den baltischen Provinzen geboren, war in Petersburg früher eine gefeierte Sängerin. Zuletzt wirkte sie als Lehrerin am Lyzeum in Bordeaux. Seit Kriegsausbruch nahm sie mit ihrer Mutter in Wiesbaden Aufenthalt. zsd. Dillenburg, 26. Sept. Vorgestern abend war die Stadt, soweit sie auf elektrischen Strom angewiesen ist, etwa 2 Stunden ohne Licht. Die Ursache war eine Störung in der Leitung an einer Station in Niederscheld. Infolgedessen lagen auch Niederscheld und Nikolausftollen im Dunkeln. Besonders unangenehm wurde das Fehlen des Stromes aus dem Bahnhof empfunden. Als die Störung V4IO Uhr wieder beseitigt war und die Lampen^ wieder aufflammten, gab. es noch eine Ueberraschung dadurch, daß die Abendglocke auf der p-rDtestanti scheu Kirche, die elektrisch geläutet wird Und sich selbsttätig um 8 Uhr in Bewegung setzt, aber infolge des Ausbleibens des Stromes still geblieben war, bei Wiederkehr desselben plötzlich ihre Stemme erschallen ließ und erst auf energisches Zufassen des Kirchendieners wieder schwieg. Und sie hatte es doch nur gut gemeint. X. Knffel, 27. Sept. Der Landesausschuß hat beschlossen, daß die Verwaltung des kurhessischen Schatzvermögens auf die 5. Kriegsanleihe 6 Millionen Mark zeichnen soll gegen 5 Millionen für die 4. Kriegsanleihe. ul. Arfurt b. Villmar, 27. Sept. (Eisenbahnunfall.) Am Samstag ereignete sich am Bahnübergang nach der Lahnfähre ein bedauerlicher Eisenbahnunfall. Ein. Landwirt wollte mit einem von zwei trächtigen Kühen gezogenen Fuhrwerk, auf dem seine Frau Platz genommen hatte, den Bahnübergang überschreiten. Als sich der Wagen mitten aus den Gleisen befand, gewahrte die Frau einen Triebwagen, der in scharfer Kurve um den Berg herumfuhr. Sofort erfaßte sie die Situation und rief ihrem Mann zu, vorwärts zu fahren, während sie selbst rückwätts vom Wagen sprang. Im gleichen Augenblick hatte der Triebwagen das Gefährt erfaßt und zerttümmert. Die beiden Kühe wurden getötet, während Mann und Frau unverletzt blieben. Der Schaden durch Verlust der ttächtigen Tiere wird auf 5000 Mark geschätzt. Das Unglück wurde dadurch verursacht, daß die Schranken nicht geschlossen waren. ul. L i m b n r g, 27. Sept. Die Bediensteten der hiesigen Eisenbabn-Hauptwerkslätte haben auf die 5. Kriegsanleihe bis jetzt 24 600 Mark gezeichnet. Die Werkstättenlehrlinge haben an die 1000 Mark aufgebracht. wurden. nt. R 0 dheim v. d. H., 27. Sept. Bereits feit 7 Wochen war der Ersatzreservist Richard Köbel, der in Galizien gekämpft hatte, vermißt Dieser Tage erhielt nun die Ehefrau die Nach- von ihrem Manne, daß er sich in russischer Gefangenschaft befinde. 0-0 V i l b e l, 27. Sept. Der Wehrmann Fritz Schaub von hier wurde wegen Tapferkeit vor dem Feinde zum etatmäßigen Unteroffizier befördert; ferner wurde ihm die Hessische Taoferkeits- medaille und das Eiserne Kreuz 2. Klaffe verliehen. Ebenso wurde dem Fahrer bei einer Minenwerfer-Abteilung Fritz Erd von hier -ie Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen. * Aus der Wetterau, 27. Sept. Die Grmnmelernte ist Deotbigt. Wenn auch ein Teil des Grummets ftrfolge der ungünstigen Witterung an Güte eingebüßt hat, so ist doch der tveitausl Avößte Teil gut erngeevntet tvordcni. An Sonntagsruhe durfte der Ärndwirt allerdings nick)t denken: denn der Wettergott öffnete in der Regel von Mmtag bis Freitag seine Schleusen. Schließlich^ fernste selbst derjenige Landwirt, der die Sonntagsarbeft nicht J Gcrschtssaal. ö. Mainz, 27. Sept. Unter dem Vorsitz des Herrn Land- gerichtsral Eller begannen vorgestern die Schwurgerichtssitzungen für das dritte Quartal. Es sind nur zwei Fälle zur Aburteilung vorgesehen. Heute hatte sich der 46 jährige Apotheker Hch: Sandmann aus Todenau, wohuhast in Riainz-Kafiel, ivegen Abtrei- oung zu verantworten. Der Angeklagte halte in Kastel ein Drogen- geschäft. Die Verhandlung fand unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt. Die Gesckpvorenen hejahten die Schuldfrage. Oberstaatsanwalt Dr. Stigell beantragte 4 Jahre Zuchthaus, der Verteidiger Dr. Neumann mildere Strafe. Das Gericht war der Ansickst, daß der Tod der Frau nicht auf den Eingriff des Angeklagten zurückzuführen sei, seine Handlung sei aber eine ehrlose. Da der Ange- llagte über einen guten Leumund verfüge, könne aus eine geringere Strafe als die beantragte erkannt werden. Der Angeklagte wurde zu 2 Jahren Zuchthaus, abzüglich 4 Monaten Untersuchungshaft, J intö 5 Jahren Ehrverlust verurteilt. Israelitische Religionsgemein-e. Golresoieuft in der Synagoge (Süd-Anlage). Donnerstag, den 28. und Freitag, den 29. Sept. 1916: Neujahrsfest. 1. Tag. Vorabend: 7.00 Uhr. Predigt. Morgen»; 8.00 Uhr. Predigt: 9.15 Uhr. — 2. Tag. Borabend. 7.00 Uhr. Morgens: 8.00 Uhr. Samstag, den 30. September 191«. Vorabend: 6.45 Uhr- Morgens: 8.30 Uhr. AbendS: 7.15 und 7.50 Uhr. — NB. Während der Predigt ist de» Eintritt nicht gestattet. Israelitische Religionsgesellschaft. Donnerstag» den 28. und Freitag, den 29. Sept. 191«. Neujahrsfest. 1. Tag: Vorabend: 6.45. Predigt. Morgens: 6.55. Predigt. Nachmittag 4.90. — 2. Tag: Vorabend: 7.50. Morgens: 6.55. Sabbatfeier den 30. September 1916. Vorabend: 6.30. Morgens: 8.30. Predigt. Nachmittag : 4.00. Sabbatausgang: 7.50. Wocheugottesdieust Morgens 5.15, abends 5.3«'. Meteorologische veobachtungen der Station Gietzen Sept. 1916 0^3 'r' C-O C " D »- c ■- ft r-> ÖV ft a: 0 ~ ft 5* 2 Oo 2 2 03 0 3 35 5 ÜD cs s -2 c JO 1 0 •c + Z 5Ü2 M -0 cs Wetter 26. 3" _ 18,8 11,2 69 5 Sonnenschein 26. 10" — 14,7 12.0 96 — — 0 KlarerHimmel 27. »» 1 ~ 12,7 10,0 91 2 Sonnenschein Höchste Temperatur am 2b. bis 26. Sept. 1916: 4- 18.9° C. Niedrigste „ „ 25. „ 26. . 1916:+ 7,7 0 C. Niederschlag 0,0 mm. _ Letzte Nachrichten. Die bevorsteheude Kunzlerrede. Berlin, 27. Sept. Der „Berl. Lok.-Anz." schreibt: Der Kanzler wird aM Donnerstag im Reichstag bald nach Beginn der Sitzung das Wort zu einer längeren Rede ergreifen, um dem Hause in üblickwr Weise über die politische, wirtschaftliche urid nicht zuletzt über die milftärrsche^ Lage Mitteilungen zu machen. Insbesondere wird Herr von Bethmann Hollweg auch auf unseren neuen Feind Rumänien und dessen Eintteten in den Krieg auf gegnerischer Seite zu sprechen kommen, um die sich daraus ergebende politisch-milftärische Situation des Näheren zu beleuchten. Wenn von einigen Seiten angenommen wird, daß es sich hierbei um eine „große Rede" im Sinne besonderer Enthüll uir gen handeln werde, so glauben wir demgegenüber darauf Hinweisen zu sollen, daß der Reichskanzler in seinen Ausführungen im großen und ganzen sich rm Nahrnen der letzten Kfiiegsrede im Reichstage halten wird. Das gllt insbesondere auch von der Fr jeden s - frage, die der Kanzler in seiner Rede nur streifen wird. Man nimmt aber an, daß auch die polnische Frage am Donnerstag den Reichstag beschäftigen wird. Die Feinde weisen eine Friedensvermittlung von sich. i. Köln, 27. Sept. Tie „Köln. Ztg." meldet aus Zürich: Aus dem 5)aag wird berickstet: Ter englische und ftanzösische Gesandte haben der Haager Regierung erklärt: jeder Versuch einer neutralen Friedens Perm ittelung im gegenwärtigen Zeitpunkt werde vom Vierverbande als unfreundlicher Akt betrachtet. Eine ähnliche Erklärung soll allen neutralen Regierungen abgegeben worden sein. Tie Erklärung stellt ein Eingeständnis des deutschen Sieges dar. Asquichs Befinden verschlimmert. Kopenhagen, 27. Sept. Nach, einem Londoner Telegramm hat der Gesundheitszustarck» Asguiths in letzter Zeit viel zu wünschen übrig gelassen. Infolge des kürzlich erfolgten Verlustes seines ällesten Sohnes an der Front in Frankreich verschlimmerte sich das Befinden des Mirchterpräfidenten in den letzten Tage^r dermaßen, daß die 2lerzte ihm dringend rieten, für längere Zeit vom Amte zurückzutreten. Griechischer Protest gegen die Zensur des Vierverbandrs. Be rn, 27. Sept. Die griechische Regierung hat eine Zirkulardepesche erlcfifen, in der sie darauf hinweist, daß sie infolge der ftanz-öfisch-englischen Zensur nicht mehr in der Lage sei. tue aus Athen ausgehenden Meldungen zu überprüfen und infolgedessen jede Verantwortung für die Richtigkeit des Inhalts ablehnen müsse. Die „Bremen" in Amerika. DDP. Berlin. 27. Sept. Als Reiseziel hatte sich, so sagt das B. .T., die „Bremen" wie leicht erklärlich, einen anderen Hafen ausgesucht, als ihre Vorgängerin, Newlondon im Staate Connecticut, eine kleine, etwa 30 000 Einwohner zählende Industriestadt am Longisland-Sund gegenüber der Oftspitze der Insel Longrsland, an deren westlichem Ende das von Newyork nur durch den Eastern River gettennte Brooklyn liegt. Oben an der Ostspitze der Insel liegt Montauk Point, von wo jetzt die erste Nachricht über das glückliche Eintreffen der „Bremen" gekommen ist. Von dort ist in einer Fahtt von* etwa 25 englischen Meilen cpler über den Zlusgang des Sundes Newlondon zu erreichen, das über einen vorzüglichen, sieben Meter tiefen Hafen verfügt. Wir sind überzeugt, daß die „Bremen" von den amerikanischen Behörden und der Bevölkerung dort eine nicht :ninder gastfreundliche Aufnahme firrdet, als sie der Deutschland zuteil geworden ist, auch in dem Geiste des gemeinsamen handelspolitischen Jntereffes, das zu dieser 'Fahrt den Antrieb gegeben und dem auch der amerikanische Botschafter Gevard zur Zeit der Heimkehr der „Deutschland" Ausdruck verliehen hat. » ' W Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, dass heute abend 8 Uhr mein lieber Vater Herr Prof. Gustav Zinßer im Alter von 77 Jahren, nach schwerem Leiden ßanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Ida Weinlig geb. Zinßer* Giessen, den 25. September 1916. Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehen. 012181 AusgabederBrot-, Fleisch-, Butter-, Fett- und Zuckermarkeu. Freitag, den 29. September 1916: Bezugsberechtigte mit den Namen A—E vormittags Ä ^ ,, „ F—K nachmittags. SamStag, den 30. September 1916: Bezugsberechtigte mit den Namen L—P vormittags _ _ n „ . /r, n " Q—Z nachmittags. Im Interesse der schnellen Abfertigung liegt es, die angegebenen Zeiten genau einzuhalten. 6951L Giehen, den 26. September 1916. Der Oberbürgermeister. Keller. k jell. Kenntnis! f 8 p bleibt unser Geschäft am Donmlag, A28.J. CJT Todehaus \ ahmon ■ t ichiililrcä'- Sonntag, den 1* Oktober: Kaninchen- und Geflügel - Ausstellung des Kaniiliheil- und AstjjgeljiMvtreins kr EiseNllijilbkiiirilßetkil für Siegen n. Utngegenii verbunden mit Prämiierung u. Preisschiefien auf der Schönen Aussicht. Eintritt 20 Pfg. Kinder 10 Pfg. Zu zahlreichem Besuch ladet ein **900 Der Vorstand. Cafe Amend Honte Mittwoch, 8 Uhr; Familien-Konzert r An Stellt besonderer Mitteilung. Die Geburt ihrer Tochter Gertrud zeigen ergebenst an Leutnant d. R. Dr. R. Schütz und Frau Emilie geb. Schaedel Gießen, den 25. September 1916. Ein gesunder Kriegsjunge angekommen. Karl Baer und Frau Emmy geb. Ledermann. Bin sofortiger Abnehmer von im Miel (Schttttelobst) au Mk. 6.- per Ztr., lose in Waggon, Bezugschein in Händen. 6946 Erste Limburger Cognac-Brennerei C inatav Hof, Limbnrg a. d. Lahn . Telepho n Nr. 62. Obsthochstämme—Zwergobst— empfiehlt fürstliche Obstbaumschule Lieh Preisliste kostenlos. ' UM In den schweren Kämpfen an der Somme starb unser lieber A. H. Unteroffizier d. R. Willhelm Schwinn Oberlehrer in Flensburg den Heldentod. In tiefer Trauer: Math. nat. Verbindung 6933D Fuhr x Gestern morgen IO 1 /* Uhr entschlief sanft nach vierzehntägigem Kranksein mein innigst- geliebtes Töchterchen, unsere brave Schwester Anna im Alter von nahezu 10 Jahren. Dies teilt allen Verwandten und Bekannten tiefbetrübt mit Emil Werther nebst Kinder. Gießen (Walltorstr. 51), 27. Septbr. 1916. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 28. September, nachmittags 4 1 /, Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. ' . ... Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste sagen herzlichen Dank. 6923 Louise Herbert geb.Weidenbach Wilhelm Herbert und Frau Carl Herbert und Frau Gießen, den 25. September 1916. Dem Auge fern, dem Herzen ewig nah. Statt besonderer Anzeige. Nach siebenmonatiger Ungewißheit erhielten wir die überaus schmerzliche Nachricht, daß unser lieber, guter und hoffnungsvoller Sohn, Bruder, Bräutigam, Schwager, Onkel, Neffe und Vetter Unteroffizier Richard Neusei im Inf.-Regt. „Kaiser Wilhelm“ Nr. 116, 6. Kompagnie, Inhaber des Eisernen Kreuzes im 28. Lebensjahr, nach fast 20 monatiger treuer Pflichterfüllung, bei den Kämpfen am 25. Februar 1. J. den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. «szs In tiefer Trauer: Willi. Neusei und Frau Emma geb. Philippi Unteroffiz. Hugo Neusei z. Zt. im Feld Pauline Neusei Ottilie Müller als Braut nebst Eltern Emma Neusei geb. Mathes und Gertrudchen Neusei Familie Holler. Bellersheim und Eberstadt im September 1916. Gestern abend ist in Jena unsere liebe Mutter Frau Professor Adele Vermehren geb. Hase im 84. Lebensjahre ganz sanft entschlafen. In tiefer Trauer: Professor Dr. Gustav Krüger und Frau Helene, geb. Vermehren. Giessen, den 26. September 1916. 6947 Von Besuchen und Beileidsbezeugungen bitten wir absehen zu wollen. Danksagung. Für die überaus zahlreiche und wohltuende Teilnahme, sowie für die schönen Kranzspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Schulte bei dem Hinscheiden unserer lieben Mutter Frau Kath. Schattier Ww. sagen wir Allen hiermit unseren herzlichsten Dank. ms Oie trauernden Hinterbliebenen. Gross-Linden, Giessen, den 26. September 1916. Danksagung. Für die uns bei dem Hinscheiden unserer lieben unvergeßlichen Ireusorgenden Mutier Elisabeth« Euler Wwe. erwiesene Teilnahme sagen wir allen aus diesem Wege herzlichsten Dank. ^is Die trauernden Hinterbliebenen. Hörnsheim, 26. September 1916. Danksagung Für die aufrichtige Teilnahme hei dem Hinscheiden unserer teuren Entschlafenen Frau Irina Beuermann, geb. Wissemann sagen wir allen unsern herzlichsten Dank. Im Namen der Hinterbliebenen: Albert Beuermann. Odenhausen b. Londorf, 24. September 1916. 012167 Eichener haursrauen-verein. Die Abgabe des Weißkrauts nndei statt Mittwoch, den 27. September au der Nabu, Eingang dem Lenz'schen Felsenkeller gegenüber. Mil» L müssen vorgezeigt werden. Der Zentner 68621) kostet 5.25 Mk. » Gießeuer Stadttheater Anmeldungen zum Abonnement für die Spielzeit 1916/17, beginnend am 10. Okt,werden fernerhin bei Herrn Ernst Challier 6608c Neuenweg entgegengenommen, woselbst Liste zum Einzeichnen und der Plan des Theaters aufliegt. Gute Plätze find noch in genügender Zahl vorhanden. Direktion des Stadttheaters. Fische, lebeudfr. Fische. Makrelen, Schellfische, Cabliau, Schotten, bet HL Simon, Walltorstr. 43. Komme Donnerstag auf den Fischniarkt. [012198 Bohnenschneide- Maschinen Bohnenmefser Yörrapparate Yraht-Varrhorden mit Holz- und Eisenrahmen empfiehlt 15786a Edgar Borrmann Eisenwaren, HauS- und Küchengeräte.