Nr. 221 Der mtfrmt »rzetaer erscheint täglich, a»cher SnkurtagL. - Beilagerr: viermal wöchentlich HichenrrKmniNenblütter; zweimal wöchentl.Nreis- vlcktt fSr den Nreir Siehe« (Dienstag undFreitagl zweimal monatl. Land- oürtschasttiche Seltfraaen Ferrrsprech - Anschlüße: fürbte SchriMeitungllL Brriaa,Geschästsstelle51 Adresse kiir Drahtnachrichten: Anzeiger Siehe«. Annahme von Anzeige« iur die TageSnummer bis zum Abend vorher. Erstes Blatt 166. Jahrgang Mittwoch. 20. September 1916 General-Anzeiger für Bezu gsprterreichischen Front besonders willkommen ivare, und daß das Vorgehen der Rumänen in Siebenbürgen unter Umständen eine solche Umfassung zeitigen konnte. Die Rumänen hätten denn auch bereits ein ziemlich großes Gebiet von Sieberi- bürgen besetzt. Jndeffeii sei ihr Erfolg zuni Teil nur scheinbar Ihr Auftreten zeigt dem Verfasser des Artikels zufolge arü schr deutliche Werfe, daß die allgemeinen Iuteresseir der Entente für Rumänien erst rn zweiter Linie ständen, und daß sie ihr begrenztes Sonderziel, dre Besetzung Srebenbürgeris, obenan stellen. Bon enrenr Staate, der aus Raubkriegen eine Gew-ohnhftt inache, könne man auch ein Auftreten rm Dirnfte der Allgemeinheit nickst evwarten. Die ruma- nisck-e Armee hätte viel nützlichere Arbeit verrichten können, wenn re alle chrc verfügjbareii Kräfte in der Richtmrg Bisttitz eingesetzl hätte. In den Tagen, als Rumänien den .Krieg begonnarr habe sm die Lage des öfterreichiichen Südflügels nod} mehr kritisch gv ivefen. Bullercht lstitte ein Vorstoß der Rumärien in den Südkar pathen den Kampf damals entscheiden können. Heute ser os dazi wahrscheinlich zu spat. Der türkische Bericht. Konstantinopel, 19. September. Amtlicher Bericht vom 13. Sevtencker. Verspätet eingetroffen. An de.r Jrakfrowt griffen dre Eiigländer in der Umgebung von Nassirich am 9 Sept unsere Front mit einer etwa 5000 Mami starkeii Truppen macht und verschiedenen Geschützeii und Maschinengewehren an, sie lourden aber Mrückgeworfmi und verfolgt, wobei sie schwere Der- luste erlitten. An den übrigen Fronten kein wichtiges Ereignis .Konstantinopel, 19. ^ept. (W. T. B. Nichlamtl. Bericht des Hauptquartiers vom 18. Sept.: An der-Fcl ahis-Front beschossen wir wirkunqsvvN feind- nche Lager. An der persischen Front wurden bi,' heftigen Angriffe bic der Feind am 15. September während des ganzen Tages gegen unsere im Engpaß vorr Baba Reis ansgestellleii rrntstvit ansfuhrte. mrt fchweren Verlusten für den F-eind zurückgeschlaqen wiesen ^ ^uqel wurde cm feiudllcher Ueberfüll 2 versuch abge- r , f ^ er r Kauka 1 u s -Front verhinderten wir auf dem linken Flügel Kampfhandlungen feindlicher Erkuiidungsabteilung«u R/fi - 011 ! ^ttä-auk, einen' offenen Ort, in öem Z5J*2? P? 16 ? 1 ™ befanden. Bomben ab und verursachte den Tod mres Dndes, fowie die Verwundung vlln zwei weiteren .Kindern Wmeuz, ba*, von Fmbros kommend. tin oeiH) ul Bahr erfchien, louröc von unserem Artillerieseuer »ach der genannten Znsel getrieben. Unsere ^riippen in Galizien haben heftige Angriffe des Fembes abgewiefen, die dieser mit vielmals stärkeren Kräften imb Unterbrechung vom Morgen. i^ 1 |'f @ r r tembec * um ^end des 17. fonsetzte. Sie haben K. Do ? Ifo ^ m en behauptet. Im Laufe ec - sündigen Kampfes haben unsere Truppen über 600 “ AiLw befangene gemacht, darunter zwei Offiziere. -von Den anderen Fronten keine wichtigen Nachrichten. Das neue griechische Kabinett. L o nbon, 19. Sept. (MTB. Nichtamtlich.) Die „Times" Erfahrt aus Athen vom 17. September: Der Minister des Putzern hat folaende Mitteilung veröffentlicht: Die gestern Ministerpräsidenten abgegebene Erklärung, daß das Kabinett kein reines Geschäftsnrinisterium sei, sondern sPottaschen Charakter Hube, ist so aufzufassen, daß das Kabinett, welches ans Parlamentsmitgliedern be- dem Lande gegenüber die volle Vevantwortlichkctt ftrr serne Taten auf sich nimmt, und daß es di-e Note der Entente in demselben Geiste -rnnttnnrt, in dem sie von dem damaligen Ministerpräsidenten gebilligt worden ist ^ At hen, 16. Sept. (WTB, Nichtamtlich.) Meldung des Renterfchen Bureaus. Der neue Minister des A«"b«rn erhielt heute die Besuche und die Glückwünsche aller diplomatischen Vertreter, ausgenommenderder Ente n t e. Die englische Herrschaft in Griechenland. ?r 1 ! t J leT T a '1Li 9 - Dcm, Daily Telegraph" wird aus Athen beruhtet: Der griechische Major Drosso vulos verlangte am 17. September bei dem englisch Kosttrollbureau cmen Paß Ms ihm dieser verweigert wurde, beschimpfte wT ^chdem dieser ihn aufgeford^h hatte, dos Gesandtschaftsgebaude zu verlassen, ging der Major che des Fimmzministerinms zu Hilfe. Es erschienen 25 Mann unt aufgepflanztem Bajonett und stellten £*5* bCT Gesandtschaft auf. Als die englischen Beamten ihre Revolver zogen verschwanden die Soldaten. Major Drossopulos uni Gewalt emzudringen, und drängte den Gesandt- ichaftSdiener zur Seite Er wollte um jeden Preis mit dem Ge- sandten sprechen Schließlich empfing Elliot ihn in Gegen- wart der Beamten, die Zeugen des Auftritts waren Es ist mC bic Gesandtschaft Met ben ^ bmh Ullb oo ]tc Entschuldigungen verlangen wird. * . * Angriff unserer Flugzeuge aus feindliche Seeftreitkräfte. Berlin, 19. Sept. (MTB. Amtlich.) Am 18. Septbr. unsere Flugzeuge wiederum vor der flandrischen Küste stehende feindliche Seestreitkräfte in Stäbke von zwei Monitoren, 16 Torpedobootszerstörern und einem Flugzeugmutterschiff mit gutem Erfolg an. Auf dem Flua- zeugmutterschrff wurden einwandfrei Treffer beobachtet. Wiederum wurde ein Flugzeug der zarr Abwehr unserer Flugzeuge erschienenen feindlichen Lustgeschwnder zur Landung auf holländischem Gebiet gezwungnen. Die neue französische Kriegsanleihe. Paris, 19. S^pt. (WDB.) Der Ausgabetürs der Kriegsanleihe beträgt ,88,75 Prozent. Die Einzahlungen snrd in vier Raten Ar bex Z^chEng 15 Franken zu cntn^len, wahrend die übrigen Raten am 16. Dezember, lLflZu V ru nb ^ April fällig werden. Die Zahlungen sind innerhalb vierzehn Tagen nach dem Dermin zu leisten. Der Menschenmangel in Frankreich. i mu ?Ern 19. September (WTB.) In Frankreich sollen ver- ^^lse Verbmrde von zwanzig- bis fünfund- dierzrgiahrrgen algerischen Eingeborenen zur Einstel- ^ JrF ^^'wrtschaft und Industrie Frankreichs gebiwet *“1 ^Eklige Stellung der Eingeborenen, angewendet werden. Der Kriegs- Arbeitsminiiter und der Generalgouverneur von — Der Unterstaats- ^ Mwntionswesen fordert alle Frauen der Provinz SS' ^^^tionserzengung soweit mög- nch^m^dm staatlichen Unternehmungen oder der Prrvattndusttte Dre hoilänüijche Lywnreoe. —■ Sew - ^^33 ) Bei Eröffnung der Generalstaaten hielt me Königin eine Thronrede, in der es heißt: ?iA.su äuftmft die Pflichten, die einer neutralen Völkerrecht auftrlägt werden, beobachten, aber unsere il nab hanAigkeit zu ver- l * 1SCn ^ uirseren Kräften unsere Rechte gegen 1^.™ '^^ren. Um diese Aufgabe zu Elm. stütze auf -^^ gutes Mcht und die Eintracht der Nation aus e ™ U c a - r * * äut ' 3iC uno zu Lande, die in durä)- wrtfahren, die ihnen auferlegte B-Ürde zu ^ Fahnen stehenden Truppen durch Soldaten und bie beträchtliche Ausdehnung unserer feS!i ralt ; ter ÄÄödmäßis fort. Du Vorräte an Waffen, bfn ädH ?nd anderem Malerml werden trotz der zu überwältigen- ^gker^en stets vergrößert. Mittel, um die Lasten der ertnchtern und babei doch unsere Wehrkraft zu crhalten, werden von mir immer aufs neue erwogen. m l d) Vl iic ^ c - Seb r n unseres Landes wird immer ftnüt Tip Verhältnissen beein- ■K^^ b ^'s¥ (mblvut ' d)ü ^ t unb Gartenwirtschaft im all- Sn f ß ungünstig, indessen wachsen die Schwierig- b Ausübung du)er Tür die Volkswirtschaft besonders Ä r ^ Ujentoartigcn Umständen so wichtigen Erwerbszweige irostt, von Tag zu -vag^ und es ist in gewissen Einzelheiten bereits Produktion bemerkbar. ?luch auf u^d b ' ringe Ausfall der vorjährigen Futtervorräte gespielt, dessen Nach- wirkungen m der Tierhaltung sich noch besonders stark im Frühjahr P'* ^n den.Sommer hinein bemerkbar ^ Ablieferungen zur Fleiichveri'or^ung.hat das vielmehr in § 1 der Verordnung vom bie Fettversorgung regelt, vielmehr verfügt ivor- ^ Aufbringung des Fleischbedarss ist Vorsorge zu treffen, „ ?,^ b ^ $5 vorzugsweise zur Milcherzeugung geeignet sind, ÖSWZNHW" Stm3cmä6 ^d«i^ (~-r P am l babe j natürlich nach wie vor vorkomwen, daß Kühe zur ä' f2 , Ä U ' die ehedem der Milchversorgung JS & & iS w N.nndheitlickfe Schädigungen z. B. ™ ^ Mlchectrag stark bccinträcitiqcnd« ^organge handelt, muß auch berück,ickstigt werden oaß bic ftjc her ^i?ne verhältnismäßig beschränkte gestoßen ^ ftarf zurück, so muß sie ab- LLSL Bg“Äa«aSt Znwmmensetzung der Rinderbestände iftcht so ^y«w«ai bieft ru«et°ilt würden, indes Mil Rinderbestand ernen starken Anteil von verband statt «onttolfe durch den Jmtralvichhandels- Die Kämpfe in Deutfch-Ostafrika. fter Sept. (WTB.) Der Sonderberichterstat- '^;^.?euterschen Bureaus rn M ro g o ro in Deutsch-Oft- afrlka telegraphrerte unter dem 16. September: don vielen Tagen zur Verfolgung des ^ Bergwege durch Knüppelholz Äck^i aUT f G^antenpfäden ohne Transportmittel, auf dem die truppen von halben Rationen, Iw hfi Jfrfatimt unter General Bevis bei ^./^^Fluß mit der berittenen Brigade unter Generalmajor verfiel unter Führung L venevais Brrts den Feind m fernen Stellungen. Die Z n forma- über die Stärke der feindlichen T ntppen^ n W*rc f 1 ^ verläßlich, so daß er beschlbß, mft s^ner -- Grkundungsmarröver auszufüluen. Die Jnsan- tene bahnte sich längs des rechten Ufers des Flusses einen Weg L^ud die Kavallerie uw den linken Flügel des F^s zog' ^er ^mfanterie gelang es, den Feind aus seinen vorbereiteten ©teilt,ngen JUbertreiben und das linke Ufer des Flusses zu be^- ^ er blummb. Die berittenen Tnrppen wrgeti die volle Wucht eines Gegenangriffes auf. Die Infanterie n ^vchtongriff ausgesetzt, den sie aber ab sch lug Am nächsten Koraen griff Oberst Mussey den Feind aus Oftär schnei^n^ Ä von unseren Truppen al^st- ? ^itt schwere Verluste. Tie Deutschen schicen Weise einige Verwundete in der Begleitung' ß***** u J b warnten uns vor den Gesahren, die den Verwundeten von den Löwen drohten. Drei Löwen zeigten sich vor der Feuer!inie des Obersten Massey. Ern riesiger Phtbon drang in Generals Bevis am Flusse ein und konnte nur mit Muhe getötet gerben. Die Kolonnen wurden auch Me7m ubenvllen, welche bte mit Munition beladenen Mrulesel in dft Hlncht trieben wodurch der Vormarsch der Infanterie vorüber- Wildnis"^ 3 ^ Die Kämpfe spielten sich in der dichtesten ver Seekrieg. Die englischen Uebergriffe. ... Kopenhagew, iS, Sept, MTB, Nichtamtlich) Die dam,che Generalpostdivektion meldet, daß von dem Ame- • Sft< , btTif ® ür - °uf der Reise von b "fch Kopenhagen, ber der Durchsnchrrng des Dampfers rn K'irtwall die gesamte Brief- und Paketpost beschlagnahmt worden ist. * w *Ll b l n ' .Sept. (WDB. Nichtamtlich.) Lloyds mel- daß drc brrtischen Dampfer IDew^ (3802 safer vo-Ml 24. Juli 1916 wurde festgesetzt, daß der Preis Mb°-nÄifch-n Dasers beim Verkaufe dmck» den Go- SirnSO. Setrtnitber 1916 einschließlich .00 m( &. Abersteigen darf. Daneben war bestimmt daß für ^ dveffe festgesetzt werden. Diese Fest worden, daß der 5)aferhöchst- 5^. fur J?£- §*- ü uach dem 30. September 1916 bis zu anders wettigtr Ffftsetzmrg auf 280 Mark für die Tonne bestmttnt ist Für Gegenden mft be,ouvers später Ernte ist den Landeszentralbehöivdett dre Befugnis erngevalumt, zu boftmrmen, daß der Preis von 300 M noch bis ynm 15. September 1916 bezahlt wevden darf ^Letroffene Regelung des Haferpreises soll, wie schon Wieder- 111 Frühdruschpräntte wirken, ohne Befriedigung der dringenden Anforderungen ^clft hatte ffchergestellt werden können. Ohne ^ferhöchstpreise von vornherein niedriger VNE ern Evgebnis, das nunmehr im Wege allmählicher Lenkung erzielt werden muß. Der Verbrauch von Kaffee und Tee. Der Kriegs- auffchuß für Kaffee Tee und deren Ersatzmittel, G. m. Öe ^ TT ' ^acht bekannt, daß zufolge Verfügung des w ^s^^^^c?^?r-^mahlene Mischungen von geröste- tem Kaffee mit Kaffee-Ersatzmitteln nur in drei Sorten an er "^gegeben werden dürfen, und zwar mit 50 Zum Preis von höchstens 2.20 Mk. für das i u bem Preis von höchstens 1.40 Mark für das Pfund und mit 10 Prozent zu dem Preis ÄÄI» 0 - 92 fftr Ä»f unb - ändere Mischungs gemahlene Mischungen von Kaffee und Er- äÄ" s'ud unzulasslg soweit sie erst nach dem 25, Sep- „ tn b«n Handel gebracht werden. Wer Mischungen m,s rfwmt &vf\ee4£rf schttiß zum Zeichnen der .Kriegsanleihe erleühberii n den rn der Be^nntmachung in vorliegender Nr bezeichn et eiö a#| Kss fcs? sucf*. £ . B es chlagnahme von Obst Fm Amlliktt-'n »-!» \*A'- ■’ cS*ß+ ber behufs Sicherung der Z w e t s ch e n e r n t e °bgest§n im Krcij>Mln **& . fei K°l-erd«s VcrL°uch^ 7 chLL ua 1 * ry r bctl , Ä^fOier, den Kleinhandelspreis bis einschließ- ich 15. Februar 1917 auf höchstens 5,50 Mk. für ^n Mtzen, erhalten vom 1. Okwber 1916 ab ein Drfttel ln Ö ^ ^. über dre genannten Sätze hrnausgehenden Aufwendunaen aus Reichsmitteln erstattet, wenn diese Kosten im übrigen anderweitig aufgebracht weichen. Die Gemeinden haben jedoch ben' Toteren Verwaltungsbehörden nachzuweisen, daß sie mit Rück- nvLß b fp ^ cu i dIt I ti ^ e höhere Aufwendungen machen gedeckt wcrdcn ^ Preis von 4,75 Mk, bezw, 5.50 Mk L* Merkblatt über sparsame Verwendung, ^ Feldzeugmeisterei hat ein ' Merk- Matt über sparsame Verwendung vorr Schnellstahl" herausgegeben das an gut sichtbarer Stelle in allen Fabriken und WeL'stätten^ in denen Stahl, Eisen imb andere Metalle verarbeitet weichen angebracht werde>i muß. Abdrucke dieses Mer'kblattes schd 'beim stellvertretenden Generalkommando 18. Armeekorps Abt II e/8 rn Frankfurt (Main) anzufordern. ' c/i5 ** Stä dtischer S e e f i s ch m a r k t. Donnerstag de» 21, S e p t e m ber 1916, » n ch j t t a q z z u h r b»! 1 LLL, 3 s,,mS’ 'cs >a ISbtS'tot, SS* *■» >°- . Lllndklt is Gießen. "Hattenrod. -'0. Sem. Heinrich xr e i l beim Arnuerungs- bataillon US und Philivv Neil denn Manne Jnf.-Rgt. Nr. 2. be,de Löhne von Phil. Keil hier, wurden tnit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. )( Mainzlar. 19 Sevt. Unteroffizier Becker von hier, der feit Juli als vermißt aalt, hat letzt seinen Angehörigen geschrieben, daß er sichln Kola in russischer Gefangenschaft befinde Saasen, 19. Sept. Frau Lehrer Herder wurde das von dem Großherzog ffir Verdienste auf dem Gebiete der Krieg s ursorqe gestiftete Ehrenzeichen verliehen "Staufenberg, 20. Sept. Schon wieder hat der Krieg zwei Opfer au« unserer Gemeinde gefordert, es sind dieses Weiß- bindermeister Ludw. Reuter und Heinr. Geißler, Sohn von Gastwirt Geißler: beide kämpften im Jnf.-Rgt. Nr. 141. Ein weiterer Sohn des Gastwirt« Geißler. E r n st Geißler, welcher auf dein rumänischen Kriegsschauplatz kälnpste. ist als vermißt gemeldet. |j Maßen oorn-Sternberg, 19. Sept. Am vorigen Sonntag fand in unserer Mitte eitle Kpiegerbeerdigung unter außerordentlich großer Beteiligung der ganzen Gemeinde statt. Es war der Gcftctte Gseorg Philipp III., Wagner, in Sreinberg. Am 17. April d. Is. ivurdc er vor Verdun durch einen Kopfgranatschuß schwer verwundet und am 29. April nach Stuttgart ins Karl-Olga-Kraukenhaus überführt, wo er nach schwerem Leiden und mehrfachen Operationen am 12. September verschied Er ist das dritte Kriegsopfer aus der Familie. Seit dem 17. September 1914, dem Gefecht bei Merlelt (bei Reims) wird sein jüngerer Bruder Karl vermißt. Am 9. Sev tcmber starb sein Schwager, der Gatte seiner Schwester. Heinrich Becker, in Rciskirchen, den Heldentods Kreis Büdingen. 4- Alt e n st a d t, 20. Sept. Wegen seiner Verdienste um die Kriegsfürsorge erhielt der hiesige Pfarrer Heusel das Ehren zeichen für Kriegsfnrsorge 4 Ber gheim, 20. Sept. Wieviel die Landbevölkerung für die itädtisckw Bevölkerung noch in diesen teueren Zeiten übrig hat, ergibt sich daraus, daß allein in unserer kleiiren Gemeinde 20 Familien sich bereit erklärt haben, in den Herbstferien uueutgeldftch Schulkinder aus Darmftadt aufzunehmen. Auch die Nachbar genvnnden haben sich auf VerauKssung von Herrn Leherer Mei ninger-Nsenvorrr mit ebenso gutem Erfolg zur Aufnahme von Fenmkmdern bereit erklärt. A Hainchen, 20. Sevt. Unser Ortsgeistliche, Pfarrer Buchhold, wurde mit dem Ehrenzeichen für Kriegsfnrsorge ausgezeichnet. ^Kohden, 20. Sept. In den Kämpfen vor Verdun fiel der Landwehr,na,m Martin Repp von hier. Er war erst acht Tage nach einem längeren Urlaub wieder zu seinem Regin,ent zurückgekehrt; er hinterläßl eine Frau und zwei Kinder. HLißberg,20. Sept. Unsere treue von der Firma N, ko laus 8c Für st er in Lick, unter Wiederverroendmig des alten unter Denkmalsschutz stehenden Ojchäuses erbaute Orgel ist aufgestellt und soll am 1. Oktober durch einen feierlichen Festgottt-s- «dienst am Vormittag und durch ein O r ge l ko n ze r t nachmittags Yy4 Uhr eingeweiht iverden. Zu letzterem haben in dankenswerter Werse Frl. Stammler in Gießen und Pfarrer Zim- mermann aus Darmstadt ihr musikalisches und gcsang liches Können zur Verfügung gestellt. X O r t e n b er g, 20. Sept. Wegen der verdienstvollen Betät, gung des evangelisch-ttrMchÄ, Frauenverettls Ortenberg (a. o Zweigoerein des Alicefrauenvereins^ auf allen Gebieten der Kriegs- fürsorge wurde anläßlich des Geburtstages der Großherzogin, dessen Ehrenvorsitzende, die Gräfin Kuno zu S tolber g-Ro ßIa- Ortenberg, die Vorsitzende Frau Pfarrer Mathilde Kahn und das älteste Mitglied des Arbeitsausschusses, Frau Antoinette Lenz, mit dem Ehrenzeichen für Kriegsfnrsorge Mi sgezerch nel. Leider konnte Frau Lenz sich der p,o hl verdienten; 2nerrennun^du rch die Lcrndesfürstin nicht mehr erfreuen, da sie der ^od einige Tage vorher abgerufen hatte. X Usenborn, 20. Sept. Fräulein Lucius, Tochter des verstorbenen Plärrers der hiesigeu altlutherischen Gemeinde, erhielt vegen ihrer seaensreichen Tätigkeit auf dem Gebiete der Kr'egs- fürforge das allgemeine Ehrenzeichen für Kriegssürsorqe am rot-weißen Bande. Kreis Ltvein wurde m der letzten Nacht einem Arbeiter von hier aus dein verschlossenen Stall gestohlen, dort abgeschlachtet und in am Tatort entwendeten Säcken verpackt, fort geschleppt. Vom Täter fehlt bis letzt rede Spur. 8. Hersseld a. d. Fulda, 19. Sept. Um die am 1. Oktober ne» werdende hiesige B ü r g e r ,n e i st e r st e l l e haben sich bis jetzt 87 Bewerber gemeldet. _ ra. AuS Nassau, 19. Sept. Die Gesamtzahl aller Kreis L> ch u l i n s p e k t o r e n st e l l e n im Regierungsbezirk Wiesbaden ist auf 56 gestiegen. Davon sind ständige Stellen nur 2, die neben anitltchen Stellen werden durch 49 Geistliche und 4 Seminar direktoren verwaltet. Im feilte crwancn nnlcrc Angchörigcn den regelmäßigen emgang des Heimat* blattcs. Um eine Unterbrechung in der Zustellung M vermeiden, wolle man den feldpostöezug de; öleßener Anzeigers fürs 4 . vierte,,. schon jetzt erneuern Aste rostämler nehmen die vestellung entgegen, ver vierleljährl. veiug be* trägt Mk. 3.65 einschließlich der Um* schiäg-öebUtzr. Außerdem uermittclt die Belteilungen wie bisher auch die öeschästssteite des öießener Anzeigers ebtt*. OruMvrmv cimn Lutfprrrr in Böhmen. . _ . _ ^ . Kreis Wetzlar. h 0 t q ZElhetm, 20. Sept. Im Kampfe für das Vaterland siel am 8. September 1916 in den Kämpfen in Nordfrankreich der Landsturmmann Johann Heinrich Weber von hier. ^ . Münchholzhausen, 20. Sept. In dem Geböfte des ettersA „ton Köhler von hier brach gestern nachmittag SJX* WtP ^er aus. Dank des raschen Eingreifens der Feuer? das Feuer auf ferne,; Herd beschränkt werden. Es 255? E^lungm, m]b Holzschuppen nieder. Die herbei- .Dutenhofen brauchte bei ihrem Ein- mcht mehr tn Tcrttgkett zu treten d. Aus dem Kreise Wetzlar, 20. Sept. Die Ein ^£. n i e durch die unbeständige Witterung krc letzten Wochen sekw hinausgeschoben. Roggen, Weizen Hafer teilweise m*, einjutoen, ml d^rrch dt7 «L. Sww« vergangenen Tage sehr erschwerlich gewordeii ist lehr in die Länge. Obwohl das J2JJ? ö ££ t n Teü abgemähtc Grummelgras infolge des Regen lerne Farbe ettvas, geändert l)at, ist vorläuftg nicht zu b^^ie^vä^^^stritt. Die Frithkartosfelerute ist Snrn 111 ernzelnen Gemeinden ihren ^genommen. Es sind bereits von verschiedenen Gemeinden Kartoffeln an die Stadt Wetzlar verladen worden T nl? schemt die Kartoffelernte einen mittler^' Äfl , u v Hessen-Nassau, v Schwere Pilzvergiftung. = Eppstein int Tmrnius, 20. Sepck. (Tel.) Nach Um Genuß von Satanspilzen, die die Familie des Fabrik- Zrrm * Berltz. , L9 Seprember (Pvip.-Tet.) BZ' meldet aus Tannwald m Ifergebwgr Zu der Katastrophe des Dr ch brucheS b't». Talsperre de Werften Lesse wttd ergänzend gemeldet, daß -xUm.ffmIhleiL. i-^agewerte nsw. per Desfendorf und Schaumburg ^vitgerrffen worden find. Holzhäuser sind größere Strecken stwmabivarts getragen worden, bis sie zerschellten. Die Stevchäufer wlurder durch di, Fluten ansei nanderge-, sprengt und * r is, en. Ebner Frau, die man als Leiche fand, ocr dmrch tx*. Gewar> des Wassers der Kopf abgerffsvn worden In iLrtectamtwall stund üas Wasser zu der kritischen Zeit vier Meter über -tem urmmalen Stand. Die Sperre an der Weiften Tesse hat eüten Faffimgsraum von 400 000 Kubikmeter und war erst sert dem vorigen Jahre m Betrieb. * Hir schberg, 19. Sept. (WM.) lieber das Talsper ren-Uinglück jbvi Tannwald in Böhmen meldet der „Bote aus dem Mesengäbirge". Der Damm der klemm Talsperre an der Weihen Desse rm Jsergebirge brach am Mmrtaa obend gegen 6V4 Mr Man öcrrrailet daß die ?kbzugsstoslen verstopft gewesen ftnd. Die Sperre enthielt rund eine halbe Millnm Kubtknvetev Wasser Diese Menge stärkte in sechs Meter hohm Wellm zu M und riß einm großm uErhalb der Sperre gelegmm Holz- schlag mit. Bäume und Steirre wurden von der Flut gegen die Häuser der unterhalb der Sperre gelegenm stark bevölkerten Ort- schastm mit ftirchtbarer Gewalt geschleudert. U n ^ ä h l i g e H ä u - ser wurden zertrümmert. iE Desslendorf allein gegen 40. Llüf e,imr Strecke von nahezu 20 Kilometern richtete die Flut an betdm DessQ-.'Berr'. und Kamnitz-Ufem schwere V e r h e e r n n - gen an. Die zerstörten Dörfer bieten einen entsetzlichen Anblick unsagbar ist das Elend der betroffenen Bevölkerung. Bis zum Mittag wurden gs^n 25 0 Leichen, dariiwer viele Kinder, geborgm Dock rft m befürchten, daß unter den Häufertrüminern noch viele Leichen liegen. Dre Flut Sam so plötzlich, ^aß an eine Rettung vielfach nicht zu denken war Die Dessendorfer Holzschleift wurde mit santtltchen Bsnwhnern, etwa 20 Personen, weggerissm Zur Ausmyrung der Mifvaumungschbeitrn wird mrlftärisckie Hilft aus Re,chmberg und Aussig erwartet. ^ * Gablonz. 19 Sept. (WDD.) Die Sck>üdm des D u r ch- bruches der Spe,.it der Weiße,. Delle ftnd besonders wrchwar m der Gemeinde Dessendorf. n>n Brertersägen, zahlreiche Wohnhäuser, sowie Lochleäfmüblm oollstäirdtg weggesmllt oder zu- sammmgedrückt wurden. 200 Soldaten sind an die brbvohter* stellen abgegmrgen. Die genaue Zahl der Verunglückten bezw Vermißten besagt 56, davon ftnd 26 tot geborgen. Vier negen noch sichtbar unter dm Trümmern. Ter' Sck>aden wird auf mehrere Mikltonm Kronm geschätzt ...Wann wird der Krieg enden? Nach so viele., mystischen und phantastischen Berechnungen des vermutlichen ... i Kriegsendes finden wir nunmehr-im »Oeuvre" eine Berecinuma arbetters Karl Schreiner gesammelt nnd genossen hatte ^ ficf) l>°> Ein Iranzösischee --krankten alle Nr.nilienmttglteder nnter den ich,obsten Vergrftungsersche,mrngen Trotz aller ärztlichen 5)ilse star- sagte, daß diese Menge für 2 Jahre ausreichen wird. Jetzt, „ach- ben in kurzer Zeit drei Kinder ttn Mter von 12 8 mih x " b 7 ^1! üor - ! lb t er wurden wir wieder geimpft, aber nur 4 Fahren. Die Mutter liegt in nahezu SlTÄ Nur der Vater kam nichts auSzufetzen, wenn man wüßte, „ach welcher Berechnung bte Jmpfkomimfsion ihrerseits die Dosis bemessen hat. den, e,n erfreuliches Zeicki^n von 0>ebefteudigkeit in dm Tekanats- gemcinden fest, der Kirchenbesuch bettmg 28,97 Prozent, der Abend- malnsbeiuch 96,9 Prozent. Jni Mittelpunkt der Verhandlungen stand em Vortrag von Pfarrer Jäger Glauberg über „Tie B e d e u tu n g e v a u g e l i s ch k i r ch l ick) e r Fr a u e n v t r eine Jur das kirchliche G e me indelebe^", an dm sich eme sehr rege Aussprache anfchloß. Auch die fünfte Kriegs- ' a ^ l ei he 'wurde den Mitglieder,i der Tekauatsgemern-de warm zur Zeickmung empfohlen, die anivesenden Spnodalen verzichteten aus dw ihnen zustehenden TageSdiäten und stellten dem Dekanat diese -2umme zur Zeichnung von einer Kriegsanleihe zur Verfügung. Aus Vorschlag von Pfarrer Becker, Düdelsheim wurde ferner nnter emsttmmigcr Zustimmung her Anwesenden eine Resv° lutioit gefaßt, dre der Landcsobststelle in Tarmstadt eingereicht iverden soll, worin „die TekanatSsynode eingedenke, daß die Kärche auch der Anwalt der Armen ist, energisch gegen den auf 12 Mk. festgesetzten Höchstpreis für Zwetsckieil Stellung nimmt, durch den c f armen Mann ganz unmöglich gemacht ist, in dieser teuren Zeit sich den nötigen Brotaufstrich herzustellen." Mit einem von Pfarrer,^attler gesprockfimen Gebet tvurde die Synode geschlossen. Arstande im Höchster Krankenhause. Nur der Vater kam mit dem Leben davon, da er sich infolge einer Reise nicht an der Mahlzeit beteiligte. Sept Der Nachricht «bet das Explo j onSuttfllftcf tu dem Dorfe Hachborn ist noch >,ach,u- ^°^uch d,e Mutter des jungen Mädchens, das mit dem an.nachen wollte, jetzt infolge der erhaltenen Brandwunden gestorben ist. Der Vater, der Laiwivirt Völker bat schwer« Brandwunden an den Armen nnd Händen davongetragen SÄsa:.'"** »• “V »ä Kirche und Schule. -dtockheiin^l9. Sept. Heute nachmittag um ^ Uh, fand m hiesiger Kirche dre Synode des e v a u g. Dekanats B ü d i n - g e n statt. Bon 42 L>ynodalen fvaren 61 erschienen. Tic Slmode wurde mit einer Predigt von ^Pfar-rer Töll Hitzkirchen über 1. Johannes Kapitel 4 BerS 7 und 8 und einer kurzen Begrüßungsansprache des Vorsitzenden, Dekans 2 ch ä f e i - Büdingen, eröffnet. Ter Rechenschaftsbericht iibei* den kirchlich fttt- lichen und religiösen Zustand der Tekanatsgemeinden lag gedruckt vor: er stellte mrt 3 6 6 9 7 M k.^ die im Jahre 19 15 in den Dekanatsgeinernden für die christliche Liebestättgkeit geopfert wur- Handel. Bremen 19. Sept. (W. T. B.) Hier wurde heute die Deutschen T a b a k-Han d el s g e se l l- K vollzogen. Das Stammkapitick betragt 15 Millionen Mk Beteiligt sind der bremische und der ^^ 0 "j' 9 lsche Tabak-Einfuhrhandel lTabak erster Hand), ferner der TabaNMchcl zwerter unü drütcr Hand, der Hände, mit mländi- Ichem Tabak, wie dre deutsch« Groß-, Mittel- und Kleinfabrikattm, M Rauch-. Kau- und, Schnupftabak. Der Sitz der Gefellschaft rst Bremen. Meteorologische veobachtungen der Station Sieben. « L. »4 {te 2- «> '< & w» O ^5 S*C2 If er« a* minisfto,iäre und Auftäufer, die mit Ausweis der Landesobststelle versehen sind, bleiben hiimnach wie seither zum Ankauf von Obst berechtigt. Gießen, den 19. September 1916. GroßberzogftcheS Kreisamt Giehen. _ Dr. U fin aer. Bekanntmachung. “ Betr.: Den Verkehr mit Süßstoff (Saccharin). Auf Grund der Bekanntmachung Großherzogi. Ministmrums des Innern von, 25. August 1916. §11 (Kreisblatt Nr. 1061 swd außer den Apotliekcn fvlgi'nde Drogeuhandlüngen als dlbgabc stellcu zugelassen: Ktouen-Drogerie, Karl Schott, G r ü n b e r a. Louis Rudel, R o d he i m. Gießen, den 19. Septeml^er 1916. Kommunalverband Ofteßen v Zlveisversorgungsstelle, Abteilung Süßstoff. V.: L a n g e r m a n n. Todes-Anzeige. Honte früh 7 2 7 Uhr entschlief sanft nach kurzem Krankenlager mein lieber Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel Rentner Wilhelm Herbert im 73. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Louise Herbert ged. Weidenbach Wilhelm Herbert und Frau Carl Herbert und Frau. Giessen (Stepbanstrasse 3), Düsseldorf, den 19. September 1916. 0784 Die Beerdigung findet statt Freitag, den 22. September, nachmittags 4 Uhr vom Portal des neuen Friedhofes aus. Beileidsbesuche dankend abgelehnt. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, dass heute 12 Uhr mittags meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Gross- mutter, Schwester, Schwägerin und Tante FrauTrina Beuermann geb. Wissemann nach längerem Leiden sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Albert Beuermann. Odenhausen bei Londorf, den 19. September 1916. Die Beerdigung, zu welcher besondere Einladung nicht erfolgt, findet am Freitag, den 22. ds. Mts,, nachmittags 3 x / 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs in Giessen statt. 012045 Oeffentl. Vortrag von Frau L. VucksatH, Mainz Donnerstag, den 2k 5eptember, abends 8 Uhr pünktlich. in der großen Aula der Universität. Eintritt frei für jedermann. Wie können wir Zrauen helfen den Krieg gewinnen? Aliee-Zrauenverein. Allgemeiner Deutscher Zrauenverein. Llisabethen-Verein. Evangelischer Gemeinde-Zrauenverein. Frauenbund der Deutschen Uolonial-Gesellschast. Zrauenverband des Deutschen Lustslotten-Vereins. Irauenverein vom Noten Kreuz für die Kolonien. Hausfrauen-Verein. Israelitischer Zranenverein. Mndergarten-Vereiu. Lehrerinnen-Verein. Verein für Zrauen-Stimmrecht. „„ Gothaer ffebenstiersicheningsbanft auf gegenseitigdeit. Bisher abgeschlossene Versicherungen: 2 Thitliarden 263 c iflitttonen TharA. 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Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren inntgstgeliebten Vater, Schwiegervater und Grotzvater Herr« Heinrich Hammel nach langem schweren Leiden zu sich ins bessere JensettS abzurufen. Um stilles Beileid bitten: Die trauernden Hinterbliebenen: Gietzen, Wolsstraste 16, den 20. September 1916. Beerdigung findet Freitag, 47 2 Uhr, vom neuen Friedhof aus statt. Papier-Bindfaden in allen Stärken, erstklassiges süddeutsches Fabrikat, Ia. gezwirnte Ware von grösster Haltbarkeit, gegen ^Vässe prftpariert, empfiehlt zum billigsten Tagespreis * Asterweg 63 Ludwig Lazarus Ferusymli. öOi Gietzener haursrauen-Verein Der Vorstand des Vereins beabsichtigt Weiükrant zu bestellen. Die Mitglieder des Vereins werden gebeten, ihren Bedarf in der Geschäftsstelle Marburg 6 Dienstag und Dfitlwoch, nachmittags von 5—7 Wr, anzumelden. Der Preis stellt sich aus 6.50 Mk. für den Zentner. Die Mitgliedskarten für das neue Bereinsjahr 1916/17 liegen in der Geschäftsstelle zum Abholen bereit. Die Verernsmitglieder werden gebeten die Karren gegen Zahlung des Jahresbeitrages von 1 Mark in Empfang zu nehmen. Die Geschäftsstelle ist zu diesem Zwecke von Dienstag, den 19. September Dis SamMaa, den 23. September jeden Nachmittag von 5—7 Uhr geöffnet. 6715c DiK Bprntzeude. GichenerZröbel-Seminar Gartenstratze 30. Kartenstratze 30. Ausstellung von Arbeiten der abgehenden Schülerinnen 23., 2^. und 25. September. Samstag von 3—6 Uhr, Sonntag und Montag von 11 — 1 UNd 3—6 Uhr. 6749D Milch-Centrifugen Buttermaschinen FMOMeMWut« Schrotmühlen Haferquetschen Knochenmühlen Futterdämpfer Kartoffelquetschen Putzmühlen, Trieure Jauchepumpen Jauchefäsier Dezimalwagen usw. empfiehlt in neuesten Konstruktionen [3947 M. Rosenthal, Liebigstraße 13. Fern»*r. 77. Cafe Amend Heute Mittwoch, 8 Uhr: Familien-Konzert Statt Karten. Durch die glückliche Gehurt eines kräftigen Mädchens wurden hocherfreut Dr Felix Jentzsch, z. Zt. im Felde Frau Clara Jentzsch geb. Falkson Gießen, den 18. 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