Itr. 22ü Erstes Matt Der ßfcfcattt »vzet-er «sch-euU t*gltdi, nutzer SOnnkrgS. - 3k't4«$eiw uicrwial roixWcntttA AeheirerKamiUe lüüättcr; btvcvuxoi rvöchenU.llreiS' blattsOr-etE.riLSjrhen tDieuslag und Freimg): zweimal moaatl. Laud- pnrtschastliche ^eitfraae» Fer^üprech - Anschlüße: ^ürdieSchnttlei1ung112 Verlag, Gcf ch Äls ste ll eü 1 Adresse hie Drahtnachrichten: Anzeiger Siefte«. Amurhme von Anzeige« ttir die Tagednummer bis zunr Abend vorher. 16L. Zahrgang Dienstag, 1<>. September M GietzenerAnzer General-Anzeiger für Hherheffen Rofotiotts«m! wtö Dertag der VrShI'schen llnio.-vuch- und 5teindruckerei 8. Lange. Lchriftieitung. Grfchäslrstcll- und Vrnckerei: Zchulstr.7. 'ü-d-» Anz-igent-ü: v '^czugsprei,: nronatl. 90 Pf., viertel- jährl. Dkk. 2.6?)-. durch Abhole- u. Zweigstellen nwnntl. 80 Pf.: durch die^Post Dik. 3. 4b oiertol- jä'hrl. Misschl. Bestellg. Zeilenprois: lokal 15P'.. ausw. 20 Pf. — Haupt- ichristleiter: Aug. Goeh. Veraittwortlich für den politischen Teil und bei ; Feuilleton: Aug. lÄoetz siir Stadt und Land, Vermischtes und (Äe- richtssnal: Fr.R.Zenz; Beck, sämtlich m Gießen Die „gewaltige Zommeschlacht" ans 4§ Kilometer Kont. (WTB.) Großes Hauptpuartier, 18. Sept. (Amtlich.) Die Kümpfe im Westen mw Osten daueni an. Westlicher Kriegsschauplatz. Front des Gcneralfeldmarschalls Kronprinz Rupprecht von Bauern. Die gewaltige Sommeschlacht führte auf 45 Kilo meter Front von Thicpval bis südlich von Vermandovillers zu äußerst erbitterten Kümpfen, die nördlich der Somme zu unseren Gunsten entschieden sind, südlich des Flusses die Auf gäbe völlig eingeebneter Stellungsteilc zwischen Barleux mw Bennandovillers mit den Dörfern Beruh und Denis court zur Folge hatten. Unsere tapferen Truppen haben glän zende Beweise ihrer unerschütterlichen Ausdauer und Opfer freudigfeit geliefert. Ganz besonders zeichnete sich das iveftfülische Jnfanterie-Regimeilt Nr. 13 südlich von Boucha vesnes mls. Starken feindlichen Lustgeschwadern warfen sich un serc Flieger entgegen und schossen in siegreichen Gefechten zchn Flugzeuge ab. Front des Deutschen Kronprinzen. Zeitweise lckhafter Feuerkampf im Maasgebiet. Oest 'ich von Fleury vorgehende feindliche Abteilungen wurden zur Umkehr gezwungen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Frontdes Generalfcldrnarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Westlich von Luck verhinderten wir durch unser wirkungsvolles Sperrfeuer ein erneutes Vorbrechen des Feindes aus seinen Sturmstellungen gegen die Truppen des Generals von der Marwitz. Es kam nur nördlich von Szelwow zu eurem schwächlichen Angriff, der seicht abgewiesen wurde Viele Tausend gefallener Russen bedecken das Kampsfeld vom 16. September. Zwischen dem SeretH und der Strypa endeten die wiederholten russischen Angriffe auf die Truppen des Generals von Eben mit einem in gleicher Weise verlustreichen völligen Miherfolg wie am vorhergehenden Tage. Heeresgruppe des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl. In schweren Kämpfen haben sich türkische Truppen. unterstützt durch die ihnen verbündeten Kameraden, westlich der Zlota Lipa der Angriffe des.überlegenen Gegners erfolgreich erwehrt. Eingedrungene feindliche Abteilungen sind wieder geworfen. DeutscheTruppen unter dem Befehl des Generals von Gerok traten beiderseits der Najarowka znm Gegenstoß an, dem die Russen nicht staild zu halten vermochten. Wir haben den größten Teil des vorgestern verlorenen Bodens wieder in der Hand. Abgesehen von hohen blutigen Verlusten hat der Feind über drei- tausendfünfhundert Gefangene und sechs zehn Maschinengewehre eingebüßt. Zn den Karpathen sind russische Angriffe abgeschlagen. * Zn Sieben bürgen sind südöstlich von Hötzing (Hat- zeg) neue für uns günstige Kämpfe im Gange. Wir nahmen unter anderem sieben Geschütze. Balkan-Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen. Nach dreitägigem Rückzug vor den verfolgeiwen verbündeten Truppen haben die geschlagenen Russen und Rumänen in einer vorbereiteten Stellung in der allgemeinen Linie Rasova-Cobadinu-Tuzla bei neu heran- gefuhrten Truppen Aufnahme gefunden. Deutsckp Bataillone und längs der Donau südlich von Rasova bereits bis zur ftmdlichen Artillerie durchgestoßen, haben fünf Geschütze erbeutet und Gegenangriffe abgewiesen. . Mazedonische Front. Mehrfache vereinzelte Angriffe des Gegners an der >rronl zwischen dem Prespa-See und dem Wardar blieben ergebnislos. Der erste Generalguartiermeister Ludendorff. * . * Leise regt es sich im heimatlichen Deutschland mit Vorbereitungen für den politischen Winter. Auf den herbstlichen Fluren liegt früher als sonst der naßkalte Hauch des sich nähernden strengeren Herrn, und die lieblichen Stimmunas- tteuden dieser Uebergangsjahreszeit sind uns iwch etwas verdüstert worden durch die strenge Hand des Kriegs,,ünisteri- ums, die sich auf unsere schönen Aepfel oder, uin mit Hölder- uu M reden, auf die herzerfreuende Pflaume gelegt hat Aber mit Recht und gutem Grunde. Wo wir nur weise Voraus- 'Huren, da trösten wir uns über unvermeidliche Ein- jchraukunaen uub Verzichte schnell hinweg. Die neue Maß- regel ist für unser tapferes Heer und für die ärmeren und minderbemittelten Volkskreise in der Heimat getroffen worden. ^uuu man sagen, daß bei der Rüstung zur parlamenta- Z'Leu H^bst- und Wruterarbcit eine große Spannung aller Esschrchten -mitspiele, eine wie mit Pulver geladene Volks- erwartung, die ,mt brenne-,rden Augeu auf den wieder r ^^^lag sehe? Der Reichstagsabgeordnete in eiuem Leitartikel des Berliner -Urgcvlattes, und wenn er m einer langen Einleitung von Wendenu^t^d^^ 6wßer Entscheidung, bedeutsamem Wendepunkt u. dergl. mehr redet, so könnte einem beinahe bange davor werden. Hinterher erörtert er jedoch ein Programm, das zwar einiges heiße Eisen enthält, aber doch nichts so beklemmendes Neue, kein Zündstoff, der die Geister im Reichstag schon im voraus besonders heftig erglühen ließe. In die Art unserer Kriegführung wird sich das Parlament nur in ganz bescheidener Weise-einmischcn dürfen, und ob im Zusammenhang bamit ein parlamentarischer Kriegsausschuß dem Bundesratsausschus; für auswärtige Angelegenheiten zur Seite gesetzt werden kann, wie es im Berliner Tageblatt gefordert wird, darüber wird mau sich vermutlich ganz ruhig und ohne Aufregung unterhalten. Auch von nationalliberaler Seite scheint man ähnliche ^20,111^ Vorbringen zu wollen, und der Vergleich des Inhalts einer großen Rede des uationalliberalen Führers Bassermann, die er in seinem Wahlkreis in Saarbrücken dieser Tage gehalten .hat, mit den im Berliner Tageblatt enthaltenen Aufmunterungen, ist tu mancher Beziehung recht interessant. Der Abg. Chifcovich fordert ein strenges Untersuchungsgericht in den Ernährung ssragen; da müsse vieles anders werden als bisher, und die Abgeordneten müßten Sicherheiten verlangen, daß solche Fehler, wie sie gemacht worden seien, nicht wieder vorkämen. Der Abg. Bassermann hat. ebenfalls solche Wünsche, und Herr v. Batocki wird an seinen Ausführungen keine Freude haben. Immerhin, Bessermachen ist schwieriger als Kritisieren, und ob der Reichstag in der Lage sein wird, unsere Polksernährung aus ciue höhere, besser gesicherte Stufe zu stellen, das bleibt die Frage und Muß, wie so vieles andere, abgewartet werden. Der brennendste Punkt im Programnt des „Berl. Tgbl." ist aber die „Neuorientierung" der inneren Politik: darauf häuft der parlamenta- rische Artiketschreiber all feine glühendsten Erwartungen. Herr v. Bethmann Hollweg, dem im iibrigen Vertrauen gezollt wird, sott Farbe bekannen, soll die 'Neuorientierung schon gleich in Angriff nehmen. Auch der. Abg. Basser- urann besprach dieses Kapitel, aber viel gemäßigter. Wenn das Dach des Hauses brennt, meinte er, so denkt man nicht daran, cs neu auszunwblieren. Damit hat er sicherlich nicht Nureckst. Aber die ganze Wfticht seiner Beredfamkett warf der natioMliberale Führer auf die Forderung einer uneingeschränkten Handhabung und Führung all unserer Waffen. England ist der Hauptfeind, diesen Satz ließ er überall durchklingen. Ihm müssen wir mit Entschlossenheit mrter Beisetzmtg aller Rücksichten bei- wmmcn, wenn wir siegen wollen. Basserinann setzt sein Vertrauen auf Hiudenburg und Ludeiidorff. Diese beiden haben mgte er, da die U-Bootfrage zweifellos ins Gebiet der Kriegführung gehöre, ein gewichtiges Wort mitzusprechen. Banermann vertraut, daß, trotzdeni der Krieg für uns schwieriger geworden sei, alle Hosstiung bestehe, 'ihn für uns zu nnem glücklichen Ende zu führen. Auffassung, daß England unser Hauptfeind sei, der nrcht geschont werden diirse, begegnen wir airch bei einigen Sozialdemokraten. Karl Severing schreibt in den „Soz. Ddonatsheften", eine Verständigung auf dem euro- parsck-en Kontinent, die die Schaffung eines zusammenhängenden Wirtschaftskomplexes ermöglicht, die Frei heit der Meere gegen England erringt und be ).auptet die Rohstoffzufuhr aus eigener Kolonisations tattgkert stcherstellt und so die VolkÄoirtschaft dieser Gemeinschaft in ihrem wesentlichsten Teil auf eigene Kraft ausbaut.- das umßüe d<^ Krie gszi el der Soziald emokratie sein. Und m der gleick>en Monatsschrift erklärt mich Ludwig Quessel: „Freiheit der Meere bedeutet für uns Sicherung unseres Wirtschaftslebens vor der britischen Seeqewalt So betrachtet, ist sie ein, frn'temiiß, auf die nctote die deutsche Arbeiterklasse nicht verzichten kan». Von ihr hangt unsere Existenz, unsere Zukunft ab " So dürfen wir gespannt darauf sein, wie demnächst die sozraldemotratische Relchskonfercnz, die vor dein Reichstag zlisammentritt, sich entscheiden wird: Die künftige neue Eut- wialungslinie der innerdeutschen Politik wird sich in ihrem Laus von selbst danach richten, ob sich die Sozialdemokratie mehr oder weniger entschieden und geschlossen mit ihrer eigenen Neuorientierung vom 4, August auf sie einstellt Der öfterreichisch-ungarlsche Dagerbericht. Wi«N, 18. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 18. September 1916. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front gegen Rumänien, ^.Südöstlich von Hatszeg (Hötzing) neue erfolgreiche Kämpfe. ES wurden gestern sieben rumänisch« Geschütze und mehrere Maschinengewrlsrc eingebracht von Fogaras ist der Feind ohne Kampf in Köhiilom (Reps) «ingcrülkt, Seeres.front des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl, ^ ^u deii Kalvacheil griff der Feind zwischen der Drei- länderecke südöstlich von Dorna Watra und Hryniaiva an zahlreichen Stellen an. Die verbündeten Truppen schlugen ihn überall zurück. Beiderseits der Lipnim Dolna führte ein Gegenangriff der dort kainpfendci, deutschen Truppen fast zur völligen S!■■ rn "dm Feinde genommenen Stellungen. Nordostllch des eben genannten Ortes wehrten ottommluchc R^imenter im Verein mit ihren Veröündeten starke russische Aorftoße m erbitterte« Mugerr siegreich atz. Die Armee des Generals Grafen Bothmer brachte 16 Offi^ ziere, mehr als 4060 Mann, 16 Maschinengewelpe ein. Heercsfro nt des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold v o n V a y e r n. Bei der Armee des OZenerabiberften von Böhm-Ermoltt erneuerte der (Gegner gestern nachmittag zwischen Zborow und Perepelniti seine Angriffe. Die feindlichen Rlassen mußten überall der zähen Ausdauer der Verteidiger weicheir. Die Armee des Generalobersten von Tersztyansli hatte nur mehr einen schwächlichen Vorstoß abzuwehren. Andere An- grfffsversnchc wurden bereits im Keime ersttckt. Italienischer K r i c g s s ch a n p 1 a tz. 6Zestern erneuerte die italienische dritte Annee die Angriffe gegen unsere ganze Front aus der Karsthochfläche. Auch an diesem vierten Schlachttaqe bchallptcten die zähen Verteidiger ihre Stellungen. Wo der Feind in die ersten Gräben cindrang, wurde er durch Gegenangriffe zurückgeworsen. An vielen Stellen aber brachen seine Vorsüiße schon im kouv- zentrischen Feuer unserer braven Artillerie unter schwersten Verlusten znsanirnen. Das bewährte Infanterie-Regiment Nr. hatte bei Lokvica hervorrageiwen Anteil an der erfolgreichen Abwehr des feindlichnr Ansturmes. Im Nord- abschnitt der Hochfläche schlugen Abteilungen des Infanterie Regiments Nr. 39 drei Angriffe der italienischen Grenadiere bluttg ab. Das lebhafte Geschützfeucr von der Wippach bis in die Gegend von Plava hält an. An der Fleimstat-Front wiederholten sich die vergeb- ttchen Vorstöße schwächerer Abteilungen gegen unsere Stet- lungen aus dem Fassaner Kamm. Südpstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f e r, Feldmarschalleutnant. * EreignissezurSee, In der Rocht vom 17. auf den !8. hat ein Seefluaz«-. »eschwader neuerdings die Bahnhofsanlagen von Me st re erfolgreich mit schweren und leichten Bomben belegt und in Bahnhofsgebäuden zahlreiche Treffer erzielt. Trotz heftigster Besch,ehnng sind alle Flugzeuge unversehrt eingerückt, Flottenkommando. * * -i < » Der bulgarische Bericht. .. Sofia. 18 Sept, (WTB,> Bulgarischer GenerchstaLKbericht vom 17. Leptember. -s Ionische Front. Die TnipPen des rechten Flügels stehen fm^Kampse südlich Flo rina. Während des ganzen T^s am 16. September beiderseits stnrkes Artilleriefeuier. Me nächt- lichoii Angriffe des Fnndcs wurden adgewiesen. In der SNvglenicL- Niederung herrscht Ruhe Auf dem rechten Weite der Entente schreibt ,,Eorriere dttla Sera" das Ma.msckaften und Material für das to-nt Ilmeimehnufto. blinder Feindseligkeit gegen alles, lvas italienisch sei, enria sei ausgeschlossen loerde. Italien habe das fMln' Gmecheiilaiid zu verdächtigen und ausMschlicßm. Zum rode des Prinzen Friedrich Wilhelm von Hoffen. Eronberg \. T., 18. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Anläßlich des Heldentodes des Prinzen Friedrich Wildes m v o n H esse n sandte der König vonBnlgarien an die hoben Eltern folgendes Telegramm Tieferschüttert von der- schrecklichen Kunde, di« ich eben erfahre läge ich Ebrer Hoheit und der Prinzessin nijein ttefftes Beileid Der Heldentod Ihres tavsereii Sohnes geht nrir sehr nahe, und sein! Andenken lvird bei mir und meiner Armee unvergeßlich bleiben. Da- neue griechische Kabinett. Berlin, 19. Sept. Das neue griechische Mini sterinm findet in Frankreich eine schlechte Presse. Laut „Bert. Tagebl." telegraphiert der Vertreter des „Secolo" in Athen, die venez-etistische Presse sehe einen baldigenKon- flikt des neuen Kabinetts mit derEntente vor Mittlerweile wirr den in allen griechischen TeLographen- änrtorn französische Zensoren eingesetzt. Zwischen dem früheren Sekretär des Königs Konstantin, der wegen der Haltung des Königs seiner: Rücktritt erklärt hatte, und dem ehemaligen Minister des Aenßern Streit sott in den nächsten Tagen ein Duell stattsinden. Bern, 18. Sept. (WTB. Nichtcmrttich.) $irr Zusammen setzuna des neuen griechischen Ministeriums schreibt „Corriere detta Sera", beachtenswert sei der voll ständige Mangel eines politischen Charak ters des Kabinetts und der Ausschluß irgend, welchen Sch ild h alters. Das Mnisterium sei einzig zur Erledigung der lcnrfenden Geschäfte besttrnmt. Die fSnx tentemächte würden nunmehr von Griechenland nichts toeiter verlangen als Neutralität. Die Pläne der Revolutionäre in Saloniki. Bern, 18. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) „Seeolo" meldet aus Saloniki: Nach der Militärrevolte, die wenig Arcklang gesunder: hat, und nach dem unerwarteten Rücktritt von Zaimis uwllen die revolutionären Kreise in Saloniki die Lage dadurch klären, datz sie ganz Griechisch-Mazedonien lntb die alt-griechischen Inseln von Griechenland ttennen und unter eine provisorische Regierung von Benizelos stellen. Es sei jedoch schwierig, zu sagen, rvievicl Wahrscheinlichkeit für die Verwirklichung dieses Planes des Nationalen Berteidigungskomitees in Saloncki bestehe, dessen be. schränkte Tätigkeit unter allgemeiner Teilnahmslosigkeit erfolge. Der politische Wechsel in Saloniki werde von den Alliierten und dm Ereignissen in Athen abhängen. Ein Tagesbefehl des deutschen Kronprinzen. Berlin, 18. Sept- (23. T. B. Nichtamtlich.) Der Kron- vrrnz hat am 7. September nachstehenden Armee-Tagesbefehl erlassm: Se. Majestät der Kaiser hat mir heute das Eichenlaub zum Orden Pour le msrite verliehen. Die Anerkennung, die m dieser hohen Auszeichnung liegt, gilt nicht nur mir, sondern vor allem meiner braven Armee. Sie ist der Dank Seiner Majestät für das, was die Armee in den Kämpfen vor Verdun geleistet hat. Heute, da der Feldzug noch nicht zum Abschluß gebracht rst, läßt sich die Bedeutung dieser Schlachten, dw seit dem. 21. Februar fast ohne Umerbrechung tobten, und ihr Einfluß aus dm Gang des grotzm Krieges, dm Deutschland um seine Errstenz zu führm gezwungm ist, noch nicht annähernd überiehen. Fest steht nur das Eine, daß selten in der .Kriegsgeschichte von einer Armee unter den schwierigsten Verhältnissen! so Gewaltiges verlangt und geleistet wurde, an kühnem Wagemut im Angriff und an todesmutiger Widerstandskraft beim Fest- balten des Erreichten. Kameraden! Der großen Aufgabe, die uns gestellt war, habt Ihr Euch gewachsm gezeigt. Meines unauslöschlichen Dankes seid Ihr alle-eit gewiß. Der Oberbefehlshaber. Wilhelm, Kronprinz des Deutschen Reiches und von Preußm. Angriff britischer Flugzeuge. London, 18. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlichswird inttgeteitt: Britische Flugzeuge urtternahmen am 17.. September wieder einen erfolgreichen Angriff auf das Fliegerlager St. Denis-Westron. Eine Maschine wurde zum Landen auf holländischem Gebiete gezwungen. Der Flieger wurde interniert. Ein Sohn des englischen Ministerpräsidenten gefallen. London, 18. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reutepchm Burrxms. Leutnant Raymond Asquith von den: Gatdegrenadieren, der älteste Sohn des Premierministers, ist am 15. September gefallen. Die Ernte in England. London, 16. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Das Ackerbanamt hat einen Bericht veröffentlicht, daß die Ernte im allgemeinen gut stehe. Es herrsche aber Mangel an Arbeitskräften. In den meisten Teilen des Landes Helsen Frauen und Soldaten den Bauern bei der Einbringung. Der Austausch der Zivilgefangeuen. Derlin IT SelN. (W. B5 Die „Nordd. Mg. Ztg." schreibt: D:e brittsche Regierung hatte der deutschen Regierung rm vergangenen Juni den Vorschlag übermitteln lässen, die in Rührten rwernierten mglischen Zivil gefangen ein gögjen eines gleiche Anzahl der in England zurückgehaltenm deutschen Zivilgefangenen freizu lassen. Dieser Vorschlag war nach eingehender Prüfung dahin beantwottet worden, daß die deutsche Regierung ihm an sich nicht ablehnend gegenüberstehe. Die Durchführung könne aber nicht in der Weise erfolgen, daß die Maßnahme von der Freilassung einer entsprechenden Anzahl deutscher Jnternietter in England abhängig gemacht werde, da em solcher Austausch schon wegm der Fvage der Auswahl' der zu berücksichtigenden deutschen Internierten auf nicht zu überwindende Schwierig?eitm stoßen würde; die Anregung ließe sich Melmehr nur in der Weise verfolgen, daß beiderseits sämtliche Internierte auf freien Fuß gesetzt würden und die Erlaubnis zur Abreise erhielten. Die britische Regierung hat den deutschm Vorschlag abgelehnt und alsdann einen neuen Vorschlag gemacht, wonach beiderseits alle männlichen Zivilgefangenen über 45 Jahre gegenseitig frei-, gelassen werden sollen. Die deutsche Regierung hat demgegenüber nochmals die Freilassung und Heimbeiörderung aller beiderseits internierten Zivilpersonen angeregt, und zwar mit der Maßgabe, daß diese Personen nach ihrer Rückkehr nicht in die Streitmacht eingestellt werden dürfen. Für den Fall, daß die brittsche Regierung einer Verständigung auf bitefer Grundlage nicht zusttmmen sollte hat ße sich ferner grundsätzlich bereft erklärt, aus den englischen« Vorschlag einzugehen, alle im britischen Reiche mit Einschluß der britischen KolMun und Besitzungen internierten Deutschen sowie alle m Deuttchland internietten englischen über 45 Jahre alten Zwilpesangenen freizulassen. Die Antwort der englischen Regierung hierauf steht noch aus Drei in der Prefte erschienenen Nachrichten, daß bereits ein Abkommen in denk angegebenen Sinne zustande gekommen sei, find o Q f)cr venruht, es ist aber zu hoffen, daß es aus diesem Wege gelingen wird, wenn nicht für alle, so doch für einen beträjcht- “92 * l1 oer beiderseitigen Zivilinternierten die Freiheit und Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen. Eine Drohung des „Demps" gegen die Neutralen. Bern, 18. Sept. 'WTB. Nichtamttich.- „Teinps" richtet in ^^Eisä-en Lage folgende Warnung an die Das Beispiel Griechenlands ist zu typisch, um den ^ceut raten nicht die Gefahr zu zeigen, der sie sich auAsetzen, und die aus dem Zwang der Sachlage folgt. Nicht >die Alliierten sind es, die das griechische llngWck Vevfchuldet haben, sondern jene Griechen, die ihrem Lande eine widernatürliche Politik auftwingen wollten. Anschließend fvagt „Temps", ob eS auch in Schweden solche gefährliche Blinde gebe. Schwedens Antwort auf die Note der Alliierten bestürzte mit ihrem bitter-süßen Ton ein wenig. Man könne jedoch nicht einse'hen, daß Schweden die Entente habe beleidigen wollen. Uimssowottgjer könne es die Absicht haben, seine guten Beziehungen zu den übrigen nordischen Staaten am Vorabend der Zusammenkunft von Kristiania zu stören. Man dürfe deshalb anmehmen, daß die Unstimmigkeit zwischen Schweden und den Alliierten seitens des Stockholmer Kabinetts bald beigelegt sein werde. Die Beratungen der Nordstaaten. Berlin, 19. Sept. Die heute in Kristiania beginnende skandinavische Minifterberatnng dürfte etwa fünf Tage dauern. Wie die ,Bvfs. Zeitung"' berichtet, würde die Konferenz wahrscheinlich einen von der Fordgruppe ausgehenden Vorschlag, eine neutrale Konferenz in Stockholm abzuhalten, zur Kenntnis nehmen, ohne daztu Stelharg zju nehmen. Der türkische Bericht. Konstantinopel, 18. Sept. (WTB.) Amtlicher Bericht fcmn' 17. September: KaNkasnsfrvnt: Ährf dem rechten Flügel war ein türkischer Ueberfml mit Erfolg gckkönt. Auf dem linken Flügü drängten wir feindliche EickundungsabteiÜrngen unter Verlusten für sie zurück. Front gegen Aegypten: 'Zehn Bomben, welche zwei feindliche Flieger, begünstigt vom Mondschein, auf El Arisch abwarfen, richteten keinen Schaden an. Eine feindliche Reiterabteilung, die östlich S-retz vorzudringen versuchte, wurde zü- rückgeschlagen. Kein Ereignis von Bedeutung an den übrigen Fronten. Der Bizegxneralissimus. Der Feldzug gegen Aegypten. London, 18. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher englischer Bericht ans Aegypten: Am 6. September verließ eine .Kolonne Bir el Abd, um westlich von El Arisch aufzullären. Sie griff 65 Meilen vom Kanal die feindlichen Stellungen von Bir el Mezer an, drang an mehreren Stellen in die Schützengräben! ein und verursachte beträchtliche Verluste. Unsere Flieger sichteten mehrere Abteilungen, unter denen sich deutsche Offiziere befanden, die mit großer Geschwindigkeit nach El Arisch führen, und feuerten auf sie. Wir machten einige Gefangene. Unsere Verluste sind gering. Der Seekrieg. Berlin, 18. Sept. (WTB. Amtlich.) Deutsche See- flugzcuge belegten am 17. September mittags vor der flandrischen Küste stehende feindlicheSeestrcitkräfte ausgiebig mit Bomben. Auf einem Flugzeug-Mutterschiff wurde einwandfrei ein Treffer beobachtet. Ein feindlicher Flieger wurde durch Abwehrfeuer verdrängt und zur Landung auf holländischem Gebiete gezwungen. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Die Tauchbootcrfolge. B e r 1 1 n, 48. Sept. (WTB.) Außer den in der Veröffentlichung vorn 16. September bekanntgegebenen feindlichen und neutralen Handelss chisfen versenkten unsere Tauch- b o ote im englischen Kanal vom 3. bis 13. September weitere zwanzig feindliche und neutrale Handelsschiffe von insgesamt 36 000 Brntto-Registertonnen, letztere, weil sie Bamrware nach feindlichen Ländern führten und ihre Einbringung unmöglich war. Fm ganzen sind demnach vom 3. bis 13. September durch unsere Tauchboote im englischen Kanal und im Atlanttschen Ozean 53 Schiffe von insgesamt 74 088 Brntto-Registertonnen vernichtet worden. Am bm Reiche. Der Verkehr mit Zucker. Berlin, 15. Sept. lWTB. AmtlichI Der Verkehr mit Zuk- ker im Betriebsjahr 1916/17 ist durch eine Verordnung des Bundcs- rats vom 14. Septeniber 1916 geregelt. 9&U ist der Grundsatz, daß Zuckerrüben nicht verfüttert werden dürfen. Ausnahmen können nur in Einzelfällen aus zwingenden Gründen zugelassen werden. In der Regel sind Zuckerrüben auf Zucker zu verarbeiten. Der Reichskanzler bestimmt, in welchem Umfange sie ausnahmsweise zu anderen Zwecken, zu Rübensaft, Kaffee-Ersatzmitteln usw. zu verwenden sind. Die Verwendung der Zuckerrüben zur Brennerei bleibt wie bisher streng beschränkt. Der Rvhzuckerpreis wurde zusammen mit dem Rübenpreise bekanntlich schon durch die Verordnung des Bundosvats vom 3. Februar 1916 erhöht und beträgt 15 Mark gegenüber bisher 12 Mark für je einen Zentner. Es ist damit erreicht worden, daß der Rübenbau, der im Jahre 1914/15 auf 1915/16 um nahezu ein Drittel zurückgegangen war, trotz der 'teigenden Schwierigkeiten mcht weiter msunken ist. Eine Rohzucker-Preiserhöhung von 3 Mark würde an sich ein« Berbrauchszucker-Preiserhöhung in derselben Höhe mit sich bringen, da aus zehn Teilen Rohzucker neun Teile Verbrauchszucker gewonnen werden und sohin der 2Zerlust der Umwandlung um 33 Pfennig teigt. Ferner sind die Unkosten und die Verluste bei der Verarbeitung gegenüber den Friedens Verhältnissen, aber auch gegenüber dem vorigen Jahre, erheblich gestiegen. Es mußte hiernach auch die Rnffinationsspanne leider erhöht werden, um eine rechtzeitige Raf- inierung zu sichern. Der Gedanke, die Raffinerien in denl öffentlichen Betrieb zu übernehmen, wurde bei der Beratung über die Raffineriekosten gründlich erwogen. Dieser Wieg wurde nicht betreten, weil hierdurch eine Verbilligung kaum eingetreten sein würde, die sachgemäße rechtzeitige Herstellung der Produkte aber ernstlich in Frage gestellt mordim wäre. Die Spanne ist so bemessen, daß auch unter minder günsttgen Betriebsverhältnissen arbeitende Raffinerien dabei den Betrieb misrecht erhalten können. Auf der so sich ergebenden Grundlage eines Grundpreises von 26 Mark wird der Ve r b rau chs z u ck er-Prei s für die einzelnen «Zerbrauchszucker-^Fabriken wie bisher gebildet. Der Preis ist im Gegensatz zu dem vorigen Jahr für die ganze Wirtschaftspettode gleichmäßig festgesetzt. Zu den 26 Mark kommen, wie im vottgen Jahr, Die Frachtzuschläge. Da diese F r>ach t z u schlage aber bisher zu den gesetzlich nicht beabsichttgten Gewinnen der Ber- branchszucker-Fabriken führten, werden sie für 1916/17 nur ckls Vorschüsse gewährt und, soweit die notlvendigen Aufwendungen der Liedereien darunter bleiben, für die öffentliche Ansgleick^sstelle eingezogen. Damit ijt zu hohen Frachtgewinnen vorgebengt. Die Einnahmen der Ausgleichsstelle werden mit dazu verwendet, die an sich durch die Erhöhung der Rübenpreise bedingte Preiserhöhung des Zuckers für den allgemeinen Bedarf der bürgerlichen Be- volkerung zu vermeiden. Ein Ziel der Regelung ist es, für den Bedarf der Bevölkerung, wie er auf die Kommnnalverbände umgelegt und von der Bevölkerung auf Zuckerkatten entnommen wird, die alte Preisgrnndlage beizubehalten, so daß der Uebergang m* neue Wirtschaftsjahr für den allgemeinen Gebrauch keine Erhöhung des Preises bringen soll. Soiveit die Mittel der Ausgleichskasse hierzu nicht ansreichen, wird der Preis für den zur industriellen Verarbeitung und ftir das Heer bestimmten Zucker fo wett erhöht werden, daß ein Ausgleich hergestellt ivird Die Bemessung des Hau s h al t s z u ck e r s wird im weseut- lia>en dieselbe bleiben wie bisher. Die Zuckerrübenanbaufläche ist zwar geltiegen^ während wir aber vom Fahre,13X4/15 in das Jahr 1915/16 noch mit erheblichen Beständen Übertritten, können aus dem Jahre 1915/16 nennenswerte Vorräte nicht in das neue Wirtschaftsjahr übernommen werden. Fm Gegenteil waren infolge des zu großen Verbrauches im letzten Winter die Bestände schon im Früh- plhr so knapp, daß der allerdringendste Bedarf int Sommer unb Derbst nur durch äußerste Inanspruchnahme aller alten Bestände einigermaßen gedeckt werden konnte. Wir müssen daher ausschließlich ntü der Zuckerernte 1916 aus kommen. Gemieffen an dem Anbau der letzten Frwdensjahre, verbleibt ein erheblicher Anbaurückgang. Unterrichtete K^ise nehmen nach dem gegenwärttgen Stande an. daßauf eine Ernte von rund 1 700 000 Tommn Rohzucker ge- einem Ertrag von 2 424 000 Ton- 000 Tonnen 1914/15 und nach noch nicht ab- geschloffEr Zahlung von etwa 1512 000 Tonnen in 1915/16. ^^^^hrerttag gegem'iber den: Vorjahre steht nicht nur die ^ttßiche gegenüber, daß aus dem Fähre 1915/16 in das Jahr Errate übernommen werden, sondern der ^ch außerordentlich gestiegen, besonders für Marmelade, Kunsthonig usw. Auch die l 916 ^ 17 ^rd d-sh-w ernster Sparsamkeit und bon der ^>orge geleitet sein müssen daß Zwecken der Volksernährung zu- gr^kommt^der fttt: Haushaltszwecke aus den Kopf und Monat zu erst festgestellt werden, wenn sich dir Ernte ^ 2S^acf für VervesNoecke genau übersehen lassen. Im übri- stelluu g vo n Aufftrich- hnt w ^ Dabei wird Sorge gettagen teer* ^ Einmachzucker bässer in die allgemeine Nahrungs- L^Eung embezogen wird. S ü ß st o f f wird nach wir bo^ ^ ^ fflr das Güveäbe in so großen Mengen be- werden, als es die dazu verfügbaren Rohstoffe ttgeudwie Festsetzung der Preffe für die beschlagnahmten Aepfel und Pflaunren. ^,^rlin. 18. Sept. (WTB. Amtlich.) Die Preise der aut m W?r7fchaf8ä^^Mck Ui te aasas LLLL T?« mcIwaßA^Süchstpreis mewi nur geringe Aepselernte und durch die stark aesteiäentv. wohlhabenderen Bevölkerung hervovgerufen worden ^!urch ^Eetze wäre bei der Küappheit an Ware ohi'ie eine Bescklaa- nähme die Versorgung der ärmeren Bevölku^g mi^MärmechL wvtt>en. Die Verwendung im Haüshall zum Frisch verbrauch,^, zum Einkochen und zur Herstellung von Most Aus Stuvt und Lund. Gießen, 19. September 1916 . Butterknappheit. ^ landwirtschaftlichen Kreisen: Niemand iaun bestvntcn, daß^gegemvartta ernte äußerst empfindliche heit an Butter in ^tadt und Land besteht Für uns handelt es sich da.num, dre Ursachen dieser Erscheinung womöglich auftusuckren und dir Frage zu beantworten, ob wohl in absehbarer 8eft eme Besserung zu erwarten sei. Mit der Knapphett an Butter steht ^.^angel an tterischen und pflanzlichen Fetten überhaupt in dem Aufhören überseeischer Zufuhr ver- bas Palmfti, das Produckt der Wkospattne vom übrigen Oelfrüchve bezogen wir aus dem des Rapses und seiner Verwandten wurde ^ Ießtert Jahrzehnten mehr und mehr vernachlässigt und sank auf ein Minimum herab. RWöl war im immer noch ru haben; aber jetzt scheinen auch seine dlerbt iwch das tterische Fett. >Auch Riiwsfett und Schwernefett wurde seither in immer geringerem -Naße. aus leicht erfaßbaren Gnlnden. erzeugt. Der letzte Rettungs- fft jgt dre Butter Ihr wandterr berufene und^ ül}b Kenner der land- wrrtschiMrchen Verhältnisse m Oberhessen muß ich behaupten. es gelungen ist und gegenwärttg noch immer gelingt, die Buttererzeugung zu steigern. - ^ ä^land an Milchvieh ist unstreitig erhöht worden, be- gunsttgt durch die außergewöhnlich gute Futterernte. Die Milch. er-Qtgung steigette sich. Aber ein großer Teil der Milchproduckte mußte m diesem Jahr der landwirtschaftlichen Bevölkerung selbst verbleiben, um den Mängel an Fleischnahrung ber der doppelt ^ml^maßen auszugleichen. In dem Nachlassen der schwären FeLarbett und in einer besseren Fleischversorgung durfte hier schon der Anfang zu einer Besserung liegen. Die jüngsten Maßnahmen der Behörden zwecks Kontrolle der Milcherzeugung ttagen sicher das Ihrige dazu bei. Butter sollte nun allerdings m der Haupffache zum Brotaufstrich genommen lverden- aber leider ersetzt sre bei manchen Leuten das Fett überhaupt Leider gibt cs Leute bei uns immer rwch, die glauben, sich nichts abziehen öF. brauchen. Und da sonst Fett und Oel fehlt, so wird mit Butter geschmalzt — selbst Kortoffelpfaniieckucheii in Butter gebacken,- Hoffentlich gelingt es, durch immer schärfere Kontrolle, auch diese hoffentlich seltenen Auswüchse zu besettigen. Ju diesem^ Sommer sind nun in verstärktem Maße Oel- f r ü <11 c, wie Raps Und Sonnenblumen, angebaut wordeir. Wenn auch das daraus gewonnene Oel noch nicht jeden Mangel beseittgt so vermag es ihn doch zu mildern. Ich glaube. Kattosfelpfonne^ kuchen schmecken mrt Rüböl doch besser als mit Butter. Lhuh sollen m manchen deutschen Wäldern die Bucheckern ganz außerordentlich geraten sein. Die Schulkinder werden in dem Einsammeln derselben wie rn so vielem, ihre Schuldigkeit tun. Endlich müßte noch der Mästung und damit der Fetterzeugung der Schweine und des Rindviehs eine erhöhte Auf- Märksamkeit zugeivandt lverden. Den Tierhaltern nrüssen zu diesem Zwecke mehr krästtgere und reichlichere Futtermittel zur Verftigung gestelll werden. Das bisherig Verfahren der Zumessung von Kraftfuttermitteln, wie Kleie, ist zu umständlich und zu teuer Konnte die iogenanute Nachfrucht nicht dem Bauer gleich belassen bleiben zu Futterimgszwecken? Viel Unkosten würden dadurch er- 'wrb Andererseits dürfte aber auch von der Landwittschaft in der Gejaintheit zu erwarten sein, daß sie der Fetterzeugmig. schon ans vaterländischen Gründen, ein erhöhtes Augenmerk zuwenden wenn auch, der Gettünll nicht so prozentual daber in die Augen springt, als beim direkten Verkauf der Produkte vom Acker der Fall ist. Dü Umwandlung der pflanzlichen Stoffe in tterische soll gegenwärtig allerdings nicht so hohen Gewinn erzeugen als reiner Landbau und soll vereinzelt zu bedeutender Reduzierung des Vieh- standes bedauerlicherweise — geführt l>abcn. Vielleicht ließe gerade für arößere Betriebe eine Norm finden, nach welcher für eine bestimmte Astzahl von Hektaren eine bestinnnte Mindest-Anzahl von Rindvieh und Schweinen zu halten umren. Eine verstärkte Feit- und Oelerzeugung brftrgt auf dem Butter- markt unfehlbar eine Erleichterung. An gar vielen Stellen lassen sich da die Hebel zur Besserung ansetzen. Wenn es nur überall ge- -fchieht und feder mrthklft bezw. mithelfen muß. so kann auch hier Besserung geschaffen werden. Sicher wird aber die Vutter- k n a p p h e i t n^ch t z u u e h m e n. Die bisherige Schonung des Nmdvieh- iind ^chweinebeitandes, die Verarbeitung der in diesem Jahre vermehrt gewonnenen Oelsrüchte wird bald auf dein Fett- nlG }" .. V 1 Erscheinung treten pnd anch für den Butterverbrauch wohltätige Wirkungen zeitigen. *- S ur fünfte n Kr i c p o a m e i y e. Spard^ie- Treifen wird mitgeteilt, daß bet den Sparkassen Eirrlagen. abgehoben werden, da freu Einlegern von irgend einer Seite vorgeredet ivird, es werde an die Beschlagnahme der Spar- faisengelder gedacht. Dieses Gerede vermag sich zu. halten, obwohl schon wiederholt darauf hinge riesen wurde, daß keine amtliche Stelle an eine solche Beschlagnahme in irgend einer Form denkt. Die amtlichen Stellen vertrauen, mir bei den früheren Kriegsanleihen, so auch dieses Mal fest auf den gesunken Sinn des Volkes, das zu urteilsfähig ist, am sch durch Gerichte der erwähnten Art von der Erfüllung seiner vaterländischen Pflicht abhalten zu lassen. Die Behörden sind angewiesen worden, die Verbreiter dieses und ähnlicher Gerüchte zu ermitteln und sie entweder zur Bestrafung zu bringen oder durch Bekanntgabe ihrer Namen der öffentlichen Beurteilung zu übergeben, die sie als Schädiger des Vaterlandes verdienen. ••©ie&encc Freilichtbühne. Zu ihrem Bedauern sieht sich die Leitung veranlaßt, wegen des anhaltenden Regen- wetters die für morgen (Mittwoch) geplante Wiederholung von Grillparzers Trauerspiel „Des Meeres und der Liebe Wellen" nochmals zu verschieben und zwar voraussichtlich auf nächsten Sa ins tag; weil die Tage seit der Erstaufführung erheblich ab- genommen haben, ist der Anfang schon auf 6 Uhr angesetzt, das Ende dementsprechend auch ^ Stunde früher p/,9). Der nächste Samstag wäre der letzte für eine diesjährige Aufführung m Frage kommende Tag. ** D i e Gießen er Rudergesellschaft 18 77 hatte am Sonntag, den 17. d. Dtts., auf der zweiten Kriegs-Regatta zu Frankfurt a. M. einen schönen Erfolg zu verzeichnen, indem ihre Schülermannschast Schnell, Breuning, Michel, Otto. Steuer, Bernhardt den Gastvierer gegen Ruder-Riege der Kgl. Friedrich- Schule, Berlm-Friedrichshagen, Wormser Ruder-Verein, Ruder- gcsellschast Worms, Frankfurter Ruder-Verein 1665, Ruder-Klub „Nassovia", Höchst, gewann. Gleichzeitig sei darauf hingewiesen, baß am kommenden Sonntag nachmittag 4 Uhr der Wanderpreis für ihre Schüler, gestiftet von der Gießener Rudergesellschaft 1877, ausgeiabren wird. **Wie können wir Frauen Helfen, den Krieg gewinnen? lieber dieses Thema spricht am Donnerstag, 21. September, abends 8 Uhr, in der großen Aula der Universität Gran L. Bucksath ans Mainz. Der Eintritt ist für jeder- w an n frei. ** Wieder ein Milchpnntscher. Gelegentlich einer ant 14. ds. Mts. vorgenormnenen polizeilichen Kontrolle wurde die Mich des Landwirts Philipp Wage n b a ch aus Alten- Biuseck, der seine Milch in eine hiesige Molkerei liefert, gewässert befunden. Die erhobene Probe ergab nach dem Gutachten des ^chemischen Untersuchungsanvtes, daß etwa 50 Teile Wasser auf 100 Teile Milch zu gesetzt waren. Bei den erhobenen Stallproben stellte es sich heraus, daß die Kühe eine vorzügliche, durchaus einwandfreie Milch gaben. Man sollte nicht glauben, daß auch unter Landwirten Milchlieferanten sind, die es nicht unterlassen können, sich durch Milchpantschereien ungebührliche Vorteile zu verschaffen und die Verbraucher ttotz der hohen Milchprerse auf diese Weise zu schädigen' ** Preisgestaltung für Obst und Gemüse, lieber die Preisgestaltung der Zwiebeln hat vor einiger Zeit in der Reichspreisstelle mit Sachverständigen aus verschiedenen Erzeugungsgebieten eine Besprechung stattgefunden, bei «der auch die Reichsstelle für Gemüse und Obst vertreten war. Von einigen Seilen toutbe damals ein den Eritteaussichten angemesseneres Fallen der Zwiebelpreise in Aussicht gestellt und die Einführung von Höchstpreisen, weuigstens zurzeit, für überflüssig erachtet. Inzwischen scheint auch auf dem Zwiebelmarkt die Spekulation/ ernzusetzen, so daß die Frage der Einführung eines Höchstpreises in ernste Erwägung gezogen werden muß. Die Reichsstelle füll Gemüse und Obst wird mit einigen Sachverständigen die Entwicklung der Preise und des .Handels dauernd verfolgen, damit gegebenenfalls rechtzeitig eingegrifsen werden kann. Auf etwaige Spekulationskäufe kann dann keinerlei Rücksicht genommen werden. ** Höchstpreise für das Hotelgewerbe. Die Preis- prüfungsstelle der Stadt Köln beabsichtigt, für das Hotel- und Gaftwittsgewerbe Höchstpreise ernzusühren. Die Gaftwinte-Jnnung jund der Hotelier-Verein haben ihre Beteitigung an diesem Plbn abgelehnt. ** Poftalisches. Jeder Landbrieftväger führt auf seinem Beftellgang ein Annahmebuch mit sich, welches zur Eintragung der von ihm angemymmensn Telegramme, Wert- und Einschreibsendungen, Postanweisungen, Zählkarten, gewöhnlichen Pakete, Nachnahmesendungen und Lvitungsbestellungen sowie der zur Frankierung der Sendungen, zur Bestellung der Zeitungen und zur Beschaffung von Wertzeichen ihm übergebenen Beträge dient. Ein gleiches Annahmebuch führt jeder Inhaber einer Poschilf- stelle für die bei dieser medergelegten Wertsendungen usw. Es ist zweckdienlich, daß die Aufgeber die E in tr a gung der Setzungen usw. in die bezeichneten Annahmebiicher eigenhändig besorgen oder sich wenigstens von der Buchung durch den Landbriefträger oder den PvschilfstelleninhaLer überzeugen. Da diese Bestimmungen noch immer nicht ausreichend bekannt sind, werden sie erneut zur öffenllichckn Kenntnis gebracht. '• Sonnenblumensamen und Mohnfamen. Die Eisenbahndirektion Frankfurt hat die Eisenbahndienststellen, Bahn- merstereien usw. auch in diesem Jahre ermächtigt, Sonnenblumenfamen und Mohnsamen entgegenzunehmen lind den Sammelstellen zur Oelgewinnung zuzuführen. Es wird später vergütet für Sonnenblumensamen 45 Pfg. und für Mohnsamen 85 Pfg. für das Kilo. ** I m Lichtspielhaus, Bahnhofstraße 34, gelangen in den Tagen vom 19. bis 22. September zur Darstellung: Der Todes- Jockey, ein ZirkuSdrama in 4 Akten; Hie Marine als Wehrmacht, aktuelle Aufnahme; Tu sollst nicht stören deines Nächsten Flitterwochen, Lustspiel in 2 Akten. ** Das Kreisblatt Nr 117 enthält: Bekanntmachungen über den Verkehr nrit Harz, Aussührungsbesti.mmunßen zur Verordnung über den Verkehr mü Harz, über Anlreferimg von Bohnen aus Holland, über Gummisauger, über die Einfuhr von Walnüssen und Haselnüssen, Uebergangsvorsckniften zur Verordnung Über Speisefette, die Durchführung der Verordnung, über Hafer, ore Aiunewuug von Betrieben, die sich mit dem Dörren von Gemüse befassen, über die Verarbeitung von Obst, über den llebergang der Geschäfte der Retchsprüfungsstetle für Lebensmittelpreise auf das .Kriegsernährungsamt, über die Beschlag n a h m c v o n Obst und die Sicherung derZwetschen- cr r n t e im Kreise Gießen, die Ausführung des Gesetzes über die Ausübung und den Schutz der Fischerei, die Obstv erst eigerungen der Gemeinden, über Richtpreise für den An- und Verkauf von Zwetschen im großen, Höchstpreise für Zwetschen im Kleinverkaus, Gesuche um Zürn ck st e l l u n g vom Heeresdienst: ferner ein Verzeichnis der gefundenen und verlorenen Gegenstände in Gießen. Landkreis Gießen. ** Albach, 17. Sept. Dem Sebreinermeister Heinrich Gerhard, der seit Ostern 1915 bei einem Sanitäts-Truppenteil im Felde steht, wurde das K r i e g s - E h r e n z e i cb e n verliehen. ** 2 t cl), 18. Sept. Der Großherzog und die Großherzogin haben der Schwester Minna O ß w a l d aus Lich (Leiterin eines Reserve - Lazaretts in Offenbach a. M.) das Hessische Militär- LSochenmarkte Sanitätskreuz am rot-weißen Bande für treue Pflege-del verwundeten Krieger verliehen. ** Weickartshain, 13, Sept. Der Musketier Karl Becker, Sohn des Schntiedemeisters Heinrich Becker V., bet 6 / 4 Jahr beim Inf.-Rgt. 129 kämpfte, erlitt den Heldentod int Alter von 22 Jahren. Er ist das zehnte Opfer unserer Gemeinde. Kreis Biwingen. X H i nt b a ch, 18. Seck. Schütze Otto Tugend von hier erhielt die Hessische Tapferkeitsmedaille. Kreis Schotten. E. Laubach, 19. Sept. Auf dem Felde der Ehre siel im Westen am 9. ds. Mts. der Musketier Wilhelm Stotz, Sohn des Karl Stotz (Drogerie). Er ist das 25. Opfer in diesem Kriege ai,3 unserer Stadt. Kreis Friedberg. ke. Butzbach, 13. Sept. Im Teil-Lazarett Iohanniter- krankenhatts in Niederiveisel tvurden aus Anlaß des Geburtstages der Großherzogin von Hesseit vom Großherzog mit dem Hessischen M i l i t ä r - S a n i l ä t S k r e u z ausgezeichnet die Oberschwester Eckstein, die Schwester:: E i r i ch unb Kreuzer, sowie die Hilfsschmestern Sack rntd S ch^ä f e r. — Aus der Wetterau, 17. Sept. Die Gcummeternte ist unter Dach und Fach. Wenn mich die nasse Witterung des Vorsommers hier und da einigen Schaden mit sich brachte, für die Futtermittetversorgung ist sie von günstigem Einfluß gewesen. Während im vergangenen Jahre manche Wiesen keinen Grummet- ertrag brachten, wurde dieses Jahr auf denselben Flächen ein schwerer Wagen voll geerntet. Auch ist das Grummet im allgemeinen gut gemacht worden. Ta gewöhnlich 0 -^« 'Einlge Ztr. Hen n. Stroh raumungsh. bi 11. abzug. 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Umgegend und die Mitglieder des Gffen babncr-Imker-BereinS. Die Zuckerkarten können bei Kraft, Ölleßen, Frankfurter Str. 81 und Ober bahnmeister Hild, Gießen, in Enlpfang genommen werdew Leihgestern. 18. Sept. 19m Buß. F \ ( fyx'Äovr%'& Qlanyifkt^tf£&*JtascAai(ju<£u\ oApfiaAateSauwuUait QßtnhacA a-jok Üjfc Tie/erschüttert erhielten wir die Nachricht, daß am 2. September unser lieber, unvergeßlicher Sohn, Bräutigam, Bruder, Schwager und Onkel Lehrer Adam Kaiser Unteroffizier 2. Komp. Res.-Inf.-Regt. Nr. 118 Inhaber des Eisernen Kreuzes und der Hess. Tapferkeitsdenkmünze im blühenden Alter von 24 Jahren den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist Die tieftrauernden Hinterbliebenen; IiOlse Kaiser Ww. Elisabeth« Dandistel als Braut Wilhelm Kaiser, Leutn. d. R., z.Zt im Feld, u. Braut Kath. Frey Fritz Kaiser, z. Zt. im Lazarett Aiston Kaiser, z. Zt bei einer Maschinengewehr-Abteilung Christoph Kaiser and Familie Anton Lemp und Familie. Langenhain, Grolsheim, Lang-Göns, den 17. September 1916. 6716 Todes-Anzeige. Du gingst von mir mit frohem Herzen Und hofftest auf ein Wiedersehn: Doch gröber sind nun meine Schmerzen. Da ich jetzt ganz verlassen steh'. Ruhe sanft, du treues Herz, Du hast den Frieden, ich den Schmerz. Plötzlich und unermartet erhielt ich die traurige Nachricht, dass mein lieber, einziger Sohn, unser guter Enkel und Nesse jlitmWr Skimich Mn 2. Garde Jnf.-Divifion, Regiment Elisabeth, Inhaber des Eisernen Kreuzes und der Hessischen Tapscrkeitsmedaille nach über zweijähriger treuer Pflichterfüllung infolge eines Kopfschusses im Feldlazarett am8.Sept. den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. In tiefem Schmerz: Die trauernde Mutter Grifabethc Becker Wtw. geb. Berghöfer Heinrich Berghöfer, Großvater sowie alle Angehörigen. 6700 Treis a. d. Lda., den 18. September 1916. Herzlichen Dank Allen, die uns ihre Anteilnahme gelegentlich unseres schmerzlichen Verlustes erwiesen haben. Namens der trauernd Hinterbliebenen: Heinrich Waag und Frau. Gießen, 18. September 1916. oi*» Oie neueste derWienerDamen-u. Herren-Schneiderei empfiehlt sich bei Anfertigung nach Maß von Jackenkleidern, Mänteln, Pelzmänteln, Muffen,Backfisch-Kostüms u. Mänteln. Billigste Preise. Streng reelle Bedienung. Unbedingte Garantie für tadellosen Sitz u. beste Verarbeitung. Friedrich Rohr, Gießen, Seltersweg 60, I. Stock und Frankfurt a. M. [011481 und mehrere Mittstraße 11 Wohnung zu verm. (76 Näh eres daselbst 1. Sto ck. j 4 Zimmer j Eine 4-Zlmmer-Wobnung, parterre, per 1. Oktober zu vermieten. [4869 W illi. Blank, Mühlstrasse 3. LWnbeM Weg 65 4-Zimmer-Wvbnung, neuhergerichtet, sofort zu vermieten. Näheres bei >6211 Herzberger, Löberstrasse 3. sucht für dauernde Beschäs rigung gegen hohen Lohn Ernst Vogel, Zimmermeister, Siegte i. W., Koblenzers!?, vv, III. 3 Zimmer | 5*235! ^cLS-Z.-Wohn.*. verm. €J©br. Weil, Neustadt 10. Zimmer 2-Zimm.-W. an ruh. Leute z. verm. Näh. Wetzsteinstr. 40p . 2-Zim.-Wohin mit Küche zu vermieten. Näheres in der Geschäfts. d. 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September, abends 8 Uhr pünktlich, in der großen Aula der Universität. Eintritt frei für jedermann. Nie können Vir Frauen helfen den Krieg gewinnen? Mce-AaueKverett!. Ailgemeiner Deutscher ßrauenvere'm. Llisahethen-Verein. Evangelischer Gemeinde-Zranenverein Frauenbund der Deutschen llolomal-Gesellschaft. Zrauenverband des Deutschen Luftflotten-Dereins. ßrauenverein vsm Roten Rreuz für die Kolonien, hausfrauen-verein. Israelitischer Zrauenverem. Kindergarten-Verein. Lehrerinnen-Verem. _Verein für §rauen-§tlmmrecht. 66960 I Ijiclitspielliaus ♦ üiessen f | jgaluaiml'strasse 84 _Telephon 2077 mb BttkiskNWkn für sofort gesucht. Auch werden suuys LeMo zuni Anlernen angenommen. 16627 Andreas Enier. ft UNd Kaufmann sucht hübsch rnäbl. Zimmer mögt. m. Klavier. Schriftl. Angebote unter 6625 an den Giessener Anzeiger erberen. gesucht. F. Beitdes* «L Ce. _ Zigarrensabrik. j 6713 l Tüchtiger Ajjstrüsrer, auch Kriegsinvalide, geiucht. kisiilsr sehe Wa lltorstrasse 21. 1012032 Programm vom 19.—23. 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September bis Samstag, den 23. September jeden Nachmittag von 5—7 Uhr geöffnet. 6715c __ Die Vorsitzende. Junge Kriegerssrau sucht für nachmittags Be- schristiguug irgendwelch.Art. Schriftl. Angeb. unt. 012022 a. d. Giessener Anzeiger erb. Junges DNädchen m. guter Handschrift sucht Nebenbeschäftigung i. Hause. Schriftl. Angeb. u. 012019 a. d. G. A. Für ein besseres Haus ein junges Mädchen im Alter von ea. 15 Jahren für nrorgens z. Reinemachen gesucht. Zu befragen in der GeschästSst. d. Giess. Anz. [ e867 1 BsiittWrGesanMeii!. Aus Anlass der Anioesenheit verschiedener Mitglieder aus denr Felde heute Dieitstag abend [67091) ZnsßmmenlliTinf Frankfurter Hof Ter Vorstand. Dreheru.Scli!osser sowie Hilfsarbeiter finden bei uns dauernde und lohnende Beschäftigung, auch geeignete Kriegsbeschädigte können fofort eingestellt werden. Ebenso bietet fich bei uns kräftigen Frauen und Mädchen Gelegenheit zu lohnendem Erwerb. *702 Heyligenstaedt Ceisip. WerksongraaschincLiabrik und KLengiotoräi Aktieugeseilischaft Giessen. Gießener hausfrauen-Verem faaxte Dienstag, den 19. September, von 5 Uhr au: Zwetschen Zentner 12 Mark. [ 6720 c Die Vorsitzende. Obstversteigerung. Das hiesige Gemeindeobst, bestehend in Aepfel'n» Birnen u.Zwetfchen, soll Mittwoch, 20. ds. Mts. von vormittags 9 l / 2 Uhr an versteigert werden. Zu- sammenkunft bei der Kirche. Annerod, am 16. September 1916. Bürgermeisterei Annerod. Horn. 6675 Obstversteigerung. Donnerstag, den 21. ds. Mts. von vor. mittags 0 Uhr an soll das Gemeinde-Obst, bestehend in Zwetschen, Birnen und Aepfeln, versteigert werden. Zusammenkunft im Ort. Grüningen, den 19. September 1916. Großh. Bürgermeisterei Grüningen. Bin gel. 6699 Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Giessen. AvctllheiilierstÄeriiU Skt ZtiiSt Gie^ei!. Mittwoch, den 20. September kommt die Zwetschen- ernte von den Zwetschenbäumen der Stadt Giessen in kleineir Losen zur öffentlichen Versteigerung und zwar: Nachmittags 3 Uhr von den Bäumen am Wrngerts- weg,- Zusammenkunft an der Rodheimer Strasse am Feldschlösschen. Nachmittags 47> Uhr von den Baumen an der 6ffttenbergstrasse. L-achmittagS 5 Nbr von den Bäumen bei der früheren Aktkeubranerei. Der Verlaus ündet nur an Verbraucher statt- Bezugscheine sind nicht erforderlich. Obsthändler sind vow Mn- bieten ausgeschlossen. [6G80T