lit. 2 \ { ) Erstes Blatt M. Zahrgang Der G4etz«er Naze^ee erschemt täqil'ich, cucher SomntagS. - Beilagen: viermal wöchentlich H4etzen«KamiÜenb1Ater; zn'eimal wochentl.Ureis- vlatlsÄr-euXreisSiehen zTienStag und Frsilaq): zweimal monatl- Landwirtschaftliche Zeitfragen Uecnsprech - Anschlüsse: snrhleSchristleituug112 Verlag,GeschäitsstelleLl Adresse lür Draytnach- rjchten: »«reigerGtetzen. Amiahme mh Anzeigen siir die Tageknunrnrer bis zum Abend vorher. Montag. % September l-sö Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen heftige vergebliche Angriffe der Kinde, weiterer Vormarsch in der Vobrudscha. (WTB.) Großes Hauptquartier, 16. Sept. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Herzog Al brecht von Württemberg. Wie mehrfach in den vorhergehenden Tagen wurde auch gestern Westende von See her ergebnislos beschossen. Im Ypern-Bogen und auf dem nördlichen Teil der Front der Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht entfaltete der Gegner lebhafte Feuer- und Patrouillentätig- keit. Die Schlacht an der Somme war gestern besonders heftig. Ein starker Stoß von etwa 20englisch-fran- z ö s i s che n Divisionen richtete sich nach höchster Feuersteigerung gegen die 'Front zwischen der Ancre und der Somme. Nach heißem Ringen wurden wir durch die Dörfer Courcetette, Martinpuich und Flers zurückgedrückt. Eombles wurde gegen starke englische Angriffe gehalten. Weiter südlich bis zur Somme wurden alle Angrifte, zmn Teil erst im Nahkampf, blutig zurückgeschlagen. Südlich der Somme von Barleur bis Deniscourt ist der französische Angriff gleichfalls abgeschlagen, um einige Sappenköpfe wird rwch gekämpft. Sechs feindliche Flieger sind abgeschossen, davon einer durch Leutnant W i n t g e n s. zwei durch Hauptmann Boelcke, der nunmehr 26 Flugzeuge außer Gefecht gesetzt hat. Heeresgruppe Kronprinz. Oestlich der Maas hielt sich die Gefechtstätigkeit bis auf einzelne erfolglose ftanzösische Handgranatenangriffe in mäßigen Grenzen. OestlicherKriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Keine Ereignisse von besonderer Bedeutung. Front des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl. Nur an der Höhe Kaminiec in den Karpathen kam es zu lebhaften Znfanteriekämpfen. Sonst ist die Lage unverändert. . In Siebenbürgen haben die Rumänen oberhalb von Fogaras die Alt Werschritten-, nordwestlich von Fogaras wurden übergegangene feindliche Abteilungen angegriffen und zurückgeworfen, weiter unterhalb wurden Uebergangsoersuche vereitelt. Südöstlich von Hötzing (Hatszeg) sind rumänische Stellungen genommen und Gegenstöße abgewiesen. Balkan-Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen. Ein entscheidender Sieg krönte die geschickt und energisch geführten Operationen in der Doü rud sch a. Die deutschen, bulgarischen und türkischen Truppen verfolgen die geschlagenen russischen und rumänischen Kräfte. Mazedonische Front. dlach Verlust der Malka Nidze haben die bulgarische Truppen eine neue, vorbereitete Verteidigungsstellung cii gnwmmen. Wiederholte serbische Angriffe gegen d Moglena-Front zwischen Pozar und Preslap-Höhe sind g c scheitert. Oestlich des Vardar nichts Neues. Der erste Generalguartirpmeister Ludendorff. lWTB.) Großes Hauptguartier. 17. Sep (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Bei der Armee des Generalfeldnrarschalls Herzog A brecht von Württemberg und auf dem Nordflügel der Heere< gruppe Kronpriirz Rupprecht hielt die rege Gefechtstätil reit an. Dst „Duuerschlacht an der Sv nt me nimmt ihren For gang. Nördlich des Flusses sind alle Angriffe blu t l g, zum Teil schon durch Sperrfeuer, abgeschlagen ut kleme Engländernester bei C o n r c e l e t t e, bei F l c r s'un westlich von Lesboeuf wird noch gekämpft. Nördlich vo Ovillers errangen wir im Angriff Vorteile. Südlich de Somme kam es zu keinen ausgesprochenen Angriffen De Arlrlleriekampf erfuhr auch hier keine Unterbrechung. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Auf der ganzen Front südlich von Pinsk machte sie eine Steigerung der russischen Fcuertütigkeit geltend. Westlich von Luck griff der Feind morgens, mittag und gegen abend auf der etwa 20 Kilometer breiten Lim Aaturcy (an der Turya)-Pustomyty. die unter dem Ober befehl des Generalobersten von Tersztyanski stehenden Trur pen des Generals v. d. Marwitz mit starken Kräften, darunte Du: hewen Gardekorps. in vielen Wellest an. Restlos un unter den größten — zum Teil, wie die Meldungen lauter ,Mit ungeheuren" — Verlusten ist der Stob ge An der Armee-Front des Generalobersten von Böhm- Ermolli brachen zwischen dem S e r e t h und der S t r y p a nördlich von Zborow ebenfalls die stärksten Angriffe auf die deutschen Linien des Generals von Eben vollkommen zusammen. Front des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl. Auch an und östlich der Najorowka holte der Feind mit einer starken Stoßgruppe zum Schlage aus. Mehrmals lief er vergebens an. schließlich drückte er die Front in geringer Tiefe zurück. Nördlich von S tanislau wurde ein russischer Teilangriff nach kurzem Nahkampfe abgeschlagen. In den Karpathen warf der Gegner vergeblich dichte Sturmkolonnen gegen unsere Stellungen beiderseits der Ludowa vor, er wurde hier, wie an den Grenzhöhen, westlich von Schiporh und südwestlich von Dorna Watra aufsblutig st eabgewiesen. In Siebenbürgen fühlen die Rumänen gegen den Kokel- Abschnitt beiderseits von Oderhellen (Szekely-Udvarhely)vor. Balkan-Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des G eneralfeld marsch alls von Mackensen. In der Dobrudscha wird die Verfolgung des Feindes fortgesetzt. Mazedonische Front. Keine Ereignisse von besonderer Bedeutung. Ein feindlicher Angriff .n der Moglenafront und nordwestlich des T a h i n o S - S e c s wurde abgeschlagen. Ka- vala wurde von der See her beschossen. Der erste Generalguarliernteister Ludendorff. ^ Solange bet jetzige Weltkrieg dauert, haben wir Deutsche uns niemals und aus keinem Schlachtfelds solche Offensiven geleistet, wie gegenwärtig unsere Feinde. Und doch haben wir so großen Geländegewinn in Fei.ndeslarrd.zu. verzeichnen und haben die Siege erfochten, die in der Geschichte von Glanz umgeben sein werden. Unsere Feldherren haben eben ähre Angriffe nie ins Blaue hinein, nur etwa rechnend mit zahlenmäßig er Ueberlegenheit gegenüber dem Gegner, unternommen. Sie führten den Krieg mit der Kunst der Strategie. Das heutige Bild der Schlachten Ui Ost und West ist ein dickes Geschmier von Farben, ohne abgemessene Zwecke. Die großen Farbenlälbel stehen den Franzosen, Engländern und Russen wohl noch zur Verfügung, aber sie besitzen die Hände und den Geist nicht, damit große Wirkun- gen hervorzubringen. Wir wollen ihre schweren Angriffe nicht leichthin nehmen; die zahlreichen Fraueii, Väter und Mütter, die ihre Teueren in dem großen Ringen draußen wissen, bangen vor den. Schlagen des Schicksals, das in dem Toben der Offensivschlachten auch viele aus unseren Reihen ins Jenseits abberust. Und wir sehen mit tiefer Erschütterung auf die Ströme'von Blut, die vergossen werden. Jedoch, „wir Hab eit ein gutes Recht, zu hoffen,' daß wir siegen werden". Von Hindenburg stammen diese Worte. In diesen Tagen, die fernen ganzen Geist und all sein Sinnen in Anspruch- nehmen, hat er einigen Zeitnngsberrchterstattern ans kurze Augenblicke das Innere seines Wesens neu euthüNt, seine Gedanken für die Znkunft offenbart. Wir wissen, daß man den Schilderungen von Augenzeugen nicht immer streng ins Einzelne folgen kann; sie flimmern, geben oft unbestimmbare subjektive Momentausnahmen, die sich mit attbemt Wahrnehmungen mitunter nicht garrz treffen wollen. Wie verschieben lauten z. B. die Urteile über Goethe bei den Zertgenosseil, die ihn in seiner Häuslichkeit, bei seiner Arbeit sahen und dann versuchten, das Gesehene in die Schrift zu übertragen. Am Aeußerlichen hängt nicht die Hauptsache. Es rst ähnlich so, als wenn ein Betrachter, der aus Museen und Kunstsammlungen kommt, uns eine kurze Darstellung etwa über ein bestimmtes Gemälde Rembrandts oder Rcv- saels geben soll. Wenn wir die Werke nicht aus eigener Anschauung kennen — wird uns der fremde Betrachter, ailch wenn er Fähigkeit zu schauen und zu erkennen genug bo- sitzt, mehr geben können als flache Allgemeinheiten, die uns des Wesens Kern vorenthalten? So ist es gewiß auch mit der Darstellung von Menschen und Persönlichkeiten. Wir kennen Hindenburg aus seinen Werken und vermögen daher mit Nutzen und Interesse die Aeußerungen über ihn zu durchmustern, die seine Besucher uns vermitteln. Bestimmte Aeußerungen des Feldherrn können nicht gefälscht werden. Er hat den erwähnten Ausspruch getan und noch einiges andere gesagt: „Man kann, wenn man muß. Wo ein Wille ist, da ist ein Weg. Mau muß den Weg nur finden, man muß sich für euren Weg entscheiden und muß den mit Konsequenz und Energie zu Ende gehen. Tie Schwierigkeiten sind groß, aber unt Ijaben ein- gutqs Recht zu hoffen, daß wir siegen." D,er Marschall redet nicht wie einer, der mit dem Kops durch dre Wand will, eine kluge Bedächtigkeit liegt in seinen abgewogenes Worten: „Wenn es bei uns regnet, daß. die Wagen nicht durch den, Schmutz wollen, regnet es meistens drüben beim Gvsuer auch."! ^ „Wer sagt, daß die Geschichte so vorwärts geht?y und der! Marschall zieht eine gerade Linie nrrt dem Finger nach oben bl die Luft. „Meistens geht es so," —. und er zeichnet eine auf- und absteigende Kurve in die Höhe. „Eins freilich müssen wir noch einmal haben, und das sind Moneten. Zum Krregführen gehört Geld seit Montecucculis Zeiten, aber ich habe feste Hoffnung, daß auch diesesmal unsere Kriegsanleihe großen Erfolg haben und die Hoffnungen unserer Gegner enttäuschen wird. —> Denn es steht gpt um uns im Norden und Süden, Osten und Westen" —> itnd dabei zieht der Feldmarschall ein Meuz in die Lust, das unsere Kriegsschauplätze in allen Richtungen der Windrose augeben soll." Diese Aussprüche passen zu seinem Wesen, seinen Toten und dem Bilde, das wir in den Blättern und Kunsthandlungen von ihn: gesehen haben. Es ist geistig abgewogene Rühe in seinen Zügen, nicht die stumpfe Ruhe des Totlosen, sondern die geistvolle Ruhe des unablässig Sinnenden. Und jetzt, bei den furchtbaren Bemühungen all unserer Feinde zugleich hat ihn, der die neuen Aufgaben des GeneralstabÄ chefs übernommen hat, diese Ruhe nicht verlassen. Mehl konnte er uns heute nicht sagen, mit mehr konnte er keine größere Wirkung auf uns tun, als mit den erwähnten schlichten Worten. Brauchen wir prahlerische Ankündigungen? Nein, aber Vertrauen zu dem Meister, dev uns gegen die Ueberzahl und Uebermacht der Feinde zum Siege führen soll. Wir sehen die Grundstimmung des großen Führers: Entschlossenheit, kein Schwanken, Ruhe und Heiterkeit. Es gibt einen Weg durch die Schwierigkeiten; er wird erkannt und gegangen. Wir müssen glauben, daß es auch der beste Weg ist. Der Mann, von dem so viel Wohlwollen und Beruhigung ausgeht, ist der eiserne Kämpe von Tannenburg, der die Stundeil und Menschen zusammenrasst mit schärfstem Entschluß und schonungsloser Energie. Und nun genießen wir die übrigen Bemerkungen des journalistischen Besuchers mit freudiger Genugtuung, wissend, daß damit der Kern des Mannes vielleicht nur flüchtig beleuchtet wird: „Es ist nichts ALateria lisch es in dem Gesicht, nichts vom „Russenschreck", die Augen sind nicht stechend, kaum selb- herrnhaft, eine lebendige Bercklärthert liegt auf dem GeiiöA, Wohlwollen und Beernhignng geht von ihm aus, und in der absoluten Ruhe, die seine Züge, seine Haltung und sein Auge beherrscht, unter seinem fast väterlich rühigen Blick verschwindet fast ganz jener charakteristische Schnurrbart, mit dem die Maler, indem sie ihn übertreiben, Deutschlands Kirider erschrecken. Hitrdenburg ist ein militärischer Typus wie er seltener wird, von Güte und anscheinend auch Beschaulichkeit, kein Napoleon, kein Friedrich, sicher ein großer Soldat, aber vor allem ein großer Mensch." Wenn der leitende Heerführer Deutschlands, auf dem ungeheure Verantwortung lastet, der jeden Tag aufs neue die Schwere der Zeit fühlt, solch unerschütterliches Vertrauen auf das Gelingen unserer großen Sache besitzt — sollten wir da nicht im schroffsten Wetter gleichfalls Ruhe und Zuversicht bewahren. Hindenburg sprach von der Notwendigkeit, für die Kriegsanleihe zu werben; darin soll das Nächstliegende erkannt werden, das wir von seiner Kundgebung für uns nutzen wollen. * * * Die österreichisch-ungarischen Tagesberichte. Wien, 16.' Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 16. September 1016. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front gegen Rumänien. , Bei Fogaras überschritt ein rumänisches Regiment die Aluta (Alt): cs wurde zurückgeworfen. Nördlich von Ko- falan (Reps) bestanden uufere Sicherungstruppen erfolgreiche Gefechte. Sonst außer den bereits gestern gemeldeten Kämpfen bei Hatszeg (Hötzing) keine besonderen Ereignisse. HeeresfrontdesGeneralsderKavallerie Erzherzog Karl. Am oberen Czarnn—Ezeremosz stellenweise heftiger Jn- fanteriekampf. Heeresfron tdesGe ne ralfeld marschalls Prinzen Leopold von Bayern. Die Armee des Generalobersten von Tersztyanszky steht unter schwerem Artillcriefeuer. Italienischer Kriegsschauplatz. Die Schlacht auf der K a r st h o ch f l ä ch e dauert ununterbrochen mit großer Heftigkeit fort. Wieder waren die vom stürksteil Artillerie- und Minenfeuer unterstützten Jn- fanterieangrifsi' der Italiener gegen die ganze Front zwischen der Wippach und dem Meere gerichtet. Am Nordflügel dieses Abschnittes erzielte der Feind geringen Geländegewinn. Hier verläuft unsere Linie nun nahe östlich von San Grado di Merna. Im übrigen blieb die Kampffront dank der zähen Ausdauer unserer Truppen unverändert. 500 Italiener wurden gefangen genomtnen. drei Maschinengewehre erbeutet. Nördlich der Wippach dehnt sich der Artilleriekampf auf die meisten Frontteile bis zum Krn aus. Eit; östlich von Görz gegen unsere Stellungen angesetzter Angriff konnte in unserem Feuer nicht Raum gewinnen. Auch bei Flitsch ist das Geschützfener sehr lebhaft geworden. An der Tiroler Front greift der Gegner den Fassaner Kamm an. Vor dem Abschnitt Cima di Eecc—Coltorondo gebot unsere Artillerie- Wirkung der feindlichen Vorrückung Halt. Am Corniol gelang es Alpini-Avreilungen, sich eines StützpuMeS an der Scharte westlich des Gipfels zu bemächtigen. (DÜ^3 stliHc r Kriegsschauplatz. Bei mjtrtn Truppen nichts Neues. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Hofer. Feldmarfchalleutnant. Wren. 17. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlimtbart: 17. September 1916. Oestlicher Kriegsschauplatz. Südöstlich van Hatszeg (Hötzing) vollführten Houved Kompaguien und deutsche Abteilungen einen erfolgreichen Vorstoß. Sonst an der Front gegen Rumänien nichts von besonderer Bedeutung. An der russischen Front bot der Feind gestern neuer, lich autzergewöhnliche Anstrengungen auf, die Linien der Verbündeten ins W-anken zu bringen. Der Kampf entschied sich überall zu unseren Gunsten. Die HeeresfrontdesGeneralsder Kavallerie Erzherzo g Karl wurde an der Dreiländerecke südwestlich von Dorna Watra. zwischen dem Capul und der Czerna Hora, nordwestlich des Jablonica-Pasfes, nördlich von Stanislau. an der Najorow- ka und südöstlich von Brzezany von meist weit überlegenen Kräften angegriffen. Die feindlichen Anstürme endeten, von einem unbedeutenden örtlichen Vorteil bei Lipnica Dolna ab gesiHen, Äeratl für die Russen mit einem Mißerfolg. Das gleiche Ergebnis zeitigtet: die feindlichen Angriffe gegen die zwischen Zborow und dem obersten Sereth unter drm Befehl des Generals von Eben kämpfenden verbündeten Stveitkrüfte der Armee des Generalobersten von Böhm-Er- nwlli. Der Feind wurde dank des erfolgreichen Zusammenwirkens von Infanterie und Artillerie überall restlos abgewiesen. Einen Haupffchlag gedachten die Russen westlich von Luck gegen die Armee des Generalobersten von Tersz- tpanski zu ftrhren, gegen die sich auch Mieder die neu aufgefüllten Gardedivisionen in den Kampf warfen. In zahlreichen Wellen gegliedert, stürzten sich die russischen Massen zwischen Prrftsmyty und Zaturcy inimer wieder auf den von General v. d. Marwitz befehligten Abschnitt. Die ftindlichen .Kolonnen brachen meist schon vor unseren Hindernissen zusammen. Gelang es ihnen an einzelnen Punkten in unsere Stellungen einzudringen. so wurden sie im Gegenangriff wieder geworfen. Das Schlachtfeld ist von toten und verwundete« Russen bedeckt. Die verhältnismäßig geringe Zahl von Gefangenen zeugt für die Erbitterung, mit der.gekämpft wurde. Unsere Verluste sind verhältnismäßig gering. Italienischer Kriegsschauplatz. Auf der Karsthochflächt setzten die Italiener ihren Angriff Dag und Nacht fort. Unsere Front blieb unerschüttert. Im nördlichsten Abschnitt erlahmte die Kraft des Gea- ners an vielen fruchtlosen Verstößen. Am heftigsten war die Schlacht zwischen Lokvica und der Karftkuppe. südöstlich des Doberdo^Sees. Obwohl der Feind gegen dieses 'Fronfftück unaufhörlich frische Kräfte heranfühitte und stellenweise in unsere Linien eindringen konnte, enffchied sich der Nah- kampf immer wieder zu Gunsten unserer Truppen, unter denen sich das Infanterie-Regiment Nr. 96 besonders hervortat. Die Verluste der Italiener sind entsprechend dem Massen- einsatz auf engem Angriffsraum äußerst hoch. So verbluteten ttffcin im Ringen um die envichrtte .Karsttuppe sieben feind liche Regimenter. An der Front nördlich der Dippach bis zum .Krn hat der Artilleriekampf an Lebhaftigkeit zugenommen. Im Flit scher Abschnitt griff der Feind nach starker Feuervorberei ttmg von Vrsic. Ravelnik und Rombon vergeblich an. In den Fassaner Alpen wurden mehrere Versuche der Italiener, den Coltorondo zu erklettern, abgewiesen. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Bei den K. und K. Truppen keine besonderen Begeben Heiken. Der Stellvertreter des Chefs des Generalftabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant. ' ^chimnu gelang es den Engländern, vorübergehend in einen Schützengraben einzudringen, sie mürben aber alÄsald wieder hin- ausgeruorfen und ihre früheren Stellungen wieder einzunehmen! gezwungen. An der FrontvDelasitz—CegansLa Planrna und an dem Struma schwaches Artilleriefeuer. Am Aegäischen Ufer Ruhe. Erfolge deutscher Seestugzeuge in der Dobrudscha. Berlin, 17. Sept. (WTB. Amtlich.) Deutsche See- tlu g zeuge haben am 16. September Eisenbahn anl agenl und feindliche Kolonnen in der nördlichen Dobrudscha mit Er- wlg angegriffen. Ein feindliches Seeflugzeuggeschwader auf demi See/bei stucla wurde nrit Bomben belegt und ein Flugzeug ge- troneu. Die Flugzeuge kehrten unbeschädigt zurück. Das neue griechische Kabinett. Athen. 16. Sept. (WTB.) Meldung der AgenceHavas. Es ist ein Kabinett Calogeropnlos gebildet worden. Am ste rd a m, 17. Sept. (WTB.) Das Reutersche Bn- rean meldet ans Athen: Das neue Kabinett ist folgendermaßen gebildet worden: Calogeropnlos übernimmt den Vorsitz im Ministerium und zugleich das Kriegsund das Finanzministerium. Damianos wird Mari-no- minister, Ronfos Minister des Innern, Carapanos Minister des Aenßern, Bokotopulos übernimmt das Justizministerium, Canaris das Ministerium für Unterricht. Eaftan- goglon das Verkehrs- und Bassios das Volkswirtschafts- ministerintn. Sven Hedin in der Türkei. Konstantinopel, 15. September. (WTB. Nichtamtlich.) Verspcnet eingetroffen. Sven Hedin, der von einer sechsmöna- ügen. Sttidilpi reist in Syrien. Mesopotamien, Arabien und der Halbinsel Sinai zurückgekehrt ist, berichtet in den Blättern über leme aus gezeichneten Eindrücke, namentlich in Syrien,, wo Dstrstal Pascha ein isahr hast großartiges Werk vollbracht habe, oos? Um als großen Militär und iwch größeren Staatsmann zeige. Me Zahl der in Syrien begründeten Fabriken, der lieber schuß an Getreide und Nahrungsmittetn sei geradezu verblüffend. Sven Hedin, /der -morgen nach Stockholm zurückreist, wird ein Werk über die Türkei veröffentlichen. Eine Anleihe in Wilna. Wilna, 15. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Der deutsche Stadt- hauptinann erläßt in den. Wilnaer Blättern eine Bekanntmachung.- nach der eine Million Rubel von den Bürgern Wilnas als Anleihe aufz'ubringen sind, ,7m die gezahlten Betrage werden Schuldverschreibungen ausgegeben, für deren Sicherheit das gesamte Vermögen und die Steuerkraft des Stadtbezirks Wilna haftet. Die Anleihe wird mit 6 % verzinst und innerhalb fünf Jahren nach Friedensschluß zurückgezahlt Die Anleihe ist zu drei gleichen Teilen bis 10. Oktober, 10. November und 1. Dezember 1916 einzuzahlen. Zeichnungen werden bis'zum 1. Oktober entgegengenommen. Falls der Betrag von einer Million Rubel nicht durch freiwillige Zeichnungen aufgebracht wird, wird der Fehlbetrag nach einer aufzustellenden Liste durch Zwangs- abgabe erhoben, die weder verzinst noch zurückgezahlt wird. Ereignisse zur See. Ein Seeflugzeuggefchwader hat in der Nacht vom 16. auf den 17. die Bahnanlagen von Me st re mit schweren Bauchen erfolgreich belegt. Alle Flugzeuge sind unversehrt emgerückt. Flottenkommando. • * * Der bulgarische Bericht. Sofia, 15. Sept. (WTB.) Amtlicher Bericht des Gene ralstabes. Rumänische Front: Am Donauufer herrscht Ruhe, mur che Festung Tutrakan wurde von der feindlichen Artillerick -ohne redes Ergebnis bombardiert. Dobrudscha-Front: Seit dem 12. September hatten ucheo e Truppen heftige Kämpfe zu führen gegen die vereinigtest ^ serndiichen Streck kr äste, bestehend aus russischen, rumänischen und stibsichen Truppen. Die große Schlacht in der Linie.' Al-rno-See—Dorf P a ra chioi—Dor f Abtaat—Musu- btt )—Kiara Omer endigte am 14. September mit der vollständigen Vernichtung des Feindes. Der dus der ganzen Linie zurückgeschlagene Feind wurde von unseren Truppen energisch verfolgt Die Zahl der Gefangenen und Trophäen wird jetzt festgestellt. An diesen Kämpfen haben, wie jetzt Testgestellt wurde, teilaenommen, die 2., 5., 9. und 19. rumänische Division, die 61. russische Infanteriedivision, eine gemischte rus- sssch-ferbische Infanteriedivision und drei russische Kavalleriedtvi- im Tutra kaner fronen. Ans Gefangenenaussagen geht hervor, daß in Brückenkopf gefangen genommen wurden die 15. und 17. rumänische Division und zwar das 34., 36., 74., 75., 76., 79 und ,80. Infanterie-Regiment, ferner ein gemischtes Regiment und das Zweite Grenz-Jnfanterie-Regstnent, alles in allen: neun Regimenter, ferner das 5. Haubitzen-Regiment, das 3. Festungsartillerie- Regrment. sowie die ganze in Tutrakan befindliche Festungsartil- Brs letzt wurden als in Tutrakan gefangen im ganzen fest- ™ * festere, darunter die Brigadekommandeure Ersten Raschkanu urrd Marschescu, 40 Aerzte, fünf Kapellmeister, ftrner 25000 Soldaten. Der Chef der 15. Division General GrrMveseu ist nach Gefangenenaussagen entflohen, der Chef der "17. Drvpion Todorescu in der Donau ertrunken. Als Trophäen wurden emgebrackt: 2 Fahnen, 100 Geschütze, 62 Maschinen'- Mixfytc und vieles andere Kriegsmaterial. Bei der: Kämpfen bei Kurdbunar, Dobrü und Silistria wurden rwch 15 Offiziere und 3000 Soldaten gefangen genommen und 30 Geschütze erbeutet alles in allem seit Beginn des Krieges bis zum »a^^p^mÄer einschließlich 522 Offiziere und Aerzte ^2 8000 unverwundete Soldaten, 2 Fahnen, 130 Geschütze, 62 Maschinengewehre und vieles andere Kriegsmaterial. M a ze d o n i s ch e F.rv n t: Im Westen und Südwesten des ^V, 0 , 15 öe es. wird heftig gekämpft Es wurden bedeutende feindliche .Kräfte feitgesteNt, unter ihnen im Moglena-Tal russische ^üMn^nipw.werden beiderseits mit großer Heftigkeit „„Vrf^ ft 5 Ufien unsere Truppen alle An- grnse zurua und brachten dem Gegner große Verluste bei. , ^ r e ch t c n W a r d a r - ll f e r Ruhe, ani linken beitiaes Artillerie jener. Be: einem Angriff in der Richtung aus dem Dorfe Die Neutralität der Nordstaateu. erlin, 16. Sept. (WTB.) Die „Nordd. Mg. Ztg." schreibt: Die Neutralität der nordischen Staaten. Wie der Königlich Schwedische Gesandte mitgeteilt hat, ist die früher abgegebene Neutralitätserklärung der schwedischen Regierung fortdaueriid in Geltung. Von den Gesandten der nordischen Staaken ist im Auswärtigen Amt eine gleichlautende Erklärung abgegeben worden, in der die Ziele der in Kristiania vom 19/bis 22. September stattfindenden Konferenz wie folgt umschrieben wer- den: Die Zusammenkunft ist als ein neuer Ausdruck für den Wunsch der nordischen Reiche anznfehen. fitr die Wahrung ihrer Rechte und Interessen als neutrale Staaten gemeinschaftlich zu wirken, und zwar unter Anfrechlerhaltnng einer loyalen und unparteiischen Neutralität. Schweden und die Entente. Stock h io t m , . Iß. Sept: (WTB.) Die gemeinsame N o t c der Ententemächte an Schweden hebt bewnoers hervor, daß die schwedische Regieriing in einem Erlaß vvin 14. Juli 1916, der die näheren Bestimmungen über die Küstenwacht entlstelt, unterschieb zwischen Handels-Tauchbooten und Tauch-Booten der Kriegsmacht, wonach die Handels-Tauch-Boote nngehindert innerhalb der schwedischen .Hoheitsgewäfser fahren zu können scheinen Ferner heißt es, daß der Erlaß vom 14. Juli 1916, der den schwedischen Handelsschiffen allein das Recht läßt, die dnrch> eine Minensperre geschlossene Kogrimdrinne zii befallen, nicht vereinbar scheint mit den Bestimmungen des Seefahrtsvertrages mit den Ententemächten vom 14. Juli 1862, nach dem alle Schisst dieser Mächte berech'tigt sind, gleich den schwedischen Schiffen anl der .Küstenfahrt und dem Handel zwischen schwedischen Häfen teil- zünehnien. Durch die gleiche Vervrdmmg vom 14. Juli 1916, sowie durch ein Zirkular der schwedischen Admiralität spertte die schwedische Regierung den einzigen Wog,^auf dem nicht schwedische Handelsschiffe, geschützt vor deutschen Seestreitkräften, von dem Lound nach der Ostsee oder zurück fahren können. Dagegen ließ die schwedische Regierung in ihrem .Hoheitsgewässtr zwischen Kalmarsund und Luca nicht ,iur einen offenen Weg, der jetzt allem für schwedische und deutsche Schiffe zugmrqig ist, sondern sichert diesen schiffen auch den Schutz gegen russische Seestteitkräfte zu. Das Ergebnis hiervon ist, daß die. deutschen Handelsschiffe sowohl zu Schwedens Ost- wie Westküste Zutritt haben, wämend mfolge der Sperrung der .Kögrnnd- rmne die Handelsschiffe der Alliierten, die sich in russischen Häfen bessiwen, nur Zutritt zur Ostküste haben und die übrigen Handelsschiffe der Wliierten nur zur Westküste Mit anderen Worten: Schweden hat die von Deutschland zwischen den Alliierten in der Ostsee aufgetürmte Scheidervand vervollständigt. Um der Möglichkeit einer Verletzung der schwebisck)en .Hoheitsgewässer durch Rußland vorzubeuqen, verstärkt die schwedische Regieriing die Bewachung ihrer Küsten und droht mit unmittelbarer Anwendung von Waffengewalt. Um der entsprechenden Möglichkeit von Teittschlland vorzübeugxn, entfernt dagegen die schwedische Regierung jeden Anlaß zum Eindringen deutscher See- strertkräste in schwedische Gewässer, indem sie ohne weiteres die L-eefahrt absperrt, an deren Störung Deutschland ein Jnter.esse hat. Zwischen der Haltung der schwedischen Regierirng gegenüber der einen und der anderen der krieasührendcn Parteien besteht • v jyV> Tt 7 >7-7 : uc\vciji \vu. ^uiuuwuuuiini nur wnr illMer enr i 0 l er ern deutlicher U n t e r s chr e d , der rmt den Verpflichtungen loyalem mußte geschehen, weil die Sicherrmg eines einigermaßen au unpa-tteisicher^Neutvüitat schlecht verembar scheint. Die Regierungen ^ttchenderr Brotaufstrickies für die Zeit bis Mm nächsten Somw der Ententelander beklagen lebhaft, dres festsvÄlen zu müssen.^ all^pnderen Interessen vorgehe.r inUß, und weil diese Sichln- Me würdige sachliche Antwort der schwedischen Regierung eathdene" (3541 B.-R.T.), „Lexie" (3778 B.-R.-T.), die italienischen Darnpfer „Messicano" (4065 B.^R.-T.) nnd „Gennna" (3111 B.-R.-T.). Außer diesen feindlichen Handelsschiffen sind noch sieben Neutrale Handelsschiffe von einem Gesamttonnen- gehalt von 10669 B.-R.-T. nach den Bestimmungen der Prisenordnung versenkt worden, weil sie Bnnnwure nach England bezw. Frankreich führten. Die Verluste der Haudelsstotten. London, 16. Sept. (WTB.) Lloyds teilt eine Statistik über dre Verluste sämtlicher Handelsflotten mit. Tieie Statistik bezieht sich auf das >erste Quartal des laufenden wahres. Tie Gesamttonnage des britischen Reiches beläuft sich danach auf 21274 00 Tonnen, die Verluste betrugen 341500 Tonnen; hiervon waren 250 600 TonNm .Kttegsverluste. Die Kriegsverluste machen für das Vereinigte Königreich 1,71' Pri^ent nnd für die Kolomen 0,41 Prozent aus. Tie Verluste Hollands werden auf 2,29 Prozent, die Norwegens auf 1,51 Prozent berechnet. Dre deutschen Verluste werden mit 0,11 Prozent angegeben und diese Ziffer lmrd als hoch bezeichnet, da ein sehr großer Teil der deutsch«: Flotte in den neutralen Häfen ststliegr. Tie Reuter- depefche schließt: Im Verhältnis zu der mächsigen Größe dey britischen Flotte sind die Verluste ziemlich gering und sie sind bisher durch Ankäufe und Neubauten mehr als wettgemacht. * London, 15. Sept. (WTB.) Verspätet eingetroffen. Nach einer Lloydmeldnng ist der holländische Dampfer „Antwerpen^ gesunken. London, 16. September. (WTB.) Lloyds meldet, daß der Dampfer „Marcel^ .(1433 Tonnen) versenkt und die Besatzung gelandet wurde. rs.EstEfvAsHnr Dampftr „Eli -abeth" (573 Ämmm, und rk t cm 1 (H^2^Tonn«i) smd gesimken. Nach einem Bericht aus L>t Malo vom 14 ist der dcmische Dampfer „Hans Larsen" I/04 Donnenf gesunken. # 7te Besatzung wurde gelandet. Aus' PIhmmith wird gemeldet, oaß die Bemannung des holländischen -vampfers „Antwerpen", dessen Versenkung bereits oememtt wurde, dort gelandet ist. d«ris 16. Sept WTB.) Nach einer Meldung des aus Madrid ist der spanisckie Dampfer „Luis Vipes" ist 160 Tonnen) von einem Unterseeboot versenkt worden. Die GolöankauffjeLe ist morgen von 3 bis 5 Uhr geöffnet! Ans Ktcrdt und Land. Gießen, 16. September 1916. Beschlagnahme von Aepfeln, Zwetschen und Pflaumen. Der Stellvertretende kommandierende General des 18 ttstneetorps hat am 15. ds. Mts. eine Verordnung erlassen i l^'ch wflcye die gesamten noch nichr Mi Kleinhandel befind' lichen ttepfel, Zweffchen und Pflaumen, auch soweit sie u) geerntet wurden, mitsofortigerWirkuna b e s ch l a g n a h m t s i n d. Der Absatz darf nur an Personen erfolgen, die einen mit dem Stempel des Kriegsernährungä- amts versehenen Ausweis mit sich sühreii. Die Maßnahrue isi eine vorübergehende und bezweckt die Sicherstellung der- Obskmengen, die erforderlich siiid, um Heer und Bevölkerung ui ausreichender Weise mit Marmelade zu der- jehen. Die Verarb-eittrng und der Verbrauch rm eigenen Haushalt bleibt trotz der Beschlagnahme zulässig , Aus Berlin wird diirch das Wolfffche Bureau hierzu folgende Nachricht verbreitet: Die Versorgung des Heeres Und Ibn Zivilbevölkerung Mit Mar melade und Mus zum Brotaufsttich ist angesichts der 'Fettknapp- I>nr von entscheidender Bedeutung. Nur ein verhältnismäßig klei- ner Teil der Haushaltungen kann sich den Bedaff durch Sekbstern- kochen fickfern.^ Für die Mehrzahl der Bevölkerung ebenso wie für der Vorrat durch Fckbrikeri beschafft werden. Bei der KnapPhett an Nabrungsmitteln ist der Verbrauch von frischen pflaum eil und Aepfeln außerordentlich gestiegen. Sie werden viel- fach unreif geerntet und von den Hausfrauen zum Ernkochen aufge- tauft. So nützlich das vom Standpunkt des Emzelhaushäktes ist, jo Timij noch die Gefahr vermieden werden, daß von den Fabriken für das Heer nnd den Massenverbrauch z-u wenig verarbeitet wird, und dann Mus und Marmelade nicht bis zum nächsten Sommer jonoern nur ms ^anuar oder Februar rrusoeicheii. Die bisherigen A n kau fsergebii isst der Ddarmeladenmdustrie lagen dkm Kinegsernahrnngsamt Mitte voriger Woche vor und haben ergeben, ^ Zehntel her für S^eu und Bevölkerung unbedingt nötigen Mengen angekaust war. Der Industrie ,me sin vorigen Fahre bm Ärckaus zu beliebigen Preisen freizustellen, hätte neue un- erttagliche ^Prerstrerbereieir hervor gerufen. Die Festsetzung von Hochjtpreifeii für den Groß- lind Klemhaiidel genügt, wie d:e Erfahrungen bei den Pflaumen ergeben haben, nicht „me 'zur Marmeladenhersdellung nöttgen Obstmengest zu ficherii^ Es ivar Gefahr im Verzüge, wenn nicht un- heilbarer- Schaden gefchehen sollte. Deshalb erging die erwähnte misitarsiche Anordnung. Der Verbraiich für den eigenen .Haushalt ^'^ugers wird durch die Beschlagnahme nicht Strossen. T'er Verkauf darf aber bis auf weiters mcr an die vom Krreg<^er- nahrungsamt ziigelasseuen Aufkäufer für Marmeladefabrikeu'erfolgen welche unter Aussicht des Kriegstrnährungsgnites die Erzeugnis,e her-zustellen und zu den amtlich festgesetzter: Preisen im Laust des Jahves an die Heeresverwaltung und Bevöl^rmrg zu sieferii halben. In solchen Bezirken, derer: Gesamderzeugima an Aepfeln Und Maumen so gering ist, daß eff: Aufkauf für die Fabriteii nicht angeht, ist, dansit nichts verdirbt, der Handel zu den Vvrgeschriebenen Höchstpreisen steigegeben. Für feine Obst- forten, die für die Fabriken nicht in Betracht kommen, ergehen, belondere Vorschriften. Zu der Beschlagiiahmck, daren Nachteile fiir e:ne alsbaldige Versorgung der Haushaltung klar smd, Haber; sick> die verantwortlichen Stellen rmr sehr schwer entschlossen. "" oiyr e die Beschlagnahme nicht erreicht werden kann. ** Herb^pferd emarkt Nach einer Bekann machung der Pferdemarkt-Depntation in der Samstag Nummer findet am 27. d. Mts. der diesjährige Herb's Pferdemarkt in Gießen statt. Für die Prämiierur des besten Pferdematerials sind wieder über 2200 Mk. vo geseheri. Man ist dabei von der Absicht aeleitet, gemei: nützige wirtschaftliche Einrichtungen auch wahrend des Kri ges aufrechtzuerhalten. Das von: Generalkommarrdo für d Stadt Gießen ergangene Pferdeausfuhrverbot wird na an zuständiger Stelle eingezogener Erkundigung noch vi den: Btarkt wieder aufgehoben. ** Verteilung und Vertrieb von Auslandä k ä s e. Die Verteilung und der Vertrieb von dänischem m:o ln ländischem Käse werden von Anfang dieses Monats an «-ine grün legende Aenderung erfahren. ')lns Anlveisiing' de- Lrieg- ernährungSamtes rmrd die Zeiitraleinkaussgesellschast die zu: Cm fuhr gelangenden Mengen nach einen: Berttilungspian auf dc Reich aussthLagen und den einzelnen Bsztrkszentrateu, )ux JK? nt bt'v Einkaufs gesellschaft für das Grvßherzogtum Hessen w v H in Mainz iu gewissen Zeitabschnitten mitteilen, welche «n.'nm-u AuSlcmdskäse für einen .bestimmten Zeitraum ibr zur Ä-rsliauna stehen. Tie russische Gesellsclwft gibt über diese Mengen mif 5 Kiwgrannn lautende Bestellscheine aus und teilt den ihr Umschlossenen Städten und weisen soviel derartige Bestellscheine nach Unrein SÄüssel auf diese Käse entfällt. Die Grobh. Ivciaämtcr, Oberbürgernteijtcr und Bürgernieisbereien geben alsdann bekannt, daß il-nen Bestellscheine für Auslandskäse zugeteilt »norden sind, und fordern durch Bekanntmachung auf? daß die «pi.'inbandelsqeschäfte, Konsumvereine Usw. bei ihiien Bestellschnne ^-lialtcn können. Tem Ermessen dießw Behörden ist es überlassen, wie viel jedesmal über 5 Kilogramm lautende Bestellscheine sie deni Kleinhändler aushändigen wvllen. Tie Kleinhändler und ^vnsimivereine tragen alsdann in den Scheinen die Großhandels- sirma ein von der sie den Käse zu erl>alten wünschen, und senden die scheine untc-r Beifügimg eines frankierten Briefumschlags, der d-,i^?amen dieser Großhandelsfirma tragen muß. an die Gesellschaft nach Mainz, Breidenbacherftr. 13. Jeder Kleinhändler kann - Gwßhandelsfirma frei wählen: jeder Zwang oder jede Ännslussnng seitens anderer Firmen oder Vereinigungen ist imM- Ttfna und setzt diese dem Msschluß von Käselieserungen aus. Tiefe a^sillschast vermittelt alsdann die Weitergabe an die Grvßl>andels- siinia von der die Kleinhandels ge Mfte die Menge Käse geliefert .-rbalttn die ans dem Bestellsckxnne aufgedruckt ist. — Die Großh. ^^^^ämter Oberbürgermeister und Bürgermeister werden redes- wnl bckannt geben, ivann ilmen Käsebesbellscheine zngeteilt smd. rn ist daher gänzlich unnöttg, Anfragen oder Bestellungen an sie nn richten' dieselben können auf Beantwvrttmg Nicht rechnen. Gültigkeit haben nur die von den Behörden ausgegebenen Bei^ll- sch-ine Me von Großhandelsfirmen ausgegebenen Scheine sind innerhalb des Gebiets der Hessischen Gesellschaft ungültig: es hat daher keinen Wert, diese an die Gesellschaft nach Mainz zu schicken. -Fahrplan der Biebertalbahn. Die vorliegende Nlnmmee enthält den vom 21. September ab gültigen Fahrplan. " Da? Kreis bl att der vorliegenden Nummer enthalt: Bekanntmachnng, betr. die Berechnimg der Ablieferungsmengen lür Gerlte anS der Ernte 1916; Bekanntmachung, betr. Freigabe ^e? Handels mit Obstwein; betr. die Ablieferung deS Flachses; betr Einführuna der Sommerzeit. " Unterstützt keine Landstreicher. Trotz der Knapp keil der Lebensmittel 'und Ueberflusses an Arbeitsgelegenheit sieht man immer noch eine große Anzahl von arbeitsscheuen Menschen das Land durchstreifen irnd vom Betteln leben. Besonders von den chwwobnern der Landortschaften werden sehr Klagen geführt über die Dreistigkeit der Landstreicher. Um einen Vorwand zum Betteln habeii, führen manche billige Ansichtskarten oder kleine Hestchen mit, die sie zum Kauf anbieten. Landkreis Gießen. *' G r o ß e n - B u s e d , 16. Sept. Der Gefreite Ehristovh ops im hiesigen Dereinslazarett, 10. König!. Bayr. Res.-Jns egt. Nr. 7, aus Stockheim in Obersranken, wurde heute mit dem E i s e r n e n K r e u z 2. Klasse ausgezeichnet. ' " Großen-Buseck. 17. Sevt. Der Großherzog hat anläßlich des Geburtstages der Großberzogin nachverzeichnete AnS rrichnungen verliehen, die den Beliehenen heute durch den leitenden Arzt deS Vereinslazaretts überreicht wurden. Es erhielten daß Militär-Sanitätsverdienstkreuz Oberschwester Bertha Büchsler, ferner das Ehrenzeichen für Kriegsfürsorge: Auguste Freifrau von Nordeck zurRadenau. Frau Lehrer Else Stumps, Fräulein Mathilde R ü h l, Fräulein Mariechen I a c o b i, Fräu lein Emmi Berlin ~„ m Großen-Linden, 16. Sevt. Ter Kanonier Ernst V i r i . Sohn des Gastwirts und Genwinderats Philipp Pirr, ist än den Kämpfen an der Somme durch .Apnlschuß verwundet trvrden Iw Herbst vorigen Jahres wurde er ausgehoben und rückte im Frühjahr ins Feld. — Mrs demftLben Kriegsschauplatz wmbe Lmrch einen Schuch am Hals verwundet der jüngste Sohn des M-ißbindermeisters Heinrich Degen, der R^kttierKarl Degen. Eine erste Verwundung erhielt er rm FrMahr bei Serdim — t r den Sommekämpsen fiel fürs Vaterland der Füsilier Plnlrpp chm i dl. Er NMrde im August vorigen Jahres ber dem Königin Shttprsto -Regiment in Berlin eingestellt und rückte rm 'Spätherbst aus Er hiittorläßt eine Witwe mit vier Andern und at&erteüö Mgeir Jahre als Taglühner bei der hiesigen Firma Krause & <&>. * Klein-Linden, 18. Setzt. Landsturmmann Karl Sv ei er von hier, im Jnf.-Rgt. Nr. 20, wurde mit der Hessischen Tapserkeitsmedaille ausgezeichnet. Er steht seit einem Jahr an fcer ^"gang-GönS, lg Sept. FeldhtlsSarzt PH. Frey vom 1. Res.-Jnf.-Rgt. 70, Sohn deS Landwirt« Konrad Johs. Frey U dahier, wurde zum Assistenzarzt befördert. « , # Lollar, 17. Sept. Aus dem Felde der Ehre fiel, als er feinem schwer verwundeten Leutnant zu Hilfe eilte, der Maschinengewehrschütze Schulverwalter W. A. Müller, gebürtig aus Lang»Göns. r Londorf, 16. Sept. Dragoner Wilhelm Lich, Sohn ftg Wagnewwistrrs Kvnvad Lich, erhielt für tapferes Verhalten vor dem Feinde das Eiserne Kreuz 2. .Klasse. Lich dient bei dem Drag-Regt. Nr. 23 in Darmstadt. — Musketier SaNy Kares vom Inf.-Regt. 115 wird seit dem 27. August vermißt. Er ist wahrscheinlich in Gefangenschaft geraten bei den Sommekämpfen. t«Db bornhoien, 1b. 6ept. Aus dem Felde der Ehre starb den Heldentod bei Verdun Rob. Brettschneider im blühenden Alter von 20 Jahren. ES ist dieses das zweite Opfer, das von der bedauernswerten Familie Wilh. Brettschneider gefordert wurde. t Steinheimb. Hungen, 18. September. Die Hessische Tapserkeitsmedaille erhielt der Landsturmrekrut Heinrich Ober heim von hier. Schon seit einem Jahr steht er beim Res.-Jns. Mgt Nr 222, 8. Komp und hat in Galten die schweren Kämpfe ,Segen die Russen mitgcmacht. — Mit dem Eisernen Kreuz aus Aqeichiiet wurde der Unteroffizier Wilhelm Koch heim Res.-Inf. Regt Nr. 80, 8. Komp. Schon früher wurde, ihm die Hessische Tapserkeitsmedaille verliehen. Mit diesen Beiden sind es 16 aus arnserem Dorfe, die mit Kriegs-Ehrenzeichen ausgezeichnet worden $rtb. * Utphe. 18. September. Am 18 August ds. Js. ist der Gefreite August Bahr in englische Gefangenschaft geraten. In diesen Tagen erhielt seine Frau einen Brief, datiert vom 24. Aug. jbi welchem er ihr mitteilt, daß es ihm gut gehe. In französischer (^fangen schalt befindet sich schon seit August 1914 der von hier «hürtige Ulan Otw Bücher. Er war vor Ausbruch des Krieges Kaufmann in Pforzheim. Der Musketier Gustav Sack befindet sich in russischer Gefangenschaft. Er ist in einem russischen Bergwerk als Maschinist beschäftigt. Vermißt sind die beiden Brüder Otto und Wilhelm Feuerbach. [] Watzenborn-Steinberg, 15. Sept. Tie erbitterten Kämpfe der letzten Monate haben unserer Gemeinde wieder neue, -schwere Opfer auferlegt. Am 29. Juni siel Otw Fett, Sohn der Jakob Fett Witwe #u Watzenborn: am 23. Juni Ludwig Buß Sohn des Schuhmachers Ludwig Buß I. iu Watzenborn. Am <12. September verschied in Stuttgart im Karl-Olga-.Krankenhause der Gefreite Georg Philipp III. von .Stcinberg, Sohn von Balth. Philipp IX., der am 17. August d. I vor Verduu schwer verwundet worden war. Tie Zahl der Opfer steigt damit aus 32, zrngerechnet die Vermißten, von denen die allermeisten wohl auch, tzu den Toten gerechnet werden müssen. Kreis Büdingen. 4f Büdingen. 17. Sept. In einem Reservelazarett verstarb .der Fahrer Wilhelm Wolf. ke.. Büdingen, 17. Sept. Der Einkaufspreis vom Züchtep Landwirt, ist laut festgesetztem Richtpreis für den Kreis Büdmgen ,in Oberhessen für lebende Gänse im Geivicht von 7—10 Pfund aus 1,40 A!ark für das Pfund besiimint worden. X Borsdorf, 18. Sevt. Der Pionier Karl M ö b u s wurde mit dem Eisernen Krenz 2. Klasse ausgezeichnet. Möbus steht schon 16 Monate im Felde und befindet sich gegenwärtig zum erstenmal ckn Urlaub. G Merkenfritz, 17. Sept. Zuni Leiltnant der Res. wilrde cher hiesiae 2. Lehrer Karl H e y l befördert. # Rinderbüqeu , 16. Sept. Nach schwerer Verlvuirdung starben im Westen den Heldenwd die 9)äusketierc Johannes Kauf &««« und Adam Gönner. & Bös gei «rtz , it>. oept. Am 1. ^eptanber erlitt den Hel-, battob im Westen der Musbttier Heinrich Schlegel. Kreis Alsfeld. chtz Hain bach, 17. Sept. Das Eiserne Kreuz erhielt der Lehrer Otto Nahrgang, Leutnant der L. M a u l b a ch, 17. Sept. Das Eiserne Kreuz und die Hessische Tapferkeitsmedaille erhielt der Lehrer K. D ö h n, Leutnant der Res. 1. Nieder-Ohmen, 16. Sept. Der Wehrmann Theodor S ch ü ß l e r, seil Kriegsbeginn in der 7. Komp. Landw.-Jni>Rgt. Nr. 116, erhielt die Hessische Tapserkeitsmedaille. — Als vermißt gilt seit Ende des vorigen Monats ein junger braver Melisch von hier, der Füsilier Karl W i ck. Er war Änsang November v. I. eingerückt und kämpfte seither in dem heißen Ringen an der Somme. 02 . R a i n r o d, 18. Sept. Dem Reservisten Karl Lang von hier, im Res.-Jnf.-Rgt. 118, wurde die Hessische Tapserkeitsmedaille verliehen. 02 . Renzendorf, 18. Sept. Die Witwe des verstorbenen Polizeidieners Konr. Lerch hat ihre sieben Söhne im Kriege. Zwei davon waren im Jahre 191b verwundet und sind wieder draußen, der fünfte ist in Rußland gefallen, zwei besitzen die Hessische Tapfer- keitsmedaiNe und der sechste bat das Eiserne Kreuz erhalten, er gehört zum Jnf.-Rgt. Nr. 186, 18b. Jnf.-Brigade. 02 . Wahlen, 18. Sept. Dem Gefreiten Konr. Geisel von hier wiwde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. Vor einigen Wochen wurde er mit dem Sanitätskreuz ausgezeichnet. Kreis Laulerbach. # Lauterbach, 17. Sept. Die Hessische Tapferkeits- Medaille erhielt der Lehrer Otto Wolf. Kreis Schotten. si Götzen, 15. Sept. Das Eiserne Kreuz erhielt der Ersatz- reservist Heinrich Heid im Infanterie-Regiment 117. E. Sau ba cf), 18. Sept. Der Kriegsfreiwillige Adam Schmidt im Reserve-Regiment Nr. 118, b. Kompagnie, Sohn des Bahnmeister? Schmidt, wurde, nachdem ihm die Hessische Tapserkeitsmedaille für tapferes unb mutvolles Verhalten vor dem Feinde verliehen worden war, nunmehr auch mit dem Eisernen Kreuz zweiter Klasse ausgezeichnet. Kreis Friedberg. ra. Friedberg, 15. September. In der vorigen Woche änden ans Antrag einer Anzahl Sbrdtperordueter zwei dringende Sitzungen der S t a d t ve r o rdn e ten-V ers a m m l u n g tatt, in welchen die von dem Stadtv. Langsdorf gestellten, die Leben swi t telbescha ftung und Völkern ähr ung betreffenden 'Anträge zur Beratung standen. Die von Längsdors^ eingehend begründeten Anträge fanden meist einstinimige AnualMe. Für alle, dre VolksernährNng betreffen-den Angelegenheiten, wnrde ein Lebens- mittelausschnß gewählt und ihm die Mittel für die Aus- nhämg Mir Verfügung gestellt. In den Ausschuß wurden gewählt ne Stadtverordneten Langsdorf, Loth, Tamm und Jhl, Oekvnonne- rat Spieß und Kaufmann Hermann Strauß. Der Ausschuß trat gestern zu einer ersten Sitzung zusammen: die Satzmrgen wurden angenomuien. Es wurden Unterausschüsse gebildet und zwar: für Kartoffeln. Genrüse, Milchbeschafsung, Sckiweinemast: Vorntzender Odkonomierat Spieß. Stadw. Loth und Redakteur Hirichel. Ern weiterer Ausschuß für Beschaffung sonstiger Lebeusmittel:, Vorsitzender Stadtv. Danrm, sowie Kaufmann Hermann Strauß. Ern weiteres Mitglied wird noch zugewählt. Volkskiiche oder Speise- anstalt: Besitzender Oekonomierat Spieß. Stadw. Jhl, Frau Mb-Rat Nebel. G-eschäftsburean: Stadw. Langsdorf und Damm, Bauunternehemer Mörschel. Mit der Leittmg des Gesauttausschusses wurde Stadw. Langsdorf und zur Stellvertretung Stadw. Damm beausttagt. Tie Einrelausschüsse können sich durch Zuwahi ergänzen. Die Arbeiten werden sofort ausgenommen. nt. Melbach. 18. Sept. Dem Reservisten Konr. Sack wurde die Hessische Tapserkeitsmedaille verliehen Starkenburg und Nheinhesseu. ko. Woki:ms, 17. Sepl. Im hiesigen Elektrizitätswerke fiel eine 70 Zentner schwere Wasserkammer um und verletzte den 18jährigen Arbeiter Ludwig B r e n e r so unglücklich am Kopf, daß er sofott tot war. Kreis Weblar. wa. Wetzlar, 18. Sept. Die Buderus'schen Eisen werke Hierselbst haben den Betrag von einer Million Mark auf die neue Kriegsanleihe gezeichnet. ä. Wetzlar, 16. Sept. Dem KreiSkommunalverband stehen für die Woche vom 10. bis 16. September 1916 zur Verfügung: 22 Rinder, 2b Schweine und 23 Kälber. Hiervon entfallen auf die Bürgermeistereien Aßlar 8 Rinder, 3 Schweine und 3 Kälber Krofdorf 3 Rinder, 3 Schweine und 2 Kälber, Vraunfels 4 Rinder, 3 Schweine und 3 Kälber, Ulm 1 Rind, 2 Schweine, 3 Kälber, Hohensolms 1 Rind, 2 Schweine, 2 Kälber, Groß- Rechtenbach 1 Rind, 2 Schweine, 2 Kälber, Schwalbach 1 Rind Schweine, 2 Kälber, und Stadt Wetzlar 6 Rinder, 7 Schweine und 6 Kälber. wa. Wetzlar, 16. Sept. Für das Vaterland sind gestorben: Fritz ^llbevt Rübsanten (Lehrer), Jnf.-Regt. Nr. 43, aus Wetzlar Res. Karl Meisel aus Erda. Gren. Wilh. Schneider aus Bermvll. San_-Unberoffz. H. Rehorn, Res.-Jnf.-Regt. 81 aus Vollnkirchen — Mit dem Eisernen Kreuz 2. Kasse wurden! ausgezeichnet: Dr. Lion Marx, Abt.-Arzt berm Res.-Feld-Art- Regt. Nr 36 Vizefeldwebel Hans Zimmermann, Jns.-Regt Nr 222 aus Wetzlar. Gefr Augirst Rühl, Res.-Inf. Regt.208 2. Komp., aus Oberbiel. Gefteiter Robert Sturm, 3. Marme- Jnf.-Regt. Nr. 3, aus Biskrrchen. wo W e tz l a r, 16. Sept. Wie vom Bürgermeisteramt mrtge- teilt wird, ist die Stadt in der Lage, in der kommenden Woche Zwetschen zum Ausnahmepreis von 6 Mk. pro Zenwer ab- zirgeben, da ihr ein größeres Quanwm zur Verfügung gestellt worden ist. Die M'gabc zu diesem Weis soll vor allenr cm Krieger- fmuen und Familien mit einem Ein kommen bis zu 1800 Mr. erfolgen. ^ ... d. Dornholzhausen. 16. Sept. Der als vermißt gemeldete Landsturwrekrut August S t e i n b a ch von hier hat dieser Tage aus französischer Gefangenschaft geschrieben. d. Münchholzhausen, 16. § ept. Die Arbeiten an dem Bau des Ortsnetzes sind soweit beendet, die Hausinstallationen nahezu fertiggestellt, so daß anfangs Oktober mit der Betriebseröffnung gerechnet werden kann. Auch in dem benachbarten Lützellinden wird da« e l e k t r i s ch e L i ch t bis dahin brennen. ra. Niederbiel, 17. Sept. Die Kinder unserer Schule zeichneten auf die 5. Kriegsanleihe 2100 Mark. d. A u s d e m K r e i s e W e tz l a r, 16. Sept. Die Herbst, f e r i e n haben in den Schulen des 5lreises am 14. September begonnen und endigen am 16. Oktober. Hessen-Nassau. ][ Marburg, 17. Sept. Im „Fronhof" wnrde gestern die vom Obstbau verein für den Kreis Marburg errichtete Obstverkauss- Vermittelungsstelle eröffne! und zugleich ein Obstumrkt damit verbunden Bei regem Handel wurden bezahtt für Goldparmänen 15 bis 18 MV., für Geflammten Kardinal 15 Mk.. für Gravensteiner 20—25 Mk., für Prinzenäpfel 18 Mk.. fi'ir Schöner' von Boskop 20 Mk.. für Goldnobel 18 Mk., für Grmie Reinetten 18 Mk. und für Taselbicnen 25 Mk. der Zentner. . . , ^ ][ Marburg, 17. Sept. Auf Grund einer landrattrchcn Bekanntmachung ist jetzt die Kärtofselversorgnng im hiesigen Kreise dahin geregelt, daß die Üandorte die Stadt vöNrg mit Kartoffeln versehen. Die Entnahtnie kann vom Erzeuger oder auch von der' Stadt ersolaen. Minderbemittelte können ihren Bedarf gegen Mrg- 'sckraft von der Stadt gegen ratenweise Bezahlung erhalten. ra. Biedeukovl, 18. Sept. Der Höchstpreis für Zwetschen ist im hiesigen Kreise wie folgt festgesetzt: Pfluttware aus 8 Mk., geschüttelte Ware auf 6 Mk.. für auf dem Baum ge- kaufte Zwetschen aus 4 Mk. für den Ze'itner. b. Frankfurt a. M.. 17. Sept. Durch Beschluß de« Lebens- mittelaurtes darf iu Zukunft iu Kaffeehäusern und Gastivirtschaften auch keine Magermilch Verwendung finden. Ebenso dürfen dort keine Milchersatzmtttel zum Verbrauch kommen. = Frankfurt a. M., lp Sept. Aus der insenvayn- überführung über die Schweizerstraße fuhr heute tuorgen gegen 4 Uhr eine Lokomotive gegen einen aus- sahrenden Gstterzug. Hierbei trug der Lokomotivführer schwere Verletzungen davon. Die Maschine wurde erheblich beschädigt und konnte erst nach längerer ^eit wieder auf die Geleise gehoben werden. Der Verkehr erlitt infolgedessen empfindliche Störungen. h. Kronberg, 17. Sept. Ter Heldentod des Prinzen Friedrich Wilhelm von Hessen hat tiefe Trauer über das Schloß ^riedrichshof und die ganze Stadt gebracht. Jeder Einwohner nrmmt an dem harten Verlust, der das Prinzenpaar Friedrich Karl durch den Tod seines Erbnachfolgers traf, rnnigsten Anteil, und das um so mehr, da oer junge Prinz sich durch sein stilles freundliches Wesen bei stdermann großer Beliebtlieit erfteute. Im Schloß lausen fortgesetzt von allen fürstlichen Verwandten herzliche Beileidskimdgebungen ein. 'Auch viele Prioatpersvnen und Körperschaften haben den trauernden Eltern bereits ihre Teilnahme an dem Verlust ausdrücken lassen. — Das Prinzenpaar weilte am Freitag zu einem kurzen Besuch in Frankfurt und erfuhr hier erst durch den amtlichen Tagesbericht, den es sich aus der Straße kaufte, von dem Tode seines Erstgeborenen. Ts kehrte sofort nach hier zurück. — Prinz Friedrich Wilhelm ist mit zwei Kameraden in Rustfchuk aufgebahrt und wird hierher übergeführt werden. X Hanau, 17. Sept. Nachdem die Stadt Hanau ihrem Ehrenbürger Admiral Scheer einen künstlerisch ausgestatteten Ehrenbürgerbries mit einen! Schreiben des Magisttats übermittelt hat, ist jetzt an den Oberbürgermeister der Stadt Hanau, Tr. Gebeschus, von Admiral Scheer ein Schreiben eingelaufen, iiz dem er für die Uebersendung des Ehrenbürgerbrieses und die damit besiegelte Verleihung der Würde eines Ehrenbürgers der Stadt Hanau tiefen aufrichtigen Tank zum Ausdruck bringt. Am Schlüsse seines Dankschreibens bewnt er: Offizieren und Mannschaften der Flotte, die durch ihre Tüchttgkeit imd ihren Heldenmut den Sieg erkämpften, verdanke ich auch diese Ehrung der Stcü>t Hanau. Gott schenke uns das Glück, Englands Flotte noch einmal siegreich zu begegnen zum Heil unseres Kaisers und zum Segen für imser deutsches Vaterland. X. S ch l ü ch t e r n , 1b. Sept. Don einem Wagen überfahren und getötet wurde in PüssenSheim der Landwirt Johann Sauer. X. Schlüchtern, 17. Sept. In einer dahier abgehaltenen Versammlung der Schaf Halter wurde beschloffen, eine Organisation der Schafhalter für die Provinz Hessen-Nassau ins Leben zu rufen. ra. Roda. d. Weil, 15. Sept. Im Jahre 1922 kann das hiesige Pfarrhaus aus eine 800-jährige Vergangenheit zurückblicken. Bei der WiÄErl-erstellung, des hoch am Bergosrcrnd ins Weiltal grüßenden Hauses wiurde ein Balken ans gefunden, an dem sich ine Jahreszahl 1122 befand. Tie alten Mauern des Hauses smD 85 Zentimeter stark, über der Einganstür ist eine Fallvorrichtung auch eiste „Pechnase" ist vorhanden, ein Zeichen, daß das Haus nicht immer so friedlichen Zwecken gedient hat. Bis zur Refor- watton wohnte in dem Hause ein päpstlicher Dechant, soitdeni der evangelische Pfarver. Neben dem uralten Kirchturm bildet das mittelalterlick>e Pfarrhaus, eines der schönsten und wohl des älteste Deutschlands, eine Zierde der Landschaft. g. Hers fe l d a. d. Fuld a , 16. Sept. Aus unbekannten Gründen erschoß sich gestern der in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen lebende Gutsbesitzer Altinüller aus dem benachbarten Dorfe Wnstefeld. — Ans der Eisen- bahnskrecke Bebra—Frankfttri sfilrzte gestern in der Mhe der Station Schlüchtern der Hilfsschaffner Noll von dem Eilznge Berlin-Frankfurt ab, wurde überfahren und ge- tv tet. g. Melsungen a. d. Fulda, 1b. Sept. Durch Heißlaufen eines Elektromotors entstand in der Sinning'schen Dtühle zu Altenburg Großfeuer, durch das der Kornspeicher mit etwo 20 000 Zentner Getreide eingeäschert wurde. Das Mühlengebäude konnte gerettet werden. ul. Limburg, 18. Sept. Der Verfchönerimgsverein hat beschlossen, an der Schalsbergsanlaqe vom israelitischen Friedhof aus eine neue große breite Allee anzulegen. Gleichzeitig soll an dieser Allee ein 20 Morgen großes Gelände zu einem würdigen H e lden- hain umgestattet werden. Die Schassbergsanlagen selbst ttagen künftighin den Namen Verwaltung und der Plänen ist gewiß. „Bplkspark". Die Stadtverordneten - sustimmnng der Stadt- Versammlung zu diesen Ve»n»U«hte». * Berlin, 16. Sept. Heute morgen wurde die Friseurin I o h a n n a U l l m a n n, die am 15. März zusammen mit der Fabrikarbeiterin Sonnenberg in einem Friseurladen in der Elsässerstraße die Arbeiterin Martha Franzke kaltblütig ermordete und um 40 Mk. beraubte, h t n g e r i ch l e t. Die Sonnenberg wird noch aus ihren Geisteszustand beobachtet. Märkte. ed. Rteder-Jugelhctm, 16. Sept. Ob st markt. Pfirsiche 30-50 Pfg., Trauben 50 Pfg., Aepfel 10—22 Psg., Birnen 10 bi- 22 Pfg. das Pfund. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Dienstag, den 19. Sept. 1916: Bedeckt. Zeitweise Regensälle, später Ausklaren. Temperatur wenig geändert. __ letzte Nachrichte». Der Kampf um CombleS. Rotterdam, 18. Septemb-er. Die „Times" etWäjtt auS Paris, daß die äußerst wichtige Stellung von Priez, am Wege von Combles mich Rancourt, durch zahlreiche Bollwerke und Nt aschin engewehre geschützt worden sei. Sie bildete eines der vorwärts geschobenen Dirtcidigungswerke der Sperre Combles, die die Franzosen jetzt vvr sich haben. Rückwärts dehnt sich diese Steltung nach Nväden und Nordosten bis an die WAber zwischen Raneourt und Marancourt aus. Diese Wälder böten den Verteidigern guten Schutz. Int Zentrum wende die^ Linie des kleinen Flusses Torttlle angeblich^sick)er zu überwinden sein, und südwärts befinde sich das wichtige Lxnnt-Marttn. Zar Ferdinand in Satchusch. Wien, 18. Sept. Krakauer Blättern tvird aus Sapbusch gemeldet: Aus her Rückreise von der Begegnung mit^ Kaiser Wilhelm im Großen Hauptquartier im Osten ist König Ferdinand iwn Bulgarien zum Besuche des Erzherzogs Karl Stefan in S a N b u s ch ein ge troffen. König Ferdinand, der schr gut gelaunt war, äußerte sich im 0^espräch mit den zu seinem» Empsanq erschienenen Persönlichkeiten, daß Rumänien in nicht langer Zeit das Los Serbiens teilen werde. Nach einem eintägigen Llufenthalt verließ der Körng von Bulgarien die Stadt, deren Bevölkerung ihm lebhaste Ovattvnen bereüete. Amtlicher Teil. An die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Sofern ein runiänisä>er Staatsangehöriger, mänuttchen oder weiblichen Geschlechts, sich in Ihrer Geniei nde aufhaÜen sollte, ist uns telegraphisch Nachricht zu geben. Gießen, den 17. September 1916. Grobherzogliches Kreiscunt Gießen. J.B.: Langermann. 012003 Nochrrrf. Den 7. September starb infolge eines Kopfschusses den Heldentod für das Vaterland unser erster treuer Kamerad Ludwig Junker Pionier bei einer Mirrenwerfer-Kompagnie im Alter von noch nicht 20 Jahren. 2Bir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Ae Kameradschaft 3 . v. Grotzen-Linde«, den 18 September 1916. Du gingst von uns mit frohem Herzen I und hofftest auf ein Wiederseh’n, dochgrößersind jetzt unsre Schmerzen, da es nunmehr um dich gescheh’n. Nun ruhe sanft, du gutes Herz, wer dich gekannt, fühlt un sernSchmerz. Jung und einfach war sein ] .eben, treu und fleißig seine Hand, und so wollt er weiter streben, muß nun ruh’n in Feindesland. Kl 1 ünfte deutsche Kriegsanleihe. für die 4 Der Zeichnungspreis beträgt: % KeicfasscliatzaaWeisungen 35%, für die 5% RefcSisaaleihe, wenn Stücke verlangt werden, wenn Eintragung in das Beichsschuldbuctf mit Sperre bis 15. Okfc. 1917 beantragt wird, 97,&O Q / 0 . — Anmeldungen nehme ich bis Donnerstag, den 5. Oktober 1916, mittags 1 Uhr, entgegen. 6f>51 Piiiia JiSc kel Bankgeschäft Gi*ünberg | B !HL Fahrplan der Biebertalbahn. Gültig vom 21. September 1916. Gieffen Heuchelhetm Windhof ab der mit der Fredenhagischen Maschine arbeiten kann. Ferner suche ich einige Ruhe sanft in fremder Erde, unsere Liebe deckt dich zu. Aus dem Felde erhielten wir unerwartet die traurige Nachricht, dass unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel ÄArteibr bei Hohem Lohn. [6574 V. JFäesser, Gefreiter Wilhelm Speier Zigaprec-Fabr ik, Gießen, Kaiser-Allee 23 Infanterie-Regiment 88, 12. Kompagnie nach 25 monatiger treuer Pflichterfüllung an seiner am '3. September erhaltenen Verwundung am 9. September im Feldlazarett fürs Vaterland gestorben ist. FZ-chrmmM gesucht. [0888 Ed. Kltttkel, Baynhosstr. 10. TOchi. Folinnaon In tiefer Trauer! Georg Speier und Frau nebst allen Angehörigen. Wissmar, den 18. September 1916. er,a 2 Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. >owrt bei hohem Lohn gesucht. “"I Fuhnmleraehmer Appel. j Ein Hofarbeiter der auch 3 Kühe zu füttern bat, auf sofort gesucht. Neucnwcg 33. [°no?l W gesucht. [6607 Car! tfowsek. Todes-Anzeige. Kräftiger BMe für Bierhandlung gesucht. Rerlss, Ludwigstr. 26. [E Abendstern Krofdorf-Gleiberg Rodheim Bieber an 2W c 630 640 ~ <3 644 c c Ltz 650 gl 655 g 701 709 Gietzen—Bieber. 4W e 48I 5 830 5 S1020' 841 ZL 845 854 ^1031 331 335 341 Bieber Rodheim Krofdorf-Gleiberg Abendstern Windhof Heuchelhetm Gieffen ab ab an 6 115 126 &5i _ 130 t:&=104l an 138 'Hä ~ “l'S’Es ab 141 ß 859j^ - 1046; 146 9O5ZZ1O52 152 9131 ©1100 2OO Bieber—Gießen. IW 3WI C 3S 5 7 g 545 g 715| n o850l 1105 217 w=j 554L s 724 ®S«59| 1114 226 g|559;5S,729 =-g904 1119 ; anl!24jan23O abl!36;ab241 TZ61ü-»§74O!^916 1135 245 S 52 © 745 £§921 I140j 250 625 |W 755' 6 ©93l 1150 300 8 ! «88 320! s L 510 521 |ä 525 533 346i|K 588 353i^| 544 4O1^Z 552 10 W 630 s 642 646 651 656 © 702 710 nlOS «»737 748 752 s Sä 757 •g& 802 £§ 808 ® 816 r-7« -419 »W 518 527 532 a cs c -Hon538 23lj=^424 Id 430 |£’5ab545 ■S^435 ä^ 5501 *§440$ 555 ©450 1 * 605 98 610 619 624 ~&mi630 ^äö0634 639 |l 645 - 655 Bemerkungen: n, r cuiuw uut< uivj im cuppian oezeichneien >iuae @eiua(jr fu xbi e Ji u cf= imb Wetterbeförderung bei Anschluffoersäumnis wird nicht geleistet q w hatten m ^chdors-Gletberg nur nach Bedarf: ferner halten die q w hi »ind V rJ' s. 1 orT • "ur nach »eoarr; ferner halt! d W btv 10 S nach Bedarf an der Abzweigung des Weges nach der Hardt. Wer verkauft sein Manufaktur - Warenlager umständehalber komplett oder geteilt. 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Kaiser Allee 1. l 8690 IW“ Lehrling "1® f. meine mech.-orthopädische Werkstätte gesucht. L. Roth (Schellenberg Nachfolger) Seltersweg 83a. OllfKH Die Beerdigung findet Dienstag, den 19. September, nachmittags 2 Uhr, in Hörnsheim statt. 6684 Codes-Anzeige. Verkäuferin per 1. Oktober gesucht. [ mi Karl Zwang, Neustadt 49, Manufaktur- Kurz- it Woll- waren. gaaaStaßf bcn 16. September, nachm. 5 Uhr verschied sanft, nach langem schweren Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Zmu Aath. llesseidreher ^ ^ , aeb. Volkmann im 69. Lebensjahr. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Georg Neffeldreber II. FamUte Ludw. Neffeldreber IV. «nb o Enkel, 2 tm Felde. Heuchelheim, den 18. September 1916. 16679 Dienstag mittag Die Beerdigung findet statt: 12*/2 Uhr. Dreher und Hilfsarbeiter finden bei hohem Lohn dauernde Beschäftigung. [6624 Karl K©äS Maschinenfabrik. fl und mehrere H 3 Zimmeyr 3 43. W., Gartenant.,"Gas, Bleich pl. rr aflkf. SEr.95. [ 0Ufl66 WalltorstraßOW l. 3-Bim. 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