Sr. 2« Der tivcfceett? crsthemt tätlich, aufer SowUagS. — Beilagen: viermal rudfb entfiel) HietzeuerKannli^tbiätter; zioemralwöchettfl.^reis- viLÜ fLröen Kreis liegen (Dienstag und Freitag); ziveimal monatl- Land- wirtfchnftliche Zeitfraarn Ferusprech - Anschlüsse: iürdie Schristf eitung113 Verlag,GeschästssteUebl Adresse ü'ir Drahtnachrichten: Anzeiger Sietzen. Annahme von Anzeigen für die Tagesmunmec bis zum Abend vorher. Erstes Blatt M. Jahrgang Dienstag, \ 7 . September M ßscher Dur ÄezugSprer monatl. 90 Bf., viertel- jährl. Dck. 2.65: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 80 Pf.; durch diePost Mk.2.45 viectel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokallbPs., ausw. 20 Pf. — Haupt- schriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teck lind das Feuilleton: Aug. (Soest- für Stadt und Land, Vermischtes und Ge- richtssaal: Fr.R.Zenz; für den Anzeigenteil: H Veck, sämtlich in Gießen Enver Pascha (WM.) Große sUauptguartier. 11. September 'Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Front des-Generalfeldmarschalls Herzog Alvrecht von Württemberg. Nichts Neues. FrontdesGeneralseld marschallS Kronprinz Rupprecht von Bayern. ^ Dem grotzen englischen Angriff am 9. September folgte» ?bcr kräftig geführte. Stütze an der Stratzc leSars und gegen den Abschnitt Ginchy—Com- 1s.» tD - UV ? e il "bgewresen. Um Ginchy und südöstlich davon such feit heute früh neue Kämpfe im Gange Be> , ’tw- 'ü f • ^fildchen von Lenze (zwischen Ginchy de» gestern geschilderten Nahkämpfen vorgeschobene Gruben in der Hand des Feindes geblieben. a! !,n ^t n ! uölilt l der Somme vergeblich bei Belloy und ^ermandovillcrs an. Wir gewannen einzelne am 8.Septeml,er vom Gegner besetzte Häuser von Berry zuruck und machten über fünfzig Gefangene. Front des deutschen Kronprinzen Zeitweise scharfer Feuerkampf östlich der Maas. Oestlicher Kriegsschauplatz. 1 Front des Generalfcldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Beiderseits von Stara Czenviszcze erführe,r die abermals und mit starken Kräften allgreifenden Russen wie am Vormittag vorher bluttge Abweisung. ' m Front des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl. Dir Kümpfe zwischen der Zlota Lipa und dem Dnieite L" und 8. stellen sich als Versuch der Russen dar unter Ahtsnützung ikyes Geländcgewinnes vom 6 September im °uf Burzstyn durchznbrechm und sich ttlei^Nnl^^ fo wird auch das tapfere bul- ^olckx das brs zur rnmanijchen Kampfansage mehr aus der ^acht ge-ianden, als mitgefochten hat, ans seine Unverbrauch.eu Kräfte einsetz en, um das lockende K ^ ön erreichen: dem nördlichen Nachbar me «jc\ue bulgarischen Besitzes wieder abzujaaen den rauberiichen Verrat Rumäniens zu strafen und in der ^ordnung^Europas einen Platz an der Sonne einzuneh- ^bsuch Kvnrg Ferdinands beim Kaiser beweist, ,^ß.dw neuestem Erergm)se un Osten in das Bündnis zwst jjnö Bulgarien neue Träger von unzerbrechlicher Haltvarkett geschmiedet haben. * Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front gegen Rumänien. Mrvlich von Orsova wiesen unsere Truppen meb- “j KHf Westlich der Becken Gyergyüs und Cftf wurde unsere ^ront etwas zurückgenommen. Heeresfront des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl. ?^kerc feindliche Angriffe nördlich des Goldenen keine Ereignis,'""'' Rafailowa blieben erfolglos. Sonst teihbf/unt l^o' llftr kL lWTB. Nichtamtlich., Am 10. Sep- r m aich » aus Ln, k>er türkische BizeMnerEssimL >!«„,» ÄiÄ SSHssfi« 1 *“ *“ 'Ser Ncichökanzler im Hauptquartier. tuaxt h e^öU^KaS'insHau^t- Ter türkische Bericht. Konstatinopel, 11. Scpt. (WTB > SRmAf hws quartier» vom 10. September V M mSZ tSSÄIÄSr'Ä-Ä» SS 3e %nte r v ®lTf7i7? C fT m T lCV - I° Urbe griffe ^bi^oö ri 2 ‘ rh | Uc ™ B , or6ctcitun a SU wicüerholten Malm An- ^ abgelchlagen wurden. Der Femd, der einen Teil pfn P iP C ru e ” 113 &c - ,c,Jte und lief) bort zu halten suchw, wurde durch he? Jqf?-'T 9rif zurückgedpängt. Unsere alten Stellungen wur- den vollständig wiedergewonnen. In der Nacht }um 9 Zb am C !m> r h ad)tt ^^.ud im Abschnitt van Oghnott einen °>m>-il e&KÄ sfÄÄÄi“ in 0 U«orbnMB Wiede7dämuk ge wo vfVn ' Me« bl-eben völlig in unserer Sand. Die Aufovser-mg ncher^^ -^ruvpen war über ndes Lob erhaben. Eine Maschinengcwebrab-- Erü naw'dem }um lebten Mann WidmMld ^>t nach denr ^ode aller Bedienungsmannschaften fielen die Ma- schuiengewehre ui iie .Sand des Feindes. &mio Lri« fe JmL K-mpse Mann gegen Mann, der in der ^Zt mSSe? S! schobenen unserer L-tellungen abspielte, nur einige Fubebörteile unsrer ®ebu-g»gej‘cfmtve vom Feinde genommen, der Rest blieb in unsereni Besitz. Wir machten eine Anzahl Soldaten zu Gefangenen, darunter einen Hauptmann, und erbeuteten ein Ma^ schmengewehr und eine Menge Gewehre. - Im Zentrum mch an dem linken Flügel fanden für uns gnnAge^ S zu ber^E hm U&rigen ^ten ist kein Er-eignis von 3^^tg Der Feind machte am 8. September bei Do b ritsch einen hi^prfc" 10 ^!' ^urch die osmanischen Truppen und die verbündeten Truppen wieder geschlagen. Der Vizegenerchlissinnks. kürzlich den versammelten deut- Iw^ir^^Eu^^ die Aeußewuug Hindenburgs und nrrtteilbe, die Kriegslage sei aut und qebe zu tz^^ngen ^rnerlei Anlaß, so hat sich dem Volke diese ^nrmu^der Zuversicht nach den letzten 5)eeresberichten neu geu^N.Wrr sehen mit Freude, daß uns die Kraft zu ^ Ostmi gegen RmnüLm ü°- b>Eb«n rst, wahvend der ffroße, allgemeine Angriff der mne «Nhrecken für uns verloren Heftern bestätigte uns der Generalnuartternicister Lu- ^ W Ä UN^schLlich -öntlltlonj hatte zwischen Dn,e,tr und der (llota Pihn also in die Mchtu^g M'd nach mehreren Kampftagen ist dieser Mschlag unter Ungewöhnlich schweren Verlusten der SÄ der dort terdtguug fettete, erhalt rm H^resbericht ein hohes ein auhe^deEch auszeichnendes Lob. & wissen die 12 t in guten Händen und dürfen vertrauen unseren: Großen Geneva'lstab mit Nachdruck h^rg^bene mrente Niederlage der Russen auf die . Baven in zunehnrendem Maße nie- denschmettermd und demoralisierend winken ^ werde ^ ^bstlrchen Sommer tagen ist der Bann besora- vor einigen Wochen öfter über uns iü ^ er , 0011 uns genommen worden stn “Ffef ^eutbe dagegen sind die JNbelhvmnen Enttäuschungen machen sich geltend IN der Dobrudscha kanipft eine russische Truppenabteiluna unter rumänischeni Kommando; das lehrt uns daN das Können und Wollen der Rnffen doch keineswegs s?gs°ß Parrsren" seine Leser gestern wollte alEben urarymi. Schotr aber^klingt aus einigen Blättern d^ Name unseres Feldmarschalls Mackenser" wieder an 55 uuf Bukarest losgehen, wie er auf Festungen gegangen war? Es, auch die Anwe,enhe,t osmanrscher Truppen weilt ISshJ r l TO ' b, Sl! Q * u t dem rumänischen Kriegsschauplatz starte LL de- Mr elmächte eingesetzt worden sind?Cnver !T ^»tseycn Hanplgnariier, auf der Durchreise Mtch rn Letnberg — das beweist uns gleichfalls daß im tiefer % i? ¥f tein Auffckyvung russischer' Tattraft mehr emgezetchn-t werden wird, im^ «iS t ap K Unf “ e turttschcn Waffenbrüder eben zÄMn hatte,? "E erfreuliche Erfolge zu ver- .HeereSfrontdesGeneralfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern ""»" »»»»----- Italienischer Kriegsschauplatz. , . ,® n der Front zwischen dem Etsch- und Astach-Tale ent- ° ""' d,e I,al,ener erhöhte Täligkeit. Ilnsere Hohcnstel- tfuZÜ- 1Ä'? Otaume standen gestern unter starkem Ar- Mrnenfeilcr. Im Abschnitt Monte Spil—Monte £ “urö« ein Vorstotz von mehreren feindlichen Ba- iSifSif 8 *' f fl 8 e u- Am Pasnbio drang der Gegner an zwei Stellen in unsere Linien ein. Gegenangriffe warfen '^der hinaus. 68 Gefangene blieben in unseren wer Annritt^ii»^ n > ü scheiterte ein fcindlis A ® n d«r übrigen Front im Südwesten hielt der Geschutzkainpf zumeist in mäßiger Stärke in mehreren Ab- ilynrrren an. Südöstlicher Kriegsschauplatz. An der Vojufa keine Ereignisse. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f e r, Feldmarschalleutnant. Der^ rumänische Bericht. f,r 1( ?- Zept Lebhafter Kampf int oberen MaroS- LriiS? b 1 b^nd zieht sich westwärts zurück. Mr S rddin, Lo mpalan ka uttb Rahovo. das brermt liniere Flieger bewarfen ein feindliches Biwak bei Tutrakan Bukarest, 10. Septxnnber. An der Nvrdfront lind Nord- wksttront dauern die lebhaften Kämpfe im Marostale westlich ^oplr.cza fort. Wir besetzten Ezik Szereda. Unsere Truppen letzten die Verfolgung des sich zurückziehenden Feindes nach Westen i?4 ^,.der Sudfront bombardierte der Feind Eiuraev° n fc- 10 ’is p s; Das Nentersche Säurrau mrkdet E? Athen. Eine Bände unbekaimter Schreier gab gestern abend auf die französische Gesandtschaft Schüsse ab, aZbk Gesandten der Ententemächte dort eine Besprechung abhielten -j a i m i » druckte unverzüglich dein französischen Gesandten 8nite tetmn lern Be dauern über den Vorfall ans. Der Gesandte nahm bre Eiitichnldignngen entgegen, betrachtete die Angelegenheit aber incht als aogeschloßen. Enver Pascha im Großen Hauptquartier. Berlin, 11. Sept. (WDB. Amtlich,) Der Stellvertretende Oberbefehlshaber der Kaiserlich OttomanischenArmee und Flofte Enver Pascha ist rm Großen Haupt- quartter eingetroffen. .i^-^^Ä^tnant Enver Pascha ist durch folgende Allerhoch,tc Kabmettsorder a la suite des Garde-FÜsrliersReai- ments gestellt worden: 9 An den Kaiserlich Ottmnanifchen Generalleutnant und Stell- ^rtre^ndeli Oberbefehlshaber der tüpkischen Awm^ee Enver Pascha. Zhre hQUnge Amve|enheit in Meinem Großen'Hauptquartier gibt inir willkommene.Veranlasstuig, den nahen Und innigen BeziehunFen, die Sie mit dem deutschen Heere verbinden, dadurch einen besonderen Ausdruck zu geben, daß ich Sie den hervvrmgenden, bewährten, sugendlichen Stellvertretender!^ Oberbefehlshaber der ruhmvollen türkischen Armee, deren mit zäher Dapserkeit errungenen Siege der höchsten Anerkennung mid Bewuirderimg wert und, heute ä la suite des Garde-Füsckier-Regiments stelle. Ich weist, daß dieses tapfere und schlachterprobte! Ns^ent mit Mir und Meiner Armee bafonders erft-eut sein wird ^re von nun an zu den Seinig-eu rechnen zu dürfen. ' s Großes Hauptquartier, den 11. September 1916. Wilhelm LR. Noch eine Aeußernng Herv4-. . . ^ C ,. T *[ 'H- Seht. (WTBO Nach einem Leitartikel in der Me- !nZ e ^ 6 ^tz ber nicht schlechten militärischen Gesamt- läge im Süden von Rumänien eine ichtoere Wolke auffteigen zttnschm Tutrakan und Silistria zu entladen 'üe- n ' - nicbt lchlrnün Tein, wenn die Salo- nrkarmee dre Bulgaren in cimgen Tagen über den Häufen ® ofm ttWgfat formte. Wahrscheinlich aber 'würd- Ue die Bulgaren nur woclienlang fe,thalten-oder langsam zurück w 9 7r\*!T lte £- ® V )ei . e ^ erschrocken darüber, daß der Füh^v der russischen Truppen m Rumänien n4t unter Jvanow sondern unter dem rumamickren Generalstab ste^. Also stelle Rußland rnr ?^.euswe gegen Bulgarien nur ein ^Expeditionskorps von so und lilÄrf 1 ! 111 dabei ständen die rumänischen Kerntruppen gegen ©icbenmhrgcn. Einberufungen in Italien. k "'Fept. (WTB ) Das Militäramtsblatt in Rom enthalt die Einberufung der Jahresklasse 1897 erster, zweiter und dritter Kategorie. Das Anshebnngsgeschäft soll am 21 Sep- tember beginnen. Gleichzeittg haben sich die zurückgestellten'Ma- SÄtÄ" WttK - %te ^ Ä Der letzte Zcppelinangriff auf London. fci» f .|ajrVÄ , Äi{wsKt%S j» Ä'swr,sss*i«&l Küste,u-r,schäften feien TrümmerÄcm fSÄ teÄ * tS fet lm^iitrchciib, das; der herabgestürzte Zeppelin von einem Flieger 'oder von Abwehrkanonen getroffen worden sei. Ein Motor sei explodiert, wodurch sich ein Gasbehälter entzündet habe. Zeppeline für den trairSaltarrtischen Dienst? London, 11. Se pt. .(WTB.) „Daily News", Meldet aus- Chicago vom 7. September: Morris Epstein, Teilhaber einer 'großen hiesigen Fleischsirma, der aus Berlin znrückgekehrt ist, teilt mit, er habe in Deutschland zwei mächtige Zeppeline gesehen, die „Deutschland" und „Amerika" hießen und für dm, transatlantischen D i e n st bestinrnrt seien. Die Luftschiffe hätten eine Tragfähigkeit von 60 Tonnen. Sie seren sehr schnell und dazu bestimmt, einen Postdienst zwischen Deutschland und New Nork eiuzurichten. Holländische Verteidigungsmaßnahmen. .Haag, 11. Sept. (WTB.) Das Correspondenz-Bureau erfährt: In der Zweiten Kammer wurde ein Gesetze nt- wu r s eingebracht, um die Zuidersee trocken legen zu lassen. Gleichzeitig sollen Maßnahmen getroffen werden, um u e u e B e f e st i g u n g e u, die im Interesse der Landesverteidigung im Falle der Trockenlegung notwendig würden, auszuführen. Die Derteidigungsmaßregeln werden in einem besonderen Gesetz be- lwndelt, das erledigt sein nruß, ehe mit den Eindämmungs- und Trvckenlegnngsarbeiten begonnen wird. Das Jahr, in dem mit der Trockenlegung des südöstlichen und nordöstlichen Teiles ange- saugei: wer dm soll, wird gesetzlich festgelegt. Die Kosten werden! auf 110 Millionen Grüben geschätzt, wobei die Anlage der Befestigungen nicht einbegriffen fft. Die Arbeiten werden 15 Jahre beanspruchen. Der englische Handel mit Holland. London, 10. Sevt. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird bekanntgemacht, daß künftig und bis ans weitere Bekanntmachung keine Erleichterung für die Einfuhr von Zwieback, Borsten, Eiern, Eigelb, Eiweiß, Fischtran. Obst, Nüssen, Nußkernen, Klebstoffen (Gummih Haaren, Honig, Dochten. Pech, konservierteil und' eingemachten Waren, Schwefel, Spirituosen, Spezereien, Stärke, Gummireifen, Balata-Gummr, pulverisierten Talkum, Holzteer, Pftanzenfaserm und Hefe nach Holland gewährleistet werden soll. Die Internierung deutscher Gefangener in der Schweiz. Berlin, 11. Sept. (WTB. Amtlich.) Generalmajor Friedrich, Departements-Direktor im preußischen Kriegsministerium, hat sich im Aufträge des stellvertretenden Kriegsministers imd im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt in der vergangenen Woche nach der Schweiz begeben, um u. a. mit den Schweizer Behörden verschiedene Fragen betreffend die Internierung der deutschen Kriegs- und Zivilgefangenen zu bespreche::' und einige Jnternie- rungsorte zu besuchen. Erfreulicherweise konnte festgestellt werden, daß Unterkunft, Verpflegung usw. der Internierten in jeder Beziehung zufriedenstellend sind und die Schweizer Behörden in dankenswerter Weise für das Wohlergehen der Internierten Sorge tragen. Aych die Verhandlungen über die wichtige Frage der Beschäftigung arbeitsfähiger Kriegsgefangener und andere Angelegenheiten ergaben eine volle Einigung. Die Angehörigen der in der Schweiz internierten Deutschen können versichert sein, daß für ihre Lieben in jeder Beziehung gesorgt ist, und daß sie körperlich und geistig erholt nach Abschluß des Krieges in die Heimat zurückkehren werden. Das schweizerische Finanzprogramm. Bern, 11. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Der Bundesrat hat ein Finanzprogramm ausgestellt, das folgende Resorm- maßnahrnen vorsieht: 1. Tabakmonopol, 2. Biersteuer, 3. Stempelabgaben auf Wechsel und Wertpapiere (Aktien,'Obligationen, Geiruß scheine und dergleichen), 4. Besteuerung von alkoholischen imd destillierten Getränken, die noch nicht dem Alkoholmonopol unterworfen sind, 5. Revision der Militärpfticht-Ersatzsteuer zwecks Erhöhung des Ertrages, 6. neue.Kriegsfteuer mit teilweiser Aende- rung der Grundlage;: der ersten: Kriegssteider. Dieses Finauzpro- gramm wird von einer Kommission von Vertrauensmännern aus Vertretern aller Volksschichten beraten werde::. Amsterdam, 11. Sept. (WTB. . Nach vorliegenden Meldungen hatte der n o.r tv e g i s ch e Dainpser „Lindborg", der von ettrem deutschen Tauchboote versenkt wurde, ein. Ladung Speck, Margarine und Obst. Eine Rede der Königs von Bayern. Nürnberg, 11. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Heute vormittag wurde in Gegenwart von König Ludwig das n e u e I u st i z g e b ä u O e mit einer schlechten, dem Ernst der Zeit entsprechenden Feier eingeweiht. Bei der 'Feier im Juftizgebäuderichtete Justizminister vonTheleman n eine Ansprache an den König, der darauf u. a. folgendes erwiderte : Prunkende Feiern können wir in der schweren ernsten Zeit nicht vornehmen, aber mft vollsten Ernst und vollsten: Stolz können ivir auf dieses Werk blicken. Ist es doch ein erhebendes Gefühl, daß, während wir in einein Kanrpf stehen, wie er noch nicht in der Well vorgekommen ist, wir^ ein WW des Friedens ausführen konnten, ein Werk, dem ja dieser Palast dienei: soll. Wir danken deiri Voll in Waffen — denn das ist ja das deutsche Heer —, daß es möglich ist, in dieser schweren Zell ein solches Wjeckk zju vollende;:. Mm wünschen alle.^daß eine nickst zu ferne Zeit uns den 'Frieden bringt, eine;: Frieden, der ehrenvoll und ruhmreich sellr wird, der uns ans Jahrzehnte hinaus davor sichern wird, daß wir nicht mehr von der ganzen Welt überfallen iverdeu. Am Schlüsse der Ansprache verteilte der König Ordensauszeichnungen und überreichte dem Oberbürgermeister 5000 Mark zur Beschaffung von Lebensmitteln für die mindev- bemittelte Bevölkerung. - Nachmittags 5 Uhr fand im Alten Rathaussaal die Begrüßung des Königs durch zahlreiche Vertreter der Industrie, Wissenschaft, von Handel, Beamtentum und Geistlichkeit statt, wozu die Stadt eingeladen hatte. Dabei wies der König in einer Erwiderung auf die Ansprache des Oberbürgermeisters darauf hin, dahier in der schweren Kriegszeit nun schon zum drittenmal nach Nürnberg gekommen sei. Wie lange der Krieg noch dauern wird, fuhr der König fort, w i s s e n w i r n i ch t. Aber etwas anderes wissen wir? gewiß, daß wir keinen Frieden schließen, der uns erniedrigt, sonh dern n u r e i n en F r ie de n, der uns eine bessereStel- lun g gibt, als wir sie bis jetzt hatten. Es gibt ivenige Fctz- milien, die nicht dem Kriege schon schwere Opfer an Gut und Blut bringen mußten. Alle, die draußen vor uns geblutet haben, sollen nicht glauben, daß die Zuhansegebliebenen verzagt sind. Schon lange ehe der Krieg ausgebrochen ist, sagte ich wiederholt: Wir können unserem Kaiser nicht genug danken, daß er den Frieden solange bewahrt hat. Trotz der Friedensliebe des Kaisers stehen wir mitten im schwersten. Krieg. Wir werden ihn bestehen dank der Standhaftigkeit und Ausdauer unserer tapferen Truppen. Aus dem Kelchs. Die Kriegsgefangenenpoft. Berlin, 11. Sept. (WTB.) Ter Kriegsgefangenen- Po st verkehr, der von der Reichspost, also mit Ausschluß von Bayern und Württeurberg, vermittels wird, umfaßt nach einer neuerdings angestetlten Zählung monatlich fast 7 Millionen im Reichspostgebiet aufgeliefette und über 10 Millionen ifii Reicks- postgebiet Angegangene, insgesamt also rnird 17 Millionen Postsendungen. Davon entfallen auf kriegs- imb zivilgefangene Rnssen 6,5 Millionen, auf Franzosen und Belgier 9,1 Millionen und ans weiße und farbige Engländer 1.4 Millionen. Die Verlustliste für Deutsch-Ost- und Deutsch-Südweftasrika. Berlin, 11. September. (WTB. Amtlich.) Die neueste Verlustliste der Schiutztrupve für Du:tsck>-Ostaft:ka und Deutsch-Süd- westafrika erscheint in der am 12. September zur Veröffentlichung gelangenden preußischen Verlustliste NuUttner 631. Zur Verlustliste der Käfferlickien Sckmtztruppen Nummer 23 wird nockynals ausdrücklich bemerkt, daß an zuständiger Stelle weitere Angaben, als in den Liste;: angegeben, nicht gemacht werden können. Es wird daher gebeten. von etwaigen Anfragen Abstand zu nehmen. In dem nächsten Deutschen Kolonialblatt werden diese Verlustlisten gleichsalls veröffentl icht. Der Seekrieg. Urach 'Württemberg), 10. Sept. In Gegenwart des Königspaares sowie von Berttetern des würltembergisck>en Staats Ministeriums, sämtlichen Württemberg: schen Handelskammern, von kauf- männisch-lack^rischeu Vereinen usw. wurde der Grundstein zu dem neunten Erholungsheim (dem ersten in Wütttemberg) der Teulicheu Gesellschaft für Kaufmanns-Erholungsheime (Wiesbaden) nahe der Stadt auf fteier Höhe mit einer schlichten, der ernsten Zeit angepaßten Feier gelegt. Berlin, 12. Sept. Süddeutschen Blättern zufolge soll ein neues Kriegsinvalid engesetz vorbereitet ;veödQ:, in welchem! bis zu dnem gewissen Grade den Arbeitgebern die gesetz- l i ch e P f l ich t z n r E i n st el l u n g v o n Kr i e g s i n v a l : d e n auferlegt würde. Wie das „Berliner Tageblattt" hierzu erfährt, befinde sich die Llngelegenhell noch im Stadium der allerersten Vorbesprechungen. Es sei noch nicht abztrsahen, ob uill> wie sich der Gedanke zu einer Gesetzesvorlage verdichte:: werde. Der Untergang des „Leonardo da Vinci". Bern, 11. Sept. (WTB.) Die heutige italienische Presse enthält die amtliche Bestätigung der Mitte - August durch Meldungen französischer Blätter bekannt gewordenen Katastrophe des italienischen Uebe^dread- noughts Leonardo da Vinci", worurch dessen Untergang amt 2 .Mngüst abends erfolgt ist. Das verspätete amtliche Zugeständnis erweckte in der italienischen Presse große:: Unmut. „Secolo" meint, einen derartigen Beweis des Mißtrauens könne das italienische Volk sich nicht gefallen lassen. Allgemein werde vermutet, daß das Schiff einem Anschlag zum Opfer gefallen sei. Der „Corriere della Sera" entschuldigt das verspätete amtliche Eingeständnis mit der Notwendigkeit der vorhergehenden strenger: Untersuchung über die Ursachen der Katastrophe. Bern, 11. Sept. (WTB.) Ueber den Untergang des Großkampfschiffes ,/Leonardo da Vinci" meldet „Corriere della Sera" aus Tarent, daß am 2. August iabends 11.10 Uhr Stadt :rnd Möer plötzlich von ungeheuren Feuergarben erhellt wurden. Sofort hörte man zahlreiche Explosionen, die die Häuser erzittern machten und die Fenster eindrückten. Vom User sah man ein b r e n - nendes Schiff, von dem fortwährend neue Teile unter starkem Giatöse in die Luft flogen. Dtzr Brand brach vermutlich durch Selbstentzündung von Naphta in einem! Behälter in der Nähe des Heckturms aus. Alle Löschversuche waren vergebens. Der Kommandant ließ deshalb die Schottentüren öffnen und die Munitionskammern überfluten, worauf das Feuer nachließ. Das Schiff legte sich aus Pie rechte Seite und ging rurd) 40 lWnuten unter. Dev 'rste und zweite Konrmandant fanden den Tod. * Berlin, 11 .Sept. (WTB.) Am 10. September Morgens ist in der Nordsee das holländische Motorschiff „Zee- m e u w" mit Bannware auf der Fahrt von Rotterdam nach London, aufgebracht worden. Berlin, 12. Sept. Dem „Bett. Tagebl." zufolge wurden! in den setzten zwei Wollten 15 grvßeitalienischeDaMpfer mll Kohlen und Getreide versenkt, ebenso ein Dampfer mll amerikanischer Munition. London, 11. Sept. (WDB. Nichtamtlich.) Lloyds meldet, Haß der britisct>e Dampfer „Lexie" (3778 Tonnen) gesunken ist. London, 11. Sept. (WTB.' Nach einer Lloydsmeldung ist der britische Dampfer „Torridge" (5036 Tonnen) yvtm Sinke n g e bracht worden. Amsterdam, .11. Sept. (WTB.) Der norwegische Dampfer „L i nbbor g", von Rotterdam nach London be- heute am 6 Uhr ftüh 15 Minuten nordwestlich des Maas-Leullitschifses von einem deutschen Tauchboot v e r, e k t worden Die Besatzrmg wurde in ihren Booten von dem Unterseeboot zu den: Feuerschiff geschleppt und in tzoel van Holland gelandet. Aur Stabt unS Land. Gießen, 12. September 1916. Gegen die Jammerbriefe. Der greise Gcncvalsupcrintendent D. Dry ander hat uacf) seiner Rückkehr von der Front im vollbesetzten Berliner Dom gepredigt. Dabei teilte er mll, daß immer noch Klagebriefe an unsere Soldaten aus der Hemmt komme::, die ihnen das Herz schwer mackmr. Mit Recht fragte D. Dryander, was denn all' unsere Entbehrungen zu bedeuten hätten gegen die Kämpfe nnserer Brüder draußen^ Tragt Freude unter unsere 5tzrieger, schreibt freudig hinaus, tragt Sonne in die H^eu: so seine Mahnung, die leider iwtig getvorden ist. Man kann es fast nichi bestreifen, daß ein deutscher Mann, eine deutsche Frau sich hftrsetzt imd ch-reu Lieben in: Felda Jammerbriefe schreibt. Es niüssen doch wohl solche sein, die keine wahren Sorgen kennen; sonst würden sie nicht so liebe- leer auch den noch belasten, der seine schwere Pflicht tut, um ihnen das Aeußerfte zu ersparen. Aber wie wir das Verttaueir haben, daß die Heeresleitung etwaige Schäden, die leickft aus solchen Briefen fließen, hintanhalten wird, so hat das Thema „Jammerbriefe" doch :u>ch seine besondere Seite. Es blldet sich leicht durch die üble Gewohrlliell, der jetoelligen Sttmmung freien Lauf zu lassen, eine falsche Ausfaffung von der wahren Meinung des Volkes. Nicht bloß, daß die zahlreichen Späher der Feinde, auch über das neutrale Ausland, Räubergeschichten über die Lage in Deutschland erftnden, auch bei uns selbst frißt sich eine Nörgelsucht ein, die das Gegenteil von dem erreicht, was man selbst will. Ernst ist es in Wahrheit allen mll dem Willen auf Endsieg und Deutschlands Erfolg. Andere Ueberzeugung wäre krankhaft und pervers. Aber man läßt sich vielfach gehen und gefällt sich in der zügellosen Ausrrutzuug einer Freiheit, Don der man zugleich be- hauptet, daß sie es in Deutschlaill) nicht gibt. Es sollten sich alle/besonders aber die Gebildeten, bei Gespräche:: Reserve auferlegen und Selbstdisziplin üben. So schwer kann- das doch in den Tagen der wellgeschichtlichen Heimkehr von U-Deutschland und des bulgarischen Bormarschs auf Sal-ornki nicht sein. Aus dem Felde schreibt ein Feldgrauer: Die gefangenen englischen Offiziere ohne grmrdliche Schulblldung, dafür versehen mll einer Dosus englischer Arroganz, setzen ihre gmrze Hoffnung auf die Wirkung der ^rglischen Blockade. Von ihr versprechen sie sich den Sieg und ettvarten, Deutschland werde um Friede:: bitte:: Müssen, ohne daß die Alliierten genöttgt sen: würden, den Kampf bis an die Grenze Deutschlands fortzusetzen. >Ne hatten ganz übertriebene Vorstellungen scher die Wirkung ihrer Blockade :md glaichten Deutschland nahe dem Hungetto^e. Sie verspreche:: sich viel von dem rnoralischen Dn:ck, der auf jeden: Ssldate:: lastet, wenn er immer wieder aus der Heimat eHLhrt, daß Frau und .Kinder daheim darben Müssen, und hoffen, die Widerstmrdsfähigkeit der deutschen Truppen Müsse infolgedessen erlahmen. Man mertt es den Offizieren aber ans sie schämen sich im (tzrunde, daß ihr^ Hoffnung auf den Sieg sich nicht auf die Kraft der Waffen, sondern aus solche unkriegerischen Hklfsmlltel stützen muß. X:e Aussagen der engtticyeu Ossiziere gebm Anlaß zu eruft-- vosrem Nachdenken. Aus ihren: Munde hören wir, daß sie ihre Hoffnung, den Sieg zu erringen, aus das Erlahmen der Wiiderftandskraft unserer Soldaren infolge der Kla-' gebriefe aus der Heimat setzeir Darin liegt für die Daheimgebliebe:ren wieder einmal die grn st hafte Mahnung, die Kämpfer hättnismäßig :venig Gefahren verbundenen Posten. Einer allgemeinen Regelung dieser Angelegenl)ell steht, wie dem Stuttgarter „N. Tgbl." geschrieben wird, das Jrhlen einer reichsgesetz- l:chen Bestimmung entgegen. Doch ist bekannt, daß schon sell längerer Zell ein weitgehendes Entgeger:kommen der Mllllär- behörden besteht, inden: alle:: bekanntwerdenden Fällst nachge- gaugen und, wo immer nur möglich, Abhllfe geschasfm wird. ** Gie ßener Freilichtbühne. Man schreibt uns: Ta am vorigen Samstag abend, wie nach den wochenlangen sorg-, faltigen Vorbereitungen nicht anders zu erwatten war, die Auft führung von Grlllparzers „Des Meeres und der Liebe Wellen" tu vielköpfigem Zuhörerkreis ungeteilten Beifall fand, soll dem wiederholt^ laut gewordenen Wunsch, das Stück mindestens noch einmal in Szme gehen zu lassen, näckfften Donnerstag (Anfang wieder 61/2 Uhr püncktlrch) Rechnung gettag«: werden. Die Preise sind die üblichen. ' ' ' . ' .. Wenn die Vorstellung ve: schlechtem Wetter verschoben werden muß, wird dies um 5 Uhr an der Bürgermeisterei (Süd- Anlage) _ bekanntgegeben. In diesem Falle vehallen die getosten' Karten ihre Gülttgkell für die :mchste Aufführung, worüber tag§ daraus die Zeittmgen das Nähere bringen. ** Das Lichtspielhaus Bahnhoffttaße 34, das durch die gute Auswahl seiner Sprelfolgen sich viele Freunde ettvorbeu hat, kündigt als Programn: vom 12.—15. September an: Jimmy Valentine, großer Detektivschlager ll: 5 spannenden Men. Feuer-- und Wasserschäden, interessante Naturaufnalmre. Eine Nacht in Berlin, Lustspiel in 2 Akten. Die s^sahren des Vollbartes, H::mo- roste. Als Einlage, im Abend-Programm wird auf Wunsch zum letztenmal H o f f m a n n s Erzählungen gegeben. Dieser Film bedeutet eine künstlerische Darbietung ersten Ranges. Die Musik wird von der verstädkbe:: Künsller-Kapelle ausgesührt. ^Rohheiten. In der Nacht vom 10. auf 11. l. M. nach 12 Uhr verließen der Heizer Atwreas Hahn, bet Schlosser Hans Hahn, der Schlosser Angnst Krause^ der Schlosser Karl Gorr und der Bürodiener Georg Sim- n:ermacher, sämtlich hier wohnhaft, das Cafe „Ernst Ludwig" und gingen johlend und lärmend durch die Jo- hannessttaße. Einer der Genannten zertrütmnerte die Erkerscheibe des Photogr^aphe:: B o r st und eine in der Nähe befindliche Straßenlaterne, ferner riß der Gleiche in der Franks. Straße noch ein Straßenbahnschild herunter. Der Schutzncannspatronille gelang es, die Täter sestznstellen, die chrer Besttaftrng entgegensetzen. ** Landesobststelle für das Gr o ß Herzogtum Hessen. Durch Verordnung des Großherzoglichen Ministmiums des J:mern vom 30. August 1916 :vurde zur Versorgung des Großherzogtums mit Obst eine Landesob st stelle «uttchdet. Durch die Errickitung dieser Landes stelle ist der freie Handel aufgehoben Der Auskauf des Obstes kann lediglich nur noch durch die Landes- »bststelle erfolgen. Ziu: Durchführung dieser Maßnahme bedient sich die Landesobststelle Aufkäufer, die aus den Kreisen der bis- hcrigeu Obsthändler gewählt werden. Alle diejenigen, welche als ?ttlfkäufer der Landesobststelle tättg sein wollen, müssen eine Be- scheinigrurg ihrer Bürgermeisterei darüber erbringen, daß sie den Obstharwel bereits vor dem 1. Augmst 1-914 betrieben haben imd gegen ihre Person nichts Nachteiliges bekannt ist. Für die Wrsstellung der Ausweiskarte, welche jetzt allein noch zum Auskauf des Obstes im Großherzogtum für die Landesobststelle berechtigt, ist eine Gebühr von 3 Mark zu entrichten. Die Amneldungei: ftub schriftlich bei der Landes- ob st stelle einzureicheu. Me Aufkäufer dürfen das Obst nicht selbst-^ ständig weiterverkcnffen, sondern sie betreiben lediglich rrur den Auskauf für die Landesobststelle und liefern nach deren Ainverfung an die cnlfgegcbenen Empfänger ab. Das Nähere besagt die Geschäfts- arnveisung ft'll die Aufkäufer. Mejenigen Obsthändler, die in den Städten und Gemeinden wohnen und bisher den Groß- mtb Kleinhandel mit Obst betrieben haben, erhalten ihr Obst durch die Stadtoder Gemeindeverwaltung. Sie melden zu diesem Zweck ihren Bedarf an Obst auf besonderen Bedarfsanmeldungen bei der Landesobststelle — Darmstadt. Allee 6 — an Soweit kleitrere ttsemeinden Bedarf an Obst besitzen und Bedarfsanineldmmen von der Landesobststelle noch nicht erhalten habe::, können solche von der Landesobststelle bezogen toerden. Die Verbraucher in der Stadt und in größeren Jndustriegemeinden, welche aus den Bezug von Obst von a::ßerhalb angewiesen firtb, können nach wie vor ihren Bedarf an Obst entweder auf dem Wöchernnarkte oder im Laden, ferner aber m:ch direkt vom Erzeirger sich beschaffen. Zum Bezug von Obst von einem außerhalb der Gemeinde wohnenden Erzeuger ist die Beschaffung eines Bezugs:cheüres notwendig, dessen Ausstellung durch die Großh. Bürgermeisterei des Wohnortes des Verbrauchers erfolgt. Die Landesobststelle hat die Großh. Bürger-- meistereien ernräckftigt, diese Bezugsscheine Mvszustellen. Aus diese Weise ist es ermöglicht, daß jeder Verbraucher nmerhalb des Grvß-- herzogtums wie seither sein Obst vom Erzeuger auch für den Wfttter- bedarf beziehen kann. Die Ausfuhr von Obst einigung beigesügt ist, damit keine Verzögerung in dem Versand des Obstes erfolgt. Die Bersarrderlaubnis ist e i n i g e Tagevorder Mlieferung des Obstes zu erwirken. Dem Anttag sind 30 Psg. in Briefmarken als Gebühr für die Ausstellung der Bescheinigiing beizufügen. Die Landesobststelle wird auch sonst in :veitgehendstem Mäße die Ausfuhr hochwerttger Obstatten, die vom hessischen Konsum nicht ausgenommen werden, ermöglichen. In solchem Falle bedarf es der genauen Angabe der Obstarten und Obstmengen, die im einzelnen zum Versand kommen sollen, des Namens der Empfänger und der Empfangsstation. ** Weitere Freigabe von Hafer für die Tierhalter. Das Kriegsernährungsanit gibt bekanM: Nacksdem die 5daserernte zum größten. Teil eiugebrächt ist, ist es möglich geworden, die Bekanntmachung vom 19. August 1916, durch welche die Festsetzung her Hafermenge::, die die Tierhalter verfüttern dürfen, für die Zeit bis zum 1. Dezember erfolgt :mrr, sckk»n jetzt auf die Zeit bis zum 31. Dezember 191 (j auszudehnen. Den Unternehmern landwirtschaftlick-er Betriebe :oird dadurch eine erheblich verstärkte VeQveachmrg an Hafer zur Berftitterung während der Zeit der ^^erbltbestellungScrrbeiten eanüglicht, Cki fie ha* mehr verfüttert Qwairhim im November iimii) Dezember eiuftmren können. Die pöfermengen, welche die Tierhalter in der Zeit vom 1. September his ZI Dezember 1916 mi£ ihren Vorttiten verfüttern dürfen, wnr- den wie folgt besttimnit: a) Hälftr von Einhufern: 5^ Zentner jLr jct-eit «Einlmfer: b) Halter von Zuchtbullen: 3 Zentner an jeden Zuchtbullen. für deir dir Getrehnftgüng der zuständigen Behörde zur Hafenntterung erteilt »wird : 0 ) Unternehmer lattdtvittscl>aftli cher Betriebe, die Arbeitsochsen halten: 3 Zentner für jeden Arbeits-- ochscn Die Bestinrnrung, wonach sich diese Mengen, tvenn die Ein- hufer. Zuchtbullen und Arbeitsochsen nicht während des ganzen äeitvaam-7 gehalten werden oder wemr für Zuchtbullen die Genehmigung zur Herchstfütieriurg nicht auf den ganzen Zeitraum erteilt wird, für icden fehlQrden Tag bei den «Einhufern um je 41/2 Pfund, hei den eim, Straßburg, Metz, Frankfurt a. M. und Mainz teil nahmen. Zur Beratung standen organisatorische Vorschläge zur Ernährungsftage. Die nächste Tagung findet in Frankfurt a. M. statt. Kreis Wetzlar. Wa. Wetzlar, 12. Sept. Dem leitenden Arzt des Gertrudishaus.Lazaretts, Geheimrat Dr. S t e i n , ist die'silberne Spange zum Eisernen Kreuz von 1870 verliehen worden. Geheimrat Dr. Stein hat den Feldzug 1870/71 als ganz junger Kriegsfreiwilliger mitgemacht. Wa. Katzenfurt, 12. Sept. Mit dem Eisernen Kreuz 2. Klaffe ausgezeichnet wurde Reservegefreiter Heinrich Kühl barsch, 63. Res.-Feld-Art.-Regt. Hessen-Nassau. Mordversuch. ---Frankfurt a. M., 11. Sept. Am Samstag abend wurde im Hause Homburger Straße 15 an dem Dienstmädchen Klein der Witwe Heußler ein Mordversuch verübt. Der 17jährige Tapeziererlehrling H ä u ß e r nt a n n wollte dort einen Einbruch ausführen und schlug, als ihm wider Erwarten bei seinem Schellen an der Flurtür das Dienstmädchen öffnete, dieses mit eingm Meißel mehreremal mit solcher Wucht auf den Kopf, daß es schwitr- verletzt dem Städtischen Krankenhause zugeführt werden mußte. Der Räuber wurde von hinzuftmmenden Hausbewohnern fest- genommen. Er hatte bereits wenige Tage vorher in einem Bocken- heimcr Futtermittelgcschäfi zwei Einbrüche und in einer Kondrtorei der Adalbertsttaße einen Einbruch verübt. In allen Fällen fielen ihm erhebliche Geldbeträge in die Hände, die er mit Weibern verpraßte. * bl. Marburg, 12. Sept. Den Heldentod hat, als letzter Mann an seinem Geschütz, Unlerossizier Fritz Fl ade, Dr, phil.. Privatdozent an der hiesigen Universität, erlitten. — 2ln das hielige Landgericht fit an Siefic des in den Ruhestand getretenen Geh. Justizrats Savels der Erste Staatsanwalt Ackermann aus Ostrowo versetzt worden. — Frankfurt -a. M., 10. Sept. Zum zweitenmal während des Krieges veranstaltet die Palmengattcn-Gesellschaft eine Kriegs gemüseschau. Während die vorjährige Ausstellimg in erster Linie der Kartoffel gewidmet roar, bietet die am Samstag er öffnete Schau eine nal>ezu lückenhafte Uebersickr über den hohen Stand der gesamten Gemiüsekultttr des Fvankfurker Wirtschaftsgebietes. Zu der Eröffiruug hatten sich neben den zahlreichen Verttetern! staatlicher und städtischer Behörden vor allem auch die Aussteller in großer Zahl selbst eingesunden. Rach kurzen Begrüßungswotten durch Kommerzienrat La d e n b u r g erfolgte eiu Ruudgang durch die Ausstellungsräume, bei dem Larrdesökvnomierat fiebert die nöttgen Erklärungen gab. Unter der FüUe der Ausstellungsgegenstände überwiegt das Gemüse. Sorgsälttge Kultur, ausgezeichnete Anpassung an den jewefiigen Baden und richtige Düngung lieferten durchweg vorzügliche Zuchtcrgebnisse. Unverkennbar ist in erster Linie die gemeinsame, ^md gegenseittge Anregung bei der Gemüsekultur, die sich bei den Gruppenausstellungeu der vielen Frankftrter und ausivärttgen Gartenbauvereinigungeu zeigt. In idealem Weltlauf suchte hier einer den andern zu überbieten. Reich haben auch, erfteulicherweise die Kriegsgärten einzelner Schulen die Ausstellung beschickt. Viele Neul>eiten bietet die mnstergültige Abteilung des Palmengarten selbst an Gemüse- Oel- und Gespinstpflanzen. Der Botanische Garten der Universrtät ftlhrt Gr stund Arzneipflanzen vor, daneben die bekanntesten Pflanzenschädlinge der Heimat. Deufiche wilde Pflanzen, die jetzt als Kriegsnot- genrüse Verwendung finden, stellt der städttsche Schulgarten aris. Von fesselndem Reiz ist die Ausstellung des agrikulttcrchcmrschen Laboratoriums beim La nd w i rts cha f tli che n In str t u t der Universität Gießen mit ihren Klfittw- und Düngungsver- suchen. Auch der Landwittschaftliche Verein für die Provinz Obcr- hesftn hat mit seinen Erzeirgnissen und wissenschaftlichen Kulturarbeiten die Ausstellung ausgiebig beschickt. Aus dem Taunus und dem Untermaingebiet führen viele Züchter eine Auswahl edelster Obstsorten vor Weitere Abteilungen sind mrt Konserveil und Dörrgemüse angefüllt: besonders hübsch ist die Aussftllrmg der wirtsckmfllick>en Frmrenschule van Bad Weilbach nnd des Cronenberger Obst- und Gartenbanvereins. Dörrapparate. Ern- kocher und anderes Wirtsckiastsgerät für Obst und Gemüsebau, von zahlreicher Geschäften ausgestellt, umrahmen die höchst sehenswerte Gemüftschan des Kriegsjahves 1916 in wirkungsvoller Frankfurt a. M., 11. September. Tie ersten .,rn- miänischen Gefangenen" wurden am Sonntag hier ein- gebracht, allerdings nicht durch kriegerische Eroberung. Es waren etnm 20 rurniänische Bärenführer, die man einem Militärlager zu führte. Ihre acht großen Barer wurden im Bärenzwinger des Zoologischen Gartens interniert, wo sie viel Beachtung sinder. Ilebrigens hatten sich die Rumänen bis jetzt aus wohlverständlicher Gründen allerorts als „Türken" ansgegeben. D. Frankfurt a M., 12. Sept. Tie.Jungnrmrnschafi des Gießener R.-Kl. „Hassra" (Fr. Zutt, W. Weber, Heinr. Fleck, Herur. Wisftr, St.: W. Rupp> konnte am Sonntag bei der iuterney, Regatta des Frankfurter R.-V. „llndine" im Gaswierer einer schönen Sieg über die Frankfurter „Amreitia" erringen. Rühmend hob der Vorsitzende der „Undüre", L. Werner (Grütnder der „Hassra"' bei der Preisverteilnng die Leistungen der wackeren §)assimier hervor. Gelegentlich des Sttftungsftstes der „Hassia" aifiangs Oktober wird diese ein Gastrennen ausschreiben, worau sich voraus- sichtlich drei Frantfurtcr Vereine des Süddeutschen Ruder Verbandes („Amreitia", „Undine", „Borussia") beteiligen werden. Höchst a. M., 11. Sept. Unter dem Vorsitz des Dekans Schmitt-Höchst hielt im Schützenhof der Mittelrheinische Verband evangelischer Arbeitervereine eine aus allen Teilen des Ver- bandsgebietes gut besuchte Abgeordnetenoersammlnng ab. Der Mcittelrheinische Verband evangelischer Arbeitervereine umfaßt gegenwärtig 32 Organisationen, die sich über die Provinz Hessen- Nassau und das Großherzogtum Hessen erstrecken. X. Hanau, 12. Sept. Die Stadtverordneten haben gesteric einen Betrag bis zu 200 000 Mt. bewilligt zlir Einstelllmg von Milchkühen und zur Errichtung einer Schweinemästerei. ft. Wiesbaden, 12. Sept. Die bis beute seit 1. Janilar d. Js. gezählten Fremden haben die Zahl 77 504 ergeben. Somit ist Wiesbaden das besuchtetstc Bad im Reichsgebiet und in der Oesterreichisch-Ungarischeu Monarchie. — Vom Main, 12. Sept. In der M a i n k a n a l i s a t i 0 n wurde durch die Fertigstellung des großen Walzenwehrs bei Groß" Welzheim ein wichtiger Schritt vorwärts getan. Am Samstag konnten die ersten Schiffe dlirch die neue Fahrtrinne geleitet werden. „Gedenket der Geburtstagrspende sür'r Rote Rreuz"! WLtteraussichten in Hessen am Mittwoch, den 13. Sept. 1916 Wolkig, meist trocken, mild._ Letzte Nachrichten. Die vergebliche Offensive im Westen. Basel, 12. Sept. Oberst Eg l i urteilt in den „Basler Nachrichten", es könne keine RÄ>e davion sein, daß den geringen deutschen T e r r a i n v e r X u ft e n im Somme-Gebiet eine entscheidende Bedeutung beizumL-ssen sei, namentlich tvenn der Kraftaufwand, die Zeit und besonders der Umstand in Bettacht gezogen werde, daß den englisch-ftanzösischen Angriffen ein erreichbares Ziel fehle, das ausschlaggebende Wirkung haben könnft. Auch heute, könne toeder Bapaume noch Peromre solche Bedeutung bei- gemessett werden. Bon einem wirklichen Durchbruch sei gar keine Rede mehr. Da dränge sich von selbst die Frage auf. was die Fortsetzuug der Schlacht v>on Verdun in der letzten Woche gemeldeten Erfolge lstitten vorläufig nur öttliche nnd keineswegs weitergehende Bedeutung. Sie könnten wohl die Linien des Gegners ein Stück znrückdrängen, aber nicht durchstoßen. Brussilow über düs Kriegsende. Rotterdam, 12, Sept. Die Zeitschrift „Nation" führt in einem ArtKel ans, daß die Begebenheiten ans den Kriegsfchaw- plätzen in der vergangenen Woche das Borsviel großer Ereicyrfise sein dürften. Nicht nur atn Balkan seien Dinge in Vorbereitung. Tie Ruhe an der Ostfront muffe bedeicten, daß noch irgendwo eine große BeweMng im Gange sei. General A l ex e i e w^ fti ein einsichtsvoller Führer und würde die Zeft der erttäglichen Witterung, die bis znm Winter noch übrig bleibe, nicht verschtven- den. In einer Unterredung mit einem Korvespvndenten des Tsups mcherte sich Brussilow, daß er sehr z^uv-erfichtltch hoffe, die Allierten würden im August 1917 am Ende ihrer Ausgabe fern (Oder chrer Kräfte? Die Red.) Ruffifch-nrmmnfcher Krftgsvat. Kopenhagen, 12. Sept Nach einer Petersburger Meldung rifit die gegenwärtige Kriegslage an der rumänischen Front in rusfiscl)etr, lote rumänischen Militärkreisen lebhafteste Beun- r u h i g u n g hervor. Der Zar berief einen großenKriegsrat rrach dem Hauptguattier ein, an dem auch Jwanohv nnd der rumänische Oberbefehlshaber mit seinem Stabe terlnehmen werden. nrmänifcheti OffÄ-eve haben namentlich die Aufgabe, die rnmä- niscken Wünsche vorznbringen und den Zaren an sein BerfpDecheu. zit erinnern, Rumänien soviel russische Truppen zur Berfüguny zu stellen, daß Rumänien gegen jede feindliche Jnvaswn ge- sichett wäre. ^ ^ , Rftftnbrand im Petersburger Hafen. Stockholm, 12. Sept. „Rußkoje Sloftw" zufolge ent- stand ein Riesen brau d im Petersburger Hafen, wo dre Handelsschiffe g-elöscht werden, wobei der yanze für Petersburg ausgespeicherte Getreide Vorrat ein Opfer der Flammen wurde. Das F0uer bvach um Mitternacht bei den elektrischen Getreidekranen aus. Me Petersburger Feuertvehvabteilungen wurden zu dem Löschdienste requiriert, deu Fürst Obolenski leitete. Es gelang sehr schwer, das Feuer zu lokalisieren. Einsturz der Brücke über den Lorcnzstrom. Quebec, 11. Sept. (WTB. Mchtamtlich.) Reuter teilt mit: Der dNittclbogen der großen Anlegebrücke über den Lorenzstvvm, der als Ersatz ftir den im Jahre 1915 gebrochenen Brücken teil eingesetzt werden sollte, ist zusammengebrochem Viele Arbetter find m den Strom gefallen. Man befürchftt den Verlust vieler Menschen, lebeti. Sparen denn wer spart, vermehrt unser Vermögen zum Durchhaitenl Die beste Gparmöglichkeit bietet die Kriegsanleihe. Oie Einzahlungsfristen sind bis zum 5. Februar 4941 verteilt, so daß auch der zeichnen kann, der die Summen noch nicht zur Verfügung hat - ja, wer nur 400 Mark zeichnet, braucht diesen Betrag erst am 6. Februar 4947 einzuzahlen. Vom 30. September ab wird jeder eingezahlie Betrag sofort verzinst. Geh also noch heute zur nächsten Bank, Sparkaffe, Postanstalt, Lebensversicherungsanstalt oder Kreditgenossenschaft - man wird dir bereitwilligst Auskunft erteiien. Jimmy Valentine Größter und gewaltigster Detektivsehlaser in 5 spannenden Akten. Als Einlage im Abend-Programm: Auf Wunsch zum letzten Hai Hoffmänns ErzMhItärig@ii Musik: Verstärkte Künstler-Kapelle, kos« I Uilithr nach dem Feldwebel abwärts zahlt werktags die Hälfte. Bekanntmachung .2'" Zeichnern auf Sie fünfte Kriegsanleihe wird be- hSri eg n en i u a t i* te hefige, tm Reichsbankgebäude beftndüche Darlehnstaffe Darlehen, welche Zur Eimablunc ^ Kriegsanleihe gewünscht werden gegen Verpfandung von Wertpapieren und Schuldbuchforderungen zu einem vorzugszinssatze von zurzeit VI 7 L°°hrt Auch di- R-ich-bankn-b-'t-L in F Äb-ra Marburg und Wetzlar nehmen Darlehnsanträge sowi- bie nn °^ fa "^ nöc " 2B r er tpapiere zur kostenlosen Weitergabe Ö s C rfc e t9 l- Darlehnskasse entgegen und stellen alle erforderlichen Formulare im Geschäftsraum oder auf dem Postwege zur Verfügung. 1 Bietzen, den 11. September 1916. Reichsbankstelle. mimet. Elend. 6493D I. D. J ™ 5 - & p ‘- 1916 Referendar Rudolf Vasei Leutnant der Ree. im 2 . Garde-Feldartillerie-Regimem. 6479d Der C. C. der Starkenburgia. Die Neuheiten für Herbst und 'Winter treffen täglich in grossen Sendungen ein In unserem Ausstellungsraum, Marktplatz Nr 8 Haben wir aus unseren grossen Vorräten einige mustergültige Kleidungsstücke: Kleider, Mäntel , Jackenkleider, Blusen, Kleiderröcke, Morgenröcke Unteryöcke,ausgestellt, an denen zu erkennen sein durfte, dass wir auch während des Krieges an . unseye * bisherigen Grundsätzen festhalten, nur gu e Qualitätsware in vornehm gediegener Ver- arbeitung in den Verkauf zu bringen. Von Freita den lo. September ab stellen wir in den erweiterten Ausstellungsräumen die neuen, aus Papier gefer- tigten Modelle der Firma Ullstein cß Comp. E' !D e . Ahteüun s dürfte für die Abonnenten auf Ullsteins Zeit- und Modenberichte, sowie für diejenigen Damen, die ihre Kleider nach Ullstein- Schnittmustern selbst anfertigen, besonderes In t er esse haben. Die Ausstellung ist an Werktagen von 10 bis 1 und von 3 bis 6 Uhr und an Sonntagen von 11 bis 2 Uhr geöffnet. Der Besuch ist völlig frei und ist .auch denjenigen Damen und Herren zu empfehlen, die einen augenblicklichen Bedarf nicht zu decken haben. Der weitaus grösste Teil der Konfektion und auch ein sehr grosser Teil der vorhandenen Stoffe kann ohne Bezugsschein abgegeben werden, und bitten wir im Interesse der zahlreichen Arbeiterschaft, die an der Herstellung von Damen- und Kinderkleidern beteiligt ist , mit Aufträgen nicht allzu zurückhaltend zu sein. % Gebrüder Imheuser, Giessen Marktplatz 8—0—10 6519 aj Wir hab en alles teilnehmende Gedenken in den Tagen unserer tiefen Trauer dankbar empfunden. Im Namen der Familie: Agnes Kindt, geb. von Treeden. Statt karten oim* Die glückliche Gehurt eines gesunden Töchterchens zeigen ergebenst an Stabsarzt Dr. Haenisch u.Fr au Marie geb .Kr önig Giessen, den 10. September 1916. ßiesseoer Freilich!-Bühne (1909 w t Donnerstag, den 14. September iQifi.' äweit© fI Auffülirun^ l von ÖeÖen 9 Solange Vorrat reicht Posten Partie Taschentücher Ia. Fabrikat, Reinleinen, Dtzd. Mk.5.80u.6.20 Gero und Leander) Preise -er Whe: ® e b ‘ 9>f. 1.50, M. 1 .—; M. 0.50 lSchiilerkarten M. 0 . 30 ' Äc" n "“ tmm n Sch- und St-bT°u tzalbkVrUsi __ _ «i*. K* Rernbech Gießen, September 1916 . Kfnder- T. - Tücher Fröbeltücher in. bt Bildern Dtzd. 175 Weiss© T. - Tücher Dtzd. 2.90 Weiss© T. - Tücher m.bt. Borden Dtzd. 2.80 6514 Reinleinene Taschentücher Ia. Fabrikat, Dtzd. Mk. 4.90, 5.75. 6.90 usw. Juschneidc - Lehranstalt Kaiser-Allee 14 a. Die verschiedcaen Kurse in Mannebmen AetcOnett, Zufchneiden und Anfertigen sämtlicher Damcngarderobe beginnen am 18 . Scvtbr. 1016 Eintritt jederzeit. ' ^ ' liäna Petri. <>..»>: .ssa «ä cns Sinn guüf jjrt. giftet Hans Funk und Kinder. Gietzen. Schützeastr. 13, 12 . September 1916. M ® ie Beerdiguim findet Mittwoch, den 13. d. V! nachmittags 4 11 ht statt oil9o:i KW | saama —m Eine größere Partie SS* Amholz, 1 Iflutii »s«. ' maW Mittwoch vor,niitag in feen Cichgärten an der Wolfstraste. ^ Buchstabentucher für Kinder, weiss ra.bt.Borde.lKart. =-V t Dtzd. Mk.1.90 Sehirme werden ansgebosseriund nen überzogen Schirmfabrik ßudde H Co. Alters. Hohlsaumtücher Reinleinen, F. Fein 32 cm groß Dtzd. 9.25 £ iandgestickte Monogramme in feinster Ausführung von 20 Pfennig an. Aufmeincr6-köpf. Stickmaschine verfertigte maschinengestickte Monogramme 2 Buchstaben von 8 Pfennig an. „*,,a C. A. Hartmann LEIMEN- UND WÄSCHE-HAUS fangen rote z. D. rttede. ! Jbe, Geschlechtsleben. ! Ernabrung, Kleidung, und Gciuridheitsvflcge Falten Sie in reicher Fluswahl ini Refcnniiaüs, Kreuzplatz 5 unentgeltlich. 'Bitte Schaufenster beachten. 6117 Papier-Bindfaden FfthHVnf Sfc f rk ® n ' ® r8tkl aMig09 süddeutsches d a ' gezwirnte Ware von grösster Haltbarkeit. «egen Süsse präpariert empfiehlt zum billigsten Tagesp rei ’ | Ludwig Lazarus rna ^ aah - j Astarwaa 63 Für die Abendkost geränch. 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