Nr. 212 Der «fefcoer Itejefcpr erscheint täglich, außer Sonntags. - Bellagen: viermal wöchentlich Gietze»erA«miliargita-Gebirge znrück- genommen. HeeresfrontdesGeneralsder Kavallerie Erzherzog Karl. Zn den Karpathen und in Ostgalizien dauern die heftigen Kämpfe unvermindert an, die besonders östlich von Halicz mit großer Erbitterung geführt wurden. Hier wiederholte der Feind dreimal seine ergebnislosen Anstürme, Alle Stellungen sind in unserem Besitz. HeeresfröntdcsGencralfeld marschalls Prinzen Leopold vonBayern. Lage unverändert. Italienischer Kriegsschauplatz. An der Küstenländischen Front standen der Monte San Gabriele und der Sattel von Dol, an der Tiroler unsers Stellung südlich des Travignolo- und Fleimstalcs unter anhaltendem Geschützfeuer. Oestlich von Val Morbia brachte eine gelungene Unternehmung unserer Truppen 55 Gefangene ein. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Schwächere feindliche Abteilungen, die die Vojusa überschritten hatten, wurden durch die eigenen Sicherungs- abteilungen wieder auf das südliche Ufer vertrieben. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Erfolge unseres Marinelustdienftes. Berlin, 8. Sept. (WTB. Amtlich.) Am 6. September griffen unsere Marineflugzeuge vor Avensbnrg auf Oesel feindliche Seestreitkräfte mit Bomben an. Ein feindlicher Flieger wurde bei Zerel zur Landung gezwungen. In der Nacht vom 6. zum 7. September belegte eines unserer Marineluftschiffe die russische Flngstntion Runds im Rigaer Meerbusen ausgiebig mit Bomben und erzielte guten Erfolg. Am 7. September beschoß einrussisches Kan onen- b o o t die nordkurländische Küste ohne Erfolg. Es wurde von Marineflugzeugen verfolgt und mit Bomben ange- griffen. Am gleichen Tage wurde der niederländische Dampfer „Niobe' mit Bannware von unseren ,Seeskreitkräften in der Nordsee aufgebracht. * . * Bulgarische Berichte. Sofia, 4. Sept. (WTB.) (Verspätet ein getroffen.) Bericht des Generalstabs. Mazedonische Front: Der Versuch, den der Feind die letzte Nacht machte, einen Teil unserer Stellung nördlich vom Ostrowo-See anzugreifen, mißglückte allein durch die Wirkung un- 'eres Feuers. In der Gegend von Tehayaz versuchten eine Eskadron und eine Jnfanterieabteüung feindlicher Truppen gegen das Dorf Tschiflik vvrzurücken, sie wurden aber leicht durch unser Feuer zu- rückgesckilag-en und ließen einige Dole auf dem Schlachtfeld liegen. An dem übrigen Teile dieser Front schwache Tätigkeit der beider- 'eitigen Artillerien. Ein feindliches Schiff beschoß schwach Orfano. Rumänische Front: Unser Vorrücken in der Dobrudscha dauert mit Erfolg an. Von Westen und Süden auf Tutrakan vorrückende Abteilungen griffen die rumänischen Truppen an und warfen sie hinter die Linie der Forts dieser Stadt zurück, wobei wir etwa 100 unverwundete Soldaten zu Gefangenen machten. Eine in der Richtung auf Silistra vergehende Wteilung brachte dem Gegner nördlich des Dorfes H a s k o e i j eine Niederlage bei und schnitt die telegraphischen Verbindungen zwischen Tutrakan und, Silistra sowie zwisckien Silistra und Dobritsch ab. Sie erbeutete elf! mit Munition beladene Magen, die der Gegner nach seiner Nieder- > läge und dem! Rückzüge auf Silistra zurtMeß. Die Truppen, die am 2. September die Ortschaft Kurtbunar eroberten, hatten am 3. September einen sechsstündigen Kampf mit einer starken feindlichen Abteilung bei dem Dorfe Kotschinar zu bestehen. Der Feind erlitt eine Nied er lag e und wurde in der Ebene zerstreut. Er ließ auf dem Schlachtfelde über 600 Tote, darunter vier Offiziere und eine große Anzahl Ausrüstungs- und Waffenstücke. In diesem Kämpfe machten wir einen Generalstabsosftzier, neun niedere Offiziere und 700 unverwundete Soldaten zu Gefangenen. Eine auf Dobritsch vorrückende Wteilung besiegte denr Jubel aufgcnomMen wurden. Don au front: Ruhe, außer in der Gegend von Ktadovo, wo unsere ArtiUerie Eisenbahn und Bahnhof von Durn-Seve- rin beschießt und die ZusammenstellMig und den Verkehr von Zügen verhindert. Bei Tekia beschießt unsere Artillerie rnit Erfolg von der Flanke her Gräben und rücftvärtige Berbiridnugen des Ferrtdes, der Orsova besetzte. — In der Näche des Dorfes Gnffa sind durch unser ArtiUeriefeuer drei rumänische Schaluppen versenkt Und zahlreiche andere beschädigt worden. Der bulgarische Oberbefehlshaber an Hindeuburg. Berlin, 8. Sept. (WTB. Amtlich.) Der Oberbefehls^ Haber der bulgarischen Armee, Gen^eral Jekow, antwortete dem Generalfetdmarschall v. Hindenburg anf denGlückwunsch zu den ersten bulgarischen Waffenerfolgen mit fol- gendem Telegramm: An den Chef des Generalstabes des deutschen Feldheeres, Herrn Genevalfeldmarschall von Hindenburg, Exzellenz. Euer Exzellenz danke ich für die Glückwünsche arrläßlich der ersten Erfolge der bulgarischen Trirpyen gegen die neuen Feinde, dre Rumänen und Russen. Mit diesem guten Anfang beweisen die bulgarischen Truppen, unterstützt von ihren Kriegskameraden: — den unbesiegbaren Deutschen—, daß das rumänische Heer nicht dazu imstande ist, die Lage an der Ost- und Balkauswnt abzuändern. Gleichzeitig.mit dem Telegranän .Euerer Exzellenz traf auch die Meldung ein, daß deutsche und bulgarische Truppen nach zweitägigem siegreichen. Sturm heute den stark befestiailm Punkt Tutrakan endgültig eingenommen haben. Trophäen, an 100 Geschütze und ungefähr 15 000 Gefangene. Jekow. (Notiz des WTB.) Das Telegranim ist zu einer Zeit abgesandt, als sich der volle.Umfang der Beute noch nicht übersehen ließ.) Das ungarische Abgeordnetenhaus an das deutsche und bulgarische Parlament. Budapest, 8 .Sept. (WTB.) Präsident Beöthy hat im Namen des ungarischen Wgeordnetenhanses folgende Bcgrnßungstelegramme an die Präsidenterr der bulgarischen und der deutschen gesetzgebenden Körperschaften gerichtet: Seiner E^ellenz dem Präsidenten der Sobr-mje, Vot- s che ff, Sofia. Ws Beschluß des ungarischen Abgeordnetenhauses gebe ich unseren mffrichtigsten Glückwünschen Wsdruck anläßlich des glänzenden Sieges, den die ruhmvollen bulgarischen Truppen im warmen waffenbrüderlichen Vmein mit den Truppen des mächtigen Deutschen Reiches iiber fcsnt verräterischer! Feind errungen haben, einen Sieg, der unter den Mitgliedern des ungarisck^en Abgeordnetmhanscs tiefgeh-ende herzliche Begeisterrmg ausgelöst hat. Paul v. Beöthi), Präsident des ungarischen Abgeordnetenhauses. Seiner Exzellenz Tr. K ä m p f, Präsident des dentscheii Reichs-, tags, Berlin, Reichstag. Tie Mitglieder des ungarischen Wge- vrdnetenhauscs sind tief durchdrungen von der Bedeutung) des Sieges, den die durch den vormlssehenden Willen Seiner Maiestät des deutschen Kaisers nach dem Osterr errtsandten deutschen Truppen m bundestrcnem Verein mit den heldenniütigen bulgarischen Truppen über den verräterischen Feind errungen haben Freudersüllten Herzens verdolmetsche ich den Vertretern der deutschen Nation die begeisterter: Grüße des ungarischen Abgeordneten^ Hauses. Paul v. Beöthy, Präsident des ungarischen Abgeordnetenhauses. Aus Griechenland. Amsterdam, 8. Sevt. (232:93.) Die „Times" meldet aus Athen: Die griechische Regierung hat einen Dampfer gechartert, mit dem alle ausgewiesene n Deutschen und Oester reich er, im ganzen 70 Personen, nach Ka- walla gebracht werden sollen. Baron Schenk befindet sich unter den Ausgewiesenen. * ^ * Englands Verluste an der Westfront. S” 1 '."Sept. Wie die „Vvssische Zeitung" aus Londo't erfahrt, macht England die größten Wstrerigrmgen, um seine enormenVerlusteanderWeftfrontzn ergänzen. Sänw' Uche WlonraL-RrgierLMFim seien angewiesen, sofiott alle verfügbares Ersatzttuppen gu fettbet* und die Rekrutenwerbung mit allen Mitteln -u fördern. — In verschiedenen Blättern fyei&t es, daß die englische Regierung in den Munitionsfabriken 20000 Knaben im Älter von 14 Jahren beschäftige. Die italienischen OffizierSverlufte. Wien, 3. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Aus dem Kriegs- pressequarrier wird gemeldet: Nach einer privaten Aufstellung haben die Italiener im Zeiträume vom 15. bis zum 31. August 1916 folgende Offiziersverluste erlitten: 2 Generale, acht Oberste und Oberstleutnante, 7 Majore, 40 Hauptleute, 33 Oberleutnants und 157 Lnttnants. Die Aartoffelernte Italiens. Bern, 8. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) „Secolo" stellt in seinem heutigen Leitartikel über die Ausfuhr fest, daß die diesjährige Kartoffelernte Italiens nach vorsichtigen Schätzungen 25 Prozent unter einer normalen ausfallen werde. Eine ruffische Anleihe in Japan. ,Kopenhagen, 8. Sept. (WTB. Nichtamtlich) Zwischen Rußland und Japan ist ein Abkommen getroffen worden, betreffend die Aufnahme einer sechsprozentischeu russischen .Artleihe von 70 Millionen Den in Japan. In naher Zukunft wird in Petersburg eine große Konferenz, zur Erörterimg der Frage der Versorgung des Landes mit Lebensmitteln abgehalten, an der die Adelsmarschälle, 15 Gouverneurs und die Semstwopräsidenten teilnehmen werden. Eine japanische Militärmissiou in England. Stockholms. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) NyaDag- ligt Alleharrda zufolge ist Freitag morgen eine japanische Militärmission auf der Durchreise nach England in Stockholm eingetroffen. Die Mission besteht aus General Tuknda Mcrsataro und den Offizieren Jota Keumischi und Bmnamvt Eufuke. Einem Mitarbeiter des genormten Blattes gegenüber äußerten die Mitglieder der Mission, daß der Zweck ihrer Reise unter anderem sei, sich über die militärische und politische Lage in Europa zu unterrichten. Der Besuch an der russischen Frsnt sei schon erfolgt, nun solle auch die Westfront besichtigt werden. Die Pest in Hnkl. Berlin, 8. Sept. Der „Berliner Lokal anzeig-er" meldet: Aus Hwll und Kopenhagen eingttroffene Seeleute berichten, daß das Auftreten der Pe st in Hu l l unter der BevMerung einen panikartigen Schrecken verursachte. Auf alle einlausenden Schiffe wetten die verschärften Hald-QuarantänebestmVM rügen an- gewendct. Das Geftrndhettsantt in bem durch die großen' englischen Arsenal-Werkstätten bcbrnnten Woollvich sagt — laut einer Meldung des ,Lokalanzeigers^' aus Rotterdam —, daß der Krieg die Gesundheit der Bevölkerung ungünstig beeinflußt. Die Bevöl- kerwigsNsrahme war seit 1891 niemals so niedrig wie letzt. Das Geftmbhcrtsmret erklärt die Lage als sehr ernst. Ern schwedisch-englisches Abkomme«. Stockfy*> l m, 8. Sept. (WTB.) Meldung des Schwedischen Telegrsrn-Brhan.' Zwischen der schwedischen und der englischen Regierung ist eine Verständigung erzielt worden, auf Grund deren die englische Regierung sich verpflichtet, gegen gewisse Zugeständnisse von schwedischer Seite die Einfuhr von höchstens 150 000 Tonnen i s l ä n d i s ch e r Heringe nach Schweden für Rechnung der Leben smittelkommissron nicht ya verhindern. Im Übrigen bemüht sich die englische Regierung, wenigstens 150 000 Tonnen norwegische Heringe für die (Anfuhr nach Schweden zur Verfügung zu halten. Stockholm, 6. Sept. sWTB.'i Die Regierung hat die Aüsftchr von S ch u h^-e u g allerlei Art verboten, die bisher nicht verboten war, ferner die Ausfuhr von getrockneten Häuten itnb ClevtlerseQen. Eine Rede des Bizekönigs von Indien. London, 8. Sept. (WTB. Nichüanttl.) Meldung des Reuter- schen Bursaus. Der Bizekönig von Indien. Lord Chaimsford, erklärte bei der Eröffnung des Gesetzgebenden Rats von Indien^ die Beziehungen der indischen Regiernng zum Emir von Afghanistan seien sehr freundschaftlich und die zu Persien seien niemals besser gewesen. Unter den Stämmen an der Nvrdwestküste herrsch veit den Feblschlägen der religiösen Verläurndungskämpse des Feindes vollständige Ruhe. In Indien selbst seien, die Truppen jetzt ebenso,loyal, wie im .Jahre 1914. Der Vizekönig kam sodann aus den Krieg zu sprechen !und sagte, daß Indien große Streitkräfte für den Kriegsschauplatz in Frankreich geliefert und unterhalten! habe, und daß es auch Truppen nach Ostafrika, Aegypten, Mesopotamien, Museal und Aden geschickt habe. Indien habe außerdem fauch Truppen an den Grenzen zu unterhalten und dort gewisse :nichtige Operationen durchzuführen. Die indische Armee sei für das Reich von großer -Bedeutung gewesen. Die Rekrutierung habe vorzügliche Resultate ergeben. Die Zahl der seit Beginn des ^Krieges angemusterten Soldaten habe die Gesamtstärke der indischen Arm« wie sie am 1. August 1914 war, übertroffen. Auch st>er Ausbau des militärischen Transportwesens habe zu sehr guten Ergebnissen geführt. Es seien 16 neue Cadres gebildet worden. Die neugeschaffene indische Marine habe ausgezeichnete Arbeit verrichtet. 171 Schiffe seien für Transpvrtzwecke gechartert und aus- aerüftet worden und 78 Darnpfer und zahlreiche kleinere Schiffe seien für Mesopotamien angekauft worden. Indien könne auf seine loyale Untersuchung in der Mt stolz sein. Der Vizekönig schloß: Wir müssen fortfahren, uns gegen Schlappen, Enttäuschungen und .Verzögerungen, die in einem so ausgedehnten Kriege unvermeidlich sind, mit Vertrauen zu wappnen und müssen uns auf die Ge- nechtigkmt unserer Sache verlassen, vertrauend, daß die schmerzlichen Opfer, die von uns allen gefordert werden, nicht umsonst ^gebracht werden, und daß schließlich der Militarismus und seine jUebergriffe unterdrückt werden und unter den Völkern der Erde wiederum ein festbegründeter Friede herrschen muß. Argentinien und die deutschen HandelStauchboote. Bern. 8.Sept. (WTB.) Der „Tcmps" meldet aus Buenos Arres: Die argentinische Regierung antwortete auf eine Note der Alliierten, in der verlangt wird, daß dre deutschen H an d els t a uch b o o te als Kriegs- tchnfe zu behandeln seien, sie werde die Frage in Erwägung ziehen, behalte sich aber ihren Entscheid ftir den eintretenden Fall vor. Der seekrleg. London, 8. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Lloyds teilt mit, daß der britische Dampfer „Tagus" per- senkt wurde. ZW bm Reich«. Neue Bundesratsverordnungen. Berlin, 8. Sept. Eine Verordnung des Bnndesrai vom 7. September zentralisiert die Einfuhr von Wal nässen unb Haselnüssen cmH dem Auslände (eit schließlich des besetzten Gebietes) beim .Kriegsausschuß fr pflanzliche und tierische Oele und Fette G. m. b. H., an de ffunftig alle importierte Ware zu liefern ist. Der Reich kanzler kann Ausnahmen gestatten und Vorschriften mt bte Durchfuhr erlassen; er kann den Geltungsbereich b< ,üertrcoxuinQ cmd) auf andere zur Oelgewinnung geeignet Muckste ausdehnen. Zweck der Einfuhrz.entralisation i St^berung der Zufuhr, Begrenzung der Preise und plar nuitzige restlose Verwertung der zu beschaffenden Vorrat mengen zur Herstellung von Oel. Durch eine BundesrcrtsverordNung vvm 7. September wird die Pflicht zur Ablieferung aus dem Auslande eingeführter Fette an den Kriegsausschuß für pflanzliche und tierische Oele und Fette G. m. b. H. (8 1 der Verordnung vom 4. März 1916) auf Speck von Fischen und See- säugetieren sowie Abfälle von diesen Tieren ausgedehnt. Attr Stadt und Land. Gießen, 9. September 1916. Somrtagsge-anken. .Die Fahnen durften wieder wehen in unserer Stadt. Schöner noch, als wir vor einer Woche zu hoffen wagten, werden unsere Blicke nach den Augusttagen im Kriegsansang zurückgewandt. Der Kriegserklärung Bulgariens an den treulosen Nachbar ist der siegreiche Sturm auf seine Festung, nahe der Grenze, auf dem Fuß gefolgt. Lüttich freilich bleibt einzig, unvergleichlich. Damals waren es sechs Friedensbrigaden, die das Tor ins Feindesland sprengten, jetzt sind es zwei voll ausgerüstete Kriegsheere, die den Weg nach der Donau sich ertrotzten. Damals ging es unvermittelt aus tiefstem Frieden in den furchtbarsten Krieg hinein, jetzt erleben wir nur einen neuen Mt im wilden Schauspiel. Dennoch werden wir L ü t t i ch und T u t r a k a n in Zukunft zusammen nennen. Wie wir von dem einen nach Brüssel, so schauen wir von dem cnrdern nach Bukarest hinüber: die feindliche Hauptstadt ist wieder, am Ende der ersten Kriegswoche, schwer bedroht, mag nun der Wille der Heeresleitung unmittelbar zum Angriff schreiten oder nicht. Schon haben unsere Luftschiffe der erschrecktet! Einwohnerschaft ihren krachend-zündenden Gruß entboten. Stürmt weiter, ihr Tapferen in Süd-Ost; unsere Gedanken und Herzen folgen, sorgend und hoffend, euren Spuren. Wir haben ein innerlich-sittliches Recht zu zornig-froher Hoffnung. Rumäniens Staatsmänner und schließlich — was wir einfältige Deutsche nicht für -möglich hielten — auch Rumäniens König aus deutschem Fürstenhause haben eine verlogene Staatskunst gegen uns ausgespielt. Wir kennen das; nun seit zwei Jahren haben wir alle diese Giftmischer der Welt gegen uns im Bunde gesehen. Aber davor — so wahr wir einen Gott im Himmel glauben — fürchten wir uns nicht: ^ Weh! O weh der Lüge! Sie befreiet nicht. Wie jedes andre wahrgesprochne Wort, Die Brust; sie macht uns nicht getrost, sie ängstet Den, der sie heimlich schmiedet, und sie kehrt, Em losgedrückter Pfeil, von einem Gotte Gewendet und versagend, sich zurück Und trifft den Schützen. Fust scheut man sich freilich, dieser Worte aus einer der zartesten Dichtungen deutscher Zunge in biefeu Tagen zu gedenken. Ueber Iphigeniens reiner Seele huscht die Lüge nur wre ein fremder Schatten flüchtig hin. In ihrem eigenen Innern hat sie mit ihr nichts zu schaffen. Aber uns stärkt, was ihr nur wie leiseste Sorge naht. Die Lüge rettet nimmermehr Sre ist eine Offenbarung der Schwäche, der Angst, der Feigheit. Sie muß der Wahrheit weichen; früher oder später. al l eitt kann sich der Welt.zeigen, wie er ist. Auch RuhMw lll. redet nur heimlich zu sich selbst von seinem Willen zur Bosheit. Aber die Sonne leuchtet noch immer in diese modrigen Schlupfwinkel hinein. Und jedermann sieht das chmutzi^ Gewürm, das sich da im Schlamme wälzt und wrndet. Man wird es zertreten mit ehrlichem Fußtritt, selbst wenn die Schlange einen in die Fersen stechen wollte. Mag E unter uns noch immer etliche geben, bei denen die Künste «iner verschlagenen Diplomatie unverdient frxf) im Preise stehen — wir verlangen danach nicht. Die Ehrlichen werden freilich immer die Betrogenen sein. Aber die Betrüger werden sich selbst entlarven, und eine kräftige Faust ^den strecken. Siegreich und stark übt sie dann das Werk einer ewigen sittlichen Weltordnung. Wohl dem Volk, dessen Staatsmänner den Willen zur Wahrheit auch im schwersten politischen Handeln als entscheidenden Posten in ihre Rechnung setzten. Es wird das Mcht haben, in weltgeschichtlicher Stunde den zornigen Schwur zu tun: „UntergangderLügenbrut!" Eck. ^ * '©JMuuijiuirt, . Aus dem Stadttheaterbursau wird uns mitgeteilt: Bekanntli wird auch im dritten Kriegswinter der Betrieb des Stadttheate unter LettniV von Direktor Sjteingvetter aufrecht erhalt werden und zahlreiche Anfragen beweisen, daß damit einem mir lrchen Bedürfnis entsprochen lvird. Die Spielzeit beginnt am Dienstag, den 10. Oktober, u Wert ist Lessings „Nathan der Weise" als Eröffnüügsvr tellung vorgesehen; yii Schillers Geburtstag wird „YNaria Stuar gegeben werden und von weiteren klassischen Werken sind „Jphic nre", ^Domia Diana" und „Was ihr wollt'" in Aussicht genommc Alle beachtenswerten. Neuheiten werden daraufhin geprü ob sie für unsere Bühne sich eignen, und es wurden vorläufig c worben „Das Alter", eine Kleinstadtkomödie von Paul Quens „Wo die Schtvalben nisten", ein vvlksstückattiges Schauspiel v, Kästner und Lorenz, „Perlen", Komödie von Lothar Schmidt, , T rebente Tag", Rokokolustspiel von Schanzer und Kalisch, „Fami Schnneck", Schwank von Gustav Kndelburg, sowie „Unter der bl henden Lrnde", ein reizendes Singspiel von Desmar und Kastm mit Musik von Friedrich Gellett. Ueber andere Neuheiten schweb iwd) Unterhandlungen: Sudermamrs nerres Schauspiel „Reginc „Der Salamander", Lustspiel von Presber und Stein, und D reiche Frau" zählen zu diesen Stücken. Auch ältere Werke sotten in guten Neueinstudierungen c gfben werdni, und es feien hier genannt: Ibsens „Stützen b Gesellschaft", Fulda's „Jugendfreunde", Dreyer's „Großmamc Sudermann's „Stein unter Steinen", Hauptmaim's „Colle Cramptvn" und Anzengruber's „Marrer von Kirchfeld" Auf dre Zusammenstellung des Personals ist gro Sorgfatt verwendet worden. — Von älteren Mitglieder werden gewiß die Herren G,vll, Hellmuth, Theiling u e J? ? t ., t J a V, welch letzterer überdies im kommenden Winter se 50;ähriges Künstlerjubiläum begeht, gern wieder l grüßt werden. In den Herren Max Wessolowski vom'Stadttheal Aachen, Erich Winkel vom SchauspiettZaus Hamburg und Kc Sternmeyer vom Schauspielhaus Stuttgatt sind die denkb besten Ersatzkräfte für die Fächer des Charatterspielers, jugeu lichen Helden und jugendlichen Komikers gewonnen worden. Das Fach der Salondamen wird durch Fräulein Mart Gersdorsf vom Trianon-Theater in Berlin, das der Heroin (das vergangenen W^inter nicht besetzt war) durch Fräulein A Mdhr aus Leipzig vertreten wer'den. In Fräulein Kallmc vom Neuen Theater in Frankfutt ist eine talentierte Naive u m Fräulein Fifi Bort vom Sckiuhmanntheater eine fesche Posse -oub rette gewonnen worden; der letzteren wird als Lustspielsvubre ekundieven Fräulein Hermine Wossidlo vom Hcmouer Stai theater. Frau Elly R«schig-Dvrnhöfer von der Schia ;urg in Hannover als Anstandsdame und Fräulein Louise Del oa vom Wiesbadener Residenztheater, für komische Mütter vr vollständigen das Damenpersonal. Da die meisten der n^- Mitglieder bereits in Bad-Nauheiw gastiert oder sich dort gespielt haben, kann die Leitung unserer BMne Mit m - ' ber kommenden Spielzeit entWaicnsehen.. SE für notwendige neue Ausstattüttg' hat vre tion trotz der SchnnerigLett der Materialbeschaffirng Sorge gettagen, und so ist z. B. fick das neue Singspiel „Unter der blühendes Linde" e-me sttmrnurrgsvolle neue Dekoration, darstttlend eine typische Rhenrgegend, ermöglicht worden. Nach allen Anzeichen wird auch im dritten Kriegswinter das Süadtthttlter sich wieder als der Ort erweisen, ekts Eberhardt zu Mainz das Silberne Dierrst- auszeichnungskreuz für Krankenpflege verliehen. ** Beförderung. Der Gefreite d. L. Heinrich L o o 5 im Landw.-Jnfanterie-Negiment 116, 11. Komp., wurde zum Unteroffizier befördert. ' ** Gießener Freilichtbühne. Bei dem cmsnahms- weise schönen Sonnenwetter wird heute abend Grillparzers „Des Meeres und der Liebe Wellen" (Hero und Leander sicher in Szene gehen. Der Mrfang ist pünttlich 6Vs Uhr. Mit einem guten Besuche der Aussührmig wird bestimmt zu rechnen sein, zumal da die Freilichtbühne eine völlig neue Ausstattung erfahren hat. Der Reipfertrag wird, wie der der ganzen Spielzeit, der Stadt Gießen für kriegswvhltättge Zwecke überwiesen. ** Aepfel, Zwetschen und Birnen. Die Ber- sorgungsregelung mit Aepfeln, Birnen und Zwetschen ist im Großherzogtum der Land es obststelle in Darmstadt übertragen. Hierdurch wird der freie Handel mit diesen drei Obstsorten im Großherzogttrm aufgehoben. Der direkte Ankauf der Verbraucher beim Erzeuger ist nur gegen Bezugsscheine gestattet. Der Verkauf auf 'den: Wochenmarkt und in den Läden kann vorerst ohne Bezugsschein erfolgen. Bezugsscheine sind auf dem Lebensmittelamt, Ost-Anlage 39, Zimmer 1, zu erhalten, ^iehe Bekanntmachung. ** Um das Besohlen von Schuhwerk für die minderbemittelte Zivilbevölkerung zu verbilligen, hatte das Kriegsministerium Sohlleder (Bodenleder) zur 5Mfte des Höchstpreises den Bundesstaaten zur Verfügung gestellt. Die Ausstellung des Bezugsscheins hierzu erfolgt in Hessen durch die Großh. Bürgermeistereien (Ortspolizeibehörden) des Wohnorts. Nach erfolgter Ausstellung hat sich der Nachsuchende zu seinem Schuhmacher zu begeben, der das weiter Erforderliche veranlaßt. — Bon dem auf das Großherzogtum entfallenden Bodenleder ist ein größerer Ledervorrat zurzeit verfügbar. Es wäre daher sehr wünschenswert, wenn die Möglichkeit dieser guten und sehr billigen Lederbeschafftrna mehr als bisher in den Kreisen der minderbemittelten Bevölkeruna bekannt würde, um diese vor Ein- ttitt naßkalter Witterung mit schützerrdem Schuhwerk versehen zu können. ** End kämpfe im Wehrturnen Am nächsten 'Sonntag, 10. Sept., vorm. 9 Uhr. beginnen ans dem Spielplatz des Frankfurter Turnvereins, Sandhoser Wiesen (Haltestelle der Straßenbahn, Frauenhvfschrlle), die Endkänrpse im Wehrturnen für die Jungmannschaften im Bereich der 21. mrd 25. Division, zu denen Vertreter der höchsten militärischen und staatlichen Behörden ans dem Beyirk des 18. Armeekorps ihren Besuch zages agt haben. Zur Teilnahme an den Wettkämpfen sind die Sieger der am vergangenen Sonntag innerhalb des Regierungsbezirks Wiesbaden mit den Kreisen Hanau, Fulda usw. und des Groß- Herzogtums Hchsen abgehaltenen engeren AusscheidunFskänrpfe berechttgt. Gleichzeitig finden am Sonntag, vorm. 9Vr llhr be-- ginnend, die letzten Ausscheidungskämpse im Barlauj und Schlagball statt, sowie um 11 Uhr das Entfernungsschätzen der je 25 besten Schätzer er als aktiver Soldat mit dem Garde-Trag.-Regt. 23 bei Begürn des Krieges ausrückte, erhielt vor längeres Zeit die hessische DapßerkeitSmedaille und hjüthe setzt mit dem! KreW 2 Klasse ausgezeichnet. — tbdewffi&ier Arnold von Mer, welcher bei einem AElcrie-, Regiment im Westen steht, wurde die hessische TapfeEitsmedaiNe verliehen. e. Grüningen. 8. Sept. Reservist Karl H o f m a n n , der im Oktober 1914 bei den Kämpfen in Nordsrankreich verwundet worden und vor 11 Monaten znm zweiten Male ins Feld gezogen war, fiel am 2b. August fürs Vaterland. •• Oppenrod, 9. Sept. Dem Musketier L. Fink wurde nach fast zweijähriger treuer Pflichterfüllung bei dem aktiven Jns.- Regt. Nr. 116, 11. Komp., das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. Kreis Büdingen. ba. Göbenhausen, 9. Sept. Unter Leitung von Pfarrer Naumann hat sich hier, um den Sparsinn schon im Krieg zu wecken, eine Pfennigsparkasse im Anschluß an die Be- zirkssparkasse in Ortenberg gegründet. Die Einlagen, zumal der Schulkinder fließen bereits reichlich. ba. Büdingen. 9. Sept. Dem Untero-ffizier Karl Aenzel von hier wurde als Führer einer Train-Abteilung in Anerkennung hervorragender Leistungen das „Allgemeine Ehrenzeichen für Kriegsverdienste" am Mmde verliehen. ba. Düdelsheim, 9. Sept. Lehrer Gerfin erhielt das Eiserne Kreuz. — Der Musketier August Lotz aus Bergheim, Kr. Büdingen, erhielt dieser Tage «im Priesterwalde die Hessische Tapferkeitsmedaille. — Friedrich Schneider aus Orleshausen erhielt im Osten die Hessische Tapserkeitsmedaille. — Nidda, 9. Sept. Mit dem Eisernen KreuH ausgezeichnet wurde der Schütze Adolf Schwab, Sohn des Ludwig Schwab von hier, bei der Masch.-Gew.-Komp. Res.-Inf.-Rgt. Nr. 221. Er steht bereits seit 20 Monaten im Feld. — Bei dem am Sonntag in Gießen abgehaltenen Preisturnen wurden sämtliche Wetturner von T/rer und Wallernhausen mit Preisen bedacht. Es sind dies: H. Mehring 4. Pr., K. Geiß 15. Pr., R. Haas 28. Pr. In der Urrterftuie: A. Ringshausen 7. Pr., R. Freymann 26. Pr., W. Schein 38, Pr, H. Bommersheim 47. Pr., A. Geiß 54. Pr., P. Hermann 55. Pr. und H. Schmidt 61 Prr. Vom Turnverein WallernhMtsen m der Unterstufe: K. Wagner 40. Pr., A Bach 45. Pr. und K. Weftenveller den 64. Prns. Kreis Laulerbach. or. Nieder-Moos 9. Sept. Im Lauterbacher Krankenhaus starb der 15jährige Heinrich Seipel, der vor etwa 10 Tagen vom Scheuerngerüst abgestürzt war. rr. U e tz h a u s e n, 9. Sept. Aus dem Felde der Ehre fiel Ersatz-Reservist Valentin Ritz, Res-Jnf.-Regt. 87. Kreis Friedberg. pa. Friedberg, 9. Sept. Der Landsturmmann Rudolf Rupp im Landwehr-Jnf.-Regt. Nr. 87 erhielt das Eiserne Kreuz. Er war lange Jahre bei Schuhmachermeister Karl Kiefer tätig. — Gefreiter W. Hansel im Landwehr-Jnfanterie-Regiment Nr. 81 erhielt die Hessische Tapferkeitsmedaille. dr. B u tz b a ch , 9. Sept. Dem Feldwebelleutnant Richard Schwarz von hier wurde das Eiserne Kreuz verliehen. nt. Kaichen, 9. Sept. Dem Soldaten August Weiß, der bei der 12. Kompagnie des 115. Infanterie-Regiments dient, wurde das Eiserne Kreuz verliehen. Sein Vater steht in Rußland. ut. Nieder-Erlenbach, 9. Sept. Grenadier Wilhelm Brückmann bejm Ersatz-Reserve-Inf.-Regt. Nr. 1 erhielt das Eiserne Kreuz und die Hessische Tapferkeitsmedaille. Kreis Wetzlar. Wa. Wetzlar, 9. Sept. Für das Vaterland sind gestorben: Musketier Wilhelm Henche, Inf.-Regt. Nr. 118, aus Wetzlar- Niedergirmes. Gardepiouier Heinrich Müller, 1. Garde- piorner-Komp., aus S ch wa lba ch. Ers.-Reservist Adam D o e p p, Rei Jni -Regt. Nr. 224, aus Burgsolms. Mit dem Eisernen Älreuz 2. Klasse ausgezeichnet wurden: Willi Dietz, Teckofsizier bei Minen-.erstörungsabteiluug, aus Wetzlar. Wehrmann .Mols Weber, Res.-Inf.-Regt. Nr. 223, aus Biskirchen. Ms vernnßt ist gemeldet: Wehrnmnn Karl Oandolf, Res.-Ins.- Reg. Nr. 81, aus Wetzlar. ra. Wetzlar, 8. Sept. Nach Verordnung des Landrates darf der Klcinverkau fspreis für Hauszwetschen im Kreise Wetzlar 15 Pfennig das Pfund nicht übersteigen. Als Klein- Verkauf gilt der Verkauf an den Verbraucher in Mengen von zwanzig Pfund und weniger. — Für diese Woche sind der Stadt durch den Biehhairdelsverband Überwiesenl: 7 Stück Rindvieh, 7 Schweine und 6 Kälber. Nach dem Gelvicht der Schlachttiere entfällt aus den Kopf der BevAkenrng eine Fleischmenge von 220 Grammy Gleick>zeitig wird bekannt gegeben, daß gemäß Anordnung des Kreises der Verkauf von Aeisch an den fleischlosen Tagen nur Freitags, nicht am Dienstag, gestattet ist. Hessen-Nassau. [\ Marburg, 3. Sept. Im Neubau des Universitäts-Verwaltungsgebäudes kam heute nachmittag der dort auf einem Gerüst als Betonarbeiter beschäftigte Kriegsinvalide Appel aus Lingel- bach zu Fall und stürzte mit seinem Schiebkarren in die Tiefe. Der Mann war sofort t o t. ra. Biedenkopf, 8. Sept. Dem Bürgermeister a. D. Heinrich Bäumer zu Hatzfeldt ist durch Allerhöchsten Erlaß vom 4. August das Allgemeine Ehrenzeichen in Silber verliehen worden. g. Bebra, 8. Sept. Durch ein verheerende? Größte u e r wurden heute vormittag in dem benachbarten Dorie Mündershausen Wohnhäuser, Scheunen und Stallungen der Landwirte Heckmann und Adam vollständig ei »geäschert. Sämtliche diesjährigen großen Erntevorräte sind mitverbrannt. Der Schaden ist groß und nur zum Teil durch Versicherung gedeckt. Die Entstehungsursache ist noch unbekannt. — Kassel, 8. Sept. Der Stadt floß durch lehtwillige Bestimmung der verstorbenen Geschwister Wa ck ein Vermächtnis von 150 000 Mk. zu. Infolgedessen stellte die Stadtverordneten- Versammlung 600 Mt. für die dauernde Ausschmückung der Gräber der Verstorbenen bereit. Dcmüc^te*. * Die neue italienische Ohrenentzündung. Die Zahl der Drückeberger-Krankheiten verursachenden Mittel nimmt bei den Italienern immer größeren Umfang an. Die neueste Errungenschaft auf diesem weiten, fleißig bearbeiteten Gebiete ist eine Ohrenentzündungen verursachende Salbe, mit deren Vertrieb drei italienische Soldaten einen schwunghaften Handel trieben. Manchem italienischen „Helden" half die kostspielig erkaufte Ohrenentzündung aus dem Schützengraben, bis das Gericht den drei Menschenwohltätern ihr Wirken unmöglich machte. Wetteraussichten in Hessen am Sonntag, den 10. Sept. 1916: Vorwiegend heiter, trocken; etwas wärmer. Letzte Nachrichten. Britische Sorgen um den Nachschub. Amsterdam, 9. Sept. Wie aus Lonoon berichtet wird, macht England augenblickliche die größten Anstrengungen, um seine enorm enVerlnfteanderWe st frontzu ergänzen. Sämtliche Kolonialregiermrgen sind angewiesen, sofort alle verfügbaren. Ersatztruppen zu senden und die Reftrntenanwerbung mit allen Mitteln M fördern. Von Australien erwartet die Regierung die baldige Einsührrmg der Dienstpflicht. Die Schwierigkeiten des englischen Feldzuges in Ostafrika. i. K ö l n , 9. Sept. Die „Köln. Volksztg." erhalt aus sehr zuverlässiger südafrikanischer Quelle die Mitteilung von riesigen Verlusten des Smutsscheu Expeditionskorps in Ostafrika: wonach eine ungeheure Erregung unter der weißen Bevölkerung Südafrikas Herr- sche, die Angehörige in dem Expeditionskorps gegen Deutsch-Ostafrika habe. Den Anlaß hierzu gaben die allmählich bekannt ge- wmdenen, geradezu entsetzlichen Verluste der SWasrikaner in Deutsch-Ost-Afrika. Die in Südafrika in Massen eintreffenden Verwundeten und Kranken berichten schreckliche Einzelheiten von den wilden Busch- und Urwaldkämpfen. Dazu hätten die Truppen furchtbar unter Krankheiten zu leiden. Die Armee des General Smuts betrug nach zrwerlässigen Berichten 120000 Mann. Von Februar bis August soll sie über 60000 Mann Verluste gehabt haben. Die sanitären Zustände bei der Smutsschen Armee spotteten jÄ>er Beschreibung. Das ganze Smutssche Hauptquartier, auch Smuts selbst, sei von Malaria ergriffen worden. Tausende von Eingeborenen und Indern stürben an ihr dahin. Dies und der ttapfere Widerstand der Deutschen hatte überhaupt den Fortgang der Expedition in Frage gestellt, wenn sie nicht im letzten Augenblicke starke Abteilungen indischer, australischer und nenseeländisckier Matrosen als Verstärkung erhalten hätte. Die deutsch-schweizerischen Verhandlungen. B e r n , 9. Sept. Laut „Zürcher Post" ist nunmehr eine V c r - standigung mit Deutschland über den gegenseitigen Warenaustausch endgültig zustande gekommen. Das LlbkomMen bedarf noch der Bestätigung durch den Bundesrat, welche in dessen nächster Sitzung erfolgen wird. Die Unterzeichnung findet vermutlich Mitte nächster Woche statt. Sarrail „erholungsbedürftig". Gens, 9. Sept. „Figaro", ,Kcho de Paris" und andere Pariser offiziöse Blätter besprechen den zögernden Gang der militärischen Ereignisse in Saloniki. Sie legen in umschriebe- nen Worten Sarrail nahe, daß er eines Erholungsurlaubes bedür- ttg sei. MMMMIlüIIMMlII'n TrusHrei s Unsere Marine' Zigarette 2% Pt®. einschließlich Kriegsaufschlag Trotz Sieger erhöh mg behalten unsere Zigaretten ihre allen anerkannten Qualitäten! Georg A. Jasmatzi Aktien-Gescilschaft § r Die gründliche Anleitung im Selbstanfertigen von Kleidern, Blusen usw., sowie das Acndern von alten Kleidern wird an Haustöchter erteilt. #4t7 Dauer des Kursus 6 Wochen 6X3 Stunden wöchentlich. Preis Mk. 35.— Anmeldungen 2—4 Uhr, nachmittags . Seltersweg 22 III. Die Landesobststelle hat mich als Haupt- tommisfionär für den Obstaufkauf im Kreis Metzen bestellt, der begrenzt ist von der Bahnlinie Wetzlar—Alsfeld. Ich habe, um den Verkehr leichter u gestalten, als Vermittlungsstelle für den Teil des Kreises Gießen, der von der oben genannten Bahnlinie, sowie der Bahnlinie Gießen— Lieh — Hungen—Trais-Horloff begrenzt wird, die Firma Max Stern in Hungen angenommen. Aufkäufer, die sich provisionsweise mit dem Aufkauf von Obst befassen wollen, werden unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung betreffend Regelung des Verkehrs mit Obst vom 30. August ersucht, sich sofort die Zulassungsscheine von der Landesobststelle zu beschaffen und sich zwecks näherer Auskunft alsdann bei mir, bezw. der oben angegebene Teil des .Kreises bei der Fa. Max Stern-Hungen zu melden. Der Versand unterliegt, soweit es sich um Handelsgut dreht, den Verfügungen der Landesobststelle, die durch mich, bezw. Herrn Max Stern, weiter geleitet werden. 6454D A. Stahl Ww. Bureau: Haingraben Nr. 5, Friedberg i. Hessen. Fernsprecher Nr. 72. Für die Feldbereinigung Langgöns sollen nach- stehende Lieserungen und Arbeiten in mehreren Losen vergeben werden und zwar: Planieren der Gewannwege veranschlagt zu 9900 Mk. Herstellen von Graben „ „ 1127 „ Liefern von Zementröhren „ „ 341 „ Legen „ - „ .. „ 82 „ Chaussiernngsarbeiten L „ „ 1000 Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei offen, wo auch die Angebote verschlossen, mit entsprechender Auffchrift versehen und postjrei in Prozenten des Kostenanschlags einzu- reichcn sind. Eröffnungstermin: Montag, den 18. September 1916, vormittags 11 Uhr, auf dem Rathaus. Freie Auswahl Vorbehalten. 6420c Gießen, den 6. September 1916. Großh. Kulturinjpektion Gießen. H. Steinbach, Großh. Baurat. Bekanntmachung» In der städtischen Verkaufsstelle. Asterweg 25, erfolgt der Verkauf von Lebensmilleln nur noch gegen Vorzeigung der Brotanswciskarte. 6439U Gießen, den 4. September 1916. Der Oberbürgermeister: Letten , Bekanntmachung. Durch Bekanntmachung Großh. Minineriums des Innern vom 30. August 1916 ist die Bersorgungsregelung mit Acvfclu, Birnen und Zwetscden im Großherzogium der Landesobststelle in Darmstadt übertragen. Hierdurch wird der freie Handel mit diesen drei Obstsorten un Grotz- herzogtum aufgehoben. Der direkte Ankauf der Verbraucher beim Erzeuger ist nur gegen Bezugsscheine gestattet. Der Verkauf auf dem Wochenmarkr und in den Läden kann vorerst ohne Bezugsschein erfolgen. Bezugsscheine sind auf dem Lebensmittelamt, Ostanlage 39, Zimmer 1, zu erhalten. Gießen, den 8. September 1916. 6460B Der Ob crbürgermeister. Keller. Eber-Versteigerung. Donnerstag, den 14. ds. Mts., nachmittags 1 Uhr, läßt der Schweinezuchtverein Lang-Göns im Hose des Gasthauses „Zum Schwanen" einen gut genährten, schweren Eber versteigern. 6455d Der Borstand. BSoüigs»© H andelsschu lejenikm. , „ , , * ■ * fürScliülerv.ll-20Jabran. LhriMtMt Junge Leute von -80 Jahren. _ _ _ r _ .Beaufsichtigung. Ausführl. Jahresberichteversend. Direkter A.Harr. OÄJMÄFsel Im Schülerhelm gute Verpflegung u. Neuaufnahme» 12. Okt. ISIS. mm# GrMerzogliche Lander-Baugewettschule Darmstadt. Beginn des Winter-Semesters für Hoch- und Tiefbau am 16. Oktober. Schluß desselben Mitte März 1917. Programme sind durch die Direktion zu erhalten. Das Schulgeld beträgt 100 Mark für das Halbjahr. Schluß der Anmeldefrist am 1. Oktober. 5925 D Die Direktion. Juschneide - Lehranstalt Kaiser-Allee 14 a. Die verschiedenen Kurse in Maßnehmen, Zeichnen, Zuschneiden und Anfertigen sämtlicher Damengarderobe beginnen am 18. Septbr. 1916. Eintritt jederzeit. Lina Petri. MM Schirme ^ tür Regen u. Sonse ■n P. Schirm- Qü&uß Co., fabrik, • ^ [6085 Selterswes 58, Giessen. « | Bäder • Sommerfrischen Erholungsheime ♦♦♦♦ Bad-Nauheim Unterhaltungen vom 10. bis16.Sept. 1916. Dreimal täglich Konzert, vorm. i. d. Trinkkur- anlage, nachm, u. abends a. d. Kurhausierrasse. Lsuntag. nachm. 4 1l.hr und abds. 8'/« Uhr a. d. Kurhausterrasie Konzert der Kurkapelle. Dienstag das Abendkonzert unter Leitung d. Kgl. Professors Ha»^ Windcrftein. Donnerstag Overuabend unter Leitung deö Kapellmeisters Bruno Wcversberg. Samstag abends 8'/^ Uhr im Konzerthaus: Wohltätigkeitskonzert der Kurkapekle unter Mitwirkung der Kgl. Kammersängerin Sigrid Hoffmann-Qnegin, erste Altistin der Kgl. Hosoper Stuttgart, der Pianistin Alice Krieger, Karlsruhe, und des Herrn Josepb Wilhelmi. Mitglied des Deutschen Theaters, Berlin. —Leitung: Kgl. Professor Hans ÄZinder- stein. — Die Einnahme ist für die „Note-Kreuz- Sttftuna Bad-Nauheim" bestimmt. Veranstaltnnsen im Knrhanssaal abends 8 IJhr: Sonntag Theater: „Als ich noch im Flügelkletde". Montag Theater: „Der dunkle Punkt". Mittwoch Theater: „Oesterreichischer Autorenabend „Der 5kutz auf der Redoute", „Troubadour", „Der Unverschämte". Freitag Theater: „Unter der blühenden Linde". Yorl&ufig:e Anzeige: Sonntag, 17. September, nachmittags und abends auf der Kurhausterrasie Konzert der Kur- kavelle. Abends 8 Uhr im Kurhaussaal Theater: „Familie Schimek". 64290 Haus, Zimm. m. Pension. Mittags- tisch. Reichhaltige Abendkarte. Neben der Sprudelapotheke. l»?«!) flonigiioiüSiIe =2 im Siedenmüblcntal bei Wetzlar. 6281 Herrlich. Ausflugsort, schönstes Waldidyll Westdeutschlands. Caf6-JReKtaiiB*ant. — Gote preiswerte Pension. Telephon 339 Wetzlar. Telegr.-Adr.: Honigmühle, Wetzlar. ianen Telephon Nr.40 Biedenkopf Telephon Nr. 40 Herrlicher Wald-Aufenthaltsort für Erholungsbedürftige Luftkurort Miltenberg a. Mod. Wobnunge», Billen, Bniwlübc, Äosseric, Main. lisauon. elektr. Licht, Sommer- rsierleitung, Kana- und Wimer-Schwimmbad, Lözrfer Vrvdor. Eftar-ITlir* ksttaa, Toapats, Schöltet mul Perßckea werden billifir anffefertigt. Zöplc werden gefärbt. DamenkopfwaschenS mit Frisur 1 Mk. 16068 H. Tichy, Seitersweg 43 Ecke der Goethestraße. ein- und zweispännig vorrätig u. sof. lieferbar. M. Rosenthal Llebigstrafie 13. Fernsprecher 77. 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Du bist so früh von uns geschieden, Du reichst uns nicht mehr Deine Hand, Du starbst so früh fürs Vaterland. Und nicht an Deinem Grabe steh’n. ifleu eröffnet. Ein Geheimnis für viele ist es, daß so manche ihrer Mitmenschen elegant, modern und schick gekleidet gehen, obwohl ihr Einkommen kein so hohes ist Es ist begreiflicherweise von großem Interesse, allerdings Karl Hofmann, Schuhmacher Hur für Herren Reservist Im Reserve-Regiment 81, 7. Komp., am 25. August im 30. Lebensjahr den Heldentod fürs Vate-land erlitten hat In tiefem Schmerz: Frau Margarethe Hnfmann nebst Familie Frit» Günther, Frankfurt a. M. Kind, Grüningen Sophie Hofmann, Hanau Wilh. Hofmann nebst Frau, Grüningen Familie Fuchs, Bersrod Familie Heinrich Hofmann, Windecken Elisabcthe Schlapp Ww., Rödgen. Grüningen, den 8. September 1916. 6434 Er war so gut er starb so früh, Wer ihn gekannt, vergißt ihn nie. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. Ganz unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass unser guter treuer Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Justus Harbusch, Schreinermeister Musketier im Reserve-fnfanterie-Regiment 222, 8. Komp. am |28. August, nach bald vollendeter 2-jähriger treuester Pflichterfüllung, im 28. Lebensjahre, den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. Kartoffel- Kämpfer -Quetschen -Wäscher -Karste v. -Kalken verzinkte Kartoffel- Körbe folgendes zu wissen: Wir verkaufen von Reisenden, sowie feinsten Kavalieren nur wenig getragene, teils auf Seide gearbeitete, an Stoff und Haltbarkeit unübertroffene, gereinigte Anzüge, getragen 18 Mk.. 22 Mk., 25 Mk. und höher. Paletots .. 16 Mk., 20 Mk., 24 Mk. und höher. Frack-und Gesellschafts-Ansage "HI — — werden verkauft und verliehen. — — — — Weue Anzüge zum Preise von 30 Mk., 35 Mk. und höher Neue Ulsters u. Paletots z. Preise v. 30 Mk., 35 Mk. u. höher Kanihans für Mon^tsgarderoben Seltersweg 58, Giessen, Eingang Me VolKsbad, 1 Treppe, L. Rosenzweig. Wegen Ersparung hoher Ladenmiete 1 Treppe. Assvirllger Kundschaft wird gegen Vorzeigen dieser Annonce Fahrt vergütet. 011831 Ein Versuch dauernde Kundschaft. 011840 In tiefer Trauer: Jakob Harbnsch und Frau Adam Harbasch nnd Familie Philipp Harbnsch und Familie Elisabeth Schadeck geh. Harbnsch Hedwig Steuernagel Ww. geb. Harbusch. empfiehlt billikist l 84M a Edgar Borrmann Totes. 165 Neustadt 11 Gisemv., Haus- u. Küchenger. Lichtspielhaus • Bahnhofstr. 34 HOFFMMS ERZÄHLUNGEN Herrlicher Theaterkunstfilm in einem Vorspiel und 3 Akten. In der Hauptrolle Erich laiscr-Tietz als Hoffmann. Regie: Richard Oswald. Sarg-Lager Halte stets ein größeres Lager von 137 ESärgen = in allen Preislagen EinSII. Miller, ScilerMe 23 Waschkessel JERUSALEM Interessantes St-ädtebild. VERGELTUNG Spannendes Drama in 3 Akten. Daubringen, Lollar und Odenhausen, den 9. Sept. 1916. gtjßel*.- o. sfahlblech- cmaililert □. verzinkt WH ! empfiehlt tn arotzer Auswahl Vorführung von Hoflmanns Erzählungen werktags um 5, i /,8 und 3/410 Uhr. Programm-Anfang 1 / 2 9 Uhr. ß 44 g a Edgar Borrmann, Milit&r nach dem Feldwebel abuärts zahlt Werktags die Httlftc. Efsechdlg., fiisßsn. Am 28. August 1916 starb den Heldentod fürs Vaterland unser innigstgeliebter Sohn und Bruder ririegertameradschast Gießen. 1 nfantenst Augu st Lein weher Von dem am 8. d. Mts. erfolgten Hinschetdcn unseres Mirgiiedeö nnd Kameraden im bavef. Lesefve-lnkLnteiie-Reglment 2l, 3. Kompagnie. Er war Inhaber des Königl. Bayer. Militärverdienstkreuzes 3. Klasse. Johannes Weber otr die Kameraden geziemend tn.Kei In tiefer Trauer: Familie J. Leinweber Familie H. Möller. fetzen wir die Kameraden geziemend in Kenntnis. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 10. d. Mts. nachmittags 4 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs auS statt. Zusammenkunft V« Stunde vorher am Fried» hofsvortale. 6456D Der Vorstand. Giessen, Leihgesterner Weg 23. 6163 - 'rjat t y ‘^y vA s < •: Den Heldentod fürs Vaterland starb mein innigstgeliebter Mann, der treusorgende Vater seiner zwei Kinder, unser lieber Sohn, Bruder, Schwager, Pate und Onkel, der Infanterie-Regiment 32. In tiefer Trauer: !m Namen der Hinterbliebenen Kath. Deibel geb. Dörr. Lollar, Erda, Mainz, Giessen, Herne, Wiesbaden, den 9. September 1916. 011822 6229D Kriegsausffellung Frankfurt a. M. * Holzhausen-Park. August bis Oktober 1916. Geöffnet 9—8 Uhr.: Eintritt 50 Pf. Militäru. Kinder unter 14 Jahren25Pfg. 592888 Statt besonderer Anzeige. Gestern vormittag 4*/ a Uhr verschied plötzlich unser innigstgeliebter treusorgender Vater und Großvater Herr Johannes Weber Zugführer in Pension im Alter von 66 Jahren. TT ~ „ . Um stille Teilnahme bittet Familie J. Weber. Gießen (Rodhelmerstraße 53), den 9. September 1916. Von Beileidsbesuchen bitten wir absehen zu wollen. Die Beerdigung findet Sonntag, den 10. da. Mt,., nachmittags 4 Uhr, vom neuen Friedhof aus statt. 6431 A Cafe Amendjjj Samstag und Sonntag Künstler - Konzert 4799 Anr knrr/« Zelt! Giessen, Kolosseum (Cafe Leib) Heute Sanatas, 9 . Septbr., SVtUhr Grosse Wer and was ist E.Zeiss Wanderschaft? Es Ist ein graflas Zirkuspregramra, sowie die Vielseitickett einer Ssrrssmnl-Sehen bietendes Unternehmen. olergen Sonntag, den 10. Septbr, 4 Uhr K fn.°=r ra n Uhr Nachmittags Kinder halbe Preise. Vorverkauf Kaufhaus SALOMO», Sehalstr. Telephon 249. ^ Giessener Freilicht-Bühne. (Gegründet 1909) Samstag, den 9. September. Anfang pünktlich «Vs Uhr. Ende gegen 9 Uhr: (Hero und Leander) Trauerspiel von Franz Grillparzer. Spielleitung: Wilh. Hellmuth, Oberspielleiter am Kurthealer tn Bad-Nauheim. Preise Ler Plötze: K" ® on ’ er, “ uf euenweg) und an der Waidkasse Numerierter Platz.Mk. 1.50 Gafe Ernst Ludwig Samstag und Sonntag f4794 KÜNSTLER-KONZERT Der Unterrioht im Weissnähen, Flicken nnd Stricken beginnt 6410 Montag, den 2.Oktober 89fS W. Bränning, Kaiser-Allee 8 p. Unnumerierter Platz .... Mk. 1— Stehplatz Mk. 0.50; für Schüler 11 m. 0.30 Verwundete haben auf unnumerierten Sitzplätzen freien Zutritt. Sonstiges Militär, vom Feldwebel abwärts, zahlt auf unnumerierten Sitz- und Stehplätzen halbe Preise. Der Reinertrag wird, wie der bet ganzen Spielzeit, der Stadt Gtehen für kriegswohltätige Zwecke überwiesen. 233c I>p. K. Bernbeck. BERTHA MÜNKER stud. hist. art. ARNOLD KOFAHL Assistenzarzt d. R. zeigen hiermit ihre VERLOBUNG an. Gießen Hamburg z. Zt. Hamburg 011 ** z . zt. im Felde