Nr. 211 'Der Eigener S«zei-!«r erschient lägtich, außer ^>n,rtag§. - Beilagen: viermal ivochenckich HiehrnerZamilienblatler; zweimal wächentl.Urris- dlatt für den Kreis Gießen (Dienstag und Freitag), zweimal ,nonall. Landwirtschaftliche Zeitfragen Fernsprech - 'Anschlüsse: iürdieSchristleitungN2 A«rlag.61eschäüsstelleb1 Adresse für Drcchtnach- richlen: Anzeiger Hießen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnunnner bis zum Abend vorher. Erster Blatt 166 . Zahrgang Zreitag. §. Zeptember Wd General-Anze; ww Be^u qsure > >. nwnatl. 90 Ps., viectel- jährl. Mk. 2.65: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 60 Pf.: durch diePost Mk.2. ^5 viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zcilenpreis: lokal 15Pf.. ausw. 20 Pf. — Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Heuilftton: Aug. Goetz-, für Stadt und Land, Vermischtes und Ge- - . richtssaal: Fr. R. Fenz- Rotationrönuk mb Verlag der vrühl'schen Umv.-Vuch- mb Ztemdruckerei & Lange. Lchrlstleitnng. Seschästsftelle und Druckerei: Zchulftr. 7. Beck ^mülch m G^ßen' Cutrakan erstürmt, über 20 vvv Rumänen gefangen! (WTB.) Grotzes Haupt yua riter, 7. September. (Amtlich.) Ä . Westlicher Kriegsschauplatz. Die Sommeschlacht nimmt ihren Fortgang. Kamps aus der ganzen Linie. Die Engländer griffen mit besonderer Hartnäckigkeit immer wieder, aber vergebens bei Gnlchy an. die Franzosen setzten abermals aus ihrer groben Angnss^- sront südlich der Somme zum Sturm an. der un nördlichen Teil vor unseren Linien restlos zusaunnenbrach. Fm Abschnitt Perny—£)imenmrt und beiderseits von Chaulnes wurden anfängliche Vorteile durch raschen Gegenstoß dem Feinde wieder entrissen. In Vermandovillers hat der Angreifer Fuß gefaßt. Oestlich der Maas wurden wiederholte französische Angriffe gegen die Front Werk Thiaumont—Bergwald abgeschlagen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Kein-e Ereignisse von besonderer Bedeutung. Front des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl. Oestlich Mid südöstlich von Brzezany blieben russische Angriffe ergebnislos. Zwischen der Zlota Lipa und dem Dnjestr bezogen wir im Anschluß an die gestern geschilderten Kämpfe eine vorbereitete rückwärtige Stellung, in die im Laufe des Tages die N«rchhuten herangezogen wurden. In den Karpathen wurden südwestlich von Zielona. mehrmals an der Baba Ludowa. östlich des Kirli-Badatales russische, beiderseits von Dorna Watra russische-rumänische Angriffe abgeschlagen. Balkan-Kriegsschauplatz. Die stegreichen deutschen und bulgarischen Kräfte haben den stark befestigten Platz Tutrata n i m <£ t u v nt genommen. Ihre Siegesbeute betrügt nach den bisher vorliegenden Meldungen über zwanzig- tausend Gefangene, darunter zwei Generale, mehr als vierhundert andere Offiziere und überein- h u n d e r t G c schütz e Auch die blutigen Verluste der Rumänen waren schwer. Der Angriff starker russischer Kräfte gegen Dobrie ist zmückgeschkagen. Der erste Generalyuarttermeifter Ludendorff GiegeHfahnen lvehen, errdlich \mtbct ein teudjtenber Tag in der erwartungsvollen Zeit stiller Vorbereitungen! > Tntrakan, ein -rumänischer Festungsplatz rechts der Donau, 60 Kilometer von der Hauptstadt Bukarest geleaen, :st den schnellen, wuchtigen Schlägen bulgarischer und deutscher Truppen zum Opfer befallen. Als vorgestern die Einnahme neu 7 Vorwerken dieser Festung genreldet worden war, hatte wohl jeder Deutsche die Zuversicht, daß sehr schnell auch brc ganze Platz selbst in unsere Hände fallen würde. Es ist schon 24 Stunden später so weit getorrmren, aber dennoch bietet das Ereignis eine freudige Ueber- raschung, denn die Zahl der Gefangenen, die nach dem birlgcrrischen Bericht 21000 beträgt und noch nicht endgültig abgeschlossen ist, die außerordentliche Beute von 100 Geschützen — das sind Einbußen, die unseren Feinden Sorge machen werden. Im rumänischen und russischeil Bericht war in diesell Tagen zu den Vorgängen in der Dobrudscha nur gesagt worden, daß starke Kräfte, die Verstärkungen erhalten hätten, Tntrakan angriffen. Hatten unsere Gegner sich auf ein entschiedenes Vorgehen der Bulgaren so schlecht vorbereitet? Bekanntlich hat Radoslawow, der bulgarische Ministerpräsident, geäußert, die Verzögerung der Kriegserklärung an Rumänien sei aus strategischen Gründen herzuleitest. Es ist also anzunehmen, daß auch die bulgarische Politik vor der Enthüllung der heinrtückischen .Haltung Rumäniens vorsichtig und weitblickend gewesen ist. Immerhin, russische Hilfskräfte sind in der Dobrudscha schon alsbald festgestellt worden; in welcher Stärke sie auftauchen werden, nrnß die Zukunft lehren. Davon hängt natürlich auch die weitere Entwickelung der Kämpfe in der Dobrudscha lvesentlich ab. Der amtliche deutsche Bericht fügt der Siegesnachricht von Tutrakan noch folgenden Satz hinzu: ,.Der Angriff starker russischer Kräfte gegen Dobrie ist zurückgeschlagen." ,Es ist auffallend, daß in dem bulgarischen Bericht, den wir nachstehend wiedergeben, diese Tatsache nicht erwähnt wird. Dobrie liegt 15 Kilometer von der bulgarisch-rumänischen Grenze und, wie wir früher bereits erwähnten, 30 Kilometer nordwestlick) von dem Küstenplatz Balcik. Die Russen sind zurückgeworfen, das ist nach Ludendorffs Wort nicht zu bezweifeln: vielleicht wartet die bulgarische Heeresleitung noch weitere Ergebnisse dieser Kämpfe ab, um sie dann, wie Hin- denburg dies so oft zu unserer Freude getan hat, desto wirksamer und eindrucksvoller bekanntzugeben. Wir wollen an den Fall von Tutrakan keine Voraussage werterer großer Ereignisse knüpfen. Wir kennen die ftrate- . gischen Absichten der deutsch-bulgarischen Führung nicht. Die großen Linien, die auch der Laie zu erkennen vermag, wie sie im vorigen Sommer bei der Reinfegung Galiziens vor aller Augen lagen, fehle'.: diesmal. Es ist ein schöner ,üJebanfc, anzunehmen, daß unsere Truppen mit den bulgarischen Heeren zwischen Küste und Donau im Siegeslauf nordwärts marschieren könnte::, um die gegen Westen gerichtete Front der Feinde, besonders der Russen, im Rucken zu bedrohen. Allein, es ist vorläusig nur ein schöner Gedanke. Die Randbemerkungen der „Norddeutschen Allgem. Zertung", des Organs der deutschen Regierung, zu dem Siege von Tutrakan läuten bemerker^wert frisch und zuversichtlich. Danach wäre anzunehmen, daß dem kräftigen Anfang auch eine nachhaltige Fortführung und Beendigung des Feldzuges gegen Rumänien folgen, und daß also nicht auf halbem 'Wege halt gemachtswürde. Es wäre, äußerlich be^ trachtet, sicherlich am schönsten und erhebendsten, wenn unter gleichzeitiger!' Defensivhaltung auf den anderen Fronte::, mmen worden. Ueber 20 000 Gefangene und mehr als l00 Geschütze fielen den siegverbündeten Truppen in die Hände. Ä5arme Begmiterung ruft in Deutschland dieser große ^Erfolg hervor. -Deutschland sendet Bulgarien herzliche Glückwünsche zu diesem abermaligen Beweise bewährter Waffenbrüderschast. Mit freudigem ^>tolz bückt das deutsche Volk zu den tapferen bulgarischen Brrn- desgenosfen hinüber, die Schulter an Schulter mit unseren nie verzagenden Kriegern eine neue hohe Ruhmestat vollbracht haben. Aus cne gegenüber Rumänien nochmals ergangOre diplomatische Kund- gebung der Gemeinbürgschaft, die die Mittelmächte mft der Türkei find. Bulgarien Mverbrüchlich verbindet, folgte mit der Ueber- fchrertung der rumänischen Grenze durch deutsche und bulgarische Truppen das milftärifche Zeugnis, dessen Wucht in der raschen Bezwmgung Tutvakans zum Ausdruck gelangt ist. Voll ruhiger Zuverficht sehen wir der wefteren Eirtwicklung der Kämpfe in Ru- inan^n eirtgogen. Dem guten Anfang wird ein seiner würdiger Abschluß nicht fehlen. Freude in Belgrad. Belgrad, 7.Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Die Nachruht vo.n der Erstürmung T u t r a k a n s und der großen S:egesbeutecher bulgarischen und deutschen Truppen hat m der Garnison Belgrad freudige Erregung hervorgerufen. Die Stadt hat geflaggt. Abends fand großer Fackelzua mit Musik statt. ^ Bom bulgarischen Heer. So^fi a, 7. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Bulgarischen Telegraphen-Agentur. Heute vormittag fand auf dem Exerzierselde die feierliche Ausmusterung der ZöglingederoberstenKlassederKriegsschule zur Heranbildung von Reserveoffiz:eren statt- Bei dieser Gelegenheit hielt General Jekow eine Ansprache, in der er die glänzenden militärischen Tugenden des bulgarischen Soldaten hervorhob und erklärte, diese Tugenden rechtfertigten vollauf das feste Vertrauen der Führer in die unerscküttev- l:che Kraft der bulgarischen Armee. Die neuausgemusterten Fähnriche und Unteroffiziere bereiteten dem Generalissimus lebhafte Kundgebungen, der hierauf an der Spitze der New- ausgemusterten in die Stadt zurückkehrte. Bor dem Sobranje- gebäude nahm er die Parade ab. Eine zahlreiche Menschenmenge brachte den Zurückgekehrten und dem Generalissimus lebhafte Kundgebungen dar. Rumänische Berichte. B u k a r e st, Mitttil'ungen des rumänischen HauptguartürS vom 5. September. 7 Uhr morgens. Nordfront: Im Nordtvesten leichte Scharmützel. Außer der Eroberung des Garost-Berges durch unsere Truppen, die im Ulu-Tale vorrückten, fielen 16 Munitionskisven, die Dum-Dum- Geschosse enthielten, in unsere Hand. S ü d f r o n t: Tie vom Feind gegen Tnrtnkap ausgcfühtten Angriffe wurden abgeioiesen. Tie Heftigkeit der Lbrgrisfe hat ab- genommen. Ter Feind scheint ermüdet zu sein. Der Feind schoß auf die Orte Ezlazbechet, Kalafat und Gruia. Unsere Batterien Drangen feindliche Moniwre. die versuchten, aus dem Kanal zwischen der Insel Fersina und den: bulgarischen Ufer heraus- z-ufahren, sich in einen geschützten Ott hinter der Jüset znrück- Au ziehen. Feindliche Flugzeuge warfen Bomben auf die Stadt Bukarest. Bier Häuser wurden beschädigt, zwe: Männer und eine Frau wurden verletzt. Ferner warfen die Flugzeuge Bomben auf Piatra-Neamtz, wo eine alte Frau verletzt nmrde, aus Ploesti. Konstanza und Bechet, wo an den Häusern einiger leichter Schaden an gerichtet würde. B u k a r e st, 6. Sept. AnderNvrd-undNo rdwest front besetzten wir Dettu (?), Gvorgno-Dftvo und Orsvva, wo wir sieben Geschütze, mehrere Maschinengewehre, Scheinwerfer und bedeckende Lebensmittellager erbeuteten. An der Südfront greisen die feindlichen Truppen,, die zahlreiche Verstärkungen, besonders an schwerer Artillerie erhalten hüben, andauernd sehr heftig Tutrakan an, dessen Besatzung :maufhörlich Gegen angriffe macht. Sehr empfindliche Verluste auf beiden Seiten. * . * Verleihung des Ordens Pour le m^rite. Berlin, 7. Sept. (WTB.> Laut ..Reichsanzeiger' ist dev Orden Pourlemörite dem General der Infanterie v. D e i m - l in g , Kommandierenden General eures Armeekorps, dem General «der Infanterie v. Kathen, Führer eines Reservekorps, dem General der Infanterie v. Guendell, Kommandierenden General eines Reservekovps, den: GenerallLutnant v. Kühl, Chief des Generalstabes des Oberkomnmndos einer Heeresgruppe läth dem Generalleutnant Ilse, Chef des Generalstabes des Oberkommandos einer Armee verliehen ivorden. Der französische Bericht. Paris, 6. Sept. 3 Ul>r imchmittagc- Nördlich der So m m e versuchte der Feind während der N'acht kcme Gegew- aktionen. Der Attillcriekampf dauert in verschiedenen 0)ege:chen der Front eifrig sott. Südlich der Somme griffen die Deutschen wiederholt die neuen franzöfifchen Stellungen im Süden von Denieoutt und int Borgelände von BerUy^ew-Swtterve an. Me ihre Angriffe brachen in unserem Sperrfeuer -ustrmmon, das dem tfrfiube schwere SBerftijte cmtrug. Aus dem rechten User der M aa s unternahm dev Feind gestern gegen 8 Uhr abcrtb» einen Angriff ans das Dorf Fteurv. Unter das heftige Feuer der' französischen Maschinengewehre genommen, vermochten die Truneben nicht zu -bebau chicren Tie Zahl der in dem Abschnitt östlich von Fleury gcmaänen S>esangenen bar um 40 zugenommen. In Lothringen wurde eine starke feindliche Abteilung durch das Fetter der Fran zssen überrascht und in dem Augenblick zerstreut, als sie einen unserer vorgeschobenen Posten zu nehmen versuchte. Sonst überall ruhige Nacht. ., 11 Uhr abends Nördlich der Somme heftiger Ar- tilleriekamps ohne Infanterieaktion. Südlich der Somme nahmen mn Nachmittag unsere Truppen rnit Erfolg ihre Offensive imc^er ans. Wir eroberten mehrere deutsche Gräben südlich von Belloy-en-Santerre. Im Laufe eines lebhaften Angriffes, der 'von unserer Infanterie ans das Dorf Berny-en-Santerre ansg-e- führt wurde, eroberten wir den größten Teil des Dorfes und schoben unsere Abteilungen bis zum südlichen Ende des Parkes vor. Zwischen Vermandovillers und Chilly besonders erbitterter .Kampf Wir eroberten einen Teil von Vermandovillers bis zu der »Straße. die dieses Dorf mit Estrecs verbindet. Wetter südlich in 'der Gegend von Ehanlnes und Chilly bemächtigten wir uns neuer Gräben und stießen unsere erste Linie bis in die nächste um- -gebung von Ebaulnes vor, längs der Etsenbahnlrntc . . von Ehaulnes nach Royc. Die Zahl der am Tage gemachten ! Gefangenen erscheint beträchtlich. Sie ist noch mcht festgefteM 'Aus dem reckten Maasufer am Ende des Tages hefttge Kanonade Abschnitt von Vaur und Chapitrc. Verhältnismäßig ruhiger Tag auf dem Reste der Front. Orient-Armee: Keine Infanterienkttonen wahrend des gestrigen Tages Der Artillerickamps war heftig in dcx Gegend der Struma und des Doiran-Sees sowie ans der gesamten serbischen Fvrmt. Der englische Bericht. Rotterdam, 6. Sept. Mittags. Im Laufe der Nacht bemächtigten sich unsere Truppen des ganzen Leuze-Wäldchens. Der Kampf zwischen diesem Gehölz und dem Dorfe Combles sowie in der Unigebung von Ginchy mmntt fernen -Fortgang. Die Artillerie zeigte nördlich von Doziöreö und m der Umgebung der Monguet-Werke hüben und drüben Tätigkeit. Letzte 'Rächt gefong uns gegenüber von Guillemttnt eine Gasentladung. Gestern nachmittag bombardierte die Artillerie erfolgreich MC feindlichen Baracken im Bois Polygonal im Osten von Pveru. 10 Uhr 30 Min. abends. Der Kamps bei Gin chy dauert mtt Heftigkeit fort. Wir machten heute 50 neue Gefangene, seit dem .3 September erbeutete oder zerstörte unser Armeekorps zur Rechten 19 Maschinengewehre. Heute wurde eine starke feindliche Abteilung, die von Eourtelette aus debouchierte, unter das Feuer unserer Artillerie genommen und flutete in Uitorbmma zurück. Zahlreiche Arbeitevcchteilungcn wurden ebenfalls vott unserer Artillerie zerstreut. In der Gegend von Thiepval dm deutsche Artillerie an einigen Punkten große Tätigkeit- Nördlich chon Arras sowie zwischen dem Kanal von La Basste und .Richebourg—L'Ammse beschossen wir mit Erfolg die feindliche Linie. Gestern setzten unsere Flugzeuge unter ausgezeichneten -Bedingungen in Verbindung mit der Artillerie ihre Operationen .fort Eines imserer Geschwader, das vier Apparate umfaßte. Zeuerte auf ein Grschtvader von 19 Flugzeugen. Eures der nnsrtgen 'ist nicht zurückgekebrt. Aur Griechenland. »mftetbam, 7. Sept (WTB ) Die „Times" meldet Lus Athen, der fränkische und der britische Gesandte karren der griechischen Regierung eine Liste van sechzig Deutschen und O e sterreich e rn vorgelegt, um deren Ausweisung ersucht werde. Der Minister des Innern -desahl. daß die aus der Liste genannten Personen, die in Athen wohnen, noch diese Rächt, und die m der Pwvinz wohnenden vor dem nächsten Samstag das griechychc Gebiet -verlassen. Aus dem ungarischen Abgeordnetenhaus. Budapest. 7. Sept. «TB ) Abgeordnetenhaus Graf 'Andrassv stellte in der gestrigem Sitzung einen Antrag ans .Einberufung der Delegationen. Er begründete dtesen Antrag eingehend und sagte: „Es ist unmöglich, den nngattschen Ministerpräsidenten für die Einzelheiten und dm Mgebmsse der auswärtigen Politik zur Beranlwortung -u zrehen. Enttvcder gibt et> ferne ernste Verantwortung oder sie trifft den Minister be« Aetchern, der den Deligativnm Rede und Antwort zu stehen hat. Der Redner bchandelte im «weinen die Geschehnisse> der aus-. w artigen Politik, vor allem die Verhandlungen, die dem italienischen Kriege vovangegangen seien, und sagte. „Die De- -hanptung, der Krteg war unvermeidlich. widerspricht mcht nur der 'Meinung der Re-gierung und ihrer Organe in der Vergangenheit, sondern ist auch unwahrscheinlich wenn man die Reihenfolge der zErermrifse in Betracht zieht " Andraffv verlas hierauf verschiedene ZMen aus den veröffentlichten amtlichen Benchten und erklärte .weiter: .Ohne mir ein endgültiges Urteil anzumastm, leite ich Es den verlesenen Aktenstücken die Schlußfolgerung ab, daß unsere Berchandlungsweift keine andere Wirkung haben formte, als denjenigen in Italien, deren Fiel der .Krieg war, in die Lände zu arbetten Mr machten eine sehr ehrliche 'Pvltttk in lehr ungeschickter .Weise. Meine Beschuldigung geht dahin, daß wtt Immer zu spät gekommen sind und alles zur llnzrit angeboten haben, daß wir dadurch die italienische .Kriegspartei stärkten und dadurch und für unsere verspäteten Anerbietungen immer wieder einen Korb holten." Der Redner besprach dann bk rumänische Frage und Mrte Es, die Regienmg hätte ihren ganzen Einfluß in die Wagschale werfen müffen. damit, wenn inir die .Kraft zu ernec erfolgreichen Offensive haben, diese in der Richtung erfolge, die aus das Verhaften Rum Lniemsvon Wirkung sein mußte Ich kann ohne Gefahr und -Nachtril behaupten, daß wir die stärkste der gegen uns kämpfenden 'Armeen vernachlässigt und Rußland acht bis zehn Monate Zeit ge-- lasten haben, fick wieder aufzurickMt TrotzdetN ist mem Vertrauen unerschütterlich, daß wir Riskanten schlagen und den niederikächki- gen Uaberfall ahnden Aber ich bin bei den angeführten Gründen der Ansicht, daß die schärfste Beaufsichtigung der aus- .wärtigen Politik berechtigt ist. die mit Erfolg nur vor dem Forum cher Delegationen ausgeübt werden kann. (Lebt). Beifall links.) Ministerpräsident Graf Tisza ersuchte um Ablehnung des Aittrages Audrassv. Gr wies daraus hin, .daß das ungarische Abgeordnetenhaus, da während des Krieges die .DÄegationen unter Zustimmung des Abgeordnetenhauses nickt tagten, bereits dreimal das gemeinsame Budget bewilligt habe. Es sei jdaher vom Standpunkte der Bewilligung des gemeinsamen Staats- 'hairshaltes eine .Komrolle der Politik durch dre Delegationen nicht >unerläßlich Was den Vorwuri des Grasen Andrassy betreffe, daß ffich kItalien und Rilmänien feindselig gegen die McTnarchie gewendet schät ten, To sei zu beachten, daß sich rn dresen Ländern derart srind- vselige Strömungen-und ein solcher Heißhunger nach Lande Lwerb sgezeigt l)ckbe, daß daran keine Diplomatie etwas ändern konnte. »Bezüglich der dem Kriege voraus gegangenen Verhandlungen mit ^Italien leien seine Worte mißdeutet worden. Er wolle daher seine frühere (rrklärung wiederholen: fl? habe folgendermaßen gelautet: !,.Mir machten der ttalieuischen Rrißeriing unser Anerbretkn einer territorialen Kouzeffion in bestem Glauben, wir machten es in der jernnen Abstcht, daß. wenn es angenommen wird, wir es ehriick ,pollzieh-w wmden Wir werden diese Konzessionen aks eudgültig be- roachten ,lird keinerlei Dintergedanken von Revanche, Rache oder iWiederervbernng des abgetretenen Gebietes hegen." Dieses An- verbieten, welches wir in bestem Glauben mackKen, ward auch dann aufrechterhalten, als wir wzusaglM keinerlei Hoffnung mehr hatte», chas. es ^ntfenvnrmen werden würde, denn, wenn es nicht cmgenonv- jntv Ytyrrnm würde, wollten wir durch Verhandlungen wenigstens sBrit pnoinnen Satzann sagte bei Ministerpräsident: ,,Hn Ende der Ver- -tzandiuirgeu tmlken nür fast gar keine Hofsirungen mehr, aber matkmh fann alles rochen Die Wendung, welche mit dem. Namen Grolittr vertuchift ist, zergL am. besten, daß lux!) im letzten ?lugenblick eine ÜÄmdung eiittreten konnte. Grch Tifza be,tritt sodann entschieden die Behauptung Andrassys, daß sich die Aner- bietung'Nt an Italien mit der Verschlechternng der militärischen Lage gesteigert lstitten. Eine Prinzipelle Erklärung von territorialen Abtrennng-m wurde am 9. März genmcht. und, wie Andrajsy sagte, rv-eitere Schritte nach d.nn Fall von Przemiysl. Aber es ist nickst richtig, daß wtt unter dem. Eitrdruck des Falles von P r z e m y s i gehandelt hätten, sondern wir erhielten eben zu jener Zeit die erste inilttärische Antwort Sonirinos und mußten Antwort hierauf erteilen. Der Fall oon Przenrysl hatte keinen Einfluß auf unsere Antwort an Italien, da wir wohl wußten, daß der Fall ovnj Przenlysl keinen wesentlichen Einfluß auf den Ansgang des Krieges haben würde. Ich kann nnr tief bedauern, daß der Herr Ab geordnete behauplete, daß unsere gesteigerte Nachgiebigkeit gegenüber Italien mit der Bestürz-ung über den Fall von Przemyft zujammenhing. Im Gegenteil, wir gingen am weitesten mit unseren Konzessionen tm Monat Mai nach dem Siege bcrnnaen für den Kriegsfall zu machen. Man fürchtet offenbar in Frankreich, dieser freundnachbarlickie Akt, fttr den die Schweiz dankbar ist, könnte als Beweis für die französische .Kriegs- abstckt ansgenützt Werdens Ein solcher Schluß wäre angesichts der feit Algeciras über Europa schwebenden, jedem Laien sichtbaren Gesabr unzulässig. Längst hatten ja alle Staaten für den Augenblick des Losbruches Vorsorge getroffen. Die friedlichste Regierung mußte seit Jahren an die Möglichkeit eines europäischen Krieges denken Me-r es entspricht, soweit mir unterrichtet sind, keineswegs den Tatsachen, wenn nun „Temps". „Echo de Paris" und andere französische Blätter bcbanMen, die Initiative für die Sicheritng der Zufuhr der Schweiz lei sckpn 1918 von Detttschland ausgc-, aanaen, und Frankreich lmbe unter Himveis ans die deutschen Zusicherungen zu dein Mkommen vom Frühjahr 1914 bewogen werden können. ES ist dringend zu wünschen und anch zu er-s warten, daß drrS von amtlicher Stelle ans flargestellt wird. Aus England. London, 7. Sept. (WTB. Richtanttlich.) Dcvs Bnrean Reuter meldet amtlich: Die E i n f u h r nach Großbritannien betnug im August 76116 654 Pfund Sterlina oder um 6 716915 Pfund Sterling nvehr als im August 1915, die Ausfuhr 47 720323 oder um 15 281 469 Pfund Sterling mehr als im August 1915. London, 7. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Die „Daily Mail" meldet aus Ostengtand, daß die Ernte arbeiten durch die ungünstige Witterunb eine e r n st l i ch e Unterbrechung erfahren haben. Seri einer Woche hat alle Arbeit anfgeyört. Das Wetter ist winterlich. GS fallen kalte Mgen- schauer. London, 7. Sept. (WTB. Nichtamtlich.> Lovat Fraser schreibt in der ..Daily Mail": Der Siegesjubel der Oeffentuchkeit in der letzten Woche sei etwas zu groß gewesen. DieDeutschen seien noch nicht aus die Knie gezwungen, und das Ende des Krieges sei noch fern. Fraser meint, das Publikum sei geneigt gewesen, aus 'dem schnellen Einnmrscki der Rumänen in Siebenbürgen ettvas zu viel zll machen. Er hält für so gut wie undenkbar, daß die -Oesterreicher vollständig überrascht worden feien und die. MöAichkett eines rumänischen Angriffes nicht in Rechnung gestellt haben sollten. Die nückjste Reichstagsntzung. Berlin, 7. Sept. Die nächste Sitzung des ReicKs- tags findet am 28. September statt. Die sozialdemokratische Reichskonferenz wird, wie der „Vorwärts" berichtet, am 21. September nt. Berlin zusammentreten. Die in Deutschland gebliebenen Jtalienrr. Berlin, 7. Sept. (WTB., Die „Nordd. Allg. Ztg" chreibt: Eine Anzahl italiernscher Blätter verbreitet seit einigen Tagen die tendenziöse Nachricht, daß die in Deutschland verbliebenen Italiener iriterntert würden. Diese Nachricht ist unzutreffend. Vielmehr ist festzustellen, daß eine Internierung von Italienern in Deutschland weder erfolgt noch beabsichtigt ist. Berlin, 7. Sept. (WTB.) Der „Reichsanzeiger" der- öffenllicht die Bekanntmachung betreffend die Beschlagnahme von Schmiermitteln. Berlin, 8. Sept. Der türkische Mini st er des Aeußern Halil Bei traf gestern abend zum Besuch der leitenden deutschen Staatsmänner mit dem Balkanzug in Berlin ein. Zu seiner Begrüßung waren vom Auswärtigen Amt Exzellenz von Treutler, Geheimrat von Rosenberg und Legationsrat von Baligand erschienen. Die türkische Botschaft mit dem Botschafter Hakki Pascha an der Spitze war volb- tändig zur Stelle. Außerdem hatten sich zahlreiche Mit^ glieder der türkischen Kolonie eingesunden. Ein nach Hunderten zählendes Publikum begrüßte die türkischen Würdew- träger mit lebhaften Hochrufen. Der Zerktteg. Rotterdam, 7. Sept (WM.) Der norweotsche Dampfer „Rildrstfl der Mittwoch morgen von hier nach London abfuhr, ist in der Nähe des Mwrichirrder Feuerschiffes gesunken. Die Mannschaft wuche durch den Dampfer „Batavier 3" gerettet, der abends in Hvak «m Holland erwartet wird. Me bk Mannschaft des Dcmrpfers „Rilda" erzählt, ist dev Dampfor von einem deutschen Tauchboot versenkt worden. Er fül/rbe ungefähr 300 Donnen Stückgüter, haupffächlich Butter, Margarine und Obst, an Bord Kopenhagen, 7. Sept. (WTB. Nichtamtlich.» 9Lach einem Telegramm der Berlingstze Tidende aus Bergen hat die norwegische Bergtrngsgesellschcrft eine Depesche erhalten, nach der der große englische Dampfer „N n m i n a" im Weiften Meer a u f Grund g e st o ß e n ist. Die Lage des Dampfers, der mit 4M0 Tonnen Kohlen nach Archangelsk unterwegs tvur, ist äußer stgesährlich. Aus dem Reiche. BundesratsbkMüsfe. Berlin, 7. Sept. (WTB.) In der heutigen Sitzung des Bundesrates gelangten zur Annahnre: 1. der Ent- irmrf einer Zigaretten-Kontingentiernngsordwung; 3. die Vorlage betreffend die Einfuhr von WauMsen und .tzusel- nüssen; 3. eilte Ergänzung der Verordnung über die Ein- fflhr von pflanzlichen und tierischen Oelen und Fetten sowie Seifen vom 6. März 1916; 4. der Entwurf einer Verordnung über die Voransverivendung von Malz in den Bierbrauereien; 5. der Enttvnrs von Besrimmnngen über den Ersatz des Steuerwertes vom 26. Imti 1916 in den Händen von steiterpflichrigen vorhandenen ungebrculchten gestempelten Scheckvordrucken und Scheckstempelmarken; 6. der Etltwnrs von Aenderungen der dLusführungsbesrim-' mungen zum Reick>sstentpelaesetz in der Fassung des Gesetzes über den Warenumsatzsteuipel vom 20. Juni 1916 und 7. ellie Vorlage über den Verkehr mtt Harz. Ans 5taM nnd €xtnb* Gießen, 8. September 1916. ** Auszeichnung. VizefelWwebel Josef Kübel, der feit August 1915 bei dem 8. Rh. Fnß-Art.-Regt. im Felde steht, ist zum Leutnant der Reserve befördert worden. ** Das Großh. StaatsMinisterium hat den gestellten Und nichtangestellten Beamten die Zeichnung auf die fünfte Kriegsanleihe durch monatliche Gehaltsabzüge, ähillich wie dies bei der 3. und 4. Kriegsanleihe geschehen ist, erleichtert. Ter durch Vermittelung der Haupte 'iaatskasse gezeichnete Nennbetrag ldars höcksttews. 14 der festen Iahresbezüge aus der Staatskasse betragen. Die monatlichen Abzüge beginnen regelmäßig Ende Oktober 1916; für solche Beamte, die für 1. Oktober 1917 eine Gehaltserhöhung zu erwarten haben, kann der Begttm des Abzuges auf Wunsch bis zu dem Zeitpunkt verschoben ^verden, in dem der Beamte zum erstenmal tot Gehalt der höheren Stufe bezieht. Damit nicht gleichzeitig ür mehrere Kriegsanleihen Abzüge zu machen sind, kamt für Be- cvmte, die sich bereits bei früheren Kriegsanleihen beteiligt haben, der Beginn des Abzugs bis Ende des auf den letzten i)lbzug für dre 3. oder 4. Kriegsaltlethe folgenden Monats verschoben werden. Dte monatlich abgezogenen Bettäge werden den Beamten bereits vom erfteu Tage des folgenden Monats ab verzinst. ** „HeereSs a che", „F eldpo st". Beim Krivigl. Kriegs- minislerium und anderen Militärbehörden gehen unter dem Vermerk „HeereSsache" oder „Feldpost" immer noch Briese von Privat- personen ein, die keine rein militärdienstliche Angelegenheit betreffen und deshalb portopflichtig sind. Es wird wiederhol daraus hingewiesen, daß die Absender, die sich zu einer Porte- pflichtigen Sendung einer von der Entrichtung des Portos be- fteieitden Bezeichnung bedienen, sich enter Porlohinterztehnng schuldig marfp und nach dem Postgesetz bestraft werden. Dre niedrigste Strafe beträgt drei Mark. „ , ** Feldpostsendungen müssen haltbar sein. Zur Fern Haltung Von wirtschaftlichen SchädiMNgen, die in gegenwärtiger Zeit besonders schwer empfmrden werden, imrd immer wieder davor geivarnt, wenig haltbare Lebensmittel, wie frisches Obst, frisches Fleisch, Mchräucherwaren usw., rn FeldpostsendlMgen zu verschicken. Wemt mich dte DeförderungS- verhältittsse an sich durch den Ausbau der Postverbtndungen tm Laufe der Zeit wesentlich verbessert nwrden sind, so sind doch Verzögerungen in der Aushändigung der SendtmgeN bei den häuftg vorkommenden Truppenverschiebungen nicht zu vermeiden. ES ist auch zll bedenken, daß Sendungen vielfack, den Empfänger an der Front nicht mehr erreichen, weil er sich nicht mehr bei der Truppe besiudet, und daß diese Sendtmgen dann eine mehr oder wentger lange Rach- oder Rückbeförderung erleiden. In solchen Fällen rst es unausbleiblich, daß Lebensmittel von geringer Haltbarkett verderben. Mehr geeignet zur Feldpostbefirderuitg sind dte tm Lattfe des Krieges in großer Mannigfaltigkeit und zweckntähiger Verpackung auf den Markt gekommenen Dauerwaren. " B u t t e r - B e z u g 4 s ch e t lt e. Bisher konnten die Burger- meistereiell der Dedarfsgeweinden für Private, Anstalten und Betriebe Bezugsscheine ausstellen, auf Grund deren die hessischen Molkereien begrenzte Mengen von Butter abgeben durften. Dieses Recht ist nunmehr aufgehoben. Zu jeglicher Abgabe von Butter dllrch die hessischen Molkereien ist die Genehmigung der LandeS- fettstelle vorher erforderlich. (Nachdruck erwünscht.) ** Einengung des SchrrftenvertehrS. Das stellvertretende Generakfomtnaiwo des 11. Armeekorps hat folgendes Verbot erlassen: Die Herstellung, sowie jede Art der Verbrrittmg von Flugblättern und Flugschriften, deren .Herstrilung oder Ver- bteitung im Kvopsbe^irkc vom stellvertretenden Generalkoinmartdo nickt imsdrücklich genclMigt ist, wird verboten. Zuwtderhandlun^n werden, sofern die bestehenden Gesetze ferne lOltere Strafe be- ftnrntteit, timt Gefängms bis zu erneut .oahrr. ^oritegm mildernder Umstände mit Haft oder mtt Geldstrafe bis zu 1600 Mark bestraft. f ....... ** Aufnahme und Anmeldung ausländischer Wertpapiere. Dte Annteldungen haben Nack dem Stand vom 30. September 1916 |ii erfolgen. Wie wir hören, sind die ,ur Anmeldung nötigen Formulare noch nicht ansgegeben worden. Es dürfte sich empfehlen, erst nach dem 30. September ds. I«. seine Bank oder seinen Bankier zu befragen. ** Tollkirschen. An lichten Stellen des bergigen Ämb- naldes, dort wo im huMlnsreichen Boden Weidenröschen und Brom- beer stau den üppich wachsen,- ist Mich die Heimat der TolMriche^Am Hmkgelstein und im Bergw-erkswald. am Fuße des Schtffenberges uud'stt der Hochwirri trifft Mjau sie öfter an. llnauffälltg, ja be- scheidert steht sie im Somnter am Mtgkcrnde und verbrrgt thre gelblickwgrünett, brmmgeaderten Blütenglocten im Schatten ihrer sattgrünen Mütter. Jetzt, wo die glänz endschwarzen Beerm tote große dunkle Augen dämonisch aus dett Blattwinkeln hertrorirffaueu, äfft sie jedermann aus. Dann wird sie auch unseren ktetwen Näschern gefährlich, die gent durch die Milder stretfen und dabri alle Früchte, die der Herbst spestdet, avgl^ z-u MuAe führen. Belladonna enthält ein starkes, rasch wirkendes Mst. Darum, ihr Kinder, Vorsicht vor der „schönen Dame". ** Die Zeiß Welt-Wunderschau veranstaltet am Samstag, 9 September. 8*/4 Uhr, tnt KolosseuMiEafo Leib> ihre Er- öfsnungsVorstellung. Wir zitieren lsterzu nne Bestechung der „Braunschnnügischeu Äandeszettttug" Braunstbwerg, wo die Münder- frfxru zuletzt in den Saakbau-Lichtspielen gacherte. Das Blatt sagt u a - In den Saalbau-Lichispieleit bringt die neite Svielivoche etwas gattz außergeivöhnliches von beso,rderem Retz. Eine jugrtte- lichc Sfolgerin belebt in bühnenwirksamen Mlderit mtt einem prächtigen Falben die Spestolttätenbühite. Tlnrese H ü ! l e m n n n wird in tver foittmenbnt Zeit die Zugkraft der Saalbau-Lichtspiele sein, denit schon ihr erstes Auftreteit brachte ihr reichen Brifall. der wohl- berechtigt nmr. Die Stimmte ist gnt geschult und von angenelnner Mangsülle. das Pferd, ein hvchedles Tier, besitzt Vorzügliche Dressur, und die ganze Darbietung ist in zeitgemäßer Form ausgestattel, so daß mit Recht von catent erstklassigen Prograulm fitt die lausettde Woche gesprochen werden kantt, das seine Zugkraft tticht verfehlen wird. » ♦* 7 t 4 irr das Geburtstages bei Gvosthertzogin ^, hif Äftiev hfc&mX auf einen Sonntag fftltt, Mt bcr Unterrufet fpi mnvn-acfeenbnt Tage,^lso.M^6.^femhm l. Is., au«. Das heut igsKre'i«blatt Nr. 111 enthält Bekannt. —^unm-n Wer die Vsimml^ung von Werioasiümen. die llrlnulimdt ma uuo mang-weise Berwalttmg e der wild und Hasen, die Amber* ifbnt in verblichen flrtrieberi, die ftmtbilbunntffdmTc, höchst- Jnnk für BaMsevabsälle unb ZaMngLverbot ufm. gegen Rn- D i e Erkennungsmarken' unserer Soldaten Mlh , w -ut »u wenig beachtet. Jeder 'Angehörige sollte wissen. !^. ta.,.,,n,er die Marke seine« im Felde befindlichen Verwandten da dadurch leicht Vettnisjte oder besonders in Gefangenschaft Vera teil! evrnmTtt „erben können. Lasse sich daher jeder die Er- kennuna!m»m»ner seine« Heeresangehörigen utittellen kennnnq Mi cl) t aus die K r 1 e mß g e s a n g en c n. Erhielt * ..ltel, ein Kriegögesangener in Babensha.n (Bayern) einen , : l 5i , oe lbtn»rote« au« der Leimat ungeschickt. Beim Aus. fiel eine Kapsel heran«, die sosert vom Posten an sich 1 m lu b n 3n der Kapsel befand sieb ein Zettelchen. ' rn TrtPlchdeben stand : .Tut alle« und veruichtel die Ernte l" Ls empfehlt sich daher, in der jetzigen Zeit aus die Gefangenen tin wacMam«^^"Ä^^stE'l8SS geborenen Landsturm- . , d , tVacn der Stadt Wetzion miüssen sich am 10. September f v eSS von 8 12 unb nachmittaWl von 3 ('Mn t&iMÄ Matktplatz m Landstiuvnttolle melden. Stehe begreifet. Bon den in diesem Jahre der Pu, i wir Beniimma stehenden Fichten deckrerser können eme.de- AmM M?llen Mt Private abgegeben werde.!. Siehe - r st . i g - r u n a. Dienstag, den ». ff™ 1 '" .inn, vormittag« 10V, Uhr, kommen aus dem Hose de« Zagd wl^ S ft - .'n-irka 2°Ps°rb°,rV°rst.ig°'-. a. ijfo der Versteigerung können nur hessische Landwtrte tcu Landkreis G sichen. Marbach, 8. Scpt- Au« einem Lazarett eine« Kriegs- Krr?r\Ä ää ä ää« ^"deSnackricht wurde durch das Note Kreuz bestätigt. Ußflü - Gö nS, 8. Sept. Musketier hch. M ü l l e r, Sohn wo.' Maurer Milh. Müller, ist verwundet. — Grenadier Wllh. £ h l i), Sohn des Landwirts Ioh. Georg Ohly, verwund^. r Musketier Otto Mai, Sohn de« Wagnermetstet« Anton Mai ^ e^s'k'i'r ch e n , 8. Sept. Dem Gefreiten KurlOestr eich »on hier, im 9. Rhein. Jnf.-Rgst Nr. Ünden in den Kämpfen an der Somme das Eiserne Kreuz rr. Klage »erGefeen. 8. Sept. Am nächsten Sonntag wird X)itt da« seit Fahren übliche Misst on «fest ««halten. x&nti sind Pfarrer Kaiser-Heidelberg und Misstonar Stahl KreiS Alsfeld. go Mücke. 6. Sept Utttevofsizie-r c^oorg Röhrrg, Sohn des Zimmermeisters Röhrig. wurde bet Berd'M mit dem Eckenien ftrdrfr 2. Klasse arusgrzaichnet. — 'Am nächsten SoMrtagkonnen g^Niekretär , P Philipps und Frau geb. Bon, Elfs aus Grüvbrg das Fest der Goldenen Hochzeit beakheri Emselbmes ist es das: «mH der Kutsch«, der die Bvautte-ute fX sSSk Stein aus -Ober-01,men, noch lebt. V Uet-Vieen: 8 Sept- Für tapferes Verhalten vor Lem Feinde erhielt da« Eiserne Kreuz 2. Klasse Musketier «artin y öl s i n q von hier Kreis Lauteckbach vi «Ti he nt ob. st. Sept. D>er vernMte Krankenträger yr. jS t v ck, hat ans russischer G^angenschaft rM de m TÄmsport ge- ÜW*! Nun erhielten feine (fitem durch BeriEtelnng d^Ber- hUn i vom .chriMichen Verein junger Mäncker" die Nachrnfet. datz sich rn DatniHa bei Ki^v befindet^ Mr n Frischborn, 8. Sevt. Zwei tN«dä!chn-lsfeiern für gesattene^Krieger fanden tn letzter Zeit in imserer Gliche statt', die wie galt dem im Westen gefallenen vernnch TatNM' ^ Wasttvirle- W TaMM. dre andere dem thalr-ien Mall.nen. Henrich Weitzel, in dem seine Mfern rhr tw., . Tie Anregung. Darmstädter Kindern m oen herbstferien hier einen ErholUngsanfenthäl t Au ge- N ähren, ist ans einen fruchtbaren Boden gefallen r ettoa W Anmel- 'knrnqen sind bei dem Lehrer erngclaufen Kreis Friedderg. . yf t i .», »i m « Levt. Dem Gefreiten Frist Haas, dem Sohn des hiesigen Landwirts Fritz Haas, ist die hessische Tavser keit« Medaille verlieheit worden. oa AssenheiIN, 8. Sepk. Da« Eiserne Kreut Erhielt der Schütze August B o p p , Sohn des Bäckermeisters ,\nebr ch * op *. Bad-Nauheim, 8 Sept. Dem Dadedirek.or Baurat von B ö h m e r wurde von dem Sultan der KriegSorden vom ( '^^"Bv d" N^ailtheim . 8 Sept. DieherMEgen^nGrsolge bü* Aab^Nattbeim. da« meltbekannte, am Tanns aolegMe Bad. f et seine BchichevM cmch,m diesem Gommer wieder aus eine im Anblick aus die Krtegszeit sehr beM- WäwSÄMÄ?" dankt Hum Bhlf hauptsächlich der ssvotzm 'Menge an KoUensäu«! bic feine Salzguellen enhalten X-veie Quellen bqiiven au.nrd^n eine natürlich« «Mm*, dir mit jener des menschlichen Wrpers vollständig übereinstimmt, und die Aerzte können sich, da sie .lus^ tzvvhl unter 12 verschiedenen Sorten von Bädern Habemden .kfekiftkn nothoiogisSM Ein^lheiben imd Sbtrww und Dulsstbrungen anpassen. Die aunstim vttlMrrung der Bäoc I in Füllen von .Herzkrankheit,m, Muskel- mid ?benmatismus, ^icht. Rückenmark-, yfervm und FrMnleidrtt iist ük.ermi- grost und überraschend. Sie wird noch unterstützt durch Ine Trinkkur und den Gebrauch zahlreicher neuzerttecher.-^rmitM. Mic aUmm um diese geil, sind auch letzt 1 meder, gerade f An hnt Ä Xnflfn m viele Kurgäste eiugetrosfeu du- die Bvrzlla.' einer - Bad-Ran Heimes- herbsll'ur "kannt haben und !»u Mtzen Een. U a. loeilen Wc VMzessin Friedrich i?eoLol ft non Prmsten mit ihrem Sohn, dem .^^Kzen Friedrich Brimlellin Henriette voii Schleslvig Holstein und tin Äeuimnt m Kur hier. Der herbst ist hfer Ta«« j?*it irrWeWe-lten Pall ititb Wald leuchten in bunter KÄt SSW«* x ää« mVi (reitn-i uitb ' ’mboit m«k v°>> iilpr, tw anl-mtfli. 17« «fhjfjt EN-ri'k *• ffl B (, • v* t) • 1 m , «■ ©«Pt. Otifl® “PI' her Soh!, des OTct,««» dcinrich 5)«,enbnA, erhielt »uwft M< f m fte Z«pHtmtlMibaUto unb b.,«i. hnl »'1«'« "«“* '■ ML, Z\ tlniaf« tanen wurde Ihm tu den Irtiroett« Slrtmrlen im vilen Badilche Verdienstmedaille verliehen. Kreis Wetzlar. ^ Wetzlar, 8 Lepl Mil MW Memen Kreus2. Kl. oii4'Teaevfuie* mürben: ?^4efeili«oebel Kapv, Zick .stnck Nr. , aus Wetzlar, KriegstteiwlllMr Untervffmer Fert». Meister. R-es.-Jus.-Siegt Nr. 1 l8. ans Wetzlar und llntewssrzier Peter Scherer, Zu s.-Regt. Nr. 238. aus Braun st ls. Wa. 2lstlar, 8. Sepl. FÜi da« Valcrland ,st gestorbcil Kanonier Ernst h ü t h e r , Feld-Artilleiie-Real. Nr. 248. 6. Westlar. 8. Sepl. Unter dem Vorsiste de* Landrats Dr. Sartorius fand am Montag vormittag Im Hotel Kallwasser hier eine V e r s a m m lung v o n V e r t r a u c n « m ä u n c c n, die die Werbearbeit für die b. Kriegsanleihe in den einzelnen Gemeinden übernehmen, statt. Hessen Nassau. js Marburg, 8. Sept Die. Wertzuivachssteuer. die vor einigen Jahren, naehbr.m bei weitaus grösste Teil der um die ©tobt liegenden B-aiigelaudeflücheil ihre Ergeiitümer geiv-echselt hatten, hier- sritmv der Stadt zur Einfübcuiig gelangte,, ist letzt wieder in der Stodtverordnetenversammlung Gegenstand e,„gehen der Erörterung. Der Magistrat 1 k, t, weil der Reichsanteil von 5V Prvstiit der WertziNvachssteiler nicht mehr er-hoben wird, zn^dem Anteil vou 10 Prozent, der voll dem i&Ctm der Steuer der platzt zusliestt, beantragt, den gesetzlich znlässigen Höchstsatz von 100 Prozent als Zuschlag zn erheben, t^gen d^,en Vorschlag, weleher »War die bisherige Wertzuwachsst'Nler >>w l.0 Prozent ermedrilgt, hat der hiesige Hans- und Grundbesitzer-Verein scharfe Stellung genommen, weil sich herauSgestellt habe, dafe die Wertzuwachssteuer erstens wenig einbringe und zweitens du' geschäftliche Entivickelung der Stadt int fealjcit Grade hemme. Dü Ordnung ist nun,.nachdem sie in einer früheren Stadtverordnetensitzung vorlänsrge Genehm, gung gefunden, gestern nach langer Beratung dem Finanzaussmust znrückgegehen «worden. In einer ^^ren Eingabe desselben ^ rnns wird die Nnterstütz'ungi der Eingabe deutscher Städte an den Bundes rat betretend die Abselmsfimg der Besitzwechselabgaben bei Zwangs Versteigerungen gewünscht. Ein Antrag, das Ortsstatut betreffend die Beschäftigung im.hmidelsgc"werbe dahin abzuandern, dast sonntags mir van. N 1 Uhr verläuft werden darf, wurde ab gelehnt mH der Begründlmg. das; solche Bestimmungen nur Zweck hätten, weim sie gesetzlich überall eingeführt würden. . r». Biedenkopf. 7. Sept. D,e dieszährlgen Verb t- s e r i e n der Schulvevbände Biedenkopf. Gladenbach und Nodhcim sind auf die Zeit vom 2b. September bis N. Oktober sosigeskst. ^-Frankfurt a. M., 8. Sept. Zur rascheren »e r g U g der noch Mi Bereiche von Grost-Frankfnrt vorhandenen G e re de selber hat die Stadtkämmerei ans Anweisung de« stellverteetenden Generalkommandos des 18 . Armeekorps die Landwirt- der Vorort- gemeinden Berkersheim, Boname«, Eckenheim. Hausen. Ginnheim. Praunheim und Niederursel beauftragt bei Vermeidung von Zwangsmastuahmeu da« Getreide sobald als irgend tnnlich ein- fahren zu lasseii. ^ ^ ^ . . .. . Frankfurt a. M., 7. Sept. D.o Inhaber der vor kurzem polizeilich geschlossenen Delila e se n h ft n b l u N g in der Schillerftrasst, J^crr und Frau Asb ach sieb. Thomas, haben in kurzer Zeit bei einem hiesigen Bannnstttut die. Summe von 400000 Mark deponiert. Man sieht also, lote schnell man in diesen Zeiten reich werdest kann, wenn inan nur fein „(Geschäft" versteht, und sei cS, daß man P s e r de- wurst für feinste Thür in ger Zervelatwurst ver Drt«»h»tm a. 3J1., 8. ®» 0 |. 3« einer Meflflen ffaMR wurde» fltofK M «t a l l d! i b st « h ° v'deckt. <*»« •« wohnender Arbeiter wurde nl» Dieb uberluhrt »no veUiattct. Der Wert der gestohlenen Metalle geht in die Tausind«. X. Hanau, 7. Seat. Einen schrecklichen Tod fand in dem untersränkischen Orte Maroldsweisach der 16jährige ^lembrecher Zehma u n. Jnsolge eines Fehltritts stürzt« er in dtV Basalt- gruS und verschwand. Nach langem Stichen- wurde er e r ft t cf t Es ch Wege Q. d. Werra. 7 Sept., In den Dörfern bes schiss und ©ton! und ein l)ifcb|cl>cr blutiungei* Leutnant ,m »offen El.es iihl fviiuu Würde, kommt au Bor» und übernimmt aas Kommando Über das Schiff, das er zunächst mit einer muten MnVLfU und hinterher mit einem kräftigen Pokerspiel rinwtfei Inzmiicben aber beginnt die Durchsicht be, Pässe und die Prüfung ver Reisen den und bald heisst es. das, Frälstein Beveridge nm-gefm-b^-b werde Die Dame ,nachte aber aus ilwcn Ansichten ga, kem Vem- „Jch bin. „so erflärte sie srauk Mid frei,"eittschieden tzeutschtteunv- lich darum aber iuxtz 'lickst notivendih antieiiglisckl' D»n- lugcuv- liche Lcmtiianl ioac offenbar durch diese Befemttnis etwas ü1«r- rastfet, meüitt aber mit Würde: ,^Ick> nuig es, ivenn Lenke ihre N.'eimliigen lstlben. und übcrliest die Amerikanerin emstmeilen einer Dmne z-ur kürperlickK" Nnbersuchuilg. M,s> Rat) kehr« also wobl oder übel zum Zustande ihrer llrotfccninuüter Eva zurück nur die Strümpfe liest die Nfoutrollbamc passuren. nachdein sie sich durch Befühliing der Beine ihre>> Opfers davmi istK'rzeugt hatte i ,,/ _ oi i. Oj.Jii.liii.« S)4i«tv«'»K am* (Wh nII 11rti nun ^.iuuuumi 1 <,um 1 V : ; v r . r. dast diese durchaus ..eckst" seien. Aber Kchufem «ssvertzB ömo« mm einmal das ganz besondere Interesse der Herren Engländer "letzt !aiu der Kommandeur von Kirkwall selbst an Bord, um inr viril au teilen, dast sie ihm von Amerika als „verdächtig" gemeldet worden sei. Er sagte ihr: „Eine so hübsche und tntVlljflfutf Dame wie Sie würde eine allsgezeichnete Spionin im Drallste der deutschen Regierung abgeben." Dies zlveifelhafte K'onwlimmt kown« Fräu lein Beveridge mir mit der entschiedenen EMürlMg ertrndern. das; sie leine Spionin sei Daran knüpfte sich nun, ein recht bezeich- neildes kleines ^sprach. Der Engländer fragte die deutschfreundliche Mist Rah. ob sie sieh denn darüber klar geworden sei. vatz Teilttch- laub, wenn es in bi-efent .Miege siegen sollte, fortab die Wett regieren würde. ..BiSIier fsv fügte er mit englischer Be,cheide.nhett hinzu, haben wir die Well regiert, aber wir haben lebenrwinn so nnbegren»« Freilxit gewährt, dast nieiwand empfand, datz me Well unter britischer .i?errschvft stand." Aber lnermck erlstelt der englische Offizier von der schlagfertigen Amerikanerin eine iiner- loartete und unwiderlegliche Antwort: eä schiene u)r so, versetzte st.pl st Rav, dass sie das. was der Engländer sage, eben zu fühlen bekomme, und wenn er eine neutrale Frau von einem neutralen Schisse entferne, irnil sie nach seiner Ansicht hübsü- und irckelli^tt sei. so «könne das in den Vereinigten Ernten ente ganz 'W^te Mil klärung über die sogenannte Freiheit der See abgeben. Der Engländer Mllstie sich dieser resoluten Dame ge^niÜber offenbar nicht recht.zu helfen: mUmer wiederholte er, die ^aäi« sc, ernftunvdte bübsche Ameriraneriii eine schwere Gefahr Je offener sic sprach, um so bedenklicher wurde sie ilstii al»er schlieMch konnte ers'M doch nickst entschliesteii. Oitfrf lter wwer let^S ReA zn entführen und jestzujeizen imd so liesr ! tu das Land ihrer Wülische fahren. So kam die dentschfreunfeltme Amerikanerin glücklich in Teu!sckstand an._^^ Univevsitäts-Nachvichten. Fra n kfu r t a. M., 8. Sept. Der ordentliche Profefsvr von der rechtsnissensckmM'chm Fakultät der hiesigen Univergtät, Dr G. K'iittncr, warf sich am Mittivoch infolge lwcharadvger Nervosität vor einen Zug der Berliner Stadtbalm. Er wurde dabtt so schwer verletzt, dast er in der vergangenen Nackt im Zentner Krankenhai.se St. Urban verstarb. Professor tuttnrr, her dnTOcr von .18 Jahren erreichte, galt als nne der ersten Autoritäten aus dem (VVcbiet des Bürgerlichen Recht«. Flir das nächste Winterdall" juhr hatt e er Vorlesungen über den „Zivilvrozep" angeknndrgt «l-chNche Nachricht«». 2 »raelitijchr kel>gioi>»«emrinde. wottc»dic»jt t» »cr ry»aa«ac -«nlaae). Samstaa, h c » 9. ® c p t e m b e c 1 9 1 6: Vorabend: 7.:»» Ul)i-. — Morae»«: H.»0 Uhr. Predigt. — Abend«: ».«5 und 8,40 Uhr. fr W«CVt viele» 'J.'ieboltDIcuii- m dem verqauaenen Sommer'» der (Sv trag gut Freilich »»* M* Qualität de« neun, ±015>. ncuÄ^u er sich in den Karpathen die Füsie ertz>vonbmtte und tn m Lamrett g)tr >8ll auf dem reformier ton Krcchfe'f lEtfet wovoei, sei Allen Todesim-ldrmgen zum Trotz beßnde \ fufe aber Gerhardt immer inxfe am Leben towfebem Onn bnMiijfe W Hälfte abgeimniiiren ivar. kam er rn vre ^telleEsto dc-r hfesigen KriogSflirjovge und tvat auf dereir Bernrittsimg bet Scknchma.ck)tn.' meister MtthaN ljier in die Lehre . . , . . . ro Ans Nassau, 7. Sept Bon cheleri Üandwirfen wnt> gc-genwärtig über' die rumänische ft 1 c i e geklagt. Dft schlauen Rumäne, haben uns dabei, wie es scheinst tüchtig ü,^ W f bauen; denn ihre M«fe enthält nach dem Guferckchen eines ^andel^ Chemikers etwa 10 v.D. RoWafm. 0.38 v.^i. Mnevalstoffe, ?> t M öbSb: dos übrige ist gute flirte. Mn buchen mnbjn, wie die letzten Creigmfse gezei.ck liaben. bei ^lfen NlMÄnVchm Ge schäften dabei sein. Trotz der V'nmreinigung stellt die Aeie aber noch ein bvanckibckres Fntterntttte! dar vev,nNchteO. Kitt Kisenbühuttufftll. Ballenstedt. 7. Sept. (W. B.) Bei der Einfahrt in den Stadtbahnhof Ballenstedt entgleiste heute mittag 1'/. N r der Personenzug «3Ü QuedlinbUrg-AscherSleben. Zwei Wagen stü! ten um, drei Wagen entgleisten Der Quartaner Schneider an« Ermsleben wurde getötet »Einige ^ahrgcksie verletzt. Die Strecke ist vorläufig gesperrt Ein v"ftzug au« swlberstadt ist anwesend. Die Entgleisung erlolgtc ^"der Einfahrt«, weiche, die von der Aiafchine und dem ersten Wagen äU'cklich passiert ~ IMph Ulli ein Nebengl wurden * Wie eine beutftf), rrnnbltAc 3lm c r I tn «rt < n „ach Deutschland durchs m Li) m im> rfw 111'b flfliirlw jm'M ®n«(ttewtln, vi>- ls"« durch vahofttm »Vhuntni» Ihrer entschlebemu Sl>mr»>hic skr DeuN«»l9nb unb gutk Sache erfreut lm' Iitn-tf mjW ’JTL. ffi?" SS1S jveimat fle mellk- birt gro>»' fämvfeuW ..Volk m Not e, sich m vaüsc sehe» »ub l.eobachln,. »>>b so s-IMim sie M «» «« £ S 5 Ä äJBi-. ümä, fe, Amtlicher Wetterbericht. Oefscntlicher Wetterdienst, Gtetzen. WctterauSftchten in Heften am Sam«tag, den v. ^ept. 1S1« Heit er, trocken^ tagsüber warn,. , > Letzte Nachrichten. Zur Erobenma von Tutrakan. Berlin. 8 September. Ver inÜftärisckv Mlarbeiter der ,.Bett. Morgen post" schreibt Die m i 1 1 t'ü ris cke B e den tun g ^utrafanS besteht haupftächlicki darin, dast hier eine von Bukarest simrmeni>- Bah" endigt, ^jlf der starke v,manische Truppeu auö dem Innen, des Landes heraugettttnl wetzen! il>nfn hätte man nutet dem Schutze ber FesttmgMverke nach lle^r sct-reimug der Donau gegen die linke Flanke dm ^'ck^lnckgaris^ Offen sine iwrstosptt kckmen. und diese Gefahr nmsitc MnEtbe seitigl werden. Äeü ist durch die Eroberung des nunmehr gesehen, denn ja stoub,-! mar Am Tl-molng »rnrtx- eiM «hnllchr U<-I>rn-o chlln<- b«' -lnssum'-rlm ber Uiui-r-iruuWKibu Wltett, b» an brr lkMailo-i a 4 l^rft-u bat «almlmf ocrtoljen n»!IIUii V'™ 1 .,uffbbru«c 160 «am, A°i brr Tbglrxrn- ^ Prwatmimihus mrb nn grohar guchlsfsan« Mbrlun«» No »Ut 'Hlitnnlrmr bot Drürkl-bargor bimtou. Keine Mavtlifatlan in »rlechenlanv Pari,. 8. Lepl. Doa ..Agoiico ^tabio" montiert bor qrlechische ffrtortmuimfi« ba« weri^t »" N-vorstl-henbon Mobllisaiivn boo grlartnsohnii Mtt Irenbürg und anderer landen sich tvkifer dornntt' sLZJu Snat-w« ferner dir Antzferttmmg etn-e-i Dekrets KÄ7o7 bn. ln, kWh bor ö-oiem "*Z Z Äff Ä> fr ^ , CnuWt ui' .Hnrtl Man -«OMt mtt omor ilHmWtoi» Mehreinnahnee vvtt 17 Millnmril Litt. BestandsanlDaliine n. Anmeldung ansländischer Wertpapiere. Die vom Bundesrat erlassene Verordnung schreibt die Aufnahme und Anmeldung nach dem vor. Stand 30. Sepiemiaet* I96S Wir sind zur Erteilung von Auskunft und Beratung gerne bereit. Giessen, 7. September 1916. 8388V Ohne Bezugsschein zu haben! Hosenträger Bank für Handel u, Industrie (Darmsfädiep Bars!«) Niederlassung Giessen. GitWrÄaKMl. ®ur<^ das dankenswerte Entgegenkommen der Stadt ist auch im kommenden Winter eine Spielzeit unseres Theaters, beginnend am 10. Oktober ermöglicht worden. Vorgesehen sind wiederum zwei Abonnements, am Dienstag und Freitag, zu je 15 Vorstellungen. Die Preise sind dieselben wie im vorigen Jahre. An die Bürgerschaft Gießens ergeht nun der Aufruf, durch zahlreiches Abonnement das Institut erhalten zu helfen, das uns allen lieb geworden und da» in diesen ernsten Zeiten nicht nur eine Stätte der Erbauung, sondern auch em notwendiger, gerne ausgesuchter Sammelpunkt aller Kreise sein soll Mögen alle, denen das Gießener Stadttheater schon frohe und erhebende stunden bereitet hat. bedenken, daß durch Unterstützung des Theaters auch unseren geschätzten Künstlern em entsprechender Wirkungskreis erhalten bleibt An d,c Abonnenten der letzten Jahre sind bereits Karten versendet worden, auf denen sie über ihre Beteiligung am Abonnement sich erklären wollen. fürHerrenu.Knaben in vielen verschiedenen Arten, zu 3.50 2.50 2.00 bis 1.00 Mk. 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Der Preis für bic Welle betragt 30 Pfennig und ist bet der Bestellung entri-Sten Eine Erheb..,.- des Preises kann »ich f^at" ","?dn^,Di° Lieferung er,olgt frei vor das Haus, Wei aer als 5 Wellen werden nicht abgegeben, auch kann eine Gewahr für die Lieferung von mehr als so Wellen ^nicht übernommen werden. 6391B Ön den Wagen der städt. Strafienbakn nnn-hr« feiern L 31 * U0U » 1916 Ä&Ä&iS £^^**?W** l Damen- M)UÖ und eine Wickelgamasche, 4 Hutnadel!?uud^ Zwicker' D e.ob.gen Sachen können auf demBureau bettSht Elektrizlratswerke und Strafienbabn j!^k„!baa oer nadt. mer Nr. 4, in Empfang genoLn wtvtT^