Kr. 208 Der Sietzerrec A«ztt-«r erscheint läßlich, außer Sonntags. - Beitagen: i'iiTinal wöchentlich tzietzenerZMi-Menttätler; z,vermal wöchentl.Kreis- b«attffrr-en Kreir Gießen ^ (Dienstag und Freuag): zrvennal monatl. £anö: ^irtschafLiche Zeitfragen oernlpvecf) - Anschlüsse: birdieSchrittleitungllL Verlag,Geschästsstellebl Adresse lnr Drahtnach- richten: Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen ^ *üv die Tagesnlmnner Ins zunr Abend vorher. Erstes Blatt M. Jahrgang vienstag, 5 . September Mö Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oderhessen Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'jchen Univ.-Vuch- und äteindrnckerei R. Lange. 5chrlftleitung. Geschäftsstelle und Druckerei: 5chulstr.7. ^ezugSPrel^. monatl. 90 Pf., viertel- jährl. Mk. 2.65: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 80 Pf.: durch diePost Alk.2.^Ä Vierteljahr!. ausschl. Bestell^ Zeilenpreis: lokallbPf., ar-sio. 20 Pf. — Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Gerichtssaal: Fr. R.Zenz; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen, Eine große gewonnene Schlacht an der somme. Deutsch - bulgarische Schläge Wischen der Donau und dem schwarzen Meer. (WTB) Großes Hauptquartier, 4.September. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Die gestern früh einsetzenden englisch-französischen Angriffe int Sommegebiet haben zu einer Schlacht größter Ausdehnung und Erbitterung geführt. Mrdlich der Somme spielte sie sich auf der annähernd 30 Kilometer breiten Front von Beaumont bis zur Somme ab. Trotz wiederholten feindlichen Ansturms beiderseits der Ancre und besonders auf Thiepval und nordwestlich Pozißres haben unsere braven Truppen unter dem Kommando der Generale von Stein und Freiherr Marschall ihre Stellungen behauptet, durch schnellen Gegenstoß vorübergehend verlorenen Boden bei dem Gehöft Mouauet (nordwestlich von Po- zieres) zurückerobert und dcmFeindedieschwer- sten Verluste zugefügt. Weiter östlich hielt unsere starke Artillerie den Gegner in seinen Sturmstellungen nieder: erst nachts gelang es ihrn, im Foureauxwalde vor- zubrechen. Erwurde zu r ü ck g c schlagen. Nach eirrem allen bisherigen Munitions- einsatz übersteigenden Vorbereitungsfeuer entbrannte der Kampf zwischen G i n ch n und der S o m m e und wütete hier bis in die späten Nachtstunden fort. In heldenmütiger Gegenwehr haben die tapferen Truppen der Generale von Kirchbach und von Faß- bendcr dem in die völlig zerschossene erste Stellung eingedrungenen Feind jede.t fußbreit Bodens streitig ge mach t und in ihrer zweiten Verteidigungslinie dem Stoß Halt geboten. Guillemonr und Leforest sind in der Hand des Gegners. Süd lichde rSo mme ist es, abgesehen vom Abschnitt südwestlich von Barlrur. unsere Artillerie gelungen die Durchftihrung der französischen Airgrifft zu unterbinden. Die bei Varleux zum Angriff ansetzcnden Mäste wurden blutig ab gewiesen. Rechts der Maas sind Angriffsversuche der Franzosen gegen das Werk Thiaunwnt und südöstlich von Fleury g e - scheitert. In der S o u v i l l e sch l u ch t wurde nach sorgfältiger Vorbereitung ein in unsere Linie vordringender Winkel der französischen Stellung vom Feinde gesäubert: elf Offiziere, vierhundertneunzig Mann wurden gefangen genommen, mehrfache ftindliche Gegenangriffe abgewiesen. *. In der Nacht zmn 3. September haben Heeres- und Marine-Lustschiffe mit beobachtetem gutenErfolge die Festung London angegriffen. Eines unserer Schiffe ist im feindlichen Feuer abgestürzt. Im L u f t k a m p f wurden am 2. und 3. September im Sommegebiet dreizehn, in der Champagne und an der Maas je zwei feindliche Flieger abgeschossen. Haupt- nrann Boelke, der feinen 20. Gegner außer Kampf setzte, die Leutnants Leffers, Fahlbusch und Rosencrantz haben an den letzten Erfolgen hervorragenden Anteil. Durch Abwehrfeuer sind seit dem 1. September im Somme- und Maasgebiet vier feindliche Flugzeuge herunter^ geschossen. Am 2. September haben ftanzösische Fliegerangriffe im Festungsbereich von Metz unerheblichen Schaden angerichtet. Durch mehrere Bomben auf die Stadt Schwenningen wurden fünf Personen verletzt und einiger Gebäudeschaden verursacht. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Mit einem vollen Mißerfolg fürdie Russen endeten ihre gestern westlich und südwestlich von L u ck wiederholten Anstrengungen. Nördlich von Zborow hielten unsere Truppen den zurückgewonnenen Boden gegen mehrfache starke russische Angriffe. Front des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl. Oestlich und südöstlich von Brzezany dauerte der Kampf an. Oertliche Erfolge der Russen sind ihnen durch Gegenstoß wieder entrissen. Die Säuberung einiger Gräben ist im Gange. In den Karpathen wurde das Gefecht südlich von Zielona fortgesetzt. Russisch? Angriffe südwestlich von Zabie. im Maguraabschnitt und nördlich von Dorna Watra sind gescheitert. Balkan-Kriegsschauplatz. Unter erfolgreichen Kämpfen rücken die deutsch-bulgarischen Kräfte zwischen der Donau und dem Schwarzen Meere weiter vor. Bei Kocmar (nordwestlich Mobric) warf bulgarische Kavallerie rumänische Infanterie in Unordnung zurück und nahm zehn Offiziere, über siebenhundert Mann gefangen. An der mazedonischen Front ist die Lage unverändert. Der erste Generalauartienneister Ludendorff. * * * Ein sinnverwirrendes Kriegsspiel von ungeheurer Ausdehnung hat sich entspannen: nur der in die Dinge ein- geweihte Fachmann wird dabei Zwecke und Einzelheiten gegeneinander abwägen können. Wir wissen nur soviel, daß die Entscheidung nicht an einzelne Tage, sondern an Wochen, vielleicht Monate gebunden sein wird. Und wir verstehen es jeden Tag besser, warum unsere deutschen Meister Hinden- burg und Ludendorsf an das Schachbrett berufen worden sind. Die großen Würfe an den Ostfronten upd auf dem Balkan stehen im Vordergründe. Dieses auszusprechen mr- gesichts der Meldung unseres neuen Generalquartiermeisters von der „Schlacht größter Ausdehnung und Erbitterung" aus 30 Kilometer Fronbreite im Gebiete der Somme mag zunächst befremdlich erscheinen, allein im Westen haben vor- läufig im großen und ganzen die Franzosen und Engländer die offensiven Absichten beibehalten, während es sich für die deutsche Heeresleitung wohl nur darum handelt, die Kräfte dort so abzuwägen, daß mit nwg.^ sichst geringem Aufwands unsere Front gehalten werden kann. Das ist in der neuen Schlacht nördlich der Somme geschehen! Wir haben erfolgreich standg^halten. Lndsndorff spendet den tapferen deutschen Truppen, auch denen, die an einer kleinen Strecke etwas zurü,ckweichen mußten, hohes Lob. Er ist mit Hindenburg von dem Stand der Dinge befriedigt und weiß, ob und wo jetzt die freie Faust am kräftigsten geschwungen werden kann. Ist: es an der Dobrndscha, zwischen der Donau und dem Schworzen Meer, wo unsere Brüder, Schulter an Schulter mit den Bulgaren, den ersten glänzenden Schlag gegen die Rumänen geführt haben? So freudig und gehaltvoll die Meldung Ludendorffs darüber klingt, so bedeutungsvoll die Gesangeru- nahme von 700-.Rumänen erscheint — mehr noch fast ergreift uns die amtliche 'Meldung aus Bukarest, daß der Feind auf der ganzen Grenze in die Dobrndscha eingedrun- geu sei! Das klingt schon wie ein Hilfeschrei. Er soll wohl besonders die Rüssen auf die Deine bringen. Denn in der Dobrudscha wird das 60 Kilometer breite Tor nach Kon- stantinovel endgültig verschlossen und vernagelt. Bulgarien erobert sich zurück, was es nach den Balkankriegen an den heimtückischen Nachbar verloren hatte. Noch wissen wir nicht, wie stark die russischen Hilfstruppen sein werden, die auf alle Fälle in den dortigen Kampf eingreisen werden, denn es ist russische Tradition, in den Balkankriegen gerade die Dobrndscha als Einfallstor zu benützen. Allein sie treffen auf kriegserprobte Heere nicht allein, sondern auch, in den Bulgaren, auf ein Volk von Kämpfern, das in der Glut des Hasses seine Waffen gestählt hat. Das bunte Vötkergemisch, das die Dobrudscha bewohnt, wird einen Krieg von größter Erbitterung schauen: die Soldaten des Königs Ferdinand werden dessen glühenden Ausruf zur Rache und Entgeltung im Herzen tragen. Die deutsch-bulgarischen Vorbereitungen datieren sicherlich nicht erst von gestern. Das beweist der schöne Erfolg deutscher Seeflugzeuge, die an der Küste des Schwarzen Meeres die Angriffe zu Lande unterstützt und den Schrecken des Feindes vermehrt haben. Die Hafenstadt Konstanza wurde beschossen, und russische Kriegsschiffe unu> den erfolgreich durch Bomben angegriffen. * * * An den Gestaden von Hellas verhüllt noch der Qualm des Abbruches, den sich das unglückliche .Volk durch die Fremdmächte gefallen lassen muß, jede Betrachtung und Aussicht. Die Entente ist einen Schritt weiter gegangen und hat die Kontrolle über den Post- und Telegravhenverkehr völlig in ihre Hand genommen. Mt der von ihr versuchten Revolution gegen das Königshaus ist es offenbar nicht recht vorangegangen. Fetzt können die englischen Lügenflieger in der Welt die Mär von einem neuen Bundesgenossen der Entente verbreiten. An der tatsächlichen Hilfe, die das griechische Heer Herrn Sarrail leisten würde, sind unseren Feinden wohl selbst einige Zweifel erwacht. Reuter kann nicht verschweigen, daß die griechischen Soldaten in Westmazedonien ansangen zur bulgarischen Armee überzugehen. „Daily Ehronicle" meint, die griechischen. Truppen seien alles andere als für eine schnelle Aktion bereit. „Daüy Telegraph" läßt sich, aus Athen melden., es bestehe eigentlich gar nicht die ?lh- sicht, Griechenland zur Mitwirkung zu zwingen, und in der „Adopning Post" ist zu lesen, es hänge von dem nächsten KäiegS- vat der Alliierten ab, ob die Beteiligung der Griechen wünschenswert sei. Offenbar ist da ein Umschwung der Ansichten emgetreten. Man will den König Konstantin zwingen, die demobilisierte Armee wieder auf Kriegszustand zu bringen, aber man fürchtet dann für die Wahlen des Herrn Benizelos. Tic einberu jenen Reservisten kommen wieder unter den Einfluß dcutschsrundlicher Vorgesetzten! 95 Prozent der griechischen Offiziere sind deutschfreundlich! Man kann sie nicht absetzen, nicht einsperren. Sonst ist die Arme-? ohne Führung. Weiter, man möchte den König zur Abdankung zwingen, aber man weiß, daß er das Haupt einer wirkckch schlagfertigen Aruree wäre. Fälft das Haupt, so sind die griechischen Trupswn unbrauchbar, wie sie es vor den früheren Bälkankriegen waren. Nur König Konstantins hervorragende Feldherrneigensckmften haben aus dem w enig tapfereir und widerstandsfähigen Material das geschaffen, was sich im Kriege von 1912 überrascheuderiveise als tüchtig erwies. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien. 4. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wirk» verlautbart: 4. September 1916. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Front gegen st! u m ä n i e n. Vortruvpengcplankel. Artillerftfeuer. Keinerlei Aende- rung der Lage. Heeresfron tdesGeneralsder Kavallerie Erzherzog Karl. Die Russen setzten ihre Anstrengungen, den Widerstand der Verbündeten in den Karpathen zu brechen, Tag und Nacht fort. Es kam an zahlreichen Punkten zu erbitterten Kämpfen. Die Anstürme des Feindes wurden durch Feuer oder in Bajonett- und Handgranatenkämpfen abgeschlagen. Kleine örtliche Erfolge, welche die Russen südwestlich von Fundnl Moldowi und im Gebiet des Tartaren-Passes errangen. wurden durch Gegenangriffe zum großen Teil wettgemacht. Der Feind erlitt schwere Verluste. Auch südöstlich von Brzezany brachten dem Gegner seine verlustreichen Angriffe keine Vorteile. Um ein kleines Grabenstück wird noch gekämpft. HceresfrontdcsGeneralfeldmarfchalls Prinzen Leopold v o n B a y e r n. Nördlich von Zborow und Mischen Swiniuchy und Szest wow in Wolhynien scheiterten neuerlich zahlreiche mit großem Massenaufgebot gefiihrte Angriffe des Feindes. Italienischer Kriegsschauplatz Keine besonderen Ereignisse. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Oestlich von Blora (Valona) wurde der Vorstoß der Italiener völlig abgeschlagen. Der Feind mußte auf das linke Vojusa-Uftr zurückweichcn. Alle unsere Stellungen sin> wieder in unserem Besitz. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f e r, Feldmarschalleutnant. * * * Erfolge unserer Seestugzeuge. Berlin, 4. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Deutsche Seeflugzeuge hüben am 3. September Hafenanlagen, Kornspeicher und Oelbehälter von Constanza, sowie den russischen Kreuzer „Kagul" und vier Torpcckwbootszerstörer ausgiebig mit Bomben belegt. Es wurden gute Erfolge beobachtet. Alle Flugzeuge sind trotz heftiger Beschießung zurückgekehtt. Der rumänische Bericht. Rumänischer Bericht vom 2. September, 7 Wr. früh. An 'der Nord- und Nordwestfront dauett der Bmunarsch unserer Truppen an. Wir eroberten Beqge Alion (2 Kilometer östlich von Orsova) und Tronic i Kilometer nöiülich von Orsova), wobei wir 9 Offiziere und 645 Mann gefangen nahmen. Tie Eisenbahn nach dem Mutatale ist südlich von Csik Szereda -unterbrochen. Iin Kronstadt erbeuteten wir bedeutende Mengan an Nahrungsmitteln aller Art. — An der Südostfront griff der Feind unsere Grenzposten zwischen der Donau und Rachman-i Ischiklar südlich von Silistria an, er nmrdc aber zurückgeschlagen. Feindliche Schisse und Posten am Tonauuscr gaben einige Schüsse aus Giurgevo und aus unsere Posten ab, ohne uns Verluste Zuzufügen. Vom. 3. September, morgens. Nordfront und N o r d w e st f r o u t. Nach ziemlich lebhaften Kämpfen besetzten wir die Ortschaften Boreszek und die Höhen westlich der Stadt. Wir machten vier Ofsiziere pnd 150 Mann zu Gefangenen. Die bewohnte Gegend'von Sekelr in Harmoszek ist vollständig von uns besetzt. S ü d s r o n t. Ter Feind hat die ganze Do brudscha- Grenze überschritten. Südlich Bazargie :vnrde der Feind zurückgeworsen. An den übrigen Fronten dauern die Kämpfe an. Der Gegner beschoß I s l a z u und C a s f a t. Drei feindliche Wasserflugzeuge warfen Bomben aus Konstanza. Mehrere Kinder und Zivilpersoneir rviurden verwundet. Der Vertrag zwischen Runränien und der Entente. Bern, 4. Sept. (WTB. Mchtamtlich.) „Giornale d'Jtalia" meldet aus Petersburg, die Verhandlungen der Entente mit Rumänien seien am 4. August mit der Unterzeichnung eines Vertrages mit Bratianu und durcl) Vertreter des Vierverbandes abgeschlossen lvorden. Rumänien bäbe sich verpflichtet, 14 Tage nach der Wiederaufnahme der Offensipe gegen Saloniki zu marschieren. Griechenland. Athen, 4.Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Griechenland hat die Forderungen der Entente in vollem U m f a n q e a n g e n o m m e n. Die Kontrolle über Post und Telegraphen hat gestern begonnen. Berlin, 5. Sept. Die Entente übernahnr, Nne aus Atheir berichtet wird, schon am 3. Septlchnlber die Kontrolle über« der: gesamten Po st - u n d Telegravhenverkehr. Alle Nachrichten von. dort sind iirfolgedessen so abgefaßt, wie es ihrem Interesse entspricht. Laut „Berl. Tagebl." habe der König von Griechen- l a üd den. Gesandten der Enterrte erklärt, daß er durch das Auf- ttwetgn ^Rumäniens veranlaßt sei. die Richtlinien der kimftigeN griechischen Politik zu ändern. Die stlnsicht bestelle, daß der König dies mit Kaimis zusammen tun lverde. Verschiedenen Blättern zufolge bezogen sich die Bespre.chu.ngen der Gesandten der Eirtmte mit dem König von Griechenland auch auf die Aufnahme einer griechischen Anleihe im Betrage von 920 Mllionen, ferner auf Griechenland zu. gewäl^rende territoriale Kompensationen imb die Bewaffnung der snnechischen Armee. Bern, 4 .Sept. (WTB. Nichtamtlich e Der Sonderberichterstatter des Seeolo meldet aus Alben, die Alliierten hätten: nicht nur im Piräus, sondern auch in Salansis und Eleussie die deutschen und ö st e r r e i rfv i s ch e n Schiss e beschlagnahmt, wobei sie behanpieten. du' radiotelegraphischen Stationen dieser Schisse hätten mit feindlichen U-Booten Verständigung gepflogen handelte sich um etwa 20 Schi f f e, darunter mehrere große itleverseedamp'el. In Eleussie sei der Sekretär der österreichisch lunmanschen OKsandtsäiaft verhaftet wurden, ebenso bie Deutschen '.Vchsmaim uNd L-pp, so>oie der Grieche Earastidi. Auch der ru- »mamsche Mtlitäkattacixe, ein Freund Hoffmanns, sei verhaftet, dann aber wieder frei gelassen ivorden. Es gehe das Gerücht, er ser mft dein rumänischen Gesandten Filider nach Bukarest abbernfen Ivvweir. In .lthcn fei alles ruhig. Auch sei keine BtÄvvwmg vor-« auszusehen. Bern, 4. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Bei einer Besprechung der Flottendcnnonstratimt im Piräus betont die französische Presse, daß endgültig gegen jede Möglichkeit eine Sicherheit für die Operationsbasis Saloniki, geschaffen werden müsse und daß die neuen Forderungen der Entente dahin lauten. Dem „Temps" zufolge erschien die alliierte Flotte am 1. September um die Mittagsstunde vor dem M«tuS, konnte aber dem „Echo de Paris" zufolge erst in s^er Abendstunde bei Salamis ankern. Die französischen .Lxchtffe liegen neben der griechischen Motte. Bern, 4. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) „Corriere della ^era" bemerkt in einer Meldung aus Rom über die Lage in Athen, rvenn die griechische Regierung tatsächlich einen neuen Kurs genommen hätte, würde die Entente sich nicht zu einer Mottendernonstration und Truppenlandung im Piräus genötigt gesehen haben. Der König, müsse wohl immer noch in gewissem Sinne bas griechische Volk Hintee sich haben, jedenfalls sei eine ^eigentliche revolutionäre Lösung nicht erwartbar. Die Donankonferenz in Budapest - , Budapest, 4. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) In Anwesenheit von Vertretern der ungarischen und der österreichischen Regierung fand im Prunksaale der ungarischen -Wissenschaftlichen Akademie die feierliche Eröfsimng der nach 'Budapest einberufenen Donaukonferenz statt. Der .'Hauptzweck der Konferenz ist, in Erkenntnis der großen Wichtigkeit des die Lander der Zentralmächte und der Bundesgenossen eng verbindenden Donauweges sowohl in wirtschaftlicher, -wie in knlttrrell-er Beziehung den technischen Ausbau und die entsprechend intensive Benutzung desselben vorzubereiten Der Seekrieg. Die Konferenz nahm einen Beschtnßantvag an, in dem es ftnter anderem heißt: Der Grundsatz der freien Schiff- «ährt fite die Dorrau i,t mich für die Zukunft aufrecht zu erhalten und -nögl-chst aus zu gestalten. Jeder Userstaat hat )baWr Sorae zu tragen, das; der auf seinem Gebiete liegende -Teil des Donaustroms der Schiffahrt ohne Hindernisse zur .Verfügung steht. Zur Bestreitung der .Kosten können Gebühren erhoben werden, die aber die Selbstkosten nicht übersteigen dürfen. Auf Grund der freien Schiffbarkeit der Donau ist dnrch die Vertreter der Regierungen der Ufer- staoten sobald als möglich ein Staatsvertrag über die Donanschiffahrt ausznarbetten. Ms Vorbild haben die .Rheinschiffahrtsakte vom 17. Oktober 188(5 zu dienen. Nach Erledigung der Tagesordnung hieltzBürgermeister Baverig dre Schlußrede, in der er die Wichtigkeit der Arbeit der Konferenz nochmals hervorhob und den Teilnehmern für ihre Mühe dankte. Haag, 4. Sept. (Priv -Tet., Zf.) Lloyds berichtet ans London: Die unbewaffneten Danipfschiffe „Duart" (3108 Tonnen), „Str ath all an" (4404 Tonnen) und „Kel- vluiw' (50&9 Tonnen) wurden in den Orund gebohrt. Ferner ivurde das englische Danipsichiff „Mascotte" m den Grund gebohrt. Das nach Kopenhagen gehörende Damps>chiff „Farmatyat' (1426 Tonnen) ist ebenfalls rettet^ gebohrt worden, die Mannschaft wurde ge L o n d 0 N, 4. (Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Ein deutscher Dampfer wurde versenkt. « L o n d o n , 4. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Rcuterichen Bureaus. Der fr a n z ü si sch e S e g le r „G e- n e r.a l A rch i n a r d" (356 Bruttoregistertonnen) wurde versenkt. Lin Ausstqnd in Nitverlaiidisch.Zndien. "i Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht über die Unruhen in Dsambi. Der General go nverneur ^^/^^^^lch-Jndien erhielt ein Telegramm aus Bang tot des Inhalts, daß dre Aufständischen .Mvsaratemdesi, ^^cl^teno und Menoelangven geplündert haben. Vom Chef des Postamtes Moeraraterw traf der telegraphische Bericht ein, daß MwiVs steht Ferner wird berichtet, daß in einem Ge- üa)t mit den Aufstgndr,ckxen 15 Aufftändische getötet wurden. Am gj?IsSlSSf ?- te . ^uipagme Infanterie aus Weltevvedeu nach orm AuMlMd-gebiet ab, wve sie am Dienstag anöontmen dürften. (WTB. Nichtamtlich.) „Telegraaf" ^Weltevreden: Die Dampfer „Landssoergen" und „van mit Truppen nach Djambi abgeschickt. Er wird vesurchtÄ, daß auch m Mooraratsbo ernste Unruhen ausbrechen. Arrs Stadt und Land. Gießen, 5. September 1916. Zum Luftangriff auf England. ~ % ***?A% S epbmcher. C8f) Reuter meldet aus London ^re Luftexpedrtron der letzten Nacht wurde durch 13 Schiffe unternommen Es ist der gewaltigste Angriff gewesen, der noch ^ Sklcheheii ist Den Schauplatz der Unternehmungen bildeten die osttichen Grafschaften. Das Ziel war London -md das Industrie- gebret. ^.ie neuen Verfügungen über die Beleuchtung erwiesen sich ■ Sr Pveckmämg. Die Angreifer mußten chren Weg sozusagen nn Dü-« ertasten. Pur idrn Luftschiffe kamen in dre Nähe Londons Eines erschien um 2,15 Uhr in den nördlichen Bezirken -Md wurde lofort von unseren Geschützen und Flugzeugen aufs Korn genommen. Bald Itand das Luftschiff in heften Flanr- men, bar,t mb ftel zur Erde. Es liegt jetzt als voll- konwtenes Wrack bei Cuffley in der Nähe von Enfield. Eine »W* Bomben ist auf die östlichen und südöstlichen Gras- lchaften nre^gmwrfen worden. Die Verluste sind noch nicht voll- . starÄrg begannt, ^ch scheint es, daß sie.bei der großen Anzahl von Luftschiren und Bomben nicht schwer sind. Um 6 Uhr abends ver- das Presse-Bureau eine genaue Unterfuchmtg, welche er!lxfte an Menschenleben und Material nicht im BerhaUms Mat zu der Anzahl der Luftschiffe, die an der Expe- ^ n 2vK Ben ^ Verluste sind, ein Mann und eine Frau li Männer und Frauoit und 3 .Ander verwundet. In der Äanpts^adt neleii keme Ovfer. 25 Häuser und einige Nebengebäude wuwen lercht beschädigt, z»wei Hauptkan äle der Wa sser- ler tiunL wurden ^durch schnitten, drer Pferde getötet. An mweren Steller: rst der Schaden äußerst gering. Eine Anzahl von -NUen m der Umgebung sind beschädigt, auch eine Fabrik. In emzÄnm (Masfabrr'ken entstand Feuer. MAitärffcher Schaden murDe überhaupt nicht verursacht. sErgänzung der amtlichen! Meldung ü!ber den Angriff urrserer Marr n elusts ch i ffe auf > ^ ^ lll'an d^rn d er^Nacht vom 2. zum 3. "September erfahren wir ^.nocv rvachstehende Einzelheiten: imrtbcn die City, sowie der norvlrche und nordwestlrÄe Deck der Stadt innerhalb von vier Socken mehrfach mit Bvmben beleg:. Zahlreiche Brände und Sn* Ulkten ten Erivlg des Angriffes. Andere Luftschiffe sMffen m Nornnch Fabrck-und Befestigungsanlagen an, wo starke Ät Mosiml en und Brande t^rvorgerusen wurden. Ferner wurden! ^ ^^^^b,Harwl ch, Boston und am HuMber Scheinwerferbatterien' dL»duskrroanlagen mit BoMben belegt, wobei zahlreiche Brände ^nminmänien und ^der Türkei und Rurmrnien trnd Bulgarien ausaebrvchen ist eme °b,olut neutrale HaltunI einnehmech ' «ine deutschrtürkische Landwirtschaft.gesellschast Vrästdenten wurde Kammerpräsiden! Hadschi Adil ^Bei' x^mi ^drcksrdenien der Ackerbauminister Achmed ^ssim^s Italiens Ausgaben. in- lWTB. MchtMNIlich.) fluMotti kündigt Ssä -tstea «lÄfewas? 3 “““ 7^% Wieder eure gleichmäßige Versorgung der gosaru- gewährleistet. Am nächsten Samstag ist daher leder Andrang vor den Metzgersiäden zwecklos, da die Sicherheit gegeben -st, daß die aus jede Fleisch marke' entfallende Fleischmenge auch wirklich vor handelt ist. In den übrigen hessischen Städten kommen übr-gens schon längere Zeit weniger als /stamm aus die Person und Woche zur Verteilung. o steht rmmer noch Getreide g/H betn 'Areibt der Franks. Ztg.": Mehr alsXn aftderen ^ Augenmerk der städtischeN^Pevölkerung der ^andw-rtschast zu, und so kommt es, daß man in der Stxidt rn der letzten Kit vielfach Besorgnis darüber hört, daß das Ge- treide immer noch nicht ganz eingefahren ist. Die Meimmgen, uu^ge^proche-- werden, beruhen meist ans nnriMger u K^ der Sachlage. Zunächst: im eigensten Interesse des ^andw-rtes liegt es, wenn er seine Ernte schnell mti in bestem Znftand^ unter Dach und Fäch bringen kann. Tritt also, wie in diesenl ^ahre, eine Verzüger-tng im Bergen der Ernte ein, so sunften geimchtige Grunde daft'ir vorhanden sein. Von außen be- tvachteft erscheinen dte im Felde sbehende-t 0i«tteidehausen hguftg sclwn trocken.. Der La-iowirt aber, der prüfen muß, ob die Garben sich zum Einfahren bereits eignen, muß sich aufs genauesst davon über^ugt haben, daß auch im Innern der Garbe, namentlich, an der Stelle wo das Garbenband sitzt, keine Fenchtigtkeit mehr vov- -wstdm ist., erst dann -ann unbedenftich eingcfahrcn werden. Zu sruhes Einfahren m die Scheune, auch wenn es sich nur um Stunden früh morgens bei starkem Tau handelt, hat eine Wertmin- ^?^ e -u unb ^ F ör , net m ^lge, häufig sogar eist Verderben. Das gilt gauz besonders vom Sommergetreide, denn feucht ernge^hrene Estrsst oder nur halbtrockener Hafer, unterliegen meist starker Erhitzung in der Scheune, wodurch der Futter- wert von Strcch und Körnern erheblich beeinttäckftigt wird. Der Zeitpunkt des Ernsahrens muß also sorgfältig Abgewogen, keuresfalls darf er übereilt iverden, wenn nicht fühlbarer schaden entstehen soft. Ist das Getreide erst einmal völlig trocken gewogen m-d das Wetter nur wenige Tage gut. dann ist das Ernfahren sehr schnell erledigt. y ^ ^ ^ ^ ng der Be schlag nahnte und Melde- Pflicht für AluMinrum in Ferligfabrika ten. Mit Wtckftmg vom 31. 8. 16 wird die Beschlagnahme und Meldepflicht für Alummruw rn Ferttgfabrikaten (Masse 18 a), die durch die Nachtragsversügung Nr. M. ö347/7j. 16. K. R. A. vom 14 6 15 an^ geordnet tvar, aufgehoben. Die in der Bekanntmachung H 14 15 k'.W.% vom 1. 5. 15 betreffend Bestandserchebung und Beschlag- nahnw von Niet alben enthaltenen Bestimmungen über Wumintuin uub Alnminruin-Legreri mgeu in -m verarbeitest in und v orgearbeitetem Zustande, entsprechend den Klassen 18 und 19 dieser Bekannt- n-achuug, bleiben dagege-- nach wie vor in Kraft. ** Von der Gerste der neuen Ernte. Der Stuttgarter Bezirksverem gegen den Mißbrauch geistiger Getränke hat durck> Anzeigen in dortige-r Zeitungen einen Aufruf erlassen, in dem es u. a. hnßt: „Deutsches Volk! Laß dir die Gerste der neuen Ernte Dü brauchst sie pt Essen! %xfi jetzt werden, 42000 (!) Zentner Gersst täglich verbraut. Das würde süftftO lronen Menschen täglich ein halbes Pfund Brot reichen. Mas! ist wichtiger: Brauen oder backen?..." ** Lieferung von Milch an die Molkereien. Der Kommunälverband Großherzogtum Hesse,- für Milch- und Speise- fettversorglmg hat angeordnet, daß diejenigen Halter von Kiihen und Händler, welche vor dem 1. August 1914 Milch in eine ^ geliefert haben, alsbald, spätestens jedoch am 1. September d- Zs. -hre M-lchlieferungen an die Molkereien, unbeschadet des e-genen Bedarfs, wieder aufnehmen. Siehe Bekanntmach-mg. . .. E i n m a ch z u ck e r. In einer Bekanntn-ach-mg im Anzeigen- teile wird wiederholt darauf hingewtefen, daß die Z-,ckerknrten ann*' *^ u tlfl 00,11 September, ausnahmsiveise biß zum o 0- S e p t e m b e r e i n g e l ü st werden können : jeder Andrang -u den Geschäften ist daher zwecklos. DaS Eintreffen des Einmach- zucrers, das in einigen Tagen zu erwarten ist, wird durch be ondere Bekmmtn-achung bekannt gegeben werden. **-ß £ i dj (fjp t e i b q u 5 , Bahnhofstraße, wird als sehenswerte vteurgkeit das E i n b r i n g e n des Untersee-HandelS- v o o t e S „D e u t s ch l a n d" in den B r e n- e r H a f e n gezeigt. Landkreis Gießen. ® c ^‘ ® em Schulvorstands- und Gemeinde- ratsnntgued H o f m ann wurde das Amt eines Gemeinderechners provisor-sch übertragen. r ^ ^Zh, 5. Sept. Ein hiesiger Einwohner half der Fürst- lrchen Gutsverwaltung freiwillig die im Felde sitzende grucht bergen. L-lese Art der Nächstenliebe brachte ihn jedoch mft der Pol-ze- -n Konfl-kt, da er die Frucht dazu benutzte, seine e - g eite 6 Jeuitc zu füllen. Es gibt doch in der Kriegszeit allerlei Hamsterer. 0 tpi ffnhin* firh Von ber hiesigen I ugendwehr be- -e-ftgten sich acht I-mgmannen an den in Gieße-- abgehaltenen Z' l.-anu.'s>.>i, 11 ii XLiiei)iui vucj i. Sechs Teilnehmer tonnten -n-olge ---rer guten - i':,: !gcn zu den weiteren Wettkämpfen z-igelasteu weroen. — Be- dem gestrigen Gaufeste -varen 12 Wetturner vertreten. Elf dieser Teilnehmer errangen .. ^ ^. Kreis Büdingen. Büdingen, L. Sept. Dem Pionier Heinrich Euler von hier wurde bte Hessische Tapferkcitsmedaille verliehen. da. Bl-diu gen, b. Sept. Vizefeldwebel d. Rej. und Ofsizier- asvtrant Herm. T h ü ring in einen- Jägerbatatllon erhielt das E-serne Kreuz 2. Klasse. in, JlV ßc i b rv 4 * ® cpt ‘ Dem Wehrmann Rich. St oll -m Reserve-rseld-Art-llerle-Regiment Nr. 2 b wurde die Hessische Tapferkeit§meda-lle verliehen. ' 4 - . Bei dem gestern in Gießen abgehalstnen) 10 lstesige Turner Preise. In der Lwerstufe erhielt Hermann Mehriwg von hier den 4. Preis. —^ , 5 Krilte der Herbst mar kt statt, der mit Ferkeln und Ziegen stark befahren war. Dagegen -oar der Auftrieb von Rin- bern und Butten schwach" da. Ober-Mockstadt, 5. Sept .. Die Musketiere Herm. wurden mit der Hessischen Tapferkeirs- Ro o s und A-lg. M eu b Medaille ^ausgezeichnet. t • s ^ ^ e r s, 5. Sept. Am verflossenen Sonntag feierte der bleßße Bürgermeister Ru pp seinen 64. Geburtstag in voller ülustlgreft und ftrstche bei all den vielen Berufsgeschäften der Bürger- metsterel m- gegenwärtigen Kriegsjahre. 28 oU tcMeIi Mc Kreis Lauterbach. u « w'V rr r 1 ^ & 0 c "r! ^ept. Kirchenvorstehvr Konr. B e r n- ? * H- .! ol l rt,e J um stellvertreteliden Abgeordneten zur Dekanats- fijnobe gewählt unb von der Synode bestätigt. - ~Äu'ch in'unserer Gememde sollen -n den Herbstfe-ien Stadtkinder zur Erholung Aust-ahme fmden. Es besteht die Hoffnung, daß unsere Bauerseule re-chlich sich an d-eiem schönen Werk der Nächstenliebe beteiligen, rote es auch in anderer- Orten geschehen ist. rr schlitz, 5. Sept. Trotz her ungünstigen Witterung ist Mnmehr Kvrn-, Geräte- und Weizenerute bei uns Körner- mtd Sttohertrag sehr gut aus- gefallen, i ftiuch dep Hafer, ivelcher diesmal so vorzüglich geraten ist Äffi ^ bMits in firtrUWfctat gfnaat cuigtbtütftB ^ J?* 11 bttgciragen, das, unfere LmEÜk auf die lwiS^ Öt snSlJ? U ^ e ^tn der vi-rgangvi«! Woche zeritärt morden >«ir, der Tels. grachhenarbeitet Ten«per vml Mücke von einer hohen Ienermehr- irrrrr uns zog ffch schwere äußere und ftrnere Verbetznnaen zu. AHpeMft gebracht. In dem be- der §!£* dar fogerantnteüi Lunbach. fmh in ^^ve Dreb stähle verübt worben. Einem Besitzer ÄWS von Zwiebeln, einem an bereit Diebes^E'u Bei der bevorstehe-tdeit Rnfe bes OMZ öare st^NM AMicht der Flurschützen notweub-g ^ Beit des Be-riassens her Gärten müßte be- ber ftüher emkretenben DnEheit ans 8 Uhr angesetzt ‘traben. Krers Friedberg. r ' t? f e «S 6 t c r fl ' 4 * Sept. Heute feiert Herr S t o r ept. Amtsvvrsteher Sommert int ^tabttetl Bürgel erhielt aus Anlaß seiner 25-jährigen Tätia- ^tt als Amts'genchtsVorsteher und Gemünbevvrstand das silb Kreuz des Phrlrppsvrbens. Fabrikant Grün wurde r-tfolge ferner regelt Tättgkeit auf benr Gebiete der .Kriegs fürsorae mrt dem^ hessrscheu silbernen Ehrenzeichen mit der INschrrst ,Lur Krregs verdienste'' ausgezeichnet. — Die Frnna <5 Mayer u. S-ohn zeichnete aus die neue Kriegsanleihe nreder lo /2 Mrll. Mark (vorher insgesamt 5 Mift. Mark) ^ Sept In der elterlichen Wohnung siel die fünfjährige Tochter des Dachdeckers Adolf Holz rücklings in kochende Setfenlauge und verbrühte sich zu Tode. Kreis Wetzlar. rr S Sept. Das Eiserne Kreuz 2. Kl. erhielt: Fewwebel Christ, Karserl KmnMandantur Antwerpen, Jäger Adolf H erbe t, Gcttde-Res.-Iäger-Batl. Potsdam und Unter,- offrzrer Spieker, .Inf.-Regt. Nr. 168, ans W.-Nieberairmtzs' Er liegt oenvundet im 'Rers^rvelazarrtt in Speyar. Wa Wetzlar, 5. Sept. Mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse Z?«chE wur^n: Schütze Gewg Da!nm, Landw.-Inf.-Regt. Nr. 382, Masch.-Gewehröomp., 6 >eftefter Ernst Simon. Pionier- Stürnwatt. Nr. 35!, wrs 6 >reifenstcin und Ers.-Res. Wilheftn S >> ns.-Regt. Nr. 116, 11. .Komp., ans Philippstein. das Vaterland ist gestorben: Mus- ketter WiKetm Diehl, Jnf.-Reg. Nr. 186. 7. Kvmp. Wa K atzen f u r t, 3. Sept. Für das Vaterland ist gestorben - llntevofftzier Karl Weber, Landstnrm-Jnf.-Regt Nr 349 10. Kornp. ' N eis kirche n , 3. Sept. Mit dem Eisernen Kreuz ^Klasse ausgezeichnet wurden: Vizefeldwebel d. Res (Rektors Rau, Jnf.-Reat. Nr. 137, 5. Komp. Er !>at auch längere Zeit als Lehrer am Wetzlarer Seminar gewirkt. , Hessen-Nassau. lj Marburg, 4 . Sept. Das Landratsamt macht bekannt daß der g e w e r b s in a ß - g e A n k a u f von Z w e t s ch e n »um Zwecke des Weiterverkaufs der Genehinignna bedarf. Der pre-s im Kleinbandel beträgt 15 Ps^. si'ir das Pfund. Iftn d- überschüssigen Zwetsche.- rst aus dem Kreisbahnhof eine Kreis, sammelstelle eröffnet worden, deren Vertreter die Zwetschen auf. X* H.a n a u 5. Sept. Die Stadt Hanau hat beschlossen, eine k„d -i»jüstM. 7 °"U f0,Die Milchkühe ju beschaffen ) F. C. D i! l e lr b li r q, 4. Cept. D»e Stobt sandte wiederum 850 Psund -Pakete al* Liebesgaben an Dillenburger Krioqer ^Fra'n ksurt a. M., 3. Sept. Unter den, Namen „Vereinigung deutscher Fremdenpensionen, Sitz Frankfurt a Dt." haben s,ch Frankfurts v, Wiesbadener, Hamburger, Bad-Nauhetmer und andere auswärtige Pensionen (Fremdenheime) zri einer Vereiniguug zusaminengejchlossen, die die Wahrung der beruflichen und Standes- Interessen verfolgt. Fc-. $t'u§ Nassau. 4. Sept. Eme der größten umfang- reichsten Kulturen, die wohl im< Kri^gsrahr 1915/16 aus- geführt wurden, ist wohl die int 1 Stadtwvld von Eamverg duräi- ^geführte. Tie m der sog. Mörsch wcAick» von Cambcrg an der Dvmlwcher t^renze gelegenen Schältvaldungen Konnten unter ?lus Nutzung der günstigen Kriogslohpveisr von M französischen Kriegs gesangeuen im Frühjahr 1915 geschält werden und zwar aus einer Gesaintflächc von fünfzig Hcttar Diese Flächen ergaben einen Gesamtertrag von sieben iaiuseird Zentner EicheiMrbriirde, und da die Stadt auch die Fichtenrinde ans den Fichtenablriebsschlägen Mt verwertete. wurden für die Gerbrinve und ans dem Schalholz insgesamt etuundfünszigtarlsend Mark rein gelöst, demnach pro Hektar rund 1000 Mark. Aus diesem Ertrage hat die Stadt Cam Hera eine größere Wcgebefestigung durch die Kriegs gefangenen aus führen lassen, sowie die abgesrtzten Lohschläge mit Laub- und Nadel , lwlz mtfsorsten lassen. Zn biefem Zwtzke wurden 288 200 Pflanzen 4r 11/20 Rtart pro Tausend aus .Holstein angekanft. Das Inter essante liegt unter anderem dariw daß Eschen, Ahorne, Rußbäume und Ebereschen in so großer ÄluSdehnnng, rund 100000 Stück, gepflanzt wurden, wie sie kaum Vorkommen, also ein Versuchsfeld bildet von einer solchen Größe, daß die Resultate, die diese Pflanzung ergeben wird, wohl als ntaßgebend gelten werden, sowie daß die Pflanzung durch Kriegsgefangene, und zwar durch Leute be- wetkstelligl, die gar keine Ahnung vom Setzen der Waldpflanzen hatten, und daß die .Pflanzung in der Mt von Oktober bis April, demnach als WmterpflaNMNg, cmsgeführt wurde Dw Pflanzen zeigen Heuer einen sehr guten Stand. Kaum ein Prozent ist aus geblieben. Diese große ausgedelnrte Pflanzung war nun möglich, daß der Stadt Eamberg die nötigen Geld,nittel durch den 'vorteilhaftem Erkauf der Lohrinde mflossm. den, umsAtigen Bürgermeister Piplvevger cs Ölungen lvar. die ersvrderltchen Kriegs gefangenen m erhalten und der Stadtförster Bargvn diese in sach gemäßer Weise an geleitet hat. _ _ . - i . Einfahrt in den Bahnhof El>arlotteltbncg in Wieiche 15. Personen wurden nicht verletzt, dir Wagon und die Gleise nicht üesckMigt Der Betrieb wurde durch Umleitung der Stadtzüge über die Fern* gleise mit geringer Verspätung durchgefül>rt. Die Stürmrg war um 2 11 Tyr 15 Minuten vormittags beseitigt. Eisenbahnunglücke bei verlin. Berlin, 4. Sept. lWTB. Amtlich.) Gestern abend um 11 HTrc 42 MitmleN fuhr der auf dem Balmhof Wildpark ran- aceremle Güterz,lg 816? dem einfahrenden Personenzug 899 m die Flanke, wobei 6 Personenwagen nmgestürzt sind Von den etwa 800 Reisenden wurden getötet! Frl. .Hauncheu Wesnrg, Branden bürg. .Havelstraße 80, Apothekenbesitzer Max Krohn. Berlin, Te gelerstraße 3 und eine bisher unerkannt gebliebene werbliche Per son Schwer verletzt wurden 4 Personen, leidst 16. die teilweise Ausnahme in, Krankenhaus zu Potsdam und Hermannswerder fanden, teüweise nach Anlegung vmr Verbänden die Reise mit an deren Zügen nach Berlin fortsetzten. Das GelciS Magdeburg Berlin ist vormMchtlich bis zum Mittag gesperrt. Der Betrieb wird solange eingleisig ans dem Geleis Berlin-Magdeburg ge führt, zwischen Wildpark nird Werder. Abends um 11 Uhr 28 Mlknuben entgleiste der nach dein '^runewald fahrende Stadtbahnzug 2850 mit zlvei Wagen bei der vermischtes. Shackleton. * L o n d o n , 4. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) „Daily Ehrouiele" veröffentlicht eine Depesche ShackletonS aus Punta Arenas vom 3. Sepien,ber, die besagt, daß alle Mitglieder der Expedition ge- rettet und wohlauf sind. Gericht.saal. — Frankfurt a. Nb, 4. Sept. Die Möbelträger Gebrüder Hiutmelein und Gustav Pilgriin erpreßten bei einem Umzug unter Ausnützung der augenblicklichen Notlage von einer Familie 30 Mark Trinkgeld. Das Schöffengericht verurteilte den Pilgriin zu zwei Monaten und das Brüderpaar Himmelein zu je einem Monat Gefängnis. _ WScherttl. Uebersicht der Todesfälle 1 d. Stadt Gietze«. 33. Woche. Vo,n 18. bis 10. August 1910. Einwohnerzahl: angenonunen zu 33 100 (iukl. 1000 Mann Militär). SterblichkeitSzifser: 30,30 Nach Abzug von 9 Ortsfremden: 6,29° Eö starben an Zus. Angeborener LebenSschmäche 3 (9) Eitervergiftung 1 (1) Lungentuberkulose 1 Arterienverkalkung 1 anderen Krankheiten des Nervensyslsms 1 (1) anderen Krankheiten der Ver- dauungsorgaue 2 (2) Krankheiten der Harnorgane 1 Krebs 3 (2) Gumma, 13 (9) Erwachsene Kinder imLebens« tahr 8(3) NY vom li. bi» Nähr NY 2(3) - 1 - 3(3)., - M4) T(4) Kl) M mit.: Die in Mammen, gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Veröffentlichung deS Großh. Kreisgesundheitsamts Gießen. Dr. Wal g er. Med.-Rat.__ Wetteraussichten in Hessen am Mittwoch, den 6. Sept. 1916 Unbeständig, Regenschauer, kühl. x m Letzte Nachrichten Uebcr Londons Mitte. Mailand, 5. Sept. Ter „Eorriere dclla Sera" meldet aus London - London glaubte sich durch die Vorkehrungen, die Marschall French und Sir Pcrey Scott gegen Lustüberfälle getroffen litten vollständig gesichert. Man war der Ansicht, daß der Luftver^ teidigungSdienst eine derartig starke Abwehr geschaffen habe daß man es für unmöglich hielt, daß ein Zeppelin jemals das Zen- trum der Stadt erreichen könnte. Ueberdies waren seit einigen Ta gen alle Vorkehrungen verschärft worden. Ein Zeppelrn erreichte die SOfttte der Stadt. Alle Straßen waren voll Menschen, die dos chaurig-ächöne Schauspiel beobachten wollten. Die Kanonade der Abivehrgoschlitze und da« Platzen der Zeppelinbomben dauerte die ganze Nacht an. Rotterdam, 6. Sept. „Daily Graphic" behauptet, bi* deutschen Feuersresser bftltxm die Absicht, den schlimmsten Schaden anzuri ästen, den!fie bis jetzt der Ration, die sie als ihren ärgsten Feind bctvaästcn, zugedackt litten. Der Angriff imtrdc von einer größeren Anzahl Luftschiffen als jemals zuvor nnternoimnen. Air begrüßen den von uns bei dem sclnerklicheu Säxtuspiel am Sonntag errungenen ^Erfolg. Wir sehen darin den fortdauernden Sieg unserer Abwehrgeschütze Über eine Art von Kriegführung, die nur ins Blaue ihinein ein Maximum von Leben und Mgentmn zu zerstören versucht. Bulgariens Rache für 1918. Sofia, 5. Sept. Vier Tage lang ntußche die bulgarische Presse sich äußerste Zurücklsaltung auferlegen, solange bis die Regierung gesprockxen l-atve, die in Ruh? und Besonnenheit weife die nötigen Folgerungen ans der neu geschaffenen Lage zog. Zum erstenmal lvar die Abrndpresse vomo 1. September lebhaft bewegt. Alles, was an Kraftänßecungen zu lesen war, lvar eine getreu« Wiedergabe der Stimmung des bulgarischen Volkes und der Armee. : der gesamten Presse war nicht ein Wort zu finden, das nicht tiefster Ueberzeugung entstammt und gefunden Haß erregte, der sich nur in wuchtigen Tate,: entladen kann. Heute durchweht «in Geist daö ganze Land: Rache für dt« Dobrudfcha und 1913. Die Kämpfe in der Dobrudscha. Haag, 5. Sept. „Niamve Rotterdamsche Eourant" schreibt: Das wichtigste Ereignis an allen Fwonten ist der dentscki-bnlgarrsche Angriff in der Dobrudscha. Was jetzt auch in Erstaunen versetzen kann, ist die Tatsache, daß die d e u t s ch e Heeresleitung auch für diesen Kriegsschauplatz Truppen zur Verfügung hat. Man muß sagen, daß an die deutschen, Truppen so ungeheure Ansprüche gestellt werden, daß von einem Ueberschuß an Mannschaften natürlich nicht gesprochen werden kann. Aber die Sendung der deutschen Truppen in die Dobrudscha beweist, welch große Bedeutung die deutsche .Heeresleitung der Aufrscht- erhaftung der Verbindung mit der Türkei beilegt. Den Bulgarien, ist das Terrain wohl bekannt, denn es ist das Gebiet, das man ihnen geraubt hat., . __ „n ,Si7 (Mw*** 4 * Wenn Sie alle rechtzeitig Fay’8 ächte Sodener- Minaral - Pastillen ge brauchen,würden Sie schnell’ erhebliche Linderung und Besserung verspüren. — Nachahmungen wfise man zurück. ?ell , nemftsse Liebesgabe. Für die 3 Amateur =: Photographie empfehle mein reichhaltiges Lager in Platte», Roll-, Paektilm, alle Grössen, Papiere, Postkarten, Photographische Alben zum Einstecken u. Einkleben der Bilder, Yorzttgliche Sfetallstative Sn. 4 teilfg. Mediz.-Drogerie zum Kreuzplatz SpeziaUPhoto-Haus Krenzplatz 9. 0325 a Fernsprecher 706. . .. an Schreibmaschinen aller Systeme führen in eigner Spezial-Werk stfttte prewissenhaft aus. Ersatzmaschinon stehen zur Verfügung. [0135 Franz Vogt & Co., Giessen Goethestr ße 32. Fernruf 2064. Grmmnetqras -Versteigerung des evangelischen MarienftistS zu Sich. Nächsten Freitag, den 8. September 1916, vormittags 9 Ubr anfangend, soll das Grummetgras von den dem evangelischen Martenstift Lich gehörigen, in der Gemarkung istch gelegenen ca. 45 Morgen Wiefen an Or, und Stelle öffentlich meistbietend versteigert werden. Der Anfang ist an der Stockbrücke. 63226 Achtung. Verkaufe Mittwoch von 7 Uhr an im Frankfurter Hof. Ecke Lindenplatz, eine große Sendung 011726 pnn u vorauölichtlict, le tzte Send ung. Fr. A. Hammel. Vermietungen Alicestratze II Wohnung zu verm. 176 Näheres daselbst 1. Stock. 4 Zimmer | Eine 1 Bimmer Wohnung. parterre, per 1. Oktober zu verntieten. i4809 Will,. Blank. Mühlstra ße 9. Sriitiicnliei’flft Weg fif, 4 Zimmer Wohnung, nett- bergertänet. sofort zu uer- niteten. Ilcäheres bet !6211 Herzberger. Löberstraße 8. Elb. 4=8iinmer=98oönnnfl sofort zu vermieten. 16331 AUcestraßc 25. 3 Zimmer 5235 >dj. 3-2.*Wohn. ,v verm. «Jobs* Wei I, Neustadt 10. Schöne3-Zim. Wobn i.St. per 1. Oktober zu vermieten. 'Näh. Marktstr. 25. ,011695 3°ZiMerii>-I,ti.^k 01171II Hni'l<>tr»Int« 18 1. Mt et. »aptansgane I^.i" Kl. L-Zimmer-Woünnng z vermiet. Wailtvrstr. ■“>*-> 1' 1 " | Verschiedene J Altoestr. 25 S, schöne, große S-8-rim.-Vlohvri.il, .Kammern. Elektr. u. Gas.Gartenant. per sof. o.EOkt.preiSivertz. verm. Stäb, dortselbst 11. Stock. l 0D34 Zim., «ab. n. ««ehe m.o. ohne lÜlöbel z. ücrin.Kaiser-Alle 34. Kl. Wohnung mit Gas^u verm. Llstertvcg 46. 1011,1, IRansarflGn- WnhB. m. GaS z. verm. Brnchstr. 17. >0'. 1611 I Möbl. Zimmei'\ Pension Brandt Nene i Bäno?.2 lBellevuejZim.m.u. ohne'Vcr. vstcg.f.iedeZeitdauer. Eleklr. Licht. Bad. Tel. 1063. 4805 Sä, u’öbl.Wohn-u.Schlaiaim., a.einzeln abzugeb.-z. vermiet. Schreibtisch, Tel.. elckrr.Licht, cv. Klavier. l.iobigetr.lBl.l™*' Lchiiil möbl. Himm zu vermieten. Lösr^tr. 181. Saubere Schlasstcllc zu verm. Asterwea 40. EM !”. >” 4.Zimmei'Wohnlttig mit Badecinricht.. elcktr. L. rc. in sonn., freier Lage v. ktnderl.Ebepaargcsttcht.Ost. a. 8. Vallaeh. BiS,narckstr.14. 3—4 Zim.-Mohn. mir Niaus.. Gaü oder elettr. Licht von rub. Finberlofcu Leuten per bald od. 1. Okt. zu mieten ge,. Schr. Ang. m. Preis u. 011714 an den Gießencr Anzeiger. Ehepaar sucht möbliertes Zimmer tu. Kochgelegenheit. Schristl. Angeb. m. Preisangabe unt. 011724 an den Gießener 2ln- zeiger erbeten. Geb. deutsche Dame a. Rumänien flüchtig, sucht mit 14j. Sohn 1 groß.ofl.2kloiuemöbI. Zirnmsnn.Kochgelegenheitod. Pens. b. mäßig.Anspr. Lokorl. schristl. Ang. u.6327 a. d.G.A. Familie mit 2 Kindern sucht sofort möbl. 3-Zimtner-Woh- nnng mit Küche und Zubeb. Schriftliche Angebote mit Preis abzngeben WalHor- wtrafle 27. _ [011727 I StelleiraiKjebote Tüchtige Anstreichergehilfen sofort gesucht l011639 Marmorgesehttit Klärens, Wettlar. Sophienstraßc 29. Kräftiger Arbeiter für dauernd gesucht. 16293 Aug. Struck, Kahlenhdlg. Einige militürfreie Brauerei- und Mhereiarbetter sucht die " 6240V Brauerei I. H. Jhriug in Lich. Gin lehr alte- Milchgeschäft ,n verkaufen. Näheres in der zieschäftsstelle d. Gieß. Anz. gut erh Waichbütte, Sanerkraut- 011700 sowie einige Nasser z. verk. MauSbnrg 9. TilchtiKer erfahren in Schlosser- arbeiten (auch Kriegsbeschädigter) für sofort bei hohem Lohn gesucht. lEi v De^obelle in Wetzlar, Schmiedgasse 19 II. Bravcö, j,ingeS Mädchen zum 1. Oktober gcsnchl. Frankfu rter Str aße 7 I. mik&ch., das nlle vauS- arbeil versteht, z. bald. Ein» tritt gej. Frau Amtsgerichts- rat Meyer, ©lcicöftr.32 I. ! 011700 gesucht. Zigarreniabrik Georgi, Daininst r 40. >6302 Gesucht gff v U*lfp V und flBor \DJetn 11 c v e,n Arbeitsbnrsche Tottwerke Abendst ern. Lagerarbeiter gesucht. Wallenfels & Sauer, Blelchstraße 4. _ [6321 .tun«. (iMäbtitidt aus sogleich gesucht. ,6332 Gasthaus Hindcnburg. NA. 6 tunöcnfrau gesucht. Professor Kaiser, Löberstraße 25,_6329 Ordentl. Frau ober junges Mädchen für Lausdicnst gesu cht. Lö b erstr. 24 . 1011707 Kräftige Frauen u.Mädch. NRädchen nicht unt 17Fahrenj soivie männliche Älrbciter in Stück- und Tagelohn für Güierabsertignng Gießen ge- sucht. Meldung daselbst. Gießen, den 4. 9.1016. l e3W i Gr. Eisenbahn-Verkehrsamt. 2 Zimmer Meine 2 Zimmer u. Küche leer oder möbl. zu uermtelen. 01172oJ Löwcugasse 18. Pfleger sofort gesucht. Piychiatrischc Klinik, Gießen, Frankfurter Straße 99 lntcht«?). [™>B Fräulein mit guter Handschrift, int Rechnen nicht tmbeivandert. zu möglichst baldigem Eintritt ans das Kontor einer hiesigen größ. Llaarrenfnbrik gesucht. Schrittl. Angeb. unt.63l1 an die GeschästSstcllc deö Gießencr Anzeigers erb. Friseuse welche ondulieren kann, gesucht. Gebe. Henkel, Wstslar. 0 i 17041 Stlhüferstra he 14. Etui,c ob. bessereSMävchcn, baS selbstttnbig kochen kann u. Hausarbeit mitüberninunt u. ein Hausmädchen für sofort ober 1. Oktober gesucht. 0117121 LudwigSpla i, 9 I. Sauberes, zuverläfliaes Z0T~ ]?lildch«n "W gesucht. Frau Ang. öobwab, Setteroweg 6211. 16318 Tüchtiges, zuverlässiges Hausmädcheu, bas schon in besseren Häusern gedient hat, zum 1. ob. 15 Okt. gesucht. Frau Lange, Nllh^ rungSberg 8._ [6275 Gesucht zum 15. Sept. ober 1. Oktober ein ((>240 tüchtigen Slüdchcn mit guten Zeugnissen in bess. Haushalt. Angeb. an Frau Fern?. Weübnrg, Franks. Sir. Kräftiges, fleißiges Dienstmädchen an, liebsten vom Lande, mit guten Zeugnissen versehen, gesucht. Vermittlerin nicht ausgeschlossen. 16830 Hofmannntralle 14, In einen kleinen ruhigen Haushalt «2 Personen) wird ein tüchtiges, im Kochern erfahrenes Mädchen p. 15. Sept. oder 1. Okt. gesucht. ° m " L. Süß, Ebelstraße 3, I. Tüchtiges Mädchen tagsüber gesucht. .8u ersr. in der Geschäftsstelle des Gteßcner Anzeigers_ jüngeres Lai Frans 2—3S 011720) Näh. 1 Ordentliches Lausmädchen für vorinittags sofort gesucht. 0 11708 Scltcrswco 35 I. Üngeres LaufmädÄcn ob. 1 Stunden gesucht. Roonsir. 22 Stellengesuche Kriegsbeschädigter Untsfz. sucht passend. Stellung als Knssenbote ob. sonst s. lctchre Beschäft. auf Bureau. Schr. Angebote unt. 011607 an die (Oeschästsstelle deö Gteßcner Anzeigers erbeten. _ Kaufmann iKriegsinvalide) sucht für 3 " Hause schriftliche Arbeiten. Gest, schristl. ?ln- nebole unter 011600 an den Giehener Anzeiger erbeten. ItrNNercM ülädrhoii. im Kochen. Hausarbeit und Stäben eriabren, init 3 und 6 jährigen Zeugnissen, sucht zum 1. oder 15. Okt. passende Stellung- Sckirtstl. Angebote unter 62/4 an den Gieß. Anz. ou*«] Schrank zu verkaufen. Frankfurter Straße 93. Garten lUauiiMi, Strauchobsl nicht über lOOOdutibratmcter groß, zu kaufen gesucht. Lage nicht allzuweit vout Selters- tor. Schristl. Angeb. unter 6270 an den Gieß. Anzeiger. Wir Säcke Sacklumpcn und Packtuch zahle wegen sehr großen Bedarfs die höchsten Preise. S. Rus. I ”"" 6 Wohnung: Neustadt 21, Lager. Sandgaste 53, Kaufmann übern, alle Art. von schristl. Arb. foiv.d.Betir. v.Büchern. Schristl. Angeb. uni. 011858 an den Gieß. Anzeiger erb. Obcriekundancr ert. Itlaoh- hlllv in Französisch. Schristl. Angebote unter 011710 an den Gießencr Anzeiger erb. Karten in südöstlicher Hage der Stadt zu pachten gesucht. Die höchsten Preise zablc ich für abgelegte Herren- und Damenkleider. L. Noiensweig, Sclteröw. 581. Karte genügt. Gebrauchtes, vollst. Bett zu kaufen gesucht. Frankfurter Str. 6, Gartenbau- l. I"""" Gßsp. Pianino zu kaufen gesucht. Schristl. Angebote unter 6305 an den Gießencr Anzeiger erbeten. Gebraucht, gut erb. Tisch u. Stüble zu kaufen gesucht. Schristl. Angeb. unt. 011*02 an den Gießencr Anzeiger. Holländer einsitzig, zu kaufen gesucht. Schr. Angeb. m. PreiSang. u. 6298 a. d. Gießencr Anz. erb. r (Höhere Privatschule Sexta — Oberprima) Aufnahme neuer Schüler jederzeit Gute Erfolge. Einjährigen-, Primareife-, Abiturienten- prüfung. Durch den Besuch der Unterstufe fcenÜRen Kinder unt. 14 Jahren der goset zl iohen Schul - Pflicht. (Minist Verfügung vom 13. V. 141. Nllhoroa durch "" Direktor Brackemann, chriftl. Angeb. unt. 011722 a n den Giehener Anz. erb. oll * w l Zwischen Äergstrahe tt Kaiser Allee eine Brosche Wiheinkiesel) verloren. Der Finder ivird gebet, diese geg. Belohn. B ergs tr. 17 abzugeb. L/p Donnerstag, den 7. Sept. abends 8 1 / 2 Ubr im oberen Saale des „PostkellerS" Anfänger-Lehrgang in der Gabelsberqer'schen Stenographie für Damen «.Herren. UnlerrichtSgeld DU. 6.— An- rneldungen sind zu richten an Herrn 3kich. Hasenkrug. Kaiser-Allee22, oder zu Be ginn des Unterrichts. 16184 Babelsberger Stenographen- Verein von 1801 nnrt Damen- Verein Babelsberger Gieflen. Die Weite im Kleide spielt jetzt nach dem behördlichen Erlaß eine große Rolle. Wer Stoff sparsam gebrauchen und dennoch sehr schick aussohen will, schneidere nach dem neuen Favorit *]f!oden- Al bum (Preis 80Pfg.i und nach den einzig beliebten Favorit Schnitten. [6013a Erhältlich im TodebausS Treibriemen —, alle Nörten — naschinan -. Motor - Bol. CyllBder-Oel, nascklaaa- fett, Fall voll«, Gummi- scblincbe, Asbest (3438D Neue Mainzer Straße 80 Frankfurt am IVIain. Feltbückiitgc ii. Bis ttv a r ckv.eilitzeir.Kais.-A Üee18 cbsOzrtatte»"' LdLKnement! rObt Vorteils Lprvckmnsckinvo- !de»it/.«r! OvbLtn^n^te.^kveclistg Fortwähr.Umtausch. Prosn.(fratU [ Karl Borb», Berlin S< KinKflnimtr 38 , um 5 fOr T odes-Anzeige. ra*Ä m ‘abend 7*8 Uhr wurde mein lieber, unvergesslicher Gatte, unser guter, allzeit treusorgender Vater, SchS“ater Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel ociiwiegervater, Herr Wilhelm Deibel kus e unse^r Mit^lÄn. 55 ' Lebensiabre P lstzli <* unerwartet Die trauernden Hinterbliebenen i. d. N. Frau Elisabeth Deibel geb. Henkel » und Kinder. Giessen, Lindenplatz 5, 5. September 1916. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 6. September, nachm. 3 Uhr auf dem neuen Fnedhof statt. 011715 -Hiermit die traurige Nachricht, dass gestern abend t U « r u-tfsr mmgstgeliebter, guter Sohn, Bruder, Enkel, Neffe imd Vetter Ludwig Alt nach langem, schwerem, in Geduld ertragenem Leiden im 19. Lebensjahre sanft in dem Herrn entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Karl Alt, Lokomotivführer. Giessen (Stemstrasse 51), den 4. September 1916. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 6. September nachmittags 4 Uhr, auf dem neuen Friedhof statt. Statt jeder besonderen Anzeige. Heute mittag 1 Uhr entschlief nach kurzem schweren Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater 6817 Erna Göhr? geb. Zambona Dr. M. H. Göring, Oberleutnant d. R. zurzeit in franz. Gefangenschaft drei Enkel. Hannover-Gießen, Wilhelmstr. 22, den 3. Sept 1916. Die Feuerbestattung findet Mittwoch in Bremen statt. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Mann unsern guten Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel HerrnJohannesSpaar Bahnwärter i. R. gestern morgen nach schwerem, mit großer Geduldgetragenem Leiden m Alter von nahezu 85 Jahren in ein besseres Jenseits abzurufen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Elisabethe Spaar, geb. Damm. Reiskirchen, den 5. September 1916. 011723 Die Beerdigung findet Mittwoch, nachmittag 3V 2 Uhr statt. Nachruf. f bm SeIbe b°r Wrc Heinrich Dern ffi bewahren c&renbcö Andenken wird ihm allein ?er SimiDcteiit LanOoü 7an^sdorf, den 3. September 1916 . Zwiebeln prima sächs. Wütterware. 50 Kilo m. Sack 12 Mk. ab hier versendet-uuter Nachnahme gegen sof. Bestellung Jacob Stern Simon Friedberg i. H. Telf. 368 r 23 ss Üttiilh» - Silin nuii Archchst etc. empfiehlt Kg« Bmmml Eisenwareu, Haus- und Küchengeräte. 6307a Llchtepielhaiis Bal.nhofstrasse 34 Bahnhofttrasae 34 M allgemeinen Wnnscli. Nnr noch heule Phantastisches Filmschauspiel in 5 Akten mir, dem berühmten Charakterschauspieler, in der H^^froHe.’ 6319a Zeitungsmäelel ÜTUEÜ Entzückendes Lustspiel in 3 Akten. Malerisches Städtebild. Militär nach dem Feldwebel abwttrris zahlt werktags HÄlfie 7^*-^^ - -- ,W1 " ' - »owat»as zahlt Werktag« die H&lfte Bekanntmachung. iGiessener FreHFBühne. SnÄ ß 1 A . cz- i:. m. I .oo», 2(uf Grund des § 14 der Satzung für die Rege Iung der Beschaffung, des Absatzes und der Preise von lebendem Bieh in der Provinz Oberheffen vom 12 . Februar 1916 berufen wir eine (Gegründet 19091 Samstag, den 9 . September, Anfang pünktlich 6V-, uür. Ende aeari» Q itiu*. »jli, Dmll.gfjkBKrmB,»ür6ntitli|ä3U|r, m der Turnhalle der Höhere« Mädchenschulei dB PlM. tzr-- • ' LU Gießen (Eingang Dammstraße). Die Ausweiskarte berechtigt zum Eintritt. Gießen, den I. September 1916. Der Vorstand des Gberhesfische n viehhandelsverbandes. euenweg) und an der Waldkasse- Numerierter Platz.Mk. 1.60 Unuumerrerter Platz . . . Mk 1 — Stehplatz Mk. 0.50; für Schüler Mk.' 0.30 1 auf unnumerierten Sitzplätzen freien ! ^^rttt. Sonstiges Militär, vom Feldwebel abwärts, zahlt auf unnumenerten Srtz-.und Stehplätzen halbe Preise. I Der Reinertrag wird, wie der der ganzen Spielzeit Stadt Gießen für kriegswohltätige Zwecke überwiesen. “^ c Pr« K. Bernbeck. Wissenschaftliche ^riCatjirhel /. sckulentlasssene jg.Mädchen. Weiterbildung nach Wahl in Literatur, Französisch , Engl isch . Ge schichte, Liunstgesctuchte. Beginn des neuer? Zirkels am 15. September. Anmeldungen täglich von 12—2 Uhr, Wilhelmstrasse 39. Frau Ulrike Pfältser *£S£2r* Eingetroffen sind 200 Zentner Weisskraut Das Pfund kostet 7 Pfennig. 63h Konsumverein Gießen und Umg Grösstes Lager um Platze. Einige 100 Kennel am Lager in Guß-Stahlblech inoxidiert, emailliert und verzinkt in jeder Größe und Ausführung liefert äußerst billig in jeder Menge ^ Diezstratie 6 V Diirbeck Nachf. I»»«" 283 Günstige Gelegenheit für Wiederverkauf er. heute eintreffend, feinste Angelfchcllstfche in drei Preislagen, Cubliau ohne Kops, frische Fischkoteletts. Gebrüder Verdux ' Bahnhofstr. 27. Fernspr.23I. Frisch vom Seeplatz etntresfend: Mittel -llabeljau Pfd. 96 P,g. L«. große Bollherinae Stück 34 Pfg. Neue Salzgurken Stück 14 Neues Sauerkraut Mund 15 Pfg. Neue Zwiebeln Pfund 13 Pfg. Zitronen Muck 16 Pfg. Siitze Trauben Pfund 75 Pfg. Nett ausgenommen: Grüne Tafel-Bohnen _ i» Essig, Pfund 60 Pfg. Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gieße«. öf- preßen, den 1. September 1916. Der Oberbürgermeister. < Klellev, B e t r. : Lieferung von Mjijlch an die MoKereim Der Kommunalverband Großherzogtnm Hessen für und Spersefettversorgung hat gemäß § 14 der Bekanntmachung des Reichskanzlers über Speisefette vom ^ Julr 1916 «ngeordlret, daß diejenigen Halter von Mrhen und Händler, welche vor dem 1. August 1914 l rJ^ Molkerei des Großtzerzogtums geliefert babw, alsbald, spätestens jedoch am 1 Septenrber ds Js Milchlieferungen an die Molkereien, unbeschadet des eigenen Bedarfs, wieder aufnehmen Zmoi herhandlm igen werbkn gemäß § 35 Ziffer 4 ge- nannter Bekanntmachung bestrast. 6316B Gießen, den 29. August 1916. Großherzogliches .^eisamt Gießen, gez.: Dr. U " rnger. Zurückgcsctrte Gaslampen Speisezimmer- kronen Ltzster und Lyren empfiehlt billigst on-. Fleifch-Berbrauchsregelnng. Mrt.Rüchicht auf die geringe Zuweisung vmr Vieh tmro ans Grund der Bekamrtmachnng vom 11. Mai 1916 ^Fleisch-- und Verbrauckssregebung für den Bezirk der ^>tadt Greßen folgendes bestimmt: § 1. Für die Abgabe von Fleisch, Fleisch- und Wurft- “ leder Art durch dve Fleischergeschäste der Stadt Metzen wird dre Hochftmenge für die Person und Woche brs ans werteres auf 200 Gramm herabgesetzt . 8 2 Der Nennwert der Fleischmarken von 125 Gramm ^ Es 100 Gramm l-erabgesetzt; die Gültigkeit der Flerschmarken von 25 Gramm wird aufgehoben § 3. Zuwiderhandlrmgen gegen vorstehende Bestim- ^ugen lverden mit GesangniZ bis zu 6 V^naten oder mrt Geldstrafe brs zu 1500 Mark bestrast Z^se .Bestinumrngen treten am 5. September 1916 rn Kraft. 6314B Gießen, den 4. September 1916. Der Oberbürgermeifter. _ Keller. __ Einmachzucker. wiederhsU darauf hin, twfi hie Zuckerkirteii üA/1) gültig vom 1. bis 15. September ausnahmsweise bls zum 3 0. September ein ge löst werden können; jeder Andrang in den Geschäften ist daher zwecklos Das Eintreffen des Einmachzuckers, das in einigen Tagen zu erwarten rst, wird durch besondere Bekanntmachung bekannt gegeben werderr. _ 6312B Künstlicher DiingerN Die Lieferung von 250 Zentner etwa 15^ men Kainit und 250 Zmtner etwa 16o/oiges Thomasmehl ist zur alsbaldigen Lrefernng zu vergeben. Der- Mimt tmm lose gclxcfert werden; für das Thomasmehl können die er- sorderlrchen Sacke zur Verfügung gestellt n>erden. Angebote sind bis zum 10. ds. bei dem Ober- b ürgermeister ernzureichen. 6315B als sseldschutz nn Ehrenamt sür die Gemarkting Gießen ernannt und verpflichtet worden. ^ OSISB