Nr. M Ziveites Blatt Erschein! täglich nut Ausnahme des SoantagS. Die „Siehener isamiiirndlWer" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Krcisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit- srogen" erscheinen monatlich zwemiat. General-Anzeigrr Kr Gderheßen Samstag, 17. August 19P Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schra l'.niversitäts - Buch- und Skeiudruckerei. R. Lange, Gießen. Schriftleitung,Geschäftsstelle u.Druckerei: Schul» straße?. Geschäftsstelle u. Verlag: Schriftleitung: Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Englische und srnnZZsische Armee-Tagesbefehle. Mit welchen Mitteln die französischen nnd englischen Befehlshaber an der Somme-Front die anscheinend stark . gesunkene Zuversicht ihrer Truppen zu heben und ihren schwindenden Mut neu zu beleben suchen, beweisen die folgenden in unsere Hand gefallenen Armee-Befehle: 1. Englischer Armee-Tagesbefehl (4. Arm.) vom 12. Juli 1916. „Der Feind hat bereits die mleisten seiner Reserve!: aufge- braucht und hat nur noch sehr wenige verfügbar. Tie noch zu durchbrechenden Verteidig: mgslimcn sind nicht annähernd so tief, so stark oder so gr:t angelegt wie die schon eingenommenen, und die feindlichen Truppen, erschöpft uich demoralisiert, siick) viel weniger zur Verteidigung fähig, als sie es vor 10 Tagen waren. Tatsächlich ist die Schlacht schon mehr als halb gewonnen. Wc^ noch zu tun übrig bleibt, ist leichter als das, was schon getan ist, und wir sind imstande, es durchzusetzen. Führt jeden Angriff bis zu seinen: bestimmten Ziele durch, mit der gleichen Tapferkeit und Entschlossenheit wie am 1. Juli. Haltet alle gewonnenen Angriffsobjelte gegen Alle, die anstürmen, wie es britische Soldaten stets zu tun pflegten. Es besteht kein Zweifel, daß einige Tage weiterer standhafter, entschlossener, vereinter und unablässiger Anstrengungen die Wagschale noch entscheidender zu unseren Gunsten wenden und den Weg zu neuen Erfolgen öffnen werden, welche den endgültigen und vollständigen Sieg gewährleisten!" H. Qu. der 4. Armee gez. H. Rawlinsvn 12. Juli 16. Führer der 4. Armee. 3. Französischer Tagesbefehl vom Twisions^Kommondem der 53. Reserve-Division, General Lebvuc vom' 18. 7. 1916: „Ihr seid müde, ich weiß cs, aber ich weiß auch, daß der Deutsche noch erschöpfter i st als Ihr, und ich weiß auch, daß der Befehlshaber Euch nicht ablösen kann. Ter Deutsche itst erniüdet. weil er siel) seit 8 Tagen nur mit großen Schwierin- keiten verpflegt. Er ist dunvralisiert, weil er fühlt, daß wir bereit sind, uns auf ihn zu stürzen, so-rsohl von Norden wie von Westen her, ihn so in einer Zange Packend. Der Befehlshaber kann Euch nicht ablösen, weil er zum Nachstößen Reserven bracht, um, nachdem Ihr Denkecourt ein- genonimen habt, Euern Erfolg fruchten zu lassen. Erreicht Ihr dies, so werdet Ihr heute abend abgelöst. So braucht Ihr denn nur vorzu gehen: Ter Deutsche liegt seit 14 Tagen Euch, gegenüber in einem Ring von Feuer, in einer wahren Hölle. Dies rvvllte ich Euch sagen, denn Ihr wißt, daß ich Euch immer die Tinge sage wie sie sind. Ihr werdet mich verfluchen, weil idf trotz (Strer Müdigkeit noch eine Anstrengung von Euch fordere: aber dann werdet Ihr Sieger sein, das verspreche ich Euch, wenn Ihr alle drauf geht wie ein Mann." gez. General Lebvuc. Der ungebrochene Widerstand und die erfolgreichen Gegenstöße unserer heldenmütigen Truppen an der So-mme während dreier wetterer Wochen heißen Ringens werden unsere 'Feinde inzwischen darüber belehrt haben, wie unsere ,/erschöpften und demoralisierten" Feldgrauen die schon mehr als halb gewonnene Schlacht" tvetter zu führen imstande sind. Der französische General hat seinen Soldaten mal wieder die Dinge geschildert, wie sie nicht sind. Ans Stadt nnd Gießen, 12. August 1916. Dich Zukunft unserer Schweinezucht. Durch das zeitweilige, inzwischen schon längst wieder aufgehobene Verbot der Hausschlachtuugen, durch die vorübergehend notwendig gewordene, inzwischen auch wieder aufgehobene Untersagung der Karwffelversütterung ist die Neigung zur Schweinemästung naturgemäß beeinträchtigt worden. Tie Besorgnisse, die in dieser Hinsicht gehegt wurden, sind aber übertrieben. Ten besten Barometer für die Neigung, Schweine zur Aufzucht und Mast einzustellen, bieten die Ferkelpreise. Hohe Ferkelpreise beweisen eine starke Nachfrage nach Ferkeln bei den Aufzüchtern und Mastern. -Sie sind zwar von: StandpunktdeseinzelncnMästers Unerwünscht, da sie seinen Gewinn beeinttachtigen. Volkswirtschaftlich füi5> hohe Ferkelpreise aber innerhalb gewisser Gren- z-en durchaus erwünscht, weil sie den einzigen wirksamen Anreiz zur Einstellung neuer Zuchtsauen und zur Vermehrung des bekanntlich stark znrückgegangenen Schweinebestandes bieten. Im rrften Vierteljahr dieses Jahves hatten die Ferkelpreise die volkswirtschaftlich in Zeiten der Schweineknappheit erwünschte Höhe nach der Ansicht mancher Sachkenner schon überschritten. Preise bis 75 Mart und mehr für Ferkel unter 6—8 Wochen, ivie sie in der Rheinprovinz im Januar, Februar und Mä^ gezahlt wurden, überschritten tatsächlich selbst den hohen Friedenspreis um mehr als das Doppelte. Diese hohen Preise herben aber den Nutzen gehabt, daß die Einstellung von Zuchtsauen und demgemäß das Angebot von Ferkeln trotz der Futterknappheit zugenommen hat. Je nach diesem Angebot und nach den Futtcrverhältnissen unterliegen auch im Frieden die Ferkelpreise außerordentlich großen Schwankungen. Auf hohe Preise folgen oft ttefe Preisstürze. Diese Erscheinung ist sett dem Frühsoinmer in starkem Maße ausgetreten, einersetts infolge der verstärkten Ferkelzucht, andererseits wegen der immer emvftndluher werdenden Knappheit der Futter- ftrrtoffehi und des schließ lichen Berfütterungsverbotes, zirm.Teil wohl auch infolge der zeitweiligen Einschränkungen der HvW- schlachtungen. Ende Juni war der Preis für 6—8 Wochen alte Ferkel in der Rheinprovinz von 75 auf 40 Mark, in Hannover, von 50 auf 35 Mark, in Friedrichsselde-Berlin von 45 auf 30 Mark gefunken. ?lüch dieser Preis überschreitet noch bei weitem die Durchsichinttsfriedenspreise, ist aber angesichts der stark gesteigetten Fnttetkosten kamn mehr hoch genug, um ?mrze:t einen genügenden Anreiz für Ferkelzucht zu geben, wenn dieser Preisstand dauernd bleiben oder gar noch siüken würde. Erfreulicherweise scheint das nicht der Fall zu sein. Die inzwischen erfolgte Freigabe der Frühkartoffeln zu Futtcrzwecken, die b c st i m m t abgegebene Zusicherung, daß ein Verbot der Hausschlachtungen nicht wieder eingeführt wird und daß auch an eine Wegnahme der Haussder Arbeitgeber und Arbeitnehmer der beteiligten Kreise und Organisationen bestellt. Der Ausschuß, soll mit dazu dienen, die hohe Leistungsfähigkeit der Kriegsindustrie unter allen Umständen zu sicher::. Für die eingangs erwähnten ausgenommenen Teile des Korpsbezrrks bleibt die Gründung eines Ausschusses im Bedarfsfälle Vorbehalten. , ** U e bc r ga n g s b e st i mm u n ge n in der Speiseiet t v e r s o r g n n g. Gemäß § 39 der Verordnung vom 20. Juli 1916 treten die Vorschriften der Verordnung über den Verkehr mit Butter vom 8. Dezeml>er 1915 und über vorläufige Maßnahme:: auf dein Gebiete der Fettversorgung vom 8. Juni 1916 rnit dem 12. August 1916 außer Kraft. Von diesem Tage ab ist, die -.gesamte Molkereibutter zugunsten der Kommunal verbände beschlagnahmt. Der Reichsstclle sollen nach 8 21 der neuen Verordnung die durch den Verteilungsplan festgesetzten und sonst etwa sich ergebenden Ueberschüsse seitens der Landesverteilungsstelle geliefert werde::. In der ersten Zeit Nierden sich jedoch gewisse Uebergangs'chwicrrgfeiten ergeben. P'ragmph 40 der Verordnung vom' 20. Juli 1916 sieht daher den Erlaß von Uebergangs- bestimmungen vor. Diese sind nunmehr ergangen. Danach sind die bei den Miolkercien bis zum 12. August 1916 von der Zentral-Einkaufsgescllschaft oder den Landesvcrteitungsstellcn beanspruchten Mengen auch nach dem 12. August 1916 noch an die Zentral-Einkaufsgesellschaft oder die Landesverteilungsstellen ab- zuliesern. Jnioineit erleidet § 10 der Verordnung vom 20. Juli zu l iefern. Insoweit erleidet § 10 der Verordnung voM 20. Juni Pflicht:wgfen gelten die Bottebriften in der Verordnung vom 20. Juli 1916, und dementsprechend greifen auch für den Fall der Nichterfüllung der Abliesernngs- und Älbsetzungsverpslichtungcn die in der Verordnung vorgesehenen Strafbcstiminuugen, die schärfer sind als die früheren, Platz. ** Behandlung und Verwendung der Sonnenblumen. Die Reisezeit der Sonnenbluuren ist verschieden, je nach Aussaat und Klima, sie reicht von Ende August bis in den Oktober. Auch die Sameuteller der einzelnen Pflanzen reifen meist zeitlich verschiede::. Sobald ein Samenteller kurz vor der Vollreife steht, wird er abgeschnitten, bei den astderen lvird in gleicher Weise verfahren. Man erreicht hierdurch einmal, daß die reifen Samenteller nicht durch Vogelsraß geschädigt werden und dann entwickeln sich auch die übrigen kräftiger. Die abgeschnittenenl Samenteller werden sogleich an Bftidfädan gereiht oder einzeln! auf Lattengestelle gelegt zum trocknen in luftige Räume gebracht. Keinesfalls dürfen sie auf Häufen gepackt oder die nicht völlig trockenen Köstmer aus der: Tellern gebracht werde::. Das Hevausbringen der Kurier geschieht in größeren Betrieben durch Dreschen, in kleineren kann es durch Aneinanderreiben von zwei Samentellern erfolgen. Die Samen müssen auch in nicht zp dicken Schichten in luftigen trockenen Räumen gelagert uick> zur Vermeidung von Schimmelbil'dung möglichst täglich umgeschaufelt werden. Die Blätter der abgeernteten Pflanzen können verfüttert oder zur Streu benutzt werden, die holzigen Stengel geben ge- trocknet em vorzügliches Verschalungsmaterial für das Baugewerbe, welches bei der herrschenden Rohr knapp heit besonders willkommen sein dürfte. ** Schützt Eure Schweine vor Rotlauf! Dank Unseren hervorragend guten sanitären Einrichtungen ist es gelungen, den Stand der Viehseuche:: in Deutschland auf ein Mindestmaß zurückzudrücken, gam ausmerzen werden sie sich jedoch nie lassen. Besonders der Rotlauf der Schlveine tritt immer wieder auf und reißt mmngenehme Lücken in unsere Schweinebestände. Und doch haben wir in der Rotlaufschutz- resp. Heilimpfung ein fast nie versagendes Mittel gegen diese Seuche. Ein Schwein, welches eins Schutzimpfung erhält, ist auf wenigstens 6 Monate gegen Ansteckung unempfindlich. Es können ohne Bedenken Ferkel kurz nach der Gebutt, aber auch fette Schweine kurz v-or dem Schlacksten geimpft werden. Schädigungen irgend welcher Art treten unter keinen Umständen auf. Jetzt, wo erfteulicherweise immer mehr kleine Haushaltungen dazu übergehen, sich ihr Schwedin selbst zu Mästen, kann nicht dringend genug enrpfohlen roerden, jedes Schwein, ganz gleichgültig, ob SeuchMgefahr direkt vorliegt oder nicht, inrpseu zu lassen. Die kleine Ausgabe, es dürfte sich UM Preise zwischen einer und z:vei ALark für das Stück je nach Größe handeln, Wird nichnand gereuen. Lwü>liche Schrveinehalter tu:v sich am besten zusammen mtb lassen sich gemeinsam den Tierarzt Vonimen, denn fe mehr Schweine an einem Orte geimpft werden, um so billiger wird her Tierarzt seinen Preis stellen können. Tritt lder Rotlauf in irgend einem Orte auf, so soltte sich kein Schweine- lljalter auch nur einen Moment besinnen, seinen ganzen Bestand sofort impfen zu lasten, die befallenen Tiere Nierden in allen noch nicht weit vorgeschrittenen Fällen gehellt, die gesunden vor Ansteckung geschützt werden. Daher keine unangebrachte Sparsamkeü, wenn es gilt, stich vor Aerger und Verlust zu bewal-ren. **Ein Verbandstag der Haus- und Grundbesitzervereine Deutschland« iand am 5. August in Würzburg statt, wohin auch der Gießener HauS- und Grundbesitzerverein einen Vertreter entsandt hatte. ** Tragen von Plaketten verboten. TvS Kriegs- ncknrsterrum steht sichi veranlaßt, darauf hitMNoeisen, daß nur Allerhöchsten Orts genelstntigle Aozeichen und ?lusf.eichmurgen von den Truppenteüen gcttagen toevdon d:1rscn, denen sie verliehest sind. Hierbei wird nochinmls auf die Merlststlstte Kabüuttsordm voM 21. .September 1915 hingewiesen und bemerkt, daß auch das Tragen von Erirmerrumszerchen — sogeiurmtten Plaketten — an der Ntütze nnd am Waffenvock (Bluse) mangeSÄ Werhächfter Qkv imhmigirng nicht statthaft ist. Mannschaften inw Fußurttllcrie, die während der Zugdlwrig^il zu dieser Waffe den Dienstgrad ols Obergesreiter erlangt haben und za: andevm Waffengattungen ein- gezio^m wott>en sind, tragen bei diesen die An^ichmmgskrGpse der Jrldwebet und die Säbeltvvddel der UntevvfsiMere. Landkreis Gießen. da. Alb ach, 12. August. Am 9. August wurde der bisherige Gemeinderechner Brück zu Grabe getragen. Er hatte 36 Jahre dieses verantwortungsvolle Amt bekleidet. Pfarrer Köhler^ Steinbach, rühmte bei dem Verstorbenen seine Treue im Amte upd seinen biederen Charakter. Sein Andenken wird in MyetH bleiben. Bürgermeister Balser legte au: Grabe im Namen der Gemeinde einen Kwanz nieder. Das Großherzogliche Kreisamt in Gießen hatte auch einen Vertreter gesandt. u. Heucheltze : n:, 1 2. Aug. Wiederum forderte der Krieg zwei weitere Opfer aus unserer Gemeinde, die Musketiere Hermann K eitner und Otto Gernandt, beide noch im recht fugend- lichen Alter von 20 Jahren stehend. Kreis Alsfeld. ** Mücke, 11. Ang. Einer unserer Leser schreibt uns: Der Einsender ihrer Notiz aus Mücke, vom 10. Aua., befindet sich im Irrtum. Fichten lohe als Gerbstoff wird nicht erst seit dem Krieg verwandt, sondern ist der älteste Gerbstoff zu etwa 80 Prozent, während die restlichen 20 Prozent Eichenrinde waren. Beide wurden vor einer Reihe von Jahren durch Quebracho verdrängt, das, soviel mir bekannt, durch Begehren als Schiffsballast, eine sehr billige Fracht genießt.^ In verschiedenen Wald-Gegenden Deutschlands gibt es sehr alte Lohmühlen — große und kleine —- die jahraus jahrein Fichten- oder Tannenrinde zu klarer Lohe stampften und dies heute noch tun. Also die neuere Chemie hat damit nichts'zu tun, sie ist an der Erfindung unschuldig. Kreis Lauterbach. Ia. B e r n s h a u s e n , 11. Aug. Der vor einiger Zeit als äemeldete Unteroffizier Fischer hat aus französischer GekcMgenschait geschrieben. - Ter Reservist Ritz im Feld- Artillerie-Regiineitt 205 und der Gefreite L a ch m a n n im Re- serve-Jnsanterie-Reguneut 88 sind durch Granatsplitter leicht verwundet. I-u Reuters, 11. Aug. Vom Schicksal schwer heinigesucht wrrd die Familie Heinrich L i o p e r t. Von itzren 5 im Felde stehenden Söhnen waren bereits zwei für das Vaterland geiallen und nun kam am Samstag die Nachricht, daß auch der jüngste Lohn, Gefr. Karl Lippert, am 1. August bei Verdun den Heldei:- tod erlitten. Zudem liegt von den zwei noch lebenden Söhnen z. Zt. einer schwer an Lungenentzündung erkrankt in einem Feldlazarett. ^ Kreis Schotten. sk. Schotten, 11. Aug. Bei der Sammlung zum Besten der Volksspende für die deutschen Kriegs- und Zivilgefangenen sind in Schotten 607,70 Mark eingegangen. 8k. H ö ck e r s d o r s. 11. Aug. Dem Musketier Karl Schott im Jns.-Regt. Nr. 172, 12. Komp., wurde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. EI L a u b a ch, 12. Aug. Der Sohn des Gastwirts Böhm von hier war mit Mähen auf einer Wiese am Hellerberg beschaff ttgt, wobei ihm die Dienstinagd Marie Le u hni n g behilflich war. -rurch llnvoriichtigkeit wurde sie von der Mähmaschine'ersaßt, die ihr das eine Bein bis ans die Sehnen zerschnitt. Sie wurde sofort in die Kliiuk nach Gießen gebracht. kl l r i ch jt e i n, 11. Aug. Der Groß Herzog verlieh Pfarrer K. A. H e l l w i g von hier für seine treue Arbeit a«f dem Felde der Kriegsfürsorge das KriegS-Ehrenzetchen. Kreis Friedberg. nt. Friedberg, 12. Aug. Die Schwester Toni Schäfer von hier,^die in einem Kriegslazarett im Elsaß tätig ist, hat das Hessische Sanitätskreuz erhalten. oa. Assenheinl, 11. Aug. Musketier Wilhelm Retrig im aktiven Jnf.-Regt. Nr. 37 erhielt das Eiserne Kreuz. ut. Nieder-Wöll st adt, 12. Aug. Dr. P i S k a t o r von hier ist zum Stabsarzt befördert worden. Starkenburg und Nheinhessen. ma. Osfenbach, a. M., 11. August. In der gestrigen Stadtverordnetenversammluna standen endlich die Voranschläge der Stadt Offenbach für das Reck-uungsjahr 1916 zur Beratung. Nachden: Oberbürgermeister T^. Dullo den Vorschlag gemacht, aus Vorsicht die Zinsen für die Zwecken der Kttegs- fürsorge aufgenommene Anleihe aus dem Etat wieder zu entfernen, nahm Stadtv. B r n h n s als Referent Gelegenheit, die späte Fertigstellung der Voranschläge zu bemängel:: 'imb eine künftige raschere Ausstellung zu fordern. Man habe sich nicht scheuen sollen, eine Steuerhöhung voez-uin'hmen. Die nachträglich vorgenonunenen Aenderungen erstrecken sich aus die Herausnahme des Postens „Zinsen für die zu Zwecken d^r Kr:egsfürsorge aufgenommerve Anleihe" und Einstellung der Notierung des Erneue'rmwsftmdsl für die Straßenbahn, wodurch die Inanspruchnahme des Ausgleichsfonds nur um rund 60 000 Mk. verringert wird. Die Voranschläge wurden sodann einstimmig genehmigt. Als Beittag zu den Walderholungsstätten Frankftrrt a. M. wurden wie in den Vorjahren wieder 300 9Nk. bewüligt. Außerhalb der Tagesordnung teilte der Oberbürgermeister mtt, daß die Lebensmittelversorgung der Stadt zentralisiert worden sei und die Leitung jetzt in txm Händen des Beigeordneten Kappus vereinigt sei. Vor Beginn der Sitzung verlas der Oberbittgermlcister den Dankerlaß des Kaisers an die bei der Herstellung von Kriegsmaterial beschäftigten Frauen und Männer. Kreis Wetzlar. ra. Wetzlar, 11. August. Der Kreisausschnß erläßt nachstehende Anordmmg: Leipe:' hat die Beobachtung gemacht werden müssen, daß bereits jetzt Spätkartoffeln zum Verkaufe an- geboten werden. Durch ein derartiges Verfahren wird der Ernte- erttag erl-eblich gesckMälert und die spätere Versorgung der All ' gemeinheit gefährdet. Es ist daher verboten, ^Kartoffeln in unreifem Zustande zu ernten. Die Kartoffeln sollen im allgemeinen erst dann aus der Erde genommen werden, n>enn die Blätter welk sind. ZUN'iderhandlungen gegen diese 'Anordnungen werden nnt Gefängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geldsttafe bis m 1500 Mk. bestraft. d. Wetzlar, 11. August. Der 5^reisausschuß hat mit Wirkung von: 7. August 1916 ab. für inländische E i c r und Butter im Kleinhandel folgende Höchstpreise festgesetzt: süjr Gier bei Abgabe an den Verbnrucher durch den Handle-' 20 Psg. für das Stück, bei unmittelbarer Abgabe er 2,20 Mk. ffft das Pftmd und bei Abgabe seittms des Händlers an den Verbraucher 2,40 Mk. für das Pfund. Auslandslnttter kostet 2,55 Mk. das Pfund Zurückhaltung von Butter oder Eiern, um bicrdurch einen übe: mäßigen Gewftm zu erzielen, nnrd bestraf:. Vrxmfc sind als Ueberschreiftmg der Höchstpmse auch Trinkgelder, Wegegebühr ußn zu betrachten. — Eine iveitere Anordnung bc$ Kfteisausschuffes verbietet, Kattosfeln in unreifem Zustautx' zu ernten. Wa. Wetzlar, 12. 9lug. Für das Bmertand ist gestorben O^ireller Fritz St ol l, Otts.-Jnf.-MoLt. Nr. 81. — Zuniührer Kühl, bei der preußischen Bcgleitungstruvpe der Armeeabteilmrg v. Strantz, erhielt das hessische Milimr-S-anitätskreuz. Wetzlar, 11. Aug. Mit dem Eisernen Kren, 2. Klasse ausgezeichnet wurde Unterofftzieraspirant (Seminarist) Willy Keßler, Jnl.-Regt. Nr. 71. Wa Dorlar, 11. Aug. Für das Vaterland gestorben ist Musketier Friedrich Jung, Reserve-Jni.-Regt. Nr. 223. d. Grvß-Rechtenbach, 12. August. Schütze Heinrich Bink von der Moschinengewehrkompagnic Jnf.-Regt. Nr. 2l)2, ist seit dem 30. Juni 1916 als i)ermq;t gemeldet. Grenadier Mitheml Diceuth, vom Garde-Jnf.-Regt. Nr. 6, wurde verwundet. Wa. Leun, 11. Aug. Gardeschütze Hermann Fink, Masch.- G.-K., G.-Jnf.-Negt. Nr. 6, starb den Heldentod. ra. Aus dem Kreise Wetzlar, 11. August. Ernteferien werden im Kreise Wetzlar nicht gewährt, sondern nur Heu- und Herbst- (Kartoffel-, Ferien. Urlaub an Schulkinder können die Bürgermeister und selbst der Landrat bis auf weiteres nid)t mehr erteilen, nachdem diese Befugnis auf die Lehrer, Lehrerinnen, Orts- und Kreissck>ulinspektoren für die Tauer des Krieges ü berge gangen ist. Jur Entscheidung auf Besck)werden hinsichtlich der Beurlaubung durch die Lehrperson«: sind die Orts- und Kreisschulinspektoren zuständig. d. Aus dem Kreis^ Wetzlar, 12. August. Für diese Wock)c stehen dem ztzreiskommunalverbande für die Zivilbevölkerung und Gefangenenkommandos unter 100 Ädann zur Verfügung: 24 Rinder, 52 Schweine, 35 Kälber. Hiervon entfallen auf diel Bürgermeistereien: Aßlar: 4 Rinder, 6 Schweine und 4 Kälber; Krofdorf: 3 Rinder, 6 Schweine und 3 Kälber; Braunfels: vier Rinder, 8 Schweine und 5 Kälber; Ulm: 1 Rind, 5 Sclstveine und 3 Kälber; Hohensolms: 1 Rind, 1 Scbwlnn und 2 K älber; Rechtenbach: 1 Rind, 3 Schn sine und 2 Kälber; Schwalbach: 2 Rinder, 5 S(l)wkine lind 3 Kälber und Stadt Wetzlar: acht Rinder, 18 Schweine und 12 Kälber. vermischtes. Eine Hafen-Tragikomödie. — Frankfurt a. M., 10. Aug. Im Vorort Bockenheim besitzt die Privatfrau «Enm« Faber in der Leipziger Straße drei Häuser mit vielen Mietern. Darunter befindet sich auch eine Kriegen rau. von der ihr nritgeteilt wurde, daß sie, die Krieger- fran, in ihrer Wohnung eine Hasarducht betriebe. Bc-weis: Frau Faber hatte mit eigenen Ohren gehört, daß die Frau ihren Kindern, so sie brav seien, Häschen versprochen hatte. Sic hatte dann mit ri«rncn Augen gesehen, dach die Kinder im Hofraume Gras für die Tiere gepflückt hatten. Aus dreien Gründen strengte die strenge Frmt Faber die Räumungsklage g.-grn die Mieterin an. Alle Versuche, die Hasen aus der „verseuchten" Wohnung zu entfernen, scheiterten an dem hartnäckigen Widerstande des juristisä-en Beraters der Angeklagten. Es kam zum gerichtlichen Termin. Unter maßloser Verblüffung auf der klägerischen Seite und stürmischer Heiterkeit des gesamten Gerick-tshofes samt beflagg er Partei und Zu börer- scl>ar legte der ReckstLannZalt der Angeklagten die bösen Hasen vor — — Zucker hä schen, die den Schrank geziert hatten. Brummend meinte der Bertr-ter der Madame Faber zu seinem sckanunzelnden Kollegen von der Fakultät: „Das konnten Sie doch gleich sagen!" Selbstverständlich batte der Prozeß damit sein Ende gefunden. Die recht erheblichen Kvsten und den schaUenden Spott obendrein trägt die Frau Faber. * Das größte Denkmal der Welt. Das größte Denkmal der Weit! Wo kann es ander? geplant wert»«! als in Amerika, dem „Lande oer unbegrenzten Möglichkeiten"? In der Nähe von Atlantia in Georgia soll das riesigste .^iünstwerk" der Welt aufgebaut worden. Zweitausend überlebensgroße Menschengestalten sollen aus einem Fels«l gehauen werden, der höher ist, als her Fels von Gibraltar. Das Denkmal, das ein amerikanischer Bildhauer namens Gutzon Borglum, bald in Angriff nehmen wird, wie die „Jllustrated World" mitteilt, soll dem Gedächtnis der verlorener Sache des Südens gewechc fein. Die zweitausend Rrelengen alten, jede ettva 13Vr Meter hvw. sollen Soldaten der sudamerilanisctxn Bundesarmee verkörpern.^ Wenn der G?danb? des Bildhauers einmal, vcrwirklickst sein wird, so wird ein ganzes Heer von Rieien-« strinmenschen gegen die untergeh'nde Sonne marscheven. Den Mittelpunkt des Heeres werden tie großen Führer der Südarmee bilden und zwar werden sie zu Pferde, schlachtbereit, dargestellt werden. Ihn«: soll eine größere Grupp? von weniger berühmten Feldherren folgen, auch sollen verschiedene Schwadronen auS« g<'hauen werden, ebenso Jnfanteriekomvagnirn und Arttllericad- teilungen. Das Gedächtnis der Frauen. die für die Sache des Südens eintratm, soll in einer großen Steinhalle bewahrt werden, das in eine Seite des Felsens cürg?hauen werden mW etwa emv Länge von 20 Metern haben soll. Bor diesem steinernen Saal wird angebracht verzeichnet steht. Ein großer Park soll da» Denkmal umgeben und seine Wege sollen so eingerichtet werden, daß der Besucher G?- legenltznt hat, die ausg-bauten Gestalten von den verschiedensten Seiwn zu betrachten, lim das Riesendenkmal herzusttilen. wird natürlich auch ein Rwienheer von Arbeitern und Künstlern nötig sein. Zei große Wertsrätten werden dich an den Felsen erbaut (werden. Millionen' Tonnen von Granit werden fortgeschafft werden Müssen, um für die Gestalten der Krieger einen passenden Hintergrund zu geben. Sechs Fahrstühle werden die Arbeiter und die Werkzeuge zum Felsen hinansbrrngen. Dampbohrrnaschinen werden in Tätigkeit gesetzt werden und eine Kraftstation und viele Hunderte von Metern Röhren werden notwendig sein. Wenn das Werk aber — ruic der Künstler hofft, in acht Jahren — fertig sein wird, dann, wird daneben freilief? auch der Riesenplan des Mterttuns, nach dem ein Denkmal LUexanders des Großen ans dem Athos gelxnren; werden sollte, verschwinden und gar das größte Denkmal Asrflas, die große Sphinx von Gizeh, wird daneben winzig erscheinen, lind das ist ja den Amerikanern die Hauptsache. Oewinn-^usrux der 8. preussiscd - Süddeutschen (234. Königlich Preuss.) Klassen - Lotterie 2» Klaese. 1. Ziehungstag. 11. August 191® Anf Jed» cP3 , o«renn Naanw »lnd «wo! gleich hohe 0»- wina« fsMlsa, und zwar Je einer anf die Loee gleicher huuuner I» den beides Abteilungen I nn-i Für die vielen Beweise herrlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste unseres lieben Sohnes, Bruders und Schwager ßrs.-Les. d'Wu ßiler Postbote rn Garbenteich-Haufe» sagen wir Bekannten und Verwandten sowie den llnterbeamten der Post herzlichen Dank. Fmilik Mw AllörcsS Ella. Danksagung. M Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und die zahlreichen Vlumenfpenden bei dem unS so schwer betroffenen Verluste sagen wir allen, insbesondere dem Krieger- vcrein, dem Verein der Gastwirte und den beiden Feuerwehren hiermit unseren herzlichsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Weber. Gießen, den 12. August 1816. p 7 » Grüningen, den 1L August ML Wz Stahlblech - Kessel roh, verzinkt u. emailliert Guss-Kessel roh und emailliert J. 8 . Häuser, EiseHMüig, Neustadt 56. 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"Von Beileidsbesuchen bitten wir A.bstand nehmen zu wollen. 5777 , mmm -Am 2. -August 1916 starb an den Folgen einer im Felde erhaltenen schweren Verwundung unser Inspektor Herr Fritz Münzel Wir verlieren in dem Dahin gegangenen einen stets pflichttreuen, zielbewussten, eifrigen Mitarbeiter und braven Beamten. Sein «Andenken werden stets in Ehren halten. wir 5812D Friedrich Wilhelm Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft zu Berlin Subdirektion Frankfurt a. Main. Mit frohem Mut zogst du hinaus, zu schützen unser Vaterland und Haus; nahmst Abschied von den Deinen, die in der Heimat unaufhörlich um dich du warst des Vaters Stolz, (weinen; der Mutter größtes Glück; doch Gott der Herr bestimmt uns schon in der Wiege das Geschick; der Vater ging dir schon voran vor ein und einem halben Jahre; nun gingst auch du die gleiche Bahn, derr Mutter bleichst die Haare. Auch die Geschwister trauern sehr um den geliebten Bruder, sie sehen ihn nun nimmermehr und leiden wie die Mutter. Du warst bei uns so gern daheim, so gern in deinen Urlaubstagon, doch sind wir so ganz allein und wollen fast verzagen. Doch Gott der Herr, so heißt es ja, verläßt die Seinen nicht. Dies soll nun unser Trost auch sein und unsre Zuversicht. Infolge seiner schweren Verwundung starb am 28. Juli nach kurzer, treuer Pflichterfüllung mein treuer, unvergesslicher Sohn, unser guter Bruder, Enkel und Neffe Ludwig Baiser Mnsketier im Infanterie - Regiment Nr. 168, 6. Kompagnie im blühenden Alter von 20 Jahren den Heldentod fürs Vaterland. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Elise Baiser Wff. geb. Gerhard Otto Baiser, Bruder Marie Baiser, Schwester, Albach, den 12. August 1916. Wiedersehen war seine nnd unsere Hoffnung. 57S3 m Nach 14 monatlicher langer Ungewttzheit erhielten wir nun die traurige Nachricht, datz mein innigstgeliebter, guter Mann, der treusorgende Vater seines einzigen Kindes, unser unvergeßlicher, lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Wilhelm Ursh Musketier im Infanterie-Regiment Nr. 224, 5. Kompagnie am 28. Mat 1915 im Kamps fürs Vaterland ge- fallen ist I« tiefer Trauer; Luise Sroh u«d Kind Familie Karl Kroh. 011282 Gießen, Mannheim, den 11. August ISIS. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben. Entschlafenen, sowie für die zahlreichen Kranzspenden sagen wir allen aus diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Ganz besonders danken wir Herrn Pfarrer Schwabe für die trostreichen Worte am Grabe, dem Herrn Bataillons- kommandeur und dem ganzen Bataillon für die erwiesene letzte Ehre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Reinhard Ayh Gießen, den 12. August 1916. 578t Luhe sankt in fremder Erde, unsere Liebe deckt Dich zu. Plötzlich und unerwartet erhielt ich die schmerzliche Nachricht, daß mein innigstgeliebter guter Gatte, der liebevolle Vater seiner einzigen Tochter, unser lieber Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Albert Sparfeld Unteroffizier bei einem Pominerschen Inf.-Begt Inhaber der Tapferkeitainedaille. infolge eines Kopfschusses am 17. Juli 1916 den Heldentod fürs Vaterland erlitten hat In tiefem Schmerz: Else Sparfeld und Kind. Gießen (Wetzsteingasse2), Meranei. Sa. und Dessau i. Anh., den 12. August 1916. Todes-Anzeige. Tief erschüttert erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass unser innigstgeliebter unvergesslicher Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe Paul Langer Sanitats-Unteroffizier im Inf.-Regt. 168, 9. Eomp. Inhaber des Eisernen Kreuzes II Klasse im 24. Lebensjahre nach 2 jähriger treuer Pflichterfüllung am 5. August den Heldentod füxß Vaterland gestorben ist. In tiefem Schmerz: Familie Joseph Langer Familie Albert Langer and Kind Georg Merkel und Frau geb. Langer Emilie, Elise and Angnst Langer. Giessen, Dammstrasse 43, den 12. August 1916. pns Tieferschüttert und ganz unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass unser braver, unvergesslicher, lieber Sohn und Bruder Lehrer Ludwig Ulm Offz.-Stellv. Res.-Inf.-Reg. 260, Masch.-Gew.-Komp. Inhaber des Eis. Kreuzes u. d. Hess. Tapferkeits-Medaille nach beinahe vollendetem 23. Lebensjahre am 31. Juli den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. In tiefer Trauer: Wilhelm Ulm ». Frau geb. Hahn Marie Ulm Fritz Ulm z. Zt. im Lazarett Allendorf a. d. Lahn, den 11. Angnst 1916. 011814 Danksagung. Vielen innigen Dank allen, die an unserem Trauer fall sich in freundschaftlicher Weise beteiligt haben, sowie auch dem Herrn Pfarrer Hofmann für »eine trostreiche Bede. 5805 Familien Klingelhöfer, Vogt und Willi. Wallenfels. Alicesirche 11 ßn & ne Wobnung zu ttcrm. (7G NübcreS daselbst 1. Sto ck. 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