m. m Der Kietzroer LvzeiWtt Läqticb, außer Sonntags. - Beilagen: ukrtruil inöckenilich öttfraKtSaatfikiibl öfter; ziveunat lpbcooiui.Krti«* i»iL'Usjü-^rni.reiä Sietzen (Dienstag iui2> ftieitoci); zweimal mcmntl. Lan^r irlfchüfjkiche öciifragen . cri ii prech - Anschlüsse: virdieCchrntleiiung112 *' er l ag, Geschäi tsfte flc51 Adresse ü'ir Dradtnach" rechten: Anzeiger Hießen. Annahme von A^rzeigea ü'ir die Tagesnuminer bis zum Abend vorher. Erstes Blatt M. ZahrgaW rmtwoch, \ Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen rmmvoch. \tu August MS Vezn gSvral >: mamrtl. 9V Pf., viertel jährl. m, 2.65: durch Abhole- il Ziveigstelleu moiratl. 80 Pf.; durch bic'i^oft Als. 2.45 viert el- jfihrl. auSschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal15Ps., ausw. 20 Ps. — Haupt- schriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; iür Stadt und Land. Vermischtes und Ge« richtssaal: Fr. R.Zerip «»«ationsdruck »nd Verlag der Srühl'schen Umv.-buch und Steindruckerei ll. Lange. Schristieitung. Seschästrstclle und Druckerei- §chu!ftr. 7. Ictt "n"?'! i'm'cücu Neue gescheiterte feindliche Angriffe. Reise des Halfers an die Ostfront. (MTB.) GrotzeS Hauptquartier. 15. August.! (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Vom gestrigen Mittag ad erneuerten die Engländer ihre Altgriffe auf der Linie Ovillers — Bazentin-le- Petit und setzten sie mit großer Hartnäckigkeit bis tief in die Nacht hinein fort. Sie haben am Wege Thiepval—Po- zieves in demselben Teil unseres vordersten Grabens Fuß gefaßt, aus dem sie gestern morgen wieder geworfen waren; im übrigen sind ihre vielen, sich in kurzen Zeitabständen folgenden Anstürme vollkommen und sehr blutig vor unseren Stellungen zusmnmengebrochen. Die Franzosen wiederholten ihre vergeblichen Anstrengungen zwischen Maure- pas und Hem. Zwischen dem Ancrebach und der Somme und über diesen Abschnitt hinaus ist der Artilleriekampf auch jetzt noch nicht verstummt. An der übrigen Front — abgesehen von lebhafterer Gefechtstätigkeit südöstlich von Armentieres, an einzelnen Stellen der Artois und rechts der Maas — keine besonderen Ereignisse. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls von Hindenburg. Alle russischen Angriffe gegen den Luh- und Graberka- Abschnitt, südlich von Brody, sind gescheitert. Front des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl. Die Armee des Generals Grafen von Bothmer hat starke, zum Teil oft wiederholte Angriffe bei Zborow-Ko- nürchy, an den von Brzezany und Potutory nach Kozowa führenden Straßen und westlich von Monasterzpska mit schwersten Verlusten für die Russen abgeschlagen. Balkan-Kriegsschauplatz. Südlich des Doiransees griff etwa ein feindliches Bataillon die bulgarischen Vorposten an, es wurde ab gewiesen. Oberste Heeresleitung. Berlin. 15. August. (WTB Amtlich.) Am 13. August griffen abermals mehrere unserer Marineflugzeug gcschwader die feindlichen Flugzeugstationen Papen Holm und Lebara auf Oesel an. Es wurde gute Wirkung erzielt. Trotz heftiger Beschießung durch Abwehrbatterien und durch feindliche Seestreitkräfte sind sämtliche Flugzeuge wohl behalten nach ihren Stützpunkten zurückgekehrt. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Neue schwere Angriffe aus aNen Richtungen? Ganz besonders bemerkenswert ist, daß die E n g l ä n d e r dabei absolut erfolglos sind. Wie es denn auch in ihrem Hauptl- guartrer aussieht, das verrät ein englischer Zeitungsberichterstatter, dessen Stimme wir im Nachrichtenteil hören lassen. Er sagt übrigens nichts anderes wie die „Times", die in diesen Tagen ebenfalls mit großer Resignation festgestellt har, daß es bis zum Endsiege noch weile Wege habe. Die englischen militärischen Beurteiler, soweit sie mit dem heißen Boden unserer Westfront in Berührung gekommen sind, geben sich kernen Illusionen hin. Dagegen hatten es die politischen maßgebenden Kreise in London noch immer für ihre Pflicht, Deutschland mit ihrem Munde abzuschlachten und mit ihren Zähnen zu durchkauen. So hat, wie in unserem heutigen Blatte zu lesen ist, Lord Robert Cecil im englischen UnterHause bei der Erörterung der Behandlung und Ueber- wachung englischer Gefangenen in den von deutschen Truppen besetzten polnischen Gebieten den Mund wieder einmal weit aufgerissen. Die deutschen Generalstäbler werden es wissen, warum sie bestimmten Gebietsteilen nahe den Kampffronten neutrale Besucher und Neugierige, sogar den amerikanischen Botschafter, zeitweilig fernhalten. Obgleich Lord Ceml kernerlci Anlaß hat, zu behaupten, daß die englischen Gefangenen dort schlechter Behandlung unterworfen seien, droht er uüs mit einem Zauupfcrhl seiner ungeheuer aufgeblasenen Siegeshoffnung. Wenn wir besiegt sind — dann wll es uns schlecht ergehen, dann sollen wir alles entgelten! Wie unmännlich und ohne Selbstzucht wird doch in diesen englischen Regiernngskreisen geschwatzt rrnd geklatscht! Das ist derselbe sunrpfige Geistesboden, auf dem die Erwartung großer und ernster Dinge mit dem Gedcrnkenziel unsinniger Wetterl und hochinntiger Prahlerei vermengt wird. Da mangelt es an Ehrfurcht und Tiefe des Erlebens. Auch wir Deutsche sind der Meinung, daß wir schließlich siegen werden. Mer haben deutsche Staatsmänner jemals so eitel und vermessen gesprochen wie ihre englischen Kollegen? Billige Selbstbetaubung verscheucht uns Schillers erhabenes Wort: „Eifersüchtig sind des Schicksals Mächte; voreilig Jauchzen greift in ihre Ztechte." Und unser Kaiser weist eine begeisterte aber stille Menge am Kölner Bahnhof mit einer stummen Gebärde auf den Dom hin, auf die belebende Und nen stärkende Zwiesprache mit einem .Höheren... Dw Franzosen sind auch in den letzten Tagen um em weniges erfolgreicher gewesen, als ihre britischen Helfer. Allein sie haben von ihrem Ziele nichts erreicht, und der kleine Fortschritt östlich von Hardecourt erschwert nur ihre strategische Stellung. In einer Besprechung der Ergebnisse in den letzten Tagen schreibt der Berner „Bund" von den letzten feindlichen Offensiven: Zunächst handelt es sich um einen neuen kombinierten Angriff der EnglM^er und Franzosen zwischen Ancre und Somme, der am 12. August und in der Nacht auf den 13. August vor sich gegmigen i|t und nach flüchtiger Schätzung abermals 20 Divisionen in Bewegung gebracht haben dürste. Ob auf englischer Seite dabei noch einmal die 4. Arnree angesetzt werden konnte oder eine vollständige Ablösung Platz gegriffen hat, bleibt dahingestellt. Auf üanzüiischer Seite sind zweifellos die Truppen seit dem 16. und SP; aus gewechselt nwrden. Da Frankreich im Laufe des Unters an 200 000 Farbige, teils Nmausgelwbene, teils von ihren Wunden Gewesene organisiert haben soll, ist es der französischen Heeresleitung immer n&d] möglich, verlustreiche Stürme vorzutreiben, besonders da die farbigen Truppen jetzt auch zu besonderen Kompagnien ohne Gewehr^zusammengestellt werden, me nut ihren Handgranaten an die Spitze der weißen SturM- truppeu gefetzt werden. Der englische Angriff, der zwischen Guillemont und Thiepval ausgelost wurde, um endlich über Pozieres gegen Courcelette- Martinpuich Raum zu gewinnen. ist offenbar kaum vom Fleck ge- kvmuwn. Dagegen ist es den Franzosen abermals gelungen, sich taktisch zu entwickeln und nördlich der Somme iw Anschluß am vre Engländer östlich Hardeeourt - Hem pvrzudringen. Nach ihrer eigenen Melduug haben sie an dieser Front rund sieben Kilometer brert angegriffen und die „dritte deutsche Stellung" östlich von H^bkwurt bis zur Somme in der Höhe von Buscourt genommen. "Nachweisbar sind sie indes nur in das Dorf Ndaurepas eingedrun- Em Jf™ öas noch gekämpft wird. An Gefangenen haben sie 1000 Mann eingebvacht, was bei einer FrontentWickelung von 7 Ki- lometern nickt in Bettacht fällt. Behaupten die Franzosen die taktischen Fortschritte, die sie nach der zuversielstlichen deutschen Melldung in schwersten Kämpfen zu erstreiten benrüht waren, so haben sie nun die Nebenbahn Eombles-Perönne und die Straße Clery- Hem an einigen Punkten überschritten und kämpfen in dem von der Bahn gebildeten nach Osten offenen Bogen, dessen Sehne die Linie Combles-Le Forest-Clöry bildet. Diese Linie bildet zweifellos nicht me letzte beseitigte Stellung vor der weiter östlich laufenden Bahn Bapanme-Peronne. die selbst wieder durch Erhebungen von 140 Meter Höhe gedeckt wird. Tie Bemühungen der Franzosen gehen offenkundig dahin, ihren iw -Lwmmebogen verstrickten rechten' Flügel eirtlasten uit> den Engländern beim Angriff als Schulterstütze zu dienen. ?wer lebet örtliche Teilerfolg ist zu teuer erkauft und entbehrt leder sttategrfchen Auswirkung, solange die Engländer nicht über die von Ms am .4. Juli bestimmte und immer wieder in Er- rnnerung gerufene Linie Grandeconrt- Courcelette- Martinpuich^ Guillemont hmausgelangen. Vor allem ist sestzuhalten, daß taktische Erfolge an der Schneide des vorgetrieberreri Kerls die operative Lage der Angreifer eher verschlechtern als verbessern, wenn dre Flügel nach hinten hängen bleiben. Auch heute muß daher das Urteü dahrn zusantmengefaßt werden, daß die englisch^franzöfische Offen five nur als Truck und Mnützung wirkt, daß sie aber dadurch die eigenen Kräfte stärker belastet als die des Gegners, der als Verteidiger den taktischen Wert des Geländes mit Pen Ver lüsten bester m Einklang bringen kann. Heeresfront des Gkncralfeldmarschalls von Hindenburg. Bei der Armee des Generalobersten von Böhm-Er- molli ließ der Gegner nach seiner südwestlich von Pod- kannen erlittenen überaus verlustreichen Niederlage von weiteren Angriffen ab. ü in Wolhynien keine besonderen Ereignisse. Italienischer Kriegsschauplatz. Wiener setzten ihre Angriffe sowohl auf der Front Sateano—Merna. uegen die Höhen östlich von Görz. als auch im Abschnitt südlich der Wippnch bei Lokvica unaus- horlich mit großen Massen fort, während sie die anschließenden Raume unter starkem Artitterjefeuer hielten. Unsere Truppen schlugen alle Stürme blutig ab und lstreben vielfach nach erbittertem Handgemenge, an der ganzen Front im Besitz ihrer Stellungen. Der ostgalrzischen und dalmatinischen Landwehr-Infanterie, sowie dem bewahrten Honved-Jnsanterie-Regiment Nr. 3 gebühtt ein hervorragender Anteil am Erfolge des gestrigen Tages. Auch bei Plava und Zagora. dann an der Dolomiten- ^n^auf^der Croda del Ancona wurden feindliche Vorstöße Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Hofer, Feldmarsch alleutnant. Ereignisse zur See. m. Geschwader von Seeflugzeugen hat in der Nacht vom 14. aus den 15. eine feindliche Batterie an der ^sonzomundung. Militärische Anlagen von Ronchi Verme- gliano und Selz sehr erfolgreich mit Bomben belegt. Voll- M Valide erzeugt. Alle Flugzeuge sind trotz heftigster Beschieyung unversehrt eingerückt. Flottenkommando. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 15. August. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 15. August 1916. Russischer Kriegsschauplatz. Heeresfront des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl. Westlich von Moldawa in der Bukowina und im Gebiete des Berges Tomnaftk machten unsere Angriffe wertere Fortschritte. Bei Erstürmung einiger zäh verteidigter Stellungen wurden dem Feinde 606 Gefangene und ftins Maichinengewehre abgenommen. Die südlich von Tar«farow kämpfenden Bataillone bezogen, bei Worochka durch überlegene russische Kräfte angegriffen. wieder ihre Stellungen auf dem Tartaren-Paß Bei S tan isla u und südlich von Jezupol wies die Armee des Generalobersten von Köveß vereinzelte Vorstöße zurrick. Bei H o r o z a n f a, westlich von Monaster-Zyska. rannte -er Femd den ganzen Tag über gegen unsere Front an er unternahin stellenweise sechs und mehr Massenangriffe nacheinander, wurde aber überallunterden schwersten Verlusten abgeschlagen. Südwestlich von Ko- ^^^^lten österreichisch-ungarische Truppen einen russischen Vorstoß durch Gegenangriff. Auch bei und südlich von Zborow blieben alle mit größten Opfern bezahlten Anstrengungen des Feindes, in unsere Linien Bresche zu schlagen, völlrg ergebnislos. Der Kaiser im Osten. Berlin, 15. Aug. (WTB. Amtlich.) Der Kaiser be. gab sich wieder an die Ostfront, nachdem er gegen Ende fernes mehrtägigen Aufenthaltes an der Westfront auch die Heewsgruppe des Kronprinzen besucht und in Gegenwart des Oberbefehlshabers verschiedene Truppenteil hinter der Kampfftont besichtigt hatte. Köln, 15. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Der Kaiser jxaf heute nachmittag gegen 5 Uhr im Sonderzuge auf dem Kölner HaLptbahnhof ein. Er begab sich anch diesmal wieder tu Den Dom, wo er etwa eine Viertelstunde verweilte und sich von da durch das Seitenportal des Domes nach dem .Hauptbahnhof zuriickbegab. OTtf dem Wege zum Dome war der Kaiser von zahlreichen Personen erkannt worden die dem Herrscher aegenüber eine würdige Haltung beobachteten Vom Fenster des Zuges aus dankte der Kaiser der auf der Bruckenrampe inzwischen versammelten tausend- kopftgen Menge durch Winken füd die stille Hnldiquna lieber den Aufenthalt des Kaisers in Köln meldet der Berliner „Lotalanz/' nach der „Köln. Ztg." u. a. noch folgendes: Ms der greife Domprobst Dr. Berlage, der berufene Huker des Domes, erfuhr, daß der Kaiser im Dome sei, begab er sich sofort mit dem Sakrtstanpriester dorthin um den Monarchen zu begrüßen. Der Kaiser empfing der! Dmnprobst aufs herzlichste, schüttelte ihm die Hand und hangte sich in dessen Arm mit den Worten: „Stimmen Sie mein heben »erläge" Der Kaiser begab sich dann mit dem Domprobst zur Schatzkammer, tt» er sich lebhaft für alle Einzelheiten interessiert«. Ms der Kaiser vom singe aus den Leuten auf dem Platz zwischen dem Dome chsid dem Bahichof zuwinkte, zeigte er mit der .Hand nach dem Dome als wollte er sagen: Geht in die .Kirche und betet für einen ehrenvollen Frieden. Allgemein fiel das gute Ausseben deg hat dem Ober-Briefttäger Heiirrichi Finrernagel in Mchper- tenrod und dem Briefträger Peter Adam in Wonsheim das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige tteny Dienste" verliehen. — Das Ehrenzeickipn für Mitglieder frcftvikliger Feiverwehren lvurde vo-M Groscherzog verliehe,: Iohannos Pilger III. und Hsinvich Pilger III. zu Neustadt i. O. — Ldrs Grund der VereirrhMvung mit den Landstilndei: (Drucksache 152) ist folgendem Schulamtsafpiranten einftweiüs eine ÄchverstMe über» tragen w-nden: Nicolai, Friedrich, aus Großen-Biffeck, am 1. Aprll 1916. A u s z e i ch n u n g e n. Dem Leutnant und Komvagnie- führer im Jnfanterie-Regiment v Wittich (3. kurhess.) Nr. 88 Eberhard v. Jhering wurde das Eiserne Kreuz erster Klaffe uedienen. — Ten: ilnler.-,nz ec 'Udol, stützt von ijtey, bei ctuet pcd . .licfjoin' tsilmni int Westen stehend, wurde das Eijerne Kreuz verliehen. — Deut Reserve-Unteroffizier Franz H c> r e y s e ck aus Giesten, seit Beginn des Krieges in einer Art.-Munitionskolonne, wurde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. ** D i e O b st h ö ch st p r e: s e a u f g e h o b e n. Laut Bekanntmachung des Großh .Ministeriums in Nr. 189 der „Darmst. Ztg." werden die Bekanntmachungen vom 22. und 27. Juni 1916 (Obsthöchstpreise und Bestimmungen über die Ausfuhr von Obst) aufgehoben. Aus die Wirkung darf man gespannt sein . ** Fünf - Kil ogramm - Po st Paket verkehr mit Belgien. Vom 21. August ab werden im Verkehr zwischen Teutschland und dem Gebiet des Geueral-Gouvernements in Belgien gewöhnliche Postpakete bis zu 5 Kilogramm zugelassen.^ Ter Verkehr regelt sich im allgemeinen nach den Vorschriften des internationalen Postpaketverkehrs. Dias Franko für ein Paket bettägt 1 Fr. 50 cent. ---1 Mk. 20 Pfg.. es besteht dabei Frankoz:vai:g. Dem Inhalt dürfen keine Briese oder schriftlichen Mitteilungen irgend welcher Art bei gegeben werden. Es? ist in allen Fallen Sache des Absenders, sich genau zu erkurüngen, ob die zu verser:denden Gegeiv- lände in das Bestimnrungsland eingefühtt werden dürfen. Pakete nach Deutschland werden in den deutschen Zollorten geprüft und verzollt, Pakete nach Belgien samllich in §)erbesthal. Nachnahme ist bis M M0 Mk. (1000 Fr.) zu gelassen. Nicht zugelassen sind dagegen Wertangabe, Einschreibung, dringende Pakete, Ellbeftellnng! und Rückscheine. Im Gebiet des General-Gouvernements nehmen irektor Pwf Tr. L. Müller-Frankfurt, die Führung übernahm und die Nnffenswettestei: Erläutenrngen gab. Eine formenschöne Basilika :mt großem Binnenhof. der von erner luftigeI: Wandelhalle umschlossen ist, blldet den Ausstellnngs- mum. Mes, was der Krieg au ftlrchtbaren Waffen gezeitigt ljat, :st hier im Ori.gi:w1 ausgestellt: Mesennwrser. Schiffsgeschütze, Häubchen bis herab zur zierlichem Mstole, dann die schlanken Torpedos. geivalttge Minen, Granate:: in vielfach:':: Formen^ Aus- ri'lspmMegenstände, Uniformen, Wage::, ganze Völkergrup^n unserer weißen :::rd fatb:gen Gecpver. Ferner Schiffsmodelle, eine AnzoU Panzerplatten mit den Spuren feindlicher Geschosse auÄ der Schlacht vor dem Skagerrak,- eine Fi'illc von Mdern die fes- ftllchkm Abteilungen: der .Krieg und die Kunst. .Kriegsbilder der ,^Le:pz:ger IAustrietten Zeitung", Verwundetenfürsorg'', die Ar- bertsfelder der Chcrurgie, die Kriegsfürsorge dalrim, die Kriegs- svnrmlungen der Frankfurter Stadtbücher:':. Volksblldnngsarbeit im Krwge. sie alle geb«: ein getteueS Spiagelbill» von be» vielseitigen Jmuicn und Gestattungen des! arößten Krieges der Weltgeschichte. I) Marburg, 10. ug. tfüc bas tuet zu errichtende In- validen beim für Jäger und Schüben sind bis jetzt rund 210 000 Mk. eingegangen. Die Gesamtkosten des Heims, mit dessen Bau bereits begonnen wurde, stellen sich auf rund 350 000 Mk. ha. Biedenkopf, 16. Aug. Dem Vizefeldwebel Robert Zimmer mann beim Artillerie-Meßtrupp 3, dem Sanitäts- Gefreiten Heinrich Kunkel aus Wiesenbach, in einem Gnrde- Jnf.-Rgt., wurde das Eiserne Kreuz verliehen. Unteroffizier Heinr. W a g n er aus Wiesenbach, im 7. Thür. Jnf.°Rgt. Nr. 96, wurde mit der Schwarzburger Verdienstmedaille ausgezeichnet. bz. Cransberg, 15. Aug. Der Pächter unserer Jagd, Gastwirt Rupp, erlegte vorgestern einen prachtvollen Zehnender. In dankenswerter Weise hat der glücklicher Schütze den Hirsch in unserem Orte aushauen lassen. da. Wallau, 15. Aug. Vorgestern morgen gegen 9 Uhr wurde auf der Landstraße mitten im Dorfe ein Zwölfender- Hirsch von einigen beherzten Männern „zur Strecke gebracht". Der vermutlich im Niederlaaspher Revier angeschossene Hirsch war durch zwei Hunde aus dem Felde bis ins Dorf gejagt worden und mußte hier unter den wuchtigen Schlägen einer Axt fein Leben aushauchen. Der Hirsch ist Eigentum des Pächters der hiesigen Geiueindejagd. X K a s s e l, 15. Aug. Die Koinmunalverbände des Regierungsbezirks Kassel sind auf Anordnung der Landeszentralbehörde zur Errichtung einer gemeinsamen Preisprüfungsstelle zusammengeschlossen worden, welche die Bezeichnung .Preisprüsungs- uelle für den Regierungsbezirk Kassel" führt und ihren Sitz in Kassel hat. g. Eschwege a. d. Werra, 15. Aug. In dem« benachbarten Torfe Gerbershanseuer schoß gestern beim! Sperlingschi eßen der- 12jälMge Junge des Landwirts Riettzmüller ans Unborsichtig- mt seine Mutter. — Tie Ernte im mittleren Werratale ist in vollem Gange. Ter Roggen ist schon znm größten Teile eingefahren und wird meistens gleich gedroschen. Ter Ertrag an Körnern ist der einer guten Mittelernte, der Strohertrag hingegen sehr gut. Hafer und Weizen stehen in Stroh und Kbrnern sehr gut, mit dem Schnitt wird in Kürze begonnen werden. Eine sehr reiche Ernte versprechen die Feldbohnen, ebenso wird die 'Grummeternte eine vorzügliche werden. Frühkartoffeln haben weniger ergiebige Ertrage geliefert. Einen außerordentlich reicheni Behang haben Aepfel- und Zwetschenbäume. Tie Obstpreise sind trotzdem hohe, bei dem Verkaufe des städtischen Obstes wurden! 7000 Mark gegen 5000 Mark im Vorjal/re erzielt. = Bad Homburg v. d. H., 15. Aug. Auf Anregung des Kaisers hat die neuerbohrte Tertiärguelle den Namen ..Viktoria- Luise-Quelle" (nach der Herzogin von Braunschweig) erhalten. —> Für die Ueiberdachung des Elisabethbrunnens, zu der bekanntlich ein Homburaer Kurgast 100 000 Mr. stiftete, hat der Kaiser einem Entwurf des Professors Tammann-Berlin seine Zustimmung gegeben. Der Ueberbau hat die Form eines altgriechischen Tempels, der oberhalb der Elisabethenguelle so errichtet wird, daß der Blick von der QuÄle nach dem Denknffal frei bleibt. In der Mitte soll eine Nl)mphenffgnr aufgestellt werden, am Brunnen selbst ein kleiner viereckiger Tempel, der mit dem über dem Brunnen liegenden Rund- teml*et durch eine Treppe verbunden ist. — Der kürzlich hier verstorbene Bürger Peter Heinrich Maurer hat die Stadt zur Erbin seines Vermögens eingesetzt. Nach Abzug von verschiedenen Legaten verbleiben der Stadt etwa 180 000 Mk. X Hanau, 15. Aug. Die anfänglich auf etwa 39000 Ztr. geschützte F r ü h k a r t o f s e l e r n t e iin Stadt- und Landkreise Hanau wird sich jetzt nach dem Urteil Sachverständiger auf etwa 90 000 Zentner stellen. ke. Wiesbaden, 16. Aug. In den vier städtischen Kriegslüchen wurden vom 17. September 1914 bis zum 31. März 1916 2 102 555 Portionen Mittagessen verabfolgt. Die Einnahmen hierfür betrugen 353 315 Mark, die Ausgaben 515 961 Mark. Tie Stadt batte also einen Zuschuß von 162 546 Mark zu leisten. ---Vom Fe l d b e r g, 16. August. Aus dem großen Eichwald- topfe bei Schmitten wurde am Sonntag mittag unter Teilnahme vieler Taunuswanderer und Mitglieder des Taunusklnbs, der zu Ehren des Leiters der Wohltätigkeitsabteilung des K'lttbs, Josef .Wisloch, errichtete I o s e f - W i s l o ch - T u r m eingeweiht. Tie Weihe rede htelt der zwecke Vorsitzende des TaUnnsklubs, Adolf B a l z e r , Frankfurt, der di-e bleibenden Verdienste Wislochs um die wirtschaftliche Hebung der Taunusbcvötterung eindrucksvoll schilderte. In herzlicher Weise dankte Herr Wisloch für die ihm zuteil gewordene Ehrung. Heber di-e Baugeschichte des Turmes, der vom 634 Meter hohen Eicbwaldskopf weit ins Land ragt, sprach sein Erbauer, Ingenieur Müller, Frankfurt. — Aus der Rhön, 16. Aug. Aus der Wasserkuppe wurde gestern am Feste Mariä Himmelfahrt ein vom Rhönklub, Zweigverein Poppenhausen, gestiftetes Kriegswahrzeichen in Form eines 12 Meter hohen Eichenkreuzes durch Predigt und Festansprache feierlich eingeweiht. Monat!, lleberficht der Todesfälle in der Stadt Stehen. Monat Juli 1916. Einwohnerzahl: angenommen zu 33100 (iiikl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 23,20 7,.,. Rach Abzug von 37 Ortsfremden: 9,79 # / 0 „. Es starben an Zus. Er- Kinder mftfhienp tml.Lebens- vom 2 bis wacy,ene ^ QaI)r Angeborener Lebensschwäche 6(3) — 6(3) — Altersschwache 6(3) 6(3) — Folgen der Geburt 1(1) MD — — Diphtherie 1(1) — KD Keuchhusten 1 — 1 Tetanus i 0) — — 1(1) Lungentuberkulose 4(3) 4(3) — Tuberkulose anderer Organe 2 (1) 1 — 1 (1) Lungenentzündung 4(2) KD 1 2(1) Krankheiten des Herzens 7(6) 6(5) — 1 (1) Gehirnfchlag auderelr Krankheiten des 2 2 — Nervensystems 8(3) 4(2) 1 3(1) anderen Krattkheiten der Ver- dauungsorgane 6(5) 6(5) — — Blinddarmentzündung 1(0 1 (1) — — Haruorgane-Erkrankuugen 2 2 — — Krebs 6(3) 6(3) — — Hirntlunor KD — 1 (1) Verunglückung 3(1) 3(1) — anderen Todesursachen 3(2) 3(2) — — Sumtna: 64 (37) 46 (27) 8(3) 10 (7) A n nt.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Veröfseittlich-ung des Großh. Kreisgesundheitsamts Gießen. Dr. Wal g er, Med.-Rat. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdien st, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Donnerstag, den 17. Atig. 1916: Wechselnd bewölkt, zeitweise leichtere Niederschläge, keine Temperaturänderung. Li'-Lllü_LL—LI " J_LI 11 !—_ . ' ' ■ ■■■■'■ ■ ■ ■ » Letzte Nachrichten. Türkische Truppen in Wien. Wien, 16. Aug. Sonntag sind hier aus der Durch- r eise neuerdings mehrere türkische Truppentransporte eingetroffen, die auf dem Bahnhof enthusiastisch begrüßt wurden. Die Schlacht in Podolien. Berlin, 16. Aug. Ter Berichterstatter des „Berliner Lokal- anzeigers" Kirchlehner, meldet aus dent k. k. Kriegspress e- guartier unter dem 15. August: Am 3. August leiteten die Russen ihre groß? Offensive in Podolren mit etitt.w Angriff gegen die Serethliuie im Raume von Zalocze ein. Vier Tage später schoben sich Massen des Feindes zwischen den Dnestr und den Pruth gegen Nordwesten. Diesem Stoß wichen die Verbündeten ans, indem sie sich unter heftigen Kämpfen aus die Höhenzüge westlich der Bystryca zurückzogen. Die Russen, die südlich des Dnjestr rasch Boden gewannen, während ihr Angriff auf Zalocze anfgesangen wurde, führten nun den letzten Hauptschlag, den Vorstoß int Zentrum. Auch dort wichen die Verbündeten rechtzeitig ans und zogen sich ins Innere des westlichen Mündungswinkel der Zlota Liya zurück. Die Parole der Verbündeten lautete: „Sammeln!". Ehe zum nachhaltigen Widerstand in den Waldbergen südlich und südwestlich' von Brody geschritten werden sollte, schirmte eine stärkere Gruppe der Armeen Böhm-Ermolli und Bothmer die inzwischen ein ge leiteten: „planmäßigen Bewegungen" der Truppen an der Strypa-Koro- Piec-Front. Ohne daß darauf näher cingegegangen werden könnte, erweisen die Vorgänge in der Nacht vom Sonntag zum Montag, daß der in der Nacht auf Montag einsetzende Sturm der Russen, der sich in dem Raume von Hälicz bis nach dem Rücken von Zalocze richtete, überall aus starken Widerstand gestoßen ist und nirgends durchdringen konnte. Die Verbündeten schlugen südöstlich von Halicz am Montag mehrere Angriffe ab. Westlich der untersten Zlota Lipa mußten die -russischen Massen, die von Uscie, Zielno, Monasterzyska, Podhajce kamen, bis ans die Front Marhampol— Hiorozanka-Bach vorgelassen werden, vermochten aber trotz andauernder starker Artillerievorbereitung nicht weiter vorzudringen. Die Front der mittleren Zlota Lipa um Brzezan—.)kozowa undj nordwestlich gegen Augustowka^-Zloezow bewies sich als von großer Abstoßkraft. Auch die Stellungen südwestlich Brody in den Bergen blieben fest. An der Ausdehnung der Kampffront, 120 .Kilometer Luftlinie, ist zu erkennen, daß es sich umt eine große Schlacht handelt und der Umstand, daß die Verbündeten sie angenommen haben, spricht dafür, daß sie keinen Grund haben, die Entscheidung zul scheuen. Rumänien. Budapest, 16. August. Ter Buckarester „Az Est"-Bericht- erstatter zieht das Kräfteverhältnis zwischen der Kriegspartei und der Friedenspartei und zählt Bratianu und Mehrere aktive Minister zur^Kr ie g spar tei. Er sagte dann: Tte Tätigkeit dieser Partei besteht vorläufig darin, mehr Möglichkeiten zur Schaffung von vollendeten Tatsachen zu bieten. Deshalb wurden die Truppen längs des Pruth und der unteren Donau stufenweise verstärkt. Aber auch die Friede n sparte i, welcher der Minister des Innern Mortzun, ferner Carp, Marghiloman und Majorescu angehören, arbeitet mit Geschick. Man vermutet zwar, daß Bratianu eine feste, wenn auch bloß mündlich? Vereinbarung mit Rußland hat, ist jedoch darüber unterrichtet, daß diese nur ihn persönlich bindet. Deshalb meint man in besonnenen Kreisen, daß die kriegerischen Vorbereitungen noch nicht eilt Einschreiten Rumäniens in kurzer Zeit bedeuten. Eine Aeußerung des Ministers Mortzun wird dahin ausgelegt, daß ein Ängreifen Rumäniens überhaupt erst für das nächste Frühjahr geplant ist, wenn man schon eine klarere militärisch? Lage anzutreffen hoffe. Großen Eindruck machten die jüngsten Wiener Beratungen. Diese kamen der Friedenspartei zugute. Friedenspartei betont, niemals seien Abenteuer gefährlicher gewesen, als sie es sein würden, wenn sich Rumänien jetzt verleiten lassen würde, an Seite der einen'oder anderen Mächtegruppe in den Krieg einzutreten. Großes Erdbeben in Italien? Jugenheim, 16. Aug. Drahtmeldung. 11 Uhr. Nach längerer seismischer Ruh? begonnen die Instrumente gestern morgen eine Anzahl großer und kleiner europäischer Erdbeben anfzuzeichnen. Das erste setzte vormittags 9.32 Uhr Sommerzeit ein. Weitere folgten um 9.51, 11.19, nachanittags 4.01, 4.21, 4.57, 6.40, 7.46, 11.05. Heute morgen 9.08 wurde ein sehr heftiges! Beben registriert, dem weitere, noch folgen werden. Die Beben scheinen alle von einem Herde von rund 1000 Kilometer Entfernung zu stammen. Es' ist zu erwarten, daß heute noch weitere Erdbeben folgen, da die Apparate noch nicht zur Ruhe gekommen sind. Ter Herd wird vermutlich in Italien zu suchen sein. Pfund 68 Pfennig 5870a Ia.groheVollheringeS.ück 34 P,g Nron- 8 ar-inen @f " (8 v. m 35 m Heinste Sardellen y.m 45 m Neuegrohe 5 alMrkenS.ck. 14 Mg! la. neues Söucrf raut m. 20 m t 0 BT Als Ersatz für teuere Eier: KromholS's Ei-Ersatz «a 9 w 8 . Lakto-Lipulver P°r. 20 u. 85 Mg. Neue Zwiebeln Mund 20 M», Megensanger »Stück 14 u. 1 lP,g. Gietzener Hausfrauen-Verein Große Sendung Zwetschen Abgabe in Mengen bis zu zwanzig Pfund. Milt. „ _ woch nachmittag, von 5. bis t Uhr und Donnerstag vornunag von 9 bis 12 Uhr. |5871v] Die Vorsitzende. Mliig! 011297 "Wsi Giros Posten IMr- in allen Preislagen abzngeben ferner offeriere prima Akhtilüg! PlIDä lili z. HW rrvis. Mheilfftt Sirajje 30 . 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Oberseldschütz 2. Georg Beinborn, Feldschütz 3. Theodor Kltsfmüller „ 4. Karl Schön „ 5. Theodor Srmon „ 6. Heinrich Rocker, Baumwart 7. Heinrich Müller 8. Christian Haubach, OrtSgerichtsmaun. Gießen, den 15. August 1916. 5862 B Der Oberbürgermeister: Keller. Jttai)ier° Unterricht nach bewährter Methode erteilt 521 * Johanna Vogt, Goethe st rasse 32II Anmeldung täglich von 10 bis 12 Uhr vorm . F W.«.See fischej Ernterechen Carbenbänder empfiehlt [5752 a Edgar Borrmann, ElaeuwÄren^flean-KticbeoBO** I. M. Schulhof Telephon 119. — Prompter Hersaud nach auswärts. I 81 Milch-Centrifugen Buttermaschinen Schrotmühlen Haferquetschcn Knochenmühlen Futterdämpfer Kartoffelquetschen Puhmühlen, Trieure Jauchepnmpen Iauchefäffer DepmalMagen usw. emvsiehlt in neuesten Konstruktionen [3947 M. Rosenthal, LiebtBBtraße 13 , Fernspr. 77 . Empfehle zur Ernte: Grasmäher mit Handablagen und 2lnmäliblechcn, Getreidemäher, Garbenbinder mit Bindegarn, Pferde- li. 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Die Beerdigung fand in der Stille statt. 011277 In Feindesland rrchr nun mein Glück, Du guter Gatte und Vater kehrst nimmermehr zurück. Ach allzu früh verliehest du die Deinen, Die in der fernen Heimat um dich weinen. Können wir dein Grab nicht schmücken, Trauernd an deiner Gruft nicht stehn. Auf zum Himmel wollen wir blicken. Wo wir uns Wiedersehn. Infolge seiner schweren Verwundung starb am 2. August nach zweijähriger treuer Pflichterfüllung mein herzensguter Gatte, der liebevolle Vater seiner Kinder, unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Ludwig Schuepp Ge fr. iw Res.-Jnf.-Regt. 81, lö. Komp. im Alter von 29 Jahren den Heldentod fürs Vaterland. In tiefem Schmerz: Karoline Sch nepp rrud Kinder nebst AngeyÄrigen Familie Ludwig Schnepp, Krofdorf. Vetzberg, den 14. August 1916. [5SS8 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste unseres lieben Pflegesohnes ChristimlSchnerder sagen wir auf diesem Wege innigsten Dank. fkl WA II. atiis Zm. Rodheim a. d. Bieber, den 14. August 1916. P Todes-Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß am 15. August meine inniggeliebte, unermüdliche Gattin, unsere treusorgende Mutter, Schwester, Schwiegertochter Schwägerin und Gote Frau Elise Katharine Will gcb. Maidt % nach schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden im 36. Lebensjahre sanft dem Herrn entschlafen ist. In tiefer Trauer: Gg. Will V., z. Zt. im Felde, und Kinder Kaspar Seipp III. Ww. Leihgestern, den 18. August 1916. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 17. August, nachmittags 2 Uhr vom Sterbehause aus statt. [5866 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen, sowie für die zahlreichen Kranzspenden sagen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. §amiüe £„ Geitzkr. Lollar, den 1b. August 1916. [ 011265 FJnicksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Ausstattung preiswert die Brühl’sdie Universitäts-Druckerei, Schulstr.7 Ifffftietuiigei Wohnung zu vermieten. 14440 Lange, Neustadt 47. Keplerstraße 0 eine 5-Zimmer-Wohnung [Erdgeschoß) zu verm. [ 47J5 _Abermann A Kling. 7 Zimmer 7-Zimmerwobnung mit all. Zubehör, herrschaftlich ein- gerichtet zu vermieten. 21871 Ludwigstraße 45. Herrschaftliche 14395 7-Zim.-Wohnung mit Bad und Zubehör lBismarckstraße) zum 1. Oktober zu vermieten. Näh. bei L. Altboss und Liebig- strafte 83 (im Laden.» 6 Zimmer Zum 1 Oktober .st der II. Stock meinen Hauses: 6 Zimmer und Küche, Badezimmer, große Veranda und sonstiges subehör, Gas und elektr. Licht in allen Räumen, preiswert zu vermieten. [4N3 IV. 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