m. m Der Sletzemr »nzeigrr erscheint täglich, außer ScnrntagS. — Bei lasen: viermal wöchentlich SiehenerKamiltrnblätzer; zivermal ivöcherill.ttreis- d!stt für den Ureis Sietzen (Dienstag und Freitag)' zweimal monatl. Land- «tttschaftiiche Seitsragen Fernjprech - Anschlüsse: sürdie Schriitleitunqi12 Verlag,Gejchäitsstetteöl Adresse für Drabüurch- richten: Anzeiger Sichen. Annahme von Anzeigen für dre Tagesnummer bis zum Abend vorher. Erstes Blatt fhh. Jahrgang vlensrag. 8 . August MV Rotationröruck ««d Verlag der Sruhllchen Unio.-buch- und Siernörrrckerei R. Lange. Zchriftleitung, Geschäftrftelle und Druckerei: §chulftr.7. Ä e h u «<$ \> v c 1 3; rnonatl. 90 Pf., Vierteljahrs. Mk. 2.65-. durch Abhole- u. Zweigstellen myuatl. 80 Pf.; durch diePost Mk.2.^5 viertel- jährl. ausschl. Leftellg. Zeileirpreis: lokal 15Pß, ausw. 20 Pf. — Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. GoeK; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge richtssaal: Fr. R. Zenz für den Anzeigenteil: H Beck, fämtkch in Gießer, Erfolge in dm Karpathen, heftige Angriffe der Italiener am Ijonzo. (WTB.) Großes Hauptguartier, 7. August. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Bei Po ziöres wurven den Engländern Grabenteile, die sie vonchergchend gewonnen hatten, im Gegenangriff wieder entrissen. Seit gestern abend sino neue Kämpfe zwischen Thiepval und Bazentin-Le-Petit im Gange. Nördlich des Gehöftes Mermcu wurde abends ein schwächerer, heute früh ein sehr starker französischer Angriff glatt abgewiesen. Die Angrifft jaus denThiaumontrücken sind, ohne dem Feind Erfolge zu bringen, zum Stehen gekommen. Hm Ostrande des Bergwaldes wiesen wir einen französischen Angriff ab. ^ Mehrere Angriffe ftindticher Flieger m rückwärtigen Gelände blieben ohne besondere Wirkung. Wiederholter Bombenwurf auf Metz verursachte einigen'Schaden. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls von Hindenburg. Auf dem nördlichen Teile keine besonderen Ereignisse. Gegen die vorgestern gesäuberte Sanddüne südlich von Zarerze (am Stochöd) vorbrechende feindliche Abteilungen wurden durch Gegenstob zurückgeschlagen. Nordwestlich und westlich von Zalocze blieben russische Angriffe ergebnislos. Südlich davon wird auf dem rccötcn Serethufer gekämpft. Unsere Fliegergeschwader haben mit beobachtetem Ersola zahlreiche Bomben auf Truppenansammlungen an und nördlich der Bahn Kowel—Sarny abgeworfen. Front des Feldmarschalleutnants Erzherzog Karl. Bei der Armee des Generals Grafen von Botlpner ist die Lage rm allgemeinen unverändert. In den Karpathen gewannen unsere Truppen die Höhen Platt und Derestowata (am Czeremosz). Balkan-Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Oberste Heeresleitung. Ämh die FtaVtener haben sich noch einmal zu einer großen Offensive aufgerafft und sind am Fsonzo nach hef- ; tiger Artttterievorbereitung zum Sturm üb er gegangen. Wiederum, wie schon so häufig, haben sie bisher d-abei nichts erreicht. Unsere Bundesgenossen setzen alles daran, gerade diesem treulosen Volke zu beweisen, daß seine Hoffnungen fatsch waren; sie sotten die begehrten Gebiete nicht besitzen, „ob sie wie gierige Raben sich heiser danach schrei'n" Italien wird aus diesem Kriege sicher nicht als Großmacht hervorgehen, und bei seinen eigenen jetzigen Bundes- ■ genoffen wird es in seinem Mißkredite stecken bleibe::. Cadorna brüstet sich mit dem Angriffsschneid seiner Truppen; wir geben diesen italienischen Bericht wörtlich wieder, da er für die militärische Tüchtigkeit der Italiener wieder einmal recht bezeichnend ist. Die Angreifer wolle:: 3000 Gefangene gemacht haben; das wäre bei einer so ausgedehnten Unternehmung ein -mäßiger Erfolg. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht verhehlt nicht, daß die Italiener einige der vordersten Gräben der Verteidiger zu- sammenges(hoffen und sie danach besetzt haben, stellt aber fest, daß die Mannschaften Cadornas alsbald fast überall wieder hinaus- und zurückgeworfen wurden. So bleibt auch die italienische Offensive eine Entlastungsoffensive. Neutrale Blätter haben diesen Namen auch der englisch-französischen Unternehmung beigelegt, Und so bleiben nur die Russen übrig als die Träger eines wirklichen Osftnsiv- gedankens und -erfotges. Allein über ihnen schwebt das Damoklesschwert Hindenburgs: sie berichten zwar immer noch täglich von großen Taten, tapferen Obersten, eroberten Dörfern und zahlreichen Gefangenen, aber mit der Großzügigkeit ihrer Offensive ist es doch längst vorbei. Die deutschen und österreichisch-ungarischen Truppen halten im westlichen Teil ihre Front, und heute haben wir die Freude, aus dem neuesten Tagesbericht hören, daß es in den Karpathen nicht weiter zurück, sondern voran geht. ! Zwei Karpathmrhöheu wurden dem Feinde wieder abgenommen. !Jm Westen waren in den letzten Tagen besonders hef- < tige Jnfanteriekämpse bei Th i a u mo n t entbrannt. Die Franzosen scheinen dieses Zwischenwerk, das heute nur noch ein Trümmerhaufen ist, vorübergehend besetzt zu haben. Am Anfang, als die deutsche Artillerie Thiaumont derart beschoß, daß es von uns gestürmt werden konnte, sprach man nlit einigem Rechte noch von einem Panzerwerk. Neuerdings hat man sich an die Bezeichnung „Zwischenwerl" gehalten. Im „Tcvg" finden wir darüber folgende Aus- ' Führungen: Im allgemeinen werden Forts so angelegt, daß sie den zwischen ihnen bestehenden freien Raum durch! ihr beiderseitiges Sperrfeuer gegen feindlichen Dürchb.rnch decken. Änd sie aber sehr weit von einander entfernt, so erscheint ein kleineres Wett, das „Zwisck^n- werk", zur Durchjührnng dieser Ausgabe geboten. Dies trifft natürlich in gebirgigen: oder hügeligen: Gelände, welches den Lichtkreis der Forts begrenzt, besonders zu, und diesem Umstande verdantts das Zwischenwerk Thiaumont seine Existenz. Da die Hauptaufgabe der Abweisung eines serudlichen Angriffs den Forts zufällt, ist das Zwisck^nwett natürlich nur auf Abwehr eines direkten Sturmangriffes angewiesen, d. h. seine Verteidigung wird durch Infanterie, Maschinengewehre und Stu rm-Abwehr- gttchütze gefühtt, während die langen, weittragenden Geschütze der Forts, die Waffen für den Ferncampf, fehlen. Ta nun die erwähnter: Geschütze, Maschinengewehre und Infanteriestellungen häufig durch Panzerung geschützt werden, kam: man ein derartig geschütztes Werk auch „Panzerwerk" nennen. Augenblicklich ^besteht Thiaumont als solches mir noch aus zertrümmerten Betonblöckcn, und daß um diesen Trümmerhaufen überl-aupt gekämpft wird, erklärt sich ivvhl nur auS seiner erhöhten Lage. Wie scharf es aber dort zugeht, zeigen nachstehende Daten: In der Nacht vom 3. zum 4. wurde Thiaumont von den Franzosen genommen. Am. 4. vormittags wurden die Franzosen wieder hinausgeworsen und nahmen es sodann am 5. August vormittags wieder. Die Kämpfe toben dort weiter. Wenn die Franzosen nun behaupten, daß sie auch das' hochgelegene F l e u r y wiedergewonnen hätten, so berichten sie etwas Falsches. Fleury befindet sich augenblicklich fest in unserer Hand mit Ausnahme einiger Gehöfte am Südrande des Dorfes, in denen sich die Franzosen bis zum Abgang des Berichtes rroch zu halten vermochten. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 7. August. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 7. August 1016. Russischer Kriegsschauplatz. Front des Feldmarschalleutnants Erzherzog Karl. In der Bukowina ist die Lage unverändert. In den oftgattzischen Knrpathcn führte der gestrige Tag zur Eroberung der russische.. Höher: .ellungen bei Ievlomca, bei Wo- rochty und wcAich von Tatarow. Die Armee des Generalobersten von Koeveß wies im Raume beiderseits von Detatan zahlreiche Angriffe von beträchtlicher Stärke ab. Auch am Nordflügel der Armee von Bothmer scheiterten vereinzelte Vorstöße des Gegners. Front des Generalfcldmarschalls von H i n d e n b u r g. Bei Wertelka und Zalosce wird um jeden Sckiritt Bodens erbittert gekämpft. Bei den Kämpfen um der: westlich von Zalosce liegenden, heiß umstrittenen Meierhos Troschia- niec, der seit gestern nachmittag wieder in unserem Besitz ist, ließen die Russen zahlreiche Gefangene in unserer Hand. Südlich von Stobtzchwa am Stochod wurde ein Üeber- gangsversuch der Russen vereitelt. Italienischer Kriegsschauplatz. Gestern früh setzte das heftige Arttlleriefeuer an der Jsonzo-Front vom Tolmeiner Brückenkopf bis zum Meere von neuem ein. Nach vierstündiger. äußerst heftiger Beschießung griffen die Italiener um 4 Uhr nachmittags an zahlreichen Stellen des Görzer Brückenkopfes und der Hochfläche von Doberdo an. So entwickelten sich am Monte Sa- luin bei Mvnta und am Monte San Michele erbitterst Kämpft, die die ganze Nacht hindurch andauerten und auch jetzt noch nicht abgeschlossen sind. Gegenangriffe unserer Truppen brachten den größten Teil der von dem Gegner im ersten Anlauf genommenen, ganz zerschossenen vordersten Stellungen wieder in eigenen Besitz. Um einzelne Gräben wird noch heftig gekämpft. Bisher sind 32 Offiziere und 1200 Mann gefangen worden. Görz steht an- dmrernd unter schwerem Arttlleriefeuer, das in der Stadt mehrere Brände verursachte. Mit weittragenden Geschützen wurde gestern auch Sistiana beschossen. An der Tiroler Ostfront scheiterten wiederholte Vorstöße gegen die .Höhenstellungen nördlich von Paneveggio. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Keine besonderen Ereignisse. Der Stellvertreter des Chefs des Generalftabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Ereignisse zur See. Am 6. d. Mts. vormittags hat Linienschiffsleutnaut Banfield mit einem Seeflugzeug ein italienisches Groß- kampfftugzeug (Caproni) nach längerem Lnftkampf in 2700 Meter Höhe über dem Golf von Triest abgeschossen und hiermit das vierte feindliche Flugzeug bezwungen. Das Flugzeug stürzte bei Sistiana ab und verbrannte. Von den Insassen ist ein Leutnant tot, ein Unteroffizier schwer, ein Unteroffizier Leicht verwundet worden. Flottenkommando. * * * Der italienische Bericht. Rom, 7..Wg. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht. Zwischen der Etsch und dem' oberen Jsonzo andauernde Airtillerie-i tätigkeit. Aas der Ebene von Schleg-o: zerstörte der Feind durch Entzündung von Minen ein«: unserer' Schützengräben an den Hängen des Monte Zebio. Er unternahm von dort einen Angriff, der durch das Feuer unserer Artillerie kurz angehalten wurde. IN der Zone von Tofana bemächttgben fick) unsere Truppen einer statte:: Stellung, ^velche die Verbindungslinien zwischen den:' Trave- nanzcstale lurv dem Sarsbache (Gurdert-al-e) beherrscht. Das feindliche Bombardement auf bewobnte Orte im Hochdogna und unser Bombardement aus die militärischen Gebäude von «hufti und Tolntein dauert fort. Am unteren Isonzv grffsen unsere Truppen gestern an verschiedenen Punkten starke Stellungen des Gjrgners an, während die int Abschnitte von Monfalcone ihre am' 1. August begonnene kräftige Offensive in der Richtung aus die Höhen 85 und 121 fortsetzen. Nach Artillerievorbereitung :md durch ihre Schnelligkeit und Genauigkeit bewundernswerten Beschießung ging unsere 'Infanterie mit stolzem Schwung zuur Ansturm vor und eroberte verschiedene auseinarrder folgende Linien und.Verschanzungei: des Feindes. Im Abschnitt von Monfalcone bemäcktigien sich Becsaglieri und Radfahrer der Bataillone 3, 4 und 11 ii: einem blutigen, mit seltenem Schneid durchgefühtten Kampf fast der ganzen Höhe 85 und hielten sie gegen heftige Gegenangriffe des Feindes fest. Wir machte:: 3 6 00 Gefangene, darunter etwa 100 Offiziere; unter diesen befinden sich ein Oberst und Regimentskommandeur uiü ein Generalstabsnrajor. Wir machten aus;erdein reiche Beute, unter der sich eine aus drei Geschützen bestehende Batterie, etwa 10 Maschinengewehre, eine große Menge Gewehre und Munition und anderes Kttegsmateriak befinden. Eines unserer Capronigeschwader bonüiardierte gestern unter ungünstigen Witterungsverhaltnissen den Eisenbahnffwtenpmrkt von Opttna und zersprengte dabei feindliche Wasserflugzeuge, die ihnen sWiderstand zu leisten versuchten, wobei sie eines zun: Absturz brachten. Eines unserer Flugzeuge ist nicht heimgekehrt, die übrigen süü> unversehrt. Der türkische Bericht. Konftantinopel, 7. Aug. (WTB.) Bettcht des Hauptquartiers vom 6. August. Lln der I r a k f r o n t keine Veränderm:g. ImPersien wurde ein von den Russen gegen unsere Stellungen, nördlich der Ortschaft Bukan mit allen verfügbare:: Kräften Unternommener Angttff mit schweren Verlusten für den Feind zurückgeschlagen, der sich von neuem nach Nprdcn zurückziehen mußte. Er ließ bei unserem Gegena!:griff eine Anzahl Gefangene in unseren Händen. An der K a u k a s u s f r o n t besetzten wir auf dem rechten Flügel im Abschnitt von Bitlis der: Berg Nebatt, 6 Kilometer südwestlich Bitlis, obwohl der Feind hartnäckig ^Widerstand leistete.^ Ebenso wurde der Angriff, den wir auf die Berge voM Kolrik südöstlich Bitlis unternähme::, mit Erfolg fortgesetzt. Im Abschnitt vgu Musch endete ein von uns im Laufe des 5. August gegen den^ mlßerordeirtlich steilen Berg K'ozma (20 Kilometer südöstlich Mnffch^ unternommener Angriff mir regelloser Flucht des Feindes. Ein Teil unserer Truppen inarfchierte auf der Verfolgung in die Ortschaft Kizilagatsch, 16 Kilometer westlich Musch, ein. Im Laufe des Kampfes nähme:: wir einen Leutnant und über 200 Mann ge- itenga: und erbeuteten sieben Kanonen, darunter zwei 15-Zerrti- meter-Haubitzen und fünf Feldgeschütze, sowie sechs Maschinengewehre. Im Zentrum und ans dem linken Flügel im Küstenabschnitt gestern keine nächtige Kantt>fhandlung. Von der ägyptischen Front ist kein neuer Bericht em- 'gegangen.' Kein wichttges Ereignis an den anderen Fronten. Frankreichs „schwarze Listen". Bern, 8. Mg. (WTB. Nichtamtlich) Das ffanzöftsch Ministerium des Auswärtigen veröffentlicht im Amtsblatt die erste amtliche F i r m e n l i st e, die als feindliche betrachtet oder die, wenn in neuttalen Länder:: ansässig, als Zwischenpersone:: dem Feinde gegenüber angesehen werden. Jeder Handel mit ihnen ist verboten. Tie Geschäftshäuser auf dieser schwarzen Liste sind nach Ländern geordnet. Diese sind in Afrika Marokko, Portugiesisch-Ostafrika: in Süd- und Mittelaniettka, Argentinien, Uruguay, Bolioia, Brasilien, Chile, Eoluinbia, Cuba, Ecuador, Paraguay, Peru, ferner in den Vereinigten Staaten, in Asien, Japan und Nieder!ä:ck>:sch-Jndien, n: Europa in Dänemark, Spanien, Gttechenlcmd, Holland, Norwegen, Portugal und Schveden. Bon den französischen Sozialisten. Bern, 7. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) An dem Kongreß des Nationalratcs der französischen sozial:stischen P a r t e i in Paris nahmen über 200 Abgeordnete teil, die ungefähr 3000 .Mandate wahrnahmen. Die erste Sitzimg wurde von dem Abgeordneten Misttal. dem Vertreter der Minderheit, geleitet. Bei der Erörterm:g der Bettchte des ständigen Berwaltungsausschusses verwahrte sich die Mnderheit gegen die Haltung der Mehrheit, der sie vorwirst, das Parteiorgan allein für ihre Lehren und Interessen anszunutzen. Die Minderheit beantragte ferner, in einem angemessenen Verhältnis in dem Propagandaansschuß der Pattei ver- treten zu sein. Ter Antrag wurde von den Vertretern der Mehrheit, wie Renoudel u. a. in sehr bewegter Ai^ssprache bekämpft. Die Abstimnmng darüber wurde mit 1800 gegen 1000 Sttmmen der Minderheit auf den Schluß der Tagung verschoben. Minen an der niederländischen Küste. Haag, 7. Aug. (WTB. Nichtamtlich) Im Jicki wurden an der niederländischen Küste 68 Miinen angespült, davon waren 39 englischer, eine französischer, sieben deutscher und 21 unbekannter Nattonalität. Bisher wurden 656 englische. 62 ftanzö- sische, 219 deutsche und 180 Minen unbekannten Ursprungs angespült. Unsere Zeppelin-Erfolge in England. Berlin, 7. Aug. Wie wir hören, bringen norwegische Reisende die Mitteilung, daß es den nwrivegischen Dcunp- fern verboten wurde, die englische Küste anKulaufen. Es soll verhi:ü>ert werden, daß die Erfolge der lebten deutschen Lustschiff-Angriffe gesehen urrdwerter» gegeben werden. Britische Bersammlungsnarrheiten. London, 7. August. (WTB.' Meldung des Rrut er scheu Bureaus. Gestern nachmittag wurde ans dem Trafalgar Square eine P r o t e ft v e r s a m m l u n g wegen der Ermordung des Karn - täns Fryatt ab gehalten und eine Entschließung angerwnrmen, in der Bergeltungsmaßregeln gegm das deutsche Volk verlangt und gefordert wird, daß die Mörder nach dem Kriege den Gerichten '"»^»rliefert werden, Tie Redner forderten außerdem, paß das fian yc int Laude vorhandene deutsche Besitztum bis zuin Ende des Kriege beschlagnahmt, der ganze deutsche Handel cruf mindestens 21 Jahre in Acht und Baun getan ttverfre und daß alle deutschen Kommandanten gehängt imirden, deren Schuld an den U-Boats- awrden oder an anderen Mordtaten erwiesen werde. Englische Geiftcöblüten. Berlin, 8. August. „Daily Telegraph" bezeichnet die Fahrt des .Handelstauchschiffes „Deutschland" nach New Jork als einen Bluff. Die „Deutschland" sein in kleinen Stricken cmr Bord neutraler Schiffe nach einem amerikanischen Hafen gebracht, dort zusammengesetzt, und mit Farbstoffen beladen lvorden. Darnr sei sie im Triumph innerhalb der Dreimeilenzone nach Baltimore gefahren. Demgegenüber bemerkt „Evening Standard", die Reise der „Deutschland" sei als Versuchsfahrt zu bewerten. Komme nämlich der gefürchtete Augenblick, wo Kaiser Wilhelm gezwungen werde, den Alliierter: den Degen zu überreichen, so werde er sich dieser Demütigung und der Gefahr, den Rest seines Lebens auf St. Helena zu verbringen, dadurch entziehen, daß er auf der „Deutschland" nach Amerika flüchte. Die „Vossische Zeitung" bemerkt dazu: Was wäre erst alles geschehen, wenn es zur Zeit Adams und Evas keine Apfelbäume gegeben hätte. Die Wahlen in Griechenland. Bern, 7. Agg. (WTB.) Der „Corriere della Sera" erfährt aus Athen zu den ^vorstehenden Wahlen u. a.: Falls Veniz-elos unterliegen sollte, würden die Garaüti machte dies als eine Bestätigung der Deutlet Freundlichkeit Griechenlands ansehen und durch die Blockade und ihre Kanonen Griechenland schwer dafür bestrafen. Bern, 8. August. (WTB. Nichtamtlich.) Das „Petit Jour- ual" meldet aus Athen, die Presse bespreche die demnächst i g e Abreise des französischen Gesandten in Athen Guillemin. Einige Zeitungen fragten sich, ob es sich um einen einfacher: Urlaub oder urn die Abberufung lxmdele. Es gehe sogar das Gerücht, .daß die beiden Gesandten Englands undj Frankreichs endgültig Atherr verlassen würden. Der Warenaustausch mit Rumänien. Wien, 7. ?lug. (WTB. ^Nichtamtlich) Nach einer Mitteilung des österreichischen Waren verkehr sbureaus hat das rumänische H an d-e l s m i n i st e r i u m zur Durchführung eines Uebcrein- k o m nt e n s über den Warenaustausch Delegierte nach Wien entsandt, die die runränische Zentreleinkansskommission hier zu vertreten und die Bewilligung zum Export nach Rurnänien nach Prüfung der Berkaufsfakturen zu erteilen hatten. Die Delegierten sind: N. Raducan Popesstu. der lange Jahre im Orient als Handelsattache des rumänischen Handelsministeriums tätig war: vls Direktor^der rumänischen ZentralemfrihrkonrMission, Gcsck)ästs- stelle Wien, fungiert Tr. Jon Tcodorescu, der ebenfalls dem Stabe des rumänischen H andelsminist e r mm s an gehört. Berlin, 8. Aug. Wie der „Bert. Lok.-Anz." hört, ist gestern der 100. „C a r m e n" - Z u g a u s D e n t s ch l a n d n a ch Rumänien abgefahren. Seit Beginn dieses Güterverkehrs im Mai sind 50 000 Tonnen Güter von hier nach Rumänien ausgeführt worden. Der Donaugüterverkehr nach Rumänien von Regcnsburg aus ist gleichzeitig eingerichtet. Berlin, 8. Aug. Die verschiedeirtlichen ru ssen freundlich e n Gruppen, die für ihre Kriegspolitik die rumänische Studente nschaft zu mobilisieren versucht haben, haben einen argen Mißerfolg davongetragen. Ein großer Studentenkongreß, der als Kundgebung für den Dierverband angekündigt war, hatte, wie die „Vossische Zeitung" nleldet, nur 80 Zuhörer angelockt, so daß Filipescu, der eine Rede angekündigt hatte, darauf verzichtete. Ein Stvaßenumzug -nach Schluß des Kongresses verlier ebenfalls bedeutungslos. Greueltaten der Entente in Mazedonien. Sofia, 6. Aug. (Meldung der Bulgarischen Telegraphcn- Agentur.) Die Preßleitung veröffentlicht folgende Mitteilung über das Verhalten der französischen und serbischen Truppen gegenüber der bulgarischen Bevölkerung in den an der griechischen Grenze gelegenen Gebieten. Am 2 Juli drangen serbische und französische Soldaten in das bulgarische Dort Strupino mi und setzten es von vier Seilen in Brand, nachdem sie eingnl M Äitär Äiroon rings um das Dorf gezogen hatten, damit niemand entrinnen könne. — Die unglücklichen Bauern mußten ohnrnächtig der Zerstörung ihres in mühsamer Arbeit erworbenen Eigentums zuseha.- Alle jene, die fick' durch Flucht zu retten versuchen, wurden getötet. Tie übrigen wurden in 'zrvei Gruppen geteilt. Eine Gruppe, aus jungen Leuten beider (^schlechter bestehend, wurde in das französische Brwckk bei dem Torfe Kostnrian gebracht: die zweite Gruppe, bestehend aus Greisen, Greisinnen und Kindern^ wurde nach, dem^ Dorfe Dragornjancr übevgeführt. 'Der Gemeindevorsteher van LNruvino )mixbe nach r^obntzko gebracht und gehockt Auf Befehl des Chefs der Abteilung mußten sieben bulgarische Dörfer, darunter Pozar. und Pressen«, geräumt werden. Die Bevölkerung wurde nach Saloniki abgeführt. Man weiß nichts über das Schicksal, das ihr zuteil geworden ist. bekannt ist nur, daß unterwegs ihr ganzes Vich und ihre Habseligkeiten! v on Se rben und Franzosen und von griechisch sprechenden Ein- ^dovenen geplündert wurden. Mm 6. Juli wurde ein großer Bvand in der Richtung von Tragomanei 'bemerkt, der von einem bvennenden Dorfe, wahrscheinlich .Sveti Jlia, herrührtr. Das Dorf Zborsto wurde gleichfalls von französischen und serbischen ^Epen rri^ergebrannt. In diesen! Dorfe Machte ein 100 Jahre chter Priester beim Anblick der Zerstörung der Heimstätten seiner Pfarrllnder den wenigen griechischen Soldaten, die zugegen waren, den Vorwnrf, daß sie ienen, deren Söhne in der griechischen Armee dienen, keine Hilfe leisteten. Die Soldaten erwiderten, daß sie angesichts der Zahl nnd der Grausamkeit der Franzosen ganz machtlos wären. Ern Teil des Torfes Subotgko erlitt dasselbe schicksas. Der Gem^indevorswher ,md nvehrere Bewohner dieses Dorfes wurden von den Franzosen weggeführt. Man weiß nicht, was an3 ihnen geworden ist. Diese Darstellung genügt, um ern getreues^ Bild von den unbeschreiblichen Verwüstungen zu geben, die Serben imd Franzosen gegen die arme Bevölkerung drestr Gegend vollfiihren, deren einziges Berbvschen ist, der bul- gar: scheu Nation anzugehören. Schweden ohne Flachs. ^ o V e n b a g c n , 7. August. > WTB. Nichtamtlich.) „National -rdende" meldet aus Stockholm: Bei starkem Sturm brannten gestern die in der Nähe der Forsa -Spi nn er eien gelegenen großen Flach slag er nieder, die die Dor- ™ e nttrtjdiimhTidaen Spinnereien bildeten. Sie enthielten 100 Tonnen Ware Der Wert beträgt weit über zwei Millionen Kronen^ Ta es trotz aller Anstrengungen vergeblich gewesen ist, von Rußland Flachs zu erhalten, ist Schweden jetzt obneFlachs. Biele L-vinnereien haben bereits heute den Betrieb eingestllt. * * * Hanoetsluftschiffverkehr zwischen Deutschland und Amerika? Berlin, 8. Aug. Nach einer Meldung der „New York World" hoffe Graf Zeppelin durch neuerbcrute Riesen- l u f ' s ch i f f e, von denen zwei bereits crn dem letzten Lnst- angri'f auf Englarrd teilgeuvmmen hätten, eine neue Handels Verbindung mit Amerika zustande brin- gen zu können Wie der Kopenhagener „ National tidende" o>, ’im ?Jorf gemeldet wird, werde bereits Mitte August v' bt werden, ein derartiges Handelsluftschiff von Den: uhland nach Arnerrva zu eiUsetrden. Die Kämpfe in Afrika. London, 7. Aug. (WTB.) General Smuts berichet. unterm 29. Juli: Endlich haben wir die Zentral-Eisen- bahn erreicht, die von Tar-eS-Salam nach! dem Innern bis Tabora geht. Tort nahmen die Streitkräfte unter General van de Wenter die Station Do-doma. Weiter östlich kamen zwei Mteilungen bis auf Schußweite an dieselbe Eisenbahn heran. Der Feind wird von unseren berittenen Truppen verfolgt. Im Westen machte eine britisch-belgische Abteilung des Generals C r e w e, die stch auf die Häfen des Diktoria-Sees stützt, gute Fortschritte. Im Südwesten drängte General Northey von der Grenze des Nyassa-Landes aus den Feind gegen die Zentral-Ersenbahn, zurück, wobei er auch, eine Anzahl Gefangene machte, unter denenj sich Ueberlebende der Besatzung der „Königsberg" ^befinden. Die Versenkung eines deutschen Dampfers sichert uns endgültig die Herrschaft auf dem Tanganjika-See. Der Seekrieg. London, 7. Aug. (WTB.) Die Admiralität teilt mit: Der Hilfsminensucher „Clacton" wurde cmt 3. August im östlichen Mittelmoer torpediert und versenkt. Zwei Inaenieuroffizieve, ein Maschinist, ein Heizer und ein Matrose werden vermißt. Der Hilfs Zahlmeister und vier Heizer wurden leicht verwundet. London, 7. Aug. (WTB.) Lloyds meldet: Der britische Dampfer „Mount Koninston" ist versenkt worden. London, 7. Aug. (WTB.) Lloyds meldet aus Lowe- stoft, daß der Fij»chdampfer „Loch Somonb'" ver- scnkt worden ist. Die Besatzung wurde gelandet. London, 7. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Lloyds meldet, daß der norwegische Dampfer „Na ran da" versenkt worden ist. Ferner soll der englische Dampfer „Espiral" versenkt worden sein, es liegt aber keine Bestätigung dieser Nachricht vor. Aus dem Nerche. Die Regelung der Tabakpreise. Berlin, 7. Aug. (WTB. Amtlich.) Mit Rücksicht auf die im Jnlande vorhandenen erheblichen Mengen an Tabak, und um Preistreibereien hintanzuhalten, hat der Reichskanzler die Ausfuhr von Rohtabak und Tabak favri taten — abgesehen von Zigarettentabak, wofür bekanntlich eine besondere Regelung erfolgt ist — mit Wirkung vom 7. August 1916 ab verboten; Ausnahmen sind für die unterwegs befindlichen Sendungen und vor dem 7. August 1916 gekaufte Partien zugelassen. Zugleich hat der Bundesrat zur Verhinderung von Preistreibereien und zur Vorbereitung einer angemessenen Verteilung der im Jnlande. vorhandenen Vorräte den Verkauf, die Veräußerung und den Erwerb derselben vorübergehend verboten. Ausnahmen von dem Verkaufsverbot sind vorgesehen, soweit sie zur Aufrechterhaltuug des Betriebes erforderlich sind. Sie werden von der Rohtabakaussuhr-Prüsungsstslle in Bremen nach Prüfung der Angemessenheit per Preise erteilt und auf Grund einer Bescheinigung der deutschen Zentralstelle für Kriegslieferungen von Tabakfabrikanten in Minden (Westfalen) über das Bedürfnis. Eine'zweite Verordnung des Bundes- rats verbietet die sogenannten Frühkäufe von Rohtabak der inländischen diesjährigen Ernte. * Berlin, 7. August. (WTB.) In der heutigen Sitzung des Bnndesrats gelangten zu.' Annahme: der Entwurf einer Bekanntmachung wegen des Verbots der Frühkäufe von Tabak und der Entwurf einer Bekanntnracharng über Rohtabak. Berlin, 7. Aug. (WDB. Amtlich.) Gemäß 39 der Verordnung vom 20. Juli 1916 treten die Vorschriften der Verordnung über den Verkehr mit Butter vom 8. De- zeniber 1915 und ücher vorläufige Maßnahmen auf dem Gebiete der F e t t v e r s o r g u u g mit dem 12. August 1916 außer Kraft. Ab diesem Tage ist die gesamte Molkereibutter zugunsten der Kommuualverbände beschlagnahmt. Der Reichsstelle sollen nach § 21 der neuen Verordnung die durch den. Verteiluugsplan festgesetzten und sonst etwa sich ergebenden Ueberfchusse seitens der Landesverteilungsstelle .geliefert werden. In der ersten Zeit werden sich doch gewisse Uebergangsschwierigkeiten ergeben. § 40 der Verordnung vom 7. Juli 1916 sieht daher den Erlaß von Uebergangsbestimmungen vor. Diese sind nunmehr ergangen. Danach sind die bei den Molkereien bis 12. August 1916 seitens der Zentral-Einkaufsgesetlschaft bezw. den LandesverteilungsstellM beanspruchten Men-gen auch nach dem 12. August 1916 an die Zentral-Einkaufsgesellschast bezw. die Landesverteilungsstellen abzuliefern. Insoweit erleidet ß 10 der Verordnung vom 20. Juli 1916 für die erste Zeit eine Abänderung. Für die Ablieferungsverpflichtungen gelten die Vorschriften der Verordnung vom 20. Juli 1916. Dementsprechend greifen auch, für den Fall der Nichterfüllung der Llblieferungs- und AbsetzungsVerpflichtungen die in der Verordnung vorgesehenen Strafbestimmungen, die schärfer sind als die früheren, Platz. Berlin, 8. Aug. In der Mftrigen Sitzung des Arbeitsausschusses Groß-Berlin wurde beschlossen, Den Preis für Frühkartoffeln cmf9Pfennige für das Pfund herabzusetzen. »US StaW und Land. Gießen, 3. August 1916. Helft die Ernte bergen. Der gegenwärtige Ansturm unserer Gegner in Ost und West bedeutet für die Einbringung unserer Ernte eine zweifellose Erschwerung insofern, als Ernteurlaub nicht in wünschenswertem Umfange bewilligt werden kann In den besetzten Gebieten sowohl wie im Jülande hat die Heeresverwaltung zur Unterstützung der Ernteeinbringung getan, was nach Lage der Dinge in ihren Kräften steht Zu der militärischen Erntehilfe ist sodann die der Schule getreten. Die Schulverwaltungen haben durch Anordnung der Ferien oder durch Einschränkung des Unterrichts viele Schulkinder für die leichteren Erntearbeiten frei gemacht. Die Kinder können zum wenigsten bei der so wichtigen Qbst- und Beerenernte mithelfen. In einzelnen Bezirken hat sich auf dem Boden nachbarlicher Hilfeleistung ein Genossenschaftsbetrieb herausgebildet, der besonders arbeitsschwacheu Familien zum Nutzen gereicht. "Iber alle diese Maßnahmen qenüMn nicht überall, bcu Segen der heimischen Fluren rechtzeitig und restlos in die Scheuern zu bringen. Deshalb bedarf es zunächst iiberaN einer gründlichen Organisation, wie sie in einzelnen Reichstellen geschaffen wurd<;, wo die städtis-chen Arbeitsämter Bedarf und Angebot an Erntekräften vermitteln- andererseits haben diese Aufgabe landwirtschaftliche Vertretungen, Arbeitsämter und Vereinigungen aufgegriffen Einen gleichen Auftuf haben verschiedene Stellvertretende Generälkommanoos neuerdcngs erlassen, und in einzelnem Bezirlen ist sogar eine Arbeitsverpflichtnng zur Erntehilfe festgesetzt worden für alle Personen, die nach Stand, Arbeitskraft und Erfahrung dazu geeignet sind. Die Wichtigkeit der Ernvehllfe leuchtet ohne weiteres ein, wenn man bedenkt, welche unermeßliche Bedeutung eine vollständige und rechtzeitige Ernte für unser ganzes Volk und seine Existenz besetzt. Wir müssen den Äushunge- rungsplan unserer Feinde zuschanden machen und wir können es, da unsere Felder sichtbar gesegnet sind. Schon die Pflicht der Selbsterhaltung muß daher alle verfügbaren und geeigneten Kräfte zur Erntehilfe führen. In höherem Grade jedoch ist dies eine moralische Pflicht, deren Erfüllung unsere Soldaten an der Front von uns erwarten und verlangen dürfen. Wenn sie für uns tagtäglich dem Tode ins Auge sehen und Leib und Leben zu unserem Schutze aufs Spiel setzen, fordern sie von den HeimMmpfern wahrlich nicht zu viel, wenn sie ihnen die gleiche Hingabe au die Pflichten der Heimat zumuten. Die restlose Bergung der Ernte ist auch ein Sieg, den wir über unsere Feinde erringen, ist eine gewonnene Schlacht, die in ihrer Rückwirkung die Kämpfessreudigkeit unserer Truppen stärkt. Mit unerschütterlichem Vertrauen sehen wir seit zwei Kriegsjahren auf unser Heer. Handeln wir so, daß unsere Truppen das gleiche Vertrauen zu der Heimat behalten. Deshalb ergeht an Stadt und Land erneut der Ruf: Helftbeioer Ernte! Nutzet die Tage! Sio lanM noch ein Halm auf den Feldern steht, sei jeder Gedanke an Feierstunden fern. Inmitten der Kriegsstürme ist jede bestellte Ackerfläche ein heiliger Besitz unseres Volkes, der seiner Pflege wartet. * ** Auszeichnungen. Dem Lehramts-Asiefsor Dr. Robert Schaefer zu Gießen, Gefreiter im Jnf.-Rgt. Nr. 118, wurde die Hessische Tavserkeitsmedaille verliehen. — Sanitäts-Dizefeldwebel Rud. Schmidt im Infanterie-Regiment Nr. 88 wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. ** Schütz t die Kriegsernte! Das Stellv. Generalkommando des 7. Armeekorps hat aus die Gefahren hin- gewiesen, die unserer Ernte von französischen und englischen Fliegern drohen, die versuchen, sollen, eine besondere Art von Brandbomben ans die Felder abznwerfen. In Bulgarien hat ja die Entente diese Taktik zur Vernichtung der Ernte augiewandt. Wenn ^, Sägemehl, Laub und Nadelstreu und ganz besonders gut Fasertorf. ** Das heutige Kreisblatt enthält ttne Bekanntmachnng, die gegenseitige staatliche Gleichstellung und Anerkennung der Diplomprüfung für das Baufach in Hessen und Braimicchveig betreffet, sowie die sehr wichttge Bekanntmachung betreffend Höchstpreise und Beschlagnahme von Leder, ferner Bekanntmachungen betreffend Abänderung der Bekanntmachung über die Verwmdung tierischer und pflanzlicher Oele und Fette, über den Absatz von Brennesseln urrd über den Verkchr mit Brvtgetrttde und Mehl aus der Ernte 1916. Landkreis Gießen. j Stein he im b. Hungen, 8. Aug. Der Musketier Eifer von hier, bei der 10. Komp. Res.-^rf.-Megt. Nr. 223, galt seit dem 13. Jüan als vermißt. Dieser Tage mm teilte er mit, daß er sich- unverwundet in russischer Gefangenschaft befinde und daß es chm gut gehe. ** Billin gen, 8. Aug. Dem WrHttNam» Otto Zimmer von hier, beim Fuß-Art.-Regt. Nr. 7 (Munitionskolonne), wurde die Hessische Tapserkeitsmedaille verliehen. Kreis Büdingen. ba. Büdingen, 8. Aug. Gefreiter Friedrich Wagner im Fuß-Artillerie-Regiment Nr. 3 erhielt die Hessische Tapfer- keitSmedaille. Kd. Sad-Salzhausen, 8. Aug. Ein außergewöhnlicher Kunstgenuß wurde unserem Kurptublikum gestern in dem idyllisch gelegenen Konzertsaal durch einen Kanrmermusrkabend bereitet. Man hatte hierzu die aus den Herren Herrn Krauß (Violine), Max Weinschenk (Klavier) und I. H. Weinschenk (Cello) bestehende Trio-Vereinigung'aus Mainz gewonnen. Mit dem formvollendeten, technffch und gttstig aufs feinste aus gearbeiteten Vortrag zweier Meisterwerke — dem Trio B-Dur vp. 97 von Beethoven und dem G-Dur-Trio von Mozatt — bewiesen die Herren ttne reise Künstlerschaft. Tie Künstler leisteten mehrfachem Hervorruf Folge. Zwischen den Jnstrumentalwerken vernahmen »vir vier Schübettsche Lieder von Frau Gert rüde Wttnschenk poesievoll, zatt und innig vorgetragen. Tie junge Künstlettn versteht die zarten Feinheiten des Liedes mtt dramiatisch-belebter Vortrags- wttse zu verbinden. So hinterließen ihre Votträge einen nachhaltigen Eindruck. ba. Selters, 8. Aug. Polizeidiener Heinrich König, der als Fahrer bei einer Munitionskolonne in den Kämpfen vor Verdun sein linkes Auge verlor, erhielt das Eiserne Kreuz. Kreis Alsfeld. 02 . S ch w a b e n r o d, 8. Juli. Der Grenadier Konrad Simon von hier, dem bereits im vottgen Winter die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen wurde, wurde jetzt mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet und gleichzeitig zum Gefreiten befördert. Kreis Friedberg. ---Friedberg, 8. Aug. Die Kornernte in der Wetterau fällt ganz ausaezeichnet aus, wie die eben vollzogenen ettten Probedrusche evgaben. Ein Hektar Roggen lieferte durchschnittlich 2400 Kilogramm Frucht von außerordenllicher Mehl- haltigkttt. Aehren mit 80—100 Körnern sind fast Durchschnitts- erschttnungen. In Wttzen erwarttt man ttne ergiebige Mittelernte von etwa 2200—2300 Kilogramm. Die Weizenähven sind nicht so groß wie in einem Normaljahre, da die Pflanzen unter dem Blattrost litten, der die Aehven^ und Körnerbildung bettnträchttgte. Unter dem Einfluß des vorzüglichen Erntewetters dürfte die Roggen- eritte in wenigen Tagen unter Dach und 'Fach sttn. Kd. Bad-Nauheim, 8. August. Das Sechste Philharmonische Konzert — ein Max Reger-Abend — findet Donnerstag, den 10. August statt. Solist ist Königl. Hof- konzertmttster Gustav Haveniann aus Dresden, die Leitung hat Königl. Professor Hans Win der stein. Dieser Konzertabend dürfte ein ganz aatßewrdentliches' Interesse beanspruche»:, indem zum ersten Male der unlängst vetttorbene Max Reger btt uns zu Worte komnten soll. Urid zwar bttngt Professor Winderstttn in sttnem Orchester die bttden letzten Orchesterwette des Mttsters, „Bier T o n d i ch t u n g e n n a ch A. B ö ck l i n" a) Ter geigende Eremit; b) Jjm Spiel der Wellen; c) Tie Toteninsel; d) Bachanale; und ferner die „Variationen über ein Thema von Mozart" zur hiesigen Erstaufsührurtg. Namentlich das letztere Wett hat überall, wo es bisher zur Aufführung gelangte, stür- misch'M Bttfall geffrnden. — Solist des Abends ist der angesehene Gttger Gustav H a v e m a n n, der sich inzwischen zum 1. Konzertmeister der Königl. Kapelle in Dresden emporgearbtttet hat. Der Künstler bttngt das herrliche Bi-olin'-onzert!in A-Dur von Mozart zum Vorrtage. Das Konzert beginnt mit Rücksicht aus zu erwartende zahlrttche auswärttge Besucher bereits um 8 Uhr (nicht wie sonst &i/i Uhr), worauf wir noch ganz besonders aufmerksam' machen. Tie Züge in der Richtung Fraitkfutt a. M. und Gießen zur Rückfahrt sind noch zu ervttchen. oa. Södel, 8. Aug. Dem Wehrmann Karl Wagner, der s. Zt. schwer verwrmdet wurde, ist das Eiserne Kreuz verliehen worden. Kreis Wetzlar. = Wetzlar, 8. Aug. Das Hochwild ttchtet in den Gemarkungen des Laübus auf den Kartoffeläckern in diesem Jahre erheblichen Schaden an. Die Wälder, in denen die großen Wildrudel sich aufhalten, gehören dem Staate. Die geschädic,ten Ackerbesitzer wollen sich jetzt an ihre Reichs- und Landtagsabgeordneten wenden, damit diese beim Faskus vorstellig werden. nx». Niederbiel, 6. Aug. Mit dem Eisernen Kreuz zweiter Klasse wurde der Fahrer Karl Süß 1., lttchte Munittonskolottne des FÄd-Artillette-Regftnents Nr. 56, ausgezttämtt. Er liegt zurzeit verwundet in ttnem Kriegslazarett. wa. Sch walbach, 6. Aug Gefrttter Karl D ä u m e r , Re- serve-Jnscmtette-RegimeTtt Nr. 81, erhielt das Eiserne Kreuz. wa. Werdorf, 6. Aug. Der Landsttirmrekrut Httnttch B l e ck e r, Reserve - Jnfarrterie - Regiment Nr. 224, wird sttt 15. Juni 1916 als vermißt (amtlich) gemeldet. Hessen-Nassau. = Frankfurt a. M., 7. Aug. Die Eitlfnhr von Bollnrilch nach Frankfurt geht in auffallender Weise zurück. Während rnt Januar d. I. noch 2 400 000 Liter Vollmilch nach hier gebracht wurden, ging die Zufuhr im Juni auf 1930 000 Liter zurück. Dagegen stteg die Zufuhr von Magermilch im Januar von 286 000 Liter ans 449 000 Liter im Juni. Zur Behebung der dadurch immer grdßer »rierden- ben Milchnot erfährt die Milchversorgung der Stadt eine völlige Nerwrdrulng. In erster Linie soll der Vttlchverbrauch in den Kaffeehäusern und in Konditoreiett auf das geringste Maß eingeschränkt bezw. ganz verboten tverden. --- Höchst a. M., 8. Aug. Auf der Haltestelle Kelkheim der Höchst—Königsteiner Bahn entgleiste arn Sonntag morga» die Maschine und ttn Wagen des D^orgen-Personenzuges. Personen kamen, da der Zug- sehr langsam fuhr, nicht Au Schaden. ---- Aus der Rhön, 8. Aug. D»e Schutttnoec von Ftnten- hain und D'ipperz sammelten in ihren Heimatwäldern 650 Pftutd Heidelbeeren und schickten die Früchte an die Rttervttazarette in Fiüda. _ „Gedenket der Geburt;tag;jpe«de ffit’s Rote kreuz"! Vermischter. Ein Explosionsunglück in Königsberg. Königsberg i. Pr., 7. August. (WTB.) Das stellvertretende Generalkommando des 1. Armeekorps teilt mit: Heute morgen 8 Uhr 10 Min. erfolgte in Königsberg, Artilleriedepot Rothenstein, eine Explosion russischer Munition. Bei der Umladung verunglückten, soweit sich bei dem planlosen Fortlaufen des Personals feststellen ließ, 30 Depotarbeiter, 20 Frauen sind tot, etwa 14 trugen schwere, 58 leichte Verwundungen davon. Verdachtsmomente auf Spionage oder ein Attentat haben sich bisher nicht ergeben. Von gerichtlicher Seite wird das Weitere festgestellr werden. Eine weitere Explosions- und Feuersgefahr sind beseitigt. Die städtische Feuerwehr und der Sanitätsdienst funkttonierten ausgezeichnet. Vor dem Aufheben von Sprengstücken wird wiederholt bei Strafe gewarnt wegen der damit verbundenen Lebensgefahr. Univerfitäts->Nach»!chten. --- Frankfurt a. M., 7. Aug. Ter Mlgernttne Studentenausschuß der Univcttität Frankfurt will ein studentisches Arbeitsvermittlungsamt errichten. Das Antt bezweckt die kostenlose Vermittlung von bezahlter Arbeit (Privatstunden usw. und gemttnnütziger sozialer Arbttt auf dem! Gebiete der öffentlichen und pttvaten Fürsorge. Wer sich der Vermittlung des Amtes bedient, wird zur Einhaltung eines festgesetzten Honorarmindest-' satzes verpflichtet sttn. --Frankfurt a.M., 7. Aug. Dr. med. Karl Propping, bisher btt Geheimrat L. Rehn an der chirurgischen Klinik als Assistenzarzt tättg, habilitierte sich an der medizinischen Fakultät für dojs Fach der Ehirurgie. — Professor Dr. Ernst Rabel in Götttngen, her zu Beginn des Winterhalbjahrs an der hittigen Universität den neubegründeten Lehrstuhl für deutsches bürgerliches Recht, römisches Recht und Rechtsbergleichung übernehmen sollte, ttttt sttne hiesige Lehrtättgkttt nicht an, sondern folgt einem in- S "'en an ihn ergangenen Ruse nach München. Hier wird er der olger von dem verstorbenen Geh. Jüstizrat Dr. Fttedttck H ellmann. Märkte. Gießen, 8. Aug. Marktbericht. A»lf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter das Pfd. 1,90-0,00, Hühnereier das Stück 20-00 Pfg., Käse das Stück 10—00 Pfg., Käsematte 1 Stück 3-0 Pfg., Kartoffeln das Pfund 10V, bis 0,00 Pfg., Milch das Liter 30 Pfg., Spinat 09 Pfg. das Pfd., Gelberüben 20—00 Pfg. das Päckchen, Rosenkohl 00 Pfg. das Pfd., rote Rüben 15—20 Pfg., Zwiebeln das Pfund 00-00 Pfg., Nüsse 100 Stück 00-00 Pfg., Blumenkohl 20—50 Pfennig, Sellerie 00-00 Pfennig das Stück, Kopfsalat 5—10 Pfg. das Stück, Kohlraben 5—12 Pfg., Römisch Kohl 10—12 Pfg. das Päckchen, Lauch 5—10 Pfennig das Stück, Weißkraut 20 bis 40 Pfennig, Rotkraut 20 bis 35 Pfennig, Erbsen 25-30 Pfg. daS Pfd. — Marktzeit von 7 bi» 1 Uhr. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst- Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Mittwoch, den 9. August ISIS - Heiter, trockei», tags warm, nachts kühl. MÄller'sche vadeanftalt. Wasserwärme der Lahn a»n8. August: 15° R. Letzte Nachrichten. Die Kämpfe um Thiaumont. Genf, 8. August. In einer Pariser Meldung de» Lyoner „Nouvelliste" wird zugestanden, daß nach den amtlichen französischen Berichten die Deutschen nicht nur das an der Straße Bras-Vaux-Fleury-Thiaumont gelegene Hauptwerk Thiaumont halten, sondern auch die zwei außerhalb dieser Feste befindlichen Schanzen, sowie die starken Befestigungsanlagen der Straße Bras-Vaux behaupten. Zum Kampf an der Sonnmfront. Gens, 8. Aug. Tie Ententepresse vettncht es so darzustellen, als ob die Engländer btt Pozieres ttnen großen Sieg errungen hätten. Tie „Times" schreiben: Es war ttne sehr bedeutende und mit irur gettngen Verlusten vollzogene »vichtige Aktion. Als unsere Truppen sttlrmten, fanden sie mehrere Schützengräben und zwar viele der zlveiten deutschen Linie nahezi» gänzlich durch die Artillerievorbereittrng zerstört. Tie Arbeit unserer Kanoniere vor dem Angttfs war vorzüglich. Der Vertreter des „Nienwe Rotterdamsche Courant" schrttbt dazu: Obgleich einige englische Blätter diesen Fottschritten große Bedeutung beimessen, können wir bis jetzt nichts anderes dattn erblicken, als erfolgrttche Schützengrabenges echte, wem» auch die Engländer jetzt Hügel besetzt haben, die fünf bis ztvanzig Meter höher sind, als die wefter nördlich gelegenen Hügelwellen. Spanischer Kohlenmangel. i. Köln, 8. August. Der „Köln. Ztg." wird von ttnem Mit- arbttter gemeldet: Infolge der auch in Spanien sich immer fühlbarer machenden Kohlennvt ordnet ein Königlicher Erlaß an. um sogleich ernsteren Unanehmlichkttten vorzubeugen, den Verbrauch ai» Kohlen für öffentliche Bele»»chitu»rgszu»ecke aus die Hälfte des bisherige»» ttnzuschränken. Spanische U-Boote. i. Köln, 8. Au^. Ein Mtarbttter der „Köln. Ztg." schreibt: Die Erfolge der deutschen Untetteeboote haben die spanische Regierung veranlaßt, dieser Waffe ihre bttonderr Aunnerksamkeit zu schenken. Wie der- „Mundo" meldet, begibt sich der spanische Kreuzer „Wirenradura" nach der» Vereimgten Staaten, uni fort ein U-Boot »teueften Typs, das Spanien erworben hat, zu übernehinen und nach Spanien zu überführen. Aus der Werft von C a r t a g e»» werden 3 weitere U-Boote gelxurt, für did das »rotwendige Material berttts eingetrossen ist. 3 andere wurden in Rahen in Auftrag gegebei». Amerikanische Wünsche nach den Galapagos-Jnseln. Hamburg, 8. Aug. Aus Kopenhagen wird gemeldet: Die Vereinigten Staaten leiteten Verhandlungen» mit Ecuador ein über den Ankauf der Galapagos-Jnseln, die 950 Meilen von der Mündung des Pal»amakanals im Stillen Weltmeer liegen. Der Kauf soll die Vervoll- ständig nngi des Erwerbs der dänischen Antillen, die aus der atlantischen Seite des Kanals liegen, darstellen. Die Regieruirg von Ecuador hat es indessen abgelehnt, die Galapagos-Jnseln zu verkaufen. Todes-Anzeige. Allen Verwand tön, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dass am 5. August nachts 1 / 3 12 Uhr unser innigstgeliebfcer, herzensguter, unvergesslicher Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Konrad Häuser im 66. Lebensjahre sanft entschlafen ist. öS 7b Giessen (Schiffenberger Weg 63), Flieden und Hagen, den 7. August 1916. Die tieftrauernden Hinterbliebenen -. Familie Heinrich Weber „ Bernhard Kaiser „ Hermann Melberg „ Earl Becker „ Konrad Schlierbach. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 9. August, nachmittags 3 Uhr, vom neuen Friedhof aus statt. Heute morgen 7 Uhr entschlief nach kurzem Leiden unser lieber guter Vater, Grossvater und Schwiegervater Karl Philipp Brück Gemeinde-Einnehmer im Alter von 71 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Karl Philipp Brück und Familie Heinr. Brück und Familie W i pm Marie Hess und Kinder i üü Wilhelm Brück und Familie. Albach, Düdelsheim, Bleichenbach, den 7. August 1916. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 9. August, nachmittags 3 Uhr, in Albach statt. 011148 Kriegeeverem Gietze«. mv ex&fflen hiermit die traurige Pflicht, die Mitglieder von dem Ableben unseres Kameraden Herr« Konrad Häuser geziemend in Kenntnis zu setzen. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 9. d. M., nachm. 3 Ufyc, von der Kapelle des nenen Friedhofs aus statt. f5C911 Der Vorstand. Danksagung. Für die vielen Beweise inniger Teilnahme während dem Leiden und bei der Beerdigung unserer teueren Gattin und Mutter sagen wir hiermit unseren herz- lichsten Dank. 5687 Heinrich Rinn XVI. und Uinder. Heuchelheim, den 7. August 1916. Urrill kt m SiejjCit u. lliirg. erfölkn hiermit die traurige Pflicht unsere Mitglieder von dem Ableben unseres Kollegen Konrad Häuser geziemend in .Kenntnis zu fetzen. Metze«, den 7. August 1916. Vorstand. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 9.August, nachmittags 3 Uhr statt und bitten um zahlreiche Beteiligung. 5*574 Den Kameraden der beiden Wehren hier- m b09 I ‘ maiä6li0C Kamerad Koitrab Häuser verstorben ist. Wir bitten, sich recht zahlreich au der Beerdigung, Mittwoch, den 9. d. MtS., nachm. 3 Uhr. auf dem neuen Friedhof, beteiligen zu wollen. Gtetzen, den 8. August 1916. Das Kommaydo der G. F. F.: Faber. Das Kommando der F. G. F.: Wenzel. Zusammenkunft um 2?U Uhr bei Konrad Kramer „zur Stadt Ährrburg". 5692 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem'uns so schwer betroffenen Berluste meines lieben Mannes und unseres guten Vaters wehrmann Joses vö»l sagen wir allen auf diesem Wege innigsten Dank. Elrsadethe Völkl Vw. und Mnöer. Gießen, den 7. August 1916 0 l1155 Frisc!ieFisofi8= J5faff J^arten fIebutt einer ^oebter zeigen an # 6 erfefirer ^ ^<önig und jfrau Julie ge6. <§ufermuffi ztirzeif im J?efde ^rossen^inden 6. JJugußf j9j6 Das gilt auch für die Sommer-Monate, rische sollen möglichst am Tage der Ankunft, spätestens am darauffolgenden Tage, verbraucht werden. Unsere Fische treffen gut m Fis verpackt gewöhnlich früh 7 Uhr ein und sind bis gegen 10 Uhr ausverkauft. Die nächste Sendung Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Nachricht, daß meine liebe Frau, unsere gute, treusorgende Mutter, Großmutter und Schwiegermutter Frau Elisabethe Geißler geb. Pfaff plötzlich und unerwartet nach schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden Sonntag nachmittag im 69. Lebensjahr sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ludwig Geißler III. Ludwig Geißler V. und Familie. 011151 Lollar, den 8. August 1916. Die Beerdigung findet Mittwoch, nachmittags um 27 2 Uhr,statt. I ZiiclEtspiell&ans Giessen 1 ^ Bahmhofatrasse 34 Telephon 3077 I Programm vom 8. bis 11. Anj tSAT&HOPIUM » An der östlichen Riviera SSSr A __ __—-II___ Entzückend. Lust- Telephon 8. bis 11. 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