:8t. U4 Smthts Blatt fofd^emt mit 2ku4nah>ne bcS SsnntsgS. tAe „•ferner ^ewiücnfclötter“ werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt. das für den «retr Siehen - zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit. krE-en" erscheinen monatlich z,vermal. 166. Jahrgang Senerol-Anzeiger Pr Oberheßen llriegsbriefe aus dem Westen. Telegramm unseres Kriegsberichterstatters. kUnberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.) Mermals ein großer Schlag der Verbündeten gescheitert! Großes Hauptquartier, 25. Juli. Der gestrige Vormittag wur au der Sommefront ruhig vMaufen. Gegen Mittag aber begann der Feind eine sich schnell zu Trommelfeuer steigernde, stundenlange Beschießung unserer Stellungen, worauf die Engländer gegen ALend längs der ganzen Front Hardeeourt bis Pozieres *n sehr starken Sturmangriffen übergingen. Meist kamen dre Massen nicht bis an unsere Linie heran, fast überall luuuLen sie glatt abgewiesen. Nur vereinzelt drangen Murmkolonnen in unsere vorderen Stellungen ein, ans denen sie dann umgehend mit Handgranaten und Bajonett wieder enffernt wurden. Es waren' an dieser: neuer: Angriffen des gestrigen Tages, die stellenweise bis Mitternacht wiederholt wurden, Teile von neun englischen Divisionen beteiligt, so daß die Engländer :run wohl die Mehrzahl ihoer an der Westfront aufgestellten Divisionen in der Sdvcmeschlacht eingesetzt.-haben. Die Franzosen haben gestern sErch der Sornme gleichfalls in breiter Front mit starken Kväften angegriffen. tvewrdneten Versammlung, der ersten nach etwa drei Monaten, waren anwesend: Beigeordneter E m m e l i u s imd die Stadtverordneten Faber.Heichelheim.Helfrich Huhn, Jann. Krumm, Leib, Löber, Orbig Petri' Plank, Sommer, Vetters, Wimmenauer mü> Winn' Zu Urkunde Personen wurden gewählt die Stadv. Fab er und Löber. Auf der Tagesordnung standen 10 Punkte, die schnelle Erledigung fanden. Oberbürgermeister Keller eröffnete die Sitzung und verlas «nerst den Rechnungsabschluß des Elektrizitätswerkes und der Straßenbahn für 1914, sowie die Rech- nungsabscklüssedesGas - und Wa ss e rwer ke s für1914 Beide Abschlüsse, die in unserem Blatte schon veröffentlicht worden fmd, runden ihre Genehmigung. Ern tiKÜttaßuxOt betraf die Zufahrt von der Hamm- J* T « öe zum Elektrizitätswer k. Die jetzige Zufahrt weist tzrotze Mrßstrande aus. Der Weg muß ständig ausgebesserl werden und demroch muffen dre Wägen dort stets Vorspann nehmen. Hierdurch entstehen erhebliche Unkosten, die durch einen Weg, der gerade- wegszmn Elektrizitätswerk führt, behoben werden können Alte Pflastersteine die dazu verwendet werden könne::, sind vorhinden Ar Bovans ch^rg des Tiesbauamts fordert einen Kredit von 2100 Ntark. Da diese sich bezahlt machen werden, wird der Kredit bewilligt. ^ der OrtSbausatzu-ng zum Bebauungsplan strr das G elände östlich der M a rbur g er S t raße, oberchalb des, Weges nach dem neuen Friedhof hat sich die Stadtvcrordneten- DNsmmnllmg bereits zu Beginn des Jahres 1914 einverstanden ercklart. ^as Vffnisterium hat inzwischen der Satzung zuqestrmmt. vetllrngt aber artige Abänderungen imb Zusätze, die noch zu genehmigen s:no. Da die Zusätze ohne großen Belang sind — es s«h z. B. um die Einfügung, daß die Gebäude in archi- tMmfch gefälliger Werje anszngestalten sind, daß eine Erlaubnis nicht nur für die Erbauung von Auto-, sondern auch von Wagen- fchuppen ledesmal nachgesucht werden muß — so mürben die Abänderungen widerspruchslos genehmigt. Eme S«ne Aenderun!, der B-Afluchtlinie für die Eder stra ße wurde ebenfalls genehmigt. __.3™ Jperteren schilderte Oberbürgermeister Keller die bis- herigm schritte zur Errichtung eines Kriegswahr- tn ©ie|tn insbesondere das Preisausschreiben und das Ergebnis der Prüfungskommission, sowie die Richtlinien für emen neuen Entwurf Wir haben in unserem Blatte aussülwlich hieniber berichtet und können uns daraus beschränken, nochmals zu wiederholen, daß Regierungsbaumeister Knhlmann der erste Preisträger in Gemeinschaft mit Stadt». Dr. Ebel mit de nenen^ Entwürfe beauftragt worden ist. ^ hiesigen Berkehrsverein wurde im vergangenen ^ahre der bis jetzt jäbrlich gewährte Zuschuß von 500 Mark irr- Jage La das Weiter bestehen des Vereins ohne diesen städtischen Verstand in Frage gestellt ist, wird auf Antrag des Finanzamt mr das taufende Rechnungsjahr ein Zuschuß von 50ll ln r k bewilligt. . , Um der Stadt Gießen zu ersparen, für jeden von der Ltraßen- bahn ube rsahrencnHnnd eine Entschädigung zu zah tew .mrrd me Pvlizeiverordnung, die Aussicht über die Hunde betreffend, eine Abänderung erfahren. Von jetzt an müssen Hund ei lll J botanischen Garten, in den Anlagen und au: den -oahnHofen, sondern auch in den Straßen an der Leine geführt wenden, die von der Straßenbahn bc rührt werden. Um Grundsätze für den Erlaß von Schulgeld der höheren und erweitertest: Mädchenschule sestzuleqen. Oberbürgermeister eme Umfrage bei anderen hessischen Städten veranstaltet. Infolgedessen imirde bestinvnt, daß der Erlaß WSchulgeld für, nicht mehr ;vie 5°'a der Schülerinnen, ausschließlich >der drei Vorschulklassen gewährt werden soll. Zum oes Schulgeldes ist erforderlich als Mindestnote 3, voraus Betragen der Schülerin nickst zu beanstande:: ist .^M , ,Enrft:gkeit vorliegt. Ferner ist der Olstrburgermeffstr er- mawngt. das Schulgeld für ein Tertial, in dem e:ne Schülerin an keinem Lage die Schule besuchen konnte, zu erlassen . Beigeordneter Emmelius berichtete über ein Gesuch des veininch Ba u m a nn um Genehmigung zum S ch-a n k io i r t - , cho stsbetrie-b im Hause Walltorstraße 33. Das Gesuch wurde genehmigt. Außerhalb der Tagesvrdnung teilte der Oberbürgermeister mit, der Verein für Armen- und Krankenpflege beab- ftchtige von M:tte August an. abends in der Volksküche die Kindern dnr chzu führen, lll- Erttgelo soll erw Preis von n Pfennig erhoben werden. Der herein bittet um Zuweffung von Lebensmitteln und um finanzielle UnterMrtzung, da er mit seinen eigenen Mitteln nicht ausreicht l)er Oberbi'rrgermerster befürwortet das Gesuch, da nach ärztlichem Befund tatsächlich eine Anzahl von Schulkindern unterernährt '*V erhöhte MeUmenge werde zugewiefen, um die Kinder mit Brot zu versehen, außerdem beantrage der Finanzausschuß eine monalliche Unterstützung von 150 Mk. Dem Antrag wurde gerne^ zugeskimmt. , Stadtv. Krumm empfabl dem Verein auch beim Bezug von Eeren Lebensmitteln weitgehendstes Entgegenkommen bei der BbMchürng zu zeigen, was vom Oberbürgermeister zugesagt wurde. Wie schon früher erwähnt, beabffchtigen die Krie gs g e sa n - ge neu des hiesigen Lagers, auf dem Ehr enfriadho f ein Denkmal zu errichten. Der- heutigen Sitzung lag ein neuer Entwun vor. der einen Sarkophag auf einem Sockel zeigt vor dem eine traiiernde Frauenftgur kniet. Da Sarkophag und Sockel in ihrem Verhältnis zueinander nicht glücklich erscheinen, wird der Eirtwurf auf Antrag der Baudeputatron unter der Bedingung genehmigt. daß der tragende Sockel verstärkt oder der Sarkophag verklemert wird. Zu letzt besetzte sich die Stoöwerordnetenveriaurmlung mit dem zeck^mäßar Plane, eine Trockenanlage zu errichten, in der Obst und G-envuse gedörrt werden soll, in der Haupffachc Zwetfchar, von denen eure gute Ernte zu et nx ula : ist. Ein Vor- Alag des Architekten Meyer und des Direktors des städtischen Nektrizitatswerkes gehl dahin, eine Anlage zu errichten, die den Elektrizitätswerkes hierzu benutzt. Ein ^^Vvuvat kostet etwa 2000 Mk.. mit Kosten der Errichtung 4000^Mk. Der Fmanzausfchntz befürwortet den Antrag stadtv. Wrnn sprach sich ebenfalls für das Dörren von Obst aus, er beantragte sogar, das gesamte städtische Obst zu dorren fand al^r den Appaoat zu teuer. Seiner Ansicht könne eine zweckmäßige Dörre billiger von hiesigen Handwerkern gestellt werden. , ^er Oberbürgermeister stimmte dem. Boffchlaq. das gesamte jtadti,che Obst zu dörren, bei und übeiwies den Antrag der landwirtschaftlichen Deputation. Im übrigen schlug er vor den Kretn: zu, bewilligen, die Art der Llusführmrg der Darre von einer Kommission beraten zu lassen, die ans der: Stadtv W i n n Meyer, Huhn und Löber gebildet werden möge. Stadtv. Krümw meinte, rate Neuanlage koste zu viel Geld und se: später überflüssig, meiner Ansicht nach könnte das Dörren des Obstes m der Trockenanlage des VoWbvdes und bei der: hiesignr Bäckern vorgenormnen werden. Oberbürgernwister Keller machte die Einwentmi:g, die Anlage des Volksbades genüge nicht. Stadtv. Huhn rnernle auch, für ein Jahr stellte sich die Anlage z-u teuer. Solle die Anlage aber für immer gedacht sein. Donnerstag. 21. Juli IW Rotationsdruck und Verlag der Brühl'jchea Universitäts - Buch- und Stemdruckerei. R. Lange, Gießen« Schriitleitung,GeschäslSstelleu.Druckerei: Schul» straße7.Geschästsst-lle u.Perlag:S-^51, Schrift« leitung: Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. so, lasse sich 'oas eher überlegen, zumal man dadurch imstande sei, cll, größeres Quantum zu dörren. Obe'-bürg.nmffster Keller versicherte, die Anlage fet nicht nur für die Krieg.-züt, sondern für dauernd gedacht. Er. bat nochmals. den Kredit zu bewillige::' und die Art der Ausführung der Larre der Kommission zu überlassen, in die man noch 'Frau ^bersffentnan: Naumann als Vorsitzeiche des Hausfranenver- cins h'nzuwöhlen mö^b. Naö- einer weiteren kurzen Auseinandersetzung, an der sich di- ^md:v. Löber und Winn sowie Beigeordn. Emmelius beteilig reu. wurde die öffenlliche Ätzung mit Genehmigung d e s^!l n t^r a g e s geschlossen. ^ Fm Anschluß daran fand eine nichtössenüiche Sitzung der madtverordnelen statt. Huiöerji.ä^nacbricbteiu $>f M a r b n r g , 27. Juli. Die Philipps-Universität M a r- ? flfö'ZtU in diesem Semester 2164 Studierende ans und zwar -37 Lheologen. 235 Juristen. 558 Mediziner, davon 60 Studierende d-r Zahn Heilkunde, ferner 1084 Philosophen. Noch der Staatsangehörigkeit sind 1712 Preußen, 425 übrige Reichsdeutsche und 27 Ausländer. Zu diesen immatriLllrerten Studierenden bnnmen noch 21 Hörer, so daß die Gesamtzahl der Berechtigtxm 2185 betragt. ö 31 ^ ■ fL - ^ ' 25- An der medizinischen Fakultät, der Universität habilitierten M Dr. Philipp W ild e r- murh für Physiologie mrd Dr. Marcel Traugott für Geburtshilfe und Gynäkologie. -loitTi r ü t ^f' UT ^ a - ^ , 26. Jrrli. Für das Studienjahr 1916 1, wurden an der UnmerffLät Frankfurt a. M. M Dekanen gemailt: ^n der rechtswissenschaftlichen Fakultät Prof. Tr Bur- chard, ui der m^izinrschen Fakultät Prof. Dr. Bcthe. in der vbilviophffchen Fakultät Prof. Dr. Fri edwa g n er, in 6er mrtur- wiffenschafflrchen Fakultät Prof. Dr. Schumann und in der Werffchaffs- und sozialwissenschaftLichen Fakultät Prof. Dr. Ar ndt. Witterungsbericht. (O e f f e n t l i ch e r Wetterdienst.) ^ ^ Gießen, ben 25. Juli 1916. Bereits rm vorigen Wrtternngsbericht erwähnten wir, daß rm Lüdwesten ein Hochdruckgebiet lagerte, unter dessen Einfluß lick die Witterung allmählich bessern würde. Diesmal war nun endlich die Besserung des Wetters von etwas längerer Dauer Das südwestlickfe Hochdruckgebiet drang zunächst am Anfang dieser Berrchtswoctre — 19. Juli bis 25. Jul: — etwas ostwärts vor und verftärkte ffch allmählich &eit Donnerstag, den 20 Jul: veränderte sich dann die Wetterlage bis beiüe kaum. Im ganten Westen lagerte hoher Druck, während der Osten rvm tiefen Druck bedeckt wirrdc. Der Verlauf der Isobaren blieb ausnahmsweise fast die ganze Woche hindurch bis aus ganz geringe Abweichungen derielbe. Unter dem Einfluß des hohen Druckes trat endlich nach längerer Zeit schönes heiteres Svmmerrvetter ein. Das Temperaturm arrmum stieg in Gießen von 18 Grad am Anfang der Woche auf *23 Grad am Montag den 25. Juli, das Temperatur- Minimum ichwankre zunächst um 10 Grad herum — am Donnerstag war es sogar guf 7 Grad( gefunken, um am ©nbe drejer Berichts- Woche bis aus 15 Grad zu steigen. Aehnlich verhielt sich das Temveralurtagesm.:tte1, das von etwa 13 Grad bis am etwa 19 Grad ansticg. Heute Dienstag sind die Temperaturen unter den: Einiluß zunehmender Beivölkung wieder etwas gehalten. Das östliche Tiefdruckgebiet dringt nämlich etwas nach Westen vor, so daß wir auf der Grenze zwischen dem westlichen .Hochdruckgebiet und dem östlichen Tiefdruckgebiet durch Randwirbel beeinflüßt ircrbrn und mit Gewitterneigung und zeitweisen Niederschlägen zu rechnen haben. Meteorologische veobachtungen der Ztatton Sieben. Juli 1916 |ol Sgl L§ c w o*H H Ein ewundernde Dankbarkär aus- !brach, veröffentlicht die Zeittmg „L'Oeuvve" die folgende lleffre '^rttche ^zene^ Schauplatz ist eine sltzuhei'tellung im Kämpfgebiet von BeMui. Ein llntevofftzier. zwei PoüiuS. Der llntewffizier: "Acht chr schon vmr dem Tagesbefehl gehört?" Der erste Poilu' „Welcher Tagesibchehl?" Der Uitteroffizier: ,JNuu. de:, in dem me ftanzoffsche Mademrc uns ihnen dankbaren Gruß und ihre Bewunderinig ausfprechen läßt." Der zweite Polln: „Ach. ja " Der Unteroffizier: ,Hst das alles, was der Dank der Akademie Drr enllockt? Der erste Pollux „Was ist sie eigentlich, dresc Aka- denne? Ter Unterofftzrer: „40 Burschen mit berühmten Namen- sre tra^n cmeJInnorm mit grünen Lorbeerblättern, euren Jwei- spitz, wie cm L teuerbeamt er, und einen dünnen kleinen Säb-I " Der erste Pollu poll Bewunderung!: ..O! llnd ivas machen sie denn damit, die Leute von der Akadcnne?" Ter zweit- Pollu' „Artckel für das „Echo de Paris"" Der llnteroffrzier: .mit großer Besttmmtheit): „Nein, sie schreiben ein Lerikon!" Ter erste poiln: ,,1., >^ie sind also die Leute, die das Lexikon machen! ^onnei-weter. ivas die alles wissen müssen!" Der Unteroffizier'- ist cs trotz allem schmeichelhaft für uns." Der zweite llvil u: „Was?^ Ter ^Unteroffizier: „T:e Adresse im Tagesbefehl." -r.er zweite Poüu: „Ja mach einigem Zögern), nur — jetzt nach zive: Zähren lasse ich mich nicht mehr so leidet reinle.fen. Diese Burschen von der 'Akademie sind und bleiben Trnckeber.pr "^er Unteroffizier: „Bist Du veri'ückt?" Ter zweite Polln: „Ich weiß was ub sage. Ist: kannte einen von Eurer Akademie!" Der Unter- äiv-lle Vollu: „Ja, ich. Er war 'ogar Offizier." erste Polln: „O!" Der Unteroffizier: „Offizier^" zweite doüu: . Ganz recht. Offizier der Akademie natürlich. Aber da die Mademrc Offiziere hat. ist sie doch mobilisiert- und wenn ,ic mobilisiert ist, warum bleibt sie daheim, statt an die Front zu komimm?" Der erste 'Polln: „Ja. das ist richtig." Der zweite Pollu: „.ue Dinge und anders als sie 'ein sollten Jsr es etwa i-ichttg chr Offtzwre, selbst wenn es Offiziere der Akademie iurd, an einem Lexikon und solchem Zeug zu schreiben, während irür die Gesstnckste mostren. w:c die Zeitungen eS irennen ? . . ." ... ^ ..Ku che n d r a g o n er" gelten gewiß lieute als weibliche De,en. al^Kuchenfeeu mit,einem Zug ins Grobe, ins Mann- Jar der -lat hat aber dieser Begriff stch eine Unuoandlung gefallen lassen^ musstn und bedeutete ursprünglich Männer, d i. richtige Soldaten. Er war sogar dienstliche Bezeichnung mr mehrere Regimenter anhaltiscber Ditigoner. welche den Dienst *532? ^istllaai versahen und deshalb offiziell ..Hofstaats- und Küchendragoner" geiiannt wurden. De: alte Dessäuer ubertrug den üamen auch MiP ein kurfürstlich braudenburgisches Regiment und nat m seiner Stamiuliste der preußischen Regimenter vom Jabre 17^9 die Bezeichuung urkundlich festgelmlten. Die Stelle über das betreffentn' Rcgimenr lautet: ,^)st lb?4 aus den Hofstaats- und Küchendragonmi des Oberschenfen Grumbkow her« vorgegangen und znm Leibregiment Dragoner crnanm worden" zoctzt kennt man männliche Kucl:endragonei- nicht mehr, dafür ffebt man aber iwch immer lmustg, welngftenS in Friedensie 'ten Dragoner in der Küche. ^ Fritz üowack Gross® Auswahl in 5404 a weilen Sommerstoffsn für Binsesi und Kleider, Dreher und Werkzeugschlosser bei gutem Loh» iossrt gesucht. (EigeneKantine unb Schlassäle vorhanden,' Heddcrubeimer Kuvser- werk, Frankfurt a. M.. Hcdderabcrm. 53Mkv Wir suchen §chlosser, Dreher, Alistmcher, Hilfsarbeiter für dauernde Beschäftigung. [5418 Am. ZW, Lokomilchbrik Z.m.b.H. ZLiSj?en 1 hliI tici Zirßell e. H. 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Näheres durch 4112 Direkter Brackentarm, Ludwi gstr.70, Fernr.633 HyrtbSüssF-TsrhRütura Frankenhauseriw lüg.-«.Werkm.*Abt Gr.Bascn.-tib. H&cii- und Tlelbau. Amtliches Steckbrief. Der nachstehend näher bc- zeichneie Ätusker. Balthasar Wifsner der 3. Äomp., l.Ers.- Barls. I.-R. 116 ist, weil er der kFabnenstucht verdächtig ist zur Untersuchungshaft zu bringen. Es wird ersucht ihn zu verhaften und an die nächste ^Militärbehörde zum Weitertransport hierher abzu- ltesern. Familienname: Wiffner, Porname: Balthasar,Dienstgrad: Musketier, Stand oder Gewerbe: Maler, Alter: 23 Jahre, GeburlStag und Geburtsort: 11.5.93 zu Klim- baclt. Kreis Giegen, letzter Aufenthalt: Krofdorf, Kreis Wenlar, istziger Aufenthalt: anscheinend Gietzen, Gröhc: 1,65 m, Gestalt: schlank, Haare: blond, Bart: Anflug. Geircht: rötlich, Stirn: gew., Augenbrauen: blond, Augen: grau, Nase: gew., Ohren: gew., Mund: gew^ Zähne: gew., Kinn: spitz, Hände und Füste. gew. Gang und Haltung: knickt beim Gehen ein, schlmt- riger Gang, Sprache: hesfisch. Dialekt, besondere Kennzeichen : Steckschuh linke Brust- seue. Bekleidung: feldgraue Uniform, hohe Snefet abgetragene blaue Schirmmütze. Ursache der Fahndung oder Höhe der erkannten Strafe und Ursache der Bestrafung: Fahnenflucht, abzuliesern an die nächste Militärbehörde. Giehen. den 26. 7.16. Verteilt dos I. Ers.-Batls. lai.-Begts. 116. 5 „oD