Hr. m Der ftfcfpiKr a*$d*«f erscheist täglich, außer Ss»ntngS. - Beilagen: oiermcktt wöchentlich SicheneeKamMnEler zweimal wöchentl.Lreir- blattfSröenrLreiLckLetzen > Dienstag und Freitag), zioeunal monatl. Lanö- wirtschaftliche Seitfrage« Fernsprech - Anschlüsse: sürdie Schriitleitung112 V erlag^efchästsfteüeSI Adresse lttr Drahkttach- richten: Anzeiger Sietze«. Annahare von Anzeigen 'ür dre Tagesnumrner bis zum Abend vorher. «Mies Matt 166 . Jahrgang greitag. 2 \. Juli W 6 General-Anzeiger Kr Oberhessen mb Verlag der vrühl'fthes v«io.-vuch- »«d Sffmdruckerei R. imqt. Schriftleitung. Sefchastsitelie und Druckerei Schutstr. 7. Bczu gSv rc t >. monatl. 90 Pj., viertel- jä'hrl. Mt. 2.65: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 80 Pf.; durch diePoft Mk. 2.45 viertel- lährl. ausjchl. Bestellq. Zeilenpreis: lokalloPf., nuslv. 20 Pf. — Haupt- fchriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz' für Stadt und Land, Vermischtes und Gerichtssaal: Fr. R.Zenz: für den Anzeigenteil: & Beck, sämtlich tn Gießen Heue große Angriffe im Westen und Wen abgewiesen. Juli. OTj Trohes Hauptquartier, 20. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Zwischen dem Meere und oer Ancre vielfach lebhafte Feuertatlgkett und zahlreiche Patrouillenunternehmunaen. Mrt erheblichen Kräften griffen oie Engländer unsere Stellungen rwrdlich und westlich vonFro mell es an sic ks ihnen einzudringen gelang durch Gegenstoß zuruckgeworfen. Heber dreihunoert Ge fangeuc. darunter eine Anzahl Offiziere, fielen in unsere Sand. Beidersees ^er Somme sind neue schwere K a m v fe im Gange Nördlich des Flusses wurden sie gestern nachmittag durch starke englische Angriffe gegen Longue- val und oasGMikDelvilleeingeleitet, in diedcrGegner wieder nndrang^ unserem Gegenangriff mutzte er weichen Er halt noch Teile des Dorfes und des Gehölzes Heute früh Me" auf der ganzen Front vom Foure nur - Wäldchen b zur Somme e n g l i sch - f r a nzü s i ich« Angriffs« em; dererffe starke Ansturm ist ge b r Qt n Südlich des Flssses griffen die Franzosen nach- mittags in Gegend von Beikni zweimal vergeblich an und sind heute in Ser Frühe im Abschnitt Eströes-Soyecourt bereits örcimal blutig abgewiescn; aus einem vorspriugenden worf/u ® ^ Am 1-2' früh überflogen drei italienische Seeflngzerme Jnselgebiet und warfen einige Bomben anf Oertttcgkeiten und gegen verankerte und fahrende Dampfer ohne den geringsten Schaden anzunchten. Zwei Flnazenae . n zum Niedergehen gezwungen, davon das eine ganz unbeschädigt von einem Torpedoboot eingcbracht, die Fn- Miicn beider Flugzeuge, drei Offtzierc und ein Unteroffizier, unverwundet gefangen genommen. Flottenkommando. Heeres-ruppe des G^neralfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Im Anschürtz an lebhafte Handpvanatenkämpfe in der SSuimSkSt 9t,ffen ■ RU ' fen ° n und wurden Heeresgruppe desGenerals von Linsin gen. ^ dknie, nördlich von Sokul, unternab- -^^/^chl^-ungarische Truppen einen kurzen Vorstoß ^re warfen die Russen aus der vordersten Linie und kehrten planmäßig rn ihre Stellung zurück q n Südwestlich von Luck haben deutsche Truppen die Stel- SSVSÜSSÄS““““ Si "“ ™4«<~ »« su “ “ in «*"> Armee des Generals Grafen von Bothmer Keme ©reisniffe von besonderer Bedeutung. Balkan-Kriegsschauplatz. Unverändert. Oberste Heeresleitung. * * * NatioimlEsschuß, der ein formelles Programm zwar noch nicht veröffentlicht hat, von dem aber ae'tvitt^Werbeichreiben so viel mit- geteilt ward, daß er sich sowohl gegen die „unbedinaten im« die „maßlosen Alldeutschen" wen- tj/ 1 ! t tü tle 'i! p r lrb ?.!?, S r °B e Aufgabe einer Einigung der Gei- Ittr schwerlich erfüllen, denn er ist selber bereits eine Partei s° /chtbar die Waffe des Tadels und der Krittk geschwungen hat. Einige seiner Gedanken, die er bat verlautbaren lassen, und nicht Übel. Da wird gesprochen von einer zwanglosen Körperschaft, in der sich Gelegenheit bieten wll, gemeinsam mit aildern die Fragen der Zukunft zu stu ;ry'^£L U ? tetxld)te - n und allmählich nut tem W ^iJi das Richtige zu erkennen Das wird wohl, die richtige Losung fiir alle und füv ^eben jeht !r ,r ^l e9€ sehr Notwendiges gelernt hat' uamlrch bescheiden mn der Verkündigung seiner Lehren . Wünsche zu sein. Draußen, an der Westfront hat der Diviswnspsarrer Fritz Philippi, während seine Stimme mit dem ^rommelfeuer stritt, eiiie Feldpredigt gehalten die der Kmnstwart" mitterlt, und aus der auch wi? ^ der 5^ma Sorgenden manches uns aneignen können Pbilivvi saate zu den Soldaten: gewiß, das wünschenswerte Dasein^ist ^?er letziges Leben nicht. Aber da die Beschwerlichkeiten und die Ungeduld nun emmal ertragen werden müssen, sott man sich die V o r z u g e des kriegerischen Lebens desto Heller vor Augen halten. Als den ersten großen .Vorzug des kriege- würdig stifte geworden, darum blickt man erftmmt auf, einer W ©timme erhebt, mtt M erkläreu, daß jener ^reitrmge, die gestern noch alle Köpfe erhitzt haben oodJ recht gehockt hatte Was geht das uns an! Wie steht's bei Fttcoutt? o"d^ hatten eifrig über den Krieg diskuttert ^5 örtlich Krieg ist, das hätten lvir darüber beinahe ver- d^^st aber daran erinnert, daß er wirklich vs ist, nickt als das ew'ige Hin und vor von Angriffen und geuangris^eu, an das sich imsere abgestumpften Nrrven schon “k .^r. ewfttzlick>e s^ssenanpmu un- K S 0101 als Ereignis von unfaßbarer Größe und schauerlicher Tragik. Und so werden wir uns jetzt auck ^t^.^?s^iEleiuhett bewußt ,mrd uns var uns'erer Unfehlbar- bange, ,o begreifen wir uneder, datz dar .Krieg, der furckrbaw a - le zerschlagen kami. am die schriebÄ^ben ? unsere Weisheit g^- die Weltgeschichte das atemraubende Tempo beha en, ),c fetzt eingeichlageu hat, urü> daun werden sie loie- oer zusammenrucken und von diesem und jenem zu sfuechen an- 'p M om ^eden- rmc er Mn soll, von Parteien, Sttomumjen, Richtungen und Uirenr Verhalten wahrend des Krieges. Aber soNite f 1 n j, tt u ”' ci: * on ^ute nicht zu größerer Bescheidenheit ermahnen, zum^ lebhafteren Willen, m den Gedankenkreis ?lnders- denkender verstehend eiijzndringen?' ßutJUi*# ^Oebung tut uns' not, sondern Selbstkritik, kritische ^stbesinnung, die mit der Einsicht beginnt, daß unser Denken von den ^.atiachen der Weltgeichichte befttnmtt wird und sich mit ihnen ändert. Dann werden wir begreifen daß diese Leit die zwncheii deir Memungeii Mauern errichtet Lid Klüfte öffL, auch zuschüttet, daß sie in jähem Wechsel vereintes tvennt und Getrenntes wieder vereinigt. Die Kümpfe im Weste«. Berkin, 30. Juli. (Priv.^el.) Der „Vers. meftvet aus Bafel: „Daily Ehronicle" rneLdet, daßUna- lander der kleinen deutschen Gcnmisan Ovillers, trotz doppelter Umfassung mehrere Tage das Dorf verteidigt hat, nach Gefangennahme militärische Eh-ren durch das Präsentieren der Gewehre erwiesen Huben. Berlin, 31. Juli. Dem „Berliner Lokalanzerger/^ wird aus Genf gemeldet: Der an der Somme kommandierende F o ch ,ah stch zu weiterem Aufschub seines bereits als unmittelbar bevorstehend angeMndigten größeren Unternehmens genötigt. Es fehlt die wichtigste Vorausfetznmr für die Erneuerung des französischen Vorstoßes, denn aber matz blieb die Hoffnung auf einen für den FrontausgLich entscheidenden Gelandegewinn Haigs imerfüttt. Der vmr den Engländern unumwunden anerkannte Heldenmut der deud schen Verteidiger vereitelte Haigs Absichten. Zn Paris ist große Enttäuschung unverkennbar. ^ Dve Sprache der Kanonen lehrt uns die Kunst des üu- ho^ns. Es gibt wohl noch Diele, die gur iricht wissen, tmß dies auch eine Kunst ist, viele Dis^kufsionsvedner und ge- leh-rte ^.eute, Zne der guten Sitte genug getan zu haben glaubten, wenn sic den Nachbar ausreden ließen, um dann, unbekninmert uni das, ivas er vorgebracht, Sv T l -?^ et i 111 ^ Fenster hinaus zu sprechen. Die Kunst der Selbftkrittk und die Kunst des Ln-Hörens ersullen beide die Forderung, das dLächstlregende zu tun. Wenn sie geiibt lverden, so würden, nach der Fürbitte des Dtvisronspfarrers Philippi, auch Wcltlauf und Zersplitterung mehr und mehr aufhören. Die nächste Forderung de^> ^.age^ ist, daß die bisherige Erörteruug der Kriegsziele ihre ,,krampferstarrten Glieder" einmal getrost „dem Tag entgegenruht". * * . * . 2>cr österreichisch-ungarische Tagesbericht. lifw ' 5?' r? u /‘* MTB. ^rühwmttich.) Amtlich wird verlautvsn: 20. Juli 1916. Russischer Kriegsschauplatz. - A n t ^ r Bukowina und nordöstlich deS Pnsiop- ^uttels kerne Ereignisse von Belang. s^^^i.Zabie und Tararow hielt auch gestern die Kampftatlgkert rn wechselnder Stärke an. Franzüstsche Fliegerangriffe aus SchwarzmakV^rte. Großes Hauptquartier, 2k). Juli (WTB Amtlick f der Nacht vopi 17. zum 18.,Juli hat eiu erneuter fra r^ö^- t T r ^l! C9 ^ fl ö^ rin iH 10 ollene deutsche Stabt stattgefundcn. Das Ziel tvar die kleine ^chwa^lvaldorischaft K«u- W J2 ^ etric Ärau mtt ihren vier Kindern getötet umrde Nach heutigen erganzent^l Nachttckfiten sind auch die Schwar^^ ortschaft^ Holz e n iwd Mappach angegriffen worden. In bie* L Cll - r o^ r ^ 1 e l l ^' öail ‘ 5 ^ ec uur unbedeutender Sachschaden Die r mC a Ü C ^leits des Rheins von imjmz Gegnern geroahlten Ziele, autzerhalb des Openttionsqebiet^^ sind ohne jede militärische Vedeutung. U 4 ^ ^ C or^r U ltangriffe sind bisher nur gegen Festmr- oi CTt Ottschasten gerichtet nwrden, die inner- halb de^» Opcratwnvgebietes als Bahnknotenpunkte, Truvoenlaaeo unmiltelbarem Zusammenhang mit^n. stehen. Alle im franzönschen Funksprnch oom 28 Juni > l- Ottschastem Bothunc, Amiens, Hazeb^ck l' Duc Epernav ^-ismas. St. Die, Gerardmer Luneville' Baccarat und Raon l Etappe eittsprechen diesen Voraussenun/vrr ^ftlüe^franzöfische Angriff gegen die militärisch bedeuttnms^ lofc kleine über fünf Reserveoffiziere je zwei Monate Gefängnis verhängt. Tic Presse drückt ihre Genugtlmng über diese Lösung aus. Im Laufe des MmisterrateS tauschten die Minister die Mei- mmgen darüber aus und kamen zu der Ansicht, daß diese Lösung die Beziehungen zur En t e n t t noch v erbe ss cm würde, Ivel che schon im Begriffe seien, in jeder Beziehung herzlich zu werdeü. Nack dem Blatte' .Entbros" sehen die Vierverbands möchte die Lage nnt Wohlwollen und Vertrauen an. Das läßt eine Lösung aller noch schwebenden Fragen erhoffen. vie Abfahrt der „Dentfchlcnrd". Baltimore, 20. Juli. (WTB. Nicbtamtlrck. Meldung des Reuterschen Bureau-s. Die ..Deutschland" lag am frühen Morgen noch immer am Pier, obwohl gestern abend alle Zeichen dafür sprachen, daß s« bereit sei. jeden Augenblick crnsznßchven. Ern Sckchevpdanrpfer liegt unter Dampf an der Seite des U-Bootes. Eine Barkasse, die im Hafen pattouillierte, versuchte die Barkassen mit Journalisten zu bewegen, sich zu entfernen. Den Journalisten wurde bedeutet, daß sie die Plaue des Untereseebootes störten. Be r l i u . 21. AL Nach einer Meldung der „Vossischen Ztg." vrcdb dem Petit ykatfkn" aus Washington gemeldet: Dre amerikanische Zensiur untersagte aus Neutralitätsrücffichten denk Kapitän der „Deutschland" die Ahsendung eines Funk- spckuchs nach Berlin. In deutschlandfreundlichen Kreisen geht das Gerückt von einem Mschlag der Alliierten, das Tauchboot auf hoher Sui in bk Auft fliegen zu lassen, stöew Porter Mütter brachtest Mittwoch ffüh die Nachricht. England habe bei der amerikanischen Reyiernng einen reeooeat Schritt lmtemontrtiat und verlangt, daß die amerikanische Regierung der „DeusMond" verbiete, die ameri konischen K'üstengewässer unter Wasser zu durchfahren. New Dort, 19. Juli. U unmöglich, gelegentliches Erscheinen feindlicher llnterseeboote rin Bereich der Küsten zu verhindern, doch ich Amu versichern, daß dre dagegen getroffenen und noch, bevorstehenden Matzregeln derart sind, daß sie ein Vorgehen dieser Art immer gefährlrcher für die Unterseeboote machen. Eine neue Verletzung der schwedischen Neutralität durch Rußland. Stockholm, 20. Juli. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Schwedischen Telegrammbureaus. Einem Blatt zufolge hat ein russisches Unterseeboot um 1 Uhr nachmittags gegen den deutschen Dampfer „Elbe" im Bottnischen Meerbusen südlich von Ratau in schwedischen Territorialgewässern einen Twrpedo abge- s chp sff'S N. * Berlin, 20. Juli. (WTB. Nichtamtlich.- Die Freilassung des gestern von einem deutscheil Torpedoboot an der SüdosMste Schwedens aufgebrachten britischen Dampfers „Adams" ist, wie wir von zuständiger Seite erfahren, sofort angeordnet worden, nachdem sich herausgestellt hatte, daß die Ausbringung des Schiffes innerhalb des schwedischen Hoheitsgebietes stattgemntien hat. Der Seekrieg. 6 englische Patrouillenschiffe versenkt. Berlin, 20. Alli. Am 17. Juli sind au der englischen Ostküsre von unseren U-Booten 6 englische Kr schersahrzeuge versenkt worden. Aberdeen, 20. Juli. (WTB. Nichtamtlich- Meldung des Reuterschen Bureaus. Die als Patrouillenfahr zeuge ausgerüsteten Fisch dampf er „Onward' „E c a" und „Ne l li en ut te n" wurden von deutschen Unterseebooten versenkt. 11 Ueberlebende wurden ge rettet. London, 19. Juli. WTB. Nichtamtlich.) Im Unter Hause wünschte King zur Beruhigung der Bevölkerung der Nordostküste. daß besondere Vorsichtsmaßregeln gegen A n « r i i i c von Unterseebooten ober anderen See streitkr ästen getroffen werden würden, in anberrachl, daß der letzte Streifzug Unterseebootes gegen den Abschnitt von Seahcun, ivenn auch Line kühne wikingfahrl. Berlin, 20. Juli. (WTB. Nichtamtlich.) Ueber eine kühne Wikingfahrt, die srrtlich einen tragischen Abschluß fand, veröffentlicht die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" einen Bericht. Darin heißt e6 u. a.: Ka pitänlentn ant v. Moeller be- sehligte bei Ausbruch hes Krieges das Kanonenboot „Tschingtau , das im Hasen von Kanton außer Menst gestellt wurde. ?Rveller begab sich nach Java. Hier wurde er von der niederländischen Regierung interniert und ihm in Soerebaya sein Aufenthaltsort zugewiesen. Mit Hilfe dort ansässiger Deutscher gelang es ihm, einen schr alten Segelschoner, der den stolzen NaMen „Weddigen" erhielt, auszurüsten. Fünf deutsche Reservisten., Gruendler, von Arnim, Teiae, Schwa rttng und Ngn, die der Krieg in Java überrascht hatte, waren sofort bereit, Mt Moeller den Versuch zu wagen, auf diesem Schiff die Heimat zu erreichen. Trotz größter Schwierigkeiten gelang es dem Fahrzeug, am 11. Dezember 1915 die offene See zu gewinnen und Kurs nach Arabien zu nehmen. Am 5. Januar geriet das Schifflein in die gefürchteten Maurttrusortane und erlitt schwere Havarien. Nach 82tägiger Fahrt gelang es, am 3. Mürz des Jahres an der arabischen Südküste bei Lcrhatsch, Mlich von Aden, zu landen. Hier fauchen die Seefahrer bei den Türken, fteundlichstc dlufnahme. Am 18. März wurde die Weiterreise zu Lande am'Maultieren angetreten und in sübentayrgem Maffche durch das Gebirge die Hauptstadt des Domen Sana erreicht. Von hier aus wurde die Reise zu Wasser fortgesetzt. Wegen der eng lischen Wachtschiffe entscMst man sich, schon südlich von Konfuda. einen'. Hasenplatz am Roten Meere, an Land zn gehen. Konfuda wurde nack< dreitägigem Kamelritt am 28. Hwil erreicht. Von Dort grng der Marsch nach Tjidda, einem Hafenplatz von Mekka, das am 16. Mai erreicht tvurde. Hier machte der Kommandeur eines türkischen Armeekorps die Deutschen aus die ihrem weiteren Vormarsch drohenden Gefahren anffnerksam. Allein Moeller und eine Leute bestanden aut 'der Fortsetzung der Reife, die schließlich von dem türkischen Oberkonrrnando gestattet wurde. Tann ist das letzte, was inan von den sechs Deutschen vernimmt, ein Telegramm des sprachen Armeekorps vvnr 9. Jrmi: „Wir erfuhren zu unserem Bedauern, daß KapitänleytnaM von Mveller und seine Begleiter neun Gießen. 21. Juli m«. Da» KrtegSwahrzeichen fttr die Stadt Gießen. Nachdem die Stadtverordnetenversammlung für keinen der Ent würfe, die für dac KriegswoIrrzeichen Gießens vorgeschlagen waren, sich enffchließen konnte, wurde angeregt, die alte Ohrenklinik zu einenr Ehrentempckl für gefallene Krieacr mnzmvanixln und zrc- nistchst ein Wettbewerb betr. die 'Ausgestaltung der Hauptsassade in Vetbmdnng mit einer zu benagelnden Tür unter den Gießener Ar chitckten erlassen. Das Aeußere der alten Ohrenklinik ist in kbrssischen Forrnen gehalten und bietet in seiner SchlichtheÜ, besonders durch die Ruhe der Hauptsassade mit den beiden Säulen und Rundbogen ein gediegenes architektonisches Bild, ein vorzügliches Gegenstück zu dem Liebig museum. Unter deir eingegangencn Entwürfen fanden den Vorzug die EnUoürse des Reg.-Bcminsp. Kühl mann und die des Architekten H. Meyer. Zwei tveitere Entwürfe schieden von vornherein aus, sie wurden auch nicht ausgestellt Wie aus dem Plano Änhlinaun ersichtlich ist, erstrebt der Ver sasser einen monumentalen Ausbau der Vorhalle und zwar durch Anordnung von 4 Säulen mit Rundbogen an der Eingangswand gelte EiNgyngStüre ist in pvei große Füllungen emgetfeiit und er- et ten Gleß ner Greiser: und das Uniuei^uaty^ Wappeu. Aus Die Verivendung d s ebenfalls gewünschten -R^gi- ments-Narnenzuges imd des Eisernen Kreuzes hat der Berianev verzichtet. In den beiden Fenstern'.ick^en sind in Polychroinotewmr zwei heraldische Landsknecbtsgestatten mit Wappenschildern Dorne* stellt und zioar zeigt der Schild des einen Rttters den Reichsadler, während der mrdckre den hessischen Löwen trägt. Die Koittureut' der Wappcnbilder sind arffcheinend ebenfalls benagelt. Der Entwurf des Arch. Meyer ist im wesentlichen aus dre möglichste Erhaltung des jetzigen Bildes bedacht. Er schlägt an bau-^ liehen .Veränderungen nur die Anlage einer monumentalen Freut' treppe nach dem Vvrraum vor. 'Dc^ Portal bleibt in der alten! Ausführung lrestehen und erhält nur eine dem Dachgiebel ent-^ sprechende Gicbelkrönung sowie die Inschrift.: „Gießen feinen; Heldensöhnen." In der geometrischen Projektion der Fassadenbogen zeigt der Entwurf drei Bronzeplaketten mit symbottscken Kriegergestalten^ die zu einer wirkungsvollen Belebung der Flächen wesentlich beitragen sollen, abtr in ihrer zu denr übrigen Schmuck abweichenden: Form den Eindruck der Unruhe bestärken belfen. Ueber den Bogew steht mit goldenen Buchstaben: „Dem Andenken der GesalleneüE Die zweiflügelige benagelte Eingangstüre ist, dem Charakter des- Klaffizismns entsprechend, in kassettenartige Füllungen ein geteilt/ in welchen der Verfasser außer dem Gießener und Universitäts- Wappen noch den Namens zu g des Regiments und das Eiserne Kweuz unterbrachte. Die Ausschmückung der beibeit Fensternischen ist in Stifttnosaik voraesehen und zeigt ie auf einem llassischen Schild den hessischen Löwen mit dem Wcchlspruch „Gott, Ehre> Vaterland", und den Reichsadler mit dem Watzlspruch „Gott mit uns". Obgleich von den beiden Entwürien keiner zur Arkssührnng gelangt, was in dem bekannt gegebenen Preisnrteil nicht zum Ausdruck kam, l-alten mir es doch im Jntereffe der Allgemeinheit nicht für angebracht,ihr die bisherigen. Pläne vorzuenthalten. Bei dem neu geforderten Entwürfe wird man umso besser über die Möglichkeiten einer Lösung unterrichtet sein. Aus diesem Grunde hätten auch die zwei anderen Entwürfe ansgestellt worden sollen. Mit dem ablehnenden Urteil des Preisgerichts und seiner Begründung kann man sich wohl einverstanden erklären. Es ist richttg, daß beim Entwürfe H. Meyers Wahrzeichen und Wappen zn fleht geraten sind und die Fleckverteillmg der verschiedenen! Wappen und Bronzepla ketten unruhig wirkt und die Verwendung von Mosaik neben Benagelung Bedenken bertwmtfen «riß Anzuerkennen wäre aber dir Anlage einer Fvertoetch«, dos Bestveben, innerhalb der gegebenen architektonischen Formen M üerfüeibeu; und die einfache Lö sung de s Portalgiebels durch eine dem Dachgiebel entsprechende Bekrönung. Gerade die Form des Portalgiebels im Entwürfe K u h l - mann reizt zu entschiedenem Widerspruch. Diese theatvallsche Anordnung von Flaggen Über der Eingangstüre eartspricht nicht der verinnerlichten Schlichtheit, die in dem Gebäude zum Ausdruck kommen soll. Aus dem gleichen Grunde wröd auch das Schiedsgericht trotz'der guten Zeichnung die Landsknechtsgestalten als nicht glücklich beanstandet und die Bemalüng der Vorderwand als nicht erforderlich erklärt haben. Ausschlaggebend für die Anszeichunng des Eittwurfes war die klare Formgebung und die guten Vnhält- nisse, besonders die wirkungsvolle Anockmung der Wappen in der Türe und die Einheitlich'kett der zu benagelnden Holz stäche. Daß nur die Rahmenhölzer der Türe benagelt werden faßen imd nicht* die Füllungen selbst, war ein weiterer Dornig. Für einen neu-en Entwurf, der nach dem Urteil des' Preisgerichts am zweckmäßigsten vom Verfasser des mit dem 1. Preise gekrönten Eittwurfes Rey.-Baumft». Kuhlmmm ausgeführt iverden soll, wurde als geeignete Verteilung der Wappen vorgeschlagen: Die einflügelige Einglurgstür soll mit einem in Schmiedeeisen getriebenen, am besten farbig gehauenen. Reichsadler geschmückt werden. Die Blenbvahmen und MchmenhSlzer sollen dabei zur Benogelnng vorgesehen werden. Auf die Fenstermschen der Vorderstäche denkt man sich in Farm von txabat Schilden, deren Befestigung sichtbar sein darf, die Wavpen des heftychen Msates. der Stadt G^ßen. der Landes mi ine rf itüt und den Namensßua des 116. Regimentes vertellt. Auch diese Wappen sollen aus Schmiedeeisen aufgelegt, oder genvatt sein. In ihrem Entwurf soll ein in der Heräldil bewanderter^Mnflter hb^ngezvgen werden Wie schon vorher bemerkt, wird die Bemalnn« mdft als erfardertich erachtet. Aus den Ausführtmgen des Preisgerichts, dfa wir inhaltlich wiedergegeben haben und der Tatsache, daß ein fast neuer Entwurf ausgeschrieben worden ist — wozu man demnach nochmals alle hiesigen Architekten !>ätte hevanzirhen können — kann man die beruhigende Gavißheit herleibm. daß unsere Vaterstadt mit einenr würdigen und künstlerisch emwandfvevm .Kriegsaedenkmal die aus ihrer Mitte gertssrucn Helden ehven will. ** Amtliche Personalnachrichten. Der Großherzog l«t am 1b. Juli den zweiten Landwirtschaftslchrer an der Landwirtschaftlichen Winterschule zu Mtdingen, Dr. Reinhold Wetz, zirm Vorsteher der Landwirtschaftlichen Winterschule zu Lick, den Dr. Gustav L n n g ans W-ohnbach und den Dr. Ludwig S p a h r aus Lich zu Landnürtschaftslehrern «mannt. —. Am Grund der Vereinbarung mtt Iden Landstäirden (Drucksache 152) sind folgenden Schnlanttsaspikanten einstweilig Lehrerstellen übertragen worden, Rio 1H, Mchart», aus Schwabenheim a. d. S.. mn 7. Jult: S chmill, Friedrich, aus Horchhemt, am 11. Juli; Die hl , Tobias, ans Hvrchheim, am 1b. Juli; Wölfelschneider, Karl ans Darmsladt, am 15. Juli. — Uebertragen wurde am 17. Juli der Schulamtsaspirantin Apollonia G e i ß l e r aus Darmstad! eine Lehrerinnenstelle cm der Volksschule zu Hausen, Kreis Offenbach. — Drrrch Entschließung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen vom 14. Juli 1916 ist an Stelle des verstorbenen Grvßh. Geh Oberbaurats I mrot h der Großh. Bcrurat Professor Kn a p p zum ständigen Kommissar des Großh. Ministeriums der Finanzen bei den Diplomprüfungen der Großh Technischen Hochschule für das Bau ingenieursack) und das Maschinenbaufach bestellt worden. ** Auszeichnung. Der Gefreite Heinrich Schwarz aus Gießen, im aktiven Gardeschützen-Bataiklon. 3. Komp., wurde wegen Tapferkeit vor dem Feinde zum Oberjäger befördert. ** Gießener Hausfrauen-Berein. Schon seit längerer Zest bat der Vorstand des Meßener Hausftauen-Vereins beschlossen, Pilz'wanderungenzu veranstalten. Hierbei sollen die Mitglieder des Vereins di-e genstftbaven Pi^c von den ungenießbaren unterscheiden lernen. Die Mlzernte setzt m btejenn Jahre infolge des feuchten Wetters wesentlich früher ein als sonst Deshalb fallen die Mzwanderungen schon in Kürze ausgenommen werden. Kundige Damen haben sich bereit erklärt) die Mhrung zu übernehmen. Näheres wird im „Gießener Anzeiger" bekannt gemacht. ** Verkauf von Rinderkraftfleifch und Leberwurst in Dosen findet aus dem städtischen Schlachtvichhofe heute, Freitag, von 9—12 und 3-6 Uhr, sowie morgen und Montag zur gleichen ** a ® ringt mehr O b st aaif die Stadt markte! Tie Stodtmörtte merben zurzeit sehr unregelmäßig mit Obst beschickt, so schreibt die „Wiormfar Ztg.". weil nach Fesffefamg von Höchstpreisen für Obst einzelne Erzeuger, die srilher Obst zum Verkauf gebracht haben, nunmdrr mit Abgaln: dieses zurückhalten.. Beim Ernst der Zeit muß ein derarüges Verhalten aus das scharf ste m i ß billigt iverden. Jeder Obstzüchter sollte aus vaterländischen Pftick'tgesühl all das Obst, das nicht für den eigenen Bedarf nötig ist. zu den festgesetzten Höchstpreisen sofort auf den Märkten verkaufen, um den Berbrsuch-ern dieses setzt so notige Nahin Höhe der seitlichsn Fenster Ballone, die mit kassettrerten Rund bogen überwölbt sind, in einer Tiefe von etwa 1.0 Meter. Nach Ansicht des Preisgerichtes tarn: es sich auch bei dieser architettoni- schen Wandausteilung um dekorative Malerei Ijanbetn. Der Balkon über der Eingangstüre sott etwas vorgebaut werderi und besonderen bildnerischen Sck)muck in Form, der verschiedensten Kriegsemblem' und der Schrift „Gott. Ehre, Vaterlaitd" erhalten. Die im Preis ausschreiben vorgeschriebenen Wappen hat der Verfasser wie folgt mißglückt, doch deutlich^ zeige, daß solche Angriffe möglichi seien, ^ntergebracht. Die einflügelige, mit 3 gern großen Nägeln bena Ueber der benagelten ErnMngsture und den betdcu für polychrome -- r:* n«. Füllungen vorgesehenen Fensternischen denkt sich der Verfasser^ rungsmittel zuzilftlbvenafterdurch wurde sich etn «ortzxyen ^der p . ' Rund- R-egremng, gemäß 8 4 .. des Höchstpreisgesetzes. zwangsweise Ueber- nal>me des Obstes und Verckans auf Rechnung und Kosten des Besitzers, erübrigen lassen. Die Liebe, zum Baberlande und den Brüdern muß bei fabem Deutschen So n de r i n teresse n nntev allen Umständen zu r ü ck t r e t en lassen. ** Ueber d i e B e st i nr m un g e n betreffend Ocl- faaten scheint unter der Landbevölkerung nocki keine >blarbeit zu herrscheu, da Privatleute in der Stadt und aus dem Lande bet; Meinung sind, sie könnten Oclsagten m kleinen Mengen kaufe« und fälligen lassen iltach der ^lunoes, ats ve r v iLm u ntf darf mir der Oelsaat bauende Landwirt 30 Ktlogramm Oelsaat für sich "schlagen lassen. Dagegen macht er sich strafbar, wenn er Oelsaatcn an andere Personen als an den Kommissionär abgibt oder verkauft. ** Ci i c | o <]. K riegsdekr e t e gelangen gegenwärtig an die im Felde kämpfenden jungen hessischen Lehrer in großer Zahl zur Ausgabe. In allen Kreisen werden vakante Lehcerstellen ohne vorherige Ausschreibung an solche Lelwer übertragen, die das zur festen Anstellung erforderliche Dienstalter während der Kriegs- zeit erlangt haben, aber wegen ihres Krtegsdi-eusles bisher nicht definitiv angestettt iverden tonnten. Die Vergebung der Lehr er stellen erfolgt ohne Meldung im Wege ministerieller Ernennung als Provisorium für die Dauer des Krieges, einerlei.. ob der neue Inhaber der Stelle früher schon einmal auf rhr wirkte oder nicht. Der Zweck dieser Einrichtung besteht darin, dass den im Felde stehenden Lehrern der Stell engehalt zuteil werde, der ihnen in Friedenszeiten ohnehin Mkänie. Auf diese Weise erholten jetzt mehrere hundert „Lehrersoldaten" ihre sog. Kriegsdekrete. ** Das heutige Kreisblatt enthält den Schluff der Bekanntmachung über Brotgetreide und Mehl der Ernte 1916, ferner eine Bekanntmachung über das Verbot der Ausfuhr von Goldivaren, die AuK- und Durchfuhr von Rohstoffen des Kriegsbedarfes, Absatz und Erzeugung von Zement, Krankenversicherung bet Ersatzkassen, Festsetzung der Outslölme, Aus fuhr von O b st, AnkaUfvonOb std nrchi Kon se r ven fa br i ken, Fl e i f ch-- vcrsorgung, Höchstpreise von Frühkartoffeln. Beschaffung, Wsatz und Preis von lebendem Vieh, Vertrieb r-on Generalstabskarten und Verwertung der Obsternte an öffentlichen Wegen. Landkreis Gießen. 99 Grünberg, 21. Juli. Dem Leutnant und Kompagnie- sithrer Fritz Hille aus Grünberg. Oberlehrer in Htlbburghausen (Sachsen-Meiningenh wurde vom Deutschen Kaiser das Eiserne Kreuz 1. Klasse verliehen. Er liegt verwundet in einem Lazarett in München und ist bereits Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse, der Hessischen Tapierkeitsmedaille und des Ehrenkreuzes für Verdienste im Kriege von Sachsen-Meiningen. gs. Grünberg, 20. Juli. Seit etwa drei Wochen ist ans dem Gutsqelände des Warthoses, Gemarkung Grünberg, unter dem Namen „Hessen", ein B a u x i t b e r q w e r k in Betrieb genommen genommen Erzsteine liefert. Gegenwärtig sind Betriebsunternehmer ist die Firma worden, da? hochprozentige etwa 30 Arbeiter beschäftigt. Obermeyer & Eo. in Hanau xi. Heuchelheim, 21. Juli. Auch der hiesige Turnverein beteiligte sich mit sehr gutem Erfolge an dem Jugend- Turnen auf deni Feldberg. Sämtliche elf Turner« die nnter Führung 'des Turners Otto Kitzler zum Wettkampf antraten, konnten mit Preisen bedacht werden. So errangen auf der Oberstufe die Turner Hermann Vvlkm a nu 52, Rudolf G i 1 b c 1 1 61, Willy Sack 49, Hans Rinn 44, Hermmm Becker 44 Punkte. In der Unterstufe erreichte Hermann Freitag 66, Rudolf Kreiling 60, Ad Rinn 59, E. Gilbert 54. Otto Schleenbecker 47, Herm. Rinn B7 PunkL. — Ter vor etlichen Wochen als. vermißt ge- !meldete Jakob Rinn von hier, Geometer in Darmstadt, teilte seinen hier wohnenden Angehörigen mit, daß er sich in französischer Gefangenschaft beftnde. ^ , u Lang »Göns. 20. Juki. Der 13jahrrqe Sohn des hiesigen Bahnbremsers Lechens geriet mit dem 11jährigen Sohn des Weichenstellers Bieter in Streit, wobei Lechens seinen Gegner !so verletzte, daß er heute nach Gießen in die Klinik gebracht werden mutzte. - Geireiter Friedrich Hardt, Thür. Fuß-Artillerie-Regt. Nr. 18, 8. Batt., erhielt die Hessische T a v f e r k e i t s ,n e d a i l l e. Gefr. Hardt ist der Sohn des Nachtwächters Hardt. — Unteroffizier W. Zörb im Pommerfchen Jnfanterft-Regiment Nr. 14 wurde verwundet. Kreis Bübingen ch: Büdingen, 20. Juli. Das Eiserne Kreuz erhielt Hermann Türck im Jnf.-Ägt. 87. = Büdingen, 20. Juli. Infolge mangelhafter Mrlch- zuftrhr nach den dlkolkereien ist im Kreise Büdingen eine Butter- knavpheit eingetreten, die eine .Herabsetzung der Ration auf 125 Gramm ans Kops und 3&otfc zur Folge gehabt hat. Ferner wurde festgestellt, daß durch die heimliche Butterausfuhr dem Kreise erheblicke Mengen entzogen Norden, eine Erscheinung, die sich bisher Mht wirksam verhüten lieh. Das .Krecsäint verfügte nim. daß die im Kreise erzeugte Butter allein im Kreise ab- gesetzt fverden darf, abgesehen von der an die Loudesbutterstelle äbzusührenden Menge. _ „ r , # Altwiedermus, 20. Juli. Im Westen starb den Heldentod der Musketier Adler. ^ Bad Salzhausen, 21. Juki. Bei der gestern von der hiesigen Obersörsterei abgehaltenen Versteigerung von Eichen- fchälholz wurden sebr hohe Preise erzielt. ES wurden durchschnittlich für 1 Rmtr. Knüppel 7 Mk., für 1 Rmtr. Schäläste 4 Mk. und für 1 Rmtr. Astreisia 40 Pfg. bezahlt. G Calbach, 20. Juli. Ans dem Felde der Ehre starb im Osten durch Granatschuß der Musketier Wüst. # Vonhausen. 20. Juli. Im Kampfe gegen die Engländer starb der Garde-Füsilier H ö l z i n g e r. A 93 o n der Nidda, 21. Juli. Die durch die ungünstige Witterung in diesem Jahre sehr lange dauernde Heuernte geht dein Etlde zu. An Menge liefert sie überall sehr guten Ertrag': M’ Güte des Heues hat dagegen etwas eingebüßt. Der Heuhandel geht schon recht rege. Für einen Zentner Heu werden 4,50 Mk. Kreis Alsfeld. Alsfeld. 21. Juli. Auf verschiedene Anfragen wird vom Kttisckwt mitgeteilt, daß die Feststellungen noch im Gauge sind, bie Einleitung des Strafverfahrens bevorsteht. Es hat sich dabei gezeigt, daß nicht nur Fleisch imb Fleisckwaren nach Salzschlirf verbvacht worden sind, sondern auch Lebensmittel anderer Art, insbesondere solche, deren Zuteilung au die einzelnen Kommunal- vccbckcke nach ihrer Einwohnerzahl erfolgte („Schlüffelware") Die Wiederverkäufer werden bei Meidung von Unannehmlichkeiten dringend davor gewarnt, derartige Waren abzngeben. wenn nach den Mnslincken anzunehmen ist, daß sie nach außerhalb des Kreises verbracht werden sollen. oz. Arnshain. A. Juli. Durch einen Gang in die Heidelbeeren und deren Verkauf erzielte die hiesige Schsul kläffe eine Gin- nachme vön 14 Mk. Davon wurden drei ftir unsere Kriegs- und Zivrlgesangenen gestiftet, der Rest der Kriegssürsorge überwiesen. oa. Beienheim, 21. Juli. Dem Unteroffizier .Hermann Wahl von hier, Mvzeit im Feld-Artrllerie-Regft»ent Nr. 104, mttbc am 9. Juli die Hessische Tapferkeftsmedaille verliehen Bernsfeld, 21. Juli. Musketier Otto B a s s c l l i, Sohn des Landwirts Jakob Basielli, im Jnf.-Rgt. 46, erhielt die HtWsche Tapferkeitsmedaille. Kreis Lautcrbach. M. A n g e r sb a ch. 20. Juli. Unter zahlreichem Trauergcfolge mit den Berwmideten der Vereinslazarette ans Lauterbach wurdo gestern nachmittag der La-ndsturm-Unterofftzier Gg Becker von Schier in der heimatlichen Erde zu Grabe getragen. Nach 20 monatlicher Abwesenli-eit im Felde war er aus 14 Tage in die Heimat beurlaubt, wo er am Tage vor dem Llbreisetermin an Lungenentzün- idung ernstlich erkrankte uird Ausnahme in den: Vercinslazarett „Turnhalle" in Lautcrbach fand. Hier ist er trotz der ärztlichen Bemühungen am Sonntag verstorben. Als Angehöriger einer Munitionskolonne hat sich der Verstorbene hinter der Front im Feindesland durch kunstvolle Ausschmückung der Gräber gefallener Kameraden. insbesondere seiner engeren Heimatangehörigeu, großes Lob- iwworben. das bewiesen auch die zahlreickwn Kranzniederlegungen der heimischen Bevölkerung und seiner Kameraden Der Verstorbene war verheiratet und hinterläßt Frau mit drei Kindern. Kreis Friedbcrg. oa. Friedberq. 21. Juli. Das Eiserne Kreuz erhielt der Erfahre! ervist Franz Remmel, zurzeit im Armierungs-Batl. 54 zu Mainz. oa. Friedberg, 21. Juli. In der vergangenen Woche erhöhte sich der für eingeliefcrte Goldsachen gezahlte Betrag um 1551,38 Mk. Bisher wurden angetanst: in Friedbcrg 6495,85 Mk., ul Dad-Pauheutt 2908,80 Mk., Butzbach 1569,65 Mk., Wbel 139.35 Mk, Büdingen 1279 Mk.. Altenstädt 109,50 Mk.. Ortenbet g 44,85 Mt.: rm ganzen 12 547 Mk. Y. Butzbach, 20 Juli Dieser Tage hatte ein Auffeher der hiesigen Strafanstalt einen Z u ch t hausst r ä fling, der seine Strafe verbüßt hatte, nach seiner Heimat verbracht. Als der Aufseher wieder nach Hause kam. sagte seine Frau, daß ein Hilss- aussehec dagewesen sei und des Aufsehers guten Unisonnrock verlangt habe, mit der Angabe, er wolle sich vom Schneider einen solchen nach diesenr Muster anfertigen lassen. Tie Frau hatte den Rock ohne Bedenken ausgehänduft. Wie sich nachträglich heraus stellte, war der angebliche Hillsanfseher, der eine Äufsehermütze trug, der nach .Haufe transportierte Sträfling. Dieser hatte mit dem Rock das Weite gesucht. — *— Butzbach, 21. Juli In der letzten Gemetnderats- sitzung wurde die Einführung des Postfcheckocrkehrs für die Stadt und den Armenfonds abgelehnt, da für die Gemeinde schon mehrere Jahre Kontokorrentverkehr bei dem Borichußverein dahier besteht^ — Das Baugefnch von Georg Sparwasser 3. von hier, Umbau des Hanfes am Friedhof, bezw. Kirchgäßchen, wurde zur Genehmigung befürwortet. Tie Wirtschafts plane i ür den Stadtwald unp Ärmenfonds 1917 wurden von dem Finanzausschuß geprüft. Dr. Bogt schlägt vor, alle größeren Wegbauarbeitcn bis nach Beendigung des Krieges als Ocotstandsarbeiten zurückzustellen und im übrigen die Plane zur Genehmigung zu befürworten. Dem Vorschläge wurde zugestimmt. — August Beck, stud. theol. et phil., Vizefeldwebel der Res. und Offtziersaspirant der 4. Komragnie Füsilier-Regiments 27r. 80, Inhaber des Eisernen Kreuzes, 21 Jahre alt, ist im Reservelazarett 1 in Frankfurt a. M. an seiner erlittenen Verwundung fürs Vaterland gestorben. Im fcltk crwarrcn unsere Hngcljdrigni den regelmäßigen Eingang des Dermal- blattes. Um eine Uincrvrcchnng in ücr ZnftcUung in vermeiden, woiic man dm feldpofDötzug des Sicßener Hnzeigers für Tinguft schön jetzk erneuern 7Mc 1'osiamier ncßmen die vcsiciinng emgcgcn. vcr monaiiichc Ve)ug ve- iragt Mir. l.rr einschließlich der Um> schlag^Scvulir. Außerdem vcrmillcll die vesiellungen wie bisher auch die Seschaslsftcllc des Stcßcner Änreigcrs ga Nieder-Ohmen, 20. Juli Ter Vizefetdrvobel und Offiziers-Aspirant Otto Becker (stud. agr.! von hier, der im Jnf.- Reg. 186 dient, erhielt das Eiserne Kreuz. Außerdein witrdc ihm, weil er der eignen Gefahr nicht achtend, seinen gefallenen Kameraden. den Vizefeldivebel und Offizier? 'Aspiranten £ l t von Gießen und noch zwei Verwundete in Sicher tieit gebracht lprtte, durch Korptz-TageSbefehl die besondere Anerkennung des kommandierenden Generals ausgesprochen. Stürkendurg und Rheinhessen. w. Tarmstadt, 21. Juli 'WTB.) Der Präsident des Kriegsernährungsanttes v. B a t o ck i wurde gestern um 1 Uhr in der Wobnung des Staatsmmisters Dr. w. Ewald vom Groß- he r z o g und der Großherzogin e.mpfangert, irwraur das^Groß- her-ogspaar und Herr- v. Batocki das Frühstück beim Staats- mrnister einnahmen, zu dem auch die anderen Minister geladen waren. Kreis Wetzlar. ta. Wetzlar. 20 Juli. Der Ziegenzuchtverband des Kreises Wetzlar hat nit Mittwoch, den 2. August, einen Ztegenmarkt, verbunden mi! Prämiierung selbstgezüchteter Bock- und Mutter- lämmer des weißen, hornlosen Saaneuschlages. festgesetzt. Wa. Wetzlar, 21. Juli. Mit dein Eisernen K r e n z 2. Klasse ausgezeichnet wurde Gefreiter Bernhard M n l l e r, Drag.-Regt. Nr. 4. d. Münchholzhausen. 21. Juli Einem bedauerlichen Unglücksfall sie! der 16 Jahre alte Bahnarbeiler Friedrich Weber von lfi er zunt Opi er. Beim Weiterschieben eines Wagens geriet er zwischen die Ptufier und miurde derart gequetscht, daß der Tod sofort eiutrat. Eine SckMld an dem Vorfall trifft niemand. Die Beerdigung fand am 19. Juli hier statt. d. Aus dem Kraise Wetzlar, 21. Juli. Für die Woche vom 16. bis 22. Juli stehen dem Kreiskominnnalverband für die Zivilbevvl'berung imt> GesangettenCommandos unter 100 Manch zur Berfügimg: 25 Rinder. 60 Schweine und 35 Kälber. ^Hiervon mtfallen auf die Bürgermeistereien Aßlar 4 ROrder. 7 Schweine und 5 Kälber, Atzbach-Launsbach^'1 Rinder 6 Schweine und drei Kälber, Breumiels 4 Rinder, 10 Schweine und 5 Kälber, Greifen stein 2 Rinder, 4 Schweine und 3 Kälber, Hohensolms 1 Rind. 1 Schwein und 2 Kälber, Rechtenbach 1 Rind, 4 Schweine und, 2 Kälber, Schwaiba ch 2 Rinder. 5 Schweine und 9 Kälber urrd Stadt Wetzlar 8 Rinder, 23 Sckiweinc und 12 Kälber. Hessen-Nassau. z. Frankfurt a. M., 31. Juli. Am kommenden Sonntag ist der Eintrittspreis im Zoologischen & a c t c n während des ganzen Tages aut bO Pfg. für Erwachsene und 25 Pfg. für Kinder herabgesetzt. Der Eintrittspreis in daS Aquarium mit den Reptilienhäufern ist ani20Psg. für Erwachsene lind 10 Pfg. für Kinder ermäßigt. Nachnlittags 4 Uhr und abend- 8 Uhr finden Konzerte der Kapelle des Ersatz-BataillonS des Jnfanterie-Regi- inentS Nr. 81 statt. = Frankfurt a. M., 21. Juli. In der vergangenen Nacht st ü r z t e in der Nlainzer Landstraße das Dach einer Fabrik e i n und begrub eine Anzahl Arbeiter unter sich. Drei von diesen erlitten schwere innere Verletzungen und Schädelbrüche und mußten dem städtischen Krankenhanfe zugeführt werden. X. Hanau, 20. Juli. Zur Bekämpfung dar ?n?ld-Diebstähle erläßt die OrtSpolizei-Verwaltung in Fechenheim a M. folgende Bekanntnmchunq: „Mit Rücksicht auf btc fortgesetzten Feld- Diebstähle verbiete ich bier-durch mr Jedermann den Ä u f e n t* halt in den Feldern und Wiesen nach 10 U h r abends. Dieses Verbot erstt-eckt sich auch auf dre das Feld durckziahendeu Wege und gilt auch für die Eigentümer und Pächter der Grundstücke und Wiesen." , #rl! 4 f . X. Fulda, 20 Juni. Auf unaufgeklärte Werse kam tu der Scheune des Landwirts Barer zu H u h n r a i n Feuer auß, das diese in kurzer Zeit samt Inhalt einäscherte. Der Schaden wird aus etwa 15000 Mk. geschätzt. --Kassel, 21. Juli. Wenige Tage nach seiner Verl ovunq. stürzte sich der hier aus Besuch weilende Oberlehrer Auge aus Dresden au- dem Fenster seines Zimmer-. Er starb nach kurzen Augenblicken ^ la. Breltenbach a. Herzbcrg, 21. Juli. Unter einer Schafherde in Lingelbach richteten Hunde eine arge Verwüstung an.. 10 Schale sind zerrissen. T-le übrige Herde war in die Wälder geflüchtet. Es ist gelungen, sie nach und nach wieder einzufangen- drei fehlen noch. - Für das Pfund Heidelbeeren zahlen dw Händler 20 Pfennig in unseren Dörfern. Ta die Ernte ziemlich gut ist, so verdienen Kinder mit Pflücken der Beeren oft an einem Nachmittag 2—3 Mart. ha. © t it t e cS t) a u j c it, 20. Jul: Lehrer Becker hat Heidelbeeren durch die Schulkinder sammeln lassen und den Erlös daraus mit 20.90 Mk. dem Kreistomitee für das Rote Kreuz zur Verfügung gestellt. Sein Beispiel verdient Nachahmung. -- Aus dem Taunus, 20. Juli. In Nod ä. d. Weil wurde das vierjährige Töchterchen des Wagenwärters Buhl mann von einem wütenden Hah n überfallen. Das Tier hackte denr Kinde ein erhebliches Loch in den Hinterkovl und krallte sich dabei mit einer Zehe in dem einen Auge so ttef ein, daß vieles in der Gießener Klinik entfernt werden mußte. Der Hahn wurde gefchlach tet und gegessen' Beim Essen blieb dem Vater des Kindes eiu Knochen rm Halse stecken, der erst vom Arzt wieder entfernt werden konnte. Vermischter. * Heidelberg, 20. Juli. Auf dem .Huuvtbahnhofe sah die Polizei zahlreickfen Frankfurter, Offenbacher, Darm- stadter und sonstigen ausländischen Ausflüglern, die aus dem Ihessischen Odenwald kamen, die prallen Rucksäcke nach. Alle Wanderer mußten die im Odenwald e i n gehei m - st e n Vorräte an Butter, Eiern usw. abgeben. Ein Mann wurde allein um 100 Eier und 14 Pfund Butter erleichtert. Die „Beute" erhielt der Heidelberger Konrmunatverband. Gerichtrsaal. X. Hanau, 21. Juli. Im März ds. Js. teilte der Bieh- makler Stroh aus Mittelbuchen bei Hanau den Metzgebleistern Nicvlaus und Steinmetz, aus Hanau mit, daßderLandwirt Friedrick? Müller in Mittelbuchen ein Schwein zu verkaufen hätte. Die Metzaermeister begaben sich darauf hin.nacheinander zu Müller, ein Kaufgeschäft kam aber Nickt zustande, denn es rourden für das zirka 300 Pfund schwere Schwein 700 Mark gefordert, ein Betrag, der beinahe an das Doppelte grenzte, den Müller nach den einschlägigen Verordnungen über Höchstpreise fordern durfte. Entrüstet wiesen die beiden MetzgernwisWr das Angebot zurück unter Hinweis auf die. Bestimmungen des Gesetzes über Höchstpreise. Der Londivirt meinte aber: ,.W a - gehen m i ch d i e Höchstpreise an, i ch verkaufe meine Sau wie ich will!" Seitens^der Metzgermeister erfolgte Anzeige und die Sache kam vor das Schöffengericht Hanau. Der Angeklagte gab die zu hohe Forderung zlvar zu, behauptet aber, daß er sich mit ihr „nur einen Spaß" erlaubt habe und es ihm um einen Verkauf des Schweines nicht zu tun ge-« wesen sei. Das Gericht schenkte seinen Angaben auch Glauben und erkannte auf Freisprechung. Anderer Meinung war jedoch die Strafkammer Hanau, die sich auf den Einspruch des Amtsauwalts gegen das schöffeugerichtliche Urteil hin, nochnrals mit der Angelegenheit zu beschäftigen hatte. Auf Grund der erfolgten Beweis- erbebung kam die Strafkammer zu der Ueberzeugun^ daß es in. der Absicht oeS Angeklagten gelegen habe, das Schwein zu verkaufen und verurteilte ihn zu 100 Mark Geldstrafe. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdien st, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Samstag, den 22. Juli ISIS ■ Heiter, trocken, tags warm, nachts kühl.__ Letzte Nachrichten. Das Lob der preußischen Garde. H a a g, 21. Juli. Die „Times" meldet aus dem engüschett Hauptauartier vom Dienstag: Ungünstiges Wetter habe die Operationen lehr behindert. Der Berichterstatter fährt fort: Wir nu'issen wie es auch der amtliche englische Bericht sagt, dre Tapferkeit der preußischen Garde rülmten, mit der sie ihre Stellitngen verteidigt, und wir »vünsklTen nur, di^e Anerkennung nmrde auch delr Engländern zu teil, die den Orl eroberten. Kein einziger Mann zögerte, ooranzugehen. und doch sind Soldaten nirgends auf eine schwei'er'e Probe gestellt worden, als hier. Italrenischc dcutschfeindliche Maßnahmen. Lugano, 21. Juli. Der' .Korrespondent des „Secolo" berichtet aus Mm: Auf den Vorschlag des Justizmiuisters Säcchi mit Eiuverständms des Ministers des Aeußern, der Kolonien, von Handel und Industrie, ist ein Dekret erlassen worden, das die Bestimmungen der am 24. Juni 1915 und 13. April 1916 gegen österveickifck>-rtngarische Untertanen erlassenen Dekrete auch aus die Angehörigen anderer feindlicher Staaten und ihrer Verbündctrn auwendet. Das erste der ftaglicheri Dekrete enthielt das Verbot aller Ei g c n tu msentäußern n q der beweglichen und wüwrveit- lickeu Güter österreichisch-ungarischer Staatsangehöriger und entzog ihnen gleichzeitig die Fähigkeit, während des Krieges gerichtliche Handlungen in Italien vorzunehmen. Das zweite JSrfret vom 13 April 1916 gab der Regierung das Recht xur Seguestrarion dieser Güter tmd zur Ueberwackung der feindlichen Staatsangehörigen. Es wird jetzt verlangt, alle diese Bestimmungen fakultativ auf alle 2lngehörigen derjenigen Länder airszudehnen, die mit einem feindlichen Staat verbündet find. Der russische Munitionsverbrauch. i. Köln, 21. Juli. Tie „Köln. Ztg." meldet aus Men: stiaeb einer Stockholmer Mitteilung der politischen Korrefpondeuz ist der russische Munitionsverbrauch seit Beginn der letzten Offensive so gewaltig, daß die Hauptguellc Ja van den Bedarf hei weitem nicht mehr decken kann. Rußland sckll daher bei seinen Verkv'indeten um U 8 en>inK,IaiW Hundegasse Nr. 113. Postschliestfach Nr. 128. [m ss fiste Schleier Binsen Schttrren Crepe Flore Cj fipdäiausQalomon. Irf V Sctujhtn&o Xeae Matjeshersnge e irrgetrosten. 15276 (Sehr. Berdnx, Bahnhofstratze 27. Tel. 231. Die Beleidigung v. 19.Mürz geg.Forstw.Vfsgnerv.kro5en- LuseohnehmeichM.Bedanern zurück. Grotz.-Buseck. 20.Juli 1916. Wild. Walter. 0I083 - Verloren _^jßl 01%30 auf dem We.he Lnthrigs- »lat* — Süd-Anlage — Frankierter Straße Schlüssel zu c i nemOale-Si cherheil sschlost Abzug. PoSteelamt LioSvn. 5878 " ! lm 20. morgens 9 Uhr, m. d. Zuge Londorf—Giesten. 3. Kl., bis vor Bahnhof daselbst ein Trauring uerlor. M.H.1./7.I900. Finder wird gebet., den Ring geg. Belohnung b. d. Polizei- amt Giehen abzngebeu. l^^ V. H. 0. Zweiy-Vspein Giessea Heute abend: Karlöru bR 5272 V WM