HL {52 D« <&tefceK*r 25it$d$ef erscheint tätlich, außer Sonntags. Beilagen: viermal ivoct'euriich Gi«tze»«LamWnbrStter; zwernrat rvöctzentl.Ureis- tziattMdrnArei? Sjetzrn (DienÄag undFreitagsp zwei mal monarl. ksnd- rvirtschaMjche Zeitftazea fvemjpvecf)- Ansctflüfie: für die Scherst! ettung! 12 B«ÄQ.^GejchästSstekleL1 Ldreffe sür,Drabtnach» richten: LvZeizer Gietz«. nHK&at WA UBKistH rar Me Tagesnummer bi§ jum Abend vorher. Samstag, l Juli J9J6 General-Anzeiger für Gbechefien^^ -> itau, »MN»« «..such „» ü. ... : si , m , z . Bez« q4v ce monatl. 90 Pf., vierlel- jährl. Mk. 2.65-. durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 80 Pf.: durch die Post Mk.2.45 viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., anrsiv. 20 Pf. — Haupt- schriitleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für deu politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Gsetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Gerichtssaal: Fr. R.Zenz; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich m Gießen §s?ffchritte hei Höhe 30% 9er druck der Rußen bei AslsMea. Nroftrs Sanpt,»artier. 3k>. Juni. Westlicher Kriegsschauplatz. «Wh Mstrrn und im Laust der Nacht schlugen unstrc »Wp-n enstkstst und französische Vorstöße an mehreren ® n Rnhebourg durch sofortigen Gegenangriff zu- «m. Dre ferndlichen Gegenangriffe wurden ergebnislos fori- ge-etzt. Die starke ArtiKerietätigteil hielt mit Mtterbrrchun- Sen an. ^ Endl ich von Tahur« und bei dem Gehöfte Marfons ö« Champagne vorgcheude französische Abteilungen wurden ««st, abgewststn. Links der Miaas wurden an der Höhc 3 (»4 von uns Fortschritte erzielt. Rechts des Flusses gab es 'Earterietätigkeit. Die Gesamtzahl der bei unseren tim 23.gmri und bei Abwehr der grohen fran- Mst^en Gegenangriffe eingcbrachten Gefangenen beträgt N«oz,g Offiziere, drcitausendzweihundcrt yjt a U4L * Doelke schoß am Abend des 27. Juni Gehöft Dhiauuwnt das 19. feindliche Flugzeug ab, LEnant Vorschau nördlich von Peronne am 29.Juni Sit Gegend von Bo ureuilles (Argonnen) wurde em französischer Doppeldecker durch Abwehrfeuer her nmergrhoÄ. L>eMich^r Kriegsschauplatz. w fÄr nwS Künftigen Gefecht nördlich «s ^lstwweS (sttswestlich von Dnuaburg) ist vom nördlichen Test der Front nichts Wesentliches zu berichten ^«r^grnvve des Generals v. Linsingen. Sudoftirch t*m Lirrlewka Sücben Gegenangriffe d^r «an E-rcn Truppen erneut aus ihren Stellungen gewor- stn«i Russen ergebnislos. Es wurden über hundert Gefangene gemacht, sichen Maschinengewehre erbeniet. Balkan-Kriegsschauplatz. Die Lage ist unverändert. berste Heeresleitung. ^mfmremander verstehen unä achten lernen, i mb uns als FreundeI hn „ m ^ lten ** s^ben. Und vor l^u vrer Ges^n nebst vollständiger AnOrnstung. Diese Erfolge SlrÄiTÄ 11, iva /^5 TT ' m ' C!TTt der erselMte Friede kommt, ^ ^L in *** ^ ÖOTrt ^.J-Üiri bis juben iSiom a!Ss'“P äi£ä‘ s-S*'?«S"?tsrS WK»s äs r säsIS ??SÜl ^scrs .and des Hem, über uns alle und mnt Geteeian, Stochod wird weiter heftig qetämpit t>c o r d w e st i r r> n f- 9r-« 'Ct.T': Ä7 hir&?r L unv Ul ocn Trenft der hohen Aufgabe ^iaen zur wahren Erkenntnis nuferes ein- RL FÄÄ- *“*? UnS “ lk ^ Gehorsam meint kurz dazu, das könne nicht bloß urinml CArilln* bte lf^li xicü9ms englischer .Heuchele, Di " " Gefftuchcn als Vorlnlü ,ns Haus schicke, ,n diesen SL^ckevu-lmehr „Systems. Sicher ist. daß wir solche AmtÄron wett von uns werfen müssen. Wir wiederholen lünder, glenhen Waffen, mit denen die Eng- trachten! Es ist ein unechter, v.^r- bat wird. Eben noch auch naeb^E^ Wrrtschaffstonscrenz laut kundgelan, daß Klaffe - 1 ^ &T K Uebl } n - blC deutschen als Menschen zweiter Interesse hJ?' denen, im wirtschaftlichen ?verden dürs. E'üente, kein Handel und Verkehr gepflogen L h Menschheit besser, ebrlichcr und Sk»eiÄ f Ä en t werde, dazu bedarf e^ des vollen Sieges oer deutschen Waffen, ernes Friedensschlusses d,-r deutschem Recht und deutscher Gesinnung Genüge tut. TLenn ZaiknL 5 l a e f\ bn Trau«, der Teilnahme am LLe ^^^o^^.n^orfaften und überwältigen wollen, so müssen en wo^un^^^-^nü^ ? Uf Ö ! C ^hen zum Lichte schrei- nnd 1 \ ^ U 1 C öe , r ländlichen Welt entgegengrinst Äti^n kommender Generationen uns den k- vPf langer der Krieg dauert, desto deutlicher mebren sich die Gefahren, die uns im Innern, in unserem Denken u^ schlEch^viell^cht ® U ^ t ' öatz die Feinde uns besiegen konnten, schleicht uns ans ist ieder gute Deutsche meilenfern Aber der Krieg häuft seine Schreckenseindrücke, die Last seiner oll- er notoerirfgS «ÄÄÄ ^V^SL%Z”i;S t Mrj s tofiKtHÜ ^ V l 0X £ Cm $ C bringen uns Licht. Wir müssen fest ÄÄi %rS t äepS» äs»äs Sr«sSKf&&tg L WKLSsääe LWMMZOG MWWZZML ;&«,§ geschickt wird, folgendes zu lcstu^ht^ >ns dE'L"/at?E^/dl6fand in fflanßtoÄbrtfe i„ Lm,. miieren der Oberbürgermeister ^vmi dem unter Sheriffs (oberste Beamte ^r^assttete^l.' ^ Stadträte und glreder der Londoner .lbaufmann^d ^ J^nge achtzig Mit- Der Erzbischof ».ÄS ‘ der folgendes Debet enthielt? "rbnrst leitete den Gottesdienst, des Wirren und dem Elend um, Reel,, and 0)iadK erio^te?^ "mhre Bechältnisr der Botschaft Christiin seine? B-de?,,^^ bm tmferr-s Effasstm Volker. Mögen wir keinen Wunsch h»»^. ^meinschaft de,^ ^ m setzen, nur mn ihrer De-nütiLng wllln ^ ^wde venMet siü ÄÄ« ihre Augen 3er österreichisch-ungarische Tagesbericht. ^ Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird vertlmübart: 30. Jvm 191Z. Nussischer Kriegsschauplatz a,n W "^ iv 1 • aSo schlug«« unsere Abtciluu geu nrffftchc Angriffe ab. Der Pistyn nordwestlich von .Kutp kam es gestern h^/a»oEhrten Kämpfen. Infolge des Druckes der hwr angesetzten überlegenen feindlichen Kräfte wurden unser« gruppen m den Rmrm westlich und südwestlich von Kolomco> zurück genommen. Nördlick, von Obertnn brachen mehrere russische Reitcrangrifst unter schweren Verlusten m unserem Feuer Mammen. Westlich von S o k u l am ÖCr ^ inÖ w'rnebens, die tags zuvor von den deutschen Truppen eroberten Stellungen zurückzugewinnen. Italienischer Kriegsschauplatz ^r* k J tänm c im mUt>nUt d-r Hochfläche von Do- Wam » ^?wr„ fort und waren nachts im Raumc von San lÜPerC T^wvr» schlugen wieder alst Angriffe der Italiener ab. Nur östlich von Selz ist die Säuberung einiger Gräben noch im Gange Der st^"Ä ^ nÖ h mter ft “ VfCm und Mincnwcrstr- ^ T'^ uchc der feindlichen Infanterie, gegen unsere Podgora-Steklung vorwärts zu kommen, wurden vereitelt a i Karntncrfront scheiterten Gegenangriffe auf tun Gr.undKl. Ml sowie den Freikostl. Im Puiter- unter ^em - Twtschasten Sillian. Jnnichen und Poblach unter dem iveucr weittragender schwerer Geschütze Im Brenta und El sch lpit sich das Bild der 3tßt,e " er U'>üt geändert: stärkere und schwächere Abteilungen griffen an zahlreichen Stellen frnchr'os an. Bei einem solchen Angriff auf nnstrc Borcola-Stcllung ,eucrtc d.e .tal-enischc Artillerie kräftig in ihre wgernü vor gehenden Jnfanterielinien. Die gestrigen .Kämpfe brachten unseren Truppen 30 h Ge- ssr""" Südöstlicher Kriegsschauplatz. WJt *5^ U " tfren S,oiufn Vorpostengefechte: sonst nichts Der Stellvertreter des Chefs des Gencralstabs v. Höfrr, Felömarfchalleutnant. Der russische Bericht. ^mm^TalZn ^cr von beit Nüssen an^egebensen ^Heute^w e^fli .feindlichen BerichterÜa?tt^^ Beginnen. So viel ist sicher, in ihren MeKmngen viele-ftei dr^te r i s^e^^ ^ Es hat sich erwiesen, duß ein Z C l lcl t f rftattei UeUivoflcr Breite mitgeteilten ÄViea^eimnfw. 1111 trieben, sondern glattweg frei erfnnden^iind ,u J v r . 1,b ^ ZSZMMW MMAMNZW »«wiwäbö sLLMWMWW 29. |^ r3Bair3 ' 3 °' 3lUtt ' lWTB.) Amll,cher Bericht vom SSSTpSHSVltllSlbn ÄrtillerievorberertNng an imb Widerstand« eene schwere Schlappe kte DrmLinte^ ten«^!Ä'u wurden genommen. Erbitterte Kämpfe bENmn an Czertonnec, nnes Nebenflusses des Dniftr-^ £ - *** * lont Nebenflusses des Prntb ' Ebenso hrachJÜ* U /^ ^rniawa, eines Stadt Kuty i,7biL AnZsÄ? un&Jt ne ^ pt r bd *"* «»"Wässtm dem G?gmr schw^Berst,Ä M liÄT” «tss sssrassmt^t&is^ m rz luLTo roeirer heftig gekämpft auf den ^Mmkopf von Düna feindliches Artilleriefener und die SwllMa^^ bri ^/°or ie a 'd hc bei Jakobstadt arifsen dch LL^ch LLeL^.Soni bei Tagesdnbrnch bur * unfer 3nfana Türken int L^fe'de^ME^^^.^uf Er-indjan versuchten die Feuer abgeschlagen An c?fl äl S rei ^ , m nTIir ^ cn ö ?- r öurch unser gegen Mittag mit störk^n ^^ch Bagdad griffen die Türken an: der^SÄ ^l n Stellungen bei Kerend gehalten. ^ ebereits durch unser AEeriefeuer auf- LsLK-LUMSruML.-LK ass-iSSS®® des an Totrn P**u+nn+rI'r' U ?' > ernähr die Halste ihres Bepan- ebenfalls mnwundei Ob^ä °E"^ 0 '°.b'r^lben Kompagnie wurde der das Gefecht "itete und Oberst Mufemsew. stand nicht! ^ m ' m b verwundet, verließ aber den Gefechts-- Die russische« Verluste. rss'ALWMWS« Lkk ^ iS 1 SS£*ÄBS? , ' t *V’3 wäs irsaes Die Uebertreibungen in den amtlichen russischen Berichte«. 2 StS SzS-^1 ®Tu ü'i?oT^^mt m i9404i en ^f 6 ' ^ d^ch^S^tcr richterstattmu, aller nn mr SfciÄ 1 "rit der ehr in Erstaunen fefa Lv2,ÄÄ wahrlich nicht S-sichts des UmfanZ de-r Kämpfe ^ K-mstietecku: an-, lich, ein unbedingt zutreffendes schwer mög-. kommen, so iklln fS M Ä^myere Verluste zu L heiten'/eststeL Und M e ^ bernen Kamps Gesamter ln sie tmn ^ im wo- wegs zu de'n AnsnLsäfl^ SLW^ keines- daN unsere Kampftruppen in drn ^'2** blt Mitteilung, ^oten, Verwundeten und Gesanaeir^ ^ UI9Cng an höchstens 20 Prozent Einbuße von 12 bis' schäßnng jedes einz-elnen yj}pn)rhrrtX(>h2 n öei aller Ein-- zur BennEgun7 V^ SÄ Ä 6 keinerlei Anlaß blutigen ^Zerlusten weder ^'sprechenden Quote an^ » »i?f,«» «.«. Nur um einiges größer ist die ^ahl der^in^s^ Zver vernichtet., prelsgegebenen Geschütze älteren Musters ^ hock) sur russische Gewöhnl>eiten ist die Petersburger Generalstab hinsichtlich der bec gewehren bringt. Tie Ersätze bie wtfmÜr aschrnen-. bte er Waffe zugefügt wer^ Feldformattonen beste», daß die WtrkluHkett weit hinter den Erwcrrtmrgen zurückgeblieben Oft, bic er an den Verlauf “bec Dtrrge knüpfte. Der türkische Bericht. Kvnstantinopel, 30. Juni. (WTB.) Das Hauptanattier teilt nrtt: AnderJrakfront keine Veränderung. Tic russischen Streitkräfte, welche östlich von Sermil zurückgegangcn waren, konnten sich infolge der kräftigen Verfolgung in ihren Stellungen bei Keveude nicht Ijalt-eti; westlich Kerende berrterfte russische Nachhuten wurden d-urck; uns vertrieben. Unsere Kerende durchschreitenden Truppen verfolgten den Feind in der Richtung aus Kermanschah. Kaukasusfront: Auf dem rechten Flügel keine Tätigkeit. Im Zentrum Vatrouillengefechtc, in deren Folge, wir dem Feinde einige Gefangene abnähmen. Lluf dem linken Flügel fahren unsere Truppen fort, mtttcls erfolgreicher ' Operntionen fortschreitend, die vom Feinde gehaltenen Stellungen zu besetzen. Hier wurde das Lager eines feindlichen Bataillons unter wirksames Artillerre- feuer genormnen und das Bataillon zerstreut. _ Drei Kriegsschiffe des .Feindes, die in den Gchiässern von Smyrna kreuzten, warfen erfolglos Granaten cyif die Küste; die Unsrigeu antworteten. An den anderen Fronten nichts von Bedeutung. Der italienische Bericht. Rom, 29. Jwri. (WTB.) Amtlicher Bericht. Zwischen Etsch uud Brenta setzten wir gestern unseren fortschreitenden Vormarsch trotz des immer größer werdenden Widerstandes des Feindes in Sperrstellungen, die für die Verteidigung bis aufs äußerste vorbereitet sind, fort. Im Brand-Tal eroberten unsere Alpini nach erbittertem Kampf das Fort Muttassone südwestlich der gleichnamigen Ortschaft, während unsere Jnfanterie-Abteittm- gen sich der Abhänge des Monte Trappola bemächttgten. Um unser Vordringen auszuhalten, unternahm der Feind im Laufe des Abends einett heftigen Angriff in der Gegend von Zugna, der mit sehr schweren Verlusten znrilckgewiefen wurde. Auf dem Pasubio eroberten wir feindliche Schützengräben bei der Sennhütte von Eonragnon. Längs der ganzen läsmafront bis zum Borcola- Paß verlangsamten die Geländeschwrerigleiten und das Feuer schwerer Arttllerie unsere Offensive. Indem sie jedoch den Feind von Fels zu Fels jagten, gingen unsere Truppen auf Griso vor und eroberten die starke Stellung von Cinra Betta auf den Hängen des Monte Majo. Im Astachtal besetzten wir Pedesevla. — Auf der Hochfläche der „Sieben Gemeinden" besesticfte sich der Feind stark aus dem Nordrand des Assatales bis zum Agnella-Paß. Tas schwierige, bewaldete Gelände begünstigte die Aufstellung von Maschin engewehren, wahrend weiter hinten liegende Batterien schweren und mittleren Kalibers des Feindes die Zugänge 511 seinen Stellungen ununterbrochen beschießen. Im Laufe des gestrigen Tages vervollständigten wir die Besetzung des Sndrandes des Assatales und eroberten starke Schützengräben in der Nähe der Cima Zebio und des Cima Zingarella. Längs der ganzen übrigen Front bis zum Karst ist die Lage unverändert. Ans dem Karst drang unsere Infanterie infolge glänzender Angriffe in einige Gräben des Feindes ein und eroberte andere. Im Laufe des Tages machten wir 656 Gefangene, dahinter 21 Offiziere und erbeuteten vier Maschinengewehre, viele _ Walken, Munition und sonstiges Kriegsmaterial. — Oesterreichisch-ungarische Flugzeuge warfen morgens aus Udine drei Bomben ab. Eine traf das Städtische Krankenhaus, tötete zwei Kranke und verletzte einen dritten. Die anderen Bomben verursachten keinen Schaden, weder an Menschen noch an Material. Aus der italienischen Kammer. Bern, 30. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Die italienische Kammer fuhr in der Besprechung der Regierungserklärung fort. Aus der Rede des offiziellen Sozialisten Trevez ist der Schluß bemerkenswert, wo er unter lebhaftem Lärm daran erinnerte- daß in der französischen Kammer einige Sozialisten verlangt hätten, die Regierung möge mft Was fen still st andsvor-- schlägen beginnen, auch in Deutschland habe sich eine ähnliche Bewegung für den Frieden zu entwickeln begonnen, nicht nur Unter Sozialisten, sondern auch unter den Unterzeichnern des berühmten Aufrufs der 93 Jntcklektuellen. Seiner Meinung nach dürfe der Krieg bald beendet sein. Kundgebungen in Rumänien. Bukarest, 30. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Die Sozialisten hielten heute vormittag eine öffentliche Versammlung ab, um gegen die Haltung der Behörden und Truppen in Gal atz Einspruch zu erheben. Tie Teilnehmer, von denen die Mehrzahl im Dersam-mlungssaal nicht Platz fand, faßten folgenden Beschluß: Wir verlangen die soforttge Euthaftund der Sozialisten und Bestrafung des Präsekten, des Bürgerineisters, des Ersten Staatsanwalts und des Leutnants Elüche, der die Truppen befehligte. Die rumänische Regierung soll mit der zwecklosen Politik, die zur Aushungerung des Landes und zum .Kriege führe, brechen. Tie Anwesenden erklären, daß sie ihren Widerstand nicht früher einstellen werden, bis die rumänische Regierung sich für eine anständige Neutralität entschließt, die das Volk vor einer Hinmordung für falsche Ideale bewahrt. Nach der Bersarumlrmg zogen die Teilnehmer, etwa 6000 Personen, an der rumänischen Gesandtschaft und einigen Hetzblättern des Verbandes vorüber, wo sie feindliche Kundgebungen veranstalteten. Die Stadt war militärisch stark besetzt. Die Kundgebung verli-ei ohne Zwischenfall. Die sozialistische Parteileitung erklärte, bis aus weiteres täglich Versammlungen abhalten zu wollen. Mtt dem allgenreiuen Aus stand in Brckavest, dem sich fast alle Arbeiter anscbliefen, findet ein allgemeiner Ausstand in Ploesti und Braila statt. England und die Neutralen. Berlin, 1. Juli. Me englische Regierung verhandelt augenblicklich, wie die „Boss. Ztg." erfährt, mit Vertretern der neutralen Länder wegen der Einstellung jeglicher Ausfuhr in die Länder der Mittelmächte. Die Neutralen sollten dadurch entschädigt werden, daß England die Ernte und Ausfuh-nvaren der Neutralen für sich und seine Verbündeten an kauft. Me Neutralen müßten sich aber verpflichten, die Wcwen rnit eigenen Schiffen nach England und Frankreich zu liefern und auf der Rückfahrt englische Güter mitzunehmen. Falls die Neutralen aus die englischen Bedingungen nicht eingehen wollten, würden ihnen Repressivmaßregeln angedroht. Die englischen Soldaten mit GewiflenSbedenken. Rotterdam, 30. Juni. (WTB.) Der „Nieuwe Rotter- damfche Courant" meldet aus London: A s q u i t h gab am 29. Juni eine Erklärung über die Behandlung der Leute ab, die aus Gewissensskrupeln den Dienst der^ weigern. Er sagte: „Wenn Soldaten sich weigern die ihnen erteilten Bel-hie auszuführen, so werden vor allem die Fälle aus gesondert roerden, die nickst aus Gewissensskricpel gegen den Kriegsdienst zurückMsühreu sind. Alte diese Fälle werden an das Kriegsamt gemeldet werden, das die über die bet res senden Personen vorliegenden Akten prüfen werde. Weigert sich ein Angeklagter, Aufklärungen zu geben, oder läßt sich das Bestehen von Gewissens-, skrupeln nicht entsprechend Nachweisen, so bleibt der Angeklagte unter militärischer Jurisdiktion. Leute, die tatsächlich ans Gewi, '.cnsskrupeln den Dienst verweigern, werden bedingimgsweise aur, i>em Gefängnis entlassen und zu Arbeiten für die Regierung verwendet werden. Das Staatssekretariat für innere Angelegen-, heilen werde die Art der Arbeit sestznstellen haben." Asguith sagte ferner, er glaube, daß es möglich sein werde, Leute mit wirklichen G-nüssensbedenken durch das Parlament vom Militärdienst zu ^freien lBeifall). Versuche, sich unter dem Bottvande von G" 6 .mssfcupün dem Dienst zu entziehen, würden aber mit der aubetnen Streng bestraft werden. Es würden keine Soldaten nach Frai.tteich gefchigr werde,!, bei denen Grund bestehe, anzunehinen, datz Gmvjjensstruptt haben. Der Seekrieg. Deutsche Torpedoboote im Kamps mit russischen Schiffen. Berlin, 30. Juni (WTB. Amtlich.) In der Nacht vom 29. zum 30. Juni griffen deutsche Torpedoboote russische Streitkraste, bestehend aus einem Panzerkreuzer, einem geschützten Kreuzer und fünf Torpedobootszerstörern, die offenbar zur Störung unserer Handelsschiffahrt entsandt worden waren, zwischen Haes- ringe und Landsort mit Torpedos an. Nach einem kurzen Gefecht zogen sich die russischen Streitkräfte zurück. Trotz heftiger Beschießung sind auf unserer Seite weder .Verluste noch Beschädigungen zu verzeichnen. * Bern, 30. Juni. (WTB.) Dem „Temps" zufolge wurde der italienische Segler „Avellino" auf der Fahrt von Valencia nach Italien torpediert und versenkt. Desgleichen der italienische Dampfer „Clara" (5502 Tonnen), welcher einer Genueser Schiffahrtsgesellschaft gehörte und 1913 erbaut wurde. Bern, 20. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Mailänder Blätter melden aus Madrid über die Versenkung der italienischen Dampfer „Mogibelli", „Roma" und „Piuo": „Mo- gibelli" wurde am 27. Juni 30 Meilen östlich von Mallorca versenkt. 31 Mann wurden gerettet. Der Kohlendampser „Roma" wurde am 26. Juni in den gleick^n Gewässern versenkt. 21 Mann wurden gerettet. Am 28. Juni wurde der Dampfer „Piuo", der von England nach Savona unterwegs war, 50 Meilen östlich von Minorca versentt. 25 Mann wurden gerettet. • Die mexikanische Arisis. Washington, 30. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Mel- dung des Reuterschen Bureaus. Der Kongreß nalstnGesetzentwürfe an, durch die die Angehörigen der Miliz in die reguläre Armee übersetzt werden, und bewilligte s ieb enu n d zw anz i g e i nhalb Millionen Dollars für ihre Beförderung an die Grenze, die rasch vonstatten geht. Die Gesandten von Bolivia und San Salvador erneuerten ihr Vermittlungsangebut. Staatssekretär L an sing erwiderte, daß er zur Erörterung der Vermittlung erst geneigt sei, wenn die Gefangenen tatsächlich sreigelassen sind und er die Antwort Carrcrnzas auf die amerikanische Note erhalten habe. Aus dem Kelche. Verkehr mit Hülsenfrttchten. Berlin*, 30. Juni. (WTB. Amtlich.) Eine Bekanntmachung des Bundesrats vom 29. Juni ordnet eine Anzahl Aenderungen der Berordnrmg über den Verkehr mit H ü l s e u s r ü ch te u vom 36. August 1915 (in der gegenwärtig geltenden, durch die Verordnungen vom 20. September und 21. Oktober 1915 geänderten! Fassung) an. Me wichtigsten sind die folgenden: Der Absatz von Erbsen, Bohnen und Linsen erfolgt künftig an eine vom Reichskanzler noch zu bestimmende Stelle; die Verfütterung von Hülsenfrüchten ist vorbehaltlich der besonderen Regelung für die zu Futter- zwccken angebauten Arten verboten. Die gesamte. Erntemenge an Hülsensrüchten ist unmittelbar nach Einbringung der Ernte den von der Lcmdeszentralbehörde zu bestimmenden Stellen anzuzeigen. Von der Anzeigepslicht ausgenommen sind nur Mengen unter 25 Kilogramm (bisher ein Doppelzentner) von jeder Art. Ganz neu geregelt ist der S aal gu t ver ke h r. Saatgut muß von der mit der Betvirtschaftung der Hülsenftüchte bettauten Stelle freigegeben und darf nur durch die von der Laudeszentralbehöcds Gezeichnete Saalstelle abgesetzt werden. Die letztere kann im Einverständnis mit der ersteren innerhalb der vom Reichskanzler vorgeschriebenen Grenzen die Preise festsetzen. Nicht zu Saatzwecken verwendetes Saatgut ist, sowett die Mengen 25 Kilogramm scher Art übersteigen, spätestens bis 31. Mai 1917 bei der Bewirt- schaftungsstelle anzumelden und von dieser zu übernehmen. Durch eine wettere Verordnung vom 29. Juni ist der Verkehr pi/tt Buchweizen und Hirse in derselben Weise geregelt wie der mtt Hülsensrüchten. Die einzelnen Bestimmungen schließen sich eng an die der Bekanntmachung über den Verkehr mit Hülsenfrüchten in ihrer Treuen Fassung an. Dies gilt auch von den Vorschriften über den Verkehr mtt Saatgut. Sammeltage für die deutschen Kriegsgefangenen. Berlin, 30. Juni. (WTB. Nichtamtlich) Als Auftakt für die Sammeltage, dtt von der V 0 l k s s p e n d e für dke deutschen Kriegs- und Zivilgefangenen im gesamten deutschen Reich veranstaltet werden, fand heute abend im zoologischen Garten eine große vaterländische Feier statt. Der große Berliner Sängerbund, dem über 1000 Sänger angehören, und die sämtlickien Berliner Militärkapellen wirkten an der Feier mtt, zu der sich ein außerordentlich zahlreiches Publikum versammelt hatte. Auch die staatlichen Behörden, besonders das Kriegsministerium und das Answärttge Amt, entsandten verschiedene Vertreter zu der Feier. Bekanntlich hat die Kaiserin das Protektorat über die Spende übernommen. * Berlin, 30. Juni. (Priv.-Tel.) Me „Voss. Ztg." meldet ans München: Das bayerische Ministerium IM die Veranstaltung von Leich ent r un ken oder Leichenschmausen, die Teilnahme an solchen Veranstaltungen sowie dre Abgabe von Nahmrngs- und Genuftmitteln hierfür verboten. München, 30. Juni. (WTB.) Me Kamm e r der Abgeordneten hat beschlossen, den Fehlbetrag von 228 Millionen im bayerischen Haushalt durch Zuschläge zu den direkten Steuern zu decken. Die Zuschläge sollen im Gegensatz zu dem Regierungsvorschlage nicht gleichmäßig alle Steuersttifen mit 30 vorn Hundert treffen, sondern mtt Rücksicht auf die wirtschaftliche Lage und die unteren und mittleren Klassen wälzend des Krieges ausnahmsweise so verteilt werden, daß Einkomnren bis zu 1800 Mark von den Zuschlägen frei bleiben, während die höheren Einkommen rnit zehn bis fünfzig Prozent Zuschlag belegt werden. Der fünfzigprozentige Zuschlag beginnt bei einem Einkommen von 150000 Mark. Ferner hat die Kammer den Anttägen zu- gestirnmt, welche Erleichterungen zugunsten des stark belasteten .Hausbesitzes und Gewerbes vorsehen. München, 30. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Bei Beratung des Postetats in bet lammet der Abgeordneten erklärte der Verkehrsminister über das P 0 st - reservat: Die bayerischen Verkehrsanstalten haben den Beweis der Berechtigung ihrer Selbständigkeit erbracht; sie stehen in ihren Leistungen hinter keiner der anderen Verwaltungen zurück. Die bayerische Briefmarke ist ein Teil der Selbständigkeit der bayerischen Post und ich muß den Wunsch nach Aufhebung derselben ablehnen. Wir können sehr wohl gute Deutsche sein, auch wenn wir unsere bayerische Briefmarke behalten. (Lebhafter Beisall rechts.) Ein Antrag des Zentrums, die Regierung zu ersuchen, entgegen dem Beschluß des Reichstages vom 3. Juni an der bayerischen Postmarke mit allem Nachdruck festzuhalten, wurde mit großer Lehrheft angenommen. Dresden, 30. Juni. (WTB.) Der Präsident des Kriegsernährungsamtes hatte im Ministerium des Innern eine Besprechung mit Vertretern der beteiligten Mi- nisterien und einem geladenen Kreise ans allen Kreisen der Jnteressentengruppen des Landes. Me Besprechungen trugen einen vertraglichen Charakter und gaben Gelegenheit, Herrn v. Batocki über die in Sachsen bestehenden Schwierigkeiten auf dem Gebiete der Nahrungs- und Futtermittelversorgung eingehend zu unterrichten und Wünsck-e vorzubringen, die für die Gegenwart und das kommende Erntejahr nach den in Sachsen geinachten Erfahrungen und Besonderheiten der Bedürfnisse des Landes als dringlich angesehen werden. Herr v. Batocki war in der Lage, für ein große Reihe der aus den Kreisen der Versainmelten vorgebrachten Beschwerden und Wünsche baldige Berücksichtigung in Aussicht stellen zu können, und er versicherte erneut, das; die durch den starken Zuschußbedarf Sachsens bedingten Schwierigkeiten Gegenstand seiner besonderen Fürsorge bilden würden. Aus Stadt und Land. Gießen, 1. Juli 1916. Sonntagsgedanken. Zum I.Juli. Unsere Universität begeht heute, wie inrmer am 1. Juli, ihr Jahres fest. Sie tut es. zum zweitelunal im Kriege. Wie pflegte das sonst ein fröhlicher Tag für die Stadt sein. Wird er es oiesmal auch sein? Können wir Feste feiern in chteser Zeit? Still und ernst wird die Stimnrung der Feierndeit sein. Wenn wir in der Aula, der Lehrkörper um unfern Rektor, uns sammeln, werden unsere Gedanken in die Ferne sck)wei- feit. Wir werden die Männer suchen, die zuvor nnt uns auf diesen Bänken saßen. Wie einst ihr reiches Wissen, so haben sie nun ihr reifes Leben im heißen Kmnpf dein Vaterlands hingegeben. Me Namen, um nur eimge zu nennen, Bier- mann, Knöllinger, Strack, Wünsch, vielen unvergeßlich, werden leise durch das Gemüt der Feiernden ziehet!. Und unsere Studenten, für die wir da sind, w-ie klein ist ihre Schar geworden. Endlos reiht sich im Personenbestand zu ihren Namen die kurze vielsagende Bemerkung „im Heere". Was haben sie in ihren jungen Jahren gesehen^ erlebt, erkämpft, erlitten in diesen beiden blutigen Jahren. All die jungen Kämpfer haben es wahr gemacht, was sie in jugendlichem Hochgefühl gesungen und gelobt hatten: Sterben gern zu jeder Stunde, Achten nicht der Todeswunde, Werrn das Vaterland gebeut. Wirklich, wie wir es niemals ahnten, hat sich der Wahrspruch der Ludoöiciana erfüllt: Literis et armis ad utrumque parati: Mit dem Wissen und den Waffen, zu beidem bereit. Still und ernst, in wehmütigem Stolz, werden wir feiern. Aber wir werden wirklich feiern. Deutsche Universitäten fiitb lebendig geblieben in diesem Kriege. Keine einzige hat ihre Arbeit einstellen müssen. Auch Straßburg und Königsberg, die beiden schwerbedrohten, nicht. Das ist deutsche Ueberliefernng, an der an seiner bescheidenen Stelle auch Gießeu teilnimmt. Wie 1810 in den Jahren der Not die Universität in Berlin gegründet wurde, so hat mitten in diesem Kriege die Universität in Frankfurt ihre Tätigkeit begonnen, und in Warschau wurde 1915 die polnische Hochschule unter deutscher Herrschaft eröffnet. Das sind unvergängliche Wahrzeichen dieser deutschen Ueber- lieserung. Was will sie sagen? Ich denke, di-e Tatsachen reden laut genug, sie bezeugen es, daß dies deutsche Volk, dem Militarismus und Barbarentum zu seltsam-neuen Ehrennamen wurden, auch in härtesten Sckstckl als stunden es nie vergessen will und kann, was Geist und Wissenschaft für sein Leben bedeuten. Nicht dessen nur gedenken wir, was wir heute in Technik und Volkswirtschaft dankbar und staunend erleben. Auch diese Triumphe deutschen Geistes waren ohne den ttesen Untergrund der Wissensckmft niemals möglich. Wer die Universität ist keine Pslegschule schnell verwertbarer Erkennttlis. Nützlichkeitsgedanken sind! die Triebkraft ihrer Arbeit nicht. Wahrheitsforschung allein ist ihr letztes Ziel. Hie weiß, daß sie mit diesem Ziel hinausgreift über die Grenzen jedes Volkes und die Schranken jeder Zeit. Aber sie weiß zugleich, daß es das stolze Erbe deutscher Vergangenheit ist, das sie in dieser unendlichen Arbeit hütet. Und sie glaubt nrid hofft, daß in der neuen Zeit, der unser Vaterland sieghaft entgegerrgeht, dieser alte Geist seine stählende und läuternde Kraft immer wieder beweisen wird. Daß auch sie ein wenig dazu beitragen rnöge, ist der Wunsch, den wir unserer Universität an ihrem Jahresfeste mitten im Kriege bringen. Eck. » Jahresfeier der LandeS-Univerfitüt. Die Landesuniversität beging heute morgen 11 Uhr in der Neuen Aula ihre Jahresfeier, deren Ton den schweren Zeiten entsprechend gedämpft war. Denn wenn die Zahl der im zweiten Kriegsjahre gefallenen oder an Wunden und Krankheiten verstorbenen Studierenden auch nicht so erheblich wie die der im ersten Kriegsjahre Gefallenen ist, so waren doch immerhin schwere Verluste zu beklagen. Der Betrieb der Studien konnte aber ohne größere Störungen auftecht erhalten werden urrd wird auch in etwa noch folgenden Kriegssemestern voraussichtlich ohne ernstliche Einschränkung weitergeführt werden können. Me Rede des Rektors Professor Dr. Sievers behan-^ delte die geographischen Grenzen Mitteleuropas. Er fi'chrte aus, daß, wer über den jetzt viel erörterten Begriff Mitteleuropa neben oder schreiben wolle, vor allem wissen müsse, was Mitteleuropa sei, und stellte in eingehenden Arrsführungen die schwierig zu ziehenden Grenzen desselben im Norden und Süden, besonders aber im Osten und Westen, unter öfterem Eingehen auf den Einfluß der geographischen Eigenart der Grenzgebiete auf den Verlauf der Kriegsereignisse fest Umrankt wurde die Rede des Rektors von musikalischen Darbietungen des akademischen Gesangvereins. Es wurde geboten Terzett und Chor aus dem Oratorium „MaS" von Merrdelssohn, der 13. Psalm für dreistimmigen Fvauen- chor von Brahms, „Groß ist der Herr" für vierstimmigen Frcmenchor von Schubert und das Königs-Gebet ans Lohen- grin von R. Wagner. Heute abend von 7 Uhr an findet eine zwanglose Zusammenkunft im Robert-SornArer^Garten der Univeufttät statt. ** Sein siebzigstes Lebensjahr vollende. e am 30. Juni der Geh. Hofrat Prof. Dr. Eugen Netto in Gießen. Geboren in Halle, vorgebttdet m Be-vbm, B^^^terfchen Gymnasium in Berlin seit 1871, dcmn^ keitsmedaillemch wn^de » mtiStfSi iwjww , " , ^rTr <2* Umversttatsprosessor in Stratzburg > ^rd, daß ^Hessen für Obst Höchstpreise gesetzt h?t ^d .- unter ganz, bestimmten Bedingungen mse )cfityot}t auf dem Obstmarkt in , rwerilt-at Metzen, an der er 25 I-ahre bis I *• ^-.als auch in den in der Nabe von Faank^tt a M Mm Enttrttt in den Ruhestand, eine erfolareicl>e Tätigkeit .hes s i scheu Orten erheblich verschlechtert Der Ge ELnbbe. Mit Vorliebe bcntWete derh^EnMaebra ^ dahier hat bei'chlchs«^ ' gSL^ (T)rn{ ^ Mkttelkarte ernzufübr.-n. ni.äx mit-d « «&»'" ’S® 1 ^ f *r ÄJte’i: April 1888 folgte I die Ausfuhr nur Ä'Ä lMm^Bedm«m«n “ Rm e ch s ordentlicher Professor der Mathematik I Vl at Z '. Verhältnisse sowohl ans demObch^K^n Ern uti <.cutdes--Unrperfrtät Metzen, an Kpr pv 9^ cvwr Un- n uxa I Frankfurt a. M. als auch in den in dp^ m-xk» v.,,.». ~__, . m gc-wandt, eme allgemeine Lebens^ Jwn. 'Der aus den'Felsbänken des Binger bekommet Ä» - Drnehornkahn hat in einem Raum ein Leck f-ii.. V. 1 ^u> pendelkPin mit einem Krabnen und ein Leicbter- Starkenburg und Rheinhessen. , ^ e§ Prof. Netto, in seinen Vorlesungen beabsichtigt, eine städtisch?Fisch.. «rch ine vrricknedeirsden anderen Gebiete der Mathematik-„ mitu-la^tu^ emzmichrcn, da verschone Lebcns- beivrrschen, nnnter eine Fülle von Stoff zu lfietenmrdden 1 Äffin " ^ oM ^ n Anordnungen, trotz Warnung, zu- ^over zur Mrtarbett cnizuregen. Außer zahlreichen Mhand- ? ntK von Lehrbüchern verdankt ihm die Wyseuschaft das ferne Mersterschaft aus dem Lreblings- gebret vekmrdende gratze Werk über Alaebra 18^ll_lohn Mit der BrtiW in" die sprödest? XSifSÄ I XüntStSSZZT SS einen sprühenden Witz, an dem auch arbeit"au^ eingetIffen, um die Leichterunqs- L^lreuen durften. Dazu gesellte sich bänken ^ ^hn liegt regelrecht quer aus denLoch- wcchchast dMerische Begabung, aus dem geistvolle Lieder ' " festlichen Anlässen hervorgingen^Das taae^ec^ eber' Juni Zu dem 8. Juli, dem'Mdenk- Gleyoner Frnhschoppeirlied, das sich in Metzen in den studen'- he?zoatnnr ssens an das Moß- und Aufführungen zu tischen Liecherchesten d-rur'. ^ "nt ^cksich^anf ^ ^st ... ... ndungen für das Werk eines ihrer m , ^e gropere Feier stattfinden Wohl ober Angeihchrgen gehalten wird, stammt in Wirklichkeit von dn^SchÄ ch-t dtt an biefem Sage ftattfinben ^rr^rifhtpr in is— = lüv 1 . öl .?. un 9 des ProvtNLtalausscbusses der Tickt itPck Jubilar. Ein Sche^spiel in Versen, zu dem das ^Pianiss^O JS Provinzialausschusses der Bedeutung des ?li^>ersen^sche Märchen „Der Sci^icinelnrt" deii Stofs bot ?^wen. Archwdirektor Dr. Dieterich hat mnen werten Leserkreis entzückt mrd ist viel aufgeftihrt E ™18 ÄiÄ&J word-en. «uSzeichnung. Der Kaufmann Wilh. Jung, Gieken behandeln -816 welche zür Erwerbung Rheinhessens führten, Dicke Wolkm /vCm^r tnirh urtt I fv/*rrt^ iyCic. SSr^nf^IfÄ? !“ fartni9!en dar sSrchvaKchm letzbm Tagar Wnt si- 1 ^ ® rrt ^ v ^f u J T< ? mvchte sich ein Sanitäter besonders ver- . b - IC Verwundeten inmitten der Ruinen pslegre, chaltigung es war, Wasser zu holen, denn der ^aüermian^el war das ern,teste Problem. Seit der en^etzliche ^bt, ist der Durst bei allen Kämpfenden das am H?£j2 ^^ r ^ pnbe decken gewesen. Die Truppen sind zcnüoe.se ?° n .^ranatfeuer auf einen ganz engen §^o^au^nittbejchrankt, der regliche Bewegung unmöglich macht war E auch rn Vaux. Die Dunkelheit war der einzige Schul-.. Aber mt Jum smd eben die Nächte kurz und wurden nnrfV dn i, nn “ hn|*&a4t fl iai g te, erhell.' So Ä ffiSf mit L^nsgcfahr verbunden, wenn I«n auch nur ein toewg Wa)ser holen wollte, und die Aufgabe, 150 Maim mit Wasser m ver^orgim, um nrcht auch noch die 400 dazu zu zählen die irck, in das Fort geNucht<4 hatten, überstieg Menschenkrastgwär mocklte man auken wiederhol! Versuche, Wasser in das ^anTfZfZ d£ "en iStoTm^V'’“ 1 ® rf °‘ 8 unb f “ lähmic denn in Widesh^wE? 0 ^Z^ der permgende Durst wehr und inehr di^ bem^«-"L L-'^de noch stehen geblie- ausaen^t °® Deckung für Maschinengewehre aus^den wurden in ieder Ecke auigcrichtet, und so rRt^m dü^nn>^^b klnne 'Festung gemacht. Viel Schaden h 'JfF , me deutschen dadurch an, day, fit mit einem Seil WÄrfW» (ie b ' e P ei i£ er |®? : d-r Franzosen herun^r- derwn' ™ÄrÄ Ladung m das Innere des G-nnäuers schleu- saw>w L T 3«Yünder zur Ervlosion brachten. Da bm< l ei " c letzte Botschaft aus: ,.Wir sind W l^FKreichw^und Soldweu.haben ihre Pflicht getan. *** 6. Juni brachte dann die Katmtrophr. b C im tmj&u* ^fte^ 1^5 "& «faS 1 1 ^ Kreuz 2. Klaffe. ** O .. ^ c tQtion von Dieterich und BechtolshLrer erscheinen, ,3 ^ ^ 5 a J. r ®f* ft « der Universität tragen viele I Grtmd umfassei'rder Stirdlen, Pnblizistischen'Uch^ l^ebaiwe^unserer Stakn Fla-MmschiMick. I»altschen Materials, eine DarstelLna IL'ZlitZL Z r-w-'iL Sonntag iy 4 Uhr. Oswaldsgarten, Ua*W g gegen Wetzlar. Be ft a n d sau sn a h m e von Kartoffeln. Auf An- wlinist-riums ist eine nochmalige Au,„ahme der uar taffew orrate angeord>iei, die am 3. Juli ds. Jz. stattfinden soll ,m Anzeigenteile des heutigen Blatter. WMKMuSMl t!£s * w^Mss-Äa Verantwortung.) ra. Wetzlar, 1. Kreis Wetzlar. Juli. Die Ncigelung des Eisernen Di- Stellungen über die nötige Menge Einmachzucker. wird gegenwärtig in nnserem Kreise festgesteNt welche - u NN ° N s hat bisher e.n wenig b.chiebmen'bH Lgebms'ge^ I ZT SÄ’ßbfÄ Kri^sb-schädigten Teik folgandcn Jiihalt: Durch das Minenfeld!ü von Kapitälllentnant^ Frhr. Spiegel von und zu Peckelsheim: Ist e, . -o ——' ytJJituti fCUl m?A?ÜI brhMen. Hierhin gehört, was manchem zweifelhaft ist, und Marmeladen znm Brvt- fi ÄÄL-• pi VWWVW . Natsel^^^.^.Emg: Bücherschan: Vom deutschen Geiste: ötefeencr Beilage enthält folgende Bei- o^ 7 -^^?bschrehts von Em. Geibel: Was biete? uns d^s Bereitung von Frnchtsäften. Anders durft^ ^ Hessen-Nassau. ra. Biedenkopf, 1. Juli. Es I Geheimnis mehr, daß bei der Weinbereitimg der Nährwert Dem Kompagnieführer Albert I ernsten -^ doch un bedingt in unserer mitrSp rt i f«^.. - a -ML r m . drmgen, daß alle Nährwerte erhalten Ueioerr. - * «2-yi-r- fe-i—as °" —. “ ffÄsa-KasÄ-s 1 ‘ ^ utl ‘ Abi der am Montag abgehaltenen zur Erhaltung deutscher Burgen hat sich damit i; gt - ru i 9 .Gemeindewiesen wurden über fanden erklärt, daß die Marksburg „000 .Icari gelost. Ern st) I^her Preis, wie in diesem Jabre. wnndo I gestaltet und eingerichtet wird. ' — Herborn, 30. Juni ernver- .^uze^ne Morgen kamen arch^100^Nkark.^Der zu einem Kriegerheim um- Grasbestand ist aber auch sehr ' - 71 und die Qualität wird, buvefo i n. *“ umtue ou Ä^^^^enammene stMverse Düngung, mit jedem Jahre bi * ÖU J, r öte Grundmauern vernichtet. Nur i n d u st r i e" in B r e i t s ch e i d wurde durch ün Ä r o ß f^e u e r ^br. Die zeigen stch hier besonders dankbar'dafür.' ^-Trais-Horloff, 1 . Juli. Der Musketier Otto H vml Mr wurde m Galizien durch verwMvet und liegt in entern ^Feldlazarett. Kreis Alsfeld. „ . ^Zur Butter-Knappheit. prftriTt ^rttr.bach, eine der größten Betriebe ihrer Art, geliefert. Daraus ließen sich . Zup^r taglrch gewmnen. Was die Molkerei aller der Gaserzeugungs- ^^»M^nr«ftrt, ist noch kern Zehntel dieser Menge. L^-_^lizün durch einen Bemschntz schwel| S'^^u^uJ. ^ b?? m 3:onh^ e Ä nt ’ s™ nb 'E°nd infolge Durchbr-nuens täglich gehcn über 100 Liwr Rahm „och Fulda, 06^ htA ftra*+ GUi i»x_ . I TtlfT 9r1lfw>rrr W nfm+ /vi»^5«,.T^wv-vv^-^- ?n._ c die großen Kohlenvorräte gingen iir kern Rahmansfuhrverbot, die meiste Milch ^ird lu Ftttkasim verarbertet. Zn kaufen gibt es aber damx.r für gewöhn- In einem Anfalle ^^blrche nrc^s, es geht alles aus Hessen hinaus. Butter 9 aVnr^T£tT* ]U ^ l i uno i® 1 ?? gestern den Tod in der Werra Nnrd kerne angeführt, weck überhaupt kein Gramm in Hessen «- 2' E"'ks tnt Felde stehenden Landslurmmannes I mE lmrd. Warmn grept hier unsere Butterstelle nicht 02 . Alsfeld, 30. Juni. 700 Mann de« P n » * n „ m emes lm §eioe stehenden m), rr . f( - . , . •- ..••-‘i“,"“ Beim Spielen an | Handhaben sind da, um zu erreichen, daß nur ent- l? u «no ^urenourg, e^o am ersten, 80 Mann am »weiten Taae I Arbeit^'®2! ♦fff ^rmrttag das 9jährige Schulmädchen des ^T^^^rtung verwendet wird. Es gäbe dann Jm 3^Julr roeröm beide Gemeinden wieder mit 800 Mann neuer und ertrank ^äe"Kei^!^E"astadtch«n Treffurt in den Fluß ^l ^ler als dve Gewinnung des Emquartterung belegt, davon bekommt Alsfeld etwa 780 Mann e r rra nt. Beide Lerchen m,,r-d?,7 I teuren Fettkäses, der mrr fi.r \r*ch Mr Beseitigung tn einen Sack Lumpen Kreis Schotten. § Hsb r ch e n h a i n, 30. Juni. Nicht nur der der alliährlich Mitte Mai hier ab gehalten wird, st-el ^: a J, lad""ge.i und heftigem, mit Hagel ve«e'm Platzt ^ waren. In kurzer Zelt wurden Gräben und Strafen ü chm S 1 b »u ^ clöfIurcn keinen Schaden an'gerichtest "Äuf TenSberg zertrümmerte der Blih ein TelVorontiPn. gestänge X. Letzte irachrichieo. y.iÄ«la!»Si au au, 1. Juli. benannte „Mhannsmarkt" konnte wegen voraussichtlich zu ae rrngsn Marktevgebnis nicht in diesem Jahre abgehalten werden^ , - , . Dile Strcrfkcmrmer öartaii bat I ^^Mkdirektvr Ball in, der unter andevem ftollgendes ans-- «SÄ*»».« «-Ä«r «ö i ssr ».tobtä i*5k «“”».US I »s.js,asfe ftsassft ÄLL»L bet nb lch ol en damit cüwm . I ^^'ksmnnd tvegeu Verkaufs verdorben er"^ le'i's ^ 1 r iJ ? ü l}jLr-l l € g ^egrngohcn, wetm die N«derejen"die efüNMis vc^-Liltz Lr VJZ J? I »JÄ £**&* gewohnt und die Tat- mer eine internationale issabtt einfühven konnte, 80 Pse^ig, iu W teflSräÄfcÄ»™! zu ^^L,trape beacht, stalle d« Angeklagle wie auch der l SÄ" iSkÄ.?.JSl Feinde Mecklos ge- ^ La U b a ch 1 Äl-- -LL--.F'.. weroeu. , ^SZZevT^t HE ^ erstenmal geregelt die dem Laudwrvt Rießbeck in Kassel bei sache, daß sich znm Nutzeii «ckler Tefinahm^Zne &}JV >hkarte bei ims misaeaeben worden A„i den —w. Gelnhausen Fleischwareu. welche bei -iu-r fwn.atM-J.Uu _SWhm^gfaW «ö w .ErnaUonÄS 300 Gramm Sck>weire ' ST¥W-v ®#f***L ^ ^amm,S»weme.^der Kalb,l«,ch. Dr^A^ersvlgt em- \ ^^erarbettetwerde^sollten und zumTeil SiB« tcht Gelnhausen mit 300 z~!lfE ?auu nicht mehr lange auf stich Anpeklagke wie auch der £££„ l|t JF umaw Feinde zwrckloS <*, Der Gerichtshof (©traf» Eeben, daß -ferne tt IMacht, en^Än ober zusammen nrrt andern fif*r Ebenso sollen in nächster Wocire Heringe zur TiuüriTm Fiirforge, dick Bürgermeister Si?»®^ iuyu.c 4>parxec | oenyryeMvverrmy vmrLrnrewkam dtesatt Abschnitt und j^ffen. Die letzten Schreckenstage in Sort vaur SwidnM und Sokul Hallen können, um die Ixrrt Wo bleibt der Bericht Jellicoes? N, 1. ^züli. Die ,,Kölnische Zeitung" °.« stellt an hervor- Kreis Friedberg. ^ e Unwetter von vor- heftigem Hagelschlag verbmr-,. „ ^ _ ___ K?* ^ ^ im ^ der Chaussee nach I. Ueber dre letzten Tage der Verteidigung des Forts Vaur himf» Ober-Rosbach ein etwa 100 Meter breiter Streifen durch die den Maior Raynal erfährt man jetzt daftch k^E^aux^urch teilten Felder, auf dem vom vagel alles kurz Einzelheiten. Seit März, so heißt es in ' und klern geschlagen ist. Sonst hat das Umvetter im allgemei kernen Schaden angerichtet. a n AuVtf Ö h ü 30 ‘ ^ Un \ b 5)ec .. fleft . er11 hier abgehaltene Gold LLL-.«-«-««»»»BBTOtWMÄr --« r J die „Times" allerlei r4(Te JJ^ ’ nit besonders anffnITemVm Druck folgende frrageit »» «SS «KÄS'iS'S'S iSSSS’m S u m ,x I Spr I^p». S ^SonI^ U ;i m ^[ l ' e J In Tä I:n v T schossen tcnd wahrend I Skagerrak verttöstett die Regierung auf den Bericht Sir Form abgeliefert. Auch dem Vaterlandsdank konnte s&uffsm 8«P*-Ä«ateWÄftAs asrtär - Sr?ÄSi'ÄI ssr.= »&•*» 6S2S. tn dem mix Di< Zurückzirbung der Londoner DeNaratfon r?u,.30. Inns. (WTB. ssttchtamtlich.) Zur Erklärung Crcrls im llntcrhauso Über die Zurückziehung 8 rrn vn- arers mußten die vor , n zurückziehen. Aber liger verwundet, ihrer _ _ _ w ^ b».»*(W«9 eher em-j Bölfe^Es in diesem Kriege trnrtli EnglmL"imd 'Kic"BeLüw . . ...... Großherzogtuni Hessen. Ober-Erlenbach denutzen. Ganz schrecklich aber mürbe es feit !^n^l LeerochtSerkl orimg für imwtrksam erklären, so betxufet Nüe Im' r >? C ^ 5 VWw+i !,< ff 9 1 ! ( und mancherlei Serrcn gehabt, dem Druck des fcindlichcu Feuers mußten die- vor Fort Baue slebe-n- ab^r>b^' Z ^ • b i£. ln ?' r .mc kaum «ne Dorf,-hast Ärsnn^ Ursprünglich war es dem den sranzbsisck>en Abteüim!nMNmrck,,eheaM^ ^ ^ ' nb of,en Uon !rt * m Volkmrccht tu dm --- Mrstentur. Isenburg Ügeu,^ B-gin.7^" lg' Jahrh^d^ I Ni L?NeLL iÄRÄ b^^.t^ÄesL?LÄL5.k5l LLK?^r°chk- a°r.aa«. Ruinen,-« Forts, und sie bed-m«en sür die SWateor., tU L. BÄK Äf'ÖLÜÄ. M.man die Zerstörung des 1M6 kam Last, alz eine Stütze. Seit dem 2. Jüni wirr i^^rt^Eä^L I Lten in seimn vollen rra^eife NbwckeL^t “Ä 1 Durch s Wtener^ Kongreß, adgeschmtfen. Dre ^-«1^ J && te Ä ™ ^ es znm Moßherzogtnm Frankfurt, wurde es reichsunmittelbares D g! 18 . '-uituiöcgrinai Stoppel von hier, welcher tm Oktober 1914 verwundet riniihpilMfiw (Shfwt wifc , , \' s. 7' i mm u uu-yviuieiu ane zum Gefreiten befördert und mit der Hessischen Tapfe^kisist nickt *** Signale Rechtes entsprechen." B Medaille aus,zeichnet worden. -r a P, er r,,z,st E deutlicherkennen, vm mrd lÄimib ,«h dam, ein lovn sätzen, die als» muh scho . . . ... a> k 8'-.n lirriCul 31 anerkannten Oftsundsätzen des intermatronalen Von diesen allgemein anerkannten Mundschon vor der Londoner ^ kühner FpestE^r. i« b^t war, i«ch «VW IK'ÄÄÄSSt? Du käst gestrebt in deinem Leben, Hast auch erreicht ein schönes Ziel, Warst unser Stolz, warst unser Leben, Wer dich gekannt, vergißt dich nie; Drum ruhe Anft, du edler Treuer! Wir müssen gönnen dir die Ruh’. Schlaf wohl, dich deckt nicht Feindes Erde Nein, die Lieb’ der Deinen deckt dich zu! Anf Feindes Boden fiel am 11. Juni mein innigstgeliebter Mann, der treusorgende Vater seiner drei Kinder, unser unvergesslicher Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Wilhelm Henkelmann Unteroffizier im Res.-Inf.-Regt. 223, 8. Kompagnie im 38. Lebensjahre. In tiefem Schmerz: Frau Elisabeth Henkelmann geb. Neidei u. Kinder Familie Wilh. Neidei V. Im Kampfe für das Vaterland fielen unsere lieben A. H. A. H.: Oberlehrer Dr. Ludwig Bieh! Lehramtsassessor Ludwig Krickser Ehre ihrem Andenken! 4808D Die Philologisch-historische Verbindung. Lichtspielhaus • Bahnhofstr. Heuchelheim, Essen (Ruhr), den 1. Juli 1916. Wiedersehn war seine und unsere Hoffnung. 4809 Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, dass mein geliebter Mann, unser guter, lieber Vater, hoffnungsvoller, treuer Sohn und Bruder, Schwager und Onkel Postdirektor Wilhelm Ranft • nach kurzem schweren Leiden sanft dem Herrn entschlafen ist. In tiefer Trauer: 4833 Marie Sanft geb. Hennig und Kinder Aug. Jöckel Luise Sanft als Mutter Karl Sanft, Postdirektor, z. Z. im Felde Lina Jöckel geb. Ranft Ludwig Sauft Lina Sanft geb. Schultheis Lieschen Ranft geb. Toller Sussy Hennig und Kinder. Charlottenburg, Giessen, Darmstadt, Grünberg (Hessen), Urdingen a. Rhein. Bäder - Sommerfrischen Erholungsheime 8 Bad -Nautieim Unterhaltungen vom 2. bis 8. Juli 1916. Dreimal täglich Konzert, vorm. i. der Trinkkuranlage, nachm, und abds. a. d. Kurhausterrasse. Sonntag, nachm. 4 Uhr und abends 8 '/« Uhr a. d. Kurhausterrasse Militärkonzert. Mittwoch das Nachmittagskonzert unt. Leitung des König!. Professors Hans Wiuderstein. Freitag, nachm. 4 Uhr und abends 8 l U Uhr aus der Kurhausterrasse Militärkonzert. SamStag abends 8 V« Uhr im KonzerthauS: ------ Richard-Wagner-Abend ------ der Kurkapelle unt. Mitwirkung d. Konzertsängers Heinrich Heniel iHamburg-Bayreuth). Leitung: Kgl. Professor Hans Winderstein. Veranstaltungen im Knrhaassaal abends 8 Uhr: Sonntag Theater: „Die selige Exzellenz". Montag Theater: „Der Juxbaron". Dienstag: Chopin-Abend von Raoul von Ko- ezalski. (4793C Mittwoch Theater: „Der Bursche des Herrn Oberst". Freitag Oper: „Der Barbier von Sevilla". Vorläufige Anzeige: Sonntag, 9. Juli, nachmittags und abends ans der Kurhausterrasse Konzert der Kurkavelle. Hotel-Restaurant Bandes, SSÄ Haus, Simm. m. Pension. Miltagstisch. Reichhaltige Abendkarte. Neben derSprudelapotheke. I 3739 D UUUIlUli Telephon Nr.40 Biedenkopf Telephon Nr. 40 Herrlicher Wald-Aufenthaltsort für Erholungsbedürftige Boppard am Büieira 1 schönes .Kurstädtchen mit herrlicher Umgebung. Gebirgö- Hunsrückbahn, eine der schönsten Gebirgsbahnen Deutschlands. Pens, zu mäh. Preis, bei Frau Förster Hintz Ww. (§>usfef T>cfiön jffieinriofi ^Aimori ^erfoßfe Wi lssmar [010461 Juni J9J6 Jjfiederwafgern Programm für Giessen vom 1. bis 3. Juli 1916 1. Die Waisenkinder Großes modernes Sitten- und Gesellschaftsdrama in 3 Akten o Besteigung der hohen fiatra Interessantes Natnrbild , 3. 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