Nr. M Sumtes MM M. ZatzrgAig Erscheint tsgiich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Gretzenrr Famittenblätter" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „KreisbUitt jfir den Kteis Gießen'' zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zett- frLHeu" erscheinen monatlich zweimal. Eichener Anzeige? Seneral-Auzeiger für Gberheffen §am8iag, 24. ZMl 1916 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schritt!eitung,Geschäftsstelle «.Druckerei: Schul» straße?. Geschäftsstelle u.Berlag:^^51,Schrift« Leitung: ^A112. Adresse sür Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. vor kurzem noch abbauen wollte, hat genug zu tun. Stärker pulst jetzt das militärische Leben in der langgedehnten Hauptstraße, und die Händler und Juden haben gute Zellen. Es Läppt alles. Aber am Bahnhof habe ich eine Sanllätskomvagnie grseheir, die nun bald 3 Stunden daraus wartete, einen Becher heißer: Tee zu beLmmen. Geduldig. Es ist ja selbstverständlich. Ich Lxvckste'-an manche ungeduldige Wärter zn Hause, deren Warten ja wähl auch- Äirveswegs imnrer leicht und erfteulich ist. Aber... Der Weg von Kowel zur kämpfenden Truppe war vor ein paar Tagen ein Sumpf, der mit ein paar besehlsmäßigen Mitteln zu dem Schein einer Straße ausgebaut war. Starker Wind vorgestern, Sonne, die scharf brannte, ließen ganze Strecken des Weges wieder so schwell austvocknen, daß die Räder den llefen Sand schrver wachsten. Die BerbnÄung von Sanddüne und SuMpfland ist ja sür bxe^ SuMpsgebiet im Styr-Bogen bezeichnend. Langsam gehen die Panje-Pserde. Der österreichisch.' Kutscher, Italiener aus dem unerlästen Gebiet, tteibt sie schläfrig an: „Avanti! Oh la la! Maut:!" Den größeren Teil des Weges geht jitmt neben hem Wägen her. Kolonnen und llnNier wieder Kolonnen ziehen den Weg. Wieder ist das schwer atmende Keuchen des .Dfteges auf den Straßen, wieder kämpfen die langsam und schwer stapfenden Pserdebeine den Krieg der Menschen Mit. Sommerwolken, wunderschöne weiße Riesenvögel, überflattern langsam das Losch. Der wilde Mohn, der soviel Zeit gehabt hat, sich zu säen, weil die dReuschjen das .Korn rächt säten, prunkt in ganzen Felderbveiterr rot auf, gelber Hederich leuchtet sanft dazwischen. iQäo! ist, als ob das Land sich freute, aus der strengen Hand des Bauern entronnen zu sein, als ob es sich aus eine bunte! Jugendzeit besänne und mutwillig wäre, nicht arbellen zu brauchen. Gegen Makowicze zu wird die Straße besser. Wir traben leicht an. „O la, la! Avanti! Avanti!" Rauchsäulen heben sich ans dem graublauen Horizont. Der Wind steht gegen die Front, ttotzdem schlägt ab nnd zu der Schall einzelner Schüsse herüber. In einer Scheune llegen toll, milde Schläfer. Der Nachtwind tastet durch die Bretterritzen und über die Gesichter der Schlafenden. Das Sttoh knistert. Die Mäuse scheinen das Brot im Koffer zu ahnen. Sie sind die lautesten Gäste der Scheune. Zuweilen ein Schuß. Tiefe Atemzüge. Zuweilen ein Schuß. Am Morgen stehe ich, auf dent Hügel, der das Schlachtfeld beherrscht. Er ist vorgestern genommen worden. In den alten Stellungen hat sich, die Artilleriebeobachtung eingenistet. Man sieht well ins Land. Drei Kilometer vorwärts der Straße liegt T w er- d y n. Das grüne Dach, der Kirche glänzt herauf. Um 8 Ühr beginnt die Artillerie. Einzelschuß Das Feuer wird stärker. Salven rollen. Spärlich antworte die Russen. Das Feuer schwillt zum einzigen großen Hammer schlage Die Schlacht hat begonnen. Rolf Brandt, Kriegsberichterstatter. y. ordentliche evangelische Landessynode. R. B. Da rin sta dt, den 23. Inn: 1916. Nach Eröffnung der heutigen Sitzung bringt Synodal Dvru- seist zu dem Punkt betr. Aushebung des Exanvenzwanges folgenden Antrag „Tornseisf-Jakob" bei: Dem § 4 des KirchevgeseyeS als vierten Absatz beizulügen: „Tie von der theologischen Fakultät einer andern deutschen Universität abgelegte Prüfung kann durch das Oberkonsistorium der theologischen Fakultät der Laudesunivcrsi- tät zu Gießen gl eich ge acht et werden." Oberksnsistoria lpr äsident Nestel gebt nochmals kurz aus die gestern schon angeführten Gründe ein, die das Oberkonsistorinm zur Einbringung der Vorlage bewogen haben.. Er betont wieder-' holt, daß es sich nicht um einen Angriff aus die Fakultät sondern mn die Beseitigung des Bedrückungsgesühles handle, unter dem weite kirchliche Kreise gelitten habe«. Das Oberkonsfttorium erkläre sich mit dem Antrag Dornseiff-Jllkob einverstanden. Synodal Wahl-Schlitz erklärt, daß der Gesetzgebnngsaus- schuß. sich nach. An Darlegungen des Oberkonsistoriums den Anttag Tornseiss-Jakob M eigen mache und bitte, diesen Anttag lediglich zur Abstimmung zu bringen. Synodal V-elt-e-Darmstadt verliest hieraus folgende Erklärung: D Wir bedauern nach wie vor, daß Gvolch. Oberlomrftorinm die Vorlage zu einer Zell ell:gebracht hat, die es uns innerlich unmögliche macht, unseren Srandpunll nach allen Seiten hin gründlich darzülegen. llnser Antrag aus VertaMNg bedeutete darum weder eine Handlung der „Unfreundlichkeit", noch einen „Ver-, gewaltigungsversuch", sondern eine einfach'? Tat der Ueberzeugung und des Pslichtbewußtseins, die ihre sittliche Berechtigung in sich selber trägt "und keiner Rechtfertigung nach Außen bedarf. Wenn wir -uns nun gleichwohl genötigt sehen, in diesem Augenblick zu der Vorlage Stellung zu nehmen, ohne uns so aussprechen zu können, wie es dieser in die Geschichte und Entwicklung unseres Landeskirche eingreifende Gesetzentwurf erfordert, so lassen wir uns bei unserer Entscheidung vornehmlich durch, beit Gedanken leiten, soviel an uns liegt, zur Wahrung des kirchlichen Friedens bei- zuttagen. Unter diesem Gesichtspunkt sind wir berell, den Minderheitsantrag des Ausschusses anzünehmen, obwohl wir uns nicht verhehlen, daß derselbe eine gesetzliche Lage schasst, die der Gefahr des Mißbrauchs leicht ausgesetzt ist, wenn nicht von der Behörde ein starker Schutz dagegen ausgerichtet wird. Wir sprechen deshalb zugleich nill dieser Erklärung die dringende Bitte ans: Großh. Oberlonsistorium möge im Interesse einer segensreichen Weiterentwickelung der Landeskirche, des Prediger--! seminars und der theologischen Fakultät das abgeänderte Gesetz stets in dem Sinne anwenden, in dem es gemeint ist: nämlich als ein Gesetz für „A u sn a h m c f ä l le". Belte, Eck, Strack, Obenauer, Orth, Sanerwein, Wild, Clas, Dr. Bachfeld, Fuchs, Georgi, Brlll, Jaudt, Dr.. Hof,, Dr. Becker, Göbel, Dr. Wimmenauer, Dittmar, Dornseiff, Diehl, Bayer, Dollinger, Jaovb, Eck, Kaßlick, Lenz, Mink, Rheinfurth, llllmann, Loos, Olt. Der Anttag Dornseiff-Jalob wird hieraus einstimmig angenommen. Vor Eintritt in die zweite Lesung dieses Antrags wurde der letzte Punkt der Tagesordnung „Verlegung des Bußtages" zur Beratung gestellt. Der Antrag lautet: Synode bittet Großherzogliches Oberkonsistorinm, es in die Wege zu leiten, daß unser Buß- und Bettag auf den^ Termin des norddeutschen Buß- und Bettages verlegt mrrb._ Die gegenwärtige machtvolle deutsche Einigkeit und die gemeinsame Kriegs-, not verlangen auch auf kirchlichem Gebiet größere Einigkeit, wobei diese Verlegung ein weiterer Schritt zu einem gemeinsamen Deutschen Buß- und Bettag wäre. Da Ostern in Zukunft von Konsirnrationsseiern frei sein soll, würde der alsdann frei gewordene Palmsonntag der gegebene Dermin für die hessischen ' K o n s i r m a t i o n s f e i e r n sein. Nack kurzen Darlegungen des Berichterstatters Synodal L o o s- Groß-Umstaüt und kurzen zustimmcnden Erkläruugen einiger anderer Synodalen wird der Antrag einstimmig angeirommen. Prälat Euler macht noch. Mitteilungen über die E r ge b - nisse der Kriegskollekten in der evangelischen Landes-, ckttche. Im Jahre '1914 gingen ein: für das Rote Kreuz 59 311 Mk., sür Elsaß-Lothringen und Ostpreußen 51 295 Mk., sür allgemeine Zwecke 449 407-Mk.; im Ial)re 1915: sür den Lazarettzug 175 936 Mark, sür Wäscheareslstatttmg des Zuges 34 959 Mk., für die däationalstiftung sür Hinterbliebene 19170 Mk., sür allgemeine Zwecke 386 682 Mk. Hieraus folgt die zweite Lesung des Anttages betr. Aushebung des Eromen?wangeS, in der wieder einstimmige Annahme erfolgt. Oberkonsislorialprälldent Nebel wendet sich kurz gegen den in der Erklärung Belte gegen das Oberkonsistorinm erhobmen Vorwurf, den er als unbegründet zurückweist, da das Oberkonftsto- rium lüne ruhige, sachliche Debatte über die Vorlage bett. Examen- zwanges auch m dieser Zeit für möglich gehalten habe. Er sprichst der Synode Donk aus sür die einstimmige Annahme, in der er einen Akt der Fürsorge für die hessische Landeskirche in ihrer Gesamtheit sieht. Er bezeichnet'die einstimmige Annahme als eine ritterliche vornehme Tat, im Interesse des Friedens geschehen. Das -Oberkonsistorinm werde alles tun. um das Gesetz so anM- w^enden, wir es dem Wähle der Landekllrche diene. Nach einigen kurzen geschäftlichen Bemerkimgen wird die Synode mit -einem Gebet des Prälaten Euler geschlossen. Avr Stadt «nd Land. Gießen, 24. Juni 1916. Johannisbrot und Karat. (Zum Johannistage, 24. Juni.) Johannes der Täufer, dessen Gederrktag die Kirche aus dew 24. Juni, das frühere heidnische Mst der Sommersonnenwende, festgelegt hat, soll sich in der Wüste nicht nur von wilden: .Honig und Heuschrecken, sondern auch von'Johannisbrot genährt haben. Ter Johannisorotbaum, der also den: Vorläufer Christi seinen Namen verdankt, ist ein immergrüner, nicht sehr, hoher, aber Sommer in Ziandern. Aus denk Felde tvird uns' geschrieben: Herrliche Sommertage ziehen sich über Flandern hin. Tage, die goldene Schätze ans dem fruchtbaren Boden hervorzaubern. In der Ferne — von Vipern -her — grollen dumpf die Kanonen. Hier aber, hinter der Front, herrscht anscheinend tieftter Frieden. Und Mal: würde nichts vom Kttege Merken, wäre nicht die ganze Gegend von Feldgrauen durchsetzt Die flandrische Gegend enthüllt jetzt so recht :hren ganzen Zauber ' Der Blick schweift über wogende Getreidefelder nnd lachende Wiesen, über große Kartoffeläcker, welle Hansslächen, über schmücke Dörfer nnd Städte. Die deutsche Organisationskunst nnd Betriebsamkeit hat wahre Wunder verrichtet, denn überall merkt man rhre Emiren. Wohl war von jeher der flandrische Landbewohner em regsamer Landwirt, aber zur vollen, rationellen Ausnutzung des Bodens hat ihn erst der Deutsche veranlaßt. In einem' Städtchen habe ich einige Stunden Aufenthalt. Schon beim Verlassen des Bahnhofs Merkt man den Gegensatz zwischen dem welschen und deml flandrischen Wesen. Der Bewohner Flanderns besitzt den Ordnungssinn und den Geschmack des Deutschen. Auf dem Bahnhossplatz beftndet sich ein großes Blumenrodell nill Rosen und Geranien Ein Gärtner ist dabei beschäftigt, Unkraut anszujäten. Die Straßen sind sauber. Vor den Fenstern der Häuser sind Blumen über Blumen angebracht. Ein kleiner, aber hübsch gepflegter Park ladet zu erquickenden Spaziergängen ein. Die Häuser sind zuweilen lleinen Schmuckkästchen vergleichbar. Altertümliche Türme, bis hoch oben hinaus mit Efeu umrankt, geben dem Stadtbilde etwas Malerisches. Die Bewohner, deren Sprache man gut versteht, sind zutraulich und gesprächig, ohne die Verstocktheit der Franzosen und Wallonen. In einem Keinen Orte habe ich Gelegenhell, mll einem Wirte in ein längeres Gespräch zu kommen. Der Mann ist in fast aller Herren Länder gewesen. Er war Pferdehändler und kennt ganz Europa, lieber den Krieg und seine Ursachen hat er llare Ansichten, und er erzölstt mir ganz offen, daß England die Hauptschuld habe, daß Belgien sich selbst durch seine Weigerung geg'en Deutschland zugrunde geriästet habe. Aber das deutsche Wesen ist ihm doch fremd. Auf meine Frage, ob denn die Flandern sich unter deutscher Herrschaft nicht wohler fühlen müßten als unter der belgischen, meint er, tafr man dann wohl seine Freihieiten einbüßen Müßte. Die straffe Disziplin, die den Deutschen nun einmal im Blute steckt, ist diesen Leuten zuwider: sie erttagen lieber die rassenerdrückende kFremdherrschaft, well ihnen das bequemer ist. Was wird die Zukunft diesem^ Volke bringen? Derweilen geht der dritte Kriegssommer über die Laiche und zeigt llar und deutlich, daß. man den Deutschen nicht ungestraft veranlaßt, das Schtvett nus der Scheche zu ziehen. Hier, hinter der Froill, haben nur das Schrvert mit dem Pflug vertauscht. Die Cinwohnor sehen staunend zu, wie wir das Land bestellen, wie wir weite Mächen urbar machen und sie mit neuem Leben erfüllen. Von fern her brüllen die Kanonen. Die Engländer versuchen dortz unsere Mauer zu durchbreche::, eine vergebliche Arbeit, die uns nicht im geringsten an unserer friedlichen Landarbeit hindert. Der Wanderer aber, der durch diesen reich gesegneten Landstrich pilgert, fragt: „Wie lange noch tvird es dauern, bis das alles ein Ende hat? Wani: endlich werden die Völker auf gegnerischer Seite eiusehen, daß das Deutschtunt unbesiegbar ist? Wann wird die So::ue des Friedens wieder scheinen? . . — Budereisen nach der Türkei. Die Bundesbrüderschaft mll der Türkei rückt uns auch die reichen Naturschätze dieses Landes rräher: die Pflege der türkischen Sprache hat bei uns einen außerordentlichen Aufschwung genommen, und wenn erst die wirtschaftlichen Beziehungen eng genug geknittft sind, dann wird man vielleicht auch daran denken, zu dem gastfreundlichen Türkenvolke Badereisen zu unternchmen. Daß sich in der Türkcü Heilquellen allerersten Ranges vorfinden, daraus macht Dr. A. Friedmann in einem Aufsatz der Naturwissenschastllchen Wochenschrift aufmerksam, in dem er die berühmten Thermalbäder Palästinas aus Grund seiner eingehenden chemischen und physikalischen Unt-ersuchungen dieser Quellen behandelt. Die Hellquellen Palästinas, die sich sell uralter Zeit eines hohen Rufes erfreuen, liegen größtenteils in dem vulkanischen Jordan-Gebiet, und das JntereM an ihnen wird noch durch ihre ungewöhuliche Lage — etwa 200 Meter unter dem Meeresspiegel — und durch die Höhe der Temperatur gesteigett. Plinrus weiß^ bereits von dem Salzgehalt der Quellen von Tiber:as zn erzählen, und die arabischen Schriftsteller staunen über diese Natt:rwunder, die im Wftller so heiß bleiben wie im Sommjer. _ So berichtet der Araber Edrisis, die Quellen von Tiberias seien sv heiß, daß^man Eier darin kochen könne, und bietet damit die erste genauere Tempera tu rangabe Auch im spätere:: Mittelalter dringen immer wieder staunende Berichte über diese Thermen ins Abendland; genauer beschäftigt hat sich mit den Quellen von Tiberias der Arzt Ludwig August jFrankel, der diese Bäder mit denen von Erapina in Kroatien vergleicht und von dem Erfolg überrascht ist. den Gichtkranke und Rheumatiker beim Gebrauch dieser Waffer haben. Spcttlicher sind die Nachrichten über die Bäder von Gadarra und El HaMMi, die neben jenen von Tiberias die loichtigsten Heilquellen in Palästina sind. Das Lob dieser Quellen roar in der Antike noch größer als das von Tiberias, und ihre wundervolle Lage wird noch heute jedem Besucher dieser wildromanttschen Gegend unvergeUich sein. „Selbst die Verwüstung und Verlassenheit, die sich hier im Jarmuk- tal ganz besonders breit machen, haben diesen herrlichen Flecken Erde seiner Schönheit nicht berauben köirnen. Die trauernden Ueberreste eines großangelegten Theaters, sowie einige geknickte Säulen zerstörter Hallen lassen erkennen, daß Gadarra zn den ersten Badeplätzen zählte." Eine einwandfreie wissmschaftliche Un- tersuchung dieser berühmten Thermen, die für die wirtschaftlich« Erschließung des Landes von hoher Bedeillung sein könnten, :oar vor den Atteiten Fried-Manns noch nicht durchgeführt. Zu den Quellen von Tiberias, Mt; aM westlichen ttfer des Tiberias-Sees, eine halbe Stiurde von der berühtmtten zu Ehren des Diberius gegründeten Stadt liegen, sttömeu noch heute von allen Teilen Palästinas Badegäste zusammen, um hier ihre Geftindhell wieder zu erlangen. Man hat die Quellen des öfteren mit denen von Wiesbaden nnd Aachen verglichen: sie werden vorzugstveise gegen schmerzhafte Geschwillste, RheuMatis:nus urrd Gicht geraucht. Ueber die Temperatrrr und die Zusannnensetzung des Waffersj sind früher nur rmgenaue Angaben gemacht worden. Es' ergab sich, daß die Temperatur des noch heute im Gebrauch stehende:: „Altenbades" 58,7 Grad Celsius, die des „Neuen Bades" 61,5 Grad Celsius und eurer unbenutzten offerren Quelle 61,9 Grad Celsius bettägt. In seiner Zusammensetzung entspricht das Thermalivasser einer Lösung, die irrt Liter 32,298 Gramm Salz enthält, unter welchem' Chlor und Natrium neben Sulfat und Hydrocarbonationen vorherrschen. Besonders bederrtsam ist der hohe Salzgehalt urrd die Radioaktivität der Quellen. Die Thermen von El Hammi, die den zur Zell der Römer viel besuchten Quellen von Gadarra entsprechen, entspringen am- rechten User des Jarmukflusses und sind von Haifa aus in 31/2 Stunden mit der Eisenbahn zu erreichen. Besonders die Eingeborenen kommen ans allen Teilen des Landes^ zur Kur nach El Hammi, :md vor allem sucht die des Kindersegens entbehreride Frau hier Hilfe. Die Temperatur des Wassers ist in verschiedenen Quellen verschieden, von 48,75 bis 25 Grad Celsius. Auch hier ist der Salzgehalt ein sehr hoher. Jedenfalls rechtfertigen diese türkischen Bäder ihren hohen Ruf, den sie seit uralter Zeit besitzen, vollauf bei den wissenschaftlichen Analysen, die vom Standpunkt des Chemikers und Balneologen an ge stellt wurden. — Englische Sommerzeit-Komödie. Auch die Sommerfell hat in Großbritanien mancherlei Mißstände aufzu- weften, die von neuem einersttts, den nich: gerade sehr patt^otischen Egoismus de:- englischen Bürger, andererseits die Schwächlichkeit der Behörden dartun. Wie in den andern Ländern, in denen die Sommerzell nach deutschem Beispiel -Eingang fand, wurde die Verschiebung um eine Stunde auch in England zn dem Zwecke veranlaßt, hierdurch die Ausgaben sür Elektrizität und Gas zu vermindern. Tatsächlick)i wird auch, in England jetzt erheblich weniger Elekttizität verbrauck:t, wer aber darum glaubt, daß aus diese Weise an den Beleuchtungskosten gespart würde, kennt den Krämergeist in Großbritannien schlecht. Wie die Londoner Zeitungen berichten, erllärer: die Elekttizitätsgesellschaften, daß sie durch, die Verminderung des Sttomverbrauches geschädigt wetten nnd darum den Preis sür Elektrizität vorlcllrsig um 10% erhöhen. Tie englische Regierung aber ist den Elektrizitätsgesellschasten^gegenüber machtlos genug, um nicht verhindern zu können, daß aus diese Weise die Sominerzeit in England eine vegelvechte .Komödie zu werden beginnt: denn was aus der einen Seite gespart wird, tvird aus der andern durch egoistische Preiserhöhung reichlichst wieder verausgabt. — Haslach (Baden), 23. Juni. (WTB.) Stadtpfarrer Dr. Hansjakob, Ehvenbürger der Stadt Haslach, ist l-eute früh 4 Uhr im Vllter von 79 Jahren nach längerem Leiden gestorben. Heinrich Hansjakob, am 19. August 1837 in Haslach a. d. Kinzig als Sohn des Stadtwirtes, eines Bäckers geboren, studierte Theologie und Philosophie und tvurde 1863 in Freiburg zun: Priester geweiht. Er tvar zunächst lln Schulfach tättg, trat aber tvalftend des Kulttrrkaurpses aus dem Staatsdienste auS und kam 1869 als Pfarrer nach Haynau am Bodensce. Bon 1872 bis 1881 gehörte er dem badischen Landtage an. 1884 kam er als Stadtpfarrer nach Fveiburg. Als Dollsschriftsteller war Heinrich Hansjakob well außerhalb seines Heinratlandes bekannt. Unter der großen Zahl seiner polllischcn, religiösen, hrstorftchen und belletristischen Schrrftei: sll:d am gelesensten seine Erzählungssammlungen: Wilde Kirscksen 1888, Schneeballen 1892, Bauernbl:ll 1896, Waldleute 1897 und Erzbauern 1898. — Frankfurt a. M., 23. Iimi. Das Opernhaus nahm die neue am Bwskcrner Stadttheater zur Urauffülxrung gelangte Oper „Tie Insel Aebel ö" von I. G. dRraczek, Text von Frau Professor Aurelic Niki sch, zur Ausführung an. schatten reicher, mächtig mrshebreileter Baum, der am liebsten in der MH? des- Vieres die hriften PÄÄMnde, die chnt zum Schutze mm mite Vbomiy rr.ös dienen, mit seinen WurzÄn umklammert, ^eme Fri-ckte, braune und flache Schoten, die Horn- oder sichel- sormka gekrümmt sind, nrtt glänzend dunklen bohnenartigen Samen und süßem, nahrhaftem Fleisch» dem sogenannten Iiöhannisbrvt, tverden von Men,chen und Tieren gegessen und bilden einen namhaften Handelsartikel. Man preßt aus den Sch«ten anch eine Art andere Früchte angemacht werden, und benutzt '^te Rückstände als Schwernefutter. Tie Schoten, die bei uns heute 'noch ru der Kinderwelt als Leckerbissen betrachtet werden, hießen im Gnechffchen kerana l kleine Hörnchen. In der Parabel im 15. Kapitel des Lnkas-Evangelinms begehrt der verlorene Srchn, -der zum Hüter einer Schweineherde herab gesunken ist, seinen Hunger mit den Hörnchen > apo tan keration steht im griechischen U S£ ; Jr tI>er - fa9t [cincr Bibelüberselfting an dieser Stelle >> ^ lkillen, die die Schweine fressen, aber niemand gab ste chm. Der Name Keratia nmrde auch auf die Bohnen der ^ostanmsln otsckote übenragen, die seit jeher im Orient eine (tze= Nnchtseinheit dar stellten und heute noch das kleinste Gewicht be- -eichn m, und daher stammt das Wort Karat, das als Gemichts- amcheit iur Diamanten, aber auch für andere Edelsteine, besonders »ber als Gradbezcichnung für die Feinb?tt des Goldes gebraucht wird. Bon den Byzantinern, die die K^atia beim Wägen von Gold. Edelstein und Perlen benützten, übernahmen die Italiener das Gewicht als earato rurd unsere altdeutschen Vorfahren als garät mit Betormng der ersten Silbe. Unsere neuhochdeutsche Schreibung Karat mit der Betonung der letzten Silbe geht auf die französische Form! carat zurück, der das italienische carato zugrunde liegt. Tas-'ivvdersprichk freilich der üblichen Annahme, daß das Wort Karat ^ die europäischen Sprachen aus dem Arabischen gelangt fest Natürlich liegt der arabischen Bezeichnung kirnt ebenfalls das oben erwähnte griechische Wort zugrunde: es ist aber vom knltur- aetcknchtlichen Standpunkte aus von Belang, daß die T-mtschen Italiener und Franzosen die Karatlvägung nickt von den Arabern sofern von den Byzantinern übernommen haben. Wertvoller Zuschuß für unsere Bolksernährrrn und Obstpreise. Ein wertvoller Zuschuß für unsere Bolksernähruwg- tw 8er teilweisen Einfrchr des Obstes zu erwarten, das ans den von uns. besetzten Gebieten Ruütants gewonnen wird. Nach einer amtlichen Meldung siebt für die dem Oberbefehlshaber Ost unterstellten Gebiete Nirßlands eine reiche Obsternte zu erwarten. In dem Ber- waltirngsgebiete sind alle Maßnahmen getroffen worden, dies« Obsternte ganz- zu verwerten. Ein Teil des Obstes wird wahrscheinlich im Verwastomgsgebiete selbst verwendet werden, während ein großer Teil Obst aller Sorten ins Heimat- gcbiet abgeführt und dort, verwertet werden soll. Es wird dadurch ein wertvoller Zuschuß für unsere Volksernährung geliefert. Das Obst soll in Waggons geladen an die Hauptmarkiplätze Deutschlands' ge ührt werden. Die Nittbarmacchmg des aus Rußland kommenden Obstes für unsere Volksen:ährung wird man mit Genugtuung begrüßen Äürsen. Hoffentlich gelingt es, die Preise für dieses aus dem Auslande bezsgone Obst auf einer erschwinglichen Höhe zu halten, so daß es wirklich für die Volksernährung in Betracht kommt. Leider haben trotz der bisherigen reichlichen Obsternte die Preise für das in Berlin aus den Markt kommende Obst eine außerordentliche Höbe erreicht. Zwar mußten die bisherigen für Obst festgesetzten Richtpreise infolge der Nachtfröste 'in den letzten Wochen,^ der anhaltenden Dürre, Schädlinge und Krankheiten des Obstes erhöht werden und sind z. B. für Erdbeereis pro WÖ Pfund auf 35 Mark, für Jolwnnisbeeren aarf 20, für drervientelreife Stachelbeeren auf 20, für Gartenhimbeeren auf 3? imd für gvoßfrüchtige Sauerkirschen auf 28 Mark festgesetzt worden. Wenn man mit diesen für den Großhandel festgesetzten Mehrpreisen die Kleinhandelspreise der letzten Tage z. B. fair Kirschen und Erdbeeren, für die 60 bis 90 Pfennige und mehr für baß Pfund gefordert wurden, vergleicht, so müssen diese als außerordentlich hoch bezeichnet werden. Berücksichtigt man ferner, daß unter den übertriebenen Prersforderungen in Berlin das ttcmze Reich leidet, da für viele Gegenden die Berliner Preise als Richtschnur gelten, so zeigt es sich als unumgänglich nötig, hier preisregulierend einzugreifen. Der kn einem Berliner Blatt kürzlich gemachte Vorschlag, es mit den Markthallenhündlern. die übertriebene Preise fordern, genau so kvie mit den Großschlächtern' zu machen, d. h. sie aus der Großhalle z-u verweisen, und mit den Obstgenossenschaften eiligst Lieferungsverträge abzuschließen^. stheint uns eine erwägenswerte Maßnahme zu sein, bei der die Städte keine Gefahr laufen und von der eine günstige Einwirkung» .auf die Preise erwartet '.vexden kann. Me Produzenten können ,den Berliner Marll nicht entbehren und werde:: mit einem an- i gemessenen Verdienst zufrieden sein, wenn ihnen die Gefahr droht, ldas Obst zü behalten oder enteignet zu werden, was auf Grund 'der bestehenden Verordnungen durchaus möglich ist. Die Bevölkerung muß auf jeden Fall gegenüber devarttg hohen Preisen vor einer Uebervortellnng geschützt werden in einer Zeft, wo Obst als Ersatzmittel für Fleisch in Frage kommen soll. Hoffentlich gelingt es, für das aus Rußland kommende Obst die Preise in Mäßigen Grenzen zu halten, so daß es wirklich zur Erleichterung und Besserung unseres Nahrungsmfttelmarktes beitragen kann. tinen mrd ähnlichen- Betrieben kann Saccharin als Zucker- beigabe für Kaffee oder Tee verabfolgt werden. ** 8 e hu ng von Kriegsverordnungen durch Tauschhandel. Im Anzeigenteil mancher Zeitungen erscheinen letzt, wo den ketten mäßigen Kauf- und Verkaufsangeboten der Zu- gr:tt des Gesetzgebers droht, vielfach T»uschan«rb:ettmgen. Eine Reihe ,mojer liegt vor, wo Händler alle möglichen Waren gegen Butter z.B. oder Fleisch einzutauschen suchen. Es steht zu er- warten daß, ie schärfer sich die Berord:ruugKschlinge um den Kettenhandel legt, umso weitgehender die llmgehungssorm des Dach chgcbotes versucht loerden wird. Um U in gehn n g s so r men han- bdt es ftch lster zweifellos. Einmal insofern Hvchstpretsbestim- inungen umgangen lverdeu sollen. Während beim Kauf gegen Geld rm Preis sofort die Feststellung möglich ist, ob sich der gebotene und verlonyte Preis innerhalb'der Höchstpreissestfetzungen hält, ist das berm Tausch nicht ohne weiteres möglich, denn hier drückt lu hss einen Gutes gegen' den des anderen nicht in Geld smrdern in der Menge des andere:: Tauschgutes aus. Tie Wertverschiebungen sind also verschleiert, der Wert kann sich ohne Brnvnng bewegen d:e Spekulation kann beliebig starke Formen annehmen, ^wofern liegt auch die Wahrscheinlichkeit des Ber- stoms gegen gesetzliche Bestiinmnngen vor, als es sich meistens um beschlagnahmte Waren handelt, sogenannte Verkehrs freie Ware die möglicherweise bei der Bestandsauffrahme nicht angemeldet w::rde, und Me der Besitzer jetzt im Tausch gegen andere Ware, aus deren Wertsteigerung man spekuliert (Zucker,, vorteilhaft los ^^^^briucht- Soweit ein unerlaubter Verkehr mit bcschlaq- r ^ üre ourch die Tauschgebote vollzieht, sind gesetzliche £. eoe ? vorhanden, z. B. in'den Strafbestimmungen .Beßandsaufnahmev.erordnungen. Im übrigen ist es selbst- ^^oftch, daß d:e bevor!tehenden gesetzlichen Bestimmungen, die ^ ^ Kettenhandel treffen sollen, nicht so lückenhaft ^^^c-^^^chädliche Handel in der veränderten /wrm deo Tausches esm Wesen Wetter treiben kann. ltlag ern de Sendungen werden zurzeit nur gegen emes betonten, von der Polizeibehörde ausgestellten ^r.dhowgrlttchie des Inhabers versehenen Ausweises & e6e J' F^lwch taffen sich die Kurgäste ihre Postsachen vor !^^'h?o^lagernd ichrcken, können sie aber dam: am Bestim .bekommen, weil sie nicht den oben genanntes Ausweis oder kerne Photographie dazu haben. Tie gewöhnlichen £; J?l a f dtC 7 ausgestellten Postausweiskarten, Postlager- e -T' 16 bie m " ]Myt Wkpieve einaettebten ?ls Ausweis für- Postlagersendungen. Sendungen nicht in die Wohnung bestellt. TZrEnd des Krieges sich seine Postsachen nicht „pvltlagernd , sichern mit den: bemerk „W o fy nuna m^rb angegeben" nachsenden zu lassen ' f ® h- n ?nl w n ^J rf -/ att über den P o st s ch e ck v e rke h r, des vermaltmig verfaßt ist und zur Förd^mng ^ ^ ^ahliinasverkehrs ben Beitritt znm Poslscheck- ieill ^ K empbehlt, wird jetzt durch die Briefträger vor» 1 bas Merkblatt nicht erhalten, so wolle er sich r s ben fl ^ effra e am 2. oder 5. Juli eröffnet wird bringt ente Sammlung von 26 Werken des bekannten Malers und tzöraphikers Siegfried Laboschin, Breslau ** D i c Zahl d e r P o st p a kc te, die weder dem Empfänger ausgehändigt nom an die Absender zurückgegeben werden fön neu hat seir i,Niger Zett bedeutend zugenoinmen. Sckuld daran ist' daß sich die iiicht haltbar genug befestigte Aufschrift der Pakete unterwegs ablött uno m den Pckbten keine Angaben enthalten sind, die beim FeAen der Pafttaufschrist Auskunft 'über den Empfänger und den B.stinnnuugsr.r: geben. Es empfiehlt sich, iu die Pastte, beiden- Packstug armvgiichr, obenauf einen FettÄ mit dem Namen, ocm Wastnart und der Wohmnug des Empfängers zu legen. ** Saccharin statt Zucker. An Stelle des' Zuckers raun Süßstoff (Saccharitt) verwendet w-eroen, der in klei- - -in je »er Apothcüe erhältlich ist. Ern Röhrchen und kostet 25 Psg. Eine Tabl(.--k 0 entz- -tun Würfelzucker. In Wirtschaften jeder Art ««Heyaussru, Gaschöfen (Hotels), ferirer in Penfivnen, Kaw- - Tr ; - ^ u 1 e ,,^er »vutaj oc ^ ar '2j armi= ?° nmoP[er ' bec großen Künstlerin, betitelt sich der Lett^vmn^S 4 ^ das Lichtsvieltheater, Bahnhosstraße 34, für die ^ 2 q'7ü 6 ' ^ lUn ^Ewahlt hat. Das groß angelegte Werk effelt i eu Znschnner vom Anfang bis zun: Ei,de durch den Gang ^arstnll^^Nss durch die schauspielerischen Leistungen der j £ n : dl// Zweiter Schlager enthält der Spielvlan eine ^nstspielnovitnt m zwei Teilen, betitelt „Eheniänner in der Klennne . Tie übrigen Programmdarbietungen sind auserlesene 'sthmsi^chch.^E ]owo ^ in dezug auf Darstellung sowie Inhalt . . . Kciue leeren Beete! Eine zeitgemäße Mabnuna erstem landwirtschaftlichen Fachblatt au die Gartenbesitzer -vOJi .^Tb^^r^lttien in ftincm Garten leere Beete «L .^unssftnd in der Hauptsache junge Erbsen. &p rt ^n^,f°Ä' 9l '' !rntEt Wie werden nun die ab geerntetes Beete, drc nach der Räumung umgegraben und gedüngt wc-rdeu müssen, neu bepflanzt? Die Erbseirbeete irtit Salat, Kohlarten ^ffchbch-n'm^ Kohlmbckeete am zweckmäßigste mtt noch mre reiche Ernte geben und deren Früchte Dchrabi Wrrffim Kopfsalat, En- Komrirben können letzt noch ausgecht werden, undl auch zum Anspstauzeu von Gemüsesetzlingen fehlt es in der iräch- ^ Ehr Beete frei werden, nicht an Platz Aattirtich mutz dabei mit Sorgfalt und Sachverständnis verfahren werden. we:m em voller Erfolg erreicht werden soll ^ . .^7 Suchern nF der Bucheckern ern te: Mir den iveniger bemittelten Teil der Bevölkerimg >md für den Mbeiter ist^^n besonderem Wert, daß rechtzettig die in Aussicht kLL^ÄL^brnte^gesichert irm-d. Die Buchen in den m© Hunsrück, Tmurus, Vogelsberg, im Spessart ni ber Rhon hangen voller Früchte, und eine Ormmisatton sch m hohem Maß. Gch'chieht dies nicht, so acht der bN>vrstehende ^^en dem Arbiter verlorm. Bekanntlich ist dZ Bnchol bm schrbelrchtes Speiseöl und wird von vielen- Leuten den teureren auslandst chen O elen vorgezogen. Es-ist geeignet, das Fett zu ersetzen, und wird c-achr rn diesem Jahre ein gesuchtes Nahrungsmit- ^ bald euren günsttgen Markt erobern, ras-md Ä! $ X J X ^ ^ ) ur dm armen Mann unerreichbar sein Dü im c erscheinen. Ein Berkaiis der ^^eri^bstmer sollte daher verboten oder ivmrgstens durch ^ÄÄ.bnde Bedingungen gefesselt werdm. Wenn dtt Ernte nicht emhettlich geregelt wird, geht ein großer Teil der kostbarm Fwicht wich Mr Unrechten Zeit eingesamnielt und mffachgemäß behandelt. Die Frucht wird in llemen Portionen zur Oetmühle getragen und wich dmi Miller zur Lchp Es ioich sich paher mch- sthlen, dap! der Waldbesitzer lettre Ernte selbst in die Hand nimmt Notigemalls nmst er hierzu gezwungm wechm! Bei der gut orgaui frechen Ernte werden nicht mir die geringsten Kosten, sondern auch dre größte Ausnutzung der vorhandenen Frucht, die rickttge ^ Ze ttpnu ktes und das ochuungsmäßiqe Emsamureln der Frucht, dre ^rrnwwn Schäden im Wald und die geordnete, mM- gesMMnette Mlieserung an die Oelmühle gewährleistet Ist L^^l^^.dmi Berbrauchier zugeführtwird Ware Wetter Lache einer vernünftigen Organrsatiou. Kreis Büdingen. X Selters.D4. Juni. Den Heldentod fürs Vaterland starb Mls^ufferer Gememde der Musketier Wichelm Winterling am Kreis Lauterbach. EoangeLijche Gemeinüe. Sonntag, den 2 o. I u i, 1. n a ch T r i n i t a t i s. G o t l e s d i e n st. In der Stadtlirche Vorm. 8 Uhr: Pfarrer Schwabe. Zugleich Christeiilehre für die Neukonsirmierten aus der Markusgemcinde. Vorni. 9'/. Uhr: Pfarrer Mahr. Vorm. 11 Uhr: Kinderkwcke stir die Matthänsgemeinde. Pfarrer Mahr. — Zn der Iohannerkirche. Vorm. 8 Uhr: Psarrassistenl Hofimaun. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Johnunesgeiueinde. Vorm. 9^ Uhr: Pfarrer B e ch kölsch ei me r. Vorn,. II Uhr: Kiudcrkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer B e ch t o l s he i m e r. — Vliltwoch, den 28. JUnt. abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Pfarrer B e ch t o l S h e i m e r. - Im Uonchmandensaal ^Liebigftratze öb). S o n n t a g. d e u 2 5. Juni, nach»,. 2 Uhr: TailbstuniineugotteSdieiist. Pfarrer Bechtols- h e i in e r. Kirchberg: Sonntag, den 25. Juni, vorm. 10 Uhr. 11 Uhr: Chrittenlebre für die männliche Jugend. — Lollar: Sonntag, den 25. Juni, nachirr. I 1 /, Uhr. Mittwoch, den 28. Juni, abds. 9st, Uhr: Kriegsbetstunde. Dekan Guß in a n n. Uathollsche Gemeinde- Gottesdienst. Samstag, den 24. Juni: Nachin. 5 Uhr und abds. 8 Uhr: Geleqenheir zur heil. Beichte, Sonntag, den 25. Juni, 2. Sonntag u a ch P f i n g st e n. Vorm. Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beichte; ein polnischer Priester wird Beichte hören. 7 Uhr: Hl. Messe. 8 Uhr: Austeilung der bl. Kommunion. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Nachm. 2 Uhr: Clristenlehre; barauf sakramentalische Andacht. 6 Uhr: Andacht zum hl. Aloysius. Dienstag, Donnerstag. Freitag und Saiustag abends H 1 /, Uhr ist Kriegsbittandacht. Donnerstag: und Freitag nachinittags 5 und abends 8 Uhr ist Gelegenheit zur hl. Beichte. Diaspora-Gottesdienst am 2 5. Juiii: In GrÄrr- bcrg 9 1 /, Uhr. In Hrrngcn 9*/ r Uhr. In Lrch 8 Uhr. Lpielplan des Srazh. Lurhanscheatsrs 8ad-Nauheim. Sonntag,, den .5. Ju,u: „Der dmttle Punkt." Vionlag, den 2ö. Juni: „Wie einst im Mai:" Dienstag, derr 27. Ju.n (Kmägl. Kurtheater Bad En,s): Operetten - Gastspiel voir Mitgliedern des frankfurter Overu- und Schauspielhauses: „Die Schöne vom Strande." Mrttivoch, den. 28. J,nii: „Die Liebesinsel." Gastspiel von Mitgliedern des Neuen Theaters Frankfurt a. M. Freitag, den 30.' Juni: „Die beiden Leonoren.- Samstag, den 1. Jii'li (.Köiiigl. Knrtheater Bad kins): .^Jugendfreunde." ' Sonntag, den 2. Juli: „Die selige Exz-elleuz." Spie!p!an der vereinigte» §rMftutter StLüM^arer. Gpernljaus. Dienstag, den 27. Juni, abends 7}4 Uhr: „Marcha." Mtttivoch. den 28 Juiii, abends 1% Uhr: Znm Besten der Großen -rheater--PenIions-Anstalt der Vereinigteil Stadttheater: Gastspiel der Frau Hedwig Schacko: „Das Glöckchen des Ereunten." Donnerstag, den 29. Juni, abends l'A Uhr: „Die ideale Gattin." Freitag, den 30. Juni, abends T^/^Uhr: „Die Entführung cn,s^ dem Serml." Samstag, den 1. Juli, abends 77, Uhr: „Tannhäuserck Smnitag, den 2. Juli, abends 77, Uhr , Letzte Vorstellm,g vor deittFerwn): „Undine." — Opernferien vom 3. Juli bis emschl. 5. s>Uigust d. I. Markte. :ßen, 24. Juni. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarckt kosttts: Butter das Pfund 1,90—0,00 Mk.- Hühner- eiep das Stück 20 Pfennig (Höchstpr.): Käse 10 Pfennig, Käse- matte 3 Piennig das Stück; Welsche 0.00—0,00 Mk.- Ochsenfleisch das Pfund 2,00-0,00 Mk., Kuhfleisch 2,00-0,00 Mk. das Pfund. VUndslÄsch das Pfund 2.00-0.00 Mk., Schweinefleisch das Pstmd 1.80-0,00 Mk.. 51albfleisch das Pfund 2,30-0,00 Mk, Hammelfleisch das Pfund 1,80-0,00 Mk.; Kartoffeln der Zentner 6,09 Mk.; Zwiebeln das Pfund 00-09 Pfg.: Milch das Liter 30 Pfg.; Nüsse 100 Stück 00—09 Pfg.; Spinat 20—35 Pfg. das Pfund, Kopfsalat 6-10 Pfg., Gelbe Rüben 15—20 Pfg. das Päckchen Lauch 5 bis 10 Pfemiig daS Stt'ick, Sellerie 10-30 Pfennig'. Spargel 60-80 Pfg. das Pfund. Römisch Kohl 15—16 Pfg. das Pfund, Erbserr 35—40 Pfg. das Pfiind, Kirschen 50-60 Pfg. das Pstmck. — Marktzeit von 7 bis 1 Lhr. M @r c 6 c njf a tn , 23. Qimt. Sw lö c „ errtt e ftrt in bi^er Woche tot Lo^lsbkrg Tijrcn Mntana genommen. Atan kann mmn das Setter nmttc gimthg bleibt, sehr »ufrieden sein. Die Sckmiern aad Heuboden, werden seit TNiehreren Jahren zunr ersten Mal wieder «bersullt, beim gerade die Bergwiesen, die bei normaler Ernte mir einen mittleren Ertrag lietern, aber bekanntlich daS beste slwtttr abgeben. haben m diesmt Jahre durch die feuchte Witterung emm gm« »Egltchm aus^iweisen. Die .henlieserungm^M dre Mlitarverwaltuug Smn wieder in vollem Maße beginnen ir. Schl, 8' -ttl. Juni. Landski,rmmann Friedrich m „ n t ru m Ser fett einem Gefecht mn 30. Aiiqust varigen Jahre« vermut rmn-be ift narf) mmmeftr eingegm.gei,er Nachricht Mi diesen, Tha ,urs Vaterland gesalleu. — Das Schliherlaud >°ich ist au innigen Wieseuqrimde», hat diesmal eine a^erorbnX tirft gute ©ciierirte nu,zu>veisen, wie es seit Jahren nicht der Fall war. Auch die. Wleleu in den Waldtäleru, welche -ur fte,gerann kamen, geigen einen sehr guten Grasbestand. Dank de», verfir?" Wetter nt m emsiger Arbeit bereits über die s«>te he. Öeucerte m vorP,glichen, Zustand geborgen worden. ö»crid>ts5oaI. Q Marburg. 24. Juni. Jftir April d. Jz. war eine als ü. ankemchwester verkleide,e Frauensperson in Göibe, Allendorf M d illieüerNem bei hlngehongen von Kriegsteilnehmern echgekehrt. um Meteorologische Lesdachtungen der Station Gieße, Jlmi 1916 s. a s r G — £ — d J- ^ Werter 23. 28. 3*41 __ 25,7 9.3 38 2 Somcknschein io*jj 20,6 [11,0 6i — — 0 KlarerHiminel 15,6 12,4 94 10 Rezen um 64. uia 40. -j- Nledrigsts ^ r 22. , 23. „ 1916: + 9,0*0. Nlederschlug 1,0 mm. Müller^sche vaömttstalt. Wasserwärme der Lahn am 24. Juni 15° R. Für MherrMatiker «kKd Nenr^lstieterde^de. In einem Tage von seinen emsetzlichen Sckmerzen beft-eit. Herr Jvset Willielm, München schreibt: „Seit 2 Akonaten litt ick derart an Ischias» daß ich nicht gehen und nict: stehen und das Bett nicht verlassen kon,tte. Ich hätte aufschreren mögen vor Schmers', Zein Mensch glaubt, ivas ich gelirreir habe. Nichts half mir. brachte mir meine Frau ans der Apotl»ekd Togal mit. Die Wirkima war geradezu wunderbar. Nachdem ich nirr wenige Tabletten genommen hatte, war ich vollkoinmen tviederhergestellt. Ich gebe da» her jedem Leidenden den Rat. sich sofort ans der nächsten Apotheke das überaus blttige und unfehlbar tvirkende „Togal" zu besorgen Riemmrd wird diese Ausgabe bedaueim". Aehnlich berichten viele andere, welche Togalxiegen Rheumatismus' Herenschun. Schmerlen in den Gliedern nnd Geletcken. sovtie bei Influenza und Kopfschmerzen gebrauchten. Es gibt nichts Besseres. Alle Avockeken führen Togal-Tablettten. Best.: Acid. aceV salic. Chinin. Mg. Li. 4196s Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Es könmm^ftir dtt stlnte^siz-chr-B o r schillert WellSurg, Bie- brtth. Wotzlaiu, BartofflM lutbj'Mn (zurzeit Jena) z u m H e r b st 19 16, und für dre llntervssiziec-Vo r schulen Aunab-urg, Sigmar ingen, Greffenberg r.^Pommern, Fpankenstein i. Schlesien (zurzeit Jena.) zum Frntzjahr 1917 FrsffvtlKge angenommeu werden. > . Wer in eine llnttrofttZier^V'ar schatte anfgenonnnen zu lnerden wünscht, kann berm BezEDnnnantw — Zimmer 22 — die Aui- nahmebMngmrgeu aufvrdern. Jamge-Lerttt, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, b'eiben außer Betracht. . iro 1 (SHrfKit, den 22. Jwn 1916. Gr-oM,. Rauma wn, -jO erfttautnant und BWrVVkosMrandeap. Jur Vermeidung ssn Verwechselungen »«kl TfbbfrteUung von Bermtetungs» Mrzeioen ot*r dgl. wirb dringend um Angede derSnretgem,ummer gebet. Verlag des Gieb.Anzeigers -4304 Lokmsnnslr. 8 fof. z. verm. ev. z. verk. Auzuf. vorm. 11—12. Wohnung zu vermieten. 14440 Lange, Neustadt 47. Mcestraße 11 ^ Wohnung zu verm. 170 deäheres daselbst 1. Stock. Die Parterre Wohnung ^ Moitkestr. 25 ist anderweitig zu verm. Näh. *7. Piesser, Kaiser-AU*« 23. Herrs^tliche 4,537 8-Zm.ÄchiW mit allem Zubehör zum 1. Oktober 4916 in meinem Hause Ecke ^«hannsssLr.— PloskslraSs zu vermieten. .In!. W5ach.P!ockslraß? 131. 7 Zimmer 5-3KnmerwohnmiH parterre und 1. Stock nebst reichlichem Zubehör, per 1. 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Fundbüro, o.Löberstr 6 I., Gartenh. anderf.Anz.ers. Berffeigernng. Montag, 26. Juni 1916« vormittags 11 Uhr, versteigere ich in der Be- hansung Grlensaffr 4 dahier 21 Kifton HEeEen zlvnngs- ivei^e gegen sofort che Dar- zaWiMg. HÄ0 Gietüon, 23. Jvni Htt«. Müller, Gerichtsvollzieher, Seltcrswcg 71. \U Lote«., Geburtstagsspende für düs Rote Kreuz Jeder Eichener spende an seinem Geburtstag eine Gabe für das Rote Kreuz. 3» d-u-rnd-- fämm, an d-n (Betartstag in D-n«,-nd- grätzi«, 3-» m-ge wenn d-, Sie, .r„.aq... d-- ihm zum Dank g. g-k. q. Erinnerungsblatt, von Maler Bohle entworfen und ausgesührt, ln seinem Heim als Urkunde aufbewahren, datz auch Gießens treues Bürgertum einig und geschlossen mitgeholfen hat: Durchzuhalten bis zum Sieg! Darum: Kommt und gebt, jeder nach feinem Können und Vermögen, als Dankopfer am Wiegenfest und zum Zeichen ^ treuen Einstehens für unsere Söhne und Helden draußen. Die Geburtstagsspende (Abt. des Roten Kreuzes, Me Klinik). Andch i^s b u T ~ ® ten entgegengenommen, woselbst auch, nachdem der Spender seinen Namen eigenhändig m das Goldene Buch erngezerchnet hat, die Aushändigung des künstlerischen Dankerinnerungsblattes mit der zugehörigen Urkunde erfolgt. M©WÄ€II Ausstattungs-GescMtt und Wäsche-F abrik Meiner Landschaft zur Kenntnis, dass sämtliche Artikel bis 1 . August dins ßezugschoin abgegeben wenden 4607a Heugras - Versteigerung der Fürstlich SoLmfischen Reuter Sich. Das Heugras van den fürstlichen Wiesen wird ver- stmgert: Montag, den 26. Juni 1916, vormittags vräzis r Uhr, von den Wiesen in der Gemarkung Lich oberhalb der Stadt, zusammen zirka 50 Morgen. Zusammenknnst auf der fürstlichen Wiese gegenüber der Peinmühte. Es wird ausdrücklich bemerkt, datz die große Wörtswiefe nrcht mehr versteigert wird. 45931) Dienstag, den 27^Juni 1916, vormittags prärrs 9 Ubr, von den furitlrchen Wiesen in der Gemarkung Mühl '^^b^chsen 11 Morgen. Zusammenkunft bei Bekanntmachung Na chstehende Bekanntmachung des Grvßh. Ministe- ^nrms des Innern bringe ich zur öffentlichen Kenntnis Gr e-tzM, den 23. Juni 1916. Der Oberbürgermeister: Keller. Bekanntmachung. über den Verkehr mit Obst. Dom 22. Juni 1916. Ans Grund des Höchstpreisgesetzes vom 4. August 1914 in der Fassung vom 17. Dezember 1914 (R.-G.-Bl. S. 339, 513) und der Bundesratsverordnung vom 25. September 4915 über die Errichtung von Preisprüfungs- steklen und die Bersorgungsregelang in der Fasfftng vom 4. November 1915 (R.-Bl. 'S. 607, 728) wird bestimmt: § 1 . Beim Verkauf nachstehend verzeichneter Obstarten durch den (Zeuger dürfen höchstens folgende Preise (Erzeugerpreise) beansprucht, genommen mtb bezahle werden: für Erdb^ren für das Pfund „ Marmeladeerdbeeoen (Muserdbeeren, ohne Stiel gepflückt) für das Pfurch Süßkirschen für das Pfmrd Sauerkirschen für das Pfund Johannisbeeren für das Pfund reise Stachelbeeren für das Pfund Himbeeren für das Pfund Heidelbeeren für das Pfund in der ersten Erntewoche in jeder darauf folgenden Erntewvche um je 2 Pfg. für das Pfund weniger, jedoch nicht unter 12 Pfg. Beim Weiterverkauf an den Verbraucher durch vci tiatibd dürfen höchstens folgende Preise (Verbnrucher preise) beansprucht und bezahlt werden: für Erdbeeren für das Pfund „ Marmeladeerdbeeren (Mnserdbesren ohne Stil gepflückt) für das Pfund „ Süßkirschen für das Pfund „ Sauerkirschen für das Pfund „ Johannisbeeren für das Pfund „ reife ^Stachelbeeren für das Pfund „ Himbeeren für das Pfund in der ersten Erntewoche in jeder darauf folgenden Erntewoche um ie 2 Pfg. für das Pfund weniger, jedoch nicht urrrter 20 Pfg. Verkauft der Erzeuger unmittelbar an den Verbraucher frei deffen Haus oder auf dem Markt, so darf er die Verbraucherpreise beanspruchen. Der Beginn der Heidel- beerernte wird von der Ortspolizeibehorde bestimmt 8 2 . Der Versand und die Verbringung von Obst nach außerhesffschen Orten bedarf der Genehmigung des Kreise amts, in Städten mit mehr als 20 000 Einwohner des Oberbürgermeisters. Die Genehmigung kann auch mit dem Vorbehalt jederzertigen Widerrufs für täglich und wöchentlich wiederkehrende Sendungen brs zn einer be stimrnten Höchstmenge jeweils auf die Dauer eines Kalendermonats gegeben werden. Für die genehmigtem Seiümngen werden Bersandscherne ausgestellt. § 3. Arese Bekanntmachung tritt sofort in Kraft. Darmst