Tir. M Liatt \ 06 . Jahrgang Crfdjcim täglich mit Atcsnahme des Sonntags. Die „Sirtzcner ^amiliendiältcr" werden dem »Anzeiger" viermal »vöchentlich beiqelegt, das „Areirdlatt fwr den Kreis G'.etzen" zweunal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit- frogen" erscheineil monatlich zweimal. General-Anzeiger für Gderhejsen §am5tag. tt. Zuni X9X6 Rotationsdruck und Derlaq der vrühl'fcheo Universttäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schristleitung.GefchästSftelleu.Druckerei. Schul» straße7.Gcschäitsstelleu.Derlag:^^51, Schrift« leitung: E-^112. Adresse für Drahtnachrichten.' Anzeiger Gienen. Der „sichere" Lieg des Vierverbandes. Lhurchil! gegen Churchill und andere. Das alte Lied van der groben, letzten, elttscheideltden Offensive des Vierverbandes ist wieder einmal von Herrn WinstM Cl/archul ange stimmt worden, Nur fft es jetzt das Jahr l917, für das er den Zusammenbruch der eisernen deutschctt Front erhofft, lvahrmo man uns noch vor einem halben Jahre erzählte, das; meses Er- cigins schon 1916 cintreten würde. Im ersten Kriegsivrnter war der Blätterwald der Entente sogar voll von Prophezeiungen ans die herrliche Frühjahrs- oder Sommeroffensive von 1915 gewesen. Tie Herren haben also warten gelernt. Auch ihre Mittel znm imfehlbaren Sieg haben sich mit der Zeit geändert. Früher hoffte man entweder auf das schon vorh-andenc rusfischc oder auf da-, nelt An schaffende englische Mllwn-enhoer. .Heute träumt .Herr Churchill von ein paar Tugend schwarzen oder braunen Dwtftonen, die im Jahre 1917 ans Indien oder SCfrifa Io in men luto den oicg verbürgen sollen. Wir sehen dem Ersclteinen dieser Vertreter der englischen Zivilisation um so ruhiger entgegen, als lcir den Wert der Wahrsagungen Churchills und seiner Geistesverwandten, auf Grund einer längeren Erfahrung richtig zu schätzen wissen. Tie m ersten unserer Leser werden es aus begreiflichen Gründen nicht für der Muhe wert gehalten haben, sich näher mit den englischen Voraus, a gen zu beschäftigen. Deshalb seien hier einige Proben davon angeführt. Churchill am 15. 11. 1915 im Unterhaus. („Times" vom 16. 11.) Wenn der Feldzug von 1915 wesentlich durch den Mangel an Munition beherrscht wordeitc ist, so sollte der Feldzug von 1916 gewannen werden, da in Deutschland Mangel an Männern ciutriü. Churchill am 23. 5. 1916 int Unterhaus. („Times" vom 24. 5.) Es ist unvernünftig, zu erwarten, daß der Krieg jetzt eine entscheidend günstige Wendmtg nimmt. Die kämpfenden Heere sind dazu zu gl eich mäßig. Nur auf dem künftigen Gebrauch und der weiteren EntwickcUmg unserer Reserven ruht die Hofftutng auf den Endsieg._ Churchill am 15. 11. 1915»im Unterhaus. („Times" vom 16. 11.) Die stark befestigte .Herrschaft Englands zur See und die rasche und enorme Vernichtung deutscher Männer sind Faktoren, auf die sich Enoland mit Vertrauen verlassen kann. England ist die Neservemacht unter den Verbündeten, und die Zeit ist gekommen, diese Reserven mit aller Macht in die Wa-g- schale zu werfen. Churchill im Unterhaus am 23. 5. 1916. („Times" vont 24. 5.) (Empfiehlt die Rekrutierung von Negern.) Warum sollen wir nicht setzt mit ihr beginnen für den Feldzug vou 1917? Welche Rolle wird Indien im Jahre 1917 spielen, falls der Krieg bis dahin dauern sollte? Was kann uns, wenn wir jetzt mit der entsprechenden Vorbereitung beginnen, daran hindern, im Jahre 1917 zehn bis ztvvlf indische Divisionen in die Wagschale zu werfen. Ich empfehle der Regierurig, die Pläne für die indische Armee von 1917 zu machen. Vortrag von Oberst Maude am 27. 6. 1915. („Daily Telegraph" vom 28. 6.) Wenn der Prozentsatz von Deutschen, die monatlich getötet werdeit, konstant bleibt, sind die Deutschen bis anfangs November erledigt. Wir haben keine Eile, aber unsere Führer werden auf keinen nepen Winterfeldzug warten. Ich glaube, daß sich in ein! paar Wochen etwas Großes ereignet. 15 Millionen Russen sind zum Militärdienst brauchbar, und die Alliierten sind den deutschen Heereir fünf- bis sechsfach überlegen. Churchill im Unterhaus am 23. 5. 1916. („Times" vom 24. 5.) Erst wenn wir imstande sein iverden, an den Grenzen von Deutschland und Oesterreich Ungarn Armeen zu versammeln, die an Stärke wirklich dem Feind überlegen sind, dann wird die Stunde des Endsieges geschlagen haben. Oberst Repington. („Times" vom 10. 4. 1915.) Tie bedeutsamen Operationen, die in den Karpathen und zwischen Maas und Mosel vor sich gehen, stellen die Eröffnung der Sommeroffensive 1915 der Alliierten dar. Alle Armeen sind fertig znm Angriff und des Sieges gewiß. Sie sind ft'ir alle Ereignisse vorbereitet, und obwohl der Kampf hart sein wird, berechtigt uns alles, den Sieg unserer Waffen zu erwarten. Churchill im Unterhaus am 23. 5. 1916. („Times" vom 24. 5.) Viele unserer gegenwärtigen Sch)vierigleiten int Westen entstanden durch die unglückliche Offensive vom letzten Herbst. Ich hoffe, daß wir den Irrtum trickst wiederholen werden. Daß die Engländer noch einmal einen großen Angriff gegen unsere Westfront vcrsuclwn werden, ist ja möglich. Solange nicht alle ihre Machtmittel erschöpft sind, werden sie unseren Sieg kaum anerkennen »vollen und schon um ihrer Bundesgenossen willcm auch nicht anerkennen'dürfen. Aber ebendarum kann es uns recht sein, wenn sie immer noch nicht durch Schaden klug geworden sitrü. Line neue Rede des Grafen Titza. Budapest, 15. Juni. (WLB. Nichtamtlich.) Abgeordnetenhaus. Im Laufe der Erörterung des Budgetproviioriums ergriff Minislerptäfident Graf Tisza das Wort und führte aus: Auch die gegenwärtige Debatte hat ergeben, daß alle Teile des ungartschen öffentliä-en Lebens dahin übereinstimmen, daß angesichts der Aufnahme, »velckie dte ans den Fcieoen gerichteten, im ungarischen Parlament tind im deutschen Neicli-Stag gefallenen Erklärungen bei nilseren Gegnern gefunden haben, uns nichts anderes übrig bleibt, als den Kampf mtt unerschütterlicher Festigkeit sort- zusetzen, bis unsere Gegner gezrmtngen sind, djc Richtigkeit unseres Standpunktes anzuerkennen. «Lebhafte Zustimmung.) Die aggressive Denkungsiveise unserer Gegner und die Bedrohung unserer Existenz, welche die Ursache des Krieges war, geht auch aus den bis in die letzte Zeit gemachten Aeußerangen unserer Gegner hervor. Gegenüber unserer Monarchie ftellen fte sich aus den zynischen StaltdPunkt, die Monarclste aufteilen und vernichten zu wollen: gegcmüber dem bentfclveri Reiche gebraucha sie das billige Schlag- w o r t v o m K a m p f e gegen den deutschen Militarismus. Es wäre sehr leicht, nachzuwüsen. daß der Militarismus, welcher auf den Völkern Europas lastet. ttirfrt ein deutscher, sondern 'ein europäischer Militarismus ist. (Leohaste Zustimmrmg.) In Deutschland ist er siclrerlich am wenigsten herausfordernd. Die Grundlage der Politik des deutschen Reiches seit seiner Einigung ist konservativ mW defensiv. Die Ausbreitung verfolgt diese Politik bloß auf wirtschaftlichem Gebiete. England führt Krieg aus Furcht vor einer Entwickelung der deutschen Volkswirtschaft und vor dem ehrlichen deutschen Wett- b e w e r b. will die Vernichtung der wirtschaftlichen Kräfte seines Nebenbuhlers. (Lebhafte Zustimmimg.) Der Ministerpräsident verweist zunt Beweise der englischen Denkungsart aus einen Artikel der „Daily Mail", tvÄcher die Ernennung Helfferichs zum Staatssekretär bespricht und hierbei sagt, auch England brauche an der Spitze seiner Regierung einen Mann, welck>er fähig ist, — man würde es erwarten, den englischen Handel zu entwickeln. — Das sagt das Blatt aber nicht, sondern es sagt: den deutschen Handel zu vernichten. (Lebhafte Bewegung.) Solchen Gesinnungen gegenüber können wir nichts anderes tun, als den Kampf fort zu setzen. Wir können mit Recht sagen, daß das Blut, welches noch weiter vergossen wird, ach das Haupt jener ftM, welch' den Kampf ohne jede moralische Berechtigung und Notwendigkeit fortsetzen. .Vf Unter solchen Umständen hat es wohl kernen Zweck, von Friedensbedingungen zu sprechen. Auch die Abgeordneten, welche hinüber sprachen, beobachteten mtt Recht eine gewisse Zurückhaltung. Tisza fuhr fort, er müsse in seiner verantwortlichen Stellung sich noch größerer Zurückhaltung befleißigen. Was die vom Grafen An- drasfy erörterte Lösung der polnischen Frage betrifft, so vernnist der Ministerpräsident darauf, daß auch der deutsche Reichskanzler erklärte, daß diese Lösung nur im Einvernel-men mit Oesterreich-Ungarn erfolgen wird. Der Ministerpräsident gibt dem Wunsche Ausdruck, daß die Regierung recht bald in die Lage kom- men möge, frd, auch über die Einzelheiten der Lösung dieser Frage zu äußern. Er versichert, daß alle maßgebenden Kreise der Monarchie bestrebt sein werden, daß man der Regelung der polnischen Frage sowie den Wünschen und Lebert sinteressen des polnischen Volkes in weitestem Mas"? Rechnung trage. (Lebhafter Beifall.) Die Ausführungen Apponyis, daß es nach dem Kriege einen Status quo ante auch inbezug au» die Verhältnisse im Jnnerit nicht geben könne, unterschreibt der Ministerpräsident vollkommen. Nach den Erfahrungen dieses Krieges müßten die Völker der Staaten ganz anders bewertet werden als, vorher. Dieser Weltkrieg beweise glänzend, was die ungariscl-c Nation für die Großmachtstellung der Monarchie bedeute. (Lebhafter Beifall.), Jeder, der nach diesem Kriege der ungarischen Nation nicht in aller Aufrichtigkeit und ohne jeden Rückhalt alles einräu- meit würde, worauf sie mit Recht Anspruch erlebt, wäre nicht nur der Feind der ungarischen Nation, sondern vielleicht ein noch größerer Feind der Dynastie u nd 6rr o ßm a cht st e l l u n g der M o n a rch ie. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) Auch in anderer Beziehung darf es keinen Status quo ante geben. Der Krieg hat die Mitglieder der ungarischen Nation eckrander nähergebracht. Wir haben gelernt, eitrander zu fcf.äfcen und zu vertrauen. Nationalitäten- und Klassengegensätze müssen.in den Hintergrund treten. Nickt mehr Schlagworte, sondern die wahren Interessen der Nation müssen richtunggebend sein. Das öffentliche Leben darf nicht dort festgesetzt werden, wo cs vor dem Kriege unterbrochen worden ist. Alle Kräfte der Nation müssen den wahren Interessen der Nation dienen. Dies wird die beste Gewähr für eine glückliche Zukunft der Nation sein. (Leb. Hafter Beifall.) Hierauf wurde das Budgetprovisorrum angenommen. Ariegstagung des vundes deutscher Zrauenvereine in Weimar. SÖoitt 26. bis 29. Juni ds. Js. finbet in Weimar in oen Räumen des Großherzoglichen Hoftheaters eine Kriegstagung des Bundes Deutsck-er Fraulenoereine statt. Die Tagung wird in erster Reihe mit zwei Probleinen beschäftigen, die durch den Krieg in den Mittelpunkt des allgemeinen Interesses gerückt sind, mit der Fra u ende rufsarbeit und ihrer Wcitererttwickelung nach dem Kriege und nrck der Stellung der Frau zur Beoöl- k e r u n g s s r a g e. Der ganze erste Tag ist der Erörterung der Fraue>i b ernssarbsck gewidmet, und zwar wird die volkswirtschaftliche Bedeutung der qualifizierten Frauenarbeit sowohl für die gewerblichen wie für die landroirtschaftlichen Berufe erörtert: als Referentinnen über die erstcre sind Tr. Marie Elisabeth jckiders- Brüssel und Frau Hertha von Sprung-Wien, über die letztere Frau Elisabeth Döhm-Lamgarben und Frl. Auguste Rosenberg- Budapest gewonnen worden. Am zwecken Tage behandelt Frau Josephine Levy-Rakhenau-Derlckt das Thema „ArbecksVermittlung und Berufsberatung als Mcktel der Berufsauslese" uttd Frau Tr. Elisabeth Mtmann-Gottheimer-Mannheim sowie Frl. Maria L. Klansberger-Wien sprechen über „die Neberlcittmg aus dem 5Lriegszu stand in den Friedenszustand". Am Nachmittag wird dcrrm zur Behandlung der Bevolkeruu^ftage übergegangen. Ten einleitenden Bor trag h«lt Frau Mna Lindemann-Stuttgart ; über Staat und Famckie spricht sodann Frl. Dr. Gertrud Bäumer- Berlin. Mit Vorträgett von Tr. Marie Bernays-Mannhetm über Frauencrlverbsarbeck und Mutterschaft und Dr. Marie Baum- Düssoldorf über Sozialhvgienische Bevölkerungspolittk finden diese Erörterungen am Vormittag des 29. Jimt ihren Abschluß. Tann folgt iwch eine Besprechung des ThemaS: „Famckie, Beruf un.d r Die Rumfordsche Suppe. (Eine Lösung der Magenftage vor 100 Jahren .) Die Massenspeisungxn, die jetzt zur befriedigenden Lösmtg der Ni agen frage inneren dybet werden sollen, haben ein geschichtliches Vorbild großen Stils in dem gemeinnützigen Mir km des bayrischen. Grafen R n m f o r d und in seiner berühmten, über ganz Europa verbreiteten Suppe. Was der große Physiker und Menschenfreund, dessen Standbild, von Kasvar Zumbuschs Meisterhand gestaltet, voit secktem denkwürdigen Wirken noch heute in München Zetlg- nis ablegt, durch seine bahnbreckfenden Arbeiten auf dem Gebiet der Wärmetheorie geleistet, kann her nicht erörtert werden, uno auch von seiner reformatorffchen Tätigkeit in Bayern, die sich von der Nengestalttmg der Armee bis auf die Gründung des „Englischen Gartens" in München erstteckt, ist es nur ein kleiner Ausschnitt, der uns^her beschäftigt. Mer mit seinen Erfindungen und Neuerungen int Bereich des Ernährtmgstvesens lebt der Amerikaner Benjamin Thompson, der sich nach seiner kleinen Geburtsinsel zwischen New-Hantpshire und Massachusets bei der Erhebung in den Grafenstand durch den bayrischen Kurfürsten Graf Rumford nannte, noch in unseren Tagen fort. Er hat die Kartoffel in Bayern eingeführt atri* ist der Erfinder der Spar öfen, die jetzt wieder so sehr in Ausnahnte gekvmnten sind. Der „Rnntfordsche Rost", auf dent man ohte Fett kocben, backen und braten konnte, ivurde von dem Weimaraner Bvttiger in seiner« Zeiffchrift „London und Paris" als das „Allheilmittel für alle Nöte der Küche" gepriesen und erregte sogar Goethes ?tt„mcrffam- keit. „Physit ist von fRumsord," sagt ein anderer seiner oamaligen Bewuttderer, „auf die Kunst angewandt worden, die ebtigeit vielleicht als die niedrigste erscheint, die aber gewiß die Wichtigste unter den nützlichsten Künsten ist: die Kvchftmst". Als die praktische Krönung seiner sparsamen Herd- und Ofenaula gen pries der Gras aber selbst die von ihm erfundeite Rumf-ordsche Suppe, die von München aus ihren Siegeszug durch die Welt antrat und zu Beginn des 19. Jahrhunderts gewaltiges Aufselzen in ganz Europa erregte. Thompson, der als Lehrer, Lwldat, Physiker und Erfinder bereits eilt reichbewegtes Lelwn hinter sich batte, kam im Jahre 1784, durch glänzende Anerbietungen des Kurfürsten Karl Theodor von Bayern bewogeit, nach München, wurde hier zunächst Generalleibadjutant des Fürsten und hat dann als sem Kriegs- und Polizeiminister, zuletzt als fast allmächtiger Kanzler großen Einfluß auf die Verwaltung Bayerns ausgeübt. Im Rahmen der großzügigen Wohlfahrtsernrichtnngelt, die er hier durchf'ührtc, unterltahm er arick)! eilte energische Bekämpfting des Bettelwesens und der Hungersnot, die damals herrschten, und wemt er mit der Festnehmung sämtlicher Betcker durch die kurfürstliche Reiterei, wobei er eigenhändig zugriff, und ihrer Unterbringung in einent großen Arbeitshwus einen nicht gerade vor- btlhltchen Gewaltsakt durckfführte, so bat er desto mcihc für die Arrneit durch die Orgmlisatwn großer M a s s e n s pe i s u n g e n. Nack); zahlreichen wisseltschaftlichien Versuchen fand er. Wie er selbst nt seinem berühmten „Essay über die Ernährung der Armen" mttteilt, „daß die büligste, schmackhafteste und nahrhafteste Speife, die geffmden werden konnte, eckte Suppe ist, bestehend aus Gerste, Erbsen, Kartoffeln, Brotstücken, Essig, Salz uitd WLsser in bestimmten Mengen. Die Art der Znbereckung dieser ^uppe ist dte folgettde: Wasser und Gerste werde ttzucrst zusammen in den Sparkocher getan und zum Kochen gebracht: dann werden dae Erbsen hinzugesügt, und das Kochen miter ckeinent Feuer zwet Stunden fortgesetzt. Daitn Imroven die Kartoffeln hmzu, und die Masse kocht noch eine Stunde, wobei die Flüssigöeck mck einem großeit .Holzlöffel umgerührt werden muß. Daun wird Effig und Salz hinzugetan, und zuletzt erst, wemt die Sltppe aufgettagm: werden sock, wird Brat hinetngesck>nitt>eil. Tie Menge von dtefer Suppe, die geitügt, um eine k»äfcige gesunde Person völlig zu sättigen, beträgt ein bayrisches Pftock» --- 550 Gramm." Spater gestaltete Rumford die Zubereitung noch billiger, ütbem' er der Suppe Knochen, Blut und airdere, bisher nicht verweltdett Abfack- fttoffe .^petzte. Zehntausende wurden täglich mck dieser Suppe in München gespeist, tind ihr Ruhm verbreitete sich durch ganz Deutschland, wo das Beispiel vielfach Nachahlltnng fattd. Die Wiener Dichterin Caroline Pichler gibt dieser allgemeinen Begnstermlg in ihver Idylle „Tie Mmisordsche Äuppe" Ausdruck, m der es heißt: „Wenn fick geringeren Preis, mtt leichter Mühe sich künftig / Tausende fleißige Menschen nähren: ^wenn aus der Armick / Hütten der Mangel entweickft./ Dann verdanken wir froh das Glück der veredelten Menschheit / Deinem ersiüdeltdett Geist, o Rumsord , der Du deS Segens / Unversteg- baren Quell in leichterworbener Speise. / Einfach ltnd füll, wie ein Werk der hehren Natur, uns bereiteist." Die Engländer! leruten durch die Einführung dieser „ökonomischst Suppe" erst Suppe essen: bei der großen Teuerung von 1796 utrd 1799 wurden in London zahlreiche Suppenhäufer errichtet, in denerl Massenspeisungen im größten Stil mck der Rumfordschen Suppe ftatt- fanden. In Paris rief man eine „Phüanthropischc GesekMast zur Verteilung RumfordsckM Sm>pen" ins Leben, die in zahlreichen Anstalten Suppen an die Artnen ausgab. Aehnlvchc Unternehmungen wurden auch in den andern Ländern Europas ins Werk gesetzt, und man berechnete, daß eine Ersparnis von vielen Mtl- lioiten erzielt werde durch die verstccktdigere Bentrtzurrg der Nahrungsmittel, die dieses SuppsweKept herbeigefrihrt habe. Die Lckeratur dieser Zeit hallt wider vom Lobe Rumfords als emes großen Wohltäters der sydenschheit: „Bon der Newa bis zur Seine, von der Themse bis zur Tmtau sckvvebt des Grafen Benjamin Rttmford Name auf viel taufertd Lippen. Er hat die frierende und hmtgenrde Menschheit gnvärmt und gesättigt. Die Feen sangen mt seiner Wiege nur den eckten Segvnsspruch: Unser täglich Brot gibt er heute. — „Affenartige Beweglichkeit." (Zum 50. Geburtstag 'eines SchlagSvvrtes', 18. Juni.) Am 18. Juni 1866 brachte die „Wiener Presse" nach dem AuSbrnch der FeindsÄigkeiteit in dem Bruderkriege zwischen Preußen aaef der enten Seite und Oesterreich-Ungarn sowie dessen Verbündete Sachsen, Hatm,over. Bayern usw. auf der artderett Seite an der Spitze des Morgen^ blattcs folgende vmt ihrem Mitarbeiter August K r a wa ui her- rülwende Mitteilung: „Die bis heitte abend eingctroffenen Mck-> tecknngen entspreck/en nicht der Wichtigkeü des Moments. Tie militärische Situation betrachten wir in einent unten folgettdeN Artikel. Hier konstcttieren wir bloß, daß nach den eingetroffenen 9Nachrichten die Preußen viele Teile Sachsens besetzt haben und daß preußische Truppen nicht bloß in Hannover und Kurhessen, scmdent auch in Darmstadt eingerückt_ wären. Die preußischen Truppen entwickeln überhaupt eine affen ähnliche Beweglichkeit." Die beiden letzten Worte dieser Auslassung wurden sofort von der übrigen österreichischen sowie von der auf österreichischer Secke stehettdeit süddeutschen Presse ausgenommen, und sie ftnetten auch in der Polenckk der preußischen Blätter, die diesen Angriffen scharfe^ Erwiderungen zuteil werden ließen, eine hervorragende Rolle, schrieb bre ,,Kladderadatsch'^ in seiner Nummer vom 30. Juni 1866: „Schwsigen wir über die beklagnrswerten Vorgänge des siebenjährigen Krieges! Nur soviel ^ mollert wir erwähnen, daß sich um diese Zeit zuerst der preußische Geist in seiner ganzen Schenßkichkeck entlarvt hat. Damals zuerst zeigte sich jene affenartige Beweglichkeck, jene flohartige Kaltblütigkeck, jette scküermarttge Zähigkeit, jene hasenartige ^chitelligkeck, dttrch welche in Berbrndtmg 'mit eckt er hmtdeartigcnt Wachsanrkeck, einer katzenartigen BehutsamSett und einer efelarttgen ^cktsdauer leider auf heinttückffche Weise ein blühendes Land von der österreichischen Krone losgerissen wurde." Die „Grenzboten" schreiben in taten Tagen: „Ans dem Arsenal ihrer Bilder wappnete sich die „Presse" täglich nnt neuen Meichtrissen und ließ die Femde sich jetzt, da die „affenartige Bewvglnhkeit" tmb die „mfnfcriatarttge flckihrig-- keck" abgenutzt fcktd, mck der „Geschwindigkeck einer Epidemi^" ausbrecken." Im den Erwiderungen der preußischen Presse tst also die „affen ähnliche Beweglichkeit' der ^Preußen, von der zuerst Krawani geschriebett hatte, in eine „affenartige Betveglichkeck" umgewatrdelt worden, und in dieser Form liat sich das Dort als ein beliebtes Schlagwvrt bis znm heutigen Tage erhalten. ES spielt auch in unserer Umgangssprache als Scherzwort eine große Rolle und wckd hier am häuftgsten in der Form „Mit affenartiger Geschwindigkeit" gxbraucht. Büchmattw erinnert als Vorbild an Stelle ^der bereits im Jahre 1818 erschierrenen Börneschen Schrick „^xb'üchkenne Bemerktmgen über Oesterreich und Preußen", ckt der von der „zavpelnden 61e- schästigftck Preußens", im Gegensatz zu der „langsamen, itückr- tertten Kraft" Oesterreichs die 9öede ist, sowie an einen Artikel der „Evongelffchen Kckchen^eckuniff' vom 22. ?lpril 1848, in dent von der „äffffchen Beweglichkeit" der Frmrzosen gesprocheit wird. Der Berliner Schriftsteller .Hermann Gocdsche, der rüne große Llnzahl von Schanernomaaten unter dem phantastischen Pseudonym „Sck John RetcliM^ vetffaßt hat, gebraucht in seinem 1856 er- schienemn, noch heute gelesenen Ronunt „Sebastopol" den Ausdruck affenartige Behendigkvit irnd GeschicklichSeck." Diese Stellen zeigen, daß für die von dem Wiener SchrifMeller geprägte Redensart in Norddentschland der Boden schott gewissermaßen vorlxweitet war. 11m so leichter wurde es ihr daher, sich sestMisetzen und sich hier in den erwähntMt abgeänderten Formen dauert rd ckt unserem ^ geffügettLit Wvrtsihatz M behaupten. JS ^v'lMigZmächta bcr weWkichrn Fugend", ju StanMSgawffm Bnwdgni werde». Absehen baowt qibt « i sich al.' Msecvntuinen Dr. ?l(tce Salomon-Berlin, Dr. Phil. ®onn und Farben ein Ixitnwniftf) ivrrünldes WhT,^, S.J Eugen ve S(i-n«rzrrrrl^Wi<-n und Frerm von PMoel-Rammingen, <*-—*•» -— *- * • • * - «d, das m Din -unalrenruh bei Mvminlpn äußern lverden. Eine SLbeiidversamitr- lung. in der die Vorsitzende des Bundes ungarischer, österrcüchisckier und deutscher fairen vereine, Gräfin dlpponyi, Frau Marianne Harnisch und Dr. 5ftrtrud BLumer. jede von ihrem Standpunkt cnrs, über „Arbeit und Ideale der Frauenbewegung im Lichte der Keiegserfal/rnugen" sprechen, bildet äußerlich den .Höl-epunkt der Tagung. Auch innerlich wird es einen grossen Gewinn bedeuten, das; hervorragrnde M itztti^r der befreunderen Schu»esternorg«ni- satioiien in Oesterreich imb Ungani nicht nur als Gäste, fanden: als 9i ebner innen au der Tagung teilnehmen mid dadurch das Bamd zynischen unseren Ländern noch fester knüpfen helfen. Die Kriegslagung des Bundes Deutfcher Franenvereine ist eine Dele- arer-tmtagung, xu der ander den angerneldeten Vertreterinnen von Verbmiben und Vereinen mir ein geladene Gäste Zutritt haben. ‘o T JJ 7 ? £?*^. Heiligung ist al»er so stark, das; zurzeit schon über 6 00 Teilnehmerinnen an gemeldet sind. Mit der Tagnng ist eine Sitzung des Gesamtvorstandes des Bundes Deutsck?er Frauen vereine verbunden, die der Erledigung lausender Bundesangelegenhriten dienen soll. Aus Stadt «nv Land. Eletzen, 17. Juni 1916. Das neue Gietzcncr Stadtwappen. Von OberbibliM-ekar Dr. K. Ebel. Mitten im Kriege hat die Stadt Gießen ein neues Wappen erhalten. Damit ist eine Frage gelöst worden, die die Stadtverordnetenversammlung schon öfter beschäftigt hat, ohne das; bis dahrn ein befriedigendes Ergebnis hätte erhielt werden können. Aewiö ist der Ettrnmrs berechtigt, ob man derrn gerade setzt nichts Desieres zru tun h»be, als sich mit Dingen zu beschäftigen, die für das Gemcinnwhl so durchaus gleickxmltig sind, wie es die Wappen- frage ist. 9Iber dieser Frage kommen doch historisch>e und llinst- lerische Interessen zu, die auch im .Kriege gelegentlich ihr Recht fordern und Befriedigung l-cischen. Bei der Verwendung zu dekorativen ^vecLen, die ans lange Zeit hinaus ivirken sollen,^. B. an der neuen Amtstetde fiür den Oberbürgermeister oder am Kriegs- Wahrzeichen, ist es nicht gleichgtlltig, ob das Stadt Wappen eine heraldisch und künstlerisch emtvandfreie Form hat. In der Tat ist denn auch eine solche Verwcndrmg der unmittelbare Anlast zur Abänderung unseres seitherigen unschönen und unheraldischen Wap Pens genrorden. Seit dem Ende des 15. Jahrhiurderts führt Gießen im Siegel, deffen ältester Stempel noch im Stadtarchiv anfbeivahrt wird, den Buchstaben 6, durch den ein löwenähnliches Tier schreitet, darüber «ne sogenannte Heidenkvo-ne. ^Tas am Rande laufende Spruchband bezeichnet es als großes Siegel der Bürger in Gießen. Dieses Bild wurde zu einer nicht mehr feststellbaren Zeit heraldisirrt, d h.,:n einen Schild gesetzt, um fortan als Wappen zu dienen. Als solches prangte es in barocker Ausführung in: Wapperrsaale des Schlosses zu Rothenburg in Hessen und ging wahrscheinlich von hrer aus in die öftere Literatur über. Die Beschreibungen Weichen vonenrander ab, bald wird das 6, bald der Löwe als geflügelt angegeben, oder tzs Wappentier als Greis bezeichnet. E:n Blick auf den Originalstempel schließt jedoch jeden Zweifel darüber datz die Flügel an den beiden Längsbalken des Buchstabens sitzen und ein löwenähnliches Tier nicht aufrecht, sondern mit magererem Körper auf allen Vieren hiittmrch schreitet, vollkommen aus. Tie Bemalung des Wappens svor svlgeiide: Schild blau, G silber, Flügel schwarz, Löwe rot. Die goldene Heiden- krone mrt grünen SKättai war int Laufe der Zeit zur Mauerkrone geworden. r gegen dieses seltsame tzftbilde hat es nicht ge- whlt. Abs im 1884 an einem auf der Rheinbrücke bei Mainz 8u errichtenden Obelisken neben den Wappen anderer hessischer Städte auch dasl der Stadt Gießen angebracht werden sollte, bean- ^d'ierung die Zeichnung und wünschte auf'Vorschlag des Grotzh. Hau^-- und Staatsarchivs die Verwendung des Löwen ohne sede s Beiw erk, stdich längere Zeit sich hinziehenden Berhand- lirngen stimmte d-ie Stadtverordneten Versammlung zwar dem Verlangen zn, aber nur für diesen einen Fall. Sie beschloß am 8. Ok- .vber 1885 ausdrücklich, das Wappen in der Form beizubehalten, :n der es rn bert letzten 50 Jahren geführt worden sei. Archiv hatte davaui aufmerksam gemacht, daß dos eigentliche Wappentier der Stadt der Löwe sei, den sie schon in den segeln desl 4 Jahrhunderts geführt habe. In der Tat liegen seit etwa 1320 Siegel vor, die den nufaerichlrten gekrönter: Löwen nn dreieckigen Schild zeigen. Sie stellen das kleine und jüngere sra»tsregel dar, während das große, ein Reitersiegel, noch eine Zemang neben ihnen, schon seit dem Uebergang der Stadt an Hessen '1265/ rm Gebrauch toar. Aus ihm sieht man den Lond- grasen aus noch rechts galovpierenidem Rost, auf dem Haupt den gehörnten Helm mit geschlossenen! Visier, in der Rechten die nach Ferrchtete Lanze ohne Wimpel, in der Linken den dreieckigen Scraw nn t dem Mlsgerichteten aber rm gekrönten hessischen Löw«r. ^.as gleiche Trer ziert den vorderen rmd hinteren Teil der Schab- racke des Pferdes. Es kam nickst gerade häufig vor. war aber auch nichts Ungewöhnliches, daß Städte das Bild des Landesherrn im Siegel annahmen. So hatte Gießen in seiner tübingischen Zeit mit einem dem ReitersieM des Pfalz grasen nachgebildeten Stempel seine Urku-stden bekräftigt. In Hessen zeigten sonst mxb die Siegel von Alsfeld, Grünberg, Marburg und Grebenstein die Figur des Landgrafen, d:e drei letztgenannten ebenfalls als Reiter In all diesen Siegeln tritt der Löwe in einem besonderen Schilo auf und stellt Nichts anderes vor als das hessisch? Wappentier. Dr für den gewöhnlichen Gebrauch als Siegel die ganze Figur zu groß war nahm man den Löiven aiis dem Bild heraus und benutzte ihr: zur Herstellung kleiner handlicher unb Wachs sparender Siegel wie wir ne an den Urkunden jener Städte finden. Es ist genau derselbe Vorgang, den wir bei Giesten beobachten. Lkber die Städte Grünberg. Marburg und Grebenstein behielttn als Wappen die gvnze Reiterfigur bei und vermieden hierdurch eine allzugroße Aehnlick- keil mit dem des Landesherrn. Ms ich vor itunmehr fünsuiidzwanzig Jahren im „Gießener Anzeiger" aus die üble Beschaffenheit unserer städtischen Heraldik aufmerksam maehte, empfahl ich aus diesen Gründen, aus unser IN _< _., - .--- ui Kunst imb Gewerbe gmt i>crH7a*et werden und zum ersten Mvle als pinvorrogenver Best«ndteil irnservs Kru'gÄvahrzoöchens prangen wrro. 9 •■ff Tr'At'k ^ Uebersicht der Studierenden der. offcntllcht das UniversitÄs-Sekretariat. Hiernach waren im vorigen Huchsahr aufgcflihrt 757 Hessen, 422 Nichthcssen, im gai-rcn 11 <9 Studierende. Nachträglich wurden och nnin,tr.kuüert: m Hessen, 11 Nichthessen. Davon gingen Z 62 Hessen und 43 Mchthcssen, so daß 708 Hessen, 4)0 Nichthessen, un ganzen 1098 Studierende verblieben fo Ö S-'1fr rt ' c sen H°sbjahr sind hinzu-gckommen 71 Hessen, ^f^thessen, so d»ß sich die Zahl der Immatrikulierten 4a 9 ^2 Richthessen, im ganzen aus 1211, darnn tcr 38 Studentinnen, bebaust. 'Außerdem besuchen Vorlesungen 47 Hörer und 59 Hörerinnen, wodurch sich die Ge» samtzahl aus 1317 erhöht. Hiervon widmeten sich dem I 19 (-06 Hessen), der Rechtswissen. Medizin 300 (176), der Tierheilkunde 1!9 )(28), der Milosophie 34 (11), Mdagagik 4 (3), Mathe- «rnoerschaNs-Andacht. 6 Uhr: Andacht zum hl. Aloysius. — Dienstag und Freitag, abends 87 9 Uhr, ist Kriegsbittandocht. » L“an mr S dienst am 13. Juni: hn Hungen ältestes Rettevstegel aus he,s:sck^r Zeit zurückzugreisen und daraus nn anderes Wappen zu fenftniioctt. Die Anregung blieb unbe- inerkt. Ein Ltntrag, den ich in diesem Sinne im Jahre 1910 der Stad^tvero rdn eben versa mmlun g vorlegte, sckieiterte im letzten Grunde an der gänzlichetl Wneignng der Mehrheit, überhaupt, aus eine Aendermig einMg-?hen, obgleich die erste künstlerische Aütorität aus mraldischeni Gebiet, Professor Otto .Hupp in Schleißheim, der Herausgeber eines die deutschen Städtewappen darstellenden Werhes, meines: Vorschlag als den einzig rich.tigen bezeichnet hatte. Die Behandlung der Frage kam aufs neue in Fluß, als zmn 650jähr Jubiläum unserer Stadt, im Septembm vorigen Jahres, der Gros-Herzog eine Amtskette für den Oberbürgenneister stiftete. In der Kette sollte das Stadtwappm venvendet roerden, aber die Darmstädter Sochverstätidigen erklärten das G-Wappen für unmöglich und macksten verschiedene Vorschläge zur Abänderung. Nach mehreren eingehenden Beratungen Qrtschied sich die Stadt- verorrnetenversamminng chr einen Entwurf, der aus oenr seitherigen Wappen den Buchstaben und die Heidenkrone entfernt und d:e Flügel dem Löwen ansetzt. Diese Lösung hat vor der historisch besser bcgründeleu Wiederaufnahme des alten Reitersiegels den Vorzug der größeren Einfachheit und der erleichterten Fingierung. Das neue Wappen nnrd deshalb der gewerblichen Verwendung geringere Schwreriglerteii entgegensetzen. In dam vom Großherzog erteilten Wappeiibriei wird es folgendermaßen t«sck.rieben: In Silber ein blau gewafsneter und schwarz geflügelter, rote rLbwe. . v r bfr r St«d1verorbnetenversammlung ist nm so dankenswerter, als ,,e sich nur jchwer von dem alten ttotz s.ckner Hählichreit lirbgenwrdenm 0 im Flügel kleide hat ttenncn können Nun aber i,t unser Stadttoappe^r ehrlich" geworden und kann sich ohne edw rtem ftrennen öevotb zur Prüfung stellen. Ihm wird mamliä nnebet, me 1884, brt Ausnahme m einen Kreis seiner NfUvre Philologie 137 (99). An ö-r Theologischen Fokultät studieren 10S heisen, 13 aus anderen deutschen Staaten H°>sen, 38 aus anderen tf Ä bt-at--6 1 Türke, an der medizinischen Fakultät 176 Hessen, 129 aus anderen deutschen Staaten, und ein Vulgare, an der Veterinär-niedizinischen Fakultät 28 Hessen, ?.? aus anderen bcutid^n Staaten, 1 Sci,weizer, 1 Finn- Lanoe r , 1 Ltt^emburger und 1 Dürke, an der Philosophischen Fakultät 385 Hessen, 154 aus anderen deutschen Staaten 1 Schweizer und 1 Rumäne. hn'H X ilS 9 vn fy i t f e. Es ist nicht allgemein bekannt, dav nach der Bundesratsverorduuug vom 23. April 1915 allen Wochne^nnen deren Mäuuer Kriegstestnehmer siw>, eine Krieos- ^ we^ sieod« ihre Männin nicht in einer niankenkasse sind, und zwar bestehen die Leistungen in' a) Ent- ’o’tÄfVfÄ ^ Schwvn-^rschafwuatMütvi-ng bi? zu o o-n c )\ Wochengeld 7 Mark pro Woche auf die Dauer von «r^ Sttllgeld 3,50 Mark wöchentlich bis zu 12 Wochen nur, daß die ^trefsendni Männer in Sem .Kriege Kriege- oder Sanitätsdienste leisten, oder durch Tod Ber- oder Gssaugenmrhme verhindert sind, die Kriegsdienste oder einen Erwerb '.nieder aufzunehmen. Die Wöchnerinnen müssen natürlich minderbemittelt sein, dazu werden alle gerechnet, dre bereits Kriegsunterstützung erhalten, deren Ge- lamtcinkommen vor dem Ttensteintritt des Mannes 2500 Mark ^^^ersttegen hat, a^r aitä) diejenigen, denen nach dem Tienst- ^ aks 1500 Mark Gesamteinkommen chr sich und für ledes Kind unter 15 Jaliren 250 Mark bleibt ^^^9stvock^nhi1fe allen Soldatenfrauen, Nicht nur Mittelstandes gesichert, und zwar dehnt sich bte Kriegswachenhilfe ram auch aus die unehelichen Go- ^s Äändes Kriegsdienste leistet. Der llnfpruch besteht allerdings nur dann, iperm für das Kind Kriogs- m ^ bei M'wesenheit des Vaters dessen d?tettchast ott schwer wstzusttlken ist. Also kmrmm eigentlich alle minderbeniittelten Wochuerinnen, fikls der Vater ihres Kindes im Smeg ist, einen cknipruch auf Wochengekd erheben. Sie müsse:: Eund der genauen militärischen Wr^se des. Mannes der O r ts kran ken ka sse melden, die leistungsperpstichtet ist, an die zuständige -?orwe:st 4Lmh che F r a u e n r e ch t s s ch u tz st e l l c ist in I ^ reT fc^^ rf),hl!ni>e ^ leder Auskunft gern bereit. Forderung der Kaninchenzucht. In Städten und mrck. :n einer Reihe von größeren Landgemeinden stellen in der Benutzung twn Vorgärten beim Holten von Kaninck-en vielfach BorsUs,ritten der Ortsb:ufatzun«en oder der Baupolizeivewrdnungen entgegen, da sie es verbieten. Sttlkle aufzustellen und überhaupt den Vorgarten m^ anderer Weife wie als Ziergarten zu benutzen Da umr behordkckersetts während des Krieges die der Kaninchenzucht eittaegenstehendeu polrzeilrib^en Verbote nicht zu handhaben emp- oyten wurde, ist es auch den BauZoli,zeibehörden ermöglicht wor- M ' r2° t baupoliZeilickxm Vorschriften abzugehen, wo der Wunsch besieht, den Vorgarten zum Halten von Kaninchen zu benutzen voraussesetzt, daß die Stadt- oder Gemeindevertretung 9 * 8 *n fre Aufstellung von Ställen nichts einziuvenden haben r c o^x tT bat den Zweck, den bargeld- lvsen^ Zahlungsausgleich mogltchst zu fördern und den Zahlungsverkehr zu vereinfachen, zu verbilligen und zu beschlemüqen Tie f «ftf*ccJBorteI,rä beftebm für ben Ein- seinen darttr, daß der Inhaber emer Postscheckrechnuug bei Zah- lungslcisttmgen weder aus die Post zu gehen braucht, um Bo,> anweisungen aufzuliefern, noch andere Gänge zu diesem Zioeck MSiAsilhrrn hat. Mich hat er es nicht nötig) deshalb bares Oield bei srch m der Wol-ming oder auf denk Geschästsziminer bereit m fwltm lind anfzybewahren. Seine Postscheckgelder sind vielmehr vor Verlusten durch Trebswhl oder Feiwr- gesichert. Er ineist scins Zahlungen einfach vom Schreibtisch aus an und läßt diese Aufträge ^ das seine Scheckrechmmg führt, in einem ge- Krfe den er in den nächsten Briefkasten steckt. Wie dre Erfalirung lehrt, kann der Inhaber einer Postscheckrechnung ferner damit rechnen, daß bei den Vortrüerl., die stünen SchuLnern durch dre bekannte blaue Zählkarte geboten uvrden dre Rechnungen schneller als bislwr bezahlt werden. Ta auch die Gebühren nn Postscheckverkehr ni^rig find, empfiehlt es sich leden, der einen irgendwie nennenswerten Zahlungsverkehr hat. s i ch e in e Po st s che ck re ch n u n g L° 19 " 8 "P^sWTL. te G>ie6e " »6 bil SpielplMt tos Grotzh lkurhemscheaters vsd-rravhtim. 'l um: «Herruunitlichrr Li euer gejucht." Ittonlag, den 19. Jum: Operettcn-Gastfpiel von Mitgliedern der rttankflirter Oper und des Schauspielhauses. „Die Schöne von: strande. Dionlag, den 19. Juni (König!. Kurlheater Bad Ems): Gaslsvrel von Mitgliedern des Nei-en Theaters Franksnrt a. M : Ltuvmidiil,." B 'ttwoch, den LI. Juni: „Ter Gatte des Frau- Icuis. (NeuheitI) Lustwiel m drei Aktcu von 61abriel Trögely. K"'tag, de» LS. Jum: „Pension Schüller.» Samstag, den 21 . JuZ <5omgl. Kurtheatcr Lad E,»s)i ©afljpiet von Mitgliedern des Neuen Theater« Frank,nrt a. M.: .Das Familienkind)' 25. Juni: „Der dunkle Punkt." Sonntag, den SpidiUan der vereinigten Zranksurter Stadttheater. SperntzauL. em ..^nntag, den 18. Juni, abends 7 Uhr: „Amelia oder Ein! Maskenball. Montag, den 19. Juni, geschlossen. Dienstag, den 20. Äum, abends 7 Uhr: Gastspiel der Hofopernsängerrn Frau Paula Lmdheuser vour K. K. Hofoperntheater in Wien: ,Tie Jüdin/ Mittwoch, den LI. Juni, abends 7h. Uhr: „Tie Kaisern: " Donnerstag den 22. Juni, abends 714 Uhr: „Tiefland/ Freilag. den Juni, abends Uhr: „Die Entführung aus dem Serail ", SauiStag. den 24. Juni, abends 7*/, Uhr: „Rigoletto." Sonntag, den 2o. Jmn, abends 7% Uhr: Zum ersten Maler „Die ideale Gattin. Operette in 3 Akten von Franz Lehar. Montag, den 26. Juni, abends 7'/, Uhr: Vorstellung für den Verband Lettischer vandlungsgehilse>i zligunsten seiner Kriegsutiterstützungskasse : Der Freischütz." (Ztl dieser Vorstellung sind nur Eiutritrskartel: iür die Proizemumslogen des Parketts, Balkons, 1. und 2. Ranges an der Üas,e erhältlich.) Börsen-Wochenbericht. Frankfurt a. M., 16. Junü Ter freie Verkehr au der Börse hat diese Woche eine wertere Emschrantung erfahren. Tie Spekulation beschränkte sich hauptsächlich aus Mwickelungen und aus den Kreisen des Publl- lilums lagen nur geringe Aufträge vor. Zum Teil hängt bietet wohl sicherlich mit der Einstellung der Animiertättgkeit zusammen. Man kann sich nicht länger dagegen 'verschlichen, daß es der Regierung ernst damit ist. dem SpeLulattonseifer zu zügeln, und um die Gefahr einer schroffen Erhöhung der Umsatzsieuer. die das Geschäft lalMlegen ivürde, abzutvenden, haben die berufenen Borsenorgane bereits Schritte uirternommen. um die Spekulation zu dampfen. So soll die Versendung von Knrslisten aus privatem Wege gänzlich untersagt, und jede Auimieruug zu spettrlativens Operationen verhindert, mich die Gewährung von Krediten zu spekulativen Esfektenkäufen unter Straft gestellt werden. Die Be- ratungen sind überdies iioch im Gange und dürfen wohl irocks einige Zeit in Anspruch nehme-.:. Legten also schon solche Rücksichten der Unternehmung Fesseln cm, so fehlte es andererseits auch an Momenten, die besondere Aitt-egamg hätten bieten kömieit. So blieben die russischen Berichte vom Kuiegsschanplatz nicht unbeachtet, weil man befürchtet, daß die Entente daraus nerre Hoffnungen schöpft und dadurch has bluttge Ringen nur verlängert rverden karrn. imer^ auch die schärfere lleberwachung der Preispolitik der Montanindustrie tmrch die Regierung, mußüde der Unternehmung Zuruck- halmng auserlegen, Werl sie die Gewinnmögllchkeiten der Monttm- gesellschaftei: beschränll. So. mußite das Kvhl'cnsyndikat sich für den Rest >des Jahres mit_ den bisherigen Preisen bo- guügen und ^ die HütterigesÄlschafteii müssen sich trotz uer überaus starken Nochftage aus dem Eisenmartt in ihren Preisftrdeuungen Zuriickhaltung auftrlegen, soll die Regvv- rung sich doch sogar die Revision der letzten Preis er Höhungen vor- behalten haben. Unter all diesen Umständen lagerte eine gewisse -c'Critimmnng über dem Markt und die Verkauftueigung bcchÄt Uebergewicht. Trotzdem hielten die Knrsrückgänge sich in mützigen Grenzen. VerhältuismMft größere Abgaben fanden in Mo ittanoa vieren statt, auch andere Jntmstriepapiere, msbeßmdew d:e verschiedenen Kriegswerte kamen zum Verkauf, in der Oöefamt- heit handelte es sich allerdings doch rrnr.um mäßige Summen. Ziemlich ftst haben sich Kaliwerte culsgesprvchen, lveil das Verbot der Niederbringung neuer Schächte den bestebendeu aller: Gesellschaften zugute kommt. Bank- und SchrssahrtsakUen waren sehr still. Auch das Geschäft in Anlagewerten blieb ruhig, diese bewahrten aber durchweg ftste Haltung. B-m ansländischen Mlleihen zogen Russen, russische Eis-eubahn-Prioritäteu, Japaner, Argentinier und Chilenen, die von neutralen Börsen ausgenommen iverden, sogar etwas an. Nordische Sföerte Kommen noch mehrfach zum Verkauf. Wesentlich höher waren auch St. Louis und San Francisoo Bonds da die endgültige Sanierung der Bahn in den nächsten Monat«! erwartet imrd und daraufhin New> York bedeutend hölsere Preise für die Bonds meldete. Tie Deviftirpreift blieben unverändert. Ter Gelüstand blieb flüssig. Privatdiskonto 4 Prozent. Kreis Wetzlar. *• Mü„»b°Irhans-n, 17. Juni. Dir Ersah-Rei. Loh von hr.r m, aktiven Jn!.-R-gt. 116, 10. Komp., erhi-lt am 8. Jum die Hess. Tapserk-itsmedaille. Er steht im 18. Monat tm rfelde. Akirehliche Nachrichten Evangelische Gemeinde. 18. Juni, Trinitatisfest. Gottesdienst. 3n oer Stadttlrche Vor.n. 8 Uhr: Pfarrer Mahr. Zuglerch Christenlehre für die Nenkonfirmierten aus der Matthausgeiueuide. Vorm. SV, Uhr: Pfarrer Sch w a b " Vorm 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer S ch iv a b e. Nachm. 2^Uhr • Kinderkirche für bte Dlarknsgemeinde. Pfarrer Schwabe — Mittwoch den 21. Juni, abends 8 Uhr: Knegsbetstunde. Pfarrer - I« der Zobannerkirchc. Vorm. 8 Uhr: Pfarrer B ech to lsh eimer. Zugleich Christenlehre für die Nerckonnr- 91t Sonntag, den 16. Juni, vorm. 10 Uhr. (Heil. Abendmahl für Ruttershausen.) - Mainzlar. Dienstaq den 20. Juni, abds. 9^ Uhr: Kriegsbetstunde. Dekan Gußman n. Märkte. Gießen^ 17. Juni. Marktbericht. Auf den: heutigen Wochemnarkt kostete: Bntter das Pfund 1.90—0,00 Mk.- Hühnereier das Stück 20 Pfennig (Höchstpr.): Käse 10 Pfennig, Kä,e- inatte 3 Pfennig das Stück; Weliche 0M-0.00 Mk - Ochsenflelsch das Pfund 2,00-0,00 Mk.. Kuhfleisch 2,00-0.00 Mk. das Pfund, Rmdfleisch das Pfund 2,00-0,00 Mk.. Schweinefleisch das Pfund 1,60 - 0,00 Mk., Kalbfleisch das Pfund 2,0,00 Mk., Hammelfleisch das Pfund 1,80-0,00 Mk.; Kartosteln der Zentner 5,80 Mk.; Zwiebeln das Pfund 00-00 Pfg.; Milch das Liter 30 Pfg.; Nüsse 100 Stück 00-00 Pfg.; Spinat 20-00 Pfg das Pfund, Kopfsalat 6-10 Pfg., Gelbe Rüben 15—20 Pfg. das Päckchen Lauch 5 bis 10 Pfennig das Stück. Rhabarber das Pfund 20 Psg., Sellerie 10—30 Pfennig, Spargel 50-75 Pfg. das Pfund, Rörnisch Kohl 8—13 Pfg. das Päckchen, Erbsen 40-50 Pfa. das Pfund, Kirschen 50 Pfg. das Pfund. — Marttzeit vou 7 bis 1 Uhr. Meteorologlsche veabachtungen der Station Gießen. katholische Gemeinde. m JP 0 in ms > ag, de» 17. Juni: Nachm, ö Uhr und abdz. 8 Uhr: G-I°-i-nh°ir i»r heil. Beichte. ^ b rf n iv 8- .3 *• 11 ' > I- Son » ta <, nach P N „ q st e n n der he ligstc» Drenattigkeit. Vorn,. 8'/. Uhr: Gelcaenhe t ,»r best,gen Äe.chte. 7 Uhr: Hl. Meffe. 8 Uhr: Austeilung der hl Kommumon. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Nachm. 2 M,r: Ehrlsteutehre; darauf snkrameutalifche S o Fest Juni 1916 !*>! a a ^2 W a S g L S JO W S *05 3- — o ^ & S Ztz ZZ eo B 03 JD ^ if 5-> =2 !o ! ! i £-1 Iä,o v 5 '2 0 -.5 Weller Bew. Himmel 16.j 3 J! ~ 15,4 | 6 2 47 — — 6 Sonnenschein 16.10“ 11,0 8,0 82 — — 3 Bew. Himmel 17. 8" 9,6 6,9 77 0 Sonnenschein Höchste Temperatur am 15. bis 16. Juni 1916: -ft 16.0'0. - 15 - . 16. . ISIS: + 8,6'0. Niederschlag 0,0 mm. Für Rheumatiker rmd Nenrulgieleideude. Kann seit langen Jahren zum ersten Male wieder gehen. schreibt: „Da ich schon seit uieomert ^ llche Schmerzen m meinem Kn ie hatte und ärmliche Ä bis letzt aebrailchte. vergebens war, wandte ich mich umch !I!,!?^b^orzivi.lf1ung g,^ogal-T abletren. Nach dem C-eöra- « HIHI ^ en ^ ,e ^.rdmer^en vollständig weg und feit -1 "Lochen f 1 ,? c 7 .sterlngsten Schmerz und korm jetzr wieder ‘VS! 6 « 0 Ulcht mehr linkte, wie ich vom Plage ^llte. -lehnliche Erfabrunaen und no«- ühermschentzere Erfolge erzielten viele andere, welche Togal nicht »u.r beiRbe?mm2° n t m ^ouf'chu'ci cu, Hereu,chuw Jschiae. Schmerlen [P Gelenken, sonne bei Influenza gebrauchten. Togal lsü die Harmmire. das verheerende Selbstgifp. wodurch ebenso rasche u. e mchalrende Erfolge erzielt werden. Alle Apo-oekeu führen Togo^ Tabletten. Best.: Acid. acet. salic. Chinin Mg. Li. 4M», Qar Vermeidung 8 »n »er«echsel«ngen M BbbcrtcUuTic van Rermietunqs» «ajfuten o-er dgl. wird dringend um berHürc^cnnuanmcrgebd. 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I. vormittags 10 Uhr bet Unterzeichneter Stelle einzureichen. Oeffmmg der Gevoie! erfolgt am 23. Juni vormittags 10 Nhr im Rathaus zu l MH 'Tie Berkaufsbedingungen, denen stch die Käufer mit Einreichung ihrer Gebote unterwerfen, liegen bei Gros;-! herzlicher Bürgermeisterei Lich zur Einsicht offen. Nähere Auskunft erteilen auf Wunsch die unterzeickucte Stelle smvie die Grostherzoalicke Oberförsterei Llch. Das Holz nt, mit der Rinde gemessen. Wegen Vorzeigung des Holzes wolle man sich an den Fvrsttvtrrt Findt in Ach »enben. Eichen-Stämme: 2. Kl. 1 Stück, Fstm 1,23. 3. Kl. 9 Stück, Fstm. 8,66. 4. Kl. 85 Stück, F.flm.A,4ö. Kiesern-Stämme: 3. Kl. 2 Stuck, Fstm 2,33. 4. Kl. 2 Stück, Fstm. 1,43. 5. Kl. 6 Stück, Fftm. 2,47. Weimutskieseru: 3. Kl. 3 Stück, Fstm. 4. Kl. 3 Stück, Fstm f 72. 5. Kl. 5 Stück, Fstm 1,43. Lich, den 12. Juni 1916. , _ , 124288 Grotzherzogltche Bürgermeisterei Ltch: Dörmer. Lar! 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