Kr. W Der Stetz««r A«zei-«r erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich GirtzenerZamilirnblätter; zweimal rvöchentl.Ureis- blattfürden Kreis Hießen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Landwirtschaftliche Zeitfragen Feriyprech - Anschlüße: lür die Schriftl eitun g 112 Verlag,Geschäftsstelle51 Adresse für Drahtirach- richten: Anzeiger Sießen. Smuchme von Anzeigen für die Tagesnuminer bis zum Abend vorher. Erstes Vlatt löb. Jahrgang Mittwoch, 28. Juni M6 Rotationsdruck und Verlag der Srühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lauge. Zchristlettung, Geschäftsstelle und Druckerei: Zchulstr B e h tt g 3 m r:. monatl. 90 Pf., uievtc> jährl. Mk. 2.65; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 80 Ps.; durch die Post Ack.2.^5 viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenprers; lokal15Ps., ausw. 20 Pf. — Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verairtwortlich für den politischemTeil und das Feuilleton: Aug. Goetz'. für Stadt und Land, Vermischtes und Gerichtssaal: Fr.R.Zenz; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. Reue deutsche Erfolge südwestlich von Solu erfamlbelit, ofycr fic gegebenenfalls einem internationalen Schiedsgericht zur Entscheidung vorzulegen Infolgedessen hat dre sckßwedische Negierung beschlossen. die Beschlagnahme der Transit- vaktte nicht weiter aufrecht zu erhalten. Dagegen wird künftig von seiten Schwedens der Transitverkehr solcher Pakete nicht zugelassen, bevr»:' eine zurrredenstellwrde Ott>rrung vvn Schweden nach dem Westen tatsäciilick: durctigeführt ist. Ein siegreiches Gefecht in Oftafrika. Die „Wünsche Vvlkszeittmg" veröffentlicht Einzelheiten über ein siegreiches Gefecht unserer 0 staf rika nischen Schu tz t r u p p e bei Ko n d 0 a - Ir a n g i über die Burenbrigade des Generals Bandeventer am 9. bis 11. Mai. wonach die äußerst erbitterten Kämpfe zur Eroberung der gesamten englischen Stellungen iü litten. Die Engländer zogen''sich mit großer Schnelligkeit etwa 10 Kilometer nordwestlich zurück, wo sie eiligst Ver- schanzungen anlegten. Unsere siegreichen Mteilungen konnten den zurückkehrenden Gegner nicht verfolgen, weil ihnen die Pferde, fehlten. Tie Burenbrrgade verlor in dreitägigem heftigem Kamps 1200 Mann, wovon über die Hälfte tot am Platze blieb. Mehrere leichte Geschütze und Maschinengewehre wurden erobert. Der Seekrieg. Madrid. 27. Juni (WTB. Mchtamtlich.1 Meldung der Agence Havos. Ans Malilla wird gemeldet, daß der Dampfer „Emanuel" dort mit 41 Manu von der Besatzung des javanischen Dampfers T a i x c t s 11 Maru angekommen ist. der auf der Höhe von Barcelona durch ein Unterseeboot versenkt wurde. Berlin, 28. Juni. Im Mittelmeer wurde der Dampfer: „Cournel" der transatlantischen Schiffahrtsgesellschaft mit 4743 Tonnen von einem deutschen Unterseeboot torpediert Die Besatzung ist auf den Balearen gelandet. Der Wahlkampf in Amerika. Chicago, 27. Juni. WTB.' Meldung des Reuterschen Bureaus. Das fortschrittliche Nati vnalkomitee hat sich gegen die Aufstellung eines fortschrittlichen Kandidaten sür die Präsidentschaft entschieden. Ans Lhina. Berlin, 27. Juni. (WTB.> Die hiesige chinesische Gesandtschaft teilt mit: Das Auswärtige Amt in Peking meldet: Die Provinzen, die sich für unabhängig erklärten, erkennen einstimmig den neuen Präsidenten an: Danton. Szechuan und Shensi machten ihre Unabhängigkeitserllärnng rückgängig. Die Regierung ist ,im Begriff, die vvn den Südprovinzen wieder aufgerollte Ber- fassungs- und Parlamentstrage der Lösung entgegenzusübren Die Uartofselverforgung für fyltz/p. Berlin, 27. Juni. (WTB.) Der Bund es rat hat ilt seiner Sitzung vom 26. Juni die Kartoffelversor gung für 1916 17 neu geregelt. Die neue Verordnung hält im wesentlichen an dem bisherigen System der Kartoffelversorgung fest. Zu neuen Versuchest und neuen Risiken ist die Zeit nicht geeignet, um so weniger, als sich die Kartoffelverordnung vom 7. Februar 1916 in Verbindung mit den landes gesetzlichen Ausführung sbestimmungeu als ein gangbarer Weg erwiesen hat. Es ist also an dem bisherigen System der Anmeldung des Bedarfs und Zwangsabnahme durch die Bedarfsverbände und der Umlegung aus die Ueber- schartzver bände mit Zwangslieferungen seitens der Kommunalverbände und der Kartoffelerzeuger festzuh-alten. Der zu deckende Bedarf wird durch Sicherstellung bei dem einzelnen Erzeuger festgelegt und der freien Verfügung entzogen. Nur Bei Anwendung dieses Verfahrens, zugleich mit wiederholten Borratserhebungen, kann die Kartoffelernte planmäßig erfaßt mtb, soweit zur Deckung des Bedarfs erforderlich, aleichntäßig verteilt werden. Wie bisher, so darf auch künftig der Handel zunächst nur als Kommissionär oder Beauftragter des Komunlnalverbandes zug-elassen werden. Der Gedanke, bei einer günstigen Ernte die Versorgung dem freien Handel völlig zu überlassen, mußte cmsscheiden. Möglich wäre das nur, wenn wir sehr reichlich Nahrungs- und Futtermittel, hätten und keine Gefahr bestünde, daß mau auf die Kartoffeln von allen Seiten zurückgriffe. Diese Gefahr besteht aber trotz der voraussichtlich günstigen Ernte. Vor allem müssen wir uns gegen alle Gefahren tvappnen Bei völliger Freiheit des Handels würden Kommun alv erbende, Händler und Landwirte als .Konkurrenten auf denk Kartoffeln:arkt auftreten. Sie würden einänder — ob erlaubt oder nicht — zu tteiben versuchen. So würde eS kommen, daß die eine Stadt stark, die andere gering ein- gedeckt wäre. Eine Garantie für genügende und gleichmäßige Erndeckung bestände nicht; aller Voraussicht nach müßte letzten Endes doch wieder mit staatlichem Zwange eingegriffen werde::. Träger der Verforgungs-, Lieferungs- und AbUahme- pflicht nrüfsen wie bisher die Komnrunalverbände sein, daneben sind die Heeresverwaltungen und die Marineverwaltung sowie die Reichsbranntwein stelle und die Deka verpflichtet, ihren Bedarf gleich den Konrnrunalverbänden aw- zumcllden Der freihändige Aukauf aller dieser Stellen hat in Zukunft zu unterbleiben. Die Zuweisung au Teka und Reichsorarrntweinstelle darf in Zukunft nur durch die Reichskartoffelstelle erfolgen. Preßhefefabriken müsse:: ihren Bedarf bei der Teka auzeigen. Brennereien werden vor: den Komknuualverbändeu nach näherer Airgabe der Reichskartoffel- und Reichsbranntweinstelle beliefert. Dem Rxichs- kanzler ist die Berechtigung gegeben, Grundsätze über die Be-- rechnnng des Bedarfs aufzustellen, die sich nach dem Ernteergebnis an Kartoffeln und dem Vorrat anderer Nahrungsmittel richten müssen. Sie können daher im voraus nicht festgetegt werden. Ebenso wird der Reichskanzler die Grundsätze über die Verpflichtung zur 2lbgabe von Kartoffeln feite::s der Karloffelerzeuger festlegen, nötigenfalls — aber auch pur kamt - die Verfütterung von .Kartoffeln und, Trocknungserzeugnissen zu beschränken oder zu verbieten haben. Gleichzeitig sind den Behörden neue Machtmittel in die Hand gegeben, um etwa notwendig werdende Lagerung, Ablieferung und Abfuhr beim Erzeuger zu den richtigen Zeiten zu gewährleisten. Zuwiderhandlungen gegen diesbezügliche Einordnungen der Verwaltungsbehörden sind unter Strafe gestellt. Neben der Pflicht der Bedarfsverbände zur Aufbewahrung durch Einrnieten und Einlagern besteht für sie selbstverständlich die Möglichkett, an diejenigen Verbraucher, die bisher Kartoffeln siir den ganzen Winter eiugetagert haben, diese für einen längeren Zeitraum abzugeben. De:: Landeszentralbehörden ist cs überlassen, Einzelheiten zu besttmmen. Die Berbrauchsregeluug, also die Verteilung bleibt, wie bisher, Pflicht der Kommunalverbände. Auf Grund der neuen Verordnung werden Reichskanzler und Reichskartosfel- stelle in Kürze alle erforderlick>en Amoeisungen bezüglich statistrscher Erhebungen, Bedarfsanmeldungen, Umlegung ufw ergelten lassen So werden in diesem Jahre alle Provinzen, Ueberschußtreije und alle Landwirte in einigen Wochen genau wissen, inievrel fte zu liefern haben und zwar für die ganze Zeit b:s Herbst 1917. Tie sür Herbst und Winter notwendigen Kartoffeln werden sofort während und nach der Ernte mit größter Beschleunigung — Kartofseb- Eilzügen u. dergl. — an die Bedarfsorte gebracht. Der Rest wird bei den Landwirten lagern bleiben müsse::, wie im Frieden. Jeder Landwirt weiß aber vor der Ernte bereits, was er im Frühjahr bereithalten muß. Für genügende Reserven sorgt die Reichskartoffelstelle. Der Saatguthandet wird später geregelt werden. Aller Voraussicht nach wird er alsdann unter scharfe staatliche Kontrolle gestellt und die Ausfuhr von der Genehmigung des Kommunalverbandes abhängig gemacht werden. Aus dem Reiche. Höchstpreise für Süßwasserfische. Berlin, 27. Juni. Eine Verordnung des Bundesrats regelt von neuem den Verkauf von Süßwasserfischen. Die Höchstpreise im Großhandel für 50 Kilogramm mit Verpackung bettagen bei Karpfen 105 Mk., bei Schleien 125 Mk., bei Hechten 120 Mk., bei Bleien oder Brachten von 1 Kilogramm und mehr 80 Mk., unter 1 Kilogramm 60 Mart, 'bei Plötzen und Rotaugen entsprechend 60 und 50 Mark. Höchstpreise im Kleinhandel dürfen, wenn solche festgesetzt werden, für 1 Pfund nicht übersteigen bei Karpfen 1.30 Mk., bei Schleien oder Hechten 1.50 Mk., bei Bleien und Brachten 1 Mk. bezw. 0.75 Mk., bei Plötz und Rotaugen 0.75 bezw. 0.65 Mk. (Frkf. Zlg.) Eine Gedächtnishatte für Tannenderg. Königsberg i. Pr., 27. Juni. (WTB.) Unter dem Namen „Tan neu b er g-Ge da ch tn is-S t i ftung auf der Neide nbura" wurde ein Verein gerundet, der es sich zur Aufgabe gesetzt hat, die Erinnerung an die beiden Völkerschlachten bei Tannenberg, die des deutschen Ordens gegen Polen und Litauen im Jahre 1410 und die dev deutschen Heere unter Generalfdldmarschall v. Hiudenburg gegen die Russen im Jahre 1914 zu pflegen. Zu diesem Zwecke soll die noch wo hl erhaltene, stolz auf der Bergeshöhe inmitten des großen Schlachtfeldes gelegene Orderrs- burg zu Neidenburg instand gesetzt und ihr großer Remter zu einer würdigen Gedächtnishalle ausgestaltet werden. Dem Vorstand des Vereins gehören an der Oberpräsideut der Provinz Ostpreußen von Batocki-Bledau, Fürst zuDohna- Schlobitten, Ministerialdirektor von Bremen und andere mehr. * Berlin, 27. Juni. (WTB.) Die Kriegstagung des Ge- samtvcrbandes deutscher Krankenkassen nahm heute in Gegenwart des Geheimen Regterungsrates Dr Burck- hardt vom Reichsgesundheitsamt ihren Fortgang mit einem Vortrag des Geschäftsführers Reifenra th-Gelsenlirchen über die Ersatzansprüche der Krautenkassen für Aufwen- düngen au Kriegsbeschädigte. Der Redner forderte, daß das Reich den Kassen Ersatz leistet für die Behandlung von kriegsbeschädigten Krankenkassenmitgliedern, da die Mittel der'Kassen zur Tragung der Lasten nicht ausreichen. Zur Frage der Entschädigung der Landesversicherungsanstalten an dre Krankenkassen für die Beitragsentztehung und den Kartenumtausch äußerte Geschäftsführer Eickhoff von der Allgemeinen Oriskrankenkasse Bonn seine Wünsche. Ganz besondere Anffnerffanrkeit erregten die Ausführungen des Professors Dr. B l a schko-Berlin über das Thema „Mitwirkung der Krankenkassen im Kamps gegen die Geschlechts- lrankheiten". Den L>chlußvortrag hielt das Vorstandsmitglied des Gesamtverbandes, Volksbureauvorsteher Drcck- München-Gladbach, über die Vorschläge zur Aenderung der Rcichsversicherungsordnungt Der Vorsitzende, teilte dann noch mit, daß die gesamten Verhandlungen in Form einer Broschüre demnächst veröffentlicht werden sollen. Damit fand die Tagung ihr Ende. Berlin, 27. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Wie wir von zuständiger Stelle erfahren, steht die Organisation einer Zentralstelle zur Bekämpfung des Wuchers bei Gegenstände:: des täglichen Bedarfs durch den preußischen Minister des Innern unmittelbar bevor. Berlin, 27. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Bei einer Kundgebung für Liebknecht kam cs heute abend zu einer größeren An samml ung am Potsdamer Platz. Ettva 20Personen sind zur Feststellung abgeführt worden. Sonstige Zwischenfälle ereigneten sich nicht. Das preußische Herrenhaus hat am gestrigen Dienstag die abgeänderte Kriegssteuergesetzvorlage an- genomnien. Die beiden Häuser des Landtags wurden bis zum 14. Novemtber vertagt. Arrr Stadt t*«6 Lcsnd. Gießen, 28. Juni 1916. Der Scheck- und Abrechnungsverkehr im Dienste der Kriegführung. Als der Aufruf an das deutsche Volk ergii^, alles Gold zur Reichsbank zu bringen zur Stärkurrg unserem Währung und Zahlnnasbereitschast, da zögerte kein Deutscher, mit seinem Schierstein zu dein Erfolge beizutragen, de:: die Goldsammlung aufzurveisen hat. Durch die damit erzielte gewaltige Steigerung des Goldschatzes wurde die Reichsbauk in den Stand gesetzt, die infolge des Krieges in außerordentlich gesteigettem Maße an sie heranttetendei: Anspttiche des Zahlungsmittelbedarfs durch Ausgabe von Banknoten voll zu befriedigen, ohne die Jnne- haltung der ihr durch das Bankgesetz gegebenen Deckungsvorschrift«: in Frage zu stellen. Das ständig mackstende Bedürfnis an Zahlungsmitteln macht schon wünschenswert, daß die durch die Goldsamm- lungspolittk erreichte Stärkung der finanziellen Kriegsbereitschaft der Reichsbauk auch weiterhin durch geeignete Mittel gefördert wird. Ein solches Mittel ist vor allem die tunlichste Einschränkung im Verbrauch der Zahlungsinittel selbst. Hierzu sollte jeder Deutsche, in der 'Erkenntnis, daß es auch ans dem Gebiete des Zahlungsverkehrs für ihn eine patriotische Pflicht zu erfüllen gibt, nach seine:: Kräften dadurch beitragen, daß er nicht höhere Geldbeträge mit sich hernntträgt, als unbedingt für die Befriedigung der täglichen Bedürfnisse erforderlich ist, und sich außerdem' bei seinen Zahlungen nach Möglichkeit der bargeldersparenden Zahlungsmethoden bedient. Es unterliegt keinem! Zwttfel: Die Einbürgerung des Papiergeldes hat die Erscheinung gezeitigt, daß der einzelne größei'e Geldbeträge als sonst mit jich hernmträgt oder bei sich zu Hause verwahrt. Diese ohne ^Notwendigkeit zu ruckgehaltenen, in der Osstamtheü Milliarden ausnrachearden Beträge beeinflussen unsere Wührungsverhält- nisse insofern ungünstig, als die Banknoten dor Reichsbank entzogen blechen und der Notermntlauf somit unnötigerweise hohe: ausgewiesen werden muß, als der wirkliche:: wirtschaftlichen Lage Deutschlands entsprechen würde. D,:rch Steigerung des Notenmnlaufs wird aber bei der Reicktsbank das Verhältnis von Gold zu de:: Verbindlichkeiten — und die Banßwten sind solche — naturgemäß verschlechtert, und :venn dieser Umstand auch rein nrateriell an unserer gesunden Lage nichts ändett. so wird doch den Feinden, die uns unter' Hinweis hierarn' eine finanzielle Schwäche untersästebw: wollen, eine Waffe der Verleumdung an die Hand gegeben. Wie können torr nun „au limlaufsmitteln sparen?" Zunächst ist es Pflicht jedes Deutschen, jein Geld ohne Bersäunnris m die Banke::, Sparkassen usw. zu traqen. die bekanntlich den Teil, de:' nicht Umlausszwecken dient, an die Zenttalstelle die Reickrsbank — abführe::. Jeder Deutsche sollte daher ein Scheck- und Ueber- weisungskonw bei einer Bank, Sparkasse. Postanstalt usw habcn^ waS ihm nicht nur eine sichere Aufbewahrung Keines Papiergeldes, sondern nunÜ sogar den Vorteil einer Verzülsung und die Mögliackert biete:, ferne Zahlungen bequem aus bargeldlosein Wege zu erledigen. Namentlich der Geschäftswelt erwächst hier eine wertere vaterländische Pflicht der Erziehung: Noch mehr als bisher soll sie daraus sehen, daß größere Zahlungen int Wege der Ueberschreibung von Kvnto zu Konto oder durch Scheck beglichen werden. Jede Hundertmarbrote, die hierdurch als Umlautsmittet gespart wird, stärkt die Lage der Reichsbank und damit das Ansehen unserer Markvaluta draußen. Der Großverkehr bedient sich ohnehin schon bei sttnerr großen Umsätzen des Scheck^ und Giroverkehrs, aber gerade im Kleinen wird hier noch viel gesündigt. Es wäre zu wünschen, daß die deutsche Geschäftswelt durch Angabe des Bankkontos aut den Bttefbogen. Rechnungen usw. und durch Ueberdruck: „Zahlt durch Ueberweisrmg oder Scheck" die Bewegung des bargeldlosen Zahlilngsverkehrs förderte. Jetzt, nachdem wir Terttsche unsere Goldreserven in so außerodentlichem Maße gesteigert haben, gilt es, an der Verstärkung unseres Währungsgebäudes weiterzuarbttten durch tunlichste Einschränkung des Barmittelumlaufs. Neben die Forderung: „Alles Gold in dü Rttchsbank" ist jetzt der Aufruf zu setzen : Bgnknoten, die nicht für den Verkehr unbedingt notwendig sind, gehören in die Reichsbauk. an ihre Stelle trete Scheck und Verrechnung! * " Amtliche Personal Nachrichten. Der Groß- Herzog hat am 24. Juni dem Ober-Postsekretär Rechnungsrat V a b st zu Darmstadt die Erlaubnis zur Annahme rmd zum Tragen des ihm aus Anlaß der Jeier seines 50jährigen Dienst» jubiläums von: Deutschen Kaiser, König von Preußen, verliehenen Roten Adlerordens vierter Klasse mit der Zahl „50* erteilt. '* Personalnachrichten derEisenbahndirektion Frankfurt a. M. Im Namen der Großh. Hessischen Regierung in der Hessisch-Preußischen Eisenbahngenieinschast im Monat Juni 1916 erfolgte Ernennungen :md Beförderungen: Zum Weichensteller: Rottenführer Meier zu Dorheim, zum Rottenführer: Bahnwärter Christian Keller zu Lich, zum Bahnwärter: Hilfsbahnwärter Marke! zu Renzendorf. ** Auszeichnung. Dem Kriegsfreiwilligen Oberjäger Heinrich Otto aus Gießen vom Res.-Jäger-Bat. 11 wurde das Eiserne Kreuz verliehen. ** Ehrentage der 222er. 3. Juli 1915: Nach erfolgreichem Sturm unsererseits auf die auf einer Anhöhe bei Slawentzyn gelegenen feindlichen Stellungen zieht sich der Gegner hinter die Zlota Lipa zurück. Seit'5. Juli 1915: Stellungskampf an der ZlotaLipa - Linie bei Nosow und Wierzbow. ** Eine öffentliche Sitzung des Provinzial - A u s s ch n s s e s der Provinz Oberheffen findet am Samstag, den 1. Juli, vormittags 9U.hr, in dem Sitzungssaal des Regierungsgebmides hier statt. Auf der Tagesordnung steht: 1. Mlösung der Steuerfreiheit der Frei h errlich Riedeselschen Grundstücke in den Gemarkungen Landenhausen, Reichlos, Rixfeld, Schadges. 2. Antrag auf Enteignung der Gewerkschaft Oließener Braunsteinbergwerke, vomnals Fernie in Gießen gegen den Geh. Kommerzienrat Wilh. Gail; hier: Ortsbesichtignng. ** D i e G 0 ld a n k a u's s stel l e für den Kreis' Gießen befindet sich in den Räumen der Bezirks- Sparkasse zu Gießen. Diensfftunden werden Dienstag nachmittag von 13—6 Uhr und Samstag vormittag von 10 bis 121/2 Uhr abgeyalten. Die Goldankaufs stelle kauft alle Goldsachen gegen Barzahlung an. Vergütet kvird der wirkliche Goldwert, den die Gegenstände haben; dieser wird durch deeidigte Taxatoren sorgfältig errnittelt. Die Goldfachen werden eingeschnrolzen und >das aus ihnen gewonnene reine Gold wird der Reichsbauk zngeführt. Wie bekarmt, ist die Reichsbank berechtigt, den dreifachen Bettag ihres Goldbestandes in Banknoten in Umlcuis zu galten Wer also Goldsachen bei der Goldankaufs stelle einliefert, trägt dazu bei, die wirtschaftliche Kraft des Zentral-Geldinstitutes des Deutschen Reiches zu heben mtb dcnnit unsere finanzielle Kriegsbereitschaft zu stärken. In diesem Punkte mit- zuhelscn, ist vaterländische Pflicht. ** Militärische Ausb ildnn g der Jugend. Mle Jungmannen treten hertte (Mittwochs abend A /2 Uhr in der Turnhalle des Realgymnasiums an. ** Barsußge he'n der Schul;u gen d. Die Knappheit unserer Ledervorräte iwtigt uns, auf möglichste Einschränkung unseres Bedarfs an Schuhwerk bedacht zu sein. Große Ersparnisse nach dieser Richtung würden gemocht werden können, wenn die Schuljugend, besonders auf dem Lande und in den kleineren Städten, zu dem früher weit verbreiteten Branche des Barfußgchens während der Som- nierzeit zurückkehren würde. Auch in gesundheitlicher Be- ziehung würden die Schulkinder damit erheblich gefördert werden, und die am Schuhwerk gemachten Ersparnisse könnten der Ernährung der Volkskreise zugute kommen. Ohne ein recht kräftiges und zielbewußtes Vorgehen der Schulleitungen und sonstigen einflußreichen Stellen (Konsistorien, Pfarrer, ländliche Krieger- und Turnvereine) wird aber in dieser Beziehung nichts Durchschlagendes erreicht werden können. Vorbildlich ist eine Verfügung der Münchener Stadtschulkommissio^ an die Leiter der Volls- schulen, wonach diese bei ihren Schülern auf Einbürgerung des Barsußgehcns hinzuwirken haben. ** Sch ü tzt die Feld er. Die Feldsrüchte erfordern zur jetzigen Zeit ein«: mchergewvhiüichen Schutz. Gegen vorsätzliche Beschädigungen der Felder :Verden die Polizttorgane erirsllich einschreiten. Im Interesse der Allgemeinheit :väre zu würrschen, daß die Feldschutzbeanrten in der Ausübung ihres Dienstes nach Möglichkeit unterstützt werden. 21uch^ jede Gefährdung der Felo- früchte aus Unachtsamkeit nruß verhütet werden. Hierzu gehött U. a. dos unbedachte W-egwersen bvwrnender oder glimmender- Zigaretten- oder Zigarrenstummel oder Strttchhölzer in den Gemarkungen. Es ergeht die dringende Aufforderung, alles zu vermeiden, was der: Feldsrüchter: mtb besonders den: Getreide schaden kann. Unter Umständen kann selbst das Rmtchen in den Feldern recht schlimme Folgen haben. Ter Schuldige selbst hat neben zivilrechtlicher Haftbarkeit den leweüigcn Verhältnissei: entsprechende erhöhte Strafen zu gewättigen. Gleich ander«: inacht letzt auckr das stellv. Gmeralkonimando des 11. Arnreekorps unter ylliführung einer Reihe von Borbeugungsmaßnahinen aus die Notwendigkeit aufmm'ksam, namentlich icutt dem La:ü>e die Entstehung vvn Bränden zu verhüten. Es sei dringend notwendig, daß. solange der Ktieg dauert, keine Schmne, kein Stall, kein Wald, kein Moor und kein Vorrat irgendwelcher Art durch Feuer vernichtet lverde. Was vernichtet werde, helfe unseren Feinden den Krieg verlängern; was erhalten bleibe, helfe uns ben Sieg erringen. ** Erhöhung der Tabaksteuer am 1 Jul:. Die den Lesern unseres Mattes wohl -schon lvkaunte Erhöhung der Tabakabgaben tritt an: 1. Juli ds. Js. in Kraft. Zigaretten^ Hersteller und Händler sinb^ verpflichtet, die am 1 Jul: in ihrem Besitz oder Gewvhrsani befttwlichen versteuettcn Von'ätc an Zigaretten, Zigaretten hüllen und ZigarettLlttabak, letzter«: soweit der Kleinverkarlfspreis mehr als 8 Mk. für 1 Kilogramm beträgt, innerhalb einer Woche, War«! der glttchen Att, die sich, am genannten Tage untei-wegs befinden, alsbald nach ihren: Eingang dem zuständigen Steueraent, d. i das Großh. Hauvtsteueramt Gießen für die Provinz Ober Hess«: nach Zahl. Inhalt und Sten«-- klasse der Packungen schriftlich anzumttd Dbe Änmeldi - zweifacher Ausftttigung einzirreich«:. Wenn der Vorrat eines Händlers an Zigaretten nicht mehr als 3000 Stück, an Zigartttew, tabak nicht mehr als 3 Kilogranrnr, an Zigaretten hüll en nicht nrehr lis 6000 Stück beträgt, uixö hiervon ferne Rllchäc«r echoücn, 3h solche FMen brauche auch keine AiNneKrung a§g-yeben zu Verdau. SlöKiäinBeiciac, Kantinen, Kasrn os, Smb ähnliche Berernigungen gelten auch dann aks Händler, Wenn sie Kigacettensteuerpflichtige ErMngnifse nur an ihre Mitglieder oder nur m ihren eigenen Räumen abgeben. Annrelduugsvordrucke können denmächst von deur Grotzh. Hauptsteueramt Gießen be- Vogen werden. ' ** Verzeichnisse im F^elde stehender Soldaten verboten. Im Interesse der öffentlichen Sicherheit ist vom stellvertretenden kvmmcuü)ievenden General des 11. Armeekorps v. Hauawitz ein Befehl erlassen worden, wonach verboten ist: Verzeichnisse von Adressen im Felde stehender Soldaten, zu denen der Sammler keine persönlichen Beziehungen hat, anzulegen oder sortznsühren, ganz oder teilweise zu veröffentlichen sowie ganz in solchen Auszügen n-eiter zu geben, die nadn Gesichkspunkterc der veeresgliederu.ng geordnet sind: die Veröffentlichung von !Mressenvrrzeichnissen solcher Angehörigen des Feldheeres, M betten der Sammler persönliche Beziehungen hat, und die Aufforderung zum Sammeln von Mressen von Angehörigen des Feldheeres züm Zweck der Ausstellung von Liften. Unter das Verbot fallen nicht die in den Vereins- oder- ähnlichen Zeitschriften veröffentlichten Zusammenstellungen von Feldadressen der Mitglieder Vsw., sofern daraus weder der Kriegsschauplatz noch die Zugehörig feit des Truppenteils, der Kommando- oder Feü>verwaltnngsbe- Hörde zu den Verbänden von der Brigade aufwärts zu ersehen sind. ** I m Verkehr mit der Bukowina ist bis auf weiteres der Paketverkehr ganz, der übrige Postverkehr für die Gegend nördlich der Linie Jswor—Szypot—Camerale—Setetin—Hadikfalva— Scherboutz eingestellt. ** Bunter AbeudimLrchtspielhans Am Donnerstag, den 29. Juni, verunstaltet das Lichtspielhaus, Balmhofsttaße 34, ttneber einen Bunten Abend. Schauspieler und Rezitator W. Ri e ck, Frl. Lolla Raven und Metha Werner srnd zu einem gemeinschaftlichen Gastspiel gewonnen. Der Frlmsvielvlan weist hierzu u a. die allerneucsten Kriegsberichte iind ein Kunüfrlmwerk in drei Akten: „Meine Liebe war mein Leben, meine Liebe ift mein Tod" aus. In der Hauptrolle Lona Bartelana vom Hof theater in Sofia. Der musikalische Teil der Vorstellung wird durch ein gutes Ensemble (6 Herrertt ausgefülll Näheres siehe Inserat ** Ter 1. Gießeuer Kaninchen-Ma r kt (Kaninchen börse) findet Sonntag, den 2. Juli im „Tannhäuser" Frankfurter Straße 81, von 10—l Uhr statt. Näheres siehe Anzeige. Landkreis Gießen. -s- Bersrod , 28. Juni. Feldwebel Ludwig Nürnberger bei einer Feld-Fliegerabteilung erhielt zum Eisernen Kreuz 2. .Kl. auch die Hessische Tapferkeitsdenkmünze. Diese Auszeichnung wurde «nch der Familie des gefallenen Schreinermeisters Phil. Kn t scher IN. übersandt. ^ ^ ^ w -tr- Gro ften -Linden. 28.Juni. Ludwig Mehl wurde durch einen Obers ärenkelschuß verwundet. Vor Jahresfrist rückte er als Landstirrmlrekrut ein und zog im Spätherbst an die Ost zfront — In Amerika ift Bauunternehmer Philipp Viehmann LM Alter von 50 Jahren gestorben. Ms junger Bursche wanderte er aus, bei seinem ersten Heimatbesuch verheiratete er sich und war vor einigen Jahren mit seiner Familie mehrere Monate hier M 28. Juni. Vermißt werden Wehrmann Hermmrn Frank III., vor seiner Einberufung Stadtdrener in Grimberg, und Ersatzreseroist Karl Henkel. - Altbürgermewer Zimmer, der vor kurzer Zeit an Rippeiifellentzündnng eriranrt war, ist infolge einer Lungenlähinuug verschieden. Ter Verstorbene war seit November 1893 Bürgermeister irnserer Stadt und wurde 1902 auf 9 Jahre wiedergewählt. 1911 trat er aus Alters- und lGesundheitsrückstchten bei der Wiederwahl zurück. Er erreichte cu\ Aller von 81 Jahren. Kreis Büdingen. N Büdingen. 27. Juni. Die Hessische Ta vferk er ts- medaille erhielt der Fahrer D i t s ch l e r vom Res.-Jnß-Art Regt. 20 c. Nidda, 26. Juni Schneller Tod. Beim Arbeiten auf einem Dickwnrzacker wurde anr Montag Frau Margarethe Petermann aus Nidda von einem Schlaganfall betroffen, Sie starb aus dem Wagen, der sie nach Hause bringen sollte. Kreis Alsfeld. < Kirtorf, 28. Juni. Dem Fahrer Ludwig Scheid II. von hier wurde die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen. e. Mücke, 28. Juni. Dem Offizierstellvertreter Schumann bei einenr Infanterie-Regiment wurde die Hessische Tapserkeits- medaille verliehen. Mit dem Eisernen Kreuz ist er bereits früher ausgezeichnet worden. Kreis Friedberg. Bl Fricdberg, 28. Juni. Ten Heldentod fürs Vater laud starb der Musketier im Res.-Jnf.-Regt. Nr. 221 Robert Steinhardt. — Der älteste Handwerksmeister unserer Stadt, Herr Sch reiner meister August Franke, starb nach kurzer Krank hat im 79. Lebensjahve. Q. Bad-Nauheim, 28. Juni. In der gestrigen Stadtverordnetenversammlung wurde folgendes verhandelt Die städtischen Bekanntmachungen sollen in Zukunft nicht nur in den Tageszeitungen veröffentlicht werden, sondern sollen auch je weils am Stadthaus auf 24 Stunden ausgehäugt werden. — Mit Wirkung vom Eintreffen des ersten Fischtransportes soll eine städti sche Fisch verkau fsstelle eingerichtet werden. — Die Aus gaben für den Waldwirtschaftsplan in Höhe von 3605 Mk werden bewilligt. — Zur Beschaffung von 150 Meter Spritzenschlauchen bewilligt die Versammlung 300 Mk. — Da infolge Einführung der Höchstpreise für Obst seit drei Tagen in Bad-Nauheirn kein Obst zum Verkauf gekommen ist. beschließt die Versammlung, au das Großh. Ministerium das Ersuchen zu richten, für Bad-Nauheim höhere Preise für Obst zuKulassen. ^ _ a Bad-Nauheim. 28. Juni Das 5. Srnfonre konzert der Kurkapelle findet im Konzerthai«! am Donnerstag, den 29. Juni, statt. — Die Bortragsordnung des 5. Sinfonieabends zeichnet sich aus durch die Mitwirkung des vorzüglichen Konzert särvgers Adrian v. d. S t a p (Bariton) aus Frankfurt a. M. und durch die Erstaufführung eines hochinteressanten und zeit gemäßen Orchesterwerkes: Variationen über das Lied „Prinz Eugen der edle Ritter" von Karl Hasse Hasse — ein Schüler Max Negers — hat sich mit dem alten Trompeterlied ein äußerst dankbares Thema ausgesucht und gewinnt HM in seinen Variationen große und schöne Wirkungen ab. Adrian v. d. S t a p fingt die große Arie des Helling aus der Oper Hans Helling von Heinrich Marschuer, sowie Lieder von Brahms und Hugo Wolf. — Der Sänger gilt als einer der bedeutendsten Ber treter dos alten berühmten Gesangstlles, des sogenannten bel canto. >— Das Orchester spielt außer den Variationen noch Schub erts „Unvollendete" Sinfonie (zwei Sätze) und als Einleitung des Abends Goldmarks farbenprächtige Ouvertüre ,JM Frühling" Professor Hans Winderstein drrvgiert. •* Nieder-Rosbach, 28. Juni. Lehrer Philipp Mohr wurde zum Leutnant d. R. befördert. Starkenburg und Nheinhessen. 6. D a r IN st a d t, 28. Juni. Am 1. Juli ds. Js. werden es 25 Jahre, daß Oberrevisor und Vorsteher des Rechnungs Revisions-Bureaus A. Sauber in den Dienst des Verbandes der hessischen landw. Genossenschaften getreten ist. Kreis Wetzlar. ** Wetzlar, 28. Juni. Mit dem Eisernen Jlreu s 2. Klasse ausgezeichnet wurde der Krankenträger der Res. Friedrich Pfeffer aus Werdorf. ra. Naunheim, 27. Juni. Kriegssre,willrger^ Friedrich Kern ist am 28. März in Feindesland^infolge sclMerer Kopf Verletzung gestorben. d. Aus dom Kreise Wetzlar, 28. Juni. Der Landrat veröffentlicht eine Bekanntmachung, rrach>. der für die durch dre beinahe vollstärrdig unterbimdene Hanf- und Bcrunrwolleneinfuhr und die erheblich verminderte Flachseinfuhr als Ersatz Bren nesseln zur .Herstellung von Geweben gesammelt werden sollen und zwar sofort, da die beste Zeit des ersten Bren nefselickorrttes in die Zeit vom 20. Junr bis 10. Jülr fällt. Die, Adermung der Brenne!sei. will joweir bte EkgrrckürE ber Grundstücke diese vornehmen wollen, möglichst durch die ^-chulrmoer ausoesührt werden Zäun Sachverständige:', ift der Wmterfchiu- dioÄVor Dr. Ka>ch ur Wetzler bestellt. der die Amnclduugen zur Abnahme der gesammelten Brennesselmeugeu endgegeirnn..mr. Hessen-Nassau. Ein neues Gutenberg-Denkmal. = Eltville a Rh., 27. Juni. Dem .Leitungsverlag" zufolge soll hier ein Gutenbergdenkmal errichtet werden. Am 4o0- Todestage — 24. Februar 1918 — gedenkt man den Grundjtein zu dem Denkmal zu legeu. „In Ellvüle hat Gutenberg, als 1462 seine AÜaigrzer Druckerei rn Flantmen ausgegangen war, mit seinem Verwandten Bechtermünze und seinem Schüler Spieß zwischen den v<ü)Ten 1467 und 1469 eine neue Druckerei in der noch vorhandenen ,'FrühMesserei" angelegt." An dem Hause ist seit 1885 eiue Gedenktafel angebracht. Die Werke, die aus dieser Druckerei hervorgingen, sind nur noch in einigen höchst seltenen Exemplaren vorhanden: so das „Vocabularium ex guo" oder latinockeutonicum von 1467. Das Vocubulär ist das erste lateinisch-deutsche Wörterbuch, ein Merkchen von 166 kleinen Quortblättern. das vier Auflagen erlebte. Mit der Ende 1476 vollendeten letzten Auslage des Vornbulars grug dre Druckerei der Bechtermünze ern. Ob Gutenberg wirklich selbst in Eltville gewirkt hat, wird von neueren Forschern bestritten. Sicher soll sein, daß er 1468 in Mainz und nicht in Eltville fern Leben beschloß. Vielleicht gelin-gt's der Forschung zum 450. Gedenktag seines Todes das Rätsel endgültig zu lösen. --Frankfurta.M.,28.Juni. Der Kriegs hilfsverein für den Kreis Lötzen, Frankfurt a.M. und Obertaunuskreis, stellte seinem Patenkreis Lätzen für die Erbauung eines Altersheims und einer Tuberkulosenftatiotl 110 000 Mk. zur Verfügung. Ferner übernahm er die Instandsetzung des Altersheims und Feierabendhauses in der kleinen Stadt Rhein (Kr. Lötzen): er überwies dem Kreise vier Feuerspritzen. Bisher wurden dem Hilfsverein zur Lösung seiner Aufgaben 384 325 Mk. dtlrch Sammlirngen und Mitgliederbeiträge zur Verfügung gestellt. Wie m der heute ab gehaltenen 5)auptversamtnlung des Beverns mit- gebellt wurde, will der Verein in Zukunft der Neubesiedlung des Kreises durch Kriegstellnehmer und der Wiederaufnahme der Hausweberei, dem Haupterwerbszweig der Lötzener Kreisbewohüer, seine besondere Aufmerksamkeit zuwenden. , ^ ^ ^ fz. Frankfurt a. M, 28. Jmri. Ter Umstand, daß Hessen für Obst Höchstpreise festgesetzt hat und gleichzeitig die Ausfuhr nur imter ganz beftrnimten Bedingwigen gestaltet, hat die Verhältnisse auf 'unserem Obstmarkt verschlechtert. Für Beerenobst werden Preise gefvrderi. die bei der ergiebigen Ernte reder Berechtigung emvehren. Die StcLt hat sich daher mü der hessischen Regierung ins Benehmen gesetzt, um die Ausfuhr der auch sonst für das Stadtgebiet bestimmten Obstmengen zu erwirken. Wie wir hören, sind diese Bemühungen von Erfolg gewesen. Hessen hat in die Ausfuhr zu Händen der Stadt ein gewilligt, doch muß die letztere dafür basten, daß hier beim Verkauf keine höhere n Preise gefordert iverdcir, als sie in H e f f e n bestehe n. llebrigens' sind gleiche Verhandlungen bereits mit Baden, wo gleickifalls Höchstpreise mit 'Ausfuhrbeschränkungen in Kraft sind, geführt worden und mit dem Erfolg, daß beveits ein Waggon Obst für die 'Stadt gesickfert werden konnte. X. Hanau, 26. Juni. Der Kreistag deS Landkreises Hanau hat die Ausnahme einer weiteren Kriegsanleihe von 1 M i l l. M k. bei der Landeskreditkasse in Kassel gegen 5 Prozent Zinsen beschlossen. ra. Ca mberg, 28. Juni. Dem Leutnant Tigges, Adjutant des 4. Bataillons Landw.-Jus.-Regt. 15, ist das Fürstlich Lipprsche Berdienstkrauz am Bande verliehen worden. ra. Hachenburg, 27. Juni. Kürzlich starb hier ein Kind an einer pockenverdächstgen .Krankheit. Einige Tage später erkrankten noch mehrere Personen unter ähnlichen Erscheinimgen. Wie amtlich festgestellt wurde, lxrndelt es sich^ wirllich um Pockenerkrankungen. Todesfälle lsind inztvischen zwei vorgekommen. ra. N ie de r b r e.chen. 28. Juire. Ten 9Nusketieren Heinrich Weger und Hestrrich Zwe nger wurde das Eiserne Kreuz der liehen. Bis jetzt haben 30 Söhne unserer Gemeinde diese Auszeichnung. g. Esch weg e a. d. Werra, 28. Juni. Für den Kreis Efch- wege ist von dem Landrat der Zentncrpreis für Frühkartoffeln auf 10 Mk. festgesetzt worden. X Gelnhausen, 26. Jimi. Der Kreistag des Kreises Gelnlxneseu gemlnnigte den Kreishaushaltsvoranschlag für das Rechnungsjahr 1916, her in Eiimahme und Ausgabe mit 256 523 Mark abschließt,- sowie -den Vorairschlag der Einnahmen rnrd Ausgaben des Kreises durch die Klenrbahnen mit 58 200 Mk. Zur Zahlung der staatlichen Familienunterftützuirgen wurde ein werte ves Darlehen in Höhe bis zu einer Million, zur Bestreitung der au her ordenllichen, über die. staatlichen Sätze hinausgehenden Fa- mrlienunlerstützungen ein Darlehen bis zur Höhe von 100000 Mk. ausgenommen. Als Abgeordnete des Kreises Gelnhausen für den Kommunallandtag des Regierrmgsbczirks Cassel wurden wiedergewählt: Land rat Dr. jur. O-ras von Wartensleben, Fürst Frmrz Joseph von Jäenburg-Brrstein, Bürgermeister Senzel in Bieber. Fermn beschloß der Kreistag, dem Vertrag mit dem Preußischen Staat wegen. Lieferung von Elektrizität aus den Mainkrastwerken berzutveten. g. Gelnhaufe n, 28. Juni. Beim Baden in der Kinzig ertrank der zehnjährige Schüler B a l l e n st e i n aus dem benachbarten Städtchen Langenselbold. g. Hersfeld, '27. Junr Eine Frage von weitgehend der Bedeutung für städtische Gemeindewesen be schästigt augenblicklich die hiesige Stadtverwaltung. Di-e Ueber schüsse der städtischen Sparkasse fließen seit einer Reihe von Jahren in die städtische Stadtkasse und werden hier nach freiem Ermessen zur Bestreitung städtischer Ausgaben verwendet. Aus Anordnung des Regiernngspräsidenten in Cassel soll dies in Zukunst nicht mehr geschehen, die lleberschüsse sollen vielmehr fortan unr für von der Regierung zu bestimmende Zlvecke Berwenhiulg finden. Für die städtischen Finanzen würde die Erfüllung dieser Ariordnung einen unersrenlichen Zustand schaffen und die Notwendigkeit der Einführung neuer Stenern herbeiführen. Bon der Stadtverwaltung ist deshalb der .Klageweg beschritten worden. Der Bezirksausschuß zu Cassel hat jedoch aus die Klage ein abweisendes Urteil ergehen lassen. Hiergegen hat die Stadtvertoaltung Berufung bei dem Oberverwaltungsgericht eingelegt. uw) M) habe immer wieder betont, daß man sich dmxruf bei chränkeni solle, den Frrei>'u als hauptsächliches Ziel anzuse^::. bin kaum auf Widerstand gestoßen, ausgenommen bei den Bona- tartisten. . . . Ich habe die Minister wieder und nneder ausgesucht mtd verschiedene haben mir erklärt, daß sie eher ^ ihr Amt niederlegen, als die Verantwortung für den Ktieg übernehmen würderi." . ^ Drei Tage später war ganz Frankreich in Aufruchr uver den Einser Zwischenfall. Vergeblich stemmte ftch Thi-ers gegen die allgemeine Stimmung in der Kammer, dre nach Krieg schrie und Thiers wegen ferner friedbuchen Haltung durch beleidigende Zwischenrufe kränkte. Am 19. Jnlr 1870 legte Thiers in einem Brief an Herrn de Remnsat seine Ansichten über den Fall iroch einmal klar dar. Da heißt es zum Schluß „Preußen, das sich ins Unrecht gefetzt hatte, tndpm es die Kandidatur des H>ohenzollerni befürwortete, hat fein Unrecht wieder gut gemacht, irwem es diese Kandidatur zurückzog. Nun ist das Unrecht auf unserer Seite, und wir sind dein ausgesetzt, ganz Deutschland gegen uns zu haben; dazu ein vollständig neutrales Oesterreich und ein verzweifelt neutrales England."' Unter deii neu veröffentlichten Papieren von Thiers fand sich auch ein Plan zur Verteidigung von Paris, über den die Revue de Paris" berichtet. Seit dein Monat August 1870 war ein Ausschuß gebildet worden, um die notwendigen Maßnahmen zur Verteidigung von Paris zu treffen. Zu diesem Ausschüsse gehörte auch Thiers, der am 2. September seine Gedanken über die Verteidraung von Paris in einem Plane zu .Hause anfzeichnete. Die Revolution vom 4. September verhinderte ihn aber, diesen Plan denr Ausschuß zu übergeben, so hat inan ihn unter fernen Papieren gefunden. Nach Thiers sollte die Verteidigung von Paris in der Verteidigung der Festungswälle, der Forts und des umliegenden Landes bestehen, dmnit die ?2trü>t weder ausgehungert, noch von denr übrigen Frankreich getrennt werden könnte. Für die Verterdigimg der Stadtwälle zählte er auf die Nationalgarde, die wohl ausgerüstet und bewaffnet tverden sollte und deren Zahl er von 25000 auf 80 000 erhöhen lvollte. Für die Verteidigung der Forts forderte er eine Besatzung von wenigstens 40000 Mann. Die Forts, jedes mit 60 bis 80 Gesckchtzen, sollten in verschiedene Gruppen zu gemeinsamer Verteidigung erngeteilt werden. Als aktive Armee hielt er 60000 Mann fill not- roendig. Diese 60000 Mann sollte man nicht in Divisionen verstreuen, sondern sie zusammenhalten in Stellungen vor der: Festungswerken. Sie sollten hauptsächlich bei Massenangriffen angesetzt Werder,, falls der Feind irgend eineu Punkt erstürmen wollte. 40000 Mann sollten im Osten, vorr RomairrviNe bis Vineennes, und 20 000 Mann im Westen zwischen Vanves und Boulogne ausgestellt rverden._ Wetteraussichten in Hessen am Donnerstag, den 29. Juni 1916: Veränderlich, zeitweise Regensälle, kühl. Unveröffentlichte Urkunden von Thiers zum Uriege ,870/7,. Der Historiker Thiers, der erste Präsident der dritten Republik, hat über seine Stellung zum .Kriege 1870/71 aller lei interessante Papiere hiuterlafsen, die nach testamentari scher Bestimmung erst jetzt veröffentlicht werden dürfen Von diesen Papieren bringt die „Revue des Deux Mondes' einen Brief Thiers' an Dnvergier de Hauranne, der Thiers Stellung zu der Hohenzollern-Kandidatur und sein heißes Benürhen, aus diesem Zwischenfall keinen Krieg erwachsen zu lassen, deutlich erkennen, läßt. In diesem, vom 17. Juli 1870 datierten Briefe schreibt Thiers: „Ich habe die Münster gesehen nacki> der verhängnisvollen! Sitzung, die Dienstag (12. Juli) stattgefunden hat. Ich habe ihnen gesagt, daß sie einen großen Fehler begangen hätten, als sie sich für nicht zufrieden erklärten, und daß mrn der Krieg lvahr. scheinlich geworden lväre. Sie haben mir bei allen Göttern ge- schworen, 'daß sie vorsichtig und nachgiebig sein würden. Wenigstens 100 Abgeordnete haben mir erklärt, daß sie, wenn ich das Zeichen zum Frieden geben würde, mir Folge leisten würden. Eine ganze Reihe von ihnen sind zu mir gekommen und haben gejagt „Gebrauchen Sie Ihre Macht, wir sind zweihunderi, die Src nmerstützen werden: man Umt die Staatsgewalt iud>t in solchen Händen lassen." Sre können sich denken, was rch geamworter habe; Letzte Nachrichten. Der deutsch-bulgarische Vormarsch in Akazedonien. Wien, 28. Juni. „Esti Ujsag" berichtet aus Sofia! Nach einer Meldung der „Balkanska Posta" aus Athen haben die deutschen und bulgarischen Truppen auf chrem Vormarsch die von den verbündeten Truppen geräumten Stellungen bei K i l k i s besetzt. Amerika und Mexiko. i. Köln. 28. Juni. Einer Washingtoner Funkspruchmeldnng der „Köln. Ztg." zufolge steht Wilson vor der Entscheidimg in Erwartung der Antwort Carranzas, aber es ist wen i g Hoffnung vorhanden, daß Carranza z u r ü. ck w ei ch t. Fast alle Kongreßmitglieder erklären, daß man keinen Ausweg sehe, den Krieg zu vermeiden. Beide Härter ziehen kriegerische Maßregeln in Betracht Eine Verständigung steht ganz außer Frage. Tagebuchnvtizen, die bei amerikanischen Ofstzreren gefunden wurden, erweisen, daß die Amerikaner die Angreifer waren, so daß Carranzas Stellung jetzt besser begründet ist. Nach anderweitigen Meldungen sind die Telegramme aus El Paso wieder alsche Nachrichten über scheinbare Verwirrung in Mexiko. Die amerikafeindliche Stellung hat im Laufe der letzten Tage um sich gegriffen ,md wird durch die uMlaufeichen Gerüchte von wegen der nrexikamschen Wäffen angefeuert. Es heißt, daß sich Engländer unter den kürzlich in Sonorza ermvrderen Personen befanden. Die New Porker Geschäftswell verfolgt den Lauf der Ereigniffe mit Spannung. Ein englisches Urteil über die amerikanisch-mexikanische .Kriegsgefahr. Rotterdam, 28. Juni. Der „Nieuwe Rotterdamsche Cou» rant" meldet aus London: Wenn es wirklich zu einem Kriege mit Mexiko kommt, so wird Präsident Wilson sofort die Ausstellung von 250000 Freiwilligen fordern. Der Felldzug würde in zloei Telle zerfallen. Man würde zunächst eine besonders auf die Verteidigung der Grenze berechnete Defensive einrichten, für die Miliztruppen imd militärgenbte Freiwillige verwendet werden würden. Sodann werde man vorausfichtlichl im Herbst, wenn die Vorbereitungen dazu beendet sind, eine große Razz-ia durch Mexiko veranstallen, von der mm, erwarte, daß sie sich mit der Regelmäßigkeit eines Uhrwerks abwickeln wird. Man glaubt nicht, daß ein Krieg zwischen den Bereinigten Staaten und.Mexiko auf die Kriegsliefern.ngen der amerikanische Industrie an die Verbündeten irgendwelchen Einfluß haben würde, da die militärischen Erfordernisse der Union im Vergleich mit denen in Europa kmim in Betrackst kommt. Ein amerikanisches Munitionsausfuhrverbot in Sicht? Haag, 28. Juni. Aus London wird gemeldet, daß, sofern in den nächsten Tagen keine Berrninderung der Kriegs Wahrscheinlichkeit eintreten sollte, die mmrikauische Regierung ein Ausfuhrverbot von Kriegsmaterial zunächst für die Dauer von 6 Wochen erlassen ,verde. Russische Balkanpläne. Wien, 28. Juni. „Esti Ujsag" bringt eine über Bukarest eingelaufene Meldung des „Rußkoje Slowo", der schreibt: Unstr Bortell verlangt, daß wir mit größeren Kräften ans dem Balkan Mftreten. Es ist natürlich, daß wir zu diesem Zweck duoch rumänisches Gebiet ziehen müssen, aber nicht bloß durch die Dobrudscha, smrdern auch durch die Moldau. Dagegen kann Rumänien keine Einweudungen erheben, denn wir haben keine feindlichen Absichten. Dic Russen in Czernowitz. B u d a p e st, 28. Juni. „?lz Est" erfährt über die Rnssen- herrschast in der Bickmvina: Der erste direkte Zug aus Odessa tvaf in Czernowitz Sonntag nacht ein und führte ausschließlich Militär mit sich. Der russische Kvmmaudant forderte die Kauslente aus, binnen 18 Sttrnden ihre Geschäfte zu öffnen, da soust die russischen Behörden die Oefßumg anordnent chürden. Da die Kausleute zum größten Teil geflüchtet sind, so komiten nur wenige dem russischen Befehl Nachkommen Die russischen Behörden bieten alles auf, um die fluchtartige Abreiss der Zivilbevölkerung hintmrzuhalten. besonders an der rumänischen Grenze wird strenge Wacht gehalten. Die russischcm Behörden versichern, jedennmrn könne unbel>elligt weiter leben, ohne für die Sicherheit des Lebens oder Vermögens fürchten zu müssen. Musterung der englischen Achtzehnjährigen. .Haag, 28. Juiä. „L a b u r L e a d e r" üoerschveibt eine Meldung. daß die staatlichen Registraturbeainten in England den Befehl erhielten, die jungen Jahrgänge 1897, 1898 und 1899 zu registrieren, mit der lleberschrift: „Wird etwa eine dauernde Dienstpflicht geplant?" Andere Blätter sprechen die Vermutung aus, daß die englische Regierung bereits für den gegenwärtigen Krieg wissen will, wie zahlreich üceic Jahrgänge der 18 bis 20jährrgcn sind, Verwandten, Ereunden und Bekannten die traurige Nachricht, dass am 26. Juni, nachts 12 Uhr nach kurzem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater und Grossvater Todes-Änzeige. Herr Heinrich Niklas im Alter von 62 Jahren sanft in dem Herrn entschlafen ist. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Familie iünch. Nonnenroth, 27. Juni 1916. Ma 'i'iefbaufüferer mit technischen Kenntnissen u. langjähriger praktischer Erfahrung sucht sofort Stellung od. später Auch übern, ders. die Berwoltuug für Gruben- u. Steinbruchsbetriebe od. die Aufsicht üb. Hiigieu. Anlagen. Angebote u. 010365 a. d. G. A. Akljg.BVttgesklle 4715 Die Beerdigung findet Donnerstag, den 29. Juni nachm. 4 Uhr statt. Statt jeder besonderen Anzeige. sucht Arbeit/Näheres in der Geschäfts st. des Giess. An N e rk-einviertel-'I jähr.Oldenburg Christ, Aenmühle 010419s Grünberg. Jnager reinrassiger Backei preiswert abgugeben. 010412] Löbersiraße 10 pt. Berkauf. 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