Nr. M Siehr«r Anzeiger erscheint kägttch, außer Sonrrtags. — Beilagen: viermal wöcber.tttch GietzenerZam i I ienblätter, zweunal ivöcheullAreis- dKtüfdrdenNreisGiegen (Dienstag und Freilag)- zweimalnonall. Laad» wirsschastttche Seitfrage» Fernsprech - Anschlüffe: sürdie Schriitleituug112 Verlag, Ges ch äi tsste lle51 Adresse iür Drahtnachrichten: Anzeiger Sietzen. Annahme von Anzeigen sür dre Tagesnmmner bis zum Abend vorher. Erstes. Blatt (6b. Jahrgang samsLag, ll. Juni (9(6 Rotationrdruck und Verlag der VrW'schen Umv.-Vuch- und Steindrmkrrei R. Lange. SchrWettung. Seschästrstelie und Sruckeret: §chn!str.7. B e \ et q 3 p c ; monatl. 90 Pß, viertel- jährl. Mk. 2.65: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 80 Pf.; durch die Post Mk.2.45 viertel- jährl. ausschl. Beftellg. Zeilenpreis: lokalloPf., arrsrv. 2o Pf. — Haupt- schriitleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politrschen Teil und das Feuillelon:>Aug. Goetz: sür Stadt' 'und Land, Vermischtes und Gerichtssaal: Fr.R.Zenz; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich m Gießen Heile Kämpfe in Wolhynien, vergebliche Angriffe der Aanzosen am „Toten Mann". (WTB.) Großes Hauptquartier, 16. Juni. (Amtlich.) We st licherKriegsschau plah. Links der Maas griffen die Franzosen mit starken Kräften den Süd hang des „Toten Mannes" an. Nachdem es ihnen gelungen war, vorübergehend Gelände zu gewinnen, wurden sie durch einen kurzen Gegenstoß wieder zurückgemorfen. Wir nahmen dabei acht Offiziere, zweihundertachtunddreitzig Mann gefangen und erbeuteten mehrere Maschinengewehre. Eine Wiederholung des feindlichen Angriffes am späten Abend und Unternehmungen gegen die beiderseits anschlietzenden deutschen Linien waren völlig ergebnislos. Der Gegner erlitt schwere blutige Verluste. Rechts der Maas blieb die Gefechtstätigkeit, abgesehen von kleineren, fiir uns günstigen Jnfanteriekämpfen an der Thiaumontschlucht, im wesentlichen auf starke Feuertütigkeit der Artillerien beschrankt. Oestlicher Kriegsschauplatz. Gegen die Front der Armee des Generals Grafen Bothmer nördlich von Przewloka setzten die Russen auch gestern ihre Anstrengungen fort. Bei der Abwehr des Feindes blieben über vierhundert Mann gefangen in der Hand des Verteidigers. Balkan-Kriegsschauplatz. Die Lage ist unverändert. Oberste Heeresleitung. * i * Die russische Offensive ist zweifellos ins Stocken gekommen, und wenn der neueste ösberreichisch-urrgarffche Heeresbericht bemerkt, in Wolhynien entwickelten sich an der ganzen Front neue Kämpfe, so ist damit sicher, daß die Zuversicht unserer Verbündeten gewachsen ist, durch Gegenangriffe den Feind wieder zurückAu treiben. Im Augenblick mögen die russischen Angreifer noch Hoffnungen hegen, durch äußerste Anstrengungen weiter Raum zu gewinnen, ckber jeder Tag wird die Lage zugunsten der Zentralmächte ändern, die ihre Gegemnaßregeln wirksam werden lassen. So glaub-'t auch ein schweizerischer Offizier, Oberst Egli, die Lage auffassen zu Müssen; in den Basler Nachrichten kommt er zu folgendem Schluß: De r vorsichtige Beurteiler der Lage wird sich darauf beschranken müssen zu sagen, daß es den Russen allerdings gelungen ist, -wischen dem Pruth und dem Dnjestr, an der unteren Strypa Und in der Gegend von Luck djL österreichisch-ungarischen Stellungen zurückzndrängen, stellenweise Metteicht auch zu durchbrechen. Aber das Zentrum von westlich Tarnopol bis über die Grenze Galiziens hinaus, sowie der nördlich an die Rokitnosümpfe angelehnte Flügel haben bis jetzt mit Erfolg Widerstand geleistet. Ein russischer Durchbruch großen Stils mit seinen verderblichen Folgen für die ganze Aufstellung ist heute noch nicht zn erkennen, wohl aber eine Verlangsamung wes russischen Angriffs, "die aber vermutlich nur kurze Zeit dauern wird. Auf jeden Fall sind die Operationen weder bei der einen noch bei der anderen Partei abgeschlossen, so daß also in nächster Zeit noch größere Kämpfe zu erwarten sind. Ob sie aber eine rasche Entscheidung bringen, kann noch nicht erkannt werden. Mir scheint es zweifelhaft zu sein wegen der von den Russen gewählten Hauptangriffsftont und der zunehmenden Widerstandskraft der Truppen der Zentral Mächte. Welche Hoffnungen durch das Mißlingen der russischen Offensive scheitern würden, das verrät uns das französische Matt „Bonnet Rouge", das besonders die Wirkungen auf dem Balkan ins Auge faßt und also schreibt: „Tie russische Oss-ensive in Wolhynien und Galizien ist sowohl eine strategische wie diplomatische Operation. Indem Unsere Verbündeten zur Offensive übergingen, bezweckten sie vor allem, die Italiener von dem österreichischen Druck zu befreien und den deutschen Einfluß, der in den Balkanländern immer größer wird, zu durchkreuzen. Niemand in Frankreich! zweifelt daran, daß die Truppen Ecckwrnas große Tapferkeit gezeigt haben, daß sie aber aucb an verschiedenen Punkten zurückgehm mußten. Zweiftlsohnc! hat Salandra die Lage genau erkannt, wenn er in der Kämmer eiklärte, daß, wenn auch die Lage augenblicklich sehr schwer sei, sie immerhin noch nicht als gefährlich angcschaut werden könne. Trotzdem forderten die Klugheit und die Solidarität, daß die Freunde Italiens rasch zu Hilfe ellten. Italien hat durch seinen Eintritt in den Krieg wrrtschaftllch schwer gelitten. Es wäre mtrtj von ihm zu viel verlangt, wenn es auch militärisch! allein mit dem Feind fertig werden sollte. Nun sind weder wir, noch die Engländer in der Lage, Italien zu Hilfe zu kommen, da wir selbst schwere Arbeit gegen die deutschen Anstürme, deren Heftigkeit uich Kraft selbst unsere größten Optimisten bekehrt haben, zu verrichten haben. Mehr als in Athen würde eine den Zentralmäcbten zugefugft Reihe von Niederlagen in Bukarest bewirken und sür uns glückliche Folgen haben. Man darf sich nicht verhehlen, daß Rumänien am ■meiften von unseren Feinden beackert wird. Die Deutschen haben von den Rumänen bedeutende Erleichterungen für ihre Lebensmittelversorgrrng erborgt, indem sie ein wirtschasllichcs Bündnis schlossen, aus dem die Deutschen und Bulgaren bedeutenden Nutzni ziehen. Man darf nun nicht vergessen, daß von einem wirtschaftlichen liebereinkonrmen zu einem politischen Bündnis ein rascher Schritt ist. Dre Diplomaten der Wilhßlmstraße arbeiten nun sieberhast an der Lösung dieser Frage, die Rumänien völlig aus die Seite unserer Gegner stellen würde. Es ist klar, daß die Entente nicht amtätig bleibt, um die deutsch-österreichischen Pläne in Bukarest zu durchkreuzen. Wenn man den Verblendeten beweisen könnte, daß ihre militärische Macht fähig ist, diejenige unserer Gegner zu beherrschen, so würde die Feststellung dieser Vorherrschaft unseren Diplomaten die wirksamsten Ueberzengiungs-, mfttel in die Hand geben, imt die deutschen Pläne auf dem Balkan zu vernichten." Eis lag daher an den Armeen des Zaren, die Italiener durch einen Angriff am! Styr und an der Strypa zu entlasten, so daß die Oesterreicher gezwungen sind, ihre Truppen, die in die Lombardische 'Ebene stoßen wollten, dorthin zu werfen. Aber die Stöße, die Brussilow an der österreichischen Front führt, gestatten nicht nur den Jtalieueren, Atom zu schöpfen, sondern sie wecken ein Echo auf dent Balkan und vornehmlich in Rumänien. Wir würden Nun vqn einer ungeheuren Naivität sein, wenn wir noch weiter -nicht glauben wollten, daß die griechische Regierung im Einverständnis! mit den Zentralmäcbten und Bulgarien handelt. Sicherlich wird c£ unseren Feinden nicht seine Soldaten leihen, aber es wird ihnen auf seinem Gebiete keinerlei Schwierigkeiten Mächen, und alle die Kundgebungen von Benis-elvs werden nicht ein Vota an diesem Zustand ändern. Einer unserer Fehler war in der Tat, anzunehmen, daß der Einfluß dieses früheren griechischen Ministers Griechenland für uns günstig gestalten könnte. Nur eine Sache konnte einen Umschwung in der Haltung der Athener Regierung bringen: nämlich eine Reihe von wichtigen Erfolgen der Verbündeten. Wenn wft nun noch nicht in der Lage sind, eine siegreiche Offensive an der Front von Saloniki zu beginnen, M kann der russische Angriff diesen Zweck erfüllen. Von der letzten Maftprobe Rußlands wird allerdings sehr viel abhängen. Gelingt der Durchstoß Brusfilows nicht, wird er im Gegenteil durch die vereinigten deutsch-österreichisch-ungarischen Heere wieder zurückgedrängt, so werden sich zunächst in Rußland selbst wichtige Konsequenzen ergeben. Denn das russische Volk wird an der Grenze seiner Geduld angelangt sein und die neue Enttäuschung, die durch die übertriebensten Siegesfanfaren eingeleitet worden war, würde schwer ertragen werden. Eine Demoralisierung des russischen Heeres, die es von größeren Kriegsplänen im wesentlichen ausschalten würde, wäre unvermeidlich. Und damit würde der letzte Schleier vor der Erk e n nt nis dtzr Balkanstaaten fallen! Wohin die gegenwärtigen Nei- g u mg e n Griechenlands und Rumäniens gehen, hat das genannte französische Blatt wohl rrcyttg erkannt. Wollen wir in ein besonders interesscrntes Kapitel enttäuschter Hoffnungen der Entente hineinblicken, so wenden wir das Blatt der Geschichte um ein Jahr zurück und lesen die großen Ankündigungen, die sich unsere Feinde heute vor einem Jahre geleistet haben. Welche Hoffnungen wurden da auf Italien und die Dardanellen-Unternchmung gesetzt! Dem „Militärwochenblatt" entnehmen wir folgende hübsche Znsanrmenstetlung: Zn einer Parlamentsrede erklärte Asquith nach „Daily Telegraph" (16.6.) in bezug auf das Dardanellen-« unternehmen: Ich will nur einen einzigen Punkt nttttessen, der nach meiner nicht leichtsinnig gebildeten Meinung als eure Unternehmung von höchster Wichtigkeit anzusehen ist, soweit ich mir überhaupt ein Urteil bilden kann, daß es sich nämlich (bei den Dardanellen) um ein Uicternehiwen handelt, das wir zu einem! erfolgreichen Ende durchführen werden. „F-iga r o" (17. 6.) meldet: Heute ist das Et schmal sowohl als die Straße nach Trieft, geöffnet, und in militärischen Kressen ist man Merzeugt, daß die Eveignssse sich mm überstürzen werden. ,^Jaurnät" (17. 6.) berichtet: Nach „Rußkij Invalid" ist die Niederlage der Deutschen auf denk linker: Dnjestr- U f-e r tatsächlich ein völliger strategischer Zusammenbruch. „Temps" (17. 6.) schreibt laut „Corriere della Sera": Der Luftangriff auf Karlsruhe nach zehn Monaten Krieg ist die erste große Mahnung für die deutschen Stabte. Deutschland hüte sich vor den folgenden! „Petit Parisien" (17. 6.) behauptet: Warschau wird eine deutsche Beheizung nicht erleben. „Temps" (17.6.) erllärt: Gallipoli, die erste Eroberung der Türken 100 Jahre vor der Einnahme Konstaattiuopels, liegt unter dent 'Feuer unserer Gefthütze. Byzanz wird den siegreichen Ginzng der Verbündeten sehen, deren Fahnen über den alten ehrwürdigen Mauern weben werben. Daher die verzweifelte Anstrengung, um dies unerbittliche Verhängnis, das die Mittelmächte ebenso grausam wie bie Türkei selbst treffen wird, hinaus- zuschiebeu. Heute sind die Trümpfe der Entente bedeutend bescheidener geworden, und wenn Brussilow seine Karte noch so laut auf den Tisch niederschlägt, so gibt es vielleicht ein augen- blickliches Zusammenschrecken der Gemüter, aber noch keinen Endsieg! * * • Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 16. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 16. Juni 1916. Russischer Kriegsschauplatz. Südlich des Dnjestr schlugen unsere Truppen feindliche Kavallerie zurück. Sonst in diesem Raume nur Geplänkel. Westlich von Wisniowczchk dauern die Anstürme russischer Kolonnen gegen unsere S-tettmrgen fort. In der Hand der Verteidiger blieben zwei russische Offiziere und 406 Mann. Bei Tarnopol keine besonderen Ereignisse. In Wolhynien entwickeln sich an ganzer Front neueKämpfe. Am Stochod-Styr-Abschnitt wurden abermals nretzrere Ucbergangsversuche abgeschlagen, wobei der Feind immer schwere Verluste erlitt. Italienischer Kriegsschauplatz^ Die Kümpfe im Südteil der Hochfläche von Doberdo endeten mit der Abweisung der ßeindtichen Mgrrffe. Ebenso scheiterten erneuerte Vorstöße der Italiener gegen einzelne unserer Dolomiten-Stellungen. Auf der Hochfläche von Asiago sind lebhafte Artilleriekämpfe im Gange. Im Ortler-Gebiete nahmen unsere Truppen die Tukett- und hintere Madatsch-Spitze in Besitz. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Nichts von Belang. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Hofer, Feldmarschalleutnant. * Ereignisse zur See. Ein Geschwader von Seeflugzeugen hat in der Nacht vom 15. auf den 16. Juni die Bahnanlagen von Portogruaro und Latisana und die Bahnstrecke Porto- gruaro—Latisana, ein zweites Geschwader Bahnhof und militärische Anlagen von Motta di Livenza, ein drittes die feindlichen Stellungen von Monfalcone, San Canzian, Pieris und Bestrigna erfolgreich mit Bomben belegt und mehrere Volltreffer in Bahnhöfen und Stellungen erzielt. Starke Brände wurden beobachtet. Alle Flugzeuge sind trotz heftiger Beschießung unbeschädigt eingerückt. Flottenkommando. . T m m m Der französische Bericht. Paris, 16. Juni. (WTB. Mchdamllich.) AEcher BerLhk vom Donnerstag nachmittag. Auf beiden Moasnftru kemcrkei Jü- fanteri Tätigkeit. Im L-Lufe der Nacht waren die beiderseitigen! Llrtillcrien m der Gegcmd vom Ehatborcomck, forme m den Abschrnt- ten nördlich von Sonville tätig. In den Vogesen wurde eine starke feindliche Abteiftmg, die mit Hilft lebhaften Geschützfeners unsere Linien zn erreichen suchte, durch unser Mchchmengewehrftuer zurück geschlagen. Ern anderer Handstreich der Deutschen gegen mrftre Stellungen nordwestlich Bonhomme scheiterte vollkommen. Amtlicher Bericht vom Donnerstag abem). Am linken Moas- uftr eroberten unsere Trnppeir nach artilleristischer Vorbereitung in stürmischem Angriff einen dentschen Schützengraben an den Südabhängen vom Toten Mann. 130 Gefangene, darunter 3 Offiziere, Weben in nnsever Hand. In Gegend von Chattancourt und an der Höhe 304 starke Artillerietätigkeit. Am rechten Maasuftr beschoß, ber Feind heftig die Abschnitte von Thiaumont und Souvrlle. Zeitweiliges Artillerieftuer an der übrigen Front. Belgischer Bericht: Außer der gewöhnlichen Artillerietätig- keck ist von der belgischen Front nichts zn berichten. Zusammenstoß zweier französischer Militärflugzeuge Bern, 16.Juni. (WTB.) Nach aus Frankreich vorliegenden Meldungen erfolgte bei Lnxcurl ein Z u s a m m e n- st o ß zweier Misstärffugzeuge in der Luft. Beide Flugzeuge wurden gänzlich zertrümmert. Die vier Flieger sind tot. Der russische Bericht. Petersburg, 15. Juni. Westfront: Aüf der Düna- fr o n t und südwesllich des Naro-tsch-Sees eröffnete die feindliche Artillerie an vielen Orten ein heftiges Feuer auf üuftve Grabens auf das Deboncksterungs versuche der Deutschen folgten. Me diese Versuche wurden ab gewiesen. In der Gegend von Barauowftschi kam es zu einem örtlichen Kämpft, in dessen Verlauf uns zunächst gegnerische Gräben in die Hände sielen. Unter dem Drucke der Deutschen zogen wir uns wieder auf unsere Ansgangsprunkte zurück. Dft Offensive de rT ruppe n Br us silows dauette gestern ftrt. An verschiedenen Frontabschnitten haben wir neuerdengs Gefangene geinacht nnd Beute eingebracht. Ter Feürd setzte an einzelnen Stellen ftmen Gegenangriff Port oder befestigte sich auf fernen neuen Stellungen. Nach ergänzten Mitteilungen lassen sich fttzt ftlgende ZaUen arrfstellen: Es wurden gefangengcnommen: 1 General, 3 RegftnentsMumcurdauten, 2467 Offiziere, 5 ©ani* tätsoffrziere, ungefähr 150 000 Soldaten, erbeutet wurden 145 Geschütze, 266 Maschinengewehre, 131 Bombentverftr, 32 Minen-- Werfer. Baltisches Meer: IN der Nacht vom 13. auf 14. Jmri griffen unsere Torpedoboote feindliche Dampfer unter militärischer Begleitung an. Im Verlauft des Kampfes versenkten wir voU den deutschen Begleitschiffen zwei kleine Torpedoboote Und einen Hilfskreuzer, dessen Besatzung gefangengenotmiven wurde. Mir erlitten weder Verluste, noch Havarien. Im Verlauft des Kampfts flohen die deutschen Dampfer nach den schwedischen Gewässern^ weshalb wir sie nicht verfolgten. i (Notiz: Hierzu erfahren wir von zuständiger Seite, daß in dem obiger: Bericht die üblichen russischen Uebertreibungen enthalten sind. Ke in deutsches TrTrPedoboot oder dem TorPlHoboots- typ ähnliches Fahrzeug oder sonst ein Kriegsschiff "bis auf das gemeldete Hilfsschiff „Herma u n", sowie kein Hcurdeksschiff ist verloren gegangen. Die in dern Bericht gemeldeten Ueberlebenden! von dem Hilfsschfff „Hermann" wurden von eigenen Fahrzeugen ausgenommen.) Die Pariser- Dsirtschaßtsrorffereuz. Bern, 15. Jüni. Die „Agenee Havas" verbreitet im neutralen Anslande Blatterftrmmen :nr Pariser Konferenz, unter denen auch „Te mps" angefübtt wird. Wie wenig die zitterten Aeußermrgsn des offiziöftn Vlatets dessen wirlliche Ansichten wiedergeben, beweist -eine Nachprüfung des sragttchen Leitartikels. Hierin komrnt klar z?rm Ansdruck, daß das Bbttt gegenüber den gegebenen mrtttäri scheu und polittschen Realitäten voi^ theorettschen Erörterm«gen ans der 5tz«rfevenK gar nichts erwartet. Es sagt: Wft meinen mit Lbovd George, daß es sich zunächst darum handelt, den Krieg zu gewttmen. Wollte man für die Zeit nach dem Friedenssckstnß eine Zvllmüon schaffen, um der deuttch-österreichücheil Zollunion emsr Damm so tsfijAc «sät fcttt fdjtÖH&nffen fcxr mSSfat Vielnvchr TEzi aflm SSsörfn feie «fis deNl^ch-ZKe rrei chisthen Msses verhindern, NLMM die dieses MrtteteuiDpas. A^-ll wrr mts tenai $bt. Die Frage ist eine Leberrs- TJW- DL- Schafft^ dirfK MitteSMoHus ist ein Hauptziel ber M-ttelmüchte. Ist &§&> Ziel erreicht, so ist Tcntschland Sieger. Ale Zolltnttfe fcec WsEc wertten barm nichts mehr baran ändern. Xczmn Hatzt es, durch den Krieg selbst sich dieser Griindmrg zu imdersttzen. Das Blatt weist dann ans Anzeichen hin, daß an diesem Plane stet« gearbeitet werde, ans Ine große Ausdehmrn- des von bat Mittelmächten besetzten Gebietes, ans den Balkanzug, bte ‘frt&funq[ber Lrüeitzn an der Bagdadbahn und auf die Sr^sLeu dQttscher Lrmdekstzvkitiker tche mm Liszt, Naumann, Helfferich. Eas Blatt meint schließlich, die Pariser Konferenz wer^ «neWansgc^eichllreßen Dienst leisten, wenn sre in llärblickender Bescheidenheit anerkenne und aussp-reche, daß das wesentliche des ^Leges, an dem sie arbeite, die Mittel übersteige, über die sie ver- Mgen kömre. Zum' Erfolge führe hier nur Gewalt, und nicht Konferenzen «der Zolltarife. Die GehenNstHrrug der frauzöftscherr Kammer. Paris!, 16. Juni. (WTB.) Die Kmümer hat mit 412 gegen 1Z8 Stintmen beschlossen, eine Gehre im sitzung abznhalten. Die Sitzung wurde unt YsS !Uhr nachmittags unterbrochen, um die Räu- ntnng der Tribünen vorznnehmen. c« ^Ern, 16. Juni. 0MB.) Zur Geheimsitzung der Pariser Kammer sind die strengsten Maßregeln ergriffen worden, um das Geheimnis Kn wahren. Die Gitter vom Palais Bourbon m& ges chlossen. Die IErnalisten dürfen die Wandelgänge nicht betteten, sondern sich rarr in einem völlig isolierten Saale auf-, hatten. Den Journalisten ist der Zutritt nicht gänzlich verwehrt, wert nrögllcherweise die Geheimfitzung plötzlich in eine öffentliche um g ewand elt werden könnte. Jeder Minister kann zwei Mitarbeiter bestimmen, die in einem besonderen Zimmer weilen und mit denen er telephonisch verkehren kann. Das stenographische Protokoll kommt versieget ins Archiv. Es liegen neun In t e r pe ll a tIonen vor, die sich sämtlichau fBerdunbeziehen, besonders niN pon Favre, der über die Gründe der ungenügenden Verteidigung von Bettmrr und über die Maßregelung interpelliert, welche tzoAen die dafür verantwortliche Persönlichkeit verhängt wurde. Teuerung in Holland J&trTin, 1«. Juni. (Priv.-Del.) Der „Berl. Lokalanz." meldet im§ Rotterdam: Die Straßenunruhen, die dürch die Kundgebungen gegen die Kartoffelnot Und die allgemeine Teuerung entstanden sind, nahmen gestern abends euren großen Umfang ent. Die Polizei mußte wiederholt mit blanker Waffe entschreiten und verhaftete 20 Burschen. Ein Poltzeioffizrer tzmrde durch einen Stein am Kopf schwer verwundet. Holländische AnHfrrhrveröote. Haag, 16. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Die Ausfuhr von Stahl, Eifinabfällen, Alteisen, Altstahl, ferner von Sptnat, Endwten, Portulak, Schotenerbsen, Pfahlerbsen und KapuzuErerbsen wurde verboten. Die Schweiz und der Friede. Bern, 16. Iüui. (WTB. Nichtamtlich.) Bei der Beratung über den Neutralitätsbericht im Nationalrat gab Burchesrat Hoffmann, Chef des politischen Departement, Ef Anfrage von Scherrer-Füllemann wegen der Frredensvermittel-ung. eine Erklärung ab, die u-a^ b-esachn Das Recht der Neutralen, ihre guten Dienste M^Bernnttelung anzubieten, steht ans Grund des Artikels 30 des Haager Abkommens von 1899 außer Zweifel D«., ^Ent der Krise, der AuMrblick höchster militari- scher Anspannung aber, die gegenwärtig vorhandett ist ersch^rnt zu Versuchen der Vermittelung w^lltg geeignet. Es kann die Sache keines neutralen Staates fern, den KnegMhrenden zu sagen, welches ihre sMNE Interessen find. können nur fte selb st e^- ^uch die ganz rratürtichen Friedens^ tutöQ&n ztgen an den Bundesrat/ gelängen, muß er sich wt^erholen, saß die Regierung einen kühlen Kopf zu be- w^oen hat das Herz nicht zu sehr sprechen lassest darf. ME muß kühl erwggen, ob die gegebene internationale Lage für ein Eingreifen ae- Der Bnndesrat wird nach wie vor mit der größten Dchw^ffamkeit den Gang der Eveigniffe verfolgen und ftch als ersterglücklich schätzen, wenn er dazu beitragen dauerhaften Frieden zu eiweichen. Der Bundesrat ^ir fich rmmer klar, daß es die erste Pflicht einer neutralen Regierung sein wird, an dem Wiederaufbau des zertrümmerten Völkerrechts zu arbeiten, und daß die neutralen StEen in allererster Linie ein Lebensinteresse oavE haben, ihre heiliaen, so vielfach verletzten Rechte auf erner scheren Grundlage wieder auftubaüen, als es BMerrecht ist hoffentlich ist der Zeitpunkt nicht rnchr ferne daß der Bundesrat mit sachtchen Mittelungen erwidern könne. Lnf ckchon tbar deutenckam 11. Juni eine Griechin und zwei Ar- mttriett'mien getötet worfeen. 24 Personen, davon einige Kinder Atter, wurden schwer, 111 leicht verwundet. Zwei von find' mzwischen gestorben. Ferner wurde ein großes d«nser vollkommen zerstört und mehrere be- W)acngt,^daru7ttiw dre armenische Mädchenschule. Die heinwesuchten schrecklichen Anblick. Die Blätter verurteilen nnt rrefster Entrüstung- den Angriff auf bewohnte Stadtteile. Die Blockade Griechenlands. . D«rlim, 17. Juni Aus Saloniki wird verschic- Blattern gemeldet, daß seit dem letzten Freitag kein Zr, l lll ic griechischen Häfen verließ. Alle Postverbinduugen mit Athen fiten abgeschnitten. Der Einfall der Rrrffen auf rumänisches Gebiet. *,r MTB. Nichtamtlich.) „Az Est" gibt ru^tinische Regierung zur Untersuchung oes Zwljck>enfalles von Msmornica em-en Ausschuß eingesetzt erngchmde SchiLerung des Einfalles der Russen. T^ler fand Sormabend nacht statt. Dre Rasten haben nicht, wie anfangs gemeldet wurde, bloß einige Stunden lang-, sondern bis ?^'weilt. Sie haben Schützengräben ans- grwmfen,' das Zollgebdude der Grenzpolizei, Post- und Tele- grapyemnnt, Gemeindehaus nrtd Schnlgebanoe besetzt und von dort 2”*? rc? 11 Elunpf gegen die österreichisch-ungarisck-en Truppen .ollster, lrs wurdeir auch mehrere rumänische Staatsbürger ver- vundet. xäoi^d« X «enste 5ws|S © J£ L L W anffriff, twitöc m den leven T.gen genitiot, die »w tntc CÄÄ SE^firerAttiLtte SÄ ^ Sieger ohne Erfolg ^ w urden durch einen Angriff ™**mm*W nach %mh muri Vertrieben Unsere andren “isi vssgt&p* «•au JsSÄÄits an£ ^ ilrre Posten -nffEen. erschien Kitchmer m Begleittrw; emes Marmesstrziers. Dieser ries: ,P latz fnrLordKitchener!", Spater sah man 4Offizi^ m »52 ^Vwm rief Kttcheuer M, er solle nach vorn ^-'bre Brücke kommen imbit Kaipttänschalupffe klar gemacht wurde Brck Hütte man rme der Kapitän Kitchener zuttef, er solle in da^ ^ UEmcmd konnte sagen, ob Kitchener tatsächlich ™ 2? £*& Zangen und ebensowenig, was mit dem Boot ge- schehen tft. Auch hat TTtentsrnb bk. Bvvte vom Schiff wegfahren sehen Die Mitteilung der AdmiraUtät enÄfil mit der Be- merkung, dnff die Bemchung von Schwimmgürteln und SchfiLmNtt^sten vorteilhaft für die Leute fii, die sich darin ^/bend erhalten Lnulen. Etwa WO bis 200 Leute bähen aut Fw^n das Schiff verlt^eu Wmen. Me fieute glitten Ösm ® at ^®B €n oder fie starben an Erschöpfung und Kälte. Auch sollen mchrere bei den Ber- L U( £? n ' orl EEe zu erkkmmnn, den Tod gesunden haben. Andere find gestorben, nachdem sie an Land gekommen waren. Jektrcoe endigt best mit dem Ausdruck des Schmerzes der Flotte, daß ein so vortrefflicher Soldat und Mann wie ftitäentx gerade auf einem Schiff der Flotte fernen Tod habe finden müssen. Die PräfiderrLenwahl i« Amerika. f • ^ Meldung des Reuterschen Bu- MA-G hat durch Zuruf Wilson und M arshall wieder für die Präsidentschaft unÄVizepräfrdcntschaft nommrett. Der Nachfolger AnanschikaiS. u~ i. ^ ' within auch kerne Zahlungen ber Reichsversicherungsanstalt an eine private L^bensversübe- rungsgesellschaft, der abgetretene Teil der Versi^- - ^de rn der Regel verfallen, das heißt bte b^^ustalt würde nur feinen Rückkaufswerl blC)e§ ^ 9 ednis wenigstens für die berrrfs- eine^^^k^^legsterlnehmer zu verhüten, bestimutt W r Q ^ Un9 des Bundesrats vow 14. ^uni, daß der abgetretene Teil der Forderung aus einer ü'hTrVl Lebensversicherung aus den Versicherten rück- uvertragbar wird, wenn dieser Krieasteilnebmei- vrmi norfi ’! l 9e be s ^eges berufsuusähig geworden ist oder e>- noch wird, und wenn er der Reichsverftcheruriasanstatt bk nnh ftt.er.gezahlten Beiträge zuzüglich 3V-Dwz. Zinftr und Zmseszmsen erstattet hat. Der Versicherte ist dann k pvv 2age, seinen privaten Bersicherungsansprnch selbst ir vollem Umfange weiter aufrecht zu erhalten A«§ dem Reiche. Der Reichskanzler rrnd dir Zerrftrr. Mff eine Eingabe an den Reichskanzbr^: HE fa ^vV < ^ §Ö ) r er&tx deutschen treffe das mutt stehende Anttrwrlschreiben vom 10. Juni erhalten- ^ berfe.eari^ Presse fiat in der (Wifi t>om 22. v. Mts. auf Mitzstände bei der Handhafiarar der hi^^ DüBer-,chtigUng düfir Hmwetfi 'stcht. Insbesondere sttnrme ich dem IteichSverbrnd darin ber, da! ffcy dre Verbreitung geheimer Druckschriften § ernemschweren Mrßstand entwickelt hat. Wieweit hierbei nsfesr btt Tusd^'Enlern -der Zensur noch andere DännenLe luüfprerhkn will ich dahin gestellt |em lassen. Maßnahmen der Zerrfir a u ß er halb des ,retn militärischen Gebiets kann ich ns insofern als wunschenswett anfihen, als sie dem obersten Zw«L mir ^£i C d^^N' der siegreichen Durchführung des .Kr««S nutzeii. Erne Unbeschränkte Fvmgabe der sogenannten Käeys zrele kann ich zu memem Bedauern rroch nicht in Aussicht stttLea ^.EnckfirrÄt es ^durchaus meinen Wünschen, wenn auch auf fitefc Gckrtt dre Zttrsur milde gehandhabt wÄ>. Jch^dars im übri^ wrf dre Aa^suhruntzen verweisen, die ich am 5. ds. Ä ^ Rei chsta g gesagt habe. Ich habe bereits vereuchaßt. daß stch di 1Tt5tc ^ c Ö‘ eIlt Uber die von mir in 4^rZfick -estellre Milderung der Zensur, soweit sie auch für die pvllM .ugelegenherten noch 'erfirderttch bleibt, vertzändigen. Dem 3iS$fe v-brbmld darf ich anheim stellmr, etwaige praktische BdrstMse ta£ Kuurbeften und der RÄchskauzl^ einzircvOchen. . AusWhmingen in der 3äfichsttraSfitzRua vor 5. d. Mts., auf die sich der Reichskanzler ^reiben bezieht, lauten nach dem amtlichen stenographi scksen Bericht folgendermaßen: „MEugs wÄusrK fiu ich dre Zeit herbei, wo die Zerchrr mit allen äsmt Sßi schränkmigen und Belästigungen, die remr einmal Mtvew, bar nnt ihr veiRunden sind, ihr Ende erreicht hat. Füi jdxm vom uns darf es nur e in Z-iel, uäMlich den .Krieg v einem siegreichen Ende zu führen, gefora. Nur imto dich^x Gesichtspunkt soll auch die Zentzrr arbeiten, man es sich ic militärische oder politische Dinge handeln. Ich toerde^hä' wirken, daß in solchen politischen Angelegenheiten, die nn lose mit der Kriegführung Pisannnenhängen, der Zenfirstii so wenig wie irgend möglich angewandt wird." . ... . . ..%* x Preußische Landtag tritt in der ilächsten Woche wieder zufiLunen, well da Herrenhaus die Steuerzuschläge noch nicht beraten hat drn sve nicht nach dem Wunsche des AbM-r^Ntteuhauses mrr an ein yrr+J^ Cl? .wJ i. < .>n, . ^ . MM I' Wß..._ _ „m ru ^^n na^ Abschluß des Friedens mit den europäische Großrnachten aufgestellter Haushalt in Karst tritt Da Herrenhaus ivird über die SteuerKnschläge am 20 Jur rutscheidert. Das ^ldgeordneteuhaus ist auf den 24 Juni L? sammenbernfen. Jnzwifcherl hat der Herrenhauses schrfftllch Bericht Äber i lungen erstattet. Der Ausfchrrß beschloß erustünmfi d Wiederherstellung der RlegiEnM^rlaae mrd nahm m überwiegender Meuchelt die Entzchkiestirng an, die Regi vunQ zu ersuchen, darmrf hinMv^ken, d«ß jeder wc-ite ^ Xtf L U rL bve Rmchsgefitzgebung auf dem Gebiet der d verton Besteuerung, von Bermögen oder Ettckommen ve ! mieden wird. Die Lebensmittclvkrsortzupg. < ' die von derl Wgeordneten v. MHing und A» Hern: v. Wangerrheun gestellte Arff-ream hat @4» . Dr. .Helfferich in Vertretung deZ MWsKmHttws' geantwortet: .. «nt Zt&Tu&mitteXn in der reff e wrrb wgelruäßig sowohl von seiten des Berlin, der Iieichsprnfnnas- )tgC U L Pf; S gtoignritte»crtfe sowie verschiedener Landcs- prer^rchÄngspelLeu nochq-egcrnMr. Die durch die Bnndes- ratsverockmumJ vorrr 22. Mai 19*6 (Reichs-Gesetzbl. S 397) angeordu^e Echevimrg «er Merschwaren dient dein Zrpecke, E vornM^enen Borrate in geretzetter Weise dem all- Mnernen Der-rnnch zuzruMHLcm. Die 5)erstellu.ng von FberMmcherven ist sert dem 4. Februar" 1916 verboten. Es sind Maßnahmen ^etr^fen, im die Abschlachtrma von Zuchtvieh, infondechert MMrr tragender oder srischmelken- der Kühe nach Möglichkeit Au vOchüterr." Pose«, 16. Zurri. (MTB.) Der Kaiser hat dem stellvertretenden konMurndierenden General des 5 Armee- nnb Polach, zn seinem fünMgjährigen Wditarpibittatm ein m herzlichen Sorten gehaltenes Glückwunschtelegramm gesandt und ihm sein Bild mit seiner Unterschrift verliehen. Ferner gingen Glückwunschtelegramme von den Grotzherzögen von M^cklerchürg-Schwe- rni und Mecklenburg-Mrelitz sowie vom Senat und Bürgermeister von Harüburg ein. Berlin, 17. Juni. Der deutsche Schuhmacher ^ 1 V* r fvirvlnachrrcht ttt Der Qkm^m bat am 14. ^imi 1916 den Architekten Karl Sri es m Darmstadt an der Landesbaugewerkschule zu Darmstavt mit Wirkung vom 16. Juni 1916 cm ern«mt. — Der Großherzog m am 14. Jmri'-öen Eichmeistergchllfen Philipp Geduloigaus Darmstadt Mm Erchmesiter ernannt. — In den Ruhestauo versetzt «Kr » ltei; in öer Des fisch,-Preußischen Eisenbahn gemein- schast Wih-lm Loyfink zu Friedtzcrg tmn 1. JE 1916 on. _. X u* zeichnungeu. Der Großherzog hat dem ~ l ? caor des Gretzener Lazarettwesens, Generaloberarzt, Dr. *§**£*» ^beiarzt Stabsarzt Dr. Walther und dem Oberstabsarzt Dr. Z i n ß e r. Gießen, das M i l i t ä r- S a n i t ä t s- r ,® ".8 verliehen. — Die Hessische Tapserkeitsmedaille n- - " der der eurer schweren Batterie im Westen stehende Kanonier S m f e t s ch (früher bei der Firma Georg Schuchard & Comp, mer), cm besonders in Radiahreckreisen bekannter und beliebter Gießener. — Reservist Christoph Berg aus Gießen im Jnf.-Rgt mv. iib erhielt, nachdem er bereits vor einem Jahre mit dem Eisernen Kreuz zweiter Klasse ausgezeichnet war, die Hessische Tapferkeitsmedaille. der Verteilung der Lebensmittel, beson- der Mecsth- und Wurstwaren, besagte sich eine dieser Tage WAütene Konferenz, die von Vertretern des Konsumvereins ^'^und Un^egend, des Gewerkschaftskartells und des Sozial- damokratrschen Adhlvererns beschickt war. Nach einer gründlichen EMrae^ wurde eine aus den Herren Kontrolleur Beckmann . . ö p k e bestehende^ Kvnttnss tag fegte SgSeite Sitffrtrtrtfyeroerbart» bm Oberbürger- d e s in die Wege M leiden. Berlin, 16. Juni. MTB. ^Gegenüber der vom Druck papverspndikat ab 1. Juli in Aussicht genommenen erneuten Erhöhung der Preise für Zei tungsÄrn ckp ap ier können wir feststelle», daß die Reichsleitung in Anbetracht des öffentlichen Interesses, das für die Zeit des Krieges an einem gesicherten Erscheinen der Tagespresse besteht, entschlossen ist, die erforderlichen Maßncchmen pt ergreifen, die geeignet sind, der DageSpveffe das benötigte Zeitungsdruck Papier ans der derzeitigen Pwersgrnndlage soweit als müa lich sicherzustelleir. _ München, 16. Juni. (MB.) Der Finanzausschuß der Avgeordnetenrarnnrer nahm bei Fortsetzung der Be ratung des Postetats urit erheblicher Mehrheit den Antrag heL und Graf Pestalozzg (Zentrum) an, die Kammer wolle beschließen, die Staatsregierung zn ersuchen, entgegen dem Beschluß des Reichstages vom 3.Juni, an der bayerischen Postmarke mit allem Nachdruck ftstzuhalten Arrs Stabt tmb £attb. Gießen, 17. Juni 1916. SsnnLÄgsgedarrken. ^m Bolkerschicksale geht der Kampf Mit Millionen von Menschenleben wird da ^rechnet und mn Jahrhunderte der Zukunft werden die Lose geworfen Wir leben in diesem Großen, aber die kleinen Einzelnen bleiben unserem Herzen nah, sie treten, Wenns möglich Ware uns noch näher als sonst. Können wir beides restlos verschlingen in eins?, oder drängen sich nicht da doch ignner wieder schreckhaft Watsei auf, die wir nicht zu lösen wissen? ' 0 ' Als sie Abschied nahmen, die Knaben und die Männer da tauchte jeder Einzelne von ihnen unter in den großen Heeresmassen. Wenige, ganz wenig Einzelne sind es, in deren Kopf und Willen die großen Entscheidungen reifen. Deren Namen werden als Einzelnamen in die Blätter der Geschichte eingetragen werden, die Uebrigen, die unüber- sehbar Vielen, find nnr wie die Pfeile im Köcher jener Aus- erwahlten: wer wird der Meile noch gedenken, wenn man bei Kindern und Kmdeskindern noch die glücklichen <Ähützen rühmen wird? Sie sanken dahin, von ihnen Tausende, ihr Leben gebrochen mitten im Lauf. War' es nicht kurz genüg Evesen, auch wenn sie es hätten ausleben dürfen bis zu- letzt? Von den wenigen Jahrzehnten, die ihnen Hütten be- schieden fern können, wurden noch einige, die köstlichsten wertvollsten vielleicht, ihnen schnell entrissen Aber wenn Deutschland blühen wird in kommenden Seiten wird nrarcks nicht vergessen haben, daß es blüht über ihren Gräbern, seine Jahrhunderte erkauft dem blutigen Zoll ihrer geopferten Ivhr ^hnte? Sl e kämpften, sie gaben ihr Bestes, ihre letzte Kraft, ihren ganzen »llen, ihr Leben Sie gaben es für ein hohes Ziel, wert gewiß, daß man Alles o^ansetze: das Vaterland und seine Zukunft. Wer sie sahen den Atzten Sieg nicht und die Zukunft vollends, die rn ungewissem Dämmerlicht auffteigen will, blieb ihnen gänzlich verborgen. Und wie nun diese Zukunft werden mag sie und die gefallenen Helden werden nicht nach einander fragen, und doch wird die eine aus dem Tod der andern entbunden sein. Ihr Schlimmes und Böses — es wird daran nicht fehlen — die Toten werden kein Strafgericht halten über den schnöden, lleinen Verderbern ihres blutgetränkten Erbes. Ihr Schönes und Gutes — wir warten und hoffen — die Toten werden sich seiner nicht freuen, ob gleich der brechende Strahl ihrer Augen das Licht jeiter Sonnen wird entzündet haben. Das sück) Rätsel über Rätsel. Ein tiefer deutscher Denker, wnriiirttt te, hat vor einem halben Jahrhundert nachdenklich irber ihnen gefeffen. Den Sinn der Geschichte hatte er gern ergrubelt. Er mußte bekennen, sie erscheine ihm noch immer wie sie alten Zeiten erschi«i«n ist, als ein W«q von unbekanntem Anfang zu unbekanntem Ende. Aber von einem Glmiben wollte er nicht lassen, daß in ihr eine, bleibende Stemme gezogen werde, die zu ewiger Gegenwirrt die Wucht des Werdens nnb Vergehens verdichte In dieser Gegenwart würden, so hoffte er, die Guter, die die Geschichte erzeugte, denen nicht verloren sein, die sie gewinnen halfen, ohne sre zu genießen. Mächtig fand er nur dies« Berufung auf die Geister der Ahnen und die Palme der Zukunft die von einer ftstchen Atesbewahrung und Wiederbringtenq aller Dinge durchdrungen sei. Lohe wußte, daß man auch hier wie manchmal sonst das ! Ende seiner Gedanken schwirrmerisch firrden werde. Mer dieser fchivarmerische Glaube ist unaustilgbar in den Wurzel,! unserer Geschichte selbst versenkt. Dort, tief in der Tiefe, ist das Wort, eines Größeren eingegraben, , auch die S tC si.-2 F-zählt." Jtein Ais en, k-in und Erteimen reicht da hinan. Aber wemi wir Gott das uribegrelsiiche Ganze anvertrauen, sollte sein un- endliches Schauen, Erkennen und Wollen nicht auch das filemite an diesem Ganzen überschauen, beachten unü Iieb»nd vollenden? Dmiu tmrd das Große und das «eine das Ganze und das Einzelne sich ahnungsvollem Glauben freundlich ineinandersiigeu. Wir werden forifahren in- mltteii von Rätseln U leben, die Pflicht des Tages freudig tun, und über alle Gräber der Geschichte wea unendlicher Zukunst eirtgegengehen. Eck i r ihur dabei folgende Vorschläge unterbreitet: orkspvüzeMHe Vorschriften ist ^en Metzgern bei Straf- mrörohsM-g zu verbieten, Borau's^bestellungen irgendwelcher o .tslestch oder Wirrftwaren und Fett entgege^izunehnten. Va^haltuirgSvvrstMrd hat sich und seine Famiilienangehö- rrgen unter Vorlage der Brotausweiskarte bei einem bestimmten . , , ' -^7W4UU^>-ivusumc ITCL CLJICIU UC|IUIU1UJC41 JJLC&gzt rn Wejfugert. Knutenli st e eintragen zu lassen und dort er die an dieser Stelle wiederholt Klage geführt wurde, jind auch in jüngster Zeit fortgesetzt worden. So wurde die auf dem Wege zum Philosophewvald an der Wieseckbrücke stehende Bank wiederholt in die Wieseck geworfen oder die Brücke damit gesperrt. Auch eine Baick Ju^i. Dem zurzftt in Rußland kämpfenden Stellvertreter Eberhard R i e s i n g e r von hier, der bereits un Besitz der -Hess. Tapserkeitsmedaille ist. wurde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. — Das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhielt auch der schwer verwundete, 53jährige Kriegsfreiwillige Joseph Fischer, der sich ^tzt im Lazarett in Baden-Baden befindet. - Muskcstter Karl O ch S vom Jnf.-Rgt. 221 ist im Februar 1918 in rufsijcher Gefangenschaft (Sibirien» gestorben. Sttn-kerchurg und Rheinhrssen. X. Offenbach a. Mt, 17. Juni. In dem Kvnkrrrse des Spar- und Kreditv ereiws e. G. m. u. H. Nieder- Modau betragen nach einer Bekanntgabe des Konkursverwalters die Konkursforderungen 1461171.07 Mark. soll jetzt eine wettere Abschlagsverteilung erfolgen. Die verfügbäre Ma-ffe beträgt etwa 75000 Mark. Der Zusammenbruch der Genofftnschaft ist am 19. Dezenkber 191?1 erfolgt, die Msttgliederzahl betrug 196. Da es sich um eine Genossenschaft mit unbe- s ch r ä n k t e r Haftpflicht handelte, hasteten sämtliche Mit' glreder mit ihrem ganzen Vermögen für den Fehlbetrag. Das Konkursgericht hatte nach dem .Konkurse die Haftsumme für jedes Mitglied auf 200 000 Mjark festgesetzt und zwar aus folgenden Erwägungen heraus: Nach dem Genossenschaftsgesetz ist der .Fchlbetrag in ziffernmäßig gleichen Beträgen ans die haftpflichtigen Mitglieder auszuschlagen. Hierbei sind die Ausfälle, die Lei den ganz oder teilweise zahlungsunfähigen' Mitgliedern entstehen, zu berücksichtigen. Da nun das ge- amte Vermögen aller Mitgli^>er zur Deckung des Fehl- betrages nicht ausreichte, so war es nach dem Gesetz erforderlich, die Zuschüsse der Mitglieder von vornherein so hoch s u . ^Echnen, daß das gesamte Vermögen jedes Mitgliäies mit Beschlag belegt werden konnte. Da das höchste Vermögen eines Mitgliedes auf 200 000 Mark geschätzt war und da die Haftsumme ziffernmäßig für jedes Mitglied gleich sein muß, hatte das Konkursgericht die Haftsumme für jedes Mitglied auf 200 000 Mack festgesetzt. Nach dem Znsammen- bruche des Spar- und Kreditvereins Nieder-Modau ist ein Schutzverein ins Leben gerufen worden mit dem Zwecke, die bedürftigen Mitglieder des Vereins bei ihrer Haftpflicht- Verbindlichkeit zu unterstüHen und die Forderungen der Spareinleger unter entsprechendem Nachlast zu erwerben. Kreis Wetzlar. ra Krofdorf, 16. Juni. Unser L a n d wirt s ch a f t l ich e r ist im steten Aufblühen begriffen, er zählt jetzt -96 Mitglieder. Die Jahresrechnung schließt in Einnahme und Ausgabe nut 20 613,25 Mk. ab. Hessen-Nassau. — Hers feld, 17. Juni. Der hiesige Bürgermeister S t r a u ß hat zum 15. November aus Gesundheitsrücksichten um seine Amts- entlassung gebeten. ™ ?• Hirstein,15. Juni. Gestein abend hat sich im Fürstlich Jsenburgischen Schlöffe der Portier Friedrich Schwing erschossen. Tie Beweggründe zu der Tat sind nicht bekannt. ra. Au s Na ssau 16. Juni. Ter Vorstand des Nassauischen Bandes-Obst- und Gartenbau-Vereins tagte dttsrnal rn Trez. Es warm etwa 60 Borstandsnrttglieder, auck. Roffierimgs- prapdent Dr. v. Meister, erschienen. Jin Mittelpunkte der Taaes- ordnung standen zwei ttrteressirnte Vorträge. Gartrnbauimpektor ^zunge-Geisenheim sprach über „Wie paffen wir die püftver- wettung den augenblicklichen Zettverhältnissen an?" Obergörtuev Schlegel-Geisenheim sprach über „lAemüstbau nnd Gemüfe- verwertung." ^ie nächste Ge-ucralversarmnlunis findet Samstag Oktober: tn Geisenheim statt. Ter Zettrnmkt der dttsjährigen Obsttnackte soll mit Rücklicht auf die Zuckerknapphett so gelerrt werden, daß nur voll ausgereistes Obst auf dtt Märkte kommt. vermischte-. * Berlin,^ 16. Juni. Das ^Berliner Taqebkatck meldet au; T e u d i z bei Lutzen: Der Bahnarbetter H e r s ch tötete febw Frau, seine Schwiegermutter und deren Mutter durch Mefstrstkch« und Berlhiebe und durchschnitt sich Pulsadern und Hals. Die Ursache war ein Zerwürfnis mit der Frau wegen einer gerichtlichen Bestrafung. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienste Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Sonntag, den 18. Juni ISIS: Ziemlich heiter und trocken, tagsüber warm. Letzte Nachrichten. Der italienische Bericht. Rom, 16. Juni. (WTB. Nichtamtlich) Amtlicher Bericht. Zwischen Etsch und B r e n t e versuchte der Geqcner gestern vergcblickie und blutige Anstrengungen, um unseren Widerstand zu brechen, der von letzt ab längs der ganzen Front kräftig behauptet wird. Im Lagarinatal griffen in der Nacht zum 15. J»mi starke feindliche Kräfte überraschend unsere Stellungen bei Serrv- vallo und die Coni Zugna an. Nach dreistundigein wütendem Handgemenge wurde die feindliche Kolonne in die Flucht geschlagen und von dem genauen Feuer unserer Artillerie verfolgt. Auf der Front Posina-Astach beschränkte sich der Feind gestern nach einem nächtlichen Angriffsversuch in der Gegend von Campiglia auf eine kräftige Beschießung. Unsere Batterien anttvcnteten. Auf der Hochebene von Schlegen griffen auf 18 Bataillone geschätzte feindliche Massen nach einer heftigen Artillerievorbereitung mehrmals unsere Front von Monte Pau bis zum Monte Lemerle an, wobei sie auf den Flügeln mrr ein Scheingefecht fülmtrn und die (Pm' scheidnng im Zentrum suchten. Die stürmischen Thrgriffc der Infanterie des Feindes, die er zuvor durch Artilleriefeuer zu verhülleu und zu decken getrachtet hatten, brachen sich jedesmal an im seren! Äinien, vor denen der Gegner Haufen von Leickjen zurückließ. Einer unserer geglückten Gegenangriffe am Monte Lemerle bracktte uns Gefangene und ein Mvschmengewel>r ein. Im Verlaufe dieser Kämpfe nahuren wir dem Feinde 254 Gefangene ab. Längs des übrigen Teiles der Front bis zum Meere hat sich kein wichtige« Ereignis zugetragen. Cadorna. ~ Auch die Russen rufen nach Hilfe. Stockholm, 17. Juni. Die Petersburger Redak^cre der Tageszeitungen wurden vorgestern bei einer Zusammenkunft mtt dem Pvessettref Udetsche gebeten, deutlich daraus lsinz-moeiFu. wi- umnschenswert jetzt die Unterstützung durch die Verbündeten .narr Die Blätter führen d,rher rn verdächtiger Uebereinstiinimous mE, Rußland ttage wiedernm die Hauptlast des Krieges. WÄrend die Verbündeten den Krieg soMagen ausschließlich gegen dtt Dutt scheu führten, verbluten wieder Hunderttausend^ russischer Soldaten mehr für die Verbündeten als für Rußland sttbst- Dü- Deutschen lMen an der Ostftvnt eine Offeuswe nicht gewagt. Daher sei es die moralische Pflicht der Bsrbündeten, jetzt zar einem Mvaltigsr Schlage au^uholen. ■B Freudig zog er vor fast 2 Jahren als Freiwilliger für sein Vaterland hinaus an die Front Nun hat auch ihn das Todeslos getroffen, am 13. Juni 1916, meinen treuen Sohn, unsern lieben Bruder, Schwager, Onkel, Neffen und Vetter Dr. med. Adolf Volp Assistenzarzt d. L. im 1. Bataillon, Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 98 Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Kl., der hessischen Tapferkeitsmedaille und des sächsischen Albert-Ordcns mit Schwertern. Er war ein herzensguter Mensch und wackerer Held. Im Namen der tieftrauernd Hinterbliebenen: Margarete Volp Ww. Freienseen, Friedberg, den 16. Juni 1916. 4602r) Die Beerdigung findet statt: Sonntag nachmittag 2 Uhr in Freienseen. Bäder - Sommerfrischen • Erholungsheime | UMm Hotel-Rsstaarant Gandes, Haus, Zimm. m. Pension. MiltagS- lisch. Reichhaltige Abendkarte. Neben der Sprudelapotheke. 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Juni 1916. 4515 Dio Beerdigung findet Sonntag, den 18. d. Mts., nachm. 3*/, Uhr statt. Lichtspielhaus - Bahnhofstr Spiolplan vom 17. bis 19. Jnnl: [4510a Krieg und Mutterliebe Modernes Kriegsdrama in 8 Akten. Frau Annas Pilgersfahrt Entzückendes Lustspiel in 3 Aken mit Anna Müller-linke in der Hauptrolle. Dazu sehr schöbe Einlagen* 1 111 Militär nach dem Feldwebel abwärts safcit werktags die Hälfte. Nieren- und Harnkraike verlangen im eigensten Interesse Prospekte und Brunnenschriften gratis durch die Verwaltung des Königlichen Mineralbades Brückenau. Königlich Bayerisches Mineralbad. I Eisenbahnlinie Elm-Gemünden. Saison 1. Mai bis Mitte September. | Lokalbahn ab Jossa. Spezialbad für Harnleidende, seit Jahrnunderten medizinisch bekanntes Stahl- und Moorbad. WomP 7 PP flnpllp hervorrag. heilkräftig bei harnsaurer Diathese, bei Gicht, Nieren-, Viuüluiiol UUCUÖ Stein-, Gries- und Blasenleiden. Stahlqnellc, erprobt gegen Blutarmut, Frauen- und Nervenkrankheiten. 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