Ux. 12 r ZGetter Biatt lbb. Zßhrgang Erscheint Lägüch mit Ausnahme des Sonntags. Die „G^tzever KamiReüblatter" werden dem »Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt. das „UreisdlaLt für den Kreis G letzen" zweimal wöchentttch. Die „ren Rundschau" mitteilt, läßt sich selbst auszugsweise ein außerordentlich intereffautes und scharfes Selbstbildnis Wilhelm v. Humboldts gewinnen: „Die hervorstechenden Seiten an mir," schreibt er, „sind: vollkommene Herrschaft des Willens über mich selbst: vorwaltende, innerhalb gewisser Schranken, und in einer bestimmten Art sehr bedeutende, und ^nimmer ermüdende Denkkraft; bei gar keiner Neigung auf das Aeußere, als solches leidenschaftliches Verlangen nach innerer, auf ganz eigentümlich Weise idealischer Beschäftigung mit und in mir selbst. Aus diesen drei Stücken folgt unmittelbar, daß ich ein durchaus iimerlicher Mensch bin, dessen ganzes Streben nur dahin geht, die Welt in ihren mannigfalttgsten Gestalten in seine Einsamkeit zu verwandeln." Ueber eine seiner hervorragendsten Eigenschaften, die Selbstbeherrschung, erklärt Humboldt: „Me Selbstbeherrschung hat seit meinem 12. Jahre, wo ich sie, ganz aus innerem Anttieb, anfing, bis jetzt, wo ich sie noch nicht verschniahe, zu üben, nie finen mcderen Zweck gehabt, als sich selbst . . . Ich habe von jeher eine Abscheu davor gehabt, mich in die Welt zu mischen, und einen Trieb, frei von ih, als ihr Beschauer und Prüfer, zu stehen, und habe natürllch gefühll, daß nur die unbedingteste Selbstbeherrschung mir den Punkt außer der Welt schaffen kinrnte, dessen ich bÄmrfte; dann liegt auch in dieser, den reinen innern WWen ehrerchen Nüchternheit für mich das eig-Eirtlich Edle des Menschen. Meine Selbstbeherrschung und mein Zur ück tre t en auS der Welt sind aber durchaus von dem -asketischen Tote:! der Begierde, und dem einsiedlerischen Entfernen vom Weltlichen verschieden . . . Die Begierden, wie Zorn, Haß, Rachsucht, durch deren Befriedigung der Mensch bloß gewinnt, daß er sich ihrer kochenden Glut entlade, sind mir teils fremd gewesen, teils habe ich ffe von nrir wllMrlich entfernt." Auf sehr persönliche Weise schildert Humboldt die Eigenart seines starken Willens: „Das Auffassen der Welt in ihrer Individualität und Do- talftät ist gerade durchaus mein Bestreben, und liegt selbst der WllleuSherrschaft, als Zweck, zum Grunde." Nach einer philosophischen Betrachtung über die Herrschaft, des Willens, die sich in einen negattven und einen positiven Teil zerlegen lasse, fährt Humboldt fort: „Mit der Selbstbcherrschung ist Abwesenheft der Furcht, wenigstens Mut, verbunden. Dieser ist in mir nie instinktarttg gewesen, und darum kann ich gewiß sein, jede Art in jedem Augenblick zu besitzen. .Die Frage nach seinem: Charakter beantwortet Humboldt auf folgende Weise: ,L1lS Natureigenschaft habe ich ihn garnicht,' wenn ich aber will, in höchstem Grade." Ueber seine Geisteskräfte fällt er selbst das' folgende strenge Urtell: „Wahr bleibt es gewiß, daß sowohl ehemals als jetzt, Mein Kopf ursprünglich langsam, dürftig an Mmenigfaltigkeit, und zu wenig lebendig ist . . . Ich habe sehr viel Zeit nrft Mechanischem, dem Kopf wenig fruchtbarem Studium zugebracht . . . Ich kann ftcheß nicht sagen, daß meine Geisteskraft Mit dem Zunehmen der Jahre gesunken tväre; sie ist vielmehr gewachsen und gestiegen." * — Neue Fvrschung«m über frühgefchichbliche deutsche F-eftung-s bunten. Die Entwicklung d^ frühge- sckichtlichen deutschen BurgenbaneS tritt auf Grund eifriger Forschungen der jüngsten Zeft ip immer klareren Linien hervor. All- germanische Burgen sind sehr spärlich aufgefunden worden: doch können wir aus den Giräbtmrgen erkennen, wie etwa die Teutoburg ausgesehen hat. In größerer Anzahl sind heute die umfangreichen Volksburgen aufgedeckt, in denen die Sachsen der fränkischen Eroberung Widerstand leisteten. Diese BefesftgungSaulagen werden daun in der Zeit Karls des Großen verdrängt durch die fränkischen Königshöft, die Karl der Große als Etappen im Sachsenlaud vor- schob und durch die reicher ausgestalleten Dynastmrbnrgen der Frankenkönige. Interessante neue Mitteftnngen über diesen früh- geschichtlichen deutschen Burgenbau und über den Wandel in den Formen der Befestigungsanlagen macht der PrähistoriAer der Berliner Universftät Geh. Rat lL.chAlchchardt in dem soeben ersc^enenen letzten Heft der Sitzungsberichte der Berliner Akademie der Wissenschaften. Er knüpft an seine Ausgrabungen auf der „Rö merschau ze" bei Potsd-am an, wo er eigenartige Bafttorren ftst- stellen konnte, die er vorher bei frShgeschichttichen Beftstigimgen noch nie gc-funden hatte. Diese breiten Vorsprünge der Mauer haben die Form eines flachen Trapezes und verfolgen den Zweck, den zwischen ihnen liegenden Teil des Mschungsabhanges zu beobachten und zu verhnrdern, daß der Feind sich darauf festsetze. Ob ihre Anlage aus allgermonffcher oder flavischer Zeft herrühre, ließ sich nach den Funden der Ausgrabung nicht nrft Süherheft feststellen, und so mußte Umschau gehalten weüren, wo etwa sonst Aehnliches an frübgeschichtlichen Festungsbcmten vorkomme. Durch verschiedene neue Grabungen in Nordweitdeutschland hat Schuchhardt nun dreft Frage gelüst. In der Enttmcklung des deutschen Bnrgeubaues wurden die Absätze au der Erdböschcng, die sog. Berme, immer mehr verbreitert und erhöht, und danrft ging eine bedeutende Verstärkung des Walles überhaupt Hand in Haach. Diese Wandlung in der Anlage der deutschen Beftsirgungeu erkkärt sich aus den neuen Formen des Angriffes, die mx Zeft der fränkischen Eroberung im Sachsenlaud angewandt nmrden. Lange war die Kriegführung der Sachsen, an denen die Stürme der Völkerwanderung spurlos vorübergegangeu waren, auf einer urtÄurLhen Stuft geblieben. Gegen Karl d. Gr. suchten fft ftch 7«ch rrB^- Art in hochgelegenen, großen BolkSbuvgkn M verteidig«!. Die fränkischen Eroberer aber hatten bereits in der Schule der Römer eine fortgeschrittene Beftstrgungskunst kennen gelernt. Sft führten nrft Belagerungsmaschinen Krieg, mit Geschützen, die etimi Regen von Pfeilen und Sternen schleuderten, mit Sturmböckeu Min Einreuuen der dLaimru, Tie byzantinischen BeftsticMngs- ftrmen verwendeten zuerst gegen dieft Art der Belagerung pft vrette und erhöhte Berme, und dre Rorinanncn taten das Gleichc be: ihren Burgenbauten. Die Sachsen, die in der karolingischev Zeft bei ihren Rundwällen dann ebenfalls solche Bastionen an- wandden,^ mochten dies hauptsächlich gegen die Normannen tun deren Einfälle sie zu fürchten hatten. Die Normannen waren namlrch rm Festungskriege fthr bewandert und bauten z. B. bei ber Belagerung von Paris .885 die ei:staun1ichsten Maschinen. Err^er ihrer Jngeureuve hatte einen dreifachen Widder erfundene an der Vollendung dieses Wunderwerkes wurde er ftellick durck emen wohlgezretten Schuß von der Stadtmauer aus verhindert^ Durch dre Verbreiterung der Berme und Verstärkung des Walle- wollte man also die BelagerungSnraschftren vom Walle mvglrchsi fernhalten. Tieft Neuerung tritt in Norddeutschland im 9 Jahrhundert auf, und man erhält durch diese Feststellung einen vv-rtveff- Men Anhalt zur ZeiLestimmung der srühgefchichtlich«! Burgen Dre Basttonen der Potsdamer Römerschanze können daher erst der slamachen Periode dieftr Burg im 9. Jahrhundert entstammen . —„Pt*® Müller. Der hundertjährige Geburtstag des ft vieler Hinsicht rnteresfanten Romanschriftstellers Otto Müller wel^ c^er am 1. Juni 1816 das Licht der Wett erblickte, rechtfertitt wohl «ne Erinnerung an den Befiaffer vieler einst allgeniein ge- leseuer bu>graphinher Romane, einer lfterarischen Gattung di( ra auch jetzt wieder sehr beliebt ist. Der erste dieser Romam „Börgetttz der den Dichter der „Leorwre" zum Mfttelpuntt hatte erregte geradezu Aufsehen und hatte für Müller noch eine «m? besondere Folge: ex verschaffte ihm eine Frau. Wre dem Dichte: Burger sich einst das ,,Schwabenmcö>chen" zur Gattin anbvt sc nä herte sich dem Verfasser des Romans „Bürger" eine jungc Bremerin auS sehr angesehener Familie. G U sta va F r i tze, die be- geistert von dem Werke chm ihre Verehrung in Briefen zollte unk bald darauf Küre Gattin rmrcbc. Die Ehe war ungemein glücklich aber,o« Gatttn starb bereits nach ein paar Jahren, nachdem sic Müller einen Lohn geschenkt. Otto Müller, der zu S cho t t e au Vogel sb e r g m Hessen geboren war, hatte lange als Liofüiblft- thekar in ^ armstadt gelebt und war dann in Frankfurt am Main und in Mannheim als Zeitungshcrausgeber tättg gewesen Nach dem Tode femer Gattin lebte er ein paar Jahre im Hause ftmer Lchwregevellern in Bremen^ Im' Jahre 1854 kchrte er nach Frankfurt zurück, um bcct die „Deutsche Bibliothek", eme Sammlung deutscher Originalnomane herausMgebcn und mit Th. Crechenack und Ludwig Braunftls die ästhetische Wc'chcmschrift „Frankfurter Museum" zu begründen. In der „Deutschen Bibtio- thell' e rschien sein Roman „Charlotte Ackerinaun", per die jung verstorbene Hamburger Schauspieftrin Heldin hat, und in den: „Frankfurter Musennft' sein Romnn „Der Stadlscknfttheiß von Frankfurt". Müller hat an hundert Romane und Erzählungen geschrieben, dvch sind die genanatten wohl die bekanntesten. Danebeic find noch „Eckhof und seine Schüler", „Ans Pttrarkas allen! Tagen", „Der Professor von Heidelberg" :rsw. zu nennen. Bemerkenswert ist vielleicht, daß Mittler in jungen Jahren ein Drama „Rienzi" schrieb, von dem er behauptete, daß es stttchard Wagner für seinen Overntext benutzt habe. Seine beste Arbeft ist eine kleine hulnoristische Erzählung „Münchhausen im Vogel bethl sie zahl-mmäßig in sd« Minderheit waren, in der Reihe der Zieger die überwiegende MehrheÄ dar. EZ ivird erinnert an die riesigen T-auermärsche SciTui, Treten—Berlin, Rund um Berlin, Magdeburg— und an i>ic SerfmcT Gepäckmärsche mit feldmarschm äßiger ^oelastnng, deren Sieger Vegetarier warm: ferner daran, dag die Ar^cichmrngen -ftir glänzende körperliche Verfassung nach träfen starren Marschleistungen meist den Vegetariern zufrelen. Deutsch- larchs schnellste imb ausdauerndste Geher berichten, daß sie bei Etnfacher vegetarischer Kost in der Lage waren, in auffallender Weise chre Lerstomgen zu verbessern. Dr. Meng fuhrt hierfür und für die Tatsache, daß auch ans anderen Gebieten des Sportes Vegetarier M «ks erstklassig bt-wiesen haben, eine Reihe von Beispielen an. Wir ^vollen diesen Hinweis gewiß nickst als eine bedingungslose Empfehlung des Vegetarismus betrachten, aber sicher ist er ge- WnKBefüEungen zu zerstreuen, die sich an eine starke Einschränkung der Fleischkost schließ«:. Uebrigens hat vor einiger ofrt Geheime Sanitätsrat Boas die Einsührmig zweier sleisch- los«r Monate Juli imd August etwa vorgeschlagen, unter dem Gesichtspunkte der reichen Gervinnuug von Milch unb Butter Gesundheitlich findet der Verfasser darin dtlrchins keine Schädigung, bei-dem Gemüse- und Obstreickstum dieser Zeit sei ein Turchhalten nicht nur yrögüch, sondern die Bedingungen seren für die Ernährung geradezu ideal. m . Rvggen uttb W erzen. Bor dem Kriege waren wir ein Werzenernsuchv- uub Roggeuansjuhrland; wir ernteten also mehr Roggen und weniMw Weizen, als wir für Unseren Bedarf verbrauchtst. Däbe: wurden bekanntlich in Friedenszeiten noch sehr erhebliche Rvggenmengen verfuttert. Sobald wir von ausländischer Zu- Xufy: abgeschnitten waren, drohte deshalb ein absoluter wie relativer W«^nman^l. Uni ihm zu begegnen, sind die bekannten Msch- vorfchristen für die Bereitung von Backwaren erlassen worden, die auch lvahrOid des zweiten 5kriegswinters in Geltung blieben. Nun ^ a ? C r ttükper vorübergeheich, neuerdings aber dauernd und sehr erheblich das' gegenwärtige Verhältnis der Vorräte von Roggen und Weizen verschoben. Bor allem war die Roggenernte relatw Wetter aA die Weizenernto; auch die Gestaltung der Ein- Nchr wirkte dreier Verschickung nicht entgegen. Der nach den alten Mermenverhaltnisten geregelte Verbrauch von Weizen blieb Hinte de m Vo rrat zurück, so daß — immer relativ — das Weizenangebo dauernd zu-, bog Rvggenangebot dauernd abnahm. Einem Mehrverbrauch von .MtzVtz t>er unter diesen Umständen wünschenswert rwr und aUiwthlich dringend notwendig nmrde, standen die Bor- ,chrMen der Backwcrrenverordnung im Wege. Nunmehr ist dieses i; bb^ttgt und die Möglichkeit gegeben, Vorrat und Ber- JJ® Cürlen ^eder in Einklang zu bringen IM fCMe erwarten unsere Ungehörigen den regelmäßigen Eingang des Heimatblattes. Um eine Unterbrechung in der Zustellung }u vermeiden, wolle man den feMpoft-Bezug des 6ießener Anzeigers fürs 3. vicrkeij. schon jetzt erneuern Alle Poftamtcr nehmen die Bestellung entgegen. Der vimcrjahrl. Bring be- trägt DlK. 3.65 einschließlich der Umschlag-Sebuhr. Außerdem vermittelt die Bestellungen wie bisher auch die BcschästsstcUc des Blcßener Anzeigers aufrichten kann. Auch dem Ueberhandnehm«: der Sckinecken und Erdflöhe, die so zahlreich wie selten in Gärten ^und Foldern auf- trete::, wäre damit wesentlich gesteuert. Der Stand der Felder und Wiesen berechtigt nach wie. vor zu den besten Hoff-, n u n g e n. Schon sieht nian hier und da gemähte Wiesen mit dem schönsten Heu, der zweite Klee kann sich bei eintretender Wärme, da er Feuchtigkeit genug hat, ganz vorzüglich entwickele auch das Auspflanzen der Dickwurz kann im Gegensatz der Trockenheit des vorigen Jahres ungehindert von statten gehen. Das Wachstum des Obstes schreitet gut voran, so daß, die Voraussetzungen für eine gute Mittelernte durchrveg gegeben- sind. , m t 7 nnzuci ui v£.liU«UUj z TasVerbot der Verwerfung ungemischten W-eizenm-ehls zur Brvt bereckung ist aufgehoben. Die Landeszentralbehörden k 'T__r 1 ', ’ZX' können ge ckcMen, daß Backware aus W«zenmehl mit weniger als 30 v. H "der aus ganz ungemischtem Welzenmchl'bereitet lvrrd. Errdnch fall durch be,onde besondere Maßnahmen der Reichsgctreide- l.elle dre Erweichung von Weizen bei der Herstellung von Keks und dergleichen gesteigert werden. ** Sine Bekanntmachung betreffend Bestandser- hebLng von tierischen und pflanzlichen Spinn- AnlnnvMe, Flachs, Ramie, .Hanf, Jute, Seidel herge^lllen Garnen und S«!faden ist am 31. Mar Wj ^kanntm^ung, mit deren Inkrafttreten dw früh«en Bekanntmachungen W M. 58/9. 15. K. R. A. und 16. K.R^A. aufgehoben werden, enthält im wesentlichen Veremhettlichung gebotene Bufcmm«!. tuUaug der sck-on bisher :n Geltung gewes«:en Bestimmungen be- J: Gewinn-Aeszirg Mglrch der monatlichen Meldepflicht und der L.igerbuchführung für die genannten Gegenstände. Aenderungen, die sich gegenüber den: früheren Zustande als wünschenswert herausgestellt haben, sind in der Harchtsache nur bei der Meldepflicht für .Ki-nstba um wolle, Bastfaser:: sowie Garne und Zwirne eingetreten. Die Verpflichtung zur Führung eines besonderen Lagerbuchs ist für die von dem Veräußerrmgs- und Vcrarbeitungsverbot ailsgenommenen Baum- tvollspinnstoffe und Garne festgefetz.L worden. Der 'Wortlaut der Bekannttnachnng ist in unserem'heutigen Anzeigenteil einzusehen und aus den Mckseiten der Meldeschein ' abgednickt. **Kriegskrankenpflegcr für das Etappengebiet des .West- und Ostheeres werden zurzeit wieder lazarett- nmßrg ausgebckdet, nach erlangter Reifs eingekierdet und als Frei- w:ll:ge der mobilen Sanität in Marsch gesetzt. Es wollen sich nur unbescholtene Leute melden, die in erner letzten Mnste«:ng als „g. i).", „a. v." oder „D. U." befunden, ebenso ältere nicht mehr wehrpsl:chtige. Jüngere Leute des Jahrgangs 1900 werden nur nach ärztlichem Befund zugelassen. Lllle nähere Austturft erteilt die Etappenpslegerd:enststelle Frankfurt a. Main Adlerflhcht-Platz Nr. 8 6 , vom 9 — 11 oder 3 — 5 Uhv sonntags 10 — 12 U h r. Kreis Alsfeld. a* Bvm vorderen Vagelsberg, 31. Mai. Mächtige oiewrtter sind m den letzten Tagen überall nie unS Schule. Büdingen, 30. Mai. Gestern fand hier, veranstaltet von dem Vorstand der „hessischen Landesgruppe für evgl. Gemein bearbeit", der „oberhessische Gemenrdetag" statt. Tie Teilnehmer, ::e besonders von auswärts trotz der imgünstigen, arbeitsvollen Jahreszeit und des sehr imgünstigen Wetters, dessen Spuren von den vorhergehenden Tagen noch deutlich in den Sttatzen Büdingens z>u sehen waren, in großer Anzahl mit den Nachmittagszügen herbeigekommen waren, fanden in dem gastlichen Büdingen und seinem wundervoll wiederl>ergestellten Rathaus, herzliche Ausnahnle. Ebenso gastlich wurden bie Teilnehmer, die mit den Abendzügen nicht mehr zurückkonnten, in den Häusern Büdingens aufgenonrmen. Ter Gemeindetag selbst wurde um 3 l / 2 Uhr von dem Vorsitzenden der Landesgruppe, Prof. D. Sch i a n , Gießen, mit den Worten der Begrüßung unb_ des Tankes an die ebenfalls erschienene fürstliche Fainilie, svivie die zahlreich anlvesenden .Kirchenvvrsteher, Lehrer und Pfarrer eröffnet. Ein erfreuliches Wachsen der Landes- gruppe konnte bereits innerhalb Jahresfrist festgestellt werden, 14 Hess. Kirchenvorstände, darunter 3 vberhess., sind als Körperschaft beigetreten. Den Hauptvortrag hielt Professor Lic. Matth es. Darmstadt, über „die evgl. Gemeinden als das Gewissenunseres Volkes". In klarer, ivarmer, begeisternder und gewiss«:schärfender Weife, immer wieder zurückgreisend ans die Heilige Schrift und die alten Hessischen Krrchenordnungen, ö r lLtnict) hineingreisend in die besoMienen Notttä-nde dit»le-n Y B c 5- " & • S 5 -O TZ if *c i SV 01 - ■oSl £ a ft r fc COjö L.SZ Wetter 30. 30. 2 35 9" — 19,2 17,0 11.7 12,0 71 83 — — 8 9 Bew. Himmel 31. 7" — 13,7 10,2 87 _ 9 n n Niedrigste . Niederschlag 2,0 ram. 29. 30. 1916: 4- ll.Vc.’ K Prc^ssfech - S üdde a tsefeea CS3. Koßlgfich Preuss.) Kiasseo-Lof&ftS ft. Klasse. 20 . 2aeEunpstag. a. Mai »l» [ Aut Jede rezegra® Ti whme geftdleu, m erleleksT Ka«»« 1* elsd xiotvft hok» Go- w So »tnov Mit di* Los* N»id«a AbtoUas^«« I u4 n Gewiroi-iAffsyrtg der 7. Preussisch-Siiddeiftscneo ( 233 . Königlich Preuss.) Kiaßßen-Lofterlö 6. Klasse. 21. ZiehuDßateg. so. Mal 3918 (Oim* QevrEbrJ CNacfedrack Tertoteaj M der yerarfüagBrfrtumg werden OewiroM Ob« 2» Mark gezogen. 6 Crmrtene so 10000 M 27719 129441 20 5 77 4 2 Gewiaae sa 6000 M 7121 76 Gewiane re 3000 M 1909 6164 7314 6836 0110 22667 14040 23547 35466 38166 41797 61412 66402 62351 76632 82853 83264 104913 107696 112483 117067 120228 126576 128829 241736 149384 166706 171460 178472 200008 203880 2117dl 211976 224410 226049 228192 232961 233434 126 Gewinne za 1000 K IBM «60 8849 18648 18178 20431 20882 23473 30020 36246 86940 49626 67916 60318 09342 73141 70012 84060 00603 60761 101704 101989 197330 113716 113761 116486 110319 122094 125601 130197 133612 131786 135640 140028 147198 147220 148S88 188762 164807 167044 1W714 170011 170919 173621 133304 134131 184792 139701 193716 156131 204674 204641 206632 206223 206444 210020 210047 213084 213686 222052 226677 231118 231488 243 Gewhme n 509 M 285 642 3794 6086 8349 12026 12744 14430 16237 21197 30005 33076 33532 34036 37166 87938 43618 43S36 48106 461« 64161 64268 67457 68687 69793 62784 63821 63877 67414 72202 73902 73978 74773 76261 77582 78174 81289 85034 36809 00218 90836 92600 92349 94293 97493 07903 100612 104837 104467 106769 106643 107404 110746 110796 111379 11539« 122006 128464 131807 136288 137923 133106 138336 140203 141299 146167 148382 147618 161322 161326 1S1634 153118 15372T 154820 153012 160044 180120 162701 164937 173672 176202 177070 161297 18137« 180403 183379 183871 183348 184320 185869 189326 190428 190578 193009 196594 195619 196636 1969« 200888 201441 202833 203415 203905 204931 200118 200824 207126 207256 208484 211073 212081 214780 216268 216768 227802 210726 222092 223183 226230 227138 [ A*X Jede Ro*o£©a« Sawn.v rfatd rwel pleleh T"“* »eCrflea, und «war J« einer anf die gleleHer Wammer ln den beiden Ahteüangen (Ohne GewährJ hob© Oe- | die Lw» I I and H I (Nachdruck verbeten.) 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LL SS SS SS SIS SOS s”~Ess£rSE SIsfHT ä S = sss iS = = *w 5 mün S El i.5ss£"'S SS S S S iS 5 «s ss 88756 90814 tljff* J 2 S q 22 T J2P 37478 08633 SSi IÄ2Ä 122902 ;F 7 ^ = =. sa^SS S iS 174415 174620 176298 178748 T77poc 174242 IBSin 183913 IU6232 »S« UA J»““ 292169 102717 lor.fKvi ia«B7i ___ 100907 101726 238017 233209 228307 232104 Jjga I«fl«nleo2r - Akademie • >|j/ w* 8 ftrtWtofcü«. - «U)4 kuitartorinli.) ^ •••••«••es tfb'dl°i£r«o •••«••• « Um das Fehlen einzelner Verkaufskräfte z. Zt. der Personalferien (IJuni bis 30.September) im Ladengeschäft nicht fühlbar werden zu lassen, schliesse ich mein Geschäft während der Tischzeit von 1Uhr bis 2’/2 Uhr . An meine hochgeschätzte Kundschaft richte ich die höfliche Bitte, Einkäufe und mir zugedachte Bestellungen vor oder nach der erwähnten Zeit vornehmen zu wollen. Carl A. Hartmann Spezial-Ausstattungsgeschäft. 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