Nr. U5 Zweiter Blatt M. Erscheint ti-ttch mit Ausnahme des Sonntags. Die „Metze«cr FaMitteabMer" werden dem .AnzeiqerE dermal wöchentlich beigelegt, das „KrcUbktt sör den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. General-Anzeiger mmissq, \t. n?m Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Buch- und Steindrnckerei. R. Lange, Gießen. Schnckleitung,Geschäftsstelle «.Druckerei: Schul- ftraße?. Geschäftsstelle n.Berlaq:^^51,Schrift- leitung: d^112. Adresse für Drahtnachrichten.- Anzeiger Ließen. * i Der Lebensmitteldiktator. Aus Berlin wird uns geschrieberr: Für die Gestaltung des kommenden Reichsernährnngs- amtö liegt bereits eine Reihe von untereinander recht verschiedenen Entwürfen vor. S-o sehr aber die Vorschläge voneinander abweichen, eines ist allen gemeinsam: das Diktatorische in der Durchführung. Man hat das Heraufdrohen einer Lebensmitte tdiktatur anfangs mit gemischten Gefühlen, ja geradezu mit banger Sorge begrüßt. Vielen aber, die allzu ängstlich dachten, scheint jetzt der Zweifel und die Furcht zu schwinden. Es kommt nicht zur allgemeinen öffentlichen Speisung wie im alten Sparta oder wie im Hoflcrger des Königs Menelik von Abessinien. Auch wird der Schutzmann nicht das kärglich bemessene Essen jedem Bürger ins Haus bringen. Die Reform wird im Bereiche der Produktion und des Großhandels eiusetz-en. Für den Kleinhandel und den einzelnen Konsumenten bleiben die Formen vor- läusig die alten. Es gibt wahrscheinlich nicht einmal ein neues Staatssekretariat, sondern ans dem Reichsamt des Innern geht die neue Behörde für Lebcnsmittelfragen hervor, an Heren Spitze ein Präsident tritt. Dieser Präsident hat nur einen Vorgesetzten, den Reichskanzler. Der Präsident entwirft die neuen Beschlüsse deE Bundesrats und die dazu gehörigen Ausführungsverordnungen. Sobald der Bundesrat den Reichskanzler ermächtigt hat, beginnt die dumchführende Tätigkeit des Präsidenten. Da diesem in Berlin sitzenden Reichsbeamten die Macht gegenüber den einzelstaatlichen Behörden fehlt, wird ihm sozusagen ein militärisch-diktatorischer Arm mit eiserner Faust eingesetzt: Ein hoher Militär, vielleicht ein kommandierender General, der ans sämtliche stellvertretende Generalkommandos im Reiche Befehls-einfluß hat, wird die Exekutive besorgen. Was also z. B. an lokalen Ausfuhrverboten, an deutscher Kleinstaaterei im Kriege den Absichten des Ledensmittel- diktators zuwiderläuft, wird unter dem Zeichen des Belagerungszustandes auf militärischem Wege aufgehoben. Die Zufuhr an die großen Städte, der Ausgleich zwischen landwirtschaftlich kräftigen und landwirtschaftlich schwachen Gebieten wird vom Bundesrat befohlen, vom Reichslebensmittelamt ausgerechnet und von den Oberkommandos durchgeführt oder überwacht. Alle Kommissionen, Konferenzen, Beiräte sollen ausgeschaltet sein. Das einzige, was man dem Lebensmitteldiktator zur Seite geben dürfte, wäre ein beratender Kreis von Sachverständigen und Verwaltungsbeamten, deren Beschlüsse aber nicht bindend sind. Das ist, wie gesagt, ein Entwurf oder vielmehr der Niederschlag der verschiedenen Entwürfe, die bis jetzt bei den Beratungen zur Geltung und Besprechung gekommen sind. Man erwartet von dem künftigen Ernährungsdiktator auch nicht etwa umstürzende Geniepläne, sondern die Weiterbildung der Grundlagen, die nicht nur vom Reichsamt des Innern, sondern auch von den obersten Behörden der deutschen Bundesstaaten bereits geschaffen sind. Das preußische Ministerium des Innern z. B.hat eine gründliche Vorarbeit durch Aufklärung der Erzeuger- und Verbraucherkreise geliefert, indem es erstmals .vor etwa einem Jahre eine Darstellung der Ernährungsschwierigkeiten und ihrer Lösung herausgab und kürzlich eine zweite Schrift erscheinen ließ, die auf den Massenabsatz berechnet ist und die weitesten Volkskreise über den Stand des Ernährungsproblems unterrichtet. Die Konsumenten werden darauf hingewiesen, daß mit der Festsetzung niedriger Preise die Ernährungsfrage im Kriege nicht ausreichend gelöst werden könne. Die Landwirtschaft habe schweren Kriegsdienst zu leisten und könnte nicht nach Belieben ihre Erzeugung ausdehnen. Hungersnot sei freilich nicht zu befürtchen, denn Deutschland verfüge über eine zur höchsten Entwicklung gediehene Landwirtschaft. „Doch sind die Reste aus Überseeischer Einfuhr, die bei Kriegsbeginn vorhanden waren, allmählich aufgezehrt. Sie können nur sparsam auf dem von unseren und verbündeten Truppen geöffneten Wege zum nahen Osten ergänzt werden. Der deutsche Haushalt ist noch einfacher geworden. Die vor Jahresfrist vorausgesehene Einschränkung in Fleisch und Fett ist nun Notwendigkeit geworden. Zu den Haushaltsschwierigkeiten in der Wahl der Lebensmittel fiitb Teuerungssorgen getreten. Hohe Preise erschweren die Haushaltführung der Unbemittelten. Es ist Kriegsnot auch am Herd. Sie muß getragen werden, und sie kann ertragen werden, weil das deutsche Volk die ruhige Gewißheit hat, daß der Mangel int Haushalt nie zur Not werden kann. Denn Deutschland hat Nahrungsmittel genug, um jede Kriegsdauer zu übersteheu." Der Lebensmitteldiktator, der nun demnächst in die Reichsverwaltung einzieht, wird oem deutschen Volke das weitere zu sagen haben. Giefterrer Strafkammer. th. Gießen, 16. Mai. Am Freitag verhandelte die Strafkammer nur wenige Fälle. Zuerst handelte es sich icm eine Berufung gegen ein Urteil des Vilbeler Schöffengerichts, toelches einen Landwirt von Vilbel von der Anklage des Pergehens gegen die K r i e g s g >e t r e i d e - und Me hl Verordnung des Bundesrats fteigesprochen hatte. Der Angeklagte hatte 115 Pfd. Brotmehl früherer Ernte, das er noch im Besitz hatte, bei einer Bestandsaufnahme 1915 nicht angegeben. Er entschuldigte sich damit, daß er weit früher schon einmal den Mehlvorrat als vorhanden angegeben hatte, und des Glaubens sei, er habe diese Angabe nicht noch einmal zu mach>en brauchen. Er habe auch im Vilbeler Amts- ankündigungsblatt keine Bekanntmachung gelesen, daß die Mehlvorräte erneut anzugeben seien. Wenn diese Bekanntmachung im Friedberger Kreisblatt abgedruckt gewesen sei, so könne man ihm nicht zumuten, alle Blätter im Kreise Friedberg zu halten. Das Kreisamt hätte die betreffende Bekanntmachung auch« im Vilbeler Amtsblatt äbdrucken sollen, dann hätte er sie auch lesen und beachten können. Tie Kammer war der Ansicht, daß jeder Landwirt sich um die Maßnahmen der Behörde tzu kümmern habe, die erlassen würden, um das Turchl>alten während der Kriegszeit zu ermöglichen. Ter Angeklagte habe sich strafbar gemacht, jedoch sei der Fall milde aufMfassen. Deshalb lverde auf eine Geldstrafe von 10 Mk., hilfs- weise zwei Tage Gefängnis, sowie Tragung der Kästen beider Instanzen erkannt. Tier Milchhändler P. in Gießen hat gegen das Verbot Sahne z u m Verkauf gebracht. Das Schöffengericht Gießen hatte den Mann dieserhalb mit einer Geldstrafe von 15 Mk., Hilfsweise 3 Tage Gefängnis, verurteilt. Hiergegen fühlte sich der Verurteilte. beschwert und brachte die Sache zu erneuter Verhandlung vor die Strafkammer, welche die Berufung kostensällig verwarf. Weg en Piehseuchenver gehens war der Schweine Händler August B. von Mücke von der Strafkammer Gießen freigftprochen. Die Staatsanwaltschaft verfolgte gegen das Urteil Revision beim Reichsgericht und hatte den Erfolg, daß der höchste Gerichtshof das Urtei l anfhob und die erneute Verhandlung vor der Gießener Strafkammer anordnete. Der intressante Fall liegt wie folgt: B. hatte an den Schlachthof Darmstadt fette Schweine zu liefern, er brauchte, weil der Kreis Schotten verseucht war, erneu Erlaubnisschein, um von dort Schweine zur alsbaldigen Abschlach«tung ausführen zu können. Dieser Schein wurde mit dem Aufträge erteilt, die Tiere auf Bahnhof Weickartshain (also rM Kreise Gießen) zu v^erladen und hierzu vor der Verladung die Erlaubnis des Kveisamts Gießen einzuholen. Ter Angeklagte hatte zwar die Erlaubnis Mn Verladen und zum Transport durch die gesperrte Gemarkung Weickartshain in Greßen nochgefvcht, in einem Fall aber den Transport und die Berlckmng vvrgenoMmen, ehe er im Besitze des Erlaubnisscheins des Kreisamts Gießen war. In einem zweiten Fall hatte er in Weickartshain Schlachtschnnine verladen, ohne eine Genehmigung hierzu in Gießen einzuholen. Die Strafkammer hatte in der ftüheren Verhandlung festgestellt, daß der Angeklagte die Tiere durch die Sperr gemarkung Weickartshain mit Pferden bewirkt hat, daß aber irur ein Transport mittels von Klauenvieh bewegten Transportmitteln untersagt war, daß weiter aber der Bahnhof Weickartshain außerhalb des Sperrgebiets gestellt war. Durch diese Feststellung war dargetan, daß der Angeklagte sich gegen die erlassenen Vorschriften des Kreisamts Gießen, betreffend Seuchenverhütung nicht vergangen hat, womit auch die Freisprechung begründet wurde. Die Revisions-Instanz pflichtete dem Urteil bei, daß der Transport von Klauenvieh durch mit Einhufern bespannte Transportmittel, wie es im vorliegenden Fall geschehen sei, keine Verletzung der Seuchenverhütungsporschrif- ten in sich! schließt, also eine erlaubte Handlung bilde. Die Strafkammer habe aber unterlassen zu prüfen, ob der Angeklagte nicht die vom Kreisamt Schotten verfügten Bestimmungen, zur Verbreitung der Maul- und Klauenseuche, verletzt habe. Diese Behörde hatte dem Angeklagten unter anderem die Bedingung gestellt, falls er Tiere aus dem Kreise ausführe, diese im Kreise Gießen auf der Station zu verladen, vorher ober hierzu eine Erlaubnis des. zuständigen Kreis- amts Gießen einzuholen. Das Reichsgericht hat sich weiter geäußert, pur dann, wenn der Angeklagte gewußt haben sollte, daß der Bahnhot Weickartshain nicht mit zum Sperrgebiet gehörte, aber auch nur dann, hätte er die Verladung der Schweine ohne weiteres dort bewirken dürfen. .Der Angeklagte behauptet nun in oer neuen Verhandlung, er habe gewußt, daß der Bahnhof Weickartshain! nicht zum Sperrgebiet gehörte, es sei dies water seinen Kollegen in der ganzen Gegend bekannt gewesen. Wenn er trotzdem, um die ihm vom Kreisamt Schotten gemachte Austage zu erfüllen, bei dem Kreisamr Gießen die Erlaubnis nachgesucht habe, so sei dies geschehen, weil er als Gewerbetreibender, der ans das Wohlwollen dev Behörden angewiesen sei, sich Mefen nicht entgegeFstellen wollte. Tie Strafkammer glaubte dieser Versicherung des Angeklagten! nicht, da er sie auch in der früheren Verhandlung zu feiner Entlastung nicht vorgebracht habe. Aus dem ganzen Verhalten des Angeklagten gehe hervor,,daß er bewußt gegen die Anordnungen des Kreisamts Schotten verstoßen und gehandelt habe. Es seien jedoch bei der Strafzumessung die Gründe mildernd herangezogen, die in der Schwierigkeit des Gewerbes zu ftnden seien, mit dem der Angeklagte sich beschäftigt und die Tatsache, daß nach der ganzen Sack,läge kein Schaden hätte entstehen können. Es wurde aus eine Geldstrafe von 30 Mk., Hilfsweise sechs Tage Gefängnis erkannt. Einseltener Strafanfall. Ter Totengräber K. T. von Merkenfritz soll dadurch einem Toten gegenüber beschimpfenden Unfug getrieben haben, daß er ihm statt der Erde, Steinbrocken auf den Sarg warf, als er das Grab schloß. Die Dotengräberfamilie wohnte mit der Familie des Verstorbenen Wand an Wand. Man war mit einander verfeindet nnd um der Feindschaft Ausdruck zu verleihen und dem Toten noch über das Grab hinaus die Mißachtung zu bezeugen, soll sich, der Angeklagte nach § 168 d. St. G. B. vergangen haben. Der Angeklagte bestritt seine Schuld und erklärte, der Boden des Friedhofes sei nun einmal steinig und er habe doch das Grab schließen müssen. Die Beweisaufnahme ergab aber, daß, als das Trauergefolge den Friedhof verlassen und sich wohl 200 Meter entfernt hafte, vom! Friedhof her ein polterndes Gekrache hörte, wie man es beim Zuwerfen von Gräbern in Merkenfritz noch nicht gehört hatte. Aus der Bekundung von zwei Buben, im Alter von 10 Jahren, ging hervor, daß der Totengräber die großen Steinbrocken, die er bei der Herstellung des Grabes in der Erve gefunden und beiseite gelegt hatte, erst noch besonders am! Rande oes offenen Grabes hinlegte, um sie dann zuerst aus den Sarg Hinabfellen zu lassen, wodurch ein großes Gepolter entstand. Tann hat der Totengräber sich an die beiden Buben gewendet und sie aufgesordert, ebenfalls Steine in die Gruft zu werfen, mit dem Hinweis: auf der Gasse könnt ihr dem Ziähnchen doch keins mehr versetzen. Die Kammer war der Ansicht, daß hier der beschimpfende Unfug an einem Grabe nicht nur durch die Tat, sondern auch, mit Morten begangen und der Lln- geklagte deshalb mit einer Woche Gefängnis zu bestrafen sei. Der Staatsanwalt hatte drei Wochen, für angemessen gehalten, für einen Menschen, der sein Amt dazu mißbraucht habe, um seiner Feindschaft gegen einen Verstorbenen in dieser Weise Ausdruck zu verleihen. _ _ Spielplan Oes Grotzh. «urhaWthealers BaO-Nauheim. Freitag, den 19. Mai: „Tie selige Exzellenz." Samstag, den 20. Mai (Königl. Knrtheater Bad Emst: „Die selige Exzellenz." Sonntag, den 21. Mai: „Zwei Wappen/' Mittwoch, den 24. Mai: Gastspiel von Mitgliedern des Frankfurter Schauspielhauses: „Am Tectisch." (Reuheft!) Lustspiel in drei Akten von Karl Skoboda. Freitag, den 26. Mai: „Der Juxbaron." Samstag, den 27. Mai (Köniql. Kurtheater Bad Ems): .Der Juxbaron." Sonntag, btv 28. Mai: „Pension Schöller." Märkte. ko. Frankfurt a. M., 16. Mai. Heu- und Strohmarkt, Auf dem heutigen Markt war nichts angefahren. Meteorologische Beo bachtungen der Station Gießen, Mai 1916 ~ O "£ 3=1 a zi Ln S-* n o £ A —1 uO ^ io 'S 'ö tÄ « S 5 e =• u -a uO i Ci ci 5 t * 3^ £ ols.: COx> ui Wetter 16. 2" * 17,0 6.7 46 2 Sonnenschein 16. 9" — 12,3 7,9 74 — — 9 17. 7» 10,8 8,0 83 9 iii ii i Höchste Temperatur am 15. bis 16. Mai 1916: -f-17,4'0. Niedrigste * , 15. , 16. „ 1916: + 6,5*0. Niederschlag 0,0 mm. vom..Mailüfterl". Zu den am häuftgsten zitierten geflügelten Worten gehört der Anfang des von dem Wiener Dichter 'Anton Freiherrn v. Kleshftm gedichteten Frühlingsliedes „Wcnn's Mailüsterl weht". Im Büch- mann werden wir darüber belehrt, daß der Anfang des Liedes, das zuerst in der Sammlung „Schwarzblatl aus'n Weaner Wald" im Jahre 1845 erschienen ist und dem dann im Jahre 1853 der Wiener Komponist Joseph Kreipl die bekannte Melodie unter gelegt hat, im Urtext in der hier wiürergegebenen Fassung zu lesen ist. In diesem Jahre, so schreibt uns ein Mitarbeiter, festen wir eine besondere Veranlassung, dieses Liedes und seines Dichters zu gedenken, weil dieser heute vor 100 Jahren, im Jahre 1616, das Licht der Welt erblickt hat. Einige Quellen geben das Geburtsjahr des im Jahre 1884 verstorbenen Dichters allerdings mit 1812, andere mit 1815 an, im allgemeinen aber hält man am Jahre 1816 als Geburtsjahr fest. Sonst ist Kiesheim als Dichter nicht sonderlich hervor- getreten, und er würde wohl sicherlich schon längst der allgenreinen Vergessenheit anheimgesallen sein, wenn nicht dieses sentimentale Friihlingsgedicht, das mitten in der blühenden Frühlrngspracht Gedanken an die Vergänglichkeit der Liebe irnd des Lebens erweckt, ihm ein bleibendes Andenken gesichert hätte. Der Dichter meint hier mit dem „Mailüfterl" ganz allgemein den sanften milden Frühlingswind, denn er erwähnt darin von Blumen nur die Veilchen, die der Anfang des Frühlings, und die Rosen, die uns kaum schon der Mai bringt. Das Wort „Mai" gebrauchen, wie bekannt, unsere Dichter ganz allgemein vom Frühling. Wir bezrehen aber die in Rede stehenden Änfangsworte des .Klesheimschen Gedichtes fast ausnahmslos auf den Mai und zwar gewöhnlich nur in ironischem Sinne. Als mis nach einer Reihe wundervoller, fast lommer- licher Maitage in diesem Jahre die ldrei gestrengen Herren ganz kalendermäßig recht kühle Tage brachten, da hatten viele wieder den Vers vom „Mailüfterl" auf der Zunge, und so mancher svrrd ihn auch später zitieren, da auch iit der zweiten Hälfte des Mannonates kühle Tage unausbleiblich sind. Ja das Klesheinsiche Gedicht hat sich sogar eine Parodie gefallen kiffen müssen, deren erster Vers also lautet: „Wenn's Mailüfterl weht, gibts wiederum Schnee, Die Blumen erfrier'n drauß' im Wald und auf der Hoh Uno die Vögel, die gesungen hab'n so schön im Aprils Krieg'n Frostbäul'n im Kröpferl und lverden mäuserlsiul. Kälterückfette und kühle Tage sind leider in jedem Jahre unausbleiblich; der einstige Kladderadatsch-Dichter Rudolf Löwenstein hat uns in einem Frühlingsgedichte den Grund dafür enthüllt: die Frühlingsdichter sind schuld daran, die sich in Verherrlichungen und Lobpreisungen des „Wonnemonats" nicht genug tun können und an denen nur der Mai sein Mütchen kühle. Der Dichter laßt den Mai selbst gegen den Ueberschwang seiner Verherrlicher Front moÄen, indem er ihn sagen läßt: „Die Malesizpoeten, Was Hab' ich ihnen getan. Daß sie in Dorf und StÄckcn So grimmig auf mich sahn? Von jedem dummen Jungen, Der klettert auf den Parnaß, Werd' ich gewiß besungen Und weiß doch nicht, um was! Ich wollt's seit langen Zeiten Verhindern init Gewalt Und zeigte mich drum vor Leuten Beständig naß und kalt ... Und doch — ist's nicht erschütternd? — Was immer ich verschont. Sie nanicken vor Kälte zitterrw Mich noch den Wonnemond . . ." * — Schreckensbilder von der Pariser Mode. Me Gaben, die die Göttin der Mode an der Seine in jeban Frühüng über die Welt ausstreut, sind in diesem^ Jahre glücklicherweise zu uns nicht oder doch weniZftens nur rn sehr abgeiwwachtem „caße gekommen. Und das ist ein Glück, denn wenn tfjm bei uns un- wiUiae Stimmen laut werden über die *u dem Ern't der Zeit so aar nickt patteiiden Ausickweifunaen. die sich in den neuen Kleidern hervorgewagt haben, so sind in dem Heimatland der WelftiE all diese Dinge viel schrecklicher hervor getreten, und so wird die ftan- zösssche Mode dieses Jahres zum Spiegelbüd der garten maßlosen und entarteten Bvlksstimnrung, die sich an den toufren Formen und Phantasien berauscht. Ein Modeberichterstatter der „^imes kann trotz aller Vorliebe für die gallischen Waffenbrüder sein Mlitz- fallen nicht ganz verbiehlen, und in einem melancholi,cheii Stimmungsbild aus dem Bois de Bvulogne, diesem^ sonst m Frühling von solchem Glanz erfüllten Sammelplatz der Parsser eleganten Welt, erzählt er von den Schrecken der neuesten Pariser Mode. Ein solcher Spaziergang in diesem Frühjahr ist sehr verschieden von einem im Jahre 1914. Damals standen Heiterkeit und Eleganz auf der Höhe; heute ist die Stinrntung trübe und die Mode grotesk. Schon im äußeren Rahmen erinnert manches daran, was in dev Zwischenzeit geschehen. Die Baumstümvfe zeigen noch die Spuren der hastigen Aexte, die die kräftigen Stämme fällten, als die Belagerung von Paris drohte. Drecke Lücken sind in den Waldungen, und die Restaurants, in denen die vornehme Welt so anmutig und lustig plauderte, scküd ietzt Lazarcckte. Wo sich ftüher ein internationales Publikum in buntem Gewimmel drängte, da sonnen sich 'jetzt verwundete und kranke Soldaten nach den furchtbaren Erlebnissen des Krieges in stillen Träumen. Einige Alleeii sind freilich auch jetzt von eleganten Damen erfüllt, und besonders am Sonntag sind alle Klassen und alle Stände vertreteii. Die Pariserin nach der Mode von 1916 geht nicht ohne Hund Mif die Straße, und diese Hunde mode efttreckt sich auf alle Arten vom Polizeihund und der großen Bulldogge bis znm niedlichsten Schoßhündchen. Die Tocketten, die im Schaufenster des Schneiders so nett aussahen.- wirken auf der Promenade unharmonisch und unkleidsam. Diese ungeheuer wecken Röcke, die außerdem noch meist sehr kurz sind, diese Hüte, die ganz winzig obre riesengroß oder ungeheuer hoch sind, aber niemals vernünftig imd zur .Kopfform passend, diese bunten und auffallenden Schiche — all das erweckt toeniger den Eindruck eines KLeides, als eines wunderlichen Operettenkostüms. Die plumpe und unordentliche Wirkung, die von all diesen Toilftten ausgeht, ist hauptsächlich der übertriebenen Fülle zuMschreiden, die die meisten Mäntel und Röcke zeigen. Es ist, als ob Fwu Mode, die, wie alle verwöhnten Damen, sehr eigensnrnig ist, den Ermahnungen zur Einsachheck und Sparsamkeit zum Trotz das Tollste und Verschwenderischste zum Gesetz erhccken hatte. Die einzigen, wirklich anmutigen Faffvns, die man in diesem Jahre sieht, sind die langen, knappen Schneiderkostüme, deren ganzer Schmuck in der Faltenfegung besteht. Sonst herrscht das Ungeheuerliche und Unförmige auf der ganzen Linie, mich in den Hüten, die immer größer und größer werden, so daß man in der Untergrundbahn oder im Omnibus berecks keinen Platz mehr für diese Ungetüme sindet. Auch im Theater stehen neue Kämpfe bevor, denn die Aussicht aus die Bühne, die durch die lleinen Hüte so gnädig freigegeben wurde, wird nunmehr wieder arg gebindert sein. Diese Hüte wirken noch seltsamer dadurch, daß die Garnierung auf em Mindestmaß be-. schränkt ist: man sieht kaum noch Federn oder Argretten, nur sparsame Verwcndiing von Bänderii und lleinen Blumen. L ”T 1 n •'Sescfewäehto,UsfeeirapfeeKe*«, 346SD] tv. :. A: .... .. um patcl 1 gekräiiigt ii. neu belebt zu werden, sowie gesundes ft usseben zu erhalten. Die geiftiigo Preis Mk. 3.— die Flasche: Gewiofi-Attszug dei 7. Prenssiscli-Süddentschen f233. Könfglicli Preuss.) Klassen-Lotterie 6. Klasse. 8. Ziehungstag. 15. Mai 1916 wie kopuserliche Arbeitsfähigkeit wird ungemein gesteinert. NS an fühlt sieh neu heSeh* aaoh m Tablettenform, genau so wirksam wie das flüssige, Mk. 2.50, bequem als F^dpostbrief. ; - In Apotheken erlEleb^' * Bn,lQ ® r zw«! gJairfi hohe Go- n^j rrrar ja einer auf die Lose Slrlehsr Santo er lg AdroNsn^on I nnd I! Minrs Gewähr.) (Nachdruck verboten.) In der Ober Vormittagsziehun£ wurden Gewinn* 240 Mark gezogen. 2 Gewinne zu 30000 M 223567 4 Gewinne zu 15000 M 65297 163563 4 Gewinne zu 10000 M 66327 160235 8 Gewinne zu 5000 M 67186 86149 125192 207171 SS Gewinne zu 3000 M 3229 6038 13344 15898 30901 36803 40342 46360 49679 69921 62355 74480 67849 97083 103963 125188 134922 135888 137016 1S4815 183208 174893 180274 192680 194380 213603 214233 215458 218660 222788 226875 230667 231943 332714 JOB Gewinne zu 1000 M 6768 8498 14518 15522 18725 28319 39172 43823 52333 58836 60992 61177 78980 86007 93861 97096 99104 111949 115015 128094 130051 133669 134522 148856 150133 154254 182868 164939 167082 174948 177361 177813 179288 W5174 187794 191694 193593 104014 197242 199388 201099 20272« 203148 309073 211067 212473 216387 21866G 220346 223016 227318 229720 233096 196 Gewinne zn 600 Af 224 2194 3762 10647 18156 21318 22157 23010 24577 25216 27835 31106 31257 31771 34292 34995 35751 43091 43677 43738 <4188 46386 49766 47465 43266 54114 59146 61422 82024 83604 64373 86620 69558 7360G 75529 79173 BT255 83015 84386 89611 92560 95420 99595 100455 102311 103225 106270 105297 106127 106800 116703 125940 126834 133584 138621 144643 148250 150421 16217 0 153333 166990 181741 164518 166432 167523 188313 169426 169958 171105 173491 175010 179074 182329 184136 186598 189233 189343 190253 191121 191138 194076 164361 197573 200469 212250 212456 212883 214969 215357 215656 213643 219532 219543 220370 223886 226083 229639 230194 232407 In der 3?«clnnittagsziehucg wurden Gewinne 240 Mark gezogen. A Gewinne zu 30000 M 162745 233388 6 Gewinne tu 5000 M 101467 132963 165938 "74 Gewinne zu 3090 M 6630 12719 13536 19684 11434 25175 25232 25727 25837 23083 32492 34379 97656 41111 49762 55179 71182 80079 82746 100861 104213 113183 115664 116903 128802 132103 145657 J69673 173782 17BS45 175945 191921 1977 ' 215931 216034 21£S0O 224636 124 Gewinne zv 1000 M 703 1115 1172 3917 3386 974)4 12372 1634? 17451 22159 ^9101 34511 37310 3T47ß 30229 3939S 41718 42196 44436 47987 50032 53C68 57975 660OS 77984 KOOS« 86438 37323 90018 9IB41 93763 100470 102364 105847 105867 107601 112470 123310 129SS6 129796 139554 141324 148924 150239 150561 162367 163565 173915 174398 182315 183758 185293 190599 190335 190871 193053 198617 209121 210079 219751 222449 230894 210 Gewinne zu 500 M 3760 3067 4934 14131 34467 15236 15288 34836 28136 26260 31014 31747 33622 WS49 40112 42471 43851 47201 49346 56074 63237 60573 70701 74498 76533 77452 78402 80548 80623 81340 81016 84066 85822 89177 89941 92531 96151 9(7303 108126 109522 110566 113306 118733 118172 118746 121268 123967 126305 128928 130174 134452 186371 136950 137222 139294 141691 144742 145944 160651 151845 15l£42 152942 164109 154718 158238 168676 161089 161639 164000 164432 167193 172101 177086 180819 181152 181241 181674 186646 189018 139171 190488 194715 196348 200078 200974 201118 *01336 202161 208624 211250 214976 215061 215316 217371 219025 219136 219943 221323 221435 221829 «6122 229660 231793 232324 233147 Gewinn-Auszug der 7. Preussisch-Süddeutschen (233. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie 5. Klasse. 0. Ziehungstag. 16. Mal 1916 Auf Jede gezogene Nummer «bid zwei gleich hohe «e- wlnne gefallen, und «war je einer adf die Lone gleicher Nummer In des beiden Abteilungen » nml II (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) Aber über Heute nachmittag 2 Uhr soll in den Marktlauben Mainzer Kopssalat p StM 6 Pfennig ~ ‘ - [3829B verkauft werden. Der Oberbürgermeister Keller. Frisch eintreffend: I». rotstieliger In der Vormittagszichung wurden Gewinne 240 Mark gezogen. 2 Gewinne zu 30000 M 133244 10 Gewinne ru 10000 M 36410 63570 77522 132837 232710 6 Gewinne zu 5000 M 60734 66668 164858 62 Gewinne zu 3000 M 6344 .11203 20165 24346 26427 35239 50046 56067 60643 75333 89268 90266 92085 110435 124666 142404 148791 151206 152717 169283 176917 190315 198823 203476 217612 221481 164 Gewinne zu 10UÜ M 2431 3527 3616 11813 14166 18235 22330 34021 34026 37752 38404 38816 40046 47363 47989 48929 63980 68686 64195 68592 72069 79048 80403 80614 83483 85915 93623 97108 100191 104150 110644 118339 119504 122568 122919 123497 124863 126141 128764 130455 133572 135648 138923 149681 153460 130682 161244 162153 167642 171051 171648 174535 175320 179970 180212 183490 187600 188328 190900 191887 193086 196526 198367 199641 202314 206027 211691 212105 212517 217863 218734 219942 225650 22SS69 229699 232039 233408 224 Gewinne zu 500 M 1860 2954 4413 4874 5411 6S28 10616 11253 11932 13104 13370 15239 15873 19917 20514 25203 29134 30877 30943 39255 39917 41492 44784 45010 45867 62329 58249 61236 61433 62120 65963 66800 88199 71106 71784 72240 84991 85657 87451 87732 88)36 88503 94794 97406 98239 99605 101297 307214 107787 108798 110540 110733 114997 117843 118908 119284 120978 124204 125912 127605 129196 129458 .130689 131640 133819 136061 136976 137047 137173 139928 140175 144888 145708 147287 148624 149519 156190 ,156958 158317 158454 168464 159881 169013 109768 171557 172642 174052 183975 186677 190338 .190721 191769 192414 192582 192608 193592 195086 195170 196332 197604 213051 215939 216036 217867 224314 225178 225925 229883 230147 230453 231028 231082 über In der NachmiHagsziehung wurden Gewinne S 40 Mark gezogen. 2 Gewinne au 30000 M 131243 2 Gewinne zu 15000 M 158541 6 Gewinne zu 10000 M 53531 106450 208447 86 Gewinne zu 3000 M 2027 2306 6860 10259 12395 12426 14935 23933 33?90 35652 37174 38077 39815 44879 54383 56412 58887 59217 60542 68439 77093 80572 81454 91087 94917 99721 100277 106062 107274 113448 115490 154033 154272 157842 166263 169820 .175342 178458 178500 188197 193096 221200 229847 130 Gewinne zu 1000 M 767 3343 0820 7859 10232 12045 16802 40597 47884 48293 48672 50970 61436 55355 72476 74036 79552 83962 84754 92200 93579 97474 98910 105418 108680 111131 113609 115445 118385 123058 123124 125115 126355 131808 133026 137362 140531 142638 148208 163919 153646 157179 167535 168638 159432 164437 185559 165633 168395 179725 181480 181905 184769 185724 192391 198561 207081 210946 212903 213041 215807 215877 219470 224789 285382 228715 229617 233381 203 Gewinne zu 500 M 1173 7239 7485 11811 22974 23768 27772 28263 30329 33679 36182 36978 37292 38075 39836 41418 41620 42676 47764 48453 49469 49743 61684 62560 52811 57771 68683 58970 59189 69718 71933 71966 80050 80725 81929 84992 89727 89808 90167 91017 91590 95084 97023 98213 99)93 99231 101669 106231 107718 113252 113906 117134 117771 118230 119123 119811 122107 122199 123130 124047 124566 124970 126300 127557 134596 140382 141744 141897 146958 147593 161628 155201 156185 102095 163359 166715 168233 171339 174826 175659 170469 177037 179511 180871 181810 185689 190457 191548 191718 195216 198177 199662 201064 203410 216707 218928 222661 224735 225600 226788 227466 2286V) 228736 229782 FemhrflaggungVafdand/ Rhabarber PsunS 15 Pfg, Zitrone« 2 StM 13 nebst Stange und Wimpel, von jedermann selbst ohne Beschädigung der Wände leicht an- und abzumachen, liefert 3823a Chr. Noll, West-Anlage 9 Papier-Bindfaden m allen Stärken, erstklassiges süddeutsches Fabrikat, Ia. gezwirnte Ware von grösster Haltbarkeit, gegen Nässe präpariert, empfiehlt zum billigsten Tagespreis BafeahofstraBe 26 ::: LndvigstraB« WalltorstraBe 24 --. Asterweg 63 Ludwig Lazarus Ferasprach. 606 Oberhessische Viehversicherungs = Anstalt. Mitglieder-Versainmlung Mittwoch, den 24. Mai 1916, nachmittags 3 Uhr, im Gafthause zum „Solmser Hof" in Hungen, Tages-Ordnung: Vorlage der Rechnung pro 1915; Entlastung des Direktors und Rechners; Vorstandswahl; Beratung von Vereinsangelegenheiten. Nidda, 16. Mai 1916. _ Der Borstand. Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat beratene Voranschlag der Gemeinde Garbenteich für das Nj. 1916 liegt vom 19. Mai d. I. ab eine Woche lang auf Unterzeichneter Stelle zur Einsicht der Beteiligten offen. Einwendungen gegen seinen Inhalt können schriftlich oder zu Protokoll während der Offenlegungssrist vorgebracht werden. Auch ist eine Umlage beschlossen, zu der die Ausmärker beizutragen haben. Garbenteich, 16. Mai 1916. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. _ Kissel. 3814 Gräserei-Berpachümg. Donnerstag, den 18. Mai l.Js., vormittags 11 Uhr, soll in der Gastwirtschaft „Zum Treppchen" bei Aerdipand Kreiling zu Heuchclhcim die Grasnntznng an der Lahn in den Gemarkungen Gießen und Heuchelheim für das laufende Jahr losweise versteigert werden. Mainz, den 13. Mai 1916. Großh. Wasserbauamt Mainz. _ Schmitt. asherde emflammig u. mehrflammig sowie tiashratöfen in bester Ausführung und in allen Grössen empfiehlt zu billigen Preisen [1764 Edg. Borrmann Eisenhandlg., Neustadt 11 Lackfarben über Nacht trocknend. beßer FrÄödeMstrT vorrätig Vl-Kg.-Büchsen, empfiehlt in verschiedenen Preislagen 3573 Kronen-Brogerie ^ «Zebr. Michel Fernruf 477. Walltorftr. 29. 3767V 1000 Dosen reines Apfelmus »'»CJ’ifn «uv* Sn. __ rv..; _ r . ,r » «-5 Kilo (hergestellt von der Freiherrlich von Friefen'fchen Gartenverwaltung'. Klaffe I 400 Eimer Pflaumen-Marmelade rem Klaffe I. [3811 Sago deutscher in groß. Mengen Thee 99 9.9 Fahnen-Halter Erbsenmehl 99 (nur für die Provinz beffen). Ober- Alles sofort lieferbar, sehr preiswert bei Könner & Krumm Giessen. Hochfeinen gewässerten Stockfisch tafelfertig. FeinstSchellfische und Cabiiau usw jed.Woche mehr. Sendung, be C.G. Klemheim Bahnhofftr.59. (-«") Tel.66. tesparlterde Gaslampen in grosser Auswahl | empfiehlt billigst s Ja Thorsiei* löslall.-Gescbäll, MwigslralM Nähr- und Kräftigungsmittel für Schwächliche und Genesende '+ wie: Ijcclmalz, Bioiaalz, drn QnSetamalz.Malzexdract rein, itioson. Biocltin. Ovomaltinc, Klygiama. Sanatogen, Somatose, Hacmatogen Dr. ScliiefTer’s aromatische Eisentlnktiar mit 1 Lecithin " - ' ' empfiehlt stets frisch iediz.-örogerie zum Kreuzplatz Kreuz platz 9 3714a Kreuzplatz 9 Läuse .ä« Hisse tötet rasch und sicher D. R. P. angem, Ausserordentlich wirksames Mittel zur Vernichtung von Ungeziefer Im Schützengraben und Quartier praktisch erprobt Unschädl. f. dieGesundheit u.leicht anwendbar ..Titania" Kilchzen triftigen Buttermaschinen JHutterformen empfiehlt 18)a a I J. B, Häuser I Eiscn-u.Maschinenhandl VN" Kopf-Salat *"'®E tägl. frisch geerntet, in groh. festen Köpfen,, per 100 Stück r> M. vers. gegen Nachnahme. Rik. Viktor, Mainz Mom barh, Salatkulturen |3564nz iiiiil. MWejsel enrvstehlt 09477] Ohr. Moll, West-Anlage 9 Zu erhalten in Apotheken u. Drogengeschäften Chem- Fabrik Griesheim-Elektron Frankfurt a. Main Wallsrglas Spezial- Qualität zum Eiereinlegen Sarcintol > empfiehlt : L-BroipejuiBtaplatz' Kreuzplatz 9. 13713a A* <2jk {mm* Tapete bedeutende Auswahl in neuzeitlichen Mustern BESTE sehr billig Linoleum noch grosse Vorräte 3I20 in allen Qualitäten Lieferung auf Wunsch fertig verlegt Tapetenhays Hochstätter ßrandpiatz I — Fernsprecher 36 Als Ersatz für Kunsthonig und billige Marmelade, welche in gesundheitlicher Beziehung nicht immer einwandfrei sind, empfehle ich Zuckerrüben-Sast Z 60 S 1 Pfund-Glas 65 Pfg. Neformhaus, Kreuzplatz 5. y 6 * i ■ ,9 m ■ ■'' ; f 7 Zimmer 7-Zimmerwobuung mit all. Zubehör, Herrschaftlich eingerichtet zunl J. Juli z. vorm. 2187s Ludwigstrafte 45. I & Zimmer | StephanstraSc 15 II schöne 6-Zimmerwobnung mit Zubehör, fvroü. Veranda und Garienanreil zu verm. 27OI Näheres im 3. Stock. mit Badez. l» im 2. Obergeschoß nebst allem Zubehör, Ecke Landgrasenstrafte und Brauggsse per 1. Juli evtl, auch früher zu verm. Näh. Löberftr. 9H.,V7i;h. Volgsl. US- mit Bad, 1. Stock, Iobannesstr. 15, v. 1. Juli zu vermiet. Näluvart. I, 7 » | 5 Zimmer ) Ed erstraste 5 Schöne5Zi,nmertvobttung mit G arten an teil. Bleichpla 3 und Trockeuballe aus den 1. Juli 191 0 zu vermieten. (,-, 2 <£rfj. S-Skasaerw. m. Zubehör per sofort zu vermieten. 95 Bleich stra fte 3 1 , l. Etag e, st! o ov. str a ft c 20 und 22 ie 5-Zinimer-Wobnuitg mit Zubehör, sofort loder später zu vermieten. Näheres Groft. Steinweg 20 I. 2686 Ludwigstr. 52 Part., 5 Zimmer mit Badezimmer p. 1. Juli z. verm. lr»so 5-ZimmerwohMng parterre und 1. Stock nebst reichlichem Zubehör, per 1. Juli' oder früher zu vermiet. Karl 28«tkowostiiL, 1948) Kaiser Allee 14 Hth. Sch 5 Zimm. Wob». Gas. Elektr., Bad rr. ver iof. od. sp. zu verm. Näh. F. Schott Ww. f Bahnhosstrafte. 13080 33871 Schöne geräumige 5-ZM!»er-WchN. mit gr. Balkon, Loggia u. a. Zubcbör zum 1. Juni, evtl, auch früher zu verm. vtäh. Crcdnerstrafte 16 . Gr. 5-2.-1V. m.Zubh.Il. St. z. verm. KaiLsr-Lllss lSl. ^ 4 Zimmer 28821 Geräumige Mansarde >4 Zimmer mit allem Zubeh.) aus 1. Juli zu vermieten. Näheres Stepbaustr. 42 I. Dammttr.34,Eckedtord-Anl. 2 Trepp, hoch, schöne Maus, bestehend aus 4 Zimmern nebst allem Zubehör p. 1. Juli zu vermieten. 12966 27161 Schöne 4-Zim.-Wobn. 2. Stock, zu verm. Näheres Goctbcstrafte50lMansarde) Sck. 4-2lm,-W. versehnngs- halberz.jverm. Shelstr.9.1 09 ^ 9 3 Zimmer | 3-Zimmcr Wovnuus billig zu vermieten. 13171 Unverzagt, Schottstrafte 11. Kaiser-Allee 8 Hintergebäude, eine 3-2ia- raer-Wo*maDg!n.3S?«binetten, neuhergerichtet, nebstGarten il Dloichvlatz per 1. Juni od. später zu vermieten. Preis: Wlt 23.-. 3809 095881 Jrdl. freigel. 3-8t«mor- Vohllsugm. Zub.sMans.j a.r. Jam. z.v.dtäh. Lottersveg??. 3-2jsnLsr-Vohllvug mit (flas und Zubehör zu verin. s3732 Weierstrafte 15. Starfc. Marburger Strafte 74. ««"IJ-rdt. 3.2.-IV. in. all.Zub. z.l.Juni od.sp. z. verm. ?rlw Kre&»r,ß 28 th.Sta(!?!£arkni > g. 08657! 3 -Zim. - Wob n. lMa n s. 1 per 1. Juni zu vermieten. Näh. Neustadt 48 p. Keplerftraße 7 Mansarden Wohnung, 3 Zimmer mit Zubehör auf 1. Juli zu verm. 13817 2 Zig 2 in%er j /r7 >] 2 a!iöescil.2*2iiara.-Wohn. eine sofort u. einonnt 1. 7. zu vermiet. Näh. Ebelstr. 14 v. r-x".. O Cii . (lii r. Machen - Nchnmi;, 2 Zimmer, kl. Kabinett mit Zttbehvr sofort od. 1. 6 . zu vtY‘ mieten. Selterswcg 33. 3070 [ Verschiedene^ 26 U 61 5 u. « Zimmer Wob nung mit allem Zubehör per 1. Juli zu vermieten. Näheres Ludwigstrafte 28. _ W. Sei pp Ul. Wilbelmstrafte 10 p. ß - Älmincr- Wohniins Friedrichstr. 15, 3. Stork 5-Zliiintei- W ohnmns zu vermieten. Näh. Franks. Strafte 29. [2833 4-5-Zim.-W^Part., p. fof. zu verm. Bleich strafte 33. 2770 Ecke Hamm- und Gabelsbergerstraße. Neuherger. 4—5 Zimmer Wohnung m. Gartenanteil ver sofort zu verm. 13526 Näheres Ost Anlage 12 . 2 -, 3- u. 4-Zimmerwobn. zu vermieten. Web rum, Crednerstratze 50. 133 Han«., 2Z., 2 Kab., gr. Küche, Gas, Elekt. u. a. Zub. a. r. L.p. I.Juli z.v. Sleiehstr. 22. 3633 09618) 81. W. fof. zu vermieten. Näh. Wieicckcr Weg 28. Kl. Wohnung an ält. Leute od. einz. Person zu vermiet. Babnboittrafte 26 H. [3019 Mhresd Äft KriWeit! 0W56I Ein oder zwei schöne Zimnter möbl. oder uitmöbl., evtl. m.Küchechnd abzugeben. L 80 , sagt d. Geschästsst. d.Ztg. 1 NLL8.-2lM. m. 0 . ohne Küche z. ve - nr. Korä-Lul. 13». l (mos zu verm. [®° ,9C J Neucuwcg50 JS/Eöbl. Zixnmer] Paasies Srsisdl Aö^vv Biae22 lBellevue)Zim.m.u. ohneBer- pfteg.f. jedeZeitdatrer. Elektr. Licht, Bad. Tel. 1085. r . 9 ut 2986' 2 Schön möbl. Zim zu vermiet. Kaiier-Allee 58 II. 2 schön möbl. Zimmer lWohn- u.Schlaszimmer)z.vermieren. <«oetbcstr.23U. [09667 [3819 Schriftsetzer wird bei hoh. Lohn fof. ges. Stswpelladr. Lrvakvr, Siebe». Es werden sofort Zwei Heizer welche in der Bedienung von Lokomobilen Erfahrung besitzen, gef. 13826 v Mitteldeutsche Gerberei ri. ikG.iu.b.H. Wetzlar. Tüchtig. Arbeiters. Liebigstr. 61. 3681 Tüchtige .ldovp. am. Buchs.) gesucht in Geschäftshaus n. Limburg. Beteiligung am Verkauf sehr erwünscht. Gute Zeugnisse erforderlich. Schriftliche Angebote u. 3799 an den Gieft. Anz. erb. ^unge 3Jamc zur Gesellschaft u. zur Pflege für Patientin gesucht. Besondere Kenntnisse in der Krankenpflege sind nicht erforderlich. Schrift!. Angeb. u. 3800 a. d. Gteh. Anz. erb. Migk Wgleris zu sofortigem Eintrikl'gesucht. Waschanstalt Mignon Wetzlar. 3810 8 es. Wie MH«. aus 1. Aug. in oberer Fvaoli- fp.rter Straß® obe.r Umgebung. 5—6 Zimmer, elektr. Lickt, Bad. Schrfftl. Ang. u. 06560 an den Giefteuer Anzeiger. f. 066ü8! In meiner Bro?* mul FeiBbSckerftitanti ein ordeutl. ' 5 "|l 8C Lehrling eintr. E. Math. Lcdwigsir. 44. Mädchen z. Anlernen p*'a gesucht. Auguät Ackermsen, Garbesteich- 096661 Aelt. znverl. NüäodeL für Küche und Haus gesucht. Ludwigsplatz 91. «eirt. gnt enopfohl. Oienstmädch. welches gut bürgerlich kochen kann u. in Hausarbeit durchaus erfahren ist, per sofort evensrl. Aushilfe gesucht [3821 Frau Carl Schulze, Seltersweg 1. 1 Zmrl. iidjfli von außerhalb mit guten Zeugn. !ges. AouLolLtr. 4N Ein t üchtiges, fleißiges l"^ B 6 “ HansmÄcIchen "tüS nicht unter 25 Jahren bei hohem Lohn sofort gesucht. Wiesech^r Weg 31. einer hiesigen Grohhandlung sucht üch zu verändern. Schriftl. Angebote u. 09658 an den Gieftener Anzeiger. Für Lager und Kontor sucht tüchtiger, i. d. Tabakbranche erfahrener junger Manu Stellung f. sofort od. 1. Juli. Schrift!. Angeb. unter 09673 an den Gleftener Anzeiger. Aelt.Ußdißeii^^'KL s. Stelle. Katharine Schmidt, gewerbsmäftige Stellenvermittlerin, Lstsrwsg 5. [ 0ör5 ' Jnnn;. sauh. Mädchen sucht Stelle für vormikttng. 096521 Hammstraftc 16. 2 gebr. Strickmaschinen, eine sein, eine gröber, billig zu verkaufen. Zu erfr. in der Geschäftsstelle des Gieftener Anzeigers. r 376 * Guterh. Kl^iderscbraak zu verk. Wolsstr. 15 II. [3818 Lalthissan, noch neu, nicht gebraucht, zu verkaufen. Liebigstrafte 75 III. I«* 61 096641 Ein Faehwerkhänachea u. einigeRollenPiaschendraht b. z. verk. Nah. Lshsrstr. 10 p. 09672! PsjspäQsfcsl, gebr., zu verk. ^. akiürstr. 21 [Laden.» Kaufgesuche. k von AlLeisen,Sumven,Knocken, Papier, Kupfer, Messing, Zink, Zinn, Blei bei 150 Louis Rothenberger Tel. 176. Reucnweg 22. FrankSnrt-K. (W.) T. 4904 lT). Ehr klet»er Oashepd zu kaufen gesucht. Schrift!. Angebote v-it Preisangabe u. 3Ä)8 an den Gieft. Anz. Gebr. Toaaisnetz zu kanseo ober für Sonntag vormittags zn leihen gesucht. Schriftl. Angeb. uut. 09670 an den Gieftener Anzeiger. _ GMHMres 5iinöerbett zu kaufen ges. Schriftl. Angeb. u. 09660 an den Gieft. Anz. Kinpfch l nnjten. Prima empfiehlt 3831 W. Haukel. Neuen Bäue 7. _ Telefo n 612. _ Fluß- «.Seefische Suüie für meineTochtereme. Stellet, best. Hause p. 1. oder 15. Juni. Gegens. Vergüt., Fa- milienanschl. u. etiv. Taschen ,geld erw. Dienstm. muft vorh. sein. Schriftl. Ang. uut. 3774 an den Giefte n er Anz. erbet. Yerk^ a fe. Ha he morgen einen Transport Ferkel und Däuser, 2 kracht. Schweine, 1 Zuchteber, Station Dutcnbosen, zu verkaufen. [09671 flieliii leige!, ÄMsrf. I. M. Schulhof Telephon 119. — Prompter Versand nach auswä rts._ Täglich frisch gestochenen Vr/d empfiehlt in prima Qualität zu billigsten Tagespreisen. W. Hankel, 3683 Telefon 612. Neuen Bäue 7» WHM» ^ >>§001 in den Sorten eppeüsileitetüek, Riesen - Ssiilasfeiiweri, FhädS&eo, rhein. Speck, ÜKto PFSSk IL S. W. offeriert in bekannter Qualttät ftiSim-ich klshn 8 a,i!en!iaAn