m. P? Erscheint lagllch \mt ?lu?nie Schätzung der geleisteten Arbeit, die auf das Strindberg sch? Werk in einein reichen Maße verwandt wurde. A. L. Erwerbungen für die Sammlung neuerer M c: jt e r des Bayerischen Staates. Tie Sammlung neuerer Meilter des Bayerisckten Staates hat in jüngster Zeit sehr beträchtliche Bereicherung durch eine größere Reibe von Neuerwerbungen erfahren, die von ungewöhnlichem Werte u;:d Jnteres'e Und. Aus der ältesten deutscl)en Kunst wurde vor allem, wie wir einem Berickcke der „Kunstchronik" entnehmeir, eine Riefengebiras- landschaft mit aufsteigendem Nebel von Ka s pa r T a v i d F r i c ? - r i ch erlvorben, ein unbekanntes Haurftwerk des Meisters, das Wohl um 181-6—20 entstanden sein dürfte. Dazu tritt von den: sächsischen Bildnis- und Jagdmaler F. v. Rays ki die sehr lebendige, an Gmicault gemahnende Tarstellung eines sächsischen Tra- goneroffiziers zu Pferde. Bon dem Frankfurter Peter Bur- nitz wurde eine seiner stimmungsvollen Sckwcnzwaldland'cbasten, von Max Lieber mann der ftld graue Husarenoberst aus der vorjähriges Berliner Akademie-Ausstellung erworben. Ein etwa 1860/61 entstandenes Selbstbildnis von Lenbach ist als frühes Werk des Künstlers ntehr kmistgeschichllich als künstlerisch rnter essant. Tie Sammlung von Münchener Meistern der siebziger Jahre ist durch Worte von Philipp Hellnrcr, Nikolaus Mathcs, Emanuel Spitzer u. a. nt. kräftig weiter ausgebaut nwrdeu Auch Slevogt^wird nim durch eiuc Landschaft, die Einfahrt in den .Hafen vonßSyrakus von 1914, in der Bayerische.! Staats,ammluntz vertreten sein. Von dem auf dem Felde der Ehre gefallenen A.' W e i s g e r b e r ist sein bekanntes Hauptwerk „Absalom" in Bayerischen Staatsbesitz über gegangen, und schließlich ist die edle Bronze- büste des Kronprinzen Rupprecht mm Adolf v. Hildebraud angekauft worden, die auf der vorjährigen Römrchener Sezessionsausstellung zu s ehen war. rmi» wenig verändert. DageUen warm am Anlagemhrkt deirt- 1Äe Ml«eiben. namentlich 3 0 0 m Werte gebessert imb von fremden Staateanleibal Serl^.l, Rnniänier, Russen, Javaner und Argen- tiner- beseuigt. Italienische Werde waren flau und teilweise erheblich niedriger, auch Griechen schwächer. Geld war weiter flüssig. Prrvatdiskonren stellten sich ans 4V?% und darunter Meteorologische Seobachtungen der Station Sietzen. Mai 1916 |o.? 5 'tr — i-> -~L c ö 2J ö s t* 0 .5 S- ’o'X 0 'S , 05 -O = g.f SO i 3 L « >Q ’S L c 3 — E= COx> Wetter 7.| 2 n , _ ! 19,6 8.0 ! 47 __ 5 Sonnenschein 7.1 9" — ! 15.4 I 9,4 72 I - J - 4 Bew. Himmel 8.! 7 | iu 9.0 91 1 " | 10 Reg^n Höchste Temperatur am 6. bis 7. Mai 1916: -f- 20,6'0. Niedrigste „ . 6. . 7. .. 1916: +11,0*0. Niederschlag ,6 mm. Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Betr.: Regelung der Beschaffung, des Absatzes und der Preise von lebendem Vieh. In Abänderung der Bekanntmachung des Oberhessischen Viehhand els Verbandes vom 22. April ds. Js. «Gießener Anzeig er Nr, 98) bestimmen wir mit Ermächtigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, da st beim Weiterverkauf von Schafen an die Vertrauensmänner des Verbandes zu dem beim Landwirt oder Mäster bezahlten Preise in Zukunft ein Aufschlag von drei (anstatt fünf) Prozent gewährt wird. Gießen, den 6. Mai 1916. Großh. Provinzialdirektion Oberhessen. Tr. U s i n g e r. B c t r.: Wie vorstehend. An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Großh Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Vorstehende Bekanntmachung wollen Sie in ortsüblicher Weise veröffentlichen. Gießen, den 6. Mai 1916. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. B.: Hemmerde. Bekanntmachung. B e t r.Sperrzeit für Tauben. Auf Grund des § 9b des Gesetzes über den Belagerungszu-' stand vom 4. Juni 1851 bestimme ich für den mir unterstellten Kvrpsbereich und — im Einvernehmen mit dem Gouverneur —> auch für den Befehlsbereich der Festung Mainz: Das Ausfliegerklassen von Tauben, auch Militärbrieftauben, aus ihren Schlägen wird hiermit bis zum 1. Juni ds. Js>. ver-, boten. Zuwiderharrdlungen werden mit Gefängnis bis zu einem Jahre, bei Vorliegen mildernder Umstände mit Haft oder Geldstrafe bis zu 1500 Marc bestraft. Ter Kommandierende General Freiherr von Gall, General der Infanterie. An den Oberbürgermeister zu Gießen. Großh. Polizeiamt Gießen und die Großh. Bülgermeistereim der Landgemeinden sowie die Großh. Gendarmerie des .Kreises. Vorstehende Anordnung ist alsbald ortsüblich bekannt zu machen. Jede Zuwiderhandlung ist anzuzeigen. Gießen, den 5. Mai 1916. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: öemmerbe. C. A. Hartmann Fernruf 931 Seltersweg Äussteuerhaus Wäsche-, Betten-und Steppdecken-Fabrik Neuwäscherei lÄ" Licht- und Kraft-Anlage in Marburg. 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