Itr. U2 Der Mc$eo(r flüjrtf« «schemr täqüch, archer So««1«gs. - Beilagen: vterrnal wöchentlich «etzener^emiUe-ALtter; zweimal wöchentl.Rreis- dtart für den «reis Sietzen (Dienstag und Freitag): zweimal monatl. La«ö- wirtschafttiche Seitsragen Ferigprech - Anschliffs«: sürdi« Schrittleitunqi 12 Verlsq,Deschäitsstelleö1 Adresse iür Drahtimch- richten: Anzeiger Siehe». Annahme van Anzeige« für die Tagesnummer bis zum Abend vorher. Erstes Blatt 166. Jahrgang Samstag. 13. Mai 1916 «eneral-Anzelger für Gberyeffen 8otatisK«-r«6 un> Verlag »er vrShl'schen Univ.-Such- und Zteindruckerei 8. Lange. Schriftlettung. Sejchästrstelle und Druckerei: Schulftr. B e r n g S - r r \ >. monatl. 90 Bf., viertel- jährl. Mk. 2.65: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 80 Pf.: durch diePost Mk. 2.45 viertel« jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15Pi.. ausw. 20 Pi. — Hauptschristleiter: Aug. Goelz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz: für Stadt und Land, Vermischtes und Gerichtssaal: Fr. R.Zenz; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen Rücktritt des Staatssekretärs Dr. Delbrück. - -MTV.) «Trotzes Vanptyuartier, 12. Mai. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Südöstlich des Hohenzollermverkes bei Hulluch stürmte» pfälzische Bataillone mehrere Linien der englischen Stellung. Bisher wurden einhundertsiebenundzwanzig uuverwundete Gefangene eingebracht und mehrere Maschinengewehre erbeutet. Der Gegner erlitt außerdem erhebliche blutige Verluste, besonders bei einem erfolglose» Gegenangriff. In den Argonnen scheiterte ein von den Franzosen unter Benutzung von Flammenwerfern unternommener Angriff gegen die Fille morte. Im Maa^ebiet herrschte beiderseits lebhafte Arlillerie- tätigkeit. Von einem schwachen französischen Angrifssversuch im Thiaumontwalde abgesehen, kam es zu keiner nennenswerten Znfanteriehandlung. Oeftlicher Kriegsschauplatz. Gin deutsches Flugzeuggeschwader belegte den Bahnhof Horodz ieja an der Linie Kraschin—Minsk ausgiebig mit Bombe». Balkan-Kriegsschauplatz. Keine besonderen Ereignisse. Oberste. Heeresleitung. * * Gs war seit einiger Zeit von einer Erkrankung des Staatssekretärs des Reichsanrts des Innern, Dr. Delbrück, gesprochen worden, und so kommt die heutige Meldung von seinem Rücktritt nicht unerwartet. So nahe es liegen, würde, diesen Personenwechsel mit den Vorgängen bei der Lebensnrittelverteilung in Zusammenhang zu bringen, darf man doch -nicht überschen, daß außerordentliche Arbeit und Verantwortung, wie sie gerade dem Staatssekretär des ^meru anferlegt sind, leicht zu einem körperlichen Zusammenbruche fuhren kann Man muß diesen Rücktrittsfall schon naher prüfen, um ein bestimmtes Urteil aussprechen zu können Es wird von allen und sehr verschiedenen Kreisen aus Berlin versichert, daß Dr. Delbrück in der Tat seit längerer Zeit gesundheitlich erschüttert gewesen ist lieber die Laufbahn des glänzend begabten Mannes werden dre Leser an anderer Stelle in diesem Blatte unterrichtet: wir mmtem uns an sein sehr tatkräftiges, zielbewußtes und arbertsfteudiges Auftreten im Parlament und stimmen denen zru, die an ihm Unparteilichkeit und strenge Sachlichkeit als besonderen persönlichen Vorzug hervorheben. Denn gerade im Amte eines Staatssekretärs des Jmrern ist ein großer Blick über die Mannigfaltigkeit der bestehenden Interessengegensätze dringend vonnöten, und der Inhaber dieses Amtes darf sich keinem Druck von außen her dienstbar machen oder parteipolitischer Voreingenommenheit Wlgen. So wird er denn heute auch von den verschiedensten Parteigruppen gelobt und getadelt, und zwar mehr gelobt als getadelt. Die „Kreuzztg." bemängelt es z. B., daß Dr. Delbrück Nicht genug zum Schutz der Arbeitswilligen habe tun wollen; linksstehende Kreise hat seinerzeit seine bekannte Aeußerung, daß eine Pause in der Sozialpolitik notwendig geworden fei, mit einigem Mißtrauen erfüllt. Aber wo es galt, durch fleißige, sachkundige Arbeit am Wohl des Reiches der Gesamtheit, mitznwtrken, ba war Dr.Delbrück ein nimmer rastender, warmherziger Beamter. In der Reichsversicherungsordnung liegen erhebliche Verdienste des gewesenen Staatssekretärs begründet; auch die erfolgreiche Inangriffnahme der Privatangestellten-Versicherung fällt in seine Amtszeit. Der Krieg hat den regelrechten Gang der Geschäfte vollständig umgestürzt. Da wäre e§ vielleicht am Platze gewesen, auf den wichtigsten Posten unserer inneren Reichs- sursorge eine frische, von keiner Krankheit angehauchte Kraft zu stellen, denn noch mehr als zu Friedeuszeiten erforderte dieses Amt eine Herkulesarbeit, eine Tatkraft und Initiative ohnegleichen. Allein Delbrück hatte die Vorzüge vielseitigster Erfahrung. Er konnte nicht entbehrt werden, und wenn auch ungezählte Klagen über Mängel der Regierungsanord- mmgen sich laut gemacht haben, wenn es hier und da tatsächlich Fehler und Mißgriffe gegeben hat, so darf doch der Erfolg, das Verdienst Delbrücks, auch in der Kriegszeit in der Oeffentlichkeit unverkürzt bestehen. Er konnte nicht alles schaffen, wo so vieles aus dem Nichts' und aus den Ans-angen heraus geschaffen werden mußte. Es wird daher im Volke durchweg abgelehnt werden, aus Delbrück einen Sündenbock irgendwelcher Art zu machen. Und das Ausland hat keinerlei Grund zu hämischen Aeußerungen oder zur Schadenfreude. Wir haben unsere Kriegserfahrungen flf urnwnst gemacht, und mit der Aushungerung des deut- jchen Volkes — das werden sich unsere Feinde sagen müssen \ l * Gerade heute liegt uns eine optimistische uiw erfreuliche Aeußerung des preußischen Landwirtschafts- ministers, Frhrn. v. Schorlemer, vor, wonach die Fleischver- jorgung, von der ja auch vorübergehende Stockungen im übrigen Nahrungsmittelverkehr abhängig waren, demnächst sich wieder günstiger gestalten werde. Frhr. V.Schorlemer stellt eine Zunahme unserer Viehbestände, nicht nur beim Rindvieh, sondern auch bei den Schweinen, in Aussicht. Hoffen wir, daß der heute noch unbekannte, kommende Mann an der Spitze des Reichsamts des Innern das reiche Maß von Kenntnissen und persönlichen Eigenschaften besitzen wird, um die Bedürfnisse des Reiches in der Kriegszeit durchgreifend Wir wünschen ihm vor allen Dingen ein tüchtiges Maß regelrechter ^charsmacherei gegen alle Preistreiber, Wucherer und Spekulanten, die ans der Notlage des Volkes erne Einnahmequelle für ihre geschäftlichen Gewinne macheir Dre rauhe Zeit erfordert auch in der Leitung der inneren Angelegenheiten einen charalterstcrrken Kämpfer, der unbeugsam und rücksichtslos alles aus dem Wege räumt, was der Volksgesamtheit tue Ernährung und das Gedeihen hemmt. * * • Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien. 12. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 12. Mai 1916. Russischer Kriegsschauplatz. Die erhöhte Gefechtstätigkeit an unserer wolhyni- s che n Front hält an. Keine besonderen Ereignisse. Italienischer Kriegsschauplatz. Dre Artilleriekämpfe dauern in wechselnder Stärke fort. Zwei feindliche Angriffe auf den M r z l i V r h wurden abgewiesen. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert ruhig. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer. Feldmarschalleutnant. * * * Rücktritt Delbrücks. Berlin, 12. Mai. (WTB. Amtlich.) Wie wir hören, hat sich der Staatssekretär des Innern Dr. Delbrück wegen seines Gesundheitszustandes genötigt gesehen, ein Abschiedsgesuch einzureichen. Der Minister leidet an Furunkulose als der Folge einer leichten Zuckerkrankheit und bedarf nach ärztlichem Rat einer längeren Kur. Ueber die Person des Nachfolgers ist mit Rücksicht auf die schwebenden Organisations- ftagen eine Entscheidung erst in einiger Zeit zu erwarten. Staatssekretär Delbrück ist am 19. Januar 1856 in Halle a. d. S. als Sohn des Kreisphysikus Dr. Ernst Delbrück geboren worden. Nach Vollendung des Rechtsstudiums wurde er 1877 Referendar in Neuenburg und trat zwei .Jahre, später zur Verwaltung über. 1882 wurde er als Regierungsassessor der Regierung in Marienwerder überwiesen, w.. er bis 1885 tätig war. Dannj wurde er Landrat in Tuchel und von hier 1892 als Regierungsrat nach Danzig berufen, wo er beim Oberpräsidium das Referat für landwirtschaftliche Angelegenheiten hatte. 1896 bewarb er sich um den durch Baumbachs Tod erledigten Oberbürgermeisterposten in Danzig und wurde auch gewählt. Nach dem Tode Goßlers wurde ihm im Oktober 1892 die Leitung des Oberpräsidiums von Westpreußen übertragen. Nach dreijähriger Tätigkeit in dieser Stellung wurde er beim Rücktritt Möllers im Oktober 1905 preußischer Handelsminister, Juli 1909 Staatssekretär des Innern. Zinn Rücktritt Dr. Delbrücks wird daran erinnert, daß es' der frühere Kultusminister von Goßler war, der als Oberpräsident den damals ani Danziger Oberpräsidium arbeitenden Regierungsrat Delbrück so sehr schätzen lernte, daß er nach dem Tode des Oberbürgermeisters Baumbach den Danzigern Delbrück aufs lvärmste empfahl. Er bewährte sich aufs beste. (§3 kamen bedeutungsvolle Tage s!ür die alte Hansastadt an der Weichsel. Das Interesse des Kaisers für die Stadt war sehr rege. 1901 fand die Verlegung des Posener Leib-Husaren-Regiments hierher statt und die Bereinigung mit den Danziger Leib-Husaren. Vor dem schlanken würdigen hohen Rathausturm begrüßte Delbrück den Kaiser und den General von Mackensen, der jetzt an die Spitze der Leib-Husaren-Brigade trat. Der ^Ronarch fand an den: Haupt der Stadt und seiner eindrucksvollen Rede Gefallen und schon damals wußte man, daß Delbrück der kommende Mann Wilhelms II. >oar. Das „Berliner Tageblatt" bespricht dann die Leitung des preußischen Handelsministeriums durch Delbrrkck und dessen Wirken als Staatssekretär des Innern und sagt: ^Es scheidet jetzt ein überarbeiteter kranker Mann aus denr Amte. Tie Aufgaben sind ihm über den Kopf gewachsen. Den meisten anderen, die nur kritisieren können, wäre es sicher nicht besser gegangen. In der „Brosfischen Zeitung" heißt es: Das Reichsamt des Innern bürdet schon in ruhigen Zeiten seinem Leiter eine gewaltige Last aus. Sie drückte aus Delbrück doppelt und dreifach schwer, als bei Ausbruch des Krieges der Kreis seiner Pflichten erweitert wurde durch die Ernennung zum Stellvertreter des Reichskanzlers. Mit Delbrücks Name ist die Re i ch s v e r s i ch e - rungsordnung aus immer verknüpft. Den Sozial Politiker Delbrück kennzeichnet ein Wort, das er als Handelsminister gesprochen hat, als er der scharfen Betonung des Herrenstandpunktes entgegentrat. In der „ Kreuz zeitung" wird gesagt: Uebel vermerkt wurde es von den rechtsstehenden Parteien, daß er sich gegen eine Sondergesetzgebung zum Schutze der Arbeitswilligen aussprach. . Die „Deutsche Tageszeitung" hebt die außerordentliche Arbeitskraft und >rasche Auffassungsgabe, sowie das rechnerische Geschick Delbrücks hervor. Im-„Lokalanzeiger" wird das Wirken Delbrücks im Reichsamt des Innern ausftihrlrch gewürdigt und daun gesagt, daß seine Erkrankung zeitlich tmit Angriffen zusanrmenftel, die gegen sein Amt erhoben wurden, weil er sich der Aufgabe der Lebensmittelversorgung wahrend des Krieges nicht in vollem Maße gttvachsen zeigte. " * * Der frauzöfische Widerstand vor Berdun. Paris, 12. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Infolge jüngst erschienener Artikel in verschiedenen Zeitungen wird folgende amtliche Mitteilung ausgegeben: In keinem Zeitpunkte während der Schlacht bei Verdun hat die Oberleitung einen Befehl zum Rückzug auf das linke Maasufer erteilt. Im Gegenteil ist am Morgen des 23. März den Truppen auf dem rechten Maasufer vorgeschrieben worden, um jeden Preis die Besetzung zu halten, auch w«enn die Stellung umfaßt, ja selbst völlig ein geschlossen wäre. Sie möchten nur einen Befehl beachten: Festhalten! Am Albend des 24. befahl die Oberleitung, die Front zwischen der Maas und dem Woevregebiet unter Anwendung aller verfügbaren Mittel zu. halten, und schickte.General Eaffelnau nach Verdun. Am nächsten Tage, am Morgen des 25., übermittelte Castelnau^ telephonisch, daß die Stellungen auf dem rechten Maasufer entsprechend dem Befehle des Oberkommandierenden um jeden Preis gehalten werden müssen. Endlich am Abend des 25. gab der Oberkommandievende General Petain, der das Kommando übernommen hatte, folgenden Befehl: Ich gab gestern, am 24., den Befehl, auf dem rechten Maasusep nör'olich von Verdun auszuharren. Jeder Befehlshaber, der den Befehl zum Rückzug gibt, wird vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Eine Rede Salandras. Bern, 12. Mai. (WTB.) Mailänder Blätter bringen eine Rede des italienischen Ministerpräsidenten Sa lau- dra in Brescia, in der es heißt: Wir müssen siegen. Es ist richtig, daß wir in diesem Kriege unser Dasein aufs Spiel gesetzt haben. Es ist wahr, daß diejenigen, die nicht aus eigenem Antriebe, sondern aus Rücksicht aus die Volksstimmung den Krieg beschlossen haben, zuweilen von s ch r e ck l i ch e n A e n g st e n geplagt werden. Ebenso wahr aber ist, daß unser Gewissen, je länger wir darüber Nachdenken, immer sicherer wird, daß wir die Standesehre gewahrt haben. Wir dursten nicht bei denjenigen Völkern verharren, welchen eine neue Geschichte aufgezwungen wird, mußten vielmehr zu denen gehen, welche die Ges-chichte machen. Deutschland und Holland. Berlin. 12. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Wie das „Acht- Uhr-Abendblatt" mitteilt. bestätigte der niederländische Gesa nd te in Berlin einem seiner Mitarbeiter, daß er sich dem- näclM nach dem Haag begeben werde, und führte in der Unterredung unter anderem aus: Meine Reise verfolgt durchaus keine hochpolitischen Zwecke. Ich bin nicht einmal von meiner Regierung zur mündlichen Berichterstattung berufen worden. Es liegt auch nichts vor, was eine dringende Aussprache zwischen dem Minister des Aeußern und mir notwendig machen könnte. Ich habe im Haag lediglich eine Reihe von Privatangelegenheiten zu erledigen. JÄ ermächtige Sie, in meinem Namen zu erklären, daß die Beziehungen meiner Regierung zur Kaiserlich Deutschen Regierung absolut vertrauensvoll, freundschaftlich, ja sogar herzlich find. Auch die Volksstimmung in den Niederlanden ist nach den letzten Nacknichten für Teutschlmid günstig. Die Stimmung in Holland hat sich in der letzten Zeit für Deutschland sehr gebessert. Ich bestreite entschieden, daß die Bekanntgabe der Wolff-Depesche, daß Deutschland eine Entschädigung für den UMergang der ^Tubcurtra" ablehne, weil die deutsche Marine daran unschuldig sei, in Holland Ervegimg hervorgerusen habe. Es ist nicht wahr, daß zwischen der Kaiserlich Deutschen Regierung und meiner Regierung wegen der „Tubantia"-Frage irgendwelche Differenzen bestel^n. Haag, 12. Mai. (WTB. Nickstamtlich.) Amtlich wird gemeldet: Das Kriegs'de partement teilt mit, daß für Juni eine neue Regelung der Urlaubsfrage für die mobilisierte Miliz geplartt ist. Es werden ihr wieder periodische Urlaube erteilt. Der Landwehrjahrgang 1913 wird spätestens zum 10. Juni beurlaubt. Der türkische Bericht. K o n stantin o pel , 12. Mai. (WTB.) Bericht des Hauptquartiers : Bon der Jrakfront keine Veränderung. Ein feindliches Flugzeug wurde von unseren Geschützen getroffen und stürzte brennend hinter den feindlichen Schützengräben ob. Kaukasusfront: Ter bei den Kämpfen vom 8. Mai aus seinen Stellungen geworfene und nach Osten verjagte Feind macht alle Anstrengungen, um sich in neuen Stellurrgen zu halten. Dü Zahl der in diesem Kampf erbeuteten Maschinengewehre erhöht sich auf fünf Ein feindliches Wachtschiff versuchte sich Tekke Burnu zu nähern: es wurde durch unser Artilleriefeuer verjagt. Jü den Gewässern von Smyrna eröfsnete ein feindlicher Monitor ein Feuer von der Insel Keusten, unsere Batterien antworteten und trafen den Monitor, dem ein Schornstein und ein Mast zertrümmert wurden. Der Monitor stellte sein Feuer ein und fuhr stark schwankend in Richtung auf Metilene zurück. Ko n sta n t i n o p e l, 12. DÜai. (WOB. Nichtamtlich.) Bericht des Hauptquartiers. An der Jrakfront keine Bierändernug. An der K a u kasus front konnte der Feind, der im süd- llich>en Abschnitte am Tschoruk zurückgeschlagen wurde, seinen Rück- zuz teüweise 6 bis 8 Kilometer östlich von seinen alten Stellungen zum Stehen bringen. Ein Gegenangriff des Feindes, den er gestern auf seinem rechten Flügel in der Stärke von zwei Bataillonen cms- führte, um! feine alten Stellungen wieder zu nehmen, wurde für ihn verlustreich zurückgeschlagen. Keine wichtigen Bewegungen aus den anderen Älbschnittcn der Front. , Ein feindlicher Tor Pedo bo o ts zerftör er, der an der Insel K e u st eit am 11. Mai kreuzte, mußte sich infolge des Feuers unserer Artillerie >entfernen. Kein wichttges Ereignis auf den anderen Teilen der Front. Ein deutscher Führer in Persien gefallen. Berlin, 11. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Tie „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Die im Lluswärttgen Amt vorliegenden Nachrichten lassen leÄer keinen Zweifel mehr daran be-^ stehen, daß der der Kaiserlichen Gesandtschaft in Teheran als/ Militärattache zugeteilt geivesene kaiserliche L e g a t i o n s- - rat Rittmeister d e r R e s e r v e des 2. Garde-Ulanen-Regi- ments, Graf von Kanitz, im 39. Lebensjahre in Persien den Heldentod gefunden hat. An der Spitze einer aus tt'irkischm Truppen, persischen Gendarmen und persischen Freiwilligen gebildeten Abteilung hatte Graf Kanitz den Russen am Paß von Bis-Serkh bei Kangavar ein siegreiches Gefecht geliefert, als seine Truppen am 16. Januar 1916 ettoa 1500 Meter vor dem Ort Neu-Kangavar vor neu austretenden, starken russischen Kräften zurückgehen mußten. Bei dem Versuch, den Abnrarsch seinckTruppen persönlich zu >decken, ist (Bras Kanitz gefallen, ties betrauert von seinen Vorgesetzten, Tkameraden und Untergebenen. Der so früh Dahingeschiedene besaß seltene Gaben au Charaftcr und Geist. Auf seinen sämtlichen Posten hat er stets seine ganze Persönlichkeit für die ihm gestellte Aufgabe cintiesetzt. Gerade hierdurch mar es ihnl während der kriegerisck>en Ereignisse in Persien in mv gewöhnlichem Maße gellmgeir, Vertrauen zu erwerben und sich m weiten Schichten der Bevölkerung eine Führerstellung zu er- ringen, > ^ Ans Griechenland. Paris, 12. Mai. (WTB. Nichornttch.) Der „Temps meldet aus Athen: Der Künighiat den französischen Gesandten zu einer Unterredung empfangen. Athen, 11. Mai. (WTB.) Von dem Vertreter des 2volffschen Telegraphen-Bureaus. Die F r a n z o s e n haben das griechische Fort Dowatepe, nördlich Demirhissar, trotz des Protestes der kleinen Besatzung besetzt. Man betrachtet die durch das Verlangen der Verbands machte, die serbischen Truppen aus der griechischen Eisen bahn nach Saloniki zu bringe::, heraufbeschworene Krisis i'iber die neue Haltung der griechischen 9tegi.eru.ng denmach als sehr erfolgreich Athen, 11. Mai. (WTB.) Von dem Vertreter des Wolsfschen Telegraphenbureaus. Am 15. Mai wird die Kammer eröffnet werden und die Regierung den Staatshaushalt vorlegen. * * • , Krltif im englischen Parlament. London, 12. Mai. (WTB.) Meldung, des Reuterschen Bureaus: Ter Natioimlist D i l l o n lenkte im Unter Hause die Aufmerksamkeit auf die^Hi nri chtungen in Irland Er verlangte von der Regierung, daß sie eingesteNt werden und datz die Gerichtssitzungen in Zukunft öffentlich sein soNen, damit den beunruhigenden Berichten über das Auftreten der Militärbehörden ein Ende gemacht werde. Asquith »nies auf die schrecklichen, ohne Herausforderung begangenen und nicht zu entschuldigenden Missetaten hin, die durch die Rebellen an Militär- Personen und Burgern begangen worden seien. Nicht weniger als 1315 Personen seien Vcrlvundet tvorden, wovon 304 gestorben waren. Ferner erklärte Asquith, daß noch zwei Führer, die den revolutionären Aufruf mit 'unterzeichnet hätten, er- schossen werden würde,:, gab aber gleichzeitig zu erkennen- m dMüber hinaus kerne Hinrichtmigen stattfinden würden, und dah drc Regierung die große Masse der Aufständische:: mit Müde behandeln iverde. Er 'wies ferner on, 12. Mai. (WTB.) Router. Der Ober befehlshaber in Dublin teilt mit, daß er mit Rücksicht auf den ernsten Charakter des Aufstandes sowie auf den großen Verlust an Menschenleben und die Zerstörung von Eigentum es für eine gebieterische Notwendigkeit hält, die O^anisatoren dieses verabscheuüngswürdigen UufstandeV und d:e Führer, dre am den eigentlichen Kämpfen teilgmomEA haben, so streng wie möglich zu be° strafen. Er hoffe, daß dres genüge, um die Intriganten inZu^nst abzuschrecken und ihnen klar zu machen, imß die Ermordung treuer . Untertanen des Königs irnd andere Taten, h,e die Sicherheit des Landes gefährden, nicht straf los betrrebeu werden körrnten. ^ ver Seekrieg. Minen an der Holländischen Küste. Amsterdam. 12 Mai. WTB. NichiaEch.) Im Monat Ipnl wurden an der hoIlän di s che n Kü sie über 9 0 Mi nr n englische, 9 stanzösischc, 12 dÄsch^ und 2« Mw^nnnter Nationalität. Seit Beginn des .Krioaes rcÄk" io°7i dslnm annc-spült, i*non 535 englischer, 61 Uamf lstcher, 193 deutscher und 225 unbekannter Herkunft waren. * . . ^ ^ on ' Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Lloyds Aaen- tur meldet aus Grunsby: Der F i s ch d a m p f e r „H o r n s" ^faufenfc, ist wahrscheinlich von deutsch^: Kmegssch:ffen versenkt worden, nachdem die Mannichaft gefangen genommen wurde. Aur dem Reiche. Der preußische Landwirtschaftsminifter über die - Fleischversorgung. Berlin, 13. Mai. Ein Mitarbeiter der Voss hatte Gelegenheit, sich mit dem La n dw irisch aVts- mrnrster über die Ergebnisse der Viehzähluna vam 15. April und der Fleischversorgung zu unter SonntagsgeVanken. r. hat über ein Kriegsschädengesetz verhagelt Wir haben guten Worten gern gelauscht. In erregter Tettuahme habe:: wir von Kriegsanfang her der Leiden derer gedacht, über d:e der Feind das Schwerste brachte. Sie haben an den Grenzen für uns^lle gelitten. In diesen Frühlings- tagen sind wir alle durch deutsches Land gewandert. Auf blühenden Fluren, grünenden Wiesen und Aeckern hat unser Auge geruht. Fr:edvoll lagen die Dörfer und Weiler da, fern Ei? Stadt mit Türmen und Schloten. Flüchtig kam uns der schreckhaftc Gedanke: hier der Krieg!! Das Schloß in Marburg oder Frredberg ein Beobachtungsposten, und die Gra- ^len.schlagen hinein!- Oder näher noch, unser Gleiberg eine Geschützstellung, und d:e Geschosse sausen über das weite Tal, s:e suchen unsere neue Kaserne auf der Höhe, gar unsere alte E Schloß, mttten n: der Stadt: Flüchtlinge auf den Wegen, den Wäldern und Bergen zu, hinter ihnen die flammenden Zeichen der Notllmd Zerstörung! Wem sind solche Gedanken nicht gekommen? Und er wies sie mit einem tiefen Atemzug unendlicher Erleichterung als nnnwglich von sich. Das Unmögliche haben sie in Ostpreußen erlebt, im Elsa);, in einem kleinen Zipfel des schönen Landes erleben sie es noch. Aber weiter darf und kann der Zug unserer Gedanken gehen: das schwere Erleben unserer Grenzmarken heute ist das Kriegsschicksal deutschen Landes durch lange Jahrhunderte gewesen. Noch in unserer Großväter Zeit hat man cs nicht mrders gewußt. Goethes Kriegsdichtung durch zlvei Jahrzehnte ist in ergreifender Anschaulichkeit von den selbsterlebteu Schrecken erfüllt: Gcwalt'ger Kriegskampf, Waffenklang und Mordgeschrei Ertönen heute, wo noch gestern Frieden sang. Dort lodert's auf! Die Ernte strömt im Feuerquall Zum Himmel an, und des Blitzes'treu Gchäus Schwankt'unterflammt und beugt fiel), widersteht und sinkt. Durchglühter Schutt stürzt, Flammenrauchstaub kraust empor. Und unten krachend, schwerbelastet, dunrpsgedrückt, Verkohlt so vieler Menschenjahre werter Fleiß, Und Grabesruhe waltet über Trümmern. . c . Ach! Selbst in das Grab dringt wilder Elemente Wut Und reißt die Toten zwischen die Lebendigen; Sie sollen schauen, welch ein Elend uns betraf, Und irren, unsre Väter, heimatlos wie wir. Wie doch ist! das anders geworden? Binders jetzt, da der ungeheuerste aller Kriege di^ Welt erschüttert? Wie lauerten s:e an all unfern Grenze^ das alte Schicksal übeü Deutschland heraufzuführen. Wie anders ist cs gekommen, als ihre Staatsmänner in prahlerischen Worten vorausver- kmrdet hatten. Es verlohnt sich, die Frage nach diesem Wandel s:ch :mmer wieder zu stellen, die einfach-große Antwort sich m Kopf unb Herz zu hämmern. Wir Deutsche haben wirklich unfern Staat gefunden. Spät ist es geschehen, herrlich ist er uns erstanden. Siegreich schirmt er uns die Grenzen der Heimat, treu sorgt er in schwerer Zeit um das Brot seiner Binder, ja, er findet Zeit und Kraft, noch mitten im Kriege d:e Heimstätten der Kriegsgeschädigten neu zu bauen, aus Schutt und Trümmern neues Leben an unfern Grenzen zu schaffen. Wie erscheint neben diesem Einziggroßen alle Not des Tages klein und ärmlich! Wie verschwindet alles, was wir von Torheiten, Mißgriffen, ja selbst Schurkereien hören, neben der emen Tatsache, daß der Gedanke des Staates endlich uns allen gehört und wir alle ihm, sein Leben schlagend in unfern Herzen, unsere Herzen schlagend für ihn. E ck. Fürsorge für die Kriegsbeschädigte« im Grotzherzogtum Hessen. Angesichts der schweren Einbuße an Volks kraft und Volksvermögen, die wir durch den Weltkrieg erleiden, ist die Fürsorge für die Kriegsbeschädigten und soweit dies irgend möglich ihre Zurückführimg in das Erwerbsleber: aus rein -ethischen und aus volkswirtschaftlichen Gründen eine der wichtigsten u:ü> dri:lglichstei: Aufgaben der Gegenwart. Seit mehr als Jahresfrist stehen der Äandesausschuß für die Krieg-sbeschadigten-Fürsorge im Großherzogtum Hessen und die ihm an geschlossenen örtlichen Ausschüsse im Dienste dieser Aufgabe, Hader: aber dabei die Erfahrung gemacht, daß es noch in recht großem Umfange der Auf- klarung über die Zwecke und Ziele der Kriegsbeschädigteipursorge, sowie über die Mittel und Wege bedarf, die zur Erreichung der Fürsorgezwecke zur Berft'igung stehen. Nur )ann, wenn diese Kenntnis in die weitesten Kreise des Volkes dringt, und nur wenn alle Volksschichten die Be- trebungen der Kriegsbeschädigtenfiirsorge verständnisvoll u:ld pla:m:äßig unterstützen, kann die Kriegsbeschädigten- ürsorge auf -einen dauernden und durchschlagenden Erfolg rechne::. Um die erforderlick)e Aufklärung zu verbretten und das ganze Volk zur tatkräftigen Mitarbeit anzuregen, Mt der Landesausschuß für die Kriegsbeschidigtenfürsörge im Großherzogtum Hessen schon vor einiger Zeit ein „Le:t- wortt' für die Kriegsbeschädigten herausgegeben, das jetzt in einer dem gegemvärtiger: Stande entsprechenden 9ttu- auflage erschienen nnb mit einen: Verzeichnis der einzelnen hessischen ' Organisationen der .^kriegsbeschädigtenfürsorge versehen ist. Die Druckschrift nrirt» an alte Interessenten kostenlos abgegeben und kann von der Larchesviersicherungs- anftalt Großh. Hessen in Darmstadt, Wilhelminenstr. 34 bezogen werden. * ** Amtliche Personalnachrichten. Der Größter zog hat gm 10. Mai l. Js. den von dem Fürsten zu Jsen-- burg und Büdrngen :n Birstein auf die evaugelische Pfarrstelle zu Sprendlrngen, ^rknot Offeillrach, präsentierten Pfarrer Julius Re u, ch zu Groß-Felda für diese Stelle bestätigt, und den evan- yelucheu Pfarrer August Wolf zu RumpOilieim auf sein Nach- mm zwecks Uebernahme einer Pfarrstelle in Ma'.ldel (Rhein- h^o.tnnz), m:t Wirkung vom 16. Juni 1916, aus dem Dünste der heffischen evangclffchen Landeskirche entlassen. — Der Groß- tz e r z o 9 hat am 6 Mai den Oberlehrer an den: Neuen Gymnasium zu Larmstadt Prosessor Dr. Eduard Anthes aus sein Michsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste mit Wir- rimn vom 16. )Jcar 1916 an in den Ruhestand versetzt und ihm die Krone zmn RMertreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Grotzmuttgen verl:ehen. — In den Ruhestand versetzt wurde am 6. Mai die Lehrerm an der Höheren Bürger-(Mädchen-)schule zu Heppenhe:m a. d. B. Helene Knapp auf ihr Nachsuchen :vegen geschwächter Gesundheit vom 10. Mai 1916 an. — In den Ruln- stand versetzt wurde der Weichensteller in der Hessffch-Preußischer Eiscnbahngemeinschaft Konrad Koch zu Büdingen vom I.-Juu dieses Jahres an. Auszeichnung. Dem Unteroffizier Karl Bolz vor wer wurde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. — Dem üriegssreiwi lügen Schützen Martin Korndörfer von hier wurde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. 1 ** 3) er Voranschlag der Stabt Gießen für lJlb/17, der vorgestern in der Stadtverordneter:versmrun- lung seine Genehmigung fand, schließt in Einnahme und Ausgabe m:t 5 630'997 Mk. (gegen 5 543153 Mk. im Vor-' lohr) ab. Es entf-allen davon auf die Vermögensrechnung 1804 292 Mk. (1572972 Mk.) und auf die Betriebsrech- nung, ans die es bei der Beurteilung der städtischen Finanz- lage überhaupt ankommt, 3 826 705 Mk. (3 970180 Mk) jn der Betriebsrechn u n g ist der Rest aus vorderen Bahren gegen die früheren Jahre erheblich herab gegangen, er konnte nur mit 153 979 Mk. (232.556 Mk.) in Einnahme gestellt worden. Um zwischen den Ausgaben der Betriebs» rechnung und ihren Einnahmen einen Ausgleich zu schaffen irurde e:n (Fehlbetrag von 40000 Mk. aus der Vermöge ms- rechnung in die Betriebsrechnnng herüdergeirommen und in gestellt. Weiter aber ergibt sich ein Einuahme- Ausfall be: dem ^itel Waldungen. Dieser Ausfall wird damit begründet, daß infolge des Krieges aus den Waldungen 4200 Festmeter 5)olz k 10 Mk. zu wenig gefällt und verkauft werden könnten. Um diese:: Ausfall zu decke:: werden weitere 42 000 Mk. aus der Vernnögensrechnuug :n o\£ Betriebsrechnung herübergenommei: und unter Waldungen u: EinnalMe gestellt. Dies soll jedoch uür ein vorübergehendes Darlchn sein, da man beabsichtigt, das schlagreffe Holz in 1917 18 um diese 4200 Festmeter mehr zu fallen und aus dem Erlös die 42 000 Mk. wieder in die Vennogensrechnung zurückfließe,: zu lasse::. Hierbei rechnet man allerdings damit, daß für den Festtneter Holz durch-- H Il i lö Mk. erlöst irerden. Für einen Posten von .x)000 .'.'ff., der für 1916 1* in Ausgabe gestellt ist, hat man bisher noch teure Verwendung gefunden. Die Summe ist vorerst zur Berfiigung der Stadtverordneten gestellt, und wenn diese den Daumen auf den Beutel drückt, kann von diese::: Betrage jedenfalls erhebliches übrig bleiben. Zweifellos ist die Finanzlage unserer Stadt gut, aber es muß doch gespart werden, wo nur gespart werden tetn. Dies S?U*a auch die städtische Benvalttmg zur Richtschnur bei Aufstellung des Voranschlags gemacht und hat gegen früher bei vielen Titeln erhebliche Abstriche in den Ausgaben gemacht. ^ ** Der Verein ehe m. 116er Gieß,en hüll am ver- nang-enen Samstag den 6. Mai im Beoeinslokal Hotel Gvoßherzog seine di-esiährige Frühjahrs Versammlimg ab. Der derzeitige l. Vorsitzende begrüßte die zahlreich effchienenen Kameraden und erstattete daraus den Jahresbericht. Die Zahl der Mtglieder besagt z. Zt. 447, von diesen stehen 189 unter den Fahnen. Leider hat der .Krreg auch m:s den Reihen des Vereins seine Opfer gefordert. Der Verein beklagt den Verlust von M treuen Kameraden, Die den Heldentod fürs Vaterland fanden. ?luch unter den in der Heimat zurückgebliebenen Mitgliedern hielt der Tod reiche Ernte, es starben hier im verflossenen Jahre 11 Mitglieder. Zu Ehren -der :m Felde und in der Heimat Berstiorbei:en crhi'ben sich die 9ln- wcsenden von ihren Sitzen. Der Kameraden im Felde wurde dankbar gedacht. Soweit bekanw, wurde:: an Mitglieder des Ver e:ns .."" r - ~ medaillen, _DDM. bestätigt eit I>at sich, der Verein währimd des Krieges gan besonders angelegen sein lasse::: alle im Felde stelpnden Vereins kameradcu wurde:: wiederholt mit Liebesgaben bedacht, die nac zahlreich eiugelauserren Dankschreiben aus dem Felde vollsten Bei fall fanden. Aluch den in der Heimat zurückgebliebenen Angehön gen bedürftiger Kameraden wurde seitens des Vereins die mög llchste U n t -e r st ü tz u n g zu teil. Dank der umsichttgen Arbei des Gesamtvorstandes, besonders aber des Rechners, tonnen di finanziellen Ve r h ä l t n i s s e twtz der durch de:: Krio hervorgerufenen außerordentlichen Mehrausgabe:! als nur gittlsti bezeichnet werden. Zu der 2. und 3. Kriegsanleil-e zeichnete de Venen: je 1000 Mark. Die nach Erstattung des Jahresbericht noch zur Verhandllmg stehenden Punkte ivnrdon rasch .md ein stilnmig erledigt. Dem Vor stände wurde aus der Versammlun Airertennung und Dank für seine außerordentliche Mühe und Ar beit ausgesprochen. Bm: einer Neuwahl des Vorstandes tmrrde bi- nach- Beendigung des Zhriogos abgesehen. Nachdem der Vorsitzend noch des OKburtstages des Kronprinzen gedacht hatte, wurde di Versammlung mit -einem dreisackxn Hurra auf Herrscherhaus Heer und Marine geschlossen. ** ©te{jener Soldaten he im. Um auch in de warmen Jahreszeit den Besuchern des Soldatenheims, Ver wundeten und Erholurrgsurlaubern, aber auch den Soldate: der Garnison eine anziehende Heimstätte und Gelcgenhei zum Aufenthalt im Freien zu bieten, ist der hübsche Haus garten neu hergerichtet worden. Auch eine gute Kegel bahn steht nun den Gästen des Heims zur Verfügung. Bi auf weiteres werden an jedem Mittwoch, nachmittag- von 3 bis 5 Uhr Ko n ze r te der Kapelle des Ersatz-Batail lons des Gießener Regiments stattfinden. ** Gießener Hausfrauenverein. Stadtverordnete Simon hatte in fernem Vorttag am 10. Februar in freundliche Weise den Verein eingeladen, die nnter s-einer Leitung angelegte Zlüiegsgärten zu besichtigen. Gestern fand die Besichtigung nute Führung Herrn Simons statt. Die 48, «ruahezu gleich großen Gärte: die auf einem Grundstück von Geh. Rat Okrif angelegt sind, biete schon an mrd für sich einen sehr hübschm Anblick. Es ist erslaunlick was in verhältinsnmßig kurzer Zeit alles geleistet worden ist. ^ lldem Garten sind heute schon Obstbänme, Stachelbeer-, Jolianni' beer-, Lümbeersträncher und Schlingrosen angepflanzt. Ein Brunne ür Trinkwasser ist vorhanden, desgleichen hat man Wasserschöps stellen eingerichtet. Dü Anlage soll in nächster Zeit noch icnite vervollkommnet iverden. U. a. soll jeder Garten ein Hüttchen er halten. Die Teilnehmer an der Bffichtigimg batten Gelegen heil viele praktische Winke und nützliche Hinweise des sachkundige, Führers mit imch Hause zu nehmen. ** Regelung der Butter Versorgung. In der Zei von Montan, den 1v. bis Samstag, den 20. Mai 1916 können i: den Verkaufsstellen der Molkerei Gebr. Grieb, Schanzenstraße uni BrsmarckjtraßL Haushaltungen bis zwei Personen eiuschließliä .V4 Pfund, Haushaltungen bis fünf,Personen einschließlich y 2 Pfund v l w Mk ttuk AM von stW rknd mehr Persoüren %' Pfund Butter er- Aalten. ** DaÄ Mildausfuhrver bo t der Grossh. Regierung hat bekanntlich zu lebhaften Klagen seitens' der nicht im Gross- hierzogtum lohnenden Pachter hessischer Jagden geführt. Ans eine Vorstellung des! Vorstandes des Allgemeinen Deutschen Jagdschutz Vereins für daZ Grosshwzogtum Lessen (dem auch eine große An- 8r nach dem Gietzener Gefarrgersenlager überfuhrt. ** Spinnstoffe und Garne. Zu der Bekanntmachung betreffend Beschlagnahme baumwollener Spinnstoffe und Garne (Spinn- und Webverbot) Nr. W. II 1700/2. 16. K. R. A. ist ein Nachtrag (W. II. 5700/4.16. K. R. A.) erschienen, dessen Anordnungen mit dcha 10. Mtti in Kraft treten. Durch diesen Nachtrag Werder^ insbesondere die §8 3, 6 und 10 des Spinn- irnd Webverbots geändert nnd einige Bestimmungen der ursprünglichen Bekanntmachung hmMgefügt. Die wichtigsten Äenderungen beziehen sich auf die Kennzeichnung der Ausland-Spinnstoffe und Ausland- Garne vud casS die Erweiterung des ^ 10. Durch sie werden von der Vorschrift, dass auch vor dem 1. April 1916 abgeschlossene Verträge nach dresem Zeitpunkt nur unter Einhaltung der Höchstprcis- bestmmwngen erfüllt werden dürfen, bestimmte Ausnahmen zuge- lassen. Der Wortlaut der Nachtragsverordnnng ist in heutiger Nummer des Gießener Anzeigers abgedruckt. ** Unbestellbare Postse ndungerr. Wie wir erfahren, erfolgen die Beröffenillchwigen über die bei der Ober-Paftdirektion in Tarnistadt lagernden unbestellbaren P-tztsendungen nicht mehr durch die Zeittrngen. lieber die unanbrin glich gebtübenen Postsendungen werden vielmehr vicrtttjähttich Verzeichnisse ausgestellt, iw in dem Schalt e r twr r a mn der Postcmstalt am AusgabIorte der Sendu.-gcn 4 Wochen zur Einsichtnahme für das Publikum crus- hangrn. Diejenigen unserer Leser, die wegen des Verbleibs einer u*n ih7ieu aufgelieferteu Postsendung — sei es eine Wert- oder l iuschreibseuduasg, ein Paket oder ein Brief mit Geüüuhalt — im ungewissen sind, werden deshalb gut tun, diese Verzeichnisse eiuMsthen, um sestzustellen, ob etwa der von ihnen vermisste Gegenstand bei der Ober-Posidirektion lagert. Zutreffendenfalls würden sie sich toegLr WiedereriauMMg der Seudung an die betreffende PoftanstalL M wenden haben. ** Wespenplage in Aussicht! Die Direktion der Obft- .md landw. Winterschule Friedberg schreibt uns: Der aufmerk- same Beobachter wird in letzter Zeit die Wahrnehmung gemacht i dm, dass jetzt schon zahlreiche Wespen vorhrnden sino. Untersucht man dieselben näher, so findet man, dass es zunt grössten Teil Könraimren, dH. weibliche Tiere sind, von denen jedes bis zum Lerbss ein Wespenvolk erzeugt. Es ist dringend erforderlich, die jetzt vorL-mm-enden Wespen zu vertilgen, um einer Wespenplage im Herbste vorzubeugeu. Garrz besonders konnte im naturgeschicht- ? N"n UnverriH in unseren Schulen darauf hingewiesen werden. '7igrossen Schäden, die zahlreiche Wespen an unseren Obsterttägen ! ^ Ursachen, dürften allseitig bekannt sein. ** Salatöl-Ersatz. Jedermann kann sich den angeblichen Salatöl-Ersatz, der jetzt vielfach für teures Geld angepriesen und verkauft wird, auf folgende Weise selbst Herstellen: 10 Gramm Karraqheen werdeo mit 1 Liter kaltem Wasser angesetzt und nach sechsstündigem Stehenlaffen bis zum einmaligen Wallen aufgekocht. Nach dein Erkalten wird durchgeseiht, 1 Eßlöffel Salatöl zugegeben >u,d tüchtig durchgeschüttelt. In einer gut verkorkten Flasche ist i eses Mittel bei kühler Aufbewahrung einige Zeit haltbar. Es dient im wesentlichen dazu, Salat schlüpfrig zu macheu, besitzt aber keinen Nährwert. ** Gemüse, die nichts kosten? Unter den von der ZentralEnkaufsgesÄsscho-ft heraNsgegebenen Flugschriften zur Vttksern-ähnmg ist als Heft 23 eine sehr hübsch! illustrierte Schrift erschiene» „Unsere Wildpflanzen in der Küche" von Prof. Richard Winkel, welche genaue Anweisung zum Sammeln und zur Zubereitung der wildwachsenden essbaren Pflanzen gibt. Tic ttft ist aus Ansuchen von der Geschäftsstelle des Rhein-Main- i scheu Verbandes für Volksbildung, Frankfurt a. M., Panls- vlatz 10 kostenl'os zu beziehen . Landkreis Giessen. Ba. Garb e n tei ch, 13. Mai. Aus dem Felde erhielt eine hiesige Familie vergangene Woche die amtliche Nachricht, dass ihr Sohn gefallen sei. Welch eine Ueberra.schu.ng ;mirde aber den Eltern in ihrer Trauer zuteil, als sie dieser Tage eine Karte erhielten, daß sich ihr Sohn als verwundet in eitlem Lazarett in Trier befände und auf dem Wege der Besserung sei. Sofort reisten sie nach Trier und fanden auch dort ihren totgemeldeten Sohn wieder. g. Londorf i. d. Rabenau, 12. Mai. Der Freiherr!. Oberförster Br i el, der als Unteroffizier bei eine,nInfanterie-Regiment stand, ist in französische Gefangenschaft geraten. — Konrad Schnecker beim Infanterie-Regiment 8l, ist die Hessische Tapfer- keitsmedaille verliehen worden. Kreis Lauterbach. < 2 a u t e t b a d), 13. Mai. Wachtmeister Bausch verhaftete am Bahnhof einen Reisenden, welcher einen großen Schließkorb mit sich führte und damit nach Frankfurt nbersiedeln wollte. Er mimte seinen Korb öffnen und inan entdeckte große Mengen von Fleisch und Wnrstwaren. Das Fleisch und die Wurst wurde am Bahnhof behalten. Er aber mußte mit seinem leeren Korbe wieder zurück in die Stadt. M. Lnuterbach, 13. Mai. Bei den kürzlichen Erhebungen der Fleischvorräte wurden im hiesigen Kreise insgesamt über 360Y Zentner Dauerware festgestellt. Davon befinden sich im Besitze der ländlichen Bevölkerung aus eigener Schlachtung etwa 3450 Zentner, wahrend der Rest von 150 Zentner aus die Metzgereien enlia'llt. Es wird bezweifelt, ob diese Zahlen dem tatsächlichen Vorrat an Dauerware entsprechen, da die Erhebung nur auf persönlichen Angaben der Besitzer beruht. rr. Schlitz, 13. Mai. An die hiesige Volksschule wurde eine zweite Lehrerin berufen, Fräulein H e n s i n q aus Nierstein. — Wilhelm G erl i g bei den reitenden Jägern erhielt die Hessische T a pferkcitsmedaille. — Fürs Vaterland siel Christian Niepoth beim 1. Garde-Regiment. Kreis Schotten. # Gedern, 12. Mai. Das Eiserne Kreuz erhielt der Unteroffizier Aerla ch. # Kaulstos. 13. Mai. Die Führung der Bürger- in e i st e r e i g e s ch ä s t e wurde dein ältesten Genieinderatsmitglied Christian O b e r h e i m übertragen. Kölzenhain, 12. Mai. An schwerer Krankheit st a r b der Musketier Dietz im Jnianterie-Nteginrent 116. # Rainrod, 12. Mai. Das Eiserne Kreuz erhielt der Musketier Bast im Infanterie-Regiment 116. Kreis Friedberg. Bl. Friedberg, 13. Mai. Wilhelm H e st e r w an n, Sohn des hiesigen Schlossermeisters Hesterniann, erhielt die Hessische Vapierkeilsinedaille. — Dem Kriegsfreiwilligen Albert Eb e rt von hier, im Res.-Jnf.-Ngt. 116, wurde das Eiserne Kreuz verliehen. Bl. Bad-Näuheim, 13. Mai. Vizefeldwebel der Nes. im Ne-.-Rns.-Regt. 224, Lehrer Rothenmeier an der hiesigen Stadtschule wurde zum Lelitnant der Reserve befördert und mit der Hessischen Tapferkeitsrnedaille ausgezeichnet. Bl. Kaiche rr, 13. Mai. Unteroffizier Karl Merz im Feld- Art.-Rgt. Nr. 183, erhielt die Hessische TapserkettSmedaille. o-o Vilbel, 13. Mai. Zur Erzielung einer gerechten gleich- mäsftgen Fleischvetteilung,hat die hiesige Gemeindevettrettmg cin- stimmig belchlossen, Fleischkontriollkarten einzuführen. Die Karren gleiten für einen Monat und berechtigen zum Bezug von Fleisch und Wirrst aller Art, sowie zunächst auch für Fett. Für diese Woche entfällt auf den Kops der Einwohnerschaft Vs Pnnd Fleischware. Tie Wahl der Sötte unter den Fleisil)waren steht icher Familie frei. Gleici^eitig ist die Ausfuhr von Fleischwaren nrcht wir irach Prerrssen, fcurdern auch nach hessischen Gemeinden verboten. — Die Butter wird Eünftig von einer Zentrale (Bürgermeisterei) gegen Mwzeigen der Bvotausweiskarte verteilt. Um die Butterhändler schadlos zu halten, sollen sie abwech- selud btt der Buttervertellung gegen Verguttrng Helsen. Die F e t t v e r 1 e i 1 u n g soll in gleicher Wttse cmsAQ'ibt lverden. — Dem Musketier Wilhelm Lehr von lsier wurde das Eiserne Kreuz 2. Klasse vertteherr. Das Ge- nvn nberocksmitglid> Ludwig Ebert, ehemaliger Gättnereibesitzer, das, wie wir unlängst berichteten, trotz Bestrafungen und sonstiger Aufforderungen seit Monaten den Sitzimgen des Gemeinderats lern bleibt, weshalb der Gemeinderat seinen Ausschluss zu bean- tvagerl beschloss, lxrt nuruneh-r svttwillig seinen Austtttt aus dem Gemeinderat erllatt. Der aus 15 Mitglieder bestehende Gemeinde- vat. von dem 4 Mitglieder zum Heeresdienst ttngezvgen sind, bestcht zurzeit noch aus 10 ortsansässigen Mitgliedern und ist mit 2 /3 Anwesenheit = 7 Mitglsi4)ern riach der abgeänderten Laridge- merndsordmrng von 1014 beschlussfähig. Starkenburg und Rheinhessen. ob. A u s R h e i n h e s s e n, 12. Mai. Die Reben stehen günstig. Sie haben kräftig ausqetrieben und weifen leuchtende, schöne Gescheine aus. Der freihändige Weinverkauf ist lebl-aft geblieben, obwohl die Weinversteigerungen viel Anftnerksanckeit seitens der Weinhändler beanspruchen. Die letzten Verkäufe erbrachten für das Stück 19l5er in Undenhcim 950 Mt., Mettenheim 1000 Alk., Alsheim 1100 Mk., Bechtheirn 1000 Mk., Heßloch 950 Mk., Wallertheim 980—1000 Mk., Oppenheim 1200 Dck., Dittelsheim 950 Mk. Kreis Wetzlar. ist Wetzlar, 12. Mai. Nach Mitteilungen aus Kreisen der Stadtverordneten schließt die Rechnung unserer Stadt- kasse im letzten Rechnungsjahre ttotz des Krieges sehr günstig mit einem Ueberschuß von 125 000" Mk. ab. Ein günstiger Griff des Leiters unserer städtisck)en Verwaltung war zweifellos die Brotversorgimg für unsere Bevölkerrtng in eigener Regie, wobei ein Betrag von über 30 000 M^. erübrigt sein soll. Dieser Bettag soll dafür verwendet werden, die Sckstvierigleiten der Ernährnngsfrage für weite Kreise der Emwohner zu mildern. In der Bürgerschaft ist man mit der städtischen Verwaltung sehr einverstanden und kommt ihr daher auch sehr weit entgegen. Hessen-Nassau. sj Marburg, 12. Mai. Auch hier wird beabsichtigt, die Ungerechttgkeit der Fleischverteilung dirrch Einführung der Fleischkarte zu beseitigen. Auf den Kops der Bevölkerung sollen 300 Gramm Fleisch die Woche kommen. — Die für den Bezug von Lebensmitteln geltenden Vorzugskarten sollen jetzt nur noch an Familien, die bis zu 1500 Mk. versteuern, abgegeben werden. Msher karnen noch Familien in Betracht, die mehr als ein Kind hattest und 2400 Mk. versteuerten. ra. Crumbach, 12. Mai. Unteroffizier Wilh. R e it} dj I i n o (Res.-Jnf.-Rgt. Nr. 39) starb den Ehrentod. ra. Hatzfeld, 12.'Mai. Die Nagelung des Eisernen Kreuzes für das KreismuseumBiedenkopf ergab hier den Betrag von 272 Mark. -- Frankfurt a. M., 13. Mai. Am 18. Mai tteften die bulgarischen Abgeordneten auf ihrer Rundreise durch Deutschland zu mehrtägigem Aufenthalt hier ein. Ihnen zu Ehren findet am Begrüßungsabend im Operichause eine Festvorstellnng statt, zu der „Salom-e^' von Nich. Strauß in neuer Einsttrdieruug und die Festwiese aus den „Meistersingern von Nürrrberg" vorbereitet werden. A Frankfurt a. M., 12. Mai. Am konunenden Sonntag ist inl Zoologischen Garten der Einlrrtt während des ganzen Tages auf 50 Pfg. (Kinder 2b Pfg.) herabgesetzt. Der Eintritt in das Aquarium mit den teilweise neu und naturgenw'ß eingerichteten Reptüien- und Lurchenbehältern ist auf 20 Pfg. für Erwachsene und 10 Pfg. für Kinder ermäßigt. Nachmittags 4 Uhr und abends 8 Uhr finden Konzerte des Frankfurter Konzert- Orchesters statt. Sobald die Abendkonzerte im Freien stattfinden, wird die Baumbeleuchtung die Abendbesucher wieder erfreuen. An Vor- eines deutschen A-Vootes. Im März dies'es Jahves ivrurde der inwwegische Viermaster „Lindfteld" an der Südwestküste Irlands durch cm deutsches Unterseeboot versenkt. Vorher ivar die Besatzung in die bttdeir Rettungsboote gegangen, und der U-Boot-Kommandant nahm deshalb die 24 Dünn der ,Lindfteld"-Besatzuu.g an Bord, wo sie drei und ttnen halben Tag verblieben. Ueber diesen Mssienthalt berichtet der Kapitän Norberg nun im norwegischen „Morgenbladet" folgendermaßen: „Es war ein ans gezeichnetes Boot und nachm nur wenig See über den Tnrrn. Ich selbst ging frei umher und konnte mttn Tagebuch Uhren, das zensiett wurde, bevor ich das Schiss verließ. Das U-B>oot war 1914 erbaut; die Motoren trugen jedenfalls diese Jahreszahl. Am Tage, bevor die Granaten die norwegische Bark versenkt hatten, hatte das Boot einen eriglischen Dampfer torpediert. Die Besatzung des U-Bootes erklärte, dass es 30 bis 40 Tage UTnrnterbvochen in Tätigkeit sein könne. Als es die ,Lindfteld" ttaf, war es eine Woche unterwegs gewesen: das' bewiesen die Bremer Zeittrugen, die auf den: Tische des Kapitcürs lagen. Wenn das Signal zum Niedettaucheu gegeben, wurde, mussten alle Mann sofort aus den Beinen sttn. Kapitän Norberg erhielt eine Koje im Offiziersraum, die Mannschaft wurde im Dorpedorauni untergebracht. Der Aufenthalt cur Bord war so gut, wie er den Umständen nach sein konnte. Die Norweger bekamen dasselbe Essen wie die Deutschen. Der Spttsezettel Ur die Tage ihres Aufenthaltes lautete folgendermassen: Sonnabend, den 18.: Frühstück: Kaffee, grobes Brot, Butter, Zucker, kondensierte Milch und Wurst. Mittag: Geschmortes, präserviettes Hammelfleisch, Gemüse. Schmeckte ausgezttchnet. 4 Ukxr nachmittags: Dasselbe wie zum Frühstück mit dem Unterschied, dass man an Stelle des Käffses Tee bekam und dazu Sardinen oder lleine Mäkrelen. Sonntag: Frühstück: Nachmittagskaffee und Abend wie am vottgen Tag mit denr Unterschied, dass man statt des Tees Kakao bekam. Mittag: Fttsches Fleisch und Kartoffeln, ttugemachte Pflaumen zum Nachtisch. Montag: Mittag: Reisgrütze und Wurst, Frühstück, Nachmittagskaffee und Abend wie an den vorhergeherrden Tagen. Hieraus kann man sich also eine Vorstellung von der Verpflegung an Bord der U-Boote machen. Von Freitag nachmittag, da die Norweger an Bord kamen, bis Sonnabend nachnrittag um! 3 Uhr Uhr das U-Boot an der Oberfläche. Am Sonnabend nachmittag beobachtete man plötzlich einen englischen Zerstörer. Sofort wurde das Signal zum Untettaucturc gegeben, und binnen 50 Sekunden sank das U-Boot auf 30 Meter Tiefe. Später stieg es auch 23 Meter unter der Wasseroberfläche und hielt sich dort, bis die Dunkelheit eintvat. Sonntag abend beinerkte man wiederum einen englischen Zerstörer und ging sofott auf 23 Mietet Tiefe hinab. Als das? Signal dazu erfolgte, bekam man plötzlich, sagt Kapitän Norberg, ein nervenrttzendes Gefühl, ^md es kam ihm vor, als wenn die U-Boot-Mannschaft stets, wenn das Unter tauchen erfolgte, eine lauschende oder gespannt ablvattende Haltung einnähme . . . Dienstag nachmittag ttaf das deutsche U-Boot endlich die norwegische Bark „S-los", und Kapitän Norberg und sttne Mannschaft wurden dorthin an Bord gebracht. Als das U-Boot die „Sllos" verüess wurde mit den Flaggen, gsgrüsst, und die „Lrndsield"-Besatzung brachte auf den Kommandanten und die Mannschaft dreimal drn Hurrahs aus. (Zensiett Berlin.) veesnischtes. B u d a p e st, 11. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Die Untersuchung in der EinkotaerMordaffäre hat ergeben, daß Kiß74 Frauenspersonen E he v e r s p r e ch u n g e n gemacht hat. Den Aussagen der sich tteiwillig meldenden Zeugen zufolge befand sich Kiß im November 1915 als Soldat in Naab, ivas^gegen die früheren Angaben eines Bekannten deS Kiß spricht, wonach dieser schon im Jull 1915 in Daljevo gestorben sein sollte. Frail Johann Jakubek ist wegen Beweismangel entlassen worden. GcriiÄtsscral. H Marburg. 12. Mai. Wegen Vergehens gegen die B r o t g e s e tz e hatten sich heute nenn israelitische Einwohner und ein christlicher Bäckermeister aus Kirchhain in der Berufungsinstanz vor dem hiesigen Landgericht zu verantworten. Ihnen wurde zur Last gelegt, die sog. S a b b a t b r o t e zu höherem Gewicht, wie es die jetzt gellenden Bestimmungen gestalten, hergestellt zu haben. Der Bäcker kanr als Mittäter in Betracht, weil er die Brote so gebacken hatte. Das schössengerichtliche Erkenntnis, das aus je 1 Alk. gelautet, wirrde ansgehoben und jeder der Angeklagten zu 3 All. Geldstrafe verurteilt. Börsen-Wochenbericht. Frankfurt a. M., 12. Mai. Im freien Verkehr der Bött'e eTttwicbelte sich in dieser Woclie ein sehr lebhaftes Gtt'chäft, und die Auswättsbewegi^ngr irahm zcitwttse so stürmische Forrnen an, dass sie an die stärkste Hausse im Friedenszeiten ertmtarte. Die .Beweggründe Ur diese Auffoärtsbewegruig sind nach wie vor die gute Kriegslage, vor-, kttlhaste Jndusttieb-erichte, die hohen DividendenerllärnNgen nnd die lttchten Geldoerhaltnisse. Besondere 2LnvegUng gab in dieser Wvä>e noch die 2lnnahme der deutsä^r Note durch Anrerika- wvdrcrch nicht nur ein wttteres Umsick>grttfen des Völkerringens zunächst verhütet wurde, sondern lrw«m sich auch vielfach Hoffnungen knüpften, daß die Vereinigten Staaten, jetzt moglicherwttss doch wieder mehr Bereitwilligkeit zeiget! werden, btt der .Herbei- Uhrung eines baldigem Fttedens sich nützlich zu erwttsen. Tft die Beteiligung am Börsengeschäft sich von Dag zu Tag erwettette, so bildete sich allmählich eine fühlbare Wirenttvapphttt heraus, und es genügten oft schon, namentlich in wenig gangbaren Sp^ial- werten, mäßige Kaufaufträge, um die Kurse sprmrghaft emporschnellen zu lassen. Sehr lebhafte Umsätze vollzogen sich in den letzten acht Tagen am M onta n mar kt c, wo insbesondere für Phönix, Bochnmer, Caro-Hegenscheidt, Oberschlesische Eisenbalm bkdarfs-Gesellschaft, Bismarcklftitte und Laura Hütte größeres Interesse sich geltend machte. Abgesehen von den in stetzier Zeit vorgenommenen Preiserhöhungen für Eisttrprodukte trugen offene bar auch die verschiedenen Fusüms- und Konz zu geben. Sie wollten den Serben vielmehr glttch die Naturalien liefern. Athener VicrverbandsLeitungen bringen heute die gleichLau- tende Meldung, dass 8 0000 Serben — die gewohnte Ueber- tteibung — in Saloniki eingettossen- seien, rmd dass bis 20. Mai alten Sttls der Transpott der Serben zur See vollendet sein dürfte. Entgegen diesen Meldungen verlautet tzartträckig, dass die Serben nach Flottna (Griechenland südlich Monastir) gebracht werden sollen, lvo wnderlZolt Beairfttagte der Engländer urw Franzosen die Möglichkttt der Uirterbttngrmg 'gepttift hatten. Die Kohlenförderung in England. Haag, 13. Mai. In London f>aben Beratungen des Ausschusses der KoWenindustrie l>egonnen, in ivelchem sowohl die Grubenbesitzer wie lguch die Arbeiter vettreten sind. Der Vorsitzende, Sir Richard Redmau, erklärte die Lage des Kohlen Marktes für sehr ernst. Während der ersten zwölf Kttegsnwnate habe der Kohlenbergbau 30 000 Donnen weniger als im Vorjahre ergeben und zeige auch Ijeutc keine Besserung. Der umarische Blaubart. Budapest,^13 .Mai. Im Cinkvtaer Lttchenfund wurden am Freitag vormittag die. zwei letzten bisher noch rcneröffneten Mech- tonnen ausgespreirgt. Auch diese Gefäß ' enthielten je einen tvttb- lichen Leichnam. Bttdc Opfer tmirdcn der Obduktion unterzogen. Die ärztliche Kommission fand, daß die siebente Tonne bk best- crhaltene Lttche enthielt und wahrschttnlich Mis den letzten Ubrbai des Kiß herrührt. Der Ausschuß untersucht sorgfälttg das Getvrcht des Inhaltes, um festzustellen, ob es dem Mörder möglich war, die Opfer allein in -die Tonne zu heben, oder ob er dabei Konplicen hatte. Die Direktion ttner hiesigen Vetticherimgsgesellschaft erhielt vorgestern aus einer ungattichen Prvviuzstadt ein Schreiben, das mit Bela Kiß, Schlossermeister, unterferttgt war. Der Absender bittet um Bekairntgabe der Bersicherungsbeding^mgen. Das Schrtt-^ ben wurde der Poliztt übermittelt. Bei lder Polizei,meldete sich' heute Apotheker Stefan Takaks und erklätte, Klß wurde im Januar vottgen Jahres mif der Elektttschen zwischen Brrdapest und Cinkota gesehen und zwar in Milttärunssorm. Dieser erllärte, er sei mit seinem Obetteutnmtt von dem russischen Kriegsschauplatz' auf einen Tag nach Budapest gekonmren und müsse anderir Tags^ nücder zurückfahren. Die bisherigen Erhebungen lassen darauss schließen, daß der in Gewahrsam genommeire Johann Nagy mit-s schuldig ist. Du warst hier und in Feindesland otets treu in deiner Pflicht, Du starbst fürs teure Vaterland, 5 er Heiland starb für dich: Drum woll’n wir nicht im Schmerz vergehn _^Bei ihm gibts ja ein Wiedersehn ! Den Heldentod fürs Vaterland starb am 29. Apri] unser guter, braver Sohn, unser lieber Bruder, Schwager. Enkel und Onkel Heute abend verschied nach längerem Leiden unser lieber Vater, Bruder, Grossvater, Schwiegervater, Schwager und Onkel im fast vollendeten 65. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Familie Ruhl Familie Peseh Frau Witwe Taeger. Giessen (Bahnhefstrasse 15), Düsseldorf, den 12. Mai 1916. Die Beerdigung findet Montag, den 15. Mai, nachmittags 3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. [3747 in jeder Maschenweite und Drahtstärke, sowie in jeder beliebigen Höhe 6 nur:« stftckelnfrieiligiuigei! fert an Friedrich Wilhelm Lenz Gefreiter in der 3. Batterie Fuss-Artillerie-Regiment Nr. 3 im Alter von 26 Jahren. In tiefem Schmerz: Familie Lenz. Lützellinden, den 12. Mai 1916. Wiedersehn war seine und unsere Hoffnung! 09565 f Zöpfe! Drehar, Saar-Uhi ketten, Toapets, Scheitel naä Ferüukon werden billig angefertigt. Zöpfe werden gefärbt Damenkopfwaschen mit Frisur 1 Mk. [1481 H. Tichy, Seltersweg 43 Ecke der Goethestraße. Hierdurch allen Verwandten, Freunden und Bekannten die tiefere eh Uthörn« eM! Steilung. das* meine innigstgehebte Tochter, unsere herzensgute Schwester und Schwägerin ein Posten - 25 Stück — vorjährige velfie Damen* blasen mit Stehbund, aus gesticktem Mull u. gesticktem Voile daS Stück zu: [-^a ^>00 . . lOOmETH^ Von den Deinen früh geschieden, Verließt du schon der Erde Glück. Hörst du nicht der Eltern Klagen, Hörst du nicht der Mutter Schmerz. Und wir könnens^kaum ertragen, Und vor Wehmut bricht das Herz. Tieferschüttert erhielten wir die traurige Nachricht, daß am 9. Apnl mein lieber Sohn, unser lieber Pflegesohn Kriegsfreiwilliger Grenadier Mari© Schmidt im blühendsten Alter von 19 Jahren an einem kurzen aber schweren, mit Geduld getragenen Leiden heute morgen sanft entschlafen ist. In tiefer Trauer: Familie Eonrad Schmidt nebst allen Angehörigen. Klein-Linden, Allendorf (Lumda), Hanau, den 12. Mai 1916. Die Beerdigung findet Sonntag, nachmittags 3 Uhr vom Sterbe' hause aus statt. Sa!omon,8c!)clstra0e Schiebkarren Johannes Schick Leiterwagen Pflanzenkübel Wa sch b ritten empfiehlt [09412 Küserei Tb. Sommerkorn, _ Bleichstrahe 12. 3. Kompagnie, Reserve-Infanterie-Regimcnt 201 im blühenden Alter von 20 Jahren den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. In tiefer Trauer: IMe Matter Elisabethe Schick Familie Johannen Hofmann Familie Jnstas Wenzel. Mainzlar, Treis a. L., Gießen, den 12. Mai 1916. [09570 Kleiderläuse m. Brut, Flöhe, Wanzen vernicht®* radikal z - 75 198- Farb- UUlEg0!5l U nd ge rach los. Reinigt die Kopfhaut. Be- fUrd. d. Hnarwuchs. Verhüt. Haara.uAfe.ll n. Znzue neuer Parierten Ternicht.Typhus- iiazillen. Pasiirflz. Vorbeug. geg. Infektioaskrankheiten. Wicht, f. Bchulkinder. Taus. v.Anerk. NurinKartonpack. kOfiOr.l.gOM inApnt.h..T)rog. Statt Dankschreiben. Für di© vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Ableben unsere* umv*rg««keken Herrn Rudolf Brumiik sprechen wir im Kamen der trauernden Angehörigen unseren innigsten Dank aus. Frau Regina Brumiik Alfred Brumiik und Frau Giessen, den 18. Mai 1916. [ Den Heldentod fürs Vaterland starb am 20. April unser treues Mitglied Reservist Gefreiter Karl Klinke! Z igaretten direkt von der Fabrik 1 3T2F“ zu Ortalaalnrclzen "tfc? Ehre seinem Andenken! 09590 Turnverein Wißmar ac zu Ortaiialprelsan lOO (tViPf.).0.90 100 (2 Pf.).1.25 100 (2V,Pf.).1.35 100 (3 Pf.).1.80 100 (3VsPfJ.2.40 100 (4 Pf.).2.65 100 (5 Pf.).2.80 Zigarettenfabrik KÖLN, Ehrenstrasse 34. T ödes-Anzeige. Hierdurch die traurige Mitteilung, dass mein geliebter Mann, unser guter Vater, Bruder, Schwager und Onkel Allen Verwandten, Freunden und Bekannten, welche uns beim Heimgang unserer lieben Tochter, Schwester und Schwägerin Gretehen Volk Weissbindermeister heute morgen 10 Uhr nach kurzem schweren Leiden im 60. Lebensjahre in dem Herrn sanft entschlafen ist. In tiefer Trauer: Frau Elisabete Hofmann, geb. Gorr Margrete Hofmann Wilhelm Hofmann, Leutnant d. Res. zurzeit schwer verwundet im Feldlazarett nebst Verwandten. Heuchelheim, den 11. Mai 1916. 3724 Die Beerdigung findet Sonntag, den 14. Mai, mittags 12 '/, Uhr statt ihre warme Anteilnahme bewiesen, insbesondere für die liebevolle Pflege der Schwester Bertha, sowie Herrn Pfarrer Barth für die trostreichen Worte am Grabe de^gl. für alle Kranzspenden sagen wir auf diesem Wege unseren tiefgefühltesten Dank. [3712 Die trauernd Hinterbliebenen. Großen-Buseck, den 11. Mai 1916. U W 4, 5, 7 ©tc. Eggen Jauchepnmpen empfiehlt m * J. B. Häuser Eisen- u. Maschinenhdlg. Danksagung. tjür die vielen Beweise inniger Teilnahme bei dem Hinscheiden meiner geliebten Frau, unserer guten Mutter Frau Elisabeth Bender sagen wir unseren innigsten Dank. Im Namen der Hinterbliebenen: Herm. Bender nebst Kinder. Giehen, den 12. Mai 1916. [3717 Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, dah heute morgen 4'/, Uhr unsere geliebte, gute Mutter, Schwiegermutter, Grohmutter, Schwester und Schwägerin geb. Horst von ihrem langen, schweren, mit groher Geduld getragenen beiden im Alter von 70 Jahren durch einen sanften Tod erlöst wurde. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Ludwig Schneider und Familie Bua Wahl, geb. Schneider Fritz Wahl, zurzeit im Felde Konrad und Lina Weisel. Wieseck, Giehen, den 12. Mai 1916. [09394 Die Beerdigung findet Sonntag nachm. 2 Uhr vom SterbeHause Giehener Stratze 39 aus statt. Danksagung. Für die uns in so reichem Maße von allen Seiten dargebrachten Beweise wohltuender Teilnahme bei dem Heimgang meines geliebten Mannes, Bruders, Schwagers und Onkels Ludwig Schneider I Bäder • Sommerfrischen | **** Erholungsheime ♦♦♦♦ seitheriger Orts- und Polizeidiener in Reiskirchen sagen wir herzlichen Dank. Insbesondere sei noch gedankt für ihre persönliche ehrende Bezeugung dem Herrn Geheimerat Provinzialdirektor Dr. Usinger und dem Herrn Professor Dr. Alles (als Vertrauensmann für die militärische Vorbereitung der Jugend des Kreises Gießen). Dem Kriegerverein Reißkirchen und Lindenstruth, dem Herrn Jugendführer, den erschienenen Herren Mitgliedern der Fleischbeschauer und seinen Kameraden, den Herren Polizeidienern. Frau Maria Schneider geb. Becker nebst Anverwandten. Reiskirchen, den 11. Mai 1916. 379 -. liotel-RestaurantGaades, -Haus, Zimm. m. Pension. DUttags- tisch. Reichhaltige Abendkarte. Neben der Sprudelapotheke. [ 37TO D Einem vielseitigen Wunsche entsprechend, haben wir unsere setther m kleinem Mahstabe geführte Luftkurort Miltenberg a. Main Mod. Wohnungen, Villen, Bauplätze. Wasserleitung, Kana- ltsatton. elektr. Licht, Sommer- und Wiiucr-Schwimmbad, Dchlittschuhbahn, Sport- und Tennisplätze. Progmnnanum, Handelsschule mit emialir. Berechiigrlng. Töchier-Jnstitui, Forst- u. Kolonialsdiule. Näheres Hausbesitzer-Verein. ' !;i0 D bedeutend erweitert: eS steht uns ein gutgeschultes Per- wnal zur Verfügung, sodah wir in der Lage fiud, alle uns übersandten Maschinen, gleichviel welchen Fabrikates, schnell instand setzen zu kiftnwn. Abholung erfolgt auf Telephonanruf lNr. r§ 2 > durch Boten kostenlos, und bitten um genetgten Zuspruch. 13904 Telephon Nr. 40 Bierieitkopf Telephon Nr. 40 Herrlicher Waid-Aufenthaltsort für Erholungsbedürftig®