Nr. ZS Drittes Erscheint tagUch mü Ausnahme deS Sonntags. Die „Ktetzenrr ^amillenblütter" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich bcigelegt. das ..UrelrblaLt für den Kreis Siehcn" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zett- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Blatt l66. Jahrgang General-Anzeiger für Gbechejfen 5am§tag, I April \%b Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Blich- und Sreindruckerei. R. Lange, Gießen. Schriitleitung,Geschäftsstelle u.Drucke^i: Schul» straße 7. Geschäftsstelle u.Berlaq:^4S51, Schrift» leitung: e=&$ll2. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Ariegsbriese aus dem Westen. Telegramm unseres Kriegsberichterstatters. (Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, verboten^ Der erfolglose französische Gegenstoß bei Avocourt. Großes Hauptquartier, 80 .März. Während ich die Beutesamuielstelle der bei Verdun kämpfenden Truppen besuchte, wo fortwährend lauge Güter- 5Üge mit Material aller Art einlausen, vernahm ich von der Kampffront am westlichen Maasufer ein überaus starkes, ununterbrochenes Trommelfeller, das durch feine Heftigkeit selbst über das Maß der täglichen Verdun-Kanonade hinans- gzng. Bald wurde bekannt, daß die Franzosen mit großem Einsätze und sehr blutigen Opfern die ihnen entrissene Waldstellung nördlich von Avocourt zurückzugewinnen versuchten. In einem Teil der Gräben in der Südostecke des Waldes, die ihre mühsam gehaltenen Stellungen bei Malancourt— Bethineourt flankiert, gelang es ihnen einzudringen. Bis in die Nacht dauerten in dem dichten Unterholze des Waldes die erbittert Mann gegen Mann geführten, teilweise mit dem Bajonett ausgetragenen Nahkämpfe an, aber sie endeten mit der völligen Vertreibung des Feindes, dessen Gegenstoß hier also vergeblich Luft zu schaffen und die Umklammerung zu lockern versucht hat. W. S ch e u c r m a n u , Krie g Sb erichterstatter. Kmgs&riefe aus dem Osten. Telegramm unseres zum Ostheer entsandten Kriegsberichterstatters. (Unberechtigter- Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.) Der geschkitrZtc russische Angrifssplan. OMvefehls Haber Ost, den 29. März. (5f läßt sich deutlich beobachten, daß der mächtigen russischen Angriffsbeivegnng gegen die Front der Hindenburgschen Armeen ein einheitlicher Plan zugrunde lag. Südlich Dün-aburg wurden «nordwestlich Poseawy und zwischeri Narssz- und Wiszniewsee zwei t Stoßkeile mit rücksichtslosem Einsatz angesetzt. Wilna war das fnächsbe Ziel, das man von beiden Seiten erringen wollte. Die ferfolgreickie deutsche „Zange von Przasnysz" schwebte vor. Etwas später setzte der Angriff gegen die Dünafront ein, der die Linie fast in der Mitte bei Jakobstadt eindrücken nollte. Die Entwicklung ging hier langsanrei'. Mit dem für die Russen unerhört blutiges »Ansturm am 26., nordwestlich Jakobstadt. scheint hier ein vorläufiger Höhepunkt gewesen zu sein Nordöstlich Postamt, grenzten 'die Russen den Angrifssraum feit den! 22. ein. Bei Wileity folgten stich zwar nächtliche Feuerüberfälle, aber die Infanterie ko uzen-, 'triertc ihre Angriffe südlich Wileity um Muljarshc herum. ! Am 27. März ist hier ein geradezu verzweifeltes Anstürmen der Russen, neue sibirische Truppen griffen ein, ztvei russische Divisionen stürmen in dichten Wellen, bekommen ein kleines Wald- sttüch ^werdeir -«hämmert unter deutschem Trommelfeuer. Tie deutsche Infanterie stößt wieder in den Wald. Mittags bal'en die Russen keinen Metzer Stellung mehr. Ihre Verluste sind furchtbar, ihre Leiden beim Angriff durch Felder, die halbmeterhoch linrter Wasser stehen, die ein Eingraben unmöglich maä>en, entsetz- lich. Es ist ein deutliches Ermatten des Gegners, ioen.r nccht Zermürbung an dieser Stelle vom 27. an zu beobachten. Von 'dem großzügige:^ Plan ist zunächst nichts mehr geblieben — ein Erfol g, aus den. die Helden von Postamt), wie sich auch die wed .teren Angriffe entwickeln, stolz sein können. Tag für Tag, 1 Nacht für Nacht im Artilleriefener. oft bis zum Leib im Eiswaffer, l täglich fast im Jnfairterieangriffe und Gegenangriffe haben sie ■ schwere, eiserne Wacht gehalten. Zwischen Narosz- und Wisznicw- ,see wurden die Höhen bei Mokrzyce im Morgengrauen des 27. ^wiedergenommen, um die Artilleciebeovachtung sicher zu stellen. Im Sturmlanf wurde dm „Granathngcl" mit dem Bajonett erobert. Die sofort an gesetzten russischen Gegenangriffe brachen blutig xiffammen. Am 28. versuchten dann die Russen wenigstens hier örtlichen Erfolg zul erringen, um aus den allerdings wohl tan in ertragbaren, unter Wasser stehenden Stellungen, die hier besonders ungünstig liegen, heransznkommen. Sieben Angriffe wurden ange- Giefzener StaStthcater. . Der Gatte des Fräuleins. Lustspiel von Gabriel Dröge ly. Es gibt nichts, was inehr mit Vorsicht zu genießen wäre, als lvie ein modernes Lustspiel. Sein Zivillingsbruder auf musikalischem Gebiete, die Operette, hat ihm die vorhandenen Motive bis zur Fadenscheinig keit aufgetragen und unter den noch nicht benützten einen solchen Raubbau gettieben, daß für einen modernen Lustspieldichter eine originelle Idee schwieriger zu finden ist, als die Quadratur des Zirkels. Wenn man das einmal erkannt hat, so gitt es leine begreifliche Scheu zu überwinden, sobald ein neues Lustspiel vorgesetzt wird. Man wittert Kriegskückie, das Aufgewärmte vom vergangenen Tage mit einem neuen Beiguß, oder eine gedrängte Woclstnübcrsicht der in den verflossenen Spielzeiten abgetragenen Lusffpielgerichte. Daher kann man >es nicht laut genug sage,!: „Der Gatte des Fräuleins" das ist inal leine originelle Idee, soweit eine Idee aus diesem Gebiete überhaupt originell sein kann. Der gefoppte Adam, der in die Ehe hineingelMet wird, ist auch schon daaewesen. Alles schon dagewesen, siehe Ben Akiba. Mer so geschickt ist die Ehesatte nicht immer ausgestellt, daßtaußer dem Opfer, das nun einmal blind sein muß, auch der Zuschauer nicht gleich errät, wo das Speckbröck- leffr hängt wrd wie die Falte zullappen wird. Alle Achtung vor einem Lnsffpieldichter, der seine Fäden so geschickt zu spannen weiß. Es ist noch nicht einmal leicht, sie nachträglich zu entwirren und aufzuspulen. Der Abgeordnete Dr. Feli-x Tauner wird mitten in den schönsten Freuden seines Jlmg gesellende sein s vor eine ganz abenteuerliche Tatsache gestellt. Ein verhürateter Freund Karsten eröffnet ihm, daß er seine eheliche Untreue bis zu dem Grade getrieben habe, mit einem juttgcn Mädchen unter des Llbgeordneten Namen eine zweite Ehe einzugehm. Nachher habe er seiner jungen Frau sein Verbrechen eingestanden, und diese dringe jetzt auf Scheidung. Ter Abgeordnete Tauner müßte folglich als Kavalier die höchst zweifelhafte Rolle übernehmen, deS Fräuleins Gatte zu spielen, bis die Ehescheidung eingeleitet ist. Er spielt die Nolle, verliebt sich, wie cs nicht anders kommen kann, in die ihn: so plötzlich genwrdene Frau, trotz der fürchterlichen Eifersucht des Mannes, der sie eigentlich geheiratet hat, und Tauners Liebe i,t so ehrlich gemeint, daß er durch eine ziveite, kirchliche Trauung endgültig in den Besitz seiner Frau gelangen will. Eine halbe Stunde vor der Hochzeit ist diese aber verschiounden und init den! Manne, der sie unter falschen! Namen geheiratet hat. dnrch- gegangen, weil dessen rechtmäßige Frau sic als Erzieherin ihres Kindes verpflichtete. Ms der jählings zu einer Frau und uni eine Frau gekommene, dos Gut seines doppelt verheirateten Freuir- des amsucht, um aus Rache dessen Nichte zu heiraten, da muß er nach weiteren Verwicklungen eirdlich einsehen. daß ihm eine großangelegte Komödie vorgespielt lvurde und daß seine Frau gar nicht seines Freundes Frau ist, sondern eben jene Nichte, die er heiraten mußte und mm auch endlich zu seiner Frau mach'n kann. Adam ist ins Netz gegangen. Ob diese Darlegung den Vorzug der Klarheit hat, mag dahin- setzt, bis Erschöpfung eintrat. Gefangene Offiziere sagten aus, daß die Truppen immer schwerer vorwärts zu bringen seien; die Ueber- läuser, die über die entsetzlich,en Nöte durch das Wasser in den russischen Stellungen klagen, mehren sich. Tie Russen wagen es nicht mehr, den Zeitpunkt eines Angriffes längere Zeit vorher bekannt- zu geben, da sonst sofort neue Spreu in Ueberläufern davvnstiebt. Vernichtend soll nach den Aussagen von russischen Offizieren beim Angriffe das Feuer der deutschen Maschinengewehre sein, die in erstaunlicher Anzahl überall ständen und zu Tode sichelten. Im Tagesgrauen des 29. setzten bei Mokrzyce wieder neue russische Angriffe ein. aber diesmal wurde schon der dritte Angriffsversuch im Artitteriefeuer erstickt. Feuerwellen gehen in den Nächten von Artillerie zu Artillerie. Die Planmäßigkeit scheint bei den Russen dabei aufgegeben zu sein, ttotzdem die Angriffe weiter zu gehen scheinen. RolfBrandt, Kriegsberichterstatter. Straßenbahnunfall in Wien. Wien, 31. März. (WTB. Nichtamtlich.) In der Linzer Straße stießen zwei Straßenbastnzüge in voller Fahrt zusammen. Da die Züge vollbesetzt waren, mürben zahlreiche Personen verletzt Man spricht von 5 0 Verletzten, darunter einige Schwerverletzte. Bisher ist kein Todesopfer gemeldet. Der schuld tragende Motorfühver konnte noch nicht vernommen w er den, da er sich unter d en Verletzten befindet . kirchliche Nachrichten. Lvaugelijche Hemerude. Sonntag, Don 2. u r 1 1, a ä t a r c: Gottesdienst. 2 n der Ltadtkirche. Vormittags 9‘/ ? Uhr: Pwrrer 9)1 a y r. Vornnttags 11 Uhr: Kinderkirche iür die Matthänsgemeinde. Pwrrer Mahr. Abends 6 Uhr: Plärrer Schwabe. Vorstellung und Prüfung der .Konfirmanden aus der Markus- und Milnärgeineinde. Die Konfirmation findet am Sonntag Iudica. den 9. April, im Hauptgollesdienst statt; in Verbindung damit Feier des heil. Abendmahls. Die Beichte dazu wird am Samstag, den 8. "April, nachmittags 2 Uhr, gehalten werdnn. Montag, den 3. Avril, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der MalthänSgemeinde. Dienstag, den 4. April, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der äst arkusgemeinde. B'iilwoch, den 5. April, abends 8 Uhr: Krtegsbelstunde. Pfarrer S ch iv a b c. In der Johanncslirche. Vormittags 9'/, Uhr: Piarrer B e ch l o l s h e i m e r. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer B e ch t o l S h e i m c r. Abends 6 Uhr: Pfarrer Anstel d. Abends 8 Uhr: Versammlung und Vibelbefprechung. Wartburg, evangel. Jünglingr- und Männer-Verein. lDrezstraße ln.) Sonntag, den 2. April, abends 8 Uhr: Vortrag. - Dienstag. den 4. April, abends 8'tz Uhr: Bibelstunde. — Donnerstag, den 6. April, abends 8 1 /, Uhr: Lescabend. - Samstag, den 8. April, abends 8'/, Uhr: Lleltere Abteilung. - Gäste stets rvillkommen. Vibelkränzchen für Zchüler höherer Lehranstalten. Für die jüngere Abteilung jeden Alittwoch von 6 bis 7 Uhr, st"ir die ältere Abteilung jetzen Samstag von 6 bis 7 Uhr in! Iohannessgal. vibelkränzchen für Mädchen aus der Iohannesgemeinde. Jeden Dlensiag von 6—7 Uhr im Joyaunesfaal. Evangelischer Gottes- lenst. Kirchbcrg: Sonntag, den 2. dlpril, vormittags 10 Uhr. Mainzlar: Sonntag, den 2. April, nachmittags 1'/, Uhr. Lollar: Üstiltivoch, den 5. April, abends 8 Uhr: Kriegs- betftunde. Dekan G u ß m a n n. -—- - - - - _ x. . - gestellt sein,' aber darüber kann nun einmal nicht hinweggeholsen' werden, die Entwicklung des Lustspiels ist so. Und wenn man den Boden berücksichtigt, aus dem sie gewachsen ist, so ist die ganze Geschichte gar nicht so unwahrscheinlich, tvic sie llingt. Aber nicht allein der Stofs ist affchickt erfunden, auch das Stück ist äußerst geistreich und mit Theaterblut geschrieben. Straffer Bau, nicht einen Augenblick ein dLachlassen der Spannung, immer neue, unerwartete Wendungen. Mit einem Wort: endlich einmal eine glückliche Bereicherung des Lustspielrepertvires, dessentwillcn man sich den Namen Drögely merken muß. Den schmffpieleriichen Mittelpimkt bUdete Karl Rotteck als Abgeordneter Dr. Felix Tauner. Wie man Hort, will der Künstler, der schon seit längerer Zeit nicht ui ehr ausgetreten ist. unk dieser Rolle seinen Abschied von der Bühne nehmen. Dreimal schade. Wer diese Abschieds Vorstellung fach, der konnte keinen sehnlicheren Wunsch haben, als daß dieser Abend für den Künstler ein Engagementsspiel für die näckffte Spielzeit sei. Dreimal schade, daß dies nicht der Fall ist. Unsere Bühne erleidet einen schmerzlichen Verlust. Die reife und baxfr so springlebendige Gestaltungskraft Rottecks, der ein gewieicher Rvue ist und depnoch mit der zupacken- den Frische eines von jeglicher Schablone unberührten Selbstgestalters sicki zwanglos den Eingebungen des Augenblickes hingibt, zeigte sich ber ihm in einer nur selten anzutteffenden glücklichen Bereinigung. Eine sabelhafte Bühnensicherheit, selbstverständlich Hand in .Hand damit eine Parkettsicherheit — die leider nickst all unseren hiesigen Kräften in dem Maße eigen ist —, die feinsinnige, ungezwungene Charakterisierung mit völlig natürlick>en Mitteln, ein gewinnendes Organ, das ttug alles dazu bei, eine Glanzleistimg zu schaffen, die so leicht nicht überbvtcn werden kann. Neben ihm tpat Anny Rubens eine gewandte, zielsichere und gesckxmeidige Lilly, so wie eben „Tie Letzte der Ren Niger" sein inuß, jenes Mädchenschlags, der den Mann bekommt, den er haben wall. Ernst T h e i I i n g gab der Rolle des doppelt verheirateten Ehemanns ein überzeugendes Gesicht. 'Erstaunlich gut fand sich Martlm Schild mit ihrer Lustspielrotte ab. Iht Spiel war frisch und elastisch. Arthur Eugensi konnte der Versuchung nicht widerstehen — zugestanden, daß die Versuchung gerade für chn sehr groß sein mußte —, mit den übertreibenden Mitteln der Posse zu wirken. Abgeselien davon bot er 'ne sehr beachtenswette Leistung. Zu erwähnen sind noch Alwine eldermann als niedliches Ladenmädchen, Albert Stett- n e r als Schwiegervater, Toni Schänke und Hermann Stichel. Auch die Rolle eines kleinen Mädchens wurde recht gut ausgefiillt. Die Leitung der Vorstellung hatte Direktor Hermann Stein- go etter selbst in der Hand. Er hatte das Spiel der Einzelnen gut aufeinander abgesttnuitt und sorgte für eine glatte, im Tempo klug berechnete Abwicklung. zz * GberheMcher Uunstvereiv. Die schon nu dieser Stelle besprochene Ausstellung dentsch- österreichisck>er Künstler iin Ausstellungsgebäude am Brand ist zum Teil erneuert toorden. Tie neu hinzu gewonnenen Bilder verdienen in ihrer ausgesprochenen Eigenart eine ergänzende Besprechung. Uathollsche Gemeinde. Goltesdienst. Samstag, den 1. Avril: Nacknnittags 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur heiliaen Beichte. Sonntag, den 2. April, 4. Fasten-Sonntag: Vornlittags 6'/, Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beichte. „ 7 „ Hl. Messe. „ 8 „ Austeilung der hl. Kommunion. „ 9 „ Hochamt mit Predigt. „ 11 „ Hl. Mesie mit Predigt. Nachmittags 4 1 /, „ Junqirauenkongregation Nachmittags 6 Uhr: Christenlehre; daraus Passions-Andacht Dienstag und Freitaa, abends 8 Uhr, ist Fc.sienandacht. Donnerstag nachmittags und abends ist Beichtgekgenheit. Freitaa vormittags 7 Uhr ist Segensmesse. Dsaspora-Gottesdienst. Sonntag, den 2. Llpril: In Laubach 10 Uhr. > In Lrch 9'/z Uhr. V/; 1! kommensic Liebesgabe! Preis M 4 5 6 8 10 3544 5 6 810 PfdSiock. SO Siädk,feldposimäßi§ verpackt porfofrei? SöStück-feldposriraßig verpackt MJPfPorüo! Orient.Tabßk-aQäardienfabryenid2^Dpe3 vorführt, wm rassigen Kopfe des Südsranzosen: bis zur stumpf finnig tackelnden Beschränktheit des Negers. Ver^ dient diese Musterkollektion der Zioilisat io ns borden unserer Gegner schon allein gegenständlich unsere vollste Beachtung, so gilt diese noch mehr der außerordentlichen Darstellungskraft der Künstlerin. Die verschiedenen Köpfe treten in starker Plastik aus der Bildfläch« hervor, sind in ihrer Eigenart scharf erfaßt und von einer überzeugenden Frische und Lebendigkeit. Ties gilt zumal von dem Pastellen, loahrend die Oelkreidobilder, bei denen nur die Lichter mit Pastell aufgesetzt sind, etwas! matter stärken. Den stark farbigen Eindruck verdanken diese Köpfe dem immer wieder angcivendetent Gegeneinandersctzen der Tertiärfarbenharmonie Violett, Oramge und kaltes Grün, der wirkungsvollsten und doch einheitlichste!, Farbenzusammeiistellung. Ms bestes Beispiel bierffir sei der Turlv mit dem votvioletten Fez, den ebensolchen Lippen, den! scharf an-, gesetzten Grün und den orange Lichtern im Hintergründe erwähnt: jenen Lichtern, die jeweils mit einer Beigabe von Gelb oder Blau von der Künstlerin hcmptsäichllich. verwendet werden, um den Kopf von der Fläche loszureißen. Nicht weniger lehrreich für die Mittrl der Künstlerin ist der Südfranzose mit der grünen Kopfbedeckung. Es ist dies selbstverständlich nur eine rein technische Stärke der Künftlerm, durch eine Oekonomie der Mittel die Wirkung zu vergrößern. Wichtiger ist immer noch die psychologische Feinheit in der Wiedergabe der einzelnen Typen. Man beachte die ranbtier-^ artige Spanmcng in den! Kopfe des Gnrka, der das Messer zwischar den Zähnen hält, die feminine Weichheit des Mannes mit den Perlen im Ohr, das Tartarongesicht des Mannes nrit der Zigarette irnd den verschiedenartigen Ausdruck der Schicksalsergebung bei den asiatischen und affikanischen .Killttnträgern. Eine weitere Kollektion umfaßt Aquarelle von E. Zetsche, Wien, die hanpffächlich liebevoll behandelte Landschaften wiedergeben, manchmal mit einer allzugrvßen Glätte, die an Aquarell- drucke erinnert. Als besonders gute Arbeiten kann man „Bauem- Hof", „Josessvrunnen" und „Waldrand" .hervorheben. Noch besser ist die in!pressio7nstffchi wirkende Raffaelistrstarbeit „Landschaft am Gardase^. Eigenartig sind zwei Pflanzenstilleben mit Tuscht und Aquarell gearbeitet; „Kapnttnerkreffe" und „FriMonuner". die in der Farbgebung Berwandtschaft mit modernen Oelvorsatz- papieren haben, aber an siick) äußerst reizvoll sind. Das Tafelbild von O. Laskc; „Die BerfuchkuNg des Heiligen Antonius ist dirrch ein neues Tafelbild „Christus heilt die Kranken" abgelöst. Dieses Bild gestattet besser, wie das vorhergehende, in die nicht bücht zu erfassenden Absichten des Künstlers einzudringen. Es scheint hier eine Atoirnmentalwikkung durch Addition tteffendst, aber großen Limen untergeordneter Einzej- siguren angcsttebt zu werden. Das Hinstreben der so erzilltay Kurven zu dem cxzenttüschen Mittelpunkt scheint das Hauptproblem 31 , sein, das sich der Künstler gestellt hat. Eine rein; ästhetische Lösung hat aber dieses Problem noch nicht gesunder^ » K * Bekerrmtmachrmg. Betr.: FrrchjaHrs - Konttollversammlmrgen 1916 im Kreise Gießen. 9 Uhr. Landwehr I Es Haben, ohne weiterer: Befehl, in Gießen, Hof der Zcughauskaserne, zu ersannen. DierMag. den 11. April 1916, vormittags Scnn-tlrche Untffz. u. Mannschaften der Reserve. Lrnd II aller Waffen rmd der Seewehr I mrd II. Sämtliche Ersatz-Reservisten. Sämtliche als Ersatz-Rekruten ausgehobenen Militärpflichtigen, die in den Jahren 1895 lt. 1894 geboren sind. Militärpflichtige, die die Entscheidung: „zurück bis zur nächsten Musterung" erhalten habeil, brauchen nicht zu erscheinen. Sämtliche bereits eingestellten Mannsckiaften des Heeres und der Marine, die sich zur Erholung wegen Krankheit, aus Grund häuslicher Verhältnisse oder aus anderen Gründen auf Urlaub befinden, sorueit sie marfthfähig sind, daß sie den Kontrollplatz erreichen können. Dienstag, den 11. April 1916, nachmittags 2V,Uhr. Sämtliche Untffz. u. Mannschaften des ausgchildeten Landfturnrs aller Waffen. Sämtliche zur Verfügung der Ersatz-Bchörden entlassenen Mannschaften. Es sind dies Mannschaften, die als Ersatz-Rekruten zur Einstellung gda*qten und als dienftmrtauglich entlassen worden sind. Sämtliche als Ersatz Rekruten ausgehobeneu Militärpflichtigen, die im Jahre 1896 geboren sind. MitrturpflichUge, die die Entscheidung: „zurück bis zur nächsten Musterung" erhalten haben, brauchen nicht .zu erscheinen. Mittwoch, den 12. April 1916, vormittags 9 Uhr. Sämtliche u n aus g eb i l tfet en L a n d st u r my fl i ch- tigen, die im Jahre 1 8 9 7 geboren und in der Stadt Gießen und in den Gemeinden Albach, Mendorf a. d. Lahn, Alleudorf a. d. Lda., MertShausen, Atten-Buseck, Annerod. Bellersheim, Beltershain, Bersrod mit Winnerod. Bcttrnhausen. Beuern, Birklar, Burchardssttden, Clinch«ch, Daubringen, Dorf-Gill. Eberstadt mit Arnsburg, Ettingshausen. Garbeateich. Geilshausen, G-iwelnnod. Großen-Bnwck, Großen-Lrnden, Grünberg, GJrüningcu woh^ichaft: sind. Landsrurmpflichtige dieses Jahrgangs, welche die Entscheidun- gen: „zurück bis zur nächsten Mnsternnq" oder „zeitig untauglich" erhalten haben, brauchen nicht zu erscheinen. Mittwoch, den 12. April 191 tz, Nachmittags SV»Uhr. Sämtliche unausg^e bildeten Landfturmpflich trgen, die im Jahre 1897 geboren und in den (Gemeinden varbach, Hattenrod. Hausen. Heuchekch.'im. Holzheim, Hungen, Znherden, Keiftlbad), Lkin-Linden, Langd, Lang-Göns, Längs- oor.f, -öauter, Leihgestern, Lich mit .Hof Albach. KolnHausen und Muhliachsen, Lrndenstruth, Lollar, Londorf, Lumda, Mainzlar, Munster, Muscherch.nm mit Hof-Güll, Nicder-Bessrngen, Nonnen- ro -i or -bbvrnhofen, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Odenhausen nnt Appenborn, Opperrrod, Qucckborn, Robert: hruftm mit Rinaels- ftaujen, Reinhards Hain, Reislirchcu, Rodl-eim mit Hof Graß, dgen, Rots . Ruttershau n c ri Saasen mit Bollnbach, Veitsberg und Wirberg, Stangenrod Staufenberg „mit Friede! Hausen, Stein buch, Sleinbeim. Stockhausen Trais-Horloff. Treis a. d. Lda., Trohe. Utvhe, Drllingen, Watzenborn nnt Sternberg, Weickartshain, Weitershain und Wieseck wotzn- haft sind. Landsturmpflichlige dieses Jahrgangs, welche die Entscheidungen : „zurück bis zur nächsten Musterung" oder „zeitig untauglich" erhalten haben, brauchen nicht zu erscheinen. Donnerstag, dm 13. April 1916, vormittags 9 Uhr. Sämtliche unausgebildeten Landsturmpflichtigen, einerlei, welche Entscheidung sie erhalten haben, die in den Zähren 1894 bis einschließlich 1878 geboren sind Es sind dies Personen, lvelche im Besitze eines weißen Landsturm! ehernes sind. Donnerstag, dm 13. April 1916, nachmittags 2V,Ubr Sämtliche unausgcbi ldeten Landstur mpflicbti- g e n, cuterlct,, welche Entscheidung sie erhalten haben, die in'den Jahren 1 8 7 7 bis e i n f ch l i e i; l i ch 18 73 geboren sind. Es sind dies Personen, welche im Besitze eines weißen Landsturmichern es sind. Freilag. den 14. April 1916, vormittags 9 Uhr. Sämtliche unausgcbi ldeten L a n d ft u r m p f l i ch t i- gcn, einerlei, welche Entscheidung sie erhalten haben, die in den Jahren 1872 und 187 1 geboren sind. Es sind dies Personen, welche im Besitze cruetz weißen Land- sturmschemes sind. Freitag,, den 14. April 1916, nachmittags 2V Uhr Sämtliche u n a us ge b i l d e t e n L a n d stu r mp fl r ch t i- g en, einerlei,, welche Entscheidung sie eryaltar haben, die in den Zähren 1 8 7 0 u n d 18 6 9 geboren sind. Es sind dies Personen, welche rm Besitze eines weißen Land- sturmschernes lind. Samstag, dm 15. April 1916, vormittags 9M;r. Sänrtliche fr ü herDien stu n tauglichen, soroert sie seither gemustert nwrdcn sind, ohne Rücksicht darauf, ob sie gedient haben oder nicht und welche Entscheidung sie erhalten haben. Tie ungedienten Mannscl-asten sind rm Besitze eines gelben Au s mir sterung s scheu i e s. Ausgenommen bleiben diejenigen, welche die Entscheidungen: „dauernd weder selb- noch gornisondienstfährg", „zeitig untauglich" und „dauernd untauglich" erhalten haben. Allgemein: Es haben sämtliche bis aus weiteres oder bis zu einem bestimmten Zeitpunkte vom Heeresdienste befreiten oder zurückao stellten Per Ionen teilzunehmen. Die bei der Bahnverwaltung bcschistigten als unabkömmlich anerkannten Personen sind von der Teilnahme an den Kontroll- versammlungen befreit. Mannschaften, Ivelche die Entscheidungen: „dauernd weder feld- uoch garnisoudicnftsähig" oder „dauernd mrtauglrch" erhalten Laben sinc> zum Erscheinen nicht verpflichtet. „ ..Es wird besonders daraus hiiigewiesen, daß mit ihrer Jahres- tlafic oder Waffengattung alle diejenigen Personen zu erscheinen baden, die auf Grund von Reklamationen oder als dienstuntauglich von den Truppenteilen in die Heimat entlassen sind. Das Gleiche gilt für die Landsturmpslickstigen, die infolge ihres Alters — über 45 Jahre — von den Truppenteilen zur Entlassung gekommen sind Krregsxentenempfüngcc, welche dauernd garnisondienstuu- fahig sind, haben nicht zu er!ck>einen, dagegen haben alle die- je!: nen zu erscheinen, die zeitig garnisondrenstunfähig oder ar- batsverweiwuugsunfühig sind. Erscheinen in bürgerlicher Kleidung; Stöcke, Schrru«, Pfeifen, Zigarren usw. sind vorher wegzulegen. ^ Urlaub in der Heimat befindlichen Unteroffiziere und Mannschaften erscheinen in Uniform. Die Militärpässe und Führungszeugnisse, w'.vie sonstige Ausweis (Landsturm- oder Ans- musterungsschLüre nsw.1 sind mitzubringen. Wer, über sein Militärverbältnis oder Über die Bestimmungen uu Zweifel ist, hat sich rm eigenen Interesse vorher bei seinem Bezirlsseldweb's zu erkundigen. Nupirultlichkeit ooer Versäumnis der Kontrollversammlrmgen werden nach den Krregsgesetzen aus das Strengste bestraft. Gießen, den 26. März 1916. 2473 F Großherzogliches Bezirkskommando Gießen. Naumann, Oberstleutnant und Bezirlskommandeur. gig^riauf im ßDUkil Der Beeis für das im städtischeu Schlachlhof abgegebene 5tr?7tzrklcktz wird bi auf weiteres wie folgt festgesetzt: 11 mr Mierer von Kühlsellen der Zentner '^0 Pfennig 2) kür andere Almelnner der Zentner 90 Pfennig. Gietzeu, den 31. März 1916. Der Oberbürgermeister. ____ Keller. 26358 BekaV^tMÄch z; n g Die Holzverfteigerling vom 30. I. M. in genehmigt ^ Ausiichsme der Kiefern- nud Fichlensiämme. Ausgabe der Abftwrfcheine bei der zuständigen Zahlstelle, Holz überwerfung und erster Fahrrag: Samstag, 8 !. M. Grevea. den 31. März 1916. Großh. Oberförstcrci Treis a. d. Lda. ___t. V- Traut mein. 2643 Für die Feldücreinigung Sich sollen nachstehende Lieferungen und Arbeiten vergeben werden: Lieferung von Stlicksteinen..... 1200 M , M Kleinschlag. 780 „ » Uebergründungsmaterial 200 „ 0 „ Zementröhren . . . . 36 .. Chaussierungs- Graben- und Rohr- verlegungsarbetten. 750 „ Die Verdingungsunterlagen liegen auf Groß'h Bürgermeisterei offen, wo auch die Angebote in Prozenten des Voranschlags verschlossen, postfrei und mit entsprechender Aufschrift versehen einzu reichen sind. Eröffnung der Angebote Donnerstag, den «. April ds. IS. vormittags 9 Uhr, au dem Rathaus zu Lich. Freie Auswahl Vorbehalten. Gießen, den 30. März 1916. Großh. Kulturinspektion Gießen __H. Steinbach, Gr. Baurat. 25916 Pferve-BersteigerrrNg. Dienstag, den 4. April 1916, vormittags 10 Nhr, sollen im Großh. Hofmarstalle dahier 2 ausrangierte und seil sechs Wochen kastrierte Landgestütsbeschäler versteigert werden. Darmstadt, den 29. März 1916: Großherzogliche Landgestüts-Direktion. __von Willich. 2593D Jagdverpachtung. Am Sa:nstag. den 8. April ds. Js., nachmittanS 2 Ubr wird im Rathause zu Lüücttiudeu die Jagd nn Lützellindener Markwalde in der Gemarkung Grosten- Linden, 130 Hektar Wald, vorn 1. Avril ds. J3. ab öffent lich an den Meistbietenden verpachtet. Großrechlenvach, den 23. Marz 1916. Der Bürgermeister _ Goldma it n. [2609B Jagd - Verpachtung. Mittwoch, den 12 im Gasthof zum Löwen April, nachmittags 3'Uhr, soll zu Butzbach der Domanialjagd bezirk I «Domantalwald bei Bodenrodl umfassend 221,6 li 3Äald und Wiese, etiva 12 km von Station Butzbach iMain Weserbahn) entfernt, auf den nordöstlicher« Ausläufern des Taunus gelegen, lRotwild) auf weitere 12 Jahre verpachtet werden. Pachtliebhaber, deren Person nicht bekannt ist, wollen sich spätestens 8 Tage vor der Verpachtung bei der Unterzeichneten Stelle ausweisen, von welcher auch nähere Aus- tunft er eilt wird. 2382 V Butzbach, den 22. März 1916. 61 rohherzoglich hessische Obersörsterei Hochweisel. Holzversteigerimg. Montag, den 3. April l. F., von vormittags 10 Nhr an, soll im Stanfenberger Gc- meinbewald im Distrikt Maistranch und Mark nach- verzeichnetes Holz versteigert werden: 61 Rm. Buchen-Scheit 16 Rm. Eichen-Scheit 195 Rm. Buchen-Knüppel 60 Rm. Eichen-, Kiefern- und Fichten-Knüppel 894 Rm. Buchen-, Eichen- und Kiefern-Reis 150 Rm. Fichten-Reis (lange Haufen) 130 Rm. Buchen-, Erchen-, Kiefern- u. Fichten-Stöcke. Die Zusammenkunft ist im Distrikt Maistrauch. Staufenberg, den 27. Mürz 1916. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. Stephan. 2486 '.li i Ms • - s 'kl fz )s v) -r.kten Hain- uruth, Rmnivege, - ebranme.-v 5 c 3.. penküvfcn und Ampel wird nicht vurgezcigt und kommt im L>:emberg zur Versteigerung. Nähere Auskunft erteilt Wrhner, Londorf. Londorf, den 29. März 1916. Jreiherrtiche Olwrfärsterei Rabenau. ^ I. B.: Traut wein, Gr. Forstmvifter. Üstriki Freiherrltcher Forstwar' 2607, HolHverstcio.er'?L»rg. Frcitrg, den 7. Avril l I.. uonni a-t i)'/ 4 Nhr ;.c:«ü iücs; C;i in der Langohr ttl-eu - am Bao,'- -t. o, Mühlberg 4. Mittelster Kopf, ne.i-kvr-. 2. der For . wartet Glieder Linnen versteigert: Stämme: 2 LleferG ü. Sil. - l /yttni.; «virüten 5 Btück 3. Ml. : in. 11 i. . 12 Fst:n., 21 5a Ml. 14 Fmu., 24 5 . .> ! -- / ttrnuvvel Rn,.: 1 Elche <4 1 » lang, Dcich'cl, Lanewied-n? ' wie ll.bin lang,, 7,7. Fichte cim Icmgj. Ferner Brcun- holz, Kuiivvcl Rm.: 257 2 'uche. 61 Hainbuche, 2 ^ tz me, 2 .stiriche. 3 Aspe. 5 Kiefer. 2 Ficlur. 11 r j:-.. Fi:stlcnk»'.iivucl. rerua i^chlchrbauiem. Reing Rm.: 42.4 B:. f -rnie. 130 Fichte «in Schichlcnt. Stöcke Rm. 4 Eiche. 137 ,'fttzne. Fn den Li'r.ikten Müblberg und Ju.uaer n-t.liug 4 ive,. en die blau untcrstricheaen Nummern nian verueigei:. Aus- kunfk erteilt Gro'.li. Foriiwart Blrkenstock zu Ober- grnbenbach, Post Glieder-Olimen. Grunberg. den 28. Mär.; 1916. 26181) Vrostb. Oberfvrsi-.rci 'ttedcr-Obmeu. Schneider. Holzverkanf. Aus dem Gemeindewald Krofdorf kommen Freitaa, den 7. Avril d. F., vorunnogs ran r(1 Uhr atz. bei Wirt Moos in Krofdorf zum Berknuf: ^ Dlstr. 19 . Li -Eiche ^2 Rm. Knüpvel. Buche —3/ Rm. Knüppel, 4 5 2km. Durch orstiu-.i-reina dichte — 14 Stangen I. Kl., 42 2. uns >'2 3. Kl., 4 :4m Knüppel. 10 vi:.\ Reisig 2. Kl. Di :r. 23e Eiche — 3 Rm. Scheit. 25 Rm. Km: rvel, 12;) R"-. .s. forftimnörciHn. Bnche -- :57 Rm. Knüppel, 4.52 Rm. Durch, 'orstnng.-.reuig. 7>ic.'Ke - 46 Stangen " Kl., S Rm. Knüppel. 132 Reisig 2 SU. XoWiitzt: Buche = l Rin. Stimnpcl. Fichte - 1.5 Rm. Knüppel. ttrofdvrf, den 31. Mär.; 1916. s26'5H Der Bürger«cifrer. Nutzholz-Verkauf. Aus dein Geineindemalde Groß-Rechrenbach soll so), gendes Holz nn Wege des schriftlichen klngeboiS verkar-'t werden: Distrikt Dkefearabcn 4. L»S 1. Nr. 401—103 — 3 Fichienftamme 3. Kl. — I W Fstm. „ 2. „ J2, 03 und 464—427 = 26 Fichienftämme = 8 27 Fftm. ^ 3. „ 42tz — 10 Fichtcn'tangen 1. KL — 0,90 Fstm. Distrikt Eichberg 5. LoS 4. Nr. 434 -- 1 Fichuu,stamm Kt. » 0,58 Fstm, „ „ 435—449 = 15 Fichtenikännne 4. ÄL --- 4,72 Fstm. Der Verkauf erfolgt unter den allgemeinen Holz verkainS-Bedmgnngen, welche hier cingefeben werden können. Die Gebote sind für den Festmeter ans jedes einzelne Los biS zum 8. Npril ds. Fs., vornritiag.' 11 tthr. hierhin emzureidien. Groß-Rechtenbach, den 30. Marz 1016. 2048E _Ter Biirgernrei,'ter. tS Versteigerung. Mittwoch, S. April, 1 li werden in Alten-Bnscck im 1. Schulhaus weg Wegzugs meistbictcnd gegen Barzahlung versteigcr 12 Hühner, einige Möbel, Harrs- und Garte! Geräte, Woschmaschine,Betten, .st ' ' de»', eiseruc Garteutisch u. Stühle, Bütte», bletteuwageus iterzegi. Brannscfew. B^LnievverkssinSe Hö'-zr-iiiüc •SST Hochbau "W 7 -. Tiefbau c^SS Sommeruntcrrldjt 2. Jiprtl. K«if (,.üfuug. lülnlcrurt itcljt 15. OKtob — öleidjtx/rcdjtigt mit tun KOnlgl. ßaugetpatifUjulen. —- Znr Vermeidung vsn Verwechselungen HMjefteUunff com D^nntetungs» 5?n>iH\)ctt cbtx dql. «trd dringend um Än»j^ded«r8n-et2rnnu,nmerg^bet. Verlag des Gletz.Nnzeigers Äkiccsiraßel 8'?-elimmg z,l verm. (76 Näheres daselbst 1. Stock. | 7 Zimmer | 'zAc’Mtva^c 2 « Wohn, mtt Badez., Veranda it. -'.nbebör lauf Wunsch noch 1—2 i ;in:tn.) sogleich od. spät, an ruf). 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[2651 Amtliches Steckbrief. ^andsturmrekrut Wtlhclin Hücker hat sich am 21. 3.1916 von seinem Wachlkommando, Grube Atzenhain bei Griiu- bcrg entfernt und ist bis heute nicht zurückgekehrt. Es wird gebeten nach demselben zu fahnden, im Betretungsfalle iestzunebmen und nach hier telegraphisch Nachricht zu geben. Otame: Wilhelm Hücker, geboren 3.8.18,, zu Dörings- dors. Kreis Melle i. Westfalen Grütze: 1,59, Haar: blond. Schnurbart. .Gestalt: mittel Kinn: gewöhnlich, Nase und Mund: gewöhnlich. Besondere Kennzeichen: keine, westfälischer Dialekt, frische Gesichtsfarbe. Truppenteil: 1. Landsturm- Ins.-Ers.- Bataillon Gietzen, XVIII, 32. [2646D Garnison Kommando Gietzen. HI) heule Mindef sich mein Geschah Sehersweg Px 8 (neben der Firma Wirsig) llliB/hUl^^idlM l ^lli l ll^^K«4u^^ll^ll^llltliHl^ J ^ '^lllt^ll!i ! ! l ! H^ i^yl Wlnl'1 7 ?^ f ^ ^T^!TT7^7T iT ! T^7H ^lT: l ^T^■'l T ^^T^T^^! ,7 ?l?T77T i 7l 'l^ M'l f ll'l l lf W ' < ^ t"u')illlluNii lT i 7i i T!nii7i"KllHiifiHn /li Hti lin77T 1 7iTIYriTn7i1T?ITii l i'i l > >! , !IHil:nin l hrTnT nTT1 17 T nT nTTTTmTni Hermann PSank Ww. Spezial'Damen'Frisier* und Haargesdiäff Parfümerien • loiistte-Artikel 2640