Swettes Blatt Ar. 89 Lrschemt «züch mit Ausnahme des Sonntags. Die „Siebter §amiUenbkatter" werden dem „Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „KtetsfeWm für de» tots Sichen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Zeit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. fbb. Jahrgang ener General-Anzeiger für Gberheßen 0ivUUyi Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schea Universttäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schriftleitung,Geschäftsstelle u.Drrrckerei: Schul- straße?. Geschäftsstelle u.Vprlag:d^^51,Schriftleitung: S^A112. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Sem rate Sorrinqe \jAyh. pfeiftKf/Geft* (Sun/s/af 7 e/Mura/Ae/ & fl/snrfvy) £heihh5sad \oizb!-va^ Amara ; l TZ.~fj ßrtr/. Tox-nrhend - - -j=Lcpxsr*i,: - ScÄr’.ct tiCwM >v- j —. Uut-6-Amara. 9lmfterbam, 12. April. (3t) „Daily News- vom Dienstag schreibt über den Feldzug in Mesopotamien : Die Besorgnis über das Schicksal des Generals Towns hend wurde durch die beiden Berichte des '-Sir Percr) Lace nicht vermindert. Wie lange die Garnison in Kut sich 'halten kann, entzieht sich unserer genauen Kenntnis. Aber wir müssen annehmen, daß das letzte Sandkorn /bald ausgelaufen sein wird, und wir muffen die Tatsache ins Auge fassen, »der Schlag, der die Belagerung auf. heben soll, muß rasch geschlagen werben oder er kommt zu spät. Der Mißerfolg des ersten Angriffs auf Sannaiyat bebentet einen Verlust von unschätzbaren Stunden und .Tagen, so daß der Bericht des Generals Lace zweifelsohne beunruhigend ist. Unglücklicherweise ist es überdies noch klar, daß die Verbesserung der Wetterbedinqungen und das Fallen der Wasser nicht angebalten habe. Das sind ernsthafte Nachrichten, denn unter den jetzigen Verhältnissen bilden die Ueber schwemmungen nicht nur ein schweres Hindernis, sondern sogar ein unüberwindliches Hindernis für das Vorrücken des Generals Gorringe. Die Formation der Sannaiyat-Stellung hat wohl auf den Geist eines Zeitungslesers in der legten Woche Eindruck ge inacht. Die kurzen Linien nördlich und südlich vom Tigris liegen ln jedem Fall zivischen dein Flußbecken und unpassierbarein Sumpf, und jedes Steigen der Fluten schränkt den engen Weg, auf dem eine Angriffsmacht vorrücken muß, noch weiter ein, währenddem der Feind augenscheinlich an Zahl und wahrscheinlich auch an .Kanonen überlegeii ist und gleichzeitig sich durch ein wohl- ausgearbeitetes Laufgrabeu-System schützt. Wir nu'issen erkennen, daß die Chancen stark gegen iins sprechen, und wir müssen den ,vetteren Ereignissen eher mit Hoffnung als mit Zuversicht e,tt peqensehen. Die Kämpfe aTTTigris. 'Oie*Frrg/arider //7 ffirf-KlFAmarö unsrer Fefghie. . /.r„ ,zo H tvrti.pdov Km Die New Yorker Autodiebe. Mit der außerordentlichen Zunahme des Auto mobil verkehr! in New Jork geht auch die Häufung der kompliziertesten und kühnsten Autodiebstähle gleichen Schritt. Die Gilde der N-ew Borker Autodiebe verbreitete sich in solchem Maße, daß die Poliz-eibehör- den von New Vor? schon vor drei Jahren genötigt wurden, sich besonders nrit dieser Masse von Verbrechern zu beschäftigen. Darum inurden zwei eigene Bureaus eingerichtet, deren ausschließliche Aufgabe der Jagd nach den .Autodieben gilt. Einer der leitenden Männer dieser AbtmluM, Arthur Train, berichtet in der Sa- rnrday Evening Post interessante Einzelheiten über seine Erfahrungen im Kampfe gegen die Autodiebe: Mehr als 250 000 Kraftwagen sind gegenwärtig^ im Gebiet des Staates New York in Betrieb, und mehrere hunderttausend Menschen sind mit dem Lenken, Reparieren, Verkaufen dieser Kraftwagen beschäftigt. Unter ihnen findet sich naturgemäß der überall zu treffende Prozentsatz unredlicher Leute, die sich kein Gewissen daraus machen, eine günstige Gelegenheit für ihren eigenen Vorteil ausznbeitten. Sie brauchten nicht lange, um herauszubekommen, das; nichts auf der Welt leichter ist, als ein Auto zu stehlen. Mit dieser Erkenntnis begann die Erntezeit der Verbrecher. Das ging so weit, daß eines Mannes Auto verschwand, während er vor irgendeinein Ausschank ein unschuldiges Glas Sodawasser trank, oder während irgendeiner anderen kurzen Verrichtung, bei der es einen Angen- olrck unbewacht stehen blieb. Bisweilen tvurde ein halbes Dutzend -Wagen an einem einzigen Tage gestohlen. Besonders bemerrens- ttnert ist ein Fall, in dent der Leiter eines großen Autvmobil- 'geschäftes vor seinem Derkaussranm auf dem Broadway vorfuhr; .während er sich aus der Schwelle des Ladens nrit einem Angestellten besprach, verschwand ihm sein Wagen hinter dem Rücken. Ter Chauffeur meldete, daß der Wagen plötzlich zu fahren be- -gann und davon raste, während er das Licht des Hinteren Nummerschildes anzündete; er hat ihn nie wieder gesehen. Ein gestohlener Wagen taucht aber mit größter Wahrscheinlichkeit eines Tages »wieder auf - gewöhnlich in einer Garage in der Borstadt. Wenn er zufällig versichert war und die Versicherungsgesellschaft setzte eine Belohnung aus, taucht er so ziemlich immer wieder ans. Die Diebe selbst aber verschwinden, als habe die Erde sie verschlungen. Findet die Polizei einen gestohlenen Wägen, so ist er sicher im .Besitz eines Menschen, der glaubwürdig Nachweisen kann, daß er ifrit von dem vermeintlichen früheren Eigentümer gekauft habe. Und mögen Polizei und Gerichte auch noch so gewiß davon überzeugt sein, daß jener Mensch und der Dieb Zusammenarbeiten, in den meisten Fällen ist es unmöglich, diesen Zusammenhang chachzuweisen. Im ersten Jahr ihrer verschärften Tätigkeit ver- ■"WA« Wz t-U/ 'HST ■ ‘T~ ' mochten die Behörden aus einer Unzahl von Fällen nicht mehr als ein Dutzend Diebe und nur einen einzigen Hehler zu überführen, und mit der Gewißheit, daß sie unangreifbar seien, wuchs die Dreistigkeit der Verbrecher ins Maßlose. Vis schließlich eines Tages ein allzu sorgloser Autodieb in die Hände der Polizei fiel. Und von diesem Mann erfuhr die Behörde — gegen Zusicherung eines Straferlasses — daß es eine trefflich organisierte Verschwörung zu bekämpfen galt, über deren Umfang der Mann nichts aus- zusagen wußte, an deren Spitze aber ein einzelner führender Kops stehen mußte, der die Mehrzahl aller Autodicbstähle in der Weltstadt plante und leitete. Den Namen und das Versteck dieses Mannes vermochte man nicht zu erfahren, wohl aber, daß er Bundesgenossen und befreundete ähnliche Organisationen in einer ganzen Reihe von Nachbarstädten besaß, diese standen in Verbindung mit irgendeiner Garage, und dort wurden die in New Port erbeuteten Wagen in Empfang genommen und derartig umgearbcitet, daß sie ohne Gefahr weiter verhanoelt werden können. Einer der schlauesten Züge dieser Berbrechergesellschaft war der, daß die Mitglieder der einzelnen Gruppen nach Möglichkeit nicht öfter als in einem Falle zusammenarbeiteten, und daß jede Gruppe unabhängig von der anderen wirkte. Im Laufe,der drei Jahre, die es dauerte, bis die New Borler Polizei bei aller Arbeit und allem Scharfsinn den Verbrechern ihr Gewerbe einigermaßen zu legen vermochte, sind nicht weniger als 1000 Automobile gestohlen worden. Da von allen im Bezirk des Staates New Bork gemeldeten Kraftfahrzeugen etwa 10o/o versichert sind, so kann man diesen Prozentsatz von Versicherungen auch auf die gestohlenen annehmen. Da die Versicherungsgesellschaften nun in vollem Umfang für den Schaden durch Verlust des Fahrzeuges haften müssett, lohnte sich für sie wohl der Versuch, durch Ankündigung einer Belohnung die Spur des verschwundenen Wagens wieder zu finden. Das bot den Autodieben Gelegenheit zu einem neuen Geschäft. Sie konnten nun nicht nur einen Wagen stehlen und ihn für eine hübsche Summe verkaufen, sondern sie konnten auch uvch die bei einigermaßen wertvollen Wagen bis aus 500 Dollar steigende Belohnung einheimsen, indem sie der Versicherungsgesellschaft Namen und Adresse des unglücklichen Käufers ihrer Beute augaben. Märkte. F. C. Frankfurt a. M., 14. April. Schlachtviehmarkt vom 13. April. Austrieb: 137 Kälber und 52 Schafe; Rinder, Kühe, Schafe und Schweine waren nicht aufgetrieben. Der Auftrieb wird schnell geräumt. Notierungen fanden nicht statt. Meteorologische Beobachtungen der Station Gietzen. April 1916 1 o.£ Iff Z w a o ^ a- ^ £ .h5 £ - -2*5) iro i>f i.f JO i Zt'Z 1*1 2 a|.5 u°°~ Wetter | 1 13. 2» 10,5 6,2 65 _ 10 Regen 13. 9”! — 6,3 6.3 88 _ — 10 Bed. Himmel 14. ! 7* & i 5,1 5,7 87 5 Bew. Himmel Höchste Temperatur am 12. bis 13. April 1916: -ff 11,2'0. Niedrigste „ „ 12. , 13. , 1916: + 6,5*0. Niederschlag 6,4 mm. Amtlicher Teil. AussührungSbestimmungen zur Verordnung des Bundesrats über die Einfuhr von pflanzlichen und tierischen Oelen und Fetten sowie Seifen vom 4. März 1916 (Reichs-Gesetzbl. S. 148) vom 30. März 1916. Aus Grund des § 3 Abs. 2 der Verordnung des Bnndcsrats über die Einfuhr von pflanzlichen und tierischen Oelen und Fetten sowie Seifen vom 4. März 1916 (Reichs-Gesetzbl. S. 148) (Kreisblatt Nr. 23) wird bestimmt: I. Die Ansführungsbestimmungen zur Verordnung des Bundesrats über die Einfuhr von pflanzlichen und tierischen Oelen und Fetten sowie Seifen vom 8. März 1916 (Reichs-Gesetzbl. S. 151) (Kceisblatt Nr. 26) erhalten folgenden § 8 a. Die Vorschriften der Verordnung des Bundesrats über die Einfuhr von pflanzlichen und tierischen Oelen und Fetten sonne Seifen vom 4. März 1916 und diese Bestinrnmngen werden auf Lacke und Firnisse, Oelsäuren und Fettsäuren ausgedehnt. II. Diese Bestimmung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft. Berlin, den 30. März 1916. Der Stellvertreter dos Reichskanzlers. Delbrück. Bekanntmachung über die Bereitstellung von städtischen! Geläirde zur Kleingarten- bestellung. Vom 4. April 1916. Ter Bundesrat hat ans Grund des Lj 3 des Gesetzes über die Ermächtigung des Bnndesrats zu wirtschaftlichen Maßnalnnen nsw. vom 4. August 1914 (Reichs-Gesetzblatt S. 327) folgende Verordnung erlassen: Artikel 1. Tie Bekanntmachungen über die Sicherung der Ackerbestellung vom 31. März 1915 (Reichs-Gesetzblatt S. 210) bezw. vom 9. September 1915 (Reichs-Gesetzblatt S. 557) finden auf städtische, zur landwirtschaftlichen oder gärtnerischen Nutzung geeignete Grundstücke entspr-ech-.'nde Anwendung. Artikel 2. Tie Landcszentralbehörden erlassen die erforderlichen Aussührungsbestiminnngen. Artikel 3. Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft. Ter Reichskanzler bestimmt den Zeitpunkt des Außerkrafttretens. Berlin, den 4. ?lpril 1916. Ter Stellvertreter des Reichskanzlers. _ Dclbr ü cf. ______ Bekanntmachung. Auf Grund des § 2 der Kaiserlichen Verordnung vom 31. Juli 1914, betreffend das Ve r b o t de r A u s - u nb Du rch- fnhr v o t! R.o h st o s f e n , die bei Herstellung uno dem Betriebe von Gegenständen des Kriegsbedarfs zur Verwendung gelangen usw., bringe ich nachstehendes zur öffentlichen Kenntnis: 1. Das Verbot der^ Ausfuhr und Durchsnhr von Kork und Korkwaren der Nrn. 635 bis 637 des Zolltarifs (Bekanntmachung im Reichsanzeiger Nr. 62 vom 15. März 1915) wird auf Kork- Holz und Korkabfälle (Nr. 90a und 90b des Statistischen Warenverzeichlnisses) und aus Kor kstopfen (Nr. 638b des Statistischen Warenverzeichnisses) ausgedehnt. 2. Das Verbot der Ausfuhr und Durchfuhr von Schmirgel- schleifsteincn, sowie Schleifscheiben aus künstlichem Schleiftnatcrial (Bekanntmachungen im Reichsanzeiger Nr. 62 und 166 vom 15. März bzw. 17. Jüli 1915) wird auf Schleifsteine jeder Art ausgedehnt. 3. 'An Stelle des Abs. II in der Bekanntmachung bonr 23. März 1916 l Reichsanzeiger Nr. 72 vom 24. März 1916), betreffend das Verbot der Ausfuhr und Durchfuhr auf Grund des § 2 der Kaiserlichen Verordnungen vom 31. Juli 1914, tritt folgerte Fassung'. Das unter dem 12. September 1914 ergangene Ausfuhr- und Durchfuhrverbot für aeronautische und nautische Meßinstrumente wird auf sämtliche Meßinstrumente für geodätische, trigonometrische rind alle Gebiete des Kriegs- oermessnngswefens betreffende Zwecke ausgedehnt. 4. Es wird verbalen die Ausfuhr und Durchfuhr von: Steinkohlen poch. Berlin, den 2. 'April 1916. Der Reichskanzler. Im Aufträge: Freiherr von Stein. Bekanntmachung. Die am 1. 2. 16. erlassene Bekanntmachung Nr W. M. 562,1. 16. K. R. A. b.tr.frmb Prelsbffchränkimgen im Haudtt mit Web-, Wirk- und Strrckwaren ist durchs Verordnung des Herrn Reichskanzlers vom 30. 3. 16., veröffentlicht im Reichsanzeiger 1916 Nr. 79, ersetzt rvvrden. Die Beka!mitmarhiung Nr. W. M. 562/1. 16. K. R. A. wird daher mit dem Inkrafttreten der Bundesratsverordnung außer Kraft gesetzt. Frankfurt (Alain), 5. 4. 1916. Stcllv. Generalkommando des 18. Armeekorps. rLunst nnd Wissenschaft. — Der Gunckelvortragszyklus in Christiania. -Tie „biblische Schöpfungsgeschichte" war das Thema des ersten Vortrages, den Professor D. Gunckel-Gießen vor vollständig überfülltem Anditorinnr in Chrisffanias Universitätsaula hielt. 2-n seinen: Vortrage führte der beklrnnte Religionshistoriker aus, daß die biblische Schöpfungsgeschichte noch heute nach Jahrhunderten durch die Jahrhunderte hindurch ihre alte Kraft und Bedeutung behalten habe. Die Schöpfungsgeschichte ohne historische Voraussetzungen verstehen zu können, sei unmöglich, es sei denn, daß man ungeachtet feiner eigenen, inodernen Anfsassung sich über die Jahrtausende^ hinwcgsetze, die uns moderne Menschen von jener biblischen Schöpsungszeit trennt. Und dann heißt es auch, jene danialige Weltauffassung zu verstehen, ans der heraus die alte Schöpfungsgeschichte mit der Menschheit weitenvuckS. Das ist ein besonderes wesentliches Mittel für die Erfassung des reli- g i o n s h i st o r i s ch e n Moments, wenn man die entschwundene Zeit verstehen lernt. „Fülle die Erde an und herrsche über sie!": diese Gottesossenbarung, die die Jahrhunderte hindurch den Menschen, die die Erde bevölkert haben, Ziel und Richtschnur war, versagt auch in der modernen Zeit keineswegs, wenn es die immer vorwärts eilende Menschheit an die Ausführung des großen Lebensprogrammes erinnert, das ihm mit diesem Bibelwort gesetzt ist. In seinen weiteren Borträgen be- chandeltc Gunckel die „Propheten als Politiker und Denker". Ter >ätte Gott Israels, so ftihrte er aus, sei ein Nationalgott gewesen, denn in Jeremias und Hesikiel kann gemacht, außerdem ist ein Fräulein Tr. meb. Christiansen Assistent bei dem Mediziner Professor Salomonen.. Filialen in: (Hessen, Bahnhofstrasse58 Näraberg, Fleischbrücke 3 Fttrtfc, Weinsffrasse 2 Lrlssgev, Hauptstrasse 58 Arabers, Krambrücke C 1 Wfirzbarg, Markt 10 Sehweiafiirt, Markt 10 Aschaffenbsrg, Landingstr. 6 Fakta, Mitteistrasse 6. Springmanc; Sclafiwamhatts 3026a tJsiser 8 © grosse L®istungsfäliigi£@it sicli s*sti wühlend des Krieges» j »eafhten sie nnwei'e FenMler! rphieren le n sere Qyiaii Uten! Papier-Bindfaden in allen Starken, erstklassiges süddeutsches Fabrikat, Ia. gezwirnte Ware von grösster Haltbarkeit, gegen Nilsse präpariert, empfiehlt zum billigsten Tagespreis I Aster 3700 53 Ludwig Lazarus rtn ur b - Reparaturen an Schreibmaschinen aller Systeme führen in eigner Spezial-Werkstätte gewissenhaft aus Franz Yogt & Co., Giessen Goethestr. 32. Fernruf 1054. Fopst-undKolonialschule iäliifenberg s, SVSaiin Gewissenhafte Ausbildung. Lehrreiche Reviere, auch Hir Jagd und Fischerei Sichere gute Anstellungs-Aussicht in heim. Verwaltungen. [2538ss Aus Nr.239 der „Bayerischen Staatszeitung" v.13.10.15. Gessentlicher Dank. 15 Aahre lang litt ich unsäglich schwer an Neurasthenie. Nongestionen und neuralgischen Schmerzen im Oberkörper insbesondere an Koviuenralgie. Mein Leiden hatte sich derartig herangebildet, sodatz ich fast zu nichts mehr fähig war und auch fast nicht mehr imstande war. gehen zu können. Mit allen Anwendungen und Kuren konnte kein Erfolg erzielt werden. — Durch Anwendung der Lautenfchläger'fchen „Pvrmoor" - Bade - Kur. im August ds. Js. bequem zuhause vorgenommen, wurde ich über alles Erwarten so vorzüglich gehellt, so daft ich vollkommen befreit wurde von allen Beschwerden und Schmerzen u.auch im allgemeinen vorzüglich gekräftigt worden bin. Nur aus dem Grunde, weil ich mit meinen Nerven vollständig herunter und alle Hoffnung mir geschwunden war, deshalb spreche ich dem Naturheil- kundtgen Herrn B. Alfred Lautcnfchlägcr, München, Rosental 15, den allerbesten Dank öffentlich aus. München, tm Oktober 1915. Destouchesstrahe 3/1. f3030ss 8rau Margareta Müller. Achtung! Saftige Blutapfelsinen 1. Sorte 2. Sorte 3. Sorte 3 Pfd. 45 Pfg. 2 Stück 1 Stück 3 Stück 25 Pfg. 10 Pfg. 25 Pfg. Markisen stoEe sofort vom Lager lieferbar, offeriert 2387 Asterweg 53 Ludwig Lazarus Fernspr.505 Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. B. wurde heute bezüglich der Firma Mitteldeutsche Kreditbank Frank, furl am Main, Filiale Giesen eingetragen: Alfred North in Essen und Emil Hirsch in Berlin sind aus dem Vorstande ausgeschieden. Die Bankdirektoren Oskar Seligmann und August Kolmer, beide zu Karlsruhe, sind zu stellvertretenden Vorstandsmitgliedern ernannt. Die Gesamtprokura des Walter -Strupp und Paul Rösener in Berlin ist erloschen Der 8 18 des Statuts ist durch Beschluß der Generalversammlung vom 22. März 1916 abgeändert worden. Gießen, den 12. April 1916. 3052 B ( Gvoßherzogliches Amtsgericht. Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Steinbach für 1916 Rj. liegt vom 15. ds. Mts. ab eine Woche lang zur Einsicht der Interessenten offen. Während dieser Zeit können Einwendungen schriftlich oder zu Protokoll bei uns vvrgebracht werden. Zu der vorgesehenen Umlage haben auch die Ausmärker beizutragen. Steinbach, am 12. April 1916. Größt,. Bürgermeisterei Steinbach. I. V.; Haas. 3027 Morgen Samstag von 9 Ubr au, Verkauf am Hotel Felsenkeller Grober Kopfsalat 2 Stück 25 Pfg. Frischer Rhabarber 10 Pfd. 1.30 Mk. fowie Schwarzwurzeln, rote Möhren, rote Rüben, Spina, usw. alles äutzerst billig. Klein aus Köln. [304§ © © Empfehle mein gutsortiertes Lager in: Herren-, - Jünglings- u. Knaben-Anzügen © m preiswerten Qualitäten. Ferner empfehle: Unterwäsche, Einsatzhemden, Kragen, Krawatten etc. in schönster Auswahl. 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Ameisenberg und Buchholz nachverzeichnetes Holz versteigert werden. Das Brennholz wird zuerst verkauft, das Nutzholz von 12 Uhr ab. a) Nutzholz: 86 Fichten-Stämme == 26,49 Fstrn. 86 Fichten-Stangen 1. Kl. 6b Fichten-Stangen 2. Kl. 125 Fichten-Stangen 3. Kl. b. Bren nh olz: 29 Rm. Eichen Scheit u. -Knüppel 49 Nm. Eichen-Reiser 45 Rm. Buchen-Scheit u. -Knüppel 250 Rm. Buchen Reiser 71 Rm. Nadelholz-Scheit u. -Knüppel 435 Rm. Nadelholz-Reiser 1 Rm. Anderes Laubholz Fellingshausen, den 12. April 1916. Der Bürgermeister. Muth. 3015D Holzsubmission. Nachverzeichnetes Holz aus den Waldungen der Gemeinde Staufenberg soll auf dem Submissionsweg vergeben werden. 6 Eichenstämme 1. Kl. 60 u. mehr Ztm. Durchm. 9,93 Fstm., 5 Eichenstämme 2. Kl. 50—59 Ztm. Durchm. 7,98 Fstm., 9 Eichenstämme 3. Kl. 40 bis 49 Ztm. Durchm. 9,98 Festm., 1 Eichenstamm 4. Kl. 38 Ztm. Durchm. 0,70 Fstm. Die Offerten sind bis zum 26. April lfd. Js. nachmittags 4 Uhr bei der Unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen, wo alsdann die Eröffnung stattfindet; auch können daselbst die Bedingungen eingesehen werden. Auskunft erteilt Forstwart Zecher dahier. Staufenberg, den 12. April 1916. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. Stephan. 3018 Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gietzen. Die im März 1890 geborenen Landsturmvflichtigen der Stadt Gtehen müssen sich am 15. Avril ds. Js.. vormittags von 8 bis 12 Uhr und nachmittags von 3 bis 4 Uhr im Naihaus am Marktplatz zur Landsturmrolle melden. Auswärts Geborene haben ihren Geburtsschein vorzulegen. Gieften, den 6. April 1916. 129436 Der Oberbürgermeister. Keller. Die Auszahlung der Familiennuterstützungen an die Angehörigen der zum Heeresdienst Einberufenen für 16 bis Ende Avril 1916 ffndet statt: An diejenigen, deren Namen beginnen mit: A—H Samstag, den 15. April J—R Montag, den 17. April S — Z Dienstag, den 18Avril Zahlstunden: von 8—1 Uhr vormittags. Zahlstelle: Stadthaus, Zimmer Nr. 7. Die Unterstützungen dürfen nur au de» vorgenannten Tagen abgcbolt werden. 30258 verkauf von gefrorenem Schweinefleisch! Um den vielfachen Wünschen entgegenzukommen, ffndet der Verkauf des von der Stadt bezogenen Schweinefleischs Samstag, den 15. Avril 1916, vormittags 9—12 und nachmittags 3—6 Uhr, statt. Es lverden Mengen bis zu 3 Pfund abgegeben. Die nächsten Verkausstage sind Montag, den 17. und Mittwoch, den 19. ds. Mts. 30373 Auf dem Städtischen Armenamt, Asterweg 9, liegen vom 14. d. MtS. ab eine Woche lang zur Einsicht offen: a) der Voranschlag der Armenkasse Giehen für 1916 Rj., d) der Voranschlag der Plockifchen Stiftung für 1916 Rj., o) die Rechnung der Plockifchen Stiftung für 1914 Rj. 30366 Grasversteigerung der Stadt Gießen. Die Stadt Gieften läfft Tonnerstag, den 20. Avril 1916 folgende Grasnutzungen öffentlich meistbietend versteigern: 1 ) nachmittags2'^UhrinderNestanrationvonMelchior Schäfer Ww., Kaiicr-Allce 4, die Grasnutzung von sämtlichen Feldwegen für das ganze Jahr: 2) nachmittags 4‘/ 2 Uhr einige Ulecstücke von dem früher Schlesinger schen Grundstück bei der Eifenbabnbrücke am Wcirlarcr Weg für das ganze Jaln.- 31 nachmittags 5 1 /* Ubr nn Ort und Stelle die GraS- Nutzung von.den städtischen Grundstücken bei der Kläranlage in der Nähe der Margaretenbütte für daS ganze Jahr. 30358