Ur. 85 Zweites Malt Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. D,e „Giehener Zanrilienblätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Ureisvlatt für den Ureis Giehen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen SeU- frö^ctr 14 erscheinen monatlich zweimal. t(>b. Jahrgang nzeiger für Gderhesjen Montag. tb. April ;yhb Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Buch- und Steirrdruckerei, R. Lange, Gießen. Schnitleitung, Geschäftsstelle u.Druckerei: Schul» straße?. Geschäftsstelle u.Berlag:^E51,Schrift- leitung: ^^112. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Die neue 5ommerzeit. Bedraandwerk, jedes kaufmännische oder industrielle Unternehmen und alle Behörden, Schulen usw. angeht: am 1. Mai d. I. werden alle Uhren um eine Stunde vorgestellt und am 30. September b. I. werden jte ltneoer um eine Stunde zurück gestellt. Danach wird also das gesamte tägliche Leben während der Sommerzeit um eine Stunde früher, als jetzt beginnen. Mit der Einführung dieser neuen Sommerzeit haben wu die mitteleuropäische Zeit verlassen. Diese neue Zeitrechnung wurde schon seit vielen Jahren begehrt. Zuerst war es ein Engländer namens Willett, der in England c-üü ^OZung dahingehend zustande brachte, daß die -^^^lchtzelt ,,täglich eine Stunde mehr Sonnenlicht während der Sommerzeit" genießen kann. Er stellt fest — was war übrigens ja auch bereits wußten —, da/ß infolge einer falschen Zeiteinteilung die meisten Menschen im Sommer morgens iioch im Bette liegen, während es schon mehrere Stunden taghell ist luib die Sonne scheint. Wenn -es gelange, allgemein von dieser Zeit iiur eine Stunde zu gewinnen, d. h. für die Arbeit nutzbar zu machen und die ^beit früher zu beenden, so würden dadurch nicht allein erhebliche Ersparnisse an künstlichem Lichte gewonnen werden, sondern auch die anr Schlüsse der Erholung gewonnene Stunde unser Leben reicher machen. Was Willett erstrebte, kam damals nicht sofort ins Werk, denn was half es, wenn dieser oder jener Einzelne feine uhr auf eine Stunde in der angegebenen Zeit vorruckte, die Schulen und Anstalten hatten doch ihre festgesetzten Dienststuilden, nur durch viele Hunderte von Verfügungen und gesetzlichen Aenderungen konnte das erstrebte Ziel erreicht werden. In England ist es aber nur bis zu einem Gesetzentivurf gekommen. ™ Doch auch in Deutschland hatte der Gedanke, der Menschyert für die Arbeit und Erholung mehr Sonnenlicht zuzuführen, ständig neue Anhänger gewonnen. Zuerst war es die Handelskammer Sorau,' die die Angelegenheit an den Deutschen Handelskammertag (welcher bekanntlich alle deutschen Handelskammern vereinigt) brachte. Der Deutsche Handelskammertag hat zu ihr eine sehr sympathische Erklärung abgegeben; zu Vorstellungen oder Petitionen an die Reichsregierung kam es aber nicht, damals laigen der Rerchsgesetzgebungsinaschine zu viele andere dringlick)e gesetzgeberische Reformationeii vor. Jetzt hat nun der Bundesrat durch seine neue Verordnung alle die Schwierigkeiten, welche damals im Interesse des „internationalen Verkehrs" geltend gemacht wurden, beseitigt; am 1. Mai werden eben, wie befohlen, alle unsere Uhren um eine Stunde vorgerückt, alles geht seinen Gang im Deutschen Reiche ruhig weiter, ohne jede Störung. Während die Tatsache an sich lächerlich einfach ist, ist ihre Wirkung ungeheuer! Uebrigens wird in Deutschland jetzt die Differenz rwi- schen der russischeil und französischen Zeit, welche etwa eine Stunde beträgt, durch die Normaluhrenzeit beseitigt. Des halb wird auch jetzt bei uns die neu eingeführte Sommer zeit keine internationalen Sch w i e r i g k e i t e n mehr bereiten; waren wir doch ohnehin früher auf Reisen genötigt, unsere Uhr nach Zurücklegen größerer Entfernungen umzustellen. Die Einführung der neuen Sommerzeit in den uns benachbarten Ländern ist fermer nur eine Frage der Zeit. Den prägnantesten'Beweis für die Anpassung des Verkehrs an gegebene Uhvenzeiten bildete der internationale Börsenverkehr in Friedenszeiten. Vorläufig haben wir mit der Einführung der neuen Sommerzeit nur in Deutschland zu rechnen und wahrscheinlich wird auch das Kaisertuin Oesterreich in dieser Hin- sicht bald Nachfolgen. Es wird sich aus der Neuerung eine große Ersparnis an künstlicher Beleuchtung und dadurch wiederum au deu Kohlenvorräten, und eine Verminderung der industriellen Rauchplage ergeben; daraus Aird wieder eme Verbesserung des Klimas und der Gesundheit erwachsen. Die Gesundheit (und damit auch die Wehrkraft) der Bevölkerung wird besonders gefördert durch längeren Genuß des Sonnenlichtes sowohl am Morgen als auch nach dem um eine Stunde früheren Arbeitsschluß am Abend. Dr. R. * Wien, 7. April. (WTB.) Den Blättern zufolge ist auch seitens der österreichisch-ungarischen Regierung die Einführung der Sommerzeit ab I.Mai beab- srchtigt. Der Deutsche Kühling. Die März schlachten 1916. (Schluß.) II. Die Kämpfe an der Maas stehen im Mittelpunkte der gesamten kriegerischen Operationeii seit dem historischen 21. Februar. Alle anderen Kämpfe bilden ihnen gegenüber Lecks Begleit-, teils Folgeerscheinungen. An der gesamten Westfront machte sich vor und mit dem Einsetzen unserer Offensive an der Maas eine gesteigerte Gefechtstatigkeit geltend. Besonders ist der Sturm der Sachsen auf die Ville-aux-Bois-Stellung nordwestlich Reims zu verzeichnen, welcher wichtige Artilleriebeobachtungs- punkte und in einer Breite von 1400 Metern auf 6 bis 800 Meter Tiefe auch die feindlichen Infanteriestellungen in unsere Hand brachte. In der Champagne versuchten die Franzosen, die am 27. Februar ihnen entrissene Navarin-- ^tellung wieder in ihre Hand zu bringen; aber ihren hartnäckigen Bemühungen blieb der Erfolg versagt. Ebensowenig gelang es freilich uns, die am 11. Februar von der- Franzosen genoinmenen Gräben östlich der Champagne zurückzuerobern. ^ an Manchen Stellen der übrigeii Westfront tobten Artillerie- und Grabenkämpfe von wechselnder Stärke und Dauer. Tier-Hypnose. Als bedeutsaniste Folgeerscheinung der Kämpfe an der Maas verdient aber hervorgehoben zrt werden, daß von Armentiöres bis Arras und im letzten Drittel des März auch weiter südlich bis zur Somme die französischen Truppen durch. Engländer abgetöst worden sind. Eine besondere Regsamkeit haben diese Ersatztruppen indessen nicht entfaltet. Die Engländer haben auch nicht den leisesten Versuch gemacht, auch ihrerseits angriffs- weise ihre hartringenden französischen Verbündeten zu entlasten. III. Um so eifriger haben sich dafür die beiden anderen Bundesgenossen der Franzosen, die Italiener und Russe n, bemüht, die Maaskämpfer durch energische Gegenstöße zu unterstützen. Ohne jeden Erfolg. Vor der deutschen Ostfront waren schon seit idem 10. März Truppenverschieöungen erkannt worden, welche das Bevorstehen großer Angriffe an mehreren Punkten ankündigten. Vom 13. März ab legte sich starkes Artilleriefeuer auf einen großen Abschnitt unserer Verteidigungslinien und steigerte sich stellenweise bis zum Trommelfeuer. Es ließ sich erkennen, daß der Feind durch seine Drahthindernisse nächtlicherweile Gassen geschnitten hatte und daß während des Artilleriefeuers bereitgestellte Reserven in die Front einrückten. Am 18. begannen die Angriffe. Sieben größere Einbruchsstellen hatte der Feind sich zum Ziele seiner Vorstöße gesetzt. In dem Abschnitt südlich Dünaburg begann die feindliche Offensivtütigkeit. Die Gegend zwischen Narocz- und Wiszniew-See, dann weiter nördlich die Gegend von Postawy und eirdlich ein Streifen nördlich Widsy wurden von den Russen vom 18. bis 22. täglich mit großer Erbitterung angegriffen. Aber nur an einer Stelle, beim Vorwerk Stachoweze südlich des Narocz- Sees, kam es zu einer unbedeuteüden Rückverlegung ; tro* serer Front in eine neue Stellung, die dann ohne Wanken gehalten wurde. An allen anderen Punkten scheiterte ein russischer Ansturm nach dem anderen unter furchtbaren Verlusten für den Angreifer. Aber auch nahe Dünaburg selbst stieß der Feind vor und an drei werteren Stellen in dem Abschnitt zwischen Dünaburg und Riga bei Jakobstadt und weiter dünaabwärts bei Friedrichstadt—Lennewaden, endlich in der Gegend Kekkau und Olai. Auch hier mit gleichem blutigen Mißlingen. Nach dem völligen Scheitern der Angriffe des 18. bis 22. März führte der Feind frische Truppen heran und begann am 24. und 25. nach neuer uiid langer Artillerievorbereitung eine weitere Reihe von Anstürmen auf allen früher berannten Punkten. Sie alle brachen an den folgenden drei Tagen vom 24. bis zum 26. blutig zusammen. Und ur der Nacht vom 26. zum 27. konnten wir sogar ou zwei Stellen, südlich des Narocz-Sees und südlich Widsy, mm Gegenangriff ubergehen und den Feind aus einigen für uns unbequemen Punkten seiner ursprünglichen Front entfernen. Seitdem i)t die russische Offensive „eingestellt" — eine Maßregel, die mit der Rücksicht auf das eingetretene Tauwetter recht kümmerlich begründet wird. In Wahrheit ist die große Entlaftnngshandlung des östlichen Verbündeten völlig ergebnislos und unter beispiellosen Verlusten zu- sammengebrochen. Im Gegensatz zu den früher weitverbreiteten.Ansichten über den Hypnotismus, die in dieser Wissenschaft etwas Ueb-rsinn- liches erblickten, wurden in neuerer Zeit die hypnotischen Erscheinungen als ern rern physiologischer Prozeß erkannt Versuche, auch Tiere ziu hypnotisieren, lassen sich, wie Dr M. H Baege im nächsten Heft der bei der Deutschen Verlags-Anstalt in Stuttgart erscheinenden Zeitschrift „Ueber Land und Meer" ausführlich darlegt, durch Jahrhunderte zurückversolgcn. Im 17. Jahrhundert hypnotisierte Daniel Schwcnter, Universitätsprofefsor m Altdorf, eine Henne, indem er sie mit dem Schnabel aus den Tisch hielt und von beiden Seiten des Schnabels einen geraden teibeltrid), zog. Zwei Jahrhunderte später wurden ähnlich Ver- ,suche auch mit Gänsen, Truthühnern, Tauben, Enteii und verschiedenen Singvogelarten von dem deutschen Physiologen Czer- m a k unternommen, wobei festgestellt wurde, daß die Tiere auch ohne Kreidestriche in diesen Zustand gebracht iverden konnten Auch Versuche mit kleinen Säugetieren gelangen. Ergreift man z. B. ein Meerschweinchen oder Kaninchen mit beiden Händen und legt dann das betreffende Tier aus den Rücken, so hören nach wenigen Augenblicken des Festhaltens die Flucht- und Umdrehversuche auf. Die Be me wie das ganze Tier bleiben nach dem Loslassen unbeweglich liegen. Auch Eidechsen, Schlangen, Frösche, ja selbst wirbellose Tiere, wie Krebse, können in hypnvtr- Zustand versetzt werden. Während bei den Wirbeltieren 'die betreffenden Erscheinungen nur künstlich her vor gerufen werden können, zeige,: sie sich bei den wirbellosen teilweise geradezu als Schutzanpaßung, also in engstem Zusammenhänge mit dem biologischen Verhalten dieser Tiere. Beliebt war auch das „Magnetisieren" von Krebsen. Durch! „nragnetische Striche", die sie vom Schwanz zum Kops hin ausübten, versetzten frühere Magnetiseure angeblich die Krebse in hypnotische Starre. Ezermak hat nun gezeigt, daß es dieses „Magnetisierens" gar nicht bedarf, sondern daß man den gleichen Effekt erzielt, wem, man die Tiere bis zum Aufhören ihrer Fluchtversuche kurze Zeit in Rückeiilage fest- hält. Ter Hypnose nahe verwandt sind auch die merkwürdigen Erscheinungen, die die S t ab h e n s chr eck e n darbieten. Sic sind Nachttiere, d. h., sie bewegen sich, um ihre Nahrung zu suchen, nur des Nachts. Bei Tage hingegen nehmen sie eine eigenartige Schutzstellung ein, ber der der Körper völlig regungslos niid vollkommen gerade an einem Blatte oder Zweige frei hängt. 9lnf diese Weise süid sie kaum von der Umgebung zu unterscheiden. Wie die Forschungen von Schl-eip evrviesen haben, ist es der Beleuchtungs- wechsel, der die Schutzstelln-ng hervorruft; denn nach vorans- ^gangener Dunkelheit genügt bereits eine sehr schüvachc plötzliche -Belichtung, um den Uebergang in die Schlitzstellung tzervorzurufen. Wahrend Darwin solche Erscheinungen als Wirkungen voii Schrecklähmung ausfaßte, neigen Ezermak und andere Forscher der Meinung zu, daß cs sich um nnt der inerischlichen Hypnose identische Zustände handle. Es stellte sich heraus, daß in physiologischer Beziehung zwischen der menschlichen Hypnose und den bei Tieren beobachteten oder bei ihnen dirrch das Experiment hervorgerufeiien Vorgängen eine weitgehende Uebereinstiinmung stattftndet. Ta gegen fehlt bei den Tieren die psyck-vlo gische Seite der Hypnose wenigstens smd noch keine derartigen Versuche angestellt worden' Die Eiitstehnngsart des hypnotischen Zustandes ist also bei Mensch und Tier verscknedeu, die Symptome sind aber gleich. Tie Gleichheit der Symptome ist es aber, die über die Frage der Zn- sammer^^ri^eit zweier Zustände de,: Ausschlag gibt. Experi uiente über die physiologischen Vorgänge im Zen t r a lne r den sy st c m AEellmi.g einer Theorie der tierischen Hypnose geführt. Durch dre versckstedenen lmechanischen Reize, durch die Tiere m Hypnose versetzt werden können, werdeir bestimmte Hemmungen im Gehirn, und zwar in den Gebieten der Bewegungskoordination und Lagerreflexe geschaffen, die die Haupt- er,chnnung der tierischen Hypnose, die Biwegnngslosigkeit und das Ausbleiben der Lageveränderung Hervorrufen. * ~ “ ®. in englisches Bild der englischen Dame. . l S immer dringlicherem Bedürfnis in Großbritannien ge- suhrte Feldzug, gegen überflüssige Ausgaben jeder Art hat allmählich dahin geführt, daß die gesamte englische Presse im Durch- schnittstyp der Dame der Londoner Gesellschaft die größte Ge- sayr sur das Sparsanikeckssystem uiid damit auch ein starkes Hemmnis in der Nutzbarmachung aller Kräfte des Laiides zur wirkimuen Ktiegführung erblickt. Unter einer Reihe mehr oder Minder ausführlicher uiid ernstchafter Artikel, die sich mit dieser Frage beschäftigen, fallen besonders die Ausführungen des durch ihre Schärfe auf. „Jetzt," schreibt tas Blatt, „da die Frage der nationaleu Pflicht ansgerollt ist und allem Luxus die rZ-etzde erklärt wurde, ist dringend zu ver- Mgen, .daß! auch die vermögeiideu T-amen der englischen Gesell- o £ y , e kleradezu gefährlichen Fehler ablegcn und aus eine Lebenshaltung verzichten, die ihnen selbst und uns allen in sehr ernster Weise zum Na,cht«il gereichte. Nichts kann diesen bis zum äußersten leichtsinnigen Fraum gesünder sein, als ein Zwang, fte zum einfachereii und vernünftigen Leben der Großmiitter zuruckfuhrt. Leider ist bei uns in Englaiid- dieses Ideal schon lange völlig verloreir gegangen. Wenigstens weiß inaii in den einigermaßen bemittelten Kreism nülfts von Hauswirtschaft und im herkönimlichen Sinne. Tie moderne Unabhängigkeit unserer Frauen lmt ihr Geinüt verdorben Sie tunken srchl über alle Wirtschaftsfragen hoch erhaben, und die mersteii besitzen nickst eiinnal mehr die Fähigkeit, die Ausgäbeii ihres Haushaltes zu kontrollieren und ihre Dicnersckmft zu beaussichtigen Unsere Frauen haben durch diese moderne Richtung sehr viel verloren und nichts gewonnen. Durch Uire Verstäimnislosig- lett und Unbekümmertheit wurden sie von deir Dienstboten abhängiger als diese von ihnen. Sie denken nur noch an Untätigkeit und leiden au der ncodernen Krankheft des verbrecherischen Luxus. In neun voii zehn Fällen begnügt sich die Frau der Londoner Gesellschaft damit, sich voii Morgens bis abends be< dienen zu lassen und ihr Geld für nichtige Lächerlichkeiten auszn- ' S Müe nicht, daß dies ein zu schwarzes, übertriebeiies ri rocrj tft oie zweite Natur dieser Frauen geworden, iiichts Sir iT' lc v anziisehen als das, loas der gesellschaftliche Verkehr, die Mode und das Vergnügeii vorschreiben. Daruni ist cs kein Wunder, daß die Frauen auch in der gegenwärtigen Läge bei uns in den bemittelten Gesellschaftskreisen weit mehr Schaden aiirichten. als üo ^Oltzen stiften können. Es ist die dringeiidste Pflicht der Oesfent- lichkeit, hier eine einschneidende Uniwandlung zu verlangen, und iv ,r erfordert, daß die'en höchst beschäurenden Zustanden ein für allemal ein unbarmherziges Ende gemacht rverde." - Tau b st u m in e n s ür so r g e. Auf die Notwendigkeit einer weitergreifenden Fürsorge für die Taubstummen macht Lan desrat Schmeddmg im neuesten Heft der Zeitschrift „Theologie 'Md Glaube" nachdrücklich aufmerksam. Er gibt dabei einen ge- sckn.chtsichen Uebcrblick über die Entwicklung des Unterrichts der Taubstummen. Im. Altertum und Mittelalter deckte finstere Gerstesuacht die meisten der so schwer geprüften Aiitineuscheu; - — - _ _ _ mir an einzelnen Personen wurde bis 1760 ein Unterricht versucht. Erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts traten gleich- zeitig ztver Männer auf, dre eine neue Zeit für die Unglücklicften k™. 171 ‘- m Versailles geborene Abbs Charles Michel de l Evse, der um 1760 in Paris eine Er-, zreyunE- und Unterrichtsan st all für Taubstumme begründete, i.nd ^ ^^nsels m Achsen geborene Samuel Hernicke, Ä UUi> £a: . ltor / 11 Eppendorf bei Hamburg ein Jnsti- i 7 «Q Ub, \ U ?r tn r ernrichcete und nnt großem Erfolge leitete, ^ 88 f a f Anftorjxrung des, Kursürften Friedrich August nach belegte, ^ entstanden die französische und deutsche Scksule, schftÄ Z^en völlig voneinander unter-. mw£ . Zbne will den Zögling zum Ausdruck seiner Gedanken 'W? .Empsrnoungeil ourch dre künArche Gebärde und durch die die Schreib- und Druckschrift lesen und verstehen lehren. Trese hingegen verrvirft die Fingersprache, bedient ^ ^Elmehr der -autsprache in Verbindung mit der Schriftsprache onizigen Lehrform, dre den Taubstummen zu einem klaren Lenken zu fuhren vermag. Hernicke wollte seine Schüler erwerb-^- i ul ' 9eT r hcfj ' e Gesellschaft einführen und ließ sie darum di^ Lautsprache erlernen. Anfangs schien die sranzöst' ? '-> tung, dre rn Deutschland ebenso ^lnlstinger gefunden halft''vst.' die f Frankreich, das Uebergewicht erlangen L Lu Aber !^^tzten Hälfte des vorigen Jahrhunderts gewann die d e n t 1 ^ ethode nnmer mehr Boden, so daß sie ans dem 1880 ersten internattonalen Taubstummeiftehrerkongreß fts allgemein anerkannt und zur Einführung e »'•-'> ToUen wurde. Sre rst refet tn allen Anstalten der ganzen Wett von wenigen Ausnahnren abgesehen, im Gebrauch. In neuenr steit J? Hlll rn Weißenfels noch vervollkommnet worden In Preußen entstmrd dre erste Schule 1788 in Berlin b'a'-ü'idtt duvck, vem.ckes Schviegersohn Eschke. Sie wnrde vom Stm konnte sich mir mit Mühe, und Am lmlten.. 1,98 wurde sie vom Staat übernommen Erst 1817 r r = fteb tn Camberg die zweite Anstalt, der nun bnld weitere in Kobers und Breslau Watai. 1824 gab eS in Preus n d d 1800 taubstumme, von denen aber nur 170 Unterrrckft Vrhir'\ . sr IC . m r i ^ Crt beulen veidankten privater Berein^tättgkeit W‘ Begründung und Unterhaltung. Erst 1873 und 1875 i rechtlichen Verhälttiisse dieser Anstalten gereottt st - dem das gesamte Taubstnmmeiuvesen den Provinzen übett.'> - »fc Sto'ÄtSi“"®' »»» 101S m,;,.! rr c. ^ neues Bildwerk von Hugo Lederer r enbur g. Professor Hugo Lederer, der 3 l! u ; ,y H amburger Bismarcks und des neuen Metknrsbrunue,i in Uö ^ eftrer Mitteilung der „KUnft''rönik" nenes Brldrvert rn großem Modstl vollendet, da -5 fär die 3 ^ Charlottenbnrg, besttmmt ist. Es soll neben einer scheu rin; vott' r finsL nn ^ nCI !'? 191ir i" den städtischen Anlagen Aufü.-!!,.M7 finden, dre such am Ufer des Lietzensees aus der 3.u - ; T - 1 dämm en lang ziehen. Die neue Figur ist ein m'm - -'s ner Bogenschütze. Das Motiv schuf der Kümtler in E'iiw u ' Anregung, die das russisch? Ballett mit seinen lamV,r-st'-en- ^.' 11(3011 bot. Es rst em nackter Kämpfer, der im Lau en >u ( m tit ^ rolnuia zurückgewandt mit dem Bogen schießt. 3au t-ba. - a* or HB' lttvße Figur einer Läuferin. Die beiden Bildwerke frud rin- Ausführung rn Bronze bestimmt, und iverchrm daher Voraussick tti. 1 , erst nach! dem Kriege aufgestellt lverdan könucn 1 IY Verg epenwLrtt Aen wckr uns mm nixh- in aller Kürze, daß auch die itali-enischen Angriffe an der 'zähen Kraft unserer BunLesgenoffen zerschellt'sind, und daß auch hier 300 000 Mann CmLentelrirppen festliegen, ohne bisher einen ernstlichen Vorstoß gegen ihre Belagerung zu wagen; daß Dalona eng eingeschlasfen ist; daß 'endlich auf der Kaukasusfront der anfangs erfolgreiche Vormarsch zum Stocken gebracht werden tonnte, so muß die Kriegs- ilage am Schluß des b ed en tunigsschweren März ,als hvcherfrenlich bezeichnet werden. Das Gesetz der Stunde diktieren wir. Die gewaltigen An'griffKpläne unserer Feinde sind in hoffnungslose Verwirrung geraten. Frankreichs Reserve:: sind wahrscheinlich größtenterls an der Maas gefesselt und teilweise schon zerrieben. Seine Hoffnungen auf wirksame A'bleukurrgshaud- kunaen seiner Verbündeten sind gescheitert; die Lage der 'Entscheiduirgskämpfe ,gestaltet sich von Dag zu Tag bedenklicher firr die Verteidigung. Lud während unsere Heere in Ost und West so Großes «vollbracht haben, hat auch die Heimat ihren Sieg erfochten. Der Erfolg der vierten Kriegsanleihe läßt die kiihn- ften Erwart mr gen hinter sich.' Der Zeitpunkt ihrer Ausschreibung im Frühjahr, zu Beginn der Jahresarbeit der i Landwirtschaft, war au sich ungünstig; die Ankündigung .neuer Steuerlasten und mancherlei andere Umstände er- ^nrnttgten unsere Feinde in der Hoffnung, die Beteiligung »des deutschen Publikums möchte um ein beträchtliches hinter den früheren Kriegsleistungen unseres Volkes zurück- bleiben. Und trotzdem haben die Zeichnungen die elfte Milliarde nahezu erreicht. Es kann nicht anders sein: unfere Feinde toerden erkennen müssen, daß auch auf geldlichem Gebiete Deutschland nicht zu bezwingen ist. So bleibt unseren Gegnern nur noch eine kümmerliche Hoffnung: der A u. s hu n g er u n,gls kr i -e g, der erbärmlichste und unmenschlichste ihrer Kampfmittel. Die Pariser Verhandlungen beweisen, daß die Feinde die löbliche Absicht haben, uns noch mehr als bisher zu blockieren, uns iroch gründlicher als zuvor von aller Zufuhr abzuschließen. Auch dieser teufliche Plan wird scheitern am harten Willen des deutschen Volkes. Immer mehr vervollkommnen sich unsere Methode:: der Verwaltung und Verteilung der vorhandenen Lebensrnittel. Und der nahe Frühling und Sommer wird unserer oaterlärrdischen Erde unter der sorglichen Pflegeschast der Daheimgeb lre denen reiche Schätze entlocken. Unser Volk wird durch S^lbstbescheidung und freudiges Er- ttagen mancher Entbehrung den Kampf der Brüder, die am Feinde stehen, unterstützen, und auch unser Heer wird seine Ansprüche gern ein wenig herabsetzen, um auch hierin der Heimat ein leuchtendes Beispiel frohen Opfermutes zu geben. Der französische Finanzminister Ribot glaubte neulich aussprechen zu dürfen, daß es schon möglich sei, den Friede:: von ferne zu sehen. Auch wir sehen von ferne einen Frieden, aber es ist nicht der ^Friede des Herr:: Ribot. Um diestn mrseren deutschen Frieden zu erkämpfen, ist uns kettre Schlacht zu lang und hart, kein Opfer zu schwer. Wort, keck: übertriebenes Interesse cm meiner Arbeit störten mich so daß diese ohne Unterbrechung durchgeführt werden konnte Dabei war die Unterhaltung stets lebhaft nnd interessant. Ich vermied wohlweislich, mul) den kriegerischen Ereignissen zu fragen und wartete geduldig ab, lvas mir der große Stratege darüb mitzutcilen für gut befinden wtirde. Ueber alles, was ich! im Haupt quartier miterleben oder hören würde, nichts an die Oesfentlichkeit zu bringen, war mir von Anfang an bedeutet worden. Wir unterhielte uns zumeist über Kunst und Künstle nnd über die Entstehung der Kunstwerke, ime sie aus dem Groben ins Feine weitergeführt werden müssen. .... „Ganz so wie bei. der Strategie", äußerte dabei einmal der Feldmvrschall. „Lluch da heißt es vom Groben ins Feine." Es ist bemerkenswert, wie gut zu Hause der große Feldherr m den Museen ist. Wie er die hervorragenden Kunstwerke genau icnnt, und mit welcher Klarheit und wie anziehend er über sie zu urteilen weiß. Tie Voraussetzungen, unter denen ich an die mir gestellte höhe J^fga]- e oing, waren die möglichst günstigen in der Hauptsache. Dre Lösimg der Raumfrage machte einige Schwierigkeiten. Schließ- lrch wurde mir ein zweifenstriges, nach Norden gelegenes Zimmer das einem Offizier als Wphnung diente, zun: Arbeitsraum angewiesen. Im Nebenzimmer lag der damals ins Hauptquartier ge reiste und dort erkrankte Sven Hedin. Feldmarschall v. Hindenburg ist 1,85 Meter groß. Die Hak tung ist militärisch aufrecht. Nur der Kops ist leicht nach vorn geneigt. Das kommt wohl von dem unwillkürlichen Bücke:: beim sprechen mit kleineren Menschen. Seine Bewegungen sind lang- '? n und bestimmt. Man muß bei seinem Anblick unwillkürlich an emen Ritter im Harnisch denken. Ans der Liesen Stimme sowie aus des Feldmarschalls oft schalkhaften, dabei aber nie verlebenden Bemerkung«: klingt Güte und Menschenfreundlichkeit wahrend seine Redeweise und Haltung den festen, bestimmten Charakter verrät. Um bcn Eindruck, den man von dem Sieger voll Tannenberg gewinnt, zu vervollständigen, kann ich nichts anderes hinzusügen, als daß man sich zu diesem Maiin wie zu einem gütigen Vater hingezogen fühlt, ohne auch nur einen Augenblick me Ehrfurcht vor ihm zu verlieren. Nach älteren Photographien zu urteilen, müsseii während der Kriegszeit Wangen und Hals magerer geworben sein. Die größere Hagerkeit läßt die Energie Des Kopfes aber nur deutlicher hervortretcn und die Linien künstlerischer wirken. Ungewöhnlich tief unter den stark hcrausgebildeten Stirnhöckern liegen die lebhaft blickenden, graublauen Augen. Was Mich besonders fesselte, war das Profil und in diesem die Nase, die. von vorn gesehen, breit und kurz wirkt, durch das ieingcbogene Aaicnbein dem Profil aber einen zarten, feinen Ausdruck gibt Weder der GesichtsanSdruck noch die Schä^elbildung habe: trotz ihrer charakteristisch festen Form etwas Brutales an sich. Wollte man ein Hlndenburg-Monument ins Grobe und Martialische schaffen, so wäre das eine Karikatur. Messbriefe aus dem westen. Telegramm unseres Kriegsberichterstatters. (Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.! Das siegreiche Vordringen bei Hancvurt. Großes Hauptquartier, 8. April. Unter glänzender Zusammenarbeit von Artillerie und Infanterie haben schlesische und bayerische Sturmtruppen den jüngsten Erfolg bei Haucourt weiter nach Süden aus- aebant.- Nach Wegnahme zweier starker Stützpunkte südlich des Dorfes Haucourt wurde die feindliche Stellung aus dem Rücken des sogenannten Termitenhügels in über zwei Kilometer Breite erstürmt. Der Termitenhügel, einer der Namen der Kriegsgeograp'hie, die jeder einzelnen hervorragenden Oertlichkeit in dem heiß umkämpften Schlacht- gelände ihre eigene Bezeichnung gibt, ist jene Höhe etwa einen Kilometer südlich von .Haucourt, die in ihrem werteren Verlaufe nrit der Ziffer 287 bezeichnet wird und sich, gewissermaßen als deren rrördlicher Zweig, an die vielgenannte Höhe 30t anschließt. Ueber den nach dem Dorfe Haucourt steil abfallenden Termitenhügel führt die Landstraße von Haucourt nach Esnes, dem nach st gelegenen noch in französischer Hand befindlichen Orte, der durch die Höhen 304 und 241 gedeckt wird. Auf die Bedeutung dieser Druckstelle im Kampsraume links der Maas ist von französischer Sette in den letzten vierzehn Tagen immer wieder aufmerksam gemacht worden. Es laßt daher bestimmte Schlüsse zu, daß die Franzosen hier ihre jüngsten, knapp auSgebiboeten, Rekruten der Iahresklasse 1916 mit als Verteidiger hingestellt Haben. Während des Sturmes hat sich ein bisher auf dem westlichen Kriegsschauplätze wohl unerhörter Vorgang ereignet Französtsche Mannschaften hatten die Waffen gestreckt und sich den deutschen Sturmtruppen ergeben. Während diese sich mtt den Gefangenen nicht aushielten, sondern weiter vorwärts stürmten, versuchten die Franzosen ihre Waffen wieder zu ergreifen und den Deutschen in den Rücken zu fallen, ein Bruch der Soldatenehre, der für die Anstifter verhängnisvolle Folgen, hatte. Der ganze unwiderstehliche, gewaltige Geist, der Führung und Truppen beseelt, spricht sich in einer der ersten Meldungen über das neue siegreiche Vordringen aus, bei deren Einlaufen ich zufällig zugegen war. Sie lautete etwa, in ganz großartiger Schlichtheit, folgendermaßen: „Die befohlenen Stellungen wurden zur befohlenen Zeit mit sehr geringen Verlusten genommen und sind fest in unserer Hand!" W. S ch e u e r m a n n, Kriegsberichterstatter hindenburg. Unter dem Gesichtswinkel des Künstlers Die für die Stadt Königsberg bestimmte Pvrträt-Büste des Feldmarschalls von Hindenburg »vor die erste, die nach dem LcSu geschaffen worden ist. Sie stammt von Professor Stovislmrs Sauer, cmeni S-voß der berühmten Künstler- samilie Eauer ' Kreuznach-Rvm-, Professor an der Kunstakademie Königsberg, uno entstaub im Mai v. I. zur Zeit der Einnahme Libaus. Es ist interessant, Stanislaus Cauer, der als Künstler die Wesensart der Adenschen auch psychologisch erfaßt, über seine bei der Arbeit geniachten Beobachtungen selbst reden zu lassen. Wir entnehmen dem „Tag" folgende Stellen: Die BMe des Gtturalsfelemarschalls v. Hindenburg ent- ftano im Hairptauartier, des Oberbefehlshabers „Ost" zwischen dem 7. und 13. Mai 1915. Er stand mir täglich tt/? bis 'l®/ 4 Stunden mit bewunderungswerter Ausdauer. Kein ungeduldiges . Aus ös-m HMe. ' Die neuen Verordnungen über Ksffee und Tee. Berl: n, 8. April. (MTB. Amtlich.) Zu dem am 6. April er- layenen Verordnungen über Kaff ca und Tee wird unS vom Kriegscmsschuß für Kaffee, Tee und deren Ersatzmittel. G. m. b. H.. Berlin, Bellevucsttaße 14, folgendes zur Erläuterung mrtgcteilt: Rohkaffeemengen von 10 Kilogramm und mehr und Tee- wengen von 5 Mogramm und mehr fiitb beschlagnahmt. Ter Handel mit beiden Artikeln ist daher bis auf wackeres gesperrt. 1. Kaffee, a) Telegraphische Anmeldepflicht. Jeder Eigentümer von mehr als 600 Kilogramm Rohkaffee (als Eigentümer gilt im Sinne des Gesetzes der letzte Käufer von Rohkaffee) hat seinen Vorrat vom 8. Avril am 11. April 1916 telegraphisch an den Knegsausschuß für Kaffee, Tee und deren Ersatz'.nittel, G. m. b-..H-, Berlin, Bellcvnestraße 14, Telegramm-Adresse „KriegS- kafsee Berlin", anzuzeigcn. b) Schttftliche Amneldepflicht. Tic schriftliche Anmeldung hat durch diejenigen zu erfolgen, die Rohkaffee im Gewahrsam haben. Darunter sckid zu verstehen alle Lagerhalter oder diejenigen Eigentümer, die Rohkaffee aus eigenem Lager haben. Anmeldepflichtig sind Rohkaffoemengen von 10 Mogramm und mehr. Alle Rohkaffeemengen von 10 bis 50 Kilogramm sind per Postkarten zu melden. Me Quantitäten, die mehr als 50 Mogramm betragen, müssen durch einen geschlossenen Brief zur Anmeldung gelangen. Durch diese Bestimmung wird eine rasche Sichtung des einlausende,: Materials ermöglicht. Es liegt im Interesse der Allgemeinheit, daß die endgültigen, Zahlen möglichst rasch bekannt werden, damit die etwa verfügbaren Bestände dem freien Verkehr wieder übergeben werden können. Bis zum 7. April 1916 einschließlich darf gerösteter Kaffee frei verkauft werden. Von diesem Datum ab darf Rohkaffee nur mit Zustimmung des Kttegsausschusses geröstet werden. Dem Detailhandel wi^d dringend empfohlen, nur ganz geringe Qircmtitäten jedem einzelnen Konsumenten zur Verfügung zu stellen, um eine ungleiche Verteilung der bestehenden Vorräte an geröstetem Kaffee zu verhindert:. Die Bestandsaufnahme am 3. Januar hat ergeben, daß der achte Teil der gesäurte,: deut- schen Vorräte aus geröstetem Kaffee bestand. Es ist wohl anzunehmen, daß dasselbe Verhältnis auch bei der jetzigen Beschlagnahme besteht und daß der gesamte Kafseehcritdel die Uebergangs- zeit, die zwischen der Beschlagnahme und eventueller Freigabe liegt, überwinden kann, ohne daß der Konsument das ihm liebgewordene Kaffeegettänk zu entbehren brcuuht. Es liegt in: Interesse der Allgemeinheit, daß die endgültige,: Zahle,: möglichst rasch bekannt werden, damit die etwa verfügbaren Bestände dem fteien Verkehr wieder übergebe,: werden können. Krmckenhäuser, .Heilanstalten usw., desgl. Gastwitt schäften und alle Betriebe, in denen bisher gewerbsmäßig Teegetränke verabreicht worden sind, dürfen bis aus weiteres Teegettänke aus ihren eigenen Beständen verabfolgen. 2. Tee. a) Telegraphische Anmeldepflicht. Jeder Eigentümer von mehr als 300 Kilogramm (als Eigentümer gilt im Sinne des Gesetzes der letzte Muser) hat seinen Vorrat vom 8. April am 12. April 1916 telegraphisch an den Kriegsausschuß für Kaffee, Tee und deren Ersatzmittel, G. m. b. H., Berlin, Bellevuestt. 14, Telegra:nm-Wresse „Kriegs-Tee Berlin" anzitzeigen. b) Tie christliche Airmeldimg hat durch diejenigen zu erfolgen, die Tee im Gewahrsam haben. Damü sind perstanden alle Lagerhalter oder diejenigen Eigentümer, die Tee ans eigenem Lager haben. Anmeldepflichtig sind Mengen von 5 Kilograunn und mehr Tee. Alle Teemengen von 5—25 Kilogramm sind per Postkarte zu melden. Alle Quantitäten, die mehr als 25 Kilograurm betragen, müssen durch geschlossenen Brief zur Anmeldung gelangen. Durch diese Bestimmung ivird eine rasche Sichtung des einlaufeiwen Materials ermöglicht. Die Kuh des kleinen Mannes. Berlin, 9. Apttl. (Nichtamtlich.) Da mit der Fortdauer der M i l ch k n a p p h e i t im nächsten Winter gerechnet lverden muß, ist es geboten, schon jetzt dafür Sorge zu tragen, daß ie durch möglichste Verinehrung des Bestandes an M i l ch z i e g e,: geliirdett wird. Weite Kreise gerade der ärmeren 3^völkerung können in wirksamster Weise vor einer Milchnot durch die Haltung der verhältnismäßig wenig Futter beanspruchende,: „.Kuh des lleinen Mannes" bewahtt werden. Deshalb müssen die Ziegenzüchter die Mutterlämmer möglichst alle aufziehen. Um dies zu ermöglichen pder doch zn erleichtern, hat der preußische Landwirtschaftsminister eine Reihe von Maßnahmen vorgesehn:, die durch die Landwirtschaftskammern in Zusammcnarbeck mit den Ziegen- züchtcrvereinen zur Ausführung get möglichst viel Mutterlämmer durchzuhalten. * Berlin, 10. April. Wie der „Deutsche Kurier" hört, sind Bestrebungen im Gange, die auf eine wesentliche Verschärfung der für daS Deutsche Reich in Aussicht genommenen Kriegsgewinn st euer Hinzielen. Deutfch-Uamerrmer Leben im MMieg. Eine ercrreisende Schilöermrg von dem Lebe,: in Deutsch- Kamerun während des Krieges bitten die ?lufzeichiumgen von Frau Tr. Elbert, der Gattin des verdienstvoll«: Leiters der 01- e o l o g i s ch e n K a m e r u n - E x pc di t i o n, die, na. ? ;; sie alle durch den Krieg ins Ungeheure gesteigetten Fährli i-Leitorr mit ihrem Manne geteilt, diesen in Granada verlor und nun ihre Erlebnisse in einem Arffsatz der Umschau schildert. Die. küh::e Reisende, die ihren von der furchtbaren Schlafkran kh'it bafalkemiem Gatten gesund gepflegt hatte, mußte ihn mm im Angesicht der Heimat ffterben sehn: und konnte nur von den wissenschasttichcu Ergebnissen der beveutsamen Expeditio:: retten, was nicht durch den Krieg vernichttt war. Das Ehepaar hatte Kamerun von West nach! Ost, von Süd nach Nord durchguert; da platzte wie eh.Qi Bombe die Nachricht vom Ausbruch des Krieges in ihr ftiedliches Forscher - leben. In qualvollen Eilmärschen eilten sie nach Garua, um dort die Sammlungen abzuholen und in Sicherheit zu bringen. Hier wurden sie mit dem Ruf begrüßt: „Die E,:gläuder werden heute nacht wohl kommen." Zugleich aber hörten sie von den ersten großen deittscheu Siege::. Kurz vor EnUrruch der Nacht meldete eine Patrouille den Anmarsch der EnglÄckec auf deutschem Gebiet, die nur :wch 40 Kilometer von Garua entfernt waren. Ta Frau Elbert die einzige weiße» Frau weit:md breit war, drängte der deutsche Kommarckxutt darcnff, sie in Sicherheit zu bringen, und so ging denn der beschwerliche Marsch mit den wichtigste:: Sammlungen durch Tropenglut und Tropenreg«: nach Ngarmdere, ,vo sie die Nachricht von dem großen deutschen Sieg in Garua erhielten, den 200 deutsche Helden über 800 Engländer erfochten. Von da ging es weiter nach Tibati, mrd nach 14 Tagen langten die Reisenden todnrü'de aus der Station Joko an. „Tie Nachrrcktt vom Kriege der Weißen gegen Weiße" erzählt Frau Tr. Elbert, „hatte sich mittlerweile wie eck: Lauffeuer unter den Eingeborenen verbreitet. Tausenden von staunenden, :m- glänbigen Fragern hatten wir täglich standznhalten :md immer »weder vemahmen wir den Satz: „Ihr Weiß«: habt ims doch verboten, Krieg zu führen, und jetzt kämpft ihr selbst gegeneinander?" Andere wieder meldeten sich in Scharen zum ^Kampfe, oft mit fuukelitden Augen ihrer Freude Ausdruck gebe:tt>, u,r-) gesttaft mit Weißen gege,: Weiße kämpfen zu dürfen." In Joko herrschte reges Treiben. Hier tvurde,: Rekruten gedrillt; Muni- ttons- und Proviantkolonne,: zogen vorbei; das Proviai:tamt und Sanitätsdepot wurdm dorthin verlegt. Vom Kriege in Europa gingen viele Gerüchte:mr; es sollte sogar Paris gefallen fein. Doch erwies sich später, daß die Engländer selbst diese Lügeubotschaft gefunkt hatten, um herauszubekommen, ob noch eine Telefnnken- station in deutschen Händen sei. Ihre List gelang, denn bald war die Nachricht durch ganz Deutsch-Kamerun nach Spanisch-Guinea verbreitet, und von dort meldeten die »englischen Firnrcn schnell das Resultat ihrer Militärbehörde. Großer J-ubeli herrschte in Io ko, als die ^ersten Gefangenen eintrafen, und besonders die Anktw.ft der weißen englischer: Gefangmen machte aus die Eingeborenen einen ungeheuren Eindmck. Anfarrg Januar 1915 begaben sich die beiden Reisenden ans den Marsch ins spanische Muni-Gebitt, um hie wichtigste:: Resultate der Expeditton, dve Gesteinsammlungen, Photoplatten, Tagebücher usw. in Sicherheit zu bringen. Unterwegs war«: sie in Jaunde Gäste des Gouverneurs Eb er m aier, bei dem sie Kaisers Geburtstag verlebttn. Ter Festtag verlief genau wie in Friedenszeiten, begann morgens mit einem allgemeiner: Kirchgang, an den sich eine Schulfeier mit Vortrag deutscher .Kaisergedichte drwch sck)warze Sckmlllnder schloß, und gipfelte in der Rede des Gouverneurs an die Soldat«: und die von weither erschienenen Häuptlinge mit ihrem Volk. Nachmittags war große Volksbelustigung. In Jcnr-nde, und Ebvlvloa ,var^n sogar Kameruner Munitionsfabriken eingerichtet. Hier rmirden unter Leitung eineA Mimikers::nterBernsrung alter Hülsen täglich neue Patronen her gestellt, wozu man die Zrrnd- vlättch«: der zu Tausenden in deutsch«: Läden lagernden Mrder- pistvlen verwendete. In Cbolowa gab es sogar eine G-ewehefabrik. und zwar versah nmn dort die Läuse unbrauchbarer Gewehre, die früher als Feustergitter in den Stativnsbau eingemauett »vvrden waren, mit neuen Kolben und machte sie so wieder brauchbar. veemrschte». Ein französischer Speise-Philosoph im 17. Jahrhundert. Die große Bedeutung, die die Ernahrui^s- rage durch die Kriegszeit gewonnen hat, spiegelt sich auch in manch eltsantem Versuch der französischen Blätter wieder, die Eß-Philo- ophie irgend eines verstaubten Schriftstellers der Vergangenheit wieder der Vergessenheit zu entreißen. So zitiert man jetzt gerr: einige Proben aus den Schritten von Charles de Samt Evre- mond, der in seiner Tendenz zur .Einfachheit" besser in unsere Zeit zu gehören scheint, als andere begeisterte Verkünder des eplkuräi- chen Lebensgenusses, an denen die französische Literatur keinen Vftmqel leidet: .Man muß gut essen," sagt er, .aber das „gut essen" soll nicht darin bestehen, daß man sich mit Saucen und Pasteten ann:ästet, sondern vieln,ehr in: Verzehren von einfachen, unverfälschten (Berichten.^ Wenn man nun aber freilich hört, was Saint Evrenwnd unter „einfachen, unverfälschten Speisen" versteht, o verliert diese Lebensphilcäophie bald ihr asketisches Gewand, das sie auf unsere Kriegszeit anwendbar erscheinen ließ. „Einen natürlichen Braten," so fährt Saint Evremond fort, „der weder 51t das sind die richtigen Fleischsorten, die man als Genüsse auf seinen Tisch bri,:gen sollte . . ." Alle Arten von Ragout sind in den Augen dieses Philosophen des. „einfachen" Lebensgenusses Gilt, da äe dazu geeignet sind, sich den Geschmack zu verderben, ein verdorbener Geschmack aber untergrabe die Gesundheit . . . Es ist wohl kaun: ai^zunehinen, daß die heute notwendige Strecfuitg mancher Lebensmittel den Beifall des französischen Philo- ophen gefuliden haben würde, der überhaupt ein Feind aller anormalen Verhältnisse mar und nichts heißer ersehnte, als einen uhigen Tod nach einem noch ruhigeren Leben. rVucksaehen aller Art k liefert ln Jeder gewünschten Ausstattung preiswert die Biühl’sche Universitäts-Druckerei. Schulstr. 7 (to Wenn Sie alle rechtzeitig Fay’s ächte Sattenes*- Mineral - Pastillen gebrauchen,würden Sieschneli erhebliche Linderung und Besserung verspüren. — Nachahmungen weise man zurück. ZeÜö«uiaß8e 1. Ztekucg 4. Kl- 7- Preuss.-Süddeutsche (233. Königlich Preuss.) Klassen - Lotterie Ziehens: roa ?. April 181« vormittags. Auf Jede gwrgme Nummer sind «wei glek* Wohc Ge- wLv** gelaUaW, u*d «wer Je einer auf die Leu# rtelehar fauamw In den beiden Abtailnngen 1 n«<1 II Nur die Gewinn« ttber 193 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammem beigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) SOS 13 821 48 738 814 [400] 1213 877 942 2028 91 100 522 618 3073 220 310 13 407 509 768 4058 274 LAS SIS 720 73 5632 6198 234 358 416 69 7 367 781 893 983 »167 80 267 438 564 675 709 939 0060 141 56 243 511 606 43 77 92 10056 329 419 46 672 11220 40 320 38 51 493 559 89 609 1 2114 854 1 3177 83 328 92 592 604 46 809 1 4064 213 1 5179 656 73 10311 465 8 SS 13000] 941 17137 37 1 816 17 1 8055 519 68 606 810 960 10334 734 830 20149 234 48 377 5«9 608 729 945 2 1 023 416 44 47 2 2244 463 672 23146 642 752 975 24130 419 602 73 SW 618 709 1400] 342 2 5 032 106 618 751 26139 278 322 436 629 726 56 807 27019 164 313 518 989 28911 119 371 730 46 61 78 849 56 979 20061 230 411 SIS 703 78 30 157 77 416 558 92 930 46 3 1 214 309 34 650 941 3&13S S3010 638 716 40 53 3 4063 98 258 524 554 35091 249 [400] 52 543 3 0084 194 220 368 484 513 85 614 37065 118 [500] 361 405 43 [400] 82 808 38204 30071 636 897 931 40358 429 45 531 793 869 4 1 062 331 488 558 90 633 4 2341 817 25 44 83 4 3294 301 954 4 4533 686 752 8.5 99 45076 94 131 74 708 815 43 40022 62 368 99 998 [400] 47069 ISO 333 87 40054 462 653 73 942 76 40018 253 409 591 628 852 63 79 979 93 53432 714 20 77 5 1 389 771 5 2008 370 632 76 901 75 5 3046 278 688 741 78 833 5 4007 617 764 813 [400] 53625 33 5 0206 21 485 843 903 5 7 301 519 794 S29 3-0134 460 612 59 930 68 [400] 50014 85 401 746 982 00107 211 400 66 692 699 [400] 761 912 01056 193 [400-1 765 963 0 2643 49 949 30 0 3632 824 [100!>G] 919 [400] 25 0 4 226 310 544 761 845 85038 73 197 357 61 577 744 877 6 0 212 8 0 494 536 698 714 824 36 IV? 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Ziehung 4. KI- 7* Preuss.-Süddeutsche , (233. Königlich Preuss.) Klassen - Lotterie Ziehung vom 7. April 1918 nachmittags. Avf Jede gezogene N trainier sind srwel gleich halte t»e- fflsne ge feilen, and «war Jo einer anf die Lese gleicher Nummer In den beiden Abteilungen I end II Nur die Gewinne Uber 192 Marie sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefiigt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 369 84 1160 209 40 83 369 78 95 2022 143 229 70 417 832 3370 429 45 [400] 754 [1000] 4217 72 414 677 722 28 854 68 5184 244 305 533 66 97 919 6215 [400] 44 885 983 7032 131 98 250 79 369 97 602 8086 175 426 629 987 0194 302 15 80 500 730 837 10065 154 571 805 975 1 1947 12204 364 424 317 Ai 89 767 903 13002 232 322 85 500 14137 48 50 69 15416 [400] 641 023 35 931 10107 355 672 [400] 721 872 17162 420 513 803 18964 548 .'430] 61 1S081 682 1500] 613 20010 287 454 22555 689 952 [1000] 23011 79 178 409 32 80 24329 25029 277 776 [1000] 983 26097 663 733 938 27198 367 422 530 677 747 337 41 43 28385 428 41 629 48 749 806 29154 687 30194 204 95 476 562 796 854 31118 [400] 32 D9 222 597 441 904 [400] 32 038 402 560 773 833 33542 80 611 779 837 926 34118 20 243 91 349 [500] 453 724 817 44 944 53 68 35074 265 376 643 717 42 884 38197 [400] 600 747 806 81 37247 340 685 647 949 84 87 33025 223 603 754 69 937 30088 118 214 314 83 609 27 860 959 4Ü104 330 52 440 774 819 932 41530 68 701 42247 43225 60 378 443 621 30 54 903 46 09 44014 57 331 421 [400] 825 97 984 45154 221 24 812 40166 262 344 471 693 470.7 266 40094 156 660 918 4 ÖS 71 50533 47 57 70 612 51034 45 97 203 619 21 [400] 69 52179 67 254 411 625 671 88 770 85 974 5^503 447 Ü4038 342 439 56? 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Ziehung 4. Kl 7« Preuss.-Süddeutsche (233. Königlich Preuss.) Klassen - Lotterie Ziehung vom 8. April 19IS vormittags. Inf Jade gezogene Hammer sind «wei gleich hoho Gewinne geLiUen, and «war Ja ainar anf die Lose gleicher Nnrnmor ln den befcien Abteilungen l and II Nur die Gewinne Uber 191 Mark sind den betreffenden Nummern ln Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 227 564 723 841 74 T5 941 1366 [5000] 897 924 2043 [400] 851 3112 241 [400] 427 629 622 4038 124 [400] 32 914 5228 63 469 686 93 746 829 6037 161 84 306 [400] 548 7011 100 18 89 644 [400] 47 788 8130 397 653 883 »025 46 217 66 421 803 73 [400] 902 10072 384 618 57 [400] 780 11225 68 383 454 524 46 47 709 12C35 425 603 54 13497 767 818 940 14054 360 571 782 15122 53 168 228 44 90 354 775 911 44 16075 124 225 601 96 999 17028 70 331 422 853 [500] 710 938 18047 114 380 423 1Ö107 224 320 589 [500] 20016 308 652 924 57 2 1 048 414 77 600 799 962 22004 163 389 436 [500] 555 890 [20000] 960 23006 135 75 [400] 287 387 [400] 441 003 954 84 24 00 39 211 353 630 947 96 2 5 047 638 58 744 817 61 016 26 291 335 574 691 856 904 2 7 040 136 370 77 661 97 741 74 28170 313 687 701 61 847 29060 [400] 250 488 94 748 » 30189 207 3 1 324 436 01 660 72 84 008 3 2049 130 238 360 401 505 48 890 900 33006 139 217 696 3 4270 600 2 729 3 5138 382 774 839 3 6037 98 390 562 79 727 67 946 37183 204 362 480 653 57 884 947 60 97 36008 106 462 70 519 39145 240 351 [3000] 612 29 768 40019 67 224 317 85 489 [400] 779 [400] 868 41144 48 54 [400] 70 240 48 486 502 44 42189 293 526 762 [4Q0] 995 4 3228 93 661 800 11 44095 370 468 670 660 844 96 071 64 45053 [500] 146 08 213 36 [400] 459 902 93 [500] 46501 11 63 703 890 47021 150 97 366 685 4 8264 318 424 812 4 9080 331 404 761 896 97 50400 06 662 05 949 51183 208 60 348 [400] 720 847 [ 400] 70 5 2013 644 794 895 920 42 5 3 291 375 77 628 63 823 938 72 54173 300 405 55218 40 315 423 97 58084 132 48 70 450 704 17 860 [500] 924 57141 417 528 769 5 8028 266 701 5 9611 727 828 68 922 60199 378 636 60 925 8 1 026 91 348 6 2148 258 [500] 542 831 63738 962 0 4145 74 210 330 427 864 002 6 5 259 302 34 64 56 69 65 431 684 825 98 0 6 060 136 587 701 67312 408 22 42 [400] 687 6 8430 774 62117 76 370 408 70032 146 270 448 797 7 1 099 124 439 61 671 838 942 89 72023 180 323 35 509 644 [400] 73021 23 50 64 61 194 468 530 078 781 74311 441 663 90 7 5020 439 506 634 02 732 848 72 7 6557 98 634 713 34 7 7 027 70 690 831 7 8575 027 43 7 9140 207 601 1 811 12 14 30 £0138 687 754 31015 228 32 602 86 [400] 915 32 &*450 638 71 820 «3663 731 68 946 24030 336 419 696 867 68 953 8 5 062 317 513 [400] 844 71 912 06213 [400 ] 60 80 452 668 961 8 7371 90 633 [3000] 84 748 856 88066 83 179 245 84 330 [6000] 407 933 89036 108 42 207 364 421 93 687 607 924 L01LS 368 [400] 408 23 011 985 91067 108 299 92 m 281 370 89 612 62 [1000] 737 93242 394 030 31 74 94980 4SI [500] 621 53 87 688 754 96249 408 65 90 Sqv 97CH-7 16« 264 311 39 411 84 98116 655 623 46 729 14001 80097 SLS 27 680 733 952 J-OO LHUUJ J't-t J ä UI uyz 235 102708 1400] 33 92 103006 [4001 30 476 674 35 104464 784 105131 277 96 419 584 783 214- 496 1400] 680 767 971 107005 [3000] 215 317 [40°] 432 [400] 90 99 945 103074 207 440 109113 531 792 824 89 93 110035 157 68 464 637 044 11 1194 235 691 27 908 112007 122 425 547 79 65 0 905 1 1 < [400] 97 221 65 71 524 606 1 14103 043 744 11 80 382 535 861 1 16362 452 543 632 69 94* 117113 769 888 118450 347 119246 354 444 02 120037 150 306 621 797 121014 582 917 l*»; 240 325 584 795 [4001 123022 172 31 472 604 i«»^00] 805 124-483 125133 66 513 703 126219 311 76 443 566 659 1400 ] 71 826 968 197 33 238 71 362 577 634 128583 123144 510 40 /12 51 941 3 ,°° 11 42 605 920 71 0 9 131356 ,^00] 226 61 613 39 909 133045 67 ro 9 8.« 1 134406 63 754 135007 751 043 932 1SJ SL 10 i 9 oo 9 611 837 85 957 137023 213 96 488 763 AS&io 8 873 720 42 955 139222 386 448 140072 353 628 745 881 141180 270 l 482 760 [500] 142165 67 252 439 687 712 879 14 ' 388 666 871 948 144355 404 556 848 OsT 145 18 9 27 7 3 27 89 407 49 914 146131 74 497 614 39 705 30 806 147014 639 757 76 939 41 f if 436 40 628 847 932 89 49180 315 008 *** ... 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(Nachdruck verboten.) 185 291 327 685 716 1025 110 33 374 557 744 843 2151 82 292 448 659 [500] 821 989 3287 430 34 812 4339 547 96 866 [1000] 982 5015- [5000] 121 246 416 83 715 961 66 6111 16 218 304 99 351 [400] 7160 426 658 711 883 8029 42 91 196 225 713 90 902 13 9282 459 619 10173 353 67 421 33 807 929 38 11131 284 674 844 940 12315 40 941 42 [400] 13068 76 511 896 988 [1000] 14153 225 363 682 780 957 15191 245 65 94 315 794 991 [500] 16071 267 443 77 741 59 73 905 78 17427 649 707 863 18193 343 537 85 19039 436 [400] 649 2O0G0 235 338 918 91 21031 182 299 428 557 22088 124 201 417 800 969 23262 301 24134 72 305 0 59 468 97 791 25147 303 34 37 773 875 26151 97 456 27147 324 475 91 601 844 28113 SO 226 81 381 540 78 814 29042 349 440 564 635 9€4 30027 [1000] 240 615 83 31999 32270 755 858 67 936 331-38 80 619 8 5 816 3 4031 158 201 16 526 819 41 35108 202 346 564 625 831 09 36027 227 422 745 939 37113 42 451 600 961 38217 70 641 962 39174 920 40064 226 34 92 421 668 775 [400] 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Klasse Rindet statt vom fl. Mai bis Sl. Mai 1916. * 'Befaurrtmachmrg. Betr.: KcÄKsHrs - KonttoPdcrsamMlunyen 1916 im Kreis« Oieß-en, _ Es haben, ohne Nieiteren Befehl, in Gießen, Hsf der Zeughauskaserne, zu erscheinen. Dienstag, den 11. April 1916, vormittags 9 Uhr. Sämtliche Untffz. n. Mannschaften der Reserve, Landwehr I und II aller Waffen und der Seewehr I und II. Sämtliche Ersatz-Reservisten. Sämtliche als Ersatz-Rekruten ausgehobenen Militärpflichtigen, die in den Jahr^m 1895 u. 1894 geboren sind. Militärpflichtige, die die Entscheidung: „zurück bis zur nächsten Musterung" erhalten haben, brauchen nicht zu erscheinen. Sämtliche bereits eingestellten Mannschaften des Heeres und der Marine, die sich zur Erholung wegen Krankheit, auf Grund häuslicher Verhältnisse oder aus anderen Gründen auf Urlaub befinden, soweit sie marschfähig sind, daß sie den Kontrollplatz erreichen können. Dienstag, den 11. April 1916, nachmittags 2Vs Uhr. Säintliche Untffz. u. Mannschaften des ausgebildeten Landsturms aller Waffen. Sämtliche zur Verfügung der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften. Es sind dies Mannschaften, die als Ersatz-Rekruten zur Enr- stcllnng gelangten und als dienstuntauglich entlassen worden sind. % Sämtliche als Ersatz-Rekruten ausgehobcnen Militärpflichtigen, die im Jahre 1896 geboren sind. Militärpflichtige, die die Entscheidung: „zurück bis zur nächsten Musterung" erhalten haben, brauchen nicht zu erscheinen. Mittwoch, den 12. April 1916, vormittags 9 Uhr. Sänrtliche n n a u s g c b i l d e t e n L a n d st u r m p f sichtigen, die im Jahre 1 89 7 geboren und in der Stadt Gießen rnrd in den Genreinden Mbach, Allendorf a. d. Lahn. Allendors a. d. Lda., Allertshausen, Alten-Buscck, Annerod, Bellersheim, Beltershain, Bersrod mit Winnerod, Bettenhausen. Beueru, Birklar, Burkhardsfelden, Climbach, Daubringcn, Dorf-Gill, Eberstadt mit Arnsburg. Ettingshausen, Garbenteich, Geilshausen, 'Göbelirwd. Großcn-Buseck, Großen-Linden, Grünberg, Grüningen wohnhaft sind. Landstr-nrrvflichtige dieses Jahrgangs, welche die Entscheidungen: „zurück bis zur nächsten Musterung" oder „zeitig untauglich" erhalten haben, brauchen nicht zu erscheinen. * Mittwoch, den 12. April 1916, nachmittags 2V2Uyr. Sämtliche unausgebildeten Landfturmpflich- t i g e n, die im Jahre 1 8 9 7 geboren und in den Gemeinden Harbach, Hattenrod, Hausen, Heuchelheim, Holzheim, Hungen, Inheiden, Kesselbach, Klein-Linden, Langd, Lang-Göns, Langs- dors. Lauter, Leihgestern, Lich mit Hof Albach, Kolnhansen und Mühlsachsen, Lindenstruth, Lollar, Londorf, Lmnda, Mainzlar, Münster, Muschenheim nrit Hof-Güll, Rieder-Bessingen, Ronnen- roth, Obbornhofen, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Odenhausen mit Appenborn, Oppenrod, Queckborn, Rabertshausen mit Ringelshausen, Reinhardshain, Reiskirchen, Rodheim mit Hof Graß, Rödgen, Röthges, Rüddingshausen, Ruttershausen mit Kirchberg, Saasen mit Bollnbach, Veitsberg und Wirberg, Stangenrod, Staufenberg mit Friedelhausen, Stein bach, St ein heim, Stockhausen, Trais-Horloff. Treis a. d. Lda., Trohe, Utphe, Villingen, Watzenborn mit Steinberg, Weickartshain, Weitershain und Wieseck wohn- haft sind. Landsturmpflichtigc dieses Jahrgangs, welche die Entscheidungen : „zurück bis zur nächsten Musterung" oder „zeitig untauglich" erhalte:: haben, brauchen nicht zu erscheinen. Donnerstag, den 13. April 1916, vormittags 9 Uhr. Sämtliche unausgebildeten Landsturmpflichti- g e n, einerlei, welche Entscheidung sie erhalten haben, die in den Jahren l 8 9 4 bis einschließlich 1878 geboren sind. Es sind dies Personen, ivelche im Besitze eines weißen Landsturmscheines sind. Donnerstag, den 13. April 1916, nachmittags 2Vs Uhr. Sämtliche unausgebildeten Landsturmpflichti- g c n, einerlei,, welche Entscheidung sie erhalten haben, die in den Jahren 1877 bis einschließlich 187 3 geboren sind. Es sind dies Personen, welche im Besitze eines weißen Lcmd- sturmscheines sind. Freitag, den 14. April 1916, vormittags 9 Uhr. Sämtliche unausgebildeten L a n d st u r m p f l i ch t i- g e n, einerlei, welche Entscheidung sie erhalten haben, die in den Jahren 1872 und 1871 geboren sind. Es sind dies Personen, welche im Besitze eines weißen Landsturmscheines sind. Freitag, den 14. April 1916, nachmittags 2Vs Uhr. Sämtliche' unausgebildeten Land stur m Pflicht i- g c n, einerlei,, welche Entscheidung sie erhalten haben, die in den Jahren 1870 und 1869 geboren sin-. Es sind dies Personen,' welche im Besitze eines weißen Landsturm scheines sind. Samstag, den 15. April 1916, vormittags 9 Uyr. Sämtliche früher Treust untauglichen, sowert sie seid- her gemustert worden sind, ohne Rücksicht darauf, ob sie gedient haben oder nicht und welche Entscheidung sie erhalten haben. Tie ungedienten Mannschaften sind inr Besitze eines gelben Aus musterun g s scheines. Ausgenommen bleiben diejenigen, welche die Entscheidungen: „dauernd ineder feld- noch garnisondienstfähig", ,^ertig untaugliche und „dauernd untauglich" erhalten haben. Allgemein: Es haben sämtliche bis auf weiteres oder bis zu einem bestimmten Zeitpunkte vom Heeresdienste befreiten oder zurückge- stellten Personen teilzunehmen. Tie bei der Bahnverivaltung beschäftigten als unabkömmlich anerkannten Personen sind von der Teilnahme an den Kontroll- versammlungen befreit. Mannschaften, welche die Entscheidungen: „dauernd wcher feld- noch garnisondienstfähig" oder „dauernd untauglich" erhalten Habe::, sind zum Erscheinen nicht verpflichtet. Es wird besonders darauf hingewiesen, daß mit ihrer Jahresklasse oder Waffengattung alle diejenigen Personen zu erscheinen haben, die auf Grund von Reklamationen oder als dienstuntauglich von den Truppenteilen in die Heimat eittlassen sind. Das Glerchc gilt für die Landsturmpflichtigen, die infolge ihres Afters — über 45 Jahre — von den Truppenteilen zur Entlassung gekommen sind. Kriegsrentenempfänger, welche dauernd garnisondienstunfähig sind, haben nicht zu erscheinen, dagegen haben alle diejenige:: zu erscheinen, die zeitig garnifvndrenftimfähig oder ar- bcitsverwendungsnnsähig sind. Erscheinen in bürgerlicher Kleidung; Stöcke, Schirme, Pfeifen, Zigarren usw. sind vorher wegzulegen. Tie sich aus Urlaub in der Heimat befindlichen Unteroffiziere und Mannschaften erscheinen in Uniform. Die Militärpässe und Führungszeugnisse, sowie sonstige. Ausweise (Landsturm- oder Aus- mufterungsscheine uswtt sind mitzubrinaen. Wer über sein Militärverhältnis oder über die Bestimmungen im Zweifel ist, hat sich im eigenen Interesse vorher bei seinem Bezirksfeldwebel zu erkundigen. Unpünktlichkeit oder Versäumnis der Konttollversammlnngen werden nach den Kriegsgesetze:: auf das Strengste bestraft. G i e ß e n , den 26. März 1916. 2473 B Großherzogliches Bezirkskommando Gießen. N a u m a n n, Oberstleutnant und Bezirkskommandeur. Drillsaat spart Saatgut! Sack’scho Sämaschinen neuest. Ausführung sind die besten tur Berg u. Ebene und unerreichten gleich- mässiger Aussaat Sack’sche Universal - Pflüge und neueste Wende-Pflüge Feder-Kultivatoren, Acker- u. 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Eichen-Scheit 28 „ Birken- „ 25 „ Nadel- „ 66 „ Eichen-Knüppel 14 „ Birken- „ 22 „ Nadel- „ 87 „ Eichen-Stdcke 23 „ Nadel- , 2400 Eichen Wellen 600 Nadel Die Zusammenkunft ist mittags 1 Uhr beim Lirrdeudanrn am Ruhberg. Großen-Linden, den 8. April 1916. ^roßh. Bürgermeisterei Grosten-Linden. Leun. rsi 4 & A :3®0©C'd<5 Fortgesetzte Ersparnisse im Haushalt! Meine Nass- und Pfund-Wäsche ist zirka 50% billiger als jede im Haus gereinigte Wäsche :: Ohne Anwendung scharfer Mittel zu jeder Jahreszeit Wendend wetss -. Lieferzeit zirka 2 Tage ..♦.♦♦♦ IHM GROSSWASCHEREI EDELWEISS Schützenstrasse 12 GIESSEN Fernsprecher 48/ r % Giessertsr Paedagogium Individueller Unterricht in kleinen Klassen Sexta-Oberprima. Arbeitsstunden unter strenger Aufsicht. Vorbereitung auf Einjährigen-, Primareife- u. Abiturientenexamen Kinder unt, 11 Jahr, sind durch d. Besuch des Paedagogiu ns von der öffentlichen Schulpflicht lt. minister* Verfüg, befreit. Scfatilerhcim in groß. Park. — Kur geprüfte akadem. gebild. Lehrkräfte. Drucksachen Nr. 55 durch Hrsitor Brackaaann, Giessen, Ludwigstr. 70, in d. Nähe d. Universität. Fernruf 633. Im vergangenen Jahre bestanden von den nur i o Paedagogium unterrichteten Schülern 1 die Reifeprüfung, 3 die Priittareifoprttfnng;, 6 die Einjälirigenprüfung und 5 die Anfrahmeprüfung in eine öffentliche Schule, das heisst sämtliche Prüflinge. [1633 Heinr. Hahn, Giessen Samenhandlung fürGartenbauu. Landwirtschaft Neustadt 8 Telephon 403 Empfehle zur bevorstehenden AUSSAAT in bekannter Qualität: Erstklassige Gemüsesamen, Blumensamen, Runkelrüben, spez. Eckendorfer Riesen-Walzen, Futtermöhren, gelbe und weisse, seidefreie Kleesaaten, wie schlesischen und Pfälzer Rotklee, Luzerne, provencer, Schwedenklee, Weissklee und Gelbklee, Grassamen - Mischungen zur Anlage von Wiesen und Zierrasen. *>„ Illustr.Preisliste aufWunsch franko zu Diensten Forst- und Kolonialschule IMliliäenberg a. SÜaira Gewissenhafte Ausbildung. Lehrreiche Reviere, auch für Jag i und Fischerei. 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V.: Carle. 292 : Bekanntmachung. Die Holzversteigerung vom 7. t. M. im Stadtwald ist genehmigt Abgabe der Abfuhrscheine von Samstag IS. l. M. ab. Holzüberweisungund erster Fahrtag am gleichen Tage. Gießen, den 8. Avril 1910. Der Markoorstand. 29028 Tr aut wein, Großh. Forstmeister. Holzverstergenrng Montag, den 17. Avril 1916, nach Zusammenkunft vormittags 10 Uhr auf der Suhlschneise für Nutzholz, desgl. vormittags IO 1 /« Ubr auf der Hattenröderstraße am Vstanzgarten für Brennholz, in den Distrikten: Fichten- köpf, Mauerkasverskops, Kleinhäuserberg und Mönchköpfe. Scheiter Rm.: Buche 260, Eiche 4, Fichte 30: Kniivvel Rm.: Buche 260, Eiche 90, Fichte 20: Stöcke Rm.: Buche 170, Eiche 60, Fichte 120: Reisig Wellen: Buche 3500, Eiche 150Ü Fichte 600: Fichten-Derhstaugev Film.: 30: Fichten Nutzreisig Rm.: 100. Lich, den 7. Avril 1916. Großh. Bürgermeisterei Lich: Dörmer. Holzversteigerung. Donnerstag, den 13. Avril 1916, werden nach Zusammenkunft um 9 1 /* Ubr, am Hof Appenborn, aus den Disiriken Noll «Röderloch) Odenderg und Hörnes (Rangen» versteigert: Scheiter Rm.: 150 Buche, 15 Fichte: Knüvvel Rm.: 128 Buche, 9 Eiche, 8 Kieler, 18 Asve, 34 Fichte: Reiser Rm.: 290 Buche, 6 Eiche, 10 Aspe: Stöcke Rm.: 30 Buche. Das zerstreutsitzende Holz aus den Distrikten Hörnes und Noll wird nicht vorgezeigt und kommt in Distrikt Odenberg zur Versteigerung. Nähere Auskunft erteilt Frecherrltcher Forstwarl Leyerer Odenhausen. Londorf, den 6. April 1916. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. I. B.: T r a u t w e i n. 129018 Nutz- und Brennholzversteiqerung. Im Markwald der Gemeinde Lützellinden werden am Donnerstag, den 13. Avril ds. IS. versteigert: Eichen: 6 Rin. Scheitholz, 59 Nm. Knüppelholz, 31 Rm. Stockholz und 2470 Wellen: Buchen: 38 Rm. Knüppelholz, 6 Rm. Stockbolz und 3800 Wellen: Birken: 1 Rm. Knüppelholz und 150 Wellen: Kiefern: 4 Stämme 3. Kl. --2,52 Fstm., 4 4. Kl. - 2L1 Fstm., 16 5. Kl.--5P2 Fstm., 6 Rm. Scheitholz, 8 Rm. Stoekholz und 340 Wellen: Fichten: 650 Wellen. Zusammenkunft vormittags 9 Uhr an der Main- Weserbahn. Großrcchtenbach, den 8. April 1916. Der Bürgermeister. [2909B [23711 Holzversteigerung. Mittwoch, den 12. April, vormittag» von 9 Uhr an, soll im hiesigen Gemeindewald in den Distrikten Unter und Schwalbenwald nachverzeich- neteS Holz versteigert werden: 3 Buchen-Stämme mit 2,58 Fstm. 3 Eschen-Stämme mit 0,41 Fstm. 4 Fichten-Derbstangen mit 0,33 Fstm. 4 Nm. Fichten-Nutzknüppel, 2,50 Mtr. lang 123 Rm. Buchen-, 14 Rm. Eichen-, 2 Rm. Fichten» Scheiter 111 Rm. Buchen-, 56 Rm. Eichen-, 17 Rm. Fichten-, 20 Rm. Kiefern-Knüppel 32 Rm. Buchen-, 18 Rm. Eichen-, 47 Rm. Fichten-, 34 Rm. Kiefern-Stock 2700 Wellen Buchen-, 19MWellenEichen-,900Wellen Kiefern- und 1830 Wellen Fichten-Reiser. Der Anfang ist im Distrikt Unter. Großen-Buseck, am 7. April 1916. Großherzogl. Bürgermeister« Eirsßen-Buseck. Schwalb. ^