Nr. 93 ®« ««ftowir Spjtign fTfitjcttrt rckqjjch, rmtzer eomfta# 5. - Brüaq«,: viermal wöchentlich Siche«er§«ELdiotter; zi vermal wochentl.Lreis- blaUftzröevUreisGiegen (Dienstag und Freilag); zweimal monatl. Land» wirffchsstliche Zeitfragen Fe^mprech - Anschlüsse: mrdieSchristleitung112 Aerlag.Geschästsstetle51 Adresse ?ür Drahtnach- rechten: Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen mr die Tagesnummer bls zum Abend vorher. 166. Jahrgang Mittwoch. April M6 ^ \ t ui q $ t) r c • •. mwnatl. 90 PH. viertel- fährt. Aik. 2.65: durch Abhole- u. Zweigstellen nrouatl. 80 Pf.: durch die Post Mk. 2. ^5 viertel- jährl. ausschl. Bestettg. Zeilenpreis: lokallöPf., aus,v. üO «Pf. — Haupt- !chri>t!eiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Gerichtssaal: Fr.N.Zenz; für den Anzeigenteü: H. Beck, sämtlich in Gietzen, Ein Erfolg auf dem re Eine neue englische Zchlwse Trotzes Hauptquartier. 18. April. MTB.) (A»ttuh.) Westlicher Kriegsschauplatz. aL+aJn\^ rt n ' a ^ m die englischen Stellungen in L UO s 0t * ei ° l ausgiebig unftr Feuer. Ein schwacki- 1 SsL gegen einen der von uns be «Sprengtrichter wurde nachts leicht abgewiesen. mmia? f L T fV n Cl ^ ^ Kanals von La B a sse t und nord- ^ s entspannen sich zeitweise lebhaftere Hand MMwIenkampfe. In Gegend von Neuville und bei Tieuvraignes sprengten wir mit Erfolg mehrere Minen. Kampfgebiet beiderseits der Maas spielten sich sehr heftme Brtülenekamvfe ab. Rechts des Flusses entrissen n, eo e r sächsische Truppen den Franzosen im Sturm ^Uungen am Steinbruch, 760 Meter siwlich des Ge n * und auf dem Höhenrücken nord- westlich des Geyoftes Thiaumont. Zweiundvierzig Offiziere darunter drei Stabsoffiziere, ctn- rausendsechshnndertsechsnndvierzig Mann uns au unverwundeten Gefangenen, 50 Mann verwundet in unsere Hand gefallen. Ihre Namen werden ebenso m der „Gazette des Ardcnnes" veröffentlicht werden, wie Vre Nam e n a ll e r i n d i e s e m Kriege g e sa n g e - P r *??S°.f c J 1 ' auch der bisher in den Kämpfen rm Ä^aasgebiet ie,t dem 21. Februar gefangenen si eb en- ^ u u d e r t e l f Offiziere, achtnnddreihig- tausend einhundertfünfund fünfzig Mann. Die Bs.ranlasmng zu dieser Bemerkung ist ein halbamtlicher srvn^>sisckfer Versuch. unsere Angaben in Zweifel zu ziehen. Angrifssversuche des Feindes am und im Eaillette-Wald wuwen bereits in der Bereitstellung oder in den ersten Ansätzen durch unser Feuer vereitelt. Gegen unsere Stellungen in der W o e v r e - Ebene, sowie «5tfiL^ cn südöstlich von Verdun bis in die Gegend von S^Aiihiel war die französische Artillerie außerordentlich tang. o. westlicher Kriegsschauplatz. Brückenkopf von Dünaburg brachen heute früh vor unseren Stellungen südlich von Garbunowka auf schmaler ^rortt ar^esetzte russische Angriffe mit großen Verlusten für den Feirch zusammen. Balkan-Kriegsschauplatz. Kerne wesentlichen Ereignisse. Oberste Heeresleitung. Mr haben rm Westen einen neuen, hocherfrenlrchen Erfolg enmngen, und zwar auf dem rech ten Ufer der Maas vor Verdun. Dort waren die Kämpfe seit der Eroberung von Doncnrmont riicht erheblich vorangekommen, urrd die Franzosen hatten unmenschliche Anstrengungen gemacht, um sich ^n Starw um die Feste Vanx zu sichern. Auf der neben- stehenden Kartenskizze ist zu ersehen, daß die Frontlinie heute noch arrnäherrrd dieselbe ist wie vor einiger Wochen. Der neueste Erfolg, der uns 17M Gefangene eingebracht lmt daß unsere Heeresleitung, nachdem sie auf dem westlichen Maasnfer die strategische Lage gesichert und zu unseren Gunsten ausgedehnt hat, mit Beharrlichkeit auch das Ziel verfolgt, von Nordeii her die Festung Verdun zu bedrängen Ein militärischer Mitarbeiter der „Köln Zta" wertet das neue Ereignis mit folgenden Sätzen - . Zwar soll es nach der amtlichen Pariser Meldung nur TLetmt Vorsprung südlich des Waldes Chauffvur" gewe^ d«. m unsere Hand fiel m Wrklichkeit steht es aber airders' Unsere ^ront wurde zwischen dein Pfefferrücken und dem durch dre Fege ^ouaumont rm Nordosten gekrönten Höhenzug der Anne Frvrde nad) ©üben tjac&ttaqm, französische Stellungen an den Stembruchen südlich des Gehöfts von Haudromont und auf ton Rücken noiÄvestlich von ThiaMmt genommen. Währ- schemlrch ist mit diesem Rucken die Höhe 316 geineint, die südwestlick, von Tors Douaiimont liegt, unmittelbar vor dem Werk Thiaumont der vordersten Linie stehender Befestigungen von Ber-dun. Der Raun: zwischen dem Pfefferrücken uich Dorf Touaumont ist gefitirt mit Wald stricken, die verschiedene Namen tragen, und es kann als ern kennzeichneiides Kunststückchen der französischen Beffchlnerrurgsart bezeichnet werden, toenn die erwähnte amtliche Pariser Meldung vom Walde von Chauffour Wucht. Ailf den Karten ist diese Bezeichnung nämlich nördlich von Touaumont eingetragen. Wie es sich mit dem „kleinen Abschnitt" verhält, igelst auch aus der Zahl der Gefangenen hervor, die von uns dort gemacht wurden. Es sffid rurrd 1700 Mann, darunter 42 Offiziere, die fühl wiverivmrdet ergeben mußten, also ein i 3 /, kriegsstarkes Bataillon. Aöcm kam: bei den Gefangenen in den letzten Wochen eiiie dauernde Steigerung au Offizieren feststellen, und da das ganze französische Osffzierkorps sich im ganzen K'riege mit emer Tapserkect geschlagen hat, die seinen Ueberlifferungen entspricht, so ist diese Steigerung nicht ailf ein Ermatten seines Geistes und seiner Haltuiig zurückzuffihren, sonderir zeigt, das; die Heeres lertung die Bataille ' ^^ ^ '. £tam>ftcut>öen sehr stark mit Offizieren besetzt hat, um ,ie zu kr affig steui Widerstand zu befähigen ^ Heeresleitung hat sich zu dem ungewöhnlichen Enlschlnst aufgerasft, die Namen aller französischen Gefan- 6.enen zu veröffentlichen, um auf diese Weise vielfachen französischen Ableugnungeii zu begegnen. Das Beweismittel ist gut und schlagend, und die Zuverlässigkeit der Angaben unserer amtlichen Stellen wird dadurch vor aller Welt aufs neue bezeugt. Man kann die Zahlen in den deutschen Heeresberichten seit dem 21. Februar nachrechnen, und daß die groffe Ge,anit,umme t>n\ 711 Offizieren und 38115 Mann Itimmt, wird demnächst durch die Veröffentlichung aller .Namen in der „Gazette des Ardennes" dargetan. Es wird stch dabei um Unverwundete bandeln; neutrale Blätter be- ziffern die französischen Gesamtverluste seit den neuen Angriffen auf Verdun auf über 150000 Mann. Daß die Franzosen so außerordentliche Verluste zu beklagen haben, wird lu .der „Köln. Ztg." mit folgenden Feststellungen erklärt: ^Dw Gewaltffoße mit Massen, zu denen die Franzosen arei- en, werden vor Verdun durch die Bodengestaltniig sehr an der Entwicklung gehindert und rufen starke Verluste hervor. Sie erinnern unwillkürlick, an die dichten Kolonnen, mit denen Napoleon bei Belle Alliance die englische Mitte spreii- gen wollte, und die vor den Salven der britischeii Linien zum Stocken kamen und durch den Bajonettstoß dann gewor- en wurden. Den Veränderiingen der Waffenwirkung ent- prechend richten unsere Truppen eroberte Stellungen sofort mit verkehrter Front ein, banesn sie aus, um den sicl-er zu erwartenden feirrdlichen Angriff abwehren Kn können, und bereiten den weiteren Schritt vorwärts vor, der erfolgt, wenn die Artillerie ihre zermalmende Wirkung entfaltet hat." Mit g«iiA besonderer Spanmnrg blickt alle Welt nach dem fernen Osten, wo die Engländer benrüht sind, die iil K»nt el Mrnara Eingeschlossenen zu befreien lind ihre nach den Geständnissen englischer Blätter immer heikler werdende Zage am Vrgns zu verbessern. Die englischeil Angriffe ans dem vecksten User dieses Flusses wareii mißgliickt, und jetzt haben dre Tnr ftv. die Offensive übernommen. Wenn der amtjidje englische Heeresbericht lakonisch sesfftellt, daß die englisch>en Linren an einigen Siel teil 500 bis L00 Yards zu- rück gedrängt worden seien, so Lärm man sich von der wirklichen Größe dieser dkiederlage u ' mrserer FeinÄ nur einen .^9«Tr müüji-Ti. (Eiii Yard --- 0,9144 Aäeter.) ^ese Schläge für die Engländer hochstw.ahr,chernlrch dre endgülffgc Aussichtslosigkeit, aus dem von ihnen so leichtfertig, vorgeschobenen Kriegsschaiu- platze noch irgend etwas zu erreichen. * « * Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. , Wien, 18. April. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 18. April 1916. Russischer und südöstlicher Kriegsschauplatz Unverändert. v ' Lta ^ ienischer K riegsschauplatz. ** ev ex 11 ^ku ln ndischen Front eiltwickelten die Italiener gcsteru stclltnwnic «me regere Tätigkeit. Urber Est kreuzten zwei femdüch« Flieger, die durch Bomben- abwulf ?,weiZivilpersonen töteten, fitnf verwundeten. Untere Flugzeuge »erjagten die feindtichrn bis Grad» und erzielten boot el ” en ^uulbentrefftr auf einem itali^schen Torpcdo- Jm südlichen Abschnitt der Hochfläche von Tobcrdo und oi'/i ffor.tcr Bruckenlv»f tam es zu Gcschützkämpfei, Bri Zogma wiesen unsere Truppen heute früh einen Angriss unter beträchtlichen Verlusten des Grgn>ws ab Der ToU ArtillerUfmer'^"^ Öie 9fürf,t l,ntcr lebhaftem ^ln her Kärntner und Tiroler Front hielten die Geichutzkumpfe mit wechselnder Stärke an. >Htz»brftigsicn am Cot die Laim, wo sich das feindliche Feucr abendv zum Trommelfeiier steigerte. Nach Mitternacht setzten d e ttiil'cncr hier zum allgeineinen Angriff an: dieser wurde abgc chliige,, «pater gelang eö dem Feiiwc, die Weslkupvc dev Col di La na an mehreren Stellen zu wrniLen und in die gänzlich zerstörte Stellung cinzudrinseu. Drr Kampf dauert fort. Im Sugana-Tal. wo die Italiener in letzter Zeit unsere Vorposten durch wiederholte Angriffe belästigt hatten, wurde der Feind durch einen Gcgenstos; aus seinen vor- geichobciicn Stellungen zurückgcworfen. Er ließ hierbei e l s Offiziere. 6üü unverwundete K-fangene, vier Ncajchmengewehre in unseren Händen. Der Stellvertreter des Chefs des GeneralstabS v. Hö ser, Feldmarschalleutnant. f m m • Dev „ V--ris, 18 April. MLB. Nichtamtlich., AmÜicher Bericht vom Montag nachmrttaA: Auf dem l i n k c n M a a s n s e r wurdsi unsere Stellungen im von Avocvnrt und an der Front Toter Mann—Cummres von Kr seitlichen Artillerie kräftig beschossen Aus dein rechten Usedvcrlief die Nacht veiWtniSmüßig ruhig. auSgenommm in der Gegeilt südlich des Gehölzes von Haubio- mont, m bic Artillerietätigkeit ziemlich lebhaft blieb. & kan, äu kcmer ^nlantcrietütigkeit: Bon der übrigen Front ist außer denk gewöhnlichen Geschützseuer nichts.zu Melden. L u f t k a m p f: In der Nacht zum 17. April führte eines unfe* rer &efdmbe r , aus 9 Flugzeugen bestehend, trotz dichten Nebels wrchftge Bonchardements in der Gegend von Conftans, Pamitz A^- naville und Ronrbach aus. Es wurden Geschosse in folgender An^ zahl abgeworsen: 12 auf den Bahnhof von Arnavilke, 11 aus die Belmlrnien von Pagny und Ars. In der Nacht zum 16 4)01 feuerte nnes unserer Kampfflugzeuge bei einem Fluge über die 16 ^ch°!'-°uf ein feindliches Schiss, Amtlicher Bericht von Montag übend: Zwischetr Dvre und Oise 'l^orten unsere Batterien feindliche Scbützen< 7 räben und llnter- ltande m der Gegend von Beuvraigne und Ücrssignv. In den Ar- gönnen zerstörendes s^uer auf deutsche Werke rwrdlich von Harazöe ZEr Baugums sprengte eme unserer Minen einen klemm feindlichen Ä ^K.^ung m dre Luft. Auf dem l i n k e n M a a s - ufer lebhafte Tatrgkert der ferndlrchen Artillerie gegen die Höbe 3 0 4 und unsere ziverteu Linierr. Auf dem> recht c n M a a Auf e r w r ® cilt i c to l uach emer Beschießung mit wachsender Heffig- begairn und sich gegen unsere Stellungen von tex mTi i *'L®°Qi aiimoi l\ c nd) ! ete '. negen 2 Uhr nachmittags einerr ftp 0 «! mit Cllt€ ™: Bestand von wenig- st e n ^ zwei D r v r s r o n e n v o r. Die Sturmtvellen brachen sich von ungefähr 4 Kilometern an unserem Sperrfeuer und Maschrmmgewehrfeuer: fxe wurden zurückgewoffen, ausge- n o m m e n an er n ein Pu n k t, wo sie in einem kleinen Vor- prnng unserer Lrme südlich des Waldes Chauffour Fuß fl l mr sehr bederrtende Verluste, nament- Pfefferh,rgel und an der Schlucht zwischen dem Pfeffekhugel uird dknu Walde von Haudrenront. In der W o e v r e MaashöhenO^ ^^^riegeschossen in den Abschnitten am Fuße der ~ u/rwesen: In der Nacht zum 17. April warfen unsere Angrfffsftugzeuge 22 Bomben auf die Bahnhöfe von Nantkllois und Bneulles, 15 auf Etam und auf das Lager- im Walde von Spin, court.und 8 auf dre Lager von Pisville und Thillot, so'.v e nord- westlich von Vienigulles. w .belgischer B e r i d)t: Im Laufe des Tnges spar dil ckrtilleue an verschiedenett stellen ziemlich lebhaft, iusbeionona rn der Gegend von Oostkerke und Dixmuideir * * ' * Eine englische Schlappe am Tigris. London, 18. Llpril. (WTB.) Heeresbericht »ns Mcsv- potamien. General Llrke meldet: Letzte Nacht lvnrdeu anf fcem rcrijirrt Mkdirfer Tigri s cirtc Reihe heftiger Gegen angrLffe lÄttenronnnen. Unsere Linren wnr- [ibcu an einigen ©teilen 500 bis 800 Dcrrds zurückge- Eine türkische 9ltte an Griechenland. Lyon, 18. April. (WTB.) Nach einer Meldung des „Nouvelliste" ans Athen hat der türkische Gesandte dem Minister des Aenhern eine Note überreicht, in der die ottomanische Regierung die Aufmerksamkeit der griechischen Regierung auf die Banden richtet, die in Athen, im Piräus und aus Mytilene mit der Bestimmung nach Klein- asien gebildet werden. Die Note teilt mit, daß ein Ausschuß bestehe, der diese Banden organisiere. Der Minister hat seine Änttvort Vorbehalten. Eine Münzreform in der Türkei. Konstantinopel, 17. April. Um den regellosen Zustand, der eine Folge der Differenz des Kurses des Gold- und des SUber- Münzgeldes ist, der in verschiedenen Teilen des Reiches beträckstliche Wrveichungen aufiveist, ein Ende zu machen und den GeldspekU- lationen vorzubeuga:, hat die Regierung den Beschluß gefaßt, eine bedeutsame Münzreform eürzuführen, die seit langer Zeit den Gegenstand eingehender Studien bildete und jüngst im Staatsrat und in enrer Kommission sachkundiger Persönlichkeiten erörtert nnrrde. Diese Reform soll nunmehr im BerordnungsWege perwirklichil werden.. Das bezügliche Gesetz wird demnächst ver- össentlicht werden. Darnach wird die Goldwährung auf der Grundlage des Dezllnalsystems eingeführt, mit der einzigen Unterteilung in Piaster, wobei ein Pfund immer und überall einen Kurswert von 100 Piastern besitzen soll. Der Kursunterschied zwischen Gold- und Silbermünzen wird aufgehoben. Die Silberund Nickelmünzen werden lediglich als Scheidemünzen beibehal- ' len, indem Silbermünzen bis zum Betrage von 300 und Nickel- l.wihtacu bis zum Betrage von 50 Piastern angenommen werden müssen. Den Geldwechsler werden GesckKfte, die Münzen zum Gegenstände haben, streng untersagt werden. Bisher galt das türkische Goldpsund 108 Silberpiaster in Konstantinopel, bis zu 135 Silberpiaster in der Provinz und wurde von der: staatlichen 'Zahlungsstellen zum Werte von 102,60 Silberpiastern angenommen. Der SilberMedschidie galt 20 Silberviaster, bei staatlichen ZaUungs stellen 19 Silüerpiaster. Um inzwischen die Schwierigkeiten zu beheben, die sich daraus ergeben, daß nicht genügend Scheidemünze im Umlauf ist, und die sich besonders im Kursunterschied des Papiergeldes bemerkbar machen, verössentlicht das Amtsblatt eine Gesetwerordnung, womit die Ermächtigung erteilt rvird, 1VOV00 alte Pfund geringhaltiger Mischung, die gegen Nickel Umgetauscht werden sollten, wieder in Umlauf zu setzen und für einen Betrag von 500 000 Pfund neue Münzen, zu drei Viertel Kupfer, zu einem Viertel Nickel, zu prggen. Für diese bellen -SUinnren werden für Rechnung der Münzverwaltung bei der iBanque Ottomane Kassenscheine hinterlegt werden, die später daAr verwendet werden sollen, jene Münzen wieder aus dem Umlauf einzuziehen. DLeerrglrsch-frarrzSfische Kriegsflotte im Golf von Goris. Berlin, 19. April. Iin Golf von Goris sollen unkest Litten Blättermeldungcn zufolge über 80 Einheiten der englischen jiotb französischen Kriegsflotte zusammengezogen worden sein. Die SteSung Italiens in der Ciltente. Bern, 18. April. _ (WTB.) Auf einen in der „T a i l y Mail" «erschienenen Artikel, der eiire Aufforderung an England wrd Italien enthält, kräftiger an den militärischen Operationen» zur Verteidigung des französischen Bodens teüzunehmen, schreibt der „Corriere della Sera" in einer redaktionellen Note, .ein derartiges Problem Mrfzuwersien, sei miehr als unnütz, es sei gefährlich. Niemand außer dem italienischen Oberkommando und der Regierung könne solche Pooblcnne stellen. Es fei unsinnig, Zahlen aufzustellen, wenn man die Bedimrungeu des italienischen Heeres und die Bedürfnisse der italienischen Front nicht genau: Tarne, jmvk 3btx die wrrtschrstlichen und finanziellen Probleme -Italiens nicht unterrichtet sei. Zwischen den finanziellen und wirtschaftlichen Qrsllen .des Landes und seiner bewaffneten Macht müsse ein gewisses Gleichgewicht herrschten. In einein Lande aber, wie Italien, sei es unerläßlich, daß die Felder angebaill werden, sowie dast die spärlichen Industrien nicht raix für die bewaffnete Macht, sondern auch für die wehrlose Zivilbevölkerung arbeiten würden. Bei den militärischen Notwendigkeiten dürfe nmn nicht vergessen, daß die italienische Front keine Berührung mit der französstchen habe, da lMglich zwei Eisenbahnlinien von nicht Alzu .großer Leistungsfähigkeit zu militärischen Zwecken zwischen Frmttrttch und Italien benutzt werden könnten. Das italienische Eisenbahnnetz ermögliche keine großen und raschen Truppenver- schiebungen. Daher sei es notwendig, daß für den Fall einer feindlichen Offensive oder eines italienischen Angriffs in der Nähe der r nt eme entsprechende stratcq ische^Reserve vorhanden Dieses, so schließt das Blatt, sei mir Mie Seite des Problems, und zwar nicht die schlimmste. Die größte Schwierigkeit sei, immer noch wirklich verfügbare Männer zu Halen. In dieser Hinsicht aber könne man nicht leichthin schätzend-'^Berechnungen anstellen. Don der itarienischcn Sozialdemokratie. Berlin, 19. April. Die kriegs^ettrdlichen Sozialisten Italiens bereiten laut „Bossischer Zeitung" für den l. Mai große Kundgebungen vor zur Aeußerung der Friedensliebe der itassenrsÄen Arbeiterschaft und ihres lebhaften Wunsches nach Wiederherstellung des Friedens. Die Dienstpstichtfrage in England. London, 18. April. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Amtlich ttnrb mitgetellt, daß A's q ui t h die für heute versprochene Erklärung im Urtterhanfe verschoben hat. Das Kabinett erwartet offenbar 'einen weiteren Bericht über die Möglichkeit, die von den Militärbehörde: verlangten Mannschaften mrfzutteiben. Es wird nicht geleugnet, daß im Kabinett Memungs- verschi-.de:chejte:l über die Dienstpflichtfrage bestehen, aber bis jetzt sei kein Rücktritt erfolgt. Alle Parteien haben den aufrichtigen Wunsch, die nationale Einigkeit zu erhalten. Rotterdam, 18. April. (WTB. Nichtamtlich.) Der „Rot- terdcmrsüst Emirant" meldet aus L o n d o n: Es herrscht vollständige Unsichechttt über die Beschlüsse, dis in der Rekrutier ungs- frage gefaßt worden sind. Der parlaimmtarsschc' Mitarbeiter der ^.Tllnes" gibt folgender: Bericht über die gestrige Beratung des Kabi.:ettsaus!ch:chos. der aus t'lsiputh, Lausdowne, Mac Kenna und Künberley besteht. Man versaimnelte sich nwrgeiis, um über die' Meivm'^gsverschiedentzeiten im Kabinett vom Freitag mit den militärischen Sachverständigen näher zu beraten, gelangte aber zu keiner E n t s che: d u n g. Die umlitärischen Fachleute blieben bei der bisherigen Auffassung, daß die Vorschläge des Kabinetts- ausschusses der: Arrneerat nicht befriedigen würden. Der Ausschnß hat neuerdings gelteill genmcht, daß sein Rekrutierungsplan ausreichend sei. später trat das ganze Kabinett zusammen. Inzwischen Ware:: zwei weitere wichtige Versammlungen abgehalten worden. Die unioinstischen Mitglieder des Kabinetts beratschlagten im Unter- hanst miteinander und eine aus Kabinettsmitgliedern gebildete Kriegskam:wssion, also die lvickstigsten Mitglieder deck Kabinetts, versammelten sich vor Beginn der allgemeinen Kabinettsberatung ebenfalls. Die Sitzung des Gesamtkabinetts war ungewöhnlich kurz, aber die KriogKommission verha.ldeltc ohne Erfolg dis ff: den Abend hmein Zum, Schlüsse rvurde in aller Eile ein aus den wichtigsten Mitgliedern des 5tabinetts gebildeter neuer Ausschuß zu- sanrmengsstellt. „D^ily News" gibt eine andere Darstellung von der Konferenz, dir r.ryi) er KabinettssitziMg stattfand. Diesem Blatte zufolge," war es eure Beratung von militärischen Fachleuten mit ben MirMern, d:e für die allgemeine Dienstpflicht sind. Die Minister hcr-n m über ihre Stellung im Kabinett, nachdem das Kabinett als Ganzes sich gegen ihce Politik entsck-iieden hat. Das Eharak- teristische an der Lage sei, daß bk Mehrheit im Kabinett mnl> wie vor gegen die allgemeine Dienstpflicht sei, daß aber die M ind er - heit sehr einflußreich und fest entschlossen sei. Tie Lage werde allgemein für sehr heikel erklärt. Amerika und Mexiko. Amsterdam, 18. April. (WTB.) Die „Times", berichtet aus Washington: Nach Berichten aus Mexiko ist der Leichnam Villas ausgegraben worden. Maßgebeille Personen Amerikas erklärten, daß die Truppen der Verewigten Staaten, wenn sich die Nachricht von Villas Tode bestätigen sollte, sofort zurückgezogen würde::. Der Bericht, daß Truppen Carranzas in der vorigen Woche amerikanische Kavallerie in P a r r a l angegriffen haben, trübte die Freude über Villas Tod. Es sind verschiedene Anzeichen Vorhände::, daß die aufrührerische Bewegung mit Felix Diaz an der Spitze einen ernsthaften Charakter annehmen wird. Wie verlautet, soll Diaz durch die Klerikalen und Konservativen unterstützt werden. Die Fleischausfuhr ans Amerika. London, 18. April. (WTB. Nichtamtlich.) Meldnng des Renterschen Bureaus. Das Auswärtige Amt hat mit den amerikanischen Fleisch Packern ein. Abkommen abgeschlossen, demzufolge die britische Regierung die gesamte Beisschiffung aller Produkte der amerikanischen Packhäuser nach neutralen europäischen Ländern für die weitere Dauer des Krieges regelt. Der 5eelr:eg. Die englische 2lnmaf;ung. Haag, 18. April. (WTB.) Amtlich wird mitgetellt: Von den: Minister für Llckerbau, Industrie und Handel wurden Samstag die Direktoren der Niederländischen Schiffahrtsgesellschaft ::nd des Holländische:: Lloyd empfangen, die den: Minister davon Mitteilung machten, daß die britische Regierung ftir Bunkern in England oder in englischen Kohlenstationer: verlangt, daß 3 0 Prozent des Schiffsraumes für Fra cty ten nach England zur Verfügung gestellt werden. Der Minister gab den Direktorei: deutlich zu verstehen, daß der niederländische Schiffsraum für die Bedürfnisse der niederländischen' Regierung verfügbar' bleiben müsse irnd daß nicht gestattet werde:: könne, daß die Versorgung des eigenen Landes durch niederländische Schiffe zu kurz komnnr. Ä m st e r d a m, 18. April. (WTB. dllchiamtlich.) Das „H a n d e l s blad" wendet sich in ^ineM'Artikel gegen die letzte c rt g I i f rcf]i e Schikane, daß holländische Handelsschiffe keine deutschen Bunkerkvhlen führen dürfen, da diese als Konttebande betrachtet werden würden. Das Blatt schreibt: Ei:gland hat selbst die Kvhlenausfuhr nach Holia:ll> sehr eingeschränkt und wenn wir deutsche Kohle verwenden, nm unsere Schisse,damit zu speisen, so will England nns darc^: hindern, inden: es den Begriff Kontre- bande in einer Weise anslegt, die jedem Recht und jeder Wahrheit widersprickji. Biükerkvhlen gehören zu dem Schiffsgerät. Es fehlt nur noch, daß die Engländer auch- die deutschen Maschine:: au3_ den holländischen Schiffer: herausbrecheu. Wir können die Vtaßregel kaum als etwas anderes^ betrachten, als einen groben und vollständig willkürlichen Versuch von Seiten Englarws, uns ferne Macht fühlen zu lasse::.' Deutschland würde uns umhin nur so viel Kohlen geben, als es entbehren kann. Tie Vtaßregel ist also nicht ergriffe::, um Deutschland zu bekärnpfen, und wenn sie nicht, was wir niche annehmeu können, ausschließlich bezweckt, die lwlländischen Reeder zu plagen :md zu belästige::, dann hat sie lediglich den Zweck, uns die Macht, die Cmgländ zur See besitzt, fühlen zr: lassen. Wozu das? Ist en:e Andeutung dafür vielleicht in der :m er guickl scheu Mitteilung, die uns vor . einigen Tagen erreichte, zu linden, daß ein niederländisches Schiff, das in La Plata Getreide ftrr unser Land holen ivollte. in Engl-Mll) nur Brmkerkohlen erhalten hätte, wenn es sich perpftichtele, nur für England bestinrmte Fracht zu ftihren? Deutsckse Kohlen wertien «als Konttebande erklärt und englische ftnd ll: England nur unter bestimTntei: Bedingungen erhältlich. Muß man dann die Erklärung, daß deutsche Kohlen Konttebande sind, nicht ausschließlich als einen gegen Holland gerichteten Kriegs- zwm:g bettachtcn, mll 'den: Deusschland ganz und gar nichts zu tun hat? Auch der „Rotterdamsche Courant" schreibt mit Mt- terkeit von lder neuen englischen Verfügung und schreibt: Wenn man bedenkt, daß in Rotterdam fast ausschkieUich mit deittscher Kohle gebunkert wird, kann man die Tragweite der Verfügung ermessen. Wenn cm Schiff deutsche Bunkerkvhlen führt, wird es in Zukimft auf offener See, die einst die „freie See" hieß, angehalten werden. Die .Kohlen werden als Prise erklärt und das Scküff wird dann in einem c::glische:r .Hafe:: englisckxe, vielleicht dieselbe, aber inzwischen als Prise erklärte imd anglisierte deutsche Kohle zn- rückerhalten, aber nur, wenn es 30 Prozent des Schiffsrai:mes den Engländern zur Derfttgung stellt. U:id wasw erden die deutschen N-Boote dazu sagen, tvenu liollcardische Schiffe 30 Prozent englffche Ladung und vielleicht Konttebande mitbe- kommer: ? London, 18. April. (WTB. Nichtamtlich.) Meldnng des Renterschen Bureaus. Der norwegische Dampfer „P a p e l e r a" (1H91 Bruttoregistertonnen) ist versenkt worden. Der Besatzung wurde eine Viertelstunde Zeit zum Verlassen des Schiffes gegeben; sie wurde eine Stunde darauf von einem anderen norwegischen Dampfer gerettet. Berlin, 18. April. (Priv.-Tel.) Tie „B. Z. a. M." meldet e haben zu den NackMUttags-Vorstellungen Zutritt. Näheres siehe Llnzeige. ** Das 25jährige Amtsjubiläum des Kantors Josef Marx findet nicht, wie irrtümlich gemeldet wurde, am 30. April, sor:dern am 20. April statt. > Landkreis Gießen. S. Annerod, 19. April. Musketier Wilhelm Schäfer, Sohn von Karl Schäfer, der seit Anfang des Krieges Jelde steht, erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse. L a n g - G Ü n s , 19. dlpril. Der G r o ß h e r z o g hat dem Gefreiten Karl Brücke! von hier, zurzeit bei der leichten Munition-;- kolonne des Res.-Feld-Art.-Regts. Nr. 33, das 'Ehrenzeichen für K r i e g s f ü r s o r g e verliehen. A Hungen, 19. Älpril. Lel)>ramtsaffessor Tlieodor Jung von hier, der bei Kriegsbeginn als Unteroffizier in: Justmterie-Re- gimmrt Nr. 116, 12. Konrpagme, ins Feld zog:md n: Frankreich verwundet wurde, ist z:wr Leutnant befördert worden. Kreis Büdinaen. y Nidda, 19. April. Nach dein Jahresbericht der hiesigen höl>erei: Bürgerschule wurde die Anstalt im abgelaufenen Schuljahr von 116 Schülern besucht, von dener: 71 aus Nidda, 41 aus anderen hessischen Orten :uü> 1 aus einem nichthessischen Orte stamUtten. Der Unterricht lvurde von 5 Lehrern ertcÄt; drei Lfffe o- fdfen 2S00 8L°En gm tertat KrisgÄmleih- zeichneten inc JSc,® “ « l'Vtee Strnche n°ch Zeich- D er KrkgtzfreiEige Mnsketi« mckE U3 ^Eder Sessis^n TnpfEs- d-r Da§ Eiserne Kreuz erhielt ocr unterosftzier Jung mann. r . +f p a l n g rü n d au, 19. Avril. Das Eikerne Kre» - erhiett der Unteroffizier der Res. W e i n e l. ^ starke? Pi-nl« U f?i *. ‘' 19 ‘ ** btm *». *>« «*« für 19 - April. Eine wertvolle Unterstützung biesiaen rük^-., ? bedeutet in dieser teuren Zeit die durch den üom »ot?n Z ^ 'e ktrchl. Frauenverein und den Zweigoerein nnb bfc ftpiiwanl 8 bo 7? bc§ Entgegenkommens der Reichswollstelle vermittelte H e i m a r b e i t. 800 Paar Orte^b^^ m nuten in diesen Tagen aiis den Gemeinden ^ n r 1 b ^Eßberg zur Ablieferung und 800 Ml. zur Aus. gegeben werden^ 800 Paar werden nach Ostern m Arbeit tmirt>e ttnn T h l m t shlUL'pir!? Ä*E. Am verflossenen Samstag WÄ^in^bn^ ddLeruS^Serkn Hrrzenhain an alle Familien ^rt^ai^;ebl.'riger, jvivohl an die, deren Ernährer im Felde ftcbt schwri^ tm r ®^ gegenwärtig beschäftigten Arbeit«,' H J* 1 ™. i^riien Krnder zur Konfirmation kommen, eine e höchste Smmne wurde m der Volksschule zn &Ta 4600 KinL die Schul«; . ' besuchen, entfallen bet der ausgebrachten Summ^ auf B^ag^ " E ganz 11 Mk., Uferlos ebr recht ans?Lck^ hirr T 4 n?^5/^ VViJ 9 ' Zprll Wdhrmann Gustav Bö ck vvn «D iZr 116, erhielt die Hessisch Tapferkeitsmedaille, au^^ühnet 1X1 UTt erCr ^^^ube der vierte Kriegslcilnehmn- ^ldkrücken, 19. April. Das Eiserne Kreuz er- Schaaf Samtats-Gesreite Schleuning und der Reservist solda?2K: n^/ld"' ^ px{[ * ^ l ” ir§ Vaterland starb der Ar»nierungs- Krcis Friedberg. 19. April. DieErnst-Ludwig- l e war mi abgelaufenen Schuft ähc von 114 Knaben und .besucht. Zlvanzia Schüler wurden mit der Berechtigung Hessen-Nassau. U Marburg, 19. April. Bei Einführung der Butter-- karten am letzten Wvchemnarkte hat sich herausgestellt, daß der Satz von 135 Grarmn pro Kopf und Woche nicht mrsrecht erhalteii werden kann. Bei der nächsten Buttevausgabc dürfen deshalb nur 90 Grarmn abgegeben werden. — Zur Regelung der Fleisch- Versorgung ist der Kreis Marburg in fünf Verteilungsbezirkc ein geteilt worderi. In der Stadt Marburg dürfen auf die Woche gerechnet 24 Rinder, 43 Kälber, 81 Schweine und 3—4 Schafe, nn Landbezirk 5 Rinder, 3 Kälber, 46—47 Schweine geschlachtet werden. H Frankenberg, 19. April. Der Kreistag wählte zu Abgeordneten für dm Kurhessischen Kommunallandtag die Herren Bürgenn-eister D e r tz - Frankenberg mrd Oekonomierat Staudt ng er-Vicrmünden. — Ferner wurde zur Unterstützung der Krtegerfamilien die Auftrahme eines Darlehens von 500 000 Mk. beschlossen imb der Kreishaushaltsvoranschlag für 1916 auf 627 200 Mk. festgesetzt. ra. Biedenkopf, 19 April. Leutnant der Reserve im Zmauterie-Reqt. Rr. 92, Apotheker Vratlns, wurde mit dem Eiferiten.Kreilz atlsgezeichnet. or , ^ fftanfftttt a. M., 19. April. Der Lcnidsturmrekrut Aeolf Holler von der Genesungskompagnie in Gießen wurde hier wegen umfangreicher Schwindeleien verhaftet. Er trieb sich feit etwa drei Wochen in Infanterie-uniform als Sergeant mit dem Eisernen Kreuz geschmückt hier herum und wußte sich Geld dadurch zu verschaffen, daß er versprach, Fett uird Butter besorgen zu können. Holler führte einen gefälschten Urlanbspaß bei sich. Auf seine Fett- und Butterversprechunaen sind den bisherigen Ermittelungen zufolge zahlreiche Familien herein gefallen. — Aus Furcht vor einer wegen Diebstahls zu erwartenden Strafe vergiftete sich heute mittag in ihrer Wohnung, Kirchplatz 11, die Ehefrau Softe Stecher geb. Hirsch, mit Leuchtgas. Der Ehemann steht im Felde. ul L i m b u r g , 19. April. Der jüngst gefaNene Kaufmann Paul L e h n a r d hat der Stadt Limburg die Summe von 45 000 Mk. testamentarisch vermacht mit der Bestimmung, ein B o l k s b a d dafür zu errichten. ra. Aus Nassau, 19. April. Ende der vorigen Woche waren in Hessen-Nassau von der Maul- tt n b Klauenseuche noch 14 Ortschaften in 10 Kreisen betroffen, gegen 12 Ortschaften in 9 Kreisen in der Woche vorher. ** Der städtische Seefischmarkt fällt morgen aus, weil keine Seefische cingetroffcu find. - ' ■ r ’ u/uiuut Ul.U UUl ZJZl ?5JV ^niahrrg-ft-eiwillig^ii Dienst bezw. Uebergang zur Oberreal !^^^5ÄÄsen. — Dem Kriegsfreiwilligen Karl Glcnz, Sohn des Gerichtsvollzrehers Glenz hier, wurde das Eiserne Kreuz verliehen. r. Fauerbach, 19. April. Die Krieger Geft-. Theodor Schenermann rm Landw.-Inf.-Regt. 116, UnteEzicr Hch X x Jnliaber des Eisermen Kreuzes und Otto Kaiser uu Feld-Art.-Regt. 64, wurden mit ^ENbchen 4vapferkcitsmedaille ausgezeichnet. Bl. Gri edel,16 April. Dem Unteroffizier Georg Wissel von hier, un Feld-Artillerie-Regiment Nr. 63, wurde das Eiserne Lrreuz verruchten, die Hessische TapferkeitÄnedaille hat er schon früher ^'halten. Der Damineister Feldtvebel Wilhelm Wetz von Mainz ern gevorxnler Griedeler, gegenwärtig bei einer Pionier-Kompagnie rn Riißland, erhielt das Eisenre Kreuz. 81. Nieder-RoS bach, 19. April. Dem OffizterS-Stell Vertreter Lehrer Philipp Mohr wurde die Hessische Tapfer kettsmedaille verlieheii. ^ Bl. ©a mb ad), 19. April. Dem Feldwebel Böller von mer im Landwehr-Jnsanterie-Regiment 116 wurde die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen. Bk.Oberflorstadt, 19 April. Teml Unteroffizier Wilhelm ^.<5 n _€T üex von hum, der bei einem Pionier-Regiment in Frankreich fbeht, wurde das Eiserne Kveuz verliehen. Wendel, April. Dem Gefreiten Heinrich Pro- 'chon^ert Krregsbegmn im Felde, wurde die Hessische Tapferkeits Medaille verliehen. r~J^- Ka i che n 19. April. Dem Sohn des Landwirts Heinrich Schuch, Richard Schuch von hier, der an den Kämpfen um Bertmn terlmmmt, wudde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. April Pfarrer Dr. Brentano aus spresheimrn R^ftnhessen wurde als Nachfolger des verstorbenen Dekans Dr. Wald nach hier versetzt. Er tritt sein Amt am 1. Men an. r iJPSty £'i 9 - April. Auf dem Heimwege vom ^ach der 1 Tjahrrge SchlossergeseUe Franz Henkel deii itzahrrgen Schloiser Ernst Wehrheim und den 19jährigen Ar- berter Hernrrch Schäfer durch mehrere Messerstiche nieder. Wehr- heim erlitt mnen Strch in den Unterleib, Schäfer mehrere Stiche in dre Lunge., Beide sind sehr schwer verletzt. Henkel war mit den beiden Gen-ochenen seit längerer Zeit verfeindet. Bl. Vilbel, 19. April. Dem Feldnnterarzt Fritz K u l l -- mann wurde das Eiserne Kreuz verliehen. — Der Musketier nugust Dretz, im Garde-Infanterie-Regiment 115, wurde mit dem Eisernen Kreuz und der Hessischen Tavferkeitsmedaille ausgezeichnet. Starkmburg und Nheinhessen. — Mainz, 19. April. Der in London verstorbene Herr K l e e m a n n, ein geborener Mainzer, hat der Stadt Mainz cul Legat von 4000 Pfund Sterling für Armenpflege aus- gesetzt. Briefkasten bet Redaktion. iSuouhme Anfragen bleibe« »»berLekfichttgL.tz Jnvalidenverfichcrung der Armiermr-rarbeiter. Rach einot^ frühorert Erlaß des .Kriegs minister rums waren sämtliche Armie- rungsarbeiter als Personen anziffehen. die „fveiwiUig militärische Tienstl-eistnngeu" im Sinne des § 1393 Ziffer 2 der Reichsvec- sicherungsvrdmmg verrichten und deshalb von der Versicherung befreit sind. Demgegenüber hat das Reichsversicherungsanrt kürzlich endgültig entschieden, daß für die Armierungsarbeiter eine Be- ftetimg von Beiträgen nicht in Frage kommt. Die Beiträge müssen daher nachentrichtet werden. Da nach der Ansicht des Reichsver-. sicherungsamts die Nachentrichtung der Beiträge ohne Verschulden des Arbeitgebers (Militärbehörde) erfolgt, kann den Versicherten (Armierrmgsarbeitern) die Hälfte der nachMzahlenden Befträge vorn Lohir in Abzug gebrächt werden. Märkte. fc. Frankfurt a. M., 18. April. Heu- und Strohmarkt. Auf dem heutigen Heu- und Strohmarkt war nichts angetahren. Büchertisch. — „D i e L e s c" Nr. 13, Wochenblatt für Unterhaltung und Bildung, bringt eine eingehende Würdigt,ng unseres einheimischen ^christstellers Alfred Bock von Paul Wittko. Ferner eine kleine kraftvolle Erzählung atis Hessen von Alfred Bock: „Der Napoleon". Des weiteren enthält die Nummer u. a. . zwei Zeichnungen von Otto Ubbelohde, „Der deutsche Plinius" von Dr. E. Sauer, Fragen der modernen Rhetorik V. von Dr. O. E. Hesse, Beute des Sck)lachtseldes von Dr. Haus Lieske. Monatl. llebersicht der Todesfälle in der Stadt Gießen Monat März 1916. Einwohnerzahl: angenommen zu 33110 (inkl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer 29,73 %,. Rach Abzug von 42 Ortsfremden: 14,20°/*,. ES starben an Angeborener Lebensschwäche Altersschwäche Diphtherie und Krupp Keuchhusten anderen Wundkrankheiten Liingentuberkillose ^ Tuberkulose anderer Organe 5 (2) Lungenentzündung Influenza Krankheiten der AtmtmgS- organe Krankheiten des Herzens Gehirnschlag anderen Krankheiten deS Nervensystems anderen Krankheiten der Der dauungSorgane Blinddarmentzündung Krankheiten der Harnorgane Krebs Selbstmord Verunglückimg anders benannten Krankheiten Unbekannter Ursache Zu!- Er- Kinder Wachsens toi 1. Lebensjahr vom 2. bis l». Jahr 5(2) — 5(2) — 9(3) 9(3) — 4(4) — KD 3(3) Kl) — 1(1) 2(2) 2(2) — 6(3) 6(3) — _ 5(2) 2 — 3(2) 7(4) 6(4) — 1 3 (1) 3(1) — — 3(2) 2(1) 1(1) 6(2) 6 6(2) 6 — 4(4) 4(4) — — 4(3) 4(3) 1 (1) 1 (1) — _ 2(1) 2(1) — _ 4(1) 4(1) — _ 3(1) 3(1) — — 2(2) 2(2) — - 4(3) 4(3) _ 1 — — 1 Summa- 82 (42) 66 (32) 8 (5) 8 (5) A n m.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit aus von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Amtlicher Wetterbericht. O e f s e n t l i ch e r W e t t e r d i e n st, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Donnerstag, den 20. April 1916: Vorwiegend trüb, zeitweise 9iiederschläge. Keine Temveratur- ' änderung. Letzte Nachltchte«. Die Taktik vor Verdun. i. Köln, 19. April. Tic „Köln. Ztg." geißelt die franzb- fischen Veröffentlichungen, die augenscheinlich auf eine gemeinsame Leitung zurückgehen und die behaupten, die Deutschen hätten am 9. April einen großen Generalangriff beabsichtigt mit der Vorstellung, üls hätten wir damft mit einemmal dre gesamte Verteidigungslinie von Verdim überrennen wollen, und damit seien wir gänzlich gescheitert. Eine derarttge Wsicht ist uns nicht in den Kopf gekommen. Unser Verfahren vor Verdun ist das eines langsamen, systemattschen Vorwärtsgehcns, Schritt für Schritt. Das war es auch am 9. April und ist von einem schönen Erfolg gekrönt gewesen. Wenn der Gegner uns immer solche Schlappen beibringt, ist alles in Ordnung. — Die „Köln. Bvlrsztg." sagt zu der gleichen Angelegenheit: Ta die Machthaber und die Presse Frankreichs derart denken, muß leider der Kmnpf weiter gehen, denn er gilt — das darf man nicht verkennen — in diesem Falle nicht etzva der Eroberung von Verdun, sondern dem Zweck, die Franzosen zu der Einsicht zn zwingen, daß sie den Krieg verloren haben. Frieden§gerüchte«an der Amstrrdumer Börse. , Haag, 19. dlpril. Trotzdem Holland bis jetzt keinen Boden ür Friedensgerüchte abgaö und die verschiedenen cmrerikanischen ßWi-rrfc+'T beachtete, zirkulieren seit Dienstag besonders in Fi- urrtnnrtirro aber ganz unbestätigte Gerüchte -rtvri'rt r'r-ho Tvi wnnl Gerüchte nie nanzkreisen hartnäckige, aber ganz unbestätigte Gerüchte dieser Art. Die Amsterdamer Börse reagierte lsterauf durch Steigerrmg der Valuta sämtlicher kriegsführenden Mächte, also durch allgemeine Herabsetzung der holländischen Valuta. Es stiegen das Pfund Sterling, die allerdings nur verhältnismäsng wenig unter Parität ftanden, um 3 b'-Otts, ferner Wechsel auf Berlin um 100, Paris um 30, auf die Schweiz u_m 100 Cents, ebenso österreichi- iche Kwonen ^m 50 Cents, dänische Kronen 70, fchavedische Kronen 60 Cents. Derartige Steigerrmgen, die einzeln einen Rekord darstellen, haben in ihrer Gesamtheit nie in gleicher Weise statt- gefmiden. Das „Handelsblad" bringt gleichfalls die Steigerungen mit unbestätigten Friedensgerüchten in Zusammenhang. — Das „Berliner Tageblatt" bemerkt hierzu: In Berlin ist über Vorgänge, welche die Entstehung dieses Gerüchts erklären könnten/ nichts bekannt. Drückeberger in Frankreich. Bern, 18. Llpril. (WTB. Nichtanrtlich.) Laut Meldungen französischer Blätter ist in Frankreich aberinalsl eine^ große Organisation zur betrügerischen Befreiung vom Heeresdienst entdeckt worden. In Rouen wurden auf Veranlassung der Militärbehörden bisher zwei Verhaftungen vorgenormnen, denerr wahrscheinlich zahlreiche andere folgen werden. Auch ein Arzt soll besonders darin verwickelt sein. Räumung Salonikis und Valonas? B u k a r e st, 19. April. Aus gut informierten Vierverbands« krerfen verlautet, daß die Pariser Konferenz die NotwendigkeÜ der Räiinning von Saloniki und Valona feftgefteltt habe. Die französische Regierung ttat, wie behauptet wird, mft großen, Nachidruck für diesen Räunrungsplan ein und betonte, daß sie dil auf dem Balkan festliegenden Truppen zur Verstärkung der Westfront benötige. Die Vettreter Italiens protestierten gegen eine Räumung Valonas, weil sie die kriegsfeindliche öffent- lrch-e Meinung nur nrit der Venvirklichung der italienischen An-, spräche auf dem Balkan zurückdämmen könnte. Im Falle einer < Räumung Valonas könne in Italien sehr leicht eine Revolution! entstehen, die um jeden Preis einen Sonderfrieden herbei führen würde. Keine neuen Munitionsaustraae ftir Amerika. Kopenhagen, 19. April. „Nattonaltidende" veröffentlicht cm Telegramm, wonach, ein Vertreter Morgans erklärt hat. Eng-, land und Frankreich stellten nunmehr selbst solche Riesen mengen von Munition her, daß Amerika weitere Bestellungen nicht mehr erwarten könne. Rußland und die deutschen Waren. Kopenhagen, 19. Llpril. Wie „Berlingske Tidende" aus Petersburg gemeldet wird, herrscht innerhalb der russischen Industrie starke Aufregung wegen des Beschlusses der Pariser Kvn- erenz, daß die Entwicklung der nffsischen Industrie durch das Verbot deutscher Waren gehemmt werden könnte. Aus dieser .Veranlassung mackst die „Nmvoje Wremja" daraus aufmerksam, daß die Meinung nur gewesen sei, daß Rußland 32aren der Alliierten den deutschen vorziehe, aber nicht deutsche Waren ganz ausschließen solle. Nachruf! Den Heldentod für Kaiser und Vaterland starben vom Infanterie- Regiment „Kaiser Wilhelm“ Nr. 116 Leutnant d. Res. Bohle Inhaber des Sisrrnea Hrettzea II. SJasse und der Hessischen Tapierkeits-ÜIedaille. ü Leutnant d. Res. fioldmann Inhaber dss Eisernen Kreitzes II. Eiasse and der Hessischen Tanferkelts-SIedaille. Leutnant Sperber Inhaber des Eisernen Krsnzas ZI. Klasse nnd der Hessischen Taiilarkeits-UIedaille. Leutnant Türck l Lader des niseraen ilrar.rss II. Klasse and der Hessischen TapEerkeiU-MeiiaiUe. Gaslampen Gassparherde in gr. Auswahl cmm empfiehlt billigst J-Tböraer.lnst.-Gesch. Lndni^strasse 40. OGOGLGGOO Streng vertraulich Auf Kleine Ratenzahlung Wir werden das Andenken dieser in ihrer Pflichttreue bis in den Tod vorbildlichen Kameraden, die wir mit Stolz zu den unsern rechnen, stets hoch in Ehren halten. Im Namen des Offizierkorps des Infanterie-Regiments „Kaiser Wilhelm“ (2. örossh. Hess ) Nr. 11t): Stephan, 3180D Major u. Kommandeur des T. Ersatz-Bataillons Inf.-Regts. Nr. 116. 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Diejenige Person, welche ^ am DienSiag auf dem Wochenmarkt bei meinem BerkaufSstand den Regenschirm mitgenommen bat. ist erkannt und wird gebeten, denselben bei Frau Moser. Mieseckerw.lv, abzugcb. 13196 Mittwoch, den 20. April, abends 8 r » ilbr int oberen Saale des „PostkellerS" Anfänlier-Lehriian^ in der Gabelsberger scheu Stenographie fl'krDnmrn ».Herren. Teilnehmerkarten zn Mk. 6.— sind in der Pfeiffer schen Buch• Handlung Wolltorstr. woselbsl auch die Lehrmittel erhältlich, au haben. s3987v Ssdolsdsrger 8lv»0Jra?l?y«. Veröl» von 1881 Prv ra- Veraln G^belsljprjor 6fcB»i llinniM stud.jur. Ernst Metz Kriegsfreiwilliger Unteroffizier in einem Maschineniewehrzu^e nach vollendetem 19. Lebensjahre. Für die Hinterbtieberon: Justizrat Ernst Metz. Nidda, den 18. April 1916. RS7V Von Kundgebungen des Beileids bitten wir abzusehen. In tiefem Leid: Familie Lehrer Bender Familie Heh. Geissler V. Ww. 3181V Statt besonderer Anzeige. Fürs Vaterland fiel, nur auf sein stetes Drängen zum dritten Male im Felde, am 10. April 1. J. unser lieber Sohn und Bruder Du ahntst eswohl, dass dir derTod beschieden, Als du Abschied nahmst von deinen Lieben. Fern getrennt vom lieben Heimatland, Ruhst du gebettet von Kameradenhand. Der Schmerz ist zu groß, wir könnens nicht fassen; Doch dort in jenen lichten Höhn, Hoffen wir auf Wiedersehn! Du guter Sohn lebst nun nicht mehr, Dein Platz in unserem Kreis ist leer: Du reichst uns nicht mehr Deine Hand, Du starbst zu früh fürs Vaterland. Wir konnten dich nicht sterben sehn, Und nicht an deiner Seite stehn. Du warst so gut, und starbst zu früh, Wer dich gekannt, vergißt dich nie. Von den Deinen früh geschieden, Verließt du schon der Erde Glück: Hörst nicht der Eltern Klagen. Hörst nicht der Mutter Schmerz. Und wir könnens kaum ertragen, Und vor Wehmut bricht das Herz. Wenn Liebe könnte Wunder tun Und Tränen Tote wecken. So würde dich im fernen Land Nicht fremde Erde decken. Schlafe sanft, du treues Herz, Du hast den Frieden, wir den Schmerz. Nach Gottes unerforschlichem Willen traf uns gar plötzlich und unerwartet die tieferschüttemde Kunde, dass unser lieber, hoffnungsvoller und einiger Sohn, mein lieber, unvergesslicher Brnder, Schwager, Fetter, Onkel und Pate Musketier Karl Ludwig’ Rinn Aktives Infanterie-Regiment Nr. 81, 7. Kompagnie Hochfeinen gewasserten Stockfisch tafelfertig. Feinsi.Scheilfisclie imd Gablsau usw. ied.Woche mehr.Sendnng. bet C.G. Kleist heim Ba-nhofstr.sv. Tel.64. Hanf,Pap!e n r! DiGke,miit!epe, dunnftBindfaden auf großen und kleinen Knäueln ' «»“uwunj v ~--spr..öS6 [3004 bestes Abführmittel von vielen Frauen bevorzugt. Nur in Paketen, Central - Drogerie Schulstraße [2022 nach 20 monatlicher, ununterbrochener, treuer Pflichterfüllung am 12. April an seiner am 10. April erhaltenen schweren Verwundung im 29. Lebensjahre den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. In tiefem Schmerz: Ludwig Rinn XI. Ludwig Sack, zurzeit im Felde Frau Margarete Rinn, geb. Gernandt Familie Ludwig Hebstreit Frau Margarete Sack, geb. Rinn Marie Hartmann und alle Verwandten. 8156D Heuchelheim, Marburg, Sinn, den 18. April 1916. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung! / Tieferschüttert erhielt ich die traurige Nachricht, dass mein innigstgeliebter Mann, der treusorgende Vater seines Kindes, unser guter Schwiegersohn, Bruder und Schwager Karl Kimpel Feldwebel-Leutnant im Xnfant.-Begiment Nr. 116, 6. Komp. Inhaber des Eisernen Kreuzes den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. Er fiel am 13. April. In tiefem Schmerz : • Marie Kimpel geb. Winther und Kind. Giessen, 17. April 1916. 3146 mmm Es hat Gott dem Allmächtigen gefallen, meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Grossmutter und Schwiegermutter gestern abend Uhr nach schweren Leiden im fast vollendeten 59. Lebensjahre in die Ewigkeit abzurufen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Karl Seybicke. Giessen, (Schottstrasse 15), den 18. April 1916. 3167 Die Beerdigung findet Donnerstag, den 20. April, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. •f-; ?2 m Grrünberg, Lollar, 18. April 1916, Auf dem Felde der Ehre starb unser 1. Bundesbruder Lehramtsreferendar Ooorg Schmidt Kriegsfreiw. Gefr. im Fuß-Art.-Regt. Nr. 3. Ehre seinem Andenken. [ 3197 D Die Landsmannschaft Barmstadtia. Papier-Bindfaden in allen Stärken, erstklassiges süddeutsches Fabrikat, Ia. gezwirnte Ware yon grösster Haltbarkeit, gegen Hlis.se priiparleri, „ empfiehlt zum billigsten Tagespreis 5 A '"sr Ludwig Lazarns Fora %r'- Für sein teueres Vaterland erlitt am 13. April den Heldentod unser innigstgeliebter, treuer Sohn, Bruder, Enkel, Neffe und Vetter stud.jur. Erich Bender Kriegsfreiwilliger Vizeleldwebel und Olflziers- jkspirant im Inl.-Regt. „Kaiser Wilhelm“ Nr. 116, 6. Komp., Inhaber desEisernen Kreuzes II. Klasse nach nahezu 18 monatl., treuer Pflichterfüllung im Alter von 19 Jahren.