8laft > 66 . Z-Hrgmg erlernt tätlich, außer SonutugS. - WtUoQtn: viermal wöchentlich «etzeverLmai!ienöiatter; zweimal wöct>enkl.rLreir- J]|«ttffirfcoKrd S «te*en (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Land- virtschasUlche Sertfragen Fer^sprech-Anschlüsse: mr die Schriitl eitnnq 1 13 Verlaq.GeschänssteUe51 Adresse ?ür Drahtnachrichten: Anzeiger Giesse«. Annahme von Anzeigen für die Tagesnuinmer ^ . 8 äum R0fafiens6nid und »erlag Ser vrühl'schen Univ.-Buch. UN- Stein-ruckerei K. Lange. Schristleitung. SeschSstbstelle Montag, P. Aprss M General-Anzeiger für Oberheffen undvruckerei: §chulflr.7. r> e; II q S v r e i i : nwnatl. 85 Bf., viertel- jn'hrl. Mk. 2.50-. durch Abhole- u. Zweigstellen monatl 75 Pf.: durch die Post Mk. 2.30 viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pf. — Haupt- schriitleiter: Auq.Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Siaoc und Land, Vermischtes und Gerichtssaal: Fr.R.Zenz; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich m Gießen. Ern neuer Erfolg bei Verdun. Em Jjegerangnss aus Norditallen. 1 r rt f» * # A « 1. x ... . "bes Hauptquartier, 8. April. (WTB.) (Amtlich.) « . ^Westlicher Kriegsschauplatz »“s SS «SffiSt Unfmlcriuft, Gegenstoß scheiterte völlig. Ei2 u '5KS genug, btcjcntßrn des Gegners, auch in= 1 I -^ cr ^ Qltcn ^ einzelner, besonders schwer «K«w«A» fünfzehn Offiziere' sechshnn- « Vl l\ n unbll€ »«3ta Mann unverwundet g e - '^ a n §.*5- ^ arln y?Iia&lwidjt Rekruten der Jahresklasfe 1916. W a tt^rt v” ,? -! ^ ich der Maas und in der ?- e beiderseitigen Artillerien stark tätig f. 1 0 e . n f > r st (südlich von S o n d e r n a ch in den Bogcsen) stieg eine kleinere deutsche Abteilung in eine vor cinunölma^ia^!"/^ Stellung vor. deren Besatzung bis auf Gräbttl^ttmrdengesprengt. "" Endlichen .. Die russischen'Angri^ft blieben^auch ^gejtmn auf einen schwulen Frontabschnitt südlich des Narocz-Sees be- islhrankt und wurden glatt abgetviesen. Nichts ^'"»-Kriegsschauplatz. Oberste Heeresleitung. tAmtsich^' Großes Hauptquartier, 9. April. Die ^ W °uf allen Kriegsschauplätzen im allgemeinen unverändert. B Dberste Heeresleitung. * \ J® ar r ^ n d. April. (Amtlich.) Am 8- Avril griffen vier ? ie ruMchk Flugstation Papensholm bei El/lkond aufOesel an Die Station wurde mit 20Bomben belegt. Bon vier zur Abwehr aufgestiegenen feinblickten NM«l wurden zwei zur Landung gezwungenTrotzPest aer Besetzung sind unsere Flugzeuge unbeschÄigt "zurück- Der Chef des Admiralftabes der Marine. Die österreichisch-ungarischen Tagesberichte. »— «*» Russischer und südöstlicher Kriegsschauplatz. Nichts von besonderer Bedeutung. Italienischer Kriegsschauplatz. ^uf der Hochfläche von Doberdo wurde der Feind S fÄfj EMlgm vorgeschobenen Sappen vertrieben. itatipniÄ^^^vzll Vrh nahmen unsere Truppen eine n sn'ÜÄ - tcllu, l n und brachten dabei -13 Gefangene und ein MaMlncngrwehr ein. An der T i r o l e r F r o n t unter Artillerie in mehreren Abschnitten, ins. ^Ä 8 ?ere aber gegen unsere Stellungen westlich von Riva „«sSeuer. Eine feindliche Abteilung, die sich in einer h.m hfV Qm Sudhange des Rochclta festgesetzt hakte Gegenangriff daraus vertrieben. Tic Zahl der bei der Säuberung des Ranch ko fels einaebrnchten Gc- anüeren"baİe^ sich auf dr-i Cffi^icrc. 150 Mann. Alle aitiiernt ödu kämpfenden Italiener fielen im Handgemenge 6 -,‘ -v^orgcngrauen griffen Geschwader von Land-und «eeflug.icngkn die Bahnhöfe von Corsasa und ffrl»! r "’l',. 11 mit deutlich erkennbarem an. Von den kühnen Flieger», die sich zum Bomben. Wurf tief herunterlictzcn. sind drei nicht zurückgekehrt. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Hofer, Feldmarschalleutnant. ÄJST ummm «mm »» Russischer und südöstlicher Kriegsschauplatz Unverändert. Italienischer Kriegsschauplatz. mmLSNiUK— ,««»>'»"' — Der Stellvertreter des Chefs des GeneraLstabs v. Hofer, Feldmarschalleutnant. d^^orbeit des Volkes an der Politischen Tätiakeit Regierung, an den Maßnahmen, die sie dem Aus- ^ 5 ^uber trifft, kann sich ersprießlich gestalten, wenn ^das berdersettige Vertrauen mit am Werke bleibt. Wir er- ^ kennen letzt, daß die gelinde Stimmungsbrife, die aus An- ' ^S er angeblichen Abmilderung des U-Bootkrieaes den BSsLT?! ^atte, schließlich SSff im ucoel luar. Nicht als ob wir voreilig behaupten wollten tirrr npm^sin tl J ann ?o^bg habe sich, nachdem er vorher unsicher geworden war, von der Volksmeinung treiben lassen. Bis *li X. ^ eTn br durch das Eingreifen der Volksvertretuna !Ä^^^vPt beeinflußt worden ist, lassen wir dahingestellt sein w°r e^wirklich sein Wille, im Kampfe enUieden und ?»aftvoll auszuhalten, so hat er durch die Volkskundgebunaen Rückhalt e^ba/ten^N^^anschte Stütze, einen willkommenen Älf l i ^achdem ersetzt tm Reichstage gesprochen m, wagt es draußen Niemand, ihn etwa als Vertreter des ^Emahten preußischen Militarisinus in Gegensatz LJ 11 ^ en öu bringen. Keine der uns übermittet- IS'fiiHli“, d»°:.SnLKK KU? 8 lI.Boot.Kriegfü^5ng5u°halle^'Dic^En'Ulson'uird ßpsssssil sLWK.M'r»» «tat MUh km omtlism »J£ S «ÄRS Natürlich müssen Volk und Presse sieb ^ 3 ^g,en. ^ C #^rc^fen e7 ift ba 2)i? t Mit ihm und vor ihm in starker^Eick. «chlossenhert das ganze deutsche Volk ffpfif ^ ^ nnmnt sich daher Le^nndge'Lrg des Schskmnler^Ä als die hoh en Worte der Minister unserer F?ind° VE nnd Regierung in Deutschland sind eins, und Je Znf Jfl, SSr—.K ää Fi A-'HwssacÄ Är cf™ bciSs WZWW-iWL Frühlings" oes Termi Die Ehrung Hindenbürg». wird^ns b^ichä.-^ tWTB.) Aus dem Hauptquartier-Ost d^s ^M°F'^^abgchält'men^F?stmE Rett als^Vertr^er sprächet ^ P^nz Heinrich von Preußen fvlgmde An ... glorreicher Kämvfer stehen Sie heute an ->brem ÄÄ Untergebern BiId°welchL dazu verhelfen, daß Sie das Werk welches ^ M^Üter begonnen haben, auch als solckter siegreichEnde fahren mochten. Das sind die Wünsche, die ich Ihnen persönttck am ^eÄ^ii^^^rmgen möchte. Wir a^r rufen^aus vollste Generalfel^narschall von 5)indenburg hurra' der A^ee^^ von Eichhorn überbrachte die Glückwünsche täffm, wie stolz wir sind, vom ältesten General bis mm Atzten ^rarn-Soldaten, Angehörige der Hindenburg-Armce zu sein Der brcnisende Jlubel der Soldaten, wo Sie immer erscheinen^ svricht sLb7 sichtli^^' Worten möglich is" Gottes Segkn ® ®^ er Er'^llenz Haupt. Sein Se stürmische Verehrung der Armee! die Liebe '^nd Bewunderung des ganzen Volkes drängen sich um Sre h^rnm. Gleichwohl wage ich es noch persönlich. Ihnen meine Wunsche aus-zu,sprechen, ebenso herzlich, wie Eure Exzellenz vor wenigen Tagen Mir Ihre Glückwünsche ausgesprochen haben ^ Und nun die Zukunft. Was könnte die Armee ihrem Heerführer wün- schen, was kann ich aks Soldat dem Soldaten sagen- Weiter auf »raarÄfttaf Siege! Unser General- Hindenburg antwortete mit folgenden Worten: ... ^?urer Königlichen Hoheit sage ich meinen untertänigsten Dank für dw gnädigen Worte und dafür, daß Eure Königliche Hoheit die Henm'^w^be e ! rcnll »J icr r» erscheinen Meine r ^ dj babe es schon ausgesprochen und kann es nur immer F b ? ^undton meiner Gefühle heute ist der des Dan- tt_. dev Dankes gegen Gott den Herrn, gegen meinen Kaiser imd w CU v ÖlC rfe ? T ? L ' a ” beTC - Zunächst wende ich nrich an Sie, ü A (fJi bcn bet3 General,tabes gerichtet), meinen lieben tejS*. und Berater. Was Sie mir sind, gehört der Ge- ste ck mfck tn r mCr ^ S?0 ” c empfunden. Und das Sn hm« s 9 ' w n Sie reihen sich meine anderen treuen Ge- HindenburgS Dank. Hauptquartier Oft, 8 . April. (WTB. Nichtamtlich.) ^er oO. Jahrestag meines Eintritts in das Heer bal mir eme überwältigende Fülle von freundlichen G r ü -> P. e JJ und r r e u e n Wünschlen gebracht. Sie haben mich aufs ttesste gerührt und ersülle^ meine Seele mit Tank gegen Gott, cer meine Arbeit sichtlich segnete, und gegen meinen kaiserlichen u'„ komglichen Herrn, dessen Gnade und Vertrauen mich einst auf berief. Mit allen denen, die meiner gedacht gS m dem G-sühle. daß heute alle unseve ^ und dem Reiche gehören, der heiligen Sack-e des endgültigen Siege. So darf ich au, Bar- icklickten wenn ich bitte, mit diesem kurzen. '•anfen rn Mt? ' kur ."^ bestimmt ist und jedem einzelnen anren mockte, gütrg vorlreb zu nehmen. Gez. Hindenbürg, Generalseldmarschall. Der Reichskanzler an Hindenburg. ? pT , ,r - (WTB.) Tos Glückwunschtelegramm des goldenen Mrlrtäriubiläum des General- sewmarschalls von Hrndenburg hat folgenden Wortlaut: id " hltt Y m ' -uni Dienstjubiläum meine enrgegenzunehmen. Als junger Leutnant foch- SIn r r a ^ um tue deutsche Einheit ging. Im Alter V 0X b - ?m ?****' ba leine Macht sich in dem Existenzkämpfe ehern und unerschütterlich erprobt, ^hreu Händen vertraute unter kaiserlich.er Herr die Geschicke der ZL°n an,^wo die schwerste Gefahr drohte. Von Hindenburgs schlachten lund Liegen wird un,er Volk bis in die lebte Hütte singen yPi ! a ° cn ' U'.uange ceutjdjie Herzen für Heldengröße schlagen. i!.n b ^ ie m Vieren Sturmtagen ein neues Lorbeerreis in ^vollen Kranz. Ihres Feldherrnruhms flechten konnten, so Verheißung ^ tmt besondere Fügung und glückbringend^ In treuer Verehrung ^ , Bethmann Hollweg. SteÄ;SÄT R-ichskanzl-rs ist folgend- rtVfefW UC 2£ Exzellmz sage ich meinen verbindlichsten und herz- -vank iur die ,o gütigen, mich über Gebühr drrent*rt 'ucnnem. Tienihubiläum. Was ich dem Vater-- ^.-^sten durfte, danke ich Gott den: Herrn, der GnaL S^r Mffrn U ^wSch^n Arbettskrast meiner bewährten Ge- Ä b ^^? ^lnverglerchlrchen Pflichttreue meiner Truppen. tte ' p btei - € Gelegenheit dazii benutzen zu dürfen. Euerer Er- ww ?^^u,prcchm, wie steudigrn Widerhall die WaetE^. Ä L in meinem Ä gesunoen Yaven. r)-eldmartchall von Hrndenburg. si!ls..n xU \- V A [ J “ lculc unoeren treuen m* SIS”: ,7^?ü^vrele »on Segmn des^rreges ab in dieseM Stabe ynirfa.: rV^ ^ UU Ul VU,eM totODe xl;! nl!? b d bs weiter, meine treuetr braven Truppen vor deren Opferfr^ldrgkeit ich Ehrfurcht empfinde. (An den General- ?bErsten von Eichhorn gerichtet): Exzellenz lxaben mir die Grüße anvertrauten Armeen überbracht, und ick danke Ihnm U.^ bon Herzen Ich sehe daraus, daß das Verhältnis zwischen b S ir liy,c c5 lein soll: Liebe gegen Liebe, Ver- unteAaü^^n^ T"' bauu 11111,1 ^ gelingen. Ich darf lischt 'lassen, auch unserer Marine zu gedenken, deren Großadmiral ?^„/5onigliche Hoheit, diesen Ehrentag mit uns begehen. Ich Wtt mit allen meinen Herren die großen Taten der U-Boote^ rj r S "ns, daß der Feind der die Hauptschuld an diesem infr^ HnS fl f' Ä ^bu^erfolgrerch bekämpft und nicdergezwungen Sir"iriöi oic denn, meine Herren, meinen schwachen ® anf aussprechen zu dürfen, indem ich rufe: lnserr hurliche Armee, untere herrliche Marine hurra! Jmmelmann. ^ n -' ^0 April, lieber einen Besuch bei Inrnrel- ^' a t ! t ! t n ^ Trb Tm . "Bert. Tagebl." berichtet: Es hat ImEl- gemacht, dckß ihn der Kaiser zum Stege beglückwünschte, als eben die Kanrpfstaffel den 13 ms Haup guartier nrelden konnte. Der Kai^r habe m bem ÖanbtttetSen den 12 er durchgestrichen und den 13e?d^ u£ier3e)tinc6eit.'Üjan erzählt das Wort des Kaisers' Man « 5 ?b in C q ne »i« re ^ n ' c?- ie Jmmcbnann schießt." Men'4ifnJrd- ,Dre „Daily Mail" widmet ^?__oeuttcym Flieger ^mmelmann eruen Artikel aus der °ls €r Ätr öi lüan-frn in W, r f Flugzeuge zu zerstören, werm diese es wagten, in seine besondere Domäne einzudringen Seine Metlmd^ e, gmz .verlchreden von. der englischen Sech Plan ^ einf^ [ r J e E einer großen Höhe, selbst bis zu 13 000 Fuß was Ä£ X l Lir m s äBctt = CC kö^w, w«n Re Wvst 5 ?** -?och ichwebten oder es vollltattdig still sei ^genn ^ rro* wünschte Augenblick komme,, so 660 ^^ ÄfÄK ons^r-n Ä 9ei f^ und schieße in langgestrecktem Fluge dar-. Eem Plan sei es, eine rasche Diagonale hinter deni auf den er dann unaufhörlich feuere sobald der Abstand klein gemig geworden sei So treffe er ibn ^* Me chn, gerade wie ein ^ m.fkffamüfe ^HZ Sft LTNSLLSrEcks- a,“rt Ä ÄS säEäE tI Ehren, und ein Luftgefecht Wnnc auch chcht gRhtt'w^-^ «UWsIMMtzG Phoivgraphien atmelymni rünntm^ie"dchz"dA^öi gern möglich sei Diese teai™ iTVr» «r L ^glitchen Flie- sw Geistliche Umtriebe in Belgien. ®? Q 6e ^ en Leute sind Schüler in dem anstalt^Bri'MessLou,s der ersten geistlichen st.zielu.nqS. zu welcher Kardinal More i er re,re beUcchen g^^^^'GNl unterhält und in deren Räumen Z an tn o Brüssel Wohnung nimmt Sie gaben niAtrS C Bot rhren Lehrern mrfgefovdert ivordcn niarzm icht langer mehr auf den «chnlbänlcqi zu bleiben, sondern sich arm &e crt* jüi begc-bcn. Die Sc^rcr hätten ivnen außerdem Geld .ge«ebim lunv qeffäffchw Personalausweise Kur Flucht Wer die Grenz« und ein Stichtnort für den Führer, der ftc Wer die Grenze bringen sollte. Die gefälschten Personal- mlsweise lenb erhebliche Geldsumm-en wurden tatsächliche der den beiden Feftgenormnenen gefunden. J>n Verbindung mit Feststellungen sind der Lel)irer Trichens und der Di- diesen »w.ui«uuuiwwi ivfw *»».» . ... rertor EockMeux vvm Institut S>t. Lours wegen Beihrlse zürn Kriegsverrat (Zuführung von MannsckMten an den Feind) tu' Haft genommen worden. London, TJ. Apru. (»»swö.I, Lloyds tneljgt: fran- Lösische Fischdampfer „Sainte Maries ist verfenrt worden. Die Besatzung ist gerettet London, 0. April. («TB. Nichtamtlich.) Lloyds Agen- für meldet, daß der britische Dampfer „Ad amton (2304 Tonnen) g esu n ken ist. . _ ....... London, 7. Avril. (MTB. Nichtamtlich.) Der britische Dampfer „Avon" ist versenkt worden. Der türkische Bericht. Konstantinopel, 9. AprU. (MDB.) Das Hauptquartier Nnld^. ^ Irak fr out fügten wir dem Feinde bei einem Gefecht am. 5. und 6. ?lpril in einem von einer unserer fliegenden Abteilungen besetzten Schützengraben unserer vorgeschobenen Lime, 4 Kilometer östlich unseres Hauptabschnittes von F ela hie, einen B e r l u st von 1500 Mann zu und nahmen ihm einige Ge- fanaeue ab. Wiir schossen ferner ein Flugzeug ab. Dieser zweitägige Kampf spielte sich folgendermaßen ab: Da infolge Steigend des Wasserstandes des Tigris in den letzten Tagen untere an den Fluß stoßenden Schützengräben, die einen Teil unserer vor- gesäivbenien Linien bildeten und sich 4 Kilometer östlich unserer Hanpttzcllung befinden, überflutet und zerstört worden waren, räumte ein großer Teil unserer Truppen am 1. April abends befehlsgemäß diese Gräben, in denen sie ungefähr zwei Kompagnien zurückließen. Am 5. April morgen- beschoß der Fcmd, der die Ursache dieser Räumung nicht kannte, diese Gräben mit seiner Artillerie eine Stunde lang und griff sie Mit einer Truppenmacht von ungefähr drei Brigaden an. Obwohl unsere beiden Kompagmen den Beseifl erl»alteu litten, vor diesen überlegenen Kräften zurucizu- aeicn, hielten sie doch stundenlang den Feind durch Angriffe mit dem Bajonett und Bomben auf, und wichen dann m umere Hauptstellung zurück. Gleichzeitig zogeri sich unsere aus schivachen.Kräften zuscrunicengesetzten Vorposten aus dem rechten llfer des Tigris ebenfalls auf die Flügel unserer Hauptstellung zurück Gelegentlich ^ dieser Angriffe stellten nur fest, daß eine Anzahl der feindlichen Truppen rn die durch die Uebcrschlvemmnng gebildeten Sumpfe ein- sanken. Durch diese Säiarnrützel ernmtigt, näherte sich der Feind, der neue Verstärkungen erhalten hatte, am 6 April an ciMgen Stellen bis auf 800 Meter unserer Hauptstellung und versuchte Äxten Angriff: wurde aber durch unseren Gegenangriff, und inner 4eftiaes Feuer gezwungen, 2 Kilometer in östlicher Richtung zu- rlukzugehen. Dabei ließ er eine beträchtliche Zahl von Toten und Verwundeten zurück. Die feindlichen Verluste ioerden ans 1500 SJbcnm geschätzt, während die unseren gering smd. Am 7. April Morgens bekämpften sich nur die beiden Artillerien. An dn- Kaukasus front scheiterte im Zentrum em vom Feinde versuchter nächtlicher Ueberfall. Der Feind wurde durch unseren Gegenangriff nach wenigen Stunden Kampfes vollkommen Am dsm Reiche. Die Vorverlegung der Stunden und der Fahrplan. Berlin, 8. April. Vorverlegung der Stunden nennt der Bundesrat die Einführung der Sommerzeit. Ueoer die Durchsuh- ruua im Fahrplan der Eisenbahnzug ein der . c a ch t vom 30 April zu nt 1. Mai sind folgende Bestimmungen getroffen worden: Dur chlausende Z üg e die abends abgehen, werden in der zweiten Hälfte der Nacht einfach mit eurer Stunde Beratung zu Ende geführt. Für Zugverspattingeu s infc» tni*r JRcfcd schon ine voraus Bedarfsfahrplane vorgefchm, durch den die ver wüteten Züge in den Fahrplan der übrigen emgefugt werden. Nur ein kleiner Teil der Züge erhält in imev Nacht einen anderen-Fahrplan. Es sind dies die Züge, die spat am Abend, affo gegen 11 und 12 Uhr ab fahren. Dre-,e werden unter Beruchichti- gima der sonstigen Belastung der Sttecke früher abgehen. «Es lvird fo?rreicht, daß sie eine'kürzen Zeit außerhalb des r^E^est dringt das Misgehabene Rasenstück umgewendet^d y. an seine Stelle, daß die Wurzeln oben sind. Jü der Matte des! umgewendeten Rasenstücks sticht man nw erwm etwa 5 ZartEttr dicken Pslanzlwlz durch das Wurrelgeflecht eur Loch, daS mrt Kvm- poHerde inieder zugefüllt nnrd. M drefc Stelle legt nmu ellva 8 Tage später die Samen. Diese Behandlung der Pflanzstellen ist, ime oben bemerkt, einige Zeit vor der. Saat Mlsznfi ihren. Ter An bau auf größeren Beeten ,r>olgt ber der gemeinen Sonnenblume in Abständen von 80 Zentimetern bis 1 dNeter un Geviert und 2—4 Zentimeter tief. . , ^. - „ . < . Wegen ihrer Frostempsindlickckeit darf die Sonnenblirme n r ch t vor Mitte April in den Boden kommen. Auf rede Pflanz- stelle legt man 2-3 Kerne. Wenn diese Pflanzen aufgegangen, und ettva V" fingerlang sind, werden die 2 schwächeren, durch Ab- schneiden (nicht durch Ab reißen) am Boden entfernt. Sobald die Samen des ersten Blutentellers der Sonnen- blnme kurz vor ihrer Reise stellen, wird der Mutentollcr abge- chnitten. Bei den weiteren ward ebenso verfahren. ,Trc abss- jchnittenen Blütcnteller sind an Schnüren ^gezogen, in.M« Räumen anfzubeivahren. Wenn* der FruchtL>pf trvcken ist, wird das Entkernen vorgenommen, das am leichtesten durch Av- kreisen mittelst eines Lattenstückes geschieht. — Tie gesammelten Samen werden in dünner Schicht in Kasten ausbewahrt und nach erfolgter Trocknung in die Oelmühle gegeben. fo erreiun, uuu nt ma uu S uv ^ r Fahrplans finbeu, als wenn sie fahrplanmäßig abgehen würdm. Der größere Teil ihrer Reise fällt schon i:i die Sommerzeit. Einer besonderen Vereinbarung bedarf es mit den Bahnverwa tungen D besonderen Vereinbarung «wui ^ iv 1 /;..,-.'-’ außerhalb des Reiches ivegen der Anschlusie Die Vei.pmm.mgcn Oesterreichs und Ungarns sind bekanntlich fchon an den Ve.hand luugen zwischen den deutschen!Eiseubahnver>valtungen beteiligt, es sind nur noch Bneinbanmgen mit den sck^veizeris'l>en und nnder- ländischen Bahnen zu treffen. Auch der Fährverkehr mrt Skm.dr uavien dürste kaum Schwierigkeiten veriirsachen. Der Rei chs tagsabg. Pro f. D r W etne r bittet uns zu berichten, daß er „militärische, wirtschaftliche und völkische (nicht völlige) Sicherung" unseres Vaterlandes verlangt habe- Auch habe er nicht nur von der unberechtigten Steuersteihert der Militär ärzte-, sondern auch von der der .Militärbeamten und Offiziere während des Krieges gesprochen mrS dar vorher von ilM besetzten Stellung veriagt. 'IM'' *-v— M- An den anderen Abschnitten unbedeutende Kämpfe. An der Mfte Smyrnas, nordwestlich von Urla, schoß em feindlicher Monitor erfolglos 25 Granaten auf die Umaebung von Kavatatsä Burun. Unsere Artillerie antwortete rmd traf drermal den feindlichen Monitor, der kampfimfLhig gemacht und auf hoher See vmr einem anderen Mjolttitor, der zur Hilfe herbeigeerlt war. av- 8. Avril. MTB. Nichtamtlich.) Amt- licher Bericht. An der Jrakfront keine Veränderung. Unser Arkilleriefeuer beschädigte ein feindliches Kanonenboot und verursachte in ihm eine Explosion. Das Boot wirrde von einem Motorboot nach Osten abgeschleppt. Westlich von Kor n a fcmd em c^rmmenstoß mit feindlichen Vorposten statt. Von den Engländern wurden 5 Mann getötet, ein Ofstzier wurde verwundet. Wir zerstörten telephonische Anlagen des Feindes in dieser Ge- 3CHb «n tot Kaukasusfront keine Aenderung von Bedeiu tmm Am 8. April näherte sich ein feindlicher Kreuzer KennM Aman und »ab einige Schüsse ab. Das Gegenfenc-r unserer Ar- tillerie zwang ihn. sich zurückzuziehen. Zwei feindlick)e Flieger «schienen über der 5)albffffel Gallipoli, entflolxm aber beim Airfstcigen unseres Kampfflugzeuges gegen Jmbros. Die Kümpfe in Mesopotamien. London, 8. April. (WTB. Nichtanttlich.) Amtlich wird aemeldet: Die Operationen in Me so Po tamien auf dem nördlichen Ufer des Tigris beschränkten sich am 6. April auf eine aenaue Erkundung der Verteidigungsstellungen bei San- naiyal und die Ausführung notwendiger Maßnahmen, wie Bewoguugeii der Artillerie usw., die für die Vorbereitung des Sttrnnangriffes auf diese Stellung notwendig sind. Zur gleichen Zeü drang die dritte Division auf dem linken Ufer werter vor, bis sie Stellungen erreichte, von denen aus es möglich sem kann, die türkischen Verteidigungsstellungen auf dem linken Ufer m der Flanke zu fassen. AuS Oftafrika. London, 9. April, (zf.) Das Pressebureau gibt bekannt: Telegramme des Generals Smuts teilen mit, es sei Genial v Dev-enler gelimgen, in der Gegend von A r u scha (Deutsch-Ostafrika) beträchtliche deutsche Streitkräfte zu umzingeln, die kapituliert hätten. Die deutschen Verluste seien hoch. Es hätten sich bereits 17 Europäer und 404 eingeborene Soldaten mit zwei Maschinengewehren und bedeutenden Mengen Munition ergeben. Aus 1916. Neue Einberufungen in England. London, 8. Avril. (WTB.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Die 18- und 19jährigen sind zum Militärdienst xrusgenrfen worden. Rnmänifches Getreide. Berlin, 8. April. (Priv.-Tel.) Die „B. Z. a. M." meldet aus Lugano: Dem „Eorriere della Sera" imrd aus B ukare st gemeldet, dort befinde sich seit einigen Tagxm eine türkischo Kommission behufs Uebernahme von 20 000 Wäggons rumänischen Getreides. Auch Bulgarien werde rumäuffckien Weizen erhalten. ver 5eekrieg. Deutsche U-Boote vor Korfu. llürich, 8. Avril. Die schweizerische Telearaphen-Jnforma trau meldet aus Atl-en: Deutsche Tauchboote iourdeul vor Korfu gesichtet. Ein Trausportdampfer mit Pferden, der nach Marseille ausfaheeu ivollte, lvurde im Hasen zurückbehalten, nodbem cm srauzvsisäxw FrariUvampser knapp vorher der Dorpe- dieruug entgangen ivar. Deutsche Minen wurden an der Hafen ^ eiufahrt 8^^s!^ril. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agenzia Stesäni: Am 5. ?lpril versenkte ein ll-Boot im Mitteln meer den dänischen Dampfer „S t j e r ne borg" a.uSj ^bovendagen (1552 Tonnen). Marseille, 8. ?ffiril. (WTB.) Die Agence HavaS mäldet: T« Dampfer „Eolbert" wurde von einem Unterseeboot aus Geschützen beschossen. Ter Dampfer entkam dank seiner Schnelliglüt und benachrichtigte durch Funkspruch in der Nähe besindlictx Schilfe iwn der Anwesenheit vmr Unterseebooten. Der Dauiwer Felix Tonache", der gerade aus ein Unterseeboot komtte noch den Kitts ändern: er ist in Marseille cing-e ^ London, 8. April. (WTB.) Lloyds Agentur meldet: Der [yrifiWif Dampfer „Braunton" (4575 Tonnen) und das Segel- föhfr Elvde" 201 Tonnen, sind durch Minen zerstört Besatzungen wurden aercUet. Der britische Dampfer „lLhautala Eaiutara" (2602 Tonnen) ist versenkt worden. Gießen. 10. April LandeS-Butz- und Bettag. Für den iallg-enieinen Buß- und BettLg. der nach alter, fvoinmer Sitte 'in unserer evangelischen Laudeslirche am Sonntag Palma rum gefeiert wird, hat'der Großherzog die nächst ehe ndeu Bibelstellen als Predigttexte aus- gewähltchmd bestimmt: , t 1. Für den Vormittag: Jerenria 29, 11; 13b; 14a. „FM weist wohl, tvas ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr : Gedanken des Friedens, und nicht des Leibes, daß. ich euch gelbe des Endes, des ihr wartet. Denn so ihr mich von ganzem Herzen suchen ioerbet, so will ich inicy von euch finden lassen." . ™ ™ m . r ■ . iC * Für den Nachmittag: Jesaja 33, 22. „Der Herr ist 'unser Richter, der H>err ist unser Meister, der Herr ist unser König, der Herr hilft uns." — Zn der A u s s pr ach. e, die onf Anord!nungf.Gvoßherzoa lichen Ober Konsistoriums bei der Ankündigung des. Bußtages oder an diesem Tage selbst in den Kirchen des Landes rn verlesen ist, heißt es n. a. „Die Glocken des 23ufc und Bettages lassen auch in diesein Jahre ernste Klange hmein- tönen in den nnerschütternde 7 Ernst des groffen Krieges, der nun schon seit z'.vaiMg Monaten die Söhne unseres Volks ans den Kriegsschauplätzen gebannt halt ;sii der einmütigen Erhebung, unseres Volks un Beginn des Krieges ist die weit schwierigere Ausgabe getreten,'in Geduld und in un'beirrtem Aufblick zu Gott, dem ewigen Walter über der Geschichte und den Geschicken der Völler, austzuharren bis an das noch unabsehbare Ende in dem weltgeschichtlichen Kamps, der ims verordnet ist. — Wir haben M Manien sur all den reichen Segen, dien der efvig treue Gott bisher unfern Waffen zu Lande und> gu Wasser verliehen hat. Wir hadeln zjU danken für den tapferen, frommen Gnst ernsten Beran twor tlicl' ke its ge fühl s und gewissenhaster Pslichtttcue, der unser Heer vom obersten Kriegsherrn bis zum letzten un gen a nnte n Krieger im Schützengraben oder im Unterseeboot beseelt, für die Treue und Willigkeit zum .Hingeben und Entbehren, mit dem unser Volk im großen Ganzen sich zu dem harten Kampls unserer Wehrmacht bekennt. Als em mit den Lasten und Sorgen des Krieges ringendes und nach Gottes Gnade betende Händ>e ans strecken des Volk, stehen wir daheim hinter unserem Volk in Massen in seiner furchtbar ernsten Schwertesarbeit. Wir haben zu danken, aber auch reichlich Anlaß., uns vor Gott beschämt m beugen in dem Gefühl, daß wir viel zu gering sind aller Barinherzi-gkeit und Treue, die der einige Gott an uns und unserem Volk getan hat, und daß. wir leider nicht immer würdig smd der Großtaten opferwilliger Lebenshingabe unserer Bruder auf den Sch lach tfeldewi, auf dem Meere, im aufreibettden Stellungskrieg In gar vielen unserer Volksgenossen lebt Nicht genug Dankbarkeit .für die so weit gehende Verschonung unseres vaterländischen Bodens von den Greueln, Schrecken und Verwüstungen des Krieges. In werten Kreisen fehlt es an dem aufrichtigen Gefühl von dem Ernst der Zeit, die wir durchleben. Selbstsucht und Gewrnn- nch t verschließen manches Herz vor dem darbenden Bruder und benutzen die Not als Gelegenheit zu ei.gensüchtiger Bereicherung. Möge Gott in Gnaden uns helfen, daß wir in aufrichtig bußfertiger Denrütigung vor Gott erkennen, was uns fehlt und worin wir uns verfehlen. — Zum Gebet rufen uns die Glocken des Buß- und BettageZl. Laßt uns bitten, daß die stille Arbeit unserer religiösen Gemeinschaft an der Seele unseres Volkes gesegnet und nicht vergeblich sei Laßt uns bitten, daß, in dieser Leidenszeit unseres Volkes er der leidend und sein Leben hinaebend die Sünden der Welt aus seinem unschuldigen, von heiliger Liebe erfülltem Herzen trug, mit seinem Wort und Wesen heilend und erhebend uns innerlich nahe trete, unser einiger Heiland Jesus Christus' Laßt uns von Herzensgrund unfern ewigen Richter Meister und König bitten, daß er in ^dieser für unsres Volkes Leben und Zukunft entscheidenden Zeit uns m Gnaden erfahren lasse, daß er Gedanken des Friedens über uns hat und nicht Ides Leides, daß er uns gebe das Ende, des wir .ermatten. — Oinfetcm ganzen Volk, daheim und draußen, gilt die Mahnung und Verheißung des Buß- und Bettages: „So ihr mich von ganzem Herzen sichen werdet, so will ch mich bon euch finden lassen." ** Errichtung neuer Heilanstalten in Gie- '! c n Die Stad 1 verordneten-Versammlung beschloß in nrcht- ös entlicber Sitzung zu dem von ^gemeinnützigen Kärpercha,- ren beabsichtigten Ban neuer H ei l a n st a l t e n stadti- ctzes Gelände in größerem Umfange in der Mhe der neuen Kliniken zur Verfügung zu stellen. Eine in aller Kurze in Unserer Stadt tagende Versammlung auswärtiger uno hiesiger Sachperständiger wird sch mit diesen Plänen be- chästigen. ^ ^ ^ Die Gießen er Freilichtbühne wurde am Samstag nachmittag von der Kompagnie des Herrn Haupt- mann Welker besichtigt. Den feldgrauen Gästen zuliebe improvisierten Damen der Freilichtbühne eine kleine Vortrags- 'olge von Gedichten und Liedern zur Laute, die großen An- ^ mI JI & derung. Oberleßrer Dr. N a s s u a auS Godesberg a. Nb. (iruber Lebramtsasscssor am Gymnasium Gieße,,) wurde am 16. März zu Leutnant der Reserve beiördert. Amtliche Personalnachrichten. Die Gro ß-- b e r z o g i n bat am 8. April den Finanzaspiranten Hechr. Kaiser aus Haarhausen zum Assistenten bei dem Sekretariat des Wffmste- riums des Innern ernannt. . . . nszei ch n u n g. Dem Kriegsireiwilligen Willi S t e b - ling von, hier im Zwanteric-Regt. 416 wurde das E i s e r n e Kreuz verliehen. , . ^. ., -* Die ^lngebörigen von Kriegs- nnd Zivil- aesangencn iverden daraus ansmerksam .gemacht, daß. jetzt Päckcheiisendnngen von 1 kg zurBesördernng obne Beglcitadresse zngelossen sind, sofern sie im übrigen den Bedingungen des Vor- kehrs nnt dem iNnsland entsprechen. ' S t a d ttb e a t er. ^lns dem Stadttbeaterbnreau wird mitgeteilt: Nochmals je, aut das morgige einmalige Gastspiel der Maria N e h o i i - G e s e l l s ch a f t hmgewiesen, das mit einer Anfsübrung von Strindbergs „Ostern" eine eigenartige und hoch, interessante Tarbietnng bringt. , ^ " O b e r b e s s i s cb e r K n n st v e r e i n. In unserer Sams- taqs.Nmmner ist an dieser Stelle ein Irrtum nnterlansen. Olga Üd n s s e l m a n n - 5k u r tz ist eine Wiesbadener, nicht Wiener Künstlerin. . ^ ** Zur Organisation der Zayngesundyerts- pflege besvnders in den Schulen des Kreises Gießen. Bei der Verhandlung des Kreistages m Gießen, die am Dienstag, den 28. März srattsand, ist em Betrag von 2000 Mk für die Zahnpflege der Sckwlttnder rn den Voranschlag chr 191b/17 eingestellt morden Bei der Verhandlung ist daS Gutachten bernck- sichtigt worden, das Geh. Medizinalrat Pros. Dr. Svm.ner m dieser Sache am 15. Okbober 1015 an den Kreistag oes Kreises Gießen gerichtet hat, und das im Kreis-Ausschuß zur Beivrechung gekommen ist. Da es sich um eine sozial-hygienische Frage handelt, deren Wichtigkeit besonders jetzt während des zkrieges w eindringlichster Weise zum Bewußtsein gekommen ist, und da dp Frage in mehreren Beziehungen auch fftt die Stadt und me Universität in Gießen Bedeuttmg hat, so sehen wir uns veranlagt, dieses Gwachlen in unserem Familienblatte zu ver- Ermittelung der Vorräte an Dauer- Fleisch waren. Am 15. AprU dieses Jahres sollen die Vorräte an Dauer-Fl ei sch waren von folgenden Hdttungen, nämlich von Rindvieh, Schafen, Schlvemen,,,sowie von Wild und Geflügel festgestellt iverden. Als Dauer.Fleiscküvaren gelteii: Pökel- und Solversleisch. Räuchcnvaren von Fleisck. geräucherte Würste aller Art, gesalzemw und geräuchertei- ^peck, Fleffctllon- serven aller Art, Büchsensleisch, Fleisch in Gläsern nsw.. Anzeigepflichtig ist, wer Vorräte der genannten Arten m Gewahrsam hat. In Betracht kommen also Haushalttingen und An- t-alten aller Art, ausgenoinmen diejenigen, we.che unter militari- 'ch-r Verwalttmg stehen: ferner kommen in Berracyt Metzger, Konserven- und Wurstfabriken und Händler mrt Flegch-E waren Die in Geivahrsam der Gemciicken befindlichen Bor- rate haben die Großh. Bürgermeistereien anzugeben. Die Rich- tigkeit der Angaben haben die, Anzeigepflichttgeii durch ihn Unterschrift zu bescheinigen. N i ch t a n z e i g e p s l i cyl t i g sind diejenigen Personen, die Vorräte von ivemger üö zehn, Psund im Der Anbau von Sonnenblumen. ' Tie Sonnenblunre gedeiht anr besten in einem nahrhasten Boden und in freier Lww. Sie nimmt indes auch mit ärmerem Boden vorlüch. Das Beet muß sorgsülttg und ttes, wie für Kartoffeln, gearbeitet sein. Ans rasigen Platzen, iw man den Rasen nnht entsernerl darf oder svill, tritt folgendes Verfahren ein: Man hebt mit dem Spaten ein Rasenstück von etwa 20 Zentimeter im Geviert aus, lockert dap darunter besuwliclie Erdreich einen Spatenstich ttcr und ganzen, alle Vorräte zusammen ge rechnet, rn Gewahrsam haben, ^ie Erhebung findet mittels Zähl listen statt. Tre Zahler werden also die von den Anzeigepflickstigen gemachten en, liat er einen Fragebogen auszufüllen. Da das Erggeburs der Erhebung die tzttnndlage für demnächst m treffende Atatznaburen budni soll, so muß van der Bevölkerung erwartet werden, daß sw die Borratt gewissenhaft angibt und den Zählern ottnchterff Besonders zweckmäßig wiw es sem, wenn AnzeigepffichtigM ihre Vorräte an Tauer-Fleischwaren sckwn vor der .fflsnahme gewissenhaft feststellen. , Landkreis Gleßen. II L a n q - G ö n s, l0. April. Leutnant der Reserve Albert Brück el beim Artillerie-Regiment 68 erhielt das Eiserne Kreuz; zuvor hat er bereits die Hessische Tacherreltsmedaikle erhalten. Leutnant Brückel ist der Sohn des Landwirts mnd Käsesabrikanten Konrad Johs. Brückel dabier. . , , 5 ^ X Lauter, 10. April. An der O st e r h a s e n s v c n d e zugunsten der Kriegsffirsorae beteiligten sich 48 Schüler, me nn Ep 400 Eier sammelten. - An der 4. Kriegsanleihe bc- tcüiqte sich die hiesige Schule mit dem schönen Betrag von U^6^Mk. ^o, April. Hier hat sich im Februar des Jahres ein A l i e e - F r a u e n v e r e i n gebildet, dem bis letzt 68 Frauen „nd Mädchen beigetreten sind. - Der Landsturmrekrut Adolf Krau s; ist in den Kämpsen bei Verdun schiver verwundet worden. -Der von vier gebürtige, in Unter-Widdersheim wohnhafteU»i er- Offizier Wilbelm Weber wurde leicht verivnndet. -- Der Fiiilicr Karl Heinrich Weber starb den Heldentod. streis Büdingen. r R i d d a. 10. April. Zur vierten Kriegsanleihe zeich- neten' im Bezirk der hiesigen Bezirkssparkasse 1700 Schüler den Betrag von Alk. 48 211,62. Den größten Betrag zeichnete die Volff^ ,,-hiiIp m Berstadt mit 4090 Mark. r Fauerbach, 10. April. Aui dem Felde der Ehre starb den Heldentod Friedrich W int er im Jns.-Regt. 99. r Wallernhansen, 10. dlpnl. Kanonier Beutel von vier wurde mit dem Eiserncu Kreuz ausgezeichnet. ^ m Ranstadt. 10. April. Das Eiserne Kreuz und die belsiscke TavierkeitSmedaillc erhielt der VizcseldwebA Lehrer L a hr. V # A! e r k e n f r i tz, lv. April. DaS Eiserne Kreuz erhielt der Unteroffizier Geyer im Feld'Arlillerio-Regilneut öl. « # Vonhausen, 10. April. Aus dem Felde der Ehre starb der Pionier L e i st n e r. 4- Ortenberg, 9. April. Zu einer Feier der ganzen Ge- jmernde gestaltete sich die soldene Hochzeit, die die Eheleute Jakob Strenber gestern im Kreise von Kindern, Enkeln und Urenkeln in voller Rüstigkeit begehen konnten. Zur größten Freude waren auch der Sohn imd zwei Enkel aus dem Felde in Feldgrau erschienen. Pfarrer Kahn, der die Glückwünsche der Gemeinde überbrach ke und das Jubelpaar einsegnete, überreichte im Beisein des Kirchenvorstandes ein Bild des Großherzogs mit eigenhändiger Unterschrift und eine Bibel. Lehrer Köhler überbrachte die Segenswünsche des Gesangvereins, dem der Jubilar als Gründer angehört. Kreis Alsfeld. «. Alsfeld, 10. April. Nach dem Jahresbericht der Großh. Oberrealschule betrug im verflossenen Jahre die Zahl der Lehrkräfte 14. Im Heeresdienste stehen 7. Die Zahl der Schüler betrug am 15. Mai 1915 278, darunter 4 Schülerinnen ; die Gesamtzahl der Schüler war 287 (284 im Vorjahre). Die Kriegs-Rene- prüftmg bestanden 5 Schüler im Juni, 2 im September. Die Reifeprüfung im Februar 4 Schüler. Die wissenschaftliche Be- sähigung zum einjährig-freiwilligen Dienst erwarben sich 31 Schüler. H- Grebenau, 10. Avril. Die Hessische Tapferkeitsinedaille erhielt der Schulverwalter R a m g e. Kreis Laulerbach. G Schlitz, 10. April. Tie Schulen des Sparkassebezirks zeichneten zur 4. Kriegsanleihe 24 930 Mark. rr Schlitz, 9. Llpril. Vorgestern feierten Metzger'meister Karl Do ff mann und Frau das Fest der Silbernen Hochzeit. Gestern konnten die Eh'lente Christian Vogel das Fest der Goldenen Hochzeit begehen. Stadtpfarrer B o e ck n e r überreichte ans diesem Anlaß ein Bild des Großherzogs, das der Landesfürst mit eigner Unterschrift denr Jubelpaar zngehen ließ. Außerdem wurde im Namen der Kirchengemeinde eine Bibel überbracht. Kreis Schotten. ^Schotten, 10. April. Das Eiserne Kreuz vom Kaiser persönlich überreicht erhielt der Dizeteldwebel S p a m e r. Kurz vorher erhielt er die Hessische Tapferkeitsmedaille. — Den Heldentod fürs Vaterland starb der Musketier Neeb im Jns.-Negt. 117. G Ein artshausen, 10. April. In einem Feldlazarett starb an einer schweren Erkrankung der Landsturmmann Mauer im Inf.-Regt. 115. # Eichelsachsen, 10. April. Nächsten Mittwoch, den 12. d. Mts., findet eine gemeinsame Konferenz von Geistlichen und Lehrern der Bezrrkslehrervereine Schotten, Gedern, Nldda und Ortenberg aus dem benachbarten Hof Zwiefalten statt. Gegenstand der Tagesordnung ist der neue Religionslehrplan für die Volks- ÜchrUen Hessens. Vorträge zu diesem Thema halten Pfarrer R ü h I- Wingershausen und Lehrer Würz- Eschenrod. Kreis Friedberg. Bl. Friedberg, 10. Llpril. Für die National stiften g im Kreise Friedberg gingen im Monat März folgende Beträge ein: In der Gemeinde Assenheim 66,50 Mk., bei der Bezirks- kasse Butzbach von Ungenannt 50 Mk., bei der Stadtkasse Friedberg 5,50 Mk. und bei dem Mathildenstift Friedberg 10 Mk. Y Butzbach, 10. April. Der frühere Kommandeur des hiesigen Bataillons, Oberstleutnant Stempel, ist infolge einer schweren Augen-Verwundung mit dem Prädikat Oberst in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Bl. Bad-Nauheim, 10. April. Dem Reservisten Deinr. Raab von hier wirrde die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen. ** Vilbel, 10 April. Denr Streit um die hiesige Einquartierung hat das Generalkommaudo nunmehr ein Ende gemacht. Es hat die von sechs gewerbetreibenden Ge-- meindcratsmitgliedern befürworteten Gesuche hiesiger Geschäftsleute um Belassung der Truppen in Vilbel unberücksichtigt gelassen und die Verlegung des hier einquartierten Bataillons endgültig auf den 29. April d. I. verfügt. Das Bataillon bezieht die neuerbauten Kasernen am Bahnhof Bonames bei Frankfurt. Bl. Beienheim, 10. April. Der WäckKmeister Major von hier erhielt die Hessische Tapferkeitsmedaille. Starkenburg und Rhcmhessen. — B i n g e n, 10. April. Unterhalb der Burg Klopp legte man bei der Vornahme von Erdarbeiten eine Anzahl römischer Altertümer frei, die wahrscheinlich einer Begräbnisstätte römischer Soldaten entstammen. Die Fundstätte befind?! sich an der altrömischen Heerstraße. Unter fachmännischer Leitung werden die Ausgrabungen fortgesetzt. ke. V o in Main, 10. April. Die S t e i n o b st b ä u m e stehen zurzeit im Unteren Maingau im herrlichsten Blütenschmuck. Der Blntenansatz ist üveraus reich, so dag, wenn keine ungünstigen Witterungsverhältnisse enttreten, ein reiches Obstjahr bevorsteht. Hessen-Nassau. ü Marburg, 6. April. Auf dem Bahnhof in Wetter geriet der Hilfsschaffner Heinrich Briel aus Battenfeld im Speise Biedenkopf zwischen die Puffer uud erlitt solche Verletzungen, daß er auf dem' Wege zur hiesigen Klinik starb. — Infolge der Einführung der B u t t e r k a r t e n in Marburg fordert das Landratsamt die Landwirte auf, soviel Butter wie möglich nach Marburg zu bringen und sich an die geltender: Bestimmungen zu halten. Ter Verkauf von Butter durch Händler und Erzeuger norfii außerhalb des Kreises ist untersagt. Um der BntterHamsterei auf den Ortschaften entgegen zu treten, ist das Aufkäufen von Butter nur an mit Erlaubnisscheinen versehene Leute gestattet. Für den Eigenbedarf körmen jedoch Leute in ihrem Wohnort 125 Gramm die Woche für jede Person ihres Haushalts kaufen. Ter Weiterverkauf ist verboten. Ebenso dürfen Härrdler an außerhalb der Stadl wo hu ende Leute keine Butter verkaufen. — Frankfurt a. M., 9. April. Professor Dr. Theodor Peterscn feiert heute in bewundernswürdiger Rüstigkeit und geistiger Frische seinen 80. Geburtstag. Im wissenschaftlichen Leben nimnit das greise Geburtstagskind wie schon seit langen Jahren noch heute eine führende Stellung ein. Vor allem hat er in der Pflege der exakten Wissenschaften — Physik und Chemie — in Frankfurt Hervorragendes geleistet. Vor zehn Jahren ernannte ihn der Physikalische Verein zum „ewigen Mitglied", unter dem Namen „Petersen-Stiftnng" wirch sein Andenken ebenfalls weiter leben. Auch im deutschen Alpinismus nimmt Pctersen seit 50 Jahren eine Führerrolle ein. Die Verschmelzung der deutschen und österreichischen Alpenvereine zu einem Gesamtverbande vor 43 Jahren ist Petersens Werk. Ihm zu Ehren führt ein 3500 Meter hoher Gipfel der Oetztaler Alpen den Namen Petersen- spitze. Professor Peterscn wurden heute reiche Ehrungen zuteil. = Frankfurt a. M., 10. April. In Verbindung mit etwa 70 Frankfurter Frauenvereinen aller Konfessionen und Richtungen erläßt der Nationale Frauendienst einen Aufruf, der alle Frauen Frankfurts zum Kampf gegen die Auswüchse und Ueber- treibungen der neuen Mode auffordert. Der Aufruf weift auf die Sinnlosigkeiten der neuen Mode hm, die in krassestem Gegensatz zu dem Ernst der großen Zeit stehen, und auf die Pflr909/10 bekleidete Prof. Maaß das Rektorsamt der Marburaer Hochschule. Vücherüsch. — Die erste deutscheGeschichte der islamitischen Kunst gibt gegenwärtig der Wiener Kunsthistoriker Dr Erikst Diez in 6 Lieferungen bei der Akademischen Verlagsgesellschait Alhenaion, Berlin-Reubabelsberg, heraus. Das reich illustrierte, wohlseile Werk ist die Frucht seiner ausgedehnten Studienreisen in den einstigen und heutigen Kulturländern des Islam von Spanien bis Indien, die Dr. Diez im Aufträge des Wiener Universitäts-Instituts für Kunstwissenschaft, unterstützt von der österreichischen Negierung, unternahm. Meteorologische Beobachtungen der Station Sichen. April 1916 0 -oZ L'ZZ ^ L p a S £-0 & LZ. -ZH 85 5 1 0 1| JO i g 1 a «j I"? oß;i S-sg Wetter 9. 2« j 13,4 60 52 1 - Sonnenschein 9. 9" — 10,1 5,7 62 — — 4 KlarerHrmmel 10. 7" 5,2 5,0 76 8 Bew. Himme^ Höchste Temperatur am 8. bis 9. April 1916: -f- 15,0* C. Niedrigste Niederschlag 0,0 mm. 8. 9. 1916: 7,3' 0. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlichcr Wetterdien st. Gieße«. Wetteraussichten in Hessen am Dienstag, den 11. April 1916 Heiter und trocken, nachts kalt, tags warm. Letzte Nachrichten. Die Luftverteidigung Englands. A m st e x b a nt, 10. April. Ter RücktrittLordDerbyH und Lord Montagus vom Luft ver teidi guir gsau s- schuß hat in England nicht geringe Aufregrmg hervorgerufen, lieber die Gründe zu diesem Schritt ist bisher nichts bekannt- gegeben ivorden. Aber allgemein nimmt man an, daß die Macht- beschränlimg, die denr Ausschuß auferlegt ist, eine erfolgreiche Arbeit unmöglich machte. Die „Daily Marl" meint, daß der Ausschuß von der Regierung nur dazu benutzt werde, um das ffAriblikum einzulnllen. In politischen Kreisen, so sagt das Blatt, sei eine Bewegung im Gange, nur die Regierung von der Wichtigkeit der Errichtung eines L u f t m i n i st e r i u m s zu überzeugen, das heute in Anbetracht der wachsenden Reibungen zwischen den Luftabteilmrgen der Admiralität und des Kriegsministcriums iwtwendiger zu sein scheint, als je zuvor. Viele Kabinettsmitgliedeis sollen sich schon zugunsten der Schaffung eines selbständiger Luftministeriums ausgesprochen haben. Daß Lord Curzon den Berby ablösen soll, wie von verschiedenen Seiten verlautet, von der „Daily Mml" mit den Worten abgetan, daß das betitelte Herren nicht brauche, sondern scharfe, schrrelle und praktische Anordnungen. (Voss. Ztg.) Ein Oberkommando für die Ententemarine. Rotterdam, 10. Llpril. Der „Nieuwe RotterdamscheCou-> rant" meldet aus Le Havre: Um die Flottillen im Kanal, in der Nordsee und in der Meeverrge von Calais gegen U-BootS- angriffe zu beschützen, werde Frankreich im Einverstärrnr.> mit England mrd Belgien ein Oberkomrnaudo der Marine schaffen, dessen Machtbereich sich ausdehnen wird bis zum Kap Antifec. Der Sitz wird in Le Havre sein. Dem Oberkommando untersteht auch der Marineflugdienst. Für kombinierte Operationen understcht das Marinekommando der Gewalt des Befehlshabers vom Heereskorps in der Küstengegend. („Berl. Tagebl.") Lord wird Land Statt j08913 5 ZiTv.mer Wegen .M p. 1. Juli Wegzug ck-J.'Lv. evtl. früh, zulverm. Kaiier-AU.22. (2339 2 Zimmer BchrWr. 18,1. Ltsck, ist eine 5 Zimmer-Wohnung nebst 2 Mansarden- zimmer dazu gehörend, per sofort od. 1. Juli zu verm. [ 2687 Näheres Bahnhofr'tr. 50 I. verm. Kroforfer Str. 2. ^ l Verschiedene | 26961 5 u. <»-Zimmcr Wob- Die von mir innegehabte Wohnung vlartenstr. 18 I., ^ in- -Bußeb. tit M.QJuli ds. Js. od. früh, zu vermiet. 28501 PEcrrer Neurath Ww. nung mit allem Zubehör per 1. Juli zu vermieten. Näheres Ludwigsiraße 28. W. Scivv ni. Sch. 4—0->Ztmmer-Wohn., neu hergerichiet, preisw. zu verm. 12922! Marktvl. 17. W»e g-3iN»ier-W«h». 1. Stock mic allen: Zubehör vor 1. Juli oder früher zu vermieten. 2885 F. K. Borst, Johannesstr. 11 088881 Manf.-Wobn. zu vermieten. Zlrosdorser Str. 6. | Mo bl. Zimmer | Pension Brandl Ztfenen 5äae22 ,Bellevue) Zim. mit u. ohne Verpfleg. s.jedeZeitdauer. Schöne 5-Z.-Wohnung mit Gas u. elektr. ^icht zu verin. 2928 Cbclstraüe 3. 088761 Sck>. m. Z. el. B. m. 1 od.2Bett. 3Ldaaseaatr.18H.r. 4 Zimmer B prmLlr. 31, Ecke Nordanl. schöne W. mit allem Zubeh.p.l.Juli zu verin. rm 51ii:derloses Ehepaar sucht ver 1. Ju'i 3-Zimmcrwobn. tauch Mans.) Schriftl. Ana. u. 2853 a* d. Gieß. Anz. erb. 08901! 4 Z W. m. Bad, G. u. i. L. z. v. Baiser-Allee 18. Ku ] F. Obersekundaner w v.. 1. Mai an in besserer Fam. ein mit voller Verpflegung u. Familien-Anichluß gesucht. Schr. Angeb. an J. G. Rösch, VillaLanijsdorf, Bad*Nanhem sSCilLu zum sofortigen Eintritt gef. H.Schasfstaedt G. m. b. H. 2^25 Elektriker, Mechaniker, Monteure, Sckilo ff e r k., welche im Berufe vorwärts streben, verlangen kostenlos die Broschüre ,,Lor a«nv Weg" von Ing. F. Onkon, Ver*0^«rR»r.93. Tüctniger e.fayrener Lastkraft- Wagenfiihrer zu sofort gesucht Schriftliche Angebote nmer 2906 an den erbeten. Suche für meine Sprengstoff- Transporte einen zuverlnss. FlerdeknecM HochbSr.sIer, Wetzlar, Tel.Sl CO Earl Ampt, Bahuhofetr. 39 E. Junger braver Ausläufer gesucht-PapierhandlungKoll, Mänsbnrg 7. 08939 Das hyjiienislhe JiiWüt sucht zur Aushilfe einen Burschen vom Laude von 16—17 Jahren. 2930 Ein braver Junge, der Lust hat, die Kunst- u. Han- delsgärtuerei zu erlernen, kann etntreten. Friedrich Georg, Kunst- und HandclS- gärtner, Seltersw. 41. 2692 Schriftliche Angeb. u. 08934 an den Gieß. Anzeig. erbet Näftmädchen zur Aushilfe gesucht. (2932 Mediziurschc Klinik. Reinliches, tvilligcs Dienstmirdcheu oder Aushilfe sofort gesucht. Frau M. Kanu, Kircheu- platz 8. s2927 Bei der Unterzeichneten Behörde sind alsbald 2 Seijiljeüfeilcii jn k)dp. Bewerbungen sind bis längstens 20. ds. Mts. unter Beischluß von Lebenslauf und Angabe der Gehaltsansprüche einzureichen. Bevorzugt werden Bewerber, die im Kreisamtsbürodienst oder in der Gemeindeverwaltung bewandert sind. Evtl, werden auch weibliche Hilfskräfte angenommen. Schotten, den 5. April 1916. Großh. Kreisanlt Schotten. I. D. Muhl. 2926V Ein zuverlässiger Maschinist wenn möglich gelernter Schlosser «Krtegstnvalide könnte berücksichtigt werden), sowie tüchtige Werkzcug-ll.Maschinmschloffcr finden bei uns unter günstigen Bedingungen dauernde Beschäftigung. Hejpigenstaedt sL Comp. Werkzeugmaschinenfabrik und Cifengietzerei Aktiengesellschaft, Gießen 2813 Mädchen zum Anlernen als nimmt an Zuüus 2847 Zigarrenfabrik. Tüchtigeck Mädchen gesucht. >089101 Marktftr. 18. Tü».F)rädchen "-LL INald. Leeksr. Brand«. 4. 089371 Lamftclle sofort zu bc- setze n. Hosmannstraße i». EinMädch., d. g. koch.kann u. HauSarb. übern., f. geg.30Mk. L. z. I.Atai sehr g. St. d. Frau Hüttcnbcrger, gewerbsmäßig e S t e ll e nvermittleriMcWi, Mädchen vom Lande für Feldarbeit gesucht. [2859D LlinSmtWstl. Jiistitiit Gießen. Sufiflcr MM» “S Reisen bewandert, sucht per soi Stellung. Schr. Ang. u. u. 08932an den Gieß. Anz. erb. sucht Stelle tags- über zur Unterhaltung einer ält. Dame per 1. Mai. Schrift!. Ang. u.08928 a. d. Gietzener Anzeiger erb. Jüngere Verkanlertn sucht Stellung b. bescheid.Gehalts- ansvr. Schriftl. Angeb. mit. 08936 an den Gieß. Anz. erb. Milch - Separator „Tubulär" vollständig neupreiswert zu verkaufen. [2820 Mel & Asvel, Alicestr. Gebrauchter Kinder-Liege- Waaen zu verkaufen. Neuen Baue 21. 08938 1 Km» Mist;» ocrffluf. Seb bi all,fflarbnrgerStr.60. 06943 Wer ittfaiift sein Hans ev.mit gutem Geschäft od.sonst günst. Objekt hier oder Umgegend. Off. u. Hans Reidel, postlagernd Gießen.^ Eöx 3903 eine gebr., guterhaltene N«rtiottal-Kasse kl. Format a. Holz.Ange- bote mit Preisang. erb. 12 , JranksurterSchuhla^er ^ Kontrolltöffe National, «Lcheckdrucker mit Totaladdition, gegen Barzahlung ges. Billigst.Angebot mit Nummernangabe erbeten u. 17931 a. d. Gieß. Anzeiger. CjiojUlene Damonnhr Freitag zivischen 4 u. 5 Uhr mittags verloren von Süd- Anlage bis Liebigdenkmal. Gegen Belohnung abzugeben Süd-Anlage 15 l. [08931 Rattenpinscher zugelaufen, abzuholen HotelKnbne. »rs [Marke 1261) entlaufen. Näh. zu erfragen in der Geschäftsstelle des Gieß. Anz. [2931 Steckbrief. 5Urschbaum, Hugo, Schlosser, Musk. der 2. Gen.-Komp. 1. E. 116, geb. am 8. 5. 82 zu Ohligs [Kr. Solingen) zuletzt wohnhaft in Ohligs, jetzt ver mutlich in Köln oder Ohligs. Größe: 1,71, Gestalt: gesetzt, Haare: kurz, meliert, Bart: Schnurrbart und Spttzbart, ,Fähne: groß. Zahnlücke im Oberkiefer ltnkS, Gang und Haltung: etwas gebückt. Tätowierungen: auf beiden Ober- u. Unterarmen, versch. Figuren, aus derBrust großes Frauenbild.Bekleidung: Uniform, eigene Mütze und Schnürschuhe wegenFahneu- flucht abzuliesern an die nächste Militärbehörde. Gießen, den 7. April 1916. Gericht des 1. Erft-Batl. J»r.'Reat. 11«. UJ) Steckbrief. Schmidt, Heinrich, Friseur, angeblich Unterofnzier der 1. Gen.-Komv. 1. E. 116, geb. 22.6. 95 zu Darmstadt, zuletzt wohnhaft Hamburg, Hasenstraße 7, jetzt verrnutlich in Hamburg oder Köln oder Darmstadt. Größe: 1,78, Ge- stalt: schlank, Haare: dunkelblond. Bes. Kennzeichen: Schuß- u. Overationsnarven am l. Unlerarin u. .r. Oberschenkel, 51leidung: UO.-Utü- sorm, Hosen nrit Steg, Nock mir ausgeschlagenen 2!ermeln und grauen Treffen, gelbe Schuhe, Ordensschnalle mit Eis. Kreuz II. Kl., Hess. Tapf.- Medaille. Rettungsmedaille wegen Fahnenstucht abzu- liefern an die nächste Militärbehörde. Gießen, den 7. Avril 1916. Gericht des 1. En'.-Batl. _Jr»k.-Reat. 116 . f. ? ,„D Bckanntmttchurr!;. Beschlagnahmefreies Heu sowie Stroh in jeder Menge wird stets gekauft. Angebote sind zu richten an 2915 D Königlich. Prsvlaataa? Eaaan Saaterbsen Saairmcken Noiklee Gelbklee Ewrgklee zu haben bet Gießen. 2913 Neu! Xe«! Tunke. Chemisch untersucht. Kein Oelerfatz zu Salar u. Mapo- naise verwendbar, vorzüglich im Geschmack. 5-Liter-Kanne inklusive Kanne Mk. 5.— p. Nachnahme. 200-Liter-Faß Mk. 12V.— p. Nachnahme. A.Broon & Co., OlSblhofm a.21. Augustusir. 14. Teteph.-Amt Offenbach li?;iS. I2908ss Ehenmatls- mus, Ischias. Gicht können Sie selbst bekämpfen Ich will nichts verkaufen. Auskunft erteilt kostenlos [661V Brandt,KrißtjssclHiütöaifller aJ. Halle a. 8.252, Jakßläi;. 44 Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe Frau, unsere gute Schwester, Tante und Schwägerin Frau Katharine Liedtke geb. Geck durch einen sanften Tod nach langem Leiden im Alter von 62 Jahren in ein besseres Jenseits abzurufen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Gießen (Kaiser-Allee 6), Vilbel, Trohe, Kassel und Erfurt, 8. April 1916. Die Beerdigung findet Dienstag, den 11. April, nachmittags 2V* Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 2912 Danksagung. ftür die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinfchelden meines lieben Mannes, unseres lieben, herzensguten Vaters, GrohvaterS, Bruders, Schwagers und Onkels Isst Kimmel sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Barth und die vielen Kranzspenden lagen wir unfern tiefgefühlten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Katharine Kimmel geb. Döring. Grohen-Buseck, den 9. Avril 1916. (2917 in Serien Wolle, Baumwolle, Seide, Flanell, Batist, Tüll, Stickerei ie I . . . Mk. 0.S5 Serie IV . . Mk. 2. ie II. . . Mk. 1.25 Serie V . . Mk. Z. ie III . . Mk. 1.75 Serie VI . . Mk. 2. Serie VII . . . Mk. 4 a ®5 zum Teil von vorjähriger Saison ¥HAUS KATZ Bahnhof s^rasse 14 Bahnhofstrasse 14 Statt jeder besonderen Anzeige. Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß unsere liebe Schwester und Schwägerin Fräulein Emma Sander, Musiklehrerin heute vormittag infolge Herzschlages sanft verschieden ist. ln tiefer Trauer: _ „ ^ . Wilhelm Sander, Geheimer Justizrat Gießen u. Darmstadt, A ^ , u ix- • den 9. April 1916. Sander geb. König Toni Sander. Die Beisetzung findet Mittwoch, den 12. April, nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des neuen -T7 Friedhofes ans statt 2920 Herzog!. Braunsehw. Baugewerkschule iiolzmiruleo. hodibau v XZ nas ' Tiefbau r . D Ä„ SoBimcruntcrrldjt 2. RprH. Reifeprüfung. IDlnterunterrldjt 15. vktoder, ■ ■ 6teld)tKred]tigt mit bcn Könlgl. Preufi. Baugetrerkfdjulen. ■■ Es ist bestimmt in Gottes Rar, Dan man vom liebsten, was man hat, Muh scheiden. Nach 20monatlichertreuerPflichterfüllung starb infolge kuter am 4. Marz ds. I6. zum zweitenmal erlittenen schweren Verwundung und noch hinzukommenden .Krankheit, am 7. April ds. IS. im Res.-Lazarett zu Mannheim den Heldentod fürs Vaterland unser innigstgeliebter. hoffnungsvoller Sohn, unsertrener, unvergehlicherBruder, Schwager und Onkel Ludwig Zecher Gcfr.imLeib-Garde-Fnf.-Negt. 1 15,6. Komp. Ritter des Eisernen Kreuzes, tm jugendlichen Aller von 23 Jahren. .Die tieftrauernoen Hinterbliebenen: Cyamilie Hrch.Zecherl., Familie Hrcb. Ovver, Familie Wilb.Zecher Familie Hrch.ZechcrU., Familie ^arl Kümmel, zurzeit im Felde. Danlningen u. Grshen-Buseck. Die Pee-. digung findet am 11. Avril ds. Js., nachmittags 2'U iun' vom Elternhanse aus statt. [ 0393& 15/25 Irommelweise abzu- jcOcrt, solange Vorrat reicht. OöbeFJ&Äppel Alicesträhe. 12794 Flusi- «.Seefische I. M. Schulhof Telephon 119. — Prompter Versand nach auswärts, l" Für Verwundete sowie schwache und blutarme Personen ist naturreiner Traubensaft d. gediegenste Stärkungsmitt. 1 Fl. Mk. 1.30 — 2.50. [. m Reformhaus Wx J nn s. Geflügel,Schweine, wagen- lt. sackw.. bill. Liste frei. Graf & Co., Mäkle ÄQ'jrbacb 249 , Hessen. (6h v) Perftkte grijcttjt empfiehlt sich im Frisieren u. Ondulieren in und anher dem Hause. Frau Andrejewski, geb. Parthier. >08900 Bestellungen Asterweg 16 11 und Löwengasse 6 (Ö/tben). C. A. Hartmann Fernruf 931 Seltersweg Aussteuerhaus Wäsche-, Betten-und Steppdecken-Fabrik Neuwäscherei 1LSZ Licht* und Kraft-Anlage in Marburg. Haupt-Katalog und Muster stehen gerne o°o o°o o°o IU Di.nsten 0 ° o°° o°o Tapete bedeutende Auswahl in neuzeitlichen Mustern RESTE sehi* biBSiig Linoleum noch grosse Vorräte im in allen Qualitäten Lieferung auf Wunsch fertig verlegt Tapeteithaus Hochstätter Brandplatz I Fernsprecher 36 Allg. DeolsciL FraoenverelD Ortsgruppe Giekeu. Auskunftstelle für Zrauenberufe. Frauen u. Mädchen er- halten unentgeltlich Rat und Auskunft für alle Berufe im alten Rathaus, Marktplatz 14, Dienstag abends von 7 bis 8 Uhr. Rechtsschutzstelle. Frauen tu Mädchen erhalten unentgeltlich Rat und Auskunft in Rechtsangelegenheiten tm alten Rathaus Markt' platz 14 Mittwoch abends von 7-9 Uhl- 16 D dxMadenhcms M Photogr. Apparate Grite Auswahl such fürs Feld =Platten^ Pack- und Rollfilms, lichtempfindliche Papiere u. sämtliche Bedarfsartikel 22061 empfiehlt All« pkotogr. Arbeit, werd. schnell u. fachgem. ansgef. Binicr'sEerKesaiijilitteill Dienstag, den 11. Avril abends 9 Uhr Zusammenkunft im „frankfurter Besprechung über einen Ausflug am Karfreitag. , 91f Der Vorstand. öirj Hermann Stetooeetter. Dienstag, l I. Avril 1916. abends 8 Udr: Gewöhnliche Preise! Maria Rohcl! Gastspiel mit Gesellschaft. 2904c Ostern Ein Passionsspicl in 3 Akten von August Strindberg. Ende gegen 10V-j Uhr. Soldaten vom Feldwebel abwärts zalüen bei allen 'Vorstellungea lauher bei VolkSvorstellungenl ans 2. u. 3. Sperrsitz nur batbePreise. Ofterbafen Spende Hn unsere deutlichen Jäckchen unclKnaben dntere Soldaten im felcie Haben Schokolade uncl Zucker nötig, untere Verwundeten brauchen Eier, um wieder zu Kräften zu kommen; da müsst ihr zu Ostern verzichten. Mir wissen, ihr tut es gern, Lasst euch das Geld, das eure Gltern für den Ofterbaten ausgeben würden, schenken, und bringt es dem Roten Kreuz. Jedes Kind, das uns eine Spende bringt, erhält ein schönes erinnerungszeteben, das es zu Ostern als Orden tragen und damit beweisen kann, dass es auch für untere tapferen Soldaten etwas getan hat. Oie Vorsitzende des Aliee-frauenvereins Oer Vorsitzende des Zweigvereins vom Laoten Kreuz vom Koten Kreuz frau ß. Gebhardt. Wiener. Gaben werden an der Kaffe des Roten Kreuzes in der Hlten Klinik entgegengenommen. S6U0