Nr. Z8 Der «fetzener Anzeiger erscheint täglich, nutzer Sonntags. — Beilagen: viermal wöchentlich GiehenerKanrilienblätter; -melmalwochenkl.Nreir- blattfnrdenUreisHietzcn (Dienstag und Freitag); zweimal mouatl. Land» wirtschaftliche öeitsragen Fernsprech - Anjchli'lfse: lür die Schrick! eitung 112 Verlag,DeschÄtsstetteLI Adresse ckir Dralitnach- richtem Anzeiger Liehe«. Annahme von Anzeigen Mr dte Tagesnummer bis zum Abend vorher. ■ —. fa — « Erster Blatt »66. Jahrgang GiehenerAnzei Seneral-Anzeißer Kr Oberheffm Samstag. April X9X6 Vezugsvrei): m^natl. 85 viertel« jährl. Mk. 2.50; durch Abhole- u. Zweigstellen monatt. 75 Ps.; durch die Post Mk. 2.30 vierter- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf^ ausw. 20 Pi. — Harrpt- schriitleiter: A»tg. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; iür Stadt und Land, Vermischtes und Ge- richtssaal: Fr.R.Zenz; Rotationrdnick und vrrlag der Srühl'schen Unio.-Vnch- und Steindruckerei R. Lange. Schristleitung, Seschäftrltelle und Druckerei: Schuiftr.7. Mülanesuri gestürmt. Luftangriff auf Salontlf. Gerüchte über Holland. (WTD.) Trotzes Hauptquartier, 81. März. IKräfte sich enthüllen mögen, (Amtlich.) > abgewartet werden. Dessen Westlicher Kriegsschauplatz. In vielen Abschnitten der Front lebte die beiderseitige Artillerietätigkcit während des klaren Tages merklich auf. Westlich der Maas wurde das Dorf M a l a n - court und die beiderseits an sch lies; enden französischen Verteidigungsanlagen im Sturm genommen; sechs Offiziere und dreihundertzwciundzwanzig Mann sind nnvcrwnndct in unsere Hand gefallen. Auf dem Ostllfer ist die Lage unverändert; bei den französischen Gräben südlich der Feste Douanmont entspannen sich kurze Nahkämpfe. Die E n g l ä n d e r büßten im LuflkamM in der Gegend von Arras und Bapaume drei Doppeldecker ein. Zwei von ihren Insassen sind tot. Leutnant I m m e l m a n n hat dabei sein 13. feindliches Flugzeug abgeschossen. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Die Russen beschränkten sich auch gestern auf starke Beschießung unserer Stellungen an den bisher angegriffenen Fronten. Balkan-Kriegsschauplatz. das muß vorläufig noch ruhig glauben wir aber doch sicher gehen zu können, das; eine neu anftanchende Kriegsdrohung Diesmal ausnahmsweise nicht gegen uns gerichtet cheint. * 9 * Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 31.März. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart; 31. März 1916. Russischer und südöstlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Italienischer Kriegsschauplatz. Infolge der ungünstigen Witterung ist eine Kampfpause eingetreten. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f e r. Feldmarschalleittnant Die Lage ist unverändert. Oberste Heeresleitung. * * * Die weise Taktik der deutschen Heenessei tu ng, mit einen! möglichst geringen Einsatz von Menschenleben taktisch und strategisch auswertbare Erfolge zu erzielen, hat uns wiederum einen Teilerfolg eingetragen, der uns dem großen Ziele um ein gutes Stück näher bringt. Das Dorf Malan- c ou r t und die beiderseits anschließenden französischen Ver teidigungsanlagen sind im Sturme von den Unfern ge nommen worden. Wie die. „Köln. Ztg." bemerkt, war das Dorf Malanconrt die größte unter allen zum Verteidignngs bereich von Verdun gehörenden Ortschaften westlich der Maas. Nachdem mit der Eroberung von Malanconrt auch die beiderseits sich anschließenden französischen. Verteidigungslinien gefallen sind, bildet jetzt die Stellung der Frau zosen in und Um Bethincourt mehr als bisher einen land- znngenartigen Vorsprung mit der Front nach Norden. Seine einzige gute Verbindung mit den anderen Teilen der französischen Front ist jetzt die Landstraße, die zwischen den befestigten Franzosenstell-nngen ans der Höhe 304 und an ; den Westhängen des Toten Mannes südwärts nach Esnes führt. Damit ist der halbkreisförmige Sack, der am 20. März durch die Eroberung des Mglancourtwaldes entstanden worum ein wesentliches verengert worden. Damit wird das Dorf Bethincorrrt und der den Franzosen südwestlich davon verbleibende Raum noch straffer umklammert. Die Stellung seiner Verteidiger wird in kurzem unhaltbar werden. Daß die taktische Ausnützung der französischen Sackstellnng nicht an der schmälsten Stelle, sondern am innersten Boden der Ausbuchtung begann, war wieder ein UeberraschunH moment der deutschen Heeresverwaltung, das gleichzeitig die französischen Anstürme gegen den Wald von Avocourt kreuzte. Der rühmliche Konkurrenzkampf der beiden Fliegerleutnants Jmmelmann und Boelke nimmt seinen erfreu lichen Fortgang. War Boelke am 20. März um ein Flugzeug in Vorsprung gekomnien, so hat Jmmelmann sich jetzt ihm wieder gleichgestellt. Einen weiteren Erfolg unserer Luftflotte bildet der gut gelungene Angriff auf Saloniki. Wilde Gerüchte werden über Holland in Umlauf gesetzt. Eine Meldung des „Verl. Taqebl." aus den: Haag besagt: Die Ententemächte haben an die holländische Regierung die Aufforderung gerichtet, die Grenzen gegen Deutschland für jeden Warenverkehr zu sperren. Diese Aufforderung habe angeblich den Charakter eines Ultimatums. Es ist anzunehmen, daß dieser Schritt der Errtente in Paris in der gemeinsamen Konferenz beschlossen wurde. — Die holländische Negierung traf Maßnahmen, da England den Durchmarsch durch Holland verlangte. Die Berliner Blätter versagen es sich, sich schon jetzt über die aus Holland gemeldeten Vorgänge ein Urteil zu bilden. „Nieuws van den Dag" schreibt: „Wir tasten selbst noch im Dunkeln." Mit der „T u b a n t i a"-Angelcgenheit scheint die entstandene Unruhe nichts zu tun zu haben. Der „Nieuwe Courant" spricht die Vermutung ans, daß die Veränderung in der Lage eine Folge der Pariser Konferenz darstellt. Wie weit all diese Gerüchte ans bloßen Vermutungen I beruhen und welche, einstweilen noch iin Dunkeln wirkende Sofia teilt mit; Luftangriff auf Saloniki. 31. März. (WTB. Nichtamtlich.) Der General- Am 27. März bombardierte ein Geschwader tab .. , von 15deutschen Flug zeugen den Hasen von S a l o - niki und das englisch-französische Lager in der Nähe der Stadt. Es wurden 80 Bomben abgeworfen, die großen Schaden anrichteten. Die Flieger beobachteten eine Explosion in dem unmittelbar bei!n Bahnhof gelegenen Depot, sowie eine zweite aus einem feindlichen Schisi. Feindliche Flugzeuge versuchten einen Angriff gegen die deutschen Flugzeuge: ihr Versuch blieb jedoch ergebnislos. Vier von den'englisch-französischen Flugzeugen wurden zur Landung gezwungen: die übrigen mußten den Rückzug antreten. Die Orieutarmce. P a r i s , 31. März. .(WTB.) Monatsbericht der Orientarmee. Französische Streitkrästc rücken infolgedessen gegen die Grenze südlich von Gewgheli vor. Am 16. März nistet sich eine feindliche Abteilung in 4>em griechischen Torfe Makukow ein, wird aber am folgenden Tage von unseren Vortrnppen daraus ver-, trieben. Am 19. März wirst ein Zeppelin einige Bomben au, die Reede von Karaburnn ab, wo zahlreiche Schiffe ankern, ohne Schaden anznrichten. 'Am 20. März beschießt unsere Artillerie das seindlicl-e Lager an der Grenze, am 24. die Bahnhöfe von M r z e n t i (?) nnd G e w g h e l i. An demselben Tage wirst eine Abteilung unserer Flugzeuge, bestehend aus 23 Apparaten, zahlreich' Geschosse ans die feindlichen Lagercinvich tungen in B o l o v c c, westlich des Doiran-Sees. Während dieser Operationen wurde einer unserer Piloten von einen: Geschoß getroffen und fiel in de:: See, ein anderer nrußte landen, tonn aber, nachdem er sein Flugzeug in Brand gesteckt hatte, in unsere Linien zurückkehren. Am 25. März findet ein Kampf zwischen einen: Folkerslngzeug und einem unserer Flugzeuge patt, das ebenso endet. Der Franzose muß landen nick» steckt sein Flugzeug in Brand. Aber auch ein feindliches Albatrosflugzeug wird von einem unserer Flieger abgeschossen. An denselben Tage wirst ein Geschwader von uns Geschosse ans die feindlichen Lager bc: Pod- goripa. Am 27. März beziehen beträchtliche englische Kavallerieabteilungen in der Nähe unserer vorgeschobenen Mteilungen Quartier. An: 28. März wird Saloniki von einem Luftgeschwader bombardiert: 23 griechische Bürger werden getötet, 25 verwundet. Unsere zur Verfolgung des Feindes ausgestiegerien Flugzeuge schießen drei Flugzeuge ab. Am 29. März kommt eine englische Kavallerieabteilung mit einer scindliü-en Truppenabt eilung bei K e n d c l i ans griechischem OKbiet, zwischen Gewgheli und Toiran in Berührung. Die Deutschen locrden in die Flucht geschlagen. Längs der Grenze entwickelt die deutsche Artillerie eine zienckich lebhafte Tätigkeit. Ter türkische Bericht. Konst an tinopel, 30. März. (WTB.) Das Haupt- quarticr teilt mit; HH Einige feindliche Torpedobootszerstör e r, welche außerhalb der Meerengen benrcrkt wurden, wurden von unseren Küstenbatterien vertrieben An der Irak- und K a n k a s u s s r o n t nichts Neues. K o n st a n ti n o pel, 31. März. (WTB. Nichtamtlich.) Wie die Agentur Milli meldet, behaupten die russischen amt lichen Berichte vom 13. März, die Russen hätten in Per s i e n.acht türkische Kanonen erbeutet. Diese russische Behauptung ist falsch. Die erbeuteten Kanonen sind bloß sehr alte den Persern gehörige Kanonen. Während der Operationen in Persien verloren wir keine einzige Kanone, nahmen aber den Russen mehrere Geschütze ab. Konstantinopel, 31. März. (WTB.) Das Haichtquar tier teilt mit: An der Irak-Front keine Veränderung in der Gegend des Tigris. In der Gegend des Euphrat griff eine unserer Abteilungei: östlich von Naßrie eine feindliche Abteilung an und jagte sie nach Süden, ivvbei sie dein Feüwe Verluste zu- fügtc. Gleichzeitig überraschten unsere Freiwilligen das Lager dieser Abteilung und sührten Beute mit sich fort. An der K a u k a s u s - F r o u t rückten rmsere Truppen all mäblich in: Tale di-s Tscboruk vor und schlugen dabei die Angriffe feindlicher Erkundungsabteilimgen ab. An den übrige:: Abschnitten dieser Front keine nichtige Nnternehmimg. Ein seiMicher Kreuzer unterhielt ans der Höhe d er D ar- d a n e l l e n einen Augenblick ein wirkungsloses Feuer, woraus er sich zurückzog. 'Drei ans der Richtung von Jmbrvs kommende feindliche Flieger kehrten infolge des wirksamen Feuers unserer Batterien von Michehir nach dieser Insel zurück. * Kon st an tinopel, 31. März. (WTB. Nichtamtlich.) „Dasvrr-i-Eskiar" veröffentlicht Erklärungen von jüngst v-on der Irak-Front zurückgekebrtcn Persönlichkeiten, die sich über Kut-el-Amara solgendermaßen geäußert haben; Die beiden Versuche des Generals Aylmer, Kut-el-Amara zu entsetzen, kosteten den Engländern 5000 bezw. 2000 Tote, während die Gesamtverluste der Türken 350 Mann nicht überschritten haben. Ein gefangen genommener Maior der englischen Artillerie sprach seine Bewunderung über die Genauigkeit des türkischen Artillcriefencrs ans. Daß die Be^ lagerung voit Küt-el-Amara sich in die Länge zieht, ist de: Beschaffenheit des Geländes zuzttschrciben, das vollkommen slach ist. * * * Vertrauliche Ausführunge«; zur Kriegslage. (WTB. Nichtamtlich.) Iin Hauptausschuß des Reichstages machte der Stellvertretende Kriegsminister v. Wandel unter anderen: eure Reil' vertraulicher Ausführungen über unsere Verluste, Ersatzverhältnissc und Munitionsversorgung, die bewies«:/ daß nur mit vollem Vertrauen der weiteren Entwicklung des Krieges entgegen selben können. Wilde Gerüchte aus Holland. A m st e r d a m, 31. März. (WTB. Nichtamtlich.) Heute wurden telegraphisch alle Urlaube der Offiziere :md Mannschaften von Land- und Seemacht, außer denen, welche vom Kriegs- und Marineminister erteilt worden sind, zurückgezogen. . , _ Aus dem Haag wird hierzu gemeldet: Wie das Korrespondenz-Bureau erfährt, werden vorläufig bei der Land- ünd Seemacht keine Urlaube mehr erteilt werden. Die höch- ten Stellen der Land- und Seemacht hielten heute früh eine wichtige Konferenz ab. Der M i n i st e r d e s I n - nein hatte heute früh eine Unterredung mit dem Direktor d e s Kabinetts der Königin und mit dem Mi- n ist er des Acußern. Wie verlautet, soll eine geheime itzung der Zweiten Kammer unmittelbar bevorstehen. Amsterdam, 31.März. isWTB. Nichtamtlich.) Das „Handelsblad" meldet: Tie Güterwagen, die seit 1. August 1914 zur Verfüguitg der Militärbehörden gestellt werden mußten, aber seither vorübergehend sreigegeben waren, wurden heute von den Behörden requiriert. Wagen, die heute um 6 Uhr abends zur Abreise fertig waren, durften noch befördert werden: die anderen wurden wieder aus- geladen. - „ s ^ „ Amsterdam, 31. Marz. (WTB. Nichtamtlich.) „Tele- graas" meldet aus dem Haag, daß die Regierung allo Güterwagen zum Formieren von Vlilitnrzügen r e q u i- ert habe. Dem .Haage-r Korrespondenz-Bureau wird von maßgebender Seite mitgeteilt, daß die Berichte, wonach alle erteilten Urlaube zurückgezogen und alle Güterzüge requiriert wordett. seien, vollkommen unrichtig sind. Es wird hin- ugefügt, daß es nicht möglich ist, alle phantastischen Gerüchte ähnlicher Art zu dementieren. Arbeiternnruhen in England. London, 31. März. (WTB. Nichtamtlich.) Der „Daily Tetegr'aph" meldet ans Glasgow vom 29. März: Tie Arbeiter- unrichen in den staatlich kontrollierten Bezirke:: haben ein kritt- sches Stadium erreicht. Tie Beamten der Gewerkschaft, der d:e Ausständigen angehöre::, haben olles versucht, sie zur Rückkehr zu der Arbeit zi: veranlassm. Aber ihre Leitm:g w:rd nicht mehr an- er Pool, 31. März. (WTB. Nichtamtlich.) 10000 Hafenarbeiter lveigerten sich, an die Arbeit zu geben. Tie Ursache des Streik^ ist, daß eine Entsckieidung über die Lohnsorderungen für die Ueberstimden imnrer noch nickü gefällt ist. Aull: ans den Werften der Wlstte Star-, Allnn-, Leyland- nnd anderen Linien ist die Arbeit eingestellt. ^ _ . London, 31. März. (WTB. Nichtamtlich.) Ein Teck der Moaschinenbauer der Werft Horland & Wolfs in Belfast ist in den Ansstand getreten als Protest dagegen, daß ein großer Teil von ungelernten und l>albgelernten Arbeitern übernonnnen wurde. London, 31. März. (WTB. Nichtamtlich.) In der Verhandlung vor dem M u r: i t i o n s g e r i ch t, das, wie gemeldet/ 22 der Streikenden zu Geldbuße:: verurteilt hot, erklärte der Verteidiger der Arbeiter, Mitchell, es sei wenig Aussicht auf eine Beendigung des Ausstandes vorhanden, solange nicht die sechs verhaftete:: Führer frei gelassen wären. M-itchell erklärte: Gestern repräsentierte:: diese Führer 3000 Arbeiter, morgen konire:: es 30000 sein. Er erklärte ferner, die Angaben,, die der Vertreter der Regierung im Unterhause gemackft l>abe, seien unrichtig. ^ . . Das Streikkomitee ver offen tl:ch eine Erklärung, m dev es heißt, daß die gemeldeten Streiks spontanen Ursprungs waren. Es sei nie die AushebuM bestehender Gesetze verlangt worden. Der japanische KriegSminifter zurückgetreteu. Tokio, 31. März. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Havas. Kriegsministet General Oka ist zuriickgetre- te'n. Das 2lmt sii-hrt' sein Stellvertreter OKneral O s h i m (u — Nach brieflichen Berichten aus Peking und Schanghai soll der Rücktritt d) n a n s ch i k a i s bevorstchen. Sein Nachsolger wird uxrhrscheinlich der jetzige Vizepräsident Lichlanghirng werden. Der Seekrieg. Csvrwna dem „Suftex"? rtW# 31 . SRStj. (WTB. Nichtamtlich.) Me der Va- „fl StoÄTafflh 0 "S«ol»" zuverlässig erfahren haben läiffBrn* mL?»" dorna auf dem „Suffex". Nach dem S; S££t ) 'ehrte er nach London zurück und reiste am Mch'^ f T ^lst'sck^n Front. Dies erklärte ur •? t ? IKg Eadornas bei der Rückkehr nach Paris Eine amerikanische Anfrage. März. (WTB. Nichtamtlich.) Die u bEl Deutschland angefragt, ob 7-e^MktM „Manchester Engi- «erschärfte englische Dlockade. Nichtamtlich.) Tie „London i agrrr-e yi*r»>TcntIia>t eine Ordre m Council welcke die friif'.'rr die.Bestimmanaen chr Londone »on i£r briwj™ m f ■ 9 ' l5,||e Musrassmiffen und Abmiderunaen klaulel d-r Miqenoinnicn wurden. Tie Saunt - Sottcfl‘S^ t? bes«at. das) ,n Zukunft Artikel 1 9 der Weder etn c * ^ ‘«"'J !>r angcwendet werden soll, fe fa^W Ä/üü! wllen, >vcnn sic die Blockade Wech^i'mdT>^n. nur loeil sie ach dem errege nach ratrm mchtbloarerten Ort sind. Auf einem deutschen tt-Voot. (WTB.) Meldung des Nentcnschm Bu- hm *** norwegischen Bark „Lindfi el b", die ^rden war, ist in Dover berrchtete, daß er sich vier Tage und drei i^erftebrVt befrmben Iwbe. Vlatif fernen Erzah- ^ mtX ^ Mahlzeiten täglich, ober Icmlt rnm^n sre leidlich gut behandele Sie lebten in der Torvedo- ^ ^ ^ ^ bie Torpedos, dch^sie darum fafp imb nachts daraus schliefen. Tie Deutschen iT^J /nGl Wtt britisck-es Kriegsschiff auf Sr iS hätten sich geirrt, denn noch %r U ^T ^ Unterseeboot von einem britischen Er habe, so rgte der Tune, niemals ein so .^Lu over gesehen, als wie die Deutschen .mf&JL »' "tw° -"er Minute SSriTSf ™ -Lösung -. LLayn i)t ans leicht tmben&rit ( ?? 7 E stad-sten von Frankreich aus genährt SfrS’ jÄws Jahr viele Millionen IWl'J?S~.; CV wT üntü *** rrvedentistischen Agitationen in Italien •**•«*«» « 3 * KE** firtta lÄ>r öwer Jahren sein Neffe, der Deputierte ^ ^ßen Mißvergnügen der Französlin,n' HNLusscgeben bat. Frankreich hielt unter in oÖtt« Strömung weiter BolkskreiU Kit. nESSO*?? Agitation vor allem darum io reae weit italienische Inrp^ialiüen «luke Mich suü- und westuurrtS richten würden. £3*0!-™ Uiit der Türkei war diese Gefahr iin Ber- Äakut S-wordcn In Rom glaubte man !5* 7 rf 71 .lebten -i^agen des Jmruars 1912 einem Kriege mit dMchs ^nich^ JSfiv- und Oesterreich konnten sick r E entschlreden, ivegen der Folgen einer Schiffs-- Italien zuliebe den Weltbrand ZU entzünden San Guckiano, der damalme italienische Anfkn- ta Wtfü ®r ai>J u/'anlxuehm berührt, als er ans 'Sn..?? 1 ” 11 bewagteu Lasen m Rom weilcichen «Ekt ^iubr, daß der italienisch-frwlzösischc l^ne isn,b ^§siterrnch> mcht krteflsbcgeistcrnb wirken England atmüe mck. ^ ^ "artragen und 'S’’ " 1€ Entspnirnung wieder cingetreten war, rieb man sich HZ 9 f üf c llt ~ 0i1 ^on vergnügt die 5)ände Einmal wir L,Kr«° ** DrEuudos gegen den Treibers Mcküch ^ mieden N»r^nr, 1 -odann aber hatte man die schönsten Keime für Italiens mit Deutschland gelegt Diese Un- .Nckrcebenhnt wache rm Berlauf der Fri««ns^h°Zlunv» Z. I^5* der -r-urkei IM stillen weiter genährt. Die !&:. ^ „^olf ngmfchmi Inseln gab den Vor- ^ ,^^ln.t..chla7ch durch England m den ?lngen Italiens immer hinzuurllen, d-r seinem Bundesgenossen Utcliwoer^Lus Liebe zur Türkei keine Ellbogenfreih.nt AE^'..^Erend cs bocfi England war, das aus Sorge um seine für Ägypten Italien im Osten die Sd^imrrrnten beintcte. Man kann darüber im Zweifel «£ ^ ir blc Erhaltung , des Weltfriedens gerichtete Tätig, dw PnÄ 5 A^^ng eine zu weit gehende Rücksicht aus ^u?Nä?e riahm, und ob man nicht etwa besser imperialistische Bestrebungen stärker zu Unterstufen. Aber DeutfchLand hätte Ttali^ Lm^ hü l Wn &** Gebens. ö te uns I Sir foirSI 8 „i b r ^? ,fe L. g ?? e l? ihre sturmbewegch Weile, icke fctn Urr uns, alles aUr.u für sie, oie uebemuicbtige, der wir alle angeboren Alte SBa&rfreit En?» »«eS S gf&SÄ*,?j*Ä'äs wurzelt, daß es ihm nicht mehr entrissen Werdau kann. Eck. . Die Natur im April. beit ‘ fte™ ,11 w e V' t -i“ 0 ? in cin€r a-wlissen Sebimdei». ® ,T ** ee l l ( eben noch nicht vorüber, fallem twI ' 11010 nur einige Nordsee. f'i 10 v?" die,en verschont. Jinmeichrn sieht es aus der ^'cseschou bunt geimg ans; da sind Wiesenschaumkraut cknihlittgsadonis, der mitunter schon im März aebliihr hat' erkrant, Steintreffe (Goldmilz), die früher in dä-„ ^ kvantwrte, Vogelmilch, die Sahnenfuß^m dazu cochollkrirut und die mißachtete W olfs mi l ch (Lmklwt da f£r% e f f r ^‘TrK blC * u Wo« Ehrm kommt, s."r.-!...^aft^angebl,ch zu einem, .Dultschukersahmitiel ver- nasrsx ^ST,pSl!!ttlg M ^ f 1 r fJJ, (Blau- ober Bickbeeren) blühen und mitunter^ tvtnn 1 ^lten, das lieblichste nCer Kräuter der M o s ^ lck^' den Wurzeln der Wald^e blaßnosenvote Lathraea squamaria, Schupvenwuä ^ Äifrfn ^r. 5 ^yazinthei?nnd N«rr- g 1111 n. unter den S1 rä u e r «*»»-»»<»», * und Johannisbeere, mitunt« Mch Sclmee!^7vm ^ lantana) und die Heckenkirsche, die ch^blab.n cck zeigt. Auch der giftise, c-besichäne Gol^A Lsie.f Lt blühen. l ^’ Ulib ’ W ^ ber Wacholder'(Macha^ 8011 v TÜ fc Spitzahorn, N-chkastauie, unsere äpfj rjLr-1. t -\ Ll ^ üloa * tV «il m etwa einer Minute , 1f yterj^itr, das war eine ängstliche Mut zu Beben. Nach vier Tagen « Dtadstat uns die Deutschen a & aXt h - 1 ^ btc f etIt Augenblick meinen Dank mäud^n^, str°ße Federung und verständnisvolle Hilfe Ö ^r ^ ,nci,!£r Lebensarbeit stets durch icn Deutschen Mottenverein gesunden lmbe. Es sind un- verg: 1BCr - C! '' ^ W^C f .r^ ycui taug geuoe mxa m .s'alten rin* wi'sÄ^ cs Meer migeichm LZ Esvt «nHsmarttg Bild, hm Entwicklungsganchdü^n^rch: UH&en und nretKmhiuMvn Bewegimg zu berW «JC Sie irtjbrc m ifcoat Ausängen aut die Krikudungszeit fcrs imtio-. n Uen S bmftaUt-s Mruchucht, wichrenh di- erst«- db £ t t * r * n ** e ** Ektrachvs war, von dem di? " Wkru W>- ' , nicht zuletzt dank der Umschu.n.hch 1 te£-*»l - ' ^.des. Dr-werbmib-s, ergrißen wurden. J„ Vken oer ^xitbentilbai Warteten merklvürdigerweis« nur die Italien und dem Öttomanenrcich, die käuul "jemäl erhebkch waren, glauben." 1 unh der Zeit der italienischen Neutralität m x < Verhandlungen mit Wien und Berlin, der Tätig- iomfhfnTlnV Charakterisierung Salandras und fcte Cmblicke in die letzten kritischen Tage in dog ölt'? b r m lVl di 1 b 131 h. e,lle Kabinettskrisis einstellte — q a l „„i 3 J le r ft w« ein spamiender Roman. Wer nicht Zeit und Gelegenheit gehabt hat, die amtlichen Denkschriften 3Wr^aM£ U . Aus Stadt und kan-. Gießen, 1. April 1916. Ln öie Leser der Gießener Anzeigers. ^>m Anschluß an die Kundgebung d^s BrrenrS deutscher Anzeiger vom 15 . März sei m^hmalv aus dre heute nnsetzrnde, kleine Bezuasvreisl- -ich ftchf Munch h«rK . m Öe " Kister monat- Verlag des Gietzener Anzeigers. bie tt fh* K M R W Cr ' Plötze, Maifisch, Srichftnq" Unab^hbar ist die Schar ber ankumiianixm Vögel, Somrlagsgedanke«. So ^ e9 £ rin enkheMches Erlebnis. 2? er mrs tn der Erinnerung da, von unseren ^ a ^ 1870/71 uns erngepräA Z^^sten Siegesnachrichten waren gekommen. Sck/lag um C^rag fiel vernichtend auf den Feind. Es war selbstverständ- Zwerfel stieg auf, so mußte es weitergehew bis zum £ b L ln ^tchem Sturmschritt voran. Dann freilich ^ Monate vor Parts. Es währte uns etwas lange'. Aber ^rr mich alles, was imferen stolz^i f .ö:agft anbrce £22*®, die wir in der Erinnerung festtkalten und erLälckeii werden. Dieser aber ist es eigen, daß sie die verworrenen Etnzelzugr «mn Gesamtbild ordnet Gleichgülfiaes das fick im -^rgenbttck sehr breit mack-en mag, fci>iebt Ö fie beiseite nur das wirklich Wert- und Wirkun^volle faa Durchschlagende hebt sie heraus imb' grädt es dem ntng'Sf mtSntlä des Krieges zu bleibender Er'-mie" Wer wir Men, Kranen? Wie mancher - ich denke au die m der .Heimat — geht dahin, ehe er das Ende sah. Und wtr anderen, die noch hoffen dürfen, es ru fafw*™ vmr ^ mie die Empfindungen sich kreuzen wenn vor A^s-^eheueren die Maße uns entschwin^^nd^ir für Augenblicke ungewip ins Leere starren. Vom Mut der Gefallenen, dem Leid der Trauernden 5 ? Lr w : «- «fw ssssrtsxaists 3tet. ©ieg um jefcen Preis, getrübt durch die n^iaeud^ nörgelnden Gedanken, die den Weg dahin nickt ru vermögen. Und die Kraft selbst sck^int sich koriinck?^,^ spalten durch den Dopvekblack ans die Kämpfer taSfeuÄ T ” dHeim. Eswachse» die Aufgaben ins Ricsinhaste sie lassen keine Lebensarveit und keine Lckbensgeivvb>nH>eit V« berühre Es verschiebt sich a«les. Wir schm.^ sia^ ' -' w,e aus diesem HexenkeMl des Krieges die ^uk.mft Zf tautfjen tun*, die wir für unser Bat^la.rd lwfw, ' Und dennock» lckpi^i- oa :** nBL bie L?uptMKuMeit ist. Es Ä öSftÄÄB 4 >trol (auch Vogel Bulow) und eine Reihe Grasmücken Mir- iS"»'??*!,*?'"««™ kZa, 9{ab f" 3t6t cö ^°vt, Eichhörnchen haben Same und Wildscywerne setzen Frischlinge ^ ^ a. * Einkaufsgesellschaft für Unter dZ^ IhZ&Z 9 ”«■ }■ ®- in W« >N j. c ' ' “ I ouicuuiru gor reit i!lä«|.t?«lÄ 1 S L-SSv »™. s*. a£S«ü verschwindend kletn, der Weltgeschichte geworden 2a^ w« freilich immer schon. Denn Zs klZfstZ ZZdk .ornern tniincn sich die Dunen ans, die dem Meere trotze,, ^ wer wußten das nicht. Wir lebten in un ZZ £ Lebenskre„e hin. das Ich und das Selbst und das M-i gebildewki Großen 8'W^.AM 7"° ö e rt e„. Aber .«chrend sie ^NkbLLLL Wß Rheinhessen Gegeimerat B c st erfolgte Zswrn in "\\,iZ m wZ^^^'^'dungssaal des Stodthauses die uirV" S L®;“ !? ä9eit [ I ^ aft für das Groß- ^rssen m. b. H. Die Gesellschaft hat den 2 N» ÄNL 8 A' d 7 ?L§äZnf 4 l^^ 7ifanb C unb r ?[ul[ Cfrf 's' flCnClt " 0 ^ ^Zrn, im ^niano und Ausland zu erwerben und der Stowt!«!*»* Sw 9 * 1 ? Hessen möglichst ausreichend Uw ju .z Are sien^znzn sÜhren. Ihr gehört « Ze G i est.n 11 desGwKlerzogtums, d« S t ä d . e Mainz und ^e Inlf,™?.’ a &T un 9. §m ‘ t t e l9t*S&Äni>Iet rich oit ztonlnmvereine in den - <... c» 2 Stammkapital beträgt 400000 Mark un^st^r ^ste^ eingczahlt. Den Vorsitz des Auffichtsm-s wwi lZ werbe >ür Landwirtschaft, tzaudcl und (£»> riafart 6 ©* fi’Vhfw.^ des Jnneru. Darmstadt. Minchw .^chllephake, in seiner Bertretrmq Drovinrinl- ra^Dr A^eimerat Best bezw. Geheim« Kommerzie»- amberger. Dem Aussicht,rat gehären fnr.tz ?ätc b ber B ^nife i a?n^ tett Sv"' Provinz n, die Irri*. "" -nreise Groß-Gerau, Büdingen, Worms und Osfen- bach die Obcrbnrgermeist« der Städte Man,, und G-es-m n« » !m delftschen.Handelskammer,ages unb ser> lter aus ^bkn Kreisen der nichtbehördlichen Gese!lickm. 5 t^n in !tn?l 9 \n\r ^ellschasterversammlung die Herren Karl Barthel (Mainz), Josef Bauer (Moinr^ sw«7 S? 1 Mer (Mainz), Otto 'ggfö 1 (9%gdn$'* IM™ (Brngen), Rudolf Nowack (Gießenst-Joses Saiier Ü^^L^ Zu Geschäftsführern wurden Ve%nren TomrnS r g t d kus^Dr C ®urt ^^rtntcnder Handelskamm^-Syn- onus <ür. Wiirt Fi sch er bestellt. Eine Reibe von Bcsim. nusen hat der Aufsichtsrat einem Verwaltungsan^schuß übertragen dem folgende Mitglieder des Auffichtsrats gehören, der Provmzialdirektor der Provinz Rbeinbessen der Kreisrat des Kreises Groß -Gerau, der Oberbürqerme' stee der Stadt Mamr (Vorsitzender), Karl Barthel, Josef Bauer sämtlich in Mainz. Die Gesellschaft wird aus Grund der bisher gepflogenen Verhandlungen von der ^^l-Emkaufs-Gesellschast m. b. H. in Berlin als Be. h» 7 - u x b a r o n s" bei Volkspreisen ist die unbedirrgt letzte des beliebten Werkes. — Nochmals sei auf das Montag abend statt- sirrdende Gastspiel des Königl. Sachs. Hofschauspielers Rene und seiner Künstler mit „Frieden im Krieg" hingcwiesen. Die Aufs ihrung verdient wirklich den Namen „Heiteres aus ernster Zeit" und hat überall berechtigtes Aufsehen erregt. Es ist sehr s-u wünschen, daß die verehrlichen Abonnenten nach Ablauf ihrer . t arten nunmehr das Stadttheater durch den Besuch der anderen Vorstellungen und Gastspiele unterstützen. ** Beschlagnahme baumwollener Spinnstoffe und Garne. Am 1. 4. 1916 ist eine Bekanntmachung betreffend Beschlagnahme baumwollener Spinnstoffe und Garne (Spinn- und Webverbot) in Kraft getreten. Durch diese Bekanntmachung werben die in ihr näher aufgeführten baumwollenen Spinnstoffe, Garne, Zwirne sowie Garn- und Zwirnabfälle. beschlagnahmt. Von der Beschlagnahme befreit bleiben jedoch u. a. Kunstbaumwolle aus Lumpen imd Stoffabfällcn, für die besondere Bestimmungen gelten, näch dem 1. 1. 1916 aus dem Ausland eingesührte Linkers und Kunstbanmwolle sowie andere nach, dem 15. 6. 1915 aus dem Ausland eingesührte Banmwollspinnstosfe und Gespinste. Ebenso dürfen Ladengeschäfte die am 1. 4. 1916 bei ihnen lagernden, beschlagnahmten Garne, höchstens jedoch 50 Kilogramm, an Haushaltungen und Hausgewerbetreibende in Mengen veräußern, die bei jedem einzelnen Verkauf 10 Kilogramm nicht übersteigen. Auch baumwollene Nähgarne, Stopfgarne, Stickgarne, Strick- und Häkelgarne sind in b mdelssertiger Aufmachung nrit bestimmten Einschränkungen beschlagnahmesrei. Tie VeräußerungundVer- arbeitung beschlagnahmter Baumwollspinn- st o f f e u n d G a r n e ist in der Regel nur noch zur Erfüllung von Austtägen der Heeres- oder Marinebehörden gegen einen amtlichen Velegscl>cin Nr. 3 oder ans Gr.und eines von der Kricgs-Rohstosf- Abteilung des Königl. Preuß. Lttnegsministcriums erteilten Frei- gabcscheins gestattet. Für bestimmte Arten von Baumwol lab fällen und . Kunstbaumwolle ist bis auf weiteres auch ein Vorratsspinnen erlaubt. Für jede Verarbeitung von Baumwollspinn- s essen oder Garnen ist jedoch eine bestimmte Arbcitsein- ' ch r ä n k u n g angeordnet, die sich nach dem Umfange eines jeden Betriebes richtet. Außerdem ist für alle am 1. 4. 1916 vorhanden Befände an Baumwollspinnstoften und Garnen eine Meldepflicht und Lagerbuchführung vorgeschrieben. " ' Meldcvfli, t ist bis zum 10. 4. 1916 durch Meldung an das Webstoffmeldeamt der Kriegs-Rohstoff-Abteilnng des Königlich ftceuß. Kriegsministeriums, Berlin SW. 48, verlängerte Hede- i.'.annstr.' 11, zu genügen. Mit dem Inkrafttreten dieser Bekanntmachung sind verschiedene frühere Bekanntmach- r n gen, so das Herstellungs verbot für Baumwollstofte (W. II. 1293/6. 15. K. R. A.), die Bekaimttnachung bett. Veräußerung, V rarbeitung und Beschlagnahme von Baumwolle, Baumwollab- s. i ugen und Baumloollgespinsten vom 14. 8. 1915 (W. II. 2548/7. 15. K. R. A.), und die Bekanntmachung betr. Veräußerung, Ver- a:beituno und Beschlagnahme von Baumwolle, Baumwollab- agen, Baumlvollab'ällcu und Baumwol lgespinsten (Spinnoerbot) ! ;i 7. 12. 1915 (W. II. 1726/11. 15. K. R. A.) ausgehoben. 3 ä. zeitig mit der Bttanntmachung betr. Beschlagnahme baum- : wllcner Spinnstoffe und Garne ist mich am 1. 4. 16. eine Be- ' anntmachung über Höchstpreise für Baumwollspin n st o s f c und B a nm wv l l g es p i n ft e in Kraft getre- t. i.. Hiernach sind für Baumwolle, Linters, Baumwollabgänge, Daumwollabfälle, Kunstbaumwalle und Baumwvllgespinste b^-' stimmte, in den der Bekanntmachung beigefügten Preistafeln im einzelnen 'vermerkte Höchstpreise festgesetzt worden. Einzelne Ausnahmen, u. a. für aus dem Ausland eingesührte Waren, sind zugelassen. Insbesondere finden aber die Höchstpreise keine Einwendung für Strick-, Stick-, Stopf- und Häkelgarne in. handelsfertiger Aufmachung für den Kleinverkauf. Die näheren Bestimmungen für die Lieferung der Ware zu deft Höchstpreisen sind im allgemeinen die auch sonst in dem Handel mit Baumwolle und Baumwollgarnen üblichen. Beide neuen Bekanntmachungen enthalten umfangreiche Einzelb estimmungen, die für jeden Interessenten von Wichtigkeit sind. Ihr Wortlaut ist bei den Polizeibehörden einzusehen. ** Beschlagnahme von Gummi. Mit dem 1. April 1916 ist eine Besanntmachung, betteffend Beschlagnahme und Be ft andser Hebung von Al t g n m m i, G u m nt iab - fällen^ und Regeneraten in Kraft getreten, durch welche eine größere Anzahl in der Bekanntmachung im einzelnen aufgeführten Sorten von Altgunrmi und Gummiabsällen sowie Regene- ratcn b e schl a g n a h m t worden sind. Trotz der Beschlagnahme bleibt jedoch ein Verkauf der Gegenstände an die durch schriftlichen Auftrag ausgewiesenen Beauftragten der Kautschuk-Abrechnungsstelle in Berlin statthast. Tie Namen der Aufkäufer werden veröffentlicht werden. Tie beschlagnahmten Gegenstände unterliegen auch einer Meldepflicht. Tic erste Meldung hat bis zum 10. April 1916 für den bei Beginn des 1. April 1916 vorhandenen Bestand unter Benutzung der amtlichen Meldescheine für Altgummi und Gunlmiabfälle zu erfolgen, für die Vordrucke bei den Post- anstalten 1. und 2. Klasse erhältlich sind. Außerdem ist über die Gegenstände ein Lagerbuch zu führen. Es ist zu beachten, daß von dieser Bekanntmachung alle natürlichen und juristischen Personen bettoffen werden, sofern die in Betracht kommenden Vorräte das Gelvicht von 1 Kg. überschreiten. Tie für die Gummisabriken und Regenerierbetriebe durch E i n z e l v e r s ü g u n g e n getroffenen Auordmrngen bleiben jedoch unberührt. Gleichzeitig werden durch eine zweite ebenfalls arn 1. April 1916 erschienene Dekan n t m a chn n g, betteffend H ö ch st p r e i s e für Altgumrni und Gnmmiabfälle, für alle durch die oben erwähnte Bekanntmachung beschlagnahrnten Arten Höchstpreise festgesetzt, die bei dem Verkauf von Altgummi und Gummiabsällen an die Kautsch".lk-2kbrechnungs- stelle eingehalterr werden müssen. Ter Wortlaut beider Bekanntmachungen ist bei den Polizeibehörden einzusehen. ** Höchstpreis für Blei. Neuerdings hat eine unerwartete und unbegründete Preissteigerung für Blei dazu geführt, daß jetzt auch für dieses Metall, sowohl rein wie in Legierungen, Verbindungen und Erzenguugsvorstufear aller Art, abgestufte Höchstpreise mit Wirkung vom 1. April 1916 festgesetzt werden. Tie Regelung der Höchstpreise für Blei erfolgt durch die Bekannftnachimg der Militärbesehlshaber (M. 10/3. 16. K. R. A.). Die lvicderholten Verstöße gegen die bisher in Kraft befindlichen Höchstpreis-Bestimmungen haben Anlaß gegeben, in der BekanntmackMNg M. 10/3. 16. K. R. A. die für 5pöchstpreisüber- schreittlngen angedrohten Strafen besonders nachdrücklich zu betonen. Es sei unter anderem hervorgehoben, daß derjenige, der die festgesetzten Höchstpreise überschreitet, sich zu einer Ueberschrei- tung erbietet oder andere zur Ueberschreituug auffordett, neben Geldstrafe und Gefängnisstrafe bis zu einem Jähr auch mit den: Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte bestraft werden kann. Bei einer Zurückhaltung von Vorräten mit der Absicht der Preistreiberei ist sofottige Enteignung zu gchvättigen. Die Strafandrohungen der neuen Bekanntmachung gelten auch in vollem Umfange für Ueberschreitungcn der früheren Höchstpreisverord- nungen. Alle anderen Einzelheiten sind aus dem Wortlaut der Bekanntniachung selbst ersichtlich. Anfragen und Anträge sind an die Metall-Meldestelle der Kriegs-Rchstoff-Abteilung des Königlichen Kriegsministeviums, Berlin W. 9, Potsdamer Sttaße 10/11 zu richten. Landkreis Gießen. e. R ü d d i n g s h a u s e n, 1. April. Dem Webrmann Johannes M a g e l vom Jnh-Regt. Nr. 87 und Ersatzreservist Johannes Muth vom Jnf.-Negt. Nr. 186 wurde die Hessische Tavf er- keitsmedaille verliehen. Kreis Büdingen. Bösgesäß, 1. Dlpril. In unserer kleinen Gemeinde zeichneten die Schulkinder 184 Mk., die Erwachsenen 3609 Mk. zur 4. Kriegsanleihe. Himbach, 1. Llpril. Die hiesigen Bolksschüler zeichneten 1421 Mk. zrw 4. Kriegsanleihe. Kreis Friedberg. RI. F r i c d b e r g , 1. April. Leutnant Waas, Professor an der Höheren Mädchenschule in Mainz, zurzeit in einem Infanterie- Regiment in Serbien, hat das Eiserne Krenz 2. Klasse erhallen Schon vor längerer Zeit wurde ihm die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen. Bl. Gambach, 1. April. Eine Steigerung der vierten Kriegsanleihe im Verhältnis zu den drei vorhergehenden, wie sie sich hier gezeigt hat, findet so leicht nicht ihresgleichen. Bei der hiesigen Spar- und Darlehnskafse wurden bei der ersten Kriegsanleihe gezeichnet 40ll0 Mk., bei der zweiten 52 800 Mk., bei der dritten 101 300 Mk. und bei der vierten 164 700 Mark. 6. Bad-Nauheim, 1. Avril. Bis zum 30. März 1916 waren 316 2 K u r g ä st e angekommen. Bäder wurden bis dahin 49 447 abgegebeii. Kreis Wetzlar Wetzlar, I. Avril. In öffentlicher Stadtverordnetensitzung wurde vorgestern der Haushaltsplan der StadtWetzlar für 1916 genehmigt. Die bisherigen Steiierzirschläge (mit Ausnahme der Grundsteuer, die iim 10 Prozent erhöht wurde) wurden beibehalten Es werden erhoben: 225 Prozent (wie im Vorjahre) Zuschläge zur Einkommensteiler, 210 Proz. (200 im Vorjahre) Zuschläge zur Gebäiidestelier, 300 Proz. (435 Proz. im Vorjahre) zur Grundsteuer, je 225 Proz. ziir Gewerbe- lind Bettiebssteuer. rr». Burgsolms, 1. April. Deii Angehörigeu des Musketiers W. Müller, welcher seit den Karpathenkäinpfen (Februar 1915) als vermißt galt, ist nunmehr von der derltschen Gesandtschaft in Stockholm mitgeteilt worden, daß sich der Vermißte verwiiridet im Lazarett in Nischni-Nowgorod befindet. ra. Albshausen, 1. April. Kanonier Karl H offmann, Fuß-Artillerie-Regimenl Nr. 3, starb den Ehrentod. ra. Bl asb ach, 1. April. Unsere Gemeinde hat während der Kriegszeit ein stattliches Schulhaus für zwei Klassen erbaut. — Lehrer K. O ch s ist auf feinen Wunsch nach Wetzlar-Niedergirmes versetzt. Hessen-Nassau. X. Hanau, 1. Avril. Die Stadtverordneten haben in ihrer iiichtöffentlichen Sitzung beschlossen, die Ausfühnnig des großen M a i n h a f e n° P r o j e k t e s bis liach Friedensschluß niifzilschieben — Bebra, 1. April. 23eim Bauen von „Unterständen" stürzte gestern nachmittag die Wand einer Sandgrube ein und b^egrub drei Kinder unter sich. Obwohl sofort Hilfe zur Stelle war, konnteii doch nur noch zwei Knaben, wenn auch arg zerschunden, lebend gerettet iverdei,. Der dritte Jimge war bei feiner Freilegung bereits erstickt. — Gersseld, 1. ?lpril. Der Kreis Gersscld hat den Auftrag erhalten, für die Stadt Hanau und den Kreis Höchst 9000 Ztnr. Kartoffeln zu liefern. Von der angeforderten Aienge sind be- retts 5000 Zentner zur freiwilligen Abgabe angemeldet worden. Mit der Lieferung der Kartoffeln muß bereits in der nächsten Woche begonnen werden. — Frankfurt a. M., 1. April. Der Verband deutscher Elektrotechniker tritt hier am 3. Juni zu einer Tagung zu- saminen, in der besonders über die in der Elektrotechnik verwendeten Ersatzmittel verhandelt werden soll. Dtit der Tagung wird eine Ausstellung der Ersatzmittel verbunden sein. — Die Kriminalpolizei verhaftete aus dem Hauptbahnhofe einen Mann, der sich voic einem Truppenkommando der bayrischen Stadt A. einen hohen Geldbetrag telegraphcsch nach hier unter der Angabe überweisen ließ, er sei auf Transport und benötige zur Wetterführung des Transportes des Geldes. Bei seiner Verhaftung hatte der Mann, der Uniform trug, den gesamten Geldbetrag noch bet sich. — In der Habsburger Allee mielete sich ein^Soldat ein und er- schlvindelte gleich in der ersten» Stunde von seiner Wirtin unter dem jetzt wohl stets gelingenden Trick, er könne ihr Butter^ -- sogar drei Pfund — besorgen, eine größere Summe Geldes. Sol^ dat und Geld sah die Wirtin nicht ivieder. — Gelnhausen, 1. April. Ein fesselnder Karüps in tat Lüsten spielte sich hier ab. .Als ein fremdes Stör chen paar von dem von der alten Storchenfamilie bereits besetzten Nest mit Gcivalt Besitz nMnen w-ollte, kam es zu enter erbitterten Auseinandersetzung, bei der Hilden und drüben wuchtige Schnahel- hiebe ansgeteilt wurdet. Sckstießlich blieb das alteingesesscme Paar- Siege^_ __ Märkte. Gießen, 1. April. Marktbericht. Am dem herctigeil Wochenmarkt kostete: Butter das Pfund 1,90—0,00 Mk.: Hühnereier das Stück 16—17 Pfennig; Käse 8—10 Pfennig, Käse- matte 3 P'ennig das Stück; Welsche 0.00—0,00 Mk.; Ochsenfleisch das Pfund 2,00 —0,00 Mk.. Kuhfleisch 2,00- 0,00Mk. das Pfund, Rindfleisch das Pscmd 2,00 — 0,00 Mk., Schweinefleisch das Pstmd 1,50- 0,00 Mk., Kalbfleisch das Pfund 1,80-1,84 A!k., Hammelfleisch das Pfund 1,80—0,00 Mk.; Kartoffeln der-Zentner 0,00 Mk.; Zwiebeln das Pfund 30—35 Pfg.; Milch das Liter 28 Pfg.; Nüsse 100 Stück O^—00 Psq.; Spinat 30 -35 Pfg. das Pfund, Gelberüben 12 —15 Pfg. das Psd, Ro>eickohl :I5—30 Pfg. das Psd., Kohlrabi 10 —15 Pfg. d. St., Noterüben 10—12 Pfg., G üukohl das Pfund 25—30 Pfennig, Sellerie 10 — 20 Pfeimig das Stück, Ateerrettig 20—25 Pfg., Lauch 8—10 Pfa. - Marktzcit von 8 bis 2 Uhr. — Fleischpreise auf dem Markte von auswärtigen Händlern: Ochsensteisch das Psd. Mk. 0,00-0,00 Rindfleisch d. Psd. 1.80-0.'0 Mk.. Rmdsleisch-Bratenstück das Pfund 0,00—0,00 9.'tk., Nierenkelt das P'd 1,80 Mk., Leber- und Blutwurst >,60 Mk. das Pfund, Mettwurst 0,00 Mk. das Pfund, Schweinefleisch 0,00 Mk. Schmalz 2 Alk. das Pfund. F. C. Wiesbaden, 31. März. Viehmarkt. Auftrieb 18 Rinder, darmttcr keine Ochsen, 1 Bulle. 17 Kühe, 52 Kälber, keim Schale und keine Schweine. Zu den Höchstpreisen wurde der geringe Auftrieb abqes etzt._ Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Sonntag, den 2. April 1916: Heiter und nocken, :aas mi ld, in böberen Lagen Nachtfrostaesahr. Letzte Nachrichten. Der NeichskanzLer über die Kriegslage. Berlin, 1. April. Die Reichs tags siMing, in der der Reichskanzler über die 5kricgs- und Weltlage sprechen wird, findet, wie verschiedene Morgendlätter hören, am nächsten Mittwoch statt. Die Spannung in Holland. Amsterdam, 1. April. (WTB. Nichtamtlich.) Das „H an-- delsblatt" meldet aus dem . Cigarillos BTJr. 2.10 (ohne Papier^ D. R G. M. No. 26122 und 26617. Erhältlich in d. Apotheken, [»tos». Apotheker Xeuraeler, Frankfnrt am '‘laln. Best.: Nitr.-Bracftyc’adus-Krant 45, Lobei.-Kraut 5, Salpeters. Kali 25, salpetrlgs. Natron 5, |odk. 5, Rohrzucker 15 Teile. Feingemahlener Kainit (Sondermarke 1 ahne Zusatz, Sondermarke 2 mit Zusatz von Kieselgur zur Verhütung des Zusammenballens) hat sich seit einigen Jahren als das beste Mittel gegen Hedcrch und auch andere Unkräuter bewährt. Er tötet den Hederich bei richtiger Anwendung mit Sickwrheit und bttngt dm Hafer rnrd andere Getreidefrückste zur üppigen Entwickelung und namentlick; auch nachfolgeirde Hackfrüchte. So wurden z. B. im Münsterlande nach Bekämpfung des Hederichs, im Hafer bei Kartoffeln (als Nachfrilcht) auf dem nrit feingemahlenem Kainft be- stteuten Parzellen, auf 1 Morgeti bereckmet. 12»>. Ztt. Knollen mehr geerntet als da, wo der Hederich nicht bekämpft wurde. D 1 , * 2619D Am 25. März d. J. verschied unser treues, langjähriges Mitglied Herr Kunstmaler Wilhelm jett. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Der Verein der Düsseldorfer Künstler z. g.U.u.H In vorderster Linie fiel der Kommandeur eines Infanterie-Regiments Oberstleutnant Großmann Ritter des Eisernen Kreuzes 2. und 1. Klasse und anderer Orden. Der Gefallene erfreute sich wegen seines geraden, offenen Charakters der höchsten Wertschätzung seiner Kameraden und seiner Untergebenen, denen er in guten und in schweren Tagen, von soldatischem Pflichtgefühl erfüllt, stets ein leuchtendes Vorbild war. Von 1883 bis 1915 hat er dem Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm Nr. 116 angehört. Das Regiment wird das Andenken dieses in Krieg und Frieden ausgezeichneten Offiziers stets in hohen Ehren halten. Im Aufträge: Stephan, Major und Kommandeur des I. Ersatz-Bataillons Inf.-Rgts. Kaiser Wilhelm Nr. 116. 2G52D Nachruf. Nachruf. Den Heldentod fürs Vaterland starben 1915 unsere passiven Mitglieder Frit‘drid*h Moder Karl IMetael am 28. Februar 191(5 aktiv "WollsiBÖlIer Wir verlieren an den Verstorbenen tüchtige Mitglieder und werden Ihrer stets in Treue gedenken. Giessen im März 1916. 2612V Ter Bäuerische Gesangverein. Den Heldentod fürs Vaterland starb am 20. Februar unser lieber Sangesbruder der Landsturmmann Ludwig Dönges im Infanterie-Regiment 234,1v. Kompagnie im blühenden Alter von 23 Jahren. Wir verlieren in ihm ein treues Mitglied, dem wir stets ein ehrendes Andenken bewahren werden. Frankcnbach, den 31. März 1916. Scfanpcreitt „Teutonia". Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dag plötzlich und unerwartet unsere liebe treusorg. Muner, Schlöieger- mutler und Grogmulter l . sei, ISFi! Hiermit erfüllen wir die traurige Pflicht, Verwandte, Freunde und Bekannte von dem schmerzlichen Verluste unseres lieben Sohnes, Bruders und Neffen Karl Laudon Pionier der Pionier-Feldkompagnie 241 geziemend in Kenntnis zu setzen. Sein früher Tod ereilte ihn am 18. März im Alter von 21 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Laudon und Familie. Wieseck, den 1. April 1916. Wiedersehen war seine Hoffnung. in ein besseres Jenseits abgerufen worden ist. Itm stille Teilnahme bitten die trauernden Hinterbliebenen: Familie Peil Familie Fischer Familie Peil Greffen, lJran/f. Str. 132), Frankfurt, Offenbach, den 1. Avril, 1916. 108716 Die Beerdigung findet Sonntag nachmittags 3 Uhr statt. Cafe Ernst Ludwig Samstag und Sonntag 2,1 KÜNSTLERKONZERT 011 ntag, den 2 . April nachmittags 4 Uhr ab — im Philosophen wald Konzert fürs Rote Kreuz Wohltätigkeits KONZERT im Zusammcnspiel der Schüler u. gefälligen Hilfsmusiker der Kruscschen Musikschule unter Leitung ihres Dirigenten. PrAfrrtjmino in - Farben im Preise von 38 Pfennig -TiOgldHime für Zivü und 20 Pfennig für Militär berechtigen zum Eintritt und bittet man das besuchende Publikum, den Betrag abgezählt in die aufgestellte Sammelbüchse zu werfen. Um zahlreichen Besuch bittet Dirigent C. Kruse. 25441 0 S 755 esenw. 5H Student! ISlMslP., Ecke Weiterlasse Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an unserem schweren Verluste sagen wir hiermit herzlichsten Dank. Im Namen der Hinterbliebenen: Familie Heinrich Runkel. Giessen (Friedrichstr. 7), 1 . April 1916. 2 6 ö 4 M ° ine Modellhut- Ausstellung — ist eröffnet. — Ich biete grosse Auswahl in allen Neuheiten Damen- u. Kinderhüte vornehmen Geschmacks bei bill igster Berechnung Empfehlen Kleiderstoffe Blusenstoffe Resste aller Arten. Herren-Wäsche Damen-Wäsche Kinder-Wäsche Strümpfe Korscüs Unterröcfe© Handschuhe Schürzen Handtaschen Strickwolie, grau u. schwarz Rabattmarken des Konsum-Verein*» t u. 06310 _ Mitgliedern des iiau&frairen-Vcreins gewähre ich bei Vorzcigen der Mitgliedskarte 10% Habntt. (2432 inanes Schntes i. Greiz lief. ländi.u.Wiederverk.bes*. iflsrslcffGU.Rsstc fDaraen - 'Jod. Hs 30 7,0 M 1; Zurücknahme in 30 Tagen. (790ss Prosp.gr. 1 Pak. Beste 30-50 M. g. Nchn. z. Auswahl; Zurück- IMiSW Ini Lotzo. liiimimimiiiiinimmmiiiimiiiiiiiiimiii'imimiiiMmmimniiimmmiiiimiiim = Statt Karten! * cai = i i 1 Die öeburt eines kräftigen Mädchens haben | | die Freuöe anzuzeigen | Prof. Köfenberg unb Frau | | fjedwig geh. Peter 1 1 öiefien, am 31. März 1916. = ' E m:iiiiiiiiiiiiiii;iimmiiiiiiiim:iiii!iiiiiiimiii!iiiiiiiiiiiiiiiiimimiiimiuiiiiiimu7i I! Dir.: Hermann Steingoetter. Sonntag. 2 . Avril 1916, nachmittags 3% Mir: 7oliisprei3e Vclkspralse KerJicitI PJonbell. Der 3uiharcn Poffe mit Gesang und Tan; ill 3 Akten von Pordes-Atilo und Hermann Haller. Munk von Walter Kollo. Ende 6 Uhr. Abends 7% Ubr: Neuheit: Neuheit' Kleine Preise! 2638c Logierbesnch Schwank in 3 Akten von Fritz Friedmann - Frederich. Ende gegen 9% Uhr. Montag, d. 3. Avril 1916 abends 8 Ubr: Gewöhnliche Preise! SeBamtqasfgniel voi Bariums Rent. Königlich .Sächsischer Hofschansptaleria. Ensemble. henbeiU Uenltezl" Frieden im Krieg Heiteres auö ernster .Beiv 3 Akte von Alwin und Rolf Römer. „Roicn" Eine Komödie. „Der TcnfelSkast'n" Eine Seene ans den Bergen. „ErLellenr im Schlafrock" Ein KrkegSschwank. Ende 10% Uhr. Soldaten vom Feldwebel abwärts zahlen bet allen Vorstellungen länger bei Volksooritellungen)aus2. und 3. Sperrsitz nur halbe Preise. Asrdrl- Bindfaden- und Packstrick- Eriaö liefert billigst: I1673D ÄibErt Gskar Müller, Heilbrsoo a. N. Li&iit spiel haus Bahahofstimse 34. Ab heute einsebt. Montag Das neueste Abenteuer des berühmten Detektivs Stnart Webbs Ein Sensatiousfilm in 4 Akten mit Emst Keicher in der Hauptrolle. Zeitgemäßes Lustspiel in 3 Akten dazu einige Einladen. Militär nach dem Feldwebel abwärts zahlt werktags die Hälfte. ['- 6 “a