ttr.54 vierter Erscheint tt-Ikch mit Ausnahme des Sonntags. Die „Gietzener KmnMendlStter" werden dem »Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das »•Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen^' erscheinen monatlich zweimal. Blatt ;bb. Jahrgang General-Anzeiger für Gberhejsen Samtag, i. Närz M6 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universiläts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schriitleitung,Geschästsstekle u.Druckerei: Schul- straße 7. Geschäftsstelle u.Berlag:^^51,Schrift- leitung: ^^112. Zldresie für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Merkblatt zur vierten Kriegsanleihe. Ans Stesdt nnd Land. Gießen, 4. März 191.6. ** Auszeichnung. Dem Musketier Ludwig Engeln Hardt vom Nes.-Jns.--Regt. Nr. 224 wurde das Eiserne Kreu, 2. Klasse verliehen. 4» Deutsche Reicysschatzanweisungen. 5 % Deutsche Reichsanleihe, unkündbar bis 1924. Mehr als achtzehn Monate sind verstrichen seit Beginn des gewaltigen Krieges, der dem deutschen Polte von seinen Feinden in unerhörtem Frevel auf Neid-, Nach- und Eroberungssucht aufgezwungen worden ist. Harte Kämpfe waren bei der Ueberzahl der Feinde zu bestehen. So schwer und blutig auch das Ringen war, unsere Truppen haben das Höchste geleistet und sich mit unvergänglichem Ruhm bedeckt. Aus allen Kriegsschauplätzen in West und Ost haben sie glänzende Waft'encrfolgc errungen, all ihrer todesmutigen Tapferleit sind die mit allen Mitteln ins Werk gefetzten Angriffe der Feinde zerschellt. Die Feinde sind jedoch noch nicht nieder- gerungen, schwere Kämpfe stehen uns noch bevor, aber wir sehen diesen mit zuversichtlichem Vertrauen auf unsere Kraft und unser reines Gewissen entgegen. Auch das hinter der Front kämpferlde deutsche Volk hat sich allen durch den Krieg hervorgerufenen wirtschaftlichen Erschwernissen durch Fleiß und Sparsamkeit, durch Einteilung und Organisation ge wachsen gezeigt; es wird auch fernerhin in Selbstzucht und fester Entschlossenheit durchhalten bis zum siegreichen Ende. Der Krieg hat fortgesetzt hohe Anforderungen an die Finanzen des Reichs gestellt. Es liegt daher die Notwendigkeit vor, eine vierte Kriegsanleihe auszuschreiben. Ausgegeben werden 47»prozentige auslosbare Re ichsschatzan weis ungen und ^prozentige S ch u ld v e r sch r e i b u n g e n d e r R e i ch s a n l e i h e. Die Schatzanweisungen werden eingeteilt in 10 Serien, die von 1923 ab jährlich am 1. Juli fällig werden, nachdem die Auslosung der einzelnen Serie 6 Monate vorher stattgefundcn hat. Der Zeichnungspreis ist für die Schabanweisungen auf 95°/° festgesetzt. Da die Schatzanweisungen eine Laufzeit von durchschnittlich ll 1 2 Jahren besitzen, so stellt sich im Durchschnitt die wirkliche Verzinsung etwas höher als auf 5%. Dabei besteht die Aussicht, im Wege einer früheren Auslosung und Rückzahlung zum Nennwert noch einen beträchtlichen Kursgewinn, bestehend in dem Unterschied Mischen dem Nennwert und dem Ausgabekurs von 95 0 / 0 , zu erzielen. Dem Inhaber der ausgelosten Schatzanweisung soll aber auch das Recht zustehen, an Stelle der Einlösung die Schatzanweisuna als 472prozentige Schuldverschreibung zu behalten, und zwar ohr.e daß sie ihm vor dem I.Juli 1932 gekündigt werden könnte. Der Zeichnungsprcis für die sünfprozentigen Schuldverschreibungen der Reichsanleihe beträgt 98,50 Mk., bei Schuldbuch, intragungen 98,30 Mark für je 100 Mark Nennwert. Die Schuldverschreibungen sind wie bei den vorangegangenen Kriegsanleihen bis zun, 1. Oktober 1924 unkündbar, d. h. sie gewähren bis zu diesem Zeitpunkt einen sünfprozentigen Zinsgenuß. ohne daß ein Hindernis bestände, über sie auch schon vor den, 1. Oktober 1924 zu verfügen. Da die Ausgabe 17i°/> unter dem Nennwert erfolgt und außerdem die Rückzahlung zum Nennwert nach einer Reihe von Jahren in Aussicht steht, so ist die wirkliche Verzinsung höher als 5%. Schatzanweisungen und Schuldverschreibungen sind nach den angegebenen Bedingungen im ganzen betrachtet als gleichwertig anzusehen. Beide Arten der neuen Kriegsanleihe können als eine hochverzinsliche und unbedingt sichere Kapitalanlage allen Vottskreisen aufs wärmste empfohlen werden. Für die Zeichnungen ist in umfassendster Weise Sorge getragen. Sie werden bei dem Kontor der ReichShauptbank für Wertpapiere in Berlin (Postscheckkonto Berlin Nr. 99) und bei allen Zweiganstalten der Reichsbank mit Kasseneinrichtung entgegengenommen. Die Zeichnungen können aber auch durch Vermittlung der Königlichen Seehandlung (Preußische Staatsbank) und der Preußischen Zentral-Ge- nosfenschaftSkasse in Berlin, der Königlichen Hanptbank in Nürnberg und ihrer Zweiganstalten sowie sämtlicher deutschen Banken, Bankiers und ihrer Filialen, sämtlicher deutschen öffentlichen Sparkassen und ihrer Verbände, bei jeder deutschen Lebensversicherungsgesellschaft und jeder deutschen Kreditgenossenschaft, endlich für die Schuldverschreibungen der Reichsanleihe bei allen Postanstalten am Schalter erfolgen. Bei solcher Ausdehnung der Vermittlungsstellen ist den weitesten Volkskreisen in allen Teilen des Reichs die bequemste Gelegenheit zur Beteiligung geboten. Wer zeichnen will, hat sich zunächst einen Zeichnungsschein zu verschaffen, der bei den vorgenannten Stellen, für die Zeichnungen bei der Post bei der betreffenden Postanstalt, erhältlich ist und nur der Ausfüllung bedarf. Auch ohne Verwendung von Zeichnunqsscheinen sind briefliche Zeichnungen statthaft. Die Scheine für die Zeichnungen bei der Post haben, da bei ihnen nur zwei Einzahlungstermine in Betracht kommen, eine vereinfachte Form. In den Landbestellbezirken und den kleineren Städten können diese Zeichnungsscheine durch den Postboten bezogen werden. Die ausgesüllten Scheine sind in einem Briefumschlag mit der Adresse „an die Post" entweder dem Postboten mitzugeben oder ohne Marke in den nächsten Postbriefkasten zu stecken. Das Gew braucht man zur Zeit der Zeichnung noch nicht sogleich zu zahlen; die Einzahlungen verteilen sich auf einen längeren Zeitraum. Die Zeichner können vom 31. März ab jederzeit voll bezahlen. Sie sind verpflichtet: 30% des gezeichn.Betrages spätestens bis zum 18. April 1916, 200/0 „ „ „ „ „ „ 20. Mai 1916, 25o/0 „ „ „ „ „ „ 23. Juni 1916, 25o/0 ., „ „ „ „ „ 20. Juli 1916 zu bezahlen. Im übrigen sind Teilzahlungen nach Bedürfnis zulässig, jedoch nur in runden, durch 100 teilbaren Beträgen. Auch die Beträge unter 1000 Mark sind nicht sogleich in einer Summe fällig. Da die einzelne Zahlung nicht geringer als 100 Mark sein darf, so ist dem Zeichner kleinerer Beträge, namentlich von 100, 200, 300 und 400 Mark, eine weitgehende Entschließung darüber eingeräumt, an welchen Terminen er die Teilzahlung leisten will. So steht es demjenigen, welcher 100 Mark gezeichnet hat, frei, diesen Betrag erst am 20. Juli 1916 zu bezahlen. Der Zeichner von 200 Mark braucht die ersten 100 Mark erst am 24. Mai 1916, die übrigen 100 Mark erst am 20. Juli 1916 zu bezahlen. Wer 300 Mark gezeichnet hat, hat gleichfalls bis zum 24. Mai 1916 nur 100 Mark, die zweiten 100 Mark am 23. Juni, den Rest am 20. Juli 1916 zu bezahlen. Es findet immer eure Verschiebung zum nächsten Zahlungstermin statt, solange nicht mindestens 100 Mark zu bezahlen sind. Wer bei der Post zeichnet, muß bis spätestens zum 18. April d. I. Vollzahlung leisten, soweit er nicht schon am 31. März einzahlen will. Der erste Zinsschein ist am 2. Januar 1917 fällig. Der Ziusenlaus beginnt also am I.Juli 1916. Für die Zeit bis zuin 1. Juli 1916, frühestens jedoch vom 31. März ab, findet der Ausgleich zugunsten des Zeichners im Wege der Stückzinsberechnung statt, d. h. cs werden dem Einzahler bei der Anleihe 5°/o Stückzinsen, bei den Schatzanweisungen 4\'o% Stückzinscn von dem auf die Einzahlung folgenden Tage ab im Wege der Anrechnung auf den einzuzahlenden Betrag vergütet. So betragen die 5% Stückzinsen auf je 100 Mark berechnet: für die EinzahlunKen am 31. März 1916 1,25 Mk., für die Einzahlungen am 18. April 1916 1 Mark, für die Einzahlungen am 24. Mai 1916 0,50 Mark. Die 4^'»o/o Stückzinsen betragen für die Einzahlungen zu den gleichen Terminen aus je 100 Mark berechnet: 1,125 Mark, 0,90Mk. und 0,45 Mark. Auf Zahlungen nach dem 30. Juni hat der Einzahler die Stückzinsen vom 30. Juni bis zum Zahlungs- Lage zu entrichten. Bei den Postzeichnungen werden auf bis zum 31. März geleistete Vollzahlungen Zinsen für 90 Tage, aus alle airderen Vollzahlungen bis zum 18. April, auch wenn sie vor diesem Tage geleistet werden, Zinsen für 72 Tage vergütet. Für die Einzahlungen ist nicht erforderlich, daß der Zeichner das Gew bar bereitliegen hat. Wer über ein Guthaben bei einer Sparkasse oder einer Bank verfügt, kann dieses für die Einzahlungen in Anspruch nehmen. Sparkassen und Banken werden hinsichtlich der Abhebung namentlich dann das größte Entgegenkommen zeigen, wenn man bei ihnen die Zeichnung vornimmt. Besitzt der Zeichner Wertpapiere, so eröffnen ihm die Darlehenskassen ocs Reichs den Weg, durch Beleihung das erforderliche Darlehen zu erhalten. Für diese Darlehen ist der Zinssatz um ein Vierte,7 Prozent ermäßigt, nämlich auf.V/,, während sonst der Darlehenszinssatz 572,0/0 beträgt. Die Darlehensnehmer werden hinsichtlich der Zeitdauer des Darlehens bei den Darlehenskassen das größte Entgegenkommen finden, gegebenenfalls im Wege der Verlängerung des gewährten Darlehens, so daß eine Kündigung zu ungelegener Zeit nicht zu besorgen ist. Die am I.Mai d. I. zur Rückzahlung fälligen vier- prozentigen Deutschen Reichsschatzanweisungen von 1912 Serie ll werden — ohne Zinsschein — bei der Begleichung zugeteilter Kriegsanleihen zum Nennwert unter Abzug der Stückzinsen bis 30. April in Zahlung genommetl. Der Einreicher erlangt damit zugleich einen Zinsvorteil, da die ihm zugutekommendett Stückzinsen der Kriegsanleihe 5 0/0 oder 47»a/o betragen, während die von dem Nennwert der Schatzanweisungen abznziehenden Stückzinsen nur 4 0/0 ausmachew Wer für die Reichsanleihe Schuldbuchzeichnungen wählt, genießt neben einer Knrsvergünstigung von 20 Pfennig für je 100 Mark alle Vorteile des Schuldbuchs, die hauptsäch- lich darin bestehen, daß das Schuldbuch vor jedem Verlust durch Diebstahl, Feuer oder sonstiges Abhandenkommen der Schuldverschreibungen schützt, mithin die Sorge der Aufbewahrung beseitigt und außerdem alle sonstigen Kosten der Vermögensverwaltung erspart, da die Eintragungen in das Schuldbuch sowie der Bezug der Zinsen vollständig gebührenfrei erfolgen. Die Zinsen können insbesondere auf Antrag auch regelmäßig und kostenlos einer bestimmten Sparkasse oder Genossenschaft überwiesen oder übersandt werden. Nur die spätere Ausreichung der Schuldverschreibung, die jedoch nicht vor dem 15. April 1917 zulässig sein soll, unterliegt einer mäßigen Gebühr. Angesichts der großen Vorzüge, welche das Schuldbuch gewährt, ist eine möglichst lange Beibehaltung der Eintragung dringend zu raten. Der dargelegte Anleiheplan läßt erkennen, daß sowohl in den auslosbaren 4 1 prozentigen Schatzanweisungen als auch in den 5prozentigen Schuldverschreibungen der Reichsanleihe sichere und gewinnbringende Vermögensanlagen dargeboten werden. Es ist die Pflicht eines jeden Deutschen, nach seinen Verhältnissen und Kräften durch inögtichst umfangreiche Zeichnung zu einem vollen Erfolg der Anleihe bei!- zutragcn, der demjenigen der früheren Anleihen nicht nach- steht. Das deutsche Volk hat bei diesen Anleihen glänzende Beweise seiner Finanzkraft und des unbeugsamen Willens zum Siege gegeben. ES darf daher bestimmt erwartet werden, daß jeder für bicfe Kriegsanleihe auch die letzte freie Mark bercitstellt. Im Wege der Sammelzeichnungen (Schulen, gewerbliche und sonstige Betriebe) können auch geringe Beträge des Einzelnen verfügbar gemacht werden. Auch auf die kleinste Zeichnung kommt es an. Gedenke jeder der Dankesschuld gegenüber den draußen kämpfenden Getreuen, die für die Daheimgebliebenen täglich ihr Leben einsetzen. Jeder steuere bei, damit das große Ziel eines ehrenvollen und dauernden Friedens bald erreicht werde. Zu solcher Krönung des Werkes beizutragen. ist die dringende Forderung des Vaterlandes. ** A m t l i ch e P er s 0 n a l n a ch r i ch t e n. In den Ruße, stand versetzt wurde am 5. Februar der israelitische Religionslehrer Moses Oppenheimer zu Tarmstadt, der die Rechte eines definitiv angestellten Volksschullehrers besitzt, auf sein Nachst'.chen mit Wirkung vom 1. März 1916 aif. — Ueberlragen wurde am 26. Februar dem Schulamtsaspiranten Friedrich Rapp aus Habitzheim die erledigte Lehrerstelle an der Volksschule zu Stettbach im greise Bensheim. ** Konzertvcrein. Frau Hofopernsängerin Kläre Dux aus Berlin, die im Konzerte vom 20. Februar singen sollte, konnte auch für den übernächsten Sonntag vpn der Intendanz nicht freigegeben werden. Diese Verhinderung legte eine Umstellung der Konzerte in der Weise nahe, daß das Programm vom 20. Febr. nunmehr der nächsten Spielzeit Vorbehalten bleiben soll, während für Sonntag den 12. März zwei andere Künstler zu Gehör kommen, die für ein Einstiges Konzert bereits in Aussicht genommen waren. In dieser Gestalt wird das Konzert nunmehr, aus der heutigen Anzeige ersichtlich, am Sonntag den 12. März in der neuen Aula stattstnden, mit den Solisten Frau Kammersängerin Anna Erler-Schnaudt aus München, uni dem Violrnecellokünstler PrSfessor Paul G r ü m m e r aus Wien, unter der freundlichst gewährten Unterstützung Professor Tr a ulmann s. ^ ** Aber h c f f ischer Kunstverei n. Tie Ausstellung der weupch-Oesterreichischen Künstler, die auf Veranlassung des Al- brecht-Türer-Vereins Nürnberg zustande kam und von morgen, schast die Prämien der Sterbekassen- Versicherung bei der Friedrich Wilhelmn für die im Felde stehenden oder überhaupt ein gezogenen Kameraden und ihrer Frauen. Heute sieht es wohl jeder Kamerad ein, wie gut cs irar, daß das Präsidium des Verbandes so zähe an der Vergrößerung des Verband svermägens sesthie.lt. Von 1085 cingezogcnen Kameraden des Bezirks waren am 31. Dezember 1915 insgesamt 85 ans dem Felde der Ehre gefallen und 103 waren verwundet. Mit dem Eisernen Kreuz I. Kl. sind 3, mit dem Eisernen Kreuz II. Kl. 98 und mit der Hessischen Tapserkeitsmedaille 63 Käme* raden ausgezeichnet worden. Landkreis Gießen. 8. W i e s e ck, 4. März. Der Pizeseldwebel Kurt Blecken, zurzeit im Infanterie-Regiment Nr. 254, Inhaber der Hessischen Tapserkeitsmedaille und Ritter des Eisernen Kreuzes, wurde am 24. Februar zum Leutnant befördert. I. K l e i n - L in d e it , 4. März. Dem Lustschifs»Unteroffizier Hermann Jung, Sohn des Bäckermeisters Jung hier, wurde das Hessische Ehrenzeichen verliehen. tt. L a n g s d o r f, 4. März. Dem in Grünberg wohnhaften Fußartilleristen Unteroffizier Wilh. Lehmann wurde die Badische Silberne Verdienstmedaille verliehen. e. Reiskirche u, 4. März. Der Gefreite im 11. Jäger- Bat. W. Walter, Sohn des Bahnwärters Walter von hier, erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse, nachdem er im Mai v. Js. mit der Hessischen Tavserkeitsmedaille ausgezeichnet worden ist. . Hessen-Nassau. H Marburg, 4. März. Im nahen Dorfe Cölbe ereignete sich in einer Familie namens Nunzheimer der seltene Fall, daß Großmutter und Großvater, beide im Atter von 80 Jahren stehend, kurz nacheinander aus dem Leben schieden. Am 1. März starb die Frau und am solqeuden Tage folgte ihr der Gatte. Sie werden eine gemeinsame Ruhestätte finden. = Frankfurt, a. M., 3. Marz. Auf dem Hauptbahnhof wurde der elfjährige Wolf Köll aus Berlin angehalten und in Polizeigewahrsam gebracht. Das Bürschchen war aus reiner Aban- teurerlust ohne Fahrkarte von Berlin nach .Kreuznach und dann nach Frankfurt gefahren. Während der Reise hatte es sich versteckt gehalten. — Einer auswärtigen Drme wurde im nördlichen Wartesaal des Bahnhofs der gesamte Pelzschmuck gestohlen. Einem Herrn stahl man eine Geldbörse. Ms Täter ermittelte die Bahn- lpfstwliz-ei ein 15 j ä h r i g e s B ü r s ch ch e n aus Arnoldsheim i. T. — Bei der Durchführung der Verfügung des Generalkommandos über das Rauch- und Kinoverbot für Jugendliche wird die Polizei in Zukunft von einer großen Anzahl ehrenamtlicher Helfer unterstützt werden. Den Jugendlichen wird bei Uebertretungen zuerst eine Verwarnung zuteil, im Wiederholungsfall tritt Bestrafung ein. X. Hanau, 3. März. Der älteste aktive Unteroffizier des deutschen Heeres, der Regimentssattler Hermann H o f m e i st e r im Thür. Ulanen-Regiment Nr. 6 (Hanan), feiert am 4. März d. I. seinen 80. Gehurtstag. sc. Wiesbaden, 4. März. In der gestrigen Stadtverord- netcnsitzung ivurde genehmigt, daß sich die Stadt Wiesbaden an der vierten Kriegsanleihe mit einer Million beteiligt. Weiter wurde ein monatlicher Beitrag von zehntausend Mark an das hiesige Kreiskomitee vom Roten .Kreuz für Zwecke der Abteilung 4 aus Zinsen von zwei Sttftung-en rückwirkend twm 1. Dezencher 1915 bewilligt. Die Abteilung 4 bezweckt hauptsächlich die Unterstützung der Hinterbliebenen gefallener .Kriege im Kreisverband Wiesbaden. Die Benammlung genehmigte sodann einstimmig das Pensionierimgsgesuch des Beigeordneten Körner, der 24 Jahve lang der städtischen Verwaltung angehört hat. . -j -j - 4- _ K»r«errLS»e ITrontttjtfe. A Mrchsiche Nachrichten. Evangelische Gemeiabe. Sonntag, den 5. März, Estomihi. Gottesdienst. In der Ztadtkirche. vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Dt a h r. Rachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Markusaemeinde. Abends <5 Uhr: Platter Schwabe. Mahr. Äbends 8 UhL: Bereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Markusgemeinde. » .Montag, Len 6. März, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten we,blichen Jugend der Matthäusqememde. , ^. ^u stag, denij, März, abends 8 Uhr: Bereiniglkng der tonftnnierten weiblichen Juaend der Markusgemeinde Mitttooch, den 8. Marz, abends 8 Uhr: Knegsbetstunde. Pfarrer Schwabe. ^. 2« der Iohcmneskirch«. BorrnZttags 9»/, Uhr: Pfarrer B e ch l o l § h e i m e r. V«mtttags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. r-. Pfarrer Bechtolsheim er Abends 6 Uhr: Pfarrer A u s f e l d. Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- und Johannes- ttbetat Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde »Jh? btt fonfirmiert * n »*««<*" „ . . 3bi «onssrmakrdenfao! (Llebigstrahs 56). , Nachmittags 2 Uhr: Taub,tummengottesdienft und freier des ’ 'Sir? ^ en S m ?{k B - « t , P'°r»r 8 e ri, t o ! S f, e i m e r. Jvhannes^aal ^ Versammlung und Bibelbesprechung im Dtä ** G 6 rardnier Io ,im um. MM Wartburg, evangel. Jünglings- und Manner-verein. ^ (Dlezfiraßö 15.) . ?ountaa, den 5. März, abends 8 Uhr: Vortrag. - Diens- den 7. März, abends 8'/. Uhr: Bibelstunde. - Donnerstag d n 9 Marz abends 8'/, Uhr: Leseadend. - Samstaa den 8 ’ lU)t ' 3lef " :e Mfr,eillm 9‘ - Gast/' stets ^belkränzchen für Schüler höherer Lehranstalten. für sT ,r 2? Ill n?! ,le f Ublei(ui ^ ^den Dttttwoch uoit 6 bis 7 Uhr Johanne»,"atz ' taciIm,fl !eSc " SamSlag von 0 bis 7 Uhr fm ^ at Mädchen aas der Iohannesgemcindc. Jeden Dlensiaa mni 6-7 Wir im Jahanneslanl Sonntags-Verein für Mädchen. (Di-zstraho 15 p.) ■vjeöe» Sonntag nachmittag Zusammei,tunst. ' j " 7 " Jjjfjjj Evangelischex Gottesdienst. Kcrchverg: Sonntag, den 5. März, vormittags 10 Uhr. Mainzlar: Sonntag, den 5. März, nachmittags 1* */, Uhr. m*nt? Särt "Cf®;.. bel^'nde. _Dekan Gukmann. Aathottsche Gemeinde. Gottesdienst. . Samstag, den 4. März: heiligenVchtk ' "« b °b'"ds 8 Uhr: G-l.g-nhei. zur Sonntag, den 5. März, Sonntag Q u i n g u aaeiimä DornnttagS 6'/, Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beichte „ 7 „ Hl. Messe. J ' " 5 " Austeilung der hl. Kommunion. » y n Hochamt mit Predigt. » H - Hl. Messe mit Predigt. Die «riegsausstegung in Oarmftadt. , r ^ ^ / 3. März. In den Räumen der ehemaligen Residenzschloß ift r*ute mittag in ? der tnrrsttn Moar^e zu Erbach-Schönberg, der drei Mrmster und der Gmeralität, wie der Spitzen der Staats- und Zrvrlbehörden erne KÄegsausstLllung eröffnet worden die em MwewT-dQttliches, Jnberesfe im ganzen Hessenlande zu erbten st-eergnet ersännt. Wie der Vorsitzende des Hessisck)en Landes Vereins vom Roten Kreuz, Generalleutnant Exz. Korwan der die Ausstellung veranlaßt und ausgeführt hat, in seiner Er osfnungsanjvrache betonte. ist die mit Unterstützung des Kal Pret^s, Kriegsministenums des Reichsmarineamts, der Hamburg-Amerika L.Mie und anderer Behörden ins Leben gerufene Ausstellung volt- standig aus Kriegsgegenständen zusani men gesetzt und sie enihält w ziemlich alles was auf dw gegenivartigen Weltkrieg irgendwie Bezug hat Die Ausstellung soll nicht ausschließlich dnt Krieas- beuteausstellung snn. sondern vielmehr, anschaulich gesammelt und planvoll geordnet, alles das Meten, was allen Kreisen des! Kolkes zur Erläuterung und zum Verständnis des deutschen Ver- teidigungskamptes dienen kann. Auf deni neben der Ausstellung ^ttndkchen Schloßhvf erregt unser besonderes Interesse ein eng- lischer Dotzpeldecker „Curtty', der ganz neu erscheint und jeden Augenblick in die Höhe steigen könnte. Weiter ein russisches riesiger Länge, belgische 7,5-Ztm.- Geschutz^ in Stahllafette, sranzostjche 9^tm.-Kanonen, eine russische Lchnellseuerkanone mit Stahlschutzschirm, russische Mu- nitivnswagen und zum Bagagerransport verwendete Dauernwagen. eine russische Feldkück-e u. a. m., wä-lsrend der breite Haupteinganq bei der SmlonmaM^ mtt ,sm«t«iar aller Art >m,Ug«ttdnet und m,t näherer Bczvrchmung versehen zur Schau aestellt. Jnsantttie- u> d Ärtillttic-Älaf'en irder Sorte. Söticl, Äeschitte. und vor «l/ens. «ne sr-M Auswahl der vtthhicdenstcn Ünisormen der temdllchtt! S>mc «eben dem Beschauer ein umfassendes Bild von dtti SoldakenlEn unterer Feinde, nrährend andererseits auch alle inwlge v«4 Krieg« und in dessen Lause cntsdmdenen Erzeug- lttiegsli^atur in Bü,Hern und Zestschristen. Einblatt- dvicke, Ausrute, Erlaflo, Lriagsordan und ElTrenzotchen hrieas» noWt>, «rahhische Mätter -md Bhttographun. Tarsttlluu?en michttg« Orte und Ermgmsse im Kriege. KricgshriesMarkcn, Felh. ^Sch-rumünMl,^Mvatbindcr, Krieazeriunerun- tschaukscht wtt» i^vird. tLiM ri^sh ttis 46 ' Big.) nur j*rnmtn rmMllsMmklichh'eiunchh. len werden kann. * Df« italienisch-eir Dichtsr und der Krieg, fahrend die deutsche Kunst in deiner Weise ernsthaft unter dem -Anea gelitten hat, lassen die Nachrichten und Schilderungen der K-unstverha{tnifie im feindlichen Ausland immer deutlicher erkeii- ^/aß Me itarfe n JEesseir unserer Gegner durch die stur- 'N Gegenwart fast völlig sortgeweht chiirdem und einer :teri= Htät Platz mochten, bic alle Schwächen der englischen, ftaittöfifefteit mtb tlflacnir*cn shmft blosjlegt. Am traun/st n sE « gcg« ' ^ ? ,e Lttmatm in Italien, D' Ännu nzio btt ^ ttemsche Reklame- und Nationalpoet, hat sich in einen S chl achten- bumm er ver-vandelt, der von ktihneri Erlebnissen schw/ttmt die ut aC} ' a ? t bat, und IM übrigen sich damit begnügt, von Zeit ^ Alliierten eine ebenso gehässige wie Mstinnt^D^"Keinen m lassen. Ein anderer oerannrei Dichter, der Benettaner Fradelletto, reist im Lande ^ber, um Vorlesungen über die Ursachen und Erscheinungen stelle^Ääii-änk^^2? philosophischen und kritischen Scl-rift- S!ntitS! Ä^- ? ^anz gut zeitgemäße Propaganda. Die bekanntesten Novellisten und Erzähler schreiben Kriegschroniken und die Verlagvhäuser haben die Herausgabe von Dichttverken Ms zum Kriegsende verschoben. Die jungen Dichter verhalten G?sänne »Ä von wenigen die als Bvlksdichter iiationale — völlig untattg. Darum ist, wie der Ika- Michele Ricciardi tn der New Porker „Evenina Post" EriMsbegiim noch feine italienische Dichtung be- fr L". kunstlttisch su werten wäre. .Mn^e ^hghen dtt Italreinsche Berichterstatter wkittt, ** r ^h^br neuen Stücke bekanntgegeben aber a t ^^bglich, in jetziger Zeit Ttzeateraesellschaften ^ eÜe N bewegen. Zwar wurden in Ront nfl f gespielt, aber sie fanden ein gteichaulttgss Publrkmn und eine strenge Kritik, weil Publikum, Kritiker rmd Schauspieler den Albdruck des Krieges zu stark emv- smden, um^rler Interessen ansbringen zu können Die Gastäußerst in r- ben Einzelnen Städten sind x farff hEssm, sie reuen überall umher, um Publikum zu hüben, und tötaben toegen des schlechten W°'tsganges meist gar nicht den Mut, die Einstudi-rung NE Stucke ^u unternehmen. Im allgenreinen werden nur Dramen gespielt mögen sie auch noch so alt und abgeleiert sein d e fbrn^t ^ieg in Beziehung gebracht werden m!? 1 \J l ^a aU(i> b c e,e ^Ücke üben keine starke Anziehungskraft 9, e p n .verhältnismäßig noch die Svaßmacher- ganz seichten Schwänken und billigem Witz begnügen. Gin lleberblick ergibt, daß die italienische Prix, stellet { 2' lfrtb ble bekanntesten Schrift- nu I uoch als KriegschkoMsten oder Propa- Jfrft,! 15 übrigen steht es auch um Maler, ?!^bhaukr und Musiker nicht besser. Der Krieg hat das Nation tn allen seinen Einzelheiten beeinflußt, er ^ bedrückt die Herzen. Tyrannisch und Set™ hÄ ^webend, er je^s sonstige Interesse rti, Lifr L »-t ^ipn tn Kampfe steht, mgt es sich deut- ltch, daß Italien keinen wirklick^n nationalen Dichter, keine wirk- kch natwnate .rrtobwte Tichrkmtst besitzt. Dir bekanntest^.. Erztchkr w.° Nwbanni, ferja ®atm*ta, Da Robttt«, Matilüe u. cr., standen und strhrn vSlliss unter französischem Einfluß f l nb Lchüitt ZolaS. aitöftt taffe, sich durL au« von DumaS oder Bourget beeinslussen, die jüngsten fh,K M°r°L!?eratÜrt^»^ Kriegsausbruch Modernen Ba- l\t ‘av$f T^J mb w«ng unabhängig, wie n: und Präses,oreu. die UmversitätSleutc liSer- hanht, die stets unter dem Einfluß deutscher Philosophen und uracymittagS 6 Uhr: Christenlehre: darauf Andacht. Dienst«rg, abends 8 Uhr, ist KriegLbittandacht. ^rettag. abends 8 Uhr, ist Fastenandacht. Viaspora-Gotterdienft. ^ Sonntag, den 5. Marz: In Laubach 10 Uhr. In Lich 9'/, Uhr. Bekanntmachung über das Verbot einer besonderen Beschleunigung des Verkaufs von strick-, Wed- und Wirkwaren. Vom 25 Februar 1916. Der Bundesrat hat auf Grund des $ 3 des Gesetzes über bis Ermächtigung des Bundesrats zu wirtschaftlichen Maßnahmen nsw. vom 4. ?llugust 1914 (Reichs-Gesetzbl. S. 327- folgende Verordnung, erlassen: . 8 1. Veranstaltiung>en, die eine besondere Beschleunigung des Verkauf- von Strichvaren oder von Wed- und Wirkwaren (Web^ und Wirkitoffen, Waren, die aus Web- oder Wirkstoffen hergestellt sind), oder von Waren bezwecken, bei deren Herstellung Web- oder Wirkstoffe verwendet sind, sind verboten. Als verboten gelten insbesondere die Ankündigung und die Abhaltung von Ausverkäufen und Deilausverkaufen, Inventur-, und Saisonverkäufen, Fest verkaufen, Serien- und Restewochen oder -tagen, Weißen Wochen oder Tagen, Propaganda- und Reklamen Wochen oder -tagen und von ähnlichen Sonderverkäuseii, sowie die Ankündigung von Verkäufen zu herabgesetzten Preisen oder Jnventurpreiseu. 8 2 Bedeutet die Durchführung des Verbots f§ 1) bei Todes- fällen, Ges ch ä st souflö s ungen und Konkursen eine besondere Härte, so kann die Ortsvolizeibehörde auf Antrag Ausnahmen zulassen, Xu Landeszentralbehörde kann an Stelle der -Ortsyplizeibehördo eine andere Behörde für zuständig erklären. *3- 8 v ^. et Borschristen des § 1 zuwiderhandelt, wird mit Geld,träfe Ms zu eintausendsünsli'undert Mark oder mit 6)esängnis bis zu drei Monaten bestraft. ™ Diese Bewrdmmg tritt am 1. März 1916 in Kraft. Der Retchskaitzler bestimmt den Zeitpunkt des Außerkrafttretens. Berlin, den 25. Februar 1916. Der Stellvertreter des Reichskanzlers'. Delbrück. B c t r.: Wie oben. An das Grotzh. Polizeiamt Gietzen und die Grotzh. Bürg«r. melstereien der Landgemeinden des Kreises. c i v Befugrtts, auf Antrag Ausnahmen von den in! I der Verordnung des Btmdesrats vvnt 25. ls. Ms. über das Verbot emer besonderen Beschleimiguna des Verkaufs bon Strick-, Web- und Wirkwaren (Reichs-Gesetzbl. S. 121) aus gesprochenen Verboten zu bewilligen, weisen toir lftermit ausdrücklich hin. «er Bewilligung bet erbetenen Ausnahme ist jedoch stets genau zu Pntten, ob bte in ß 2 der Verordnung näher aufaeführteni Voraussetzungen füv Me Gestattung der Ausnahmen auch tatsäch, lich vorliegen. Gießen, den 3. März 1916. GrvßherzoglicheS Kreisamt Gießen. Or. Ü sing er. Bekantttmachnng. In der Stadt Gießen ist die Maul- und Klauenseuch, ausgebrochen.- Es NXrden folgende Bezirke gebildet: - . ^ Sperrbezirk.' das Gebiet der llnionbrauerei au de, pardt und der Hardthof. !!^^??^ung§aebiet: das Gebiet der Stadt Gießen HI. Gefährdetes Gebiet: die Gemarkung Heuchelheint Für diese «Lck gelten die mack^ng vom 12 November 1914, abgedruckt im Kreisblatt Nr. vom 17. November 1914. An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Greßh Bürgermeisterei Heuchelheim. ^ Vekamittnachung oI^baH aut ortsübliche Weise 3dii>allgemeinen Kennttns zu bringen. ^ das Großh. Polizeiamt Gießen bie Großh. Gendarmeriestation Gießen. f . r veranlassen Sie, btc Durchführung der Maßregelr avß zu bringen^ und jebe ZuNnberhandttmg zur Anzeig Gießen, den 9. März 1916. Grvßherzoaliches Kreisamt Gießen. Hemm erde. arbeiteten. Der moderne italienische Roman ist noc s^Ä^^bschrieben worden, auch D'Annunzw ist als R,man vrcht rem italienisch. Und setzt ruhen die Feder völlig, sofern sie nicht im ^Knegsbienste ber Zeitungen stehen. f..-., m Die Ritziera im zweiten Kriegswinter Wol % ni) durch den Krieg 'so völlig vercnder müentbott's°e doch ftnlher der internationale LuruS Angehörigen aller Weltteile, dir sic Mer in strahlender Sonne und milder Luft erholen und veranüae wollt-n. Dttt,cho und Engländer, ^rauzosm und Oestmli^ S huc itt skt^lichvii Arttwmts MI oen Golf- und Tennisplätzen entgegen. Wasserflua-,euae ii 5 S>: ric05*)etnnc unb Torpedoboote der Gegenstand nrcnnNtrfw 1914 »Irr T.T itt bE , R Mmttt"» d« W A ? 14 vier mit so vielen änderen heiter und fröblicb m-ir ahnen können, datz sich da« Bild d,>ser liebüchen Ge Ilde s° rafl er,ianer me Wandlungen der Riviera wäliirend des Krie,-»es r>i H 5« besuchen fest stellen konnte. ZunäaÄ schse pte mn Ende der Saison von 191.4 geschlossen ttw-de.u warer A^ nicht medr cuifmachen. Endlich, nach einem halbe ^ahre, öffneten verschiedene Gebäude wieder ihre Tore Gästew Derbe Bauerngestalten aus der Nor ?leaa^nten^ IN fchmntzigen Uniformen mackneu sich, in de heimisch. Die -ahne mit der moren -N'reuz auf weißem Grund wurde an, nnmer mehr Häuser Riviera hatte sich in eftr großes Lazarett vn mm Trauet und Sch^ und Uebermut geherrscht, da wohnte ^L?ahr verging. Man fand, daß vic eingerichtet waren, als nötig schien Di Role-Kreuz>r)-ahnen wurden wieder heruntergebol und allen ™ M HU sich ^%in kri ^u erwecken, als solle es wieder wie vor dem Krieae »uerdm Ä ^-,1 L Ä tum .Rolladen verschwanden von den Schau mÄln sulche creichahen nur mit halbem Herze wetter^La^r^ ^ '^uptklubHäuser bliebe! Ä blC -^Nees mit der Aussicht nach den I b'enten nach wie vor als Arbeitsraume für die Franmt un Ä^er ^rD^Mier an beraub „Die alte schöne Zeit b^ Ri 'merkt man so recht in dicsöni ttveitti war diese frühere Epoche! Nirgend die ^^ gemei,rm'jtzige Institute q-eschassen ritt ^ Knuten. Die Gemeinden hatte all Ürnti2ihL * U ^ n ' uml Ö ,errl1 ^ Kasinos und schön gepflastert Promenaden zu bauen. Wie viele UnterttehmungeN sich im Ben> . E vus ptv grossen ' ttrahlenden Wärme: der Himnrel zeiat noch dasselbe tieie M Uilb b,( ‘ ^rUhl.ngsblume» «ntfaften fe «ft? ftrrtlcfCTfbc %ta!i